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Radreise Vinschgau - Gardasee

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Eine herrliche Radreise beginnen wir am Ursprung des Inns, durch das Ober- und Unterengadin. Über den Reschenpass erreichen wir dann Südtirol und folgen somit talwärts der rauschenden Etsch, vorbei an der Ortler-Gruppe, durch die Obst- und Weingärten Südtirols bis ins Trentin.

1. Tag: Reschen - Schlanders (ca. 55 km)
Anreise morgens über Innsbruck - Landeck - Nauders und den Reschenpass. Ab hier beginnt dann unsere Radtour entlang dem Reschensee nach St. Valentin, weiter um den Haiderseee über Burgeis - Schleis - Laatsch nach Glurns, der kleinsten Stadt Südtirols. Hier bietet sich ein kleiner Aufenthalt an. Über Prad und Tschengls gelangt man nach Laas mit der St. Sisinius Kirche, eine der ältesten Kirchen im Vinschgau im frühromanischen Stil. Bekannt ist Laas auch wegen des "Laaser Marmors". Unsere letzte Etappe führt dann heute über Göflan nach Schlanders zu unserem Hotel. Abendessen und Übernachtung.

2. Tag: Schlanders - Meran (ca. 45km)
Ausgeruht und vom Frühstück gestärkt radeln wir los über Goldrain - Latsch - Kastelbell und Tschars, das bekannt ist für seine schönen Obstlagen. Wenn Sie Lust haben machen Sie eine Wanderung entlang dem Schnalser Waalweg zum Schloß Juval, der Residenz von Reinhold Messner (evtl. Besichtigung). Anschließend führt uns unsere Radlstrecke weiter über Naturns, Plaus und Algund bis nach Meran. Auch in der Kurstadt Meran gibt es viel zu sehen, z.B. das Schloss und die Gärten von Trauttmansdorff. Abendessen und Übernachtung.

3. Tag: Meran - Auer (ca. 60km)
Unser heutiger Tag führt uns, nach einem kleinen Spaziergang durch Meran, weiter mit dem Rad durch Obst- und Weingärten über Lana, Nals, Andrian unterhalb der Ruine Sigmundskron auf einem neu angelegten Radweg entlang einer alten Bahntrasse mit mäßigem Anstieg nach St. Michele. Von hier geht es weiter durch den Montiggler Wald bis zum Kleinen Montiggler See. Dieser wird auf seinem Ostufer umrundet, auf einem engeren Weg geht es weiter bis zum Großen Montiggler See hinunter. Auf kleinen Wegen kommen wir zum Kalterer See und von dort nach Auer, zu unserem Übernachtungsort. Abendessen und Übernachtung.

4. Tag: Auer - Rovereto (ca. 70 Km)
Nach dem Frühstück ist Ihr ständiger Begleiter heute die Etsch. Kurz vor der Salurner Klause erreichen Sie das schmucke Städtchen Salurn. Mit seinen stattlichen Renaissancehäusern ist der südlichste Ort Südtirols zugleich auch die Sprachgrenze zwischen Deutsch und Italienisch. Es beginnt also nun der italienische Teil Ihrer Radreise und durch berühmte Trentiner Weinanbaugebiete erreichen Sie die Bischofsstadt Trient. Sehenswert ist in der Altstadt der Domplatz mit dem romanischen Dom und dem barocken Neptunbrunnen aus dem 18. Jahrh. sowie die freskengeschmückten Fassaden. Vorbei am Castel Beseno, der wohl mächtigsten Burg im Trentino, die erhaben über dem Etschtal thront geht es nach Rovereto zu Ihrem Übernachtungsort. Abendessen und Übernachtung.

5. Tag: Rovereto - Riva (ca. 30 Km)
Teilen Sie sich den Tag selbst ein, denn heute sind es nur ca. 30 Kilometer bis an den Gardasee. Sehenswert wäre unter anderem in Rovereto die größte Glocke der Welt, Maria Dolens. Die Friedensglocke von Rovereto läutet täglich zum Sonnenuntergang, um die Gefallenen aller Kriege zu ehren und um Frieden und Brüderlichkeit unter den Völkern der ganzen Welt herauf zu beschwören. Kurz nach Rovereto verlassen Sie den Etschradweg und benutzen ab Mori ebenfalls eine alte Bahntrasse in Richtung Gardasee. Ein kurzer Anstieg von knapp 100 Höhenmeter bringt Sie zur Passhöhe von San Giovanni und über Nago rollen wir runter nach Torbole und weiter nach Riva del Garda. Genießen Sie den Aufenthalt in Riva am Gardasee bis zur Rückreise mit dem Bus.

Streckencharakteristik
Leichte Radtour auf gut ausgebauten Radwegen. Kleine Anstiege nach St. Michele, zum Montiggler See und die kleine Passhöhe von San Giovanni sind für alle zu meistern!

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Veranstalter: Berr-Reisen

Radreise Südmähren

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Erleben Sie mit uns eine sechstägige Fahrradreise durch Südmähren. Wo immer der Boden Südmährens es erlaubt, gedeihen Reben. Südmähren mit seinen Weinregionen bildet zusammen mit Nieder- und Oberösterreich und den benachbarten slowakischen Karpaten ein großes Weinanbaugebiet mit langer Tradition. Zahlreiche neue Radwege, historische Weinkeller, berühmte Schlösser sowie eine schöne Landschaft: Hier kann man das Weinanbaugebiet Südmährens erfahren. Straznice liegt im Südosten von Brünn, unweit der
tschechisch-slowakischen Grenze. Der Ort ist ein idealer Ausgangspunkt für die Erkundung Südmährens und europaweit wegen seines Folklorefestes bekannt.

1. Tag: Anreise
Die Busanreise erfolgt über Wien zu Ihrem Hotel im Raum Brünn nach Straznice. Nach dem Zimmerbezug begrüßt man Sie nach alter Tradition mit einem kräftigen Sliwowitz und einen Stück landestypischen Hochzeitskuchen. Abendessen und Übernachtung.

2. Tag: Garten Europas Lednice - Valtice (Feldsberg) Areal -
UNESCO, Mikulov (Nikolsburg) (ca. 48 km)
Der Bus bringt uns heute früh nach Valtice. Der heutige Ausflug führt uns in die auf der Welt weiträumigste Landschaft, die mit einem außergewöhnlichen Gefühl von menschlicher Hand gestaltet wurde. Innerhalb von 200 Jahren ist eine wunderschöne Welt entstanden, wo sich die freie Natur mit den Parks und Schlossgärten, Teichen und Flüssen, die mit den Flusskanälen und Wasserstraßen ergänzt sind, vermischt. Von Valtice aus fahren wir auf dem Radweg über Breclav nach Lednice, wo wir das schönste mährische Schloss von außen besichtigen. Von Lednice geht es dann weiter durch die UNESCO-Kulturlandschaft an den Teichen von Grenzschlösschen Hlohovec vorbei bis Mikulov (Nikolsburg). Mikulov - Zentrum der Weinbauregion, historische Stadtmitte, Schloss mit der Ausstellung des regionalen Museums, Riesenfass, Gruft der Dietrichsteiner, Synagoge, Judenfriedhof. In Mikulov beenden wir die heutige Etappe und fahren mit dem Bus zurück ins Hotel. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

3. Tag: Kloster Velehrad, Schloss Buchlovice, Naturschutzgebiet
Mars-Gebirge (ca. 62 km)
Heute starten wir wieder am Hotel und fahren auf dem Radweg Nr. 47 Richtung Buchlovice und Velehrad. Die heutige Route führt entlag dem Kamm von Chriby (das Mars-Gebirge). Thematisch ist sie auf die Baudenkmäler und die Natur von Chriby (das Mars-Gebirge) ausgerichtet. Sie führt in Richtung Buchlovice. Das barocke Schloss Buchlovice wurde im Stil einer weiträumigen italienischen Villa errichtet und von einem schönen Schlossgarten umgeben, in dem sich zahlreiche Skulpturen befinden. Am Ende des Parks steht ein Fuchsien-Pavillon, dessen Sammlung der Stolz der Buchlovicer Schlossgärtnerei ist. Weiter fahren wir zum zweitgrößten Kloster Tschechiens Velehrad. 1990 besuchte Johannes Paul II. die Basilika des ältesten Zisterzienserklosters Mährens. Anschließend fahren Sie mit dem Bus oder mit dem Fahrrad über Uherske Hradiste zurück nach Straznice. Am Abend erleben wir eine romantische Bootsfahrt auf dem Bata-Kanal von Straznice nach Petrov. Den Abend verbringen wir in einem Wein-keller in der Denkmalreservation der 80 historischen Weinkellern aus dem 16. Jh., wo für uns ein Abendessen mit Weinprobe geplant ist.

4. Tag: Straznice - Kremsier (UNESCO) (ca. 64 km)
Die Radroute beginnt am Hotel Stráznice, sie führt meistens auf neu errichteten asphaltierten Radwegen entlang des Bata-Kanals und der March. An den Radwanderweg Nr. 47 schließen wir am Ende des Schlossparks in Straznice an. Dann fahren wir weiter in Richtung Vnorovy, Veselí nad Moravou, Uherský Ostroh, Ostrozská
Nová Ves, Kunovice (Fluzeugmuseum), Uherske Hradiste. Nach der Mittagspause in Uh. Hradiste fahren wir weiter die Radroute Nr. 47 am linken Ufer des Bata-Kanals über die Anlegestelle in Babice. In Spytihnev überfahren wir die March und den Bata-Kanal auf einmal und begeben uns in Richtung Napajedla und Otrokovice. In Otrokovice fahren Sie auf dem anderen March-Ufer und von Belov nehmen Sie die Nebenstraße (4 km) nach Kvasice, wo wir uns wieder an den asphaltierten Radwanderweg, der am linken March-Ufer bis nach Kremsier führt, anschließend. Kromeriz/Kremsier - Barockschloss, Schlossgärten und Blumengärten - auf der UNESCO-Welterbeliste. Mit dem Bus fahren wir dann zurück nach Straznice. Abendessen im Hotel.

5. Tag: Durch das Land des Weines, der Kohlen und des Erdöls
(ca. 55 km)
Heute unternehmen wir eine große Rundfahrt durch das Land des Weines, der Kohle und des Erdöls, der modernen Technik und der uralten Geschichte. Der stille Winkel und das Herz der Region Hodonin (Göding) verbirgt und bringt fast gegensätzliche und trotzdem harmonisch verknüpfte Elemente hervor, die Zeugen von der uralten Harmonie des Menschen ablegen, der die Geschenke der Natur nutzt und die Landschaft pflegt. Ein schöner Ausflug durch eine Landschaft mit vorwiegend Weinbergen und Wäldern und mit Spuren des Lignitabbaus in der Kohlenlagerstätte Dubnany. Die heutige Tour beenden wir in der Bezirkstadt Hodonin und fahren mit dem Bus zurück ins Hotel oder wir fahren entlang des Bata Kanals zurück nach Straznice. Am Abend erwartet Sie ein festliches Abendessen und eine Abschiedsfeier mit Folkloremusik, mährischen Spezialitäten, Wein
und Bier.

6.Tag: Heimreise
Nach einem wunderschönen Urlaub treten wir mit tollen Erinnerungen im Gepäck die Heimreise an.

Streckencharakteristik
Eine einfache Sternfahrt mit flachen und leicht hügeligen Etappen. Wir fahren auf neuen Radwegen und Nebenstraßen meist auf asphaltierten Strecken.

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Veranstalter: Berr-Reisen

Radreise Oberlausitz und die Nachbarländer
Radeln im ostdeutschen Dreiländereck

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Ein Raderlebnis im Schlösserland Sachsen. Auf den Spuren der Sorben. "Grenzen erfahren" zwischen Deutschland, Polen & der tschechischen Republik. Zwischen der Geschichte des Braunkohle-Tagebau (noch aktiv) und der sorbischen Kultur runden herrlichen Gebirgslandschaften im Zittauer Gebirge, einzigartige Felsformationen im Elbsandsteingebirge die Tour ideal ab. Natur- und Kulturliebhaber kommen auf dieser Radtour sicher auf ihre Kosten.

1. Tag: Anreise nach Kamenz - Bautzen (ca. 30 Rad-Km)
Anreise über Nürnberg, Hof, Chemnitz und Dresden nach Kamenz. In der Lessingstadt, die obersorbisch Kamjenc heißt, was übersetzt so viel wie "kleiner Ort am Stein" bedeutet, werden die Räder ausgeladen und der erste Abschnitt der Radtour wird in Angriff genommen. Wir folgen vorerst den "Krabat Radweg" südöstlich in Richtung Elstra, weiter bis Crostwitz. Wir verlassen den "Krabat Radweg" und radeln die noch ca. 16 Kilometer bis Bautzen. Das Höhenprofil dieser Tour ist abwechslungsreich, Anstiege und Gefälle im stetigen Wechsel bis Bautzen. Obwohl nicht einmal 15% der Einwohner Sorben sind, ist "Budyšin" das politische und kulturelle Zentrum der westslawischen Bevölkerungsgruppe. Abendessen und Übernachtung.

2. Tag: Bautzen - Weißwasser - Bad Muskau - Rietschen (ca. 80 Rad-Km)
Wenn Sie sich für die lange Variante entscheiden, bietet es sich an nach dem Frühstück auf die Räder zu steigen und Bautzen kurz mit dem Rad zu erkunden bevor Sie sich in Richtung Norden auf dem Spree-Radfernweg durch die Heide- und Teichlandschaft machen. Vorbei an der Talsperre Bautzen. Bei Niedergurig empfiehlt sich ein Fotostopp an der beeindruckenden Talsperre bevor es über Malschwitz und Halbendorf nach Uhyst geht. Zwischen dem großräumigen Braunkohletagebau, eine Landschaft wie man sie vom Mars erwartet, durch saftige Wiesen und die Seenlandschaft. Kontrast pur! In Sprey verlassen wir den Spree-Radfernweg und radeln in Richtung Norden nach Weißwasser. In der sächsischen Kleinstadt bietet sich nach über der Hälfte der gefahrenen Kilometer ein Mittagsaufenthalt an. Auf dem Fürst-Pückler-Radweg verläuft das knapp 10 Kilometer lange Teilstück unserer Etappe nach Bad Muskau. Weltweite Bekanntheit erlangte die Grenzstadt durch Hermann von Pückler-Muskau, der mit seinem einmaligen Landschaftspark ein Welterbe geschaffen hat. Nun geht es weiter in Richtung Süden und wir erreichen nach ca. 20 Kilometern unser heutiges Ziel Rietschen. Abendessen und Übernachtung.

2. Tag: Alternative Bautzen - Rietschen ca. 40 Rad-Km
Falls Sie sich für die "Genussvariante" des heutigen Tages entschieden haben, sollten Sie Bautzen noch etwas näher kennen lernen. Der Burgwasserturm, der Reichenturm oder die Kirche St. Petri sind schöne Fotomotive und dürfen bei einem Besuch in Bautzen nicht fehlen. Ein Besuch der ehemaligen "Haftanstalt I" in Bautzen, auch "Gelbes Elend" genannt ist lohnenswert. In der DDR wurden hier Staatsgegner nicht nur gefangen, sondern gefoltert - welches dem gelben Gebäude seinen bitteren Beinamen einbrachte. Von Bautzen aus führt die "kurze" Variante über Zimpel-Tauer und Kreba Neudorf direkt nach Rietschen.

3. Tag: Rietschen - Görlitz - Marklissa/Czocha (ca. 75 Rad-Km)
Nach dem Frühstück heißt es wieder auf die Räder. Durch das Niederspreer Teichgebiet führt uns der Weg gen Osten bis an die deutsch-polnische Grenze. Wir folgen der Grenze auf der deutschen Seite der Lausitzer Neiße nun südlich über Rothenburg bis nach Görlitz. Schon von weiten sieht man ein Wahrzeichen dieser geschichtsträchtigen Stadt, die Landeskrone (Berg). Seit der neuen Grenzziehung 1945 wurden die polnische sowie die deutsche Seite getrennt. Beide sind heut eigenständige Städte Görlitz und Zgorzelec. Unbedingt sehenswert ist die Altstadt, die im zweiten Weltkrieg fast vollständig verschont blieb und heute einen hohen Bekanntheitsgrad genießt. Hier bietet sich auch ein Mittagsaufenthalt an, bevor wir Deutschland nun verlassen und weiter nach Marklissa (Lesna) fahren. Abendessen und Übernachtung.

