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WELTREISE mit dem Rad
In 800 Tagen um die ganze Welt!

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- Mit dem Fahrrad um die Welt in 800 Tagen
- von Berlin nach Berlin durch Osteuropa, Asien, Australien, Amerika und Westeuropa
- in einer kleinen Gruppe mit Begleitfahrzeug und kompetenter Reiseleitung
- auch Teiletappen sind möglich

Hier sind die Daten für die einzelnen Hauptetappen. Es sind aber auch kürzere Etappen möglich.

Eine Weltreise mit dem Fahrrad, in einer kleinen Gruppe, mit Begleitfahrzeug und der Möglichkeit, Teiletappen zu fahren.

Von Berlin radeln wir über das Baltikum und Moskau zum Baikalsee. Von Irkutsk geht es weiter durch die Mongolei bis Xi’an. Danach fahren wir quer durch China und Südostasien nach Singapur. Mit dem Schiff erreichen wir Jakarta, bevor es mit dem Rad nach Bali geht. Dann Australien von West nach Ost und durch die USA auf der berühmten Route 66 von Los Angeles nach Chicago und danach weiter bis New York. Der nächste Abschnitt führt entlang der Westküste Südamerikas bis nach Feuerland. Von Feuerland geht es wieder ein Stück Richtung Norden über Argentinien nach Brasilien. Von Rio fliegen wir nach Lissabon und fahren dann das letzte Stück durch Portugal, Spanien und Frankreich bis nach Deutschland.

Starttermin ist der 1. April 2018, die Rückkehr wird am 7. Juni 2020 sein. Start- und Zielort ist Berlin.

Eine Radreise, wie es sie noch nie gegeben hat. Und eine einmalige Gelegenheit, die Welt aus einer anderen Perspektive zu erleben - auf Augenhöhe mit den bereisten Kulturen.


Ausführliche Informationen zum Reiseverlauf, zu Preisen und zum Buchungsablauf können Sie bei uns anfordern!

1. Transeurasien (Berlin - Riga - Moskau - Nowosibirsk - Irkutsk - Ulaanbaatar - Xi’an)
1. April - 7. September 2018

2. Transasien (Xi’an - Vientiane - Phnom Penh - Bangkok - Penang - Singapur)
5. September 2018 - 16. Februar 2019

3. Indonesien (Singapur - Jakarta - Bali)
15. Februar - 22. März 2019

4. Australien (Adelaide - Sydney)
22. März - 6. Mai 2019

5. Route 66 (L.A. - Chicago - New York)
6. Mai - 2. August 2019

6. Panamericana (Cartagena - Medellin - Quito - Lima - La Paz - Valparaiso - Puerto Varras)
2. August 2019 - 2. Januar 2020

7. Pazifik - Atlantik (Puerto Varras - Mendoza - Buenos Aires)
30. Dezember 2019 - 4. Februar 2020

8. Brasilien (Buenos Aires - Rio de Janeiro)
2. Februar - 26. März 2020

9. Der schöne Weg nach Hause (Lissabon - Santiago de Compostella - Paris - Berlin)
26. März - 7. Juni 2020

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Veranstalter: biss-Aktivreisen

Armenien - Im Banne des Ararat
Radreise durch Armenien

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- Radtour durch bewaldete Bergregionen und steppenartige Landschaften, teils auf der Route der alten Seidenstraße
- Zoratz Karer, das armenische "Stonehenge"
- Naturschutzprojekt Caucasus Wildlife Refuge
- UNESCO-Weltkulturdenkmäler Sanahin Hagphat

Der Berg Ararat ist das Wahrzeichen Armeniens. In diesem faszinierenden Land am Fuße des mythischen Berges, wo Noah mit seiner Arche gestrandet sein soll, kreuzten sich die Wege der Kulturen Europas und Asiens.

Urchristliche Kirchen und Klöster sowie die einzigartigen Kreuzsteine prägen das Gesicht des Landes. Mit über 5.000 Kulturdenkmälern unter freiem Himmel ist das kleine Land wohl das größte Freilichtmuseum der Welt. Naturliebhaber können in den Bergregionen des südlichen Kaukasus eine einzigartige Flora und Fauna entdecken. Der Sewansee auf 1.900 m Höhe ist der größte Hochgebirgssee Europas.

Auf unserer Radtour wird uns der schneebedeckte Gipfel des Ararat immer wieder in seinen Bann ziehen. Für die meisten Armenier ist der Ararat ein Symbol unstillbarer Sehnsucht, da er hinter unpassierbarem Stacheldraht jenseits der türkisch-armenischen Grenze liegt.

In Tagesetappen von 35 bis 75 km führt unsere Tour durch üppige Bergregionen, über grüne Hügel, durch karge steppenartige Landschaften, entlang dem Ufer des Sewansees, zu einer mystischen Kultstätte und in traditionelle Dörfer. Es gibt zahlreiche Gelegenheiten, die berühmte lokale Gastfreundschaft und den wunderbaren Sonnengeschmack der armenischen Küche kennen zu lernen.

- Radtour mit Leihrädern auf asphaltierten Straßen mit meistens geringem Autoverkehr;
- Tagesetappen zwischen 35 und 75 km, einige Bergetappen mit größeren Steigungen;
- Gepäcktransport mit Begleitfahrzeug, das jederzeit zur Verfügung steht;
- Unterstützung eines umweltpädagogischen Projektes des FPWC mit einem Teil des Reisepreises
- TeilnehmerInnenzahl: mind. 5 / max. 12

1.-2. Tag: Jerewan - Ushi - Saghmosavank Kloster
Flug nach Jerewan, kurze Fahrt in das idyllisch gelegene Dorf Ushi. Nach einer Ruhepause nachmittags Eingewöhnungsradtour zum Saghmosavank Kloster - malerisch in einer Schlucht gelegen. Wir genießen die herrlichen Ausblicke auf den Ararat. Abends wird uns das FPWC Team einiges zu den Projekten erzählen und einen Film zeigen. Übernachtung im Gästehaus in Ushi. Radstrecke ca. 20 km

3.Tag: Ushi - Aparan - Sanahin - Hagphat - Novemberjan
Transfer per Bus nach Novemberjan. Wir besuchen Aparan eine der ältesten Städte Armeniens (2.Jh.) und seine berühmte Basilika (4.Jh.), vielleicht können wir dort auch den Gemeindepriester treffen. Über den Spitak-Pass geht es über eine sanft begraste Hochebene mit jessidischen Dörfern durch die vom Erdbeben 1988 gezeichneten Städte Spitak und Vanadzor, bergauf entlang der romantischen Debedschlucht zu den Klöstern Haghpat und Sanahin (UNESCO) das geistige Zentrum im Mittelalter (10.Jh.). Wie viele Baudenkmäler Armeniens liegen sie eingebettet in eine großartige, einsame Landschaft. Diese oft geheimnisvollen Flecken jenseits touristischer Pfade aufzuspüren, verleiht unserer Tour durch Armenien den ganz besonderen Reiz. Übernachtung im Hotel in Novemberjan. Fahrzeit ca. 4 Std.

4.Tag: Novermberjan - Ijevan
Unsere erste Radetappe führt durch eine bewaldete Hügellandschaft. Abstecher nach Makaravank, einem mittelalterlichen Klosterkomplex am Hang des Paitatapbergmassivs. Neben einer Quelle befindet sich ein schöner Picknickplatz. Weiter geht es in Richtung Ijevan. Unterwegs optional Wanderung von Enokavan in eine tiefe Schlucht nach Lastiver. Am Ufer des Aghstev-Flusses nahe der Stadt finden sich noch die Ruinen einer mittelalterlichen Karawanserei. Übernachtung in Ijevan einem wichtigen Ort auf der alten Handelsroute von Ost nach West, im Hotel nahe dem Markt. Radetappe ca. 40 km

5. Tag: Ijevan - Goshavank - Dilijan
Früh schlendern wir kurz über den Markt in Ijevan, dann geht es weiter durch eine dicht bewaldete Hügellandschaft zum Klosterkomplex Goshavank (12. Jh.). Die Etappe endet in Dilijan, einem kleinen Kurort inmitten eines dicht bewaldeten Naturschutzgebietes. Hier findet man sehr schöne Beispiele traditioneller armenischer Holzhausarchitektur. Übernachtung im Gästehaus. Radetappe ca. 45 km

6. Tag: Ruhetag in Dilijan
Es gibt viele Sehenswürdigkeiten in Dilijan. Diese Region ist für ihre reiche Naturvielfalt sehr beliebt. Wir können eine Wanderung zum Parz-See machen eine Radtour zum Dorf Gosh und/oder zum Kloster Haghartsin oder einfach nur durch die schöne Altstadt bummeln. Übernachtung im Gästehaus.

