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Portugals traumhafte Westküste und Alentejo
Unvergessliche Einblicke in ein wunderbares Land

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Die Westküste Portugals gibt uns die einmalige und unvergleichliche Chance unvergessliche Einblicke in dieses wunderbare Land zu erhaschen. Ein Genuss ist der einzigartige Flair des Landes gepaart mit den faszinierenden Landschaftsbildern und Küstenformen, sowie der Freundlichkeit, Aufgewecktheit und Offenheit der Portugiesen. Korkeichen, Oliven und Wein entdecken wir auf unserem Weg durch die Region Alentejo. Erkunden Sie mit uns die Metropole Lissabon, das Hinterland um Evora, den westlichen Küstenabschnitt sowie den südwestlichsten Punkt Europas. Zahlreiche feinsandige Strände und die teils bizarren und monumentalen Felsformationen machen diesen Teil Portugals berühmt.

1. Tag: Anreise - Flug München nach Lissabon - Escoural - Evora (ca. 30 km)
Fahrt mit dem Transferbus zum Flughafen München. Von dort starten wir nach Lissabon, der Hauptstadt Portugals. Am Flughafen in Lissabon wartet bereits der Berr-Bus, der uns abholt und weiter nach Escoural bringt, wo wir die Räder ausladen und noch ein paar Kilometer zurücklegen werden. Auf kleinen Straßen bahnen wir uns den Weg, mit herrlichen Ausblicken über Alentejo und vorbei an Resten der Megalithkultur, bis wir Evora erreichen. Noch aus der Römerzeit und dem Mittelalter stammen die Mauern der Stadt, die 1986 zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Abendessen und Übernachtung

2. Tag: Evora - Vila Vicosa (ca. 70 km)
Nach dem Frühstück starten wir in der so genannten "Perle von Alentejo" vorbei an der alten Kathedrale und dem römischen Diana-Tempel. Weiter entdecken wir die Weitläufigkeit von Olivenbäumen und Korkeichen bis wir auf die Stadt Arraiolos treffen. Schon von der Ferne erkennen wir das über den Dächern der Stadt thronende Kastell. Kleine Straßen führen uns durch kleine Eukalyptuswälder, schon bald ist die Burganlage von Evoramonte auf einer Erhebung sichtbar. Ein Genuss sind die ständig wechselnden Ausblicke auf das Alentejo und bei einem kurzen Spaziergang durch das Burgdorf werden wir immer wieder von grandiosen Panoramen überrascht. Anschließend haben wir nur noch wenige Kilometer bis Vila Vicosa. Abendessen und Übernachtung.

3. Tag: Vila Viscosa - Marvao (ca. 75/90 km)
Das niedliche Städtchen Vila Viscosa liegt auf einer Marmorader, was unschwer durch die Brunnen, Bänke und Gehwege zu erkennen ist. Wir radeln vorbei am mit Orangenbäumen gesäumten Dorfplatz und verlassen die Stadt in Richtung Estremoz. Auf dem Weg dorthin durchqueren wir ein sehr fruchtbares Tal, in dem die portugiesischen Spitzenweingüter heimisch sind. Die letzten Kilometer ziehen sich den Berg hinauf, vor dem Anstieg treffen wir auf den Bus und es besteht die Möglichkeit die letzten Kilometer mit ihm zu überbrücken. Das in der Serra de Sao Mamede liegende Bergdorf Marvao liegt auf 863m Höhe und entstand bereits im Mittelalter. Es fasziniert uns mit herrlichen Ausblicken bis in die spanische Extremadura. Abendessen und Übernachtung.

4. Tag: Marvao - Fatima (ca. 10 km)
Heute starten wir mit den Rädern und erreichen nach kurzer Zeit das an einem Hang gebaute mittelalterliche Städtchen Castelo de Vide mit blumengeschmückten Straßen. Von dort aus bringt uns der Bus nach Fatima, wo eine Reiseleitung bereits auf uns wartet. Wir besichtigen die Stadt, die eine der wichtigsten Wallfahrtsorte Portugals ist. Sehenswert ist auf jeden Fall die Kirche der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, die direkt neben der alten Basilica Antiga gebaut wurde und mit 9000 Sitzplätzen, ist sie die größte der Welt. Zwischen den beiden Kirchen befindet sich außerdem der größte Kirchenvorplatz der Welt. Abendessen und Übernachtung.

5. Tag: Fatima - Batalha - Nazare (ca. 50 km)
Wir verlassen Fatima in Richtung Westen und radeln über kleine Straßen der Küste entgegen. Auf unserem Weg liegt noch Batalha, die portugiesische Kleinstadt mit ca. 8500 Einwohner ist bekannt durch das namensgebende Kloster Batalha, besser bekannt unter dem Namen Mosteiro de Santa Maria de Vitoria. Erbaut wurde es bereits zwischem dem 14. und 16. Jahrhundert und ist seit 1983 bedeutendes UNESCO Weltkulturerbe. Nach einer kurzen Besichtigung der Kirche radeln wir weiter an die Küste bis wir die Stadt Nazare erreichen. Die Stadt ist als Fischer- und Tourismusstadt sowie Wallfahrtsort bekannt. Nazare bietet nicht nur einen traumhaften Sandstrand und bizarre Klippen, sondern ist auch wegen einer ganz besonderen Sehenswürdigkeit bekannt: dem Ascensor de Nazare. Dabei handelt es sich um eine Bergbahn die einen alten Stadtteil mit dem neueren verbindet und dabei einen Höhenunterschied von 110 Metern überwindet. Tollkühne Wellenreiter lieben die Klippen von Nazare, an keinem anderen Platz der Welt bauen sich die Wellen so hoch auf, im Mai 2015 gelang es dem deutschen Sebastian Steudtner die höchste Welle von 21,6 Metern zu surfen. Abendessen und Übernachtung.

6. Tag: Nazare - Peniche (ca. 80 km)
Nach dem Frühstück führt uns die heutige Tour zuerst in die Kleinstadt Alcobaca, wo wir die Bedeutung religiöser Regeln im Alltagsleben des alten Portugals erleben. Rührend wird es bei der Erzählung einer der romantischsten Geschichten der portugiesischen Historie, der Liebesgeschichte von "Pedro und Ines". Begleitet von atemberaubenden Ausblicken auf den Atlantik zusammen mit den einzigartigen Formen der Küste, die unsere Herzen höherschlagen lassen, treffen wir circa auf der Hälfte der Strecke auf die Lagune von Obidos, die wir umfahren werden und schließlich auf den gleichnamigen Ort Obidos. Die Lagune ist das Zuhause von dutzenden Wasser- und Zugvögel, auch Flamingos sind hier heimisch und sie ist auf alle Fälle ein Foto wert. Obidos, dessen Name sich vom lateinischen Wort oppidum ableitet, was befestigte Siedlung/Stadt bedeutet. Tatsächlich präsentiert sich uns der Ort, scheinbar von der Zeit vergessen, mit Wällen befestigt wie im Mittelalter. Von hier aus sind es nur noch wenige Kilometer bis Peniche. Am Nachmittag haben wir noch etwas Zeit die Stadt auf eigene Faust zu erkunden, ein Spaziergang zu der spektakulären Steilküste, Hafen oder Altstadt lohnen sich auf jeden Fall. Abendessen und Übernachtung.

7. Tag: Peniche - Lissabon (ca. 80 km)
Am Morgen geht es direkt mit den Rädern weiter und wir machen uns auf den Weg in die portugiesische Hauptstadt Lissabon. Über kleine Ortschaften und vorbei an schönen Stränden und Klippen radeln wir bis wir den Sintra-Cascais Nationalpark erreichen. Ein Stück weiter ist das Cabo de Roca, der westlichste Punkt des europäischen Festlandes. Unsere Vorfahren dachten hier endet das Land und beginnt das Meer. Geologisch Interessierte sollten sich auf jeden Fall die Felsformationen ansehen, die es in dieser Region gibt. Kurz darauf treffen wir auf die Stadt Sintra, seit 1995 UNESCO Welterbe-Stadt, wo wir den Sintra National Palast besichtigen. Mit wundervollen Gärten, dem Stadtpalast und dem historischen Zentrum ist Sintra der Ursprung zahlreicher Liebesgeschichten und märchenhafter Überlieferungen. Um den großen Verkehrschaos in Lissabon mit den Rädern zu entgehen, treffen wir hier den Bus und verladen die Räder. Bustransfer ins Hotel und anschließend Abendessen und Übernachtung.

8. Tag: Stadtführung Lissabon
Lissabon, das Schmuckstück am Tejo, wird die Stadt des Fado oder Stadt der sieben Hügel genannt, doch Lissabon hat noch viel mehr zu bieten. Eine fachkundige Reiseleitung wird uns in Empfang nehmen und uns die Highlights der Metropole näherbringen. Lissabon erhielt bereits 711 zu Julius Caesars Zeiten das römische Stadtrecht, damals unter dem Namen Colonia Felicitas Julia. Nachdem der Ort im 8. Jahrhundert zwischenzeitlich an die Mauren gefallen war, wurde Lissabon 1147 portugiesisch und unter Alfons III. 1256 Hauptstadt. Nach der Führung haben wir noch die Möglichkeit, den Nachmittag in der Stadt nach unseren eigenen Wünschen zu gestalten. Abendessen und Übernachtung.

9. Tag: Lissabon - Sesimbra (ca. 85 km)
Nach dem stärkenden Frühstück verlassen wir die portugiesische Metropole und überqueren als erstes den Rio Tajo. Der Tajo ist der längste Fluss der Iberischen Halbinsel und streckt sich von seiner Quelle im Gebirge der Montes Universales im Osten Spaniens über 1007 Kilometer nach Lissabon wo er in den Atlantik mündet. Anschließend radeln wir über die Orte Almada und Charneca der Küste entgegen und in der Ferne ist schon der Kilometer lange Sandstrand zu sehen. In Küstennähe begleiten uns malerische Blicke auf das Meer bis wir die Stadt Setubal erreichen. Die ersten Siedler dieser Gegend waren Kelten die mit Booten kamen. Viele Touristen kommen jährlich um alten Kultur- und Grabstätten zu besichtigen die in der ganzen Umgebung verstreut liegen. Von Setubal setzen wir mit der Fähre über auf die Halbinsel Troia, die die älteste portugiesische Grabungsstätte beheimatet. Nachdem wir die knapp 18 Kilometer lange Halbinsel hinter uns gelassen haben, radeln wir über kleine Ortschaften Carvalhal entgegen. Abendessen und Übernachtung.

10. Tag: Carvalhal - Vila Nova de Milfontes (ca. 80 km)
Nach dem Frühstück radeln wir weiter in Richtung Süden, ein wenig im Hinterland aber parallel zur Küstenlinie. Die Landschaft lässt sich gut genießen, die Steppen und Wälder mit den alten Bäumen liegen malerisch in der Ferne. Direkt im Anschluss passieren wir den See Santo Andre der einzigartig direkt am Meer liegt. Meer und See sind nur getrennt von einem 200 Meter breiten Sandstrand, den sie sich beide teilen. Das nächste Ziel ist Sines. Sines ist auf einem Felsen gelegen und beeindruckt mit er historischen Altstadt mit weiß-blauen Häusern, außerdem ist es der Heimatsort des berühmten Seefahrers Vasco da Gama, der Entdecker des Seeweges um das Kap der Guten Hoffnung Südafrikas nach Indien. Anschließend fahren wir noch bis Vila Nova de Milfontes. Abendessen und Übernachtung.

11. Tag: Vila Nova de Milfontes - Carrapateira (ca. 80 km)
Den heutigen Tag widmen wir dem faszinierenden Nationalpark Alentejano e Costa Vicentina, der direkt an der Küste im Südwesten des Landes liegt. Er erstreckt sich entlang der Atlantikküste auf einer Länge von über 80 Kilometer von Sines bis in die südwestlichste Spitze Portugals auf rund 75.000 Hektar. Sehr beliebt ist der Nationalpark auch bei Zoologen und Botanikern aus aller Welt aufgrund der vielen verschiedenen und einzigartigen Biotopen. Vögel wie der Fischadler und der Weißstorch, um nur einige zu nennen, bauen in den bizarren Felsen ihre Nester und auch der Fischotter findet hier seinen letzten natürlichen marinen Lebensraum. Mit etwas Glück entdecken auch wir eines dieser selten schönen Lebewesen. Abendessen und Übernachtung.

12. Tag: Carrapateira - Cabo de Sao Vicente - Sagres (ca. 40 km)
Ein letztes Mal steigen wir heute auf die Räder, die finale Etappe zum südwestlichsten Punkt Europas steht somit vor uns. Doch zuerst verlassen wir Carrapateira mit spektakulären Blicken aufs Meer und machen uns auf den Weg in den Süden. Wir folgen einer von Bäumen gesäumten Allee, anschließend radeln wir vorbei an Feldern die uns schier unendlich weit in die Ferne blicken lassen. Schließlich sehen wir ihn, den Leuchtturm am Kap. Wir genießen den Ausblick an den bis zu 70 Meter hohen Steilküsten mit karger, baumloser Vegetation. Anschließend radeln wir noch ein Stück an der südlichen Küste und fahren bis zur Festung bei Sagres. Abendessen und Übernachtung.

13. Tag: Heimreise
Eine erlebnisreiche und spannende Radreise geht dem Ende zu. Je nach Rückflugzeit bringt uns der Bus zum Flughafen in Faro und wir treten die Heimreise an. Transfer zu den Einstiegsorten.

Zusatzinformation:

Hinweis:
Eventuelle Erhöhungen durch Treibstoffzuschläge, Steuern oder Abgaben seitens der Airline nach Drucklegung des Katalogs, müssen wir an Sie weitergeben.

Transport der Fahrräder:
Wer sein eigenes Fahrrad mitnehmen möchte, muss dies bis zum 09.04.17 am Betriebshof Fa. Berr abgeben. Diese werden dann mit dem Bus und Radanhänger nach Portugal mitgenommen. Der Rücktransport erfolgt dann mit einer Spedition nach Bruckmühl. Die Räder werden wenige Tage nach Ihrer Rückkunft in Bruckmühl bereitstehen. Über das genaue Datum werden Sie von uns telefonisch informiert.

Streckencharakteristik:
Portugal mit dem eigenen Rad zu bereisen, verspricht ein besonderes Erlebnis von Natur, Land und Leuten. Diese spannende Radreise führt meist eben, teilweise auch auf hügeligen Strecken und über meist asphaltierte Nebenstraßen und Radwege. Für geübte Radler ist die Tour leicht zu schaffen.

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Veranstalter: Berr-Reisen

Avignon - Barcelona
Provence - Camargue - Languedoc-Roussillon - Costa Brava - Barcelona

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Diese Radreise führt uns von der Provence durch die Ausläufer der Pyrenäen entlang der Costa Brava in die Katalanische Hauptstadt Barcelona. Historische Städte mit römischen Baudenkmälern, wie z.B. das sehenswerte Pont du Gard wechseln mit der landschaftlichen Schönheit der Camargue, den breiten feinsandigen Stränden und dem Weinanbaugebiet im Languedoc-Roussillon. In Katalonien besuchen wir das Museum von Salvador Dali in Figueres und die Costa Brava reizt mit seinen malerischen Fischerdörfern ebenso wie mit den flachen Sandstränden. Der Höhepunkt der Reise ist dann unser Ziel Barcelona, "ein großes Kino" und eine der fahrradfreundlichsten Städte im Mittelmeerraum.

1. Tag: Anreise
Im modernen Reisebus über München - St. Gallen - Zürich - Genf - Grenoble, entlang der Rhone bis nach Avignon. Abendessen und Übernachtung.

2. Tag: Avignon - Pont du Gard-Arles (ca. 50 Rad-km)
Nach dem Frühstück kleine Stadtbesichtigung von Avignon, die "Stadt der Päpste" wie sie aufgrund ihrer Geschichte auch genannt wird, beeindruckt neben ihrem kulturellen Erbe vor allem durch die Altstadt, die von einem mächtigen Mauerring umgeben ist und der Hauptanziehungspunkt der Papstpalast ist. Anschließend kurzer Bustransfer zum Pont du Gard bei Remoulins. Dieses schon vor der christlichen Zeitrechnung entstandene, mit mörtellos gefügten Riesensteinblöcken erbaute Aquädukt, ist eines der beeindruckendsten Bauwerke aus der Römerzeit und Teil einer 50 Kilometer langen Wasserleitung, die einst Trinkwasser von der Quelle in die Stadt Nimes leitete. Während der Besichtigung werden schon die Räder ausgeladen, so dass wir anschließend unsere Radtour in Richtung Süden starten können. Über kleine Nebenstraßen radeln wir nach Tarascon. Die Hauptattraktion des netten Städtchens ist das Wasserschloss Chateau du Roi Rene` aus dem 15. Jahrh. und erreichen schließlich am späten Nachmittag die alte Römerstadt Arles. Abendessen und Übernachtung.

3. Tag: Arles - Aigues Mortes - Montpellier (ca. 75 Rad-km)
Nach einer kleinen Besichtigung verlassen wir Arles, überqueren die Grand Rhone und radeln durch die wunderschöne Landschaft der Carmargue, die zwischen den beiden Mündungsarmen der Rhone liegt. Auf kleinen Nebenstraßen erreichen wir das urgemütliche Städtchen Aigues Mortes. Wahrzeichen der Stadt ist die gut erhaltene Stadtmauer rund um den historischen Stadtkern. Früher lag Aigues Mortes direkt am Meer, aufgrund der Verlandung des Meeres trennen heute den Ort einige Kilometer von der Küste. Nach einem Aufenthalt radeln wir vorbei am Port Carmargue, deren Anlage Ende der 1960er Jahre begonnen wurde und heute einer der größten Freizeithäfen Europas ist, nach Le Grau-du-Roi und erreichen erstmals das Mittelmeer. Über La Grand Motte und dem Lido, einen schmalen Landstreifen, der die riesige Lagune des Entang de L`Ore und Feuchtgebiete vom Mittelmeer trennt, erreichen wir Carnon und schließlich Montpellier, eine der größten Städte an der französischen Mittelmeerküste. Abendessen und Übernachtung.

4. Tag: Montpellier - Beziers (ca. 75 Rad-km)
Wir radeln durch das Weinanbaugebiet Languedoc, Frankreichs größtes Anbaugebiet von Wein und erreichen Sete. An der Mittelmeerküste im Languedoc sind Felsenküsten eher selten. Die Corniche von Sete mit ihren zerklüfteten Buchten, schmalen Sandstränden und kristallklarem Wasser bilden da eine Ausnahme. Von der Promenade, die sich oberhalb der Felsen zwischen Freilichtbühne "Theatre de la mer" und dem Stadtteil Corniche hinzieht, hat man herrliche Blicke auf das Mittelmeer. Nach einem Aufenthalt geht es über eine schmale Landzunge, die das Mittelmeer und die Lagune vom Etang de Thau trennt, mit dem Rad entlang dem 12 Km langen Strand. Salinen und Weingärten und eine einzigartige Atmosphäre begleiten uns bis nach Agde, wo wir auf den Canal du Midi stoßen. Liebhaber von Kultur und Architektur werden zweifellos entlang des Canal du Midi - Europas schönstem Kanal und UNESCO-Kulturerbe - auf ihre Kosten kommen. Auf dem alten Treidelpfad radeln wir unter Pappeln und jahrhundertealten Platanen bis nach Beziers. Abendessen und Übernachtung.

5. Tag: Beziers - Le Barcares (ca. 80 Rad-km)
Nach dem Frühstück besuchen wir noch die Kathedrale Saint-Nazaire von Beziers, die im westlichen Teil des mittelalterlichen Beziers auf einem Felsen steht und die Ebene des Flusses Orb beherrscht. Wenige Kilometer wieder am Canal du Midi kommen wir an die berühmte Schleusentreppe von Fonserannes aus dem 18. Jahrh. In neun nacheinander geschalteten einzelnen Schleusen, lassen sich die Schiffe um fast 14 Meter auf ihrer Kanalfahrt anheben oder absenken. Weiter radeln wir bis nach Oppidum D `Enserune und zum Kanaltunnel bei Malpas. Hier verlassen wir den Kanal und erreichen über kleine Nebenstraßen Narbonne. Die Kathedrale Saint-Just aus dem 13. Jahrh. ist schon von Weitem sichtbar. Narbonne war die erste römische Kolonie außerhalb Italiens und die alte Römerstraße Via Domitia ist heute noch sichtbar. Nach einer individuellen Mittagspause verlassen wir die Stadt und radeln durch den regionalen Naturpark "Narbonnaise en Mediterranee". Als Teiche bezeichnet man auch die großen Lagunenseen von Bages-Sigean am Ufer des Mittelmeers. In der Antike befand sich der Flusshafen von Narbonne in diesem Gebiet, da der "Teich" damals eine große, zum Mittelmeer hin geöffnete Meeresbucht war, in der Schiffe aus dem ganzen Mittelmeerraum in ruhigen Gewässer vor Anker gehen konnten. Durch diese wunderschöne Naturlandschaft radeln wir nach Port-la-Nouvelle, hier mündet der heute noch für den Tourismus bedeutende Canal de la Robine, ein Seitenkanal vom Kanal du Midi ins Mittelmeer und schließlich erreichen wir unseren heutigen Übernachtungsort Le Barcares. Abendessen und Übernachtung.

