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Trans Tramuntana - Das Original
Mallorcas letztes Abenteuer

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Unser absolutes Highlight. Eine Gebirgsüberquerung des Tramuntanagebirges. Von Port de Andratx bis Alcudia. Eine Tour der Superlative auch in 2015. Je nach Route und Wetterbedingungen müssen 240 bis 300 km und 6.000 bis 7.900 hm bezwungen werden. Ein Gemisch von Asphalt, Off- Road, Singletrails und Trageabschnitten fordert viel von den Fahrern. Die Natureindrücke sind überwältigend und machen die Route zu einem wirklichen Erlebnis, der Abenteuerfaktor inklusive. Wir übernachten in gemütlichen Hostals und Hotels, auf Fincas und Berghütten sowie im Kloster Lluc. Am fünften Tag erreichen wir, nach einer letzten und harten Etappe unser Ziel Alcudia.

Die Tagesetappen

1. Tag: ca. 46 - 65 km und 1400 - 1800 HM
2. Tag: ca. 48 km und 1400 HM
3. Tag: ca. 47 km und 1800 - 2000 HM
4. Tag: ca. 58 km und 1500 HM
5. Tag: ca. 40 - 55 km und 600 - 1050 HM


Trans Tramuntana - Reportage "Urbefahrung"

Einleitung

Mittlerweile ist es 15 Jahre her, das wir diese "Ur Trans Tramuntana" gefahren sind. 1998 haben wir diese Route das erste Mal durchgängig befahren. Viel ist passiert in der Zwischenzeit. Die Route ist auf aktuellem Stand und auf 5 Tage ausgedehnt. Mallorca ist einfach zu technisch und landschaftlich zu reizvoll als das man sich den Streß antun sollte und in 4 Tagen durch die Tramuntana "zu heißen". Einige der beschriebenen Abschnitte können oder dürfen nicht mehr befahren werden. Dafür sind neue, ebenso eindrucksvolle Abschnitte dazu gekommen. Immer mehr Touranbieter sind erschienen und einige auch wieder gegangen. Nicht zu letzt angeregt durch meine Publikationen wie "Megatours Mallorca" (Hallwag Verlag) dessen ersten Entwurf dummerweise einer der "Pauschalreiseveranstalter" in die Hände bekommen hat und "Trans Tramuntana - Mallorcas längste MTB Tour" (Bruckmann). Die Folge waren "Franchise Bikestationen" von denen die meisten wieder verschwunden sind. Übrig geblieben sind zum Glück nur ein paar wenige Bikeanbieter, die sicher auch einen guten Job machen. Sehr zum Wohl der Biker, die jedes Jahr die Insel besuchen.
Durch die teils sehr schweren technischen Abschnitte sind die MTB Strecken bzw. Tagestouren nicht so lang auf Mallorca, was immer wieder zu Unverständnis bei denjenigen führt, die die Insel noch nicht kennen. Aber auf Mallorca können 30-40 Kilometer und 500-600 Höhenmeter auch die besten Fahrer sehr fordern. Die Etappen der "neuen Trans Tramuntana" liegen zwischen 45 und 50 Kilometern und 1200 und 2000 Höhenmetern. Bisher habe ich nach der Tour noch keinen Teilnehmer erlebt, der die Route als easy going oder gar als Vorbereitung auf die Alpen gesehen hat. Das Gegenteil ist eher der Fall. So ist die Tour auch nichts für Anfänger. Die Teilnehmer bekommen dafür aber eine der schönsten Touren Europas unter die Räder. Abwechslungsreich wie sonst nirgendwo. Und immer den Geruch des Meeres in der Nase. Was will man mehr.

Es war einmal - anno 1998: Ur - Trans Tramuntana - Der Anfang

Reportage

Früh morgens fuhr uns Juan mit dem Minibus nach St. Elmo, unserem Startpunkt. Tags zuvor hatten wir bereits alles fertig gemacht. Unsere Rucksäcke gepackt, die Räder kontrolliert und eine letzte Probefahrt. Alles in Ordnung hatten wir befunden. Und nun gings los. Ein bißchen Aufregung war jetzt doch dabei. Was würden die folgenden vier Tage bringen. Einen Hauch von Abenteuer, das wäre schön. Aber auf Mallorca. Niemals. Oder doch ? 240 bis 260 Kilometer und zwischen 5000 und 7000 Höhenmeter je nach Streckenplanung. Alles zu schaffen. In den Alpen habe ich mit Freunden schon 5000 Höhenmeter an einem Tag gemacht. Was soll’s also, die Strecke müßte gut zu schaffen sein. Und im übrigen kannte ich die gesamte Strecke schon von den Arbeiten für mein Buch. Nur in dieser Kombination und als Gebirgsdurchquerung bin ich sie noch nie gefahren. Immer nur einzelne Touren, Tagestouren mit kleinem Rucksack. Und nun 10 Kilo auf dem Rücken, und heiß. Morgens um 9 Uhr bereits 26°. Premiere also.

