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Rocky Mountains per Rad individuell
Der Inbegriff von Wildnis, Bergen und Trapper-Feeling

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Rocky Mountains - der Inbegriff von Wildnis, Bergen, Trapper-Feeling, Kanada! Diese Radreise beginnt nahe der amerikanischen Grenze. Wir folgen per Rad zuerst dem Verlauf des Columbia Rivers, um immer tiefer ins Gebirge einzudringen. Höhepunkt ist am Ende die berühmte Panorama-Straße Icefields Parkway in den Rocky Mountains, vorbei an der mächtigen Bergkulisse, blau-weißen Gletschern, grasenden Wildtieren und kristallklaren Bergseen.

Tag 1: Anreise nach Cranbrook
Individuelle Anreise nach Cranbrook. Dort angekommen, werden Sie vom Flughafen abgeholt und zu Ihrer herrlich am Stadtrand gelegenen Lodge gebracht. Vom Zimmer aus haben Sie einen Blick auf das Vogelschutzgebiet Elizabeth Lodge.
Bei einem frühen Flug können Sie am Nachmittag einen Ausflug in das 19. Jahrhundert machen. In Fort Steele lebt die Goldgräberstimmung weiter und Sie erhalten einen Einblick in das alltägliche Leben zu dieser Zeit.

Tag 2:
Cranbrook - Kimberley - Wasa Lake, 65 km / 365 hm
Nun heißt es die Räder satteln. Die erste Etappe steht bevor und die ist herrlich autofrei. Auf einer alten Bahntrasse radeln Sie fast steigungsfrei nach Kimberley. Dort können Sie sich eine Pause auf dem "Platzl" gönnen, mit Weißwurst und Bier. Dann geht es auf der Straße in Richtung Norden. Auf dieser Etappe ist der Verkehr noch sehr mager und Sie können gemütlich zum Wasa Lake radeln.

Tag 3: Wasa Lake - Fairmont Hot Springs, ca. 72 km / 477 hm
Heute geht es weiter in Richtung Norden. Ziel ist Fairmont Hot Springs, welches nach seinen heißen Quellen benannt wurde. Kurz vor den heißen Quellen treffen Sie auf die sogenannten Hoodoos, interessante Steinsäulen aus Sand. Die Hot Springs selber gehören zu den größten heißen Quellen in Kanada. Entspannen Sie doch im warmen Wasser mit Blick auf die schneebedeckten Berge.

Tag 4: Fairmont Hot Springs - Brisco, 65 km / 330 Hm
Ein sehr interessanter Tag steht bevor. Fast den ganzen Tag radeln Sie an den Columbia Wetlands vorbei. Hier verteilt sich der Columbia Fluss auf eine 500 m breite Fläche über eine Länge von fast 50 km Länge und bildet somit eines der größten noch intakten Feuchtgebiete Nordamerikas. Es bietet im Winter Lebensraum für Elche, Wölfe, Pumas, Kojoten, Otter sowie Grizzlys und Schwarzbären, bevor diese im Sommer in höhere Lagen ziehen. Es wurde von der UNESCO zum RAMSAR-Schutzgebiet ernannt.

Tag 5: 77 km, Columbia Wetlands
Ein sehr interessanter Tag steht uns bevor. Fast durchgehend radeln wir an den Columbia Wetlands vorbei. Hier verteilt sich der Fluss Columbia auf eine 500 m breite Fläche über eine Länge von fast 50 km und bildet somit eines der größten noch intakten Feuchtgebiete Nordamerikas. Es bietet im Winter Lebensraum für Elche, Wölfe, Pumas, Kojoten, Otter sowie Grizzlys und Schwarzbären, bevor diese im Sommer in höhere Lagen ziehen. Das Gebiet wurde von der UNESCO zum Ramsar-Schutzgebiet ernannt.Tag zur freien Verfügung in Golden.

Tag 6: Tag zur freien Verfügung in Golden
Heute haben die Räder Pause. Trotzdem müssen Sie nicht untätig bleiben. Golden bietet Aktivitäten für jeden Geschmack. Sei es Reiten, Raften oder Wandern. Oder hat Sie die Überflutungsflächen des Columbia River am gestrigen Tag so überzeugt, dass Sie heute eine dreistündige, geführte Kanutour auf dem Columbia River machen wollen. Alles möglich!

Tag 7: Golden - Field, 57 km / 760 hm
Heute geht es zur Sache. Den weltberühmten Icefields Parkway im Visier (den Sie morgen erreichen) geht es heute ostwärts. Direkt in Golden beginnt dann auch die Steigung, die Sie unermüdlich weiter ins Gebirge und in den Nationalpark Yoho bringt. In Field sind Sie dann auch mittendrin in den hohen Bergen.

Tag 8: Field - Lake Louise, 28 km / 550 hm
Ein ereignisreicher Tag steht bevor. Zunächst geht es nach Field, wo Sie die Räder satteln. Nach 8 km kommen Sie an eine Meisterleistung der Schienenbaukunst. Um die Bahntrasse durch eine geringere Steigung sicherer zu machen wurden die "Spiral Tunnels" gebaut. Diese Kehrtunnel sind vom Aussichtspunkt einsehbar und man muss auch nicht lange auf einen Zug warten, um die Tunnel im Betrieb zu sehen. Nach diesem kurzen Stopp geht es weiter zum Wapta Lake. Hier biegen Sie ab auf den alten Highway nach Lake Louise, der heute nichtmotorisierten Menschen vorbehalten ist. Nach 10 km auf dieser autofreien Straße kommen Sie an den Lake Louise. Bevor Sie zur Unterkunft fahren, empfehlen wir eine kleine Wanderung in die Plain of Six Glaciers zu unternehmen. Traumhafte Aussichten erwarten Sie.

Tag 9: Lake Louise - Saskatchewan Crossing, 81 km / 700 hm
Es ist soweit: Der Icefields Parkway steht an. Von den Icefields sehen Sie heute noch nicht so viel, dafür aber mehr Gletscherseen. Während der Hector-See noch recht verborgen liegt zeigt sich der Bow Lake in voller Pracht. Auch der nächste See, der Peyto-See ist ein Juwel unter den kanadischen Seen, selbst wenn Sie für einen Blick auf den See, die Hauptstraße kurz verlassen müssen.
Kurz vor dem Etappensieg überqueren Sie den mächtigen Mistaya Fluss.

Tag 10: Saskatchewan Crossing - Columbia Icefields, 50 km / 700 Hm
Die heutige Etappe ist wieder etwas kürzer, aber mit so vielen Höhepunkten, dass man sie nicht alle aufzählen kann. Immer wieder sehen Sie kleine Eisfelder auf den Bergen. Ein absoluter Höhepunkt der Reise ist das heutige Ziel, die Gletscher des Columbia Icefields. Nach Ankunft am Hotel können Sie noch einen kleinen Spaziergang zur Athabasca-Gletscherzunge machen.

Tag 11: Columbia Icefields - Sunwapta Falls, 49 km / 130 Hm
Weitere Gletscher begleiten Sie an diesem Tag und immer wieder bieten sie tolle Fotomotive. Der Sunwapta River begleitet Sie den ganzen Tag. Am Übernachtungsort teilt er sich vom Athabasca River.Dabei bildet er einen sehr sehenswerten Wasserfall, den zu besuchen sich lohnt.

Tag 12: Sunwapta Falls - Jasper
Heute ist der Athabasca River Ihr Begleiter. Auf dem Weg nach Jasper stürzt auch er sich in einen sehenswerten Wasserfall hinunter. Der Zielort Jasper kommt immer näher. Doch zuvor lohnt sich ein Stopp bei den "Five Lakes". Eine Wanderung um die Seen ist traumhaft. Die Farbe der Seen, das Grün der Bäume und das Panorama der Berge lässt jedes Herz höher schlagen. Die letzten Kilometer bringen Sie dann nach Jasper. Die Übernachtung erfolgt herrlich gelegen am Athabasca River. Abends heißt es Ausschau nach Wapiti-Hirschen halten.

Tag 13: Maligne Lake, 48 km / 260 Hm
Die letzte Etappe steht an. Ein Transfer bringt Sie und Ihre Räder zum Maligne Lake, wunderschön in die Berge eingebettet. Dort können Sie ein Boot ausleihen, um eine Tour auf dem See zu machen, bevor Sie nach Jasper zurückradeln. Halten Sie auf jeden Fall kurz vor Jasper am Maligne Canyon. Eine traumhafte, schmale Schlucht erwartet Sie.

Tag 14: Abschied von den Rockies
Individuelle Abreise von Jasper. Ein Bus bringt Sie nach Calgary. Transfer zum Hotel am Stadtrand.

Tag 15: Abreise am Abend
Von Ihrem kleinen Gästehaus am Rande der Innenstadt sind Sie zu Fuß in 20 Min. in der Innenstadt. Unbedingt empfehlenswert ist der Calgary Tower. Abgesehen von der tollen Sicht, bekommt man mit dem Audioguide umfangreiche Infos zu Sehenswürdigkeiten und Geschichte der Stadt. Am Nachmittag erfolgt dann ein Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Deutschland.

Tag 17: Ankunft in Deutschland
Nach Ankunft in Deutschland individuelle Abreise.

Wir behalten uns Änderungen im Tourenverlauf aufgrund örtlicher Gegebenheiten vor. Die Charakteristik der Reise wird hierdurch nicht verändert.

Unterkünfte
Gemäß der Ausstattung mancher Unterkünfte entlang unserer Radroute können wir nicht gewährleisten, daß stets alle Zimmer mit separaten Duschen / WC ausgestattet sind.

Alleinreisende
Einzelzimmer stehen nur in beschränkter Anzahl zur Verfügung. Die Anfrage muß zum Zeitpunkt Ihrer Anmeldung erfolgen.

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Veranstalter: Cycling unlimited

Feuer und Eis
Island mit dem Rad

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Highlights
ˇ Thermalgebiet Krysuvik
ˇ Nationalpark Thingvellir
ˇ Hraunfossar, ein knapp 1 km breiter Wasserfall
ˇ vulkanisches Zentrum Myvatn
ˇ traumhafter Vulkan Askja
ˇ 1000 Farben des Landmannalaugar

Über Islands Geologie, Gletscher, Vulkane, Flüsse und Küsten sind zahlreiche Bücher geschrieben worden. Kein Wunder, denn nirgends sonst kann man Geologie so hautnah erleben wie hier. Lavaböden, rauchende Quellen, Vulkane und tiefe Erdrisse kennzeichnen die wilde Landschaft Islands.
Auf unserer Radtour erkunden wir die interessantesten Gebiete der Insel.

Die Routenführung meidet soweit wie möglich die Ringstraße. Daher ist die Wegbeschaffenheit manchmal etwas rau. Doch das Erlebte entschädigt für manchmal etwas unbequeme Straßen, vor allem im Hochland. Wem eine Strecke mal zu rau werden sollte, kann problemlos in den Begleitbus umsteigen.
Da einige Gebiete am besten zu Fuß zu erkunden sind, wird es auch einige Wanderungen geben. Auf dieser Tour schlafen wir in Mehrbettzimmern. Abends kochen wir gemeinsam.

Reiseverlauf

1.Tag: Flug nach Island
Nach Ankunft Transfer zur Unterkunft in Keflavik.

2.Tag: Reykjanes Halbinsel
Heute radeln wir auf der Reykjanes Halbinsel und machen die erste Bekanntschaft mit dem vulkanischen Island. Die Halbinsel Reykjanes ist geprägt von riesigen Lavafeldern, durch die sich Straßen, Stromleitungen und Wasserrohre ziehen. Die Lavaformationen sind noch relativ jung, deshalb hatte die Vegetation noch keine Gelegenheit das Gebiet zu begrünen. Das Thermalgebiet Krysuvik, der Tuffkegel Keilir und die Oase Vigdisarvellir bilden die Hauptattraktionen. Übernachtung in Reykjavik. (65 km)

3.Tag: Nationalpark Thingvellir
Fahrt zum Nationalpark Thingvellir. Das Tal der Ratsversammlungen der Wikinger liegt am nördlichen See-Ende des Thingvallavatns. Hier versammelten sich die Clanchefs der einzelnen Regionen Islands, um über juristische Probleme, Fehden untereinander und Handel zu reden. Das Tal ist auch geologisch sehr interessant. Hier driften die eurasische und die amerikanische Kontinentalplatten auseinander. (50 km)

4.Tag: Gletscher Ok und Langjökull
Die erste Hochlandstrecke erwartet uns. Wir fahren nordwärts über die Kaldidalur-Hochlandstrecke nach Husafell. Höhepunkt der Reise ist die Strecke zwischen den Gletschern Ok und Langjökull. (54 km)

5.Tag: Wasserfall Hraunfossar
Nach wenigen Kilometern treffen wir auf den Hraunfossar, einem knapp einen Kilometer breiten Wasserfall. Der Bus bringt uns dann weiter nach Hofsos. Von hier radeln wir nach Olafsfjordur. Eine tolle Strecke, die zunächst an der Küste entlangführt, um dann in einem atemberaubenden Tal mit einem anspruchsvollen Pass zu münden. Die Abfahrt entschädigt für alles. (70 km)
3 h Transfer am Morgen

6.Tag: Wasserfall Dettifoss und Jökulsargljufur-Nationalpark
Nach einem zweistündigen Bustransfer nehmen wir uns radelnd den Jökulsargljufur-Nationalpark vor. Die Urgewalt Islands hat hier bizarre Basaltformationen und Schluchten gebildet. Die Radtour führt auch am größten Wasserfall Europas, dem Dettifoss, vorbei. (60 km)

7.Tag: Felsenlabyrinth Dimnuborgir
Tag für Erkundungen am Myvatn. Wir besuchen zu Fuß das Felsenlabyrinth Dimnuborgir, sowie Namarskard mit seinen Solfataren und Fumarolen.