6. Tag: Le Barcares - Figueres (ca. 70 Rad-km)
Eine Landzunge über Wasser, Weinterrassen im Norden, ein Schwemmland im Süden, Obst- und Gemüseanbau und Feuchtgebiete am Rande der Teiche, das ist das Landschaftsbild das uns im ersten Teil der Radstrecke erwartet, die wir frühmorgens starten. Ab Argeles sur Mer ändert sich das Landschaftsbild. Die Mittelmeerküste ist zerklüftet, die Ausläufer der Pyrenäen fallen hier ins Meer ab und formen eine Steilküste. Doch die Steigungen sind moderat und die Ausblicke auf die Küste sind traumhaft. Über Banyuls-sur-Mer an der Küste des Golfe du Lion erreichen wir den Grenzort Cerbere, den südlichsten Festlandort Frankreichs. Besondere Bedeutung kommt Cerbère im Eisenbahnverkehr zu. Der das Ortsbild prägende Grenzbahnhof ist ein bedeutender Übergang zu Spanien. Der Bahnhof wurde 1878 gebaut. Der Architekt war Gustave Eiffel. Entstanden ist ein Stahl-Glas-Bau, der kürzlich renoviert wurde. In Cerbère enden die Gleise der spanischen Breitspur, die der französischen Normalspur enden hingegen im spanischen Bahnhof Portbou, wo sich auch eine Umspuranlage befindet. Die traumhafte Landschaft ist auch in Katalonien unverändert schön und begleitet uns bis Platja Grifeu. Ab hier bringt uns der Bus nach Figueres. Abendessen und Übernachtung.

7. Tag: Figueres - Tossa de Mar (90 Rad-Km)
Nach dem Frühstück führt uns der Radweg Pirinexux, der bei der Auszeichnung für den besten Europäischen Radweg 2014 den zweiten Platz erreichte, zurück an die Küste der Costa Brava bis nach Saint Feliu de Guixois. Die Costa Brava verdankt ihren Namen den stark zerklüfteten Felsmassiven, die von den parallel zur Küste verlaufenden Gebirgszügen (Serras) steil zum Meer hin abfallen. Zwischen den Kaps liegen malerische Fischerdörfer und kleine Strände und Buchten (Calas). Einige von ihnen sind ausschließlich per Boot zu erreichen. Wir radeln auf einer Traumstraße und die Costa Brava macht hier ihren Namen alle Ehre. Die kurzen und vor allem nicht sehr steilen Anstiege enden immer in einer erholsamen und aussichtsreichen Abfahrt. So erreichen wir unseren Übernachtungsort Tossa de Mar.
Abendessen und Übernachtung.

8. Tag: Tossa de Mar - Barcelona (85 Rad-Km)
Auf unserer heutigen Radtour nach Barcelona lernen wir noch die andere Seite der Costa Brava kennen. Seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sind der Tourismus und die im Zuge des Tourismus entstandene Infrastruktur die Haupteinnahmequelle der Costa Brava. An den breiten Stränden des südlichen Küstenabschnitts über Lloret de Mar, Blanes, Malgrat de Mar und Calella reihen sich die Badeorte. Immer entlang der Küste erreichen wir über Mataro und Badalona die Hauptstadt Kataloniens
Barcelona. Abendessen und Übernachtung.

9. Tag: Barcelona Stadtrundfahrt per Rad (ca. 30 Rad-km)
Barcelona ist ein großes Kino: Regisseure lieben die katalanische Metropole und zweitgrößte Stadt Spaniens, die in eine wunderschöne und beeindruckende Landschaft eingebunden ist und den Besucher durch ihre Vielfältigkeit zu beeindrucken weiß. Hier finden wir architektonische Gegensätze von Weltrang, dazu mittelalterliche Gassen, Hafenszenen, im Kern das historische gotische Zentrum, eine viel besuchte Strandpromenade - und eine Dynamik, die jeden mitreißt. Mit seinen 250 Kilometern Radweg ist Barcelona eine der großen Fahrrad- Städte Europas. Radfahren in Barcelona ist daher auch überaus sicher und einmalig schön. Wir besuchen natürlich die wichtigsten Highlights von Barcelona und es wird ein Tag voller Erlebnisse.
Abendessen und Übernachtung.

10. Tag: Barcelona Freizeit und Heimreise
Bis zum geplanten Rückflug am späten Nachmittag (Änderungen vorbehalten) bleibt noch Zeit, um nochmal in diese lebensfrohe Stadt einzutauchen. Mit vielen Eindrücken im Gepäck bringt uns unser Bus zum Airport Barcelona, von dem wir den Rückflug nach München antreten. Dort erwartet Sie dann schon der Berr-Bus, der Sie zurück zu den Abfahrtsstellen bringt.

Zusatzinformation:

Hinweis:
Eventuelle Erhöhungen durch Treibstoffzuschläge, Steuern oder Abgaben seitens der Airline nach Drucklegung des Kataloges, müssen wir an Sie weiterleiten.

Streckencharakteristik:
Wir befahren meist verkehrsarme Nebenstraßen, in Katalonien zum Teil auch auf den Radweg Pirinexux. Beim Queren der auslaufenden Pyrenäen und an der Costa Brava ist mit mäßigen Steigungen zu rechnen, die jedoch mit etwas Kondition für jedermann zu schaffen sind. Das Stadtradeln in Barcelona erfordert trotz der Radwege Umsicht.

Transport der Fahrräder:
Der Rücktransport der Fahrräder erfolgt von Barcelona aus mit einer Spedition nach Bruckmühl. Die Räder müssen in Barcelona verpackt werden. Die dazu benötigten Kartons werden von uns gestellt, geben Sie uns dazu Ihre Fahrradgröße an. Die Räder können dann ab den 20.05.2017 am Betriebshof Fa. Berr abgeholt werden.

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Veranstalter: Berr-Reisen

Holland Radtour - Ijsselmeer und Nordsee
Im Herzen der Niederlande mit der Insel Texel

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Von der holländischen Hauptstadt Amsterdam aus geleitet uns zunächst die Ijsselmeerroute an der Zuiderzee entlang, durch kleine urige Hafenstädte mit langer Tradition und beliebten Ausflugszielen. Die Route führt uns auch auf die romantische Insel Texel. Entlang der Nordseeküste geht es auf Fietspads durch Dünenlandschaften und Blumenfelder vorbei an Poldern und Deichen bis zum vornehmen Badeort Scheveningen. Verträumte niederländische Kleinstädte mit dem typisch holländischen Charakter, wie z. B. Gouda, begleiten uns dann noch bis nach Utrecht.

1. Tag: Anreise nach Amsterdam
Am frühen Morgen starten wir unsere Busanreise in Richtung Norden, direkt nach Amsterdam/Umgebung. Abendessen und Übernachtung.

2. Tag: Amsterdam - Edam (ca. 40 km)
Vormittags unternehmen wir eine Stadtbesichtigung in Amsterdam. Ein romanisches Stadtbild, bestehend aus baumbestandenen Grachten, bunten Hausbooten und alten Kaufmannshäusern rund um den Dam und den Drei-Grachten-Gürtel, steht uns nun bevor! Im Anschluss starten wir unsere Radtour, zunächst in Richtung Volendam. Auf dem Weg bietet sich die Möglichkeit einen Ausflug auf die Insel Marken einzulegen, hier erwartet Sie ein wundervoller Ijsselmeer-Ausblick. Wir radeln weiter über Monnikkendam nach Volendam. Hier begegnen uns die pittoresken Holzhäuser mit ihren Spitzdächern, die an die Zeit des Fischfangs erinnern, wie auch in Monnickendam und Marken. Nach Fertigstellung des Abschlussdeiches wurde der Fischfang eingestellt. Der Radweg führt uns nun zum heutigen Ziel nach Edam. Der Edamer Käse hat die Stadt bekannt gemacht und gehört seit mehreren Jahrhunderten zu den Exportschlagern Edam’s. Abendessen und Übernachtung.

3. Tag: Edam - Den Helder (ca. 85 km)
Nach dem Frühstück radeln wir gleich weiter, zunächst bis nach Hoorn. Hier legen wir eine kurze Besichtigungspause ein und erkunden die historische Altstadt. Während des "Goldenen Jahrhunderts" (16./17. Jh.) besaß Hoorn den bedeutendsten niederländischen Überseehafen. Von hier segelten die großen Frachtensegler über die Weltmeere. Unsere Radstrecke führt uns weiter nach Enkhuizen, die Stadt ist für den größten niederländischen Heimathafen traditioneller Segelschiffe bekannt. Eine Attraktion und großer Anziehungspunkt hier ist ein großes bewohntes Freiluftmuseum. Hier wurden alle Häuser, Mühlen, Scheunen und Werkstätten, die rund um die Zuiderzee abgetragen wurden, wiederaufgebaut. Wir radeln anschließend in Richtung Medemblik, der ältesten der drei westfriesischen Hafenstädte Enkhuizen, Hoorn und Medemblik, die zusammen das sogenannte historische Dreieck "De historische Driehoek" bilden. Schließlich erreichen wir unseren heutigen Endpunkt Den Helder. Abendessen und Übernachtung.

4. Tag: Watteninsel Texel (ca. 60 km)
Die Fährverbindung von Den Helder nach Texel dauert etwa 20 Minuten. Texel ist die größte der niederländischen Wattinseln und hat eine herrliche Natur. Genau richtig, um diese Insel mit dem Fahrrad zu durchqueren. Es gibt verschiedene Radwege auf Texel, einer führt uns am wunderschönen Naturgebiet De Slufter entlang, das einzige Gebiet in den Niederlanden, wo das Meer immer noch ungehindert hereinströmen kann. Auch ein Spaziergang in De Slufter ist ein großes Erlebnis. Am nördlichsten Punkt der Insel, am Leuchtturm De Robbenjager, radeln wir auf der "Waddenzee-Seite" über die Dörfer Oosterend, De Waal, Den Burg und Oudeschild zurück zum Hafen und setzen wieder mit der Fähre über nach Den Helder zu unserem Hotel. Abendessen und Übernachtung.

5. Tag: Den Helder-Egmond aan Zee (ca. 60 km)
Nach dem Frühstück führt uns unsere heutige Tour zunächst an der Nordseeküste entlang durch Kop van Nord-Holland, der größten zusammenhängenden Blumenzwiebelregion der Welt. Über den Groene Küstenweg erreichen wir Bergen und schließlich Alkmaar. Das reizvolle Stadtbild mit vielen Baudenkmälern und alten Zunft- und Bürgerhäusern aus dem 16.-18. Jahrhundert ist unversehrt erhalten geblieben. Dank des berühmten Käsemarktes, der allerdings nur jeden Freitag stattfindet und das seit 1365, bildet die Stadt eine der bekanntesten Touristenattraktionen der Niederlande. Nach einem Aufenthalt im Zentrum, das von Grachten und Kanälen eingegrenzt ist, radeln wir noch bis nach Egmond aan Zee zu unserem Hotel. Abendessen und Übernachtung.

6. Tag: Egmond - Keukenhof - Scheveningen (ca. 50 km)
Heute ist unser Blumentag. Über Castricum und Beverwijk radeln wir nach Haarlem. Die Hauptstadt der Provinz Nordholland wurde berühmt durch die Zucht und den Verkauf von Blumenzwiebeln, u.a. Tulpen, Hyazinthen, Krokusse und Narzissen, die in die ganze Welt versandt werden. Nach einem Aufenthalt erreichen wir einen durch intensive Blumen- und Gemüsekultur geprägten Landstrich und somit das Herz des Tulpenanbaus. In Lisse besuchen wir den weltbekannten Keukenhof. Der Nachmittag steht zur Verfügung um diesen paradiesisch angelegten Blumenpark mit verschiedenen Pavillons, Freianlagen und Gewächshäusern für Millionen Tulpen und anderen Pflanzen zu besichtigen. Anschließend Bustransfer zu unserem Hotel in Scheveningen. Abendessen und Übernachtung.

7. Tag: Scheveningen - Utrecht (ca. 75 km)
Radfahren in Holland macht auch durch Den Haag Spaß. Vorbei am Königspalast, Binnenhof, Ministerium und Altem Rathaus verlassen wir den niederländischen Regierungssitz und radeln auf kleinen Straßen und Fietspads nach Gouda im Mittelpunkt des "Het Groene Hart" dem grünen Herz von Holland, ein reizvolles Gebiet mit der Reeuwijker Seenlandschaft, schönen Bauernhäusern und natürlich Windmühlen. Nach einem Aufenthalt in der alten Käsestadt Gouda mit seinem typisch holländischen Gepräge, radeln wir weiter entlang von Kanälen, Weiden und kleinen Dörfern bis nach Utrecht in das historischen Stadtzentrum und zum Hotel. Abendessen und Übernachtung.

8. Tag: Heimreise
Nach dem Frühstück treten wir unsere Heimreise mit dem Bus an.

Zusatzinformation:

Streckencharakteristik:
Holland ist das Radfahrland Nr. 1. Die Wegequalität ist überdurchschnittlich gut, nur flach und überwiegend asphaltiert. Fast neben jeder Straße gibt es einen Radweg. Schöner geht es wirklich nicht.

Hinweis:
Diese Fahrt ist mit der Radreise Rad&Schiff Holland kombiniert.

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Veranstalter: Berr-Reisen

Höhepunkte der Provence
Ardeche-orange-Mount Ventoux-Sault-Roussillon-Abt-Gordes-Les Baux-Arles-Carmargue-Nimes-Pont du Gard-Avignon

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Zwischen Rhône, Seealpen und dem Mittelmeer gelegen, gehört die Provence ohne Zweifel zu den reizvollsten Kulturlandschaften Europas. Kaum ein Gebiet außerhalb Italiens hat so viele römische Baudenkmäler zu bieten wie das Land der rosa Flamingos, der wilden Stiere, der weißen Pferde und nicht zu vergessen: Des violetten Lavendels. Die Provence ist auch Heimat einiger bedeutender Künstler. So ist der Name des berühmten Malers Van Gogh eng mit der Stadt St.-Remy-de-Provence verbunden, daneben war auch Nostradamus, der Arzt und Astronom des 16. Jahrhunderts, ein weltbekannter Sohn dieser Stadt. Lassen Sie sich zur Zeit der farbenfrohen Lavendelblüte von historischen Städten, besinnlichen Klosteranlagen, von südfranzösischem Lebensgefühl und dem liebreizenden Flair französischer Dörfer bezaubern. Kontrastreich stellt sich dazu die Weite und Einsamkeit der Camargue dar, mit blau schimmernden Wasserflächen, den charakteristischen Camarguepferden und weiß erstrahlenden Gutshäusern. Ein Sprung in die glitzernden Wellen des Mittelmeeres wird sicher nur einer der vielen Höhepunkte auf dieser Reise sein!

1. Tag: Anreise
Anreise im modernen Reisebus über München - St. Gallen - Zürich - Bern - Grenoble nach Bourg-St.Andeol. Abendessen und Übernachtung

2. Tag: Ardèche-Schlucht (ca. 65 km)
Der Bus bringt uns nach Vallon-Pont-d’Arc. Hier beginnt unsere Radtour durch die Ardèche-Schlucht - wir bestaunen den Pont d’Arc, den durch Erosion und Hochwasser entstandenen natürlichen Felsbogen. Von verschiedenen Aussichtspunkten kann man sehr gut erkennen, wie sich der Fluss in den Jahrtausenden in die Kalksteinfelsen hineingefressen hat. Der Tag endet wieder in Bourg-St.Andeol mit Abendessen und Übernachtung in unserem Hotel.

3. Tag: Vaison-la-Romaine - Sault (ca. 60 km)
Nach dem Frühstück Bustranfer nach Vaison-la-Romaine, eine nette Kleinstadt mit einer alten Römerbrücke über den Ouvèze. Von hier starten wir heute mit den Rädern durch Olivenhaine und Weinberge. Die Straße durch das Tal des Toulourenc führt in der ganzen Länge am Fuße des "Riesen der Provence" entlang und bietet eine ungewohnte Perspektive. Während der Berg nach Süden hin gemächlich an Höhe verliert und einen harmlosen Eindruck macht, fällt der Nordhang des Ventoux schroff ab. Über hübsche kleine Dörfer wie Brantes und Montbrun-les- Bains erreichen wir das Plateau d`Albion und weiter geht es vorbei an Lavendelfeldern in die Hauptstadt des Lavendels Sault zu unserem Hotel für die nächsten beiden Nächte. Abendessen und Übernachtung.

4. Tag: Sault - Roussillon - Apt (ca. 50 km)
Nach dem Frühstück geht es zunächst durch das Tal von Vaucluse nach Roussillon, einem der schönsten Dörfer Frankreichs. Bekannt ist dieser Ort vor allem durch seine ockerhaltige, rote Erde, die als Rohstoff zur Herstellung von Farben verwendet wird. Hier bauten bereits die Römer, die das Dorf "vicus russulus" (rotes Dorf) nannten, Ocker ab. Nach einem Aufenthalt rollen wir auf dem Pont Julien zu, einer 2000 Jahre alten Brücke aus der Römerzeit. Der Radweg folgt nun der Trasse einer stillgelegten Bahnlinie nach Osten und verläuft parallel der "Via Domita", auf der die Ochsenkarren der alten Römer durch die "Provincia Narbonensis" in Richtung Spanien rumpelten. Wir erreichen Abt, eine charmante provenzalische Stadt im Naturpark Luberon, die bekannt ist für die Qualität der Produkte des Bodens und sie ist auch Welthauptstadt der kandierten Frucht. Abt wird uns mit dem Charme, den kleinen Gassen der Altstadt, alten Brunnen und Herrenhäusern bei einem Aufenthalt fesseln. Der Bus bringt uns zurück nach Sault. Abendessen und Übernachtung.

5. Tag: Sault - Cavaillon (75 km)
Wir verlassen Sault mit den Rädern und erleben eine traumhafte Abfahrt durch die Gorges de la Nesque. Das Flüsschen Nesque hat sich bis zu 500 Meter tief in Kalkgestein gegraben und schlängelt sich 17 Km bergab bis nach Villes-sur-Auzon. Weiter durch landwirtschaftlich intensiv genutzte Gebiete erreichen wir das schmucke Städtchen Venasque durch den Parc Naturel du Luberon und kommen an das Bilderbuchdorf Gordes, das mit seinen im Museumsdorf ausgestellten Steinhütten einen interessanten Einblick in die Lebensweise der Schafhirten dieser Region vermittelt. In der "Hauptstadt der Melone" - Cavaillon - endet der heutige Tag. Wir befinden uns im landwirtschaftlichen Zentrum mit dem größten Obst- und Gemüseanbaugebiet Frankreichs. Abendessen und Übernachtung.

6. Tag: Cavaillon - Arles (ca. 65 km)
Dieser Tag führt uns zuerst nach St. Remy de Provence, den Geburtsort von Nostradamus, weiter geht es durch eine beeindruckende Felsenlandschaft zu dem einmalig gelegenen Städtchen Les Baux-de Provence, um hier eine der stattlichsten Burgruinen Frankreichs besichtigen zu können. Bevor wir unseren Weg fortsetzen, genießen wir noch den grandiosen Ausblick auf die Alpilles, die Camargue und Arles, das wir nach einer genussvollen Abfahrt erreichen. Am Nachmittag erwartet uns ein heimischer Führer zur Besichtigung der alten Römerstadt, die den Beinamen "kleines, gallisches Rom" trägt, und die 1981 in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Abendessen und Übernachtung.

7. Tag: Arles - Stes Marie-de-la-Mer (ca. 60 km)
Nach dem Frühstück verlassen wir das Städtchen, überqueren die Rhone und radeln durch die wunderschöne Landschaft der Carmargue, wo uns die charakteristischen, weißen Carmargue Pferde und rosa Flamingos begegnen. Vorbei am riesigen Etang Vaccares gelangen wir über einen Damm zum berühmten Marienwallfahrtsort Stes Marie-de-la-Mer. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Abendessen und Übernachtung.

8. Tag: Stes Marie-de-la-Mer - Nimes (ca. 60 km)
Ab heute geht es wieder in Richtung Norden. Nach wenigen Kilometern setzen wir mit einer kleinen Fähre über die Petit Rhone und verlassen somit die Carmargue. Auf kleinen Nebenstraßen immer dem Fluss folgend, erreichen wir St. Gilles. Ort und Kirche verdanken ihren Namen dem aus Athen stammenden Kaufmann Ägidius, der sich im 7. Jahrhundert als Eremit niederließ und das Benediktiner-Kloster Saint Gilles gründete. Ägidius wurde später "Saint Gilles" genannt und zum Heiligen erhoben, er ist einer der Vierzehn Nothelfer. Nach einem Aufenthalt erreichen wir über Generac, die wegen ihrer antiken Bauwerke reichste Stadt Frankreichs, Nimes. Die Hauptsehenswürdigkeit, das Amphitheater, aber auch die vielen anderen römischen Baudenkmäler lernen wir am Nachmittag bei einer Stadtführung kennen. Abendessen und Übernachtung.

9. Tag: Nimes - Pont du Gard - Avignon (ca. 70 km)
Am letzten Radltag erwarten uns nochmal einige Höhepunkte. Nach ca. 25 km erreichen wir die Pont du Gard. Dieses, schon vor der christlichen Zeitrechnung entstandene, mit mörtellos gefügten Riesensteinblöcken erbaute Aquädukt, ist eines der beeindruckendsten Bauwerke aus der Römerzeit und Teil einer 50 Kilometer langen Wasserleitung die einst Trinkwasser von der Quelle in die Stadt Nimes brachte. Nach der Besichtigung überqueren wir den Fluss Gardon und erreichen das mittelalterliche Avignon. Die "Stadt der Päpste", wie sie aufgrund ihrer Geschichte auch genannt wird, beeindruckt neben ihrem kulturellen Erbe vor allem durch ihre Altstadt, die von einem mächtigen und vollständigen Mauerring umgeben ist. Bei einer Stadtführung werden wir am Nachmittag die wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie Papstpalast, Dom usw. kennenlernen. Abendessen und Übernachtung.