1. Tag
St. Elmo--Sóller
"Aller Anfang ist schwer"
Um 10 Uhr morgens sind wir endlich in St. Elmo angekommen. Wir laden die MTB’s aus und verabschieden Juan, der uns noch viel Glück und Hals und Beinbruch für die Route durchs Gebirge wünscht. Ali schaut ihm mit wehmütigem Blick nach. "Mein Gott, zu was hab’ ich mich da überreden lassen, wenig trainiert in den letzten Monaten, mäßige Kondition und dann diese Route", dachte Ali sich wohl als wir Juan hinterherwinkten. Es gibt kein zurück mehr, wir müssen durch.
Der Anfang war beiden, Bernd und Ali noch vom letzten Jahr bekannt als wir mit einer Gruppe hier die Tour um La Trapa fuhren. Es geht zunächst durch ein Wäldchen nach Can Tomevi, einer kleinen, ruhig gelegenen Finca. Ein paar Kilometer hinter der Finca geht’s dann richtig los. Der Anstieg hoch zum Coll de ses Animes hat sich gewaschen. Über eine sehr steinige Piste muß man aufwärts fahren, mit deutlich über 20% Steigung an der steilsten Stelle und nirgendwo Schatten. Bitte laß es nicht allzu heiß sein, scherzten wir noch bei der Anfahrt. Unserer Bitte wurde natürlich nicht entsprochen. Die Sonne brannte gnadenlos herunter. Kurz vor dem Paß hatten wir bereits 37°. Und das um 11.30 Uhr. Konnte nur besser werden. Am Paß hatten wir schon ordentlich Körner verschossen, besonders Bernd und Ali, die die Auffahrt viel zu schnell angegangen waren. Wir waren gerade mal 4,5 Kilometer unterwegs. Erst mal ein bißchen auf die Bremse treten, sonst überleben die zwei den nächsten Tag nicht mehr. Kurz nach dem Paß fahren wir auf schmalen Singeltrack weiter Richtung Ses Bases und müssen auch schon bald die Räder tragen. Hier auf dem kleinen Trampelpfad ist fahren nicht mehr möglich. Zum Glück ziehen ein paar Wolken auf und es wird etwas kühler. Na ja, was man so kühler nennen kann. Der zwei Kilometer lange Schiebe- und Trageabschnitt ist sehr steinig, wer hier keine guten Schuhe hat wird wohl viel fluchen. Trotz der Anstrengungen genießen wir immer wieder die Ausblicke und die tolle Landschaft. Der Ausblick auf die Isla Dragonera,-- die Dracheninsel --, ist phänomenal.
Der Trageabschnitt ist auch bald überwunden und wir rollen auf breiter Schotterpiste der Küstenstraße C 710 entgegen. Als wir diese endlich erreicht haben heißt es erst einmal durchatmen und dann die nächsten 16 km auf Asphalt weiter. Und, es geht nach kurzem Ansteig abwärts. Die Räder so richtig laufen lassen, das macht nach dem Off-Road Stück jetzt besonders viel Spaß. Die Straße schlängelt sich auf und ab die Küste entlang, kann dich geradezu fesseln mit ihrer wunderschönen Landschaft. Und dann kommt es natürlich wie es kommen mußte, der Mann mit dem teuersten und neusten Material hat eine Panne. Die Kette ist fliegen gegangen. Nachdem wir vorher bereits die Disc Brakes neu einstellen mußten ist nun das Kettenschloß auf und davon. "Hey, Mr. Cannondale. Bernd und ich vertrauen da lieber auf europäische Wertarbeit", rief ich Ali noch entgegen, was mit einem mürischen, kurzen Lächeln quittiert wurde. Was mehr als Scherz gedacht war, kam in diesem Moment gar nicht gut. Also, Werkzeug raus und bei der Reparatur helfen. Nach ein paar Minuten war alles wieder beim alten und wir setzten die Reise fort. Von nun an lief es ohne Pannen.
Kurz vor Banyalbufar folgte dann der zweite Off-Roadabschnitt. Nach einem kurzen steinigem Abschnitt fuhren wir auf einer sehr guten, breiten Piste auf das Gutshaus von S’Arbocar zu, an dem uns die Wachhunde schon laut bellend erwarteten. Der kleine läuft frei und kläfft sich die Seele aus der winzigen Lunge. Dabei stachelt er seinen großen Kumpel, der an einer langen Laufleine festgekettet ist noch an. "Los, reiß die Kette ab und mach sie alle die Biker, die haben hier nichts verloren" kläfft er dem großen, schwarzen Pastor Mallorquin zu, der gut und gerne seine 45 bis 50 Kilo wiegt. Aber der Kleine ist harmlos und der Große hängt an seiner Kette, weit genug weg vom Weg. Wir passieren das Fincagelände zügig, wohl genau der Effekt den die Besitzer mit den Hunden erreichen wollen. 25 Minuten später haben wir Esporles erreicht. Hier füllen wir unsere Wasservoräte auf, essen etwas und genießen einen kurzen Moment die schöne Plaza.
Wir haben noch 30 Kilometer vor uns bis Sóller, unserem ersten Etappenziel. Noch ca. 20 Kilometer Asphalt, nicht immer der beste, aber immerhin und 10 Kilometer Off-Road. Pünktlich zum Anstieg nach Son Cababspre und dem Cami des Bosc steigt die Temperatur wieder auf über 38°. Und das im Mai. Aber wir hätten besser nicht zu früh geflucht über die plagende Hitze, die uns am ersten Tag den letzten Nerv rauben wollte. Ich kam als erster am Paß des Cami des Bosc an. Und traute meinen Augen nicht. Was war das, was dort in einem irren Tempo den Hang vom Meer herauf kam. Kaum gedacht, hatte mich der Wind auch schon gepackt und ich mußte mich mit aller Kraft gegen den Wind stemmen um nicht von der kleinen Paßstraße in den Wald gedrückt zu werden. Die Pinien bogen sich durch den Druck enorm zur Seite. Innerhalb von Sekunden konnte man die Hand vor den Augen nicht mehr sehen. Sirenen heulten den Berg hinauf. Und wir suchten hinter der Mauer am Paß Schutz. Das war er also, der so berühmte balearische Minutensturm. Jetzt komme ich schon so lange hierher, habe mehrmals mehrere Monaten hier verbracht, aber so etwas hatte ich und auch meine beiden Begleiter noch nicht erlebt. Zum Glück sind wir mit dem Mountainbike auf dem Weg nach Sóller und nicht mit dem Segelboot. Genauso schnell wie er gekommen war, war der Spuk auch wieder vorbei. Wir zogen also unsere Windbreaker an und fuhren ab. Die Temperatur war von 38° auf 21° gefallen. Etwas später war auch der letzte Rest des Nebels verschwunden und alles war beim Alten. Sonne, blauer Himmel und unsere Schweiß. Wir genoßen die Asphaltabfahrt nach Deià. Der letzte Off-Roadteil würde schwer genug.
In Deià angekommen entschieden sich Bernd und Ali für die Straße bis Sóller. Kraft sparen für morgen, war ihre Begründung. Nicht ganz zu unrecht. Ich mußte die Off-Roadstrecke fahren. Ich brauche das Höhenprofil und die genaue Dokumentation für die Events 2000. Kurz hinter Deià trennten sich dann unsere Wege. Wir verabreden uns später auf der Plaza in Sóller zu treffen. Die Beiden rollen also die Straße weiter unserem gemeinsamen Ziel entgegen und ich fahre erst einmal den Karrenweg hoch. Es ist schon spät, wir hatten uns viel Zeit gelassen für Fotos und Landschaft. Jetzt heißt es noch einmal in die Pedale treten, 10 Kilometer Schotterpiste, teils Singletrail und einige Trageabschnitte. Aber wunderschön, ich würde immer wieder hier langfahren. Vorbei geht’s an den großen Gehöften von Son Mico und Can Prohom weiter bis S’Heretat. Auf Son Mico gibt’s frisch gepreßten Orangensaft und selbstgebackenen Kuchen, der von der Hausherrin Señiora Isabell serviert wird. Von Son Mico genießt man einen grandiosen Ausblick über die Stadt Sóller und ihren Naturhafen. Übrigens der einzige, sichere Hafen an der gesamten Nordküste. Aber hierfür habe ich heute keine Zeit. Es wird bald dunkel. Die gluhtrote Sonne verliert sich langsam im Horizont. Über eine Betonpiste gelange ich schließlich auf die C 713. Die ersten Häuser von Sóller sind erreicht. Nach 71 Kilometer und ca. 1700 Höhenmeter ist das erste Etappenziel erreicht. Eigentlich war’s ja doch nicht so schwer. Ich fahre im Kreisel rechts abwärts Richtung Innenstadt. An der Plaza Espanyol sitzen Bernd und Ali bereits bei einem Cafe con Leche. "Hola Miguel, unser Hostal ist nur ein paar hundert Meter von hier entfernt, günstig gelegen für ein abendliches Cerveza", ruft Bernd mir freudestrahlend entgegen.