4. Tag: Marklissa/Czocha - Swieradów-Zdrój (Bad Flinsberg) - Osritz (ca. 75 Rad-Km)
Die heutige Dreiländertour beginnen wir ab Hotel. Wir radeln an der Talsperre Goldentraum vorbei weiter bis Mirsk. Ein Sohn der Stadt "Friedberg" ist Christian Weber, ein deutscher SPD Politker. Die Pfarrkirche Mariä Verkündigung wurde bereits Mitte des 14. Jahrhunderts urkundlich erwähnt und wurde Mitte des 16. Jahrhunderts im spätgotischen Stil neu errichtet. Die evangelische Kirche mit dem markanten Frontturm steht seit der Vertreibung der überwiegend evangelischen deutschen Bewohner leer und prägt nun das Stadtbild als Ruine. Durch dichte Wälder führt uns der Weg nun nach Tschechien. Nach etwa der Hälfte der Strecke erreichen wir Frýdlant, zu Deutsch "Friedland in Böhmen". Hier bietet sich neben einem Mittagsaufenthalt auch eine kurze Besichtigung der wohl im 13. Jahrhundert entstandenen Burg Friedland. Die gleichnamige Weihnachtsgrippe wurde von Gustav Simon in ca. 60 Jahren Bauzeit erschaffen. Diese befindet sich etwas versteckt in einer Seitengasse im Haus Bethlehem, das kleine Fachwerkhäuschen ist das älteste Bauwerk der Stadt. Den vollen Überblick bekommen Sie in den 21 hohen Aussichttürmen auf dem Resselsberg. Durch hügelige Landschaft führt uns der Weg wieder nach Deutschland und unserem heutigen Ziel Ostritz. Abendessen und Übernachtung.

5. Tag: Ostritz - Jetrichovice - Hrensko - Bad Schandau (ca. 80 Rad-Km)
Nach dem Frühstück radeln wir entlang der deutsch-polnischen und weiteren Verlauf der deutsch-tschechischen Grenze bis nach Zittau. Die Stadt ist der Ausgangspunkt für die Zittauer Schmalspurbahnen, eine von 5 sächsischen Dampfbahnen mit regelmäßigem Zugverkehr an allen Wochentagen. Außerdem ist die Stadt Tor zum gleichnamigen Gebirge - ein beliebtes innerdeutsches Urlaubsziel für Radler und Wanderer. Über Bertsdorf führt die Tour wieder in die tschechische Republik durch Katharinental bis nach Jetrichovic. Die Umgebung ist geprägt von Naturparks und kleinen, teilweise fast menschenleeren Ortschaften. Zwischen malerischen Bachläufen und tiefen Wäldern führt der Weg zum Grenzübergang Hrensko. Nun folgen wir der Elbe bis Bad Schandau, wo wir unser Hotel beziehen. Abendessen und Übernachtung.

6. Tag: Bad Schandau - Pirna und Heimreise (ca. 20 Rad-Km)
Nach den kilometerintensiven Radtouren der letzten Tage, heißt es heut Genussradeln an der Elbe. Wer heut nicht mehr auf das Rad steigen will, der kann auch unseren Bus bis Pirna nutzen und gewinnt dadurch etwas mehr Zeit im "Tor zur sächsischen Schweiz". Sehenswert ist die kleine, liebevoll wieder aufgebaute Altstadt an der Elbe. Immer wieder sind hier Schäden durch Hochwasser der Elbe zu verzeichnen, besonders hart hat es Pirna 2002 getroffen. Wenn man über den historischen Marktplatz flaniert, deutet nichts mehr auf die Wuchten der Elbe hin. Gegen Mittag nehmen wir Abschied mit vielen tollen neuen Eindrücken.

Streckencharakteristik
Eine einfache bis mittelschwere Radtour. Auf Rad-, Wald- und Wirtschaftswegen. Einige Teile verlaufen auch auf verkehrsarmen Nebenstraßen, in den Städten Abschnitte an den Hauptstraßen. In den Städten ist mit Verkehr zu rechnen. Der Wegbelag reicht von Asphalt über betonierte und gepflasterte Abschnitte. Einige Abschnitte verlaufen auf befestigten Splittwegen. Die Topografie der Strecke ist abwechslungsreich, Steigungen und Gefälle im häufigen Wechsel. Eine mittlere Kondition ist für diese Tour erforderlich und wünschenswert.

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Veranstalter: Berr-Reisen

Radreise Elbe-Radweg
Zwischen Sächsischer Schweiz und den Elbauen

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Der Elbe-Radweg zwischen Elbsandsteingebirge und Dessau verbindet auf 250 km erholsames und naturverbundenes Radfahren mit kulturhistorisch interessanten Städten. Diese Route führt durch die bizarre Felslandschaft des Elbsandsteingebirges, vorbei an sanften Hügelketten der sächsischen Weinberge, Elbwiesen und Auenwäldern. Barocke Schlösser, Burgen und Parks laden zu kulturellen Pausen ein. Dresden mit Zwinger und Semperoper, die Porzellanstadt Meissen, die Lutherstadt Wittenberg locken mit Kultur, Kunst und Geschichte.

1. Tag: Königstein - Dresden (ca. 40 km)
Anreise mit dem Bus in die Sächsische Schweiz. Bei der Festung Königstein, die hoch über der Stadt das Elbtal beherrscht, startet unsere individuelle Elbradreise. Von diesem herrlichen Aussichtspunkt aus genießen wir den Blick auf die Elbschleife. Weiter führt uns der Weg nach Rathen, wo Sie an das rechte Elbufer übersetzen. Eingebettet in die malerische Landschaft des Elbetales liegt die Stadt Pirna. Pillnitz, ein Stadtteil von Dresden, ist vor allem durch die imposante frühere Sommerresidenz der Wettiner bekannt, die Sie anschließend erreichen werden. Einen Rundgang durch die Parkanlagen des Schlosses sollten Sie sich nicht entgehen lassen, bevor Sie Ihr Quartier in Dresden beziehen. Abendessen und Übernachtung.

2. Tag: Dresden - Schloss Moritzburg - Meißen (ca. 38 km)
Nach dem Frühstück werden Sie von einem Stadtführer erwartet, der Ihnen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zeigt. Sie radeln anschließend im Elbtal auf dem neu angelegten Radweg entlang der sächsischen Weinberge und passieren die Stadt Radebeul. Von dort lohnt sich ein Abstecher nach Moritzburg mit seinem sehenswerten Schloßkomplex. Nicht mehr weit und Sie haben die Stadt Meißen erreicht. Die Porzellanstadt lädt mit ihrer romantischen Altstadt, den verwinkelten Gassen und der weithin sichtbaren Albrechtsburg zum Bummeln ein. Abendessen und Übernachtung.

3. Tag: Meißen - Torgau (ca. 75 km)
Am Elbufer führt der Weg noch ein Stück durch die nördlichsten Weinberge Deutschlands entlang der Sächsischen Weinstraße. Immer wieder ergeben sich wunderbare Ausblicke. Probieren Sie einmal die regionalen Weine! Wer lieber die Kultur vorzieht, dem bietet das barocke Schloß Diesbar Seußlitz mit seinem sehenswerten Park das richtige Ambiente. Eine Rast lohnt sich, bevor die Landschaft sich öffnet und weiter wird. Den Treblitzscher Baumpark mit Bäumen und Sträuchern aus fünf Kontinenten sollten sich botanisch Interessierte nicht entgehen lassen. Kurz dahinter liegt bereits die Stadt Torgau mit ihrem schmucken Rathaus, dem Residenzschloß Hartenfels und der spätgotischen Stadtkirche St. Marien. Abendessen und Übernachtung.

4. Tag: Torgau - Wittenberg (ca. 65 km)
Wir verlassen Sachsen und radeln weiter nach Sachsen-Anhalt. Schloß Lichtenberg und Pretzsch markieren die Fahrt Richtung Wittenberg. Angekommen in der Stadt, in der Martin Luther seine Thesen anschlug, haben Sie Gelegenheit, auf Spurensuche zu gehen. Die Lutherhalle, vielleicht das sehenswerteste Gebäude Wittenbergs, beherbergt die größte reformationsgeschichtliche Sammlung der Welt. Auch die Altstadt von Wittenberg wurde liebevoll restauriert. Abendessen und Übernachtung.

5. Tag: Wittenberg - Dessau (ca. 30 km)
Von der Lutherstadt radeln wir weiter elbabwärts. In Coswig setzen Sie mit der Fähre über auf das andere Elbufer. Nach kurzer Strecke erreichen Sie die landschaftlich sehr reizvollen und großzügigen Wörlitzer Parkanlagen. Weiter geht es in Richtung Dessau durch das Biosphärenreservat Mittlere Elbe. Diese ursprüngliche Auenlandschaft bietet Natur pur. Die Stadt Dessau, unser letztes Ziel auf unserem Elbradweg, ist besonders für Architekturliebhaber ein lohnendes Ziel. Nach dem Umzug aus Weimar etablierte Walter Grobius Mitte der 20-iger Jahre hier das Bauhaus mit seinen unverkennbaren funktionalen Stilelementen. Anschließend Rückreise über Leipzig, Hof und Nürnberg zu den Abfahrtsstellen.

Streckencharakteristik
Die Strecke ist eben und verläuft vorwiegend auf separaten Wegen entlang der Elbe, so dass sie keinen Schwierigkeitsgrad darstellt. Gehen Sie auf diese herrliche Radwandertour und entdecken Sie die Einzigartigkeit dieser Flußlandschaft.

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Veranstalter: Berr-Reisen

Um das Bernina-Gebirge
Chur - Glacierexpress - St. Moritz - Comer See - Berninapass - Livigno-Inntal

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Erleben Sie die atemberaubende Schweizer Bergwelt in Verbindung mit Radtouren und der Rhätischen Bahn. Von Chur ins malerische Oberengadin, vorbei am ewigen Eis der Gletscher und hinunter an den mediterranen Comersee, mit dem Bernina-Express hoch zum Berninapass und mit dem Rad durch das Steuerparadies Livigno ins Unterengadin. Freuen Sie sich auf ein echtes Radvergnügen und entdecken Sie mit uns die wunderschöne Landschaft, idyllische
Dörfer, eine ursprüngliche Bergwelt und die faszinierenden Hochalpen.

1. Tag: Anreise Chur - Pontresina (ca. 45 Rad-km)
Im modernen Reisebus reisen wir bequem bis nach Chur. Wir starten unser erstes Radteilstück durch die burgenreichste Gegend Europas bis nach Thusis. Dort steigen wir mit unseren Rädern in die Rhätische Bahn ein, diese bringt uns bis nach Sameda. Diese Verbindung ist eine Teilstrecke der bekanntesten Schmalspurbahn der Schweiz, dem Glacier-Express. In Sameda schwingen wir uns wieder auf die Räder und bewältigen die letzte Etappe unserer heutigen Tour bis nach Pontresina. Abendessen und Übernachtung.

2. Tag: Pontresina - Lago di Verceia (ca. 75 Rad-km)
Nach dem Frühstück starten wir heute vom Hotel aus mit dem Rad und kommen vorbei an St. Moritz und dem bekannten Urlaubsort Silvaplana mit dem herrlichen Silvaplanersee. Von Sils geht es fast eben bis zum Maloja Pass. Dann rollen unsere Räder durch das idyllische Alpental Val Bregaglia bis nach Chiavenna. Bei einem Aufenthalt im historischen Stadtkern besteht die Möglichkeit, diesen zu besichtigen, oder sich in einem der vielen Restaurants eine Tasse Kaffee zu gönnen. Nach einer kurzen Pause radeln wir wieder los. Die Tour führt uns durch das Piano di Chivenna und weiter bis nach Verceia, dort befindet sich unser Hotel für die nächsten beiden Nächte. Abendessen und Übernachtung.

3. Tag: Comer See (ca. 75 Rad-km)
Heute machen wir eine Rundfahrt um den Comer See. Charakteristisch für den Comer See sind die zahlreichen, direkt am Ufer liegenden kleinen Dörfer, von denen viele ihren ganz eigenen Charme bis heute erhalten haben. Die Tour geht entlang des Seeufers oder auf wenig befahrenen Nebenstraßen. Immer wieder kommen wir an luxuriösen Villen - diese entstammen noch dem 15. Jahrhundert - Häfen am See und etlichen Seebädern vorbei. Nach einer kurzen Bootsüberfahrt von Varenna nach Menaggio erreichen wir einen unserer heutigen Höhenpunkte. Die Stadt wurde durch ihre einmalige Uferpromenade bekannt. Nach einem Aufenthalt führt uns unsere Radtour auf der Westseite des Comer Sees vorbei an Dongo und Gravedona und erreichen wieder unseren Übernachtungsort Verceia. Abendessen und Übernachtung.

4. Tag: Verceia - Tirano (ca. 80 Rad-km)
Der heutige Tag unserer Radtour beginnt wieder direkt ab Hotel am Comer See und führt uns über Morbegno, Desco und Sondrio nach Tirano. Wir fahren den Fluss Adda entlang, der in der Nähe von Bormeo entspringt und das Tal bis zum Comer See durchzieht. Der Weg führt uns über gut ausgebaute Radwege ins Val Tellina. Durch den besonderen Weinanbau wurde dieses zum Weltkulturerbe ernannt und ist vor allem bekannt für seinen berühmten "Veltliner". Sie radeln weiter bis nach Tirano, dort endet der heutige Radltag. Abendessen und Übernachtung.

5. Tag: Tirano - Bernina Express - Livigno - Zernez (ca. 50 Rad-km)
Nach dem Frühstück kommen wir zu einem weiteren Highlight dieser Radtage. Wir unternehmen eine Fahrt mit dem legendären Alpenzug Bernina-Express von Tirano nach Ospizio Bernina, durch wilde Schluchten und über schwindelerregende Brücken. Diese Schweizer Erlebnisbahn ist mit 70 Prozent Steigung eine der steilsten Eisenbahnstrecken der Welt, die ohne Zahnradbetrieb auskommt. Am Bernina-Pass steigen wir aus dem Zug, fahren mit unseren Rädern weiter zur Forcola di Livigno und durch eine karge Landschaft nach Livigno. Danach begleitet Sie der Lago di Livigno bis zum abenteuerlichen Munt La Schera Tunnel. Durch das wildromantische Tal der Spöl gelangen Sie nach Zernez und somit wieder an den Inn. Abendessen und Übernachtung

6. Tag: Zernez - Pfunds (ca. 65 km)
Gut gefrühstückt und ausgeruht heißt es wieder rauf auf die Räder zur letzten bevorstehenden Strecke. Diese Reise verläuft über Susch nach Lavin und von dort über einen mittleren Anstieg ins Dörfchen Guarda und Ardez, wo Sie mit einer tollen Aussicht und der Einzigartigkeit der traditionellen Engadiner Dörfer belohnt werden. Rasant geht es dann über Ftan nach Scoul wieder hinunter an den Inn. Sie gelangen durch beschauliche kleine Dörfer zur Finstermünzer Schlucht und überqueren die schweiz-österreichische Grenze. Auf einem alten Karrenweg führt Sie dann die Route bis nach Pfunds. Hier werden die Räder verladen und wir treten anschließend die Heimreise an.

Streckencharakteristik
Durch die Kombination mit zwei grandiosen Bahnfahrten radeln wir ohne große Anstrengung durch die herrlichen Alpentäler des Engadins und Oberitaliens meist bergab, bei gelegentlichen Gegenanstiegen.

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Veranstalter: Berr-Reisen

Mur-Radweg
Vom sonnigen Lungau bei St. Michael über die steirische Landeshauptstadt Graz zu den Thermalquellen an der slowenischen Grenze

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Den Mur-Radweg zu radeln, bedeutet, eine Reise vom Hochgebirge ins Weinland anzutreten. Vom Enzian zum Welschriesling sozusagen. Von den abgelegenen Gehöften der Lungauer Bergbauern kommen wir in fünf Etappen über die pulsierende Landeshauptstadt Graz ins südsteirische Thermenland. Vorbei an Schlössern und Burgruinen, durch Talengen und weite Becken, folgt der Mur-Radweg einem alten Handelsweg nach Süden.

1. Tag: St. Michael - Murau (ca. 50 km)
Als sehr angenehm empfinden wir es, dass die Anreise über Salzburg ins Lungau nach St. Michael nicht einen vollen Tag in Anspruch nimmt. So haben wir bereits am ersten Tag die Gelegenheit, ein schönes Stück entlang der Mur bis nach Murau, wo sich auch unser Hotel befindet, zu radeln. Wir nehmen den Mur-Radweg auf und erreichen zunächst Tamsweg, mit historischem Marktplatz und Wallfahrtskirche und anschließend St. Ruprecht. Hier gilt es, Holz in all seiner Vielfalt im dortigen Holzmuseum zu entdecken. Murau, eine mittelalterliche Braustadt mit Biermuseum und Schloss ist unser Etappenziel. Abendessen und Übernachtung.

2. Tag: Murau - Judenburg/Zeltweg (ca. 65 km)
Nach dem Frühstück machen wir einen kleinen Stadtrundgang durch das interessante Murau, bevor wir zur nächsten Etappe, durch die Engen des Murtales am Fuße der Niederen Tauern, starten. Wir durchfahren die grüne Steiermark, passieren Schlösser und Burgruinen, bevor wir nach Judenburg mit historischem Stadtzentrum gelangen. Der Stadtturm, die ehem. Landesfürstliche Burg, Bürgerhäuser und Magdalenskirche sind die Sehenswürdigkeiten der Stadt. Abendessen und Übernachtung.