10. Tag: Heimreise
Nach dem Frühstück treten wir die Heimreise an.

Streckencharakteristik:

Die Wegqualität in der Provence ist gut. Die meisten Straßen, auch kleine Nebenstraßen sind asphaltiert. Der Dammweg in der Carmargue nach Stes Marie-de-la-Mer ist ein Schotterweg.

Ein Großteil der Strecke ist flach, viele Abschnitte entlang von Schluchten und Täler gehen angenehm bergab. An den beiden ersten Radeltagen sind einige Steigungen, die jedoch gut zu bewältigen sind.

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Veranstalter: Berr-Reisen

Sardinien
Ein Juwel im Mittelmeer

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Lernen Sie bei dieser Radreise die Insel mit den vielen Gesichtern kennen. Über smaragdgrüne Buchten, türkisblauem Meer mit weißen Sandstränden an der Costa Smeralda und im Norden der Insel, zu traumhaften Gipfeln und tiefe Schluchten im sogenannten "wilden Herz", dem wahren Sardinien.

1. Tag: Anreise
Busanreise über den Brenner bis nach Livorno. Einschiffung und mit der Nachtfähre nach Sardinien/Olbia.

2. Tag: Costa Smeralda (ca. 50 km)
Ankunft am Morgen in Olbia und kurzer Transfer nach S. Pantaleo. Hier werden die Räder ausgeladen und wir starten in Richtung Costa Smeralda. Geprägt durch die High-Society mit prunkvollen Yachten und teuren Villen erreichen wir den Hauptort Porto Cervo. Wir umrunden die Halbinsel, bei Baia Sardina kommen wir an den Golf von Arzachena und radeln über Cannigione entlang der Küste bis nach Palau zu unserem Hotel für die nächsten beiden Nächte. Abendessen und Übernachtung.

3. Tag: Isola Maddalena und Caprera (ca. 40 km)
Mit dem Rad sind es nach dem Frühstück nur wenige Minuten bis zum Fähr- und Yachthafen von Palau. Überfahrt auf die Insel La Maddalena, die zu der größten Inselgruppe im Nordosten Sardiniens gehört. Wir umrunden die Insel und gelangen über einen Damm zur Insel Caprera. Herrliche Aussichten und traumhafte Badebuchten bestimmen den heutigen Radltag. Am Nachmittag bringt uns die Fähre zurück nach Palau. Abendessen und Übernachtung.

4. Tag: Der Norden bis Capo Testa (ca. 40 km)
Wir queren heute zuerst mit dem Rad die Nordspitze Sardiniens und erreichen bei Rena Majore die Westküste. Weiter geht es nach Norden bis Santa Teresa di Gallura, Anlaufplatz für die Fähren von und nach Korsika, das von hier nur noch 12 km entfernt ist und zum Capo Testa. Bizarre Granitfelsen türmen sich am Capo auf, von Wind und Wetter geformtes Urgestein, das in warmen Ockertönen leuchtet. Während unsere Räder verladen werden, machen wir eine kleine Wanderung entlang der zerklüfteten Felsküste durch herb duftende Macchia. Am Nachmittag Bustransfer zu unseren neuen Standort am Golf von Orosei, nach Cala Gonone. Abendessen und Übernachtung.

5. Tag: Lago di Posada - Golf von Orosei (ca. 50 km)
Nach dem Frühstück bringt uns der Bus zuerst nach Brunella. Hier erwartet uns gleich eine schöne Abfahrt zum Lago di Posada, den schönsten Stausee Sardiniens. Mitten im Mündungstal des Flusses Posada steht ein riesiger Felsklotz, an dessen Hängen sich der beschauliche Ort Posada schmiegt. Über allem thront der Turm eines Kastells aus dem 12. Jh. Allein schon die Lage des Dorfes ist einzigartig. Am Nachmittag radeln wir weiter entlang der Küste über Campo Comino bis zum Piazza del Popolo in Orosei, einer mediterran geprägten Kleinstadt. Rücktransfer zum Hotel, Abendessen und Übernachtung.

6. Tag: Golgo Hochplateau - Ogliastraküste (ca. 50 km)
Schon der Bustransfer durch die raue Schönheit und die weite Karsthochfläche bei Urzulei auf dem Golgo Hochplateau wird zum Erlebnis. Ab Urzulei radeln wir dann auf der Strada Provinciale abwärts über Talana nach Lotzorai und sehen dort die Überreste des Castello di Medusa. Um die beeindruckenden roten Felsen von Arbatax zu sehen, machen wir einen kleinen Abstecher über Tortoli zur Halbinsel von Arbatax und beenden dann unsere Radtour in Santa Maria Navarrese, einem hübschen Ort an der Ogliastraküste. Rücktransfer zum Hotel, Abendessen und Übernachtung.

7. Tag: Im Schatten des Bergmassivs des Supramonte (ca. 50 km)
Unsere Radtour beginnt heute in Orgosolo, dem Dorf, das als Banditenhochburg berühmt und berüchtigt wurde. Nachdem wir auch einige der über 100 Wandbilder an den Häusern, sogenannte Muralese besichtigt haben, radeln wir auf kleinen Nebenstraßen über Mamoiada nach Oliena. Malerisch ist hier die recht brüchige Kirche Santa Croce und ihr schöner Glockenaufsatz. Mit Blick auf das Supramonte Gebirge überqueren wir den Lago di Cedrino und erreichen das lebhafte Städtchen Dorgali. Bei einer Pause fallen die vielen Läden mit gutem Kunsthandwerk auf. Durch einen Tunnel (Beleuchtung am Rad erforderlich), an dem sich eine Serpentinenabfahrt anschließt, erreichen wir wieder Cala Gonone und unser Standorthotel. Abendessen und Übernachtung.

8. Tag: Bootsfahrt zur Cala Luna und Wanderung
Bevor wir uns am Nachmittag auf die Heimreise machen, zeigt sich Sardinien nochmal von seiner schönsten Seite. Wir unternehmen von Cala Gonone eine Bootsfahrt in Richtung Cala Luna. Der Küstenlandstrich beschwört Südsee-Impressionen mit seinen makellosen Sandstränden herauf. Bis heute ist die Cala di Luna nur zu Fuß oder mit dem Boot erreichbar. Von hier Wanderung (ca. 2 Stunden) in die Hochebene des Golgo. Rückfahrt mit dem Ausflugsboot nach Cala Golone und Bustransfer nach Olbia zur Einschiffung auf die Nachtfähre nach Livorno.

9. Tag: Rückreise
Ausschiffung am frühen Morgen in Livorno und Rückreise zu den Einstiegsorten.

Hinweis:
Während der Fährüberfahrt gibt es keine Möglichkeit, an Ihr Gepäck zu gelangen. Bitte denken Sie an ein kleines "Nachtgepäck". Für die Wanderung ist festes Schuhwerk erforderlich.

Streckencharakteristik:
Die Radtour verläuft überwiegend auf asphaltierten Nebenstraßen. Der Bus bringt Sie meist zu hochgelegenen Ausstiegspunkten, so dass Sie sich auf schöne Abfahrten freuen dürfen. Auf der Insel Maddalena am 3. Tag, sind die meisten Höhenmeter (ca. 600) zu bewältigen. Insgesamt eine Genusstour auf einer traumhaften Insel.

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Veranstalter: Berr-Reisen

Inselhüpfen auf den Balearen: Mallorca - Ibiza
Radlerparadies im sonnigen Mittelmeer

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Die Balearen sind ein Radlerparadies im sonnigen Mittelmeer. Menorca, die kleine ruhige Baleareninsel ist eine natürliche Oase vieler Kontraste und bis heute ein Geheimtipp. Weite Wald- und Weideflächen, Pinienhaine, alte Olivenbäume, Steinmauern, Steilküsten, unberührte Buchten und hübsche kleine Städte begleiten uns auf unserer Rundreise. Mallorca, die größte Insel der Balearen, hat viele Gesichter. Die faszinierende Landschaft, die abwechslungsreiche Topographie, sowie das einwandfreie Straßennetz machen Mallorca zum Radsportparadies. Durch die abwechslungreiche Zusammenstellung der Radtouren passieren wir die schönsten Regionen: traumhafte Küstenpanoramen, unberührte Ecken abseits der Küste, charakteristische mallorquinische Dörfer und Städtchen.

1. Tag: Anreise / München - Menorca - Ciutadella - Rundfahrt zum Cup D`Artrutz (ca. 40 Rad-KM)
Bustransfer zum Flughafen München und anschließend Flug nach Menorca/Mahon, wo der Berr-Bus bereits auf Sie wartet. Dieser bringt uns nach Ciutadella in unser Hotel. Am Nachmittag unternehmen wir noch eine kleine Rundfahrt und entdecken die westliche Südküste , ein großes zusammenhängendes Naturschutzgebiet mit zahlreichen unbebauten Buchten. Auf kleinen Nebenstraßen erreichen wir die Cala Banyul, die sich in die Steilküste schmiegt und zum Baden einlädt. Am Strand genießen wir die Schönheiten der Natur und radeln dann zurück über das Cap A`Artrutz, dessen Leuchtturm zusammen mit dem von Capdepera auf Mallorca die Navigation durch den "Kanal" zwischen den beiden Inseln sichern, nach Ciutadella in unser Hotel. Abendessen und Übernachtung.

2. Tag: Es Mercadal - Fornells - Alaior (ca. 55 km)
Nach dem Frühstück starten wir zu unserer ersten Radtour durch den Nordwesten der Insel. Kurzer Bustransfer nach Es Mercadal und rauf zum El Toro, dem höchsten Berg der Insel (358 m) und genießen einen traumhaften Blick über die ganze Insel. Nachdem die Räder ausgeladen sind radeln wir nun zum nördlichsten Punkt der Insel. Vom Cap de Cavalleria, das durch einen großen Felsen und einen Leuchtturm gekennzeichnet ist, haben wir einen atemberaubenden Ausblick auf die Farbenpracht des Meeres. Weiter geht es zum Fischerdorf Fornells. Obwohl dieser Ort im Schatten der Festung Castell de Sant Antoni entstanden ist, strahlt er dennoch Ruhe und Geborgenheit aus. Nach einer individuellen Mittagspause geht es wieder ins Landesinnere bis nach Alaior. Schon von weitem sieht man die Wehrkirche Santa Eularia. Nach einem Aufenthalt, Rücktransfer mit dem Bus nach Ciutadella zu unserem Hotel. Abendessen und Übernachtung.

3. Tag: Alaior - Mao - Punta Prima (ca. 55 km)
Nachdem uns der Bus wieder nach Alaior gebracht hat, schwingen wir uns auf unsere Räder und radeln über kleine Nebenstraßen nach Es Grau, am Rande des eindrucksvollen Naturgebiets S’Albufera. Bei einem kleinen Spaziergang durch das Biosphärenreservat bekommen wir einen interessanten Einblick in die Artenvielfalt von Vögeln und Pflanzen. Anschließend wandern wir durch die eindrucksvolle Küstenlandschaft , das Meer haben wir immer zu unserer Linken und gelangen so zur Cala Mesquida. Die Räder stehen hier bereit und auf kleinen, ruhigen Straßen erreichen wir die Stadt Mahon, die an einem über fünf Kilometer langen Meeresarm liegt. Nach einer individuellen Besichtigung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten erreichen wir nach wenigen Radminuten die Tempelanlagen von Trepuco. Wir betreten das Dorf durch die Ruinen zweier quadratischer Türme an der Westmauer. Ein Teil des Ortes wurde von den französischen Truppen im 18. Jahrhundert erbaut, um den Angriff auf die berühmte Festung San Felipe vorzubereiten. Durch den südöstlichen Teil der Insel erreichen wir Sant Lluis. Dieses Städtchen wurde von einem französischen Gouverneur mit gradlinigen Straßen errichtet und ist heute ein sehr gefragter Tourismusort. Nach einem kleinen Aufenthalt radeln wir zum Endpunkt unserer heutigen Tour nach Punta Prima. Von dort aus bringt uns der Bus wieder zurück ins Hotel. Abendessen und Übernachtung.

4. Tag: Mallorca/Alcudia - Manacor - Orangental - Sineu - Ebene Es Pla (ca. 60 km)
Am Morgen Fährüberfahrt nach Mallorca/Alcudia und kurzer Bustransfer nach Manacor, der zweitgrößten Stadt Mallorcas und zugleich auch landwirtschaftlicher Mittelpunkt der östlichen Insel. Von hier starten wir mit den Rädern durch das Orangental nach Petra und Sineu. Mit weniger als 5.000 Einwohner wirkt die Kleinstadt etwas mittelalterlich und ist von der sonst hektischen Entwicklung der Insel noch wenig betroffen. Auf dem weiteren Weg werden wir begleitet von der typischen Pflanzenwelt Mallorcas, durch die fruchtbare Ebene von Es Pla bis nach Santa Maria, wo uns der Bus erwartet und uns nach Paguera in unser Hotel für die nächsten vier Nächte bringt. Abendessen und Übernachtung.

5. Tag: St. Elm und Port Andratx (ca. 40 km)
Unsere heutige Tour führt uns an die Südwestküste von Mallorca. Über Es Capdella und ein kleines Weinanbaugebiet erreichen wir Andratx mit seiner wuchtigen Wehrkirche und weiter durch S`Arraco zum kleinen Badeort St. Elm. Schöne Blicke auf die vorgelagerten Inseln Es Pantaleu und Sa Dragonera, die zu einem Symbol zur Erhaltung der Natur auf den Balearen wurde. Nach einen Aufenthalt geht es nach Port Andraxt. Hauptattraktion ist die schöne Lage am Meer, der immer noch funktionierenden Fischerhafen und ein Yachthafen mit über 450 Liegeplätzen. Die Rückfahrt nach Paguera führt uns durch den Ferienort Camp de Mar. Abendessen und Übernachtung.

6. Tag: Orient-Tal (ca. 75 km)
Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Bus nach Bunyola. Von hier starten wir mit den Rädern durch das malerische Orienttal. Leicht ansteigend erreichen wir den Col de Honor und radeln anschließend durch den kleinen Ort Orient, der wunderschön eingebettet zwischen der Serra de Alfabia und den Alaro Bergen liegt. Eine schöne Abfahrt bringt uns nach Alaro, wo wir unsere Mittagspause einlegen. Über kleine Nebenstraßen und charakteristische mallorquinische Dörfer wie Santa Maria del Cami, Esgleieta und Establiments radeln wir bis nach Calvia. In der Gemeinde Calvià findet man eine große Anzahl alter Herrenhäuser, die einen sehr hohen kulturellen Wert besitzen und in diesem Teil der Insel eine lange Tradition haben. Weiter geht es auf direktem Wege zu unserem Hotel in Paguera. Abendessen und Übernachtung.

7. Tag: Küstentour nach Valldemossa (ca. 50 km)
Heute starten wir in Paguera unsere Tour entlang der Küste und erleben dabei die verschiedensten Seiten der dortigen Natur. Vorbei an schattenspendenden Kiefernwäldern und bizarren Felsgebilden gelangen wir durch Andratx und Estelencs zu dem kleinen Dorf Banyalbufar, das bekannt ist wegen seiner großartigen alten Terrassen- und Bewässerungskulturen. Über den Coll des Pi und den Coll de Claret erreichen wir das hübsche mallorquinische Bergdorf Valldemossa. Dieses hat einen ganz eigenen Flair durch die engen verwinkelten Gassen mit Blumen geschmückten Häuser und den Bäumen, die vielen reizvollen Plätzen Schatten spenden. Valldemossa wäre nicht einer der bekanntesten Orte auf der Insel, wenn er nicht die beiden berühmten Gäste, den Komponisten Frédéric Chopin und die Schriftstellerin George Sand im Jahre 1838 beherbergt hätte. Nach einem Aufenthalt erwartet uns der Bus zum Rücktransfer nach Paguera ins Hotel. Abendessen und Übernachtung.

8. Tag: Nordwesten Mallorca (ca. 70km)
Unsere heutige Radtour starten wir mit einem Bustransfer zum Coll de Puig Major. Vom höchsten Pass der Insel erwarten uns heute schöne Abfahrten durch das Tramuntana Gebirge. Vorbei an den beiden Stauseen Cuber und Gorg Blau erreichen wir die Wallfahrtskirche Santuari de Santa Maria de Lluc, die im Gebirge der Serra de Tramuntana im Nordwesten der Insel liegt. Hier haben Sie etwas Zeit zur freien Verfügung. Unsere Tour führt uns weiter bergab durch faszinierende Landschaften und abwechslungsreiche Topographie bis nach Caimari. Auf dem Cami Vell de Pollenca, einer schönen kleinen Nebenstraße, erreichen wir zuerst das kleine Städtchen Pollenca. Berühmt ist hier der Kalvarienberg, dessen Kapelle man über 365 Stufen erreicht. Nach einem Aufenthalt geht es nach Alcudia. Wir durchfahren die fast intakte und prächtige mittelalterliche Stadtmauer mit ihren beiden Stadttoren. Alcudia hat eine wunderschöne Altstadt, deren Highlight im Zentrum das prächtige Rathaus aus dem Jahre 1523 darstellt und uns zu einer Pause einlädt. Anschließend umfahren wir die Bucht von Pollenca und erreichen Port Pollenca, wo uns der Bus zum Rücktransfer nach Paguera erwartet. Abendessen und Übernachtung.

9. Tag: Palma de Mallorca - Heimreise
Nach dem Frühstück verabschieden wir uns von unserem Hotel und besuchen die Insel Hauptstadt Palma bevor uns am Nachmittag der Bus zum Flughafen bringt. Rückflug nach München und Transfer zu Ihrem Ausstiegsort.

Streckencharakteristik:
Menorca ist nur leicht hügelig auf kleinen Nebenstraßen. Einzelne, kurze Streckenabschnitte verlaufen auf befestigten Naturwegen, die aber gut zu befahren sind. Auf Mallorca befahren wir nur kleine asphaltierte Landstraßen. Die Küstentour führt uns durch eine aussichtsreiche, hügelige Landschaft. Durch den Bustransfer zum Coll de Puig Major führt die Tour im Nordwesten überwiegend bergab.

Hinweis zum Rückflug:
Falls es nach Drucklegung des Katalogs zu Änderungen der Flugsicherheitsgebühren, Steuern oder Kerosinzuschläge kommen sollte, müssen wir diese an die Kunden weiter verrechnen.

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Veranstalter: Berr-Reisen

Maritime Lebensfreude
Barcelona-Andorra-Katharerland-Languedoc-Marseille-Nizza

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Eine spannende Radreise von der katalanischen Hauptstadt Barcelona über Andorra, dem Zwergstaat in den Pyrenäen rollen wir durch das Katharerland in die französische Region Languedoc-Roussillon zu den Weltkulturerben Carcassonne und den Kanal du Midi. Die großen Weinanbaugebiete der Region, sowie die breiten feinsandigen Strände begleiten uns bis hin zu den landschaftlichen Schönheiten der Camargue. Wir durchqueren das Rhone-Delta und erreichen die wichtigste französische Hafenstadt und Kulturhauptstadt von 2013 Marseille. Den letzten Radltag dieser facettenreichen Radtour verbringen wir an der Cote d`Azur.

1. Tag: Anreise Barcelona - gotisches Viertel
Fahrt mit dem Transferbus an den Flughafen München. Am Flughafen in Barcelona wartet bereits der Berr-Bus, der uns nach Ankunft gleich in die Stadt bringt. In Begleitung eines Reiseleiters gehen wir auf eine erste Erkundungstour im Gotischen Viertel und tauchen ein in die Geschichte und die römischen Wurzeln dieser faszinierenden Stadt. Bei dem Spaziergang erleben wir das enge Gassengewirr des mittelalterlichen Altstadtviertel und die großen Plätze und historischen Gebäude wie die Kathedrale von Barcelona. Abendessen und Übernachtung.

