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Friaul
Historien der Adriaküste

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Triest, Cividale, Aquileia und Udine Genussradreise
Traumhaftes Radeln auf einsamen Karsthochflächen und im Collio
Wein, Berge und Meer

Eine geführte Radreise mit großartige Zeugnissen aus römischer und langobardischer Zeit. Zu Stätten achthundertjähriger Patriarchenherrschaft. Naturoasen in der Lagune. Stille auf dem Karst. Viel gerühmte Weine des Collio. Traumradeln auf den Spuren der Habsburgermonarchie.

Anreisetag: Samstag
Mitten in der Triestiner Altstadt, direkt am prächtigen Hauptplatz gelegen, erwartet Sie das Grand Hotel Duchi d`Aosta mit seinen geschichtsträchtigen Hallen.

Am späten Nachmittag entführen wir Sie auf eine Zeitreise durch die gepflegte Adriastadt, wo das österreichische Erbe noch an jeder Stelle sichtbar ist. (Treffpunkt 17.30 Uhr in der Hotelhalle).

Stadtführung und die Übernachtung von Samstag auf Sonntag (inklusive Frühstück) sind bereits in Ihrem Reisearrangement enthalten.

Die direkte Lage am Meer und zwischen den verschiedenen Kulturen hat die Küche des Friaul maßgeblich beeinflusst. Zahlreiche Restaurants bieten Ihnen nach der Stadtführung ihre kulinarischen Genüsse an (nicht im Reisearrangement inkludiert). Gerne teilt Ihr Stadtführer seine Geheimtipps mit Ihnen.

1.Tag Sonntag: Triest - Gorizia (49 km)
Am Morgen verlassen wir Triest mit einer Oldtimer-Straßenbahn aus k.u.k.-Zeiten und erreichen bald das 350 Höhenmeter oberhalb der Stadt gelegene Villa Opicina. Hier erwarten uns vor traumhafter Meereskulisse bereits unsere Räder. Anschließend erkunden wir erstmals den Triestiner Karst und überqueren die slowenische Grenze. Um die Mittagszeit besichtigen wir die Rohschinken- und Weinproduktion eines slowenischen Weinbauers und lassen uns natürlich anschließend die ausgiebige Verkostung der hauseigenen Köstlichkeiten nicht entgehen. Auf einsamen, leicht gewellten Strecken erreichen wir in Gorizia (Görz) wieder italienischen Boden. Hier empfängt uns das Grand Hotel Entourage im historischen Ambiente eines Palazzos aus dem 16. Jahrhundert (Doppelübernachtung). Es steht genügend Zeit für einen ersten Erkundungsgang durch die schöne Stadt, einen Aperitif auf einem der großzügigen Plätze oder einfach zum Entspannen im Hotel zur Verfügung. Zum Abendessen treffen wir uns im Hotelrestaurant, wo wir im Rahmen eines ausgezeichneten Abendessens mit Weinbegleitung erste Erfahrungen mit den prämierten Weinen des Collio machen.

2.Tag Montag: Rundfahrt Collio (36 km)
Wir verlassen Gorizia und radeln in das Tal des Isonzo. Immer dem mächtigen, türkisblauen Fluss folgend, durchqueren wir einen dicht bewaldeten Nationalpark. Die Ruhe und der Frieden entlang der Radstrecke lassen nicht vermuten, dass hier einige der blutigsten Schlachten des Ersten Weltkriegs ausgetragen wurden. Ein kurzer Zwischentransfer versüßt uns die Fahrt über zahlreiche Höhenmeter und wir erreichen San Floriano, ein kleines Örtchen inmitten zauberhafter Weingärten. Die Aussicht hier sucht ihresgleichen. Zur Mittagszeit kehren wir im Landgut Draga ein, wo die sehr gastfreundliche Familie Miklus seit Generationen herausragende Tropfen herstellt. Anschließend rollen wir zurück nach Gorizia, wo uns erneut unser angenehmes Grand Hotel Entourage erwartet. Die Trutzburg von Gorizia war lange Zeit Stammsitz der mächtigen Grafen von Görz, deren Gebiet sich von Tirol und Kärnten bis Treviso und an die Grenzen Kroatiens erstreckte. Heute zeugt das Stadtbild mit seinen Alleen und Häuserensembles eindrücklich vom Wirken der Habsburger, die die Stadt mit kurzen Unterbrechungen circa 400 Jahre beherrschten. Im Rahmen eines fachkundigen Rundganges entdecken wir die Schönheiten der Stadt, bevor uns zum Abendessen wieder das Hotelrestaurant erwartet.

3.Tag Dienstag: Gorizia - Cividale del Friuli (43 km)
Nur kurz besteigen wir heute unseren Shuttlebus und lassen uns auf die Anhöhen des Collio kutschieren. In angenehmem Auf und Ab, mit nur wenigen kurzen Gegenanstiegen, radeln wir durch die Rebenlandschaft der Colli orientali und widmen uns dem schmucken Winzerstädtchen Cormòns, wo noch alljährlich der Geburtstag von Kaiser Franz Joseph gefeiert wird. Hier zeigt sich nach wie vor die besondere Verbundenheit der Gegend zur Donaumonarchie. Herrliche Ausblicke säumen anschließend unsere Route, die fast durchwegs auf kleinen asphaltierten Sträßchen und Radwegen verläuft. Am Nachmittag ist mit Cividale ein besonderes Stadtjuwel erreicht. Unser heutiges Domizil, die Locanda Al Castello, liegt auf einem Hügel etwas außerhalb der Stadt. Vor dem Abendessen bleibt noch Zeit für einen Aperitif auf der Terrasse oder einen entspannenden Besuch des hauseigenen Wellnessbereichs.

4.Tag Mittwoch: Cividale del Friuli - Udine (35 km)
Am Vormittag widmen wir uns Cividale. Die keltische Siedlung wurde 53 v. Chr. von Julius Caesar als Forum Julii zur Stadt erhoben, woraus sich der heutige Name Friaul ableitet. Cividale war mit seiner günstigen Lage seit jeher Dreh- und Angelpunkt der ganzen Region und erstes Herzogtum der Langobarden in Italien. Aus dieser Zeit sind zahlreiche architektonische Kleinode, wie z.B. die langobardische Pfalzkapelle (Tempietto Longobardo) erhalten. Ein Spaziergang durch das UNESCO-Weltkulturerbe offenbart eine wahre Fundgrube an Kunstschätzen. Nach einem geführten Rundgang bleibt noch ausreichend Zeit, um das außergewöhnliche Städtchen auf eigene Faust zu erkunden, bevor wir am späten Vormittag wieder auf unsere Räder steigen. Bald erreichen wir Faedis, wo uns Toni und seine Familie auf ihrem Bio-Bauernhof Casa del Grivò mit Köstlichkeiten aus eigener Produktion verwöhnen. Wenn Sie nach der Reise noch einige Tage in absoluter Ruhe entspannen möchten, sind Sie bei Toni genau richtig. Immer die aufragenden Julischen Alpen im Blick nähern wir uns am frühen Nachmittag Udine, dem geschäftigen Zentrum der Region. Im Herzen der Stadt erwartet uns das Astoria Hotel Italia. Am Abend treffen wir uns noch zu einem kleinen Rundgang durch die Stadt. Da heute das Mittagessen in Ihrem Reisearrangement inkludiert ist, steht Ihnen der Abend zur freien Verfügung. Eine reiche Auswahl an vorzüglichen Restaurants wartet nur darauf, Sie zu bewirten. Vielleicht bevorzugen Sie zur Abwechslung aber auch einmal eine einfache Pizzeria.

5.Tag Donnerstag: Udine - Grado (47 km)
Vor uns liegt das landwirtschaftlich stark genutzte Gebiet zwischen Tagliamento und Isonzo. Unsere Route führt uns, immer entlang des Alpe-Adria-Radweges, nach Palmanova. Die Stadt wurde im 16. Jahrhundert als Idealtypus einer Festungsstadt erbaut. Breite, vollkommen symmetrisch Straßen sorgten dafür, dass die Soldaten schnell die Befestigungsanlagen erreichen konnten. Heute ist eine Kaffeepause auf dem enormen ehemaligen Exerzierplatz im Stadtzentrum ein Hochgenuss. Nur wenige Kilometer weiter erwartet uns ein weiteres kulturelles Highlight unserer Reise: Aquileia. Wenig weist heute noch drauf hin, dass die Stadt um 100 n. Chr. eine bedeutende Handelsmetropole war und mit 100.000 Einwohnern zu einer der größten des Römischen Reiches gehörte. Nach langen Jahren des Niederganges entwickelte sich Aquileia zu einem der Zentren des Frühchristentums. Noch heute beherrscht die auf das 4. Jahrhundert zurückgehende Domkirche das Bild des Örtchens. Das den Kirchenboden fast vollständig ausfüllende frühchristliche Mosaik und die romanischen Fresken der Krypta zählen zu den bedeutendsten Zeugnissen ihrer Epoche und bezaubern jeden Besucher. Nach der Besichtigung tauschen wir unsere Räder gegen ein Schiff und lassen uns durch das Naturreservat der Lagune von Grado in das "Seebad der Wiener" bringen. In Grado erwarten uns das Hotel Ville Bianchi (Frühjahrstermine) und das Hotel Villa Bernt (Herbsttermine). Die beiden exquisiten Hotels liegen in unmittelbarer Strandnähe. Nach einem Bad im Meer bummeln wir gemeinsam in die pittoreske Altstadt, wo ein exzellentes Fischrestaurant auf uns wartet.

6.Tag Freitag: Grado - Hotel Riviera und Maximilian`s (20 km)
Am Vormittag verlassen wir Grado per Bus und erreichen nach einstündiger Fahrt das Schloss Duino. Hoch auf Karstfelsen gelegen, überblickt die historische Residenz der Familie Thurn und Taxis stolz den Golf von Triest. Zahlreiche Künstler ließen sich von diesem einzigartigen Ort inspirieren, unter anderen auch Rainer Maria Rilke, der hier seine Duineser Elegien verfasste. Anschließend wandern wir auf dem botanisch hochinteressanten Rilke-Weg die Steilküste entlang und genießen den traumhaften Ausblick, bevor uns unser Bus wieder hoch in den slowenischen Karst bringt. Auf fantastischer Panoramaroute, entlang einer aufgelassenen Bahntrasse nähern wir uns dem Schloss Miramare. Kurz vorher erwartet uns unser spektakulär an der Steilküste gelegenes !! Hotel Riviera und Maximilian`s (Reisetermin 1: Hotel Victoria Triest). Jedes Zimmer bietet Meerblick, der hauseigene Strand ist per Aufzug mit dem Hotel verbunden. In diesem passenden Ambiente genießen wir unser letztes gemeinsames Abendessen.

7.Tag Samstag: Triest
Nach dem Frühstück besichtigen wir gemeinsam das in wunderschöner Küstenlage von Erzherzog Maximilian v. Habsburg erbaute und von Kaiserin Elisabeth gerne besuchte Schlossjuwel Miramare mit seiner Fassade aus istrischem Kalkstein und seinen herrlichen Parkanlagen. In Abstimmung mit Ihren Rückreiseplänen haben Sie anschließend noch Zeit für ein Bad im Meer. In kurzer Fahrt sind sie mit dem laufend verkehrenden öffentlichen Bus oder mit dem Taxi schnell am Hauptbahnhof von Triest (Transfer nicht im Reisepreis inkludiert). Von dort erreichen Sie mit zahlreichen Intercity-Zügen die wichtigen deutschen Städte oder mit dem laufend verkehrenden Shuttlebus direkt den Flughafen von Triest.

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Veranstalter: Rotalis Reisen

Sardinien
Immergrüne Inselwelt

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Entspanntes Radeln mit dem Pedelec Pedelecreisen
Atemberaubende Küstenstraßen und einsame Strände
Inselhauptstadt Cagliari und phönizische Stadt Nora

Phönizische Tempel, Nekropolen und Tephatim, Karstgrotten und immergrüne Macchia, dramatische Steilküsten im türkisfarbenen Meer. Sandstrände vor der Kulisse einer unversehrten Natur. Eine geführte Radreise durch ursprüngliche Landschaften, gleichermaßen bezaubernd wie faszinierend.

EXKLUSIVE PEDELEC TOUR

Bei unserer reinen Pedelec-Tour auf Sardinien wird jeder Anstieg zu einem leicht überwindbaren Hindernis. Das Treten bleibt zwar auch mit der Unterstützung des Hilfsmotors nicht aus, wird aber um ein vielfaches entspannter. Aus den Anstiegen des hügeligen Geländes der Insel wird somit ein völlig neues Raderlebnis in einer exklusiven Kleingruppe von maximal 15 Teilnehmern. Das Pedelec ist für jeden Gast kostenlos im Reisepreis enthalten.

Anreisetag: Sonntag
In Cagliari erwartet Sie das Hotel Regina Margherita, das beste Haus der Stadt. Am späten Nachmittag zeigen wir Ihnen unter fachkundiger Führung die quirlige Stadt mit dem Castello-Viertel und dem Dom sowie das Nationalmuseum, mit seinen einzigartigen nuraghischen Bronzen (Treffpunkt: 17.00 Uhr in der Hotelhalle).

Die Stadtführung und die Übernachtung von Samstag auf Sonntag (inklusive Frühstück) sind bereits in Ihrem Reisearrangement enthalten.

Für das Abendessen (nicht Teil des Reisearrangements) bietet sich unweit des Hotels ein reiches Angebot an Lokalen, um die ersten Gaumenfreuden der Insel zu erfahren. Zur Einstimmung sollten Sie allerdings einen Aperitiv auf der Aussichtsplattform der Bastione di Saint Remy genießen.

1.Tag Montag: Cagliari - Iglesias (50 km)
Am Morgen verlassen wir Cagliari mit dem Bus und erreichen nach kurzer Fahrt das Castello di Acquafredda. Nach der Besichtigung der Ruinen dieses imposant über der Ebene thronenden Bollwerkes besteigen wir erstmals unsere Räder. Beständig aber leicht aufwärts, unterbrochen von kurzen Abfahrten, genießen wir die üppige Vegetation und machen uns mit unseren motorisierten Reisebegleitern vertraut. Auf dem Weg nach Narcao begegnen uns bereits zahlreiche Zeugnisse des intensiven Bergbaus vergangener Zeiten, der besonders unserem Tagesziel Iglesias großen Reichtum brachte. Mit Hilfe unserer Räder stoßen wir ohne Probleme in fast schon hochalpin anmutendes Gelände vor. Weit entfernt begleitet uns bereits das Meer bis sich am höchsten Punkt eine beeindruckende Aussicht auf das Campidanese, die weite Ebene zwischen Cagliari und Iglesias, erschließt. Eine langgezogene Abfahrt belohnt für die erarbeiteten Höhenmeter. Nahe Iglesias erwartet uns unser Tagesziel, das liebevoll gestaltete Hotel Corte Rubja (Schwimmbad während der Herbsttermine), das sich zusätzlich durch seine exquisite Küche auszeichnet.

2.Tag Dienstag: Iglesias - Portixeddu (34 km + 3 km Wanderung)
Am Morgen besichtigen wir während eines kleinen Rundgangs Iglesias. Die Stadt lässt den Reichtum vergangener Zeiten erahnen und versprüht heute einen leicht morbiden Charme, der sie besonders liebenswert macht. Durch wilde Natur radeln wir anschließend auf den Passo Genna Bogai, dem höchsten Punkt unserer Reise, um anschließend in das idyllische Tal des Rio Antas zu rollen. Wir stehen unvermittelt vor der einzigartigen römisch-phönizischen Tempelanlage von Antas. Bereits in nuraghischer Zeit schrieben die Menschen diesem Ort eine besondere mystische Wirkung zu. Nach einer einstündigen Wanderung durch die bezaubernde Flora der Macchie erreichen wir die Tropfsteinhöhle Su Mannau und begeben uns auf Entdeckungstour in die über Jahrmillionen von der Natur geformte unterirdische Welt. Anschließend bringen uns unsere Räder dem Tagesziel entgegen. Wir passieren Fluminimaggiore, ein ehemaliges Bergarbeiterdorf mit interessanten Murals (sozialkritischen Wandmalereien). In der Nähe von Portixeddu erwartet uns das Hotel Golfo del Leone, das sich durch seine Lage nur wenige Radelminuten vom menschenleeren Traumstand, vor allem aber durch die Freundlichkeit der Besitzerfamilie Strina und die weithin bekannte und berühmte Küche auszeichnet.

3.Tag Mittwoch: Portixeddu - Carloforte (48 km)
Der heutige Tag ist geprägt von einem der schönsten Küstenpanoramen Sardiniens. Am Vormittag radeln wir durch die ehemaligen Bergbaugebiete im Süden der Insel, wo sich die Überreste alter Minengebäude und ehemaliger Fördertürme an die Steilhänge anlehnen. Unsere Blicke fallen auf die raue Küstenlandschaft, die Fischerhäfen von Buggerru, Masua und Nebida und den frei stehenden Felsen Pan di Zucchero, der sich eindrucksvoll aus dem Meer erhebt. Nach diesem landschaftlich, aber auch kulturell eindrucksvollen Streckenabschnitt setzen wir mit dem Fährschiff nach Carloforte auf der Isola di San Pietro über. Die Insel ist noch heute Schauplatz des seit Jahrhunderten stattfindenden traditionellen Thunfischfangs, der Mattanza. Heute sind wir Gast im herzlich familiär geführten Hotel Paola mit seiner herrlichen Küche und einer fantastischen Aussicht über das Meer.

4.Tag: Donnerstag: Carloforte - Calasetta (29 km)
Nach einem leichten Anstieg erreichen wir das Hochland der Isola di San Pietro, wo sich trotz Verwitterung der vulkanische Ursprung der Insel erkennen lässt. Wir genießen die Landschaft mit ihren weit verstreut liegenden weißen Bauernhäusern und rollen wieder dem Meer entgegen. Vorbei an den inzwischen aufgelassenen Salinen von Carloforte mit ihren Flamingo-Kolonien erreichen wir den weißen Sand der Spiaggia La Bobba, wo wir uns kurz in die Fluten stürzen. Nur wenige Schritte entfernt befinden sich die Colonne, eines der bekanntesten Postkartenmotive Sardiniens. Wie die Finger eines Titanen recken sich zwei Trachytsäulen über zehn Meter aus dem Meer. Nach einer Mittagspause in Carloforte, bei der genügend Zeit bleibt, um dieses genuesisch geprägte Kleinod zu entdecken, setzt sich unser Inselhüpfen mit der Überfahrt nach Sant’Antioco, der viertgrößten Insel Italiens, fort. Vom Anlegehafen Calasetta mit seinen weißen und pastellfarbenen Häusern radeln wir zur Cantina di Calasetta, einer bodenständige Kellerei und setzen uns mit dem kräftigen Carignano del Sulcis auseinander. Anschließend trennen uns nur wenige Kilometer von der hübschen Hotelanlage Luci del Faro mit weitem Blick auf die Inselwelt des Archipels (Schwimmbad während der Herbsttermine).

5. Tag: Freitag: Calasetta - Sant’ Anna Arresi (46 km)
Auf kleinen Wegen, zwischen Weinreben und Kaktusfeigen, erreichen wir bald den gleichnamigen Hauptort der Insel Sant’Antioco, eine 2.800 Jahre alte phönizische Gründung. Etwas außerhalb der Stadt befinden sich das Tophet, einer der vielen Brandopferplätze der Insel mit einem beeindruckenden archäologischen Museum. Nach der Besichtigung werfen wir noch einen Blick auf die frühchristlichen Katakomben in der nahe gelegenen Pfarrkirche. Ein bereits in punischer Zeit errichteter Damm verbindet die Insel mit dem sardischen Festland. Eine Ausnahmegenehmigung erlaubt es Rotalis, durch die noch bewirtschafteten Salinen von Sant`Antioco zu radeln und die Färbungen der verschiedenen Becken zu bewundern. Wieder am Meer angekommen überwinden wir eine kurze Schiebestrecke auf einem etwas schmaleren Damm, um uns inmitten eines Vogelparadieses in einer beeindruckenden Lagunenlandschaft wiederzufinden. Nahe Sant’ Anna Arresi erwarten uns heute die Brüder Bachis in ihrem gepflegten Hotel Punta Giara, wo wir mit Meerblick den Sonnenuntergang genießen (Schwimmbad während der Herbsttermine).

6.Tag: Samstag: Sant’ Anna Arresi - Santa Margherita di Pula (40 km)
Am Morgen führt unser Weg die ersten Kilometer über eine leicht verkehrsbelastete Straße, da ein Militärareal keine andere Strecke zulässt. Bald erreichen wir die traumhafte Costa del Sud. Fast 25 Kilometer schlängelt sich eine grandiose Panoramastraße entlang einer von Kaps und langen Sandstränden geprägten Küstenlinie und verzaubert den Genussradler. Am Traumstrand von Tuaredda lassen wir die Seele baumeln, bevor wir mit einem Bus ein paar wenig angenehme Kilometer auf einer stark befahrenen Hauptverkehrsstraße überbrücken. Wieder am Meer angekommen, erreichen wir mit den Rädern die Ausgrabungen der 3.000 Jahre alten phönizisch-punischen und von den Römern erweiterten Stadt Nora. Nach einer informativen Besichtigung ist es nicht mehr weit bis zu unserem Abschlusshotel, dem Lantana Resort, wo wir unsere Reise in passendem Ambiente ausklingen lassen.

7. Tag: Sonntag: Santa Margherita - Cagliari
Am Vormittag bleibt noch etwas Zeit, um nach dem Frühstück die Hotelanlage oder den Strand zu genießen, bevor es per Charterbus oder Taxi wieder zum Flughafen Cagliari geht.

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Veranstalter: Rotalis Reisen

Wien - Neusiedler See
Charmanter Kulturgenuss

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Kaiserstadt Wien, Stephansdom, Prater und Belvedere fahrradreisen
Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel
Stift Heiligenkreuz im schönen Wienerwald

Wiener Charme und kaiserliche Reminiszenzen zwischen Stephansdom und Riesenrad. Hervorragende Winzer, kulinarische Schmankerln, europäische Geschichte. Eine gemütliche organisierte Radreise rund um die Habsburgermetropole, vom Wienerwald in die Nationalparks an Donau und Neusiedler See.

Anreisetag: Samstag
In Wien erwartet Sie das kürzlich mit viel Aufwand neu gestaltete Hotel Rathaus Wein & Design, das historische Bausubstanz mit modernem Design verbindet. Sämtliche Sehenswürdigkeiten sind entweder zu Fuß oder über die nur 500 Meter entfernte U-Bahnstation Rathaus zu erreichen.

Ihre Reiseleiter freuen sich, Sie bei einem Aperitif an der Hotelbar kennenzulernen und sich mit Ihnen auf die Reise einzustimmen (Treffpunkt 18.00 Uhr an der Hotelbar).

Die Übernachtung von Samstag auf Sonntag (inklusive Frühstück) ist bereits in Ihrem Reisearrangement enthalten.

Zahlreiche Restaurants in der Umgebung bieten Ihnen eine breite Auswahl für einen köstlichen Abend. Ob Sie nun nahe des Hotels in der "Frommen Helene" Wiener Schmankerl genießen oder dem berühmten Naschmarkt einen Besuch abstatten, überall wird man Sie gerne verwöhnen (nicht Teil des Reisearrangements).

Die alte Kaiserstadt hat weit mehr zu bieten, als der interessierte Besucher innerhalb von zwei Tagen zu genießen vermag. Verlängern Sie Ihren Besuch im Machtzentrum der ehemaligen Donaumonarchie um einige Tage und erleben Sie die faszinierenden Museen, einen Spaziergang auf der Donauinsel oder vielleicht sogar eine Aufführung in der berühmten Staatsoper. Unser Starthotel bietet die ideale Ausgangslage für Ihren Zusatzaufenthalt. Gerne sind wir Ihnen bei der Buchung behilflich.

1.Tag Sonntag: Wien (10 km)
Zahlreiche Radwege machen die Donaumetropole zum idealen Ziel für eine Erkundung per Rad. Unter fachkundiger Führung entdecken wir die Schönheiten der Kaiserstadt und beginnen mit der berühmten Ringstraße, wo sich ein Prunkgebäude an das nächste reiht. Staatsoper, Parlament, Burgtheater, Rathaus und die Hofburg sind nur die prächtigsten Beispiele dieser architektonischen Perlenkette. Anschließend radeln wir die Kärntner Straße entlang zum imposanten Stephansdom und in die Altstadt. Bei gelegentlichen Stopps lauschen wir Geschichten und Anekdoten, die uns tief in die wiener Seele eintauchen lassen. Nach dem Mittagessen können Schwindelfreie auf eigene Faust eine Fahrt mit dem berühmten Riesenrad wagen. Je nach Witterung erkunden wir anschließend den Wiener Prater oder besuchen eines der zahlreichen Museen der Stadt. Am frühen Nachmittag erreichen wir wieder unser angenehmes Hotel Rathaus Wein und Design. Es bleibt genügend Zeit, um weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt zu erkunden, bevor wir zum Abendessen in einem typischen Lokal mit wiener Schmankerln verwöhnt werden.

2.Tag Montag: Wien - Hainburg (53 km)
Am Morgen bringt uns die S-Bahn in kurzer Fahrt vor die Tore der Stadt. Im Nationalpark Donau-Auen besteigen wir unsere Räder und radeln donauabwärts. Biber, Seeadler, Graureiher und Flussregenpfeifer bevölkern neben unzähligen anderen Arten diese geheimnisvolle Welt. Auch der Eisvogel hat hier sein Zuhause und ist das Wahrzeichen des Nationalparks. Am Weg liegen die Marchfeldschlösser, prächtige Landgüter ehemaliger bedeutender Adeliger. Wir besichtigen Schloss Hof, eine prächtige Barockanlage, erbaut von Prinz Eugen. Kaiserin Maria Theresia war von der Schönheit des Anwesens dermaßen begeistert, dass sie es erwarb und fortan als Sommerresidenz nutzte. Wir radeln zurück an die Donau und weiter nach Hainburg, wo uns das Hotel Altes Kloster in seinen ehrwürdigen Hallen erwartet. Nach einem Besuch in der hauseigenen Wellnessoase lassen wir den Tag im hervorragenden Hotelrestaurant ausklingen.

3.Tag Dienstag: Hainburg - Rust (55 km)
Wir befinden uns bereits im Römerland Carnuntum, wo sich einst Bernstein- und Limesstraße kreuzten. In der niederösterreichischen Gemeinde Petronell-Carnuntum präsentiert sich das bekannteste Römermuseum Österreichs. Wir schlendern durch ein maßstabgetreu rekonstruiertes Stadtviertel der einst bedeutenden Römerstadt und lassen uns in die Zeit des großen Imperiums zurückversetzen. Auf dem Weg zum Neusiedler See besichtigen wir das Geburtshaus des Komponisten Joseph Haydn, bevor uns in Rust das paradiesisch gelegene Seehotel Rust aufnimmt (Doppelübernachtung). Es bleibt ausreichend Zeit für eine Abkühlung im See und die Nutzung des Wellnessbereiches, bevor wir das wohl schönste Örtchen am Neusiedler See unter fachkundiger Führung entdecken. Kaum ein Schornstein ist hier nicht von einem Storchennest gekrönt und die Weinkultur ist allgegenwärtig. Zum Abendessen bewirtet uns anschließend das bekannte Hotelrestaurant.

4.Tag Mittwoch: Rundfahrt Neusiedler See (24 km)
Mit dem Fährschiff erreichen wir am Morgen das östliche Seeufer. Hier erkunden wir per Rad den Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel, ein Paradies für Ornithologen und Pflanzenfreunde. Zusammen mit einem Führer des Nationalparkzentrums lernen wir einige der rund 340 hier lebenden Vogelarten und zahlreiche anderen Schönheiten dieses einzigartigen Ökosystems kennen. Anschießend bringt uns ein Schiff nach Mörbisch am See, von wo uns nur wenige Radkilometer von unserem angenehmen Seehotel Rust trennen (zweite Übernachtung). Nach einem erfrischenden Bad im See erwartet uns mit dem Weingut Feiler-Artinger eines der Top-Güter der Region. Ausführlich verkosten wir die Prädikatsweine, die hier in besten Hanglagen angebaut werden. Nicht nur die hervorragenden Weiß- und Rotweine, sondern auch so manche Trockenbeerenauslese genießt höchstes internationales Ansehen. Zum Abendessen erwartet uns das traditionsbewusste Wirtshaus im Hofgassl mit ausgewählten Köstlichkeiten.

5.Tag Donnerstag: Rust - Baden bei Wien (49 km)
Am Morgen verlassen wir die Freistadt Rust und radeln in reizvoller Seeuferlandschaft südwärts. Vorbei an Mörbisch, wo auf stimmungsvoller Seebühne allsommerlich die berühmten Operettenfestspiele stattfinden, geht es über die ungarische Grenze. Bald erreichen wir Sopron, das sich ein sehenswertes Altstadtbild bewahrt hat. Nach eingehender Besichtigung und genügend Zeit zum Flanieren durch die malerischen Gässchen bringt uns die Bahn in kurzer Fahrt wieder auf österreichischen Boden. Von Wiener Neustadt, der Geburtsstadt Kaiser Maximilians mit ihrem spätromanischen Dom, geht es auf dem Thermenradweg Richtung Baden bei Wien, immer die sanften Ausläufer des Wienerwaldes im Blick. In der kaiserlichen Kurstadt empfängt uns das Hotel Schloss Weikersdorf Residenz & Spa mit seinem wunderschönen Renaissance-Arkadenhof (Doppelübernachtung).

6.Tag Freitag: Rundfahrt Baden - Stift Heiligenkreuz - Baden (26 km)
Die Biedermeierstadt Baden liegt herrlich an den Ausläufern des südlichen Wienerwaldes.
Nach kurzer Radstrecke verladen wir unsere Räder und wandern auf einem Pilgerweg zum idyllisch in die Waldlandschaft eingebetteten Zisterzienserstift Heiligenkreuz. Wir besichtigen die bis ins 12. Jahrhundert zurückgehende Abtei, eine Stiftung des Babenbergers Leopold III. Im Anschluss an die Besichtigung führt unser Radweg in leichtem Gefälle durch das liebliche Helenental zurück nach Baden, wo uns wieder das Hotel Schloss Weikersdorf Residenz & Spa empfängt. Den verbleibenden Nachmittag widmen wir der kaiserlichen Kurstadt, die Wein- und Kunstliebhaber gleichermaßen begeistert. Es ist bestimmt kein Zufall, dass Ludwig van Beethoven gerade hier seine Neunte mit der Ode an die Freude vollendete. Ebenso sehenswert wie das berühmte Casino von Baden sind die schöne Römertherme und das Thermalstrandbad, mit dem sich der Wiener Adel einst den Adria-Strand nach Baden holte. Wenn gewünscht, bleibt genügend Zeit für etwas Entspannung im heilkräftigen Thermalwasser. Den letzten Abend lassen wir im hervorragenden Hotelrestaurant ausklingen.

7.Tag Samstag: Baden - Wien
Am Morgen nehmen wir uns Zeit für ein ausgiebiges Frühstück. Dann spazieren wir gemeinsam zum Josephsplatz und besteigen dort die Badner Bahn, die schon zu Kaiser Franz Josephs Zeiten Passagiere zur Kur nach Baden beförderte. Nur wenige Meter sind es von der Wiener Ringstraße wieder in unser Starthotel Rathaus Wein und Design. Hier steht Ihr Gepäck bereits für Sie bereit. Für bahn-/flugreisende Gäste besteht die Möglichkeit, ab Baden direkt mit der österreichischen Bahn abzureisen bzw. den Flughafen Wien in etwas mehr als einer Stunde zu erreichen. Ihre Reiseleitung ist Ihnen gerne bei der Organisation der Abreise behilflich.
Sehr gute Hotellerie auf Viersterne-Niveau, bis auf eine Ausnahme immer mit historischem bzw. sehr individuellem Ambiente. Drei Doppelübernachtungen ersparen Ihnen das tägliche Kofferpacken. Durchwegs traditionell österreichische, sehr ansprechende Küchenleistung in ausgewählten Restaurants und typischen Gasthäusern.

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Veranstalter: Rotalis Reisen

Das Baltikum
Zwischen Vilnius und Riga

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Jugendstil, Barock und Renaissance geführte Radreise
Kurische Nehrung
Polnische, Belorussische, Preußische, Russische Geschichte

Großfürst Vytautas, Albert von Buxhoeveden, Zar Alexander III und Thomas Mann. Sängerfeste, "Dainas", Barock und Jugendstil. Eine geführte Radreise von der Memel zur Großen Düne, durch stille Wälder, entlang von Urströmen und der Ostsee bis in die Weiten Kurlands.

Anreisetag: Samstag
Sie werden im Hotel Artis, direkt im Zentrum von Vilnius, nur wenige Schritte vom Präsidentenpalast entfernt, erwartet.

Am späten Nachmittag entführen wir Sie auf einen Stadtrundgang durch die wesentlichen Teile der aufstrebenden Stadt mit ihren barocken Schätzen (Treffpunkt 17.00 Uhr in der Hotelhalle).

Stadtführung und die Übernachtung von Samstag auf Sonntag (inklusive Frühstück) sind bereits in Ihrem Reisearrangement enthalten.

Vilnius überrascht mit einer Vielfalt an kulinarischen Hochgenüssen für Ihr Abendessen. (nicht Teil des Reisearrangements). Ihr Stadtführer steht Ihnen gerne mit Geheimtipps zur Seite.Wenn Sie Vilnius vor Reisebeginn bereits etwas erkunden möchten, bietet sich unser Starthotel für einen Zusatzaufenthalt an. Die Reservierung nehmen wir sehr gerne für Sie vor.

1.Tag Sonntag: Vilnius - Kaunas (24 km)
Mit einem Transferbus verlassen wir die Barockperle Vilnius und erreichen nach kurzer Fahrt Trakai, die ehemaligen Hauptstadt Litauens. Hier nehmen wir unsere Fahrräder in Empfang und radeln durch das Örtchen zur herrlich auf einer Insel im See gelegene Burg Trakai. Die ehemalige Residenz der Großfürsten von Litauen besticht durch ihren gotischen Glanz und stellt, als letzte erhaltene Wasserburg in Osteuropa, ein besonderes Kleinod dar. Nach der Besichtigung dieses imposanten Bauwerks führt unsere Route durch eine Landschaft, wie sie ursprünglicher nicht sein könnte. Vorbei an Seen, kleinen Waldstücken und einsam gelegenen Gehöften erreichen wir das malerische Örtchen Semeliskes. Die vielen farbenfroh bemalten Holzhäuschen bestechen durch ihren traditionellen litauischen Stil. Unser Tagesziel Kaunas erreichen wir nach einem einstündigen Bustransfer. Uns empfängt das komfortable Hotel Santakos. Nach einem gemütlichen Stadtrundgang erwartet uns ein ausgezeichnetes Abendessen in besonderer Atmosphäre.

2.Tag Montag: Kaunas - Ventaine (40 km)
Eine kurze Fahrt mit einem Bus bringt uns in die Nähe von Silute im Memelland. Ursprünglich besiedelt von den Kuren, gefürchteten Piraten zur See, durchlebte diese Region eine wechselhafte Geschichte. Birkenwälder, Fischteiche und Baumalleen prägen dieses einsame Gebiet. Durch naturbelassene Landstriche gelangen wir bald ins Memeldelta und schließlich an das Kurische Haff. Hier empfängt uns das Hotel Ventaine. Das etwas einfachere Haus zeichnet sich durch seine idyllische Lage direkt am Wasser mit Blick auf die kurische Nehrung aus. Es bleibt genügend Zeit um das Schwimmbad und die Sauna des Hotels zu genießen oder ein Bad in der Ostsee zu nehmen. Zum Abendessen treffen wir uns im Hotelrestaurant, das mit traditioneller Küche aufwartet.

3.Tag Dienstag: Ventaine - Klaipeda (35 km)
Am Morgen erleben wir das Kurische Haff auf einem kleinen Schiff, das uns direkt vom Hotel in etwa eineinhalb Stunden über das Haff auf die Kurische Nehrung bringt. Das Zusammenspiel von Wäldern und Meer formt zusammen mit den beeindruckenden Sandverwehungen eine einzigartige Naturschönheit. Wir besuchen Nida, eine alte Fischersiedlung. Bereits Thomas Mann schätzte die Schönheit dieses Ortes. Wir besichtigen die Sommerresidenz des großen deutschen Schriftstellers und Nobelpreisträgers auf dem Schwiegermutterberg, bevor uns eine kurze Wanderung auf die Große Düne, mit ihrem eindrucksvollen Panorama, bringt. Anschließend erkunden wir mit den Fahrrädern die litauische Seite der Nehrung und erreichen am späten Nachmittag Klaipeda, das ehemalige Memel und unser behagliches Hotel Navalis.

4.Tag Mittwoch: Klaipeda - Liepaja (39 km)
Auf einer Radrundfahrt durch das Zentrum von Klaipeda lernen wir die Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt kennen. Obwohl beim Einmarsch der Roten Armee im Januar 1945 zu 60 Prozent zerstört, wurde dieser Teil Klaipedas weniger stark in Mitleidenschaft gezogen. Den zentralen Theaterplatz ziert der berühmte Simon-Dach-Brunnen, gekrönt von der Bronzestatue des Ännchen von Tharau, bekannt aus dem berühmten deutschen Volkslied. Über den Stadtpark erreichen wir unseren Radweg, der uns vorbei an herrlichen Kiefernwäldern und zauberhaft angelegten botanischen Gärten nach Palanga führt. Die vielen Holzvillen des Ortes erinnern an die Bäderarchitektur der deutschen Ostseeküste. Fern jeden Verkehrs radeln wir bis zum grandiosen, meist menschenleeren Strand von Sventoj (Bademöglichkeit). Von hier bringt uns ein Bus in einer einstündigen Fahrt über die lettische Grenze nach Liepaja. 1797 gründeten Lorenz Hüecke und Anton Witte hier eine Niederlassung. 2007 wurde das ehemalige Kontor der beiden deutschen Kaufleute in das luxuriöse Hotel Promenade umgewandelt, das uns in seinen geschichtsträchtigen Hallen herzlich willkommen heißt.

5.Tag Donnerstag: Liepaja - Apsuciems (43 km)
Eine Stunde lang genießen wir unsere Busfahrt über die weite, unberührte Landschaft Lettlands, bis wir das Städtchen Kuldiga erreichen. Fast komplett aus Holzhäusern des 18. und 19. Jahrhunderts bestehend, vermittelt der Ort viel historischen Charme. Nach einem Rundgang und genügend Zeit für eine kleine Stärkung überbrücken wir noch einige Kilometer bis in das verschlafene Örtchen Zemite und nehmen die Räder in Empfang. Hier präsentiert sich das Kurland fast schon skandinavisch, mit weiten Feldern, dichtem Mischwald und wunderbarem Licht. Vorbei an kleinen Seen, Burgen und Kirchen erreichen wir am Nachmittag Apsuciems, bereits am Golf von Riga. Uns empfängt das komfortable Hotel Villa Anna, direkt am Strand mit seiner wunderbaren Terrasse. Entspannen Sie bei einem Glas Wein mit Meerblick und nehmen Sie noch ein Bad in der erfrischenden Ostsee, bevor wir uns zum Abendessen im landestypischen Hotelrestaurant treffen.

6.Tag Freitag: Apsuciems - Riga (30 km)
Wir verabschieden uns von unserem schönen Hotel und machen uns auf den Weg nach Riga. Mit Blicken auf das Meer und die Wälder und Biotope des Kemeri-Nationalparks lassen wir unsere Radelei ausklingen. Gegen Mittag bedanken wir uns bei unseren bereiften Reisebegleitern für die treuen Dienste und überwinden mit einem kurzen Transfer die wenig attraktiven Kilometer durch die Vororte Rigas. Uns empfängt das im Jugendstil gehaltene und komfortabel ausgestattete Hotel Monika am Rande des Stadtparks. Die Metropole besticht durch ihren Reichtum an imposanten Bauwerken aus Gotik, Renaissance und Jugendstil sowie durch das pulsierende Leben der Innenstadt. Am späten Nachmittag erkunden wir unter fachkundiger Führung die Besonderheiten der Perle des Baltikums, bevor uns ein bekanntes Restaurant im historischen Zentrum zum kulinarischen Abschluss unserer Reise begrüßt.

7.Tag Samstag: Riga
Keine andere Stadt der Welt weist eine so hohe Dichte und Vielfalt an Häusern im Jugendstil
auf. Eine ausschließlich dieser architektonischen Strömung gewidmete fachkundige Besichtigung führt uns durch das unmittelbar an unser Hotel grenzende Stadtviertel. Mit dieser Führung endet unsere Reise am späten Vormittag, sodass alle deutschen Flughäfen noch problemlos erreicht werden können. Um die Schönheiten Rigas eingehender kennen zu lernen, empfiehlt sich ein zusätzlicher Aufenthalt im Hotel Monika. Gerne nehmen wir die Reservierung für Sie vor.

INDIVIDUELLE VERLÄNGERUNG

Tallinn - pulsierendes Zentrum und Hauptstadt Estlands. Krönen Sie Ihre Reise von Vilnius nach Riga mit einem Aufenthalt in der Hauptstadt Estlands und besuchen Sie die Newski-Kathedrale, die mittelalterliche Altstadt und die zahlreichen Museen. Während Ihres Aufenthaltes übernachten Sie im einzigartigen The Three Sisters Boutique Hotel, einem renovierten Haus aus dem 14. Jahrhundert, direkt in der Altstadt zwischen Domberg und Hafen.