7. Tag: Dilijan - Sewansee
Die Radetappe des heutigen Tages führt durch Chambarak zum Sewansee. Im Kontrast zu dem üppigen Grün rund um Dilijan werden die Berge kahler - wir erreichen eine beeindruckende steppenartige Landschaft rund um den 1.900 m hoch gelegenen Sewansee. Sein kühles, türkisblaues Wasser lädt im Sommer zu einem Bad ein. Strand- und Wasserzugvögel legen hier eine Ruhepause auf den langen Frühlings- und Herbstwanderungen ein. Auf der Sewanhalbinsel, die ursprünglich eine Insel war und erst im 20. Jahrhundert durch den sinkenden Wasserspiegel entstand, besichtigen wir das aus dem 9. Jahrhundert stammende Sewan-Kloster. Übernachtung im Hotel direkt am See. Radetappe ca. 75 km

8. Tag: Sewansee - Martuni
Weiter umrunden wir den Sewan-See per Rad. Wir fahren durch eine großartige einsame Landschaft, links ein mächtiger Gebirgszug, hinter dem die aserbaidschanische Grenze verläuft, rechts der silber glänzende See. Die Straße wird zeitweise zur Piste. Unterwegs können wir im Sommer baden und picknicken. Unweit des Dorfes Tsovinar erklettern wir die urartäische Festung Teischeba-Ura und genießen den schönen Ausblick auf den See. Übernachtung im Hotel in Martuni. Radetappe ca. 68 km

9. Tag: Martuni - Yeghegnadzor
Wir verlassen unseren See, es geht in vielen Serpentinen durch karge steppenartige Landschaft 25 km bergauf, über den Selim-Pass. Oben besichtigen wir eine Karawanserei aus dem 14. Jahrhundert. Auf einer Höhe von 2.410 m, genießen wir den meist freien Blick auf den Ararat. Hier verlief auch eine Route der alten Seidenstraße. Spektakuläre Abfahrt bis nach Yeghegnad­zor. Optional: Besichtigung des Noravank Klosters. Übernachtung im Hotel in Yeghegnadzor. Radetappe ca. 59 km

10. Tag: Yeghegnadzor- Sisian
Die Strecke nach Sisian wird teilweise per Rad, teilweise per Bus zurückgelegt. Wir besuchen das aus der Bronzezeit stammende armenische Stonehenge - 200 aufrecht stehende, kreisförmig angeordnete Basaltsteine. In unmittelbarer Nähe befinden sich prähistorische Höhlengräber. Gräber und Steine bilden zusammen eine mythische Kultstätte mit ganz besonderer Ausstrahlung. Von hier aus radeln wir zum Festungskloster Vorotavank aus dem 10. Jahrhundert. Der Gebäudekomplex bietet eine spektakuläre Aussicht über die Schlucht und den Vorotan-Fluss. Sisian ist eine hübsche Kleinstadt, die sich leicht zu Fuß erkunden lässt. Übernachtung im Hotel in Sisian. Transfer 30 km/ Radetappe ca. 55 km

11. Tag: Sisian - Tatevkloster - Goris
Durch typische armenische Dörfer geht es hinunter in die mit dichten Wäldern umsäumte Schlucht des rauschenden Vorotan zur Satansbrücke. Wir genießen ein Bad in einer warmen Quelle nahe der Brücke und den Blick auf die Klosterfestung des Tatevklosters, das oben auf dem Felshang thront. Tatev ist eine der bedeutendsten Klosteranlagen Armeniens. Von oben bieten sich spektakuläre Ausblicke. Von Tatev geht es mit der Seilbahn über die spektakuläre Schlucht des Vorotan nach Halidzor. Die Seilbahn ist mit 5.750 Metern die längste, mit einem durchgehenden Tragseil ausgeführte Pendelbahn der Welt (erbaut 2010). Weiter radeln wir in zügiger Fahrt fast nur noch bergab in die kleine Stadt Goris. Übernachtung im Hotel in Goris. Radetappe ca. 75 km

12. Tag: Goris- Zangakatun- Urtsadzor
Die Stadt Goris ist idyllisch in einem grünen Tal gelegen. Durch den fruchtbaren Boden gibt es hier viel Obstanbau. Goris ist berühmt für seine guten Obstschnäpse. Früh Stadtbummel durch Goris, danach besichtigen wir Alt-Goris, das überwiegend aus Felsenwohnungen bestand. Nachmittags: Transfer mit dem Bus nach Zangakatun. Die Radetappe des heutigen Tages führt von dort nach Urtsadzor. Übernachtung im Gästehaus in Urtsadzor. Transfer nach Zangakatun ca. 147 km, Radetappe ca. 30 km

13. Tag: Naturschutzprojekt Caucasus Wildlife Refuge
Wir verbringen einen erlebnisreichen Tag im Caucasus Wildlife Refuge der Naturschutzorganisation FPWC. Wer aktiv sein möchte kann - geführt von den Rangern - wandern oder reiten. Wer sich ausruhen möchte, geniesst die fantastische Aussicht direkt an der Ranger Station und beobachtet mit dem Fernglas, ob sich in den gegenüberliegenden steilen Bergwänden die seltenen Bezoar Ziegen zeigen. Im Sommer lohnt auch der kurze Abstieg ins Tal, wo man im klaren Bergwasser eines Flusses baden kann. Das Team des FPWC werden hier noch einmal einen Überblick über die Arbeit der Organisation geben, die ganz besonders mit diesem Naturschutzprojekt darauf abzielt, die seltenenen Tiere und Pflanzen Armeniens wirksam zu schützen. Übernachtung im Gästehaus in Urtsadzor.

14. Tag: Urtsadzor- Khor Virap- Ushi
Die Radetappe des heutigen Tages führt von Urtsadzor nach Khor Virap. Dieser kleine Kloster Komplex ist nicht nur besonders schön, sondern bietet auch einen spektakulären Blick auf den Ararat. Da das Kloster direkt an der türkischen Grenze liegt, kann man von dort auch die Kontrollpunkte auf beiden Seiten der geschlossenen Grenze beobachten. Fahrt nach Ushi, Ankunft am Abend. Übernachtung wieder im Gästehaus in Ushi. Radetappe ca. 30 km, Transfer nach Ushi ca. 70 km

15. Tag: Jerewan - Zur freien Verfügung in Jerewan.
Fakultativ: Besuch des Matenadaran - einer der ältesten und kostbarsten Handschriftensammlungen der Welt - oder einfach durch die "Vernissage" einem Handwerker- und Flohmarkt bummeln. Alternativ: Besuch der Yerevan Brandy Factory und/oder Film Regisseur Sergei Parajanov Museum. Wir steigen die Kascade hoch und nach einem letzten Blick auf "unseren" magischen Berg bereiten wir uns auf die Heimreise vor... Übernachtung wieder im Gästehaus in Ushi.

16. Tag: Rückflug - Frühmorgens Rückflug Jerewan - Deutschland.

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Veranstalter: biss-Aktivreisen

Georgien - Von der Kolchis zum Kaukasus
16 Tage Radreise durch Georgien

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- Mit dem Fahrrad durch die paradiesischen Landschaften Georgiens
- alte christliche Klöster und Kirchen
- überwältigende Gastfreundschaft an der "georgischen Tafel"

Als Gott die Erde aufteilte, kamen die Armenier zu spät und erhielten nur noch ein Stück steiniges, unfruchtbares Land. Die Georgier aber kamen noch später und erhielten gar nichts mehr. Daraufhin veranstalteten sie zu Ehren Gottes ein großes Fest mit Tanz, Gesang und unzähligen Trinksprüchen. Gott war davon so angetan, dass er den Georgiern jenes Stück Land zuteilte, welches er für sich selbst reserviert hatte - das Paradies.

Unsere Radtour führt durch die paradiesischen Landschaften Georgiens. Unterwegs bewundern wir die Zeugnisse einer alten, vorwiegend christlichen Kultur wie z. B. das Kloster Gelati, die Kathedrale Alawerdi oder die Höhlenstadt Wardsia. Am meisten beeindrucken wird uns aber die von überwältigender Herzlichkeit geprägte Gastfreundschaft der Menschen Georgiens.


Charakteristik
- Radreise mit Leihrädern (29er oder 26er Mountainbikes) auf fast immer asphaltierten Straßen mit meistens geringem Autoverkehr;
- Tagesetappen zwischen 39 und 67 km; meist flach oder hügelig, einige bergige Abschnitte mit größeren Steigungen
- Gepäcktransport im Begleitfahrzeug



1. Tag:
Flug Deutschland-Tbilisi (Tiflis). Ankunft gegen Mitternacht. Transfer zum Hotel.

2. Tag:
Nach dem Frühstück mehrstündige Fahrt nach Kutaisi. Nachmittags Besichtigung des unter UNESCO-Schutz stehenden Klosters von Gelati. Hotel-Übernachtung in Kutaisi.

3.-5. Tag:
Der erste Teil unserer Radreise führt durch die westgeorgische Tiefebene, jene Gegend, die aus der antiken Legende über die Argonauten und das Goldene Vlies unter dem Namen Kolchis bekannt ist. Wir kommen durch viele kleine Dörfer in denen frei umherlaufende "glückliche" Kühe und Schweine zur Verkehrsberuhigung beitragen. In Vani können wir im örtlichen archäologischen Museum Ausgrabungsfunde aus der Zeit der Kolchis bewundern. Wir übernachten in Privatunterkünften und genießen hier leckere georgische Spezialitäten. Zum Essen werden in Georgien Unmengen von Wein getrunken. Ein Tamada (Tischmeister) "dirigiert" das Trinken indem er Trinksprüche ausbringt: auf die Gäste, auf Georgien, auf den Frieden, auf die Verstorbenen, auf die Völkerfreundschaft, auf eine gute Ernte, auf... auf... auf... Am 5. Tag erreichen wir die Region Adsharien an der Schwarzmeerküste. An den Berghängen gedeihen hier Zitrusfrüchte, Feigen und Tee. 2 Hotel-Übernachtungen in Batumi. Radstrecken: ca. 55 km / ca. 62 km / ca. 43 km

6. Tag:
Am heutigen Ruhetag besichtigen wir das Zentrum der Hafenstadt Batumi mit seinen prachtvollen Bürgerhäusern, der imposanten Freitagsmoschee und einer großen Vielfalt moderner Architektur. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung, z. B. für einen Badeausflug an den Strand von Batumi.