2. Tag: Barcelona per Rad (ca. 25/40 Rad-Km)
Barcelona mit seinen 250 Kilometern Radwegen ist eine der großen Fahrradstädte Europas. Radfahren in Barcelona ist daher auch überaus sicher und einmalig schön. Im 2. Teil unserer Stadtbesichtigung radeln wir entlang des kilometerlangen Strands von Barcelona, vorbei an den Häfen, besuchen den Montjuic und genießen den herrlichen Ausblick auf die Stadt. Vorbei an den Olympischen Stätten von 1992, am Nationalmuseum und dem Placa d`Espanya sind wir dann auf den Spuren von Antoni Gaudi. Wir radeln zur Sagrada Familia, die unvollendete Kirche und das Lebenswerk des Künstlers. An der wohl ungewöhnlichsten Kirche Europas und einem der spektakulärsten Bauwerke unserer Zeit mit den über 100 m hohen Türmen wird heute noch gebaut. In keiner anderen Stadt befinden sich so viele Bauwerke die auf der Liste des UNESCO Weltkulturerbes stehen. Hierzu gehören auch das Casa Batllo`oder Casa Mila`ebenfalls Bauwerke von Gaudi, die zum Wahrzeichen Barcelonas geworden sind. Im berühmten und farbenfrohen Park Guell, den wir ebenfalls besuchen, begegnen wir in der hoch über der Stadt gelegenen Grünanlage einen Märchengarten der besonderen Art. Bei einem Spaziergang gibt es viele Details zu entdecken, wie fantasievolle Figuren und Bauten, die einen in Antonio Gaudis Traumwelt entführen. Wer Lust hat radelt noch mit auf den Tibidabo und genießt von dort oben den wohl fantastischsten Ausblick auf die Stadt. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

3. Tag: Barcelona-Montserrat-Andorra
Nach dem Frühstück verlassen wir die Stadt mit dem Bus und besuchen das Benediktinerkloster Santa Maria de Montserrat. Schon von weitem bietet das 1.236 Meter hohe Bergmassiv von Montserrat einen grandiosen Anblick, der mit seinen außergewöhnlichen Felsformen fingerähnlich in den Himmel ragt. Beim Besuch der imponierenden Klosterkirche und dem Heiligtum der Katalanen sehen wir die schwarze Madonna La Moreneta, die Schutzpatronen Kataloniens, die vor 1000 Jahren aus Holz geschnitzt wurde und heute der größte Schatz des Klosters ist. Anschließend unternehmen wir eine Wanderung auf den Gipfel des Montserrat-Gebirges, den man nach ca. 300 Höhenmeter ab dem Kloster erreicht. Gut ausgebaute Wanderwege durch den Naturpark, vorbei an verlassenen Einsiedeleien und herrliche Ausblicke auf Katalonien lassen auch diesen Tag zu einen unvergessenen Erlebnis werden. Am Nachmittag Weiterfahrt nach Andorra, in den unabhängigen Zwergstaat in den östlichen Pyrenäen. Abendessen und Übernachtung.

4. Tag: Andorra-Pas de la Casa-Lavelanet (ca. 85 Rad-Km)
Am Morgen kurzer Bustransfer zum Pas de la Casa. Auf einer Höhe von 2.400 Meter starten wir unsere heutige Radtour und passieren nach wenigen Kilometern bereits die Grenze zu Frankreich. Die traumhafte Landschaft lässt sich heute besonders gut genießen, denn von Beginn an geht es heute bergab. Eine circa 40 Kilometer lange Abfahrt steht uns bevor. Über kleine Orte bahnen wir uns den Weg mit herrlichen Blicken auf das Bergmassiv bis wir Verdun erreichen. Von hier aus radeln wir auf kleinen Strassen weiter bis wir den Fluss L’Ariege erreichen, dem wir ein Stück folgen, bevor wir nach Lavelanet abbiegen. Die am Touyre liegende Gemeinde ist unser heutiges Ziel. Wir radeln vorbei an der romanischen Kirche St. Sernin de Bensa aus dem 12. Jahrhundert bis zu unserem Hotel. Abendessen und Übernachtung.

5.Tag: Lavelanet - Carcassonne (ca. 75 Rad-Km)
Nach dem leckeren Frühstück radeln wir weiter in Richtung Lac de Montbel, der 1985 künstlich als Stausee angelegt wurde. Wir verlassen das Gebirge weiter, in leicht welligem Profil radeln wir in den Ausläufen der Pyrenäen druch Wälder und alte Dörfer in denen man denk die Zeit sei stehen geblieben. Es ist ein Genuss durch diesen Abschnitt zu radeln und die Natur zu genießen, die nicht nur bei Touristen sondern auch bei den Bewohnern vor Ort sehr beliebt ist. Schließlich erreichen wir Carcassonne mit der berühmten Festungsstadt Cite de Carcassonne und der alten Brücke über die Aude. Die wohl besterhaltenste Festung Europas ist nicht nur am Tag sondern auch bei Nacht ein spektakel und wurde deshalb schon in vielen Hollywood-Filmen als Kulisse verwendet. Abendessen und Übernachtung.

6.Tag: Carcassonne - Homps (ca. 40 Rad-Km)
Am morgen Besichtigen wir die Festung. Sie ist von einer etwa 3 Kilometer langen Mauer mit 52 Türmen umzogen. Im 19. Jahrhundert wurde das sehr verfallene Cite de Carcassonne wieder restauriert und ist nun seit 1997 Teil des UNESCO Weltkulturerbes, anschließend verlassen wir Carcassonne. Weiter radeln wir durch das Land der Katharer, der Weg führt uns entlang dem Canal die Midi. Auf dem alten Treidelpfad genießen wir die Fahrt unter Pappeln und Platanen und erreichen Homps. Dieser alte Hafenort war früher einer der wichtigsten Handesplätze zwischen den beiden Meeren. Abendessen und Übernachtung.

7. Tag: Homps - Beziers (ca. 75 Rad-Km)
Nach den ersten Radkilometern verlassen wir heute den Canal du Midi um entlang dem Canal de la Robine nach Narbonne zu gelangen. Wir haben hier die Gelegenheit den Erzbischofpalast und die gotische Kathedrale sowie die römische unterirdische Speicheranlage zu besichtigen. Über kleine Nebenstraßen gelangen wir nach Oppidum D’Enserune und anschließend wieder an den Canal du Midi, der uns dann bis nach Beziers am Fluß Orb führt. Beziers ist nur noch 20 Kilometer vom Mittelmeer entfernt. Hier findet man die Schleusentreppe von Fonserannes aus dem 18. Jahrhundert, die wir natürlich besichtigen werden. Abendessen und Übernachtung.

8. Tag: Beziers - Palavas les Flots (ca. 75 Rad-Km)
Nach dem Frühstück verlassen wir Beziers auf dem alten Treidelpfad, radeln unter Pappeln und jahrhundertealten Platanen aus der Stadt heraus. Liebhaber von Kultur und Architektur werden zweifellos entlang des Canal du Midi - Europas schönstem Kanal und UNESCO-Kulturerbe - auf ihre Kosten kommen. Wir verlassen den Canal bei Agde begleitet von Salinen und Weingärten unter einer einzigartigen Atmosphäre. Anschließend fahren wir entlang des 12 Kilometer langen Strandes bei der Lagune von Etang de Thau und weiter über eine schmale Landzunge. Wir radeln durch das Weinanbaugebiet Languedoc, Frankreichs größtes Anbaugebiet von Wein. An der Mittelmeerküste im Languedoc sind Felsenküsten eher selten. Die Corniche von Sete mit ihren zerklüfteten Buchten, schmalen Sandstränden und kristallklarem Wasser bilden da eine Ausnahme. Von der Promenade, die sich oberhalb der Felsen zwischen Freilichtbühne "Theatre de la mer" und dem Stadtteil Corniche hinzieht, hat man herrliche Blicke auf das Mittelmeer. Wir machen einen kurzen Aufenthalt, bevor wir die letzten Kilometer bis Palavas les Flots in Angriff nehmen. Abendessen und Übernachtung.

9. Tag: Palavas les Flots - Saintes Marie de la Mer (ca. 75 Rad-Km)
Morgens starten wir mit den Rädern und verlassen Palavas les Flots über Carnon und weiter über La Grand Motte und dem Lido, einem schmalen Landstreifen, der die riesige Lagune des Entang de L’Ore und Feuchtgebiete vom Mittelmeer trennt. Wir verlassen das Mittelmeer bei Le Grau-du-Roi und erreichen den 1960 gebauten und heute einen der größten Freizeithäfen Port Carmargue. Schließlich erreichen wir Aigues Mortes. Wahrzeichen der Stadt ist die gut erhaltene Stadtmauer rund um den historischen Stadtkern. Früher lag Aigues Mortes direkt am Meer, aufgrund der Verlandung des Meeres trennen heute den Ort einige Kilometer von der Küste. Die letzten Kilometer des Tages führen uns wieder zurück ans Mittelmeer durch den 1970 gegründeten Naturpark Camargue. Er beheimatet viele Wasservögel, besonders der Rosaflamingo ist zu einem Markenzeichen des Parks geworden. Unser Ziel, Saintes Marie de la Mer, liegt im Herzen des Naturparks direkt an der Mittelmeerküste. Abendessen und Übernachtung.

10. Tag: Saintes Marie de la Mer - Martigues - Marseille (ca.80 Rad-Km)
Wir verlassen den berühmten Marienwallfahrtsort Saintes Marie de la Mer und radeln heuten den Großteil der Strecke weiter durch den Nationalpark. Wir umrunden den rießigen Salzsee Etang de Vaccares und treffen schließlich auf die Grand Rhone, die wir überqueren werden. Weiter radeln wir entlang der Bucht bis Portde-Bouc und anschließend bis Martigues. Nach einem Aufenthalt in der malerischen Hafenstadt laden wir die Räder ein und fahren mit dem Bus nach Marseille. Abendessen und Übernachtung.

11. Tag: Stadtbesichtigung Marseille und Transfer nach Frejus
Nach dem Früstück besichtigen wir die älteste und nach Paris die zweitgrößte Stadt Frankreichs. Der Reiseleiter nimmt uns in der sonnenverwöhnten Hafenstadt in Empfang. Es gibt zahlreiche neue Schätze zu entdecken. Dazu gehören auch Spaziergänge auf den Spuren der Maler des Viertels Estaque. Wir sehen die Abtei St. Victor (Krypta-Eintritt extra zu bezahlen), ein Symbol der Wiege des Christentums in Europa, sowie das Chateau d’lf, eine Festung, die unter Francois dem Ersten vor der Küste von Marseille erbaut wurde und deren Geschichte eng mit Edmond Dantes verbunden ist, dem berühmten Grafen von Monte Cristo aus der Feder von Alexandre Dumas... Nicht umsonst ist die Stadt 2013 die Kulturhauptstadt Europas gewesen. Anschließend Bustransfer nach Frejus. Abendessen und Übernachtung.

12. Tag: Frejus - Cannes - Nizza (ca. 85 Rad-Km)
Nach einem gemütlichen Frühstück stehen schon unsere Räder bereit für eine Tour entlang der malerischen Küste des Este’rel- Massivs, welches zu den schönsten Landschaftsansichten des Südens gehört. Erst 1903 wurde die Küstenstraße gebaut, die den herrlichen Dreiklang von blauen Meer, roten Porphyrfelsen und grüner Vegetation "erfahrbar" macht. Wir genießen traumhafte Ausblicke auf unserer Tour entlang der roten Felsenküste, wie sie auch genannt wird, ob vom Cap du Dramont oder vom Cap Roux. Über Miramar und La Napoule erreichen wir die Filmstadt Cannes. Nach einem Aufenthalt setzten wir die Reise in östlicher Richtung fort. Wir radeln zunächst nach Golfe Juan und weiter entlang der gleichnamigen Bucht zum Cap d’Antibes mit seiner Altstadt und dem Hafen, in dem sich unzählige riesige Privat-Yachten befinden. Weiter entlang der Küstenstraße nach Cagnes-sur-Mer und schließlich ins mondäne Nizza. Aufenthalt in der Hauptstadt der Cote d’Azur, die auch für ihr italienisches Flair bekannt ist. Ein ausgiebiger Bummel auf der berühmten Promenade des Anglais, mit Blick auf das Meer runden den Tag ab. Abendessen und Übernachtung.

13. Tag: Heimreise
Nach wunderschönen Radtagen treten wir nach dem Frühstück die Heimreise an.

Hinweis:
Eventuelle Erhöhungen der Treistoffzuschläge, Steuern oder Abgaben seitens der Airline nach Drucklegung des Kataloges, müssen wir an Sie weiterleiten.

Streckencharakteristik:
Wir befahren meist verkehrsarmen Nebenstraßen, in Katalonien zum Teil auch Radwege. In den Ausläufern der Pyrenäen ist mit mäßigen Steigungen zu rechnen, doch für Radler mit etwas Kondition leicht zu schaffen. Das Stadtradeln in Barcelona erfordert trotz der Radwege Umsicht.

Transport der Fahrräder:
Wer sein eigenes Fahrrad mitnehmen möchte, muss dies bis spätestens 22.05.2017 in der Firma Berr verpackt abgeben. Diese werden dann mit einer Spedition nach Spanien gebracht.

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Veranstalter: Berr-Reisen

Vom Harz in die Heide
3 auf einen Streich Thüringen, Sachsen-Anhalt & Niedersachsen

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Deutschland von seiner schönsten Seite. Ein abwechslungsreiches Erlebnis zwischen Natur, Kultur und Tradition. Eine Radtour vom höchsten Mittelgebirge Deutschlands hinunter ins wunderschöne Heideland. Zwischen Bergbau, Landschaft und geschichtsträchtigen Städten immer Richtung Norden auf den ausgeschilderten Weser-Harz-Heide Radfernweg

1. Tag: Anreise mit Aufenthalt in Erfurt nach Braunlage ins Hotel
Anreise im modernen Reisebus über München, Nürnberg und Bamberg nach Erfurt. In der thüringischen Landeshauptstadt haben Sie genügend Zeit für ein Mittagessen und einen Spaziergang durch die Altstadt. Im Anschluss Weiterfahrt zu unserem Hotel. Wir werden bereits mit einem Sektempfang erwartet. Nach dem Abendessen lernen wir Braunlage bei einer geführten Fackelwanderung näher kennen.

2. Tag: Elend - Ilsenburg - Goslar 25 / 50 Rad-Km
Nach dem Frühstück bringt uns der Berr-Bus zum Ausgangspunkt der heutigen Radtour Elend. Auch wenn unser Zielpunkt 300 Höhenmeter unterhalb des Startpunktes liegt, so gibt es auf der heutigen Tour auch einige Gegenanstiege, die aber mit einer Durchschnittskondition zu meistern sind. Es ist auch möglich die Tour nach der langen Abfahrt in Ilsenburg abzukürzen und mit dem Bus ins Hotel zu fahren. Sie radeln entlang des Brockens, der höchsten Erhebung im Harz. Grüne Wiesen, schattige Wälder - Genussradeln auf ganzer Linie. Vorbei an Bad Harzburg, hier im anerkannten Sole-Heilbad bietet sich eine individuelle Mittagspause an, bevor die zweite Hälfte bis zu unserem Etappenziel Goslar bewältigt wird. Radtour direkt bis zum Hotel. Abendessen und Übernachtung.

3. Tag: Goslar - Wolfenbüttel ca. 55 Rad-Km
Nach einem stärkenden Frühstück lernen wir Goslar näher kennen. Die ehemalige Residenzstadt deutscher Könige und Kaiser wird uns bei einem geführten Stadtrundgang näher gebracht. Nach diesen interessanten Eindrücken radeln Sie direkt vom Hotel in Richtung Norden auf den Weser-Harz-Heide Radfernweg. Nach den hügeligen Etappen vom Vortag können Sie heut ganz entspannt "rollen" lassen auf dem überwiegend bergab führenden und gut ausgeschilderten Radweg. Ab Hornburg führt uns der Radweg flussabwärts entlang des Flüsschen Oker direkt nach Wolfenbüttel. Radtour direkt bis zum Hotel. Abendessen und Übernachtung.

4. Tag: Wolfenbüttel - Gifhorn ca. 60 Rad-Km
Auch heute steht eine schöne, leicht zu bewältigende Tour bevor. Wir radeln direkt vom Hotel immer in Richtung Norden. Wir erreichen nach ca. 15 Kilometern die zweitgrößte Stadt Niedersachsen. Braunschweig wuchs im 12. Jahrhundert vor allem durch Heinrich den Löwen, einst Herzog von Sachsen, später von Bayern, zu einer mächtigen Handelsmetropole heran, die im 13. Jahrhundert sogar der Hanse angehörte. Weiter geht es auf Radwegen und wenig befahrenen Nebenstraßen nach Gifhorn, unserem heutigen Etappenziel. Radtour direkt bis zum Hotel. Ein Besuch im internationalen Mühlenmuseum, welches sich im Schlossparkgelände befindet, darf bei einem Besuch nicht fehlen. Abendessen und Übernachtung.

5. Tag: Gifhorn - Uelzen ca. 85 Rad-Km
Nach dem Frühstück radeln wir durch die landschaftlich wunderschöne Südheide. Wir erreichen ungefähr auf der Hälfte der Gesamtstrecke Hankensbüttel. Vielleicht, wenn es das Wetter zulässt, kann man hier im herrlichen Waldbad die Badehose auspacken und ein paar Runden schwimmen. Zudem befindet sich in Hankensbüttel neben einigen Möglichkeiten zum Mittagessen auch die St. Pankratius Kirche, das Kloster Isenhagen, welches zwischen 1345 - 1350 als Zisterzienserinnenkloster entstand und seit Mitte des 16. Jahrhunderts als evangelischer Damenstift genutzt wird. Weiter geht es durch die flache Landschaft nach Uelzen zu unserem Hotel. Unbedingt sehenswert ist der Hundertwasser Bahnhof.

6. Tag: Uelzen - Lüneburg ca. 50 Rad-Km
Der heutige Radltag steht ganz im Zeichen der Ilmenau. Ihrem Tal folgen wir fast der kompletten Etappe bis Lüneburg. In Bad Bevensen lohnt sich ein Abstecher in die Stadt, ein kurzer Spaziergang durch den Kurpark lohnt sich in jedem Fall, hier befindet sich eine der größten Sonnenuhren Europas. Immer gen Norden erreichen wir unser Ziel Lüneburg. Bereits in der Neandertaler Zeit muss es hier Besiedlungen gegeben haben, archäologische Überreste und Funde wie Faustkeile belegen das. Natürlich ist Lüneburg heute ein beliebtes Ausflugsziel. Diese Stadt gehört zu den wenigen Städten, deren historischer Stadtkern fast vollständig von der Zerstörung im Krieg verschont blieb. Auch finden Sie hier im "Theater Lüneburg" das kleinste Drei-Sparten-Theater Deutschlands.

7. Tag: Heimreise
Nach dem Frühstück heißt es Auf Wiedersehen. Mit hoffentlich tollen Erlebnissen und Eindrücken verlassen wir Norddeutschland wieder und erreichen am Abend die Ausstiegsstellen.

Streckencharakteristik:
Am 1. Radltag haben wir einige Gegenanstiege, die aber mit einer Grundkondition leicht zu bewältigen sind. Es wird fast ausschließlich (außer 1. Radltag) auf dem Harz-Heide-Radfernweg geradelt. Dieser ist gut ausgeschildert und ebenso ausgebaut. Überwiegend verlaufen die Touren auf asphaltierten Wegen, kleinen Nebenstraßen, Wirtschaftswegen und ausgebauten Waldwegen. Der erste Tag ist nicht geeignet für Rennräder, für Trekking-, oder E-Bikes ist die Streckenführung gut geeignet!

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Veranstalter: Berr-Reisen

Radurlaub auf der Insel Elba
Schroffe Felsen, lange Sandstrände, schmucke Bergdörfer - die Lieblingsinsel der Italiener mit dem Rad erkunden !

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Die Isola d`Elba, vor der tosakanischen Küste, ist nach Sizilien und Sardinien die drittgrößte Insel Italiens und viele behaupten, auch die Schönste. Kilometerlange Sandstrände. Einsame Felsbuchten und bizarre Berge, schattige Wälder und ein mildes Klima machen einen Radurlaub zu einem Urlaubserlebnis der besonderen Art. Wo man auch hinfährt, man findet überall malerische Fischerdörfer und für die Insel typische Weingüter und Bergdörfer. Die an geschichtlichen Ereignissen reiche Insel bewahrt viele Erinnerungen an die kurze Souveränität Napoleons, der von 1814 bis 1815 auf Elba im Exil weilte.

1. Tag: Anreise Insel Elba
Anreise über den Brenner und durch die Poebene nach Parma, weiter über das Apenningebirge nach La Spezia und Piombino, wo wir zur Fährüberfahrt auf die Insel Elba einschiffen werden. Nach etwa einer Stunde erreichen wir Portoferraio, den Hafen der Insel. Von dort nur noch kurze Fahrt mit dem Bus zum 4- Sterne Hotel Fabrizia. Abendessen und Übernachtung.

2. Tag: Rundfahrt Portoferraio-Capo d`Enfola-St. Martino (ca. 40 Rad-Km)
Heute unternehmen wir ab Hotel eine kleine Rundfahrt. Wir besuchen zuerst die Hauptstadt der Insel, Portoferraio. Die schöne alte Kleinstadt mit vielen Piazzi und Treppengassen ist die Visitenkarte der Insel. Nach einem Aufenthalt radeln wir weiter zur ca. 6 Kilometer entfernten Halbinsel Capo d`Enfola. Der markante Kegel des Kaps ist schon von Weitem zu sehen. Schöne Ausblicke und paradiesische Buchten landen immer wieder zu kleinen Stopps ein. Auf dem Rückweg besuchen wir die Villa Napoleonica in San Martino und radeln dann über kleine Nebenstraßen zurück ins Hotel. Abendessen und Übernachtung.

3. Tag: Rund um den Monte Capane. (ca. 40 Rad-Km)
Nach dem Frühstück bringt uns der Bus in das kleine Seebad Marciana Marina. Von hier starten wir heute unsere Radtour um die Westküste Elbas mit traumhaften Ausblicken. Über die Weinhänge von Marcia erreichen wir das Bergdorf Poccio und Marciana Alto (350 Meter) am Fuße des Monte Capanne, den höchsten Berg der Insel, Aufstiegshilfe mit dem Bus möglich. Marciana Alto, als schönstes Bergdorf der Insel bezeichnet, lädt uns zu einer Pause ein. Anschlie-ßend erwartet uns eine Traumtour um die Westküste der Insel mit atemberaubenden Ausblikken, bei guter Sicht bis nach Korsika. Über La Guardia - Chiessi und Cavoli endet unsere Tour in Marina di Campo. Rückfahrt mit dem Bus zum Hotel. Abendessen und Übernachtung.