2. Tag
Über den Escornador und durchs Balitxtal
"Hitzeschlacht und Traumtrail"
Morgens im Hostal wird erst einmal gut gefrühstückt. Danach eine letzte Kontrolle der Räder und los geht’s. Ali meint ihm tun heute morgen sämtliche Knochen weh und er wolle lieber die Straße hoch zum Stausee Cúber fahren, wären ja auch immerhin fast 20 Kilometer. Bernd und ich nehmen den Weg, weswegen wir eigentlich hier sind. Der Weg schlechthin fürs Mountainbike. Der Weg über den Escornador. Privatbesitz, man braucht eine Sondergenehmigung und einen Schlüssel fürs verschlossene Gatter bei Arrom. Aber hierfür lohnt aller Aufwand. Wir passieren den Friedhof und kurz hinter Sóller beginnt der Waldweg. Bernd sagt kein Wort, er wäre wohl lieber auch mit Ali die Straße gefahren, aber dann hatte ihn doch der Ehrgeiz gepackt. Wir beide kannten die Strecke bereits, aber nur abwärts. Aufwärts waren wir sie noch nicht gefahren, wir konnten uns aber schon gut ausmalen was auf uns zu kommt. Viele Serpentinen, kein Asphalt, also auch kein runder Tritt, viel Sonne, blauer Himmel und viel, viel Schweiß. Ziel unserer heutigen Etappe war das Refugi Tossals Verds. Zur Zeit Mallorcas einzige bewirtschaftete Berghütte. Wir fuhren also stetig bergauf. Die Sonne wurde langsam aber sicher wieder unser Feind. Wie bereits am Vortag hatte sie vor uns in den Wahnsinn zu treiben. Nachdem wir die erste von zwei kleinen Fincas passiert hatten kam er dann endlich. Der atemberaubende Abschnitt mit den 180° Kehren. Wer in Gottes Namen ist auf diese Idee gekommen in dieser abgelegenen Gegend einen solchen Weg in den Berg zu bauen. Nur um dort oben ein paar Terrassenfelder zu bewirtschaften? In der Mitte der 180° Kehren Strecke kommt dann das große, verschlossene, mit Stacheldraht verspannte Tor. Wer jetzt keinen Schlüssel hat wird wohl umkehren müssen. Kurze Zeit später passieren wir die zweite Finca und können nur noch ein Stück fahren. Bald beginnt der Trageabschnitt. 500 Meter aufwärts und ca. einen Kilometer abwärts tragen. Bernd graut es schon bei dem Gedanken, er hatte von gestern noch genug. Und wo Ali jetzt wohl ist. Ob er bereits den Stausee erreicht hat? Bestimmt, denn er braucht das Bike ja über keinen Paß zu tragen und konnte locker rollen.
Also, das Bike schultern und ab dafür. Kurze Zeit bietet uns das Wäldchen nach der Finca ein wenig Schatten. Leider nicht allzu lange. Aber wir wollten doch Sonne, oder nicht? Sonst hätten wir ja auch eine Alpenüberquerung machen können. Der Scheitelpunkt mit der Schutzhütte des Escornador ist nach ca. 2,5 Stunden erreicht. Wir sind jetzt auf 860 Metern Höhe. Geradeaus kann man noch weiter bis zum Gipfel auf über 1000 Meter Höhe. Unser Weg führt allerdings an der Ostflanke der Berges wieder herunter. Wir folgen dem hier in Stein gemeißelten Hinweis L’Ofre. Rechts unten im Tal sehen wir auch schon das Gebäude der Finca L’Ofre liegen. Die höchste, bewirtschaftete Finca Mallorcas. Da gibt es auch Wasser, an der Quelle "Font de sa Teula". Eine willkommene Erfrischung bei der Hitze. Bernd hat bereits keinen Tropfen mehr im Camelback und die Flasche ist auch fast leer. Er erlebte heute sein persönliches Waterloo. Und meins sollte ein paar Stunden später auch noch folgen.
Der Abstieg vom Cornador war bei der Hitze heftig. Bernd hatte jetzt alle Körner verschossen. Am liebsten wäre er hier sitzen geblieben, aber die Zeit drängte. Ich wollte die Route durchs Baltixtal nach Cala Tuent und La Calobra noch fahren. Es war wohl für ihn eine Höhlenqual bei fast 40° im Schatten, da nützte es auch nichts, daß wir uns jetzt wieder auf einer breiten Schotterpiste befanden.
Am Paß des Berges L’Ofre eröffnete sich der traumhafte Blick auf den Stausee Cúber und den Puig Major, Mallorcas höchsten Berg mit 1455 m. Bernd war zu der Zeit viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt, als daß er noch die Landschaft genießen konnte. Nach einer kurzen Abfahrt vom Paß erreichten wir schließlich die Staumauer an der sich Ali sonnte. "Na auch schon da", war seine lapidare Frage. Den Rest des heutigen Tages mußte ich dann alleine fortsetzen. Ich fuhr also die Straße wieder ein Stück aufwärts vorbei an der Militärstation des Puig Major. Ein mal die Straße hoch bis zur Radarstation - leider Sperrgebiet - das ist schon länger mein Wunsch. Aber mit ein bißchen Glück habe ich hierfür bald eine Sondergenehmigung. Na ja, aber nicht heute.
Weiter geht’s durch den Straßentunnel und dann in rasanter Abfahrt bis zum Mirador ses barces, einem traumhaft schönen Aussichtspunkt über der Stadt Sóller. Hier genießt man abends die schönsten Sonnenuntergänge am Horizont mit freiem Blick aufs Meer. Jetzt ist es mittag und brennend heiß. Ich trinke noch schnell zwei Dosen Cola. Den Zucker kann ich gut brauchen, und dann hinunter ins Balitxtal. Eine breite Off-Roadpiste führt hinunter zur Agrotourismo Finca Balitx de Avall. Hier sieht es aus wie in einem Museum. Überall hängen Ackergeräte an der Wand, stumme Zeugen einstiger, harter Arbeit. Die freundliche Hausherrin preßt aus den prallen Orangen und Zitronen frischen Saft, der den nötigen Energieschub bringt für den folgenden brutalen Anstieg zum Coll de Biniamar. Das Maß der Biker, der "Paß der Päße", der "Brutale". Eine breite Piste zwar, aber ausgewaschen und steil. Keine zwei Kilometer, doch extrem harte Arbeit. Blut und Schweiß, wer ihn fahrend bezwingt ist der "Don" der Cyclistas schrieb ich in meinem Mountainbikeführer über Mallorca. Heute würde ich es mit Sicherheit nicht schaffen, es war einfach zu heiß.
Der anschließende Trail die Steilküste entlang ist so traumhaft schön, daß man eigentlich gar nicht mehr weiter möchte. Das gleißend blaue Meer, die spitzen Felsformationen und der Pinienduft verzaubern geradezu. Plötzlich sind die Schmerzen der Anstrengung vergessen. Ich fliege, alles geht leicht und einfach. Als ich dann wieder aus meinem Endorphinrausch aufwachte, versuchte ich gerade, wieder auf Asphalt, mit einem Rennradfahrer mitzuhalten. Hoch zum Paß von La Calobra. Nach kurzer Zeit wurde ich aber bitter auf den Boden der Tatsachen zurückgeschmettert und mußte ihn fahren lassen. Und das bei einem Puls von 110, ausreichend Kraft und Luft, aber die Muskulatur krampfte. Die Hitze verlangte ihren Tribut. Da half auch keine Magnesiumkaspel mehr, ich mußte meine Kochsalznotreserve benutzen. Mit dem Salz ging es dann wieder und ich konnte mit einigermaßen runden Tritt die Fahrt zum Paß, vorbei am Gorg Blau und zum Cúber fortsetzten. Dort angekommen waren Bernd und Ali schon weg. Sie waren allein den Weg durchs Tunnelsystem nach Tossals Verds gefahren, mit einigen Schwierigkeiten wie ich später erfahren sollte. Ich fuhr also in die recht schwere Passage ein.
Die Tunnel sind nicht beleuchtet, aber man kann bei dreien von vier die man durchqueren muß das Ende sehen. Trotzdem ist eine Taschenlampe zu empfehlen, weil der Boden mehr als nur uneben ist. So manche Stolperfalle kann hier zum Verhängnis werden, wenn man nichts sieht. Über die kleine Holzplanke trug ich mein Rad auf die andere Seite des Torrente. Die Sonne stand schon recht tief. Viel Zeit blieb nicht mehr bis zum Einbruch der Dunkelheit. Als ich den vierten Tunnel passiert hatte konnte ich endlich wieder fahren und rollte Richtung großes Gatter von Solleric bergab. Leider war es verschlossen und ich mußte es herüber heben, was mir zu diesem späten Zeitpunkt recht schwer fiel. Nachdem ich die letzten Kehren hinauf nach Tossals geschafft hatte, erwartete mich am Tor bereits Bruk, ein Pastor Mallorquin. Der Wachhund der Hütte. Er ist friedlich und Lammfromm, was man ihm nicht unbedingt ansieht. Aber ich kannte ihn ja schon von meinen früheren Touren. Meine beiden Freunde hatten sich schon im Schlafraum ausgebreitet und warteten aufs Abendessen.
Ali stand noch das "Restadrenalin" in den Augen von ihrem kleinen Zwischenfall mit dem Pastor Mallorquin, den auf der Insel so beliebten Jagdhunden. Als die beiden den letzten Tunnel durchquert hatten, hörten sie plötzlich lautes Gebell, und ein paar Sekunden später sahen sie auch schon die großen, schwarzen Hund auf sich zu laufen. Also nichts wie rauf auf das alte Pumpwerk, das in dem Moment ein willkommenes Fluchtobjekt darstellte. Nur der 50 kg Hund interessierte sich mehr für irgendwelche Hasen und Rebhühner als für die beiden. Die kurze Zeit später vorbeikommenden Jäger müssen sich wohl sehr über die zwei in Bikeklamotten, die oben auf dem alten Pumpwerk standen gewundert haben. In der Hütte waren wir in dieser Nacht die einzigen Gäste, und so genossen wir die Ruhe und den sternklaren Himmel.

3. Tag
Von Tossals übers Castillo de Alaró zum Kloster Lluc
"Alte Schmugglerpfade und Pilgerwege"
Der dritte Tag beginnt wie die ersten beiden. Heiß, 28° morgens um 10.00 Uhr. Wir rollen gut gelaunt dem großen Gutshof "Solleric" entgegen. Dort erwartet uns lautes Gebell, doch die dazugehörigen Hunde können wir nicht sehen. Sie befinden sich irgendwo im Innenhof. Nachdem wir hier unsere Maut bezahlt haben können wir passieren und rasen auf Asphalt Richtung Alaró. Unser Weg führt uns hinauf aufs Castell, das hoch oben auf dem Tafelberg thront. Die Straße hinauf ist nur zur Hälfte asphaltiert und so drücken wir die Stollenreifen schon bald wieder in eine ausgewaschene Piste. Wir stärken uns noch kurz im Bergrestaurant "Es Verger" und fahren dann etwas unterhalb des Castells in einen Traumtrail ein. Jetzt heißt es die Sattelstützen runter und höchste Konzentration. "Na Jungs, jetzt müßte man ein Fully haben", grient uns Ali entgegen. "Klar", meint Bernd, "aber eins an dem die Bremsen funktionieren". Wir kamen alle wohlbehalten unten an und hatten weiterhin einen guten Lauf nach Caimari. Herauf zum Kloster Lluc, dem größten und bekanntesten Wallfahrtsort auf Mallorca, nahmen wir immer wieder den alten "Cami Vell a Lluc" (den alten Pilgerweg nach Lluc). Seinen schönsten Part hat dieser alte Weg an der Durchfahrt durchs "Felsentor" mit dem Blick auf den "Salt de la bella Dona" (dem sog. "Jungfrauensprung").Von hier kann man fast die gesamte Nordküste überblicken. Traumhaft atemberaubend. Wir alle genießen den tollen Blick. Die bisherigen Strapazen und die Hitze sind vergessen. Mit der Leichtigkeit des Seins schweben wir unserer letzten Übernachtungsstätte entgegen. Im Vorhof des Kloster herrscht noch geschäftiges Treiben. Eine andere Welt. Viele Personen verschiedener Nationalitäten. Busse, Autos und eine gewisse Hektik. Aber nachdem der letzte Sonnenstrahl hinter den Bergen versunken war, kehrte auch hier Ruhe ein. Und wir, wir schlürften befriedigt unser "Cerveza" auf der Terrasse des Restaurants und fühlten uns "Sauwohl".