8.Tag: Missetäterwüste
Nach einem Transfer nehmen wir uns wieder das Hochland vor. Wir starten kurz vor Herdubreidarlindir und durchfahren die Missetäterwüste zur Askja, eine wahrlich einsame Gegend. (60 km)

9.Tag: Krater des Askja
Wir erwandern den Krater des Askja auf einer abwechslungsreichen Wanderung. Anschließend Bustransfer auf abwechselnd sandiger und felsiger Strecke nach Egilstadir. (4 h Wanderung)

10.Tag: Ostfjorde
Wir erkunden die Ostfjorde. Nach der Radtour erfolgt ein kurzer Bustransfer nach Höfn, am Fuße des größten Gletschers Islands, dem Vatnajökull, gelegen. (52 km)

11.Tag: Ringstraße von Jökulsarlon
Heute radeln wir auf der Ringstraße von Jökulsarlon, dem Eissee, zum Nationalpark Skaftafell. Es fällt uns schwer, anschließend in den Bus zu steigen und weiterzufahren. Wir übernachten in Kirkjubaejarklaustur. (57 km)

12.Tag: Die letzten Hochlandetappen
Die letzten Hochlandetappen stehen uns bevor. Nach einem kurzen Bustransfer radeln wir auf einer herrlichen Strecke nach Landmannalaugar. Je nach Wetter sind dann auch einige Furten zu durchqueren. (66 km)

13.Tag: Die tausend Farben des Landmannalaugar
Frühmorgens erkunden wir die tausend Farben des Landmannalaugar. Bei schönem Wetter glauben wir uns in ein Gemälde versetzt. So unwirklich erscheinen die Farben. Dann satteln wir die Räder und radeln zum Burfell, am Fuße des Hekla gelegen. Besser kann man den letzten Radtag nicht verbringen. (50 km)

14.Tag: Geysir Strokkur und Gullfoss-Wasserfall
Mit dem Bus erkunden wir heute noch die letzten Sehenswürdigkeiten, den Geysir Strokkur und den Gullfoss-Wasserfall.

15.Tag: Transfer zum Flughafen und Rückflug
Heute erfolgt die Rückreise nach Deutschland.

Generelle Hinweise

Charakteristik
Diese Reise ist für Leute gedacht, die Naturerlebnis vor Komfort stellen. Längere Strecken und teilweise Schotterpisten setzen zudem eine gute Kondition voraus. Man kann jedoch jederzeit in das Begleitfahrzeug umsteigen.

Wichtige Hinweis
Bei 4 bis 8 Personen besteht die Möglichkeit die Reise auch als Kleingruppe zu machen.
Bei dieser Kleingruppe fährt der Reiseleiter das Begleitfahrzeug. Er ist jedoch immer in der Nähe der Radler.

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Veranstalter: Cycling unlimited

Marokko - MTB
Wüste, Canyons und Oasen

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ˇ Wüstenlandschaft Djebel Saghro
ˇ Spektakuläre Piste über den Tazazart-Pass
ˇ Oasen und üppige Palmenhaine
ˇ Dades Valley - Tal der tausend Kasbahs
ˇ 1.001-Nacht in Marrakech - Orient pur!

Vom Hohen Atlas im Norden bis zum Djebel Saghro-Massiv im Süden durchqueren Sie faszinierende Wüstenlandschaften. Sie begegnen gastfreundlichen Berbern in traditionellen Dörfern und Nomaden im Hochland. Tiefe Schluchten, wehrhafte Kasbahs und grüne Oasen, Vulkanlandschaft aus Stein und Sand - eine Szenerie wie aus dem Bilderbuch. Eine Biketour voller Abwechslung und Höhepunkte.
Das Tal des Dadès ist Teil der "Straße der 1000 Kasbahs" und ihr reizvollster Abschnitt. Mit geometrischen Mustern verzierte Wehr- und Wohnburgen aus Lehm reihen sich hier wie Perlen einer Schnur aneinander. Das Saghro-Massiv, zwischen den Flusstälern des Draa und des Dadès, beeindruckt durch seine zerklüftete, von tiefen Schluchten durchzogene Vulkanlandschaft. Mit dem Mountainbike durchqueren Sie das Wüstengebirge gemeinsam mit Ihren Begleitern - im Atlas-Gebirge beheimatete Berber.
Grüne Palmenhaine und Oasen bilden einen schönen Fabkontrast zu den rötlichen Bergen, die die Täler flankieren. Verwitterte, bizarre Felstürme und monumentale Tafelberge schillern im wechselnden Licht. Weit schweift der Blick zu ockerfarbenen Gebirgszügen, metallisch schimmernden Felswänden und in der Abendsonne leuchtenden Bergen! Abends duftet würziges Couscous aus der Trekkingküche, dazu gibt es frischen Pfefferminztee.
Erleben Sie zum Abschluss die Altstadt von Marrakech - das bunte orientalische Treiben in den Souks und auf den Plätzen mit ihren verlockenden Obstständen, Garküchen und einladenden Cafés - eine Welt wie aus 1001 Nacht.

Reiseverlauf

1. Tag Anreise nach Marrakech
Individuelle Anreise nach Marrakesch. Gerne machen wir Ihnen ein passendes Flugangebot zu Ihrer Reise. Der Transfer vom Flughafen zum Gruppenhotel ist nur am Anreisetag bzw. nur zum Gruppenflug inkludiert. Bei anderer Anreise organisieren wir Ihnen auf Anfrage gerne einen Transfer gegen Gebühr.

Ein Repräsentant unserer Agentur erwartet Sie am Flughafen und bringt Sie ins nahe gelegene Gruppenhotel. Für den morgigen zeitigen Start kontrollieren wir unsere Bikes bzw. bauen diese zusammen. Wer mag, bummelt noch auf eigene Faust durch die Stadt und taucht ein in diese Welt aus 1001 - Nacht.
(A)

2. Tag Marrakesch - Tinerhir - Todra
Nach einen zeitigen Frühstück fahren wir auf landschaftlich eindrucksvoller Strecke mit einem Kleinbus über das hohe Atlas Gebirge nach Quarzazate (ca. 5 Std.), wo wir unser Mittagessen einnehmen. Unsere Fahrt führt anschließend noch ein paar Stunden bis in die Oasenstadt Tinerhir. Je nach Strassenverhältnissen und Ankunftszeit haben wir evtl. die Möglichkeit zu einer kurzen Biketour entlang der Landstraße, die sich sanft hinaufzieht bis zum Eingang der spektakulären Todra Schlucht, unserem heutigen Tagesziel. Die Todra-Schlucht ist auch als Mekka für Felskletterer bekannt.
Bikeetappe 12 km, Aufstieg 200 HM (FMA)

3. Tag Tamatattouchte - Dades Schlucht
Unser Ausgangspunkt ist heute die prächtige Todra Schlucht, die den Hohen Atlas vom Jebel Sahro trennt. Die Sonne am frühen Morgen lässt die Felswände der Schlucht in prachtvollen Farben leuchten, das Spektrum reicht von rosa bis zu tiefem Ocker. Später genießen wir eine beeindruckende Sicht auf die in der Ferne liegenden schneebedeckten Berge und deren sanfte Ausläufer.
Die erste 20 km fahren wir auf Asphalt, es geht relativ einfach durch die Schlucht in Richtung Hohen Atlas. Nach dem Dorf Tamatattouchte verlassen wir den Asphalt und eine ruppige Piste führt steil bergan durch eine Felslandschaft bis auf das einsamen Hochland. Dort lassen nomadische Berberhirten ihre großen Ziegenherden weiden.
Der letzte Anstieg auf den Pass (2800 m) führte über enge Haarnadelkurven, die Steigung ist mäßig, der Untergrund gut. Vom Pass führt eine lange Abfahrt in das Dorf Msemrir. Von dort gibt es einen kurzen Transfer zu unserem Hotel in der spektakulären Dades Schlucht.
Bikeetappe 69 km, Aufstieg 1360 HM, Abfahrt 908 HM (FMA)

4. Tag In Richtung Boulmane Dades
Heute erwarten uns viele Fotostopps auf unserer 25 km langen Etappe durch die wilde und wunderschöne Dades Schlucht. Faszinierende Felsformationen und beeindruckende mächtige Kasbahs, umrahmt von Mandel- und Feigenbäumen, bilden die Szenerie.
Bevor wir die Straße verlassen, stärken wir uns noch in einem schön gelegenen Cafe mit herrlicher Aussicht. Ab hier windet sich eine wellige Piste durch eine herrliche Wildnis mit roten Bergen und wüstenhaften Ebenen. Nach weiteren ca. 16 km erreichen wir das malerische Dorf Bou Thrar. Hier tauchen wir in vergangene Zeiten ein und genießen unser Mittagessen auf einer schönen Dachterrasse eines alten Riads. Wir bestaunen die nahegelegenen Kasbahs und die umliegende Bergszenerie. Es fällt schwer, sich loszureißen von diesem liebenswerten Dorf, aber vor uns liegt noch der Anstieg auf einen Pass am Ende des Tales. Im Zick-Zack-Kurs geht es aus dem Tal heraus, hinter uns sehen wir den mächtigen und schneebedeckten Gipfel des Mgoun, dem dritthöchsten Berg Marokkos. Auf der Paßhöhe werden wir dann mit einer herrlichen Aussicht in alle Richtungen belohnt.
Eine letzte Etappe führt über eine weite Ebenen nach El Kelaa M’Gouna. Hier treffen wir unser Begleitfahrzeug, das uns in rund 20 Minuten Fahrt nach Boulmane Dades zu unserem Quartier für die Nacht bringt.
Bikeetappe 60 km, Aufstieg 890 HM, Abfahrt 1123 HM (FMA)

5. Tag Tizi Tazazart - N’kob
Nach dem Frühstück führt ein kurzer Transfer zum Dorf Tagdilt. Von hier aus biken wir auf einer Piste etwa 20 km durch eine schöne Landschaft, passieren kleine Dörfer und Oasen, und nähern uns dem wunderschönen Jebel Sahro Massiv. Vom Dorf Izemgane aus beginnen wir unsere Überquerung des Jebel Sahro mit einem Anstieg, der wohl zu den schönsten der Welt zählt. Eine Serie von Serpentinen bringt uns auf die einsame und ruhige Hochebene, von der aus wir einen schönen Blick auf den Berg Amalou n’Mansour genießen können, der mit 2712 Metern die höchste Erhebung des Jebel Sahro Massivs bildet.
Von hier aus setzen wir unseren Aufstieg in ein wüstenhaftes und unberührtes Nomadenland und erreichen so den Kamm Tizzi n’Tazazart (2270m),.
Durch eine Landschaft mit flachen Tafelbergen und tiefen Schluchten windet sich der Weg 16 km hinab durch eine felsige Landschaft gekrönt von den fantastischen Felsformationen bei Bab n’Ali. Diese berühmten Zwillingsfelsentürme sind das Wahrzeichen der Jebel Sahro Massivs. Darunter liegt eine gemütliche Herberge, wo es erfrischende, eiskalte Getränke, zu kaufen gibt.
Die Fahrt wird ab hier nun sanfter und führt durch einen Talgrund mit Mandelbäumen und Oasen. Ein letzter kurzer Anstieg bringt uns ins Draa Tal zu unserem heutigen Tagesziel, nach N’kob. Von der Hotelterrasse genießen wir eine wunderschöne Aussicht auf den Palmenhain einer Oase.
Bikeetappe 73 km, Anstieg 1038 HM, Abfahrt 1510 HM (FMA)

6. Tag Draa Tal - Zagora
Das Fahrzeug bringt uns heute ca. 40 km bis zum Beginn unserer Bikeetappe. Auf einer ruhigen Piste folgen wir dem Ostufer des Flusses. Wir sind nun wahrlich im Land der zahlreichen Kasbahs. Unsere Route punktet mit prachtvollen Palmenhainen, in denen Dattelpalmen, Oliven-, Mandel- und Zitrusbäume gedeihen. In Kontrast zu den vorigen Tagen ist die Route heute relativ flach und die weite der Landschaft, in der wir uns südwärts in Richtung der Sahara-Dünen bewegen, ist nahezu episch. Unser heutiges Tagesziel am Eingang der Sahara ist die Stadt Zagora . Ein "Muß" ist der Fotostop am berühmten Zeichen ’Tombouctou 52 jours’. Unser Hotel liegt ruhig am Stadtrand.
Bikeetappe 69 km, Aufstieg 365 HM, Abfahrt 490 HM (FMA)

7. Tag
Ein früher Start und ein kurzer Transfer bringt uns heute zu unserer letzten Bikeetappe ins Dorf Tansikht. Wir folgen dem schönsten und üppigsten Abschnitt des Draa Tales in Richtung Westen. Die Route führt uns entlang einer Vielzahl von Palmenoasen Es geht entlang eines üppig grünen Streifens von Palmerien unterhalb des unverwechselbaren Bergmassivs des Jebel Kissane. Wir passieren viele freundliche Berberdörfer, wahrscheinlich werden Kinder versuchen uns unterwegs Datteln zu verkaufen.
Wenn Zeit bleibt, erkunden wir die alten Wachtürme, die für diese Region Marokkos besonders typisch sind. Nach ungefähr 25 km auf befestigten Trails erreichen wir die großartige Kasbah von Tamnougalt. Hier nehmen wir uns Zeit für eine Besichtigung, bevor wir nach Agdz zu unserem Mittagsstop weiterfahren. Unsere Biketour endet hier und wir beladen unser Begleitfahrzeug für die Rückfahrt nach Marrakesch.
Die Strasse überquert den Tizi n’Tinifitt Paß und führt hinab nach Ouarzazate, wo sie dann wieder ansteigt nach Tizi n’Tichka. Unterwegs halten wir an für ein gemeinsames Abschiedsessen, bevor wir dann gegen Abend Marrakech erreichen und unser Hotel beziehen. Lassen wir uns noch verzaubern vom bunten orientalischen Treiben in den weitläufigen überdachten Souks und auf dem großen Platz Djemaa el Fna mit seinen Gauklern, Schlangenbeschwörern, Märchenerzählern und Betreibern von Garküchen, Obst - und Nuss-Ständen. Wer genug vom Trubel hat, ist bestens und vor allem zum Sonnenuntergang in einem der Dachterrassen-Cafes aufgehoben, um das pulsierende Leben aus ruhiger Distanz zu verfolgen.
Bikeetappe 36 km, Aufstieg 441 HM, Abfahrt 334 HM (FMA)

8. Tag Individuelle Heimreise
Nach dem Frühstück haben Sie je nach gebuchten Flug nochmals Gelegenheit zu einem letzten Stadt- und Einkaufsbummel. Mit einem Transer zum Flughafen enden die Leistungen unseres Partners.
(F)

Generelle Hinweise

Charakter der Tour und Anforderungen
MTB-Touren bieten die Möglichkeit, Naturlandschaften und Klimazonen weltweit aktiv zu bereisen. Oft lassen sich die Anforderungen aber nicht direkt mit jenen der Touren von zu Hause vergleichen. Beachten Sie bitte neben Entfernungsangaben und Höhendifferenzwerten vor allem die absolute Seehöhe und das dort herrschende Klima. Bei den meisten MTB-Touren steigern Begleitfahrzeuge den Komfort.

Unsere Routen verlaufen teils über asphaltierte Straßenabschnitte und teils über befestigte, grob- bis feinkörnige Pisten. Unser Begleitfahrzeug mit Fahrer und Koch folgt uns auf den Tagesetappen. Es transportiert das gesamte Gepäck kann im Notfall zur Gruppe beordert werden. Das Fahrzeug begleitet die Gruppe jedoch nicht durchgehend, da es oft Umwege in Kauf nehmen muss und deshalb auf anderer Route zum Übernachtungsort gelangt.