3. Tag: Judenburg/Zeltweg - Bruck an der Mur (ca. 70 km)
Schon kurz hinter Judenburg erreichen wir die Wallfahrtskirche "Maria Buch" und linker Hand bei Knittelfeld das "Stift Seckau". In den folgenden alten Industrieorten merkt man die Erfolge der baulichen Vergangenheitsbewältigung: gepflegte Altstädte, pulsierende Fußgängerzonen und interessante Museen. Leoben - in der Schlinge der Mur gelegen, ist Mittelpunkt der Eisenindustrie und besitzt einen historischen Stadtkern. Bruck an der Mur ist unser heutiges Etappenziel. Abendessen und Übernachtung.

4. Tag: Bruck a. d. Mur - Graz (ca. 55 km)
Nach dem Frühstück folgen wir der ab hier südwärts fließenden Mur. Wir genießen die Natur pur - an Bauernhöfen vorbei, durch alte Obstgärten und Waldstücke gelangen wir über Gratwein und Stübing zur steirischen Landeshauptstadt Graz. Ankunft ist schon am Nachmittag, so dass noch Zeit für einen kleinen Stadtrundgang bleibt. Der Blick vom Schlossberg bleibt sicher unvergessen. Abendessen und Übernachtung.

5. Tag: Graz - Bad Radkersburg (ca. 90 km)
Nach dem Frühstück geht’s weiter mit unseren Fahrrädern durch das breite Grazer - und weiter südlich das Leibnitzer Feld auf vollständig ausgebauten Radwegen an die steiermärkische Südgrenze. Eine Unzahl von Wasservögeln sind unsere Begleiter. Schloss Seggau bei Leibnitz gehört zu den eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten des Landes. Bei Spielfeld erreichen wir die Grenze zu Slowenien und kommen hier nach Mureck. Im Grenzstädtchen Mureck bewundern wir Rathaus und Kirche. Das Schloss Obermureck liegt bereits auf slowenischem Gebiet. Der Grenzübertritt ist problemlos. Die letzte Etappe unserer Tour ist geprägt von Wassern aller Art. Neben der Mur liegt zuerst der Röcksee, ein beliebter Badesee, am Weg. In Deutsch Goritz sprudelt die bekannte Petersquelle, ein außergewöhnliches Mineral- und Heilwasser, empor. Am Schlusspunkt unserer Tour, in Bad Radkersburg, lädt die Therme zur Erholung ein. Hier wohnen wir heute in einem schönen Hotel und wir haben so am nächsten Vormittag noch genügend Zeit, die Annehmlichkeiten des Hotels und der Thermenanlage zu nutzen. Abendessen und Übernachtung.

6. Tag: Heimreise
Am Vormittag Zeit zur freien Verfügung, Stadtbummel oder Nutzen der Kureinrichtungen. Gegen Mittag / frühen Nachmittag Heimreise.

Streckencharakteristik
Der Mur-Radweg führt größtenteils bergab, kleinere Steigungen gilt es zu überwinden, wenn der Radweg zeitweise kurz den Murlauf verlässt. Viele Teile des Mur-Radweges führen auf eigenen Radwegen, der Rest auf meist sehr verkehrsarmen Nebenstraßen oder Wirtschaftswegen. Noch führen einige Kilometer auch auf stärker befahrenen Straßen.

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Veranstalter: Berr-Reisen

Inn-Radweg
Der Innradweg führt Sie vom Malojapass durch ein imposantes Alpenpanorama, rundherum erheben sich mächtig die Zwei- und Dreitausender und dazwischen schmiegen sich schmucke Engadiner Dörfer an die Hänge.

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1. Tag: Maloja - Zernez (ca. 60 km)
Anreise über Innsbruck, Imst und Landeck ins Oberengadin nach St. Moritz und hinter bis Maloja. Hier werden die Räder ausgeladen und Sie starten, gestärkt nach einer kleinen Brotzeit, durch den unberührten Bergwald. Vorbei am Silvaplanasee nach St. Moritz und durch reizvolle oberengadiner Dörfer bis nach Zernez im Unterengadin. Abendessen und Übernachtung.

2. Tag: Zernez-Pfunds (ca. 65 km)
Nach dem Frühstück geht es über Susch nach Lavin und von dort einen mittleren Anstieg ins Dörfchen Guarda und Ardez, wo Sie mit einer tollen Aussicht und der Einzigartigkeit der traditionellen Engadiner Dörfer belohnt werden. Rasant geht es dann über Ftan nach Scoul wieder hinunter an den Inn und Sie gelangen durch beschauliche, kleine Dörfer zur Finstermünzer Schlucht und überqueren die schweiz-österreichische Grenze. Auf einem alten Karrenweg führt Sie der Radweg bis nach Pfunds. Abendessen und Übernachtung.

3. Tag: Pfunds-Stams und Heimreise (ca. 75 Rad-Km)
Nach einem stärkenden Frühstück führt Sie die heutige Radroute zunächst über Prutz nach Landeck. Die Lage der Stadt war schon im Mittelalter von großer Bedeutung, denn hier treffen sich die Routen über den Arlberg und den Reschenpass in einer Talmulde. Von der erhöht über der Stadt liegenden Burg konnte der Zugang zu beiden Pässen überwacht werden. Nach einer Pause geht es von hier entlang dem rauschenden Gebirgsfluss im Tiroler Oberinntal weiter bis nach Stams, welches nach Göttweig und Melk zu den berühmtesten Klosteranlagen Österreichs gehört. Am Parkplatz des Klosters werden die Räder verladen, anschließend Rücktransfer zu den Abfahrtsstellen.

Streckencharakteristik
Sehr schöne Tour - großteils bergab, mit kurzen Flachstücken zwischendurch aber auch mal hügelig. Meist auf Nebenstraßen, teilweise auf Naturwegen, jedoch natürlich größtenteils bergab. Bei der Fahrt zu den Engadiner Bergdörfer wie Guarda und Ardez ist mit einen Anstieg zu rechnen, der aber sehr lohnenswert ist.

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Veranstalter: Berr-Reisen

Mecklenburger Seen
Wälder, Seen und Ruhe - das kennzeichnet den Mecklenburgischen Seen-Radweg.

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Die unendliche Weite wirkt beruhigend und erholsam auf die Seele, durch Naturschutzgebiete und kleine schmucke Städtchen verläuft die Route und birgt so manch lohnenswerten Abstecher.

1. Tag: Anreise / Rad Lübz - Plau am See (ca. 20 km)
Anreise über München, Nürnberg, Leipzig, Berliner Ring, Parchim bis nach Lübz. Das Städtchen Lübz, direkt an der Müritz-Elde-Wasserstraße gelegen, ist Ausgangspunkt unserer romantischen Radtour durch das über 1000-jährige Mecklenburg. Wir werden begrüßt vom spätromanischen Amtsturm der Lübzer Eldenburg aus dem 13. Jahrhundert, der das weit bekannte Markenzeichen der Lübzer Brauerei, eine der größten Bierbrauereien in Deutschland, ist. Zum "Einradeln" verlassen wir dann das Städtchen Lübz und haben eine herrliche Strecke von guten 15 km für den heutigen Tag vor uns. Über Benzin radeln wir durch herrliche Kastanien-Alleen Richtung Kritzow, dem idyllisch an einem glasklaren See gelegenen Dorf, durchfahren eine der schönsten Stileichenalleen Mecklenburgs und erreichen so den Luftkurort Plau am See, unser heutiges Ziel. Abendessen und Übernachtung.

2. Tag: Plau am See - Waren (ca. 50 km)
Der Zauber von Plau am See offenbart sich besonders durch die reizvoll mit dem Wasser verbundenen Bauwerke, wie z.B. die mit 1,67 m höchste Hubbrücke Mecklenburgs, die 1991/92 vollständig restauriert wurde. Am westlichen Ufer des großen Plauer Sees beginnt unsere heutige Radtour Richtung Nordspitze des Plauer Sees, und wir erreichen über Plauerhagen und Zarchlin das Städtchen Karow mit Gut und Schlossanlage, sowie kurz darauf die Nationalpark-Info. Weiter führt uns dann die Strecke über Glashütte, Mönchbusch und AltSchwerin nach Malchow, mit einer Klosteranlage aus dem 13. Jh. Im 16. Jh. wurde dieses Zisterzienserkloster in ein Damenstift umgewandelt, das bis 1923 existierte. Hier treffen wir dann auf den Malchower See, der dann in den Fleesensee übergeht, radeln an dessen Ufern entlang und erreichen so über Jabel und den Kölpinsee unser heutiges Ziel Waren am Müritzsee. Abendessen und Übernachtung.

3. Tag: Waren - Mirow (ca. 53 km)
Der größte Teil unserer heutigen Radstrecke führt uns durch den Müritz-Nationalpark, der sich an den Ufern der Müritz auf einer Gesamtfläche von 318 qkm erstreckt. Er besteht zu 2/3 aus Wald, durchzogen von zahllosen kleinen Tümpeln und über 100 Seen. Wir starten in Klink, unser Weg führt Richtung Waren, weitgehend am Wasser entlang: linkerhand der Kölpinsee, rechterhand die Müritz. Waren ist von Wäldern und 3 Seen umschlossen: der Müritz, dem Feisnecksee und dem Tiefwarensee, und gilt als Tor zum Müritz-Nationalpark. Schon Theodor Fontane, der im Jahr 1896 hier kurte, schwärmte von diesem "ganz entzückenden Stück Erde, mit der feuchten Seebrise und dem leichten Tannenduft". So erreichen wir am Spätnachmittag unser heutiges Ziel Mirow. Abendessen und Übernachtung.

4. Tag: Mirow / Schifffahrt, Diemitz - Neustrelitz (ca. 55 km)
Nach dem Frühstück dürfen wir uns heute zuerst mal auf eine traumhafte Schifffahrt freuen. Wir lassen uns auf dem Wasser bis Diemitz schippern und starten dann ab hier wieder entlang auf herrlichen Radwegen und erreichen so den idyllisch zwischen Wäldern und Feldern liegenden Ort Weserberg. Weiter geht`s dann über Groß-Quassow nach Lindenberg. Auf dem letzten Streckenabschnitt von Lindenberg nach Neustrelitz biegen Sie am besten hinter der Kuhbrücke, die sich über dem Kammerkanal spannt, links in den Rad- und Wanderweg ein. Er verläuft entlang der Schlosskoppel, einem vor 200 Jahren entstandenen Landschaftspark. Hinter der Schlosskoppel lädt ein nachempfundenes Slawendorf zur Besichtigung ein. Weiter geht es dann bis zur Weißen Brücke, von der Schiffsrundfahrten starten, linkerhand sehen Sie das "Wäschespülhaus" in Form eines chinesischen Pavillons - wir haben unser heutiges Ziel, Neustrelitz, erreicht. Abendessen und Übernachtung.

5. Tag: Neustrelitz - Neubrandenburg (ca. 60 km)
Nach dem Frühstück schauen wir uns in der ehemaligen Residenzstadt etwas um. Anschließend radeln wir dann in Richtung "Großer Fürstensee". Wie eine Perlenkette säumen historische Gemäuer unseren weiteren Weg. Entlang dem Großen Fürstensee nach Karpin, weiter über den Rödliner See zum Wanskaer-See nach Wanska. Dort lockt die Klosterkirche und die Reste eines Zisterzienserklosters zur Besichtigung. Weiter geht es dann über Prillwitz zum Tollense-See nach Neubrandenburg, unserem heutigen Tagesziel. Neubrandenburg ist von einer bezaubernden Landschaft umgeben. Die nahezu vollständige Wehranlage umschließt die Innenstadt noch heute wie ein Ring. Wir haben für eine Besichtigung dieser reizvollen Stadt Zeit bis zum Abendessen, Übernachtung.

6. Tag: Heimreise

Streckencharakeristik
Überwiegend radeln wir abseits der Hauptverkehrsstraßen auf speziell eingerichteten Radfahrwegen, einen Großteil der Strecke aber auch auf Wald-, Feld- und Wirtschaftswegen. Eine schöne und leichte Radtour. Badesachen nicht vergessen.

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Veranstalter: Berr-Reisen

Steiermark bergab

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Die Steiermark ist voll von abwechslungsreichen landschaftlichen Eindrücken. Im Norden der Steiermark erheben sich schroffe Felsen und Almen und im Gegenzug wird der Süden von romantischen Weinhügeln dominiert. Durch die großen waldreichen Gebiete und die zahlreichen Wiesen, Wäldern, Obst- und Weingärten wird die Steiermark auch das "grüne Herz Österreichs" betitelt. Bei Ihren Touren können Sie die üppige Vielfalt der Natur bestaunen, Sie kommen an grünen Almen, prickelnden Bächen, Wasserfällen und echten Naturwäldern vorbei. In der Landeshauptstadt erleben Sie den reizvollen Kontrast zwischen der historischen Altstadt und moderner Architektur. Graz gehört auch zum UNESCO-Weltkulturerbe.

1. Tag: Anreise Ennstal - Niklasdorf (ca. 30 Rad-km)
Anreise über Salzburg und durch das Ennstal bis nach Mautern mit dem Bus. Dort werden die Räder ausgeladen und wir beginnen unsere heutige Radtour über Kammern vorbei am Naherholungsgebiet Trabochersee. Weiter zur reizvollen Bergstadt Trofaiach genießen wir das herrliche Panorama des Reitingmassives als Blickfang. Auf angenehm flacher Strecke geht es nach Leoben, der 2. größten Stadt der Steiermark. Nun folgen wir dem Mur-Radweg und sind auch gleich am Ziel, nur noch 6 km zum Hotel Brücklwirt in Niklasdorf. Abendessen und Übernachtung.

2. Tag: Mur-Radweg-Graz (ca. 80 Rad-km)
Nach einem stärkenden Frühstück starten wir unsere Tour und radeln immer leicht bergab entlang der Mur. Über Bruck an der Mur und Frohnleiten kommen wir in die Landeshauptstadt Graz. Bei einem interessanten Stadtrundgang lernen wir das Weltkulturerbe der Altstadt kennen. Fahrt auf den Schlossberg mit herrlicher Aussicht über die Stadt. Bummeln Sie durch die Altstadt und durch die vielen netten Geschäfte und Cafés. Am Nachmittag Rückfahrt mit dem Bus zum Hotel. Abendessen und Übernachtung.

3. Tag: Mürztal (ca. 75 Rad-km)
Den heutigen Tag starten wir mit einem Bustransfer nach Neuberg/Mürz. Die wildromantische Gegend begleitet uns nach Mürzzuschlag mit dem berühmten Wintersportmuseum. Auf angenehm ebener Strecke durch eine Wiesenlandschaft erreichen wir Kindberg. Vorbei an St. Marein über die Mürzauen fahren wir in Richtung Flughafen Kapfenberg und weiter nach Bruck/Mur. Wir folgen dem Murradweg R2 und gelangen über St. Dionysen wieder zurück zum Brücklwirt. Abendessen und Übernachtung.

4. Tag: Seckauer Tauern (ca. 50 Rad-km)
Nach dem Frühstück bringt uns der Bus nach Seckau mit der berühmten Benediktinerabtei und der besten Konditorei und Lebkuchenerzeugung. Von hier mit dem Rad zum Red Bull Ring nach Spielberg, durch das weite Aichfeld mit vielen bunten Äckern nach Judenburg, mit dem höchsten begehbaren Stadtturm. Weiter nach Zeltweg, in der Nähe besichtigen Sie das Renaissanceschloss Farrach und fahren weiter nach Knittelfeld, Kraubath/ Mur bis Sie in St. Stefan wieder in den Bus steigen, der uns zum Hotel zurückbringt. Wer noch Lust hat, fährt die restlichen 15 km entlang der Mur mit dem Rad bis ans Hotel. Abendessen und Übernachtung

5. Tag: Traunradweg - Heimreise (ca. 40 Rad-km)
Nach dem Frühstück verlassen wir den Brückl Wirt und dürfen uns zum Abschluss noch auf eine schöne Radtour durch das ­Ausseer Land freuen. Der Bus bringt uns zunächst nach Bad ­Aussee. Von hier starten wir unsere Abschlusstour entlang dem Traunradweg. Über Obertraun gelangen wir an den Hallstätter See, den wir am Westufer nach Hallstatt entlang radeln und über Bad Goisern erreichen wir Bad Ischl. Während einer Kaffeepause in der Kaiserstadt werden die Räder verladen und wir machen uns dann auf den Weg in Richtung München und zu den ­Abfahrtsstellen.

Streckencharakteristik
Eine wunderschöne Landschaftstour basierend auf vielen Natureindrücken. Die Strecken führen meist auf Radwegen und Sie radeln durch Wälder, Obst- und Weingärten. Diese Tour ist auch für nicht so geübte Radler geeignet.