4. Tag
Cami Vell de Lluc
"Zur Belohnung: Meer"
"Buenos dias amigos. ¿Vamos a la playa?"
Aber vorher mußten wir noch ein wenig schwitzen. Ein heftiger Anstieg stand noch aus. Der Rest eher Genuß. Über den alten "Cami Vell de Lluc" ins Val de Marc. Die Bergwelt hat uns ein letztes Mal fest im Griff. Mit leuchtenden Augen fliegen wir über die breite Schotterpiste dem Meer entgegen. Die trailigen Abschnitte des letzten Tages überwinden wir mit Leichtigkeit. Bernd prescht mit seinem Bike voran, er hört schon die Brandung rauschen. "Hey Miguel, gib Gas, ich rieche bereits das Meer". Auch Ali hatte ein breites Grinsen im Gesicht. Heute tat nichts mehr weh. Der Weg vorbei am Puig Tomir zeigt noch einmal die ganze Schönheit der Insel. Pinienwälder, bizarre Felsformationen, strahlend blauer Himmel und in der Ferne das dunkelblau schimmernde Meer. Bald schon würden wir es erreicht haben. Vorher mußte allerdings noch ein bißchen Kultur herhalten. In Pollença fuhren wir auf den Calvarienberg um dort die kleine Kapelle zu besichtigen. Aus der Stadtmitte führen 365 Stufen hinauf zum kleinen Gotteshaus. Eine Stufe für jeden Tag des Jahres. Die Mittagshitze bließ uns förmlich ihren hießen Wind ins Gesicht. 44°. So verbrachten wir einige Zeit unter den schattigen Schirmen der Placa von Pollenca. Und nachdem wir die große Hitze mit einigen kalten Colas bekämpft hatten tranken wir genüßlich den obligatorischen Cafe con Leche in der Bar Espanyol. Die letzten sieben Kilometer zum Meer entwickelten sich zu einen Wettrennen. Jeder wollte der Erste sein. Und endlich. Wir hatten es geschafft. Freudestrahlend sprangen wir ins kühle Naß. Nach der Hitzeschlacht der letzten Tage hatten wir es uns auch verdient. Ali saß mit seinem Hintern im Sand und ließ sich die Wellen gegen den Bauch schlagen. Vier erlebnißreiche Tage lagen hinter uns. Sie hatten uns nicht enttäuscht. Von allem etwas. Ein bißchen Alpencross, mediterranes Flair, geröllige Pisten, Traumtrails, atemberaubend schöne Serpentinen, Nebel, Kühle, extreme Hitze, Wälder und natürlich das Meer. Ja, ein Hauch von Abenteuer war auch dabei. Wir werden diese Tage nie vergessen.

Michael "Miguel" Nies

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Veranstalter: Vamos24.com

Frauen MTB Camp Mallorca - 2016 in Kooperation mit Christiane Schmück vom MTB-Team 7Hills
Solo para chicas - Weil ich ein Mädchen bin

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Oben im Norden der Insel liegt Alcudia, die alt ehrwürdige Stadt mit ihren mächtigen Wehrmauern. Wir übernachten in unserem gemütlichen Stammhotel in Puerto de Alcudia, in dem sich auch unsere Bikestation befindet. Von hier starten wir exquisite Mountainbiketouren. Zur Einstimmung geht’s auf die Halbinsel von Alcudia Richtung Coll Baix. Hier warten einige traumhafte Singletrails darauf entdeckt zu werden. Sie dienen als Vorbereitung auf die Gebirgstouren in der Serra de Tramuntana. Die alten Pilgerwege dort nutzen wir als Anfahrt zum Kloster Lluc. Eine Woche konzipiert nur für Frauen. Die Touren sind nicht minder knackig. Halt typisch Malllorca. Ein Fahrtechniktraining und viele Tipps zum Biken geben unsere Guides während dieser tollen MTB Woche. Als Guides fahren mit euch Christiane Schmück vom MTB-Team 7Hills und Michael Nies, der MTB Pioneer Mallorcas schlecht hin. Mit uns rockt ihr die Trails...

In 2016 haben wir wieder auf Wunsch unserer Teilnehmerinnen einen Bikefreien Tag eingeplant.

Natürlich kann auch Eure bessere Hälfte mit nach Mallorca und Biken. Halt nur in einer getrennten Gruppe. Für Männer gibt es parallel auch geführte Touren und ein tolles MTB Programm.

Preis mit eigenem Bike: -65,00 Euro pro Person (bitte im Buchungsformular bei Bemerkungen "eigenes Bike" angeben)
Für den Transport auf Mallorca werden für das eigene Bike folgende Kosten fällig: 16,50 Euro oneway (Flughafen - Hotel) für Einzelankünfte. Ab 4 Personen gleichzeitiger Transfer kostet der Radtransport 10,00 Euro pro Rad und Strecke.

Alle Preise ohne Flug. Gerne buchen wir auch die Flüge für Euch hinzu. Um Euch einen Flugpreis zu nennen benötigen wir Euren Abflughafen. Ihr könnt auch über folgenden Link die Flüge selbst buchen.

Lady Bike Special:

Die Leihbikes stehen Euch in dieser Woche auch nach den geführten Touren bis abends zur Verfügung. Am bikefreien Tag könnt Ihr das Fully für lediglich 12,00 Euro Aufpreis dazu buchen.

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Veranstalter: Vamos24.com

MTB Camp - Las Puertas de Alcudia
Das Tor ins Tramuntana Gebirge - Zur MTB Saison Eröffnung

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Oben im Norden der Insel liegt Alcudia, die alt ehrwürdige Stadt mit ihren mächtigen Wehrmauern. Wir übernachten in unserem Partnerhotel Sunwing Resort in Puerto de Alcudia. Von hier starten wir exquisite Mountainbiketouren. Zur Einstimmung geht’s auf die Halbinsel von Alcudia Richtung Coll Baix. Dort warten einige traumhafte Singletrails darauf entdeckt zu werden. Sie dienen als Vorbereitung auf die Gebirgstouren in der Serra de Tramuntana. Die alten Pilgerwege dort dienen als Anfahrt zum Kloster Lluc. Ebenso werden wir eine Exkursion mit dem MTB (mit Bustransfer) in den Osten machen und dort bei Artà alte Wege und Pfade, die die Serra de Levant erschließen, befahren. Ein tolles Erlebnis in einer der einsamsten Gegenden Mallorcas.

Die Transfers sind inklusive im Preis bei Flugbuchung, oder Flugkoordination über uns. Eigene Flugbuchungen sind natürlich jederzeit möglich. Ggf. kann sich dann jedoch ein Aufpreis für den Transfer ergeben. Im Januar und Februar handelt es sich um Sammeltransfers und es kann sich eine Wartezeit am Flughafen ergeben.

Aufpreis Radon Swoop oder Slide 150: 25,- Euro (5,- Euro pro Tour)

Preis mit eigenem Bike: - 60,00 Euro pro Person (bitte im Buchungsformular bei Bemerkungen "eigenes Bike" angeben)
Für den Transport auf Mallorca werden für das eigene Bike folgende Kosten fällig: 16,50 Euro oneway (Flughafen - Hotel) für Einzelankünfte. Ab 4 Personen gleichzeitiger Transfer kostet der Radtransport 10,00 Euro pro Rad und Strecke.

Alle Preise ohne Flug. Gerne buchen wir auch die Flüge für Euch hinzu. Um Euch einen Flugpreis zu nennen benötigen wir Euren Abflughafen. Ihr könnt auch über folgenden Link die Flüge selbst buchen.

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Veranstalter: Vamos24.com

Enduro MTB Camp I - Mallorca
Singletrails Skala S 1 - S2 (Einsteiger)

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Unser Camp I richtet sich an Fahrer, die sich sicher im S1-S2 Level bewegen. Fünf Tage Traumtourn auf Mallorca. Ein Tag Fahrtechniktraining und vier geführte Touren im erstklassigen MTB Revier der Insel.

Alpines Biken ist wieder in aller Munde. Genau hier setzen unsere Enduro Camps an. Das Fahrtechniktraining beinhaltet das richtige Uphill fahren, Hindernisse bergauf optimal überwinden, Spitzkehren fahren, Hinterrad umsetzen, Steilstufen fahren, richtige Tragetechniken und Tipps für verblocktes Gelände.