Die für uns fremdartige Küche sowie die einfachen Verhältnisse in den besuchten Regionen verlangen von allen Reiseteilnehmern/-teilnehmerinnen Verständnis, Toleranz und die Bereitschaft, sich anzupassen und weitgehend auf Komfort zu verzichten. An den MTB-Tagen bereitet der Koch unter Mithilfe des örtlichen Führers und Fahrers die Mahlzeiten vor: Während der Mittagsrast picknicken Sie in der Natur, auf Decken oder Matten am Boden sitzend. Meist wird eine bunte Salatplatte mit Brot sowie Käse oder Fisch aus der Dose gereicht. Morgens gibt es Brot, Käse, Marmelade und Margarine sowie Tee und Kaffee. Abends bereitet der Koch im Küchenzelt eine warme Mahlzeit mit ausreichend Suppe und einem Hauptgericht zu. Dieses besteht abwechselnd aus den Nationalgerichten Tagine und Couscous oder aus Nudeln mit Beilagen. Zum Abschluss gibt es meist einen Nachtisch und Pfefferminztee.

Während der Tour ist volle Verpflegung (Frühstück, Mittagsimbiss, Abendessen) eingeschlossen, beginnend mit Abendessen in Tag 1 und enden mit Frühstück in Tag 8. An oder nahe den Lagerplätzen besteht meist die Möglichkeit, sich an einem Bach oder Fluss zu waschen.

Die An- und Abreise zur/von der Biketour erfolgt in einem Kleinbus - je nach Gruppengröße evtl. mit einem 2. Fahrzeug für den Transport von Gepäck und Rädern. In Marrakech übernachten Sie in einem Mittelklassehotel, während der Tour in in Berberhäusern (Schlaflager) bzw. einfachen Gästehäusern.

Profil
Mittelschwere Trails auf felsigem und sandigem Untergrund, relativ lange Tagesetappen von rund 70 km mit max. 1200 hm im Anstieg.

Wichtige Hinweise
Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.
Marokko ist ein islamisches Land. Rücksichtnahme und Toleranz in Bezug auf die religiösen Gefühle der Bevölkerung sollten allen Mitreisenden selbstverständlich sein. Shorts oder Bermudas (an Frauen und Männern), kurze Röcke und ärmellose Kleidung sind ebenso wenig angebracht wie tiefe Ausschnitte. Nicht nur bei den Berbern im Gebirge, sondern auch in den Städten beleidigt freizügige Kleidung das Anstandsgefühl der Menschen. Bitte richten Sie sich streng nach den Gepflogenheiten im Land. Auch beim Fotografieren ist Zurückhaltung angemessen.

Sicherheit
Berücksichtigen Sie die jeweiligen Reiseinformationen und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes bzw. Aussenminsteriums.

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Veranstalter: Cycling unlimited

Kettle Valley Tour
Radreise durch die Wildnis Westkanadas

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Auf unserer begleiteten Kettle Valley Tour radeln wir überwiegend auf umgewandelten Eisenbahntrassen von den Kootenays im Südosten von British Columbia (BC) nach Vancouver an der Pazifikküste. Die meiste Zeit werden wir dabei auf dem Herzstück des Trans Canada Trail reisen. Diese Radtour wurde für Freizeitradler konzipiert, die das Radeln auf Rail Trails durch die Wildnis mit den Annehmlichkeiten und der Sicherheit einer geführten Gruppenreise verbinden möchten.
Unsere Abenteuerreise beginnt am Castlegar Airport mit dem Abholen der Gäste gegen spätestens um 18.00 Uhr. Unsere Tagesetappen bewegen sich zwischen 35 und 70 km.

Reiseverlauf

1. Tag: Abholung am Flughafen Castlegar
Anreise per Flug nach Castlegar bis spätestens 18 Uhr (nicht im Preis enthalten). Am Flughafen begrüßt Sie Ihr Reiseleiter mit einem herzlichen Willkommen in Kanada! Transfer zu Ihrem Hotel.

2. Tag: Slocan - Crescent Valley
Ein kurzer Transfer bringt uns nach Slocan, wo unsere Radtour beginnt. Heute fahren wir mit unseren Rädern auf dem malerischen Columbia & Kootenay Railway, einst Teil des beeindruckenden Canadian Pacific Railway, am Slocan River entlang. Unsere Mittagspause verbringen wir entspannt im "Nature Park" bei Winlaw. Wer traut sich, im Fluss zu baden? Eine echt kanadische Erfahrung! In Castlegar übernachten wir in einem Motel.

3. Tag: Castlegar - Grand Forks
Nach einem Transfer geht es heute vorwiegend bergab. Schöne Aussichten und Chancen auf Sichtung von Bären begleiten uns. In der Mittagspause haben Sie die Möglichkeit, sich im Kettle River abzukühlen, bevor Sie an diesem bis Grand Forks entlang radeln.

4. Tag: Grand Forks - Greenwood
Frisch erholt geht es hinauf zum ehemaligen Eisenbahnknotenpunkt Eholt, dann gemütlicher abwärts in die verschlafene, aber romantische ehemalige Bergbaustadt Greenwood, die "kleinste Stadt Kanadas". Hier gönnen wir uns einen Kaffee im urigen Saloon und fühlen uns in eine längst vergangene Zeit versetzt.

5. Tag: Greenwood: Ruhetag
Heute können wir die Füße hochlegen! Wir haben uns einen Pausentag verdient. Wir können in der Hängematte entspannen oder uns den schönen Ort Greenwood anschauen.

6. Tag: Greenwood - Beaverdell
Wir radeln heute zunächst nach Midway. In Midway endet die Columbia & Western-Bahnstrecke und wir kommen nun auf die legendäre Kettle Valley Railway-Trasse, die 1915 eröffnet wurde, jedoch inzwischen längst stillgelegt ist. Ab dort fahren wir entlang des idyllischen Kettle River. Bei Paul Lautard’s einladendem "Rest Stop" mit seinen vielfältigen Relikten aus der aktiven Zeit der Kettle Valley Railway nehmen wir unser Lunch ein. Anschließend erfolgt ein Transfer nach Beaverdell. Wir übernachten heute in Beaverdell, mit knapp 120 Einwohnern inzwischen fast eine Geisterstadt.

7. Tag: McCulloch Lake - Myra Canyon - Kelowna
Wieder steht morgens ein Transfer an. Die heutige Tagesetappe beginnt am McCulloch Lake und gilt als einer der spektakulärsten Abschnitte unserer Radtour auf dem Trans Canada Trail: per Rad geht es heute durch die beeindruckende Schlucht des Myra Canyon über 18 hölzerne Brücken, über die früher die Eisenbahnlinie führte, mit fantastischen Blicken auf den Okanagan Lake. Die Übernachtung erfolgt heute in Kelowna.

8. Tag: Kelowna - Penticton
Ein kleiner Transfer bringt uns heute den Berg hinauf. Es erwartet uns eine landschaftlich reizvolle Radtour mit fabelhaften Aussichten auf den Okanagan Lake, die umliegenden Weinberge und Obstplantagen. Noch in den 70er Jahren ist hier die letzte Eisenbahn gefahren, welch schöne Panoramastrecke! Wir nähern uns "Kanadas Früchtekorb", dem Okanagan Valley und radeln bis nach Penticton, am Ufer des imposanten Okanagan Lake. Transfer nach Okanagan Falls.

9. Tag: Okanagan Falls - Osoyoos: Ruhetag
Heute können wir einfach mal in der Sonne faulenzen. Wer Lust hat, kann auch zum Nk’Mip-Wüstenkulturzentrum in Osoyoos, 20 km nördlich der US-Grenze, mitfahren (per Kleinbus). Hier erfahren wir von einem einheimischen Führer des indianischen Stammes viel Wissenswertes und Interessantes über dessen Geschichte und Kultur, aber auch über die Natur, Tiere und Pflanzen der dortigen Wüstensteppe. Interessante Filme und Ausstellungen zeigen, wie das Leben hier einst war und geben uns einen schönen Einblick. Gemeinsam fahren wir mit dem Kleinbus wieder zur unserer Unterkunft zurück und lassen uns das Abendessen schmecken. Ein kleiner Stopp wird auch beim interessanten Spotted Lake gemacht.

10. Tag: Zugfahrt - Radtour an der Skaha Lake Bahnlinie
Wir steigen heute Vormittag in den nostalgischen Kettle Valley Railway-Dampfzug und genießen die historische, gemütliche Fahrt durch fruchtbare Obstplantagen und Weinberge. Die Dampflok schnauft und rüttelt, sicher hat sie schon einige der von uns geradelten Strecken auf dem Buckel. Am Ende der Zugfahrt warten unsere Räder schon und wir fahren auf der schönen Skaha Lake Bahnlinie. Die Übernachtung erfolgt wieder in Okanagan Falls.

11. Tag: Okanagan Falls - Osprey Lake - Jellicoe
Nach einem Transfer nach Summerland radeln wir mit geringer Steigung stetig bergauf. Hier ist Durchhaltevermögen gefragt. Für die steile Anfahrt zu unserer Unterkunft gibt es einen Transfer!Wer möchte, kann beim Endspurt nochmal richtig Gas geben.

12. Tag: Jellicoe Station - Princeton
Nach einigen Kilometern erreichen Sie den etwas kürzeren Erris Tunnel (91 m), den Sie inzwischen locker durchradeln. Pittoreske Aussichten in das Similkameen Valley und eine Strecke durch offenes Weideland charakterisieren den heutigen Tag. Die Strecke windet sich gemütlich abwärts, Wildblumen säumen den Weg. Erneut musste der Konstrukteur McCulloch eine größere Steigung hinunter nach Princeton überwinden, weshalb die Bahnlinie in drei außergewöhnlichen Schleifen mit einem Gefälle von max. 2,2% bis in die Stadt geführt wurde. In dieser Gegend hat sich außerdem einst der Kutschen- und Zugräuber Bill Miner versteckt, und die Legende besagt, dass Teile seiner Beute immer noch in den Hügeln entdeckt werden können. Vielleicht möchten Sie heute auf Schatzsuche gehen?

13. Tag: Abreise / Fahrt zum Otter Lake
Der Bus bringt uns zur Greyhound-Station, von wo wir mit den Greyhound-Bus nach Vancouver fahren können. Ohne Umsteigen erreichen Sie nach 5 Stunden gemütlicher Fahrt Vancouver.

18-tägige Variante

13. Tag: Princeton - Otter Lake
In Princeton trifft der Similkameen River auf den Tulameen River, dem wir heute per Rad folgen. Durch ein enges Tal windet sich der Fluss, begleitet unseren Weg mit steil aufragenden rostfarbenen Felswänden. Der Kontrast zum frischen Grün der Pinien, dem goldfarbenen Sand der Uferbänke und den herrlich blauen Fluten des Flusses ist atemberaubend. Hier fand 1885 ein Goldrausch statt, und einige Goldsucher jagen heute noch ihrem Glück hinterher. Am idyllischen Otter Lake lassen wir den Tag ausklingen.

14. Tag: Otter Lake - Coquilha Lakes: ca. 50 km / 250 Hm
Entlang des Otter Lake radeln wir mal mit fernerem Horizont, mal durch das enge Tal am Frembd Lake. bald durch den früher bedeutsamen Eisenbahnort Brookmere. Heute ist es beinahe ein Geisterort, wo man jedoch immer noch viele gut erhaltene Zeugnisse der Eisenbahnzeit sieht. Wir sind nun der Pazifik-Küste sehr nahe und auch die Temperaturen steigen merklich. Erfrischen Sie sich doch mit einem Sprung in den Coldwater Fluss, der uns auf dieser Etappe begleitet. Bis zur Coquihalla Station haben wir eine lange Steigung mit ca. 0,8% vor uns. Der Untergrund ist manchmal nicht ganz einfach und erfordert volle Konzentration. Dafür entschädigt die typisch kanadische Landschaft, Tannen säumen den Weg, der Coquihalla River bahnt sich weiß schäumend seinen Weg.

15. Tag: Coquilha Lakes - Hope: ca. 60 km / 250 Hm
Heute geht es per Rad sehr spektakulär weiter. Auf unserer letzten atemberaubenden Abfahrtsstrecke lassen uns die faszinierenden Ausblicke auf die uns umgebenden Berge nur so staunen! In der Nähe von Hope fahren wir durch die spektakulären Othello-Tunnel, die ebenso wie die Myra Canyon-Brücken ein ingenieurtechnisches Meisterstück darstellen. Während neben uns der Fluss weiß schäumend die Schlucht hinunter donnert, radeln wir durch die mit einfachsten Mitteln kerzengerade in den massiven Fels gesprengten Tunnels hindurch. Wieder kommen die Stirnlampen zum Einsatz!

16. Tag: Hope - Fort Langley (Transfer)
In der National Historic Site Fort Langley wurde im Jahr 1858 die Kronkolonie British Columbia ausgerufen. Wir besuchen sozusagen den Geburtsort B.C. und erfahren bei einer Führung durch das restaurierte Fort mehr über den damals florierenden Pelzhandel, den Goldrausch und die Bedeutung des Forts. Am Nachmittag bringt uns der Transfer dann nach Vancouver.

17. Tag: Vancouver - ca. 20 km
Wir sind am Ziel angekommen! Vancouver - die Metropole im Westen Kanadas. In der Ferne von den North Shore Mountains eingerahmt, ist Vancouver selbst recht flach und somit ideal für unsere heutige Radtour zum Ausklingen der Reise. Wir radeln durch den grünen Stanley Park, wo viele Totempfähle an die indianische Geschichte erinnern. Per Rad geht es auch nach China Town und zur weltweit ersten Dampfuhr in Gastown.

18. Tag: Abreise
Am Morgen (gegen 10 Uhr) erfolgt ein Gruppentransfer zum Flughafen in Vancouver. Es heißt Abschied nehmen. Der Reiseleiter verabschiedet die Gruppe am Flughafen. Wer noch weiter in Vancouver bleiben möchte, kann auch noch einige Tage verlängern.

Generelle Hinweise

Einzelzimmer
Einzelzimmer stehen nur in beschränkter Anzahl zur Verfügung. Die Anfrage muß zum Zeitpunkt Ihrer Anmeldung erfolgen.

Routenverlauf
Aufgrund örtlicher Gegebenheiten kann eine Routenumstellung bzw. -änderung erforderlich werden.

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Veranstalter: Cycling unlimited

Radeln auf Vancouver Island

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Highlights

ˇ Radfahren, Wandern, Kajak/Kanu
ˇ Highlights von Vancouver Island
ˇ Fahrt mit Wassertaxi und historischem Frachtschiff
ˇ Gute Grundkondition für Rad und Wandern erforderlich, keine Kanu-/Kajakerfahrung notwendig
ˇ Komfortverzicht teilweise notwendig, Mithilfe bei der Essenszubereitung erwünscht

Bären, Lachse, endlose Wälder - die Klischees einer Kanada-Reise werden auf Vancouver Island umfassend bestätigt. Abwechslungsreich und spannend, per Rad, zu Fuß oder mit dem Kajak erkunden wir die Perle West-Kanadas. Wir sehen in klaren Bächen die Lachse springen, Wale ins Wasser des Pazifik tauchen, Bären in die Büsche flüchten. Der "Traum Kanada" wird wahr!