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Veranstalter: Berr-Reisen

Rumänien - Siebenbürgen - Donaudelta - Schwarzes Meer

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Erleben Sie mit uns die vielen Gegensätze, die vielen freundlichen Menschen, die uns entlang unserer Wege zuwinken, jeden Tag ein anderes Profil, jeden Tag ein Highlight in dem Land an der Kreuzung der großen Kulturen. Die Geschichte der Siebenbürger Sachsen, die ihre Spuren durch die Kirchenburgen hinterlassen haben wie die Kultur der Römer, die man überall sehen kann, wecken auch heute noch großes Interesse. Auch Sie werden von der Gastfreundlichkeit der Menschen hier begeistert sein. Bestaunen Sie mit uns den imposantesten Taldurchbruch Europas, das Eiserne Tor. Auf beiden Seiten der Donau wurden Schutzgebiete eingerichtet - in Serbien der Nationalpark Derdap, auf der rumänischen Seite der "Naturpark Eisernes Tor". Sie erleben auch das atemberaubende Mündungsgebiet der Donau am Schwarzen Meer. 1991 erklärte die UNESCO das Delta zu einem Teil des Weltnaturerbes, seitdem ist es ein Biosphärenreservat.

1.Tag: Anreise - Belgrad
Anreise mit dem Bus über Salzburg, Villach, Zagreb nach Belgrad. Abendessen und Übernachtung.

2.Tag: Belgrad / Eisernes Tor - Donji Milanovac (ca. 50 Rad-km)
Belgrad ist ein verstecktes Juwel. Kosmopolitisch, modern, erhaben und chaotisch zugleich ist Belgrad das politische und kulturelle Zentrum des kleinen Landes Serbien. Bei einer Stadtrundfahrt besichtigen Sie die Innenstadt mit ihren imposanten Regierungsgebäuden, prachtvollen orthodoxen Kirchen und Gebäuden aus der kommunistischen Ära. Ein Muss bei jeder Führung ist die Besichtigung der mächtigen Festung Kalamegdan. Die Festung liegt oberhalb der Mündung der Save in die Donau und teilt sich in die auf dem Kalkplateau liegende Oberstadt und die in der Alluvialebene liegende Unterstadt auf. Von der Terrasse der Oberstadt bietet sich ein atemberaubender Blick über die Flüsse Save und Donau. Nach der Führung bringt uns der Bus bis nach Golubac, dort beginnt unsere Radtour durch den Nationalpark Eisernes Tor. Das Eiserne Tor gilt als einer der imposantesten Taldurchbrüche Europas und teilt den Nationalpark in zwei Hälften, in Serbien der Nationalpark Derdap und auf der rumänischen Seite der "Naturpark Eisernes Tor". Wir durchqueren die wunderschöne Landschaft des Nationalparks in Richtung Donji Milanocac zu unserem Hotel. Abendessen und Übernachtung.

3. Tag: Donji Milanovac - Ranca (ca. 75 Rad-km).
Nach dem Frühstück starten wir unsere heutige Radtour direkt vom Hotel aus. Die Radtour führt uns entlang der Donau durch die Katarakten auf der serbischen Seite. Bei Bazitkovo überqueren wir auf dem Staudamm des Djerdab-Wasserkraftwerkes die Landesgrenze nach Rumänien. Eine Erlebnistour ist die Durchfahrt durch das Eiserne Tor und den Donaudurchbruch in Serbien, eine der wohl schönsten Regionen der Donau. Unser heutiges Rad-Ziel Turnu Severin ist nicht mehr weit. Anschließend Bustransfer nach Ranca in den Karpaten an der Transalpina auf 1.800 m Höhe. Abendessen und Übernachtung.

4.Tag: Ranca - Transalpina - Sibiu (Hermannstadt) (ca. 70 Rad-km)
Nachdem uns der Bus zu unserem Ausgangspunkt Obirsia Lotrului auf ca. 2.000 m Höhe gebracht hat, starten wir mit den Rädern und fahren auf der Transalpina. Die höchstgelegene Straße Rumäniens führt uns durch die Karpaten. Mit traumhaften Aussichten geht es über Tau - Sugag und Saliste bergab nach Sibiu (Hermannstadt). Die Kulturhauptstadt Europas im Jahr 2007 ist eine Stadt, die im Laufe der Geschichte eine wichtige wirtschaftliche und politische Rolle in Transsilvanien gespielt hat. Abendessen und Übernachtung.

5.Tag: Sibiu - Kokeltal - Bazna (ca. 55 Rad-km)
Nach dem Frühstück besichtigen wir zuerst mit einem Stadtführer Sibiu. Hermannstadt ist bekannt als eine Stadt der Kultur, geprägt durch die jahrhundertealte Tradition der verschiedenen Völker, was auch einer der Hauptgründe für die Ernennung zur Europäischen Kulturhauptstadt 2007 war. Die meisten der Bauten, Plätze, Türme und Basteien der Stadt sind Zeugnisse einer Geschichte, deren Beginn achteinhalb Jahrhunderte zurückliegt, als deutschsprachige Siedler den Ort gründeten. Wir werden den Großen und Kleinen Ring kennenlernen, mit den verschiedensten Handels- und Handwerkshäusern, den Brukenthalpalast, die kath. Kirche aus der Monarchie und natürlich die evangelische Stadtpfarrkirche vor dem Huetplatz. Gegen Mittag starten wir dann unsere Radtour in Ocna Sibiului durch das siebenbürgische Hochland ins Kokeltal nach Bazna (Baassen) in unser Hotel für die nächsten beiden Nächte. Abendessen und Übernachtung.

6. Tag: Bazna - Siebenbürgen-Rundfahrt (ca. 50 Rad-km)
Der heutige Tag steht im Zeichen der Siebenbürger Sachsen. Hier werden wir die ersten richtigen Eindrücke über die Kirchenburgen erhalten. Diese Bauten verkörpern die siebenbürgische Lebensart. Sie sind Ausdruck der Gefährdung und Wehrhaftigkeit, aber auch des solidarischen Zusammenhalts der Gemeinden. Die beeindruckendsten und großartigsten Kirchenburgen wurden von den Sachsen erbaut. Fast jedes Dorf auf dem Königsboden besitzt eine Wehrkirche. Unsere heutige Rundtour führt uns zuerst nach Media (Mediasch), dort erwartet uns die Margarethenkirche. Anschließend erreichen wir Biertan (Birthälm), wo wir die größte aller Wehrkirchen besichtigen können. Hier war bis im 19. Jh. auch die Residenz der evangelischen Bischöfe für Siebenbürgen. Gegen Mittag erreichen wir dann Sighisoara (Schässburg). Schässburg ist der schönste und am besten erhaltene mittelalterliche Bau im bäuerlichen gotischen Renaissance- und Barockstil in diesem Teil Europas. Die hohe Dichte der Architekturdenkmäler und öffentlichen Gebäude, sowie die Befestigungsmauern, Wehrtürme und Wohnungen bilden zusammen den Komplex der Burg. Man sollte auf alle Fälle die Bergkirche, das Geburtshaus Draculas, sowie die Kirche des früheren Marienklosters und den Uhrenturm besichtigen. Am Nachmittag radeln wir dann von der großen Kokel über Hoghilag/Halvelagen und Dumbraveni/Elisabethstadt in das Tal der kleinen Kokel und abwärts durch die Dörfer bis nach Tarnaveni und zurück nach Bazna. Abendessen und Übernachtung.

7. Tag: Bazna - Kronstadt (ca. 50 Rad-km)
Nach dem stärkenden Frühstück verlassen wir Bazna und radeln über Mediasch zur Kirchenburg in Mosna (Meschen). Weil Meschen eine reiche Gemeinde war, entstand hier zwischen 1480 und 1486 eine der schönsten Hallenkirchen im Kokelgebiet. Nach einer kleinen Besichtigung geht es weiter mit dem Rad bis zur Kirchenburg Agnita (Agnetheln), wo wir unsere heutige Radtour am frühen Nachmittag beenden. Mit dem Bus geht es dann nach Bran/Toerzburg, um die Draculaburg zu besichtigen. Die turm- und schießschartenreiche Höhenburg wurde im 14. Jh. erbaut und diente den Einwohnern des nahegelegenen Kronstadt als Teil ihres Schutzgürtels gegen die Osmanen. Die romantisch gelegene Burg, in der Kriegszeit Residenz der rumänischen Königin Maria, ist heute ein Museum. Anschließend Busfahrt nach Brasov (Kronstadt). Abendessen und Übernachtung.

8. Tag: Brasov - Galati (Kulturtag)
Bei einer Stadtführung werden wir die Hauptstadt des Burzenlandes, Kronstadt, kennen lernen. Die Stadt wurde im 13. Jh. von den Rittern des Deutschen Ordens gegründet und war über Jahrhunderte ein wirtschaftliches und geistiges Zentrum der Siebenbürger Sachsen, die bis zum 19. Jh. eine Mehrheit der Bevölkerung darstellten. Stadtrundgang im Stadtzentrum, wo wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten kennen lernen werden: Die Schwarze Kirche mit ihrer Buchholzorgel, die mittelalterliche Stadtmauer um die historische Altstadt mit stilvollen spätmittelalterlichen Bürgerhäusern, den Rathausplatz, die einzigartige Schnurrgasse, das Katherinentor und die kleine versteckte orthodoxe Kirche aus dem Zentrum. Gegen Mittag verlassen wir Kronstadt und fahren durch das Prahova Tal zum Kloster Sinaia, das nach dem Berg Sinai im heutigen Ägypten benannt wurde. In der 1695 gegründeten Anlage leben heute noch ca. zwanzig rumänisch-orthodoxe Mönche. Nach der Besichtigung fahren wir ins Hotel nach Galati. Abendessen und Übernachtung.

9. Tag: Galati - Tulcea (ca. 65/85 Rad-km)
Wir starten den heutigen Tag mit einer Fährüberfahrt nach Zaclau und von dort geht es mit unserem Rad weiter zum Tor des Donaudeltas, nach Tulcea. Die Donau teilt sich kurz vorher in zwei Arme nach Chilia und Tulcea und kurz hinter Tulcea teilt sie sich erneut in zwei Arme nach Sulina und Sfântu Gheorghe. Im nördlichen Bereich der rumänischen Schwarzmeerküste liegt mit dem Donaudelta ein einmaliges Naturparadies, das von Tulcea aus gut erreicht werden kann. Wir bleiben für die nächsten zwei Nächte in Tulcea. Abendessen und Übernachtung.

10. Tag: Tulcea - Murighiol - Schifffahrt Donaudelta (ca. 50 Rad-km)
Nach dem Frühstück fahren wir mit unseren Rädern durch die Dobrudscha parallel zum St.-Ghoerghe-Kanal der Donau, bis nach Murighiol. So kann man unkompliziert in die Mitte des Donaudeltas gelangen. Von hier aus machen wir einen Bootsausflug durch das Donaudelta zurück nach Tulcea. Zahlreiche Vögel, über 1.200 Baum- und Pflanzenarten sowie einzigartige Pelikankolonien haben hier ihre Heimat gefunden. Lassen Sie sich verzaubern von einem Gebiet fast unberührter Fauna und Flora. Sie werden dieses einmalige Ökosystem mit seinen 18 Reservaten, seinen Vogelparadiesen und seiner völligen Stille vom Boot aus erleben. Abendessen und Übernachtung in Tulcea.

11. Tag: Tulcea - Mamaia (ca 60 Rad-km)
Am Vormittag schwingen wir uns wieder auf die Fahrräder in Richtung Süden. Es geht durch zahlreiche kleine Dörfer, vorbei an wunderschönen Sonnenblumen- und Getreidefeldern. Nach Agighiol und Sarichioi erreichen wir die alte Festung in Enisala. Weiter folgen wir der kleinen Küstenstraße bis nach Jurilovca und Ceamurlia, wo uns am Nachmittag der Bus zum Transfer nach Mamaia, dem bedeutendsten Badeort an der rumänischen Schwarzmeerküste, erwartet. Er gehört administrativ zu Constanta und liegt nordöstlich der Stadt auf einer rund 7km langen und nur 300 m breiten Landzunge zwischen dem Schwarzen Meer und dem Süßwassersee Siutghiol. Die Schwarzmeerküste von Mamaia hat schmale, weiße und ausgedehnte Strände mit sehr feinem Sand und dahinter existiert ein reicher Baumbestand. Wir wohnen in einen Strandhotel, Abendessen und Übernachtung.

12. Tag: Mamaia - Constanta - Bukarest
Vormittags Freizeit und Bademöglichkeit am Strand. Anschließend Stadtrundgang in Constanta, der größten Hafenstadt Rumäniens, die auf der alten griechischen Kolonie Tomis gebaut wurde. Besichtigung der Peter-und-Paul-Kathedrale, des Casinos und des archeologischen Museums (ohne Mosaik). Am Nachmittag Busfahrt nach Bukarest ins Hotel. Am Abend festliches Essen mit Folkloreprogramm. Übernachtung.

13. Tag: Bukarest und Rückreise
Nach dem Frühstück Stadtbesichtigung in Bukarest. Das Stadtbild ist von einer vielfältigen Architektur mit einem bunten Stilgemisch auf engem Raum geprägt. Unsere Besichtigung führt uns vorbei am Triumphbogen und der Victoriei Straße mit dem Enescu Museum. Wir sehen das ehemalige Nationaltheater, Atheneum, Königsschloß, Cretulescu Kirche u.v.m. Außerdem besichtigen wir die Patriarchenkirche und das Dorfmuseum. Anschl. Transfer zum Flughafen und Heimflug.

Streckencharakteristik
Eine Erlebnistour, die schon etwas Kondition erfordert, jedoch für geübte Hobbyradler ebenso möglich ist, wie für den sportlich orientierten Radler. Durch die Begleitung des Reisebusses besteht immer mal die Möglichkeit ein Teilstück bequem zurückzulegen. Freuen Sie sich auf einen Radlspaß mit besonderem Flair.

Transport der Fahrräder:
Die Fahrräder werden mit dem Bus nach Deutschland zurückgebracht und sind ca. 2 Tage später in Bruckmühl am Betriebshof der Fa. Berr abzuholen.

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Veranstalter: Berr-Reisen

Radurlaub in Zalakaros

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Am Rande des Naturschutzgebietes "Klein Balaton" und etwa 190 Kilometer von Wien entfernt liegt die Kleinstadt Zalakaros. Sie besticht ihre Besucher durch das typisch ungarische Flair und die schönen gepflegten Parkanlagen. Nicht umsonst wurde ihr der Titel "Blumenstadt Europas" verliehen. Die Umgebung bietet eine Vielzahl herrlicher Radwege zum Entdecken der schönen Landschaft, die von Weinbergen, Obstplantagen und Wäldern gesäumt ist. Während des Aufenthaltes wohnen Sie in einem der besten Wellness Hotels Ungarns, im 4-Sterne Wellness Hotel "MenDan", das Erholung, Regeneration und Prävention in einem luxuriösen Ambiente bietet.

1. Tag: Anreise nach Zalakaros
Anreise über Salzburg, Graz, Bad Heviz nach Zalakaros und Bezug des Wellness Hotels "MenDan". Nutzen Sie die verbleibende Zeit bis zum Abendessen um das vielseitige Angebot des Hotels kennen zu lernen, das sicher auch bei Ihnen keine Wünsche offen lassen wird. Ein besonderes Erlebnis ist die hoteleigene Badeanlage "Aqualand" mit einer Wasserfläche von insgesamt 300 qm und den 4 Wasserbecken. Auch der eigene Saunapark mit finnischer Sauna, Biosauna und das Dampfbad bietet eine Vielzahl an Erholungsmöglichkeiten.
In der Wellnessabteilung steht bestens geschultes Personal zur Verfügung um Sie mit natürlichen Heilmethoden wie Massage, Schlammpackungen u. v.m zu verwöhnen.
Abendessen und Übernachtung.

2. Tag: Rundfahrt um den kleinen Balaton (ca. 40 km)
Nach einem vitaminreichen Frühstück brechen wir auf zu unserer ersten Radtour, die uns rund um den Kleinen Balaton (Kisbalaton) führt. Das ausgedehnte Feuchtbiotop des Kisbalaton ist weithin bekannt für seine einmalige Vogelwelt. Außer der bisher beobachteten 250 Vogelarten finden hier zahlreiche, inzwischen selten gewordenen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum. Wir fahren über Zalakomar und machen einen Abstecher zum Büffelreservat in Kapolnapuszta. Anschließend geht es dann über Baltonmagyarod auf die Kanyavarer Insel, die einen Einblick in die reichhaltige Flora und Fauna des Kleinen Balaton und die einzigartige Atmosphäre einer Moorlandschaft bietet. Über den kleinen Ort Zalavar mit seiner historischen Vergangenheit und Zalazabar fahren wir vorbei an Nagyrada, einem bekannten Weinanbaugebiet. Die alte Siedlung Garabonc mit den schönen alten Häusern und seinen berühmten Weinen und Weinkellern ist die letzte Etappe auf dieser schönen Rundtour. Abendessen und Übernachtung.

3. Tag: Tag zur freien Verfügung
Genießen Sie heute bei Ihrem freien Tag die Einrichtungen und das vielseitige Angebot im Hotel oder gehen Sie ins öffentliche Thermalbad, das sich ganz in der Nähe in einem mit Bäumen und Blumen bewachsenen Park befindet. Abendessen und Übernachtung.