Mallorca ist durch seine Gebirgs- und Geländeformationen dafür geradezu prädestiniert. Das milde, mediterrane Klima sorgt schon früh dafür, dass Ihr den Winter verabschieden könnt.

Die Transfers sind inklusive im Preis bei Flugbuchung, oder Flugkoordination über uns. Eigene Flugbuchungen sind natürlich jederzeit möglich. Ggf. kann sich dann jedoch ein Aufpreis für den Transfer ergeben. Im Januar und Februar handelt es sich um Sammeltransfers und es kann sich eine Wartezeit am Flughafen ergeben.

Optional: Leihfully zubuchbar
Radon Slide 150 ; Radon Swoop ; Radon Slide 150 in 27,5 ; Radon Slide 130 (29er)

Für den Transport auf Mallorca werden für das eigene Bike folgende Kosten fällig: 16,50 Euro oneway (Flughafen - Hotel) für Einzelankünfte.

Ab 4 Personen gleichzeitiger Transfer kostet der Radtransport 10,00 Euro pro Rad und Strecke.Alle Preise ohne Flug.

Gerne buchen wir auch die Flüge für Euch hinzu. Um Euch einen Flugpreis zu nennen benötigen wir Euren Abflughafen. Ihr könnt auch über folgenden Link die Flüge selbst buchen.

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Veranstalter: Vamos24.com

Enduro MTB Camp II - Mallorca
Singletrails Skala S 2 - S3 (Fortgeschrittene)

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Unser Camp II richtet sich an Fahrer, die sich sicher im S2 Level bewegen und auch bereits sind für S3. Unser Schwerpunkt liegt auf dem Fahren. Fünf Tage Traumtourn auf Mallorca, dem Freeride Sonnenparadies am Mittelmeer.

Alpines Biken ist wieder in aller Munde. Genau hier setzen unsere Enduro Camps an. Wir fahren anspruchsvolle Routen, Singletrails und Abfahrten. Mallorca ist steinig und verblockt. Durch seine Gebirgs- und Geländeformationen ist die Insel geradezu prädestiniert für technisches Biken. Wir bewegen uns hauptsächlich im S2 Bereich mit vielen S3 Abschnitten.

Die Transfers sind inklusive im Preis bei Flugbuchung, oder Flugkoordination über uns. Eigene Flugbuchungen sind natürlich jederzeit möglich. Ggf. kann sich dann jedoch ein Aufpreis für den Transfer ergeben. Im Januar und Februar handelt es sich um Sammeltransfers und es kann sich eine Wartezeit am Flughafen ergeben.

Optional: Leihfully zubuchbar
Radon Slide 150 ; Radon Swoop ; Radon Slide 150 in 27,5 ; Radon Slide 130 (29er)

Für den Transport auf Mallorca werden für das eigene Bike folgende Kosten fällig: 16,50 Euro oneway (Flughafen - Hotel) für Einzelankünfte.

Ab 4 Personen gleichzeitiger Transfer kostet der Radtransport 10,00 Euro pro Rad und Strecke.Alle Preise ohne Flug.

Gerne buchen wir auch die Flüge für Euch hinzu. Um Euch einen Flugpreis zu nennen benötigen wir Euren Abflughafen. Ihr könnt auch über folgenden Link die Flüge selbst buchen.

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Veranstalter: Vamos24.com

Adrenalina Esporles - Mallorcas beste Trails
Endurobiken a la carte

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Unser exklusivster Mountainbike-Event. Diese MTB Woche ist etwas ganz besonderes. Die Unterbringung und Verpflegung befindet sich in dem kleinen und zauberhaften Hostal de Esporles mitten im Ort. Dieses wunderschöne alte Haus bietet den perfekten Einklang von Natur und Kultur. Die liebevoll eingerichteten Zimmer lassen keine Wünsche offen und bieten erstklassige Erholung. Morgens ein stärkendes Frühstücksbuffet und nach der Biketour ein kühles "Cerveza" auf der Plaza. Das perfekte Ambiente, die sportliche Betätigung mit landestypischer Lebenskultur und Erholung zu verbinden.
Hinzu kommt, dass Esporles durch seine Lage in der Sierra de Tramuntana und seine vielen umliegenden Pfade und Wege einer der Top Spots für’s Mountainbiken auf Mallorca ist. Diesen MTB Aktiv Urlaub werden Sie nicht mehr vergessen. Der "Jesus Downhill", der Canonge Traildownhill herunter bis ans Meer, der Galatzo Trail und die anderen Touren zählen zum besten MTB Revier der Insel. Eine Traumwoche mit Traumtouren. Die Verbesserung Ihrer Fahrtechnik ist hier garantiert. Eine Woche die Ihren Adrenalinspiegel in die Höhe treibt.

Die Transfers sind inklusive im Preis bei Flugbuchung, oder Flugkoordination über uns. Eigene Flugbuchungen sind natürlich jederzeit möglich. Ggf. kann sich dann jedoch ein Aufpreis für den Transfer ergeben.

Optional: Leihfully 150,00 Euro (Radon Slide 140 oder Custec AM 1 & 2); 175,00 Euro Radon Slide 150 oder Radon Swoop für die Esporles Trail Week inklusive Anlieferung zum Hotel.

Eigenes Rad: Flughafen Hotel +16,50 Euro oneway pro Rad

Sondertermine jederzeit nach Absprache ab 4 Personen.

Wir empfehlen für diese Wochen Knie- und Ellbogen Schoner mitzubringen. Die Trailwochen richten sich an erfahrene Mountainbiker, die sich sicher im S2 Bereich bewegen. Die Trails sind technisch, steinig und verblockt. Wir konzentrieren uns in dieser Woche hauptsächlich aufs Fahren. Techniktraining ist natürlich auch dabei. Serpentinen bergauf, bergab, Radkontrolle, Blickrichtung etc..., wie in allen unseren Bikewochen - nur der Schwerpunkt ist klar das Biken auf den Trails :)

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Veranstalter: Vamos24.com

Sóller MTB Woche
Viva Sóller

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Termine für Gruppen ab 6 Personen auf Anfrage

Ausgangspunkt dieser exquisiten MTB Woche ist Port de Sóller. Von hier starten wir zu außergewöhnlichen Touren.
Der Coll de Biniamar wartet darauf bezwungen zu werden. Ebenso der Cami de’s Singles, der Rundweg um den Puig Mayor. Die alte Route nach Deià über schmale Singletrails und breite Panoramastraßen läßt die Herzen höher schlagen. Ein Ausflug in die Comuna de Bunyola zeigt, daß Mallorca auch sehr viel Wald hat. Abends können wir mit der "Bimmelbahn" zur Placa fahren um dort den Tag mit einem "Cafe con leche" ausklingen zu lassen.
Sóller - eine hervorragende Mountainbikedestination, die sehr an Gardasee erinnert.

Die Transfers sind inklusive im Preis bei Flugbuchung, oder Flugkoordination über uns. Eigene Flugbuchungen sind natürlich jederzeit möglich. Ggf. kann sich dann jedoch ein Aufpreis für den Transfer ergeben.

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Veranstalter: Vamos24.com

San Antoni - Winter Escape

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Kommt mit uns zur größten Fiesta der Sonneninsel. Party und Biken. Der Event des Frühjahrs. Raus aus dem tristen Regenwetter in Deutschland, hinein in den Frühling Mallorcas.....
....und zu den Feuern der "Nit bruixa" in Sa Pobla.
Diese Fiesta ist das größte Fest der Insel. Man glaubt die ganze Bevölkerung des Eilands versammelt sich in dem kleinen Dorf in der Inselmitte. Die Straßen sind voller Feuerscheite und das Ganze kumuliert in einem großen, fantastischen Feuerwerk am Abend.

Wir fahren drei knackige MTB Touren über traumhafte Singeltrails. Mallorca von seiner Besten Seite. Wo in Europa geht das zu dieser Jahresezit besser als auf Mallorca?

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Veranstalter: Vamos24.com

Sóller moros y cristianos

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Die historische Schlacht um Sóller von 1561 ist Anlaß dieser Fiesta in Sóller und Puerto de Sóller. Wir biken im Herzen des Tramuntana und erleben spektakuläre Trails und eine ebenso faszinierende Fiesta.

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Veranstalter: Vamos24.com

Mallorca - Frühjahrscamp

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Neben den jederzeit buchbaren individuellen Terminen bieten wir Ihnen vier fixe Rennradtermine inklusive Radtraining und Rahmenprogramm. Zum Saisonstart Ende Februar, ein Trainingscamp auf einer exlusiven Finca im März, ein Camp im April und das Vierte im Herbst.