Inkludierte Leistungen:

· 2 Nächte im 5-Sterne Boutique-Hotel Tallinn inkl. Frühstück
· Englischsprachige Stadtführung mit dem Fahrrad
· TallinnCard für den gesamten Aufenthalt
· Ein Reiseführer Tallinn pro Zimmer

Verlängerungsreise nach Tallinn/Estland ab 324,- EUR

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Veranstalter: Rotalis Reisen

Lissabon und Alentejo
Auf den Spuren der großen Seefahrer

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Quirliges Lissabon Radreiseveranstalter
Einsame Weiten des Alentejo
Historische Pousadas

Eine Gruppenreise mit Reiseleiter von den Hügeln des bezaubernden Lissabon, Heimat von Vasco da Gama und Magellan, zur Serra de São Mamede am Rande der spanischen Extremadura. Korkeichen, Wein, Oliven und Sonnenblumen auf dem Weg durch das unentdeckte Alentejo. Großartige Manuelinik und historische Pousadas. Eine geführte Radreise auf den Spuren der Römer, der Mauren und der großen Seefahrer.

Anreisetag: Samstag
Das sehr günstig im Stadtzentrum gelegene, komfortable Hotel "Altis Avenida" erwartet Sie ab 14 Uhr. Am frühen Abend zeigen wir Ihnen unter fachkundiger Führung die wesentlichen Teile des historischen Lissabon, um uns dann bei einer Portweinprobe etwas näher kennen zu lernen. (Treffpunkt: 17.15 Uhr in der Hotelhalle). Die Stadtführung und die Übernachtung von Samstag auf Sonntag (inklusive Frühstück) sind im Reisearrangement enthalten. In der Altstadt stehen zahlreiche Lokale für eine erste Genussreise durch das kulinarische Portugal zur Auswahl (nicht Teil des Reisearrangements). Gerne geben unsere Stadtführer ihre persönlichen Geheimtips weiter. inbegriffen.

1.Tag Sonntag: Lissabon - Évora (30 km)
Das am Sonntagmorgen gerade erwachende Lissabon entdecken wir mit der Anfang des 20. Jh. gebauten Straßenbahn, die uns hoch über die Dächer des Baixa-Viertels zum Castelo de São Jorge bringt. Die Burganlage bietet vor allem einen phantastischen Blick über die Hügel der Stadt und die Bucht des Tejo. Nach einem Spaziergang hinunter durch das maurisch geprägte Alfama-Viertel überqueren wir den majestätischen Tejo per Schiff. Nach eineinhalbstündiger Busfahrt in das Alentejo beginnt unsere Radreise im kleinen Dorf Escoural. Vorbei an Zeugnissen der Megalithkultur auf einer winzigen Straße mit Ausblicken über die Weiten des Alentejo mit seinen ausgedehnten Korkeichenwäldern erreichen wir am späten Nachmittag Évora. Die Gemäuer dieses Städtchens, das 1986 zum Weltkulturerbe ernannt wurde, stammen aus der Römerzeit, dem Mittelalter und dem 17. Jh. Wir übernachten im M’AR De AR Aqueduto, einem luxuriös renovierten und charmanten ehemaligen Stadtpalast (Schwimmbad).

2.Tag Montag: Évora - Arraiolos (24 km)
Der Tag beginnt mit einer Stadtführung durch die Perle des Alentejo mit der burgartigen Kathedrale und dem römischen Diana-Tempel. Sicherlich bleibt auch noch etwas Zeit für eine bica (portugiesischer Espresso) unter den maurisch anmutenden Arkaden des Praça do Giraldo. Auf einer ehemaligen Bahnlinie erkunden wir mit dem Fahrrad die Weitläufigkeit der von Korkeichen und Olivenhainen geprägten Landschaft vor Arraiolos. Schon aus der Ferne ist das über den weiß getünchten Häusern thronende Kastell zu erkennen. Bei einem kleinen Rundgang durch das Städtchen sind einige alte Teppichmanufakturen zu sehen, deren Erzeugnisse seit dem 17. Jh. zahllose portugiesische Paläste schmücken. Die etwas außerhalb in einer Mulde liegende Pousada N. Senhora da Assunção empfängt uns am späten Nachmittag (Schwimmbad). Die gelungene Kombination geradliniger moderner Architektur mit dem Sakralbau aus dem 16. Jahrhundert ist bemerkenswert. Besonderen Eindruck hinterlässt die fast völlig mit Azulejos (Fliesen) ausgeschmückte Klosterkapelle.

3.Tag Dienstag: Arraiolos - Vila Viçosa (43 km)
Morgens radeln wir auf kleinen Straßen zwischen von Korkeichen bewachsenen Weiden, Weizenfeldern, Reben und kleinen Eukalyptuswäldern. Vereinzelt führt unser Weg durch pittoreske Dörfer, in denen die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Am späten Vormittag erblicken wir bereits von weitem die auf einem Bergrücken liegende Burganlage von Évoramonte. Wir radeln bis zum Fuße des Berges, bevor wir die Räder verladen und per pedes zur imposanten Festungsanlage hochwandern. Bei einem Rundgang durch das bezaubernde mittelalterliche Burgdorf, dessen Charme voll erhalten geblieben ist, überrascht immer wieder das grandiose Panorama. Anschließend überbrücken wir ein letztes Streckenstück mit einem kurzen Bustransfer. In Vila Viçosa heißt uns die außergewöhnliche luxuriöse Pousada D. João IV willkommen (Schwimmbad).

4.Tag Mittwoch: Vila Viçosa - Marvão (28 km)
Dass das hübsche Städtchen Vila Viçosa auf einer Marmorader liegt, ist unschwer zu erkennen. Brunnen, Gehsteige, Parkbänke - hier scheint alles aus dem weißen Gestein erbaut. Auf einem kurzen Rundgang entdecken wir den Palast, das Castelo und den mit Orangenbäumen gesäumten Dorfplatz. Auf dem Weg nach Estremoz durchqueren wir ein fruchtbares Tal, in dem einige der portugiesischen Spitzenweingüter zu finden sind. In Estremoz besichtigen wir den scheinbar etwas zu groß geratenen Dorfplatz und die Oberstadt, deren Bergfried und die Wehranlage Portugal während des Unabhängigkeitskrieges gegen Spanien im 17. Jh gute Dienste geleistet haben. Nach dem Mittagessen bringt uns ein Bus in einstündiger Fahrt in die Serra de São Mamede bis kurz vor Marvão. Für die letzten Kilometer hinauf zum Bergdorf bietet sich eine Wanderung auf ausgesprochen schönem Weg an. Das auf 862 m Höhe liegende mittelalterliche Dorf ermöglicht Ausblicke bis weit in die spanische Extremadura. Wir nächtigen in der aus typischen Dorfhäusern bestehenden Pousada de Santa Maria.

5.Tag Donnerstag: Marvão - Flor da Rosa (41 km)
Nach einem morgendlichen Rundgang durch das malerische Marvão und dessen Kastell geht es in zügiger Fahrt nach Castelo de Vide, einen an den Hang gebauten mittelalterlichen Ort mit blumenreichen Gassen, die den Burgberg hinaufführen. Wir besichtigen die Altstadt und die Judiaria, in der sich viele Flüchtlinge nach der spanischen Inquisition niederließen. Weiter geht es die Ausläufer der Serra de São Mamede hinunter bis auf ein von Korkeichen und Viehzucht geprägtes Plateau nach Crato. Hier empfängt uns am späten Nachmittag die Pousada de Flor da Rosa, ein aufwendiger moderner Bau, der gekonnt in die Ruinen eines ehemaligen Malteserklosters aus dem 14. Jh. eingefügt wurde (Schwimmbad).

6.Tag Freitag: Flor da Rosa - Lissabon/Belém (41 km)
Flor da Rosa verlassen wir über einsame Straßen gen Norden und durchqueren dabei hin und wieder Dörfer, in denen die Zeit stehen geblieben ist. In diesem Landstrich kann man noch Kleinbauern auf ihren Eseln begegnen. Am frühen Nachmittag erreichen wir nach einer Radelpartie über leicht welliges, durch gelegentliche Eukalyptuswälder aufgelockertes Terrain den Tejo. Hier windet er sich zwischen grünen Steilufern noch durch ein enges Flussbett. Ein Bus bringt uns in knapp zweistündiger Fahrt zurück in die portugiesische Hauptstadt, in der uns das moderne, direkt am Tejo-Ufer gelegene Altis Belém Hotel & Spa empfängt. Neben einem großzügigen Spa-Bereich im Untergeschoß befindet sich auf dem Dach ein weiterer Pool mit schönem Blick auf einige der Sehenswürdigkeiten Lissabons. Unser Abschlussdiner genießen wir im hervorragenden Hotelrestaurant mit Blick auf den Tejo.

7.Tag Samstag: Lissabon / Belém
Das Hotel befindet sich mitten in Belém, Wiege der Entdeckungsreisen und untrennbar verbunden mit Portugals Goldenem Zeitalter. Wir spazieren zum Torre de Belém, Startpunkt der großen Seefahrer am Ufer des Tejo. Das Kloster Dos Jerónimos, Höhepunkt der manuelinischen Architektur und sicherlich eines der schönsten Bauwerke der iberischen Halbinsel, besuchen wir zum Ausklang unserer Reise. Nach der Rückkehr zum Hotel am späten Vormittag erreichen Sie noch problemlos Flüge nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz. Da Lissabon noch eine Fülle an Sehenswertem zu bieten hat und immer wieder aufs Neue fasziniert, empfehlen wir Ihnen einen Zusatzaufenthalt im Hotel Altis Avenida oder im Altis Belém Hotel & Spa.

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Veranstalter: Rotalis Reisen

Südtirol und Trentino
Bunte Bergwelt

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Traumhafte Abfahrten vom Inntal in die Poebene Rotalis Reisen
Innsbruck, Trient, Verona und Mantua
Bootsfahrt am Gardasee und Weinprobe im Valpolicella

Vom Inntal in die Poebene. Uralte Handelswege und modernste Verkehrsmittel. Atemberaubende Bergpanoramen und stille Täler. Endlose Obstplantagen und sanfte Weinberge. Von Habsburgerkaisern zu Gonzaga-Herzögen, von Andreas Hofer zu Romeo und Julia. Eine organisierte Radtour von Tirol in die Lombardei, die abwechslungsreicher kaum sein könnte.

Anreisetag: Samstag
In Innsbruck erwartet Sie das angenehme Stadthotel Grauer Bär, keine 200 Meter von den wichtigsten Sehenswürdigkeiten entfernt.

Am späten Nachmittag besichtigen wir unter fachkundiger Führung das Herz der Alpen mit seinem berühmten Goldenen Dachl, der malerischen Altstadt und der imposanten Hofburg (Treffpunkt 17.00 Uhr in der Hotelhalle).

Stadtführung und die Übernachtung von Samstag auf Sonntag (inklusive Frühstück) sind bereits in Ihrem Reisearrangement enthalten.

Die Altstadt ist gespickt mit zahlreichen Lokalen für jeden Geschmack, die zum Abendessen einladen (nicht Teil des Reisearrangements). Gerne zeigt Ihnen Ihre Stadtführerin ihre persönlichen Favoriten.

Es lohnt sich, Innsbruck etwas mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Besuchen Sie das gelungene Tirol Panorama, mit seinem imposanten 360° Rundgemälde, den berühmten Alpenzoo mit seiner vielfältigen Fauna oder genießen sie von der Seegrube den traumhaften Ausblick über das Inntal. Gerne reservieren wir für Sie Zusatznächte vor oder nach der Reise.

1.Tag Sonntag: Innsbruck - Meran (45 km)
Mit einem Bus verlassen wir am Morgen die Tiroler Landeshauptstadt und erreichen bald den Reschenpass im oberen Vinschgau. Hier, wo der Kirchturm des versunkenen Dörfchens Graun aus dem See ragt, nehmen wir unsere Räder in Empfang. Den mächtigen Ortler mit seinem schneebedeckten Gipfel im Blick, gelangen wir über die alte Römerstraße Via Claudia Augusta nach Glurns, der kleinsten Stadt Südtirols mit gut erhaltenen mittelalterlichen Festungsanlagen. Am Nachmittag steigen wir auf die 2005 wieder in Betrieb genommene Vinschgerbahn um. Wir genießen die Fahrt vorbei an den Steinbrüchen des begehrten Laaser Marmors und endloser Obstplantagen, bis wir uns in Naturns wieder auf die Räder schwingen. Schon von weitem entdecken wir Meran, die wohl schönste Stadt Südtirols. Umrahmt von sanften Weinhügeln nimmt uns in der Thermenstadt das vorzügliche Hotel Therme Meran mit seinem angeschlossenen Wellnessbereich auf (Reisetermin 2: Das luxuriöse Traditionshaus Hotel Meranerhof mit großzügiger Wohlfühloase). Nach dem Abendessen sollten Sie unbedingt noch auf der bezaubernden Promenade entlangflanieren, so wie es bereits Kaiserin Sissi gemacht hat.

2.Tag Montag: Meran - Kaltern (40 km)
Mit dem Stadtbus überbrücken wir wenige verkehrsreiche Kilometer bis nach Lana, wo uns unsere Räder bereits erwarten. Nach einer kurzen Etappe besichtigen wir den berühmten Schnatterpeck-Altar. Diese monumentale spätgotische Schnitzerei gilt als größter Flügelaltar des gesamten Alpenraums. In einer kurzen Wanderung überwinden wir einige Höhenmeter, um die Blicke über das grüne Etschtal bis hin zum Schlern zu genießen. Prächtige Ansitze, stolze Burgen und geschäftige Weindörfer säumen anschließend unsere Radstrecke bis nach Kaltern, dem wohl bekanntesten Winzerort Südtirols. Wir logieren heute im Hotel Goldener Stern mit hauseigener Wellness-Oase direkt im malerischen Ortskern. Es bleibt genügend Zeit für einen Dorfspaziergang, bevor wir vor dem Abendessen das renommierte Weinmuseum besichtigen und einige der wertvollsten südtiroler Tropfen verkosten.

3.Tag Dienstag: Kaltern - Trient (25 km)
Am Morgen erobern wir den Mendelpass mit der steilsten und längsten Standseilbahn Europas. In 12 Minuten überwindet die Mendelbahn 850 Höhenmeter. Weit entfernt erblicken wir den Rosengarten, wo der sagenhafte Zwergenkönig Laurin gegen Dietrich von Bern um die Liebe einer Prinzessin gerungen haben soll. 12 Kilometer rollen wir nun ins Val di Non, das Nonstal. Jeder dritte in Italien gegessene Apfel kommt inzwischen aus dieser Gegend. Wir vertrauen unsere Räder dem Begleitfahrzeug an und machen uns auf eine Wanderung durch unberührte Landschaften, entlang eines kleinen Gebirgsbaches, bis plötzlich inmitten einer Schlucht das herrliche Kloster von San Romedio auftaucht. Die Einsiedelei ist ein Monument menschlicher Schaffenskraft. Nach der Besichtigung radeln wir nur noch wenige Kilometer, bis zum Bahnhof von Dermulo und steigen in den Zug nach Trient. In bester Altstadtlage erwartet uns das Hotel Accademia. Trient ist eine Perle, die die meisten Reisenden auf dem Weg nach Süden links liegen lassen. Wir allerdings nehmen uns ausführlich Zeit, die Bischofsstadt mit ihren sehenswerten Palästen zu erkunden. Nach dem Abendessen ist ein Digestif auf dem weitläufigen Domplatz mit seinem fantastischen romanisch-langobardischen Sakralbau ein absolutes Muss.

4.Tag Mittwoch: Trient - Riva del Garda (55 km)
Wehrhafte Burgruinen grüßen von den Berghängen, während wir den Etschtalradweg gen Süden folgen. "Versa il vino. Eccelente marzimino!" Mit diesem Ausruf setzte Mozart in seiner Oper Don Giovanni dem Marzemino, dessen Reben uns begleiten, ein Denkmal. Wir verlassen das Etschtal, radeln durch die Biotope des Loppio-Tals und erblicken nach einer herrlichen Abfahrt durch Olivenhaine endlich den Gardasee. Wir genießen den Panoramablick auf die unendlich scheinende, blau glitzernde Wasserfläche, bevor uns eine rasante Schussfahrt in das Uferstädtchen Torbole bringt. Heute laden wir Sie zum Mittagessen in eines der besten Restaurants des malerischen Örtchens ein und lassen uns mit einem herrlichen Fischmenü verwöhnen. Anschließend sind es nur noch wenige Kilometer, bevor uns in Riva del Garda das etwas einfachere, dafür direkt am See gelegene Hotel Bellariva erwartet. Da heute das Mittagsmenü in Ihrem Reisearrangement inkludiert ist, stehen Ihnen der restliche Nachmittag und der Abend zur freien Verfügung. Genießen Sie ein erfrischendes Bad, schlendern Sie die Promenade entlang in die zauberhafte Altstadt Rivas und lassen Sie den Abend bei einem Glas Wein unter dem Sternenhimmel am See ausklingen. Es lohnt sich.

5.Tag Donnerstag: Riva del Garda - Fumane/Valpolicella (44 km)
Mit einem Charterboot verlassen wir Riva und genießen die morgendliche Ruhe auf dem Wasser. Nur wenige Windsurfer kreuzen unseren Weg auf der Fahrt nach Malcesine, der Perle des Gardasees. Von weitem grüßt uns die imposante Skaligerburg, die Goethe auf seiner italienischen Reise begeistert malte. Durch die engen Gässchen der Stadt erreichen wir die Talstation der Monte Baldo-Seilbahn. In wenigen Minuten bringt uns diese technische Meisterleistung auf 1.800 Höhenmeter. Das atemberaubende Panorama über den Gardasee und die Gipfel des Monte Baldo-Massivs zieht jeden in seinen Bann. Leicht ansteigend führt unsere Route bis zum höchsten Punkt unserer Reise, bevor wir über 1.760 Höhenmeter eine der großartigsten Abfahrten im gesamten Rotalis-Programm genießen (da wir uns teilweise bereits im hochalpinen Gelände bewegen bitten wir um Verständnis, wenn bei sehr schlechter Witterung auf ein ebenfalls sehr erlebnisreiches Ersatzprogramm zurückgegriffen werden muss). Ein Bus bringt uns anschließend in das Valpolicella, das Tal der vielen Keller, wo seit Jahrhunderten aus Corvina, Molinara und Rondinella Wein hergestellt wird. Hier empfängt uns die Azienda Agricola Corteforte, eine ehemalige Festungsanlage, in der sich heute liebevoll eingerichtete Gästezimmer befinden. Nach einer ausgiebigen Weinprobe erwartet uns die weithin bekannte Enoteca della Valpolicella zum Abendessen.

6.Tag Freitag: Fumane/Valpolicella - Mantua (35 km)
Am Vormittag nehmen wir uns viel Zeit für die Heimat von Romeo und Julia. Verona ist eine Stadt der Extraklasse. Großzügige Plätze wie die Piazza Bra oder die mittelalterliche Piazza delle Erbe, die unzähligen Kirchen und Paläste zeigen eindrucksvoll den ehemaligen Reichtum der Stadt. Im Zentrum thront die gut erhaltene altrömische Arena, die heute für Opernaufführungen und Konzerte genutzt wird. Es lohnt sich, nach der Reise einige Tage in Verona anzuhängen und eines dieser Spektakel zu genießen. Nach ausreichend freier Zeit bringt und der Zug in kurzer Fahrt nach Peschiera del Garda, Teil des ehemaligen österreichischen Festungsviereck in Oberitalien. Hier nehmen wir unsere Räder in Empfang und radeln dem glitzernden Mincio entlang bis nach Mantua. Die Kuppeln der Gonzaga-Stadt sind bereits von weitem sichtbar. Wir übernachten im ausgezeichneten Hotel Casa Poli, nur wenige Minuten vom historischen Zentrum entfernt (Reisetermin 4: Leicht geänderter Reiseverlauf mit Doppelübernachtung in der Azienda Agricola Corteforte und Reiseende am Samstag in Verona). Zum Abendessen erwartet uns eines der besten Restaurants der Stadt.

7.Tag Samstag: Mantua
Am Vormittag besichtigen wir unter ortskundiger Führung die ehemalige Residenzstadt der reichen Gonzaga-Herzöge. Die aufwändig gestalteten Palazzi des Herrschergeschlechts waren bedeutende Zentren der Renaissance. Der Palazzo Ducale, mit 500 Räumen der größte Palast Italiens, beherbergt bedeutende Freskenzyklen und auch die zahlreichen Sakralbauten und Plätze faszinieren mit ihrer Großzügigkeit und Ausstattung. Mantua wird Ihnen noch lange in Erinnerung bleiben. Die Reise endet zur Mittagszeit. Sollten Sie unmittelbar im Anschluss abreisen, kümmern sich Ihre Reiseleiter gerne um den Transfer zum Bahnhof.

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Veranstalter: Rotalis Reisen

Südtoskana und Umbrien
Das grüne Herz Italiens

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Umbrien, das grüne Herz Italiens
Eindrucksvolle Etruskerstädte Perugia und Orvieto
Assisi, Stadt des hl. Franziskus

Mit dem Rad von der Toskana nach Umbrien, in das grüne Herz Italiens. Land der Flüsse, Seen und reicher Geschichte. Eine Gruppenreise mit Reiseleiter zu Etruskerstädten und Höhepunkten italienischer Gotik einer tief religiösen Region.

Anreisetag: Samstag
In Florenz erwarten uns das Hotel Mercure Centro (Reisetermin 1), das Hotel Adriatico (Reisetermine 2,3,4,12) oder das Hotel Albani (Reisetermine 5 bis 11). Alle drei Häuser entsprechen höchsten Qualitätskriterien und liegen nur wenige Minuten vom Hauptbahnhof und den wichtigsten Sehenswürdigkeiten entfernt.

Am späten Nachmittag tauchen wir unter fachkundiger Führung tief in die Geschichte der ehemaligen Kunst- und Kulturhauptstadt Europas ein. Die Macht und Bedeutung der Stadt am Arno ist noch allerorts sichtbar und verzaubert jährlich Millionen Besucher aus aller Welt (Treffpunkt 17.00 Uhr in der Hotelhalle).

Stadtführung und die Übernachtung von Samstag auf Sonntag (inklusive Frühstück) sind bereits in Ihrem Reisearrangement enthalten.

Zahlreiche Lokale bieten Ihnen nach der Stadtführung die Möglichkeit, in die Genüsse der Toscana einzutauchen. Wenn Sie auf der Speisekarte Crostini, Ribollita oder eine Bistecca alla Fiorentina sehen, sollten Sie nicht zwei Mal überlegen und sich begeistern lassen (nicht Teil des Reisearrangements). Gerne teilt Ihr Stadtführer seine Geheimtipps mit Ihnen.

Ein Abend in Florenz reicht kaum aus, um die Schönheiten dieser außergewöhnlichen Stadt zu erkunden. Gerne unterstützen wir Sie bei der Buchung von Zusatznächten.

1.Tag Sonntag: Florenz - Piazzano (30 km)
Nach dem Frühstück verlassen wir Florenz mit der Bahn und genießen die Aussicht auf die hügelig werdende Landschaft. Wir begrüßen unsere bereiften Reisekameraden und radeln in das fruchtbare Chianatal, von dem bereits Goethe in seiner Italienischen Reise schwärmte. Auf angenehmen Seitenstraßen führt unsere Route südwärts. Die sanften Hügelketten werden oft von kleinen Städtchen mit trotzigen Festungsanlagen gekrönt, die nicht selten auf die etruskische Besiedlung zurückgehen. Eine der ältesten und sicher die schönste dieser Siedlungen ist Cortona. Hoch über der Ebene gelegen, bezaubert der Ort mit seinem Gewirr an Gässchen und Plätzen, dem unvergleichlichen Panoramablick über das Chianatal und seinen zahlreichen Kirchen und Palästen. Cortona wird Ihnen in Erinnerung bleiben. Nach dem Mittagessen rollen unsere Räder wieder ins Tal, wo uns am späten Nachmittag die historische Villa Piazzano, ein erst vor wenigen Jahren mit viel Liebe restaurierter Landsitz mit herrlichem Garten, erwartet.

2.Tag Montag: Piazzano - Perugia (34 km)
Auf den Spuren Hannibals nähern wir uns dem trasimenischen See. Bald rollen unsere Räder über das Schlachtfeld der großen römischen Niederlage von 217 v. Chr. Von dort führt die Route etwa 25 km am See entlang. Umgeben von bis zu 600 Meter hohen Bergen, Steilufern und gespickt mit kleinen Inseln bietet sich uns ein herrliches Panorama, bevor wir am Nachmittag Perugia erreichen. Hier nimmt uns das noble Hotel Brufani Palace auf, dessen ausgezeichnete Lage sich bestens für die Erkundung Perugias eignet. Während einer ausführlichen Führung lernen wir die außergewöhnliche Stadt mit ihren verwinkelten Gässchen und zahlreichen Kulturdenkmälern kennen. Besonderes Highlight ist der unterirdische Stadtteil unter der Rocca Paolina. Es bleibt genügend Zeit für einen Aperitif auf einem der quirligen Plätze, bevor wir uns in einem der besten Lokale der Stadt zum Abendessen treffen.

3.Tag Dienstag: Perugia - Montefalco (33 km)
Am Morgen überbrücken wir die Strecke von Perugia bis Assisi per Bahn oder Bus um den Vormittag in der Stadt des Heiligen Franziskus zu verbringen. Wir besichtigen die berühmte Kirche des Heiligen Franziskus mit ihren wunderbaren Giotto-Fresken und genießen die hervorragend erhaltene mittelalterliche Baustruktur des Ortes. Unsere nachmittägliche Radstrecke beginnt anschließend mit einer aussichtsreichen Fahrt durch Olivenhaine an den Hängen des Monte Subasio bis nach Spello, einem kleinen Bergstädtchen mit blumengeschmückten Gässchen. Etwas unterhalb von Montefalco erreichen wir am späteren Nachmittag das wunderbar gelegen Anwesen der Villa Zuccari (Doppelübernachtung). Dieser herrschaftliche Landsitz aus dem 16. Jahrhundert bietet mit seinen ausschweifenden Parkanlagen die perfekte Umgebung für Spaziergänge und Entspannung.

4.Tag Mittwoch: Aufenthaltstag Montefalco (16 km)
Am Vormittag besuchen wir Montefalco, den Balkon Umbriens. Das Städtchen erhebt sich über das Umland und bietet einen fantastischen Rundumblick über die herrliche Landschaft. Bis Perugia und Spoleto reicht die Sicht an guten Tagen. Die etruskische Gründung mit ihren gut erhaltenen mittelalterlichen Befestigungsanlagen beherbergt einige der schönsten Freskenzyklen der umbrischen Renaissancemalerei. Im Anschluss an die Besichtigung bummeln wir noch etwas durch das Städtchen, bevor wir unsere Räder besteigen und den Falkenberg in genussreicher Schussfahrt wieder verlassen. An den sonnenverwöhnten Hängen Montefalcos gedeihen Trauben, aus denen einige der besten Tropfen Italiens gekeltert werden. Grund genug um am Nachmittag eines der zahlreichen hervorragenden Weingüter der Gegend aufzusuchen und uns im Rahmen einer kleinen Weinprobe von der außerordentlichen Qualität der Produkte zu überzeugen. Ein kurzer Weg ist es dann nur noch zurück zu unserem Hotel Villa Zuccari, wo wir den Nachmittag gemütlich ausklingen lassen. Das Abendessen nehmen wir im ausgezeichneten Hotelrestaurant ein.

5.Tag Donnerstag: Montefalco - Todi (33 km)
Eine gute Radelstunde verläuft unsere Strecke im Ebenen, um dann gegen Spoleto hin leicht anzusteigen. Wir verladen die Räder und fahren mit einer Rolltreppe in die höher gelegene Altstadt. Ein gemeinsamer Spaziergang führt uns durch ein Gewirr von Gassen und Plätzen zum Domquartier und dem Ponte delle Torri. Achtzig Meter über dem Talgrund stützt sich dieses kolossale Bauwerk auf die Mauern eines römischen Aquädukts. Nach der Mittagspause bringt uns ein Taxi in kurzer Fahrt auf eine Anhöhe, wo uns die Räder wieder erwarten. Nach sieben Kilometern Schussfahrt auf gleichmäßig abfallender Straße erreichen wir Aquasparta im Tal des Naia Flusses. Die letzten Kilometer überbrücken wir per Bus und erreichen Todi. Am Fuße der Stadt erwartet uns das Relais Todini (Reisetermin 4 Hotel Fonte Cesia, direkt in Todi).

6.Tag Freitag: Todi - Orvieto (40 km)
Nach dem Frühstück lassen wir uns nach Todi bringen, um die Stadt gemeinsam zu erkunden. Wie in einem Bühnenbild scharen sich die gotischen Paläste um die Piazza del Popolo. Anschließend besteigen wir unsere Räder. Fast dreißig Kilometer führt unsere Strecke in leichtem Auf und Ab auf wenig befahrener Straße oberhalb des Corbarasees entlang. Für eine etwas längere Steigung nehmen wir einen Bus zu Hilfe. Ständig wechselnde Ausblicke auf den See und eine herrliche Schussabfahrt kennzeichnen unsere Etappe. Bereits von Weitem erblicken wir unser Tagesziel Orvieto in seiner markanter Lage auf einem Tuffsteinfelsen. Wir logieren im Hotel Maitani, einem traditionsreichen Haus in allerbester Stadtlage. Es bleibt heute genug Zeit für einen gemütlichen Stadtbummel in der geschäftigen Altstadt und einen Aperitif. Zum Abschlussdiner der Reise gehen wir in ein viel gelobtes Stadtrestaurant.

7.Tag Samstag: Orvieto - Florenz
Ein vormittäglicher Rundgang durch verschiedene Stationen der Jahrtausende alten Geschichte Orvietos bildet den Abschluss der Reise. Unter fachkundiger Führung besichtigen wir den weltberühmten Dom, eines der überzeugendsten Beispiele italienischer Gotik, die mittelalterliche Stadt sowie das nicht weniger beeindruckende unterirdische Orvieto. Im Anschluss an die Stadtführung fahren wir gemeinsam mit der Bahn zurück nach Florenz (Transfer im Reisepreis inkludiert).

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Veranstalter: Rotalis Reisen

Seinetal: Paris - Normandie
Wo die Wikinger kreuzten

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Zeitreise in den Impressionismus
Cidre, Calvados und Camembert
Alabasterküste

Auf den Spuren von Impressionisten, Wikingern und Jeanne d’Arc. Eine Gruppenradreise vom lebendigen Paris über einsame Wege in das liebliche Honfleur, den Seineschleifen folgend durch das Land des Cidre, Calvados und Camembert bis zu den beeindruckenden weißen Klippen der Alabasterküste.

Anreisetag: Samstag
Im Herzen von Paris empfängt Sie das komfortable Saint-James & Albany Hotel & Spa.

Die Übernachtung von Samstag auf Sonntag (inklusive Frühstück) ist bereits in Ihrem Reisearrangement enthalten.

Nur eine Metrostation von Ihrem Hotel entfernt, steht eine Vielzahl von Restaurants für einen ersten Ausflug in die französische Küche zur Verfügung (nicht Teil des Reisearrangements). Nützliche Informationen erhalten Sie in den "Rotalis-Reiseinformationen".

1.Tag Sonntag: Paris - La Roche-Guyon (24 km)
Am Morgen erleben wir das noch verschlafene Paris mit dem Fahrrad. Authentische und nicht alltägliche touristische Orte stehen für uns im Vordergrund: Innenhöfe, wie man sie nur aus Filmen kennt, Ecken der Stadt, die vorwiegend von Einheimischen frequentiert werden und Kleinode, die dem Paris-Besucher ansonsten verborgen bleiben. Insbesondere widmen wir uns während unserer Erkundung dem Marais-Viertel mit seinen ursprünglichen Gassen und dem vielleicht schönsten Platz der Stadt - La Place des Vosges. Die Radstrecken sind sehr umsichtig ausgewählt und Paris hat in den letzten Jahren viel für seine Radfahrer getan, insofern ist die Metropole heute angenehm mit dem Rad erkundbar. Trotzdem empfehlen wir besonders bei Radfahrten in Städten das Tragen eines Sturzhelms. Gegen Mittag steigen wir in den Zug und verlassen das Herz Frankreichs um kurze Zeit später in Vernon, dem Tor zur Normandie, wieder auf die Räder zu steigen. Vorbei an in Kreidefelsen gehauenen Gebäuden, immer entlang der glitzernden Seine, erreichen wir bald unser Tagesziel La Roche-Guyon. Hier empfängt uns das etwas einfachere, dafür wunderschön gelegene und herzliche geführte Hotel Les Bords de Seine. Es bleibt genügend Zeit für einen Spaziergang durch das malerische Örtchen, das zu einem der schönsten Frankreichs zählt, einem Besuch des weithin bekannten Schlosses und einem Apéritif, bevor wir unser erstes gemeinsames Abendessen im ausgezeichneten Hotelrestaurant genießen.

2.Tag Montag: La Roche-Guyon - Rouen (37 km)
Am Morgen verlassen wir das Tal der Seine und ergötzen uns an einem traumhaften Blick über die Seineschleife, bevor wir Giverny im Tal der Epte erreichen. Hier lebte der große Impressionist Claude Monet und entwickelte seinen unverwechselbaren Stil. Die meisterhafte Beherrschung von Farbe, Licht und Atmosphäre setzt sich auch im Garten des großen Meisters fort, den wir ausführlich besichtigen. Anschließend lassen wir uns die Herstellung von preisgekröntem Cidre und Calvados näherbringen. Nach einem ausgiebigen Picknick radeln wir auf kleinen Wegen durch eine Landschaft mit lieblichen Dörfchen und imposanten Herrenhäusern, ein Bild das sich in den letzten Jahrhunderten kaum verändert hat. Mit herrlichem Blick auf die Ruine der von Richard Löwenherz errichteten Festung Château Gaillard erreichen wir Les Andelys. Von hier ist es nur eine kurze Busfahrt nach Rouen, unserem heutigen Ziel. In bester Lage, direkt im Zentrum, empfängt uns das charmante Hôtel de la Cathédrale, der perfekte Ausgangspunkt um die Schönheit Rouens noch auf eigene Faust zu erleben. Zum Abendessen erwartet uns eines der besten Restaurants der Stadt.

3.Tag Dienstag: Rouen - Jumièges (41 km)
Am Morgen widmen wir uns ausführlich Rouen. Bereits in keltischer Zeit besiedelt, entwickelte sich die Stadt unter der Herrschaft der normannischen Herzöge zu einem Zentrum für Kunst, Kultur und Handel. Herausragendes Zeugnis dieser goldenen Zeit ist die Kathedrale Nôtre Dame, die mit einer der schönsten gotischen Fassaden Europas den Betrachter in ihren Bann zieht. Das Herz von Richard Löwenherz wurde in der Kathedrale beigesetzt. Während der Stadtbesichtigung entdecken wir das beschauliche historische Zentrum, welches trotz Kriegsschäden viel zu bieten hat. La Rue du Gros-Horologe, der Justizpalast im gotischen Flamboyantstil und die Place du Vieux-Marché, auf der Jeanne d’Arc im Jahre 1431 auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde, sind nur einige Höhepunkte. Mit dem Bus verlassen wir die Stadt, um unsere Räder auf einer Anhöhe in Empfang zu nehmen und zur Abteikirche Saint Georges in Saint-Martin-de-Boscherville hinunterzurollen. Nach der Besichtigung der berühmten Kapitelle folgen wir den Seineschleifen und erreichen die Abtei von Jumièges. Victor Hugo zählte die imposanten Überreste des ehemals mächtigsten Klosters der Normandie zu den "schönsten Ruinen Frankreichs". Heute übernachten wir im komfortablen Hotel Les Clos des Fontaines, dessen Ruhe zum Entspannen einlädt.

4.Tag Mittwoch: Jumièges - Honfleur (56 km)
Der heutige Radeltag steht ganz im Zeichen der Naturparks der Seineschleifen. Kurz nach
Jumièges überqueren wir die Seine und radeln auf eine Anhöhe, wo uns im Forêt Domaniale
de Brotonne einsame Radstrecken erwarten. Vorbei an Weiden und Feldern, durch schmucke Dörfchen mit pittoresken Steinkirchen erreichen wir das Naturschutzgebiet Réserve Naturelle des Mannevilles, wo zwischen den romantischen, reetgedeckten Häuschen Hochlandrinder grasen. Hier ist die Seine mehrere Kilometer breit und ihre Mündung liegt zum Greifen nahe. Wir radeln unter der Pont de Normandie, einem Meisterwerk
der Ingenieursbaukunst, hindurch. Die von Michel Virlogeux erbaute Brücke ist eine der längsten Schrägseilbrücken der Welt. Bereits im Calvados liegt unser heutiges Tagesziel, die liebliche Kleinstadt Honfleur mit ihrem Hafen, dem Vieux Bassin, an dem heute noch Künstler ihre Staffeleien aufstellen. Hier arbeitete Eugène Boudin als Fährjunge, bevor er die Schönheit der normannischen Küste in seinen impressionistischen Werken einfing. Die nächsten beiden Nächte verbringen wir im Hotel l’Ecrin, einer wahren Oase im Stadtkern von Honfleur (Doppelübernachtung), wo François Truffauts Werk "La Chambre Verte" gedreht wurde.

5.Tag Donnerstag: Honfleur - Etretat - Honfleur (18 km und 6 km Wanderung)
Am Morgen überqueren wir mit dem Bus die Pont de Normandie, von der wir einen schönen Ausblick auf die Seinemündung genießen. Eine knappe Stunde später erreichen wir
das Kreideplateau Pays de Caux und wandern an der Côte d’Albâtre entlang, die bereits Monet, Sisley und Courbet inspirierten. Der schmale Wanderpfad erlaubt uns traumhafte Ausblicke auf die endlosen weißen Klippen und die Brandung des Atlantiks. Auf der Hochebene radeln wir auf winzigen Sträßchen durch normannisches Bauernland bis nach Fécamp hinunter. Von diesem Hafen liefen bis in die achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts wagemutige Fischer auf Fangexpeditionen bis vor die Küste Neufundlands aus. Noch immer bringen vereinzelt Berufsfischer ihre Ware an Land, insbesondere Meeresfrüchte und Hering.
Heute tummeln sich im Hafen vor allem Yachten, die an den Wochenenden das exzellente
Segelrevier an der Alabasterküste nutzen. Am Nachmittag bringt uns der Bus erneut über
den Pont de Normandie zurück nach Honfleur (zweite Übernachtung). Am Abend haben Sie genügend Zeit, durch die wunderschönen Gässchen des beschaulichen Städtchens zu schlendern, bevor wir uns zum Abendessen in einem für seine köstlichen Meeresfrüchte berühmten Restaurant treffen.

6.Tag Freitag: Honfleur - Paris (23 km)
Wir verlassen das noch verschlafene Honfleur über einen kleinen Wanderpfad auf den Mont
Joli zur Kapelle Nôtre-Dame-de-Grâce, eines der ältesten Heiligtümer der Region. Ursprünglich im 11. Jahrhundert für die Seefahrer erbaut, wurde sie im 17. Jahrhundert nach einem Felssturz erneut errichtet. Wir radeln parallel zur Côte Fleurie im Landesinneren auf einsamen Sträßchen durch kleine Dörfer und Wälder, vorbei an Höfen und Feldern. Nach einem Anstieg und einer aussichtsreichen Abfahrt, vorbei am Château von Touques, erreichen wir am späten Vormittag das berühmte Seebad Trouville, das den vergangenen Glanz des 19. Jahrhunderts wieder aufleben lässt. Neben Großbauten wie dem Rathaus oder dem mondänen Casino, ist für uns sicher der Fischmarkt interessant. Dort haben Sie die Möglichkeit zu Mittag fangfrischen Fisch und Meeresfrüchte direkt an den belebten Marktständen zu probieren. Es bleibt noch genügend Zeit für ein Bad im Meer oder um am Strand entlang zu flanieren, bevor uns der Zug zurück nach Paris bringt. Dort empfängt uns nochmals das im Herzen von Paris gelegene Saint-James & Albany Hotel & Spa.

7.Tag Samstag: Paris
Nach dem Frühstück spazieren wir durch den Jardin des Tuileries, dem Garten des im 19.
Jahrhundert abgebrannten Stadtschlosses, welches zeitweise sogar mit dem Louvre verbunden war. Im Musée de l’Orangerie haben wir die Möglichkeit den Seerosenzyklus, "Les Nymphéas", das letzte und wichtigste Werk Claude Monets zu besichtigen. Unter einer Fülle großartiger Werke befinden sich weitere Impressionisten, so auch mehrere Werke von Cézanne. Nach dem Besuch des Museums endet unsere gemeinsame Reise. Unser Hotel eignet sich ausgezeichnet, um in Paris noch ein paar Tage zu verweilen.

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Veranstalter: Rotalis Reisen

Apulien
Kulturelle Entdeckungsreise

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Trullihauptstadt Alberobello Rotalis Radreisen
Stauferkastelle und Normannendome
Felsenstadt Matera

Eine organisierte Radreise zwischen Adria und Ionischem Meer. Karstflächen und Olivenhainen. Tropfsteinhöhlen und Gravinen. Trulli, griechische Tempel und Felsenstädte. Normannendome und das Castel del Monte, die Steinerne Krone Apuliens. Eine Fahrradreise in das Land Friedrichs II.

Anreisetag: Samstag
In Bari erwartet man Sie im Mercure Hotel Villa Romanazzi Carducci, einem in einer Parkanlage gelegenen Haus mit allen Annehmlichkeiten.

Am frühen Nachmittag zeigen wir Ihnen bei einem Rundgang die malerische Altstadt mit ihrer Kathedrale und der Kirche San Nicola (Treffpunkt 16.15 Uhr in der Hotelhalle).

Stadtführung und die Übernachtung von Samstag auf Sonntag (inklusive Frühstück) sind bereits in Ihrem Reisearrangement enthalten.