4. Tag: Der Osten Elbas mit Porto Azzurro (ca. 40 Rad-Km)
Vom Hotel geht es mit dem Rad zuerst in den luftigen Ort Rio nell`Elba (178 m), der mit seinen steilen und engen Gassen noch recht ursprünglich geblieben ist und einer der ersten bewohnten Ecken Elbas sein soll. Weiter geht es durch die Erz- /Eisenregion bis an den Nordosten der Insel nach Cavo zur Kirche der ehemaligen Bergleute Santa Barbara. Über Rio Marina radeln wir nach Porto Azzurro, den beliebtesten Urlaubsort der Insel. Der Ort hat viel zu bieten: Er liegt in einer geschützten Bucht - Strände mit und ohne Sand, flach oder steilabfallend - ein Unterwasserparadies für die "Schnorchler und Taucher" - und der Ort selbst zeigt sich auch von der schönsten Seite. Nach einem schönen Aufenthalt bringt uns der Bus zurück ins Hotel. Abendessen und Übernachtung.

5. Tag: Unbekanntes Elba (ca. 30 Rad-Km)
Der Bus bringt uns heute nochmal in die Bergregion um den Monte Capanne rauf nach Poggio. Hier starten wir unsere Radtour, auf der von Radsportlern beliebten Strecke. Bei einer gleichmäßigen Steigung von durchschnittlich ca.6 % erreichen wir auf einer kleinen Nebenstraße den Monte Perone (620 m) nach ca. 4 Kilometer. Mit einer herrlichen Abfahrt vorbei am Torre di San Giovanni bis zum verträumten Bergdorf S. Illario werden wir belohnt. Die engen Gässchen im Dorf sind mit Granit gepflastert, in der Dorfmitte, am höchsten Punkt des Hügels, liegt der Kirchplatz. Sehenswert die Granitportale der umliegenden Häuser. Über La Pila und Proccio kommen wir wieder an die Nordküste und radeln zurück bis zum Hotel. Abendessen und Übernachtung.

6. Tag: Tag zur freien Verfügung
Nach 4 Radltagen, wo wir nahezu die gesamt Insel kennengelernt haben, bestimmen Sie den heutigen Tag nach Lust und Laune. Ob Sie sich dem "dolce far niente" am kleinen Hotelstrand oder am Swimmingpool hingeben bleibt Ihnen überlassen. Abendessen und Übernachtung.

7. Tag: Heimreise
Heute heißt es Abschied nehmen von dieser herrlichen Insel. Nach dem Frühstück Einschiffung am Hafen von Portoferraio. Überfahrt nach Piombino und von dort Heimreise auf gleicher Strecke.

Streckencharakteristik:
Die Insel Elba ist Radparadies und die Radfahrer schätzen das Hinterland mit seinen kleinen Nebenstraßen. Wunderbare Aussichten entschädigen die Bergfahrten, die aber auch z.T. mit dem Bus bewältigt werden können. Ein sicherlich schöner Radurlaub für die etwas geübten Radfahrer.

*Wenn es die Buchungslage erfordert, behalten wir uns die Unterbringung in einem anderen Hotel gleicher Kategorie vor.

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Veranstalter: Berr-Reisen

Vom Pustertal über Slowenien an die Adria
RADELN mit GPS möglich

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Radeln Sie mit uns auf gemütlichen Radwegen durch Süd- und Osttirol und Kärnten über Slowenien an die Adria. Genießen Sie die herrlichen Ausblicke auf die Dolomiten und die Julischen Alpen.

1. Tag: Anreise Silian - Oberdrauburg (ca. 50 km)
Mit dem Bus fahren wir über den Brenner ins Pustertal bis Silian. Ab hier setzen wir unseren Weg mit den Rädern fort. Entlang der Drau über Lienz bis nach Oberdrauburg. Abendessen und Übernachtung.

2. Tag: Oberdrauburg - Tarvisio (ca. 75 km)
Der Bus bringt uns heute zuerst auf den Gailbergsattel - natürlich kann diese Strecke auch mit dem Rad zurückgelegt werden (ca. 7 km und 350 Höhenmeter). Am Sattel beginnt dann die Abfahrt nach Kötschach, durch das Gailtal entlang des Karnischen Kammes über Hermagor, vorbei am Pressegger See nach Feistritz. Hier erwartet uns der Bus und bringt uns ins Hotel nach Tarvisio oder Sie haben auch die Möglichkeit bis zum Hotel zu radeln. Abendessen und Übernachtung.

3. Tag: Tarvisio - Bled (ca. 60 km)
Der heutige Etappenabschnitt führt durch eine weitaus unberührte Naturlandschaft Sloweniens vorbei am Skigebiet Kranjska Gora über Mojstrana und Jesenice nach Bled am romantischen Bleder See zum Hotel für die nächsten zwei Nächte. Abendessen und Übernachtung.

4. Tag: Bled - Bohinski See - Bled (ca. 60 km)
Heute unternehmen wir eine Rundfahrt in dieser herrlichen Gegend. Unsere Tour führt uns zuerst entlang dem Fluß Sava mit schönem Blick auf die Julischen Alpen. Wir erreichen Bohinski Bistrica, den Hauptort des Flußtales und bekommen schon von Weitem einen Vorgeschmack auf den naturbelassenen Bohinski- See. Dieser ist 4 km lang, an seiner breitesten Stelle 1 km breit und liegt inmitten der Julischen Alpen. Die Mittagspause machen wir in Stara Fuzina, dem schönsten Ort in Seenähe. Am Nachmittag geht es auf kleinen Nebenstraßen zurück nach Bled. Abendessen und Übernachtung.

5. Tag: Bled - Cividale (ca. 65 km)
Heute geht es quer durch die Julischen Alpen in Richtung Süden. Der Bus bringt uns von Bled über Tarvisio auf den Predelpaß auf 1160 m. Von dort oben starten wir mit den Rädern hinunter. Nach einer schönen Abfahrt erreichen wir das Soca- Tal und Bovec. Nachdem wir die slowenisch-italienische Grenze hinter uns gelassen haben ist es nicht mehr weit zum geschichtsträchtigen Cividale del Friuli. Abendessen und Übernachtung.

6. Tag: Cividale - Raum Grado (ca. 75 km)
Die Radlroute führt uns quer durch den Collio, Herzland des viel gerühmten Weinbaus, durch das schmucke Winzerstädtchen Cormòns nach Görz, dessen Stadtbild mit den Alleen und den Häuserensembles von der 400-jährigen Habsburger Herrschaft zeugt. Kleine Wege bringen uns nach Monfalcone, die Stadt der Werften, bis nach Grado und damit an die Adria. Abendessen und Übernachtung.

7. Tag: Raum Grado - Heimreise
Nutzen Sie die Gelegenheit eines erfrischenden Bades, bevor wir heute die Heimreise über Udine - Lienz - Tauern antreten.

Zusatzinformation:

Streckencharakteristik:
Leichte Tour mit nur wenigen Anstiegen, meist geht es flach und gemütlich abwärts. Über starke Steigungen bringt uns der Bus. Insgesamt eine schöne Tour durch die Julischen Alpen an die Adria.

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Veranstalter: Berr-Reisen

Flandern-Route
Rundtour durch den Norden Belgiens

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Entdecken Sie das schöne Flandern vom Fahrrad aus. Diese Rundtour ist eine Tour der besonderen Art - die Kombination aus unberührter Naturlandschaft, den kosmopolitischen Städten mit Kunst und Kultur, den idyllischen Dörfern, den Kanälen, unzähligen Schlössern und Gutshöfen macht aus Flandern eine Region zum Wohlfühlen und regt alle Sinne an.

1. Tag: Anreise München - Leuven
Mit dem Bus reisen wir bequem über Nürnberg, Frankfurt und Köln in das Königreich Belgien und zu unserem Hotel in Leuven. Die bekannteste Sehenswürdigkeit Löwens ist das gotische Rathaus
(erbaut von 1439 bis 1468). Es gilt als eines der schönsten Bauwerke der Spätgotik in Europa und ist eines der berühmtesten Rathäuser der Welt. Es steht am Großen Markt (Grote Markt) direkt gegenüber der Sint Pieterskirche. Vorbild war ursprünglich das Brüsseler Rathaus, wie Quellen aus dem 15. Jahrhundert belegen, anschließend wurde das Vorbild aber an Figurenreichtum übertroffen. Abendessen und Übernachtung

2. Tag: Leuven - Brüssel - Mechelen (ca. 70 km)
Unser erster Radltag bringt uns nach Brüssel, wo wir im Rahmen einer Stadtführung dem Wahrzeichen der Stadt, dem Atomium, einen Besuch abstatten. Eine Stippvisite beim wohl berühmtesten Bürger der Stadt, dem "Manneken Pis", darf ebenso wenig fehlen wie der Besuch der vielen kulturellen, historischen und architektonischen Sehenswürdigkeiten. Wir verlassen den Hauptsitz der NATO und radeln nun am Kanal entlang nach Mechelen, bekannt für die Mechelner Klöppelspitzen. Der Großteil der historischen Denkmäler stammt aus der Blütezeit der Stadt. Drei Generationen Burgunder hinterließen ihre Handschrift für die nächsten Jahrhunderte. Anfangs ist es als ob einzelne Töne aus
dem Turm fallen, langsam legt sich schließlich ein ganzer Klangteppich über die Stadt. Das Glockenspiel ist hier nicht mehr wegzudenken. Es gehört zu Mechelen ebenso wie die erste Glockenspielschule der Welt. Abendessen und Übernachtung.

3. Tag: Mechelen - Antwerpen - Temse (ca. 65 km)
Nach dem Frühstück radeln wir an der Rupel entlang in die Rubens- und Diamantenstadt Antwerpen. Auch hier lernen wir während einer geführten Stadtbesichtigung die Sehenswürdigkeiten kennen. Die Stadt gehört zu den wenigen zentraleuropäischen Großstädten mit weitgehend erhaltenem historischen
Stadtkern. Immer wieder begegnet man Spuren des bekannten Malers Peter Paul Rubens. Am Nachmittag führt unser Weg der Schelde entlang nach Temse. Die Gemeinde wurde bekannt
durch die mit 365 m längste Brücke Belgiens und die ehemalige Boel-Werft. Abendessen und Übernachtung.

4. Tag: Temse - Gent (ca. 70 km)
Der heutige Radltag beginnt wieder an der Schelde entlang, vorbei an dem kleinen Ort Branst geht es über St. Amands, Dendermonde, vorbei an Schellenbelle und durch Wetteren in die Tuchstadt Flanderns - Gent, die wir während eines kleinen, geführten Spaziergangs näher kennenlernen. Das historische, festliche Gent ist berühmt für seine Architektur und das Panorama. Die Türme der St.-Niklaas-Kirche und der St.-Baafs-Kathedrale sind schon von Weitem zu sehen. Alle 5 Jahre präsentiert die königliche Gesellschaft für Landwirtschaft- und Pflanzenkunde die weit über die Grenzen hinaus bekannte "Genter Floralien". Abendessen und Übernachtung.

5. Tag: Gent - Leielandschaft - Brügge (ca. 70 km)
Bevor wir heute unseren Weg nach Brügge fortsetzen, unternehmen wir noch einen Abstecher in die beschauliche Leielandschaft. Das Gebiet der Leie zwischen Deinze und Gent ist wegen seiner
schönen Lage bekannt und inspirierte schon viele Maler der Latemse Scholen. Durch noble Villenviertel mit parkähnlichen Anlagen und an Hausbooten vorbei führt der Weg zurück nach Gent, um nun wieder der Hauptroute unserer Tour zu folgen und über Aalter nach Brügge zu kommen. Abendessen und Übernachtung.

6. Tag: Brügge - Damme - Knokke - Oostende (ca. 50 km)
Wir unternehmen zu Beginn dieses letzten Radltages einen geführten Spaziergang durch die einst reiche Handelsstadt Brügge, die bis heute nichts von ihrem mittelalterlichen Charme verloren hat. Die vollständig erhaltene Altstadt, die 2002 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde, wird auch Sie mit ihren engen, verwinkelten Gassen und den sich schlängelnden Kanälen begeistern. Einige der Sehenswürdigkeiten sind die Sint-Salvator-Kathedrale, die Liebfrauenkirche mit der Madonna von Michelangelo, die Heilig-Blut-Basilika und die vier übriggebliebenen alten Stadttore. Nach der eindrucksvollen Besichtigung steigen wir auf unsere Räder und passieren Damme. Der Schriftsteller Charles de Coster ließ im 19. Jahrhundert La Légende de Thyl Ulenspiegel / Till Eulenspiegel in Damme spielen, was die Grundlage dafür war, dass sich Damme heute als Bücherdorf präsentiert. Neben Restaurants und Hotels gibt es zahlreiche Buchläden, einen regelmäßigen Büchermarkt und ist
deshalb ein beliebtes Ausflugsziel vieler Touristen. Bei Zeebrugge erreichen wir die Nordsee und radeln ab jetzt an der Küste entlang in die Hafenstadt Ostende, einem gepflegten, modernen Badeort. Hier trifft man internationales Touristenpublikum, denn die pulsierende Stadt ist mit exzellenter Bahn- und
Autobahnanbindung, sowie der Fährlinie das Drehkreuz der belgischen Küste. Das Zentrum mit der Kathedrale, dem Fischerhafen und schönen Einkaufsstraßen mit Cafés ist ein beliebter Treffpunkt. Abendessen und Übernachtung.

7. Tag: Heimreise
Nach einem ausgiebigen Frühstück treten wir die Heimreise an.
Zusatzinformation:

Streckencharakteristik:
Die Route verläuft meist auf asphaltierten Radwegen, Dämmen und ruhigen Landstraßen. Ab und zu
müssen auch kurze Strecken in den Städten im Verkehr in Kauf genommen werden. Insgesamt eine einfache Radreise auf meist flachen Wegen.

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Veranstalter: Berr-Reisen

Impressionen durch die Masurische Seenplatte
Eine der schönsten Landschaften im früheren Ostpreußen

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Masuren, das ist seit langer Zeit gleichbedeutend mit einer der schönsten Landschaften im früheren Ostpreußen. Durch die wald- und seenreiche Hügellandschaft und die zahlreichen eindrucksvollen Zeugnisse der langen, bewegten Geschichte sind die Masuren eine der interessantesten Regionen Europas und ideal für einen unvergesslichen Radurlaub.

1. Tag: Anreise
Anreise über Nürnberg, Hof, vorbei an Berlin und Frankfurt a. d. Oder bis in den Raum Posen zur Zwischenübernachtung.

2. Tag: Posen - Ortelsburg (ca. 30 km)
Es geht zuerst mit dem Bus weiter in die herrliche Altstadt von Thorn. In der Geburtsstadt des berühmten Astronomen Nikolaus Kopernikus imponieren die gut erhaltenen Bauten der Backsteingotik und der mittelalterliche Stadtkern. Nach einer Besichtigung geht es weiter ostwärts über Ostroda und Olsztynek
und in die bewaldete Gegend von Ortelsburg. Bei einer kleinen "Eingewöhnungs"-Radtour nach Ortelsburg erhalten wir einen ersten Eindruck von der faszinierenden Landschaft.

3. Tag: Ortelsburg - Sensburg (ca. 75 km)
Auf ruhigen Nebenstraßen radeln wir am Großen Schobensee vorbei und erreichen Rybno (Ribben). Die reizvolle Landschaft, die verträumten Dörfer und die stillen Seen sind eine ideale Einstimmung
auf die Reise. Schon heute haben wir zahlreiche Möglichkeiten, ein erfrischendes Bad zu nehmen. Am Nachmittag erreichen wir Sorkwity (Sorquitten). Besonders sehenswert ist das im Tudor Stil erbaute Schloss und die Kirche. Nach einer kleinen Besichtigung fahren wir weiter bis nach Sensburg.

4. Tag: Sensburg - Lötzen (ca. 70 km)
Entlang dem Kerstinowensee radeln wir in Richtung Norden bis zur Klosteranlage Swieta Lipka (Heilige Linde). Der barocke Prachtbau mit seiner weithin berühmten Orgel verspricht eine interessante Pause. Nach kurzer Fahrt erreichen wir Ketrzyn (Rastenburg). Sehenswert für einen Stadtbummel sind die alte
Ordensburg und die Pfarrkirche. Von Ketrzyn (Rastenburg) führt uns der Weg zunächst nach Girloz (Görlitz), wo das ehemalige Führerhauptquartier "Wolfsschanze" besichtigt werden kann, welche heute eine Gedenkstätte für den Grafen Stauffenberg enthält. Weiter geht es über Parcz und Kronowo nach Lötzen zu unserem Hotel für die nächsten zwei Nächte.

5. Tag: Lötzen - Rundfahrt um den Mauersee (ca. 60 / 80 km)
Der Mauersee verfügt über eine Gesamtfläche von 10.450 ha und ist somit der zweitgrößte See der Masuren. Unsere heutige Rundtour führt uns über kleine, verträumte Dörfer und durch eine wunderschöne alte Eichenallee, deren Bäume bis zu 400 Jahre alt sind, bis nach Sztynort (Steinort), der ehemaligen Lehndorff-Residenz in traumhafter Lage mit Blick auf den Steinorter See und weiter über eine Engstelle des großen Mauersees wieder zurück nach Lötzen. Wer Lust hat, kann die Runde
über Kuty und Kruklanki ausdehnen.

6. Tag: Lötzen - Nikolaiken (ca. 55 km)
Nach einer kurzen Besichtigung von Lötzen und der Festung Boyen radeln wir weiter entlang dem reizvollen Westufer des Löwentinsees bis zur Sommerhauptstadt Masurens, nach Nikolaiken in unser Hotel für die nächsten zwei Nächte.

7. Tag: Spirdingsee - Krutynia (ca. 45 km)
Nach dem Frühstück erwartet uns eine herrliche Schifffahrt über den Spirdingsee und durch den Löwentinsee bis runter nach Ruciane- Nida (Niedersee), das sich zum Touristenzentrum in der Johannisburger Heide entwickelt hat. Nun geht es mit dem Rad über Ukta nach Wojnowo (Eckertsdorf) zum Kloster der Philippinen, den Altgläubigen der russisch-orthodoxen Kirche. Nach einer kleinen Besichtigung radeln wir weiter nach Krutyn. Dieser Ort ist wohl der Höhepunkt jeder Masurenreise. Der Fluß Krutynia ist einer der schönsten Flüsse Polens. Eine Stockerkahnfahrt auf der Krutynia bietet sich ebenso an wie ein Streifzug durch die Naturschutzgebiete "Königskiefer" und "Muckereiche". Anschließend radeln wir zurück nach Nikolaiken in unser Hotel.

8. Tag: Nikolaiken - Danzig
Nach dem Frühstück verlassen wir die Masuren. Über Allenstein fahren wir nach Marienburg. Hier Möglichkeit zur Besichtigung der riesigen, gleichnamigen Trutzburg des Deutschen Ritterordens. Sie darf sich wohl zu den schönsten und größten mittelalterlichen Bauwerken Europas zählen. Wie ein riesiger Drache aus rotem Backstein erhebt sie sich am Flussufer der Nogat, umgeben von Türmen, Toren und Ringmauern. Am Abend erreichen wir die ehemalige Hansestadt Danzig, das mit Zoppot und
Gdingen zur Dreistadt verschmolzen ist und sich über die gesamte Westseite der Danziger Bucht ausbreitet.

9. Tag: Danzig - Stettin
Erleben Sie heute Vormittag zusammen mit einem örtlichen Reiseführer das schöne Danzig mit allen großen Sehenswürdigkeiten der prächtig restaurierten Altstadt: Goldenes Tor, die Langgasse, Rathaus, langer Markt, Neptunbrunnen und natürlich auch die Marienkirche, das größte Gotteshaus der Welt in
Backsteingotik. Entlang der Bernsteinstraße fahren wir am frühen Nachmittag quer durch Pommern nach Stettin, die Hauptstadt Pommerns und Polens Tor zur Welt.

10. Tag: Heimreise
Nach dem Frühstück genießen wir noch einen Blick von der Hakenterrasse auf die Oder. Dann heißt es Abschied nehmen von Polen und wir treten die Rückreise nach München und zu den Abfahrtsstellen an.

Streckencharakteristik:
Im Süden Masurens ist alles flach bis leicht hügelig, im Norden gibt es abseits der Seen auch einige leichte Steigungen und Abfahrten. Meist fahren wir auf asphaltierten Nebenstraßen mit wenig Verkehr, teilweise aber auf Wald-, Feldoder Sandwegen, die jedoch im Allgemeinen gut zu befahren sind. Speziell angelegte Radwege gibt es in Polen nicht. Badesachen nicht vergessen!

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Veranstalter: Berr-Reisen

Rad Irland
Kombinierte Bus-Schiff-Radreise

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Die grandiose Landschaft ist neben den herzlichen Menschen und den Zeugnissen einer jahrtausendealten Kultur Irlands größtes Kapital. Die sanften Täler in den Bergen, die schroffen Cliffs an den Küsten, die Weiten der Torfmoore, die klaren Flüsse und Seen und vor allem die Stille und Einsamkeit schlagen jeden in ihren Bann. Und dann die Farben: sattgrüne Wiesen, durchzogen vom Grau des Gesteins und abgegrenzt vom Schwarz der Klippen am Atlantik. Im Sommer überziehen die Fuchsien-Hecken die Landschaft mit ihrem intensiven Rot. Braun bis Schwarz schimmern die Moore. Der Himmel ist von einem strahlenden Blau, das sich ebenso wie die rasch dahinjagenden wattigen Wolken in den Seen widerspiegelt - ein Land von einer urtümlichen und oftmals atemberaubenden Schönheit.