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Veranstalter: Vamos24.com

Solo para chicas - Weil ich ein Mädchen bin
Frauen Rennrad Camp Mallorca 2016 in Kooperation mit Christiane Schmück vom Bike-Team 7Hills

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Oben im Norden der Insel liegt Alcudia, die alt ehrwürdige Stadt mit ihren mächtigen Wehrmauern. Wir übernachten in unserem gemütlichen Stammhotel in Puerto de Alcudia, in dem sich auch unsere Radstation befindet. Von hier starten wir exquisite Rennradtouren. Zur Einstimmung geht’s Richtung Cala San Vicente, locker die ersten "Wellen" fahren und ein leckerer Cafe con leche. Schöne, ruhige Straßen durch Mallorcas Inselmitte bis hin zu zwei Gebirgstouren stehen auf dem Programm.Das Programm / die Touren entwickeln sich zum Wochenende hin im Schwierigkeitsgrad. Ein Fahrtechniktraining und viele Tipps zum Rennradeln geben unsere Guides während dieser tollen Rennradwoche. Genießt mit uns die beste Rennraddestination Europas...

Natürlich kann auch Eure bessere Hälfte mit nach Mallorca und Rennradfahren. Nur halt das spezielle Tourenprogramm bleibt den Teilnehmerinnen vorbehalten.

Für den Transport auf Mallorca werden für das eigene Rad folgende Kosten fällig: 16,50 Euro oneway (Flughafen - Hotel) für Einzelankünfte. Ab 4 Personen gleichzeitiger Transfer kostet der Radtransport 10,00 Euro pro Rad und Strecke.

Alle Preise ohne Flug. Gerne buchen wir auch die Flüge für Euch hinzu. Um Euch einen Flugpreis zu nennen benötigen wir Euren Abflughafen.

Samstag
Ankunft, Einchecken im Hotel kurz Füsse hoch und dann Begrüssung des vamos24-Teams (Einrollrunde auf Wunsch)
19.00 Uhr Teilnehmervorstellung, Gruppenfoto in Zivil (für den Vorher-/Nachher-Urlaubs-noch-besser-Lächeln-Effekt), Ausblick auf den kommenden Tag, im Anschluss lecker Abendessen

Sonntag - Motto "nimm’s mit Gemütlichkeit"
09.00 Uhr Frühstück
10.00 Uhr Gruppenfoto im Radoutfit (Lady’s packt doch die edelsten Teile in den Koffer J; Ihr kommt auf der wunderbaren Insel ins absolut richtige Licht)
10.15 Uhr Abfahrt zum gemeinsamen Einrollen (ca. 40-60 km) - erstes Kennenlernen auch des Fitnesslevels der verschiedenen Teilnehmerinnen
19.00 Uhr Gruppenmeeting, mit Ausblicken auf die kommenden Tage im Anschluss Abendessen

Montag - Motto "schwereloses Dahingleiten"
09.00 Uhr Frühstück
10.00 Uhr Abfahrt zur ersten Etappe, Die ersten Höhenmeter. (ca. 80 km)
19.00 Uhr Gruppenmeeting, mit dem Thema Trainingslehre (Optimierung der Kraftübersetzung mit Klickpedalen, Schalttechnik, Kurventraining, Windschattenfahren)
im Anschluss Abendessen

Dienstag - Motto "Tempolady’s on tour"
09.00 Uhr Frühstück
10.00 Uhr Abfahrt zur zweiten Etappe, Ziel ist das Kloster von Lluc (500 m und ca. 90 km). Themenschwerpunkte: Kraftübersetzung am Berg (richtiges Schalten), Geschwindigkeitssteigerung/gleichmässiges Dahingleiten (Umsetzung Windschattentechnik)
19.00 Uhr Gruppenmeeting, wie war der Tag und was haben die Lady’s für Erfahrungen beim Training gemacht, im Anschluss Abendessen

Mittwoch - Motto "Mallorca Genuss pur"
08.30 Uhr Frühstück
09.30 Uhr Abfahrt zur dritten Etappe, der Lady’s-Entscheidungstag. An diesem Tag bestimmt die Gruppe, wie viele Kilometer und Höhenmeter gefahren werden sollen. Die Tour wird dementsprechend auf die Wünsche der Teilnehmerinnen ausgesucht.
Massage wird angeboten.
19.00 Uhr Gruppenmeeting, im Anschluss Abendessen

Donnerstag - Motto "Sideseeing muss auch sein"
09.30 Uhr Frühstück
11.00 Uhr Ruhetag, Kaffee- Runde, Nachmittagsprogramm in Alcudia oder jeder wie er möchte.
19.00 Uhr Gruppenmeeting mit einer Fotosaison von den bisherigen Highlights auf Mallorca, im Anschluss Abendessen

Freitag - Motto "la Reina"
09.00 Uhr Frühstück
10.00 Uhr Abfahrt zur Königsetappe
(ca. 120 - 150 km und jede Menge Höhenmeter)
19.00 Uhr Gruppenmeeting, im Anschluss Abendessen und danach wird gefeiert.

Samstag
09.00 Uhr Frühstück im Anschluss Verabschiedung und Heimreise
19.00 Uhr Gruppenmeeting, im Anschluss Abendessen und danach wird gefeiert.

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Veranstalter: Vamos24.com

Mallorca - Rennradcamp Deluxe

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Die Transfers sind inklusive im Preis bei Flugbuchung, oder Flugkoordination über uns. Eigene Flugbuchungen sind natürlich jederzeit möglich. Ggf. kann sich dann jedoch ein Aufpreis für den Transfer ergeben.

Exemplarischer Ablauf Rennradcamp

Samstag
Ankunft, Einchecken und Begrüßung (bei früher Anreise eine kleine Einrollrunde)
19.00 Uhr Teilnehmervorstellung/Gruppenfoto in Zivil, Ausblick auf den kommenden Tag, im Anschluss Abendessen

Sonntag
09.00 Uhr, Frühstück
10.00 Uhr, Gruppenfoto im Radoutfit
10.15 Uhr, Abfahrt zum gemeinsamen Einrollen (ca. 50-70 km), Regeneration jeder wie er möchte
19.00 Uhr Gruppenmeeting, mit Ausblicken auf die kommenden Tage im Anschluss Abendessen

Montag
09.00 Uhr Frühstück
10.00 Uhr Abfahrt zur ersten Etappe, Die ersten Höhenmeter. (ca. 100 km)
Regeneration jeder wie er möchte
19.00 Uhr Gruppenmeeting, mit dem Thema Trainingslehre (sinnvoller Aufbau eines Trainingslagers) im Anschluss Abendessen

Dienstag
09.00 Uhr Frühstück
10.00 Uhr Abfahrt zur zweiten Etappe, Ziel ist das Kloster von Lluc (500 m). Thema des Tages Kraft am Berg praktische Umsetzung der Theorie vom Vorabend (ca. 90 km)
Regeneration jeder wie er möchte
19.00 Uhr Gruppenmeeting, wie war der Tag und was hat der Sportler für Erfahrungen beim Training gemacht, im Anschluss Abendessen

Mittwoch
08.30 Uhr Frühstück
09.30 Uhr Abfahrt zur dritten Etappe, Kilometer fressen lang und dreckig
(ca. 160 km)
Regeneration jeder wie er möchte, Massage wird angeboten.
19.00 Uhr Gruppenmeeting, im Anschluss Abendessen

Donnerstag
09.30 Uhr Frühstück
11.00 Uhr Ruhetag, Kaffee- Runde, Nachmittagsprogramm in Alcudia oder jeder wie er möchte.
19.00 Uhr Gruppenmeeting mit einer Diashow von den bisherigen Tagen auf Mallorca, im Anschluss Abendessen

Freitag
09.00 Uhr Frühstück
10.00 Uhr Abfahrt zur Königsetappe
(ca. 150 km und jede Menge Höhenmeter)
Regeneration jeder wie er möchte,
19.00 Uhr Gruppenmeeting, im Anschluss Abendessen und danach wird gefeiert.

Samstag
09.00 Uhr Frühstück
Verabschiedung
Abreise

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Veranstalter: Vamos24.com

MTB Wochenende durchs sagenumwobene Siebengebirge

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Wir biken auf den Spurn der Nibelungen durchs märchen- und sagenumwobene Siebengebirge. Lasst Euch verzaubern von den Bergen am Rhein, den fantastischen Trails und traumhaften Ausblicken. Ein kompaktes MTB Revier der Extraklasse.

Weitere Termine für Gruppen ab 4 Personen auf Anfrage.

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Veranstalter: Vamos24.com

MTB Workshop - Fahrtechnik Training

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Dauer ca. 4,5 - 6 Std.

Ort: Königswinter; Siebengebirge

Treffpunkt für unsere Workshops/Fahrtechniktraining ist der Bungertshof in Oberdollendorf bei Königswinter.