7.-10. Tag:
Von Batumi aus radeln wir im malerischen Tal des Flusses Adshariszkali allmählich in den Kleinen Kaukasus hinein. Am 9. Tag fahren wir mit dem Begleitbus auf den 2.025 m hohen Goderzi-Pass hinauf. Mit dem Rad geht es dann wieder bergab vorbei an der Klosteranlage von Sarsma bis nach Achalziche. Am 10. Tag erreichen wir das Tal des Flusses Mtkwari (Kura), wo wir die imposante alte Höhlenstadt von Wardsia (12. Jh.) besichtigen.
Radstrecken: ca. 59 km / ca. 39 km / ca. 55 km / ca. 63 km

11. Tag:
Heute fahren wir mit dem Bus nach Tbilisi. Unterwegs besuchen wir den für sein Mineralwasser bekannten Kurort Bordshomi, befassen uns mit den dunklen Seiten georgischer Geschichte in Stalins Geburtsort Gori und bewundern die mächtige Sweti-Zchoweli-Kathedrale (11. Jh.) in Georgiens alter Hauptstadt Mzcheta. Eine Hotel-Übernachtung in Tbilisi.

12.-14. Tag:
Die letzten Tage unserer Radtour werden wir durch die Weinprovinz Kacheti im Osten Georgiens radeln. Wir starten in Sighnachi. Von diesem auf einem Berg gelegenen Städtchen aus bietet sich uns ein überwältigender Blick auf die etwa 500 m tiefer liegende Alasani-Ebene, das Kernland des georgischen Weinanbaus. Jenseits der Ebene leuchten die schneebedeckten Gipfel des Großen Kaukasus. Unterwegs besuchen wir die Festung Gremi, die alte Klosterakademie Ikalto und die imposante Kathedrale von Alawerdi. Am Abend des 14. Tages kehren wir nach Tbilisi zurück. 2 Hotel-Übernachtungen in Tbilisi.
Radstrecken: ca. 47 km / ca. 67 km / ca. 53 km

15. Tag:
Geführte Stadtbesichtigung in Tbilisi. Von der Narikala-Festung aus verschaffen wir uns einen Überblick über das Zentrum der georgischen Hauptstadt mit verwinkelten Altstadtgassen, breiten Boulevards und vielen orthodoxen Kirchen. Am Nachmittag ist Zeit für einen Einkaufsbummel, einen Museumsbesuch oder ein entspannendes Bad in den heißen Schwefelquellen. Am Abend genießen wir ein letztes Mal eine "georgische Tafel" und unzählige Trinksprüche.

16. Tag:
Frühmorgens Transfer zum Flughafen. Rückflug.

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Veranstalter: biss-Aktivreisen

Ukraine - Von der Bukowina durch die Karpaten nach Galizien
15 Tage Radreise in der West-Ukraine

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- Czernowitz - vergessene Kulturstadt des Habsburgerreiches
- Urige Holzhausdörfer der Huzulen in den Waldkarpaten
- Das multikulturelle Transkarpatien
- UNESCO-Weltkulturerbe: die Altstadt von Lemberg

Mächtige Berge mit dichten Fichten- und Buchenwäldern, Täler mit reißenden Flüssen und urigen Holzhausdörfern, bedeutende Städte wie Lemberg oder Czernowitz, denen man ihre k.u.k.-Vergangenheit noch deutlich ansieht - der ukrainische Westen hat viel zu bieten. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte die Region häufig ihre Herren, was noch heute an der ethnischen und religiösen Vielfalt zu erkennen ist: neben Ukrainern leben hier Polen, Ungarn, Russen, Rumänen, Slowaken, Rusinen, Huzulen...

Unsere Radtour startet in der Bukowina, führt durch das Huzulenland, die Waldkarpaten und die Weinbaugebiete Transkarpatiens. Besuche in Czernowitz, der alten Hauptstadt der Bukowina, und Lemberg, der alten Hauptstadt Ost-Galiziens, runden das Programm ab.

- Radreise mit Leihrädern (26er Mountainbikes oder 28er Trekkingbikes) auf asphaltierten Straßen mit meistens geringem Autoverkehr;
- Tagesetappen zwischen 32 und 62 km; einige bergige Etappen mit teilweise größeren Steigungen;
- Gepäcktransport im Begleitfahrzeug


1. Tag:
Individuelle Anreise per Bahn oder Flugzeug nach Lemberg. Transfer zum Hotel. Kleiner Stadtrundgang am Abend.

2. Tag:
Bustransfer von Lemberg nach Czernowitz. Unterwegs Besichtigung eines Klosters und des Ostereier-Museums in Kolomija.

3. Tag:
Czernowitz (ukr.: Tscherniwzi) entwickelte sich im 19. Jh. und in der ersten Hälfte des 20. Jh. zu einem bedeutenden multiethnischen kulturellen Zentrum. Besonders stark ausgeprägt war die deutsch-jüdische Kultur. Die LyrikerInnen Rose Ausländer und Paul Celan z. B. stammen aus Czernowitz. Bei unserem Stadtrundgang durch die sanierte Altstadt finden wir überall Spuren dieser Vergangenheit, lernen aber auch das gegenwärtige Leben dieser faszinierenden Stadt kennen.

4.-7. Tag:
Am 4. Tag startet unsere Radtour. Im Tal des Flusses Tscheremosch nähern wir uns langsam den Waldkarpaten. In den Bergdörfern leben hier vorwiegend Huzulen, Angehörige eines einst wilden Bergvolkes von Schafhirten und Holzfällern. Auch wenn die moderne Zeit schon bis hierhin vorgedrungen ist, so haben sich die Huzulen viele ihrer alten Bräuche bewahrt. Vielleicht gelingt es uns ja, den Klang der Trembita zu hören, eines bis zu 3 m langen Alphorns.
Radstrecken: ca. 20 km / ca. 50 km / ca. 48 km / ca. 54 km

8. Tag:
Ein Tag Radpause. Bustransfer vom Bergstädtchen Rachiw in die Transkarpatische Ebene nach Chust. Unterwegs besuchen wir in Dilowe den geographischen Mittelpunkt Europas und im Dorf Isa traditionelle Korbflechter.

9.-12. Tag:
Der zweite Teil unserer Radtour ist eine Rundtour durch Transkarpatien. Hier spürt man die ethnische Vielfalt am stärksten. Ungarn stellen die größte Minderheit. Viele Ortsschilder sind zweisprachig. Wir radeln anfänglich durch Obstgärten und sanfte Hügel, dann geht es wieder hinein in die Täler der Karpaten. Im Bergdorf Huklyvyj besichtigen wir eine pittoreske Holzkirche aus dem 18. Jh. Täglich genießen wir die Karpatenküche, z.B. Rote-Bete-Salat mit Meerrettich, Pilz-Juschka, einen zünftigen Borschtsch oder Schweinefleich mit Kulescha (Maisbrei). Zur Verdauung gibt’s Perzivka (Kartoffelschnaps mit Peperoni).
Radstrecken: ca. 54 km / ca. 52 km / ca. 32 km / ca. 62 km

13. Tag:
Heute fahren wir mit dem Bus wieder über den Kamm der Karpaten nach Lemberg. Unterwegs besuchen wir Drohobytsch, eine alte galizische Handelsstadt mit vielen Kirchen wie der 500 Jahre alten Holzkirche des Hl. Georg. Von der einst größten Synagoge Osteuropas ist seit dem 2. Weltkrieg leider nur noch eine Ruine zu sehen.

14. Tag:
Lemberg (ukr.: Lwiw) gilt als die "ukrainischste" Stadt der Ukraine. Die ukrainische Nationalbewegung hatte hier ihren Anfangspunkt. Jahrhunderte lang gehörte die Stadt zu Polen, über hundert Jahre auch zu Österreich. Die Altstadt ist von Renaissance, Barock, Klassizismus und Jugendstil geprägt und gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO.

15. Tag:
Transfer zum Bahnhof bzw. Flughafen. Individuelle Rückreise.

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Veranstalter: biss-Aktivreisen

Die Donau auf neuen Wegen entdecken - 1
13 Tage Radreise durch Serbien

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Die Donau ist bei Europas RadlerInnen der wohl bekannteste Fluss. Doch kaum jemand kennt den wilden serbischen Teil, obwohl hier einer der spektakulärsten Flussabschnitte liegt. Am Eisernen Tor durchschneidet der vorher kilometerbreite Strom das Gebirge und wird dabei auf nur noch 200 Meter zusammengedrückt. Dieser Durchbruch bildet seit Tausenden von Jahren eine natürliche Grenze. Neben imposanter Natur beeindrucken uns auf dieser Tour auch die vielen Zeugnisse der Geschichte, die Vielschichtigkeit des so wenig bekannten Serbiens und die Herzlichkeit seiner Bewohner.


- Radtour auf überwiegend asphaltierten Straßen mit geringem Autoverkehr;
- Leihräder: 26er Mountainbikes;
- Tagesetappen zwischen 40 und 80 km in flachem oder leicht hügeligem Gelände;
- Begleitfahrzeug während der gesamten Tour

1. Tag:
Flug nach Belgrad und Transfer nach Batschka Palanka. Das ehemalige Nematschka Palanka gehörte bis 1918 zum Habsburger Reich und wurde von Donauschwaben gegründet.