In der Altstadt stehen zahlreiche Lokale für eine erste Genussreise durch das kulinarische Apulien zur Auswahl (nicht Teil des Reisearrangements). Gerne geben unsere Stadtführer ihre persönlichen Geheimtipps weiter. Wir weisen darauf hin, dass in Italien und speziell in Süditalien spät zu Abend gegessen wird.

1.Tag Sonntag: Bari - Alberobello (32 km)
Am Morgen bringt uns ein Shuttlebus in etwa halbstündiger Fahrt nach Conversano, einem urigen Städtchen mit imposanter Normannenburg. Dort nehmen wir endlich unsere bereiften Reisebegleiter in Empfang und radeln auf malerischen Wegen durch Oliven- und Mandelbaumhaine nach Castellana Grotte, wo uns eine der schönsten Tropfsteinhöhlen Italiens erwartet. Nach einem typisch italienischen Mittagessen führen uns wunderbar verwinkelte Wege zu unserem Tagesziel und erstem UNESCO-Weltkulturerbe unserer Reise: Der Trullihauptstadt Alberobello. Über tausend weiß getünchte, aus nur einem Raum bestehende Häuser mit konischen Dächern zieren hier die hügelige Landschaft und versetzen den staunenden Besucher in eine fremde Welt. Im etwas einfacheren, aber umso liebevoller geführten Hotel Sovrano, heißt uns die Patronin Angela herzlich willkommen. Vater und Sohn des Hauses zählen zu den besten Köchen der Gegend und laden uns auf ein umwerfendes Abendessen ein.

2.Tag Montag: Alberobello - Tarent (48 km)
Malerische Steinmäuerchen, gesäumt von vereinzelt stehenden Trulli inmitten von endlosen Olivenhainen kennzeichnen unsere Etappe. Wir verlassen das Itriatal, Kernland der Trulli und erreichen Martina Franca, ein Meisterwerk des apulischen Barocks. Feine Ornamente und Figuren zieren unaufdringlich die Paläste und Wohngebäude. Die kleinen Straßen und versteckten Gässchen fügen sich zu einem harmonischen Ganzen zusammen. Auf keinen Fall sollten Sie sich eine "granita di caffè con panna" im berühmten Caffè Tripoli entgehen lassen. Nach leichtem Auf und Ab belohnen wir uns mit einer langen Schussfahrt und erreichen am frühen Nachmittag Massafra, bekannt für seine eindrucksvollen Grottenkirchen mit farbenprächtigen Fresken. Bus oder Zug bringt uns anschließend nach Tarent, wo uns direkt am Meer das Grand Hotel Delfino erwartet (Schwimmbad während der Herbsttermine).

3.Tag Dienstag: Tarent - Matera (34 km)
Den Vormittag verbringen wir in Tarent. Wir besichtigen das Nationalmuseum mit seiner beeindruckenden Sammlung an Keramiken, Plastiken, Mosaiken und dem weltberühmten Gold von Tarent. Vieles davon stammt aus der Zeit, als Tarent sowohl politisch als auch kulturell die Vormachtstellung der Magna Graecia innehatte. Damals zählte die Stadt weit mehr als die heutigen 200.000 Einwohner. Wir durchwandern die Altstadt mit ihren hunderten Gässchen und dem Normannendom mit seinen feinen Einlegearbeiten, bevor wir eine kurze, zum Radeln ungeeignete Strecke mit Bus oder Bahn überwinden. Im Schatten eines griechischen Tempels, unter den wachsamen Augen der Göttin Hera, halten wir unsere Mittagsrast. Wir haben bereits die Basilicata, Nachbarregion Apuliens erreicht. Unweit von hier wirkte der große Mathematiker und Philosoph Pythagoras die längste Zeit seines Lebens. Anschließend bringen uns unsere Räder weiter in das Landesinnere. Auf unberührte Routen, meist flach, erreichen wir die Tore Materas. Die letzten, anstrengenden Kilometer überwinden wir mit einem Shuttlebus. Uns empfängt das gepflegte Stadthotel Palace (2 Übernachtungen).

4.Tag Mittwoch: Matera (Aufenthaltstag)
Heute verzichten wir auf unsere treuen Fahrräder und widmen uns ganz und gar dem zweiten UNESCO-Weltkulturerbe unserer Reise. Matera, diese Stadt von außergewöhnlicher Schönheit, zieht seit jeher die Besucher in ihren Bann. Mittelalterliche Chronisten nannten die Sassi, die Altstadt von Matera, den "Spiegel des gestirnten Himmels" während der italienische Schriftsteller Carlo Levi den Vergleich mit der trichterförmigen Hölle Dantes vorzog. Unter fachkundiger Führung erkunden wir das schier unentwirrbare Netz von aus dem Kalktuff herausmodellierten Straßen, Treppen, mehr als hundert Felsenkirchen und unzähligen Höhlenwohnungen. Zahlreiche Filmemacher bedienten sich bereits dieser atemberaubenden Kulisse. Am Nachmittag bleibt genügend Zeit, um auf eigene Faust durch die zahllosen Gässchen zu schlendern. Matera wird Sie verzaubern. Zum Abendessen entführen wir Sie heute in ein besonders typisches Restaurant, mitten in den Sassi.

5.Tag Donnerstag: Matera - Trani (55 km)
Ein Shuttlebus bringt uns am Morgen in den Nationalpark Alta Murgia. Wir radeln durch die felsige Kalkhochebene, wilde, zerklüftete Landschaft säumt unseren Weg, während die unerwartete Vielfalt der Vegetation den Blumenfreund erfreut. Am Nachmittag erreichen wir mit dem Castel del Monte das dritte UNESCO-Weltkulturerbe. Bis heute will diese großartige Schöpfung Friedrichs II. ihre Geheimnisse nicht preisgeben. Ausführlich erkunden wir die faszinierenden Einzelheiten der steinernen Krone Apuliens, bevor uns ein Bus die letzten Kilometer nach Trani bringt. Direkt in der Altstadt logieren wir im mit allen Annehmlichkeiten ausgestatteten Hotel San Paolo al Convento (Reisetermin 4 und 6 im ebenso wunderschönen Hotel Regia).

6.Tag Freitag: Trani - Giovinazzo (40 km)
Nach einem ausgiebigen Frühstück besichtigen wir die Kathedrale von Trani. Auf einer Terrasse direkt am Meer liegt dieses in rund hundertjähriger Bauzeit errichtete Vorzeigestück der apulischen Romanik. Je nach Tageszeit taucht das Sonnenlicht dieses Kleinod in unterschiedliche Farben. Jetzt leuchtet die Kathedrale am Meer in zartem Rosa. Teilweise am Wasser, teilweise durch die Olivenhaine des Hinterlandes entdecken wir die Städtchen der Adriaküste. Vorbei an Bisceglie mit seinem malerischen Hafen und der verwinkelten Altstadt von Molfetta erreichen wir unser Tagesziel Giovinazzo. Zum Reiseende empfängt uns in der pittoresken Altstadt das Hotel St. Martin, ein mit viel Aufwand restauriertes Benediktinerkloster.

7.Tag Samstag: Giovinazzo - Bari (22 km)
Die heutige Route verläuft völlig im Flachen. In Bitonto begegnen wir dem reifsten Werk der apulischen Romanik, der Kathedrale San Valentino. In der Tradition von San Nicola in Bari stehend und in nur einem halben Jahrhundert erbaut, bilden Innen- und Außenschmuck eine großartige architektonische Einheit. Eine der wenigen Darstellungen des Stauferkaisers Friedrich II. und seiner Familie findet sich am Kanzelrelief. Die Radreise endet zur Mittagszeit am Flughafen von Bari. Sollten Sie einen früheren Rückflug gebucht haben, bemühen wir uns um einen rechtzeitigen Transfer zum Flughafen. Wir ersuchen um Verständnis, wenn sich das Tagesprogramm dadurch dementsprechend verkürzt. Sollten Sie mit Auto oder Zug angereist sein, kümmern wir uns gerne um Ihren Rücktransfer nach Bari.

Auf dieser Rotalis-Reise haben Sie den kunsthistorisch wertvollsten Teil Apuliens kennen gelernt. Wenn Sie Ihren Aufenthalt in der Region auf eigene Faust mit dem Wagen verlängern möchten, geben Ihnen die Rotalis-Reiseinformationen hilfreiche Tipps für dessen Gestaltung.

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Veranstalter: Rotalis Reisen

Bretagne - Von Rennes nach Brest
Die Radreise in Europa im Land zwischen Wasser und Himmel

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Schroffe Küsten und eindrucksvolle Landschaftsformen
Haute Cuisine in hochwertigen Restaurants
Umgeben vom Atlantik

Eine geführte Radreise in einem Land zwischen Wasser und Himmel, reich an Zeugen der Vorzeit und Heiligenlegenden. Auf dem Rad entlang einer der schönsten Küsten Frankreichs, eine Reise zu Korsarenhäfen, Pfarrbezirken, pittoresken Städten und mit einer Gastronomie par excellence.

Anreisetag: Samstag
Wir treffen uns um 17 Uhr in der Hotelhalle zu einem geführten Stadtrundgang durchAm Samstagnachmittag (Treffpunkt 170:00 Uhr in der Hotelhalle) zeigen wir Ihnen unter fachkundiger Führung die lebendige Studentenstadt mit ihren Fachwerkhäusern aus dem 15. - 17. Jahrhundert. Eine besondere Attraktion istBesondere Bedeutung hat das Hauptgebäude des bretonischen Parlaments, in dem sich die "Grande Chambre" mit einer vergoldeten Decke aus dem XVII. Jahrhundert befindet, ein Meisterwerk der darstellenden Kunst (innerhalb unserer Führung keine Besichtigung möglich). Weitere Sehenswürdigkeiten sind die königlichen Plätze "Les Places Royales" und die "Place des Lices".

Die Stadtführung und die Übernachtung mit Frühstück von Samstag auf Sonntag sind bereits im Reisearrangement enthalten.

1.Tag Sonntag: Rennes - Dinan (38 km)
Nach einer nur kurzen Zugfahrt beginnt unsere Radreise am Sonntagmorgen in Combourg. Das typisch bretonische Dorf mit seinen vielen Natursteinhäusern aus Granit gilt als Wiege der Romantik, da dort Chateaubriand seine Jugend verbrachte. Ohne größere Steigungen radeln wir entlang dem malerischen Canal d’Ille-et-Rance, (Kanal Ille et Rance), der die Städte Rennes und Saint-Malo miteinander verbindet. Am Anfang des 19. Jahrhunderts gebaut, um die Seeblockade der Engländer zu umgehen, wird er heute fast ausschließlich von Sport- und Hausbooten genutzt. Ziel der beschaulichen Sonntagsetappe über einsame Wege und vorbei an blumengeschmückten Weilern ist Dinan. Hoch über der Rance gelegen, präsentiert die "Ville d’art et d’histoire" ihr kulturelles Erbe auf imponierende Weise. Mit ihrer 1000jährigen Geschichte ist sie eine der ältesten mittelalterlichen Städte der Bretagne. Sie beeindruckt mit schmucken Fachwerk- und reichen Bürgerhäusern, einer mächtigen Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert und dem großen "Château de Dinan" genannten Donjon. Wir logieren im geschmackvoll eingerichteten "Le d’Avaugourr", einem Hotel in historischen Gemäuern mitten in der Altstadt,. (Bei Termin 2: im Hôtel le Challonge). Nach dem einem Stadtrundgang genießen wir ein vorzügliches Abendessen ineinem charmanten Restaurant.

2.Tag Montag: Dinan - Morlaix (36 km)
Nach dem Frühstück bringt uns ein Bus in fast zweistündiger Fahrt ins Finistère, das Kernland der Bretagne. Von den Monts d’Arrée aus schweift der Blick über scheinbar grenzenloses Land, das mit an irischen Torfmooren und Heideland verwandt scheinterinnert. Die lilafarbene Heide und der honiggelbe Stechginster heitern mit ihren kräftigen Farben den goldbraunen Teppich auf. Wenn sich der Nebel über die Berge legt, entsteht eine geheimnisvolle Atmosphäre und man spürt, warum dieses Land seit ewigen Zeiten so viele Legenden hervorgebracht hat. Bevor wir unsere Räder übernehmen, spazieren wir durch den Wald von Huelgoat. Die majestätischen Eichen und Buchen und die riesigen moosbewachsenen Granitfelsen, die grob übereinander gestapelt zu deren Füßen liegen, haben zahlreiche Maler und Schriftsteller inspiriert. Auf einer ehemaligen Bahnstrecke radeln wir auf einsamen Radwegen nach Morlaix, unserem heutigen Etappenziel. Unser Rundgang durch die pittoreske Altstadt führt uns zu den für Morlaix typischen Häusern mit verglasten Innenhöfen, die "Laternenhäuser". Die "Maison de la Duchesse Anne", soll Anne de Bretagne als Wohnsitz gedient haben. Wir werden im altehrwürdigen "Hotel de L’Europe" erwartet, in dem schon General de Gaulle weilte. Obwohl die großen Zimmer erst kürzlich renoviert wurden, ist die Patina dieses Traditionshauses erhalten gebliebenDie Pantina dieses Traditionshauses ist seinem Charme durchaus zuträglich.. Zum landestypischen Abendessen treffen wir uns in einem beliebten Spezialitätenrestaurant.

3.Tag Dienstag: Morlaix - Pointe St. Mathieu (38 km)
Am Morgen radeln wir auf leicht hügeliger Strecke nach St. Théegonnec, einem auusgezeichneten Beispiel der berühmten "Enclos Paroissiaux", umfriedete Pfarrbezirke, die eine typische Ausdrucksform bretonischer Kunst darstellen. Jeder von IhnenEin jeder besteht aus Triumphbogen, Kalvarienberg, Beinhaus und Kirche. Wenig später in Guimiliau begegnen wir einem weiteren Ensemble, ausgestattet mit einem der berühmtesten Kalvarienberge der Bretagne und einer besonders schönen Pfarrkirche aus dem 17. Jahrhundert. Nach der Mittagspause erreichen wir Lampaul-Guimiliau, wo uns eine und werden von einer Kirche mit farbenprächtiger Innenausstattung und einem mächtigemn Kirchturm überrascht. Unsere Radetappe endet in Landerneau, bekannt durch den Pont de Rohan, eine der wenigen noch erhaltenen bewohnten Brücken Europas. Von dort lassen wir uns am Spätnachmittag auf die zur Pointe St. Mathieu bringen. In demIm gleichnamigen Dorf mit der Ruine einer Abteikirche aus dem 6. Jahrhundert logieren wir bis zum Ende unserer Reise (vier Nächte) in der "Hostellerie de lLa Pointe Saint Mathieu", einem komfortablen Hotel mit Spa und hervorragender Küche. (Doppelübernachtung). Wer Lust hat, kann auf einem kleinen Spaziergang den schönen Rundblick auf die Halbinsel von Crozon und die Hafeneinfahrt von Brest genießen.

4.Tag Mittwoch: Rundfahrt ÎIle d’Ouessant (36 km)
Ein Höhepunkt dieser Reise ist die Radrundfahrt auf der ÎIle d’Ouessant, Haupteiland eines von zahlreichen Inseln und Klippen geprägten Archipels, auf das uns ein Versorgungsboot iIn etwas mehr als einer Stunde übersetzt. Der Golfstrom sorgt in seinen Auswirkungen hier für Strömungen, die zu den gewaltigsten der Weltmeere gehören. Seit langem Naturschutzgebiet und nun auch UNESCO Biosphärenreservat, ist die Insel Nistplatz zahlreicher seltener Seevögel. Die IÎle d’ Ouessant, bretonisch "Enez-Eussa", wurde schon immer von Seefahrern gefürchtet, da die Insel von Klippen, Riffen und Untiefen umgeben ist. Vorbei an kleinen Getreidefeldern und Salzwiesen mit braunen Wollschafen, passieren wir immer wieder Kapellen und Gedenkstätten, die errichtet zu Ehren ertrunkener und verschollener Seefahrer errichtet wurden. Lampaul, den kleinen Hauptort der Insel, erreichen wir zur Mittagszeit. Am Spätnachmittag besteigen wir wieder die Fähre, die uns auf das Festland nach Le Conquet bringt. Wenig später sind wir zurück in der "Hostellerie de La Pointe Saint Mathieu" (zweite Übernachtung).

5.Tag Donnerstag: Rundfahrt Westliches Finistère (39km + 8km Wanderung)
Wir beginnen den heutigen Tag mit einer gut zweistündigen Wanderung an der aussichtsreichen Felsenküste. Während unseres Spaziergangs erleben wir noch einmal die wildromantische bretonische Küste, die pittoresken Steinhäuschen und sattgrünen Wiesen. Ziel unserer Wanderung ist das Fort de Bertheaume. 1474 erstmals urkundlich erwähnt, diente die massive Festung auf einem Felssporn fast 500 Jahre der Verteidigung der Bretagne. Anschließend führt unsere Radroute auf winzigen Straßen vorbei an Gehöften und Weilern zum Menhir von Kerloas, mit 9,5 m der größte stehende Menhir der Bretagne. Kurz darauf erreichen wir die Côte d’Abers (Küste der weiten Mündungen). Ab und an wird die Küstenlandschaft von kleinen malerischen Häfen und weißen Sandstränden aufgelockert, die zum Verweilen einladen. Kurz bevor wir wieder unser Hotel erreichen überqueren wir auf einem Steg die malerische Bucht von Le Conquet und genießen den Ausblick auf den malerischen Hafen und die Mündung der Ria.

6.Tag Freitag: Rundfahrt Crozon-Halbinsel (38km)
Per Bus umrunden wir die Meerenge von Brest und überqueren deren Buchten mehrfach auf architektonisch interessanten Brücken, um nach knapp eineinhalb Stunden auf die Crozon-Halbinsel zu gelangen. Die kreuzförmige und zerklüftete Halbinsel ist mit ihren vielen Buchten, hohen Steilküsten und reichen Kulturgütern unter Radfahrern und Wanderern sehr beliebt und gehört vollständig zum Naturpark Armorique. Mit dem Fahrrad erkunden wir auf kleinen Sträßchen vor allem den Westen und Süden der Halbinsel. Nach kurzer Zeit erreichen wir Camaret-sur-Mer. An dessen Hafen thront der sechseckige wehrhafte Vauban-Turm (UNESCO-Weltkulturerbe), von dem aus Ende des 17. Jahrhunderts die Bucht von Brest erfolgreich gegen niederländische und englische Invasoren verteidigt wurde. Wenige Radelminuten später erreichen wir die Steinreihen von Lagat-Jar, ein Ensemble aus 72 Steinen, Blöcken und Menhiren. Wir setzen unsere Erkundung per Rad fort und genießen die wechselnden Ausblicke auf das weite Meer. Bevor wir mit dem Bus zurück in unser behagliches Hotel fahren, bietet sich bei Schönwetter eine ausgedehnte Pause an einem der vielen Strände der Halbinsel an. Zum Abschlussdîner empfängt uns das Hotelrestaurant mit köstlichen Meeresfrüchten. 4. Übernachtung in der Hostellerie de la Pointe St. Mathieu.

7.Tag Samstag: Aber Wrac’hPointe St. Mathieu - Brest
Nach dem Frühstück bleibt Ihnen noch Zeit, um den Wellnessbereich des Hotels zu genießen oder für einen ausgedehnten Spaziergang am Strand oder zu einem AussichtspunktSpaziergang, wo bei dem Sie die Reise Revue passieren lassen können, bevor wir Sie um 10:30 Uhrzur Mittagszeit zum Flughafen oder zum Bahnhof nach Brest bringen. Viermal täglich haben Sie Flugverbindungen nach Paris und von dort zu fast allen anderen Zielflughäfen. Mit dem TGV erreichen Sie in gut zwei Stunden Rennes, in fünf Stunden Paris und in sechs Stunden, mit einmaligem Umsteigen in Rennes, sind Sie direkt amden Pariser Flughafen CDG.

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Veranstalter: Rotalis Reisen

Veneto
Bezaubernde Lagunenwelt

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Die Villen Palladios geführte Radreise Italien
Grappa und Prosecco
prachtvolle Städte wie Vicenza, Padua, Venedig

Lagunen, Kanäle, endlose Ebenen, traumhafte Weinhügel, bezaubernde Villenkultur. Prachtstädte wie Vicenza, Padua und Asolo in der Terraferma und Venedig, die Serenissima. Prosecco und Grappa. Eine geführte Radreise in das Herzland Venetiens.

Anreisetag: Samstag
Sie werden im Hotel De La Ville erwartet, nur wenige Gehminuten von der architektonisch wertvollen und lebhaften Altstadt entfernt (Reisetermin 3:Reisestart in Padua mit Doppelübernachtung im Hotel Majestic Toscanelli. Besichtigung Vicenza am Sonntag).

Am Nachmittag tauchen wir bereits tief in das Werk Andrea Palladios ein. In einer etwa eineinhalbstündigen Besichtigung Vicenzas lassen wir uns von der Piazza dei Signori, der Basilika Palladiana und dem Teatro Olimpico verzaubern. (Treffpunkt 15.45 Uhr in der Hotelhalle)

Stadtführung und die Übernachtung von Samstag auf Sonntag (inklusive Frühstück) sind bereits in Ihrem Reisearrangement enthalten.

Nach einem Glas Prosecco auf der Piazza stehen zahlreiche Lokale für Ihre Gaumenfreuden zur Verfügung (nicht Teil des Reisearrangements). Unsere einheimische Führerin nennt Ihnen gerne ihre persönlichen Geheimtipps.

1.Tag Sonntag: Vicenza - Padua (44 km)
Nach Anpassung der Räder starten wir heute bereits etwas früher, durchqueren zuerst noch einmal das Herz Vicenzas und verlassen die Stadt entlang der Schleifen des Bacchiglione. Von Fernen passieren wir die Villa Rotonda, eines der Meisterwerke Palladios. Über kleine Sträßchen und angenehme Radwege erreichen wir erst die Villa Emo Capodilista, erstes Zeugnis vergangenen Wohlstands des venezianischen Adels und anschließend bereits am frühen Nachmittag Padua. Hier empfängt uns in bester Lage das angenehme Altstadthaus Majestic Toscanelli. Unter fachkundiger Führung besichtigen wir Giottos meisterhaften Freskenzyklus in der Capella degli Scrovegni und anschließend die faszinierende Altstadt mit ihren weiten Plätzen und prachtvollen Palästen. Padua, von Touristen auf dem Weg nach Venedig meist vergessen, wird Sie verzaubern. Es bleibt genügend Zeit um das italienische Lebensgefühl bei einem Aperitif zu genießen, bevor wir Sie in eines der besten Lokale der Stadt zum Abendessen entführen.

2.Tag Montag: Padua - Chioggia (40 km + 3 km Wanderung)
Am Morgen besichtigen wir die imposante Grabkirche des Heiligen Antonius. Santo wird der prachtvolle Sakralbau von den Paduanern liebevoll genannt. Im romanisch-gotischen Stil errichtet, überstrahlt die Basilika mit ihren sieben Kuppeln alle anderen Bauwerke der Stadt und hinterlässt beim Besucher ehrfürchtiges Staunen. Vorbei am Prato della Valle, einem der größten innerstädtischen Plätze Europas, erreichen wir die Ausläufer der Euganeischen Hügel, die sich aus der Poebene erheben. Während einer kurzen Wanderung überwinden wir einige Höhenmeter und genießen die traumhafte Aussicht auf den ersten Nationalpark der Region Venetien. Anschließend führt unsere Route in einer spritzigen Abfahrt nach Arquà Petrarca, einem zauberhaften Örtchen, in dem der große italienische Dichter Francesco Petrarca seine letzten Lebensjahre verbrachte. Nach unserer Mittagsrast streben wir auf kleinen Nebenstraßen dem Meer entgegen, bevor wir mit einem Shuttlebus die letzten, wenig ansehnlichen Kilometer bis nach Chioggia (sprich Kiotscha) überwinden. Hier, wo Carlo Goldonis Theaterstück "Viel Lärm in Chiozza" spielt, erwartet uns direkt am Wasser das 2015 vollständig renovierte Grand Hotel Italia mit seiner exzellenten Küche.

3.Tag Dienstag: Chioggia - Scorzè (19 km)
Nach einem Frühstück mit wunderbarem Blick auf die Lagune verladen wir unsere Räder auf ein Boot und verlassen das kleine Venedig, wie Chioggia auch genannt wird. Unser Inselhüpfen beginnt. Wir radeln die Insel Pellestrina entlang, immer mit Blick auf das Wasser, Segen und Fluch Venedigs und nach einer weiteren kurzen Fährfahrt auch über die Insel Lido. Seit Jahrhunderten dienen diese schmalen Landstreifen, verstärkt mit den eindrucksvollen Murazzi, Steinmauern aus istrischem Marmor, als Bollwerk gegen die Wucht der Wellen. Am Hafen geben wir unsere Räder ab und nehmen eines der zahlreichen Vaporetti zum Markusplatz. Nach einer sachkundigen Führung durch die Serenissima bleibt viel Zeit, um die Gassen dieser einzigartigen Stadt zu entdecken. Am frühen Abend erreichen wir per kurzem Transfer die prächtige Villa Soranzo Conestabile, einst Sitz der Familie Soranzo, eines der ehemals mächtigsten venezianischen Geschlechter. Zum Abendessen verwöhnt uns die vorzügliche Küche des Hauses.

4.Tag Mittwoch: Scorzè - Follina (40 km)
Auf kleinen Nebensträßchen verlassen wir Scorzè und radeln Richtung Norden. Unterwegs begegnen uns zwei Hauptwerke Palladios: Die Villa Cornaro Gable mit ihrer für den großen Meister untypischen Bauweise und die Villa Emo, Verkörperung der gelungenen Einheit von bäuerlichem Landgut und herrschaftlichem Anwesen. Besonders die Freskenzyklen im Inneren der Villa Emo verzaubern Besucher Mal um Mal. Nach eingehender Besichtigung überbrücken wir ein Wegstück mit einem Shuttlebus und finden uns inmitten der Hügel des Prosecco wieder. Unvermutet tauchen wir in eine hübsche Weinbergszenerie mit kleinen, ursprünglichen Winzerdörfern ein. Leicht auf und ab führt unsere reizvolle Route nach Follina, bereits an den Ausläufern der Alpen gelegen. Heute erwartet uns das Hotel dei Chiostri unweit einer ehemaligen Zisterzienserabtei. Ob Sie den beeindruckenden Kreuzgang besichtigen, einen ersten Prosecco verkosten oder das angenehme Hotel genießen, bleibt Ihnen überlassen. Unser Abendessen nehmen wir im vorzüglichen Hotelrestaurant ein.

5.Tag Donnerstag: Follina - Asolo (40 km)
Nach einem stärkenden Frühstück bleibt Zeit, den Wochenmarkt von Follina zu erkunden, bevor wir durch die verschlafenen Weindörfer des Prosecco radeln. "In dubio pro secco" (im Zweifel Prosecco) lautet das Motto der Menschen in dieser Gegend. Gepflegte Weingärten schmiegen sich an liebliche Hänge, moderne Kellereien entlocken den Trauben ihren besten Geschmack. Wir überqueren den Piave, den "fiume sacro alla patria", der die italienische Armee im Ersten Weltkrieg vor der Niederlage bewahrte und erreichen die Villa Barbaro in Maser, geniale Schöpfung Palladios, im Inneren durch die dynamischen Fresken des großen Paolo Veronese zum Leben erweckt. Teils per Rad, teils zu Fuß erreichen wir das mittelalterliche Asolo mit seinem pittoresken Ortsbild in einer hügelreichen, an die Toskana erinnernden Landschaft. Hier empfängt uns oberhalb der Piazza das renommierte Albergo Al Sole, ein Haus bester italienischer Hoteltradition mit erstklassigem Restaurant.

6.Tag Freitag: Asolo - Arcugnano (45 km)
Leicht onduliert radeln wir unterhalb des Bergrückens des mächtigen Monte Grappa Richtung Bassano, einem malerischen Städtchen an der Brenta. Am Vormittag nehmen wir uns Zeit zum Bummeln durch die gewundenen Sträßchen und schattenspendenden Laubengässchen. Zahlreiche Brennereien haben sich hier niedergelassen und nutzen die Lage am Fuß des Monte Grappa als Werbeträger für ihre besonderen Destillate. Wir verlassen Bassano über den Ponte degli Alpini, eine nach Entwürfen Palladios errichtete, häufig zerstörte und wiederaufgebaute Holzbrücke und radeln südwärts der Brenta entlang. Den Weg säumen Gutshöfe und prächtige Landvillen, bis wir in das unberührte Naturschutzgebiet an der Brenta eintauchen. Auf angenehm befahrbaren Naturstraßen entdecken wir dieses Paradies für Flora und Fauna, bevor uns ein Bus nach Arcugnano, direkt vor die Tore Vicenzas bringt. Zum Abschluss erwartet uns die Villa Michelangelo, ein Traumhotel mit wunderbarer Rundumsicht.

7.Tag Samstag: Arcugnano - Vicenza (10 km)
Nach einem gemütlichen Frühstück schließt sich der Kreis. Am Reisestart durften wir die Villa Rotonda nur aus der Ferne besichtigen, heute nehmen wir uns Zeit für die eingehende Beschäftigung mit diesem Monument der Genialität Palladios und genießen das perfekte Zusammenspiel zwischen Landschaft und Architektur. Nach der Besichtigung sind es nur noch wenige Kilometer bis zum Bahnhof oder dem Starthotel in Vicenza. Von hier erreichen Sie noch am selben Tag München bzw. Venedig und Verona sowie deren Flughäfen mit Verbindungen in viele europäische Städte.

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Veranstalter: Rotalis Reisen

Grands Causses und Cevennen
Fast vergessenes Land

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Radrouten über einsame Kalkplateaus
Erkunden von urzeitlichen Höhlen
Wilde Flusscanyons
Über einsame Kalkplateaus, durch wilde Flusscanyons und zu pittoresken Dörfern, dem Templerorden auf der Spur. Roquefort, Picoussels und poule farci, eine Reise in einen fast vergessenen Teil Frankreichs voller Ursprünglichkeit und Überraschungen. Eine Rotalisreise in wilder Natur, sich verwöhnen lassen mit bester bodenständiger Küche und charaktervoller Hotellerie.

Anreisetag: Samstag
Von der mediterranen Studentenstadt Montpellier über einsame Kalkplateaus (Causses), durch wilde Flusscanyons (Gorges) zu pittoresken Dörfern, dem Templerorden auf der Spur. Roquefort, Picoussels und poulet farci, - eine sinnliche Reise in einen vergessenen Teil Frankreichs durch wilde Natur und malerische Städtchen... Lassen Sie auf dieser Rotalistour die Seele baumeln und verwöhnen Sie sich mit dem besten aus der traditionellen französischen Küche und den charmantesten Hotels der Region.

1.Tag Sonntag: Montpellier - La Malène (32 km)
Morgens bringt uns ein Bus in fast zweistündiger Fahrt von Montpellier auf den Causse de Sauveterre. das erste Hochplateau unserer Reise. Auf unserem Weg passieren wir den berühmten Viadukt de Millau, die weltgrößte Schrägseilbrücke. Bei Canourgue, dem größten Ort des Causse de Sauveterre, verlassen wir die Autobahn und sind nach nur wenigen Kilometern in beinahe unberührter Natur auf ca. 900 m Meereshöhe. Unendliche Weideflächen, stille Weiler und beeindruckende Felsformationen sind unsere Wegbegleiter. Auf einer langen Abfahrt in die Gorges du Tarn verlassen wir den Causse de Sauveterre. Dort erwartet uns eine völlig andere Landschaft: fruchtbare Wiesen, erhabene Bäume und steile Felswände prägen unseren Weg. Gegen Mittag erreichen wir Ste. Énemie, eines der schönsten Dörfer Frankreichs und wenig später in Malène unsere Herberge aus dem 15. Jahrhundert, das Manoir de Montesquiou. In den historischen Gemäuern erwartet uns ein Menü mit regionalen Spezialitäten.

2.Tag Montag: La Malène - Meyrueis (44 km)
Nach dem Frühstück lassen wir uns mit Barken durch den schönsten Teil des Tarntals flussabwärts führen. Im malerischen Peyreleau machen wir mittags Pause, bevor wir auf den Canyonrand der Gorges de la Jonte gebracht werden. Nach einem kurzen Spaziergang erreichen wir eine sagenumwobene Kirchenruine. Die weitere leicht hügelige Radstrecke verwöhnt uns immer wieder mit herrlichen Ausblicken auf den Causse Noir, bis wir nach einer etwas längeren Abfahrt in Meyrueis eintreffen. Das im Sommer belebte Städtchen kann auf eine 1000 jährige Geschichte zurückblicken. Wir logieren im Château d’Ayres, ein Schlösschen aus dem 12 Jahrhundert. Dort residierten Konrad Adenauer und Charles de Gaulle. Auch hier werden wir den Tag mit regionalen Spezialitäten und Weinen aus dem hauseigenen Keller ausklingen lassen. Beim ersten Termin übernachten wir im ebenfalls sehr ansprechenden Grand Hotel de la Muse et du Rozier.

3.Tag Dienstag: Meyrueis - Causse Méjean - Meyrueis (56 km)
Der heutige Tag führt uns schon am Morgen auf den Causse de Méjean. Diese ist die wohl eindrucksvollste der für die Cevennen so typischen Hochebenen. Kaum irgendwo in Frankreich gibt es einen ähnlich dünn besiedelten Landstrich. Bevor wir unsere Räder übernehmen, wandern wir etwa eine Stunde durch Nimes le Vieux, vorbei an fantasievollen Felsformationen. Die Einheimischen erzählen Gruselgeschichten über die "verwunschene Stadt". Am Vormittag radeln wir über einsame Nebenstraßen und begegnen gelegentlich einem verlassenen Gehöft oder einem kleinen Weiler. Zur Besichtigung bringt uns eine Standseilbahn in das Innere der Höhle. Am Nachmittag verlassen wir den Causse Méjean und sind wenig später wieder in unserer komfortablen Herberge, dem Château d’Ayres. Zum Abendessen treffen wir uns in einem Spezialitätenrestaurant der Region.

4.Tag Mittwoch: Meyrueis - St. Jean de Bruel (47 km)
Nach dem Frühstück lassen wir uns in einer halbstündigen Busfahrt auf den Mont Aigoual, den mit 1565 m höchsten Berg der südlichen Cevennen, bringen. Gute Wetterverhältnisse vorausgesetzt, bietet sich eine grandiose Sicht, die von den Pyrenäen bis zum rund 80 Kilometer entfernten Mittelmeer reicht. Zudem befindet sich die letzte bewohnte Wetterstation Frankreichs mit einem Museum auf diesem Gipfel. Nach einer längeren Abfahrt erreichen wir den Talgrund und haben von unseren Rädern einen herrlichen Blick auf den Abîme de Bramabiau, einem spektakulären Wasserfall. Nach einem kurzen Halt im verschlafenen Dorf Cantobre radeln wir durch die Gorges du Trévezel bis nach Nant. Wir besichtigen die romanische Kirche St. Pierre. Unser Tagesziel, St. Jean de Bruel, erreichen wir am Spätnachmittag. Wir werden im Hotel Midi Papillon erwartet.Die Künste des Küchenchefs sind in der ganzen Region bekannt.

5.Tag Donnerstag: St Jean de Bruel - Creissels (45 km)
Am Morgen lassen wir uns mit dem Bus ein kurzes Stück auf den Causse de Larzac bringen. Bevor wir auf unsere Räder steigen, besichtigen wir ein im 12. Jahrhundert von den Tempelrittern gegründetes Städtchen mit einer intakten Burganlage. Die mittelalterliche Atmosphäre von La Couvertoirade ist faszinierend. Beim Streifzug durch die alten Gassen, könnte man glauben, eine Zeitreise unternommen zu haben. Nach der ausführlichen Besichtigung radeln wir über den menschenleeren Larzac nach Sainte Eulalie de Cernon, ebenfalls eine bestens erhaltene Niederlassung des Templerordens. Die dort ansässige Landwirtschaft produziert 60% der von Roquefort benötigten Schafsmilch. Das malerische Örtchen mit seinen verwinkelten Gassen und seiner Burg lädt zu einer ausführlichen Besichtigungs- und Kaffeepause ein. Am Spätnachmittag erreichen wir das am Rande von Millau gelegene geschmackvolle Château de Creissels (Schwimmbad). Beste aveyronesische Küche. Doppelübernachtung.

6.Tag Freitag: Millau - Roquefort - Creissels (44 km)
Mit Hilfe eines knapp halbstündigen Bustransfers erreichen wir am Morgen Roquefort sur Solzon, zusammen mit dem normannischen Camembert wohl das berühmteste Käsedorf der Welt. Seit Urzeiten wird hier Käse aus Schafsmilch gemacht. Wir besichtigen die Höhlenlabyrinthe der Caves Société und erfahren viele interessante Details der aufwendigen Käseherstellung. Am Nachmittag führt uns unsere Radstrecke durch fruchtbare Täler zurück zum Tarn, dem wir flussaufwärts bis zu unserem Hotel folgen. Auf den letzten Kilometern können wir ein weiteres Mal das Viadukt von Millau bewundern. Zum Abschlussabend erwartet uns der talentierte Küchenchef des Château de Creissels mit einem ausgezeichneten Diner.

7.Tag Samstag: Millau - Montpellier
Bevor uns ein gecharterter Bus zurück nach Montpellier bringt, besichtigen wir nach dem Frühstück Millau. Seit dem Mittelalter ist das Provinzstädtchen für seine Brückenbaukunst und auch für seine Handschuhe, die aus feucht zugeschnittenem Leder in Handarbeit hergestellt werden, bekannt. Millau besitzt einige reizvolle Ecken und von Arkaden eingerahmte Plätze, die wir auf einem gemütlichen Stadtrundgang erkunden. Nach einer zweistündigen Busfahrt sind wir von Millau wieder zurück in Montpellier am Flughafen. Wenn es spätere Abflugzeiten zulassen, können Sie Ihre Koffer im Starthotel deponieren und noch die Stadt erkunden. Den Flughafen Montpellier erreichen Sie mit dem Taxi in ca. 20 Minuten. Sollten Sie Ihren Wagen in Montpellier stehen gelassen haben, bringen wir Sie natürlich zu Ihrem Parkplatz.

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Veranstalter: Rotalis Reisen

Provence und Camargue
Ratatouille und Bouillabaisse

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Lavendel und Olivenbäume
Erkundung der Geschichte der Päpste
Flamingos, Pferde und Stiere in der Camargue

Symphonie der Farben und des Lichts: Flamingos, Stiere und Kiefern. Trubel in den Städten, Stille im Hinterland. Zirpende Zikaden, wilde Kräuter, saftiges Obst und wunderbare Weine. Ein Königreich für die Sinne. Und eine vergessene Weltstadt als Ziel unserer organisierten Radtour: Avignon war im Mittelalter Sitz der Päpste und damit ein Zentrum der christlichen Kultur und der europäischen Politik.

Anreisetag: Samstag
In Aix-en-Provence erwartet Sie das Hotel Cézanne, ein komfortables Haus, zentrumsnah und unweit des Bahnhofs gelegen. Am Nachmittag (Treffpunkt 16:30 Uhr in der Hotelhalle) zeigen wir Ihnen die Altstadt auf einem ausführlichen Rundgang. Wir spazieren über die 1649 angelegte und in ganz Frankreich bekannte Prachtmeile Cours Mirabeau mit den beiden Brunnen Fontaine de La Rotonde und Fontaine du Roi René. Über 40 Brunnen erinnern noch heute an die sixtinischen heißen Quellen, die zur römischen Stadtgründung 122 v. Chr. führten.
Wir besichtigen die Kathedrale St-Sauveur und die Place de l’Hôtel de Ville im belebten und farbenfrohen Zentrum der Stadt. Aix zählt für die Franzosen zu den Städten mit der höchsten Lebensqualität. Sie könnte daher Anreiz sein, Ihre Radreise noch um ein oder zwei Tage zu verlängern. Die Reservierung nehmen wir sehr gerne für Sie vor. Die Stadtführung und die Übernachtung von Samstag auf Sonntag (inklusive Frühstück) sind in Ihrem Reisearrangement enthalten.

1.Tag Sonntag: Aix-en-Provence - Fontaine de Vaucluse (46 km)
Ein an landschaftlichen Glanzpunkten reicher Radeltag liegt vor uns. Zunächst bringt uns ein Bus in gut einstündiger Fahrt auf eine Anhöhe im Kleinen Lubéron. Entlang einer für den allgemeinen Verkehr gesperrten Höhenstraße mit prachtvollen Ausblicken in die Ebenen und auf die Gebirgszüge der Provence radeln wir dann über 500 Höhenmeter hinab in das Tal der Durance. Große landwirtschaftliche Flächen und Obstkulturen begleiten unsere Route bis nach Fontaine de Vaucluse. Hier erwartet uns das vorzügliche, aus einer alten Mühle entstandene Hôtel du Poète (Schwimmbad) am Ufer der Sorgue. 20 Minuten sind es zu Fuß zu einer der größten Karstquellen der Welt. Bei Hochwasser ergießen sich aus dem am Fuße einer 200 m hohen senkrechten Felswand gelegenen Quelltopf bis zu 150 Kubikmeter Wasser pro Sekunde - ein gewaltiges Naturschauspiel. Unser sehr gutes Restaurant liegt wenige Gehminuten vom Hotel entfernt, unweit des Flussufers.