1. Tag: Anreise
Über Nürnberg, Würzburg, Frankfurt, Köln nach Rotterdam. Von dort aus setzen wir mit der Nachtfähre nach Großbritannien / Hull über. Abendessen an Bord.

2. Tag: Hull - Dublin
Ankunft mit der Fähre morgens. Anschließend fahren wir mit dem Bus quer durch Großbritannien über Wakefield und Manchester bis nach Chester. Der Grafschafts-Hauptsitz Cheshiere mit seinem historischen Altstadtkern, einer Vielzahl gut erhaltener Fachwerkhäuser und den wunderschönen "Rows", den zweistöckigen, mittelalterlichen Ladenpassagen. Aufenthalt und kleine Besichtigung. Am Nachmittag Weiterfahrt durch die Berglandschaft Snowdonia und über die berühmte Menai Suspension-
Bridge auf die Insel Anglosey. Entlang der Küste, vorbei an Badeorten, die aus kleinen Fischerdörfern entstanden sind, und durch kleine Weiler, gelangen wir nach Holyhead zur Fährüberfahrt nach Dun Laoghaire (Irland). Nach der Ankunft Fahrt zu unserem Hotel bei Dublin, Abendessen und Übernachtung.

3. Tag: Dublin - Athlone (ca. 40 km)
Nach dem Frühstück besichtigen wir im Rahmen einer Stadtrundfahrt Europas Kulturhauptstadt von 1991. Wir spazieren durch elegante gregorianische Straßenzüge und an den Kai`s der Liffey entlang ins junge Temple-Bar-Viertel. In den tausend Pubs fließt nicht nur das hier gebraute Guinness. Auch Sehenswürdigkeiten wie das Daniel O`Connell-Denkmal, oder die St.Mary`s Pro-Kathedral sowie das Dublin-Castel werden uns begeistern. Nach der Stadtbesichtigung fahren wir mit dem Bus raus aus der Stadt zum kleinen Aussichtspunkt Crogahn-Hill. Von dort aus starten wir mit unseren Rädern auf kleinen Wegen bis zur südlich der Seenplatte gelegenen Klosterstadt Clonmacnoise. Die Klosteranlage, deren Ruinen so überaus malerisch am Flussufer liegen, wurde im Jahre 548 gegründet und war in der Blütezeit das kulturelle Zentrum Irlands. Nach einer eventuellen Besichtigung besteht die Möglichkeit, mit dem Schiff auf dem Shannon, Irlands bedeutendstem Fluß, bis nach Athlone zu fahren. Abendessen und Übernachtung

4. Tag: Athlone - Westport (ca. 65 km)
Heute starten wir unsere Radtour im Nationalpark Connemara, einer einsamen, von kleinen Seen und Torfmooren gespickten Heidelandschaft. Auf den Höhen der Leckavrea-Mountain beginnt unsere teils hügelige, jedoch phantastische Radtour, vorbei an den beiden Seen Lough Corrib und Lough Mask, die mit zahllosen Inseln und Inselchen bestückt sind. Entlang einer typisch irischen Hochmoorebene bei den Partrey-Mountains, mit zahlreichen Seen, radeln wir zu dem Hafenstädtchen Westport, das vor der Clew Bay mit ihren zahlreichen flachen Inselchen liegt. Der ganze Stolz der Stadt ist das Westport-House, ein Herrensitz, der 1732 auf dem Standort einer einstigen O`Malley-Festung gebaut wurde. Abendessen und Übernachtung.

5. Tag: Westport - Galway (ca. 65 km)
Nach einem Spaziergang durch die Stadt radeln wir entlang der Clew Bay und unterhalb dem Croagh-Patrick vorbei. Dieser "heilige Berg" wird alljährlich am letzten Juli-Sonntag Ziel zahlreicher Pilger. Auf der Gipfelkapelle wird an diesem Tag halbstündlich eine Messe mit Sündenerlass abgehalten. Bei Louisburgh verlassen wir diese große Bucht und radeln in südlicher Richtung eine besonders reizvolle Strecke durch das Delphi-Tal, vorbei am Doolake. Wenn man Glück hat, herrscht leichter Nebel mit gelegentlichen Sonnendurchbrüchen - eine Stimmung, die die Bergkegel der Mweelrea-Mountains in ein unwirkliches Licht taucht und die Proportionen derart verschwimmen lässt, dass man sich
in einem Feenland glaubt. Ein Höhepunkt ist der Killary-Harbour, Irlands einziger Fjord, den wir umrunden und an traumhaften Strecken entlang der Atlantikküste radeln. Bei Clifden, der Hauptstadt
von Connemara, erwartet uns der Bus, der uns nach Galway bringt, wo wir die nächsten 2 Nächte verbringen. Abendessen und Übernachtung.

6. Tag: Galway - Aran Islands (ca. 4 Std. Wanderung)
Heute erleben wir Irland in seiner schönsten Form. Mit einer Fähre erreichen wir einen weiteren Höhepunkt unserer Radreise, die etwa 40 km südwestlich vor Galway im Atlantik gelegene Inselgruppe, die Aran-Islands. Sie bestehen aus den drei Hauptinseln Inishmore, Inishmaan und Inisheer, sowie 4 unbewohnten, kleineren Eilanden. Die Räder bleiben heute stehen und wir unternehmen auf der größten dieser Inseln, Inishmore, eine 3-4 stündige Wanderung. Wir wandern durch eine landschaftlich
eigenwillige Formation mit den charakteristischen Steinmauern, die das karge Felsland vor Erosion schützen und deren Bewohner mit ihren Traditionen Dank Literatur und Film zum Inbegriff irischer Armut und Überlebenswillen geworden sind. Außerdem besichtigen wir das Steinford Dun Aengus an
einem Steilhang gelegen, der rd. 80 m zum Atlantik abfällt. Am Nachmittag geht es zurück nach Galway. Bei zu stürmischer See kann dieser Ausflug nicht stattfinden - dann unternehmen wir eine Radtour entlang der Küste bis nach Rossaveal und auf die Gorumna-Islands. Nach dem Abendessen lädt uns die Stadt noch zu einem kleinen Spaziergang ein.

7. Tag. Galway - Rundfahrt durch den Burren - Tralee (ca. 60 km)
Heute bringt uns der Bus zuerst über eine verkehrsreiche Strecke bis nach Bally Vaughan. Von hier starten wir unsere heutige Rundfahrt. Der Burren ist eine in Irland einzigartige Kalklandschaft.
Wie gepflastert ist der Boden mit dem grauen, porösen Kalkgestein. Unterirdische Flüsse haben ein weitverzweigtes Netz von Höhlen geschaffen. In dem ökologisch höchst sensiblen Gebiet hat sich im Laufe der Zeit eine bemerkenswerte Flora entwickelt. Arktische, alpine und mediterrane Pflanzen suchen sich ihren Lebensraum in den Gesteinsspalten. Unsere Rundreise führt uns über Kilvenora zu den Cliffs of Moher, einer Felsklippe, die sich über 8 km erstreckt und bis zu 200 m über dem Meer aufragt, durch das kleine Dorf Doolin und zum Aussichtspunkt Black Had. Zum Abschluß des Tages wiederum Bustransfer bis nach Tralee. Abendessen und Übernachtung.

8. Tag: Tralee-Dingle (ca. 65 km)
Wir radeln Anfangs entlang der Tralee-Bay über die Örtchen Camp, Castelgregory und Stradbally. Anschließend kommen wir zur Brandon-Bay und fahren bis nach Cloghane. Von hier geht es rauf zum Connar-Paß, der uns eine tolle Aussicht auf die Westspitze der Dingle-Halbinsel bietet. Am frühen Nachmittag erreichen wir unser heutiges Tagesziel Dingle - ein kleines Fischerstädtchen mit bunten Häusern und gemütlichen Straßen. Hotelbezug, Abendessen und Übernachtung.

9. Tag: Rundfahrt Halbinsel Dingle (ca. 55 km)
Heute unternehmen wir eine Rundfahrt auf der Halbinsel Dingle. Wir fahren zunächst Richtung Norden und besichtigen dort das Gallarus-Oratorium - ein 1200 Jahre altes, vollständig erhaltenes Bauwerk, welches den Mönchen als Gebetshaus diente. Über Clogher Head und Dunquin gelangen wir an die Südwestspitze der Halbinsel. Am Kap vom Slea Head bietet sich uns dann ein großartiges Naturschauspiel: die ganze Wucht des Ozeans donnert hier an die scharfkantigen schwarzen Felsen. Weiter führt uns dann die Route über das Dunbeg-Ford, einer relativ gut erhaltenen Befestigungsanlage, nach Dingle. Hier werden die Räder verladen und anschließend Bustransfer auf die Halbinsel
Iveragh nach Waterville. Abendessen und Übernachtung.

10. Tag: Waterville - Skellingring und Killarney (ca. 45 km)
Unsere Radtour führt uns heute entlang der Ballinskelligs-Bay zuerst nach Ballinskelligs. Am Strand dieses Hafendorfes besichtigen wir das Kloster "Ballinskelligs Abbey", welches erstmals von den Mönchen von Skellig errichtet wurde und später von den Augustinern übernommen wurde. Entlang dem Skelling- Ring fahren wir um die St. Finan’s-Bay bis nach Portmagee. Von hier aus radeln wir weiter bis Waterville. Anschließend werden die Räder verladen und die Busfahrt führt uns in Begleitung von wunderschönen Ausblicken auf den berühmten Ring of Kerry. In Killarney beziehen wir für die kommenden zwei Nächte unser Hotel. Abendessen und Übernachtung.

11. Tag: Killarney - Gap of Dunloe - Killarney (ca. 30 km)
Unser letzter Radltag führt uns in den Killarney Nationalpark. Der Höhepunkt wird eine Fahrt durch das weltbekannte Gap of Dunloe, einer wildromantischen Schlucht. Zuerst fahren wir mit kleinen Booten und unseren Rädern durch 3 zusammenhängende Seen, den Lough Lean, den Muckross und dem Upper
Lake. Anschließend wandern wir mit unseren Rädern aufwärts zum Einstieg in die anfangs recht breite, und dann sich immer mehr verengende Schlucht. Auf einem kleinen Weg geht`s dann abwärts, entlang eines kleinen Flüsschens, der sich zu 5 Seen verbreitert. So gelangen wir in das immer weiter werdende Tal zurück nach Killarney. Abendessen und Übernachtung.

12. Tag: Killarny - Fährüberfahrt Frankreich
Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Bus durch den Süden Irlands. Wir besuchen noch die im Süden auf einer Flussinsel gelegene Stadt Cork und lassen am Nachmittag bei unserer Fahrt nach Rosslare die letzten irischen Eindrücke an uns vorbeiziehen. Nachtfähre nach Cherbourg in Frankreich. Abendessen/ Übernachtung an Bord.

13. Tag: Cherbourg - Paris
Heimreise durch Frankreich bis nach Paris zur Zwischenübernachtung. Abendessen und Übernachtung im Großraum Paris.

14. Tag: Heimreise
Rückreise von Paris über Reims und Metz nach München und zu den Abfahrtsstellen.

Hinweis:
Während der Fährüberfahrt gibt es keine Möglichkeit, an Ihr Gepäck zu gelangen. Bitte denken Sie an ein kleines "Nachtgepäck".

Streckencharakteristik:
Eine Traumtour durch drei verschiedene Landschaften. Teils etwas hügelig, zwei Stücke erfordern etwas mehr Anstrengung, ansonsten jedoch für geübte Radfahrer gut zu bewältigen.

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Veranstalter: Berr-Reisen

Radurlaub in der Terme Dobrna
Slowenien - Radeln und entspannen - Natur und Wellness

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Radeln und entspannen - Natur und Wellness. Auf dieser Reise entdecken wir Slowenien ganz neu. Grüne Wälder, saftige Wiesen, kleine Bäche und idyllische Dörfer zeigen sich von ihrer schönsten Seite. In unserem 4-Sterne Hotel "Vita" in Dobrna können Sie in der 500 qm großen Saunalandschaft, der großen Außen- & Innenpoolanlage nach den Radtouren ganz entspannt den Tag ausklingen lassen. Abendliche Spaziergänge durch den weitläufigen Kurpark runden das Aktiv- & Wellnesserlebnis ideal ab.

1. Tag: Anreise
Anreise über Salzburg, Villach und Klagenfurt nach Dobrna. Am Nachmittag Bezug unseres 4-Sterne Hotels "Vita". Abendessen und Übernachtung.

2. - 5. Tag: Radtouren lt. Programm
"Erfahren" Sie diese herrliche Gegend mit einer erfahrenen und ortskundigen Radbegleitung. Bei allen Touren sind Mittagsjausen bereits inkludiert. An einem Tag haben Sie Zeit zur freien Verfügung. Ob ein Wellnesstag in der weitläufigen Hotelanlage oder eine individuelle Erkundungstour - es ist ganz Ihnen überlassen.

6. Tag: Heimreise
Nach dem Frühstück treten wir nach aktiven aber auch erholsamen Tagen die Heimreise an.

Radprogramm Dobrna

Slowenisches Kärnten / leicht - mittelschwer
Dobrna - Vitanje - Dolic - Mislinja - Slovenj Gradec - Dravograd ca. 50 Rad-Km
Nach dem Frühstück radeln wir vom Hotel durch das enge Tal bis nach Vitanje und Dolic. Von hier aus geht es auf dem alten Bahndamm der ehemaligen Bahnlinie Velenje - Kärnten. Über alte Brücken- & Tunnelbauwerke nach Mislinja. Auf einem Bauernhof stärken wir uns bei einer slowenischen Jause. Im Anschluss besichtigen wir die Stadtkirche der Heiligen Elisabeth. Anschließend radeln wir weiter bis Dravorgrad, zu Deutsch Unterdrauburg. Sie haben noch Zeit für einen Cappuccino oder einen kleinen Imbiss während die Räder eingeladen werden und uns der Bus zurück zum Hotel bringt.

Smartinsko See / leicht
Dobrna - Vojnik - Smartinsko jezero - Celje - Lopata - Pirešica - Dobrna ca. 50 Rad-Km
Die heutige Rundtour führt uns an der Landstraße zum größten See der Umgebung. Ein stolzer Angler hält hier den Rekord, des größten (schwersten) geangelten Karpfens Sloweniens. Ein Sprung ins kühle Nass bietet sich bei den passenden Wetterbedingungen sicher an. Nach einer Umrundung führt uns die Tour weiter in Richtung Celje. Auf der Rückfahrt kehren wir noch in einem Bauernhof ein, Käsespezialitäten und andere Leckereien können hier verkostet werden.

Radweg: Logar Tal / leicht - mittelschwer
Mozirje - Ljubno - Luce - Logarska dolina - Wasserfall Rinka ca. 40 Rad-Km
Nach einem reichhaltigen Frühstück bringt uns der Bus nach Mozirje. Dort steigen wir auf die Räder um und fahren durch die unberührte Natur von Obersavinja entlang des Sanja Flusses und entlang kleiner Dörfer bis zum Ende des Logar Tales. Hier besuchen wir den größten freifallenden Wasserfalls Slowenien - den Rinka Fall. In einer urigen Berghütte erwartet uns noch eine typische Jause. Bustransfer zurück zum Hotel.

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Veranstalter: Berr-Reisen

Rad Bodensee - Untersee
Voralpenland mit einer beeindruckenden Bergkulisse

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Eingebettet im Voralpenland, vor einer beeindruckenden Bergkulisse. Wer über die nicht enden wollenden Weiten des Bodensees schaut wird sicher ein wenig ehrfürchtig. Kulturelle Schätze am Ufer und im mittelbaren Hinterland, viele ausgebaute Radwege.

Ausweisdokumente zwingend erforderlich!

1. Tag: Anreise Reichenau - Radolfzell (ca. 35 Rad-Km)
Anreise über Memmingen, Lindau und Bregenz auf die Insel Reichenau. Bereits heute steigen wir auf die Räder und können erahnen, welch tolle Landschaft uns die nächsten Tage begleiten wird. Wir beginnen mit einer Inselrundfahrt. Ein Cappuccino in einem der zahlreichen Cafés an der Promenade oder eine kurze Abkühlung im See bevor es weiter geht, sind zeitlich bequem möglich. Sie bestimmen Ihr Tempo selbst in Ihrem individuellen Radurlaub. Der asphaltierte Radweg zurück zum Festland verläuft parallel zur Hauptstraße. An der Norduferseite des Untersees verläuft der Radweg überwiegend eben bis Radolfzell. Hier beziehen wir unser Hotel für die nächsten 4 Nächte. Abendessen und Übernachtung.

2. Tag: Rheinfall Schaffhausen (ca. 75 Rad-Km)
Ausgangspunkt und Endpunkt der Tagestouren ist für heute und die nächsten Tage unser Hotel im Kurort Radolfzell. Das heutige Ziel ist der Rheinfall Schaffhausen, der zu den drei größten Wasserfällen Europas zählt. Wir radeln weiter über Bohlingen und erreichen im Anschluss Gottmadingen, die Gemeinde ist über die Region hinaus für die Kunstaustellung "Experimentelle" bekannt, die im Zweijahresrhythmus auf Schloss Randegg veranstaltet wird. Über Dörflingen und Büsingen gelangen Sie schließlich an den Rhein und folgen ihn bis Schaffhausen zum gleichnamigen Wasserfall. Die Aussichtsplateaus links und rechts des Flusses bieten optimale Bedingungen für den perfekten Schnappschuss. Am Schlösschen Wörth befindet sich auch ein kleiner Bootsanleger für Ausflugsboote, sicher ein unvergessliches Erlebnis! Zurück führt die Tour über Galingen, Rielasingen und Bohlingen wieder zum Hotel. Abendessen und Übernachtung.

3. Tag: Rund um den Überlinger See (ca. 70 Rad-Km)
Nach dem Frühstück führt uns der heutige Ausflug vorerst in Richtung Norden über Stahringen zum Südufer des Überlinger Sees nach Bodmann. Ein kurzer Fotostopp am gräflichen Schloss Bodmann lohnt sich auf jeden Fall. Über Ludwigshafen führt uns die Tour immer mit Blick auf den See weiter nach Überlingen. Wer die Vorabendserie "Sternenfänger" aus dem Jahr 2002 noch kennt, den dürften einige Straßen oder Plätze bekannt erscheinen, denn überwiegend wurde hier in Überlingen gedreht. Eine kurze Rast am Ufer bietet sich an. Mit dem Blick über den See und die im weit entfernten Horizont sichtbare Kulisse der Alpen sind einfach traumhaft. Im weiteren Verlauf fahren wir an Uhlingen vorbei, das Pfahlbaumuseum ist weit über regionale Grenzen hinaus bekannt. In Meersburg angekommen heißt es: "Leinen los". Eine kurze Fährüberfahrt nach Konstanz ist notwendig um an der Nordseite des Gnadensees zurück nach Radolfzell zu gelangen. Abendessen & Übernachtungen.

4. Tag: Rund um den Untersee (ca. 75 Rad-Km)
Gut gestärkt umrunden wir heute den gesamten Untersee. Über Allensbach radeln wir immer am Uferradweg entlang nach Konstanz. Die deutsch-schweizerische Grenzstadt wurde vermutlich bereits im 2. Jahrhundert v.Chr. von Kelten besiedelt. Durch die großzügigen Parkanlagen ist Konstanz eine sehr grüne Stadt und ideal für Spaziergänge oder Radtouren geeignet. Die Stadt liegt zwischen dem Bodensee und dem Untersee, welche durch den Rhein verbunden werden. Auf der Südseite und somit in der Schweiz verläuft die heutige Etappe über Steckborn und Mammern bis nach Wagenhausen. Bei Öhningen überqueren wir die Staatsgrenze und radeln wieder in Deutschland weiter über Wangen und Gaienhofen und Iznan nach Radolfzell. Abendessen und Übernachtung

5. Tag: Heimreise
Bis zum frühen Nachmittag können Sie die Zeit nach Ihren Vorstellungen gestalten. Eine kleine Schifffahrt auf den Bodensee, oder ausschlafen, oder vielleicht doch radeln? Es ist ganz Ihnen überlassen. Am frühen Nachmittag Heimreise zu den Zustiegsstellen.
Zusatzinformation:

Streckencharakteristik:

Gefahren wird überwiegend auf asphaltierten Radwegen. Unbefestigte Wirtschaftswege sind notwendig für individuelle Ausflüge ins kulturell interessante Hinterland. Die Region rund um den Bodensee ist hügelig, eine Grundkondition ist daher erforderlich. In den Städten ist mit Verkehr zu rechnen.

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Veranstalter: Berr-Reisen

Die Nordbretagne - Radreise
Im Land von Asterix und Obelix

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Im Land von Asterix und Obelix

Träumen Sie nicht schon lange davon, eine abwechslungsreiche Radtour im Nord-Westen Frankreichs, der Bretagne zu unternehmen? Die Bretagne, auch bekannt unter dem Namen Armorica - " Land am Meer präsentiert seine landschaftliche Vielfalt, begonnen mit schroffen Steilküsten, malerischen Felsküsten über kleine Fjorde und Buchten, bis hin zu endlos langen weiten Sandstränden. Ein besonderes und unvergessliches Erlebnis ist die Anfahrt per Fahrrad an der Küste zum imposanten Kloster Mont St. Michel, dem "Wunder des Abendlandes". Bekannte Städte wie St.Malo und Brest warten bereits auf Ihren Besuch und die glitzernden Wellen des Atlantiks laden auf einen Sprung ins kühle Nass ein!