Sie besitzen bereits ein Mountainbike und sind mit Bremse und Schaltung vertraut?
Sie waren bereits öfters im Wald, mussten aber an steilen Passagen oder Hindernissen absteigen?
Sie wollen die richtige Fahrtechnik mit dem Mountainbike erlernen und lernen, wie ein Mountainbike richtig gewartet wird!

Unsere Fahrtechnikübungen führen wir im Rahmen einer Tour durch das traumhafte Siebengebirge durch. Im Wald lernen sie das Anwenden der richtigen Basis-Techniken auf dem Mountainbike. Richtiges Schalten und Bremsen, sowie das Gefühl fürs Rad.

Weitere Termine auf Anfrage für Gruppen ab 4 Personen.

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Veranstalter: Vamos24.com

Tagestouren Siebengebirge

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Erleben Sie mit dem Mountainbike herrliche Naturlandschaften. Wir zeigen Ihnen schöne und abwechslungsreiche Touren in den von uns ausgewählten Zielgebieten. Das Siebengebirge ist durchzogen mit zahlreichen Singletrails, die das Bikerherz höher schlagen lassen. Ein Traum für Mountainbiker.
Die Gruppen werden individuell nach persönlichen Leistungsvermögen zusammengestellt. Überfordert wird niemand!

Weitere Termine auf Anfrage für Gruppen ab 4 Personen

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Veranstalter: Vamos24.com

Tagestouren Siegburger Wald und Aggertalsperre

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Wir zeigen Euch schöne und abwechslungsreiche Touren in den von uns ausgewählten Zielgebieten.

Legendär ist er bereits. Der Ho Chi Min Pfad. Warum er so heißt muß man erleben. Gleichzeitig gibt es kein besseres Techniktraining als diesen Megatrail mit kleinen Sprüngen, Kanten und seinen Sandkulen. Erlebt mit dem Mountainbike herrliche Naturlandschaften und eine traumhafte, mitteldeutsche MTB Region, die nicht sehr viele kennen.

Startpunkt für diese Touren ist Siegburgs zweit ältestes Fachwerkhaus aus dem 15 Jhd., die sog. "Alte Post" in der Alten Poststr. 5.

Weitere Termine auf Anfrage für Gruppen ab 4 Personen

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Veranstalter: Vamos24.com

Namibia MTB Safari
14 Tage / 13 Nächte

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Namibia ist ein hervorragendes Land für eine Menge an Funsportarten. Als eines der politisch stabilsten Länder Afrikas und durch seine immer noch enge Verbundenheit mit Deutschland ist Namibia das Reiseziel vieler deutscher Touristen. Etwas über 30 % der namibischen Bevölkerung spricht Deutsch. Eine sehr gute Infrastruktur und eine Landschaft die Seinesgleichen sucht prädestinieren Namibia für unsere Bikeaktivitäten.

Wir haben für Euch in mehreren Aufenthalten in 2003 eine wunderschöne Kombination aus Bike und Erlebnisurlaub erarbeitet.

Ein zweiwöchiger Trip mit dem Mountainbike, die faszinierende Tier- und Naturwelt Namibias erleben. Sossusvlei, Blutkoppe, Namibias Ayers Rock und Swakopmund - Biketage der Superlative. Vom Brandberg nach Twyvelfontein fahren wir durch die Weite Namibias. Wir fahren im Nichts und erleben doch so viel. Beeindruckende Weite - das schier endlose Gefühl von Freiheit. Ein Besuch im Etosha Nationalpark wo sich Elefanten und Nashörner ein Stelldichein geben gehört natürlich in unsere Reise. Ebenso wie ein Besuch der Stadt Swakopmund am Atlantik, das sehr an ein altes deutsches Provinzstädtchen erinnert. Was uns dort erwartet ist faszinierend. Wir können Dünenboarden auf den höchsten Dünen der Welt, oder Quadbiken und Skydiven. Oder erleben während einer "Mola Mola" Tour die großen Robbenherden und Flamingobestände. Natürlich fahren wir auch durch die älteste Wüste der Welt, die Namib, welche dem Land seinen Namen gab. Untergebracht sind wir während dieser 2-wöchigen Tour weithgehend in Zelten in der absoluten Wildnis, auf privaten Farmen und in einer Pension (Swakopmund). Eine abwechslungsreiche Tour durch ein traumhaftes afrikanisches Land, die den Teilnehmern neben dem Sport auch Land, Leute und Kultur näher bringen möchte.

Für Radvereine oder Gruppen bieten wir jeden individuellen Termin ab 4 Personen.

Verlängerungstage je nach Anreise auf der Vineyard Lodge (Nähe Windhuk):
66,00 Euro im Doppelzimmer
80,00 Euro im Einzelzimmer

Aufpreis Flughafentransfer: 39,00 Euro oneway

Leihpreis MTB Fully: 348,00 Euro für die gesamt Zeit (29er Scott Spark)

Leihpreis Schlafsack und Kopfkissen: 5,00 Euro pro Tag

Programmablauf:

Tag 1:
Ankunft Windhoek
Die Gäste und MTB’s werden per Transfer auf eine Gästefarm nahe Windhoek gebracht. Der Tag gestaltet sich entspannt, die Räder werden aufgebaut und das Material getestet. Am Nachmittag kann eine kleine "Eingewöhnungsrunde" auf dem Bike gemacht werden.
Bikedauer: ca. 1 Stunde, 10-12 km, ca. 100-150 HM
Übernachtung: Lodge/Gästefarm

Tag 2:
Windhoek - Nauams Farm in den Rantbergen
Nach einem herzhaften Frühstück nehmen wir uns die Zeit um unsere Ausrüstung zu überprüfen und die Räder auszuprobieren. Bald ist alles bereit für unser Bike-Abenteuer und wir genießen die Fahrt durch das Khomas Hochland zu den Rantbergen südwestlich von Windhoek. Hier beginnen wir unsere erste Radetappe auf guter Straße bis zur Farm Nauams. Dort angekommen haben wir die Möglichkeint auf sehr schönen Wanderwegen die Natur zu erforschen. Wir errichten unsere Zelte und verbringen hier unsere erste Campingnacht unter afrikanischem Sternenhimmel.
Bikedauer ca. 4-5 Stunden bis zum Campingplatz, Zwei Etappen. 1. Etappe ca. 20 km, 250 HM; 2. Etappe ca. 48 km, 240 HM
Übernachtung: Camping

Tag 3:
Nauams -Spreetshoogte Pass - Sesriem
Heute liegt ein spektakuläres Bike-Erlebnis vor uns. Auf einer landschaftlich sehr schönen Strecke durchqueren wir die Rantberge. Wir bestaunen die atemberaubenden Aussichten am Spreetshoogte-Pass und erleben eine rasante Abfahrt auf der Pass-Straße. Auf dem Rad geht es weiter bis nach Solitaire. Hier legen wir eine verdiente Mittagsrast ein und genießen den legendären Apfelkuchen und andere Leckerbissen aus der Desert-Bäckerei. Die Naukluftberge und das Dünenmeer der Namib-Wüste bestimmen die beeindruckende Scenerie der anschließenden Autofahrt nach Sesriem. Unter alten Kameldornbäumen errichten wir unser Camp. Am Nachmittag fahren wir zum ca. 60km entfernten Sossusvlei und mit 4x4 Einsatz zu den höchsten Dünen der Welt. Die Wanderung zum Deadvlei ist ein weiterer Höhepunkt dieses Tages.
Bikedauer ca. 4-5 Stunden. Zwei Etappen. 1. Etappe ca. 50 km, 270 HM; 2. Etappe ca. 10km, 50 HM
Übernachtung: Camping

Tag 4:
Blutkoppe
Mit unserem 4x4 Wagen verlassen wir Sesriem durch die Namib Wüste in Richtung Namib Naukluft Park, westlich des Kuiseb Canyons. Nach einem kleinen Lunch biken wir die restlichen 30-40 km durch die traumhafte Wüstenlandschaft zur Blutkoppe und unserem Übernachtungsort für heute. Diese Gegend ist bekannt für seine extravaganten Granitformationen. In der sehr interessanten Flora hier, finden wir die Aloe Dichotoma, den Köcherbaum und vieles mehr.
Bikedauer: ca. 3-5 Stunden, ca. 30-40 km, HM 250
Übernachtung: Camping