Reiseverlauf

1. Tag: Anreise nach Port Hardy
Anreise nach Port Hardy (nicht im Preis enthalten).Hier begrüßt Sie der Reiseleiter mit einem herzlichen Willkommen in Kanada! Vom Flughafen Gruppentransfer ins Hotel.

2. Tag: Port McNeill 30 km
Die Radtour beginnt. Wir radeln südwärts nach Port McNeill. Auf dem Weg machen wir Mittagspause im Misty Lake Ecological Reserve. Die Übernachtung erfolgt in Port McNeill.

3. Tag: Alert Bay und First Nations
Wir erkunden heute das Dorf Alert Bay. Mit der Fähre geht es zunächst zur Cormorant Island. Dort besichtigen wir das "U’mista Cultural Centre and Museum". Wir lernen das traditionelle Potlach-Fest der amerikanischen Indianer der nordwestlichen Pazifikküste kennen und können zahlreiche zeremoniellen Masken bewundern. Auch zahlreiche Totems sind zu sehen.

4. Tag: Walbeobachtung und Sayward 30 km
Ein kurzer Trasfer bringt uns nach Telegraph Cove. Von hier aus unternehmen wir eine 4-stündige Walbeobachtungstour, bei der die Chance Orcas zu sehen recht hoch ist. Auch die Sichtung von Buckelwalen und Seelöwen ist möglich. Nach dem Mittag erfolgt ein weiterer Transfer bis zum Startpunkt der Radtour. Die letzten 30 km bis Sayward verbringen wir auf dem Rad.

5. Tag: Campbell River 75 km
Die erste längere Radtour steht bevor. Unser Ziel ist die Lachshauptstadt Kanadas, Campbell River.

6. Tag: Comox: 59 km
Nach dem Frühstück fahren wir direkt weiter zum Elk Falls Provincial Park. Das donnernde Tösen zeigt uns den Weg zum 25 m hohen Wasserfall. Über eine Felsklippe stürzt das Wasser hier direkt in einen Canyon, einfach fantastisch! Wieder auf den Rädern fahren wir entlang der Küste von Oyster Bay bis nach Comox.
Unterwegs sehen wir die Comox Valley grösste Douglasie.

7. Tag: Strathcona Provincial Park: Wandern 8 km, Fahrrad 55 km
Ein Transfer bringt uns zum Strathcona Provincial Park. Mitten im Zentrum von Vancouver Island gelegen, ist er gleichzeitig auch der größte und älteste Park der Insel. Sie wandern zum Lake Helen MacKenzie und von dort weiter zum Battleship Lake. Je nach Bedingungen können Sie auch eine längere Variante wählen. Der Weg führt uns durch grüne Almen mit brummenden Bienen, über Holzstege an den Seen vorbei und bietet eine herrliche Aussicht auf die höchsten Berge von Vancouver Island. Nach der Wanderung besteigen Sie das Rad und radeln bergab Richtung Comox. Auf dem Weg bietet sich ein Abstecher zu den schäumenden Nymph-Falls an, die über mehrere kleine Stufen hinab sprudeln. Schauen Sie sich noch das größte Blockhaus Kanadas an, bevor Sie wieder nach Courtenay zurückkehren.

8. Tag: Denman und Hornby Inseln, 4 km Wandern und 56 km Rad
Ein Transfer bringt uns zur Fähre zur Denman Insel, die wir nach 10 min Überfahrt erreichen. Wir durchqueren Denman Island und setzen dann mit einer weiteren kurzen Fährfahrt auf Hornby Island über. Dort besichtigen wir den Samstagsmarkt, auf dem lokale Künstler und Handwerker ihre Waren verkaufen. Im Heliwell Park machen wir eine 4 km Wanderung zu eine mit Douglasien bewaldete felsige Landzunge.

9. Tag: Radtour entlang der Ostküste, 56 km Rad
Entlang der Ostküste von Vancouver Island geht es heute zum langen Sandstrand von Rathtrevor. Unterwegs holen wir uns Austern direkt von der "Farm" und bereiten sie lecker zum Abendessen zu. Rathtrevor ist besonders im Sommer einer der beliebtesten Erholungsorte auf der Insel, da sich der Sandstrand bei Ebbe noch vergrößert und das Wasser vom warmen Sand bei Flut erwärmt wird. Von den Muschelbänken angelockt, sehen wir vielleicht auch Fisch- oder Weißkopfseeadler.

10. Tag: Kanutour im Zedernkanu, Pacific Rim Nationalpark, 4 h Kanu
Ein Transfer bringt uns heute an die Westküste von Vancouver Island nach Tofino, im Clayoquot Sound, einem zerklüfteten Küstengebiet mit kleinen Inseln und hohen Bergen. Eine Traumlandschaft. Die Region ist Hauptschauplatz von Frank Schätzings Roman "Der Schwarm".
Zudem ist Tofino der Schauplatz eines der größten Siege der Native People, die den Schutz der Landschaft gegenüber der Holzindustire durchsetzen konnten. Dazu erfahren wir mehr auf der äußerst informativen Kanufahrt. In nach den Traditionen der Indianer erstellten Zedernkanus bewegen wir uns heute wie die Urbewohner fort. Ein schönes Gefühl, naturverbunden, immer mit dem Geruch des Holzes in der Nase. Wir kommen der Indianerkultur auf diese Weise sehr nahe. Nach einer Stunde paddeln kommen legen wir auf Mearas Island an und unternehmen eine Wanderung zu tausend Jahre alten Zedernbäumen. Mit dem indianischen Kanu geht es wieder zurück nach Tofino. Eine traumhafte und informative Tour.

11. Tag: Pacific Rim National Park, ca. 40 km
Heute radeln wir entlang des Pacific Rim Nationalparks nach Ucluelet, dem "Sicheren Hafen". Seit den 90er Jahren hat hier der Ökotourismus mit Walbeobachtungen und Aktivtouren die Fischerindustrie abgelöst.
Unterwegs besichtigen wir die Long Beach mit seinem kilometerlangen Strand und dem Regenwald. Das Kwisitis Visiter Centre ist sehenswert und gibt unzählige Infos zur Landschaft und die Geschichte der Region. Am Strand sollten Sie mal schauen, ob Sie die Spuren von Wolf oder Puma finden.
In Ucluelet unternehmen wir eine Wanderung auf dem bekannten Wild Pacific Trail, einem Wanderweg entlang der wilden Westküste von Vancouver Island. Die Wellen des Pazifiks schlagen hier gegen die Felsen, die Gischt erfüllt die Luft mit leichtem Nebel, wir riechen das Meer und den Wind und lassen uns die Haare zerzausen.

12. Tag: Ucluelet, Fahrt mit dem Frachtschiff
Der heutige Tag beginnt gemütlich mit Zeit zur freien Verfügung in Ucluelet. Am Inner Harbour schauen wir den Fischern beim Einholen des Fangs zu und beim Weiterschlendern sehen wir vielleicht sogar den ein oder anderen Seelöwen oder einige Seehunde. Das Ucluelet Aquarium bietet für die Interessierten eine schöne Möglichkeit, die biologische Vielfalt der lokalen Meeresbewohner kennen zu lernen, ganz ohne nasse Füße zu bekommen. Gegen 14 Uhr besteigen wir ein historisches Frachtschiff und fahren entlang der spektakulär rauen Küste und durch den Fjord Alberni Inlet bis Port Alberni.

13. Tag: Rathtrevor, 45 km
Auf dem Weg nach Rathtrevor besuchen wir die Cathedral Grove (MacMillan Provincial Park) - einen Wald mit mehr als 800 Jahre alten Douglasien. Die Baumriesen können einen Umfang von bis zu neun Metern erreichen!
Am Cameron Lake entlang geht es dann weiter Richtung Küste nach Rathtrevor. Kurz vor dem Ziel kommen wir noch an den Englishman Falls vorbei.

14. Tag: Abreise nach Vancouver oder weiter nach Mill Bay, 63 km
Wer hier seine Reise beenden möchte: Morgens (gegen 10 Uhr) erfolgt ein Transfer zur Fähre nach Tsawwassen, von wo aus Sie ein Bus zum Flughafen bringt. Wer Vancouver noch weiter erkunden möchte, kann einige Tage individuell verlängern.

Wer noch weiter radeln möchte: 20-tägige Variante:

Es geht nach Chemainus, das vor allem durch die 39 Wandgemälde bekannt ist. Diese stellen Szenen aus der Vergangenheit der Stadt dar und locken jährlich hunderte Touristen an. Nachdem der größte Arbeitgeber der Stadt, ein Sägewerk, in den frühen 80ern schloss, wird diese Einnahmequelle von den Einwohnern auch dringend benötigt.

Weiter geht es nach Duncan, die Stadt der Totempfähle. Etwas abseits der Route gibt es unzählige Totempfähle in der Stadt, die wir auf einer kleinen Runde bewundern können. Alle erzählen eine eigene Geschichte.

Dann geht es zur urigen Butter Church, die seit über 140 verlassen ist und inzwischen nur noch als Fotomotiv dient. Weiter geht es zur schönen Bucht von Cowichan, wo die Segelboote in den sanften Wellen schaukeln. Unser heutiges Ziel ist Mill Bay.

15. Tag: Cowichan Valley Trail ca. 50 km
Auf dem Cowichan Valley Trail, der Teil des Trans Canada Trails auf Vancouver Island ist, radeln wir auf autofreier Piste vom kleinen Ort Shawnigan Lake bis zum Cowichan Lake. Auf dem Weg treffen wir auf die mächtige Holzbrücke Kinsol Trestle, die 1920 fertig gestellt wurde. Mit einer Länge von 188 m und einer max. Höhe von 44 m gilt sie als die größte Holzbrücke im Commonwealth und als eine der höchsten Eisenbahnbrücken weltweit.

16. Tag: Avatar Grove - Port Renfrew: ca. 64 km
Heute radeln wir zur kleinen Gemeinde Port Renfrew, die 1907 als Zufluchtsort für Schiffbrüchige erbaut wurde. Auf unserem Weg machen wir Halt an der mit 65 m Höhe und 11 m Umfang größten Sitka-Fichte Kanadas. Das Holz dieser mächtigen Bäume wird u.a. für den Bau von Musikinstrumenten, die Fasern traditionell für die Herstellung von Körben und Hüten genutzt.

17. Tag: Juan de Fuca Marine Trail, 12 km Wanderung
Heute sind die Wanderstiefel gefragt. Am Botanical Beach des Juan de Fuca Provincial Parks können wir die große Vielfalt der Meeresbewohner sozusagen "live und in Farbe" sehen: Seegurken, grüne Seeanemonen, orange Seesterne, blau schimmernde Muscheln. Das ganze Spektrum ist abgedeckt in den unzähligen Wasserbecken, die bei Ebbe an der Küste zurück bleiben. Im Anschluss wandern wir auf dem naturnahen Juan de Fuca Marine Trail entlang der schönen Pazifikküste. Ein kleines Abenteuer, es geht immer wieder über Wurzeln und Steine, durch Wald und direkt an der Küste entlang.

18. Tag: Gallopping Goose bis Victoria: ca. 50 km
Die letzte Radetappe steht bevor. Wir geben noch mal Gas und erreichen in vollem Galopp das kleine Städtchen Victoria. Den Weg zeigt uns die stillgelegte Bahntrasse des Galloping Goose, benannt nach den urigen Schienenfahrzeugen, die diese Strecke von 1922-1931 befuhren. Ein letztes Mal genießen wir die Natur und die Schönheit der uns umgebenden Wildnis, bis wir in der Hauptstadt von British Columbia, Victoria ankommen. Hier hat uns die Zivilisation wieder, hier finden wir zurück in die Realität. Welch ein Abschluss!

19. Tag: Lochside Trail: ca. 30 km
Auf dem Lochside Trail geht es von Victoria nach Sidney. Wir queren Felder und fahren entlang des Meeres und haben den schönen Mt. Baker im Hintergrund.

20. Tag: Abreise
Morgens (gegen 10 Uhr) erfolgt ein ca. 4-stündiger Transfer zum Flughafen in Vancouver, wo Sie Ihr Reiseleiter verabschiedet. Rückflug nach Europa. Wer Vancouver noch weiter erkunden möchte, kann einige Tage individuell verlängern.

Unterkünfte
Gemäß der Ausstattung mancher Unterkünfte entlang unserer Radroute können wir nicht gewährleisten, daß stets alle Zimmer mit separaten Duschen / WC ausgestattet sind.

Alleinreisende
Einzelzimmer stehen nur in beschränkter Anzahl zur Verfügung. Die Anfrage muß zum Zeitpunkt Ihrer Anmeldung erfolgen.

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Veranstalter: Cycling unlimited

Selbst-geführte Kettle Valley Tour

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Highlights
Eine unvergessliche Abenteuerreise für naturverbundene Freizeitradler. Sie radeln 750 km (500 km bei der Compact-Variante) mitten durch die Wildnis West-Kanadas auf nahezu autofreien, stillgelegten Eisenbahnstrassen, z.B. der Kettle Valley Railway, das Herzstück des 18.000 km langen Trans Canada Trails. Die dortigen Steigungen betragen maximal nur 2,2%, bei Tagesetappen von 40 bis 70 km.

Während jeden Abend eine persönliche und charmante Unterkunft auf Sie wartet, sind die Radtage mit den unterschiedlichsten Highlights gespickt. Ob Sie in den klaren Flüssen Westkanadas baden gehen oder durch einen der Geisterorte spazieren und Bilder alter Zeiten aufleben lassen, ob Sie mit einer Tasse Tee am frühen Morgen den Nebel über dem McCulloch Lake aufsteigen sehen oder im "Obstkorb Kanadas" herzhaft in einen saftigen Apfel beißen: diese Radreise birgt enorm viele Facetten. Mit unserer Erfahrung und Organisation und Ihrer Energie und einer Portion Abenteuerlust wird dies eine unvergessliche Radreise!

Reiseverlauf

1. Tag: Anreise nach Castlegar, British Columbia
Ihre Radreise beginnt heute mit der Abholung am Flughafen in Castlegar (British Columbia) gegen 14 Uhr. Sie werden zu Ihrer ersten Unterkunft in der Nähe von Castlegar gebracht. Herzlich Willkommen in Kanada!