2. Tag:
Auf dem Weg nach Novi Sad fahren wir unsere Räder entlang der Donau ein. Die zweitgrößte Stadt Serbiens ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der autonomen Provinz Voijvodina. Am Nachmittag haben wir noch Zeit, die schöne Altstadt und das über der Donau gelegene Fort zu erkunden. (Radstrecke: ca. 35 km)

3. Tag:
Wir überqueren die Donau und besuchen die barocke Altstadt von Sremski Karlovci mit dem Sitz des serbisch-orthodoxen Erzbischofs. In einem liebevoll gestalteten Wein- und Bienenmuseum probieren wir die edlen Erzeugnisse des Hauses. Anschließend fahren wir in den Nationalpark Fruschka Gora. Für die christlich-orthodoxe Welt ist der Fruschka Gora einer der drei heiligen Berge (neben den Bergen Sinai und Athos). Hier gibt es ein Dutzend bedeutender, mittelalterlicher Klöster, von denen wir zwei besuchen. Nach dem wir uns bei einer Bauernfamilie mit serbischer Hausmannskost gestärkt haben, setzen wir am späteren Nachmittag unsere Tour fort und erreichen am Abend die serbische Hauptstadt Belgrad. Um dem hektischen Berufsverkehr zu entgehen, nutzen wir unser Begleitfahrzeug, um zu unserem Hotel im Zentrum zu gelangen. (Radstrecke: ca. 60 km)

4. Tag:
Heute haben wir ausgiebig Zeit, die quirlige Balkanmetropole zu erleben. Von unserem Hotel aus starten wir einen gemeinsamen Stadtrundgang und besuchen das Fort oberhalb des Zusammenflusses von Save und Donau. Wer möchte kann sich ins Belgrader Nachtleben stürzen, das auf dem gesamten Balkan seines gleichen sucht.

5. Tag:
Weiter geht unsere Tour jenseits der Donaubrücke entlang des Nordufers ins knapp 50 km entfernte Skorenovaz. In diesem von der ungarischen Minderheit geprägten Dorf übernachten wir zwei Nächte bei Familien und lernen so das Leben der einfachen Serben etwas näher kennen. (Radstrecke: ca. 47 km)

6. Tag:
Heute erkunden wir mit dem Rad die gut erhaltene, mittelalterliche Donaufestung von Smederevo, die in ihrer langen Geschichte auch kurze Zeit Hauptstadt des freien Serbiens vor der Eroberung durch die Osmanen war. (Radstrecke: ca. 50 km)

7. Tag:
Auf der Nordseite der Donau fahren wir fast bis an die rumänische Grenze. Hier schiffen wir uns ein und überqueren den Strom an einer mehrere Kilometer breiten Stelle. Gegen Abend erreichen wir den abgetrennten Donauseitenarm "Silbersee". Hier entstand ein kleines serbisches Ferienparadies. (Radstrecke: ca. 60 km)

8. Tag:
Bei einem Tagesausflug fahren wir zu den Ausgrabungen der ehemaligen römischen Garnisonsstadt Viminacium. Im 3. Jahrhundert hatte die strategisch bedeutende Stadt 40.000 Einwohner, was heute einer Zwei-Millionen-Metropole entsprechen würde. (Radstrecke: ca. 80 km)

9. Tag:
Auf unserer Fahrt entlang der Donau nach Donji Milanovka bestaunen wir die Ausgrabungen der 8.000 Jahre alten Siedlung Lepenski Vir. Diese Siedlung hat einer ganzen mesolithischen Kultur ihren Namen verliehen. (Radstrecke: ca. 80 km)

10. Tag:
Heute passieren wir das Eiserne Tor, einen der imposantesten Taldurchbrüche Europas. Hier ist die Donau nur noch 200 Meter breit und wird auf beiden Seiten von steil abfallenden Felsen eingerahmt. Vorbei am gleichnamigen mächtigen Donaustaudamm und der römischen Siedlung Diana erreichen wir Kladovo. (Radstrecke: ca. 64 km)

11. Tag:
Auf seinem Weg nach Süden folgen wir dem Strom und erreichen die Weinprovinz Negotin unweit der bulgarischen Grenze. (Radstrecke: ca. 54 km)

12. Tag:
Am Vormittag radeln wir in die Dörfer Roglevo und Rajac, um in Weinkellern, die schon vor Jahrhunderten erbaut wurden, die edlen Tropfen der Region zu probieren. Die Bauern dieser Gegend sind besonders Stolz auf ihre lange Weintradition. Am späteren Nachmittag treten diejenigen, die zurück nach Deutschland fliegen, die Fahrt nach Belgrad an. Wer weiter entlang der Donau fährt, übernachtet nochmals in Negotin. (Radstrecke: ca. 50 km)

13. Tag:
Rückflug ab Belgrad oder Transfer nach Vidin (Bulgarien)

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Veranstalter: biss-Aktivreisen

Die Donau auf neuen Wegen entdecken 2 inkl. Flug
Radreise auf dem Donau-Radweg in Bulgarien und Rumänien

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Die Donau ist bei Europas RadlerInnen wohl der beliebteste Fluss für Radreisen. Doch kaum jemand kennt ihn an seinem Unterlauf. Unsere Doanu-Radtour führt genau dorthin: in die balkanischen Donauebenen, durch kleine, urtümliche Dörfer im Grenzgebiet von Bulgarien und Rumänien. Wir fahren mit dem Fahrrad von der Festungsstadt Vidin in Nordwest-Bulgarien flussabwärts, wechseln per Fähre auf die rumänische Seite und kommen über die längste Stahlbrücke Europas wieder zurück nach Bulgarien. Unterwegs radeln wir durch Naturschutzgebiete mit seltenen Wasservögeln, entdecken versteckte Kirchen und Klöster und haben immer wieder schöne Ausblicke auf den majestätischen Strom. Am Ende der Radreise besichtigen wir in Sveshtari ein thrakisches Königsgrab und besuchen sowohl die alte bulgarische Hauptstadt Veliko Tarnovo als auch die neue Hauptstadt Sofia.

- Radreise mit Leihrädern (28er Trekkingbikes oder 26er Mountainbikes) oder eigenen Fahrrädern auf asphaltierten Straßen oder Wegen mit meist geringem Autoverkehr;
- Tagesetappen zwischen 50 und 88 km in flachem oder leicht hügeligem Gelände;
- Gepäcktransport im Begleitfahrzeug

1. Tag:
Flug Deutschland-Sofia. Transfer zum Hotel.

2. Tag:
Transfer nach Vidin in Nordwest-Bulgarien. Unterwegs können wir die bizarren rötlichen Felsen von Belogradschik bewundern. Am späten Nachmittag Stadtbesichtigung in Vidin. Die Stadt an der Donau besitzt mit der Festung Baba Vida die einzige gut erhaltene mittelalterliche Festungsanlage Bulgariens. Wir besuchen die orthodoxe Kirche des Heiligen Dimiter und die Ruine der Synagoge.

3. Tag:
Radetappe von Vidin flussabwärts nach Lom. Im ersten Teil der Radtour haben wir immer wieder schöne Ausblicke auf die Donau.
Radstrecke: ca. 57 km

4. Tag:
Radetappe von Lom durch leicht hügelige Landschaft bis nach Orjahovo.
Radstrecke: ca. 71 km

5. Tag:
Eine Fähre bringt uns auf die andere Donauseite nach Rumänien (ca. 20 Min. Fahrtzeit). Weiter geht es per Fahrrad durch urtümliche rumänische Dörfer bis nach Corabia. In dieser kleinen Stadt besichtigen wir die Ruinen der römischen Festung Sucidava und die Überreste der Donaubrücke, die einst Kaiser Konstantin bauen ließ.
Radstrecke: ca. 62 km

6. Tag:
Radetappe von Corabia über Turnu Magurele nach Zimnicea, den südlichsten Ort Rumäniens.
Radstrecke: ca. 88 km

7. Tag:
Heute können wir auf dieser Radreise einen Ruhetag einlegen oder mit dem Rad einen Tagesausflug in ein Dorf der bulgarischen Minderheit unternehmen.

8. Tag:
Mit dem Rad fahren wir von Zimnicea nach Giurgiu und von dort über die längste Stahlbrücke Europas wieder nach Bulgarien. Zweimal werden wir in Ruse übernachten. Diese schon von den Römern gegründete Stadt war jahrhundertelang ein wichtiges Handelszentrum an der Donau. Wegen der vielen gut erhaltenen Barock- und Renaissancebauten wird Ruse auch "Klein-Wien" genannt. Im Jahre 1905 wurde hier der Literatur-Nobelpreisträger Elias Canetti geboren.
Radstrecke: ca. 79 km

9. Tag:
Heute unternehmen wir eine Radtour durch den Naturpark "Rusenski Lom". Wir fahren mit dem Fahrrad in einem schönen Flusstal zum Felsenkloster des Heiligen Dimiter Basarbovski und weiter zur Felsenkirche der Heiligen Gottesmutter (UNESCO-Weltkulturerbe).
Radstrecke: ca. 55 km

10. Tag:
Radtour von Ruse entlang der Donau nach Tutrakan. Wir übernachten im so genannten Tutrakaner Fischerstadtviertel, bekannt für seine typischen Fischerhäuser. Wer möchte, kann auf dieser Etappe das Museum für Donaufischerei und Bootsbau besuchen.
Radstrecke: ca. 61 km

11. Tag:
Heute fahren wir auf einem Abschnitt des europäischen Radweges Eurovelo 6. Er verläuft durch kleine Haine und urige Donaudörfer, teilweise auf Feldwegen und einer alten römischen Heerstraße. Übernachtung in der Nähe von Silistra.
Radstrecke: ca. 50 km

12. Tag:
Mit dem Bus fahren wir zum Biosphärenreservat Srebarna. Wegen der Vielfalt der hier lebenden Vogelarten (z.B. Krauskopfpelikane, Löffler, Nachtreiher) zählt das Schutzgebiet zum Weltnaturerbe der UNESCO. Auf der Fahrt nach Veliko Tarnovo besichtigen wir in Sveshtari ein thrakisches Königsgrabmal aus dem 3. Jh. v. Chr. (UNESCO-Weltkulturerbe).