4. Tag: Zum Plattensee (ca. 45 km)
Über Vörs und Baltonszentgyörgi fahren wir heute ans südwestliche Ufer des Plattensees, der auch als das "ungarische Meer" bezeichnet wird. Über den kleinen Badeort Balatonbereny fahren wir nach Balatonmarifürdö, wo wir mit dem Schiff ans Nordufer bis nach Baltongyörök übersetzen. Hier endet heute unsere gemütliche Radtour und der Bus wartet schon zur Rückfahrt ins Hotel. Abendessen und Übernachtung.

5. Tag: Plattensee und Kurort Bad Heviz (ca. 55 km)
Ab Balatongyörök, dem Endziel der gestrigen Tour setzten wir unsere Rundtour über die Kur-und Badestadt Keszthely fort und erreichen den in nächster Nähe gelegenen weltbekannten Kurort Heviz, wo wir einen kurzen Aufenthalt einlegen. Nutzen Sie die Zeit für einen Bummel durch die Stadt oder ein Bad im Hevizer Thermalsee, der von einer unterirdischen Thermalquelle gespeist wird. Über die Orte Sarmellek und Zalavar, das bekannt ist für seine Baudenkmäler und die Kirchenruinen erreichen wir dann wieder Zalakaros. Abendessen und Übernachtung.

6. Tag: Freizeit oder Fakultativer Ausflug nach Pécs
Verbringen Sie den heutigen freien Tag ganz nach Ihren eigenen Plänen oder nehmen Sie an unserem fakultativen Tagesausflug nach Pécs, Universitätsstadt, seit 1009 Bischofssitz und Zentrum der Donauschwaben in Ungarn, teil. Türkische Kuppelmoscheen und schlanke Minarette begeistern anlässlich einer Stadtrundfahrt genauso wie das Nationaltheater, die Kathedrale, die alte Stadtmauer - Barbakane , die kunstvollen Keramiken der Zsolnay-Brunnen uvm.

7. Tag: Der Südwesten von Zalakaros und Nagykanizsa (ca. 65km)
Die heutige Rundtour führt uns in die ehemalige Handelsstadt Nagykanizsa, die aufgrund ihrer geographischen Lage heute noch ein wichtiges Verbindungsglied zwischen Ost und West und Nord und Süd darstellt. Über Galombok mit dem Galomboker See, einem der schönsten Angel-und Ausflugsseen der Region und den kleinen Ort Nagyrecse kommen wir nach Nagykanizka. Viele historische Gebäude erinnern an die einstige Blüte dieser Stadt im 19.Jahrhundert. Nach einem Aufenthalt treten wir über Gelse, Kiliman und Zalazabar die Rückfahrt nach Zalakaros an.

8. Tag: Heimreise
Nach erlebnisreichen und erholsamen Tagen und mit vielen neuen Eindrücken von Ungarn im Reisegepäck treten wir nach dem Frühstück die Heimreise an.

Streckencharakteristik
Wir fahren auf Radwegen, Nebenstraßen und gut befestigten Feldwegen. Wegen geringer Besiedlung nur wenig Verkehr. Durchschnittliche Kondition ausreichend.

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Veranstalter: Berr-Reisen

Abenteuer Europa - Etappe 1
"Europa mit dem Rad entdecken"

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Diese Tour ist getreu unserem Motto "Europa mit dem Rad entdecken", denn sie führt uns verteilt über 6 Jahre von Hamburg vorbei an tollen Küstenlandschaften, faszinierenden Renaissance-Schlössern an der Loire, quer durch die Pyrenäen und über den legendären Jakobsweg nach Santiago de Compostela. Auf ca. 3760 Kilometern werden wir 5 Länder kennen lernen und jedes Land wird uns auf seine eigene Art und Weise begeistern.

Start / 1. Etappe: Jahr 2017 Wir radeln von Hamburg aus nach Cuxhaven an die Nordseeküste, diese ist unser ständiger Begleiter. Vorbei an Bremerhaven und Wilhelmshaven fahren wir entlang der Küste über die Grenze in die Niederlande bis Leeuwarden.

2. Etappe: Jahr 2018 Nach Leeuwarden überqueren wir das Ijsselmeer und radeln über Alkmaar und Volendam nach Amsterdam. Weiter geht es über Haarlem zurück an die Nordseeküste quer durch das Rhein-Maas-Delta über die belgische Grenze bis Brügge.

3. Etappe: Jahr 2019 Von Brügge fahren wir immer parallel zur Nordseeküste über die Grenze nach Frankreich, passieren Calais und Dieppe. Von hier aus geht es ins Landesinnere bis in die französische Hauptstadt. In Paris endet diese Etappe.

4. Etappe: Jahr 2020 Von Paris radeln wir bis Orléans und weiter immer entlang der Loire in Richtung Atlantikküste bis La Rochelle.

5. Etappe: Jahr 2021 Wir folgen der Atlantikküste in Richtung Süden und überqueren die Ausläufer der Pyrenäen bis wir schließlich weiter südlich in Pamplona ankommen.

Ende / 6. Etappe: Jahr 2022 Der Jakobsweg führt uns von Pamplona über Burgos, León, Villafranca und Melide bis nach Santiago de Compostela, dem Etappenziel und gleichzeitig dem Ende unserer Europatour.

Streckencharakteristik Abenteuer Europa:
Der Großteil der Strecken verläuft hauptsächlich auf gut ausgebauten und gut gekennzeichneten Radwegen. Nur wenige kurze Abschnitte müssen auf kleinen Nebenstraßen zurückgelegt werden, vor allem zwischen Paris und Orléans und zwischen der Grenze und Pamplona kann es daher zu Autoverkehr kommen. In den Ausläufen der Pyrenäen ist auch mit längeren Anstiegen zu rechnen. Auf dem Jakobsweg befahren wir teilweise auch Schotterstraßen und den alten Pilgerweg.

Etappe 1:
Angefangen mit der Metropole Hamburg, die jedes Jahr Millionen von Besuchern anzieht und sie mit Sehenswürdigkeiten wie dem Hafen, der Speicherstadt, dem Fischmarkt oder der berühmten St. Michaelis Kirche beeindruckt. Spektakulär geht es weiter mit Ostfriesland und der Niederlande, die nicht nur mit ihrem nahezu perfekt ausgebauten Radwegenetz und flachem Gelände die Herzen aller Radler höher schlagen lassen, sondern auch mit der faszinierenden Nordseeküste für erstklassige Momente sorgen, zu der wir bei dieser Tour knapp 450 km parallel radeln werden.

1. Tag: Busanreise und Stadtführung Hamburg
Über Nürnberg, Würzburg, Kassel und Hannover erreichen wir am Nachmittag die Metropole im hohen Norden. Anschließend lernen wir die wichtigsten Highlights der Hansestadt bei einer spannenden Stadtführung kennen. Abendessen und Übernachtung.

2. Tag: Hamburg - Otterndorf (ca. 75 km)
Nach einem stärkenden Frühstück starten wir heute mit unserer Tour. Am Hamburger Stadtrand radeln wir anfangs am Ufer er Unterelbe vorbei an der unter Naturschutz stehenden Elbinsel Nesssand, die während des zweiten Weltkrieges begradigt wurde um Fertigungsanlagen des Hamburger Flugzeugbau zu errichten. Anschließend wurde die Insel wieder aufgeforstet und die Pflanzenwelt entwickelte sich zu einem starken Dickicht. Weiter geht es quer durch riesige Obstplantagen in die Stadt Jork und weiter bis Stade. Unser Tagesziel Otterndorf erreichen wir nach der Durchquerung des Forst Altkehdingen der besonders durch die vielen dort brütenden Graureiher bekannt ist. Abendessen und Übernachtung.

3. Tag: Otterndorf - Bremerhaven (ca. 70 km)
Am Morgen kurzen Bustransfer. Anschließend radeln wir zur Mündung von der Elbe in die Nordsee und folgen ihr bis Cuxhaven, durchqueren die Stadt und fahren weiter bis zu ihrer breitesten Stelle von über 20 Kilometern, bei der wir in Richtung Süden abknicken. Der Weg führt uns parallel zur Nordsee, vorbei an zahlreichen Feldern, bis wir schließlich Bremerhaven erreichen. Die Stadt ist nicht nur wegen des großen Überseehafens, der einer der größten Europas ist, von großer Bedeutung, sondern auch ein bedeutender Standort für Forschung und Wissenschaft. Aber auch touristisch hat Bremerhaven einiges zu bieten. Spazieren Sie vorbei am berühmten Loschenturm, dem Stadttheater oder dem Holzhafen samt Christuskirche. Abendessen und Übernachtung.

4. Tag: Bremerhaven - Varel (ca. 75 km)
Wir überqueren die Weser und verlassen somit die Stadt. Weiter geht es über Landwirtschaftsflächen die von Gewässern und Gehölzen durchzogen sind. Dieses Landschaftsbild ist typisch für das Bremer Umland. Schließlich erreichen wir den Jadebusen, eine ca. 190 kqm große Meeresbucht, dessen Entstehung bereits vor 5000 Jahren begann. Die heutige Form bekam die Bucht im 13. Jahrhundert, als bei vielen großen Sturmfluten riesige Wassermassen eine tiefe Mulde ausspülten. Wir folgen der Küstenlinie bis Varel. Abendessen und Übernachtung.

5. Tag: Varel - Jever (ca. 60 km)
Nach dem leckeren Frühstück folgen wir weiter der Küste des Jadebusens bis wir auf die Stadt Wilhelmshaven treffen. Eine tiefe Verbindung hat Wilhelmshaven zur Entstehung und Entwicklung der Marine. Die Stadt gilt als erster deutscher Kriegshafen an der Jade und ist seit 2011 mit Abstand größter Standort der Bundeswehr. Wir durchqueren Wilhelmshaven und radeln weiter über Felder und kleine Ortschaften bis zu unserem Etappenziel, Jever. Der staatlich anerkannte Erholungsort, der durch die gleichnamige Biermarke international bekannt ist, bietet eine Vielzahl von kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten. Wir lernen diese bei einem individuellen Spaziergang kennen.

6. Tag: Jever - Norden (ca. 80 km)
Heute radeln wir wieder an die Nordseeküste, der wir den ganzen Tag in Richtung Westen folgen werden. Ostfriesland ist flach und ein wahres Paradies für Radfahrer. Im Zusammenspiel mit dem herrlichen Ausblick auf das Meer können wir das typisch ostfriesische Landschaftsspiel richtig genießen. Vorbei an den Ostfriesischen Inseln Wangerooge, Spiekeroog, Langeoog, Baltrum, Norderney, Juist und Borkum schlängeln wir uns bis zur Leybucht, welche der Entstehung der Jadebucht sehr ähnelt. Abendessen und Übernachtung.

7. Tag: Norden - Delfzijl (ca. 80 km)
Die heutige Tour startet durch das wunderschöne Naturschutzgebiet Leyhörn, das 1994 im Zuge der Küstenschutzmaßnahmen gegründet wurde. Auch für die Vögel ist dieser Platz von großer Bedeutung, so dient er ihnen als Brut- und Rastplatz. Wir lassen uns überraschen welche Schönheiten unseren Weg kreuzen werden. Schließlich erreichen wir die Ems und folgen ihr landeinwärts. Nach der Stadt Emden wechseln wir die Uferseite und umrunden den Dollart, dabei fahren wir über die Grenze zu den Niederlanden. Der Dollart ist eine weitere große Bucht an der Nordseeküste, geteilt in einen deutschen und einen niederländischen Teil. Der größere niederländische Teil und der kleinere deutsche Teil stehen beide unter Naturschutz. Abendessen und Übernachtung.

8. Tag: Delfzijl - Dokkum (ca. 80 km)
Nach dem Frühstück folgen wir der Ems in Richtung Nordsee, knicken aber dann nach Westen ins Hinterland ab und fahren durch kleine Dörfer, Felder und Plantagen soweit das Auge reicht, bis wir den Nationalpark Lauwersmeer erreichen. Der noch recht junge Nationalpark umfasst 9000 Hektar aufgeteilt auf See- und Landfläche. Bis 1953 war der See zum Wattenmeer hin offen, nach schweren Sturmfluten wurde aus Angst vor Überschwemmungen ein Damm geplant der 1969 fertig gestellt wurde. Abendessen und Übernachtung.

9. Tag: Dokkum - Leeuwarden (ca. 55 km)
Am letzten Radtag verlassen wir den Lauwerszee und den Nationalpark und fahren über die Orte Moddergat und Wierum weiter am Wattenmeer entlang in Richtung Westen. Am Nachmittag radeln wir ins Landesinnere und nehmen Kurs auf die Stadt Leeuwarden, dem Endpunkt der Tour. Früher war die alte Stadt ein aktives Handelszentrum, bis der Wasserweg Ende des 14. Jahrhunderts austrocknete. Während des zweiten Weltkrieg war die Leeuwarden bis 1945 von der deutschen Wehrmacht besetzt und jetzt geht die Stadt sogar für die anstehende Wahl zur Kulturhauptstadt Europas 2018 als niederländische Vertretung an den Start. Abendessen und Übernachtung.

10. Tag: Heimreise
Nach erlebnisreichen Radtagen entlang der Nordsee geht nun leider unsere Reise zu Ende. Nach dem Frühstück treten wir die Heimreise an.

Streckencharakteristik Etappe 1:
Die Wegqualität an der Nordseeküste ist sehr gut. Die Routen verlaufen fast ausschließlich auf Radwegen oder ruhigen Nebenstraßen, ohne nennenswerte Steigungen. Eine schöne und leichte Radtour, die trotzdem eine Grundkondition erfordert.

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Veranstalter: Berr-Reisen

Klopeiner See & Kärntner Seenlandschaft
In Kärnten lacht die Sonne einfach öfter

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In Kärnten lacht die Sonne einfach öfter - von den schönsten Badeseen über die herrlichsten Gipfel bis hinein ins Gemüt der Menschen. Saubere warme Badeseen inmitten der Alpen und Berge, die von mächtigen Dreitausendern bis zu den sanften Nokken reichen, laden ein zum erholsamen Radurlaub.

1. Tag: Anreise und Klopeiner See (ca. 30 km)
Anreise über Salzburg, Tauernautobahn, Spittal, Villach und Klagenfurt zum Klopeiner See. Dort startet unsere Radtour entlang des wunderschönen Klopeiner Sees und weiter in Richtung Karawanken. Am Fuße des 2142 m hohen Hochobirs finden wir die atemberaubenden Wildensteiner Wasserfälle. Nach den unglaublichen Eindrücken der Wasserfälle radeln wir bis zu unserem Standorthotel für diese Reise. Abendessen und Übernachtung.

2. Tag: Drauradweg (ca. 60 km)
Wir starten mit dem Fahrrad ab Hotel und folgen dem größten Fluss Kärntens, der Drau. Zunächst umrunden wir den Völkermarkter Stausee und folgen dem Fluß aufwärts, der hier zu mehreren Seen aufgestaut wird. Über den Ferlacher- und Feistritzer Stausee radeln wir bis St. Jakob im Rosental. Hier lassen wir die Räder am Parkplatz der Kirche stehen und machen eine kleine Wanderung zur Bergkapelle Maria Elend. Bei der Kapelle angelangt werden wir mit einen wunderschönen Ausblick auf das Rosental belohnt. Rücktransfer mit dem Bus zum Hotel, Abendessen und Übernachtung.

3. Tag: Rund um den Wörthersee (ca. 45 km)
Nach dem Frühstück starten wir unseren heutigen Tag mit einem Bustransfer zum Wörthersee nach Klagenfurt, der Hauptstadt Kärntens. Von hier starten wir den See zu umrunden. Dem Nordufer entlang führt der Radweg direkt am See durch die schönen Promenaden von Krumpendorf und Pörtschach nach Velden. Hier machen wir eine Rast und zwar unmittelbar vor dem bekannten Schlosshotel (Fernsehserie "Ein Schloss am Wörthersee") . An den Seevillen der "Reichen und Schönen" geht es vorbei bis zur Halbinsel Maria Wörth und so erreichen wir am Nachmittag über Reifnitz wieder die Hautstadt Klagenfurt. Rücktransfer zum Hotel, Abendessen und Übernachtung.

4. Tag: Faaker See - Villach - Ossiacher See (ca. 50 km)
Heute bringt uns der Bus zum fünft größten See Kärntens, zum Faaker See. Im Ort Egg, der durch den Bildstock-Blick sehr berühmt ist, werden die Räder ausgeladen und wir machen uns auf den Weg nach Villach. Villach liegt am Fuße des Dobratsch, dem "guten Berg", der den Villachern die warmen Quellen beschert hat. Von dort aus führt uns der Radweg zum Ossiacher See nach St. Andrä. Von hier aus wollen wir den See umrunden. Über das Nordufer führt der Radweg über Bodensdorf und Steindorf nach Ossiach. Hier machen wir eine Rast und können das schöne Stift Ossiach besichtigen. Weiter entlang dem Südufer bis wir wieder nach St. Andrä kommen. Während einer Kaffeepause werden die Räder verladen. Rücktransfer zum Hotel, Abendessen und Übernachtung.