2. Tag: Slocan - Castlegar: 65 km / 80 Hm
Heute geht es direkt auf Tour! Sie werden mit Ihren (Leih-)Rädern zum Slocan Lake gebracht. Dort starten Sie mit der wunderbar malerischen Strecke entlang der Columbia & Kootenay Railway. Der idyllische Slocan River begleitet Sie mit seinem glitzernden Wasser und ruhigem Rauschen. Während der Mittagspause im "Nature Park" in der Nähe von Winlaw können Sie die erste echte kanadische Erfahrung machen: Springen Sie beherzt in das kühle Wasser des Slocan River! Erfrischt und voller Elan geht es weiter entlang des kleinen Flusses Pass Creek bis zu Ihrer Unterkunft in der Nähe von Castlegar. Das Castlegar Museum, das früher als Bahnhofsgebäude diente, ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

3. Tag: Castlegar - Christina Lake: 85 km / 800 Hm
Die Spannung steigt. Heute müssen Sie auf jeden Fall an Ihre Stirnlampen denken, es geht durch einige ehemalige Eisenbahntunnels. Doch vorerst genießen Sie die schöne Strecke entlang des Lower Arrow Lake. Es geht mit leichter Steigung in Richtung Farron Pass, der heute der höchste Punkt der Tour sein wird. Bereits der erste Tunnel mit knapp 60 m Länge ist sehr spannend zu durchqueren, Sie steigen besser ab und schieben die Räder. Es geht stetig bergan, die max. Steigung beträgt jedoch "nur" 2,1%, geht aber trotzdem an die Kondition. Es folgen abwechselnd Tunneldurchquerungen und Fahrten über tolle Holzbrücken, das Kanada-Raderlebnis ist praktisch perfekt. Der 912 m lange Bulldog Tunnel muss auf jeden Fall zu Fuß passiert werden, er macht in der Mitte einen Knick, wodurch es innen pechschwarz ist. Bald darauf erreichen Sie den Farron Pass, von hier geht es nur noch bergab! Lassen Sie es gemütlich rollen und genießen Sie die lange Abfahrt bis Christina Lake, einem beliebten Ferienort. Bekannt wurde der Ort am gleichnamigen See durch seine sonnigen und langen Sommer und den angeblich wärmsten See in Kanada! Na, wenn das kein Tagesziel ist!

4. Tag: Christina Lake - Greenwood: 65 km / 60 Hm
Auf direktem Weg geht es heute nach Grand Forks, im Gegensatz zu den bisherigen Tagen schon fast ein Metropole! Mit knapp 4.000 Einwohnern können Sie hier auf jeden Fall einen gemütlichen Kaffee trinken. Gehen Sie hierzu doch in das Grand Forks Station Neighbourhood Pub, die ehemalige Bahnstation, die liebevoll restauriert wurde. Unterwegs können Sie im rauschenden Kettle River baden gehen, Sie sind ja nun schon Profi im Flussbaden. Bis zum ehemaligen Eisenbahnverteilpunkt Eholt geht es stetig leicht bergauf, ab dort jedoch gemütlich abwärts bis zum verschlafenen früheren Bergbaustädtchen Greenwood. Einst blühendes Zentrum während des Goldrausches um 1897, ist es heute mit 700 Einwohnern bekannt als "Canada’s smallest city". Eine historische Runde können Sie z. B. im örtlichen Museum drehen, wo Sie allerlei über den Goldrausch in und um Greenwood erfahren können.

5. Tag: Greenwood - Rock Creek: 41 km / 480 Hm
Vorbei an alten Schmelzöfen, geht es heute eher gemütlich los. Sie passieren zunächst einen Aussichtspunkt, von dem ein alter Holzdamm noch immer gut sichtbar ist. Ganz easy erreichen Sie Midway Station, das die Grenze zwischen dem Columbia & Western und dem Kettle Valley Abschnitt markiert. Für Sie heißt das ab hier: Kettle Valley wir kommen! In Midway lohnt sich auf jeden Fall auch ein Besuch des denkmalgeschützten Eisenbahnmuseums. Schon geht es also weiter in Richtung Okanagan Highlands. Schon nach wenigen Kilometern und minimaler Steigung erreichen Sie die Kettle Valley Station. Der Name "Kettle" stammt von den großen Wasserbecken, die sich entlang des Kettle River bilden. Etwas oberhalb der kleinen Siedlung Rock Creek, wo einst Goldsucher ihr Glück und noch mehr fanden, werden Sie die nächsten beiden Nächte gemütlich in einem idyllisch gelegenen Bed & Breakfast verbringen. Genießen Sie hier die wunderschönen Sonnenaufgänge über den gegenüberliegenden Bergen und mit etwas Glück sehen Sie von der Terrasse aus sogar einige Rehe vorbei huschen. Idylle Pur!

6. Tag: Tag zur freien Verfügung
Lassen Sie an Ihrem freien Tag einfach die Seele baumeln! Genießen Sie ein gutes Buch in der Hängematte, erkunden Sie die bilderbuchähnliche Landschaft oder beobachten Sie die vielen Kolibris, die um das Haus herumschwirren. Wer trotz des freien Tages aktiv sein möchte, kann auch etwa 20 km zum Conkle Lake radeln und dort schwimmen gehen. Denken Sie jedoch auch an die Kilometer aufwärts beim Rückweg.

7. Tag: Rock Creek - Beaverdell: 58 km / 190 Hm
Der Tag beginnt nach einigen kurzen Kilometern schon mit der spektakulären Fahrt über eine eindrucksvolle Fachwerkbrücke aus Stahl, die über den Kettle River führt. Man fühlt sich ein bisschen wie im Wilden Westen. Sie haben es heute nicht eilig, so dass Sie an einer der einladenden sandigen Schwimmstellen schon vormittags eine kleine Pause einlegen können. Es geht weiter über offene Grassteppe und schöne Naturwege, bis Sie am bekannten KVR Cyclist Rest Stop an der Rhone Station ankommen. Hier hat Paul Lautard in vielen Jahren detailverliebter, mühevoller Kleinstarbeit ein wahres Sammelsurium an Fundstücken des Kettle Valley Railway zusammen getragen und lädt mit seiner Gastfreundschaft und lustigen Geschichten über die Radfahrer und die Geschichte des Trails zum Verweilen ein. Machen Sie hier auf jeden Fall Pause, sonst verpassen Sie eines der Highlights dieses Abschnittes! Einige Kilometer weiter hat der West Kettle River eine tiefe Schlucht in den harten Stein des Tales gegraben. Entsprechend überqueren wir den Fluss über zwei Brücken und können an einer spannenden, aber ungefährlichen Stelle noch mal im glasklaren und erfrischenden Wasser des Bull Creek Canyon baden gehen. Nun müssen Sie sich doch etwas ranhalten, der Weg bis Beaverdell geht zwar nur leicht bergauf, jedoch lohnt es sich auch in dem mystisch gelegenen, fast verlassenen Ort das älteste Hotel British Columbias anzuschauen. Vor Penticton ist hier zudem die letzte Möglichkeit, in dem kleinen Laden einkaufen zu gehen.

8. Tag: Beaverdell - McCulloch Lake: 55 km / 480 Hm
Von den vielen Badestopps gestern motiviert, starten Sie heute zum Geisterort Carmi, einst florierende Goldsucherstadt, heute sieht man nur noch vereinzelt verlassene Überreste zwischen den vielen Kiefern. Es geht weiter über leichte Naturwege und schönen Aussichten auf das Tal des West Kettle River bis zum pittoresken Arlington Lake, der beste Ort heute für eine gemütliche Mittagspause. Hier können Sie die Füße ins kühle Wasser baumeln lassen oder direkt schwimmen gehen. Doch bis zum heutigen Tagesziel sind noch einige Kilometer per Rad zurückzulegen. Mit leichter Steigung, aber gemütlich, geht es bis zum McCulloch Lake, der nach dem legendären Konstrukteur der Kettle Valley Railway benannt wurde. Besonders am frühen Morgen, wenn der Dunst über dem See aufzieht, ist die Stimmung hier fantastisch! Es lohnt sich, morgen früh aufzustehen.

9. Tag: McCulloch Lake - Myra Canyon - Chute Lake: 50 km / keine Steigungen
Die heutige Tagesetappe dürfte Ihnen als einer der spektakulärsten Abschnitte der Radtour auf dem Trans Canada Trail in Erinnerung bleiben: Sie radeln durch die beeindruckende Schlucht des Myra Canyon über 18 hölzerne Brücken, die wie an die steilen Klippen geklebt erscheinen. In einer riesigen Schleife wand sich damals die Bahn um den Canyon herum. Eine architektonische Meisterleistung, wurden doch alle Holzpfeiler per Hand gefällt und exakt aneinander angepasst. Inzwischen wurden die Brücken restauriert und mit Geländern abgesichert, teilweise gab Stahl einen zusätzlichen Halt. Während dieser Etappe können Sie zudem die fantastische Aussicht auf den unterhalb liegenden Okanagan Lake genießen, nicht zuletzt von der mit 220 m Länge und 55 m Höhe beeindruckendsten Brücke West Fork Canyon Creek Bridge. Zwischen den Bäumen kann man auch Kelowna durchblitzen sehen. Eine wahre Genussetappe!

10. Tag: Chute Lake - Penticton: 45 km / keine Steigungen
Auch heute radeln Sie mit fabelhafter Aussicht auf den unterhalb liegenden Okanagan Lake, erst noch durch schroffere Felsformationen. Schon nach wenigen Kilometern sehen Sie den ersten von ca. sieben alten Steinöfen, die von den Bauarbeitern während der Errichtung der Kettle Valley Bahnlinie als große Brotbacköfen genutzt wurden. Eine Gruppe Freiwilliger hat sich um den Wiederaufbau der zurück gelassenen Öfen gekümmert, die inzwischen wieder einen lebendigen Eindruck der vergangenen Zeit vermitteln. Je weiter Sie in das Okanagan Valley fahren, umso präsenter sind auch die umliegenden Weinberge und Obstplantagen, die für ein mediterranes Gefühl sorgen. In lang gezogenen Kurven nähern Sie sich dem See, der Ausblick ist einfach fantastisch! Es lohnt sich, hier eine längere Pause einzulegen, da der 135 km lange See der Legende nach das furchtbare Ogopogo Monster beherbergt... Das am Südende des Okanagan Lake gelegene Penticton ist heute Ihr Ziel. Hier können Sie den Abend mit einem kleinen Spaziergang entlang des Seeufers ausklingen lassen.

11. Tag: Penticton - Summerland: 30 km / 220 Hm /

Ende der COMPACT-Tour

Die kürzere COMPACT-Tour endet heute in Penticton. Von hier haben Sie die Möglichkeit, per Inlandflug nach Vancouver oder Calgary zu fliegen oder mit dem Greyhoundbus nach Vancouver zu fahren. Die Teilnehmer der CLASSIC-Tour fahren mit dem Rad weiter bis Vancouver. Mit Verlassen der Stadt Penticton schmiegt sich die Bahntrasse an den Hang auf ihrem Weg nach Summerland in Richtung Nordwesten. Für die lang gezogenen Steigungen werden Sie wiederum mit spektakulären Aussichten auf den Oakanagan Lake und Naramata im Norden entschädigt. Die Passage über die mit 73 m höchste Fachwerkbrücke in Nordamerika ist so beeindruckend wie die Konstruktion selbst. Hier überwinden Sie die tiefe Schlucht, die der Trout Creek im Laufe der Jahrhunderte in das Gestein gegraben hat. In Summerland angekommen, können Sie gemütlich einen Kaffee trinken, bevor es die letzten Kilometer zu Ihrer außerhalb von Summerland gelegenen Unterkunft geht. Wenn Sie früh ankommen, können Sie mit den Pferden ausreiten (optional).

12. Tag: Summerland - Jellicoe Station: 58 km / 550 Hm
Der lebhafte Flussverlauf des Trout Creek begleitet Sie heute entlang des Kettle Valley Trails leicht bergauf und führt durch eher kargere Landschaft, gespickt mit Nadelbäumen. Am Osprey Lake angelangt, verlockt das klare Wasser des Sees nach einem erfrischenden Bad. Das Wasser wurde vor Erfindung der Eismaschinen und Gefrierschränken im Winter in riesigen Eisblöcken aus dem See geschnitten und für Kühltransporte und als Klimaanlage im Zug verwendet. An der ehemaligen Bahnstation Jellicoe Station übernachten Sie heute in einem charmanten B & B, das durch die sehr gastfreundlichen Wirte und einen wunderbaren Blick auf den Chain Lake besticht.

13. Tag: Jellicoe Station - Princeton : 42 km / keine Steigungen
Am alten Wasserturm "Fifty Mile Tank" vorbei, erreichen Sie nach einigen Kilometern den etwas kürzeren Erris Tunnel (91 m), den Sie inzwischen locker durchradeln. Pittoreske Aussichten in das Similkameen Valley und eine Strecke durch offenes Weideland charakterisieren den heutigen Tag. Die Strecke windet sich gemütlich abwärts, Wildblumen säumen den Weg. Erneut musste der Konstrukteur McCulloch eine größere Steigung hinunter nach Princeton überwinden, weshalb die Bahnlinie in drei außergewöhnlichen Schleifen mit einem Gefälle von max. 2,2% bis in die Stadt geführt wurde. In dieser Gegend hat sich außerdem einst der Kutschen- und Zugräuber Bill Miner versteckt, und die Legende besagt, dass Teile seiner Beute immer noch in den Hügeln entdeckt werden können. Vielleicht möchten Sie heute auf Schatzsuche gehen? Oder Sie entspannen vor Ihrer Unterkunft, an der häufig in vollkommener Ruhe einige Rehe grasen.

14. Tag: Princeton - Tulameen: 35 km / 120 Hm
Durch das enge Tal des Tulameen River führt diese wunderschöne Etappe durch eine farbenfrohe Landschaft. Die steil aufragenden rostfarbenen Felswände bilden einen starken farblichen Kontrast zu dem Grün der Pinien, dem goldfarbenen Sand der Uferbänke und den blauen Fluten des Flusses. "Tulameen" bedeutet in der Salish-Indianischen Sprache "Rote Erde". Die Pigmente wurden als Gesichtsfarbe genutzt und hatten einen großen Wert bei Tauschgeschäften. Hier fand in 1885 ein Goldrausch statt, und einige Goldsucher jagen heute noch ihrem Glück hinterher. Auch heute verläuft die Strecke wieder durch einige Tunnels, bei denen Sie das Rad schieben müssen, da man das andere Ende nicht sieht. Sie fahren durch Coalmont, wo einst der Goldrausch einen Höhepunkt erlebte, bis man hier ein anderes weißes Metall fand, das ähnlich viel wog wie Gold. Man konnte die beiden Metalle schwer auseinander halten oder trennen, weshalb viele ihre Minen aufgaben. Erst Jahre später stellte sich heraus, dass es sich um Platin handelte, das den Wert von Gold um ein Mehrfaches übersteigt. In Tulameen übernachten Sie heute in der Nähe des Otter Lake.