13. Tag:
Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der alten bulgarischen Hauptstadt Veliko Tarnovo. Die Stadt liegt malerisch in einem natürlichen Amphitheater. Unten im Tal mäandert der Fluss Jantra. Wir besuchen den Zarenhügel mit den Residenzen der Zaren und des Adels aus dem 12.-14. Jh. Sehenswert sind auch die Kirche der Hl. Kyrill und Method sowie einige Gebäude aus osmanischer Zeit wie der alte Konak, wo 1879 die erste bulgarische Verfassung verkündet wurde.

14. Tag:
Am Vormittag Fahrt nach Sofia. Am Nachmittag Rundgang durch die moderne bulgarische Hauptstadt. Abschiedsessen.

15. Tag:
Heute ist die Radtour auf dem Donau-Radweg in Bulgarien und Rumänien zu Ende.
Rückflug nach Deutschland.

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Veranstalter: biss-Aktivreisen

Bulgarien - Durch Balkandörfer zum Schwarzen Meer inkl. Flug
15 Tage Radreise durch Bulgarien

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- Radtour durch das Rosental und entlang des Balkangebirges
- kleine Dörfer mit schmucken Holzhäusern aus der Wiedergeburtszeit
- Plowdiw - das Trimontium der Römer
- Nessebar, die alte Handelsstadt am Schwarzen Meer mit vielen Kirchen

Bulgarien hat eine lange, wechselvolle Geschichte. Thraker, Griechen und Römer haben es ebenso geprägt wie die osmanischen Türken.

Die äußerst vielfältige Landschaft Bulgariens wird von einem langen Gebirgszug dominiert, der das Land von West nach Ost durchzieht und einer ganzen Region Europas seinen Namen gab - dem Balkan. Entlang dieses Gebirges führt der größte Teil unserer Radtour. Durch viele kleine Dörfer, in die sich kaum je ein Tourist verirrt hat, werden wir bis zur Küste des Schwarzen Meeres fahren. Unterwegs lernen wir die Freundlichkeit und Gastfreundschaft der Menschen Bulgariens kennen und besichtigen historisch interessante Orte. In den Dörfern trifft man häufig Bauern, die mit ihren Maultier- oder Eselsgespannen unterwegs sind. Fragt man sie nach dem Weg, dann ist Vorsicht geboten: denn in Bulgarien bedeutet ein Kopfschütteln "Ja" und ein Nicken "Nein". In den Dorfcafés können wir die Spezialitäten der bulgarischen Küche probieren, z.B. Schopska Salata (Salat mit geriebenem Schafskäse), Gjuwetsch (Fleisch und Gemüse im Tontopf) oder Mussaka (Hackfleisch und Kartoffeln, überbacken mit Milch und Eiern). Vor dem Essen trinkt man in Bulgarien meist ein Gläschen Rakija (eine Art Grappa), zum Essen einen der vielen hervorragenden bulgarischen Weine.

- Radreise mit Leihrädern (28er Trekkingbikes oder 26er Mountainbikes) oder eigenen Rädern auf asphaltierten Straßen mit meistens geringem Autoverkehr;
- Tagesetappen zwischen 30 und 88 km in meist flachem oder hügeligem Gelände, einige bergige Etappen mit manchmal größeren Steigungen;
- Gepäcktransport im Begleitfahrzeug


1. Tag:
Flug Deutschland-Sofia. Bustransfer nach Plowdiw (ca. 120 km).

2. Tag:
Plowdiw ist eine der ältesten Städte Bulgariens. Die Römer nannten sie Trimontium, da die Stadt auf drei Hügeln errichtet wurde. Die Altstadt ist ein Kleinod der so genannten Wiedergeburtsarchitektur, eines Baustils, der in der Zeit der nationalen Wiedergeburt im 19. Jh. geprägt wurde. Auf unserem Stadtspaziergang werden wir u. a. das römische Amphitheater und die große Freitagsmoschee aus dem 16. Jh. besichtigen. Hinter der Stadt erheben sich die mächtigen Berge der Rhodopen. Dorthin unternehmen wir am Vormittag einen kurzen Ausflug zum orthodoxen Batschkowo-Kloster. Dieses malerisch gelegene Kloster, welches bereits im 11. Jh. gegründet wurde, ist heute eines der bedeutendsten Klöster Bulgariens.

3. Tag:
Heute startet unsere Radtour. Richtung Norden fahren wir zunächst durch die fruchtbare Oberthrakische Tiefebene, den Obst- und Gemüsegarten des Landes. Unser erstes Ziel ist der kleine Kurort Chissarja. Im dortigen Thermalbad werden wir die Anstrengungen des Tages schnell vergessen.
Radstrecke: ca. 50 km

4.-5. Tag:
Weiter geht es über Kasanlak Richtung Osten. Jetzt sind wir im so genannten Rosental. Dieses Tal zwischen den von über 2.000 m Höhe steil abfallenden Südhängen des Balkangebirges und dem Sredna Gora-Gebirge ist das größte Rosenanbaugebiet der Welt. Ein Großteil der Weltrosenölproduktion kommt von hier.
Radstrecken: ca. 61 km / ca. 60 km

6. Tag:
Auf häufig von Nussbaumalleen gesäumten, gut asphaltierten Nebenstraßen fahren wir heute durch verträumte kleine Dörfer bis nach Sliwen. Nach einiger Zeit werden die Rosenfelder von Weinfeldern, Obstgärten und Lavendelfeldern abgelöst.
Radstrecke: ca. 88 km

7. Tag:
Heute legen wir einen Ruhetag ein. Wer möchte kann mit dem Sessellift in die Blauen Berge fahren und/oder eine kleine Wanderung unternehmen.

8.-11. Tag:
Über das malerisch gelegene Dorf Scherawna mit seinen vielen liebevoll restaurierten Holzhäusern aus der Wiedergeburtszeit fahren wir weiter Richtung Osten durch die letzten Ausläufer des Balkans. In dieser Gegend lebt ein Großteil der türkischen Minderheit Bulgariens. Bei Nessebar erreichen wir schließlich die Küste des Schwarzen Meeres.
Radstrecken: ca. 48 km / ca. 78 km / ca. 77 km / ca. 30 km

12. Tag:
Abseits der großen Touristenstrände legen wir einen Ruhetag am Meer ein und besichtigen Nessebar. Das auf einer Halbinsel im Meer liegende Städtchen, war in vorosmanischer Zeit ein blühender Handelsplatz. Fast ein Dutzend mittelalterliche Kirchen sind heute zumindest teilweise noch erhalten.

13. Tag:
Heute geht es vom Meer mit dem Bus zurück nach Sofia (ca. 450 km).

14. Tag:
Am letzten Tag der Reise besichtigen wir die in einem Tal am Fuße des 2.200 m hohen Witoscha-Gebirges gelegene bulgarische Hauptstadt. Früher oft als "Genf des Ostblocks" (= sauber, ruhig aber langweilig) bezeichnet, hat sich die Stadt nach der "Wende" zu einer lebhaften, aufblühenden Metropole entwickelt.

15. Tag:
Rückflug Sofia-Deutschland.

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Veranstalter: biss-Aktivreisen

Rumänien - Mittelalterliche Kirchenburgen, Karpaten und Pferdefuhrwerke
14 Tage Radreise vom Banat nach Siebenbürgen

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- Auf den Spuren von Römern, Sachsen und den heutigen Rumänen
- Kirchenburgen mit persönlichen Begegnungen
- Temeschwar - Habsburger Charme und Aufbruch
- Hermannstadt (Sibiu) - europäische Kulturhauptstadt 2007
- Schäßburg - Weltkulturerbe

Von Pferden gezogene Leiterwagen und Bauern, die ihr Heu mit der Sense machen, prägen das Bild im Herzen Rumäniens ebenso, wie gut erhaltene mittelalterliche Burgen und Klöster. In der Region um den südlichen Karpatenbogen spürt man die wechselvolle Geschichte und die vielen kulturellen Einflüsse. Hier haben Banater Schwaben und Siebenbürger Sachsen ihre Spuren hinterlassen. In einigen Kirchen werden die Messen bis heute auf Deutsch gelesen.

Vom einst hoch modernen Temeschwar radeln wir durchs flache Banat, entlang des Flusses Muresch ins leicht hügelige Siebenbürgen. Dabei streifen wir den südlichen Karpatenbogen, Heimat von Europas größter Population an Wölfen und Bären.

Wir besichtigen Hermannstadt (Sibiu), die europäische Kulturhauptstadt von 2007, bestaunen die Festung Alba Iulia (Karlsburg) und die einzigartige Kirchenburg Schäßburg (Sighisoara). Außerdem werden wir genießen, was die gastfreundlichen Rumänen in den verschiedenen Regionen dem Gaumen (rumän. ciel de gura = "Himmel des Mundes") zu bieten haben.