2.Tag Montag: Fontaine de Vaucluse - Cabrières d’Avignon (68 km)
In gut einstündiger Fahrt bringt uns ein Bus auf den Gipfel des Mont Ventoux. Die höchste Erhebung der Provence ist bei guter Witterung dank der grandiosen Aussicht und den die Bergkuppe charakterisierenden Riesenflächen grauweißen Kalksteins ein unvergessliches Erlebnis.
Vor uns liegen bis zum Tagesziel über 30 km sanfte Abfahrtsstrecken, nur unterbrochen durch drei Gegenanstiege, die bei Bedarf auch mit dem Begleitbus überwunden werden können. Bei Sault ist das Plateau de Vaucluse erreicht, eine dünn besiedelte Karsthochebene mit wandernden Schafherden und großen Anbauflächen der Lavendelpflanze, die in dieser Höhe ihre besten Vegetationsbedingungen findet. Noch einmal rollen unsere Räder ein längeres Stück abwärts bis nach Gordes, dank seiner exponierten Lage und besonderen südfranzösischen Atmosphäre ein Juwel provenzalischer Dorfarchitektur.
Von hier sind es nur noch wenige Kilometer, meist bergab, zu unserem Hotel, der Bastide de Voulonne. Monsieur und Madame Hemery haben hier Ihren Traum vom charmanten Gästehaus im Lubéron gekonnt verwirklicht. Ihr komfortables Hotel mit Außenpool verfügt zudem über eine ausgezeichnete Küche.

3.Tag Dienstag: Rundfahrt durch den Luberon (41 km)
Heute radeln wir auf abgelegener Route ins Herzland der "Roten Felsen". Umgeben von ockerfarbenen Steilwänden in allen Schattierungen dieses eisenhaltigen Sandsteins liegt das Dorf Roussillon malerisch in der Höhe, seine Häuser Ton in Ton mit der ockerfarbenen Erde. In einer aufgelassenen Ockergrube beeindruckt das nuancenreiche Formen- und
Farbenspiel der von Wind und Regen erodierten Felsen und Abstichflächen. In dem Ort Goult bietet sich ein besonders schöner Platz für ein mögliches Picknick, mit Panoramablick auf die Höhen des Luberon und des Vaucluse. An der Radelstrecke zurück zur Bastide de Voulonne besichtigen wir ein interessantes Museum, das uns einen Einblick in die Geschichte des Lavendel und seiner variantenreichen Verarbeitung ermöglicht.
Zweite Übernachtung in Cabrières d‚Avignon.

4.Tag Mittwoch: Cabrières d’Avignon - Arles (35 km)
Am frühen Vormittag lassen wir uns mithilfe eines knapp einstündigen Zwischentransfers nach Les Baux de Provence bringen. Die Grafen von Les Baux ließen sich hier im Mittelalter eine der größten Festungsanlagen Frankreichs erbauen. Nach der Besichtigung dieser ehemaligen Hochburg der Troubadoure lohnt der Besuch der benachbarten "Carrières de Lumières" - ein ehemaliger Steinbruch in dem jedes Jahr anhand einer einzigartigen Lichtshow die großen Namen der Kunstgeschichte vorgestellt werden. In Les Baux besteigen wir die Räder und radeln nur wenige Kilometer nach Maussane, Frankreichs "heimlicher Hauptstadt" des Olivenanbaus. Am Nachmittag führt uns unsere Etappe durch die Crau, die letzte zusammenhängende Steinsteppe Europas, nach Arles, die wohl schönste Stadt an der Rhône. Wir logieren im Grand Hotel Nord Pinus (Doppelübernachtung), einem legendären Viersternehaus am schönsten Platz der Stadt, der bereits Van Gogh, der zwei Jahre in Arles lebte, zu seinem berühmten "Café de Nuit" inspirierte. Auf dem Weg zum Abendessen zeigen wir Ihnen auf einem ausgiebigen Stadtrundgang die schönsten und bedeutendsten Sehenswürdigkeiten.

5.Tag Donnerstag: Rundfahrt Camargue (40 km)
Umschlossen von den Mündungsarmen der Rhône, von Arles Stadtgrenze bis hin zum Meer, breitet sich die Camargue aus, ein Naturreservat riesigen Ausmaßes. Wir umrunden es auf einsamer, völlig ebener Route, über weite Abschnitte nur Fuß- und Radwanderern vorbehalten. Der nördliche Teil, inzwischen zum größten Reisanbaugebiet Europas geworden, hat sich ungeachtet der touristischen Attraktion seine Ursprünglichkeit erhalten. Immer wieder sind halbwilde Herden der weißen Camargue-Pferde oder schwarze Stiere zu sehen, so genannte "Manades". An den Brackwasserseen hat man bis zu 400 Vogelarten gezählt. Die Salzseen bieten Flamingoschwärmen ihre Hauptnahrung. Da Ihre Begleiter mangels Schatten spendender Plätze kein Picknick ausrichten können, entschädigt hierfür die Einkehr bei Hirten in einem "mas", wo uns eine typische "assiette camarguaise" zubereitet wird. Auf einem teilweise etwas holprigen Deichweg ist nachmittags Stes-Maries-de-la-Mer erreicht, legendärer Wallfahrtsort mit einer wehrhaften romanischen Kirche. Für die Rückfahrt nach Arles nehmen wir den Bus. Zweite Übernachtung im "Grand Hôtel Nord-Pinus".

6.Tag Freitag: Arles - Avignon (42 km)
Heute führt uns unsere Radstrecke von Arles durch das Rhônetal vorbei an mittelalterlichen Burganlagen nach Avignon, der "Stadt der Päpste". Unsere Vormittagsetappe bringt uns nach Tarascon und seiner mächtigen Burg. Bekannt und berühmt wurde der Ort durch einen legendären Drachen, der an den Ufern der Rhône die Reisenden verschlungen haben soll. Am Fuße des Höhenzugs der Montagnette radeln wir auf einsamen Wegen über Boulbon durch typische provenzalische Landschaft Richtung Avignon. Bereits am frühen Nachmittag erreichen wir die "Stadt der Päpste", die im 14. Jahrhundert Mittelpunkt des weltgeschichtlichen Geschehens war. Unser Domizil ist das Hôtel Cloitre Saint Louis, ein luxuriöses Viersternehaus in historischen Gemäuern (Schwimmbad). Unser Abschlussdiner genießen wir in einem besonders guten Restaurant der Stadt.

7.Tag Samstag: Avignon
Am Morgen sehen wir auf einem geführten Rundgang durch Avignon den Papstpalast, eines der bedeutendsten Zeugnisse profaner gotischer Architektur, sowie die Kathedrale Notre-Dame-des-Doms. Auf dem Spaziergang durch die malerische Altstadt mit ihren Platanenalleen, verwinkelten Gassen und stillen Plätzen erleben Sie noch einmal provenzalisches Flair. Unsere Reise endet um 12 Uhr. Für die Heimreise vom Flughafen Marseille haben Sie stündlich bequeme Direktverbindungen mit dem Zug, Fahrzeit ca. 50 Min. (Rückflüge frühestens ab 15 Uhr). Wenn Sie Ihren Wagen in Aix-en-Provence gelassen haben, erreichen Sie dieses per Bahn in etwa 90 Minuten. Sollte er auf dem TGV Parkplatz in Avingnon stehen, sind Sie mit dem Shuttlebus in 13 Minuten dort.

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Veranstalter: Rotalis Reisen

Steiermark
Die steirischen Weinstraßen

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Weltkulturerbestadt Graz
Spitzenweine der Südsteiermark
Rogner Bad Blumau Hotel&Spa von Friedensreich Hundertwasser

Eine Radreise mit Reiseleiter ab Graz durch die Steirische Toskana. Eine geführte Radreise zu Buschenschanken und Burgen, Schilcher und Kürbiskernöl. Auf den Spuren Erzherzog Johanns, über sanfte Hügel, Grenzradwege und Weinsträßchen. Wohlfühlen und Entspannen im Thermalwasser.

Anreisetag: Samstag
In Graz werden Sie unweit des historischen Zentrums im Romantik Parkhotel Graz erwartet, ein Haus bester steirischer Tradition.

Am Samstagabend laden wir Sie zum Aperitif ein. Bei Schilcher-Sekt und kleinen Häppchen freuen sich Ihre Reiseleiter Sie kennenzulernen und sich mit Ihnen auf die Reise einzustimmen. (Treffpunkt: 18.30 Uhr in der Hotelhalle)

Die Übernachtung von Samstag auf Sonntag (inklusive Frühstück) ist bereits in Ihrem Reisearrangement enthalten.

Die zahlreichen Museen und Sehenswürdigkeiten der Stadt laden zum längeren Verweilen ein und auch den Blick vom Schlossberg kann der Besucher nicht oft genug genießen. Unser Starthotel eignet sich ausgezeichnet für einen Zusatzaufenthalt in der Stadt an der Mur. Gerne sind wir Ihnen bei der Buchung behilflich.

1.Tag Sonntag: Graz - Leutschach (30 km)
Am Morgen erkunden wir Graz per Rad. Wir zeigen Ihnen unter fachkundiger Führung die vielen Facetten dieser Stadt mit Weltkulturerbe-Status, wo Tradition und Fortschritt eindrucksvoll zusammenspielen. Vom Schlossberg schweifen unsere Blicke über den Uhrturm und die charakteristische Dächerlandschaft der Altstadt bis hin zu modernen architektonischen Wagnissen, wie das Grazer Kunsthaus und die neue Insel in der Mur. Musik- und Literaturstadt, lebendige Studentenstadt und altehrwürdige Residenz in barocker Pracht. Graz hat viele Gesichter. Am späten Vormittag verlassen wir die steirische Hauptstadt per Rad und folgen der glitzernden Mur bis Fernitz, von wo wir mit einem Transfer wenige unansehnliche Kilometer überwinden. Anschließend bringen uns unsere Räder durch das ruhige Sulmtal an die Südsteirische Weinstraße. Nach kurzer Fahrt mit dem Rebenland-Taxi empfängt uns fast schon am südlichsten Punkt der Steiermark das Hotel Moserhof mit einem überwältigenden Ausblick über die sogenannte Steirische Toskana.

2.Tag Montag: Leutschach - Bad Radkersburg (55 km)
Etwas hügelig führt unsere Strecke heute entlang der Südsteirischen Weinstraße, eines der schönsten Weinanbaugebiete Europas. Begleitet vom rhythmischen Klappern des Klapotetz, einer Art Windmühlen-Vogelscheuche, nähern wir uns dem Murtal. Zum Mittagessen kehren wir in einen der zahlreichen Buschenschanken ein und verkosten steirische Köstlichkeiten mit passender Weinbegleitung. Inmitten der schönen Auenlandschaft besichtigen wir anschließend die detailgetreue Nachbildung einer Schiffsmühle und genießen den Blick auf die Mur. Nach der etwas anstrengenderen Vormittagsetappe verläuft die Nachmittagsstrecke genussvoll im Flachen auf dem Mur-Radweg, über den wir Bad Radkersburg erreichen. Uns erwartet das Hotel Kaiser von Österreich, schön gelegen im historischen Zentrum der Grenzstadt. Vor dem Abendessen bleibt genügend Zeit, um die herrliche Wellnessanlage des Hotels zu genießen oder durch die vorbildlich restaurierte Altstadt zu flanieren. Anschließend lassen wir uns im ausgezeichneten Hotelrestaurant verwöhnen.

3.Tag Dienstag: Bad Radkersburg - Riegersburg (51 km)
Vor uns liegt ein Radeltag in einsamer Natur entlang der österreichisch-slowenischen Grenze. Immer wieder rücken imposante Befestigungsanlagen, wie z.B. das Schloss Kapfenstein, in unseren Blickwinkel. Diese stammen aus einer Zeit, als Feuer und Schwert die Oststeiermark beherrschten. Zum Schutz vor den Osmanen und Reiterheeren aus der ungarischen Tiefebene wurde ein dichter Gürtel aus Bastionen über das Land gezogen, die heute noch imposant von den Hügeln grüßen. Wir begeben uns auf die Spuren des steirischen schwarzen Goldes, dem berühmten Kürbiskernöl. Seit mehr als 100 Jahren entlockt die Familie Berghofer in ihrer Ölmühle Kürbiskernen ihre besten Eigenschaften und gibt uns gerne einen Einblick in diese hohe Kunst. Anschließend ist es nicht mehr weit bis zum Genusshotel Riegersburg, das uns heute freundlich aufnimmt. Das harmonisch in die Landschaft eingefügte Haus verfügt über alle Annehmlichkeiten, inklusive eines schmucken Wellnessbereiches. Am Abend bewirtet uns das hervorragende Hotelrestaurant.

4.Tag Mittwoch: Riegersburg - Bad Blumau (33 km)
Stolz blickt unweit unseres Hotels die gewaltige Riegersburg auf das Umland. Die "stärkste Festung der Christenheit", wie der österreichische Feldherr Montecuccoli die Anlage nannte, thront majestätisch auf einem schroffen Vulkanfelsen. Ein moderner Aufzug an der Felsenwand erleichtert uns allerdings den Zugang zur Besichtigung. Ausgiebig betrachten wir das traumhafte Panorama und die mittelalterliche Kulisse, bevor wir auf kleinen Sträßchen nach Fürstenfeld gelangen. Wir lassen uns vom Charme der ehemaligen Festungsstadt verzaubern und radeln anschließend endgültig in die Thermalregion der Südoststeiermark ein. Uns empfängt das Rogner Bad Blumau Hotel & Spa, ein Gesamtkunstwerk Friedensreich Hundertwassers. Zahlreiche Heilquellen mit Thermalwasser aus bis zu 3.000 Meter Tiefe laden in großartiger Umgebung zum Entspannen ein. Heute verzichten wir deshalb auf ein gemeinsames Abendessen und genießen mit individueller Zeiteinteilung das reichhaltige Schlemmerbuffet.

5.Tag Donnerstag: Bad Blumau - Hartberg (23 km)
Wellness, Wohlfühlen, Entspannen. In der Thermenregion der Südoststeiermark brodelt und kocht es unter der Erde. Heißes Thermalwasser durchfließt vulkanisches Gestein, nimmt heilende Wirkung an und tritt zutage. Am Vormittag widmen wir uns intensiv dem Ursprung allen Lebens, dem Mythos Wasser, der hier in der Hundertwasser-Therme auf besonders sinnliche Weise spürbar wird. Viel Zeit steht für den Genuss der Wellnessoase zur Verfügung. Interessierten steht es frei, sich einem geführten Rundgang durch das Gesamtkunstwerk anzuschließen. Erst kurz nach Mittag verlassen wir die Thermenanlage. Wieder auf dem Rad, bieten sich uns entlang der Römerweinstraße noch einmal schöne Blicke in die nun spärlicher werdende Weinbergszenerie. Nach der Mittagspause erwartet uns eine erfrischende Abfahrt, bevor uns in Hartberg das Hotel Alter Gerichtshof in seine historischen Mauern aufnimmt. Am Abend begeben wir uns auf einen interessanten Stadtspaziergang durch das bereits in der Jungsteinzeit besiedelte Städtchen, bevor uns unweit des Hotels ein Restaurant bester steirischer Tradition bewirtet.

6.Tag Freitag: Hartberg - Graz (43 km)
Heute erwartet uns ein Tag mit völlig neuen Landschaftseindrücken, wir nähern uns bereits den Ausläufern der Alpen. Nach einer halbstündigen Busfahrt besichtigen wir am Morgen das Augustiner-Chorherrenstift Vorau. Eingebettet in die waldreiche Landschaft des Jogllandes beherbergt das Stift eine weltbekannte Bibliothek mit einzigartigen Handschriften. Anschließend bringt uns unser Bus noch ein Stück weiter auf das Alpl, einen Pass in den Fischbacher Alpen. Durch die angenehme Bergluft rollen unsere Räder in das romantische Tal der Feistritz. Wir stoppen der bekannten Waldschule des Dichters Peter Roseggers, einem ehemaligen Schulprojekt, das der Landflucht entgegenwirken sollte. Das im Urzustand belassene Haus beherbergt heute ein interessantes Museum. Anschließend genießen wir nach einem kurzem Gegenanstieg die herrliche Abfahrt ins Mürztal, wo wir auf bestens ausgebauten Radwegen entlang Mürz und Mur unsere Radelei ausklingen lassen. Am späten Nachmittag bringt uns die Bahn in kurzer Fahrt wieder zurück nach Graz, wo uns wieder das Romantik Parkhotel Graz erwartet. Das Abschlussdinner nehmen wir im vorzüglichen Hotelrestaurant ein.

7.Tag Samstag: Graz (Abreise)
Nach einem ausgiebigen Frühstück bleibt Ihnen in Abstimmung mit Ihren Rückreiseplänen noch genügend Zeit für einen individuellen Stadtspaziergang. Vom Hotel sind Sie per Taxi in 10 Minuten am Hauptbahnhof bzw. in ca. 20 Minuten am Flughafen. Per Bahn erreichen Sie noch am selben Tag München und andere deutsche Städte, per Flugzeug bestehen Direktverbindungen in mehrere deutsche Städte.

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Veranstalter: Rotalis Reisen

Bodensee Vierländerregion
Entspannung am Wasser

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Radeln in vier Ländern. Wunderschöne Städte, unberührte Natur.
Herrliche Berggipfel, tiefe Täler, glitzerndes Wasser.

Eine außergewöhnliche geführte Radreise mit Rotalis am östlichen Bodensee, durch das Rheintal und den Bregenzerwald, durch vier "Alemannische" Länder, geprägt von Kelten, Römern und Irischen Missionaren. Eine Sternreise mit kulturellen und landschaftlichen Höhepunkten, ausgehend von einem hervorragenden Hotel.

Anreisetag: Samstag
In Bregenz erwartet Sie das angenehme Hotel Germania, das beste Haus der Stadt. Ruhig gelegen und nur wenige Schritte vom öffentlichen Traumstrand am See, den Bergen und dem Zentrum der Stadt gelegen, bietet das Hotel alle Annehmlichkeiten, um eine besondere Rotalis-Woche zu genießen.

Zum ersten Kennenlernen laden wir Sie zum Aperitif in die Bar des Hotels ein (Treffpunkt 18.00 Uhr).

Die Übernachtung von Samstag auf Sonntag (inklusive Frühstück) ist bereits in Ihrem Reisearrangement enthalten.

Rund um unser Hotel finden sich zahlreiche Möglichkeiten für Ihre wohlschmeckende Abendgestaltung, mit einer breiten Auswahl für alle Geschmäcker. Auch das Hotel Germania verfügt über eine ausgezeichnete Küche und einen gut sortierten Weinkeller (nicht Teil des Reisearrangements).

1.Tag Sonntag: Rundfahrt Liechtenstein (31 km)
Mit dem Zug fahren wir nach Buchs im Schweizer Rheintal. Hier machen wir uns mit unseren Fahrrädern bekannt und überqueren die Grenze nach Liechtenstein. Bald erreichen wir Vaduz, Hauptort des Fürstentums und bekannt für seine Museen und zeitgenössischen Skulpturen. Ihr Reiseleiter erkundet mit Ihnen die Schätze dieses Kleinodes. Das wunderbare Bergpanorama im Blick erreichen wir am Nachmittag die heimliche Hauptstadt Vorarlbergs, die Montfortstadt Feldkirch. Dort haben Sie Zeit, die außergewöhnlichen mittelalterlichen Gassen, Türmen, Villen und Palais auf eigene Faust zu erkunden. Anschließend bringt uns der Zug zurück nach Bregenz in unser angenehmes Hotel.

2.Tag Montag: Rundfahrt St. Gallen - Appenzell (25 km)
Heute verschlägt es uns in die Schweiz. Mit der Bahn erreichen wir in kurzer Zeit die Kantonhauptstadt St. Gallen, das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum der Ostschweiz. Den einstigen Reichtum der Stadtbewohner zeigen vor allem die über hundert reich verzierten Prachterker. Auf einem Rundgang besichtigen wir die Stiftskirche mit ihrer berühmten Bibliothek. Das Ensemble ist einer der letzten monumentalen Sakralbauten des Spätbarocks, die Ausstattung deutet allerdings bereits den Klassizismus an. Nach einer kurzen Fahrt mit der Bergbahn erreichen wir den Kanton Appenzell-Ausserrhoden. Mit dem Rad fahren wir durch Trogen, wo die Männer und später auch die Frauen des Kantons bis 1997 alle zwei Jahre per Handzeichen abgestimmt haben. Heute existiert diese Form der direkten Demokratie nur noch in den benachbarten Kantonen Appenzell-Innerrhoden und Glarus. Wir verlassen das Appenzell auf kleinen Wegen mit zwei Steigungen und erreichen nach einer aussichtsreichen Abfahrt durch das ansprechende Weinland des Rheintals unser Hotel.

3. Tag Dienstag: Rundfahrt Bregenz (15 km)
Heute widmen wir uns ganz entspannt der Landeshauptstadt Bregenz. Wir radeln vom Hotel zur größten Seebühne der Welt, wo uns eine informative Führung erwartet. Der Hauptschauplatz der Bregenzer Festspiele ist bis weit über die Landesgrenzen hinaus für seine atemberaubenden Inszenierungen bekannt und wird seit jeher von den Wiener Symphonikern begleitet. Nachdem wir den Schauplatz von Giacomo Puccinis Turandot besichtigt haben, erkunden wir mit den Fahrrädern gemütlich das Bregenzer Naturschutzgebiet bis zur Mündung der Bregenzer Ach, dem letzten natürlichen Zufluss des Bodensees. Wir folgen dem Flusslauf bis zu den berühmten Sandsteinbänken und fahren anschließend wenige Höhenmeter bergauf zur Siechenkapelle und zur Landesbibliothek Vorarlbergs. Heute laden wir Sie zu einem besonders liebevollem Mittagsmal, herzliche vorbereitet von Ihren Reiseleitern, ein (bei schlechter Witterung ersatzweise ein sehr gutes Mittagsrestaurant). Der traumhafte Ausblick auf den See lässt die enge Verbindung der hier ansässigen Menschen mit dem Wasser verstehen. Am frühen Nachmittag erreichen wir wieder unser Hotel. Da heute das Mittagessen in Ihrem Reisearrangement inkludiert ist, steht Ihnen neben dem Nachmittag auch der Abend zur freien Verfügung.

4.Tag Mittwoch: Rundfahrt Bregenzerwald (25 km)
Ein Bus bringt uns am Morgen nach Bezau, dem Hauptort des Bregenzerwaldes. Gelegen auf einem breiten Talboden, verzaubert diese vorarlberger Region durch ein beeindruckendes alpines Naturerlebnis, aber auch durch Köstlichkeiten, wie z.B. den bekannten Bergkäse. Natürlich lassen wir uns die Möglichkeit nicht nehmen, die von der Slow Food-Bewegung mehrfach ausgezeichneten Milchprodukte ausführlich zu verkosten. Auf dem Rückweg nach Bregenz befahren wir großteils die umfunktionierte Trasse des ehemaligen Wäldlerbähnle. Vorbei an beeindruckenden Gipfeln und durch den landschaftlich reizvollen vorderen Bregenzerwald mit seinen sanften Hügeln nähern wir uns wieder dem Bodensee an, bevor wir die letzte Etappe auf einer verkehrsreichen Straße mit einem kurzen Zwischentransfer überbrücken. Ganz sicher sind beim Abendessen die faszinierenden Dialekte der erkundeten Region noch ein Thema.

5.Tag Donnerstag: Wanderung Pfänder (12 km + 9 km leichte Wanderung)
Die Pfänderbahn bringt uns am Morgen auf den Bregenzer Hausberg. Bei gutem Wetter reicht der phantastische Vierländerblick von den Allgäuer und Lechtaler Alpen über den Bregenzerwald, die Silvretta, den Rhätikon bis hin zu den Ausläufern des Schwarzwaldes.
Wir besichtigen den bekannten Alpenwildpark mit seiner vielfältigen alpinen Fauna und wandern über den aussichtsreichen Höhenwanderweg nach Eichenberg, wo uns unsere Räder bereits erwarten. Durch das Leiblachtal radeln wir zurück in Richtung Bregenz. In dieser Gegend werden vielerorts bereits in Vergessenheit geratene Apfel- und Birnensorten noch sorgfältig kultiviert und bewahrt. Dass man Obst nicht nur essen, sondern auch trinken kann, lernen Sie spätestens im Rahmen einer Führung und Verkostung bei der renommierten Schnapsbrennerei Prinz, die edles Obst zu noch edleren Destillaten verarbeitet. Anschließend geht es zurück in unser Domizil, wo Sie den Rest des Nachmittages am See verweilen oder den Wellnessbereich des Hotels genießen können.

6.Tag Freitag: Rundfahrt Friedrichshafen (31 km)
Nach einem ausgedehnten Frühstück radeln wir am Bodensee entlang zur Inselstadt Lindau, deren mittelalterliches Zentrum mit dem Hafen und vielen kleinen Gassen zum Verweilen einlädt. Anschließend geht es weiter durch Obstplantagen und vorbei an kleinen Häfen nach Friedrichshafen, der bedeutenden Hafen-, Messe- und Industriestadt am schwäbischen Bodenseeufer. Dort haben Sie Zeit um die im Krieg fast vollständig zerstörte und anschließend wieder aufgebaute Innenstadt zu erkunden oder das Zeppelinmuseum zu besichtigen. Unseren letzten Radeltag beschließen wir mit einer Schifffahrt über das glitzernde Wasser zurück nach Bregenz.

7.Tag Samstag: Spaziergang Bregenz (5 km Wanderung)
Je nachdem, wie Sie Ihre Abreise gestalten, können Sie am Vormittag noch im Hotel oder am See verweilen oder mit Ihrem Reiseleiter eine kleine Wanderung durch die Altstadt von Bregenz auf den Gebhardsberg unternehmen um ein letztes Mal die Aussicht auf die Vierländerregion zu genießen. Dort thront heute die Burgruine Hohenbregenz, die während des dreißigjährigen Krieges kampflos von den Schweden eingenommen und gesprengt wurde. Unsere Reise endet nach der Wanderung im Hotel oder auf Wunsch am Bahnhof Bregenz.

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Veranstalter: Rotalis Reisen

Die Schlösser der Loire
Im Garten Frankreichs

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Schlösser und Burgen vergangener Epochen geführte Radreise Frankreich
Jeanne d’Arc und der Hundertjährige Krieg
Stille Flussschleifen und einsame Parks

Eine organisierte Radtour durch den "Garten Frankreichs", eine vom Licht erfüllte Landschaft. Verzaubert von reicher Geschichte und mittelalterlicher Baukunst, verwöhnt von einer erlesenen Gastronomie.

Anreisetag: Samstag
In Angers steht Ihnen ab 14 Uhr Ihr Zimmer im "Hôtel le Progrès" unweit des Bahnhofs zur Verfügung. Die Übernachtung mit Frühstück von Samstag auf Sonntag (inklusive Frühstück) ist im Reisepreis inbegriffen.

1. Tag Sonntag: Angers - Saumur (39 km)
Am Morgen beginnt unsere Reise mit einem kurzen Spaziergang zum Schloss von Angers, in dessen mittelalterlichem Wehrbau wir den weltberühmten Teppichzyklus der "Apokalypse des Johannes" sehen. Nach der Besichtigung überbrücken wir die ersten radlerisch wenig reizvollen 15 Kilometer mit dem Taxi und passen erst außerhalb der Stadt die Räder an. Es folgt eine schöne Radpartie auf ruhigen Wegen im Flachen durch malerische Dörfer, immer in unmittelbarer Nähe der Loire. Am Nachmittag sind wir bald in Cunault mit einer für diesen Ort erstaunlich großen romanischen Kirche. Eine knappe Stunde weiter liegt Saumur, berühmt wegen seiner edlen Rotweine und Crémants. Die ehemaligen "Tuffeau", Steinbrüche der Stadt, in denen heute Weinkeller, Wohnungen und Restaurants untergebracht sind oder Champignonzucht betrieben wird, sind ständige Wegbegleiter auf den letzten Radkilometern des Tages. An unserem Etappenziel, mitten in der malerischen Altstadt gelegen, empfängt uns das charmante "Hotel St. Pierre". Zum Diner begeben wir uns in stilvolles Restaurant.

2. Tag Montag: Saumur - Beaumont-en-Véron (46 km)
Nach dem Frühstück spazieren wir durch die Altstadt zum Schloss von Saumur. Dieses von Herzog Ludwig I. erbaute prunkvolle Schloss besichtigen wir von außen, bevor wir auf einer Anhöhe unsere Räder übernehmen. Am Vormittag führt unser Weg zur Abbaye de Fontevraud mit ihrer bedeutenden Abteikirche. Sie beherbergt die königliche Grablege (bemalte Liegefiguren im herrschaftlichen Ornat) der Plantagenêts, unter ihnen Richard Löwenherz und Heinrich II. sowie Eleonore von Aquitanien. Bemerkenswert ist auch die romanische "Tour d’Evraud", ein Küchengebäude, in dem sich kunstvolle Architektur und Zweckgebundenheit meisterhaft vereinen. Am Nachmittag erreichen wir Chinon, die Vaterstadt von Rabelais. Diese im Mittelalter bedeutende Stadt hat im Kern ihren Charakter vollends bewahrt. Die Burganlage, im Jahr 1429 Ort der denkwürdigen Begegnung zwischen Jeanne d’Arc und Karl VII, ist für die Geschichte des Landes von großer Bedeutung. Nur wenige Radkilometer von Chinon entfernt empfängt uns das aus einem kleinen Landsitz hervorgegangene Hotel "La Giraudière" inmitten der Weingärten des bekannten Roten von Chinon.

3. Tag Dienstag: Beaumont - Azay-le-Rideau (44 km)
Am Vormittag erreichen wir auf einsamen Feld- und Waldsträßchen das breite Stromtal von Loire und Indre und radeln zum "Dornröschenschloss" von Ussé (Außenbesichtigung). Wie im Märchen erhebt es sich vor dem dunklen im Hintergrund ansteigenden Waldes,. eEin weißer Bau, mit zahllosen Türmen und Türmchen bestückt. Auf verkehrsarmen Uferwegen entlang der Loire sind wir bald in Langeais. Wir besichtigen das alte Wehrschloss, in dem die folgenreiche Hochzeit zwischen dem französischen König Charles VIII. und Anne de Bretagne stattfand. Nach einer Stunde erreichen wir Azay-le-Rideau. Ein Tag der Schlösser endet mit einer Führung durch das Wasserschloss, ein Glanzpunkt unter den königlichen Bauten im Loire Tal. Erwartet werden wir im unweit gelegenen Hotel "Le Grand Monarque", das den Charme eines stilvollen Landhauses der Touraine ausstrahlt.

4. Tag Mittwoch: Azay-le-Rideau - Chenonceaux (34 km)
Am Morgen führt die Radstrecke nach kurzem Anstieg durch ausgedehnte Wälder und weite Obstplantagen nach Villandry. Wir besichtigen die berühmten Gartenanlagen des Châteaus, die erst Ende des 19. Jh. nach den ursprünglichen Anlagen aus der Renaissance rekonstruiert wurden. Um das verkehrsbelastete Tours zu vermeiden, nehmen wir einen Bus und fahren nach Amboise. Das dortige Schloss wurde im Stil der italienischen Renaissance von Karl VIII. initiiert und von Franz I. vollendet. Nach der Mittagspause besuchen wir den Clos Lucé, die letzte Wirkungsstätte Leonardo da Vincis. Am Spätnachmittag erreichen wir nach anfänglich hügeliger Strecke unser Hotel in Chenonceaux, "DuAu Bon Laboureur", ein "Relais du Silence" mit bester Küche.

5. Tag Donnerstag: Chenonceaux - St. Dyé sur Loire (63 km)
Nach dem Frühstück spazieren wir durch die bezaubernde Schlossanlage von Chenonceaux, die zum Teil den Fluss Cher überbrückt. Wir besichtigen diesen Mythos unter den Schlössern der Loire mit seiner Gartenanlage, dessen Geschick entscheidend vom weiblichen Geschlecht bestimmt war, was ihm den Beinamen "Schloss der sechs Frauen" einbrachte. In Zeiten der Aufklärung erweckten Philosophen das Schloss zu neuem Leben, so Voltaire, Montesquieu und Rousseau, der schrieb: "An diesem schönen Ort wurde auf das Angenehmste gelebt, man speiste vorzüglich, und ich wurde fett wie ein Mönch". Die ersten etwas beschwerlichen Kilometer überbrücken wir mit Hilfe eines kurzen Transfers. Oberhalb von Montrichard, einem an den Ufern des Cher gelegenen und von einem der größten Wehrtürme des Landes überragten Städtchen, übernehmen wir wieder unsere Räder. Eine herrliche Strecke durch Wald und Flur führt uns nach Blois, dem "Versailles der Renaissance", das wir ausführlich besichtigen. Im Mittelalter war es Schauplatz blutiger Ränke mit weit reichenden politischen Folgen. Nach fast 25 km direkt am Ufer der Loire erreichen wir das herrlich gelegene Hotel "Manoir Bel Air", bekannt für seine besonders gute Küche. Zwei Übernachtungen.

6.Tag Freitag: Rundfahrt Sologne (52 km)
Am Vormittag durchqueren wir den Nordteil der vielfältigen Landschaft der Sologne. Unser einsamer Weg führt über abgeschiedene Heide, einsame Moore, Seen und immer wieder durch Laub- und Pinienwälder, die einen Irrgarten von über 3000 Teichen verstecken, ein bevorzugtes Nistgebiet für Enten, Reiher und Schnepfen. Die noch unberührte Natur wird hin und wieder durch malerische Dörfer mit Fachwerk oder roten Backsteinhäusern aufgelockert.
Hier finden bis heute elegante Jagden der feinen Gesellschaft statt. Eine Tradition, die auf das Second Empire (1852-1870) zurückgeht, als zu diesem Zweck 340 Jagdschlösschen errichtet wurden. Nachmittags führt die Route über Chambord, die Krönung unter den Loire-Schlössern. Folgt man dem Urteil Karls V, so offenbart sich in ihm der Inbegriff dessen, was menschliche Kunst hervorzubringen vermag. Eindrucksvoll ist bereits die Anfahrt über die Alleen eines weitläufigen Jagdschutzparks, bis unvermittelt am Ende einer Schneise die großartige Architektur des Bauwerkes in den Blick kommt. Die ausgezeichnete Küche des "Manoir Bel Air" verspricht einen gelungenen kulinarischen Ausklang der Reise.

7. Tag: St. Dyé-sur-Loire - Orléans (11 km)
Am Morgen radeln wir nur elf11 km durch die Flußauen der Loire bis zum Bahnhof des malerischen Dorfes Mer. Sollten Sie am letzten Tag zum Radeln keine Lust mehr haben oder schlechte Witterung davon abraten, überbrücken wir die kurze Wegstrecke mit Hilfe eines Zwischentransfers. Mit dem Nahverkehrszug sind wir in einer halben Stunde in Orléans. Hier begann der Siegeszug Jeanne d’Arcs über die Engländer, als sie am 8. Mai 1429 die Belagerung der Stadt ruhmreich beenden konnte. Dieses Datum der französischen Geschichte ist gleichbedeutend für das Erwachen des französischen Nationalgefühls. Auf einem Stadtrundgang durch die Altstadtgassen besichtigen wir die mächtige Kathedrale Ste Croix, die Maison de Jeanne d’Arc und die Place de Martoi mit dem berühmten Denkmal der Jungfrau von Orléans. Unsere Reise endet gegen Mittag am Bahnhof von Orléans.
Hinter Ihnen liegt eine Reise, die Sie zu den herrlichsten Baudenkmälern, entstanden in der kulturellen Hochblüte des Landes, und in eine Landschaft voller Heiterkeit geführt hat. Von hier sind Sie mit dem Zug bei einmaligem Umsteigen in zwei Stunden am Pariser Flughafen Roissy CDG und erreichen noch alle Flüge nach Deutschland. Gäste, die das Rotalis-Arrangement gebucht haben, fahren bequem mit dem Shuttlebus direkt zum Flughafen Paris CDG. Sollten Sie Ihren Flug selbst gebucht haben, aber gerne den Rotalis-Shuttlebus zum Pariser Flughafen benutzen, ist dies bei Voranmeldung und gegen eine Beförderungsgebühr von EUR 60 möglich. Auch per Zug gelangen Sie noch gleichentags bis Stuttgart, Frankfurt/M., ins Rheinland und bis Hannover.

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Veranstalter: Rotalis Reisen

Baskenland und Navarra
Geführte Radtouren mit Vielfalt auf höchstem Niveau

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Moderne Kunst in Bilbao geführte Radreise Spanien
Traditionelles Land der Basken
Biskaische Seebäder

Weite Ebenen, schroffe Gebirgsmassive, grüne Wälder, spektakuläre Steilküsten und entspannende Strände. Eine organisierte Radreise in einer Landschaft, wie sie vielfältiger kaum sein kann. Eine unserer zahlreichen geführten Fahrradreisen durch Euskadi zu Pelota und Harrijasotzaile, Pil- Pil und Intxaursaltsa. Begegnungen mit einer rätselhaften Sprache, archaischen Sportarten und beeindruckenden Kulturdenkmälern, verwöhnt mit traditioneller spanischer und baskischer Küche.

Anreisetag: Samstag
In Bilbao erwartet Sie das Gran Hotel Domine, ein Hotel der Luxusklasse gegenüber dem Guggenheim-Museum. Die Übernachtung mit Frühstück von Samstag auf Sonntag ist in Ihrem Reisearrangement enthalten.
Am frühen Abend (Treffpunkt: 17.15 Uhr) zeigen wir Ihnen unter fachkundiger Führung das weltbekannte Guggenheim Museum für Moderne Kunst, das besonders durch seine skurrile Architektur beeindruckt. Der US-Kanadier Frank Gehry hat hier ein spektakuläres Bauwerk errichtet, das zum neuen Wahrzeichen der Stadt avancierte und Besucher aus der ganzen Welt anzieht.
Der Abend steht Ihnen zur freien Verfügung. Vielleicht haben Sie noch Lust, die belebte Altstadt Bilbaos mit ihren verwinkelten Gassen und belebten Plätzen zu erkunden. Zahlreiche Restaurants und Pintxo-Bars laden hier zu baskischen Spezialitäten ein.

1.Tag Sonntag: Bilbao - Argomaniz (32 km)
Nach der Räderanpassung radeln wir entlang dem Nervión durch die erst langsam erwachende baskische Metropole in Richtung Atlantik. Vorwiegend auf Radwegen und ruhigen Nebenstrecken begegnen wir Zeitzeugen des Niedergangs der ehemaligen Industriestadt, aber auch zahlreichen Bauwerken, die auf ein neues, modernes Bilbao hinweisen. In Portugalete überqueren wir mit Hilfe der ältesten Schwebefähre der Welt den Nervión. Die Puente Bizkaia gehört seit 2006 zum Welterbe der UNESCO. Nach einer Mittagspause im belebten Badeort Getxo mit seinen vornehmen Villen bringt uns ein Kleinbus in gut einstündiger Fahrt zu der Embalse de Ullibarri, einem Stausee unweit von Vitoria Gasteiz. Die wenig attraktive Hauptstadt der Basken umradeln wir auf kleinen verschwiegenen Wegen und fahren immer in Seeufernähe zum Tagesziel. Am Spätnachmittag erreichen wir unser Hotel, dem aus einem Renaissance - Palast hervorgegangenen Parador de Argomaniz (Abendessen im Hotel).

2.Tag Montag: Argomaniz - Estella (46 km)
Am Morgen bringt uns ein Bus in halbstündiger Fahrt in die Sierra de Urbasa. Auf dieser menschenleeren Hochebene wechseln sich grüne Wiesen und üppige Buchenwälder in unregelmäßiger Folge ab. Schafherden und weidende Pferde begleiten unsere Radpartie. Mit etwas Glück können wir mächtige Gänsegeier, die eine Spannweite von über zwei Metern erreichen können, beobachten. Nach einer längeren Abfahrt mit herrlichen Ausblicken auf die bizarre Felslandschaft der Sierra de Santiago de Loquiz führt unsere Radstrecke vorbei an pittoresken Dörfern nach Estella. Der am Jakobsweg gelegene Ort trägt aufgrund seiner historischen Altstadt den Beinamen Estella la Bella. Auf unserer Rundfahrt liegen romanische Kirchen wie San Sepulcro mit seinem imposanten Tympanon oder der aus dem 12. Jh. stammende Palast der Herzöge von Granada de Ega. Am Ende des Radtages empfängt uns das modern gestaltete Hotel Tximista, ein ehemaliger Getreidespeicher mit komfortablen Zimmern. Zum Abendessen begeben wir uns in ein viel gelobtes Lokal unweit des Hotels.

3.Tag Dienstag: Estella - Olite (46 km)
Am Morgen bringt uns ein Bus zu einem Mirador, von dem sich uns die schier unendlichen Weiten Navarras erschließen. Unser heutiger Radeltag beginnt mit einer genüsslichen Abfahrt durch die malerische Sierra del Pérdon nach Puente de la Reina. Dort vereint sich der aragonesische mit dem navarresischen Zweig des Jakobsweges, der dann auf einer bestens erhaltenen romanischen Brücke den Fluss Arga überquert. In der Calle Mayor liegen architektonische Schmuckstücke wie die Kirche Santiago sowie schöne, reich verzierte Wohnhäuser, stille Zeugen einer langen Pilgertradition. Nachdem wir Puente de la Reina verlassen haben, erreichen wir gegen Mittag Artajona. Auf einem Hügel liegend, wird es von einer sagenumwobenen mittelalterlichen Festung überragt. Die beeindruckende Wehranlage aus dem 11. Jahrhundert, auch El Cerco genannt, thront feierlich über der Ortschaft. Nach einem längeren Anstieg erreichen wir das Weinanbaugebiet von Tudela. Hier werden die berühmten Rosados de Navarra hergestellt. Auf einsamen Wegen erreichen wir am späten Nachmittag die ehemalige königliche Residenzstadt Olite. Der Palast mit wuchtigen Mauern und zinnenbewehrten Türmen war der bevorzugte Wohnsitz des navarresischen Königs Karl III. des Edelmütigen. Er liebte prunkvolle Paläste, hielt sich exotische Tiere und ließ innerhalb der Stadtmauer tropische Gärten anlegen. Bereits 1925 zum Nationaldenkmal erklärt, gilt der Palast als der bedeutendste gotische Profanbau Spaniens. Er dient heutzutage als Parador und uns als komfortable Herberge. Wir beschließen dort einen ereignisreichen Tag bei einem stilvollen Diner.