15. Tag: Tulameen - Coquihalla Lake: 50 km / 250 Hm
Entlang des Otter Lake radeln Sie mal mit fernerem Horizont, mal durch das enge Tal am Frembd Lake. bald durch den früher bedeutsamen Eisenbahnort Brookmere. Heute ist es beinahe ein Geisterort, wo man jedoch immer noch viele gut erhaltene Zeugnisse der Eisenbahnzeit sieht. Sie sind nun der Pazifik-Küste sehr nahe und auch die Temperaturen steigen merklich. Erfrischen Sie sich doch mit einem Sprung in den Coldwater Fluss, der Sie auf dieser Etappe begleitet. Bis zur Coquihalla Station haben Sie eine lange Steigung mit ca. 0,8% vor sich. Der Untergrund ist manchmal nicht ganz einfach und erfordert volle Konzentration. Dafür entschädigt die typisch kanadische Landschaft, Tannen säumen den Weg, der Coquihalla River bahnt sich weiß schäumend seinen Weg.

16. Tag: Coquihalla Lake - Othello Tunnels - Hope: 60 km / 260 Hm
Ab jetzt geht es nur noch abwärts, entspannen Sie Ihre Beine und saugen Sie die spektakuläre Landschaft auf. Auf Ihrer letzten atemberaubenden Abfahrtsstrecke durch eine faszinierende Berglandschaft kommen Sie aus dem Staunen nicht mehr heraus. In der Nähe von Hope hat der Konstrukteur McCulloch ein weiteres Meisterstück in den Fels gebannt. Der wild schäumende und reißende Coquihalla River hat hier eine 91 m tiefe Schlucht in die Felsen gegraben, die es der Eisenbahn unmöglich machte, die Strecke zu passieren. Mit seinem ingenieurtechnischen Geschickt tüftelte McCulloch die perfekte Linie für die vier Tunnels aus. Auf guten Holzstegen können Sie die Strecke radeln oder schieben und Ihr bestandenes Fahrradabenteuer stolz in Hope abschließen. Hier lassen Sie die Leihräder, falls Sie diese gemietet haben und lehnen sich von nun gemütlich zurück.

17. Tag: Hope - Vancouver: ca. 150 km (Transfer)
Mit dem Greyhound Bus fahren Sie heute durch das Fraser Valley, dem sog. "Gemüsegarten von British Columbia" bis nach Vancouver. Hier checken Sie in Ihrem in der Nähe des Stanley Parks gelegenen Hotel ein und können den Trubel der Großstadt genießen. Viel Vergnügen in dieser aufregenden kosmopolitischen Stadt an der kanadischen Pazifikküste! Und herzlichen Glückwunsch zu über 700 Rad-Kilometern durch die einmalige wilde Landschaft von British Columbia!

18. Tag: Vancouver - Abreise
Heute erfolgt die individuelle Abreise. Gerne können Sie Ihren Aufenthalt in Vancouver oder Vancouver Island verlängern.

Wir behalten uns Änderungen im Tourenverlauf aufgrund örtlicher Gegebenheiten vor. Die Charakteristik der Reise wird dadurch nicht verändert.

Individuelle Reisetermine
Die Reisetermine sind frei wählbar und nicht mehr an bestimmte Tage gekoppelt.Sie bestimmen selbst an welchem Tag Sie anreisen wollen. Nach Prüfung der Verfügbarkeit aller Unterkünfte, bekommen Sie eine schriftliche Buchungsbestätigung zugeschickt (bitte haben Sie einige Tage Geduld).

Termine und Preise

15.05.2018 - 15.09.2018**
im Doppelzimmer 1.630,- EUR p.P.
EZ-Zuschlag 600,- EUR p.P.

15.05.2018 - 15.09.2018*
im Doppelzimmer 2.290,- EUR p.P.
EZ-Zuschlag 990,- EUR p.P.

* Classic-Tour
** Compact-Tour

Die Preise gelten pro Person und setzen die Doppelbelegung der Zimmer voraus. Termine und Preise

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Veranstalter: Cycling unlimited

Dominikanische Republik
Biken und Genießen im Karibik-Paradies

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Highlights

ˇ Koloniale Architektur Santo Domingos
ˇ Wasserfall "Salto de Aguas Blancas"
ˇ Karibische Strände und Kristallklare Flüsse
ˇ Auf unbekannten Wegen die Geheimnisse der Insel erkunden

Unsere Radreise führt auf herrlichen Naturtrails bis ins Hochland der Dominikanischen Republik, überragt vom Pico Duarte. Sie radeln auf der Fahrradreise zu kristallklaren Wasserfällen, durchforsten unwegsamen Nebelwald im Südwesten und fahren durch die Zuckerrohrfelder im eindrücklichen Hinterland. Und daneben bleibt dennoch Zeit, karibische Traumstrände und Palmenfeeling zu genießen. Unsere Bike-Reise lässt Sie in einer würzigen Mischung die vielen unbekannten Gesichter der Insel entdecken. Ein Radurlaub für Karibik-Liebhaber und Genießer.

Reiseverlauf

1. Tag
Ankunft auf der Karibikinsel / Santo Domingo
Individuelle Anreise nach Santo Domingo (wir empfehlen die Direktverbindung mit der Condor - gerne machen wir Ihnen ein Angebot). Am frühen Morgen Ankunft und Transfer in unser Altstadthotel in Santo Domingo (1 ÜN). Am Nachmittag lernen wir die erste europäische Stadt in Amerika kennen. Hier wurde die erste Kathedrale gebaut, residierte der erste Gouverneur, der erste Bischof wurde hier geweiht und das erste Krankenhaus eröffnet. Die quirlige Millionenstadt hat eine Reihe von kulturellen, insbesondere auch architektonischen Sehenswürdigkeiten zu bieten, wie man sie sonst nirgendwo auf Hispaniola findet. Wir starten den Tag in der historischen, von der UNESCO zum Weltkulturerbe gekürten Altstadt, der sogenannten "Zona Colonial". Auf dem Stadtrundgang besichtigen wir den Palast des Diego Kolumbus, den Palast des ersten Baumeisters, die Kathedrale und den "Parque Colón" mit dem bronzenen Denkmal von Christoph Kolumbus.

2. Tag
Santo Domingo - Constanza
Heute fahren wir mit dem Bus ins Landesinnere der Insel. Die Strecke führt durch ländliche Gebiete, die von Landwirtschaft geprägt sind. Verkaufsstände mit tropischen Früchten entlang der Straße laden zu einem Fotostopp ein. In einem Hochtal dehnen sich große Plantagen mit Zitrusfrüchten aus. Bei "Alto de la Virgen" haben wir eine beeindruckende Aussicht über das Cibao Tal. Anschließend geht es von hier auf unserer ersten Etappe mit dem Fahrrad bis nach Constanza, einem Luftkurort auf 1220m über dem Meer (2 ÜN). Constanza liegt in einem fruchtbaren Hochtal, wo großflächig Landwirtschaft betrieben wird. In dem gemäßigten Klima gedeihen Äpfel, Orangen, Aprikosen, Artischocken, Erdbeeren und viele Gemüsearten. Außerdem ist der beliebte Ort und seine Umgebung für Blumenzüchtungen berühmt - diese werden an jeder Ecke zu günstigen Preisen angeboten (ca. 36km / 850 Hm).

3. Tag
Wasserfall "Salto de Aguas Blancas"
Heute biken wir direkt vom Hotel aus in Richtung "Pinar Grande". Die anspruchsvollere Radetappe führt auf unbefestigter Naturstraße hinauf in eine der höchsten Gebirgsregionen der Karibikinsel. Das letzte Stück (ca. 2km) ist ausnahmsweise eher ein Trail, der aber auch gut geschoben werden kann. Oben belohnt uns dann der im Schatten gelegene Wasserfall mit seinem natürlichen Pool, in dem wir ein erfrischendes Bad nehmen können (ca. 36 km / 950 Hm).

4. Tag
Constanza - Jarabacoa
Auch heute liegt eine wunderschöne, abwechslungsreiche Radstrecke vor uns, erst in der wunderschönen Hügellandschaft um den "El Mogote" und dann entlang eines kristallklaren Gebirgsflusses. Wir erreichen nach einer längeren Abfahrt Jarabacoa, auf 600m über dem Meeresspiegel. Das Städtchen ist umgeben von Pinienwäldern, Bergen und Tälern der Flüsse "Rio Yaque del Norte" und "Rio Jimenoa". Das ganze Jahr über herrschen hier frühlingshafte Temperaturen. Der Luftkurort ist das Zentrum für Wanderfreunde und Naturliebhaber. Es werden hier unzählige abenteuerliche Sportarten angeboten. (1 ÜN) (ca. 45 km 620 Hm).

5. Tag
Jarabacoa - Punta Rucia
Am frühen Morgen geht es mit dem Bus über La Vega und Santiago nach Guayacanes. Hier startet unsere heutige Etappe. Die Radstrecke führt durch ländliche Gebiete, kleine Dörfer, vorbei an Colmados bis in das idyllischen Fischerdorf am Meer Punta Rucia. Der kleine Ort liegt an einer atemberaubenden Meerbucht an der Spitze einer kleinen Landzunge, wo das Wasser bei Sonnenschein in den schönsten Blau- und Türkistönen schimmert.
Wenn noch Zeit ist, können wir optional das Naturschutzgebiet "Estero Hondo" unweit von Punta Rucia besuchen. Hier gibt es einen der wenigen Orte in der Karibik, wo man die Seekühe beobachten kann. In den ruhigen Gewässern der Kanäle und den Mangrovenwäldern bietet sich ein großes Angebot der Natur. Neben den friedlich schwimmenden Kühen kann man außerdem viele unterschiedliche Arten von Wasservögeln beobachten (45 km / 240 Hm).

6. Tag
Punta Rucia - Puerto Plata - Cabarete
Wer möchte, kann am frühen Morgen einen Bootsausflug zur Cayo Arena machen (fakulativ). Cayo Arena oder auch "Paradise Island" genannt, ist ein Juwel der Dominikanischen Republik und ein Highlight der Nordküste. Direkt vom Strand aus fährt man mit einem privaten Boot hinaus auf die Insel und kann etwas am wunderschöne Korallenriff, welches direkt um die Insel liegt, schnorcheln.
Nach Rückkunft startet unsere heutige Fahrradetappe zunächst zum Naturschutzgebiet "Estero Hondo". Durch kleine Dörfer und entlang weitläufiger grüner Viehweiden gelangen wir nach Imbert. Hier haben Sie die Möglichkeit eine Kunsthandwerkskooperative zu besichtigen, wo aus Specksteinen und holzähnlichen Steinen lokales Kunsthandwerk hergestellt wird.
Weiterfahrt mit dem Bus an die Bernsteinküste. Puerto Plata ist bekannt für die hübschen, im viktorianischen Stil erbauten Holzhäuser, die sich rund um den Zentralpark und den 800 m hohen Berg "Isabel de Torres" befinden. Das von Christoph Kolumbus mitgebrachte Zuckerrohr wurde auf der Insel erstmals in Puerto Plata angepflanzt und war bis vor wenigen Jahren die wirtschaftliche Grundlage der Stadt. Wir schauen uns die älteste erhaltene Festung aus der Kolonialzeit an. Im Anschluss fahren wir mit dem Bus weiter entlang der Küste zu unserem heutigen Ziel Cabarete (1 ÜN) (ca. 52 km / 295 Hm).

7. Tag
Cabarete - Moca - Las Terrenas
Heute geht es zunächst mit dem Bus in die Tiefebene im Landesinneren. In Moca, berühmt für seine tapferen Männer und sein Eisenbahndenkmal beginnt unsere Radetappe. In der Umgebung der Kleinstadt wird viel Kaffee und Kakao angebaut, was dem Ort den wirtschaftlichen Aufschwung bescherte.
Durch ein fruchtbares Tal geht es weiter in Richtung San Francisco de Macoris. Im Schatten großer Urwaldbäume gedeiht hier Kakao, der teilweise an den Straßenrändern zum Trocknen ausgebreitet wird. Am Wegesrand sind auch zahlreiche Anpflanzungen von Papaya, Bananen, Mango und Königspalmen zu sehen. Auf den Viehweiden grasen schwarzbunte Holsteiner und Zebu-Rinder.
Die letzte Etappe in Richtung Nordosten zur Halbinsel Samaná legen wir wieder in unserem Begleitbus zurück. Ziel ist der herrlich am Palmenstrand gelegene Badeort Las Terrenas (3 ÜN) (ca. 39 km / 185 Hm).

8. Tag
Pausentag in Las Terrenas
Wir legen heute eine Pause ein und genießen diesen Tag am Strand. In Las Terrenas spüren wir noch den Zauber der Karibik. Der Strand ist naturbelassen und vereinzelt finden wir Kokosnüsse im Sand.

9. Tag
Rundfahrt über die Samana-Halbinsel
Vom Hotel in Las Terrenas radeln wir direkt los und durchqueren zunächst den an der Küste entlang gezogenen Ort. Nach etwa 17km erreichen wir El Limon. Hier erwartet uns ein Anstieg mit gut 350 Höhenmetern bevor wir an die Südküste der Halbinsel Samaná gelangen. Weiter geht es entlang der Küste in Richtung Ostspitze der Halbinsel. Unterwegs durchqueren wir unzählige Dörfer und genießen herrlichen Ausblicke auf die Bucht von Samana bis wir schließlich das verschlafene Fischerdorf Las Galeras erreichen. Nach einem Mittagessen am weißen Palmenstrand geht es mit dem Bus entspannt zurück zum Hotel (ca. 69 km / 1000 Hm).

10. Tag
Las Terrenas - Sánchez - Sabana de la Mar
Heute überqueren wir nochmals die Bergkette der Halbinsel Samaná bis zum Fischerdorf Sánchez. Von dort aus geht es mit dem Schiff über die Bucht von Samana in den Nationalpark "Los Haïtises". Dieser ist einer der interessantesten und eines der größten noch unberührten Areale tropischen Urwalds in der Karibik. Über Jahrmillionen haben hier die Niederschläge Höhlen ausgewaschen. Diese boten schon der Urbevölkerung Schutz und Steinritzungen belegen dies noch heute. Wir schauen uns eine Höhle an und unternehmen eine kurze Wanderung in diesem eindrucksvollen Nationalpark.
Wir verlassen das Boot auf der anderen Seite der Bahia de Samana, in Sabana de la Mar (1 ÜN). Hier befinden wir uns in einer Gegend, die vom Tourismus noch weitgehend unerschlossen ist. Über einen Naturweg erreichen wir unser Ökohotel "Paraiso Caño Hondo"mit einem natürlichen Swimmingpool. (ca. 20 km / 670 Hm)

11. Tag
Sabana de la Mar - La Romana
Die heutige Fahrt führt uns entlang der vom Tourismus noch fast unerschlossenen Küste im Nordosten. Am frühen Morgen bringt uns der Bus zunächst von Sabana de la Mar entlang der Küste nach Miches. Hier steigen wir auf das Fahrrad um und erklimmen die höchste Erhebung der "Cordillera Oriental", den "El Morro Pass". Hier haben wir einen wunderbaren Panoramablick auf die Bucht von Samaná und die Halbinsel. Weiter geht es in Richtung Südostküste und nach El Seibo. Nach einer kurzen Erholungspause geht es mit dem Bus schließlich zu unserem Hotel bei La Romana (1 ÜN). Auf dem Weg dorthin durchqueren wir die großen Zuckerplantagen des Landes (ca. 38 km / 980 Hm).