- Radtour auf meist auf asphaltierten Straßen mit geringem Autoverkehr;
- Leihräder: (28er Trekkingbikes und Mountainbikes)
Tagesetappen zwischen 25 und 65 km in flachem oder teils hügeligem Gelände;
- Gepäcktransport von Unterkunft zu Unterkunft


1. Tag: Ankunft in Temeschwar (Timisoara). Transfer zum Hotel.

2. Tag: Auf einem ausgedehnten Rundgang erleben wir die Mischung aus morbidem Charme der Habsburger Architektur und einer aufstrebenden Metropole am Rande Europas. Die von vielen Nationalitäten geprägte Hauptstadt des Banats war einst hochmodern. Als eine der ersten Städte Europas führte Temeschwar 1884 die elektrische Straßenbeleuchtung ein.

3. Tag: Wir starten unsere Radtour im 40 km entfernten Kurort Buzias und haben Gelegenheit unsere Räder auf ruhigen Nebenstraßen im Timis-Tal einzufahren. Unser Ziel ist das beschauliche Lugoj. (Radstrecke: ca. 35 km)

4. Tag: Heute wird es hügeliger, denn wir kreuzen den Kapartenbogen. Vorbei am schönen Surducsee fahren wir bis Zolt, das nicht nur wegen seiner Holzkirche sehenswert ist. (ca. 60 km)

5. Tag: Wir radeln durch verschlafene Weindörfer über Faget nach Savâr?in. Von hier fahren wir mit dem Zug nach Deva. So überbrücken wir die stark befahrene Straße von Temeschwar nach Sibiu. Der deutsche Name von Deva, "Schlossburg", deutet auf das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt hin: Die auf einem Vulkankegel erbaute Devaer Burg. (ca. 47 km)

6.-7. Tag: Weiter geht’s durchs breite Mureschtal, wo es für Mutige Gelegenheiten gibt, sich im Fluss abzukühlen. Am Abend erreichen wir den Kurort Gioagiu Bai, wo wir uns in einem Hotel mit Schwimmbad einen Ruhetag gönnen. Wir unternehmen einen Ausflug zum nahe gelegenen alten, römischen Thermalbad und den Wasserfällen. (ca. 60 km)

8. Tag: Bereits an frühen Nachmittag erreichten wir die Stadt Alba Iulia (Karlsburg), die auf eine 2.000-jährige Geschichte zurückblickt. Wir nehmen uns Zeit, die imposante Festung Alba Carolina zu besichtigen und den Wein der Region zu probieren. (ca. 40 km)

9. Tag: Heute lassen wir die Muresch hinter uns und fahren durchs verschlafene, etwas hügelige Siebenbürger Hinterland. Gegen Abend erreichen wir Ocno Sibiuliu (Salzburg), das schon im 19. Jh. wegen seiner warmen Salzseen gern zur Erholung aufgesucht wurde. (ca. 65 km)

10.-11. Tag: Nach einer kurzen Radetappe sind wir in Hermannstadt (Sibiu), der ältesten Siedlung der Siebenbürger Sachsen. Wir haben ausführlich Gelegenheit die schön restaurierte, mittelalterliche Stadt zu entdecken. Am 11. Tag kann entweder Sibiu individuell intensiver erkundet werden, das Freiluftmuseum der traditionellen Volkskultur besucht oder wir unternehmen einen Ausflug mit unseren Rädern zur einer der ältesten Kirchenburg in Cisnadiora (Michelsberg) und den traditionellen Dörfern im Vorland des Fagaras-Gebirges. (ca. 25 km)

12.-13. Tag: Durchs Siebenbürger Kernland fahren wir weiter nach Altina mit seinem weit sichtbaren Kirchturm. Am Folgetag erreichen wir Schäßburg (Sighisoara). Unterwegs gibt es sehr gut erhaltene Wehrdörfer und Kirchenburgen, die wir besichtigen können. Direkt auf unserem Weg liegen die besonders schöne Kirchenburgen von Hosman (Holzmengen), Altina (Alzen), Agnita (Agnetheln) und Apold (Trappold). In manchen Orten wohnen deutschstämmige Ortansässige, die gerne ihre Geschichte und die des Ortes erzählen. Auf der Tour trifft überall auf traditionell arbeitende Bauern oder auch mal auf einen Köhler, der seinen Meiler hütet. (ca. 40 km / ca. 60 km)

14. Tag: In Schäßburg (Sighisoara) wird uns einer der größten mittelalterlichen Architekturkomplexe Südosteuropas schnell in seinen Bann ziehen. Wir bestaunen die verwinkelten Gassen und die bunten, schiefen Häuser. Ab Nachmittags treten wir die individuelle Rückreise an.

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Veranstalter: biss-Aktivreisen

Gesichter des Balkans
12. Tage Radreise durch Serbien, Bosnien-Herzegowina und Montenegro

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- Vielvölkergemisch des Balkans erleben
- Durch wilde, romantische Schluchten
- Das quirlige Belgrad, die vielen Gesichter Sarajevos
- Das Kloster Ostrog
- Der malerische Skadar See
- Herzlichkeit in einer der ursprünglichsten Regionen Europas

Raue, wilde Natur, tiefe Schluchten, glasklare blaue Flüsse erwarten uns auf dieser Reise ebenso wie viele gastfreundliche Menschen und hervorragendes Essen. Atemberaubend hohe Brücken helfen uns über schmale Schluchten bevor sich die Landschaft wieder öffnet und hohe, teils schneebedeckte Berge ihren Blick freigeben.

Dieser entlegene Teil Europas hat die Geschichte des ganzen Kontinents immer wieder in Atem gehalten. Hier treffen Abendland und Morgenland aufeinander. Wir spüren die kulturelle Vielfalt, welche die Geschichte hinterlassen hat. Diese zeigt sich sowohl in Bauwerken, wunderbarem Essen und in den ganz unterschiedlichen Mentalitäten unserer Gastgeber. Unsere Reise beginnt im quirligen Belgrad, das viele wegen seiner kreativen Kultur- und Subkulturszene mit dem Berlin der 80er Jahre vergleichen. Mit dem Fahrrad starten wir in den grünen Tara-Bergen Westserbiens und radeln weiter nach Sarajevo, der Hauptstadt des Vielvölkerstaats Bosnien-Herzegowina. Auf abgelegenen Straßen geht es weiter nach Montenegro. Je weiter wir Richtung Süden kommen, desto wilder und entlegener wird die Landschaft bis sie sich wieder im grünen Zeta-Tal öffnet. Am Skadarsee, unweit der albanischen Grenze, findet unsere Reise ein schönes Ende.

- Radreise hauptsächlich auf asphaltierten Nebenstraßen;
- Tagesetappen zwischen 30 und 70 km in teils hügeligem Gelände, Steigungen bis 800 Höhenmeter;
- Gepäcktransport im Begleitfahrzeug;
- Übernachtung in einfachen Hotels / Pensionen



1. Tag: Flug nach Serbien
Flug nach Belgrad und Transfer ins Hotel im Stadtzentrum. Bei einem ersten kleinen Rundgang durch die Balkanmetropole testen wir die reichhaltige Restaurant- und Kneipenszene.

2. Tag: Von Belgrad nach Westserbien
Am Vormittag haben wir in Belgrad Zeit für eine Stadtführung durch die Innenstadt bis zur Festung Kalemegdan, von wo wir einen herrlichen Ausblick auf Donau, Save und weite Teile der serbischen Hauptstadt haben. Am Nachmittag geht es mit unserem Bus nach Westserbien. Gegen Abend erreichen wir Mecavnik (Küstendorf), unsere Basis für die nächsten beiden Nächte. Dieses Bergdorf wurde vom serbischen Filmemacher Emir Kusturica im traditionellen serbischen Holzbaustil hergerichtet und diente als Filmkulisse. Bis heute ist das Dorf Anziehungspunkt für Touristen und Filminteressierte aus aller Welt. (Fahrzeit ca. 4 Std.)

3. Tag: Das Tara-Gebirge
Heute testen wir unsere Räder und erkunden die uns umgebenden Tara-Berge im Dinarischen Gebirge. Es geht durch grüne Täler, die von einer urigen Berglandschaft umgeben sind. In entlegenen Dörfern entdecken wir interessante orthodoxe Holzkirchen.
Radstrecke: ca. 45 km

4. Tag: Bosnien-Herzegowina
Nach dem Frühstück unternehmen wir eine Fahrt auf dem wieder hergerichteten Abschnitt der alten Schmalspurbahn zwischen Belgrad und Sarajevo. Der Zug fuhr einst sogar weiter bis zur Adriaküste. Die Bergbahn schraubt sich mit vielen Windungen durch das Gebirge und bietet immer wieder herrliche Ausblicke. Am Nachmittag radeln wir los und erreichen bald die Grenze nach Bosnien-Herzegowina. Unser Ziel ist die kleine an der Drina gelegene Stadt Visegrad. In der Altstadt beziehen wir unser Quartier für eine Nacht. Wir gönnen uns noch ein Glas Wein vom lokalen Winzer und flanieren auf der Landzunge am Zusammenfluss von Rzav und Drina.
Radstrecke: ca. 35 km