4.Tag Mittwoch: Olite - Vera di Bidasoa (59 km)
Bei günstiger Witterung bringt uns ein Kleinbus in knapp eineinhalb Stunden in das Aralar-Massiv, auf den Gipfel des Artxueta. Von hier aus genießt man einen beeindruckenden Ausblick auf die Bergzüge von Urbasa. Mönche errichteten im Mittelalter die Klosteranlage San Miguel in Excelsis. Die schlichte romanische Kirche wartet im Inneren mit einem romanischen Retabel, einem wahren Meisterwerk europäischer Emaillearbeit, auf. Nach genüsslichem Radeln, größtenteils bergab, lassen wir uns auf eine weitere Passhöhe bringen, die uns wenig später mit einer fast 30 km langen Abfahrt in den für das Baskenland charakteristischsten Teil unserer Radreise führt. Im noch ursprünglichen Valle del Río Ezkurra spürt man allerorts die eigenständige Kultur des spanischen Baskenlandes.
Verträumte Dörfer mit typischer Architektur wechseln immer wieder mit herrlichen Ausblicken in die wildromantische Landschaft. Die letzten Kilometer radeln wir auf einer ehemaligen Bahnstrecke nach Vera de Bidasoa. Dort empfängt uns das Hotel Churrut. Dasbesonders stilvolle Haus stammt aus dem 18. Jahrhundert und wurde kürzlich in eine komfortable Herberge verwandelt. Am Abend erwartet uns eine vorzügliche baskische Küche.

5.Tag Donnerstag: Vera di Bidasoa - St. Jean de Luz (25 km)
Am Morgen gilt es einige Höhenmeter zu überwinden. Lohn der Mühe ist ein herrlicher Ausblick und eine nicht minder beeindruckende Abfahrt in den französischen Teil des Baskenlandes zu dem kleinen Ort Sare. Der Ort darf sich mit der Auszeichnung Les plus beaux villages de France rühmen. Dicht beieinander liegen hier Rathaus, Fronton, Bürgerhäuser und Dorfkirche. In Bäckereien wird der berühmte gateau basque (gefüllter Mandelkuchen) angeboten. Nach einem etwas längeren, jedoch gut zu schaffenden Anstieg rollen unsere Räder nach Ascain. Weiße Häuser, die alle einen eigenen Namen tragen, sind mit roten oder grünen Holzbalken versehen, geschmückt mit zum Trocknen aufgehängten Paprikaschoten und Blumen. Am frühen Nachmittag erreichen wir auf verschwiegenen Wegen St. Jean de Luz. Das ehemalige Fischerdorf ist für viele Franzosen der schönste Badeort Südwestfrankreichs. Die Strandpromenade lädt zu ausgiebigen Spaziergängen ein, und in der kleinen Fußgängerzone bieten attraktive Geschäfte Erzeugnisse des baskischen Kunsthandwerks an. Besonders sehenswert ist die Kirche Saint-Jean Baptiste, in der Ludwig XIV. im Jahr 1660 Maria Theresia von Spanien heiratete. Wir wohnen im charmanten Hotel La Devinière, ein familiengeführtes Hotel im franz. Landstil, mit kleinen aber individuell eingerichteten Zimmern das besonders durch die Gastfreundschaft der Besiker hervorsticht. Zum ausgezeichneten Diner treffen wir uns heute in einem kleinen Fischrestaurant unweit des Hotels.

6.Tag Freitag: St. Jean de Luz - San Sebastián (34 km)
Wir verlassen die beschauliche Hafenstadt auf etwas hügeliger Strecke in Richtung Hendaye, der alten französischen Grenzstadt. Mit einer Fähre überqueren wir den Bidasoa und betreten in Hondarribia wieder spanisches Baskenland. Vom 543 m hohen Jaizkibel, dem westlichsten Berg der Pyrenäen, führt uns eine lange Abfahrt mit herrlichen Ausblicken auf den Golf von Bizkaya und in das immergrüne Hinterland hinunter nach Pasaia. Wir überqueren das natürliche Hafenbecken des Bootsbauerstädtchens mit einer kleinen Fähre und wandern bei trockener Witterung auf stillen Wegen auf den Monte Ulia, einen Hügel vor den Toren San Sebastiáns, von dem man einen atemberaubenden Blick auf die Stadt mit der berühmten Concha-Bucht genießt. Nach kurzer Abfahrt ist unser Tagesziel erreicht. Nachdem wir mit unseren Rädern durch die schönsten und interessantesten Ecken der Stadt geradelt sind, empfängt uns das Tryp Orly, ein nahe der Concha gelegenes Hotel in San Sebastián. Zum Abendessen in der lebhaften Altstadt erwartet uns ein typisches baskisches Restaurant.

7.Tag Samstag: San Sebastián - Bilbao Flughafen
Vielleicht haben Sie Lust, am Samstagmorgen noch durch die malerische Altstadt mit ihren bunten Plätzen und Gassen zu bummeln oder die zurückkehrenden Fischer beim alten Fischereihafen zu beobachten. Sie können auch ein letztes Mal im Atlantik baden, bevor Ihre Reisebegleiter Sie zum stündlich verkehrenden Shuttlebus zwischen San Sebastián und dem Flughafen Bilbao bringen (die Fahrkarte ist im Reisepreis inbegriffen).

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Veranstalter: Rotalis Reisen

Piemont
Im Reich der Trüffelsucher

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Spitzenweine Barolo, Nebbiolo und Barbaresco
Land der Trüffelsucher
Weinberge und Burgen in den Langhe

Auf einer geführten Gruppenradreise von der Metropole Turin ins Herz des Piemont. Romanische Kirchenkunst, versteckt in den grünen Hügeln des Monferrato, stolze Burgen und verträumte Dörfer auf den Anhöhen der Langhe. Barolo und Barbaresco, Nebbiolo und Dolcetto. Wein, Trüffel und Gaumenfreuden in einer Region, die keine Feinschmecker-Wünsche offen lässt.

Anreisetag: Samstag
Im Stadtzentrum von Turin erwartet Sie das traditionsreiche Grand Hotel Sitea, eines der besten Häuser der Stadt.

Am späten Nachmittag erkunden wir unter fachkundiger Führung die erste Hauptstadt des damaligen Königreich Italien und Sitz der Savoyer, die mit Eleganz und italienischem Charme überrascht (Treffpunkt 17.30 Uhr in der Hotelhalle).

Stadtführung und die Übernachtung von Samstag auf Sonntag (inklusive Frühstück) sind bereits in Ihrem Reisearrangement enthalten.

Für das Abendessen bieten sich in der Altstadt und nahe des Hotels unzählige Möglichkeiten, einen ersten Ausflug in die Genüsse des Piemont zu unternehmen (nicht Teil des Reisearrangements). Die piemontesische Küche zählt nicht umsonst zum Besten, was Italien zu bieten hat. Ihr Stadtführer versorgt Sie gerne mit Geheimtipps aus seiner Heimatstadt.

1.Tag Sonntag: Turin - Cocconato (32 km)
Am Sonntagmorgen bringt uns ein kurzer Transfer zur Talstation der bereits 1884 eröffneten Zahnradbahn Sassi-Superga, mit der wir in kurzer Fahrt die mehr als 400 Höhenmeter bis zur Basilica di Superga, einem Meisterwerk des Barocks und Grabstätte des Hauses Savoyen, überwinden. Bei schönem Wetter bietet sich hier, vom Hausberg der Turiner, ein grandioser Blick bis hin zu den Westalpen. Mehr ab- als aufwärts führt uns unsere Route in das sanfte Hügelland des Monferrato. Für die wenigen, etwas fordernderen Anstiege des ersten Tages steht uns unser Begleitfahrzeug gerne zur Seite, sodass wir diese ohne größere Probleme überwinden und die traumhafte Landschaft genießen können. Anschließend bringt uns ein Bus in das wesentlich höher gelegene Cocconato, unserem Etappenziel. Hier erwartet uns das Hotel Cannon d`Oro. Das etwas einfachere Haus fasziniert mit seiner fantastischen Aussicht über das Monferrato und seiner ausgezeichneten Küche.

2.Tag Montag: Cocconato - Asti (36 km)
In der frischen Morgenluft rollen unsere Räder ins Tal. Noch einmal genießen wir die Blicke über die sanft gewellte Landschaft des Monferrato. Zahlreiche Burgen krönen die kleinen Dörfer dieser Gegend und zeugen von der wechselhaften Geschichte. Unsere Route führt vorbei an der kleinen Kirche von San Secondo, einem romanischen Bau aus dem 12. Jahrhundert, der sich durch das Zusammenspiel von heidnischer und christlicher Symbolik auf den Kapitellen auszeichnet. Am frühen Nachmittag erreichen wir, vorbei an einsam gelegenen Gehöften, Asti, einst Bischofssitz und mächtigstes Zentrum des Piemont. Palazzi, Geschlechtertürme und prachtvolle Architektur zeugen vom einstigen Reichtum der Handelsstadt. Uns erwartet das mit allen Annehmlichkeiten ausgestattete Stadthotel Aleramo. Am späten Nachmittag erkunden wir die Altstadt mit ihren zahllosen Sehenswürdigkeiten. Vor dem Abendessen bleibt noch genügend Zeit einen Aperitif zu genießen. Den in traditioneller Flaschengärung hergestellten Asti Spumante Metodo Classico sollten Sie sich nicht entgehen lassen.

3.Tag Dienstag: Asti - Pollenzo (30 km)
Am Morgen bringt uns ein Bus in das Gebiet des Roero. Hier gedeiht neben hervorragendem Wein auch der begehrte Trüffel. Unter fachkundiger Führung wird uns die hohe Kunst des Trüffelsuchens mit Hunden nähergebracht, bevor wir den Sentiero del Roero entlangwandern und die Blicke auf die steil abfallenden Sandsteinhänge genießen (bei sehr schlechter Witterung können diese Programmpunkte entfallen). Anschließend verläuft unsere Radroute entlang des Tanaro, wo sich 402 n.Chr. römische Truppen und die Westgoten gegenüberstanden, nach Pollenzo. Von der ehemals bedeutenden römischen Stadt sind nur noch wenige Überreste geblieben. Heute besticht das Örtchen durch den von König Carlo Alberto von Piemont-Sardinien in Auftrag gegebenen monumentalen Neubau in neugotischen Stil, inzwischen einem der Zentren der Slow Food-Bewegung und Sitz der berühmten Universität für gastronomische Wissenschaften. Wir übernachten in den historischen Mauern des Hotel Corte Albertina. Vor dem Abendessen besichtigen wir die weltbekannte Banca del Vino, die Weinbank in der jedes Jahr die renommiertesten italienischen Winzer ihre großen Tropfen einlagern.

4.Tag Mittwoch: Pollenzo - Monforte (34 km)
Am heutigen Tag steht uns ein markanter Landschaftswechsel bevor. Wir begeben
uns in die Langhe, Herzstück des Piemont, Eldorado für Weingenießer und Trüffelfreunde. Kurz gesagt: Der Inbegriff der Gaumenfreuden. Während die kulinarischen Hochgenüsse den Leib verwöhnen, schmeichelt die traumhafte Landschaft der Seele. Hügelketten, gekrönt von zauberhaften Dörfchen mit imposanten Kastellen zieren die Umgebung. Um dies auch mit dem Fahrrad ohne große Anstrengung genießen zu können, bringt uns ein Bus nach Murazzano in die Hohe Langhe. Von hier genießen wir erste faszinierende Ausblicke, bevor wir einer aussichtsreichen Kammstraße folgen, die uns in das bei Weinkennern besonders geschätzte Barolo-Gebiet bringt. Gepflegte Weingärten schmiegen sich an die sanften Hänge, während wir uns Monforte d`Alba nähern. In dem malerischen Städtchen nimmt uns die Residence da Felicin auf (Doppelübernachtung). In den kürzlich restaurierten Räumlichkeiten eines ehemaligen Klosterkomplexes oder den unter gleicher Führung stehenden geräumigen Appartements lassen wir die Seele baumeln. Am Abend dinieren wir im außergewöhnlichen Restaurant des Hauses, wo Patron Signor Nino die traditionelle piemontesische Küche für uns modern interpretiert (Reisetermin 4 und 5 ein anderes hervorragendes Restaurant).

5.Tag Donnerstag: (Aufenthaltstag)
Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der großen Weine des Piemont. Dolcetto, Barbera, Nebbiolo, Barbaresco und Barolo lassen das Herz eines jeden Weinliebhabers höher schlagen. Wir wandern von Monforte aus in das zauberhafte Winzerstädchen Barolo, Heimat des gleichnamigen Königs der Weine. In der imposanten Burg der Familie Falletti befindet sich heute ein eindrucksvolles interaktives Weinmuseum, das wir unter fachkundiger Führung besichtigen, bevor wir eine der ältesten Weinbauernfamilien der Gegend besuchen. Die Familie Cagliero pflegt seit dem 15. Jahrhundert die Tradition des Weinbaus im Barolo, hat aber nie auf die nötige Modernisierung vergessen. Aus dem Zusammenspiel zwischen Tradition und Moderne entstehen ganz besondere Tropfen, die uns mit ihrem intensiven, beerigen Aromen und den verschiedensten Nuancen begeistern werden. Nach der Mittagspause erwartet uns wieder unsere gemütliche Unterkunft in Monforte wo der restliche Nachmittag zur freien Verfügung steht. Zum Abendessen treffen wir uns in einem weiteren hervorragenden Restaurant direkt im historischen Zentrum.

6. Tag Freitag: Monforte - Castiglione Tinella (27 km)
Wir verlassen Monforte und genießen noch einmal die Schönheit der Hohen Langhe. Rechter Hand begleitet uns die mächtige Trutzburg von Serralunga d`Alba, von der aus zahlreiche Geheimgänge das Barolo-Gebiet untertunneln sollen. In Grinzane Cavour besichtigen wir das Kastell von Graf Benso Camillo Cavour. Der erste Ministerpräsident Italiens war im politischen Tagesgeschäft ebenso erfolgreich wie im Weinbau und gilt als der Begründer der Barolo-Tradition im Piemont. Alljährlich im November wird hier Trüffel für wohltätige Zwecke versteigert, wo Preise von weit über 100.000EUR keine Seltenheit sind. Anschließend bringt uns ein Bus in die Niedrige Lange. Dolcetto und Haselnüsse kennzeichnen diese Gegend. Ein herrliches Panorama begleitet uns nach Castiglione Tinella, wo uns das Hotel Castiglione herzlich aufnimmt. Bei guter Witterung lädt das Panoramaschwimmbad hoch über den Weinhügeln zum Verweilen ein, bevor wir uns ein letztes Mal vorzüglich bewirten lassen.

7. Tag Samstag: Castiglione Tinella - Turin
Ein Transferbus bringt uns am Morgen nach Turin. Auf dem Weg nehmen wir uns allerdings noch genügend Zeit, um die Trüffelmetropole Alba kennenzulernen. Zahlreiche Geschlechtertürme, deren Bau so manche noble Familie in den Ruin stürzte, dominieren das Stadtbild. Nach einem kurzen Rundgang bietet sich der samstägliche Wochenmarkt an, um sich mit inzwischen vertrauten Köstlichkeiten für zu Hause und mit Mitbringsel für Freunde und Bekannte einzudecken. Anschließend bringt uns unser Transferbus zurück zum Starthotel in Turin und auf Wunsch auch gerne zum Flughafen (Ankunft ca. 13.30 Uhr). Sollten Sie Ihren Flug auf eigene Faust organisiert haben beachten Sie bitte, dass Flüge erst ab 15 Uhr erreicht werden.

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Veranstalter: Rotalis Reisen

Mittelschweden
Das Märchenland des Nordens

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Stockholm und herrliche hochsommerliche Landschaften
Wikingerstätten und Schloss Gripsholm
Wasser, Wälder und historische Hotels

Eine geführte Radreise durch das Södermanland ab Stockholm zu Schiffssetzungen, Runensteinen, Felszeichnungen, Schlössern und Landkirchen. Janssons Versuchung, Smörgåsbord und Moltebeeren. Lange Tage, kurze Nächte, Wälder, Wasser, Weite. Eine hochsommerliche Radpartie in einem Märchenland des Nordens.

Anreisetag: Samstag
Sie werden im First Hotel Reisen erwartet, einer der allerersten Adressen, direkt in der Altstadt Gamla Stan gelegen und nur wenige Schritte von den wichtigsten Sehenswürdigkeiten entfernt.

Am Nachmittag entführen wir Sie auf einen Rundgang durch die auf der Insel Stadsholmen gelegene Altstadt die umgeben von Wasser, einen besonderen Flair versprüht (Treffpunkt 16.30 Uhr in der Hotelhalle).

Stadtführung und die Übernachtung von Samstag auf Sonntag (inklusive Frühstück) sind bereits in Ihrem Reisearrangement enthalten.

Stockholm bietet Ihnen zahllose Möglichkeiten, sich kulinarisch überraschen zu lassen (nicht Teil des Reisearrangements). Ihr Stadtführer steht Ihnen gerne mit Geheimtipps zur Seite.

Kaum eine andere (Haupt-) Stadt eignet sich besser für einen von Kultur- und Kunsterleben geprägten Zusatzaufenthalt als Stockholm und sein reizvolles Umland. Die Reservierung übernehmen wir sehr gerne für Sie.

1.Tag Sonntag: Stockholm - Södertälje (56 km)
Unsere Radreise beginnt am Morgen unmittelbar vor dem Hotel. Direkt am Meer nehmen wir unsere fahrbaren Untersätze in Empfang. Stockholm erstreckt sich über 14 Inseln, 30 Prozent der Stadtfläche ist von Wasser bedeckt. Diese Mischung aus Land und Wasser wird uns auch die kommenden Tage begleiten und begeistern. Beeindruckend ist die geschickte Anlage der Radfahrtrassen, sowohl hier als auch auf dem Land. Wir genießen die Fahrt durch die angenehm zu bewältigende Metropole und erreichen das prächtige Barockschloss Drottningholm, Hauptwohnsitz der schwedischen Königsfamilie und eindrucksvolles Symbol der Macht ehemaliger schwedischer Dynastien. Nach der Besichtigung des Nordflügels führt uns unsere Route über kleine Inseln im Mälaren, dem drittgrößten See Schwedens, vorbei an kleinen Barockschlösschen zum Tagesziel Södertalje. Direkt am Wasser gelegen empfängt uns das liebevoll geführte Hotel Torpa Pensionat.

2.Tag Montag: Södertälje - Trosa (57 km)
Bald erreichen wir Södermanland, das Land der Südmänner. Spätestens seit der Ausstrahlung zahlreicher Verfilmungen von Inga Lindström ist diese malerische Landschaft Ziel der Sehnsüchte vieler Schweden-Liebhaber. Wunderbar gelegen zwischen Mälaren und Ostsee geben rund 400 Schlösser und Herrenhäuser der Landschaft eine eigene, mystische Prägung. Vorbei an kleinen und großen Seen, dichten Wäldern, Inseln und Wasserwegen passieren wir die bezaubernde Landkirche von Alt-Trosa, bis wir schlussendlich unser Tagesziel erreichen. "Am Ende der Welt", so der Schwede, sind wir in Trosa, der kleinsten Stadt des Landes, hübsch am kleinen Flüsschen Trosaan gelegen. Unser heutiges Domizil ist das stilvolle und gemütliche Trosa Stadshotell. Zum Dinner werden wir heute Abend besonders verwöhnt.

3.Tag Dienstag: Trosa - Katrineholm (44 km)
In den nächsten Tagen durchqueren wir mit unseren Rädern das Herzstück Södermanlands. Die letzte Eiszeit hat deutliche Spuren hinterlassen: Geschliffen, aufgetürmt, abgeflacht, geformt und in wilder Schönheit präsentiert sich unsere Radstrecke, gespickt von den typisch rot oder ockergelb gestrichenen Holzhäuschen. Landschaftlicher Hochgenuss ist garantiert. In Gnesta steigen wir um in den Zug, der uns in einer guten halben Stunde nach Katrineholm bringt. Nur wenige Radelminuten trennen uns von unserem Tagesziel, dem zu den Historic Hotels of Sweden gehörenden und direkt am See liegenden Gutshof Dufweholms Herrgård. Die sich im See spiegelnde Abendsonne lädt zum Bad ein, die hauseigene Sauna und die stilvollen Aufenthaltsräume und Zimmer sorgen für Entspannung. Zum Abendessen empfängt uns das ausgezeichnete Restaurant des Hauses mit seinem hervorragend sortierten Weinkeller.

4.Tag Mittwoch: Katrineholm - Yxtaholm bei Flen (42 km)
Auf kleinen Wegen genießen wir die Ruhe und Abgeschiedenheit und saugen die Schönheit der Landschaft in uns auf. Mit etwas Glück erspähen wir einen der 300.000 schwedischen Elche oder der noch vereinzelt hier nistenden Fischadler. Auf unserem Weg liegt Floda Kyrka. Dieser in der ehemaligen Landgemeinde Floda liegende gotische Sakralbau beeindruckt mit seiner Größe und den prächtigen liturgischen Freskenzyklen aus dem 15. Jahrhundert. Am Nachmittag erwartet uns das idyllisch am See gelegene Yxtaholm Slott, ein Schloss aus dem 18. Jahrhundert mit malerischer Bademöglichkeit und Sauna. Zwei Ruderboote stehen für einen Ausflug auf den See zur Verfügung. Gastronomisch werden wir auch hier besonders verwöhnt.

5.Tag Donnerstag: Yxtaholm - Mariefred (56 km)
Ein Shuttlebus bringt uns am Morgen nach Sundbyholm. Wir besichtigen die in Größe und Detailreichtum einzigartige Sigurdsritzung, steinernes Zeugnis der Völsunga Saga. Diese Spielart des Nibelungenlieds stellte eine der Hauptinspirationsquellen Richard Wagners bei der Schaffung seines monumentalen Opernzyklus dar. Unsere Strecke führt uns nach Strängnäs mit seinem bedeutenden Dom. Hier wurde Gustav Wasa 1523 zum König gewählt, bevor er Schweden aus der Kalmarer Union in die Unabhängigkeit führte. Imposant thront Schloss Gripsholm auf einer Halbinsel vor unserem Tagesziel Mariefred, ein charmantes Städtchen aus kleinen Holzhäuschen und verwinkelten Gassen. Wir übernachten im angenehmen Gripsholm Värdhus, dem Haus mit der längsten Hoteltradition Schwedens.

6.Tag Freitag: Mariefred - Stockholm (33 km)
Am Vormittag besichtigen wir Schloss Gripsholm, ein weiteres der zehn schwedischen Königsschlösser. Erbaut von Gustav Wasa zog dieses imposante Bauwerk bereits den großen Schriftsteller und Kämpfer für Demokratie und Frieden Kurt Tucholsky in seinen Bann und inspirierte ihn zu einem seiner bekanntesten Werke: "Schloss Gripsholm. Eine Sommergeschichte". Vorbei an Tucholskys Grab, entlang des Mälaren radeln wir nach Taxinge, einem lieblichen Anwesen, das sich besonders wegen seines verführerischen Kuchenbuffets großer Beliebtheit erfreut. Anschließend genießen wir die letzten Radelkilometer und verabschieden uns in Nykvarn von unseren bereiften Reisekameraden. In einer kurzen Zugfahrt erreichen wir wieder die schwedische Hauptstadt. Hier erwartet uns erneut das First Hotel Reisen in Gamla Stan.

7.Tag Samstag: Stockholm
Am Vormittag lernen wir Stockholm aus einer weiteren Perspektive kennen. In einer zweistündigen Bootstour unter dem Motto Unter den Brücken von Stockholm erschließt sich noch einmal eindrucksvoll die besondere Verbindung zwischen Stadt und Wasser.
Die Reise endet um die Mittagszeit. Bei direkter Rückreise erreichen Sie den Flughafen Arlanda mit Bahn oder Bus in 20 bzw. 45 Minuten ab dem Stockholmer Hauptbahnhof (Transfer nicht im Reisepreis enthalten).

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Veranstalter: Rotalis Reisen

Dublin und Westirland
Wild und köstlich

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Bezauberndes Licht über immergrünen Bergen
Traumhafte Küstenstrecken und die Aran Islands
Guinness und Pubs im quirligen Dublin

Durch die Karstlandschaft des Burren, zu Atlantikklippen, auf die Arans und in die Weiten Connemaras. Zeugen der Me­galithkultur, mittelalterliche Hochkreuze und Curraghs, eine Reise in den wilden Westen Irlands.

Anreisetag: Samstag
In Dublin begrüßt Sie das moderne The Gibson Hotel, inmitten des generalsanierten Hafenviertels.

Am frühen Abend erkunden wir die irische Metropole mit den mittelalterlichen Straßenzügen des Stadtteil Temple Bar und dem Trinity College (Treffpunkt 18.00 Uhr in der Hotelhalle).

Stadtführung und die Übernachtung von Samstag auf Sonntag (inklusive Frühstück) sind bereits in Ihrem Reisearrangement enthalten.

Für das Abendessen (nicht Teil des Reisearrangements) stehen in der Altstadt zahlreiche Lokale mit verschiedensten Angeboten zur Verfügung. Gerne geben unsere Stadtführer Tipps für eine köstliche Abendgestaltung. Auch die Küche des The Gibson Hotel ist sehr zu empfehlen.

1.Tag Sonntag: Dublin - Ballyvaughan - Lisdoonvarna (30 km)
Nach unserem ersten irischen Frühstück mit Blick auf den Dubliner Hafen, bringt uns ein gecharterter Bus in dreistündiger Fahrt an die Westküste Irlands. An den Toren der Burrenregion schwingen wir uns auf unsere Räder und legen die ersten Radkilometer auf dem malerischen Wild Atlantic Way zurück. "Kein Baum, an dem man einen Mann aufhängen, kein Tümpel, worin man ihn ersäufen, keine Erde, in der man ihn verscharren könnte.", beschrieb ein Vertrauter Oliver Cromwells im 17. Jahrhundert die karge Burren-Region etwas makaber. Am späten Nachmittag erreichen wir Lisdoonvarna, mit knapp 750 Einwohnern der Hauptort der Region und bekannt durch das einzige Heilbad des Landes und vor allem durch den größten, immer im September stattfindenden Heiratsmarkt Europas, dem Matchmaking Festival. Erwartet werden wir von Kate McGrath im geschmackvoll eingerichteten Wild Honey Inn (Doppelübernachtung). Zum Abendessen treffen wir uns im hervorragenden Restaurant des Hotels.

2.Tag Montag: Burren-Rundfahrt (45 km)
Nach dem Frühstück begeben wir uns auf eine Rundfahrt durch den Burren. Die karstige Urlandschaft beeindruckt mit seiner reicher Pflanzenvielfalt. Unsere Räder bringen uns in ständigem Auf- und Ab nahezu völlig verkehrsfrei durch eine Steinwüste von eigenartiger Faszination. Ziel unserer Vormittagsstrecke ist Kilfenora mit seiner teilrestaurierten Kathedrale aus dem 12. Jahrhundert. In nächster Nähe stehen drei reich verzierte keltische Hochkreuze, unter anderem das berühmte Doorty Cross vor dem Westportal. Nach einer faszinierenden, aber etwas hügeligen Radstrecke erreichen wir ein besonderes Highlight unserer Reise: Die Cliffs of Moher, Steilklippen von bis zu 250 Metern Höhe und einer Länge von 8 km, gegen die unaufhörlich der Atlantik brandet. Vorbei am O`Briens`s-Tower erwandern wir die Cliffs auf angenehmen Wegen und genießen die spektakuläre Aussicht, bevor uns unsere Rädern die wenigen Kilometer zu unserer gemütlichen Herberge zurückbringen. Der Patron und Küchenchef Aidan McGrath erwartet uns zu einem weiteren vorzüglichen Dinner.

3.Tag Dienstag: Lisdoonvarna - Aran Islands (9 km + 3 km Wanderung) - Recess
Nach dem Frühstück radeln wir zum Bootsanleger nach Doolin, überlassen unsere Räder dem Begleitbus und steigen auf eine kleine Fähre, die uns nach Inishmore, die größte der drei wie Wale im Atlantik liegenden Aran-Inseln bringt (bei sehr schlechter Witterung kann es zum Ausfall der Fährverbindungen kommen). Ein endloses Gewirr niedriger Steinmauern überzieht die Insel zum Schutz vor Erosion durch Wind und Wetter. Wir wandern querfeldein über die gut begehbaren Kalksteinplatten der Insel, die geologische Fortsetzung des Burren auf dem Festland. Unser Ziel ist Dún Aengus, ein mehr als dreitausend Jahre altes an einer Steilklippe gelegenes Steinfort, mit spektakuläre Aussicht. Neben den Zeitzeugen längst vergangener Epochen sind die Aran-Inseln heute für die hochwertigen Strickwaren der Einheimischen bekannt. Kaum ein Besucher verlässt die Insel ohne die charakteristische Einkaufstüte des Aran Sweater Market. Am späten Nachmittag bringt uns ein Boot zurück ans Festland. Von dort geht es per Kleinbus durch die mystisch anmutende Landschaft Connemaras nach Recess zur Lough Inagh Lodge, einer sehr komfortablen Herberge in faszinierender Lage am See. Zum Abendessen treffen wir uns im hervorragenden Hotelrestaurant.

4.Tag Mittwoch: Recess - Clifden (50 km)
Nach dem Frühstück steht noch genügend Zeit für ein erfrischendes Bad im Lough Inagh zur Verfügung, bevor wird durch menschenleere, bis zum Horizont reichende Moore radeln. Auf einsamen Wegen erkunden wir eine der schönsten Landschaften Irlands. Nur wenn wir ab und an die Küste erreichen, stoßen wir auf etwas Verkehr. In Roundstone, einem verträumten Fischerdorf, stärken wir uns bei Guinness oder Irish Coffee, bevor wir unsere Fahrt nach Clifden, vorbei an zauberhaften Stränden und wilder Vegetation, fortsetzen. Kurz vor unserem Tagesziel erblicken wir das Denkmal für die Flugpioniere John Alcock und Arthur Brown, die bereits 1919 den ersten Nonstop-Atlantikflug vollbrachten. Nur wenige Minuten außerhalb der Stadt, wunderschön gelegen über der Clifden-Bay erwartet uns das historische Abbeyglen Castle Hotel. Es bleibt genügend Zeit, ein Buch am wärmenden Torffeuer zu lesen oder die Flaniermeile Clifdens zu erkunden. Am Abend treffen wir uns im ausgezeichneten Hotelrestaurant. Im Anschluss an das Abendessen ist ein Spaziergang durch das Städtchen und der Besuch eines der vielen Pubs mit bester irischer Live-Musik ein Muss.

5.Tag Donnerstag: Clifden - Letterfreck (44 km)
Im Blick noch einmal die malerische heimliche Hauptstadt Connemaras vor der markanten
Silhouette der Twelve Bens, verlassen wir Clifden über die eindrucksvolle Skyroad. Am Höhepunkt der Himmelsstraße erwartet uns ein Ausblick auf Buchten, Inseln und weiße Sandstrände, wie er im Wechsel des Lichts und der Farben bezaubernder nicht sein kann. Hier, wo Guglielmo Marconi 1907 den ersten drahtlosen transatlantischen Telegrafendienst für die Öffentlichkeit ermöglichte, ist unsere Strecke gesäumt von weißen Cottages, die zum Verweilen einladen. Vorbei an Claddaghduff, wo früher angeblich jede Höhle dem einträglichen Schmuggelgeschäft diente, führt unsere Strecke nach Cleggan. Von diesem Bilderbuchhafen fahren immer noch zahlreiche Fischerboote zum Fang hinaus. Bei Letterfrack erreichen wir den Connemara National Park. Vom Ozean bis zum 729 Meter hohen Gipfel des Benbaun sind seit 1980 insgesamt 2.000 Hektar unvergleichlicher Naturlandschaft geschützt. Bereits am frühen Nachmittag erwartet uns das wunderschöne Rosleague Manor Hotel. In einem 30 Hektar großen Park am Atlantik gelegen, eignet sich dieses viktorianische Herrenhaus hervorragend zum Entspannen, bevor wir uns am Abend vom Küchenchef des Hauses verzaubern lassen.

6.Tag Freitag: Letterfreck - Clonbur (40 km) - Dublin
Der heutige Radeltag durch das Herzland von Connemara ist vielleicht der landschaftlich eindrucksvollste der Reise. Vorbei an Letterfrack über Tully Cross folgen wir dem Connemara Loop, Teil des Wild Atlantic Way. Majestätische Berge und spektakuläre Strände wechseln sich mit dem moorigen Hochland des Lough Fee ab, wo das Farbenspiel der Natur eine zauberhafte Zwischenwelt kreiert. Wir erreichen Irlands einzigen Fjord, den 15 Kilometer langen Killary Harbour, gelegen zwischen bis zu 800 Meter hohen Gipfeln und besonders bekannt für seine zahlreichen Muschelzuchten von höchster Güte. In Leenaun, am östlichen Ende des Fjordes, besteigen wir kurz einen Shuttlebus, mit dem wir eine längere Steigung in das fast vollständig menschenverlassene Joyce Country überbrücken. Hier erwartet uns Joe Joyce mit seinen hervorragend ausgebildeten Hirtenhunden zum Anschauungsunterricht. Anschließend radeln wir über eine Traumstrecke entlang von Seen bis kurz vor Clonbur, dem Endpunkt unserer Reise mit dem Rad, besteigen unseren Shuttlebus und überqueren wieder die grüne Insel. Ein weiteres Mal logieren wir im The Gibson Hotel in der irischen Hauptstadt. Zum Abschlussdinner entführen wir Sie unweit des Hotels und der Altstadt in ein besonderes Restaurant.

7.Tag Samstag: Dublin
Nach einem ausgiebigen letzten Irish Breakfast endet unsere Reise. Sollten Sie keinen Anschlussaufenthalt in Dublin geplant haben und das inzwischen liebgewonnene Irland schon wieder verlassen müssen, bringt Sie der direkt vor dem Hotel haltende Shuttlebus alle zwanzig Minuten zum Flughafen Dublin. Von dort haben Sie Direktverbindungen in zahleiche europäische Städte.

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Veranstalter: Rotalis Reisen

Périgord und Quercy
Französische Lebensart par excellence

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Prähistorische Stätten
Mittelalterliche Städte wie Rocamadour oder Cahors
Foie Gras & Confit de Canar

Zu Stätten der Vorgeschichte zwischen Lot, Dordogne und Vézère, zu Wallfahrtsorten und Meisterwerken romanischer Kunst des "confit" und der "foie gras" - eine geführte Radreise zur Wiege der Küchenkunst im Quercy und Périgord.

Anreisetag: Samstag
In dem 4000-Seelen-Städtchen in der alten Grafschaft Quercy an der Grenze zum Périgord, stehen unsere Zimmer ab 16 Uhr in der gepflegten "Hostellerie de la Bouriane" zur Verfügung. Die Übernachtung mit Frühstück von Samstag auf Sonntag sowie das erste gemeinsame Abendessen sind im Reisepreisin Ihrem Reisearrangement enthalten. Gourdons beschauliche Altstadt blickt auf eine 2000 jährige Geschichte zurück. Schon in gallorömischer Zeit wurde hier auf einem Felssporn ein Castrum errichtet. Wer frühzeitig individuell anreist, sollte den herrlichen Ausblick von der Kirche St. Pierre genießen. In der "Hostellerie de la Bouriane" wird uns Madame Lacam zum Diner mit erlesenen Spezialitäten aus dem Quercy verwöhnen.

1.Tag Sonntag: Gourdon - Meyrals (42 km)
Nach Anpassung der Räder führt unser Weg durch leicht hügeliges Bauernland, zum Einradeln bestens geeignet. Kurz hinter Gourdon erreichen wir die Höhle von Cougnac - erster Kontakt mit einer bizarren Höhlenwelt und ihrer prähistorischen Kunst. Die Malereien wurden vor 25.000 bzw. 14.000 Jahren geschaffen. Zwei Stunden später sind wir in Domme, einer der vielen im 13. Jahrhundert angelegten Bastiden Aquitaniens mit einem einzigartigen Panorama über die Flusslandschaft der Dordogne. "Etwas, wofür man das ganze Leben dankbar sein muss", schrieb Henry Miller. Bis kurz vor unserem Etappenziel bleiben wir in Flussnähe. Auf einem steilen Hügel liegt Schloss Castelnaud, im Hundertjährigen Krieg eine wichtige englische Festung. Nach nur wenigen Radelkilometern sehen wir das gewaltige Châateau Beynac und das am Flussufer halb in den Fels gebaute Dorf La Roque Gageac. Im benachbarten Schloss Les Milandes lebte Josephine Baker mit ihren elf Adoptivkindern. Die letzten, zum Radeln etwas beschwerlichen Kilometer legen wir mit dem Bus zurück. Am Tagesziel erwartet uns das zum Hotel umgebaute Bauerngehöft "La Ferme Lamy" (Schwimmbad). Der kleine Landgasthof verfügt über sehr komfortable Zimmer. Die Patronin wird exklusiv für uns ein landestypisches Abendessen zubereiten.

2.Tag Montag: Meyrals - Sarlat (32 km)
Nach einem kurzen Gegenanstieg führt uns eine lange Abfahrt ins Tal der Vézère. In einer weltweit einzigartigen Dichte reihen sich hier prähistorische Stätten aneinander. In Les Eyzies de Tayac besichtigen wir das französische National-museum der Prähistorie mit seinem beeindruckenden archäologischen Fundus. Die etwas beschwerliche restliche Strecke überwinden wir mit einem kurzen Bustransfer nach Sarlat, einer der schönsten Kleinstädte Frankreichs. Dank behutsamer Restaurierung ist es gelungen, diesem Juwel alter Städtebaukunst neuen Glanz zu verleihen. Heute ist Sarlat ein Städtchen voller Leben mit einem reichen Angebot regionaler Köstlichkeiten aus Küche und Keller. Wir wohnen im altehrwürdigen "La Madeleine" (Schwimmbad), nur wenige Meter von der Altstadt entfernt. Zum Abendessen treffen wir uns in einem der besten Restaurants der Stadt.

3.Tag Dienstag: Sarlat - Rocamadour (48 km)
Auf einem ehemaligen Bahndamm radeln wir immer leicht bergab durch die typische Dordogne- Landschaft, geprägt von Nussbaumplantagen, Eichen- und Esskastanienwäldern. Die Bezeichnung "Schwarzes Périgord" verdankt die Region der schwarzen Erde ihrer Wälder. In Souillac stehen wir gegen Mittag in der romanischen Abteikirche vor zwei bedeutenden Kunstwerken des 12. Jahrhunderts: der Bestiensäule und dem Jesaja. Letzteres wird allgemein als Gipfel romanischer Plastik angesehen. Nach der Mittagspause sind wir mit Hilfe eines kurzen Transfers in Calès auf der Hochebene von Rocamadour. Nach einer längeren Abfahrt in den Canyon der l’Ouysse besichtigen wir die Moulin de Cougnaguet, eine romantisch gelegene Mühle aus dem 13. Jh., die der ehemalige Müller in mühevoller Kleinarbeit restauriert hat. Kleine Feldwege führen uns zu unserem heutigen Etappenziel Rocamadour. Der seit dem Mittelalter bedeutende Wallfahrtsort mit seinen sieben Kirchen, Kapellen und Krypten macht das malerische Fleckchen Erde zu einem besonderen Erlebnis. Wir wohnen im komfortablen Hotel "Beau Site (Termin 6: Hotel Les Esclargies)". Zum Diner treffen wir uns im Hotelrestaurant, das uns mit foie gras und anderen regionalen Köstlichkeiten verwöhnt.

4.Tag Mittwoch: Rocamadour - Martel (28 km)
Am Morgen überbrücken wir ein anspruchvolles Stück mit dem Bus und erreichen noch am frühen Vormittag den Gouffre de Padirac. Vom Grund dieses gewaltigen Schlundes führt ein Weg, unterbrochen durch eine längere, mit dem Nachen zurückzulegende Flussstrecke, in eine der größten Tropfsteinhöhlen Europas. Am Nachmittag radeln wir entlang dem Dordogne-Hochufer durch verträumte Dörfer ganz aus Naturstein. Loubressac bietet ein herrliches Panorama bis zu den Ausläufern des Zentralmassifs. Spätestens hier erfasst man den besonderen Reiz dieser Region. Einzigartig ist die Geschlossenheit mittelalterlicher Architektur und die Faszination der Landschaft. Das am Dordogneufer gelegene Dorf Carennac, mehrfach mit dem Titel "Schönstes Dorf Frankreichs" ausgezeichnet, liegt auf unserem Weg nach Martel. Wir besichtigen vor allem das bedeutende Tympanon des Narthexportals. Wenn es Witterung und Kondition zulassen, radeln wir die letzten Kilometer nach Martel. Anderenfalls nehmen wir einen Kleinbus. Die "Stadt der sieben Türme" ist ein Juwel mittelalterlicher Baukunst. Wir wohnen im komfortablen "Relais Ste Anne" (Schwimmbad), einem ehemaligen Kloster, mit viel Geschmack restauriert und erstklassig geführt (Doppelübernachtung). Zum Abendessen treffen wir uns im vorzüglichen Restaurant des Hotels, wo der Sohn des Hauses für uns ein Menu der gehobenen Küche bereitet. Zum Abendessen treffen wir uns im vorzüglichen Restaurant des Hotels, wo der Sohn des Hauses für uns ein Menu der gehobenen Küche bereitet.