5. Tag: Heimreise
Am Vormittag haben Sie noch etwas Zeit zur freien Verfügung. Mittag treten wir die Heimreise an.

Streckencharakteristik
Das Radwegenetz in Kärnten ist hervorragen ausgebaut, es führt über ausgebaute Radwege und verkehrsarme Nebenstraßen, leicht wellig aber für geübte Radfahrer eine traumhafte Tour.

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Veranstalter: Berr-Reisen

Schlösser und Gärten der Loire
Lassen Sie sich dieses Schmankerl nicht entgehen!

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Das Tal der Loire ist eines der bekanntesten und beliebtesten Radfahrgebiete Frankreichs. Unzählige malerische Winkel sind hier noch fast unentdeckt, weil man sie nur per Rad erreicht. Viele der Strecken verlaufen in den Seitentälern der Loire, da diese ruhiger und oft landschaftlich noch schöner als das Loire-Tal selbst sind. An der Loire entfaltete Frankreichs Monarchie ihre größte Pracht. Die Könige entdeckten den "Garten Frankreichs" für sich und machten dort manchmal recht intrigenreiche Geschichte, wovon die Städte und Schlösser noch heute erzählen. Wir radeln durch die Landschaften Touraine und Anjou, durch Gemüse- und Weinfelder, durch Auenwälder und kleine Dörfer. Entlang der Loire und ihrer Nebenflüsse Cher, Vienne und Indre, besuchen wir die prächtigen Zeugen vergangener Zeiten.

1. Tag: Anreise
Fahrt im bequemen Reisebus über Saarbrücken, Metz, Reims und Paris nach Orleans. Hier Abendessen und Übernachtung im Hotel.

2. Tag: Orleans - St. Dye sur Loire (ca. 55 km)
Nach dem Frühstück starten wir zu einer kleinen Stadtführung und lassen uns die Sehenswürdigkeiten zeigen: Das Haus von Jeanne d’Arc, bekannt als die Jungfrau von Orleans, die nach einem mehrtägigen Kampf 1428/29 die Stadt nach fünfmonatiger Besetzung von den Engländern befreit hat - die Kathedrale Sainte-Crox - die Brücke George V. und vieles mehr. Danach besteigen wir unsere Räder und folgen ein Stück der Loire, drehen dann ab nach Clery-St.-André (hier befindet sich eine unter König Louis XI. ab 1449 wieder aufgebaute Basilika), überqueren bei Beaugency die Loire auf der bekannten Loirebrücke mit ihren 22 gotischen Bögen und einer Länge von 440 m, folgen dem Fluss ein Stück um ihn dann erneut nach einigen Kilometern bei Muides-sur-Loire zu überqueren und erreichen die Basilika St-Dye-sur-Loire, wo wir uns die Basilika aus dem 6. Jhr. ansehen. Nach einigen Metern erreichen wir unser Hotel für die kommenden zwei Nächte. Abendessen und Übernachtung.

3. Tag: Schlössertour durch die Sologne (ca. 65 km)
Heute besichtigen wir zuerst das größte Loire-Schloss, Chambord. Dieses Meisterwerk Franz I. stellte damals mit seiner Pracht und Phantasie alles in den Schatten, was zur gleichen Zeit gebaut wurde. Diesem Eindruck kann man sich auch nicht erwehren, wenn man sich auf einer breiten Allee dem Schloss nähert. Nach der Schlossbesichtigung führt uns unser Weg durch das Jagdgebiet von Chambord, vorbei am Chateu Villesavin gelangen wir zum Chateu Cheverny, welches seine Bekanntheit durch ein Familiendrama erlangte. Es ist eines der wenigen Schlösser, welches noch heute im Familienbesitz ist und noch vollständig möbiliert ist. Nach der Besichtigung des Schlosses geht es am Nachmittag weiter vorbei am Chateu Troussay und am Chateau Beauregard. Durch die Wälder von Chambord gelangen wir zurück zu unserem Hotel nach St. Dye sur Loire. Abendessen und Übernachtung.

4. Tag: Blois - Amboise (ca. 65 km)
Nach dem Frühstück setzen wir mit unseren Fahrrädern unsere Reise entlang dem Ufer der Loire fort. Am rechten Ufer ist nun das Chateau Pompadour zu sehen (eines der 15 Anwesen der Madame Pompadour, der Mäzenin der bildenden Künste unter Ludwig XV.) Wir gelangen nach Blois, das mit seinem mittelalterlichen Stadtbild und dem Schloss noch Spuren seiner Geschichte als Königsresidenz zeigt. Nach einer Schlossbesichtigung in Blois radeln wir am Nachmittag weiter nach Chaumont. Das Schloss thront auf einem Felsen über dem Loire-Ufer und ist für seine fürstlichen Stallungen berühmt. Wir erreichen Amboise, wo sich das Hotel für unsere nächste Nacht befindet. Abendessen und Übernachtung.

5. Tag: Amboise - Tours (ca. 70 km)
Der Vormittag steht Ihnen für eigene Erkundungen zur freien Verfügung. Besichtigen Sie das Schloss, den Herrensitz Clos Luce mit dem Leonardo da Vinci Museum oder bummeln Sie einfach durch die Altstadt. Am späten Vormittag radeln wir dann gemeinsam auf kleinen Wegen nach Chenonceaux, wo wir das Schloss und die schöne Parkanlage besichtigen. In der Geschichte dieses Schlosses haben zu allen Zeiten Frauen eine bedeutende Rolle gespielt, weshalb es auch das "Schloss der Frauen" genannt wird. Nach einer Radlstrecke entlang der Cher gelangen wir in unseren heutigen Übernachtungsort Tours. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

6. Tag: Tours - Chinon (ca. 55 km)
Nach dem Frühstück besichtigen wir die Stadt des heiligen Martin mit ihrer Kathedrale und der malerischen Altstadt. Auch den berühmten Platz Plumereau werden wir bei einem gemeinsamen Stadtrundgang kennenlernen. Ein weiterer Höhepunkt unseres heutigen Tages sind die Renaissance-Gärten des Schlosses Villandry mit ihren Labyrinthen sowie den Gemüse- und Wassergärten, die in ihrer Art einmalig in Frankreich sind. Nachmittags radeln wir dann auf einer ruhigen Strecke direkt entlang der Loire. Bevor wir unser Hotel des heutigen Etappenziels Chinon erreichen, können wir noch die mittelalterliche Burg besichtigen. Hier bestimmte das Zusammentreffen der Jungfrau von Orleans mit Karl VII. die Geschichte Frankreichs maßgeblich. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

7. Tag: Chinon - Saumur (ca. 50 km)
Wir radeln heute zuerst zur königlichen Abtei Frontevraud. An der Pracht dieser Anlage zeigt sich, dass an der Loire einst nicht nur Königsresidenzen, sondern auch Zentren kirchlicher Macht angesiedelt waren. Frontevraud zählt zu den größten und ehemals bedeutendsten Klosteranlagen Frankreichs. Danach geht es weiter nach Candes, wo wir einen herrlichen Panoramablick auf den Zusammenfluss von Vienne und Loire genießen können. Anschließend radeln wir direkt zu unserem Hotel in Saumur, wo Sie abends noch durch die Altstadt bummeln können, die zu einer der hübschesten an der Loire zählt.
Abendessen und Übernachtung im Hotel.

8. Tag: Heimreise
Nach dem Frühstück treten wir unsere Heimreise an.

Streckencharakteristik
Flache Strecken in Flusstälern wechseln sich ab mit den leicht hügeligen Wegen des Hinterlandes.

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Veranstalter: Berr-Reisen

Sternfahrt am Lago Maggiore

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Ein Name, der nach Musik klingt: Lago Maggiore. Sein Klang beschwört wie der keines anderen oberitalienischen Sees die Magie und den Zauber von Bella Italia. Kein Wunder also, dass der bereits in der Eiszeit entstandene Lago Maggiore ein international renommiertes Ferienziel für anspruchsvolle Reisende mit Sinn für Romanik ist. Während der von den Tessiner Alpen eingerahmte Nordzipfel zur Schweiz gehört, teilen sich die italienischen Regionen Piemont und Lombardei die mittleren und südlichen Uferbereiche des lang gestreckten Sees. Besonders privilegiert scheint das Westufer des Lago Maggiore: Dank des milden Klimas kann sich die Vegetation in subtropischer Pracht entfalten - Palmen, Mimosen und Kamelien gedeihen hier ebenso wie Feigen- , Oliven- und Zitrusbäume. Im hügeligen Hinterland weicht sie subalpiner Flora. Die Seitentäler sind zum Teil noch urtümlich erhalten und bieten einen atemberaubenden Blick in die Schweizer und italienische Bergwelt.

1. Tag: Anreise Premeno und Lago Maggiore Westufer (ca. 35 Rad-Km)
Busanreise über den Bodensee nach Chur und über den San Bernardino-Pass erreichen wir gegen Mittag den Lago Maggiore und unseren Urlaubsort Premeno, auf einer sonnigen Hochebene über dem See. Nachdem wir unser Hotel bezogen haben, starten wir zu unserer ersten Radtour. Entlang dem Naturschutzgebiet der Sacro Monte von Ghiffa radeln wir über Bee nach Ghiffa, einen kleinen Ort auf einer Landzunge. Entlang einer kleinen Höhenstraße, vorbei an unzähligen Villen mit traumhaften Blicken auf den See und die Berge der Lombardei kommen wir nach Oggebbio und Cannero Riviera. In diesem kleinen, zauberhaften Ort, wachsen Palmen, Zitronen und sogar Bananen. Nach einen kleinen Aufenthalt Rücktransfer mit dem Bus nach Premeno. Abendessen und Übernachtung.

2. Tag: Drei Seentour (ca. 65 Rad-Km)
Heute starten wir mit den Rädern nach dem Frühstück vom Hotel und radeln bergab bis nach Intra. Hier überqueren wir den Lago Maggiore mit einer Fähre und radeln dann ab Laveno nach Gavirate am Nordufer des Lago di Varese. Entlang dem See bis zum Monatesee und über Ternate erreichen wir den Lago di Comabbio. Durch den Naturpark des Ticino gelangen wir dann wieder an den Lago Maggiore bei Sesto Calende, einem hübschen Städtchen mit Uferpromenade an der Südspitze des Sees. Rücktransfer mit dem Bus nach Premeno. Abendessen und Übernachtung.

3. Tag: Naturpark "Valle del Ticino" (ca. 60 Rad-Km)
Nach dem Frühstück, Transfer nach Sesto Calende. Hier entwässert der Fluss Ticino den Lago Maggiore über Pavia in den Fluss Po und schließlich nach einer langen Reise in die Adria. Von hier radeln wir auf der eigens entlang des Ticino angelegten Radpiste, die nicht direkt am Fluss selbst, sondern an Kanälen verläuft: der Pista Ciclopedonale del Parco Ticino. Wir überqueren über Wehre den Kanal, der damals als Transportweg für Ex- und Import in die Schweiz über den Lago Maggiore, z.B. für den Transport von Marmorblöcken, die für den Dombau in Mailand benötigt wurden, aber auch von Schüttgütern, wie Kohle, gebaut wurde. In Turbigo erwartet uns der Bus zum Rücktransfer nach Premeno. Abendessen und Übernachtung.

4. Tag: Lago di Mergozzo (ca. 60 Rad-Km)
Von Premeno radeln wir zunächst abwärts und erreichen das ruhige Ufer des Lago di Mergozzo. Wir folgen dem Toce Fluss im unteren Ossola Tal und durch eine Tiefebene bis nach Vogogna. Ein Teil des Gebietes gehört zum Nationalpark Val Grande. Das Dorf, das von eindrucksvollen Berggipfeln umrahmt ist, kann sich durch sein historisches Zentrum aus dem Mittelalter rühmen, zu den schönsten Dörfern Italiens zu zählen. Nach einem Aufenthalt fahren wir am Nachmittag über Piedimulera und Ornavasso zurück nach Pallanza und Verbania wieder an den Lago Maggiore. Der Bus bringt uns dann nach einer Pause nach Premeno. Abendessen und Übernachtung.

5. Tag: Centovalli und Heimreise (ca. 35 Rad-Km)
Am letzten Tag erwartet uns noch eine sehr schöne Radtour durch das Tal der hundert Täler. Nach dem Frühstück bringt uns der Bus über Domodossala nach Santa Maria Maggiore, dem Hauptort des Hochtals auf eine Höhe von 810 Meter. Nach einer kleinen Besichtigung der Piazza Risorgimento mit der prachtvollen Villa Antonia starten wir dort oben durch das Centovallital - die malerischen "Hundert Täler" bergab bis nach Locarno am Nordufer des Lago Maggiore. Nach einer Mittagspause treten wir die Heimreise an.

Streckencharakteristik
Eine sehr schöne Radreise auf kleinen Straßen oder Radwegen, überwiegend bergab mit keinen größeren Steigungen. Bei der Drei-Seentour sind leichte Steigungen, die aber von allen zu bewältigen sind.

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Radreise durch den Balkan Teil II - Peloponnes Rundfahrt
Patras - Olympia - Sparta - Tripoli - Epidauros - Nafplio - Mykene - Kanal von Korinth - Athen

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Der Peloponnes liegt im Süden von Griechenland. Obwohl er durch den Kanal von Korinth vom Festland abgetrennt ist, stellt er eine Halbinsel dar und bildet die Verlängerung des Balkans. Sie gehört zu den abwechslungsreichsten, kulturreichsten und schönsten Landschaften Griechenlands. Von der Antike bis in die Neuzeit haben die verschiedenen Völker ihre Spuren hinterlassen. Archäologische Stätten und Ausgrabungen zeugen von dieser Zeit. Weitgehend ist der Peloponnes ländlich geprägt, mit Millionen von Orangen- und Zitronenbäumen und unendlichen Olivenhainen sowie im Flachland Trauben für Wein, Korinthen und Sultaninen. Unsere Radtour führt uns zuerst rund um die Küste Messeniens, den westlichen Finger des Peloponnes, fast immer dem Meer entlang zu kleinen Fischerdörfern, Stränden, Burgen, Olivenhainen und Wasserfällen. Wir besuchen die Kultur-Welterbestätten in Olympia - Mystras - Sparta - Epidauros - Mykene, überqueren den Kanal von Korinth und besuchen zu guter Letzt den Hafen von Piräus und Athen. Eines ist gewiss: Als Radfahrer sind wir auf dem Peloponnes noch Exoten; aber wir sind ganz nah dran - an den Menschen, an der schönen Landschaft und den vielen Sehenswürdigkeiten. Kommen Sie mit auf diese spannende Radreise!

22.09.207 Anreise
Im bequemen Reisebus ca. 22.00 Uhr, je nach Abfahrtsort, Nachtanreise über den Brenner.

1. Tag: Anreise nach Ancona und Einschiffung
Am Nachmittag legt die Schnellfähre in Ancona ab und nimmt Kurs auf Igoumenitsa. Eine spannende Seereise an Bord des Fährschiffes liegt vor uns. Abendessen und Übernachtung an Bord.

2. Tag: Igoumenitsa - Patras - Kalogria Beach (ca. 30 Rad-Km)
Wir erreichen Patras und gehen gut erholt von Bord. Mit dem Bus geht es weiter in südlicher Richtung bis nach Andirrio, wo wir über die eindrucksvolle 2,3 Km lange Schrägseilbrücke, die zweitlängste der Welt, den Golf von Patras überqueren und somit die Halbinsel Peloponnes und Patras erreichen. Sie ist die viertgrößte Stadt Griechenlands und machte, seitdem sie im Jahr 2005 Europäische Kulturhautstadt war, im Ausland auf sich aufmerksam. Nach einer individuellen Pause verlassen wir die Stadt und radeln am Nachmittag noch die ersten Kilometer, unser Ziel ist ein flaches Schwemmland mit traumhaften Stränden, einer wunderschönen Dünenlandschaft mit Pinienbestand und das Naturschutzgebiet der Prokopou Lagune. Abendessen und Übernachtung.

3. Tag: Kalogria Beach - Olympia - Kaiaphas - Kalo Nero (ca. 55 Rad-Km)
Nach dem Frühstück Bustransfer zu den archäologischen Stätten von Olympia. Zu Ehren von Zeus fanden hier von 766 v. Chr. bis 395 v. Chr. alle 4 Jahre die mittlerweile weltberühmten sportlichen Wettkämpfe statt. Nach den eindrucksvollen Erzählungen unseres Reiseleiters über die Geschichte und Aufbau der antiken Anlage, starten wir mit den Rädern. Über Makrissia und Krestena radeln wir auf kleinen Nebenstraßen zurück zu den Sandstränden am Ionischen Meer, an die Lagune von Kaiaphas. Hier gibt es ein kleines Thermalbad mit 32° C warmen, schwefelhaltigen Wasser. Es hilft z.B. bei Hautkrankheiten. Weiter entlang der Küste erreichen wir dann den ewig breiten Sandstrand von Kalo Nero. Man sagt, es gibt dort die schönsten Sonnenuntergänge Griechenlands. An den Stränden trifft man mit Glück auch auf die Karett-Schildkröten, die hier in den Sommernächten Eier ablegt. Abendessen und Übernachtung.