5. Tag: Tiefe Schluchten und hohe Berge
Am Morgen verlassen wir das beschauliche Visegrad und radeln durch das immer enger werdende Drinatal Richtung Sarajevo. Auf unserem Weg überqueren wir den Fluss auf hohen und schmalen Brücken, die sensationelle Blicke ins Tal und auf die umliegenden Berge erlauben. Auf dem letzten Stück in die belebte bosnische Hauptstadt nehmen wir unseren Begleitbus. In Sarajevo erwartet uns ein ganz anderes Gesicht des Balkans. Wir beziehen unser Hotel für zwei Nächte am Rande des wieder schön hergerichteten Zentrums der multiethnischen Stadt. Fahrzeit im Begleitbus: ca. 45 Min.
Radstrecke: ca. 70 km

6. Tag: Sarajevo
Heute haben wir ausgiebig Zeit, die ganz unterschiedlichen Facetten dieser Stadt kennen zu lernen. Diese kleine Stadt hat in ihrer Geschichte die Welt immer wieder in Atem gehalten. Das Zentrum mit seinen engen, basarähnlichen Gassen ist moslemisch geprägt. Die orientalische Atmosphäre lädt zum Verweilen in einem der vielen Teehäuser und zum Probieren der Leckerein der türkisch-bosnischen Küche ein. Hier trifft man, wie in ganz Bosnien-Herzegowina, auf Moscheen und hört den Muezzin zum Gebet rufen. Die Außenbezirke, die von anderen bosnischen Ethnien bewohnt werden, erkunden wir mit dem Rad.
Radstrecke: ca. 15-20 km

7. Tag: Mit dem Rad auf den Spuren der Schmalspurbahn
Nach den vielen Eindrücken dieser facettenreichen Stadt verlassen wir den Kessel von Sarajevo mit dem Bus und beginnen unsere Weiterfahrt per Rad auf den Höhen hinter der Stadt. Es geht durch verschlafene bosnische Dörfer Richtung Südosten. Dabei sind wir sowohl im muslimisch-bosnisch wie auch im bosnisch-serbischen Landesteil unterwegs. Bald treffen wir auf ein anderes Teilstück der Schmalspurbahnstrecke von Belgrad bis zur Adria. Hier sind die Gleise entfernt worden und wir radeln direkt auf der ehemaligen Bahntrasse. Gegen Abend erreichen wir die Kleinstadt Gorazde. Unser Hotel liegt direkt am Ufer der uns bereits vertrauten Drina.
Radstrecke: ca. 70 km

8. Tag: Im Land der schwarzen Berge
Von Gorazde folgen wir der Drina flussaufwärts durch immer enger werdende Täler und atemberaubende Schluchten. Manche der uns umgebenden Berggipfel liegen fast 2.000 Meter über uns und gehören zu einem der letzten Urwälder Europas. Hinter den Dorf Foca kommen wir schließlich zum kleinen Grenzübergang nach Montenegro. Im Bergland von Montenegro erreichen wir unser malerisch an einer breiten Schlucht gelegenes Quartier in einem liebevoll restaurierten, kleinen Bergbauernhof. Fahrzeit im Begleitbus: ca. 30 Min.
Radstrecke: ca. 60 km

9. Tag: Übernachten beim "Wundertäter"
Auf kleinen, kaum befahrenen Wegen geht es weiter Richtung Süden in die etwas dichter besiedelten Gebiete des Landes. Dabei erblicken wir im Osten immer wieder das gewaltige Durmitorgebirge. Unser heutiges Nachtlager befindet sich in dem direkt in einen steilen Berghang gebauten Kloster Ostrog. Durch ihre einst schwer zugängliche Lage war die Abtei in ihrer Geschichte auch Zufluchtsort von Patriarchen und Königen vor fremden Besatzern. Hier liegen auch die Gebeine des serbisch-orthodoxen Heiligen Vasilije, dem "Wundertäter" aus dem 17. Jahrhundert. Auch der Reliquie selber werden Wundertaten nachgesagt. Daher pilgern zum Gedenktag des Heiligen jedes Jahr tausende Gläubige, die auf ein Wunder hoffen, nach Ostrog.
Radstrecke: ca. 50 km

10. Tag: Durchs grüne Herz des Landes
Wir lassen das Bergkloster hinter uns und radeln auf Nebenstraßen durch das Flusstal des Zeta über Niksic Richtung Süden. Die landwirtschaftliche Bedeutung dieser fruchtbaren Ebene hatten schon die Römer erkannt und Orte und Straßen gebaut. Bis heute ist die Region das grüne Herz dieses bergigen Landes. Wir radeln bis kurz vor Podgorica und statten der Stadt einen kurzen Besuch ab. Die Architektur der montenegrinischen Hauptstadt ist vor allem durch die jugoslawische Epoche und einige moderne Shopping Malls geprägt. Gegen Abend erreichen wir den nur gut 15 km südlich gelegenen Skadarsee. Hier ist ein guter Ort um unsere Reise ausklingen zu lassen, denn der See ist von wunderschöner Berglandschaft eingerahmt. Das Gewässer halten viele beim ersten Anblick für das Meer, denn das andere Ufer ist kaum zu sehen. Es gehört schon zu Albanien. Fahrzeit im Begleitbus: ca. 30 Min.
Radstrecke: ca. 60 km

11. Tag: Am Skadarsee bei Wein und gutem Essen
Wir übernachten im beschaulichen Weindörfchen Virpazar, was direkt am Wasser liegt. Heute gehen wir es etwas ruhiger an und schiffen uns zunächst für eine Bootstour auf dem Skadarsee ein. Später unternehmen wir einen kleinen Ausflug mit dem Rad ins etwas höher gelegene Godinje, von wo wir einen tollen Ausblick auf den See haben. Uns bleibt am späteren Nachmittag noch reichlich Zeit bei Wein und gutem Essen, die Landschaft zu genießen und die Reise ausklingen zu lassen.
Radstrecke: ca. 12 km

12. Tag: Rückflug
Transfer zum nahe gelegenen Flughafen von Podgorica und Rückflug (in der Regel mit Umsteigen in Belgrad).

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Veranstalter: biss-Aktivreisen

Litauen/Polen - Hohe Dünen und Tausend Seen inkl. Fähre
13 Tage Radreise von der Kurischen Nehrung nach Masuren

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- Die Kurische Nehrung - ein von Wind, Sand, Wasser und Menschenhand geschaffenes Wunder ?
- Der Hexenberg - Hexen, Teufel, heidnische Götter und Gestalten erzählen alte Geschichten
- Eine Kanutour auf dem Fluss Krutynia

Wir entdecken zwei Landschaften, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die Kurische Nehrung wird bestimmt von riesigen, goldgelben Sanddünen und den schäumenden Ostseewellen. Masuren dagegen, das Land der tausend Seen, bezaubert durch intakte Wälder, glasklare Flüsse und Seen sowie eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt. Vom Rad - und auch mal vom Kajak - aus können wir diese Naturschauspiele ganz in Ruhe genießen.

- abwechslungsreiche Radreise auf Leihrädern (7 Radfahrtage, Radeln ohne Gepäck) mit Tagesetappen zwischen 41 und 58 km in teilweise leicht hügeligem Gelände
- E-Bikes gegen Aufpreis buchbar
- 2 Kajakstrecken auf den Flüssen Pisa und Krutyn
- umfangreiches Besichtigungsprogramm


1.-2. Tag: Anreise
Abends: Überfahrt mit der Fähre Kiel - Klaipeda. Ankunft in Klaipeda und Übernachtung im Hotel.

3. Tag: Der Ostseeküsten-Radweg
Nach dem Frühstück Transfer nach Sventoji. Hier sehen wir in den Sanddünen drei "Fischertöchter" in Gedanken versunken stehen. Auf unserem Radweg nach Palanga entlang der Ostseeküste kommen wir vorbei an der "Holländer-Mütze" - dem höchsten Steilhang an der litauischen Küste - ein wunderbares Spektakel der Natur stellt sich hier dar. Weiter geht es entlang der Ostsee zur litauischen Sommerhauptstadt Palanga, bekannt für seine langen weißen Sandstrände, die Dünen und seine duftenden Kiefernwälder. Schließlich erreichen wir wieder Klaipeda. Nach einer kurzen Pause erwartet uns eine geführte Stadtbesichtigung durch die Hafenstadt. Dass hier früher viele Kaufleute gewohnt hatten, lässt sich an den Speichern und Fachwerkhäusern erkennen, die nach und nach instand gesetzt werden. Verpflegung und Übernachtung in einem Hotel in Klaipeda.
Radstrecke: ca. 41 km

4. Tag: Der sagenumwobene Hexenberg
Mit einer kleinen Fähre fahren wir auf die Kurische Nehrung. Die Kurische Nehrung - eine fast 100 km lange Landzunge, begrenzt im Süden durch das Kurische Haff und im Norden durch die Ostsee ist ein einzigartiges Kleinod. Radtour nach Smiltyne, einer der ältesten Ortschaften auf der Kurischen Nehrung. Nach einem Picknick am Strand fahren wir auf einem wunderschönen Radweg nach Nida - unterwegs besuchen wir den Hexenberg in Juodkrante. Skulpturen aus Holz erzählen die Geschichten von Hexen, Teufeln und Helden aus litauischen Wundermärchen und Legenden. Weiter geht es durch kleine, farbenprächtige Fischerdörfer bis wir unser Ziel Nida erreichen. Nida, die Perle der Kurische Nehrung, erwartet uns mit farbenfrohen, kurischen Holzhäusern, bunten Blumengärten und endlosen Sandstränden. Verpflegung und Übernachtung in einem Hotel in Nida.
Radstrecke: ca. 58 km

5. Tag: Eine Symphonie aus Wind, Sand und Wasser
Der heutige Tag steht uns frei zur Verfügung. Man kann unter anderem die Umgebung von Nida mit dem Fahrrad erkunden, einen Besuch im Thomas-Mann-Haus unternehmen oder sich am Strand entspannen. Einen überwältigenden Eindruck hinterlassen die Dünen von Nida. Steht man auf den Dünen, eröffnet sich ein atemberaubendes Bild. Hügel aus weißem Sand und die Wellen der Ostsee, das Grün der Kiefern und das ruhige Kurische Haff - eine Symphonie aus Wind, Sand und Wasser. Verpflegung und Übernachtung wie am Vortag.