5.Tag Donnerstag: Martel - Valleé de la Dordogne - Martel (28 km)
Nach einer Besichtigung Martels mit seiner sehenswerten hölzernen Markthalle und seinen kleinen Gassen und Plätzen ist in einer knappen Stunde das malerisch an einer Flussschleife der Dordogne gelegene Gluges erreicht. Wenn es Witterung und Wasserstand zulassen, paddeln wir mit Kanus durch den Flusscanyon nach St. Sozy. Ab und an lohnt es sich unsere Bootsfahrt für herrliche Ausblicke und ein Picknick zu unterbrechen. Am Nachmittag radeln wir auf einsamen Wegen über die Causse de Martel zurück zum Hotel. Auf dieser kargen Kalkhochfläche treffen wir unvermittelt auf beeindruckende Manoirs und pittoreske Weiler, bevor wir am Spätnachmittag wieder Martel erreichen. Zum Abendessen erwartet uns ein echter Geheimtipp. Das romantisch gelegene Restaurant überzeugt mit seiner herzhaften und regional-typischen Küche.

6.Tag Freitag: Martel - Grèzes (48 km)
In etwa einer Stunde wandern wir zur "Moulin du Saut", einer befestigten Getreidemühle aus dem 12. Jahrhundert, in einem wildromantischen Flusstal gelegen. Auf der anderen Seite des Karsttals führt nach Übernahme unserer Räder der Weg auf einsamer Route in leicht hügeliger Landschaft in das Zentrum des "Parc Naturel des Causses de Quercy", der die gesamte Kalkhochfläche zwischen Cahors, Figeac und Souillac umfasst. Am Weg liegen verträumte Weiler und hübsche Bauern- und Landhäuser - eine südfranzösische Bilderbuchlandschaft, in die sich nur selten Touristen verirren. Am Spätnachmittag erreichen wir Assier mit einem Renaissanceschloss aus dem 16. Jahrhundert. Der Waffenmeister von Franz I, Galiot de Genouillac, ließ hier ein mächtiges Lustschloss erbauen, das auch in seinen Überresten noch beeindruckt. Am Nachmittag empfängt uns das "Châateau Le Grezalide". Das vielleicht einfachste Hotel unserer Reise ist dennoch mit viel Geschmack eingerichtet und liegt abgeschieden im Zentrum des Regionalparks (Schwimmbad). Wir genießen dort unser Abschlussdiner.

7.Tag Samstag: Grèzes - Cabrerets - Toulouse (0 km/23 km)
Morgens bringt uns ein gecharterter Bus in gut einer halben Stunde zu der Grotte Pech Merle. Die zu Beginn des 20. Jh. von zwei Jugendlichen entdeckte Höhle ist eine wahre "Kunstgalerie in einem Naturpalast". Auf dem zwei Kilometer langen Rundgang begegnen uns altsteinzeitliche Höhlenmalereien, darunter die berühmten Handnegative, Pferde- sowie Bären- und Mammutdarstellungen. Die Felsmalereien wurden vor 20.000 bzw. 12.000 Jahrenin verschiedenen Epochen geschaffen, die bis zu 20.000 Jahre zurück reichen. und Sie gelten als Höhepunkt der frankokantabrischen Höhlenkunst. Nach der ausführlichen Besichtigung bringt uns unser Bus nach Cahors, der alten Hauptstadt des Quercy. Wenn es unser Zeitplan erlaubt, besichtigen wir noch das Wahrzeichen der Stadt, den "Pont Valentré", eine befestigte Steinbrücke aus dem Mittelalter. Am Bahnhof endet unsere Reise durch eine Region Frankreichs, wie sie reicher an Eindrücken nicht sein könnte. Wenn Sie das Rotalis-Arrangement bzw. den Bustransfer gebucht haben, bringen wir Sie bis 16 Uhr zurück zum Flughafen Toulouse. Mit dem Zug sind Sie in 25 Minuten zurück in Gourdon, in einer guten Stunde in Toulouse und in etwa sechs Stunden in Paris.

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Veranstalter: Rotalis Reisen

Andalusien
Maurisches Erbe und spanische Lebensfreude

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NEU 2016: EXKLUSIVE PEDELEC TOUR!

Lebendiges Sevilla
Felsplateaus und aussichtsreiche Abfahrten
Maurisches Córdoba

Auf einer geführten Radreise mit Reiseleiter von den Pueblos Blancos über Sevilla nach Córdoba zur Mezquita. Auf den Spuren der Mauren, der katholischen Könige, der Bandoleros und Toreros. Olivenhaine, Palmen, Orangenbäume und Korkeichen. Landschaft der roten Erde, einsamen Haciendas, Sonnenblumen- und Baumwollfelder, aber auch tosender Bergbäche und schroffer Felsen. Eine Reise in das Land des Flamenco.

Anreisetag: Samstag
Im zentral gelegenen und sehr persönlich geführten Starthotel Don Curro können Sie Ihre Zimmer ab 14 Uhr beziehen. Tipps für den Vorabend in Málaga, der zur freien Verfügung steht, finden Sie in den "Rotalis-Reiseinformationen".
Wenn möglich, sollten Sie sich einen Besuch des Picasso-Museums in unmittelbarer Nähe des Hotels nicht entgehen lassen (samstags bis 21 Uhr geöffnet). Die weltweit einzigartige Sammlung wurde von der Familie des malagueñischen Künstlers gestiftet. Die Übernachtung von Samstag auf Sonntag (inkl. Frühstück) ist in Ihrem Reisearrangement enthalten.

1.Tag Sonntag: Málaga - Ronda (42 km)
In gut einstündiger Fahrt bringt uns ein komfortabler Reisebus in das weiße Dorf Cañete la Real auf knapp 800 m Höhe, wo unsere Radreise beginnt. Bereits am Startpunkt eröffnen sich herrliche Blicke bis weit in die Serranía de Ronda hinein. Wir rollen durch eine weitläufige Landschaft von schimmernder roter Erde, Olivenhainen, Sonnenblumen- und Kornfeldern, mit gelegentlichen Felsformationen auf den Anhöhen. Zur Mittagszeit erreichen wir das wegen seiner Höhlenwohnungen einzigartige pueblo blanco Setenil de las Bodegas. Am Nachmittag führt unsere Route mal bergauf mal bergab durch kleine Ortschaften nach Ronda, unserem heutigen Etappenziel. Dort erwartet uns das traditionreiche Hotel Reina Victoria, in dem bereits Rainer Maria Rilke nächtige. Nur bei dem Termin am 08.10. übernachten wir im ebenfalls zentral gelegenen und stilvollen Hotel Sevilla. Am Abend werden wir nach einer Führung durch die ehemals als uneinnehmbar angesehene maurische Festungsstadt (Besichtigung der ältesten Stierkampfarena Spaniens) in einem typisch andalusischen Restaurant im Zentrum Rondas einkehren.

2.Tag Montag: Ronda - Arcos de la Frontera (41 km)
Am Morgen bringt uns ein Bus hoch in die üppig grün bewachsene Sierra de Grazalema mit reicher Flora. Kurz hinter dem gleichnamigen Ort erwartet uns von Puerto de las Palomas ein überwältigender Fernblick. Mit etwas Glück sehen wir auch die hier heimischen Gänsegeier. Mit einer Spannweite von über 2 Metern zählen sie zu den größten Vögeln Europas. Der Radeltag beginnt mit einer wunderschönen Abfahrt durch die Bergwelt der betischen Kordillere nach Zahara de la Sierra mit seiner beeindruckenden Nasridenburg aus dem 12. JhJahrhundert. Am Nachmittag radeln wir entlang der stillgelegten wildromantischen Bahnstrecke Via Verde de la Sierra bis ins oberhalb des Rio Guadalete gelegene Puerto Serrano. Nach kurzer Busfahrt erreichen wir das vielleicht ursprünglichste Städtchen Andalusiens, das spektakulär auf einem schroffen Felsrücken gelegene Arcos de la Frontera. Wir nächtigen in dem einfach, aber sehr herzlich geführten und charmanten Hotel El Convento" bei den Frühjahrsterminen. Im Herbst empfängt uns das Hotel Los Olivos. Nach einem kleinen Stadtrundgang lassen wir unseren Tag in einem landestypischen Restaurant in der Altstadt ausklingen.

3.Tag Dienstag: Arcos de la Frontera - Sevilla (41 km)
Wir überbrücken die wenig reizvolle Stadtausfahrt von Arcos mit einem kurzen Transfer. Unsere Radpartie beginnt auf einer kleinen Anhöhe, von der wir einen schönen Blick über die Weiten des Guadalquivir Tales haben. Mit unseren Rädern umrunden wir den kleinen Gebirgszug Las Cabezas de San Juan und durchqueren dabei ein Naturschutzgebiet mit kleinen Seen, das vielen Vögeln als Brutplatz dient. Bereits zur Mittagszeit steigen wir im Städtchen Lebrija in den Zug und erreichen nach kurzer Bahnfahrt Sevilla, die Hauptstadt Andalusiens. Über diese Stadt schrieb Fernando Herrera im 16. Jahrhundert: Du bist nicht Stadt, sondern eine Welt - in dir kann man zusammen bewundern, was woanders verstreut - Teil Spaniens, viel größer als das Ganze. Mitten in der Altstadt Sevillas empfängt uns das äußerst charmante und gepflegte Hotel Casas de la Juderia. Nach einer ausführlichen Stadtbesichtigung einschließlich Giralda und Alcázar essen wir zu Abend in einem sehr stilvollen Restaurant der Altstadt.

4.Tag Mittwoch: Sevilla - Palma del Rio (47 km)
Mit dem Bus gelangen wir in etwa eineinhalbstündiger Fahrt hoch in die Sierra Norte de Sevilla. Unsere Radtour verläuft zunächst entlang des Stausees Embalse de José Torán bis zum kleinen Dorf La Puebla de los Infantes. In weiterer Folge führt die Route mal bergauf, meist jedoch abwärts durch eine traumhafte Landschaft von Korkeichen und Kastanienbäumen bis zum Stausee El Retortillo. Mit etwas Glück sehen wir hier auch die berühmten iberischen schwarzen pata negra Schweine. Nach der Mittagsrast radeln wir auf einsamen Wegen durch den Parque National Sierra de Hornachuelos. Vielen bedrohten Tier- und Vogelarten dient er als eines der letzten Rückzugsgebiete. Am späten Nachmittag erreichen wir wieder das Tal des Guadalquivir. Die letzten Radkilometer führen durch ausgedehnte Orangenplantagen. Heute empfängt uns die Hospedería de San Francisco, ein ehemaliges Franziskanerkloster aus dem 15. Jh., ausgestattet mit antiken Möbeln und Wandmalereien - ein besonders charmantes Hotel mit Schwimmbad, umgeben von einem Ziergarten im Renaissancestil. Wir essen wie einst die Mönche im ehemaligen Refektorium.

5.Tag Donnerstag: Palma del Rio - Córdoba (52 km)
Nach halbstündiger Busfahrt erreichen wir Barrockstadt Ecija. Auf einem kleinen Rundgang erkunden wir die sehenswerte Altstadt mit seinen zahlreichen Türmen, die Ecija auch ihren Beinamen Stadt der Türme eingebracht hat. Es bleibt noch etwas Zeit für eine Kaffeepause, bevor wir mit unseren Rädern wiederum eine zu einem Radweg umgestaltete Bahntrasse erreichen (via verde). Die heutige Strecke führt überwiegend verkehrsfrei durch die Campina Ebene. Am Ende des Radtages erreichen wir die ehemalige Hauptstadt des Kalifats von Córdoba. Im Mittelalter war Córdoba eine der größten und modernsten Städte Europas. Nach einer Fahrt durch die Altstadt erreichen wir unser Hotel für die nächsten zwei Nächte, das unweit der Plaza Corredera gelegene Maciá Alfaros.(Doppelübernachtung) Zu Abend essen wir in einem landestypischen Restaurant.

6.Tag Freitag: Córdoba - Sierra Morena - Córdoba (44 km)
Am Morgen bringt uns ein Bus in die Sierra Morena. Diese wildromantische Gegend ist von aus gedehnten Pinien- und Korkeichenwäldern sowie einer beeindruckenden Einsamkeit geprägt. Die Route führt auf kaum befahrenen Sträßchen meist bergab, mit zwei längeren und gelegentlichen kürzeren Gegenanstiegen in Richtung Córdoba. Hin und wieder passieren wir Landgüter, die auf Kampfstierzucht spezialisiert sind und in Andalusien einen besonders guten Ruf genießen. Auf einer Anhöhe kurz vor der Schlussabfahrt genießen wir noch einen traumhaften Blick über Córdoba und die Guadalquivir Ebene. Wieder zurück in Córdoba haben sie noch die Möglichkeit einen kleinen Bummel durch die engen Gassen der Altstadt zu machen oder den Radtag an der nahen Plaza Corredera ausklingen zu lassen. Zum Abschluss der Reise empfängt uns ein traditionsreiches Restaurant unweit der Mezquita.

7.Tag Samstag: Córdoba - Málaga
Nach einem geführten Stadtrundgang einschließlich Mezquita und Judería steigen wir am späten Vormittag gemeinsam in den Bus nach Málaga. Sollten Sie hingegen noch einen Zusatzaufenthalt in Andalusien planen, finden Sie hierzu Tipps in den Rotalis Reiseinformationen, die Sie mit der Teilnahmebestätigung erhalten. Am späten Nachmittag haben Sie über Frankfurt gute Verbindungen zu fast allen deutschen Flughäfen.

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Veranstalter: Rotalis Reisen

Porto - Santiago de Compostela - Porto
Pilgerstädte in bezauberndem Kostüm

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Jakobsweg und Santiago
Portwein und Alvarinho
Historische Hotels und Pousadas

Eine geführte Radrundreise durch das Minho und Galicien, die "Gartenlandschaften" Portugals und Spaniens. Romantisches Hügelland, grüne Täler, Gischt schäumende Brandung, üppige Vegetation im Wechsel mit malerischen Dörfern und Städten. Porto und Santiago de Compostela - UNESCO Weltkulturerbe - kulturhistorische Höhepunkte der Fahrradreise.

Anreisetag: Samstag
Am Samstag erwartet Sie im Stadtzentrum das Hotel "Infante de Sagres", ein sehr stilvolles,
mit zahlreichen Antiquitäten ausgestattetes Hotel, das Sie in vergangene Zeiten zurückversetzen und bezaubern wird.
Am frühen Abend zeigen wir Ihnen unter fachkundiger Führung die an Sehenswertem reiche Altstadt. (Treffpunkt: Um 17.:30 Uhr treffen wir uns in der Hotelhalle).
Die Übernachtung von Samstag auf Sonntag (inklusive Frühstück) ist bereits in Ihrem Reisearrangement enthalten. zu einer fachkundigen Führung durch die an Sehenswertem reiche Stadt, um uns dann bei einem Glas Portwein in außergewöhnlichem Ambiente näher kennenzulernen. Das Abendessen ist am Anreisetag individuell, doch werden Sie bei der Stadtführung einige Tipps erhalten, um Ihnen die Wahl unter der Fülle von Restaurants zu erleichtern. Die Übernachtung mit Frühstück von Samstag auf Sonntag ist im Reisepreis inbegriffen.

1.Tag Sonntag: Porto - Padrón (28 km)
Am Morgen verlassen wir die Perle an der Douromündung. Ein Bus bringt uns in etwa
zweieinhalb Stunden 200 km nordwärts auf eine Anöhe unweit von Catoira, wo unsere Radreise beginnt. An der Mündung des Ulla in Catoira stehen die Reste der Festung Torres de Oeste, die den Hafen von Padrón einst gegen die Wikinger schützen sollte. Dem Fluss folgen wir auf abgeschiedenen reizvollen Wegen bis in die Stadt. Hier landete einst das Schiff, das den Leichnam des heiligen Jakobus von Jaffa zurück an seine erste missionarische Wirkungsstätte brachte. In der Iglesia Parroquial steht unter dem Altar der Stein (pedrón), an dem das Schiff der Legende nach festmachte. In der im 17. Jahrhundert am Stadtrand erbauten ehemaligen erzbischöflichen Sommerresidenz befindet sich heute das komfortable Hotel "Pazo de Lestrove", in dem Sie sich sicher wohl fühlen werden. Zum Abendessen werden wir mit galizischen Spezialitäten verwöhnt.

2.Tag Montag: Padrón - Santiago de Compostela (34 km)
Die Jakobsmuschel, Wegweiser auf den zahlreich aus allen Himmelsrichtungen nach Santiago
führenden Pilgerwegen, begleitet uns, wenn wir per Rad immer wieder auf romantischen
Pfaden des portugiesischen Jakobswegs durch das Hügelland in den drittgrößten Wallfahrtsort der Welt "pilgern". Am späteren Nachmittag zeigen wir Ihnen auf einem Stadtrundgang nicht nur die Kathedrale, in der die Gebeine des Heiligen Jakobus aufbewahrt werden - zugleich Zentrum und Ursprung der Stadt -, sondern auch die Altstadt mit ihren barocken und klassizistischen Bauwerken. Trotz des omnipräsenten Jakobus entwickelten sich in Santiago dank der Universität und dank seiner Bedeutung als politisches Zentrum Galiciens Leben und Kultur auch abseits des Pilgerdaseins. Unser heutiges Quartier ist das zentral und dennoch ruhig gelegene erstklassige "AC Palacio del Carmen", ein ehemaliges Kloster, in dem Altertum und Moderne architektonisch gekonnt kombiniert wurden. Zum Abendessen empfängt uns ein viel gelobtes Restaurant unweit des Hotels.

3.Tag Dienstag: Santiago de Compostela - Gondarém (47 km)
Ein Bus bringt uns nach dem Frühstück in gut einer Stunde an den Rio Minho in die
portugiesische Grenzstadt Monção, bekannt durch ihre sulfathaltigen Thermalquellen und
den seltenen Alvarinho-Wein. Auf einer ehemaligen Bahnlinie folgen wir dem Verlauf des Minho, der sich seinen Weg durch das urtümliche Gebirgsland gebahnt hat, bis nach Valença.
Mächtige Mauern umgeben die auf einem Hügel gelegene hübsche und geschäftige Altstadt,
die einst zum Bollwerk gegen das ans andere Ufer angrenzende Spanien ausgebaut wurde. Weitgehend abseits größerer Straßen nähern wir uns Vila Nova de Cerveira, auch "Stadt der Künste" genannt. Alle zwei Jahre im Spätsommer treffen sich namhafte Künstler, Literaten und Musiker zu der hier in den Gassen und auf den Plätzen stattfindenden Kunstbiennale. Auch außerhalb dieser Zeit zieren Skulpturen das kleine mittelalterliche Städtchen. Nur gut 2 km weiter empfängt uns auf einer Anhöhe mit herrlichem Blick über den Minho das Hotel "Boega", ein liebevoll renoviertes Herrenhaus aus dem 17. Jahrhundert. Wir lassen den Abend bei einem stilvollen Abendessen im hoteleigenen Restaurant ausklingen.

4.Tag Mittwoch: Gondarém - Viana do Castelo (38 km)
Vorbei an mehreren Inseln, auf denen teilweise noch Wildpferde leben, gleiten wir am Vormittag zunächst 9 km per Boot auf dem Rio Minho bis zu dessen Mündung in den Atlantik beim Festungsstädtchen Caminha. Sehenswert ist hier der Stadtplatz Largo Terreiro mit seinem eindrucksvollen Ensemble mittelalterlicher Häuser. Besonders beeindruckt
die Wehrkirche Igreja Matriz mit ihrer Kassettendecke im Artesonado-Stil. Weiter führt unsere Radstrecke gen Süden entlang der Costa Verde, geprägt durch weitläufige Sandstrände, Dünen, sowie ihre Felsenküste mit zahlreichen Klippen. An der Mündung des Rio Lima am Fuße des Monte Santa Luzia liegt Viana do Castelo, dessen Reiz und strategische Lage schon die Römer erkannten und dem Ort den Beinamen "die Schöne" verliehen. Auch heute noch bezaubert die Altstadt mit ihren Häusern und Palästen im Renaissance- und Manuelinischen Stil. Reger Handel im Mittelalter und eine große Fischfangflotte begründeten ihren Wohlstand. Nach der Stadtbesichtigung bringt uns die Standseilbahn auf den Stadthügel. Hier thront die Igreja de Santa Luzia, eine neobyzantinische Wallfahrtskirche. Dank des phantastischen Blicks über den Atlantik und die Mündung des Rio Lima zählt der prächtige Palast der "Pousada Monte de Santa Luzia", in dem wir heute erwartet werden, zu den schönstgelegenen Pousadas Portugals (Schwimmbad). Zum Abendessen empfängt uns das Restaurant der Pousada.

5.Tag Donnerstag: Viana do Castelo - Bouro Santa Maria (36 km)
Am Morgen bringt uns ein Bus durch das reizvolle Limatal ins Landesinnere in den Nationalpark Peneda-Gerês. Am Grenzübergang zu Spanien, der Portela do Homem, besteigen wir wieder unsere Räder und durchstreifen die urwüchsige Landschaft zwischen schroffen Granitgipfeln und tief eingeschnittenen Tälern. Zunächst radeln wir durch ausgedehnte Eichenwälder und bezwingen einmal eine Anhöhe. Nicht selten begegnen wir hier in großer Zahl weidenden Wildpferden. Auf windungsreicher Abfahrt mit stets wechselnden Panoramen geht es dann über 700 Höhenmeter bergab zum Stausee da Caniçada.
Wir durchfahren Gerês, touristisches Zentrum des Parks und Heilbad, dessen Glanzzeit
allerdings unübersehbar vorüber ist. Dem tief eingeschnittenen Flussbett des Rio Cávado folgend, erreichen wir unser Etappenziel Santa Maria do Bouro mit seiner imposanten Pousada (Schwimmbad). Von weitem als Ruine erscheinend, ist diese moderne Herberge architektonisch gekonnt in ein ehemaliges Kloster integriert, ohne den Charakter des alten Gemäuers zu zerstören. Von weitem als Ruine erscheinend, ist diese moderne Herberge architektonisch gekonnt in ein ehemaliges Kloster integriert, ohne dabei den Charakter des alten Gemäusers zu zerstören. Das Abendessen wird uns in der ehemaligen Klosterküche serviert.

6.Tag Freitag: Bouro Santa Maria - Porto (16 km)
Nach einem anderthalbstündigen Bustransfer vor die Tore Portos nach Matosinhos an der Atlantikküste schwingen wir uns auf den Sattel, um uns entlang eines herrlich breiten Strandes der Stadt am Douro zu nähern. Bei schönem Wetter empfiehlt sich eine Badepause oder zumindest ein kurzer Stopp an einem der beliebten Strandcafés. Der Promenade folgend radeln wir an der Mündung des Douro vorbei und weiter am Fluss entlang bis in das Herz der Altstadt zur charmanten Praça da Ribeira. In unmittelbarer Nähe befindet sich die wohl berühmteste der fünf Brücken, die im Stadtgebiet den Douro überspannen. Zur kühnen Konstruktion der Bogenbrücke Ponte de Dom Luis I äußerte sich Paul Morand: "Porto hat seinen Eiffelturm horizontal über den Fluss gelegt". Über sie gelangen wir nach Vila Nova de Gaia, das Zentrum des Portweinhandels, um eine Verkostung bei einem traditionellen Produzenten zu genießen. Am späten Nachmittag radeln wir zu der am Douro und Stadtrand liegenden luxuriösen Pousada "Palacio do Freixo", eine Herberge, die uns ins 19. Jahrhundert zurückversetzt und gleichwohl überragenden Komfort bietet. Das hauseigene Restaurant empfängt uns zum Abschlussessen.

7.Tag Samstag: Porto
Am Morgen haben Sie noch Zeit, sich im Wellnessbereich des Hotels oder in dem am Fluss gelegenen Garten zu entspannen. Sie sind aber auch mit dem Taxi in 5 Minuten in der Altstadt, wenn Sie dort noch das Flair dieser alten Hafenmetropole genießen möchten. Von der Pousada "Palacio do Freixo" erreichen Sie den Flughafen per Taxi in 30 Minuten (Transfer nicht im Reisepreis enthalten). Da Porto eine Fülle weiterer Sehenswürdigkeiten zu bieten hat und immer wieder aufs Neue fasziniert, empfehlen wir Ihnen einen Zusatzaufenthalt in der Pousada "Palacio do Freixo".

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Veranstalter: Rotalis Reisen

Die großen Masurischen Seen
Klare Seen und dunkle Alleen

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Kristallklare Seen
Geschichtsträchtiges Warschau
Einsame Weiten

Eine organisierte Radtour mit Sehnsüchte, Erinnerungen, Emotionen. Radeln durch das Land der dunklen Wälder und kristallklaren Seen, zu Stinthengst und Wojtek, Barszcz, Bigos, Pierogi, Bärenfang und Zubrówka. Herzliche Begegnungen mit Menschen. Zeitreise in ein Land ohne Eile, Balsam für die Seele.

Anreisetag: Samstag
Ihr Hotelzimmer steht Ihnen ab 14 Uhr in Warschaus führendem Hotel "Bristol" zur Verfügung. Nur wenige Gehminuten sind es von hier zum Stadtschloss und in die historische Altstadt. Am Nachmittag zeigen wir Ihnen auf einem Stadtrundgang unter kundiger Führung die wesentlichen Teile des geschichtlichen Warschaus (Treffpunkt 17.15 Uhr in der Hotelhalle). Die Stadtführung, sowie die Übernachtung mit Frühstück von Samstag auf Sonntag ist im Reisepreis inbegriffen. Die pulsierende Metropole Warschau bietet sich geradezu an für einen Zusatzaufenthalt. Die Reservierung nehmen wir sehr r
ggerne für Sie vor.

1.Tag Sonntag: Warschau - Rudczanny (16 km)
Am Vormittag bringt uns der Bus nach Popiellnen auf einer Landzunge im Spirdingsee, dem größten der Masurischen Seenplatte. Hier werden in einer Forschungsstation erfolgreich Wildpferde (Tarpane) zurückgezüchtet, wovon man sich eine neue Rasse von Nutzpferden erwartet. Nach Übernahme und Anpassung der Räder durchradeln wir die Gehege mit ihren Stallungen. Dann führt unsere Route knapp zwei Stunden durch eines der größten polnischen Waldgebiete, die Johannisburger Heide. Dort begegnen wir mit etwas Glück einer der inzwischen heimisch gewordenen Tarpanherden. Bei ungünstiger Witterung bringt uns der Bus ab Warschau direkt zum Tagesziel, wo uns das versteckt an einem waldumstandenen See liegende Hotel "Nidzki" erwartet.

2.Tag Montag: Rudczanny - Sensburg (36 km)
Erster Höhepunkt der Reise ist eine gut zweistündige Kanufahrt auf der Kruttinna, für manche "Europas schönste Paddelroute". Wir bewegen uns mit leichtem Paddelschlag auf einem langsam und gleichmäßig fließenden Fluss ohne jegliche Hindernisse durch das Grün dichter Baumkronen, ein besonderer Genuss, auch für den Ungeübten. Auf dem Weg zur Einstiegstelle radeln wir durch einen Weiler russischer Bauweise: Eckertsdorf. Hier gründeten von der russischen Orthodoxie verfolgte "Altgläubige" vor 150 Jahren eine Klosteranlage. Später passieren wir an einer Waldlichtung das Geburtshaus des Dichters Ernst Wiechert. Die weitere Route führt bis zum Tagesziel über große landwirtschaftliche Flächen mit ständig wechselnden Blicken auf einsam gelegene Seen und Teiche. Dort erwartet uns das "Mercure Mragowo", ein mit jedem Komfort ausgestatteter Hotelkomplex, ruhig und hoch über dem Ufer des Czos-Sees gelegen (Schwimmbad).

3.Tag Dienstag: Sensburg - Rastenburg (48 km)
Wir radeln durch ursprüngliche Landstriche, aufgelockert durch verschlafene Dörfer. Weit geht der Blick über Flächen reichen Bauernlandes, gelegentlich über die russische Grenze hinweg, bis zu den ersten Anhöhen ostpreußischen Kernlandes. Zur frühen Mittagsstunde erreichen wir einen der bedeutendsten polnischen Wallfahrtsorte, Heiligelinde, und stehen dort vor einer Kirche in verschwenderischem Barock, bis vor einem halben Jahrhundert die einzige katholische Kirche im damals protestantischen Masurennen. Die Stilelemente lassen die Hand ihres aus Tirol stammenden Baumeisters und dessen Gehilfen erahnen. Das Tagesziel Rastenburg ist eine der größeren Städte Ostpreußens. Das heutige Ketrzyn leitet sich von einem Spross preußischen Militäradels ab, der seinen Namen (von Winkler in Ketrzyski) polonisierte, nachdem er zum leidenschaftlichen Verfechter eines polnischen Masuren geworden war. Wir übernachten im freundlich geführten Mittelklassehotel "Koch", das sich durch eine vorzügliche Küche auszeichnet.

4.Tag Mittwoch: Rastenburg - Lötzen (37 km)
Traurige Hauptsehenswürdigkeit der heutigen Etappe ist die eine halbe Radelstunde östlich gelegene Wolfsschanze. Von dieser Bunkerfestung aus plante und steuerte Hitler im Wesentlichen den Wahnsinn seines Vernichtungskrieges, als er hier in den Jahren 1941 bis 1944 nahezu 800 Tage verbrachte und am 20. Juli 1944 das einzig entscheidende Attentat auf ihn überlebte. Kaum jemand kann sich eines beklemmenden Gefühls entziehen bei der Wanderung durch den dichten Wald mit seinen gewaltigen Betonüberresten. Auf einsamer Route erreichen wir einen sehr schönen Picknickplatz mit Badestrand und sind dann bereits gegen 16 Uhr in der "nordmasurischen Sommerhauptstadt" Lötzen, im Herzen des masurischen Seenparadieses. Wir wohnen zwei Nächte etwas außerhalb im direkt am Ufer gelegenen Hotel "Europa".im sehr komfortablen Hotel St. Bruno, einer liebevoll restaurierten Burg des Deutschen Ordens aus dem 13. Jahrhundert.

5.Tag Donnerstag: Lötzen - Steinort - Lötzen (24 km)
Mit einem komfortablen Schiff kreuzen wir vormittags auf einer der schönsten Routen der masurischen Seen. Auf dem Dobenersee umrunden wir die kleine Wolfgangsinsel, auf der über 700 Kormorane in den Baumkronen siedeln beziehungsweise siedelten. Als Folge der durch diese Überpopulation entstandenen weitgehenden Entlaubung des Inselwaldes bietet sich ein fast surrealistisches Bild dieses Großvogelreservats. Unsere Räder erwarten uns in Steinort, über 500 Jahre Stammsitz der Grafen Lehndorff, das Barockschloss heute nur noch eine Ruine von morbider Pracht. Auf der Rückfahrt mit dem Rad nach Lötzen bieten sich noch einmal herrliche Panoramen der Seenlandschaft mit ihrer reichen Vogelwelt. Mit viel Glück kommen hier auch einmal Seeadler in den Blick. Zu einem rustikalen Abendbrot an Bord bringt uns abends ein gemütliches Privatboot in die Inselwelt des südlichen Kissainsees. Zweite Übernachtung im Hotel "Europa".St. Bruno.

6.Tag Freitag: Lötzen - Nikolaiken (41 km)
Um einer vom Autoverkehr stärker belasteten Straße zu entgehen, gelangen wir mit unserem "Privatboot" vom Vorabend in einer guten halben Stunde ans andere Ufer des Löwentin-Sees. Auf der Radelroute zum Tagesziel offenbart sich uns noch einmal die masurische Naturlandschaft in ihrer ganzen Schönheit: Seen und Kanäle, Moore, Wälder, die Vielfalt der Vogelwelt und noch einmal Seen.
Unser Tagesziel, das oft als "masurisches Venedig" bezeichnete Nikolaiken, erreichen wir so rechtzeitig, dass Sie sich noch gut in diesem stimmungsvollen Ort umsehen können. Hierbei wird dann auch offenbar, was es mit dem "Stinthengst" auf sich hat. Zum Reiseabschluss wohnen wir im Hotel Mazurski Dworek, einem komfortablen Haus mit eigenem Badestrand, etwas außerhalb des Ortes gelegen.

7.Tag Samstag: Nikolaiken - Warschau
Am Vormittag bringt uns ein komfortabler Bus nach Warschau zurück, das wir gegen Mittag erreichen. Sie haben dann noch Flugverbindungen in alle deutschen Städte (Rückflug möglich ab 15 Uhr). Auch erreichen Sie Berlin noch mit dem Eurocity. Nachtzugverbindungen mit Schlaf- und Liegewagen bestehen täglich nach Dresden über Görlitz bzw. Düsseldorf/ Köln über Berlin/Hannover und nach Wien. Hinweise für Gäste, die mit dem Zug nach Warschau und zurück reisen und in Berlin Zwischenstation machen möchten, ersehen Sie aus den Ihnen mit der Teilnahmebestätigung zugehenden "Rotalis-Reiseinformationen".

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Veranstalter: Rotalis Reisen

Südafrika
Die ganze Welt in einem Land

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Vom Krüger Nationalpark zum Kap der guten Hoffnung fernradreisen
Radeln an den Stränden des Indischen Ozeans entlang der Garden Route
Die Geschichtsreise von van Riebeeck über Sir Cecil Rhodes zu Nelson Mandela

Vom Krügerpark zum Tafelberg und Kap der Guten Hoffnung. Die "Big Five", Springböcke, Strauße, Delfi ne und Wale. Urwald, die kleine Karoo und die Winelands. Eine Radreise von den endlosen Stränden des Indischen Ozeans zu den Klippen des Atlantik, vom Tsitsikamma-Urwald zum Kap Fynbos. Voortrekker, Farbige, Xhosa, Zulu. Eine Geschichte von van Riebeeck über Sir Cecil Rhodes zu Nelson Mandela und Bischof Tutu. Eine Reise durch die ganze Welt in einem Land.

1.Tag: Samstag
Flug am Samstagabend ab München mit der South African Airways nach Johannesburg.

2.Tag Sonntag: Johannesburg - Krüger National Park
Am Sonntagmorgen Ankunft in Johannesburg (die Flugdauer beträgt etwa 10 Stunden mit höchstens einer Stunde Zeitverschiebung, je nach Jahreszeit). Sie treffen Ihre Reisebegleiter direkt nach der Zollabfertigung am Flughafen. Gemeinsam begeben wir uns auf die etwa fünfstündige Busfahrt nach Hazyview am Rande des Krüger National Parks. Ein besonderes Erlebnis ist dabei die spektakuläre Abfahrt hinunter in das subtropische Lowveld. Am Ortsrand von Hazyview erwartet uns die herrlich am Sabie River gelegene und sehr komfortable "Kruger Park Lodge". Bereits beim Abendessen in dem direkt am Fluss gelegenen Restaurant erleben wir die Geräuschkulisse Afrikas.

3.Tag Montag: Krüger National Park
Wir widmen den Tag der afrikanischen Tierwelt im Krüger National Park, dessen Fläche der Größe Belgiens entspricht. Hier leben etwa 3000 Nilpferde, 9300 Elefanten, 2000 Leoparden und 30.000 Steppenzebras sowie über 500 Vogelarten. Bei Wildbeobachtungsfahrten in offenen Landrovern werden wir mit etwas Glück die "Big Five" (Büffel, Nashörner, Elefanten, Löwen und Leoparden) erspähen können. Zweite Übernachtung in der "Kruger Park Lodge".

4.Tag Dienstag: Krüger National Park - Port Elizabeth
Nach dem Frühstück fahren wir auf einer Panorama-Route durch die östlichen Drakensberge wieder in Richtung Johannesburg. Auf dem Weg bieten sich einmalige Ausblicke in den Blyde River Canyon. Wir erkunden die Bourke’s Luck Potholes, ein System bizarr geformter Strudellöcher am Zusammenfluss des Blyde und Treur River, und genießen den berühmten Ausblick zu den Three Rondavels. Nach diesen landschaftlichen Höhepunkten fliegen wir am Abend von Johannesburg nach Port Elizabeth, wo uns das am Indischen Ozean gelegene Hotel "Brookes Hill Suites" erwartet.

5.Tag Mittwoch: Port Elizabeth - Tsitsikamma (36 km)
Unsere Fahrradreise beginnt in Clarkson am Anfang der Garden Route. Wir radeln auf leichtem Terrain durch eine Weide- und Waldlandschaft, im Norden umrahmt von den Tsitsikammabergen, nach Süden hin vom Indischen Ozean. Am Nachmittag erreichen wir das charmante, aus Chalets bestehende "Tsitsikamma Village Inn".

6.Tag Donnerstag: Tsitsikamma - Plettenberg Bay (38 km)
Nach einer Abfahrt in den Urwald des Tsitsikamma National Parks gelangen wir an den Storms River. Während einer einstündigen Wanderung überqueren wir die einmalige Hängebrücke direkt über der Flussmündung, in der sich in wild tosendem Schauspiel der Storms River in den Indischen Ozean ergießt.
Am Nachmittag radeln wir im tiefsten Urwald der Bloukransriverschlucht. Nachdem wir am Bloukrans River die Grenze zwischen den Provinzen Eastern und Western Cape überschritten haben, erreichen wir nach einem Anstieg und anschließender rasanter Abfahrt Nature’s Valley mit seinem kilometerlangen einsamen Strand. Im nahe gelegenen Plettenberg Bay nimmt uns das angenehme "The Dunes Hotel & Resort" auf .

7.Tag Freitag: Plettenberg Bay - Wilderness (22 km)
Am Morgen begeben wir uns auf eine zwei- bis dreistündige Wanderung durch die einzigartige, mit Fynbos überzogene Halbinsel des Robberg Nature Reserve, eine aus rotem Sandstein ins Meer ragende Halbinsel. Mit etwas Glück können wir Wale und Delfine beobachten, auf jeden Fall aber die dort ansässige Robbenkolonie. Nach einer Mittagsrast in dem Urlaubsörtchen Knysna radeln wir auf manchmal etwas beschwerlicher, aber meist gut befahrbarer Naturpiste durch den einsamen Lake District nach Wilderness. Wir erreichen unsere am Indischen Ozean gelegene Unterkunft "Views Boutique Hotel" (bei Termin 3 "The Wilderness Hotel") am späten Nachmittag.

8.Tag Samstag: Wilderness - Oudtshoorn (32 km)
Unser Bus bringt uns über den Outeniqua-Pass in die Kleine Karoo. Dort besichtigen wir die weltberühmten Cango Caves, aus Kalkstein geformte gigantische Tropfsteinhöhlen. Per Rad durchqueren wir die spektakuläre Schoemansschlucht, bevor wir eine Straußenfarm erreichen. Hier erfahren wir Details über das Leben der Strauße und deren wirtschaftliche Bedeutung für die Region um Oudtshoorn. Nach einer Fahrt mit weiten Ausblicken über die Kleine Karoo begrüßt uns das Afrikaaner-Ehepaar Pieter und Hilda Retief im charmanten "Adley House" in Oudtshoorn. Am Abend lädt Pieter zu einem original südafrikanischen "Braai" (Barbecue) ein.

9.Tag Sonntag: Oudtshoorn - Swellendam (36 km)
Von der Straußenhaupstadt aus durchqueren wir per Bus die Kleine Karoo in Richtung Osten an den Swartbergen entlang, immer wieder mit traumhaften Ausblicken über die karge, end-lose Steppe. Von Barrydale radeln wir durch die imposante Tradouwschlucht hinunter in das kleine, von Missionaren gegründete Städtchen Suurbraak. Am späten Nachmittag erreichen wir in leichtem Auf und Ab Swellendam, die 1743 gegründete und somit drittälteste Stadt Südafrikas. Wir logieren in dem hervorragenden "Guest House De Kloof".

10.Tag Montag: Swellendam - Hermanus (35 km)
Am Morgen besichtigen wir das Drostdy Museum, ehemaliger Sitz des Bezirksrichters, und erhalten einen Einblick in das Leben der Buren im 18. Jh. Die Radetappe führt entlang des Breede River durch ein von Obst- und Weinanbau geprägtes Tal. Unsere Mittagsrast verbringen wir auf einem in der Nähe von Robertson gelegenen Weingut, mit der Möglichkeit, einige der lokalen Weine zu verkosten. Weiter geht es mit unserem Begleitfahrzeug wieder in Richtung Küste in das geographisch bereits am Atlantik gelegene romantische Städtchen Hermanus. Im Oktober/November kann man nicht selten direkt von der Uferpromenade aus südliche Glattwale beobachten, auf die üblicherweise der "Whalecrier" mit seinem Horn aufmerksam macht. Wir nächtigen im komfortablen Gästehaus "Auberge Burgundy".

11.Tag Dienstag: Hermanus - Zevenwacht (30 km)
Die heutige Radelstrecke nach Gordon’s Bay führt fast ausschließlich auf einer kleinen, von einigen mäßigen Anstiegen charakterisierten Küstenstraße an der False Bay entlang. Bei guter Sicht haben wir die gegenüberliegende Kaphalbinsel immer im Auge, die "Mutterstadt" bereits in der Ferne sichtbar. In Gordon’s Bay erwartet uns lebendiges Treiben entlang der Strandpromenade. Hier bekommen wir einen ersten Eindruck des multikulturellen Kapstadt. Am Abend empfängt uns das herrlich an der "Stellenbosch Wine Route" gelegene "Zevenwacht Country Inn" mit eigenem Weinanbau und gemütlichem Restaurant im kapholländischen Stil.