12. Tag
Altos de Chavrón - Auf den Spuren des Tabaks
Zum Abschluss besuchen wir am Vormittag eine Zigarrenfabrik, wo uns die Tabakverarbeitung erläutert wird. Seit einigen Jahren hat die Dominikanische Republik der Nachbarinsel Kuba im Anbau und in der Verarbeitung der Tabakpflanze Rang und Namen abgelaufen. Auf dem Weg nach Punta Cana kommen wir in "Altos de Chavón" vorbei, einem im mediterranen Stil erbauten Dorf. Dieses wurde detailgetreu nach Originalplänen einer andalusischen Siedlung mit römischen Stilelementen aus Korallenkalkstein nachgebaut. Altos de Chavón bietet eine Kirche, ein Amphitheater und ein archäologisches Museum zur Taíno-Kultur mit verschiedenen Ausstellungsstücken. Kunsthandwerker, Maler und Bildhauer leben und arbeiten heute noch hier. Am Mittag Transfer zum Flughafen Santo Domingo (optional auch Punta Cana möglich) und individuelle Rückreise oder Verlängerung.

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Veranstalter: Cycling unlimited

Radreise zu den Schönheiten des "kleinen Kaukasus"

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Highlights
Kulturell und landschaftlich hoch interessante Gebiete des "Kleinen Kaukasus"
Entlang der alten Seidenstraße durch bewaldete Bergregionen und steppenartige Landschaften
Zoratz Karer - das armenische Stonehenge
Sewan-See - Größter Bergsee Armeniens
Kloster Khor Virap am Fuße des Ararat

Der südliche Kaukasus - ein bisher noch wenig erradeltes und deswegen umso spannenderes Gebiet. Mit seinen neun von zehn Klimazonen der Erde bietet Armenien unterschiedlichste Landschaften auf kleinstem Raum. So finden sich Hochgebietspanoramen, alpine Wiesen, Flüsse und Schluchten, Feuchtgebiete und Seen, Steppen und Halbwüsten.

Reiseverlauf

1. Tag
Anreise
Von Deutschland aus fliegen wir über Wien nach Jerewan.

2. Tag
Jerewan - Ushi
Wir werden am frühen Morgen am Flughafen Jerewan abgeholt. Es folgt eine kurze Fahrt ins Bergdorf Ushi. Wir können uns nun bis zum Nachmittag ausruhen, dann starten wir zu einer Eingewöhnungstour zum Saghmosavank Kloster - malerisch in einer Schlucht gelegen. Wir genießen die herrlichen Ausblicke auf den Ararat. Abends besucht uns jemand von der Stiftung FPWC (Foundation for the Preservation of Wildlife and Cultural Assets), der uns über einige Projekte informiert. 1 ÜN im Gästehaus in Ushi (ca. 20km).

3. Tag
Ushi - Aparan - Kloster Haghpat - Novemberjan
Transfer per Bus nach Novemberjan. Wir besuchen Aparan, eine der ältesten Städte Armeniens (2.Jh.) und seine berühmte Basilika (4.Jh.). Vielleicht können wir dort auch den Gemeindepriester treffen. Über den Spitak-Pass geht es über eine sanft begraste Hochebene mit jesidischen Dörfern durch die vom Erdbeben 1988 gezeichneten Städte Spitak und Vanadzor. Es geht bergauf entlang der romantischen Debedschlucht zu den Klöstern Haghpat und Sanahin (UNESCO), das geistige Zentrum im Mittelalter (10.Jh.). Wie viele Baudenkmäler Armeniens liegen sie eingebettet in eine großartige, einsame Landschaft. Diese oft geheimnisvollen Flecken jenseits touristischer Pfade aufzuspüren, verleiht unserer Tour durch Armenien den besonderen Reiz. 1 ÜN im Hotel in Novemberjan (Fahrzeit ca. 4 Std.).

4. Tag
Naturschutzprojekt Caucasus Wildlife Refuge
Wir verbringen einen erlebnisreichen Tag im Caucasus Wildlife Refuge der Naturschutzorganisation FPWC. Wer aktiv sein möchte kann - in Begleitung der Ranger - wandern oder reiten. Wer sich ausruhen möchte, genießt die fantastische Aussicht direkt an der Ranger Station und beobachtet mit dem Fernglas, ob sich in den gegenüberliegenden steilen Bergwänden die seltenen Bezoar Ziegen zeigen. Im Sommer lohnt auch der kurze Abstieg ins Tal, wo man im klaren Bergwasser eines Flusses baden kann. Das Team des FPWC wird hier noch einmal einen Überblick über die Arbeit der Organisation geben, die ganz besonders mit diesem Naturschutzprojekt darauf abzielt, die seltenen Tiere und Pflanzen Armeniens wirksam zu schützen. 1 ÜN im Gästehaus in Urtsadzor.

5. Tag
Novemberjan - Ijevan
Unsere erste Radstrecke führt durch eine bewaldete Hügellandschaft. Abstecher nach Makaravank, einem mittelalterlichen Klosterkomplex am Hang des Paitatap-Bergmassivs. Neben einer Quelle befindet sich ein schöner Picknickplatz. Weiter geht es in Richtung Ijevan. Unterwegs können wir optional die Pedale gegen Wanderschuhe tauschen und durch eine tiefe Schlucht nach Lastiver hiken. Am Ufer des Aghstev-Flusses nahe der Stadt finden sich noch die Ruinen einer mittelalterlichen Karawanserei. Übernachtung in Ijevan, einem wichtigen Ort auf der alten Handelsroute von Ost nach West, im Hotel nahe des Marktes (ca. 40 km).

6. Tag
Ijevan - Dilijan
Am Morgen schlendern wir über den Markt in Ijevan, dann geht es weiter durch eine dicht bewaldete Hügellandschaft zum Klosterkomplex Goshavank (12.Jhd.). Die Etappe endet in Dilijan, einem kleinen Kurort inmitten eines dicht bewaldeten Naturschutzgebietes. Hier findet man sehr schöne Beispiele traditioneller armenischer Holzhausarchitektur. 2 ÜN im Gästehaus (ca. 45 km).

7. Tag
Pausentag in Dilijan
Es gibt viele Sehenswürdigkeiten in Dilijan. Diese Region ist für ihre reiche Naturvielfalt sehr beliebt. Wir können eine Wanderung zum Parz-See machen, eine Radtour zum Dorf Gosh und Kloster Haghartsin oder einfach nur durch die schöne Altstadt bummeln.

8. Tag
Dilijan - Sewansee
Unsere heutige Radetappe führt durch Chambarak zum Sewansee. Im Kontrast zu dem üppigen Grün rund um Dilijan werden die Berge kahler. Wir erreichen eine beeindruckende, steppenartige Landschaft rund um den auf ca. 1.900m gelegenen Sewansee. Sein kühles, türkisblaues Wasser lädt im Sommer zum Baden ein. Strand- und Wasserzugvögel legen eine Ruhepause auf den langen Frühlings- und Herbstwanderungen ein. Auf der Sewanhalbinsel, die ursprünglich eine Insel war und erst im 20. Jahrhundert durch den sinkenden Wasserspiegel entstand, besichtigen wir das aus dem 9. Jahrhundert stammende Sewan-Kloster. 1 ÜN im Hotel direkt am See (ca. 75 km).

9. Tag
Entlang des Sewan-Sees nach Martuni
Wir umrunden weiter den Sewan-See per Rad und fahren durch eine großartige, einsame Landschaft. Links befindet sich ein mächtiger Gebirgszug, hinter dem die aserbaidschanische Grenze verläuft, rechts der silber glänzende See. Die Straße wird zeitweise zur Piste. Unterwegs können wir baden und picknicken, sofern es warm genug ist. Unweit des Dorfes Tsovinar erklettern wir die urartäische Festung Teischeba-Ura und genießen den schönen Ausblick auf den See. 1 ÜN im Hotel in Martuni (ca. 68 km).

10. Tag
Martuni - Yeghegnadzor
Wir verlassen "unseren" See, es geht in vielen Serpentinen durch karge steppenartige Landschaft bergauf, nach ca. 25km haben wir den Selim-Pass erreicht. Oben besichtigen wir eine Karawanserei aus dem 14.Jahrhundert. Auf einer Höhe von 2.410m genießen wir den meist freien Blick auf den Ararat. Hier verlief auch eine Route der alten Seidenstraße. Es schließt sich eine spektakuläre Abfahrt bis nach Yeghegnad­zor an. Optional kann noch das Noravank Kloster besichtigt werden, wenn noch Zeit ist. 1 ÜN im Hotel in Yeghegnadzor (ca. 59 km).

11. Tag
Yeghegnadzor - Sisian
Die Strecke nach Sisian wird teilweise per Rad, teils per Bus (ca. 30km) zurückgelegt. Wir besuchen das aus der Bronzezeit stammende armenische Stonehenge - 200 aufrecht stehende, kreisförmig angeordnete Basaltsteine. In unmittelbarer Nähe befinden sich prähistorische Höhlengräber. Gräber und Steine bilden zusammen eine mythische Kultstätte mit ganz besonderer Ausstrahlung. Von hier aus radeln wir zum Festungskloster Vorotavank aus dem 10. Jahrhundert. Der Gebäudekomplex bietet eine spektakuläre Aussicht über die Schlucht und den Vorotan-Fluss. Sisian ist eine nette Kleinstadt, die sich leicht zu Fuß erkunden lässt. 1 ÜN im Hotel in Sisian (ca. 55 km).

12. Tag
Sisian - Kloster Tatev - Goris
Durch typische armenische Dörfer geht es hinunter in die mit dichten Wäldern umsäumte Schlucht des rauschenden Vorotan zur Satansbrücke. Wir genießen ein Bad in einer warmen Quelle nahe der Brücke. Beeindruckend ist der Blick auf die Klosterfestung des Tatevklosters, das oben auf dem Felshang thront. Tatev ist eine der bedeutendsten Klosteranlagen Armeniens. Von hier oben bieten sich spektakuläre Ausblicke. Von Tatev geht es mit der Seilbahn über die spektakuläre Schlucht des Vorotan nach Halidzor. Die Seilbahn ist mit 5.750 Metern die längste, mit einem durchgehenden Tragseil ausgeführte Pendelbahn der Welt (erbaut 2010). Weiter radeln wir in zügiger Fahrt fast nur noch bergab in die kleine Stadt Goris. 1 ÜN im Hotel in Goris (ca. 75 km).

13. Tag
Goris - Urtsadzor
Die Stadt Goris ist idyllisch in einem grünen Tal gelegen. Durch den fruchtbaren Boden gibt es hier viel Obstanbau. Goris ist berühmt für seine guten Obstschnäpse. Am Morgen machen wir einen kleinen Stadtbummel durch Goris, danach besichtigen wir "Alt-Goris", das überwiegend aus Felsenwohnungen bestand. Am Nachmittag Transfer mit dem Bus nach Zangakatun (ca. 150km). Die Radetappe des heutigen Tages führt von dort nach Urtsadzor. 1 ÜN im Gästehaus in Urtsadzor (ca. 30 km).

14. Tag
Urtsadzor - Khor Virap - Ushi
Die Radetappe des heutigen Tages führt von Urtsadzor nach Khor Virap. Dieser kleine Klosterkomplex ist nicht nur besonders schön, sondern bietet auch einen spektakulären Blick auf den Ararat. Da das Kloster direkt an der türkischen Grenze liegt, kann man von dort auch die Kontrollpunkte auf beiden Seiten der geschlossenen Grenze beobachten. Im Anschluss Fahrt nach Ushi (ca. 70km) mit Ankunft am Abend. 1 ÜN wieder im Gästehaus in Ushi (ca. 30 km).

15. Tag
Jerewan
Zur freien Verfügung in Jerewan. Fakultativ: Besuch des Matenadaran - einer der ältesten und kostbarsten Handschriftensammlungen der Welt - oder einfach durch die "Vernissage" einem Handwerker- und Flohmarkt bummeln. Alternativ: Besuch der Yerevan Brandy Factory und/oder Film Regisseur Sergei Parajanov Museum. Wir steigen die Kascade hoch und nach einem letzten Blick auf "unseren" magischen Berg bereiten wir uns auf die Heimreise vor... Übernachtung wieder im Gästehaus in Ushi.

16. Tag
Rückflug nach Deutschland
Am frühen Morgen geht es zurück nach Deutschland.

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Veranstalter: Cycling unlimited

MTB - Kambodscha
Tempel, Dschungel und Meer

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Highlights

ˇ Einfache Einsteiger-Radrundreise - Kambodscha intensiv
ˇ Auf Urwaldpfaden durch Angkor Wat
ˇ Wasserfälle und Höhlen im Chi-Phat-Nationalpark
ˇ Einsame Insel Koh Tonsay mit Traumstränden
ˇ Inklusive Mountainbike vor Ort

Erleben Sie die Glanzlichter Kambodschas auf dieser Genießer-Radrundreise!
Angkor Wat - die weltbekannten Tempel des ehemaligen hinduistischen Königreichs zählen zu den architektonischen Meisterleistungen der Menschheit und sind UNESCO-Weltkulturerbe.
Steinerne Zeugen alter Khmer-Kultur verstecken sich im exotischen Dschungel, in dem es wuchert und blüht und zahlreiche Vögel und Tiere leben. Sie radeln auf wildromantischen Pfaden in den touristisch wenig erschlossenen Ausläufern der Kardamom-Berge im Westen. Bei einer Bootsfahrt auf dem Tonlap See und per Rad durch das ländliche Kambodscha erfahren sie viel über den Alltag der Bewohner. Eine Insel mit palmengesäumten Stränden bietet Zeit zum Relaxen - Südseefeeling pur! Den Abschluss bildet Pnom Penh mit einer Bootsfahrt auf dem Mekong zum Sonnenuntergang.
Kambodscha auf zwei Rädern - voller Highlights und Abwechslung.