Tag 5:
Swakopmund
Morgens genießen wir einen Biketrip über einen Trail, der uns zwischen Granitbrocken und durch die Graslandschaft der angrenzenden Vornamib Wüste führt. Eine fantastische Route auf der wir gute Chancen haben Strausse, Springböcke, Oryxantilopen, Geier, Schakale, Bergzebras und andere Wüstentiere zu sehen. Nach dem Mittagessen brechen wir mit unserem 4x4 auf, Richtung Swakopmund am Atlantik. In Swakopmund angekommen checken wir in unserem komfortablen Gästehaus ein und genießen abends ein tolles Essen.
Bikedauer: 4-5 Stunden. Zwei Etappen. 1. Etappe ca. 40km, 300HM. 2. Etappe ca. 10km 20 HM
Übernachtung: Gästehaus

Tag 6:
Swakopmund
Nach dem Frühstück brechen wir nach Walvis Bay auf und erleben einen abenteuerreichen Kajakausflug in der Lagune von Walvis Bay am Atlantischen Ozean. Dabei können wir zahlreiche Tiere beobachten wie Robben, Pelicane, Delphine und viele verschiedene Vogelarten. Nachmittags haben wir Gelegenheit die historisch interessante Stadt Swkopmund zu erkunden mit vielen netten Shops, einem Museum und vielen anderen Outdooraktivitäten.
Übernachtung: Gästehaus

Tag 7:
Spitzkoppe:
Mit unseren Autos gelangen wir an den Rand des Swakopmund Canyons und die einzigartige Mondlandschaft. Wir biken in die Seitencanyons des Swakop Trockenflussbettes, welche eine einzigartige Flora und Fauna bieten. In der Goanikontes Oase haben wir einen Stop für einen leichten Lunch. Danach fahren wir mit unseren 4x4 Autos in die Spitzkopperegion und biken dort die letzten 20km zu unserem Campingsplatz am Fuße dieses wunderschönen, massiven Granitberges, bekannt als das "Matterhorn" Namibias.
Bikedauer: ca.4-6 Stunden, ca. 50-80 km, ca. 550 - 750 HM (2 Etappen plus freie Runde an der Sitzkoppe)
Übernachtung: Camping
Namibia Tag 8 Goanikontes Spitzkoppe 1.2

Tag 8:
Save the Rhino Camp, Ugab Trockenflussbett, Brandberg
Die Spitzkoppe und die benachbarten Granitberge sind einmalig in der Namib. Man könnte tagelang hier verweilen und Neues entdecken, klettern, die interessante Flora studieren und biken. Wir haben ein frühes Frühstück im Schatten der Sptzkoppe. Anschließend einen Transfer zum "Bushman’s Paradise". Wir entdecken ein kleines Tal, das früher von den Jägern und Sammlern als Winterzuflucht genutzt wurde. Wir wandern durch die traumhafte Gegend ca. 2 Std. bevor wir mit unseren Autos über den sogenannten "Welwitscha Highway" am Fuße des Brandbergs entlang fahren. Der Brandberg ist Namibias höchster Berg, die Gegend geologisch wieder komplett anders im Vergleich zu dem, was wir schon gesehen haben. Schier endlose Weite und Tafelberge, die an alte Westernfilme erinnern. Am Strassenrand können wir Welwitscha Pflanzen finden, ebenso wie verschiedene Antilopenarten and andere Tiere. Zum Schluß des heutigen Tages finden wir unseren Weg durch einen lebensfeindlich scheinenden Seitencanyon des Ugab Flusses, um unseren geschützten Campingpaltz am "Save the Rhino Camp" zu erreichen.
Bikedauer: 3-5 Stunden, Zwei Etappen. 1. Etappe: ca, 35 km, ca. 220 HM; 2.Etappe: ca. 25 km, ca. 50 HM
Übernachtung: Camping

Tag 9:
Gai-As Quelle und Versteinerte Dünen, Damaraland
Nach dem Frühstück biken wir über das überraschend harte Flussbett des Ugab um in einen steinigen Seitencanyon des Ugab hoch zu gelangen. Dieser Morgen ist anspruchsvoll und wird sicherlich ein wahres Outdoor Erlebnis. Vielleicht sehen wir einigen der bekannten Wüstenelefanten, die sich hier an diese unwirkliche Lebenssituation angepasst haben und in diesem Teil des Ugab auf und ab wandern. Die Gegend ist auch bekannt für die größte Population an schwarzen Nashörnern in Afrika. Mit etwas Glück sehen wir die sehr scheuen Tiere, die häufig beim ersten Anzeichen menschlicher Aktivität flüchten. Für ein Mittagessen kommen wir zum Camp zurück und haben eine verdiente Pause, bevor wir wieder auf’s Bike steigen und in einen weiteren Seitencanon fahren, der uns zu unserem nächsten Campingplatz, am Fuße einer versteinerten Düne führt. Der Anstieg und die weite Schlucht bringen uns in höher gelegene Regionen, von denen wir einen traumhaften Blick auf den Brandberg und die umliegenden Tafelberge haben.
Bikedauer: 3-5 Stunden, 40-50 km, 600 HM (1. Etappe: ca. 20 km, ca. 280 HM; 2. Etappe: ca. 25 km, ca. 315 HM)
Übernachtung: Camping

Tag 10:
Twyfelfontein
Morgens starten wir mit unseren Bikes, während wir atemberaubende Ausblicke auf das Ugabtal und den Brandberg haben. Es kann vorkommen, dass wir in den letzten Tagen keine Menschen in unserm Bikeparadies gesehen haben. Unser heutiger Biketag führt uns durch eine malerische und abenteurliche Landschaft am Doros Krater vorbei und weiter nach Twyfelfontein mit seinen bekannten Buschmanngravierungen. Unterwegs gelangen wir zum Versteinerten Wald, einem Platz wo Bäume eines uralten Waldes in Jahrmillonen zu Stein geworden sind. Wieder ein Tag, an dem zahlreiche Tiere beobachtet werden können. Giraffen, Hyänen oder Geparden auf unserem Weg am Rand des Doros Kraters. Die letzten Kilometer beinhalten einige anspruchsvolle Abschnitte auf und ab, alles machbar mit der nötigen Vorsicht.
Bikedauer: 4-6 Stunden, ca. 55-80 km, 660 HM
Übernachtung: Camping

Tag 11 & 12
Etosha National Park
Wir genießen morgens eine lockere Tour zu den bekannten Felsgravuren bei Twyfelfontein, dem geologisch interessanten "Verbrannten Berg" und den "Organ Pipes". Danach fahren wir mit unserem Autos via "Versteinertem Wald" Richtung Etosha National Park. Wir verbringen einen ganzen Nachmittag und den ganzen Folgetag in dem großen Nationalpark (22000 qkm) mit Safari und Tierbeobachtungen. Etosha heißt "großer weißer Platz" und bezieht sich auf die große Salzpfanne, die dem Park ihren Namen gab. Im Park finden wir alle nur erdenklichen Tiere: Löwen, Elefanten, Giraffen, Nashörner etc.. Kein Besuch von Namibia ist komplett ohne 2 Tage hier verbracht zu haben. Wir übernachten in komfortablen Bungalows. Okaukuejo ist bekannt für sein beleuchtetes Wasserloch an dem die Tiere nach einem langen Tag in der Sonne ihren Durst löschen.
Bikedauer: 2-4 Stunden, ca. 30-40 km, 190 HM
Übernachtung: Bungalows / DZ

Tag 13:
Waterberg Plateau Park
Schon vor dem Frühstück brechen wir zu einer Wildbeobachtungsfahrt auf und hoffen so früh am Morgen Löwen beobachten zu können. Nach einem kräftigen Frühstück fahren wir im Auto bis nach Otjiwarongo, halten dort Mittagspause und setzen anschließen die Fahrt zum Waterberg auf unseren Fahrrädern fort. Entlang des Waterberg-Massivs biken wir auf Sandpiste bis zum Rastlager. Der Waterberg ist ein riesiger Wasserspeicher. Uns erwartet eine üppige Planzenwelt die Nahrung und Schutz für viele Tier- und Vogelarten bietet. Am späten Nachmittag wandern wir hinauf auf das Plateau und erleben einen atemberaubenden Sonnenuntergang mit Aussicht auf die weiten Ebenen der Afrikanischen Busch-Savanne.
Bikedauer: 3-5 Stunden, ca. 40-60 km, 240 HM
Übernachtung: Bungalows / DZ

Tag 14:
Rückkehr nach Windhoek
An unserem letzten Morgen in der Natur Namibias haben wir die Möglichkeit eine Wanderung zu unternehmen oder noch einmal das Bike zu besteigen. Anschließend fahren wir mit dem Auto in Richtung Windhoek. Wir besuchen den Holzschnitzermarkt in Okahandja. Windhoek, mit ca.400 000 Einwohnern die Hauptstadt Namibias, läd zu einem letzten, kurzen Stadtbummel ein, bevor wir zum Flughafen gefahren werden.

Änderungen im Routenablauf je nach Witterungsbedingungen vorbehalten.

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Veranstalter: Vamos24.com