12.Tag Mittwoch: Zevenwacht - Franschhoek (32 km)
Am Morgen radeln wir ab Stellenbosch auf kleinen Straßen zum Naturschutzgebiet Jonkershoek, in dem wir auf Feldwegen eine Schleife von etwa 12 km ziehen. Die Landschaft erinnert hier an die Schweiz - bewaldeter Talboden, umgeben von steilen Felswänden - und hat wenig gemeinsam mit der nur wenige Kilometer entfernten Gegend um Stellenbosch. Der Spruch "die ganze Welt in einem Land" wird hier eindrucksvoll belegt. Am Nachmittag besichtigen wir in Stellenbosch das Dorp Museum und dessen historische Gebäude, die uns das Leben der Afrikaaner ab dem frühen 18. Jh. näher bringen. Sie haben dann Zeit, durch die historische Universitätsstadt zu bummeln, bevor wir mit dem Bus das nahe gelegene Franschhoek (französische Ecke) erreichen. Es erwartet uns das angenehme Hotel "Basse Provence" (bei Termin 3 im "Protea Franschhoek"). Zu Abend essen wir in einem für seine französisch inspirierte Küche bekannten Restaurant.

13.Tag Donnerstag: Franschhoek - Kapstadt
Unser Begleitfahrzeug bringt uns am Morgen auf den Franschhoek-Pass in das Mount Rochelle Nature Reserve, wo wir eine zweistündige Wanderung mit großartigen Ausblicken auf die Winelands um Franschhoek unternehmen. Die Vielfalt an Fynbos (1300 Pflanzenarten) in diesem Naturschutzgebiet ist überwältigend. Am frühen Nachmittag fahren wir nach Kapstadt und besichtigen im Township Khayelitsha einen Kindergarten. Dieser Besuch erlaubt uns eine authentische Begegnung mit der farbigen Bevölkerung und ist sicherlich eine Bereicherung unserer Reise. An der Victoria und Albert Waterfront, im Zentrum von Kapstadt, empfängt uns das gediegene Hotel "The Portswood" (zwei Übernachtungen). Heute dinieren wir in einem afrikanischen Restaurant in der Innenstadt.

14.Tag Freitag: Kapstadt - Kapstadt (39 km)
Zunächst besichtigen wir den berühmten botanischen Garten Kirstenbosch am Fuß des Tafelbergs, um dann entlang der Kaphalbinsel in Richtung Kap der Guten Hoffnung zu fahren. Auf dem Weg machen wir einen Zwischenstopp in Boulder’s Beach und bestaunen eine der zwei afrikanischen Pinguin-Kolonien. Nachdem wir die Aussicht von der Spitze Afrikas verinnerlicht haben, radeln wir durch den Table Mountain National Park bis an den Strand von Kommetije. Hier endet unsere afrikanische Radreise. Mit dem Begleitfahrzeug geht es über die Höhenzüge des Atlantiks weiter nach Kapstadt. Zu unserem Abschlussessen sind wir in einem beliebten Restaurant direkt am Hafenbecken zu Gast. Zweite Übernachtung im Hotel "The Portswood".

15.Tag Samstag: Kapstadt
Wir begeben uns auf einen Rundgang durch die historische Innenstadt, bei dem wir u.a. das Parlamentsgebäude sowie die ehemaligen Gärten der niederländischen Vereinigten Ostindien-Kompanie sehen. Zum Abschluss bringt uns die Seilbahn auf den 1089 Meter hohen Tafelberg, um den spektakulären Blick über Kapstadt bis hin zu Robben Island zu genießen. Am frühen Nachmittag nehmen wir Abschied von Kapstadt und fahren zum Flughafen, um den Rückflug nach Deutschland anzutreten.
Kapstadt eignet sich selbstverständlich für einige Zusatznächte bzw. eine Verlängerungsreise zu den Viktoriafällen und dem Chobe Nationalpark.

16.Tag Sonntag
Nach unserem Nachtflug landen wir früh morgens in München. Von hier erreichen Sie problemlos fast alle deutschen Flughäfen.

Bei unserer Südafrikareise kooperieren wir mit einem örtlichen Partner, der sich in Zusammenarbeit mit uns der lokalen Logistik annimmt. Selbstverständlich haben wir, wie bei jeder anderen Rotalis-Reise, hohe Qualitätsmaßstäbe gesetzt und diese selbst vor Ort überprüft. Es begleiten Sie ein Rotalis Reiseleiter, ein örtlicher, Deutsch sprechender Reiseleiter und ein lokaler Fahrer. Ein Begleitbus, der die ganze Reisegesellschaft aufnehmen kann, befindet sich immer in der Nähe, je nach Personenzahl ein Mercedes Sprinter o.ä. bzw. ein Kleinbus (25-Sitzer). Südafrika ist ein riesiges Land, das eine von Europareisen abweichende Abwicklung erfordert. Die Entfernung zwischen Port Elizabeth und Kapstadt beträgt auf unserer Route über 850 km mit vielen unterschiedlichen Straßentypen und topographischen Gegebenheiten. Um bei derartigen Entfernungen ein möglichst optimales Radfahrerlebnis zu gewährleisten, sind häufig Transfers notwendig. Allerdings sind diese Teil des Reiseerlebnisses, so beispielsweise die Busfahrt durch die Steppe der Kleinen Karoo. Für diese Reise gilt eine Mindestteilnehmerzahl von 10 Personen. Bei einer Absage aufgrund zu weniger Teilnehmer erhalten Sie spätestens fünf Wochen vorab die Information. Auf dieser Reise sind Sie mit einem 21-Gang Trekkingrad mit Freilauf unterwegs. Alternativ können Sie gegen einen Aufpreis ein Elektrorad mieten.

3 TÄGIGE VERLÄNGERUNGSREISE VIKTORIAFÄLLE / BOTSWANA (1.375,- EUR p. Person / EZZ: 315,- EUR)

Erleben Sie die donnernden Wassermassen der Viktoriafälle und die afri­kanische Tierwelt auf eine besonders faszinierende Art. Übernachtungen in Botswana in einer idyllischen Lodge am Chobe-Fluss.

Enthaltene Leistungen:
· Eine Übernachtung mit Frühstück in Kapstadt
· Zwei Übernachtungen mit Halbpension in Botswana
· Alle Transfers / Flüge Kapstadt-Johannesburg-Victoria Falls und Victoria Falls-Johannesburg
· Eine Safarifahrt
· Eine Bootsfahrt im Chobe Nationalpark

Nicht enthalten: Visagebühren, Eintrittsgebühren

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Veranstalter: Rotalis Reisen

Die Inseln Süddalmatien
Blau-grünes Kroatien

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Blau-grünes Kroatien
Kein lästiges Kofferpacken
Nationalparks Krka, Kornati und Telascica

-> Änderung 2016: Inseln Süddalmatiens ab/bis Trogir

Auf unserer Süddalmatien Plus-Tour erkunden Sie, begleitet von unserem First Class Schiff My Melody, die einmalig schöne süddalmatinische Insel- und Küstenwelt. Besondere Highlights wie der Diokletian Palast von Split, das Goldene Horn von Brac, die malerische Altstadt von Korcula und die Lavendelinsel Hvar werden zusammen mit dem mit dem Besuch von sehr ursprünglichen Inseln zu einer unvergesslichen Reise kombiniert, bei der auch die Kultur nicht zu kurz kommt. Die freundliche Besatzung ist immer für Sie da, und die Küchencrew verwöhnt Sie mit kroatischen Spezialitäten.

Auf der My Melody ist die Anzahl der Passagiere auf 28 Personen begrenzt. Auf diese Weise ist für Rotalis-Gäste ein höherer Komfort gewährleistet. Die Mindesteilnehmerzahl beträgt 20 Personen.

Änderungen

Aufgrund unterschiedlicher Wind- und Wetterverhältnisse sowie organisatorischer Notwendigkeiten behalten wir uns Änderungen des Routenverlaufs vor. Diese werden immer so getroffen, dass sowohl die Sicherheit als auch der Reisegenuss unserer Gäste gewährleistet sind. In diesem Sinne werden Programmänderungen von dem Kapitän und Ihrem Reiseleiter gemeinsam entschieden.

Anreisetag: Samstag
Gegen 14 Uhr beziehen Sie Ihre Kabinen auf der Motoryacht MY Melody. Gegen 15:00 Uhr legt das Schiff ab. Wir gelangen nach kurzer Überfahrt in den Hafen von Split.. Am Abend führt uns unser Reiseleiter durch die malerische Altstadt von Split, die in den berühmten Palast des römischen Kaisers Diokletian hineingebaut ist und zum Weltkulturerbe zählt.

1.Tag Sonntag: Cetina Canyon - Hvar (25 km)
Während wir unser erstes Frühstück an Bord genießen, setzt unser Schiff nach Omis über, eine alte Piratenhochburg auf dem kroatischen Festland. Von hier aus erkunden wir am Vormittag per Rad das Tal des Cetina-Flusses. Auf kleinen Nebenwegen und durch abwechslungsreiche Landstriche kehren wir nach Omis zurück. Wir haben die Möglichkeit an einer zweistündige Rafting-Tour (nicht im Reisearrangement enthalten) auf der Cetina teilzunehmen. Von Omis setzen wir nach Jelsa auf die Insel Hvar über.

2.Tag Montag: Hvar - Korcula (25 km)
Nach dem Frühstück starten wir in Jelsa zu unserer Radtour, die uns in den östlichsten Ort der Insel - Sucuaj - führt. Ziel der Überfahrt ist die Insel Korcula mit ihrer gleichnamigen Hauptstadt. Dort haben wir noch ausreichend Zeit, um die wunderschöne Altstadt mit ihren fischgrätenartig angeordneten Gässchen zu durchstreifen, die mit Venedig um die Ehre wetteifert, der Geburtsort Marco Polos gewesen zu sein.

3.Tag Dienstag: Korcula - Vis (48 km)
Korcula-Stadt ist Ausgangspunkt unserer heutigen Radtour über die Insel Korcula. Ruhe und Abgeschiedenheit prägen weitestgehend das Bild der vielleicht schönsten dalmatinischen Insel. Wir erreichen den kleinen Hafen von Pirgradica, wo unser Schiff bereits mit dem Mittagessen bereit steht. Auf einer längeren Überfahrt erreichen wir schließlich am Nachmittag die Insel Vis.

4.Tag Mittwoch: Vis - Hvar (32 km)
Vis ist die am weitesten vom Festland entfernte kroatische Insel. Vis war auf Grund seiner strategisch günstigen Lage militärisches Sperrgebiet und bis 1995 für ausländische Touristen nicht zugänglich. Vom Fahrradsattel aus haben wir heute die Gelegenheit, dieses liebenswerte Eiland zu erkunden. Anschließend bringt uns unser Schiff zur Insel Hvar, wo wir noch Zeit haben, den großartigen Renaissance-Platz zu besichtigen und den Ausblick von der hoch oberhalb der Stadt thronenden Spanischen Festung zu genießen.

5.Tag Donnerstag: Hvar und Brac (35 km)
Am Morgen führt unsere Radstrecke über eine 400 m hohe Passstraße. Zunächst radeln wir in das als Künstlerkolonie bekannte Örtchen Stari Grad. Nach einer kurzen Besichtigung des als griechische Kolonie Faros gegründeten Ortes führt uns unsere Radtour weiter nach Jelsa. Hier gehen wir an Bord, das uns zu einer ausgedehnten Badepause an Kroatiens wohl bekanntesten Strand, an das Goldene Horn, bringt.

6.Tag Freitag: Solta - Trogir (19 km)
Nach einer kurzen Überfahrt nach Stomorska auf der Insel Solta brechen wir zu unserer letzten Radtour auf. Ummauerte Äcker, zahlreiche Olivenhaine, Johannisbrot- und Feigenbäume säumen die Straße. Der würzige Geruch von Lavendel und Rosmarin begleitet uns bei unserer Fahrt über diese stille Insel.

7.Tag Samstag: Ausschiffung in Trogir
Ausschiffung bis 9 Uhr und individuelle Heimreise oder Verlängerung Ihres Urlaubs in Dalmatien.

Alle Preise pro Person in Euro

07.05. - 14.05.2016 / 21.05. - 21.05.2016 / 03.09. - 10.09.2016 / 17.09. - 24.09.2016
Doppelkabine Unterdeck 1.290 / 1.290 / 1.725 / 1.390
Doppelkabine Überdeck 1.490 / 1.490 / 1.925 / 1.590
Doppelkabine zur Alleinbenutzung Unterdeck 1.790 / 1.790 / 2.225 / 1.890
Doppelkabine zur Alleinbenutzung Überdeck 2.090 / 2.090 / 2.425 / 2.190

Leistungen inklusive bei Rotalischarter Termin (03.09. - 10.09.2016):

· Vollpension inkl. aller Softdrinks (unbegrenzt)
· 7 Übernachtungen
· Alle Eintrittsgebühren laut Programm
· Alle Kurtaxen und Wasserpauschalen
· Rotalis Reiseleitung während der gesamten Reise
· Nur Gäste von Rotalis
· 21-Gang-Trekkingrad (außer Pedelec)

Leistungen inklusive bei allen anderen Terminen:

· 4 x Vollpension (inkl. Softdrinks) und 3x Halbpension
· 7 Übernachtungen
· Reiseleitung während der gesamten Reise


Zusätzliche Leistungen an Bord der MY Melody :

· Medizinische Betreuung durch einen deutschen Arzt
· Whirlpool

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Veranstalter: Rotalis Reisen

Kvarner Bucht
Inselhüpfen auf hohem Niveau

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Auf dem exklusiv gecharterten Deluxe Schiff Andela Lora unternehmen wir eine Rad & Schiff-Reise durch die traumhafte kroatische Inselwelt. Kristallklares Wasser, einsame Buchten, malerische Häfen und Radausflüge auf ruhigen Sträßchen erwarten Sie bei diesem Inselhüpfen auf hohem Niveau. Sie übernachten während der gesamten Reise an Bord der Andela Lora (siehe Schiffbeschreibung). Es bleibt immer wieder Zeit, an beschaulichen Stränden zu baden oder direkt vom Schiff aus im Meer zu schwimmen. Die freundliche Besatzung ist immer für Sie da, und die Küchencrew verwöhnt Sie mit kroatischen Spezialitäten.

Teilnehmerzahl:
Auf der Andela Lora ist die Anzahl der Passagiere auf 34 Personen begrenzt.
Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 20 Personen.

Änderungen

Aufgrund unterschiedlicher Wind- und Wetterverhältnisse sowie organisatorischer Notwendigkeiten behalten wir uns Änderungen des Routenverlaufs vor. Diese werden immer so getroffen, dass sowohl die Sicherheit als auch der Reisegenuss unserer Gäste gewährleistet sind. In diesem Sinne werden Programmänderungen von dem Kapitän und Ihrem Reiseleiter gemeinsam entschieden.

Anreisetag: Sonntag
Der beschauliche Hafenort Omišalj liegt auf der Insel Krk in der Nähe der Stadt Rijeka. Nutzen Sie je nach Verfügbarkeit die Zeit bis zur Einschiffung mit einem ersten Bad in der Adria oder genießen Sie die Atmosphäre in der direkt am Hafen gelegenen Eisdiele. Ab 14.00 Uhr Uhr beziehen Sie Ihre Kabine auf dem Motorschiff Andela Lora. Gegen 15.00 Uhr legt das Schiff ab und bringt uns in vierstündiger Fahrt nach Cres. Am Abend unternehmen wir einen kleinen Rundgang durch die venezianisch geprägte Altstadt.

1. Tag Montag: Inseln Cres und Losinj (23 km)
Von Krk bringt uns unser Schiff am Morgen nach Matinscica, der Ausgangspunkt unserer heutigen Radtour. Auf der Ostseite der Insel radeln wir bis zum Künstlerdorf Osor. Dort essen wir auf dem Schiff zu Mittag. Am Nachmittag verlassen wir Osor mit dem Schiff und erreichen später die Insel Losinj. Nach einer gemütlichen Überfahrt und einer erfrischenden Badepause laufen wir in den alten Seefaher- und Kurort Mali Losinj mit seinen großen Hafenbecken, zahlreichen Cafés und bunt bemalten Häuserfassaden ein.

2. Tag Dienstag: Insel Losinj und Molat (20 km)
Über sie ausgedehnte Uferpromenade gelangen wir in den südlichsten Teil der Insel und besuchen das malerische Veli Losinj. Nach dem gemeinsamen Mittagessen legt das Schiff ab und bringt uns zur Blumeninsel Molat, auf der wir eine weitere kleine Etappe auf dem Rad zurücklegen und übernachten.

3. Tag Mittwoch: Inseln Dugi Otok - Zadar (42 km)
Am Morgen bringt uns unser Schiff zur Gewürzinsel Dugi Otok. In der von Kiefernwäldern, Agaven und Tamarisken umgebenen Bucht von Bozava beginnt unsere Radtour. Wir genießen das Panorama entlang der "langen Insel" auf unserem Weg nach Sali, wo uns das Schiff schon zur Überfahrt nach Zadar erwartet. 3.000 Jahre Geschichte prägen hier das Stadtbild, und es gibt vieles zu bestaunen: die mächtige Festungsmauer mit ihren Wehrtürmen, die Loggia, aber auch die frühromanische St. Donatus-Basilika.

4. Tag Donnerstag: Insel Pag - Rab (20 km)
Nach dem Frühstück und einer morgendlichen Überfahrt erreichen wir die Insel Pag. Wir radeln von Novalja auf der immer schmaler werdenden Halbinsel bis ans Meer nach Lun, von wo aus wir nach Rab übersetzen, das zu den sonnigsten Plätzen Europas gehört. Auf einer keilförmigen Landspitze entstand im Mittelmeer die gleichnamige, befestigte Inselkapitale - einer der Höhepunkte der Reise. Nach dem Abendessen locken viele gemütliche Cafés in die engen Gassen.

5. Tag Freitag: Insel Rab (25 km)
Auf unserer heutigen Rundtour lernen wir die bezaubernde Insel Rab kennen.
Am Mittag erwartet uns dann bereits unser Schiff im Hafen direkt vor der Altstadt von Rab, um mit uns nach Jablanac nahe des malerischen Zavratnica Fjordes zu fahren. Später setzen wir dann zur Nachbarinsel Krk über. Unseren Abend verbringen wir in der gleichnamigen historischen Stadt.

6. Tag Samstag: IInsel Krk (45 km)
Über den mit würzig duftender Macchia bewachsenen Inselrücken radeln wir zum Museumsstädtchen Vrbnik im Nordosten. Der weitere Weg führt uns quer über die Insel durch alte Dörfer und üppige Vegetation nach Omisalj - Rijeka gelangt in Sichtweite. Nach dem Abendessen nehmen wir bei gemütlichem Beisammensein Abschied von Reiseleitern und Crew. Übernachtung in Omisalj.

7. Tag Sonntag: Ausschiffung in Omišalj
Ausschiffung bis 9 Uhr und individuelle Heimreise oder Verlängerung Ihres Urlaubs in Kroatien. Für Gäste, die über Rotalis einen Flug ab Triest gebucht haben, wird gegen 10 Uhr ein Bus zum Flughafen bereit stehen.

Leistungen inklusive bei Exklusivcharter Rotalis Termin (11.09. - 18.09.2016):
· Vollpension inkl. aller Softdrinks
· 7 Übernachtungen
· Alle Eintrittsgebühren laut Programm
· Alle Kurtaxen und Wasserpauschalen
· Rotalis-Reiseleitung während der gesamten Reise
· 21-Gang-Trekkingrad (ausser Pedelec)

Leistungen inklusive bei allen anderen Terminen:
· 4 x Vollpension und 3x Halbpension
· 7 Übernachtungen
· Reiseleitung während der gesamten Reise
Alle weiteren Leistungen (Getränke, Kurtaxe, etc.) sind vor Ort zu bezahlen.

Alle Preise pro Person in Euro

19.06. - 26.06.2016 / 28.08. - 04.09.2016 / 11.09. - 18.09.2016 / 18.09. - 25.09.2016

Doppelkabine Unterdeck 1.190 / 1.190 / 1.510 / 1.190
Doppelkabine Überdeck 1.340 / 1.340 / 1.660 / 1.340
Doppelkabine zur Alleinbenutzung Unterdeck 1.690 / 1.690 / 1.910 / 1.690
Doppelkabine zur Alleinbenutzung Überdeck 1.890 / 1.890 / 2.110 / 1.890

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Veranstalter: Rotalis Reisen

Costa Rica
Schwarze Lava - weiße Strände

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Faszinierende Nationalparks und Vulkane in zwei Ländern individuelle Gruppenreisen
Entspannen an Traumstränden
Traumhafte Radstrecken in vielfältiger Natur

Es ist eine außergewöhnliche Radreise durch Costa Rica, der "Reichen Küste", und Nicaragua. Costa Rica war nicht nur bei der letzten Fußball-Weltmeisterschaft überraschender Viertelfinalist, es ist auch eines der wenigen Länder der Welt ohne eigenes Militär. Auf dieser Reise warten noch viele weitere überraschende und besondere Erlebnisse auf uns. Entdecken Sie das grüne Costa Rica mit einem fantastischen Artenreichtum an Fauna und Flora und den bezaubernden Süden Nicaraguas.

Unsere Radetappen und kleinen Wanderungen führen uns durch fünf Nationalparks mit Vulkanen: Der Poas liegt inmitten eines Nebelwaldes, in dem wir Tukane, Affen und Faultiere sehen können. Vom Kraterrand haben wir an wolkenfreien Tagen einen atemberaubenden Blick bis zur Pazifik- und Karibikküste. Wir spazieren über die erkalteten Lavafelder des kegelförmigen Arenal und radeln um den gleichnamigen See. Im Nationalpark Tenorio bewundern wir die mit Regenwald bewachsenen Vulkanhänge und den blauen Wasserfall des Rio Celeste. Auf kleinen Wegen durch abgelegene Dörfer geht es in den Trockenwald des Rincón de la Vieja, bevor wir Nicaragua erreichen. Wir besuchen Granada, die älteste Kolonialstadt Zentralamerikas, und fahren in den Nationalpark des Vulkans Masaya. Mit unseren Rädern erkunden wir die tropische Isla de Ometepe inmitten des Nicaragua-Sees. Zurück in Costa Rica radeln wir schließlich zu den weißen Pazifikstränden der Nicoya-Halbinsel. Aufgrund von drei Doppelübernachtungen in ausgesprochen bequemen Hotels ist auch für Entspannung gesorgt.

1.Tag: Montag: Anreisetag
Flug von Frankfurt - via Santo Domingo - nach San José.

2.Tag Dienstag: San José - Piedades de Santa Ana - Ciudad Colon (6km)
Am frühen Morgen erwartet Sie Ihr Reiseleiter am Flughafen von San José im bevölkerungsreichen Zentraltal Costa Ricas und per Bus geht es zu unserer ersten Unterkunft nach Piedades de Santa Ana. Dort erwartet uns auf einer Anhöhe abseits von den Hauptstraßen die Posada Canal Grande (Doppelübernachtung, Schwimmbad), umgeben von wunderschönen Gärten, wo Sie sich am Vormittag entspannen und ausruhen können. Am Nachmittag radeln wir nach Ciudad Colon, eine sehr ursprüngliche Kleinstadt, deren koloniale Gebäude, Parks und Boulevards wir besichtigen. Am Ende der Stadtführung lädt uns ein Maskenbildner in seine kleine Werkstatt ein, um uns seine "Payasos" (Tanzmasken) zu zeigen.
Am Nachmittag geht es zurück ins Hotel, wo wir zum ersten gemeinsamen Abendessen Platz nehmen werden.

3.Tag Mittwoch: Ausflug nach Santiago de Puriscal und Orotina (45km)
Am Morgen bringt uns ein Bus nach Santiago de Puriscal, wo wir in einer Zigarrenfabrik Details über Zigarrenproduktion, -lagerung und -qualität erfahren. Anschließend geht es mit dem Rad auf kleinen Sträßchen die Berge von Puriscal hinunter nach Orotina. Auf der heutigen Radetappe bieten sich unterwegs wundervolle Blicke auf die umliegenden Berge. Zurück zum Hotel bringt uns wieder der Bus zur zweiten Übernachtung in der Posada Canal Grande.

4.Tag Donnerstag: Piedades de Santa Ana - La Fortuna (30km)
Um den Krater des Poas wolkenfrei zu erleben, starten wir heute sehr früh in Richtung des Vulkans unweit des Zentraltals, in den Nationalpark. Dort angekommen, spazieren wir bis zum beeindruckenden Kraterrand. Bei guter Witterung bietet sich ein atemberaubender Blick bis zur Pazifik- und Atlantikküste. Mit einem Durchmesser von 1,5 Kilometern und einer Tiefe von ca. 300 Metern gilt der Poas als größter Krater der Welt. Zu Fuß geht es auf einem Pfad durch den Nebelwald, gekennzeichnet durch viele Epiphyten wie Orchideen, Bromelien, Moose und Farne, bis zur Lagune Botos, einen ehemaligen, mit Regenwasser gefüllten Krater, eingebettet in tiefgrüne Vegetation. Per Rad führt dann der Weg nach La Fortuna am Fuße des Vulkans, wo uns unser Domizil für die nächsten zwei Nächte, das Casa Luna Hotel and Spa empfängt, umgeben von Gärten und Lagunen. Abendessen im Hotelrestaurant.

5.Tag Freitag: Vulkan Arenal (14km)
Wir beginnen mit einer kurzen Busfahrt zum Vulkan Arenal, wo wir über erkaltete Lavafelder wandern. Dass der "erloschene" Vulkan noch aktiv ist, lässt sich am aufsteigenden Wasserdampf und den umliegenden heißen Quellen beobachten. Der Nationalpark Vulkan Arenal gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Reisezielen im Norden Costa Ricas. Hierzu zählen auch der Arenal-See, der Cerro Chato und zahlreiche Thermalquellen in der Umgebung. Eine dieser Thermalquellen lädt uns am Nachmittag zum Entspannen ein. Die Ecotermales liegen umgeben von einem tropischen Garten am Fuße des Vulkans. In verschiedenen Becken mit heißem Wasser kann man wunderbar entspannen, Cocktails genießen oder einfach nur die Augen schließen und die Geräusche der umliegenden Natur auf sich wirken lassen, eine wahre Wohltat für Körper und Geist.

6.Tag Samstag: La Fortuna - Tenorio (22km)
Am Arenalsee schwingen wir uns auf die Sättel und umrunden den Stausee am Fuße des Nebelwaldes. Auf einer alten Straßen führt unsere Route nach La Tronadora. Per Bus geht die Reise weiter durch den Nationalpark und Vulkan Tenorio. Die Gegend ist hier von Landwirtschaft, vor allem der Rinderhaltung, mit weiten Weideflächen sowie großen Ananasplantagen geprägt. An den Hängen des Vulkans und im Nationalpark Tenorio findet man tiefgrüne Primärregenwälder und Naturschauspiele wie den Rio Celeste, einen hellblau gefärbten Fluss mit einem gigantischen Wasserfall. Heute empfängt uns die herzlich geführte Tenorio Lodge, wo wir in bequemen Bungalows übernachten, die über Panorama-Glasfronten verfügen, damit wir den herrlichen Blick auf den Vulkan und die hoteleigenen Parks genießen können.

7.Tag Sonntag: Tenorio - Rincón de la Vieja (25km)
Am Morgen wandern wir im Nationalpark Tenorio zum spektakulären hellblauen Wasserfall des Rio Celeste an den Hängen des Vulkan Tenorio. In diesem Nationalpark kann man nicht nur seltene Vögel beobachten, mit einer Portion Glück lassen sich Wildschweine, Tapire und Pumas sichten. Die gesamte idyllische Landschaft ist durchzogen von heißen Quellen, Wasserfällen und Geysiren. Am Nachmittag geht es per Bus und Rad zum nächsten Nationalpark, zum Vulkan Rincón de la Vieja im Norden Costa Ricas. Hier kann man nicht nur das Landleben der Vaqueros (Cowboys) mit den riesigen Rinderherden kennen lernen, sondern auch das Ökosystem im Trockenwald erleben. In den Sommermonaten Februar und März sieht man überall Bäume mit leuchtendgelben Blüten. Zusätzlich entdecken wir bei einer Wanderung durch den Park Wasserfälle, Schluchten und Geysire. Heute übernachten wir in den modernen Zimmern der traditionellen Hacienda Guachipelin (Schwimmbad), das uns auch zum Abendessen empfängt.

8.Tag Montag: Rincón de la Vieja - Granada
Den Vormittag verbringen wir im Nationalpark Rincon de la Vieja, wo nach einer Legende ein junges Mädchen von ihrem Vater in den Krater des Vulkans gestoßen wurde. Viele Jahre später tauchte sie als Einsiedlerin mit magischen Heilkräften wieder auf. Die Bevölkerung fürchtet heute noch am Berg den Geist der alten Frau. Aufgrund einer Eruption des Vulkans vor wenigen Jahren ist der Aufstieg zum Hauptkrater nicht möglich. Am späten Vormittag starten wir dann per Bus entlang dem Panamericana-Highway, der mit 25750 Kilometer längsten Straße der Welt, gen Norden, wo wir in Peñas Blancas die Grenze zu Nicaragua überqueren. Am Nachmittag erreichen wir die schöne Kolonialstadt Granada.

9.Tag Dienstag: Ausflug zum Vulkan Masaya (37km)
Nach einem kurzen Transfer folgt eine schöne, leicht hügelige Radstrecke durch ursprüngliche Dörfer. Im Zentrum der Dörfer steht die Kleinstadt Masaya, auch Stadt der Blumen genannt, wo wir einen mittelamerikanischen Markt besuchen. Anschließend geht es weiter auf den Vulkan Masaya hinauf. In der indigenen Sprache heißt der Berg Popogatepe, was "brennender Berg" bedeutet - für den aktivsten Vulkan Amerikas ein treffender Begriff. Nach dem Rücktransfer nach Granada steht Ihnen der Nachmittag und Abend zur freien Verfügung.

10.Tag Mittwoch: Granada - Isla de Ometepe (26km)
Eine Fähre bringt uns auf die schon lange vor der Entdeckung durch die Spanier durch indigene Stämme besiedelte Insel Ometepe inmitten des Nicaragua-Sees. Ein beeindruckendes Detail: Die Insel ist die größte Insel vulkanischen Ursprungs in einem Süßwassersee. Es folgt eine außergewöhnliche Radeletappe abseits touristischer Pfade zum Hotel Villa Paraiso, das herrlich zwischen den zwei Bergen der Insel (ome = zwei, tepetl = Berg) liegt und uns mit einem hauseigenen Strand erwartet.

11.Tag Donnerstag: Isla de Ometepe - Playa Panama (26km)
Mit dem Fahrrad erreichen wir nach kurzer Fahrt die Fähre, die uns von der Insel wieder aufs Festland bringt. Dort holt uns ein Bus ab, der uns über die Grenze zurück nach Costa Rica bringt, wo uns das komfortable und direkt am Strand gelegene Hotel Casa Conde del Mar beherbergt, in dem wir auch zu Abend essen.

12.Tag Freitag: Playa Panama - Playa Quisales (35km)
Der Bus bringt uns nach Santa Cruz, von wo es mit den Rädern über die schöne Halbinsel Nicoya durch Farmland und Trockenwald bis in die Nähe von Tambor geht. An der Südspitze der Halbinsel Nicoya findet man neben kleinen Orten, wie Montezuma, die unzählige kleine Geschäfte und Restaurants bieten, unberührte Strände mit goldenem und weißem Sand. Viele Aussteiger aus den Industrienationen haben sich hier niedergelassen, um den lockeren Lebensstil und die einzigartigen Strände zu genießen. Für die nächsten beiden Nächte empfängt uns das Spa- & Golf-Hotel Tango Mar mit einem hauseigenen Strand, dessen Küche uns am Abend verwöhnt.

13.Tag Samstag: Aufenthaltstag am Playa Quisales
Heute können Sie den einsamen Strand genießen oder mit Ihrem Guide Tierbeobachtungen unternehmen, wo Brüllaffen, Tukane und Leguane häufig gesichtete Gäste im Hotelpark sind. Wer noch weiter aktiv sein möchte, kann auch eine Fahrradtour in Richtung des Cabo Blanco Nationalparks unternehmen.

14.Tag Sonntag: Playa Quisales - Piedades de Santa Ana
Per Bus und Fähre fahren wir in ungefähr sechs Stunden zurück in das Zentraltal zum Starthotel Posada Canal Grande, in dem wir die letzte gemeinsame Nacht verbringen und wo wir uns zum gemeinsamen Abschlussdiner treffen.

15.Tag Montag: Abreise
Am letzten Tag der Reise bringen wir Sie noch pünktlich zum Flughafen.

16.Tag Dienstag: San José - Frankfurt
Ankunft am Morgen am Flughafen Frankfurt.

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Veranstalter: Rotalis Reisen

Kuba
Herzliche Karibikinsel

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Städte voller Leben gefuehrter Radurlaub
Herzliche kubanische Gastfreundschaft
Radeln in fabelhafter Natur

Die Radreise quer über die Karibikinsel erlaubt Ihnen einen Blick hinter die Fassaden eines Landes voller Widersprüche, das unendlich mehr zu bieten hat als Sonne, Sozialismus und Zigarren. Es erwarten Sie traumhafte Radstrecken und der Komfort luxuriöser Hotels. Sie begegnen herzlichen Menschen und erfahren Spannendes und Wissenswertes von Ihrem deutsch-kubanischen Reiseleiterteam.

1.Tag Freitag
Flug von Frankfurt nach Havanna. Gemeinsam fahren wir in das zentral gelegene und sehr ansprechende Hotel Parque Central (3 Übernachtungen) mit anschließendem Abendessen im Hotel.

2.Tag Samstag: Havanna
Vormittags entdecken wir auf einem ausführlichen Rundgang die Altstadt von Havanna, wo wir mittags gemeinsam einkehren. Am Nachmittag haben Sie Zeit zur freien Verfügung. Zu Abend essen wir in einem schönen Restaurant in der Altstadt. Zweite Übernachtung im Hotel Parque Central.

3.Tag Sonntag: Havanna
Per Bus erkunden wir die alten Nobelvororte Havannas, Miramas und Vedado. Die Route führt uns, vorbei am schönsten Friedhof Kubas, der Christoph Kolumbus gewidmet ist, zum Revolutionsplatz, der von der Statue José Martís, dem Vordenker der kubanischen Freiheit, dominiert ist, und dem John-Lennon-Park. Am Nachmittag besichtigen wir die Hafenfestung El Morro mit einem schönen Blick über die Altstadt. Im Anschluss bleibt Ihnen noch etwas Zeit, um die kubanische Hauptstadt auf eigene Faust zu erkunden. Zu Abend essen wir in einem Privatrestaurant". Dritte Übernachtung im Hotel Parque Central.

4.Tag Montag: Havanna - Cienfuegos (42 km)
Bevor wir auf unsere Räder steigen, bringt uns ein Bus aus der Stadt hinaus. Die flache und verkehrsfreie Radstrecke eignet sich bestens zum Einradeln. Sie führt an der Karibischen See entlang zum Mittagessen (Bademöglichkeit), dann weiter zum Museo Playa Giron in der sogenannten Schweinebucht, wo die von Exilkubanern initiierte und gescheiterte Konterrevolution von 1961 dokumentiert wird. Unser Bus bringt uns in die schöne Kolonialstadt Cienfuegos, wo uns das Hotel Jagua erwartet (Doppelübernachtung).

5.Tag Dienstag: Ausflug zur Playa Rancho Luna (30 km)
Unsere heutige Radetappe beginnt beim Hotel und führt an Mangobäumen und Zuckerrohrfeldern entlang, leicht auf und ab, zum Meer (Badepause) und später zum Eingang der Bucht von Cienfuegos. Vor dem Abendessen in einem neomaurischen Restaurant schauen wir uns im Rahmen einer Führung die Kolonialstadt mit ihrem neoklassizistischen Teatro an. Zweite Übernachtung im Hotel Jagua.

6.Tag Mittwoch: Cienfuegos - Trinidad/Playa Ancon (45 km)
Mithilfe eines kurzen Transfers überbrücken wir die ersten Kilometer aus der Stadt. Es erwartet uns eine schöne Radstrecke, leicht hügelig mit vielen Abfahrten in Richtung Meer, wo wir zu Mittag essen werden. Nach einem weiteren kurzen Transfer radeln wir am Meer entlang bis kurz vor Trinidad, von wo uns der Bus zum Hotel fährt. Optional können Sie auch per Rad zum Hotel fahren. Wir übernachten etwas außerhalb, im direkt am Meer gelegenen Hotel Brisas Trinidad del Mar (Doppelübernachtung).

7.Tag Donnerstag: Ausflug nach Trinidad (30 km)
Morgens fahren wir mit dem Fahrrad auf kleinen Wegen am Meer entlang nach Trinidad, von wo die Conquistadores 1519 ihre Eroberungszüge nach Mexiko starteten. Auf einem Rundgang lernen wir die Stadt näher kennen. Am Nachmittag fahren wir per Bus oder Rad zurück ins Hotel Brisas Trinidad del Mar (zweite Übernachtung), wo wir gemeinsam zu

8.Tag Freitag: Trinidad/Playa Ancon (35 km)
Wir radeln auf etwas hügeligen, sehr schönen Wegen durch das Valle de los Ingenios zur Villa eines Zuckerbarons in Manaca, wo wir frisch gepressten Zuckerrohrsaft (Guarapo) probieren können. Weiter geht es per Rad zum Picknick auf einer alten Finca. Von dort holt uns der Bus ab und bringt uns nach Camagüey, der drittgrößten Stadt Kubas, wo uns das Gran Hotel de Camagüey empfängt.

9.Tag Samstag: Camagüey - Bayamo - Santiago de Cuba
Morgens werden wir mit Rikschas durch die verwinkelten Gassen der größten erhaltenen Altstadt Kubas gefahren, vorbei an Tinajones (große Tonkrüge) zu einer interessanten Kunstgalerie. Von dort bringt uns der Bus nach Bayamo, der "Wiege der Revolution". Nach einem Rundgang führt die Busfahrt nach Santiago in das Hotel Melia Santiago de Cuba, das beste Hotel Ostkubas (Dreifachübernachtung).

10.Tag Sonntag: Ausflug zur Playa Verraco (35 km)
Die heutige Etappe beginnt etwas außerhalb der Stadt. Eine traumhafte Strecke führt durch spektakuläre Landschaften zur Playa Verraco, einem traumhaft schönen Karribikstrand. Das Mittagessen wird am Geburtshaus des Musikers Compay Segundo, der beim Buena Vista Social Club mitgewirkt hat, serviert. Nach dem Rücktransfer steht Ihnen der Nachmittag zur freien Verfügung. Nach dem Abendessen sollten Sie einen der zahlreichen Musikclubs der Stadt besuchen. Zweite Übernachtung im Hotel Melia Santiago de Cuba.

11.Tag Montag: Ausflug nach El Cobre (30 km)
Unser Bus bringt uns nach Palma, von wo wir zur Wallfahrtskirche El Cobre radeln, benannt nach der Schutzheiligenn Kubas. Nach der kurzen hügeligen Radetappe fahren wir zurück nach Santiago, wo wir zu Mittag essen. Sie haben noch Zeit, die Altstadt zu erkunden oder das Hotel zu genießen, bevor wir zu einer abendlichen Stadtrundfahrt mit Rumprobe aufbrechen. Dritte Übernachtung im Hotel Melia Santiago de Cuba.

12.Tag Dienstag: Santiago de Cuba - Baracoa (65 km)
Wir starten unsere Radetappe in der Nähe von Guantánamo, entlang einer bizarren Kakteen-
und Savannenlandschaft bis zu unserem Picknickplatz am Strand. Der Bus bringt uns anschließend ins Gebirge, wo uns schöne Abfahrten durch Pinienwälder, Palmenhaine und Bananenstauden erwarten. Wir nächtigen direkt am Meer im Hotel Porto Santo in Baracoa (Doppelübernachtung). Der Abend steht Ihnen zur freien Verfügung.

13.Tag Mittwoch: Ausflug Boca de Yumuri & Playa Maguana (54 km)
Uns erwarten traumhafte Radstrecken entlang an Bilderbuchstränden und durch tropische Vegetation. Zu Mittag empfängt uns ein Restaurant am Fluss in Rio Toa, das uns mit kreolisch-traditioneller Küche verwöhnt. Ein kurzer Bustransfer führt uns zum Playa Maguana (Bademöglichkeit). Bevor wir nach Baracoa zurückradeln, legen wir einen Kaffeestopp bei einer Fischerfamilie ein (Zweite Übernachtung im Hotel Porto Santo). Zum Diner gibt es Spanferkel auf einer Kakaofinca.

14.Tag Donnerstag: Baracoa - Guardalavaca
Unser Bus bringt uns zur Playa Esmeralda bei Guardalavaca in unser Domizil für die nächsten drei Nächte, das Wellness & Spa-Resort Paradisus Rio de Oro. Von nun an können Sie entspannen oder an Aktivitäten teilnehmen.

15.Tag Freitag: Playa Esmeralda
Tage zur freien Verfügung.
Der Traumstrand der Playa Esmeralda lädt mit seinen zahlreichen Korallenriffen zum Baden, Schnorcheln oder Relaxen ein.
Wenn Sie jedoch mehr über Kultur und Land erfahren möchten, bietet sich ein Ausflug in die ca. 60 Kilometer entfernte Stadt Holguin an. Neben der Kathedrale und verschiedene Museen bietet sich auch ein Besuch des Aussichtspunkt Loma de la Cruz an. Nachdem man die 450 Stufen geschafft hat, hat man einen wunderbaren Blick über die ganze Stadt.