1. Tag:
Anreise über Stuttgart, Saarbrücken, Metz und Reims zu unserer Zwischenübernachtung in die alte Seefahrerstadt Rouen mit der höchsten Kathedrale Frankreichs. Abendessen und Übernachtung.

2. Tag: Avranches - Le Mont-St-Michel (ca. 30 km)
Nach dem Frühstück Weiterfahrt über Caen nach Avranches, das die große Bucht von St. Michel überragt. Während die Räder ausgeladen und startklar gemacht werden haben Sie die Möglichkeit auf eigene Faust diese Stadt zu besichtigen, die aufgrund der strategischen Lage eine reiche und zugleich bewegte Vergangenheit zu bieten hat. Anschließend radeln wir durch die abwechslungsreiche und bezaubernde Pflanzenwelt des Küstenraumes an der Bucht von Mont-St-Michel, wo wir unsere Mittagspause verbringen werden. Auf dem weiteren Weg zu unserem Hotel in Mont St.Michel können Sie in anschaulicher Weise das Gezeitenspiel von Niedrig- und Hochwasser an der Küste beobachten. Nach dem Einchecken im Hotel haben Sie noch genügend Zeit zur freien Verfügung, um das imposante Kloster Le Mont St.Michel, das "Wunder des Abendlandes" zu besichtigen (Eintitt extra zu bezahlen, ca. EUR 7,-) - ein absolutes Muss und Highlight jedes Bretagne Besuchers. Die auf einer Felsinsel burgartig gelegene Abtei ragt in den Ärmelkanal, dessen Wasserspiegel hier besonders große Gezeitenschwankungen aufweist. (bis 14 m). Während das Meer bei Ebbe weit zurückweicht und eine Umrundung des Berges zu Fuß durch das Watt gestattet, ist der Kegel bei Flut völlig von Wasser umgeben. Ein einmaliges Naturschauspiel! Abendessen und Übernachtung.

3. Tag: Le Mont-St-Michel - La Richardais (ca. 65 km)
Wir überqueren den Fluß Couesnon, den Grenzfluss zwischen Normandie und Bretagne und fahren am Rand eines kleinen Höhenzuges und durch fruchtbares Land mit Ausblicken auf einzeln verstreute Bauernhöfe bis nach Dolde Bretagne. Hier legen wir einen Stopp ein, um die bekannte Kathedrale zu besichtigen, die zu den wichtigsten Baudenkmälern der Bretagne zählt. Anschließend Auffahrt auf den Mont Dol, dessen gigantischer Felsbock, der sich wie ein Kegel mit einer Höhe von 65 Metern erhebt, schon von Weitem sichtbar ist. Nach der Mittagspause auf dem Gipfel radeln wir weiter entlang der Bucht von Mont St.Michel bis nach St.Malo, der alten Seefahrerstadt, die früher nur bei Ebbe mit dem Festland verbunden war. Bei einer Besichtigung und einem Bummel durch die verwinkelten Gassen dieser mit einer imposanten Wehrmauer umbauten Stadt lebt die Geschichte dieser Handelsmetropole wieder auf, deren Reichtum in früheren Jahren auf Seeräuberei und Piraterie zurückzuführen ist. Am späten Nachmittag setzen wir per Boot über den ausladenden Mündungsarm der Rance und erreichen nach kurzer Fahrt unser Hotel in La Richardais. Abendessen und Übernachtung.

4. Tag: La Richardais - Sables-D’Orles-Pins (ca. 65 km)
Am Morgen fahren wir nach Dinard mit einem kurzen Aufenthalt in dem ältesten und einzigem Seebad von internationalem Ruf, über dem immer noch ein Hauch der aristokratisch-steifen Eleganz der vergangenen Belle Epoche schwebt. Unser weiterer Weg führt uns entlang der malerischen Smaragdküste über das Fort de la Latte, eine beeindruckende Festung, die an drei Seiten vom Meer geschützt liegt und nur über eine Zugbrücke zu erreichen ist, bis zum bekannten Cap Frehel. Dieses imposante Naturdenkmal und Vogelschutzgebiet ist das mächtigste Kap der bretonischen Küste - hier ragen die graurosafarbenen Steinklippen bis über 70 m hoch über dem smaragdgrünen Meer. Neben unzähligen und unter anderem auch seltenen Vogelarten, die hier leben und nisten, gibt es eine einzigartige Heidevegetation, die im Jahresverlauf immer wieder ihr Farbkleid ändert. An weiten und einladenden Badestränden vorbei erreichen wir Sables-D’Orle Pins. Während die Räder verladen werden können Sie die Gelegenheit nutzen, um sich in den kühlenden Fluten des Atlantiks abzufrischen. Anschließend fahren wir mit dem Bus zu unserem Hotel in St.Brieuc. Abendessen und Übernachtung.

5.Tag: St.Brieuc -Tregastel (ca. 40 km)
Einen Teil der heutigen Strecke überbrücken wir mit dem Bus. In der alten Bischofsstadt Tréguier angekommen, besichtigen wir eine der schönsten bretonischen Kathedralen. Anschließend geht es mit den bereits bereitgestellten Fahrrädern die "Rosa Granitküste" entlang Richtung Perros-Guirec. Dieser Küsten-streifen verdankt seinen Namen den von rosa bis violett reichenden Farbtönen der Felsen. Von Perros-Guirec folgen wir eine gute Stunde dem alten Zöllnerpfad entlang der urigen Felsenküste. Skurrilste Formen der rosa Granitblöcke werden uns begeistern und unsere Phantasie beflügeln. Abendessen und Übernachtung in Trégastel.

6. Tag: Trégastel - Brignogan Plage (ca. 70 km)
Am Vormittag führt unsere Route mit dem Bus bis nach St. Thegonnec. Ab hier geht es dann per Fahrrad über Landivisiau und St. Gervais, wo wir unsere Mittagspause verbringen werden. Typische und sehr markante Kennzeichen dieser Region, die wir auf unserem Weg besichtigen, sind hier die über das Land verstreuten Kirchen und Kapellen, die mit Ihrer prunkvollen Innenausstattung Zeugnis kunsthandwerklicher Meisterschaft ablegen. Typisch sind die ummauerten Kirchenhöfe und die meist reich ausgestatteten Kalvarienberge. Im Inneren dieser Kirchen verstecken sich oft ungeahnte Schätze: wunderschöne Emporen, herrliche Fenster, prächtige Orgeln, hölzerne oder steinerne Altarblätter in leuchtenden Farben und vor allem unzählige Statuen. Denn in der Bretagne gibt es Hunderte von Heiligen, von denen die meisten in Rom unbekannt sind, denen in der Bretagne aber ungeahnte Kräfte, insbesondere Heilkräfte, zugeschrieben werden. Als ein besonderes Exemplar und als Ausdruck der heute noch spürbaren bretonischen Frömmigkeit gilt die Kathedrale in Le Folgoet, die wir auch noch besichtigen werden bevor wir zu unserem Hotel nach Brignogan Plage an der Küste radeln. Abendessen und Übernachtung.

7. Tag: Brignogan Plage - Le Conquet (ca. 70 km)
Unsere heutige Strecke mit dem Etappenziel Le Conquet führt uns durch die für die Bretagne so typische und charakteristische Natur dieser Region. Die Nordküste der Bretagne, das sind schroffe Felsen, Steilküste, aber zwischendurch auch malerische Buchten oder Ausblicke auf karge Steinformationen. Wundern Sie sich auch nicht über manches auf dem Trockenen liegende Boot, das Leben an der Küste ist durch Ebbe und Flut geprägt, Höhenunterschiede von 10 m und mehr sind hier keine Seltenheit. Neben Kanada besitzt die Nord-Bretagne die größten Gezeiten-Unterschiede der Welt. Ursache hierfür sind die geringe Tiefe und die Stauwirkung des Ärmelkanales. In Le Conquet, einem touristisch attraktiven Fischerstädtchen, das vor allem bekannt ist für seine frischen Krustentiere wie Hummer, Langusten und Taschenkrebse bleibt uns, nachdem die Räder untergestellt worden sind, noch ein wenig Zeit zum Bummeln bis uns der Bus abholt und uns nach Brest bringt, wo wir die nächsten beiden Nächte verbringen werden.Abendessen und Übernachtung.

8. Tag: Rundfahrt Ile d`Ouessant (ca. 35 km)
Der heutige Tag steht ganz im Zeichen einer Erkundung der Insel Ile d’Oussant, eine von Klippen und Untiefen umgebenen Insel, die für Frankreich eine Art Vorposten darstellt und in einer circa 1-stündigen Überfahrt erreicht wird. Diese Klippen, Untiefen und Strömungen führen dazu, dass die Insel von den Seefahrern auch heute noch gemieden wird, um nicht auf irgendein Riff aufzulaufen. Stürme mit Windgeschwindigkeiten bis zu 200 km sind eine häufige Erscheinung auf Ouessant, so sind die meisten Häuser hinter Felsen versteckt und die Dörfer in Mulden angesiedelt. Es gibt auch keine Bäume, die ganze Insel ist eine felsige Heidelandschaft mit Salzwiesengras und gilt als eine der wildesten und ursprünglichsten Inseln Frankreichs. Nach der Rückkehr von der Insel werden die Fahrräder wieder in Le Conquet untergestellt und der Bus fährt uns nach Brest zu unserem Hotel. Abendessen und Übernachtung.

9. Tag: Le Conquet - Brest - Le Mans (ca. 35 km)
Kurzer Transfer nach Le Conquet . Von hier erfolgt noch eine abwechslungsreiche Fahrt entlang der Küste nach St. Mathieu, vorbei am beeindruckenden Leuchtturm, der einen Wachposten an der "Spitze der Welt" darstellt und auch von Privatpersonen besichtigt werden kann. Genießen Sie noch einmal einen beeindruckenden Rundblick auf die vorgelagerte Inselwelt bevor wir aufbrechen zu unserer letzten Etappe bis vor die Tore von Brest, der drittgrößten Stadt der Bretagne die auch heute noch als Handelshafen eine große Bedeutung hat. Von hier aus treten wir dann unsere Heimreise an zu einer letzten Zwischenübernachtung mit Abendessen.

10. Tag: Le Mans - München
Heimreise

Strecke:
Eine reizvolle Strecke mit vielen kulturellen Höhepunkten und interessanten Küsten-strecken auf meist wenig befahrenen Nebenstraßen wartet darauf, von Ihnen erkundet zu werden. Etwas stärkerer Verkehr kann auf einzelnen wenigen Hauptstraßen leider nicht ausgeschlossen werden. An der Küste müssen Sie mit etwas Wind rechnen.
Zusatzinformation:

Streckencharakteristik:
Eine reizvolle Strecke mit vielen kulturellen Höhepunkten und interessanten Küstenstrecken auf meist wenig befahrenen Nebenstraßen wartet darauf, von Ihnen erkundet zu werden. Etwas stärkerer Verkehr kann auf einzelnen wenigen Hauptstraßen leider nicht ausgeschlossen werden. An der Küste müssen Sie mit etwas Wind rechnen.

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Veranstalter: Berr-Reisen

Radreise Havelland
Radrundreise durch das Seenland rund um die Havel.

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Stadt, Land, Fluss - reinster Radgenuss. Eine wunderschöne Radrundreise durch das Seenland rund um die Havel. Im Kontrast zur idyllischen Landschaft steht die Millionenmetropole Berlin. Facettenreicher kann eine Radtour kaum gestaltet werden.

1. Tag: Anreise Berlin - Potsdam ca. 35 Rad-Km)
Anreise über Nürnberg, Bayreuth und Leipzig in die Bundeshauptstadt Berlin. Hier werden die Räder ausgeladen und Sie radeln bereits die erste Etappe bis nach Potsdam. Individuell besteht die Möglichkeit noch ein bisschen Großstadtflair zu genießen bevor Sie sich auf den Weg in die Hauptstadt Brandenburgs machen. Abendessen und Übernachtung.

2. Tag: Potsdam - Brandenburg an der Havel (ca. 75 Rad-Km)
Nach einem stärkenden Frühstück beginnen Sie die Radtour ab Hotel. Wir starten südwestlich immer der Havel folgend bis nach Werder. Der staatlich anerkannte Erholungsort erlangt auch überregional Bekanntheit durch das frühjährliche Baumblütenfest, welches neben dem Oktoberfest zu den größten Volksfesten Deutschlands zählt. Weiter folgen Sie der Havel entlang des Götzer Berges. Eine "Auffahrt" lohnt sich, mit gut 100 m gehört diese Erhebung zu den höchsten der Region und der Ausblick ist traumhaft. In Richtung Westen radeln Sie nun der Sonne entgegen bis zum heutigen Etappenziel Brandenburg Havel. Die Stadt, die von einigen auch als "Die Wiege der Mark" bezeichnet wird, ist Ihr heutiges Etappenziel. Das altstädtische Rathaus ist sehenswert. Es sind auch noch Teile der Stadtmauer und Tortürme erhalten geblieben und sicher ein tolles Fotomotiv. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

3. Tag: Brandenburg an der Havel - Rathenow (ca. 75 Rad-Km)
Nach dem reichhaltigen Frühstück radeln Sie durch das Brandenburger Seenland. 7 Seen, die alle miteinander verbunden sind, werden von der Havel und deren Nebenarme gespeist. Die Buckau ist ein kleiner Zufluss aus dem Süden. Richtung Westen führt der Elbe-Havel-Kanal, Sie folgen jedoch der Havel weiter in Richtung Norden. Durch die flache Landschaft und kleine Ortschaften gelangen Sie über Premnitz nach Rathenow, Ihrem heutigen Ziel. Ein Spaziergang durch den "Optik-Park" der im Rahmen der BUGA 2015 umfangreich erneuert wurde, oder ein Cappuccino in einem netten kleinen Café runden den Radltag sicher ideal ab. Wir beziehen unser Hotel für die nächsten zwei Nächte. Abendessen und Übernachtung.

4. Tag: Rathenow - Stölln - Strohdehne - Molkenberg - Rathenow (ca. 85 Rad-Km)
Gut gestärkt heißt es nun auf die Räder um die nächste Etappe unser Havelrundfahrt zu bestreiten. Wiesen und Felder im Wechsel mit den Flüssen und Bächen und den zahlreichen kleinen und großen Seen. Vorbei am Segelflughafen in Stölln erreichen wir die Rhin, der wir westwärts zum Gülper See folgen. In Strohdehne, wo die Gülper Havel, die Rhin und die Havel sich zusammenschließen bietet sich die Mittagspause an. Unsere Rundtour führt Sie nun in Richtung Süden durch den Naturpark Westhavelland wieder zurück nach Rathenow. Abendessen und Übernachtung.

5. Tag: Rathenow - Nauen (ca. 50 Rad-Km)
Nach dem Frühstück radeln Sie Richtung Osten durch das Becken des Berliner Urstromtales, das havelländische Luch. Luch leitet sich aus den slawischen ab und bedeutet sowohl Sumpf, als auch Wiese. Vor dem heutigen Entwässerungssystem bestand hier eine sehr starke Moorbildung. Die kleinen Gräben sind von Pappeln oder Schwarzerlen umgeben. Die Fahrt führt Sie nach Ribbeck, hier lohnt sich ein Zwischenstopp am Schloss und der sich in der Nähe befindlichen Kirche. Die Kirche wurde bereits im Mittelalter erbaut, 1722 umgestaltet und Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Kirchenschiff verlängert, seitdem besteht auch ihre jetzige Bauform. Von Ribbeck führt Sie das letzte Teilstück des heutigen Tages bis nach Nauen. Abendessen und Übernachtung.

6. Tag: Nauen - Berlin ca. 55 Rad-Km
Heute lassen Sie das Havelland hinter sich und beenden die Rundtour wieder in Berlin. Hier können Sie das Zusammenwachsen Europas in dieser Metropole hautnah erleben. Sehen Sie das neue und das alte Berlin, die Spuren und Überreste vor und nach der Grenzöffnung. Sie haben noch Zeit zur freien Verfügung. Abendessen und Übernachtung

7. Tag: Heimreise
Sie haben den Vormittag zur freien Verfügung. Heimreise zu den Ausstiegsstellen gegen Mittag.

Streckencharakteristik:
Überwiegend radeln Sie auf gut ausgebauten Radwegen, teilweise auch auf oder an Hauptstraßen und im Potsdamer Raum auf Naturwegen. Am 3. Tag müssen knapp 10 Kilometer an einer mäßig befahrenen Landstraße geradelt werden. Diese verläuft nahezu eben mit kaum spürbarem Gefälle. Eine Grundkondition ist bei Etappen von 80 Kilometer jedoch schon erforderlich

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Veranstalter: Berr-Reisen

Rad Oberlausitz und die Nachbarländer
Radeln im ostdeutschen Dreiländereck

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Ein Raderlebnis im Schlösserland Sachsen. Auf den Spuren der Sorben. "Grenzen erfahren" zwischen Deutschland, Polen & der tschechischen Republik. Zwischen der Geschichte des Braunkohle-Tagebau (noch aktiv) und der sorbischen Kultur runden herrlichen Gebirgslandschaften im Zittauer Gebirge, einzigartige Felsformationen im Elbsandsteingebirge die Tour ideal ab. Natur- und Kulturliebhaber kommen auf dieser Radtour sicher auf ihre Kosten.

1. Tag: Anreise nach Kamenz - Bautzen (ca. 30 Rad-Km)
Anreise über Nürnberg, Hof, Chemnitz und Dresden nach Kamenz. In der Lessingstadt, die obersorbisch Kamjenc heißt, was übersetzt so viel wie "kleiner Ort am Stein" bedeutet, werden die Räder ausgeladen und der erste Abschnitt der Radtour wird in Angriff genommen. Wir folgen vorerst den "Krabat Radweg" südöstlich in Richtung Elstra, weiter bis Crostwitz. Wir verlassen den "Krabat Radweg" und radeln die noch ca. 16 Kilometer bis Bautzen. Das Höhenprofil dieser Tour ist abwechslungsreich, Anstiege und Gefälle im stetigen Wechsel bis Bautzen. Obwohl nicht einmal 15% der Einwohner Sorben sind, ist "Budyšin" das politische und kulturelle Zentrum der westslawischen Bevölkerungsgruppe. Abendessen und Übernachtung.

2. Tag: Bautzen - Weißwasser - Bad Muskau - Rietschen (ca. 80 Rad-Km)
Wenn Sie sich für die lange Variante entscheiden, bietet es sich an nach dem Frühstück auf die Räder zu steigen und Bautzen kurz mit dem Rad zu erkunden bevor Sie sich in Richtung Norden auf dem Spree-Radfernweg durch die Heide- und Teichlandschaft machen. Vorbei an der Talsperre Bautzen. Bei Niedergurig empfiehlt sich ein Fotostopp an der beeindruckenden Talsperre bevor es über Malschwitz und Halbendorf nach Uhyst geht. Zwischen dem großräumigen Braunkohletagebau, eine Landschaft wie man sie vom Mars erwartet, durch saftige Wiesen und die Seenlandschaft. Kontrast pur! In Sprey verlassen wir den Spree-Radfernweg und radeln in Richtung Norden nach Weißwasser. In der sächsischen Kleinstadt bietet sich nach über der Hälfte der gefahrenen Kilometer ein Mittagsaufenthalt an. Auf dem Fürst-Pückler-Radweg verläuft das knapp 10 Kilometer lange Teilstück unserer Etappe nach Bad Muskau. Weltweite Bekanntheit erlangte die Grenzstadt durch Hermann von Pückler-Muskau, der mit seinem einmaligen Landschaftspark ein Welterbe geschaffen hat. Nun geht es weiter in Richtung Süden und wir erreichen nach ca. 20 Kilometern unser heutiges Ziel Rietschen. Abendessen und Übernachtung.

2. Tag: Alternative Bautzen - Rietschen ca. 40 Rad-Km
Falls Sie sich für die "Genussvariante" des heutigen Tages entschieden haben, sollten Sie Bautzen noch etwas näher kennen lernen. Der Burgwasserturm, der Reichenturm oder die Kirche St. Petri sind schöne Fotomotive und dürfen bei einem Besuch in Bautzen nicht fehlen. Ein Besuch der ehemaligen "Haftanstalt I" in Bautzen, auch "Gelbes Elend" genannt ist lohnenswert. In der DDR wurden hier Staatsgegner nicht nur gefangen, sondern gefoltert - welches dem gelben Gebäude seinen bitteren Beinamen einbrachte. Von Bautzen aus führt die "kurze" Variante über Zimpel-Tauer und Kreba Neudorf direkt nach Rietschen.

3. Tag: Rietschen - Görlitz - Marklissa/Czocha (ca. 75 Rad-Km)
Nach dem Frühstück heißt es wieder auf die Räder. Durch das Niederspreer Teichgebiet führt uns der Weg gen Osten bis an die deutsch-polnische Grenze. Wir folgen der Grenze auf der deutschen Seite der Lausitzer Neiße nun südlich über Rothenburg bis nach Görlitz. Schon von weiten sieht man ein Wahrzeichen dieser geschichtsträchtigen Stadt, die Landeskrone (Berg). Seit der neuen Grenzziehung 1945 wurden die polnische sowie die deutsche Seite getrennt. Beide sind heut eigenständige Städte Görlitz und Zgorzelec. Unbedingt sehenswert ist die Altstadt, die im zweiten Weltkrieg fast vollständig verschont blieb und heute einen hohen Bekanntheitsgrad genießt. Hier bietet sich auch ein Mittagsaufenthalt an, bevor wir Deutschland nun verlassen und weiter nach Marklissa (Lesna) fahren. Abendessen und Übernachtung.