4. Tag: Kalo Nero - Piraten Insel Proti - Gialova (ca. 60 Rad-Km)
Wir radeln am Morgen weiter entlang dem über 100 Km langen Sandstrand und erreichen nach wenigen Kilometern Kyparissia. Die Stadt entstand durch die Gründung einer antiken Festungsanlage auf einem strategisch günstig gelegenen Hügel östlich des heutigen Stadtzentrums. In byzantinischer Zeit wurde an derselben Stelle eine Burg errichtet, um die sich die heute noch existierende historische Oberstadt entwickelte. Der Blick von der Burganlage auf die Stadt und das Meer ist spektakulär. Der Ort ist umringt von Olivenplantagen und einigen Weinanbauflächen, wodurch die Gegend sehr grün wirkt. Zurück an der Küste kommen wir nach Marathopoli, einen kleinen Fischerort mit seinen berühmten Fischtavernen. Von hier setzen wir mit einem Boot zur kleinen Pirateninsel Proti über. Bei der Volkszählung 2001 wurden vier Einwohner gezählt. An den Felsen der Insel erstreckt sich eine wunderbare Unterwasserwelt. Fische, Seesterne und ein Wrack haben der Insel den Beinamen Pirateninsel beschert. In der Blütezeit der Piraterie diente die Insel dem Piraten Katoulias als Versteck. Wir besichtigen das kleine Kloster mit der Kirche, die zu Ehren der Jungfrau Maria gebaut wurde. Zurück an der Westküste Messeniens radeln wir weiter und besuchen vor unserem heutigen Tagesziel noch die sichelförmige Sandbucht von Voidokilia, auch Ochsenbauchbucht genannt. Von hier führt uns eine kurze Wanderung zur Nestor-Grotte, von der man einen herrlichen Ausblick hat. Sehenswert ist das Feuchtbiotop der Lagune von Gialova. Mit etwas Glück sehen wir hier eine Vielzahl seltener Tierarten, unter ihnen Fischadler, Flamingos und Reptilien. Abendessen und Übernachtung.

5. Tag: Gialova - Wasserfälle von Polilimnio - Kalamata (ca. 70 Rad-Km)
Nach dem Frühstück queren wir heute einen sogenannten Finger des Peloponnes. Wir radeln von Gialova in mäßiger Steigung stetig bergauf und erreichen nach ca. 13 KM den höchsten Punkt auf ca. 340 Meter. Im Dorf Kazarma folgen wir der Beschilderung Polilimnio, was übersetzt "viele Seen" heißt und vom nächsten Dorf Haravgi sind es nur noch wenige Meter bis zu dem kleinen Naturwunder. Man meint, in eine andere Welt einzutauchen. Auf engstem Raum gibt es hier sieben oder acht Seen - abhängig von der Wasserführung des Flusses, der glücklicherweise auch in heißen Sommern nicht versiegt. Badesachen sollte man dabei haben, denn das frische Bergwasser bietet zur Abwechslung einmal Abkühlung ohne Meersalz. Anschließend haben wir die Gelegenheit in einer urigen Taverne nahe der Wasserfälle unsere Mittagspause in einer einzigartigen Atmosphäre einzulegen. Nach einer kurzen aber leicht zu bewältigenden Steigung geht es mit Schwung hinunter an den Messenischen Golf. Der Küste folgend radeln wir durch eine fruchtbare Schwemmlandebene in die für ihr exzellentes Olivenöl bekannte Stadt Kalamata. Kalamata liegt mitten in der großen Bucht, die den mittleren mit dem westlichen Finger verbindet und ist das lebendige, kulturelle Zentrum Messeniens. Abendessen und Übernachtung.

6. Tag: Kalamata - Areopoli ( ca. 70 Rad-Km)
Heute unternehmen wir eine Radtour entlang der Küste der "Wilden Mani". Von den drei Fingern, die der Peloponnes nach Süden ins Meer streckt, ist der mittlere, die Halbinsel Mani die markanteste. Die Mani war Jahrtausende lang abgeschieden durch das damals unwegsame Gebirge, aber auch geschützt durch die fehlende Landverbindung verteidigten die wenigen Bewohner zum Teil mit Waffengewalt ihre Herrschaft. Die maniotischen Dörfer mit ihren charakteristischen Wehrtürmen erzählen heute noch von ihrem Existenzkampf gegen die Seeräuberei. Unsere Radtour führt uns zunächst in den malerisch gelegenen Ort Kardamili und weiter in das durch Alexis Zorbas bekannte Fischerdorf Stoupa. Weiter geht es mit traumhaften Ausblicken auf die Küste nach Aeropoli, den Hauptort der Mani und unserem heutigen Etappenziel. Der malerische Ort ist durch die für die Mani typischen festungsartigen Wohntürme und durch seine sehenswerte Kirche geprägt. Kein Wunder, dass der gesamte Ort unter Denkmalschutz gestellt wurde. Abendessen und Übernachtung.

7. Tag: Areopoli - Gythio (ca. 80 Rad-Km)
Nach dem Frühstück geht es für uns weiter in Richtung Süden zu der in Europa wohl einzigartigen Grotte Pirgos Dirou. Hier werden wir mit Booten durch das Höhlensystem gestakt und gleiten an wunderschön beleuchteten Stalagmiten und Stalagtiten vorbei. Die Straße wird schmaler, an den Straßenrändern werden wir von Olivenbäumen begleitet und in der Ferne sehen wir atemberaubende Steilküsten. Auch der Blick auf das Meer ist unser ständiger Begleiter. Wir radeln um den südlichsten Punkt der Bergkette und umrunden somit die Halbinsel Mani die sich durch alte verlasse Dörfer mit Turmbauten auszeichnet. Malerisch liegt dieser typische Baustil überall verteilt, traditionell wurden die Häuser früher so gebaut um sich gegen angreifende Piraten besser wehren zu können. Nach einem Anstieg genießen wir einen leckeren Kaffee in dem kleinen Dorf Lagia. Die anschließende Abfahrt mit atemberaubenden Ausblicken auf Meer und Berge zeichnet diese tolle Region aus. Abendessen und Übernachtung.

8. Tag: Gythio - Monemvasia (ca. 70 km)
Unser Weg führt weiter an der Küste, gesäumt von Orangen- und Zitronenplantagen und einzigartigen Felsformationen quer durch Lakonien. Unterwegs beeindruckt das an der Küste liegende Wrack des gestrandeten Frachters Demetrio. Das leicht wellige Profil lässt sich problemlos radeln. Das Highlight des heutigen Tages wird mit Sicherheit Monemvasia, dass auch Gibraltar des Ostens genannt wird. Der Ort liegt auf einem ca. 194 Meter hohen und 1,8 Kilometer langen Felsen und wurde ca.im Jahr 583 n. Ch. besiedelt. Damals diente die auf dem Felsen liegende Festungsstadt zum Schutz vor slawischen Angriffen. Abendessen und Übernachtung.

9. Tag: Monemvasia - Mystras - Sparta - Stemnitsa (ca. 10 Rad-Km)
Mit dem Bus fahren wir heute zunächst zum UNESCO Weltkulturerbe, den Ruinen der mittelalterlichen Stadt Mystras , sowie nach Sparta. Mystras ist eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten auf dem Peloponnes. Die Ruinen der gesamten Anlage ziehen sich über einen steilen Hang an den Ausläufern des Taygetos Gebirge lang. Vom höchsten Punkt hat man einen beeindruckenden Blick über die lakonische Ebene.Die Geschichte von Mystras begann im 13. Jahrhundert mit der Errichtung der Festung. Nach und nach siedelten sich an den Hängen unterhalb der Festungsanlage immer mehr Menschen an. Das antike Sparta war der Hauptort der peloponnesischen Landschaft Lakonien, im Süden des Peloponnes. Nach einer Besichtigung geht es weiter mit dem Bus durch das Menalongebirge, wo wir in dem idyllischen Bergdorf Stemnitsa aufs Rad steigen und noch ein paar Kilometer bis zu unserem Hotel radeln. Abendessen und Übernachtung.

10. Tag: Stemnitsa - Nafplio (ca. 85 Rad-Km)
Eine wunderschöne Radtour durch die Bergdörfer und Wälder des Menalongebirges liegt vor uns. Dabei starten wir ziemlich am höchsten Punkt der Tour. Durch die grünen Wälder der Heimat des Hirtengottes Pan rollen wir nach Tripoli, Hauptstadt und Regierungssitz der Region Peloponnes. Auf kleinen Nebenstraßen und durch kleine Dörfern wie Rizes, Agia Sofia und Kato Doliana genießen wir immer das fantastische Panorama auf den Golf und gelangen so in das fruchtbare Tal rund um Astros. Wir radeln jedoch weiter bis ans Meer nach Paralia Astro. Hier finden wir kleine urige Häuser, die an kleinen Hügeln entlang gebaut sind und den befestigten Hafen mit Fischerbooten und Segelyachten. In der Küstenebene radeln wir durch Zitronen- und Olivenhaine und erreichen die von Surfern beliebte Bucht vor Nafplio, der ehemaligen Hauptstadt Griechenlands und schließlich unser Hotel für die nächsten beiden Nächte. Abendessen und Übernachtung.

11. Tag: Ausflug nach Epidauros (ca. 50 Rad-Km)
Für die erste Hälfte des Tages steht heute wieder Kultur auf dem Programm. Wir fahren mit dem Bus zu dem archäologischen Park in Epidauros. Hier erwartet uns ein weiteres Weltkulturerbe. Das imposanteste und auch heute noch auffälligste Bauwerk von Epidauros ist das große, in einen Hang gebaute Theater, mit grandiosem Blick auf die Berglandschaft der Argolis. Es wurde im 4. Jahrhundert gebaut und bot bis zu 14.000 Personen Platz. Seine einmalige Akustik lässt in der obersten Sitzreihe eine unten im Zentrum fallende Nadel hören. Nach der Besichtigung des Theaters geht es per Rad zurück nach Nafplio. Wir erreichen die Küste des Argolischen Golfes bei Irla und folgen ihr mit Ausblicken auf die vorgelagerten Inseln Psili, Platia und Romvi. Am Nachmittag bummeln wir noch durch die Gassen der Altstadt und über die Hafenpromenade von Nafplio. Abendessen und Übernachtung nochmal in der wohl schönsten Stadt Griechenlands.

12. Tag: Nafplio - Mykene - Korinth - Loutraki (ca. 80 Rad-Km)
Wir verlassen Nafplio nach dem Frühstück mit dem Rad in nördlicher Richtung vorbei an Mykene. Über Nemea, wo auch in der Antike neben Olympia Wettkämpfe stattfanden, rollen wir aus dem Bergland der Weinregion Nemea durch die Weinberge in die Ebene des Golfs von Korinth, der langgestreckten Bucht des Ionischen Meeres. Nach einer spannenden Besichtigung der antiken Stätte von Korinth erreichen wir die wichtige Hafen- und Handelsstadt und schließlich den 1881 bis 1893 erbauten 6.346 Meter langen Kanal, der die Landenge von Korinth durchschneidet. Damit man sich die etwa 400 Km lange Fahrt um den Peloponnes sparte, arbeitete man sich ca. 84 Meter tief in das Felsgestein bei einer Breite bis zu 25 Meter. Nach dem überqueren des Kanals sind es nur noch ein paar Kilometer bis zu unserem Hotel in Loutraki. Abendessen und Übernachtung.

13. Tag: Loutraki - Insel Salamis - Piräus (ca. 75 km)
Nach dem Frühstück radeln wir nochmal am Kanal von Korinth entlang an den Saronischen Golf und folgen der Küstenlinie nach Osten. Wir passierendie Traumstrände von Kinetta und setzen mit der Fähre auf die Insel Salamis über, die größte Insel im Saronischen Golf. Sie liegt nur etwa zwei Kilometer von der Küste Piräus entfernt und ist auch bekannt durch die Seeschlacht von Salamis im Jahre 480 v. Chr., die Teil der Perserkriege war. Hier auf der Insel erleben wir Griechenland so wie man es sich vorstellt, Buchten und Strände darin liegen kleine Boote und an den Promenaden sind typische Tavernen. In Sichtweite liegt schon Piräus, der antike Hafen von Athen, den wir mit einer weiteren Fähre auf das Festland von Griechenland erreichen. Wir beziehen unser Hotel für die nächsten beiden Nächte. Abendessen und Übernachtung.

14. Tag: Stadtbesichtigung Athen
Der Vormittag gehört der quirligen hellenischen Metropole. Wir fahren vorbei an den Säulen des größten griechischen Tempelbaus, dem Tempel des Olympischen Zeus, am Stadion, dem Nationalgarten, eine Oase der Ruhe, zur bedeutendsten Attraktion Griechenlands, der Akropolis. Die klassischen Bauten im dorischen, ionischen und korinthischen Stil verliehen dem antiken Athen Glanz und Ruhm weit über die Grenzen Attikas hinaus. Das zugehörige Museum zeigt eine beeindruckende Ausstellung der Fundstücke. Es ist eines der wichtigsten kunsthistorischen Museen Griechenlands. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Wie wäre es mit einem Besuch des Archäologischen Nationalmuseums oder einer Fahrt zum Cap Sounion? Abendessen und Übernachtung.

15. Tag: Heimreise:
Eine erlebnisreiche und spannende Radreise geht dem Ende zu. Je nach Rückflugzeit bringt uns der Bus zum Flughafen und wir treten die Heimreise an.

Hinweis:
Eventuelle Erhöhungen durch Treibstoffzuschläge, Steuern oder Abgaben seitens der Airline nach Drucklegung des Kataloges, müssen wir an Sie weiterleiten.

Transport der Fahrräder:
Der Rücktransport der Fahrräder erfolgt von Athen aus mit einer Spedition nach Bruckmühl. Die Räder müssen in Athen verpackt werden. Die dazu benötigten Kartons werden von uns gestellt, geben Sie uns dazu Ihre Fahrradgröße an. Die Räder können dann ab ca. 18.10.2017 am Betriebshof Fa. Berr abgeholt werden.

Streckencharakteristik
Die Radreise verläuft im Küstenbereich flach, im Hinterland gibt es aber auch Steigungen, die von jedem geübten Radfahrer leicht zu bewältigen sind. Den Großteil der Strecke fahren wir auf gut ausgebauten, aber kaum bis gar nicht befahrenen Straßen.

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Veranstalter: Berr-Reisen

Die nördliche Adria-Küste
Von Chioggia über Venedig nach Porec.

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Eine abwechslungsreiche Radtour durch drei Länder: Italien-Slowenien und Kroatien. Durch die Lagune von Chioggia erreichen wir Venedig. Wir radeln durch die klassischen Urlaubsorte an der nördlichen Adria wie Jesolo und Caorle und entdecken im Landesinneren von Friaul-Julisch-Venetien mittelalterliche Festungsstädte, römische Ausgrabungen, venezianische Bauten und typisch italienische Piazzas. Über Triest, der ehemaligen Habsburgerischen Hafenstadt erreichen wir zuerst auf der Halbinsel Istrien den slowenischen Kurort Portoroz und schließlich Porec, eine der bedeutendsten Küstenstädte an der Westküste Istriens in Kroatien.

1. Tag: Anreise Chioggia und Lido di Venedig (ca. 20 Rad-Km)
Über den Brenner , Südtirol, Verona und Padua erreichen wir am Nachmittag Chioggia. Nachdem die Räder ausgeladen wurden geht es zunächst mit dem Schiff auf die Insel Pellestrina. Mit dem Rad geht es durch diese nur ca. 100 Meter breite Insel, die einen Teil des Abschlusses der Lagune von Venedig zum Meer hin bildet. Nach einer weiteren kleinen Fährüberfahrt erreichen wir den Lido di Venezia. Die ca. 11 Km lange Venedig vorgelagerte Insel ist sozusagen der Strand von Venedig. Hier gibt es ein berühmtes Casino und es finden jährlich die internationalen Filmfestspiele von Venedig statt. Abendessen und Übernachtung.

2. Tag: Venedig - Jesolo (ca. 25 Rad-Km)
Nach dem Frühstück lassen wir vorerst noch die Räder stehen. Mit dem Linienboot erreichen wir nach einer ca. 10 minütigen Fahrt den Markusplatz und treffen uns dort mit dem Stadtführer zu einer zweistündigen Führung. Die Besichtigung wird uns in die Jahrhunderte alte Geschichte der romantischen Gondelstadt eintauchen lassen und uns mit den zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie der Rialtobrücke und dem Markusplatz mit seinem Campanile vertraut zu machen. Nach der Führung haben wir noch freie Zeit. Am Nachmittag zurück auf Lido steigen wir aufs Rad. Mit dem Schiff setzen wir nach Punta Sabbioni über. Entlang der Lagune und Adriaküste, vorbei an den Badestränden am Litorale di Cavallino erreichen wir Lido di Jesolo. Abendessen und Übernachtung.