16.Tag Samstag: Playa Esmeralda
Tage zur freien Verfügung.
Der Traumstrand der Playa Esmeralda lädt mit seinen zahlreichen Korallenriffen zum Baden, Schnorcheln oder Relaxen ein.
Wenn Sie jedoch mehr über Kultur und Land erfahren möchten, bietet sich ein Ausflug in die ca. 60 Kilometer entfernte Stadt Holguin an. Neben der Kathedrale und verschiedene Museen bietet sich auch ein Besuch des Aussichtspunkt Loma de la Cruz an. Nachdem man die 450 Stufen geschafft hat, hat man einen wunderbaren Blick über die ganze Stadt.

17.Tag Sonntag
Nachmittags fahren wir per Bus eine gute Stunde zum Flughafen Holguin. Abflug am Abend.

18.Tag Montag
Ankunft in Frankfurt am Vormittag.

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Veranstalter: Rotalis Reisen

Südengland
Die Kunst des englischen Gartens

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Einzigartige Gärten und Naturlandschaften
Historische Schlösser und Burgen
Fahrt mit dem historischen Bluebell Railway

Blumen, Blüten, very Brithish: Entdecken Sie in einer geführten Radtour königliche Schlösser wie Windsor oder Hampton Court, und lassen Sie sich von den überwältigenden englischen Gärten verzaubern.

Anreisetag: Samstag
Um 13 Uhr treffen Sie sich mit Ihrem Reiseleiter am Flughafen Heathrow. Anschließend
bringt uns ein Bus zu Windsor Castle, das wir auführlich besichtigen bevor wir unser Quartier, das elegante Mercure Windsor Castle, beziehen, das uns auch zum ersten gemeinsamen Abendessen im Hotelrestaurant empfängt. Die Übernachtung mit Abendessen und Frühstück von Samstag auf Sonntag sowie das Programm sind bereits in Ihrem Reisearrangement enthalten.

1. Tag Sonntag: Windsor - East Grinstead (36 km)
Unsere heutige Radetappe führt durch den königlichen Park. Eingebettet in einem Winkel des riesigen Great Park liegt Savill Garden mit seiner reichen Blütenpracht. Wir folgen dem Ufer der idyllischen Themse bis zum Palastgarten von Hampton Court. Mit dem Bus sind wir nach gut einstündiger Fahrt in East Grinstead, wo uns das bequeme Felbridge Hotel (Doppelübernachtung, Spa-Bereich) erwartet. Abendessen im Hotelrestaurant.

2. Tag Montag: Rundfahrt Wakehurst (30 km)
Heute radeln wir durch eine abwechslungsreiche Wald- und Hügellandschaft zu einem malerischen See mitten im Naturpark. Bei einer anschließenden kleinen Wanderung erreichen wir den Landschaftsgarten Wakehurst Place, den wir bei einer fachkundigen Führung näher kennen lernen werden. Zum Hotel zurück fahren wir mit dem Bluebell Railway 2. Übernachtung und Abendessen im Felbridge Hotel.

3.Tag Dienstag: East Grinstead - Royal Tunbridge Wells (35 km)
Die heutige Radroute auf einer alten Bahntrasse bietet grandiose Ausblicke. Zu Mittag stärkt uns ein leckeres Picknick im zauberhaften Groombridge Garden. Unser heutiges Tagesziel ist die Kleinstadt Royal Tunbridge Wells in Kent. Wir übernachten im Hotel du Vin, das vor einigen Jahren zu einem ansprechenden Boutique Hotel umgebaut wurde. Das heutige Abendessen ist individuell. Ihr Reiseleiter gibt Ihnen gerneTipps für Ihre Abendgestaltung.

4. Tag Mittwoch: Royal Tunbridge Wells - Battle (26 km)
Die Radroute führt durch eine zauberhafte Landschaft und bietet schöne Fernblicke:Wir besichtigen das Bodian Castle und radeln anschließend zum Great Dixter Garden. Der heutige Tag endet in dem geschichtsträchtigen Ort Battle. Zu unserem romantischen Landhotel Powder Mills unternehmen wir eine Wanderung entlang des historischen Schlachtfeldes. Unser Abendessen wird im Hotelrestaurant serviert.

5. Tag Donnerstag: Battle - Eastbourne (33 km)
Auf dem Rad rollen wir abwärts an die Küste des English Channel und gelangen zum Anwesen Charlston Farmhouse mit seinem mediterran anmutenden Garten. Nach der Mittagspause führt uns unsere Radetappe vorbei an traditionellen Pubs und dem mysteriösen long man of Wilmington bis an den Küstenort Eastbourne. Die steile Kreideküste liegt ganz nahe. Schon nach einer kurzen Wanderung bietet sich uns ein grandioser Ausblick auf die weißen Kreidefelsen. Unsere Nacht verbringen wir im Devonshire, einem schönen Haus im viktorianischen Stil, wo wir auch unser gemeinsames Abschlussdinner genießen.

6. Tag Freitag: Eastbourne - Heathrow
Ein Charterbus bringt uns zurück zum Flughafen Heathrow. Unterwegs besichtigen wir zum Abschluss dieser schönen Reise durch Südengland den berühmten Wisley Garden. Der Bus bringt Sie anschließend pünktlich zum Flughafen Heathrow. Bitte beachten Sie, dass Sie Ihren Rückflug erst nach 14 Uhr planen.

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Veranstalter: Rotalis Reisen

Gironde - Bordelaise
Das Weinland am Atlantik

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Edle Weine des Bordelais
Klassizistische Metropole Bordeaux
Vom Atlantik geprägte Küstenlandschaft

Eine 7-tägige Radkreuzfahrt von Bordeaux der Gironde folgend zu den berühmten Weinlagen des Bordelais. Ein "Paradies auf Erden" nannte Heinrich IV das Land am Atlantik. Dabei dachte er an die edlen Weine und die gute Küche. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Die Winzer im Bordelais produzieren die edelsten Weine und leben auf feudalen Gütern inmitten einer faszinierenden Kulturlandschaft. In keiner anderen Region finden Sie drei Weltkulturerbestätten der UNESCO so dicht beisammen: die Stadt Bordeaux mit ihren eleganten Häuserzeilen, die sternenförmige Zitadelle von Vauban in Blaye und die Weinregion um St. Emilion mit dem mittelalterlichen Städtchen umgeben von Weinhängen, an denen die Trauben für die berühmten Weine heranreifen.

Anreisetag: Bordeaux
Wir beginnen am Anreisetag mit einer Stadtführung in Bordeaux. Am Bord d’Eau, am Ufer der Garonne, erhebt sich die Stadt mit ihren klassizistischen Häuserzeilen, die auch das "Juwel am Flussufer" genannt wird. Die ursprünglich keltische Siedlung hatte als römische Provinzhauptstadt und Weinmetropole schon eine frühe Blüte erlebt. Unter der Herrschaft des Königs von Frankreich war das ehemals unabhängige Bordeaux im 18. Jahrhundert in eine moderne Stadt verwandelt worden - ein Prunkstück des Klassizismus. Einschiffung an Bord der MS Cyrano de Bergerac ist um 17.30 Uhr mit anschließendem Abendessen an Bord.

1. Tag: Pauillac - Lamarque (23 km)
Am Vormittag können Sie den Blick vom Sonnendeck aus genießen, während unser Schiff mit uns eine Panoramafahrt zur Mündung der Gironde unternimmt. Mittags erreicht es den Hafen von Paulliac. Wir radeln zu den weltberühmten Châteaux des Médoc und lernen im Rahmen einer Führung die Besonderheiten dieses Terroirs kennen.

2. Tag: Grotte - Blaye (28 km)
Morgens fahren wir mit dem Bus zu einer interessanten Höhle mit Jahrtausende alten Felszeichnungen, die wir gemeinsam besichtigen. Von dort verläuft die Radroute entlang eindrucksvoller Kalksteinklippen und folgt dem Flusslauf der mächtigen Gironde bis zur Festung von Blaye. Sie haben hier die Gelegenheit, die schmackhaften handgemachten Pralinen von Blaye zu probieren, bevor wir wieder zurück an Bord gehen.

3. Tag: Bouillac - La Sauve (33 km)
Am Vormittag ist unser Schiff weiter stromaufwärts gefahren. Vom mittelalterlichen Libourne radeln wir über die Dordogne in das Anbaugebiet des Pomerol, ein kleines Weinanbaugebiet, wo bereits die Römer die guten Lagen für den Weinbau nutzten. Unterwegs liegen immer wieder kleine Weingüter am Wegesrand. Mittags haben wir die Möglichkeit, auf einem Château die edlen Weine der Region zu probieren. Anschließend radeln wir zurück aufs Schiff.

4. Tag: Cadillac - Sauternes (21 km)
Am Vormittag kreuzt unser Schiff auf der Gironde nach Bordeaux zurück. Ein kurzer Transfer mit dem Bus führt auf einen Hügel vor die Tore der Stadt. Die ersten Kilometer legen wir auf einer ehemaligen Bahntrasse zurück. Dem leichten Weg folgen wir vorbei an Reben und kleinen Wäldchen und erreichen ein bedeutendes Etappenziel der Jakobspilger, die romanische Abtei La Sauve, eine ehemalige Benediktinerabtei.

5. Tag: Cadillac - St. Émilion (49 km)
Am Morgen erfolgt die Ausschiffung. Anschließend bringt uns ein Transfer mitten in die Weißweinlage Entre-Deux-Mers. Malerisch präsentieren sich kleine mittelalterliche Ortschaften am Wegesrand. Während einer Rast in Castelviel zeigen wir Ihnen ein skulpturengeschmücktes Kirchenportal. Dann geht es auf einer stillgelegten Eisenbahntrasse sanft abwärts. Das heutige Ziel ist verheißungsvoll und verspricht Gaumengenuss und Augenschmaus: St. Émilion. Durch kleine Gassen spazieren wir zu unserem Hotel. Der Abend steht Ihnen zur freien Verfügung. Wir übernachten im Hotel Palais Cardinal, dem ehemaligen Palast eines Kardinals aus dem 14. Jahrhundert mit einem kleinen Weingut.

6.Tag: Reiseende
Abreise, beziehungsweise empfehlen wir Ihnen eine Verlängerung um eine weitere Nacht in den Weinlagen von St. Émilion. (Siehe "Verlängerungspaket")

Alle Preise pro Person in Euro
23.05. - 29.05.2016 / 14.06. - 20.06.2016 / 25.08. - 31.08.2016 / 23.09. - 29.09.2016

Doppelkabine Hauptdeck 1.990 / 1.990 / 1.894 / 1.990
Doppelkabine Mitteldeck mit Panoramafenster 2.118 / 2.118 / 2.022 / 2.118
Doppelkabine Oberdeck mit Panoramafenster 2.174 / 2.174 / 2.078 / 2.174
Doppelkabine zur Alleinbenutzung Mitteldeck mit Panoramafenster 2.358 / 2.358 / 2.262 / 2.358

Preise/Termine - Verlängerungsreise St. Émilion
Alle Preise pro Person in Euro
29.05. - 30.05.2016 / 20.06. - 21.06.2016 / 31.08. - 01.09.2016 / 29.09. - 30.09.2016

Doppelzimmer 280 / 280 / 280 / 280
Einzelzimmer 345 / 345 / 345 / 345

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Veranstalter: Rotalis Reisen

Sizilien West
Tempel, Sonne, See und Spa

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"Heiliges Land, wo die Poesie ihre süßesten Laute erklingen ließ, wo die Geschichte mit unsterblichen Lettern ihre schönsten Seiten schrieb..." : Eine organisierte Radreise mit nur einem Hotelwechsel und Höhepunkten der Europäischen Kultur!

Hier duftet es nach Palmen und Sand, nach Mandeln und Orangenblüten und nirgends sonst in Europa spürt man sie mehr: Die einzigartige Verschmelzung von Afrika, Orient und Okzident.

Anreisetag: Samstag
Am späten Nachmittag tauchen wir unter fachkundiger Führung in die Geschichte der verwinkelten Altstadt und des normannischen Dom ein, und bewundern die einzigartigen Mosaiken.
(Treffpunkt 16.30 Uhr in der Hotelhalle)
Anschließend lernen wir uns bei unserem ersten gemeinsamen Abendessen in einer typischen Trattoria kennen.
Die Stadtführung, Abendessen und die Übernachtung mit Frühstück von Samstag auf Sonntag ist in Ihrem Reisearrangement enthalten.

1. Tag: Monreale - Segesta (40 km)
Auf unserem Weg nach Segesta durchqueren wir sanftes Hügelland, bevor wir vorwiegend bergab durch silbrigen Eukalyptuswald rollen, dessen lichte Zweige den Blick auf kleine Seen und Jahrhunderte alte Gehöfte freigeben.
Unvermittelt liegt der berühmte Tempel von Segesta vor uns, der im dorischen Baustil errichtet, für die Elymer, die vorgriechischen Bewohner Siziliens, eher untypisch ist. Eine Agavenallee flankiert den Weg bergan zum Tempelhügel. Auf unserer Besichtigung können wir den herrlichen Ausblick vom antiken Theater aus bis zur Küste genießen, bevor wir mit einem Bus nach kurzer Fahrt zu unserem Hotel am Meer, in das 4-Sterne-Hotel Tonnara di Bonagia einkehren.

2. Tag: Rundtour Zingano-Nationalpark (34 km)
Am Golf von Castellammare steigen wir auf unsere Räder und rollen auf einer wunderschönen Panoramastrecke nach Scopello, das malerisch in einer von Klippen umgebenden Bucht liegt. Nach weiterer Fahrt erreichen wir den Zingaro-Nationalpark, den wir auf schmalen Pfaden entlang der zerklüfteten Steilküste durchwandern.
In reizvoller Abfahrt geht es weiter entlang der Küste bevor uns am späten Nachmittag ein Bus auf kurviger Fahrt in das hoch auf einem Hügel gelegene Festungsstädtchen Erice bringt.
Bei einem Spaziergang schlendern wir durch malerische Gassen und zum Normannenkastell, wo wir einen grandiosen Fernblick auf das Meer haben. Zweite Übernachtung in Bonagia/Segesta.

3. Tag: Segesta - Mazara del Vallo (58 km)
Nach einer kurzen Bootsfahrt gelangen wir über ausgedehnte Weinberge an die Westküste und an die berühmten Salinen, wo seit der Antike Salz gewonnen wird. Ein Boot bringt uns weiter auf die Insel Mozia, wo wir die Überreste einer phözinischen Stadt aus dem 8. Jahrhundert vor Christus bewundern können. Am Nachmittag führt uns unsere Radroute in das eher ländliche Landesinnere der Insel zu unserem zweiten Reisequartier, dem 5-Sterne-Luxusresort Giardino di Costanza. Hier nächtigen wir für die nächsten drei Nächte.

4. Tag: Rundfahrt Selinunt (36 km)
Heute radeln wir durch Wein- und Olivenkulturen bis zu einer einsamen arabo-normannischen Kirche, und erreichen gegen Nachmittag Selinunt, deren ausgedehnte Fundstätte vornehmlich aus den Überresten der alten griechischen Stadt Selinus besteht. Dort besichtigen wir die Akropolis, deren ausgedehnte Fundstätte vornehmlich aus den Überresten der alten griechischen Stadt Selinus besteht, die in der Antike zu den wichtigsten Poleis Siziliens zählte. Heute zählt sie zu den schönsten antiken Stätten überhaupt.
Am Abend kehren wir in eine familiär geführte, typisch sizilianische Bar ein und genießen bei Geschichten über Sizilien frisch gegrillten Fisch am Strand. Zweite Übernachtung in Mazara del Vallo.

5. Tag: Marsala - Mazara (35 km + 18 km)
Am Vormittag radeln wir die Küste entlang nach Marsala, welches für seinen gleichnamigen Süßwein berühmt ist und an der westlichsten Spitze Siziliens gelegen, nur 140 km von Tunesien entfernt, liegt.
Nach unserem gemeinsamen Mittagspicknick haben wir die Auswahl entweder mit dem Bus oder mit dem Rad zurück in unser Hotel zu fahren. Wir haben noch ein wenig Zeit im Hotel zu entspannen, bevor wir uns zum gemeinsamen Abschlussabendessen im besten Fischrestaurant der Stadt treffen. Dritte Übernachtung in Mazara del Vallo.

6. Tag: Abreisetag
Nach dem Frühstück heißt es "Arrivederci Sicilia" und unsere Sizilienreise endet. Ein Transfer bringt Sie zum Flughafen nach Palermo. (ca. 9.00 Uhr)

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Veranstalter: Rotalis Reisen

Extremadura
Bezaubernde Natur im Herzen Spaniens

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Viel zu entdecken für Natur- und Kulturliebhaber:

Extremadura ist eine nahezu unbekannte Region mit einer unberührten Fauna und seltenen Vogelarten.

Ob Kulturmetropole oder Nationalpark, die Region Extremadura bietet eine Vielfalt an Kultur, Kulinarik sowie ein wahrhaftes Naturspektakel.

Eine geführte Radreise durch Zentralspanien, aus der Region Kastilien in die Extremadura - das "Land jenseits des Flusses Duero". Von Madrid über die Kastilische Hochfläche bis nach Àvila.

Über die Sierra die Sierra de Gredos, im Nationalpark Monfragüe bis ins südliche Cáceres.

Eine relativ arm und dünn besiedelte Region, die mit hervorragender Hotellerie und ansprechender Küche überrascht. Alte Paläste, umgebaut zu stilvollen Hotels und die regionalen Schinken und Käse von erstklassigem Ruf, sind besondere Highlights auf dieser spannenden und kulinarischen Reise durch das Königreich der Iberischen Halbinsel.

Bei unserer reinen Pedelec-Tour in Extremadura wird jeder Anstieg zu einem leicht überwindbaren Hindernis.

Das Treten bleibt zwar auch mit der Unterstützung des Hilfsmotors nicht aus, wird aber um ein vielfaches entspannter.

Aus den Anstiegen des hügeligen Geländes der Region wird somit ein völlig neues Raderlebnis in einer exklusiven Kleingruppe von maximal 15 Teilnehmern.

Anreisetag: Samstag
Am Nachmittag begrüßt Sie unsere Reiseleitung im NH-Hotel Zurbano, einem neu renovierten und zentral gelegenem Haus, und wir erkunden anschließend gemeinsam Spaniens Hauptstadt. Dabei lernen wir das Madrid der spanischen Habsburger, die historisch Altstadt kennen und die Plaza Mayor kennen.
(Treffpunkt 15.00 Uhr in der Hotelhalle).

Die Stadtführung, Übernachtung von Samstag auf Sonntag (inklusive Frühstück) und Abendessen sind bereits in Ihrem Reisearrangement enthalten.

1. Tag: Sonntag - Madrid - Ávila (42 km)
Morgens bringt uns ein Transfer Richtung Nordwesten. In einem kleinen Ort steigen wir, begleitet von lebhaftem Storchengeklapper, auf die Räder und fahren durch eine bizarre, dünn besiedelte Landschaft nach Àvila, der höchstgelegenen Provinzhauptstadt Spaniens. Noch heute schützt die aus dem 12. Jahrhundert stammende Stadtmauer mit ihren 88 Türmen und neun Toren die Altstadt. Wir übernachten im Palacio de los Velada, einem beeindruckenden Palast aus dem 16. Jahrhundert. Am Abend können Sie die schöne Altstadt mit ihren malerischen Gassen auf eigene Faust erkunden und den Tag bei einem Glas spanischem Wein und typischen Tapas ausklingen lassen.

2. Tag: Montag - Ávila - Gredos (65 km)
Mit stetigem Blick auf die über 2.000 m hohen, zerklüfteten Berge der Sierra de Gredos radeln wir in Richtung Süden, wo wir den gleichnamigen Naturpark erreichen, der als Heimat von Steinböcken, Gänse-, Mönchsgeiern und Kaiseradlern sowie für seine seltenen Pflanzen berühmt ist. Ziel der Etappe ist das aus dem Jahr 1928 stammende, älteste Parador-Hotel Spaniens auf fast 1.600 Metern, der Parador de Gredos, ein historisch aber luxuriöses Haus mit wunderschönem Ausblick auf die umliegende Natur, Wälder und Berge.

3. Tag: Dienstag - Gredos - Villanueva (60 km)
Von der einsamen Hochfläche Kastiliens rollen wir mit unseren E-Bikes hinunter in die Region Extremadura. Auf der Südseite der Sierra wird die Landschaft immer lieblicher. Im angenehmen Klima der Region La Vera werden die Pimentón de la Vera geerntet, rote Paprikaschoten die über dickem Eichenholzrauch geräuchert, zu Paprikapulver verarbeitet werden. Hier verbrachte auch der von Gicht geplagte Karl V. seinen Lebensabend. Heute Abend nächtigen wir im wunderschönen und typisch Spanischem Hotel El Balcon de la Vera, von wo aus wir wiederum einen atemberaubenden Blick auf die Berge von Gredos haben.

4. Tag: Mittwoch - Villanueva - Torrejón el Rubio (60 km)
Mit Blick auf die Berge radeln wir für längere Zeit einem kleinen Kanal durch die fruchtbare Ebene des Rio Tiétar entlang, der mit 170 km Länge im Fluss Tajo mündet. Nachmittags tauchen die ersten Korkeichenwälder der Dehesa mit den typischen schwarzen Iberico Schweinen, die sich nur von Eicheln und Gräsern erhnähren auf. Ein Bus bringt uns in die architektonisch interessante Hospederia Parque Monfragüe (Doppelübernachtung), die Sie die kommenden zwei Nächte beherbergt. Ein aus Holz, Schiefer und Beton erbautes Gebäude, in dem Sie viele Gemälde von lokalen Künstlern bewundern können.

5. Tag: Donnerstag - Im Naturpark Monfragüe (48 km)
Heute erleben wir den landschaftlich schönsten Tag der Tour: Das Gebiet am Zusammenfluss von Tajo und Tiétar mit seinen bizarren Felsformationen, Korkeichen- und Eichenwäldern bildet den Naturpark von Monfragüe. Durch die Nähe zum Wasser bietet die Region ideale Lebensbedingungen für Greifvögel. Wir können Mönchsgeier, Schwarzstörche und, mit etwas Glück, den iberischen Kaiseradler beobachten. Abends essen wir in einem typisch Spanischem Restaurant.

6. Tag: Freitag - Torrejón el Rubio - Cáceres (58 km)
Über eine kleine, von Korkeichen gesäumte Straße erreichen wir die Kirche von Monroy, wo uns ein traditionelles Picknick erwartet. In Cáceres angekommen, bewundern wir die maurische Stadtmauer sowie die zahlreichen Paläste aus dem 15. und 16. Jahrhundert Die wunderschöne Stadt trägt den Beinamen Enthauptete Hauptstadt, nachdem Isabella I. im 15. Jahrhundert alle Türme der Häuser die sie nicht gewählt haben, abreißen ließ. Heute übernachten wir in einem wahren Schmuckstück, das Hotel Palacio de Oquendo, im historischen Zentrum von Cáceres gelegen. Vor dem Abschlussessen am Abend können Sie von der Plaza Major aus den Störchen bei ihren waghalsigen Flugmanövern zuschauen.

7.Tag: Samstag
Nach einem letzten ausgiebigen Frühstück endet die Extremadura-Radreise. Mit dem Zug erreichen wir Madrid in ca. 4 Stunden (Kosten inkl.; Ankunft gegen 13.00 Uhr - Rückflug ab Madrid ab nachmittags möglich).

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Veranstalter: Rotalis Reisen

Marokko
Kultur und Erholung unter der Sonne

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"Marokko ist wie ein Baum, dessen Wurzeln in Afrika liegen, dessen Blätter aber europäische Luft atmen." Dieses treffende Bild zeichnete König Hassan II. (gest. 1999) von seiner Heimat und der Faszination von der so nahen, modernen, westlichen Welt des "Abendlands". Unsere Radreise durch den Süden Marokkos lebt von den Gegensätzen und der bunten Vielfalt des nordafrikanischen Landes: spektakuläre Berglandschaften zwischen Anti-Atlas und Atlas-Gebirge, palmengesäumte Flusstäler, kleine Wüstenoasen, die Königsstadt Marrakesch, das wunderschöne Essaouira und die weißen Atlantikstrände am Anfang und Ende der geführten Radreise. Nordafrika zwischen Tradition und Moderne.

KLIMA

Marokko ist das bedeutendste Reiseziel Nordafrikas, und als solches das ganze Jahr gut zu bereisen. Wer von Landschaft und Kultur des Landes angezogen ist, wählt am besten die Frühlings- und Herbstmonate. Dann beglückt das Wetter Marokkos seine Urlauber tagsüber mit angenehm warmen Temperaturen. Ohne die schweißtreibende Hitze des Sommers herrschen beste Bedingungen für Aktivitäten im Freien.

Anreisetag: Samstag
Individuelle Fluganreise nach Agadir. Von dort erreichen Sie das Starthotel am besten per Taxi (nicht im Reisepreis enthalten). Ihre Reiseleitung begrüßt Sie um 19 Uhr im 5-Sterne-Hotel Sofitel Agadir Royal Bay, das direkt am weißen Antlantikstrand liegt. Anschließend erfolgt das erste gemeinsame Abendessen im Hotel.
Die Übernachtung von Samstag auf Sonntag (inklusive Frühstück) ist in Ihrem Reisearrangement enthalten.

1. Tag: Sonntag Agadir - Tafraoute ( 32 km)
Am Morgen bringt uns ein Bus bis zur Kleinstadt Ait Baha, wo wir unsere Räder übernehmen. Nach der Besichtigung des Getreidespeichers Tizourgane aus dem 13.-16. Jh. und einer entspannenden Mittagspause bringt uns erneut ein Bus auf die Passhöhe. Von hier rollen wir mit unseren Rädern hinab nach Oumesnat zum Maison Traditionelle, wo Ihnen unser Führer Mustapha von der Wohn- und Lebensweise der Berber aus dem Ammeln-Tal erzählen wird. Nach wenigen Kilometern erreichen wir unser Quartier, das Hotel Les Amandiers in Tafraoute (Doppelübernachtung).

2. Tag: Montag Rundtour durch das Tal der Ammeln (58 km)
Unsere heutige Radetappe führt uns über eine kleine Straße durch das wunderschöne Tal der Ammeln. Später führt unsere Route durch ein reizvolles, Palmen bestandenes Flusstal. Wir besuchen eine Arganöl-Kooperative, in der wir auch zu Mittag essen. Auf unserem Weg zurück nach Tafraoute erleben wir die außergewöhnliche Atmosphäre des Land Art-Projekts "Les Peintures" und bewundern die Formation des Turmfelsen "Châpeau Napoléon". Zum Abendessen erwartet uns ein charmantes und landestypisches Restaurant.

3. Tag: Dienstag Tafraoute - Agdz (50 km)
Am Morgen bringt uns ein Bus nach längerer Fahrt zunächst Richtung Igherm. Später folgen wir mit unseren Rädern dem Verlauf des Flusses Assaki, gesäumt von Mandelbäumen und Lehmbaudörfern. Nach einer weiteren Busfahrt radeln wir durch ein palmengesäumtes Flusstal mit kleinen Oasen bis in das ehemalige Garnisonsstädtchen Agdz im Drâa-Tal. Die kommenden zwei Nächte sind wir in einem liebevoll gestalteten Maison d’hotes im Lehmbaustil untergebracht, wo wir auch zu Abend essen.

4. Tag: Mittwoch Rundtour durch das Draatal (42 km)
Ein gemütlicher Radtag steht auf dem Programm: Zunächst folgen wir dem leichten Auf und Ab der alten Karawanenstraße durch das Drâa-Tal nach Süden. Später fahren wir auf einem kleinen Sträßchen durch eine wunderschöne grüne Oasenlandschaft mit Dattelpalmen und Berberdörfern nach Tamnougalt: Ein lokaler Führer zeigt uns die Gässchen und Lehmhäuser des Ksar. Von der Terrasse unseres Mittagsrestaurants genießen wir den reizvollen Blick über die Oase. Zurück im Hotel steht der Nachmittag zur freien Verfügung, bevor wir uns zum Abendessen wieder treffen.

5. Tag: Donnerstag Agdz - Ouarzazate (35 km)
Morgens besichtigen wir die Kasbah Qaid Ali, geführt von einer Dame aus der ehemaligen Herrscherfamilie. Ein Bus bringt uns durch die immer karger, gebirgiger und spektakulärer werdende Felslandschaft, bis auf die Passhöhe: Dann geht es mit den Rädern hinab in eine wellige Hochebene mit tollen Ausblicken auf die majestätischen Gipfel des Atlasgebirges. Die letzten Kilometer in die Filmstadt Ouarzazate legen wir per Transfer zurück. Nachmittags bietet sich die Gelegenheit, die Atlas Filmstudios zu besuchen oder auf eigene Faust die bekannte Kasbah Taourirt zu besichtigen. Heute übernachten und essen wir im luxuriösen Hotel Le Berbere Palace.

6. Tag: Freitag Ouarzazate - Marrakesch (50 km)
Erstes Tagesziel ist Ait Ben Haddou. Nach einem kurzen Bummel starten wir zu einer der schönsten, aber auch anspruchsvollsten Etappe dieser Radreise: Wir radeln ein schönes, völlig einsam gelegenens Flusstal hoch durch eine gewaltige Berglandschaft mit kleinen verschlafenen Lehmdörfern. Am Nachmittag bringt uns der Bus bis zur Passhöhe von Tizi-n-Tichka (2.260 m). In der orientalischen Metropole übernachten wir im modernen Hotel Novotel Suites (Doppelübernachtung), in Fußentfernung zum berühmten Gauklerplatz Djamâa el-Fna und der Medina. Der Abend steht zur freien Verfügung.

7.Tag: Samstag Marrakesch (ohne Räder)
Vormittags besichtigen wir auf einem geführten Stadtrundgang die Hauptsehenswürdigkeiten von Marrakesch: Die Moschee La Koutobia überragt mit ihrem Turm die Medina und ist ein guter Orientierungspunkt. Im Souk haben wir in einer Kräuterapotheke Gelegenheit, zu riechen und zu entdecken, was die Pflanzenwelt Marokkos auf dem Gebiet von Arznei und Kosmetik zu bieten hat. Gegen Mittag endet der Rundgang, und uns bleibt genügend Zeit, die Medina und ihre weitläufigen Souks auf eigene Faust zu erkunden. Am Abend erwartet uns ein Restaurant in einem Riad (Stadtpalast).

8.Tag: Sonntag Marrakesch - Essaouira (57 km)
Ein Bus bringt uns aus dem Trubel der Stadt hinaus. Später steigen wir auf unsere Räder und genießen eine liebliche Landschaft mit Argan- und Olivenbäumen, Kakteen, Palmen und bruchsteingesäumten Wiesen. Nach einem kurzen Abstecher ans Meer folgen wir dieser in ihrem welligen Verlauf, bis wir schließlich Essaouira erreichen. Unser nobles Hotel Le Medina Essaouira Thalasso & Spa (Doppelübernachtung) liegt direkt an der Promenade am breiten Sandstrand, nur einen Steinwurf von der reizvollen Medina mit ihren verwinkelten Gassen entfernt. Diese bietet sich für eine Erkundung an, da der Abend zur freien Verfügung steht.

9.Tag: Montag: Rundtour am Atlantik (46 km)
Nach einem kurzen Transfer radeln wir über ein einsames Sträßchen durch eine sanfte Hügellandschaft mit Arganbäumen und Bruchsteinmauern, immer dem Atlantik entgegen. Später führt unsere schöne Radetappe am Meer entlang bis in den Surferort Sidi Kaouki. Nach dem Mittagessen geht es wieder landeinwärts zurück Richtung Essaouira. Nachmittags ist noch Zeit, durch die Altstadt zu bummeln, an den Strand zu gehen oder den Pool zu nutzen. Zum gemeinsamen Abschlussessen laden wir heute in ein versteckt in den Gassen liegendes Restaurant, indem uns der Maître, Monsieur Peuzin, erwartet.

10.Tag: Dienstag Abreisetag
Nach dem Frühstück endet unsere Marokko-Radreise. Ein Bus bringt Gäste, die von Agadir aus abreisen, zu einem festen Zeitpunkt am Morgen nach Agadir (nach Bedarf Flughafen oder Stadt).

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Veranstalter: Rotalis Reisen

Emilia Romagna
Kulinarische Träume

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Eine geführte Radreise in Europa zwischen Po und Apennin. Fruchtbare Ebenen, zauberhaftes Hügelland. Bologna, Modena, Reggio und Parma. Tagliatelle, Balsamico, Parmigiano und Prosciutto. Giuseppe Verdi, Stradivari und Don Camillo. Eine Reise durch Traumlandschaften, Architektur, Kunst und Kulinarik.

Anreisetag: Samstag
In Bologna erwartet Sie das aufwändig restaurierte Design Hotel Metropolitan, versteckt in einer kleinen Seitenstraße im historischen Zentrum.

Bologna besitzt eine der besterhaltenen Altstädte Europas. Unzählige Türme aus dem Mittelalter sowie prachtvolle Paläste und Kirchen werden durch über 40 Kilometer Arkadengänge miteinander verbunden. Am späten Nachmittag entdecken wir unter fachkundiger Führung die Schönheit dieser prachtvollen Stadt (Treffpunkt 17.30 Uhr in der Hotelhalle).

Stadtführung und die Übernachtung von Samstag auf Sonntag (inklusive Frühstück) sind bereits in Ihrem Reisearrangement enthalten.

Die Hauptstadt der Emilia Romagna ist eines der kulinarischen Zentren Italiens. Tagliatelle, Tortellini, Lasagne und Speiseeis sind nur einige der Klassiker der cucina bolognese. Unzählige Restaurants warten nur darauf, Sie zum Abendessen zu verzaubern (nicht Teil des Reisearrangements). Gerne verrät Ihr Stadtführer seine Geheimtipps.

Bologna bietet wesentlich mehr, als der Besucher an einem Tag genießen könnte. Verlängern Sie Ihren Aufenthalt um einige Tage und entdecken Sie die architektonischen Meisterwerke der ältesten Universitätsstadt Europas, besteigen Sie den berühmten Asinelli-Turm und genießen Sie die italienische Lebensfreude auf der Piazza Maggiore. Unser Starthotel bietet die ideale Ausgangsposition für herrliche Tage im Herzen Italiens. Gerne sind wir Ihnen bei der Buchung behilflich.

1.Tag Sonntag: Bologna - Modena (50 km)
Am Morgen bringt uns ein Shuttlebus in etwa halbstündiger Fahrt nach Monteveglio. Hier begrüßen wir unsere bereiften Begleiter und machen uns auf den Weg nach Modena. Auf kleinen Straßen führt unsere Route weg von den Ausläufern des Apennin nach Vignola. Im Schatten der imposanten Rocca di Vignola, einer Festungsanlage aus dem 10. Jahrhundert genießen wir unsere Mittagspause, bevor wir den Naturpark entlang des Flusses Panaro erkunden. In diesem Paradies für Pflanzen und Vögel lassen wir die Ruhe auf uns wirken. Am späten Nachmittag erreichen wir Modena, Stadt des Balsamessigs. Uns nimmt das angenehme Central Park Hotel, nur wenige Schritte von der historischen Altstadt entfernt auf. Es bleibt genügen Zeit für die Erkundung der Piazza Grande mit dem romanischen Dom und einen Aperitif, bevor uns einer der besten Lokale der Stadt zum Abendessen erwartet.

2.Tag Montag: Modena - Reggio Emilia (40 km)
Am Morgen erkunden wir Modena mit unseren Rädern, bevor wir die Stadt entlang des Naturreservats Fiume Secchia verlassen. Die Schleifen des Flusses bieten heute zahlreichen Tierarten ein beliebtes Rückzugsgebiet. Anschließend empfängt uns eine bekannte Acetaia mit ihren Balsamessig-Spezialitäten. Wir lassen uns in die Geheimnisse der Essigproduktion einführen, bevor wir mit einem Bus zahlreiche Höhenmeter bis zur Burgruine von Canossa überbrücken. Hier, wo sich Heinrich IV. einst dem Papst unterwarf, genießen wir in historischem Ambiente die überwältigende Aussicht auf die nördlichen Ausläufer des Apennins, bevor wir in erfrischender Abfahrt unser Etappenziel Reggio Emilia erreichen. In der Hauptstadt des Parmesankäse empfängt uns im ehemaligen Palast der Stadtherren das Hotel Posta, ein Haus mit fünfhundertjähriger Hoteltradition. Zum Abendessen erwartet uns ein hervorragendes Restaurant.

3.Tag Dienstag: Reggio Emilia - Cremona (30 km)
Heute begeben wir uns auf die Spuren des Parmesan. Bereits am frühen Morgen besichtigen wir die Herstellung des edlen Käse, von der Milch bis zum fertigen Leib und bestaunen die riesigen Lagerhallen. Anschließend begeben wir uns mit Bus oder Bahn nach Guastalla. Auf angenehmen Radwegen, entlang des mächtigen Flusses Po, erreichen wir bald Brescello. Am Drehort der berühmten Filme rund um Don Camillo und Peppone grüßen die beiden Hauptdarsteller als Bronzestatuen vom bekannten Hauptplatz. In einem angenehmen Restaurant lassen wir uns zu Mittag mit lokalen Spezialitäten verwöhnen. Anschließend radeln wir weiter bis nach Colorno, von wo uns ein Bus in kurzer Zeit nach Cremona bringt. Mitten in der Altstadt erwartet uns das liebevoll geführte Hotel Astoria in einem historischen Palazzo. Da heute das Mittagessen in Ihrem Reisearrangement inkludiert ist, steht Ihnen der restliche Nachmittag und Abend zur freien Verfügung. Es lohnt sich, die malerischen Gassen und Plätze Cremonas auf eigenen Faust zu erkunden.

4.Tag Mittwoch: Cremona - Tabiano (40 km)
Der heutige Tag steht ganz im Zeichen großer Musik. Am Morgen besichtigen wir im Rahmen eines Stadtrundganges das berühmte Violinenmuseum, in dem unter zahlreichen anderen auch Meisterwerke von Stradivari ausgestellt sind. Anschließend verlassen wir Cremona per Rad und erreichen über den Verdi-Radweg Busetto. In der Heimatgemeinde von Giuseppe Verdi besichtigen wir das ihm gewidmete, faszinierende Theater. Vorbei am Schloss von Soragna erreichen wir am späten Nachmittag Fontanellato, dessen Zentrum durch die prächtige Wasserburg Rocca Sanvitale geprägt ist. Von hier besteigen wir einen Bus und lassen uns nach Tabiano bringen, wo uns in einer mittelalterlichen Festungsanlage unser großartiges Hotel Antico Borgo di Tabiano Castello aufnimmt. Hoch über der Ebene gelegen genießen wir den fantastischen Ausblick auf das hügelige Umland, das Schwimmbad und den hauseigenen Spa-Bereich (Doppelübernachtung). Zum Abendessen erwartet uns das hervorragende Hotelrestaurant.

5.Tag Donnerstag: Tabiano - Castell`Arcquato - Tabiano (45 km)
Wir beginnen den Tag mit einer Schussfahrt hinunter in das Tal. Vorbei an Tabiano und Salsomaggiore erreichen wir in traumhafter Hügellandschaft Castell`Arquato. Das mittelalterliche Städtchen gehört zu den schönsten Italiens und ist Touristen doch weitgehend unbekannt. Wir besichtigen ein schmuckes Weingut und lassen uns im Rahmen eines Mittagessens mit Weinbegleitung die hervorragenden Tropfen der Gegend näherbringen. Anschließend bringt uns ein Shuttlebus hoch in den Apennin. Die Landschaft wird Sie an eine unberührte Version der Toskana erinnern. Vor sich auftürmenden Gipfeln rollen wir auf verkehrsfreien Bergstraßen dem Tal entgegen. Wir erreichen Salsomaggiore, ehemals blühendes Thermenzentrum der Emilia Romagna und bewundern das faszinierende Hauptgebäude der Terme Berzieri. Nach einer gemütlichen Pause erreichen wir anschließend wieder unser traumhaftes Hotel. Zum Abendessen treffen wir uns erneut im Hotelrestaurant.

6.Tag Freitag: Tabiano - Parma (40 km)
Ein letztes Mal bringt uns unser Shuttlebus hoch in den Apennin, diesmal nach Fragnolo, in die Trüffelgegend der Emilia Romagna. Über eine atemberaubende Panoramastraße mit ungekannten Traumaussichten erreichen wir Langhirano. Die Kleinstadt südlich von Parma ist der Hauptort für die Herstellung des berühmten Parmaschinkens. Wir lassen uns die Gelegenheit nicht entgehen, uns den Produktionsprozess dieser Spezialität erläutern zu lassen. Auch die Verkostung kommt natürlich nicht zu kurz. Anschließend radeln wir vorbei am imposanten Schloss von Torrechiara durch gepflegte Weingärten und kleine Dörfchen nach Parma. Hier empfängt uns das Grand Hotel de la Ville, eine Oase der Ruhe, nur wenige Schritte von der lebendigen Altstadt entfernt. Zum Abendessen empfängt uns eines der besten Restaurants der Stadt.

7.Tag Samstag: Parma
Nach einem ausgiebigen Frühstück begeben wir uns auf einen geführten Stadtrundgang durch den historischen Kern dieser faszinierenden Stadt. Sehenswürdigkeiten wie das achteckige Bapisterium, der romanische Dom und der imposante Herzogspalast ziehen jeden Besucher in ihren Bann. Unsere Reise endet zur Mittagszeit am Bahnhof von Parma. Von hier erreichen Sie bequem Bologna mit Umsteigemöglichkeiten zum Flughafen und zum internationalen Zugverkehr. Es lohnt sich aber auch, Parma noch einige Tage mehr zu widmen. Unser Abschlusshotel bietet die perfekte Ausgangslage für eine eingehendere Erkundung der Stadt. Gerne sind wir Ihnen bei der Buchung behilflich.

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Veranstalter: Rotalis Reisen