Reiseverlauf

1. Tag: Siem Reap
Eigene Anreise nach Siem Reap. Gerne beraten wir Sie zu passenden Flugangeboten.
Transfer vom Flughafen zum Gruppenhotel in Siem Reap. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.
Die beschauliche Kleinstadt liegt südlich des Angkor Wat, von dem sie nur wenige Kilometer trennen, und nordöstlich des Tonle-Sap, des größten Sees Südostasiens. Siem Reap erstreckt sich an den Ufern des gleichnamigen Flusses. Zentrum des Ortes ist der alte Markt, den im französischen Kolonialstil erbaute Häuser umgeben. Entwickelt hat sich die Stadt aus mehreren Dörfern, die jeweils rund um buddhistische Tempel und Klöster (Wats) entstanden und zusammengewachsen waren. Dank seiner Lage ist Siem Reap heute Ausgangspunkt für den Besuch der Tempel von Angkor.
Hotel (A)

2. Tag: Tempel Banteay Srei und "Thousand Lingas River"
Unser Fahrradausflug führt heute entlang des Berges Phnom Bok. Auf kleinen Pisten erreichen wir den Tempel Banteay Srei, der 23 km nordöstlich des Angkor Wat am oberen Siem-Reap-Fluss liegt. Banteay Srei ist ein kleiner Tempel, doch macht er seinem Namen - "Zitadelle der Frauen" bzw. "Zitadelle der Schönheit" - alle Ehre. Dank seiner schönen, filigranen Steinmetzarbeiten zählt er zu den kunstvollsten Tempeln in der Region Angkor. Besuch des Tempels und Mittagessen (Lunchpaket) vor Ort. Anschließend bringt uns unser Fahrzeug zur idyllischen Stätte Kbal Spean mit dem "Thousand Lingas River". Der munter sprudelnde "Fluss der 1000 Lingas" verdankt seinen Namen den unzähligen Lingas, die neben anderen hinduistischen Symbolen und Szenen aus den hinduistischen Epen ins felsige Flussbett oder in den Uferstein gemeißelt wurden. Bei einem Bad im hiesigen Wasserfall können wir uns erfrischen. Abends kehren wir nach Siem Reap zu unserem Hotel zurück.
Bikestrecke 30 km auf Piste, Gehzeit ca. 1,5 Std.
Hotel (FMA)

3. Tag: Angkor Wat
Per Fahrrad besuchen wir heute die Haupttempel von Angkor. Wir radeln auf kleinen Pisten und schmalen Urwaldpfaden, um dem Hauptverkehr zu entgehen. Die von Urwald umringte Tempelanlage Angkor Wat ist das größte, eindrucksvollste Bauwerk der Region Angkor und seit 1992 UNESCO-Weltkulturerbe. Angkor Wat ist zum nationalen Symbol Kambodschas geworden. Ein 170 bis 190 m breiter Wassergraben, der ein gigantisches Rechteck mit einer Kantenlänge von 1500 mal 1300 m Länge bildet, umschließt Angkor Wat. Die Galerien der Außenseite des Tempels zeigen ein 800 m langes Flachrelief, das verschiedene Schlachten und Episoden aus dem Ramayana-Epos schildert. Auf jeder Ebene, in jeder Galerie sind kunstvolle Steinmetzarbeiten mit Darstellungen von Szenen aus der hinduistischen Mythologie, aber auch aus dem alltäglichen Leben im alten Angkor-Reich zu bewundern. Nach einem Picknick-Lunch und einer ausgedehnten Besichtigung werden wir bei Sonnenuntergang den Pyramidentempel Pre Rup besteigen. Dieser Gott Shiva geweihte Tempel ist wohl der bedeutendste Angkor-Tempel aus dem 10. Jahrhundert.
25 km Radweg auf Piste und Asphalt, 0 Höhenmeter
Hotel (FMA)

4. Tag: Roluos - Chao Srei Vibol
Morgens startet unsere Radtour durch ländliche Region mit kleinen Dörfern, um zu den Tempel von Roluos zu gelangen. Die Bauwerke von Roluos gehören zu den frühesten festen Tempeln, die zwischen 877 und 889 von den Khmer errichtet wurden und stehen am Anfang der klassischen Khmer-Kunst. Sie sind größtenteils aus Ziegeln erbaut. Folgende Tempel gehören zu der Gruppe: Lolei, Preah Ko, Bakong. Wir widmen uns speziell der Tempelanlage Bakong, von König Indravarman I. im Jahr 881 erbaut, der den südlichsten der drei Tempel darstellt. Wegen seiner etwas abgelegenen Lage wurde dieser Ort von Reisenden bisher selten besucht, doch für Abenteuerhungrige gibt es hier ideale Möglichkeiten für Erkundungen. Mittagessen in einem traditionellen Khmer-Haus auf dem Land. Nachmittags Rückkehr zu unserem Hotel in Siem Rap.
Bikestrecke 25 km auf Piste, 0 Höhenmeter.
Hotel (FMA)

5. Tag: Angkor Thom
Mit dem Fahrrad besuchen wir heute die "Große Hauptstadt" Angkor Thom (nördlich von Angkor Wat, ca. 1 km entfernt). Der bedeutende Khmer-König Jayavarman VII. ließ diese gewaltige Anlage Ende des 12., Anfang des 13. Jahrhunderts errichten, nachdem er die feindlichen Cham aus seinem Reich vertrieben hatte. Eine quadratische Mauer mit einer Seitenlänge von rund 3 km umgibt die heilige Stadt. Zudem wird Angkor Thom von einem etwa 100 m breiten Wassergraben begrenzt. Wir besichtigen den Bayon, den zentralen Tempel von Angkor Thom, der mit den sakralen Anlagen Angkor Wat und Ta Prohm zu den berühmtesten Heiligtümern des alten Khmer-Reiches gehört. Und das mit gutem Grund, denn der Bayon hat etliche Türme, deren auffallendes Merkmal die meterhohen, in Stein gemeißelten Gesichter des Bodhisattva Avalokiteshvara sind. Am Nachmittag bleibt Zeit, um die weniger bekannten und abgeschiedenen Tempel der Umgebung zu Fuß oder per Rad zu erkunden. Picknick-Mittagessen. Abends Rückkehr zum Hotel in Siem Rap und Dinner-Show mit Khmer-Tänzern.
Ca. 25 km Radweg auf Piste und Asphalt, 0 Höhenmeter
Hotel (FMA)

6. Tag: Siem Reap - Battambang
Ein öffentliches Schnellboot bringt uns heute über den Tonle-Sap-See und auf dem Sagker- Fluss nach Battambang. Der Tonle Sap (Khmer: Großer See) ist der größte See Südostasiens und eines der fischreichsten Binnengewässer der Erde. Die Bewohner der schwimmenden Dörfer am Tonle Sap leben hauptsächlich von Fischfang und Gemüseanbau. Mit dem Boot von Siem Reap nach Battambang zu fahren, gehört zu den schönen, aber auch anstrengenden Reisemöglichkeiten, denn die Flussfahrt auf dem Sangker im Holzboot auf hölzernen Sitzbänken dauert fast den ganzen Tag. Dafür eröffnen sich Reisenden tiefe Einblicke in die Lebensweise der Kambodschaner entlang der Gewässer. Anschließend fahren wir noch mit einer "Drezine" - eine Art Zug mit Plattform zum Sitzen - durch die Reisfelder. Nach der Ankunft bummeln wir durch den Ort Battambang.
Abhängig vom Wasserstand des Sees kann es zu Programmänderungen kommen. Bei sehr niedrigem Wasserstand Unternehmen wir die Tour statt im Boot mit unseren Fahrzeugen (kurzer Besuch des Sees inbegriffen).
6 - 8 Std. Bootsfahrt (je nach Wasserstand), 10 km Radweg
Hotel in Battambang (FMA)

7. Tag: Battambang - Kampong Chhnang
Nach dem Frühstück geht es per Fahrrad durch eine reizvolle Landschaft zum Kloster Wat Ek (ca. 10 km nordwestlich von Battambang). Unterwegs besuchen wir traditionelle Dörfer. Direkt neben dem Kloster Wat Ek befindet sich die Ruine eines Bauwerks (11. Jh.), das König Suryavarman I errichten ließ. Der Tempel weist einige Türme auf einer Plattform auf. Bis 1970 galt dieser Tempel als einer der schönsten aus der Angkor-Zeit und war das Ziel vieler Touristen, bis er schließlich von den Roten Khmer als Gefängnis genutzt wurde. Heute ist der Ort ein lohnenswertes Ausflugsziel.
Nach dem Mittagessen Transfer in die Provinz und Stadt Kampong Chhnang am Tonle-Sap-See. Am späten Nachmittag bummeln wir durch den Flusshafen mit seinen schwimmenden Häusern und zahlreichen Fischerbooten.
25 km Radweg auf Asphalt
Hotel (FMA)

8. Tag: Kampong Chhnang - Kirirom
Morgens Aufbruch mit dem Fahrrad. Wir radeln durch Reisfelder, die von Palmen gesäumt sind, und halten in kleinen Dörfern an, um uns die lokalen Töpferwaren anzusehen. Am Nachmittag verlassen wir die Region um Kampong Chhnang und setzen unsere Tour in Richtung Kirirom-Nationalpark fort. Wir beziehen unsere Zimmer in einem Hotel.
30 km Radweg auf Piste und teils auf Asphalt, 200 Höhenmeter Downhill
Hotel (FMA)

9. Tag: Kirirom - Chi Phat
Den Park erkunden wir nach dem Frühstück per Fahrrad. Er liegt auf einer Höhe von 600 - 700 m und erstreckt sich über den östlichen Teil der Kardamom-Berge. Dank seiner Nähe zu Phnom Penh ist der Kirirom-Nationalpark - einer der ersten Nationalparks des Landes - ein beliebtes Ausflugsziel. Kleine Pfade durchziehen den Park. Er ist von Seen und Wasserfällen durchsetzt und von Kiefernwäldern bedeckt. Der Park beherbergt u.a. Wild, Elefanten, Leoparden und Affen. Am Nachmittag gelangen wir per Fahrzeug ins Herz der Kardamom-Berge zum Dorf Chi Phat. Wir haben Gelegenheit, die Umgebung des Dorfes zu erkunden und das lokale Projekt kennenzulernen.
40 km Radweg auf Piste und Trails, 700 Höhenmeter (das Fahrzeug steht ggfls. zur Verfügung)
Übernachtung in einem einfachen Gästehaus oder bei einer Familie (FMA)

10. Tag: Chi Phat
In den Cardamom Mountains gibt es einen der größten Primärurwälder Südostasiens. 2002 wurde in Chi Phat die Wildlife Alliance gegründet. Diese begann, durch ein gemeindebasiertes Projekt (CBET - Community Based Ecotourism Project), ein Umdenken in der Bevölkerung zu initiieren, indem sie den Ökotourismus ankurbelte. Davon profitieren die Menschen in Chi Phat direkt, ohne die natürlichen Ressourcen ihrer Umgebung zu zerstören. Ein sehr ambitioniertes Vorhaben, das einige Rückschläge erfuhr, aber auch Früchte trägt: Die Gegend regeneriert sich, Aufforstungsprojekte sind erfolgreich und das Wild kehrt in den Wald zurück. Darüber hinaus ist es gelungen, das weitere Vordringen der Holzfäller einzudämmen.
Auf kleinen Trails erkunden wir den Dschungel vom Fahrrad aus und gelangen ins kleine, mitten im Urwald gelegene Dorf O’kay. Wir übernachten bei einer Familie oder im Gästehaus.
36 km Radweg auf Trails, Pisten, Fels- und Sandwegen, Flussüberquerung; 200 Höhenmeter.
(FMA)

11. Tag: Chi Phat - Kampot
Morgens schwingen wir uns auf die Fahrräder und radeln bis Andoung Teuk. Dort steht unser Fahrzeug bereit. Wir fahren nach Kampot und erkunden den Ort per Rad. Das knapp 50.000 Einwohner zählende Städtchen wurde im späten 18. Jh. als Hafenstadt gegründet. Es liegt am Ufer des Prek-Kampong-Bay-Flusses, ca. 30 km von der vietnamesischen Küste entfernt, direkt neben dem Phnum-Bokor-Nationalpark in einer der landschaftlich schönsten Gegenden Kambodschas. 1950 wurde der Hafen durch einen größeren Hafen bei Kompong Som ersetzt. Kampot hat den Charme eines verschlafenen, etwas abgeschiedenen, ruhigen Küstenstädtchens. Bekannt ist Kampot für seine Früchte, Meeresfrüchte, sein Meersalz und den berühmten Kampot-Pfeffer. Highlight ist das entlang der Flusspromenade liegende Französische Viertel der ehemaligen Kolonialstadt. Wir erkunden den Ort zu Fuß.
Nachmittags unternehmen wir eine Bootsfahrt auf dem Kampot River. Anschließend erwartet uns noch eine Kajakfahrt im sogenannten "Green Loop", einer wunderschön gelegenen Flussschleife.
3 1/2 Std. per Fahrzeug, 15 km Radweg auf Piste, 2 Std. Bootsfahrt, 80 Höhenmeter, 1 Std. Kayak
Bungalow am Kampot River (FMA)

12. Tag: Kampot - Kep - Kampot
Dolce far niente! Kep-sur-Mer liegt 24 km von Kampot entfernt. Wir besuchen das Küstenstädtchen und fahren mit dem Boot in knapp einer halben Stunde zur vorgelagerten Insel Koh Tonsay, auch "Rabbit Island" genannt. Palmen säumen die schönen Strände.
Sonne und Meer, baden und schwimmen - ein Tag zum Ausspannen und Genießen erwartet Sie. Abends Rückkehr nach Kampot und Übernachtung im Bungalow.
(FMA)

13. Tag: Phnom Penh
Nach dem Frühstück bringt uns der Fahrer mit unserem Fahrzeug nach Phnom Penh, der Hauptstadt des Königreichs Kambodscha. Die Stadt liegt am Fluss Tonle Sap und hat etwa 2 Millionen Einwohner. Wir besuchen die Silberpagode und das Nationalmuseum. Bei Sonnenuntergang unternehmen wir eine Bootsfahrt auf dem Mekong.
Hotel (F)

14. Tag: Rückflug
Die Reise endet nach dem Frühstück. Transfer zum Flughafen Pnom Penh und individueller Rückflug nach Deutschland.
Sollten Sie verlängern oder eigene Flüge gebucht haben, können wir Ihnen gegen Aufpreis gerne einen individuellen Transfer arrangieren.
(F)

Wichtige Hinweise
Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.

Einzelzimmerzuschlag:
Bitte beachten Sie, dass bei den Übernachtungen in den Lokalen Häusern (Tag 10 und 11) keine Einzelzimmer zur Verfügung stehen. Der Einzelzimmerzuschlag gilt nur für die Übernachtungen an den anderen Tagen.

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Veranstalter: Cycling unlimited