3. Tag: Jesolo - Portogruaro (ca. 60 Rad-Km)
Unsere heutige Radtour erschließt die Besonderheit einer Lagunenlandschaft. Wir radeln entlang verschiedener Wasserläufe, kleinen Kanälen und Seen, die sich durch die Lagune ziehen. Am Morgen radeln wir heute noch entlang der Adriaküste bis nach Caorle dem bekannten Badeort mit kleinen historischem Zentrum. Ab hier wenden wir uns in Richtung Norden mit Blick auf die Julischen Alpen. Begleitet werden wir von kleinen Seen und Bächen, typisch für diese Landschaft, bis wir Portogruaro erreichen. Portogruaro ist eine eher wenig bekannte, typisch venezianische Kleinstadt, die vom Tourismus nicht überrannt wird. Den Namen kann man mit "Kranich-Hafen" übersetzen. Zur Blütezeit war Portogruaro nämlich für den Handel Venedigs ein wichtiger Flusshafen und der Kranich war ein typischer Vogel in der damaligen Sumpflandschaft. Sehenswert ist in der Altstadt die venezianische Gotik mit dem Rathaus, der schiefe Glockenturm des Domes und die alte Mühle. Abendessen und Übernachtung.

4. Tag: Portogruaro - Grado (ca. 80 Rad-Km)
Wir radeln auf kleinen Nebenstraßen nach Westen und erreichen Palmanova, ein Meisterstück der venezianischen Militärarchitektur. Der Grundriss der Stadt entspricht exakt einem symetrisch, neunzackigen Stern. Weiter in Richtung Süden erreichen wir Aquileia, ein kleines Dorf, das jedoch zu römischen Zeiten große Bedeutung hatte. Gegründet wurde die Stadt bereits 200 Jahre vor Chr. und war ein wichtiger Handels- und Verkehrsknotenpunkt der Römer. Nach einem kleinen Aufenthalt geht es weiter durch die Lagunenlandschaft von Marano und wir erreichen schließlich unser heutiges Tagesziel, die Lagunenstadt Grado, den alten Seehafen des römischen Aquileia. Abendessen und Übernachtung.

5. Tag: Grado - Triest (ca. 65 Rad-Km)
Wir radeln zuerst entlang der Küste und überqueren dann den Fluss Isonzo um nach Monfalcone zu kommen. Bis 1797 war die kleine Stadt venezianisch und dann habsburgisch bis Ende des Ersten Weltkrieges. Heute ist sie eine Industriestadt in der sich große Werften angesiedelt haben. Nach der Stadt erreichen wir wieder die Küste und kurz darauf das Schloss Duino. Es sitzt auf einen Karstfelsen hoch über dem Meer, mit atemberaubendem Blick auf den Golf von Triest. Von hier ist es nicht mehr weit bis zum Schloss Miramare. Erzherzog Ferdinand Maximilian von Österreich, der Bruder von Kaiser Franz Joseph der I. ließ sich hier auf einem Felsvorsprung seine Residenz mit einem Park vor Triest im Jahr 1855 bauen. Nach einer Besichtungsmöglichkeit Weiterfahrt zum Hotel, Abendessen und Übernachtung.

6. Tag: Triest-Portoroz (ca. 45 Rad-Km)
Nach dem Frühstück verlassen wir heute Italien und radeln entlang der slowenischen Küste durch die Orte Koper - Izola nach Piran, eine kleine romantische Stadt und Perle an der slowenischen Adriaküste. Von hier ist es nicht mehr weit und wir erreichen den bekannten Bade- und Kurort Portoroz. Abendessen und Übernachtung.

7. Tag: Portoroz - Porec (ca. 50 Rad-Km)
Nachdem wir heute die Salinen von Secovlje mit seinen Naturpark passiert haben erreichen wir die kroatische Grenze. Weiter auf leicht hügeligem Gelände erreichen wir im Landesinneren die kleine historische Stadt Buje und kommen bei dem romantischen Fischerort Novigrad wieder an die Küste Istriens. Nach einem Aufenthalt im Hafen von Novigrad radeln wir auf kleinen Nebenstraßen noch die letzten Kilometer bis zu unserem Ziel nach Porec. Abendessen und Übernachtung.

8. Tag: Heimreise
Nach dem Frühstück haben wir noch Zeit das historische Stadtzentrum auf der kleinen Halbinsel gelegen anzuschauen, bevor wir am späten Vormittag die Heimreise antreten.

Streckencharakteristik
Meist verkehrsarme, kleine Nebenstraßen bzw. Radwege. Die ersten 5 Tage durch überwiegend flaches Gelände, an den restlichen Tagen durch leicht hügeliges Gelände.

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Veranstalter: Berr-Reisen

Karibischer Traum - Kuba von Ost nach West 2018

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Das Herz der Karibik begeistert seit langer Zeit die Menschheit. So schrieb schon Kolumbus bei der Entdeckung im jahr 1492 einen Logbuch-Eintrag mit den Worten "Die Insel ist wohl eine der schönsten, die das Menschenauge je gesehen hat, ich habe nie einen schöneren Ort gesehen". Und auch der berühmte Schriftsteller Ernest Hemingway wusste den einzigartigen Flair der Insel zu schätzen und lies sich mehr als 20 Jahre dort nieder. In den letzten Jahren hat Kuba sich zu einer beliebten Destination für Radfahrer entwickelt. Wenig Verkehr, wunderschöne und exotische Landschaften und gute Straßenverhätlnisse machen die ehemalige Zuckerinsel zu einem Eldorado für Radwanderer. Ein Genuss ist außerdem die Gastfreundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen sowie spannende Wechsel zwischen Kultur und dem wunderschönen Landschaftsbild. Erleben Sie Kuba hautnah!

1. Tag: München - Holguín- Bayamo
Transfer zum Flughafen München - Flug - und nach Ankunft in Holguín am Flughafen, Begrüßung durch die Reiseleitung. Transfer nach Bayamo in unser Hotel, anschließend Zeit zur freien Verfügung. Abendessen und Übernachtung.

2. Tag: Bayamo - Santiago de Cuba (ca. 45 Rad-km)
Nach dem Frühstück besichtigen wir zunächst die geschichtlich interessante Stadt Bayamo. Mit ihren vielen kolonialen Bauten und den zahlreichen Pferdekutschen fühlen wir uns in vergangene Jahrhunderte zurückversetzt. Anschließend fahren wir zunächst mit dem Bus auf der Carretera Central in Richtung Santiago de Cuba. Auf dieser Etappe bewegen wir uns schon in höheren Regionen, da wir uns an der Nordseite der Sierra Maestra entlang bewegen. Kurz vor Palma Soriano steigen wir aufs Rad und nehmen die Straße in Richtung Santiago de Cuba und fahren bis zur Wallfahrtskirche "El Cobre". Nach der Besichtigung geht es weiter per Rad bis nach Santiago de Cuba zu unserem Hotel für die nächsten beiden Nächte. Abendessen und Übernachtung.

3. Tag: Stadtrundfahrt Santiago de Cuba und Festung El Morro (ca. 15 Rad-km)
Heute unternehmen wir eine Stadtrundfahrt mit dem Fahrrad durch die pulsierende Stadt mit ihrer lebendigen Musikkultur. Am späten Vormittag geht es dann mit dem Fahrrad an die Karibik zur Festung El Morro, von wo wir einen phantastischen Ausblick auf die Bucht von Santiago genießen. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung oder Rückfahrt mit dem Rad über die Insel Cayo Granma nach Santiago. Abendessen und Übernachtung.

4. Tag: Santiago de Cuba - Guantánamo (ca. 85 Rad-km)
Nach dem stärkenden Frühstück meistern wir einige Höhenmeter und erreichen El Caney, von wo aus wir wieder auf die Carretera Central zusteuern, die uns in Richtung Guantánamo führt. Nach etwa 85 km erreichen wir die Provinzhauptstadt. Das letzte Stück fahren wir auf einer größeren Straße, die aber kaum befahren ist. Durch das berühmte Lied Guantanamera (das Mädchen aus Guantanamo) wurde die Stadt weltbekannt. Abendessen und Übernachtung.

5. Tag: Guantánamo - Baracoa (ca. 60 Rad-km)
Der Bus bringt uns heute zuerst zu einem Aussichtspunkt nach dem kleinen Dorf Glorieta. Von hier haben wir einen schönen Blick über die US-Marinebasis , die weiträumig abgesperrt ist. Von dort starten wir dann auch mit den Rädern entlang der schönen und kakteenreichen Küstenstraße. Durch Bananenplantagen führt uns der Weg an die östlichen Ausläufer der Sierra Maestra heran bis wir schließlich auf die "Farola" treffen, eine spektakuläre und landschaftlich sensationelle Passstrecke auf die Nordseite des Gebirgszuges. Über ihn gelangen wir vom trockenen Südosten in den feuchttropischen Norden, wo uns die üppige Vegetation auffällt. Über diesen Pass bringt uns der Bus nach Baracoa zum Hotel. Abendessen und Übernachtung.

6. Tag: Baracoa - Humboldt Nationalpark und Cayo Saetía (ca. 60 Rad-km)
Mit dem Rad fahren wir auf der schönen Küstenstraße weiter nach Norden. Wir bewegen uns entlang dem bekannten Humboldt-Nationalpark. Hier besteht die Möglichkeit eine kleine Wanderung zu machen. Diese Strecke kann unser Bus nicht begleiten, er holt uns kurz vor Moa ab und bringt uns bis nach Cayo Saetía wo wir einmal übernachten. Hier gibt es ein Gehege mit afrikanischen Wildtieren und einen sehr schönen Strand der sich perfekt für einen abendlichen Spaziergang eignet. Abendessen und Übernachtung.

7. Tag: Cayo Saetía - Holguin - Camagüey - Ciego de Avila
Nach den ersten fünf Radltagen wechseln wir heute vom Osten der Insel in die Mitte. Der Bus bringt uns zunächst in die eher moderne Stadt Holguin, die wegen seiner vielen begrünten Plätze auch Parkstadt genannt wird. Vom Aussichtspunkt Loma de la Cruz genießen wir einen schönen Blick über die Stadt. Weiter entlang der Autobahn geht es nach Camagüey, einer schönen Stadt mit gut erhaltenem historischem Stadtkern. Alte Bürgerhäuser aus den 18. und 19. Jahrhundert stehen in der zweitgrößten noch zusammenhängenden Altstadt Kubas. Nach einer Besichtigung geht es über Ciego de Avila nach Moron zu unserem heutigen Übernachtungsort. Abendessen und Übernachtung.

8. Tag: Moron - Cayo Guillermo (ca. 80 Rad-km)
Heute starten wir wieder mit den Rädern direkt ab Hotel. Über den 1988 17 KM langen Straßendamm verlassen wir kubanisches Festland und erreichen die Insel Cayo Coco. Die Fahrt durch die flache Bucht de Perros ist schon ein grandioses Naturerlebnis. Vorbei am Park Natural El Baga führt uns westlich eine weitere Dammstraße zur Insel Cayo Guillermo. Guillermo ist flacher , hier wachsen Mangroven, Palmen, Mahagonibäume, Wacholder und Mastixsträucher. Beachtlich sind die fast 20 m hohen Dünen. Wir beziehen unser Hotel für die nächsten beiden Nächte. Abendessen und Übernachtung.

9. Tag: Strandtag an der Playa El Paso
Wir genießen einen Strandtag an einen der schönen Naturstrände am Atlantischen Ocean.
Abendessen und Übernachtung.

10. Tag: Cayo Guillermo - Trinidat - Ancon (ca. 45 Rad-km)
Nach dem Frühstück verlassen wir mit dem Bus die atlantische Inselwelt in Richtung Süden. Die letzten 30 km vor Trinidad legen wir mit dem Fahrrad zurück. Vorbei am Valle de Los Ingenios, dem landschaftlich eindrucksvollen Zuckermühlental gelangen wir bis nach Trinidad und weiter bis nach Ancon zu unserem Hotel für die nächsten beiden Nächte. Abendessen und Übernachtung.

11. Tag: Trinidat und Strandtag Playa Ancon. (ca.- 30 Rad-km)
Wir radeln am Vormittag in die von der UNESCO 1988 zum Welterbe ernannten Kulturstadt Trinidat zur Besichtigung. Am Nachmittag lassen wir die Seele baumeln an den bezaubernden kilometerlangen Küstenabschnitt mit traumhaften Strand an der Playa Ancon. Abendessen und Übernachtung.

12. Tag: Ancon/Trinidad - Cienfuegos (ca. 50 Rad-km)
Nach dem Frühstück geht es weiter mit dem Rad entlang der karibischen Küste. Mit schönen Ausblicken erreichen wir Cienfuegos, die ehemaligen Zuckermetropole. Die verbleibende Zeit können Sie für einen Rundgang durch die Altstadt und die Hafenregion nutzen. Abendessen und Übernachtung.

13. Tag: Cienfuegos - Havanna (ca. 50 Rad-km)
Am Morgen Bustransfer an die Küste nach Playa Girón und Playa Larga. Hier genießen wir einige Zeit den traumhaften Strand und das karibische Meer. Anschließend gelangen wir nach Guamá, wo wir die Krokodilfarm besuchen. Mit dem Bus fahren wir schließlich weiter nach Havanna zu unserem Hotel für die nächsten zwei Nächte. Übernachtung.

14. Tag: Havanna Stadtbesichtigung
Am Vormittag unternehmen wir einen 2-stündigen Altstadtrundgang (Fußgängerzone). Am Nachmittag erwartet uns eine Stadtrundfahrt durch die neueren Stadtteile. Übernachtung.

15. Tag: Havanna - Soroa (ca. 60 Rad-km)
Zeitig verlassen wir Havanna mit unserem Bus und fahren bis Cayajabos. Von hier starten wir mit den Rädern nach Las Terrazas, einem Siedlungsprojekt, das zu einem regelrechten Freizeitpark ausgebaut wurde. Die Landschaft ist spektakulär und wir können ein Bad im Fluß genießen. Am Nachmittag radeln wir weiter nach Soroa. Hier finden wir einen natürlichen Wasserfall und den international bekannten Orchideengarten. Abenessen und Übernachtung.

16. Tag: Soroa - Vinalestal (ca. 60 Rad-km)
Nach dem Frühstück kurzer Bustransfer nach Santa Cruz de los Pinos. Von hier starten wir mit den Rädern nach San Diego de los Banos. Unterwegs machen wir einen Abstecher zur "Cueva de los Portales" einer Grotte, die Ernesto Che Guevara als Kommandozentrale während der Raketenkrise 1963 nutzte. Die Grotte ist mit der damaligen Einrichtung als Museum erhalten. Anschließend fahren wir durch den landschaftlich sehr schönen Nationalpark "La Güira" bis nach La Palma und weiter ins reizvolle Vinalestal. Übernachtung.

17. Tag: Vinalestal - Heimflug
Bevor uns der Bus nach Havanna zum Flughafen bringt, bleibt uns noch Zeit für einen Streifzug durch das Vinalestal mit seinen markanten Kalksteinkegeln uns seinen tennisplatzroten sehr fruchtbaren Böden. Hier können wir uns mit Tabakbauern über ihr Handwerk unterhalten. Am Nachmittag Rückfahrt nach Havanna zum Flughafen .

Rückflug nach München

Hinweise:

Keine vorgeschriebenen Impfbestimmungen
Reisepass muss bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein
Die Räder vor Ort sind im Reisepreis enthalten, Crossbikes in verschiedenen Größen, mit Gepäckträger und 27 Gang Kettenschaltung

Unterkünfte:
Wir schlafen unter anderem in Privatpensionen "casas particulares", die im Vergleich zu den Mittelklassehotels mindestens auf Augenhöhe zu betrachten sind. Jede "casa" ist einzigartig udn verzaubert durch den typisch kubanischen Flair. Selbstverständlich haben Sie ein eigenes Badezimmer und die meisten Zimmer verfügen über Klimaanlage. Die Kombination aus der tollen Gastfreundlichkeit und den komfortablen Zimmern haben ihren ganz besonderen Reiz und machen die Reise zu einem einzigartigen Erlebnis. Bitte bedenken Sie, dass die Gegebenheiten vor Ort nicht mit dem europäischen Standard zu vergleichen sind. Z.B. sind Einschränkungen in der Strom und Wasserversorgung ganz. normal.

Streckencharakteristik
Wir fahren fast durchgängig auf asphaltierten Straßen. Die mittelschweren Anforderungen sind von geübten Radfahrten gut zu schaffen. Mit einer gewissen Grundkondition, die man bei einer 17-tägigen Radreise bei tropischem Klima braucht, wird die Tour ein wahrer Genuss. Änderungen vorbehalten.

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Veranstalter: Berr-Reisen