4. Tag: Marklissa/Czocha - Swieradów-Zdrój (Bad Flinsberg) - Osritz (ca. 75 Rad-Km)
Die heutige Dreiländertour beginnen wir ab Hotel. Wir radeln an der Talsperre Goldentraum vorbei weiter bis Mirsk. Ein Sohn der Stadt "Friedberg" ist Christian Weber, ein deutscher SPD Politker. Die Pfarrkirche Mariä Verkündigung wurde bereits Mitte des 14. Jahrhunderts urkundlich erwähnt und wurde Mitte des 16. Jahrhunderts im spätgotischen Stil neu errichtet. Die evangelische Kirche mit dem markanten Frontturm steht seit der Vertreibung der überwiegend evangelischen deutschen Bewohner leer und prägt nun das Stadtbild als Ruine. Durch dichte Wälder führt uns der Weg nun nach Tschechien. Nach etwa der Hälfte der Strecke erreichen wir Frýdlant, zu Deutsch "Friedland in Böhmen". Hier bietet sich neben einem Mittagsaufenthalt auch eine kurze Besichtigung der wohl im 13. Jahrhundert entstandenen Burg Friedland. Die gleichnamige Weihnachtsgrippe wurde von Gustav Simon in ca. 60 Jahren Bauzeit erschaffen. Diese befindet sich etwas versteckt in einer Seitengasse im Haus Bethlehem, das kleine Fachwerkhäuschen ist das älteste Bauwerk der Stadt. Den vollen Überblick bekommen Sie in den 21 hohen Aussichttürmen auf dem Resselsberg. Durch hügelige Landschaft führt uns der Weg wieder nach Deutschland und unserem heutigen Ziel Ostritz. Abendessen und Übernachtung.

5. Tag: Ostritz - Jetrichovice - Hrensko - Bad Schandau (ca. 80 Rad-Km)
Nach dem Frühstück radeln wir entlang der deutsch-polnischen und weiteren Verlauf der deutsch-tschechischen Grenze bis nach Zittau. Die Stadt ist der Ausgangspunkt für die Zittauer Schmalspurbahnen, eine von 5 sächsischen Dampfbahnen mit regelmäßigem Zugverkehr an allen Wochentagen. Außerdem ist die Stadt Tor zum gleichnamigen Gebirge - ein beliebtes innerdeutsches Urlaubsziel für Radler und Wanderer. Über Bertsdorf führt die Tour wieder in die tschechische Republik durch Katharinental bis nach Jetrichovic. Die Umgebung ist geprägt von Naturparks und kleinen, teilweise fast menschenleeren Ortschaften. Zwischen malerischen Bachläufen und tiefen Wäldern führt der Weg zum Grenzübergang Hrensko. Nun folgen wir der Elbe bis Bad Schandau, wo wir unser Hotel beziehen. Abendessen und Übernachtung.

6. Tag: Bad Schandau - Pirna und Heimreise (ca. 20 Rad-Km)
Nach den kilometerintensiven Radtouren der letzten Tage, heißt es heut Genussradeln an der Elbe. Wer heut nicht mehr auf das Rad steigen will, der kann auch unseren Bus bis Pirna nutzen und gewinnt dadurch etwas mehr Zeit im "Tor zur sächsischen Schweiz". Sehenswert ist die kleine, liebevoll wieder aufgebaute Altstadt an der Elbe. Immer wieder sind hier Schäden durch Hochwasser der Elbe zu verzeichnen, besonders hart hat es Pirna 2002 getroffen. Wenn man über den historischen Marktplatz flaniert, deutet nichts mehr auf die Wuchten der Elbe hin. Gegen Mittag nehmen wir Abschied mit vielen tollen neuen Eindrücken.

Streckencharakteristik:
Eine einfache bis mittelschwere Radtour. Auf Rad-, Wald- und Wirtschaftswegen. Einige Teile verlaufen auch auf verkehrsarmen Nebenstraßen, in den Städten Abschnitte an den Hauptstraßen. In den Städten ist mit Verkehr zu rechnen. Der Wegbelag reicht von Asphalt über betonierte und gepflasterte Abschnitte. Einige Abschnitte verlaufen auf befestigten Splittwegen. Die Topografie der Strecke ist abwechslungsreich, Steigungen und Gefälle im häufigen Wechsel. Eine mittlere Kondition ist für diese Tour erforderlich und wünschenswert.

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Veranstalter: Berr-Reisen

Faszination Oslofjord - Von Oslo nach Göteborg
Von der norwegischen Hauptstadt, entlang des circa 118 Kilometer langen Oslofjordes nach Schweden

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Skandinavien, eine Welt für sich. Von einzigartigen Blicken begleitet, führt uns diese Radreise von der norwegischen Hauptstadt, entlang des circa 118 Kilometer langen Oslofjordes nach Schweden. Wir lernen die facettenreichen Länder von ihrer schönsten Seite kennen, fahren entlang der Küste, durch alte Fischerdörfer, erleben den einzigarten Charme der Leute und Städte. Die Bilder der traumhaft abwechslungsreichen Fjordlandschaft werden uns lange in Erinnerung bleiben. Eine eindrucksvolle Tour, nicht nur für Naturliebhaber.

03.08.2017 Anreise München - Kiel

Nachtfahrt ca. 22.00 Uhr ab München über Nürnberg - Würzburg - Kassel - Hannover - Hamburg - nach Kiel. Ankunft am nächsten Tag.

1. Tag: Kiel - auf See
Einschiffung gegen 12.00 Uhr. Anschließend verlassen wir den Hafen von Kiel und machen uns auf den Weg in Richtung Norden. Wir genießen einen erholsamen Nachmittag auf hoher See. Für Unterhaltung ist auf alle Fälle einiges geboten, egal ob Wellness, Casino oder Shopping im Duty Free. Eine große Vielzahl an Unterhaltungsmöglichkeiten lässt die Fahrt gewiss zu einem Erlebnis werden. Abendessen und Übernachtung auf dem Schiff.

2. Tag: Stadtführung Oslo
Nachdem wir gegen 10.00 Uhr Oslo erreicht und ausgeschifft haben, erwartet uns bereits ein Stadtführer, um uns die Sehenswürdigkeiten der norwegischen Hauptstadt zu zeigen: Das Rathaus mit seiner umstrittenen Architektur, das königliche Schloss oder den fantastischen Vigelandpark mit seinen kolossalen, steinernen Skulpturen. Ein Bummel über die Einkaufsmeile "Karl-Johans-Gate" rundet den Aufenthalt ab. Danach haben wir die Möglichkeit, die Stadt noch auf eigene Faust zu erkunden. Anschließend Transfer ins Hotel. Abendessen und Übernachtung.

3. Tag: Oslo - Asker - Drammen (ca. 50 km)
Nach dem Frühstück verlassen wir Oslo und radeln auf kleinen Nebenstraßen und Radwegen zuerst in Richtung Museumsinsel, hier haben wir die Möglichkeit zu Besichtigungen, z.B. das Frammuseum. Weiter geht es entlang des Oslofjordes, begleitet von zahlreichen Inseln bis Sandvika. Die Stadt wurde in den letzten Jahren immer beliebter und viele Pendler ließen sich dort wegen der günstigen Verkehrsanbindung nieder. Weiter geht es parallel zur Küste, vorbei an Asker, bis wir auf den Drammensfjord, einen Nebenarm des großen Oslofjords treffen. Abendessen und Übernachtung.

4. Tag: Drammen - Horten (ca. 75 km)
Die heutige Radtour führt uns entlang der Küste des Drammenfjords weiter in Richtung Süden. Wir durchqueren kleine Fischerdörfer und lassen uns die leichte Meeresbrise um die Nase wehen. Begleitet von schönen Blicken auf die gut 2 Kilometer entfernte, gegenüberliegende Küste erreichen wir Horten. Das einstige Machtzentrum der Wikingerzeit entstand schon im Steinzeitalter und ist mit dem ca. 18 Hektar großen, archäologischen Nationalpark und bekannten Ausgrabungsorten, wie dem Fundort Borre mit der größten Ansammlung monumentaler Grabhügel ca. 700 v. Chr., einer der bekanntesten Orte Norwegens. Abendessen und Übernachtung.

5. Tag: Horten - Moss - Halden (ca. 80 km)
Der heutige Tag beginnt mit einer dreißigminütigen Fährfahrt über den Oslofjord nach Moss, ebenfalls ein alter Wikingerort. Wir folgen heute den im Jahre 2001 offiziell eröffneten Nordseeküstenradweg. Er führt durch sechs Länder an der Nordsee und gilt mit 6000 km als längster ausgeschilderter Radweg weltweit. Wir radeln von Moss in südliche Richtung entlang des Oslofjords. Immer wieder müssen wir kleinere Fjorde umfahren, bis wir über die Strandpromenade und dem Fjord Vesterelva, Fredrikstad erreichen. In der Altstadt, die von Gräben und Bastionen umrahmt ist, finden wir viele Renaissancebauten und Holzhäuser die noch gut erhalten sind. Nicht umsonst trägt Fredrikstad den Beinamen "besterhaltene Festungsstadt Skandinaviens". Das älteste Gebäude stammt aus dem 17. Jh. und hat 4 Meter dicke Mauern. Sehenswert ist auch im neuen Stadtteil von Fredrikstad der neugotische Dom und seine Orgel mit 4000 Orgelpfeifen. Nach einem Aufenthalt radeln wir weiter über die Industriestadt Sarpsborg, welche von der Holzverarbeitung lebt und über Skjeberg nach Halden. Überragt wird die Stadt, die bis 1927 Fredrikshald hieß, von der gleichnamigen Festung, die nach dem Frieden von Roskilde 1658 als Grenzposten gegen Schweden erbaut wurde. Abendessen und Übernachtung.

6. Tag: Halden - Tanumshede (ca. 70 km)
Nach dem stärkenden Frühstück startet unsere heutige Etappe und wir überqueren nach wenigen Kilometern den Ringdalsfjord. Er zieht sich über 13 Kilometer ins Landesinnere und ist für seine faszinierenden Küsten bekannt, außerdem bildet er die Grenze zwischen Norwegen und Schweden. Wir radeln wieder der Küste entgegen und erreichen schließlich den verschlafenen Ort Strömstad, der nicht nur optisch eine Augenweide ist. Der Hafen und die Altstadt laden zum Verweilen ein. Weiter geht es wieder ein Stück ins Landesinnere und wir lernen das facettenreiche Hinterland Schwedens kennen. Abendessen und Übernachtung.

7. Tag: Tanumshede - Lysekil (ca. 75 km)
Wir starten am Morgen weiter in Richtung Süden. Bevor wir wieder die Küste erreichen, haben wir noch einige Kilometer vorbei an schönen großen Feldern und Wäldern vor uns. Eines der heutigen Highlights ist mit Sicherheit der Ort Fjällbacka mit knapp 1000 Einwohnern. Er gehört zu den bekanntesten Touristenorten an der schwedischen Westküste. Die senkrechten Wände des Vettebergs ragen steil hinter den letzten Häusern auf, durch den Hausberg zieht sich die Kluft Kungsklyfta, den Drehort des Filmes "Ronja Räubertochter". Unser Etappenziel ist heute Lysekil, das ehemalige Fischerdorf ist schon über 400 Jahre alt. Der älteste Teil der Stadt liegt am Nordhafen, wo sich heute das Bohusmuseum und das Haus des Meeres mit über 100 Fischarten befindet. Lysekil ist zudem das Zentrum der schwedischen Meeresforschung. Abendessen und Übernachtung.

8. Tag: Lysekil - Stenungsund (ca. 70 km)
Mit einer Fährüberfahrt starten wir in den heutigen Tag und überqueren den Gullmar Fjord. An unzähligen größeren und kleineren Inseln radeln wir vorbei, immer parallel zur Küste. Die Insel Orust und die Nachbarinsel Tjörn zeichnen sich besonders durch eine sehr hohe Anzahl vorzeitlicher Denkmäler aus. Nach einem tollen Tag, an dem wir viele schwedische Inseln kennen gelernt haben, erreichen wir Stenungsund. Früher wurde die Stadt nur als Anlegeplatz für Schiffe genutzt, mittlerweile hat sie sich zu einem der beliebtesten Badeorte der Region Göteborg entwickelt. Abendessen und Übernachtung.

9. Tag: Stenungsund - Göteborg (ca. 55 km)
Nach dem Frühstück radeln wir durch den Svartedalen Forst, der bei der Bevölkerung wegen der vielen Wandermöglichkeiten und der kristallklaren Seen sehr beliebt ist. Weiter geht es durch das Naturschutzgebiet Göta Älv Tal und wir erreichen Kungälv mit der mächtigen Festung namens Bohus Fästning aus dem Jahr 1308, welche damals die Grenze zwischen Schweden und Norwegen schützte. Sehenswert sind außerdem die Holzhäuser aus dem 17. Jh., die nach wie vor sehr gut erhalten sind und die Kirche, die als schönste hölzerne Barockkirche Schwedens gilt. Schließlich erreichen wir Göteborg, eine fachkundige Reiseleitung zeigt uns die spannendsten Ecken und Highlights der Metropole. Nach tollen Radtagen mit faszinierenden Ausblicken auf die Fjordlandschaft und spannenden Einblicken in das norwegische und schwedische Leben, Einschiffung und Abfahrt mit der Nachtfähre nach Kiel.

10. Tag: Heimreise
Nach Ausschiffung gegen 09.15 Uhr treten wir die Heimreise an.

Streckencharakteristik:
Eine grandiose Radtour entlang des Oslofjords mit ausgezeichneten Bedingungen für eine abwechslungsreiche Reise. Wir fahren überwiegend auf wenig befahrenen Nebenstraßen und meist flach oder leicht welligem Gelände. Für Radfahrer mit etwas Kondition eine gut zu bewältigende Tour.

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Veranstalter: Berr-Reisen

Rad Westküste Schwedens
Von Göteborg - Kopenhagen mit Insel Møn

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Die schwedische Westküste ist eine der beliebtesten Regionen des skandinavischen Königreiches und zieht jährlich dutzende Schweden sowie Urlauber aus aller Welt an. Im Herzen Skandinaviens gelegen, bietet die Region alles was unsere Herzen höherschlagen lässt. Von Inseln, atemberaubenden Küstenlinien und kristallklaren Seen bis hin zu alten Fischerdörfern. Die freundlichen Schweden runden den einzigartigen Flair dazu ab. Auch Dänemark muss sich nicht verstecken und ist ein wahres Paradies für Radwanderer. Wenig Verkehr, kaum große Steigungen und eine abwechslungsreiche Natur machen die Tour zu einem echten Erlebnis.

1. Tag: Anreise
Im bequemen Reisebus fahren wir über München - Nürnberg - Würzburg - Kassel - Hannover und Hamburg nach Kiel, wo am Abend die Fähre nach Göteborg ausläuft. Übernachtung und Abendessen an Bord.

2. Tag: Göteborg Stadtbesichtigung und Radeln bis Särö (ca. 30 km)
Wir genießen das skandinavische Frühstück an Bord und gehen entspannt vom Schiff. Am Hafen nimmt uns die Reiseleitung in Empfang, zeigt uns die schönsten Ecken der Stadt und bringt uns die Sehenswürdigkeiten näher. Am Nachmittag wollen wir noch die ersten Kilometer zurücklegen. Die kurze Tour führt uns aus der Stadt heraus, bis wir auf die Küste treffen. Wir folgen der Küstenlinie, vorbei an dutzenden Inseln in Richtung Süden und genießen die tollen Ausblicke auf’s Meer, schließlich treffen wir auf die Halbinsel Särö. Abendessen und Übernachtung.

3. Tag: Särö - Varberg (ca. 75 km)
Nach dem stärkenden Frühstück starten wir mit den Rädern und fahren über die Ortschaft Kungsbacka ein Stück ins schwedische Hinterland, vorbei an dem Stensjön See und dem großen Lygnern See, der malerisch zwischen den Wäldern liegt und der größte See der Region Hallands ist. Weiter geht es in südliche Richtung bis wir wieder auf die Küste treffen. Schließlich erreichen wir unser heutiges Etappenziel Varberg. Die Stadt hielt sich von den großen Touristenmassen bislang versteckt, obwohl sie mit schönen Sandstränden und Sehenswürdigkeiten wie einer Festung aus dem 13. Jahrhundert und der Heilquelle Svartekällan einiges zu bieten hat. Abendessen und Übernachtung.

4. Tag: Varberg - Halmstad (ca. 85 km)
In Varberg endet der schwedische Teil des ca. 6000 Kilometer langen Nordseeküstenradweges, wir verlassen ihn und die Stadt, bleiben aber heute immer in der Nähe der Küste. Über die Ortschafen Morup, Falkenberg und Ugglarp erreichen wir Halmstad. Die am Fluss Nissan liegende Stadt hat ca. 58.000 Einwohner und liegt harmonisch an der schwedischen Küste. Zur Abrundung des Tages bewundern wir noch das alte Museumsschiff Najaden aus dem Jahr 1897. Anschließend Abendessen und Übernachtung.

5. Tag: Halmstad - Ängelholm (ca. 65 km)
Nach dem Frühstück radeln wir um die große Lahombucht, die mit einem ca. 15 Kilometer langen Strand den längsten der Region hat, bis wir Grevie erreichen. Von hier aus sind es nur noch wenige Kilometer bis Ängelholm. Das heutige Landschaftsbild ist geprägt von großen Feldern, die dem Anbau von Getreide dienen, Wäldern und verschlafenen Kleinstädten. Da Ängelholm Probleme mit dem treibenden Sand des Meeres hatte, wurde im 19. Jahrhundert eine schützende Barriere aus Kiefern und Birken angelegt, dem heutigen Kronoskogen. Abendessen und Übernachtung.

6. Tag: Ängelholm - Kopenhagen (ca. 80 km)
Von Ängelholm sind es nur noch wenige Kilometer bis zur großen Hafenstadt Helsingborg. Helsingborg ist mit knapp 98.000 Einwohnern die achtgrößte Stadt des Landes, ein bedeutender Industriestandort und hat den zweitgrößten Hafen Schwedens. Außerdem ist die ursprünglich dänische Stadt eine der ältesten Orte und war wegen ihrer Lage am Öresund sehr umkämpft. Nach einem kurzen Aufenthalt überqueren wir den Öresund und radeln noch ein Stück an der Küste entlang bis an den Stadtrand der dänischen Hauptstadt. Bustransfer ins Hotel, für die nächsten beiden Nächte. Abendessen und Übernachtung.

7. Tag: Kopenhagen Stadtführung
Wir verbringen den Tag in Kopenhagen, der kulturell interessanten und wichtigsten Handels- und Industriestadt Dänemarks. Während einer Stadtführung können wir die Sehenswürdigkeiten dieser lebendigen Metropole bewundern. Und sicher möchten auch Sie ein Foto vom wohl bekanntesten Wahrzeichen der Stadt mit nach Hause nehmen - der kleinen Meerjungfrau. Natürlich darf ein Bummel durch den Tivoli mit anschließenden Abendessen nicht fehlen. Übernachtung.

8. Tag: Kopenhagen - Rödvig (ca. 70 km)
Nach dem Frühstück verlassen wir entlang der Küste die dänische Metropole und radeln über Koge mit einem prächtig restaurierten Marktplatz und dem ältesten datierten Fachwerkhaus Dänemarks (1527) nach Stroby. Weiter geht es vorbei an den weltberühmten Stevns Klins und der alten Hojerup Kirche, die immer mehr vom Meer verschlungen wird, nach Rödvig. Abendessen und Übernachtung.

9. Tag: Rödvig - Kalvehave (ca. 75 km)
Meist in Küstennähe radeln wir weiter in Richtung Süden in die spannende Welt alter dänischer Geschichte. Vorbei am Kloster Vemmetofte und über Fakse Ladeplands verläuft unsere Strecke parallel zum Ufer des Praesto Fjords. Ab Praesto ist der
Streckenverlauf teilweise leicht hügelig. Abendessen und Übernachtung.

10. Tag: Kalvehave - Stubbekobing (ca. 80 km)
Den heutigen Tag widmen wir voll und ganz der wohl populärsten dänischen Ferieninsel Mon. Unsere Route führt uns bis zum Osten der Insel, wo die spektakulären Kreideklippen "Mons Klint" liegen. Nach der Besichtigung der Klippen radeln wir noch die letzten Kilometer der Tour bis zu unserem Hotel. Abendessen und Übernachtung.

11. Tag: Heimreise
Nach erlebnisreichen Radtagen geht nun leider unsere Reise zu Ende. Nach dem Frühstück treten wir die Heimreise an.

Hinweis:
EZ-Kabinen auf Anfrage. Ist bei Einzelreisenden eine Doppelkabine nicht möglich, wird ggf. der EZ-Kabinenzuschlag nachberechnet.

Streckencharakteristik:
Wir befahren meist verkehrsarme Nebenstraßen, die Wegequalität der schwedischen und dänischen Radwege ist durchweg gut. Südschweden und der Norden Dänemarks bieten ausgezeichnete Bedingungen für eine abwechslungsreiche Radreise. Die Steigungen sind von jedem Radler mit etwas Kondition leicht zu schaffen.

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Veranstalter: Berr-Reisen