6. Tag: Über das Kurische Haff zum Memel-Delta
Morgens überqueren wir mit dem Schiff das Kurische Haff und fahren nach Minge. Vom Wasser aus haben wir nochmals einen Blick auf die Dünenlandschaften der Kurischen Nehrung. Weiter geht es mit dem Rad zunächst zu der ornithologischen Station in Vente. Rund 5 Millionen Zugvögel fliegen jährlich hier vorbei und mehr als 100.000 Vögel werden hier jährlich beringt. Wir durchqueren das Naturschutzgebiet "Memel-Delta" durch eine Heide- und Moorlandschaft bis nach Silute. Verpflegung und Übernachtung in einem Hotel Silute.
Radstrecke: ca. 51 km

7. Tag: Vom Memel-Delta ins Land der Tausend Seen
Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Begleitbus an die polnische Grenze. Wir steigen um und passieren die Grenze per Rad. Weiter geht es durch eine märchenhafte Landschaft - gewellte Plateaus, Hügel, Flüsse, Bäche, Seen mit unterschiedlich geformten Uferlinien, tiefe Schluchten und Findlinge bis zum Wigry-Nationalpark. Transfer ca. 200 km.
Radstrecke: ca. 45 km

8. Tag: Ins Herz der Masurischen Seenplatte
Nach dem Frühstück bringt uns unser Bus nach Olecko/Treuburg. In Olecko besteigen wir wieder unsere Räder und radeln zunächst durch den Borkener Forst. Der 230 kqm große Mischwald entwickelte sich über Jahrhunderte völlig urwüchsig. Weiter geht es abseits der großen Straßen auf kleinen Wegen nach Gizycko/Lötzen ins Herz der Masurischen Seenplatte. Im Sommer bestimmen vor allem die Segler das Gesicht von Gizycko. Wir besuchen am Abend den lebendigen Hafen. Besonders bei Sonnenuntergang lohnt es sich, auf die weit in den See herausragende Mole zu gehen. Verpflegung und Übernachtung in einem Hotel in Gizycko.
Radstrecke: ca. 45 km

9. Tag: Masuren mit Schiff und Rad
Heute Morgen unternehmen wir zunächst eine Schifffahrt über den Niegocin-See nach Rydzewo. Gemächlich ziehen die Uferlandschaften an uns vorbei. Wir steigen um auf das Rad und fahren vorbei an Rinnen-Seen bis zum größten masurischen See, dem Sniardwy/Spirding-See (140 kqm). Auf Uferwegen fahren wir zu einem schön gelegenen Dorf Nowe Guty. Weiter geht es auf einer Allee aus gestutzten weißen Weiden über Kwik bis nach Karwik. An der Schleuse in Karwik erwartet uns ein Raddampfer der uns nach Pisz bringt. Verpflegung und Übernachtungin in einem Hotel am Ros-See unweit von Pisz. Schifffahrten ca. 2 Std.
Radstrecke: ca. 47 km

10. Tag: Kanutour auf der Pisa
Morgens unternehmen wir eine Kanutour auf dem Fluss Pisa bis Dziadowo durch das urwüchsige Kurpie-Waldgebiet. Der Fluss fließt in großen Mäandern durch Wald- und Wiesengebiete - am Ufer können mit etwas Glück z. B. Eisvögel beobachtet werden. In Dziadowo erwartet uns unser Minibus, der uns zurück nach Pisz bringt. Der Nachmittag steht uns zur freien Verfügung, man kann unter anderem einen Spaziergang in die Stadt Pisz oder eine Radtour entlang des Ros-Sees unternehmen. Verpflegung und Übernachtung wie am Vortag.
Kajakstrecke: ca. 16 km

11. Tag: Radtour durch weite Wälder
Radtour durch die ausgedehnten Wälder auf kleinen Waldwegen durch die Johannisburger Heide nach Niedzwiedzi Rog. Vom Ufer aus haben wir einen herrlichen Ausblick auf den Sniadrwy-See. Weiter fahren wir auf kleinen asphaltierten Straßen nach Wejsuny mit einer schönen alten Backsteinkirche und anschließend wieder durch große Waldgebiete zurück nach Pisz. Verpflegung und Übernachtung wie am Vortag.
Radstrecke: ca. 48 km

12. Tag: Die Königin Masurens
Heute unternehmen wir noch einmal eine Kanutour auf der Krutynia. Die Kajakfahrt von Krutyn nach Ukta ist die wohl schönste Tagesetappe. Die glasklare Krutynia mäandert durch eine malerische Landschaft mit tunnelartigen Walddurchfahrten. Die stellenweise schnelle Flussströmung bildet einen Kontrast zum Baumkronentunnel der uralten Kiefern und Eichen, die im Stillstand an den Ufern erstarrt sind. Hier kann man die ursprüngliche Natur noch gut nachempfinden. Hinter Zielony Las ändert sich die Umgebung: dort wo vorher Kiefernwälder waren, erscheinen zuerst Erlen und hohes dichtes Schilfrohr. Die zwei Kilometer unterhalb von Ukta werden allgemein als "Kleiner Amazonas" bezeichnet, wegen der vielen umgefallenen Baumstämme. Unterwegs besichtigen wir das Kloster der Philliponen in Wojnowo. Von Ukta geht’s mit einem Kleinbus zurück nach Pisz. Verpflegung und Übernachtung wie am Vortag.
Kajakstrecke: ca. 15 km

13.Tag: Fahrt nach Warschau
Nach dem Frühstück Bustransfer nach Warschau. Stadtbesichtigung. Voller scheinbarer Widersprüche zeigt sich die Hauptstadt Polens, spannend sind die Kontraste, innerhalb derer die Metropole pendelt. Rund um das Zentrum ein pulsierendes und prosperierendes Wirtschaftszentrum, traditionsbewusst in der Altstadt, elegant und stolz auf den Königstrakt. Nachmittags: Fahrt mit dem EuroCity von Warschau nach Berlin. Am frühen Abend Ankunft in Berlin.

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Veranstalter: biss-Aktivreisen

Auf der Seidenstraße nach Samarkand und Buchara
22 Tage Radreise in Tadschikistan und Usbekistan

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- Mit dem Fahrrad durch weite Ebenen und wilde Gebirgstäler
- Begegnungen in den Dörfern und Kleinstädten unterwegs
- Samarkand und Buchara - zauberhafte Städte an der alten Seidenstraße

Schluchten mit reißenden Flüssen, rötlich-braune Berge mit bis zu 5.000 Meter hohen schneebedeckten Gipfeln, türkisfarbene Bergseen, fruchtbare Flusstäler mit Baumwoll- und Reisfeldern, Walnuss- und Aprikosenhainen - das sind die faszinierenden Landschaften Zentralasiens. Diese Region war mehr als ein Jahrtausend lang durch den Handelsweg der Seidenstraße Drehscheibe des Welthandels und der Kulturen.

Unsere Radtour führt durch die Täler und Berge Tadschikistans entlang einer der Routen der alten Seidenstraße nach Duschanbe. Höhepunkt der Reise sind die alten Oasenstädte Samarkand und Buchara in Usbekistan.

In manchen Orten auf unserer Route haben unsere Reiseleiter und die einheimischen Begleiter alte Freunde und Bekannte, die wir besuchen und somit Einblick in das Leben der Menschen dort gewinnen. In vielen Häusern gibt es ein mit Teppichen und Kissen ausgelegtes Gästezimmer, wo man uns auf dem Boden Tee und etwas zu essen serviert - Fladenbrot, Joghurt, Obst, Nüsse u.ä. Die Menschen sind überaus gastfreundlich und offen.

Die islamischen Völker Zentralasiens haben trotz 70-jähriger Russifizierungsversuche im Vielvölkerstaat Sowjetunion viele ihrer Traditionen bewahrt und in den letzten Jahren auch wieder neu belebt. Dennoch sind die Sitten im Vergleich zu anderen islamischen Ländern relativ frei. Fast alle Frauen z.B. sind unverschleiert, tragen besonders auffällige, farbenprächtige Kleider und sprechen meist auch ganz unbefangen mit fremden Männern.

- Radreise mit Leihrädern (26er Mountainbikes) oder eigenen Rädern auf größtenteils asphaltierten Straßen mit meistens geringem Autoverkehr
- Tagesetappen zwischen 32 und 67 km; mehrere bergige Etappen mit teilweise größeren Steigungen, gute Kondition erforderlich
- Gepäcktransport im Begleitfahrzeug


1. Tag:
Flug Frankfurt-Taschkent, Transfer zum Hotel.

2. Tag:
Vormittags Stadtbesichtigung in Taschkent. Nachmittags Transfer zur tadschikischen Grenze und Weiterfahrt nach Chudshand, die zweitgrößte Stadt Tadschikistans. 2 Hotel-ÜN.

3. Tag:
Chudshand am Syr-Darja, einem der beiden großen Ströme Zentralasiens, wurde einst von Alexander dem Großen als Alexandria Eschate gegründet. Am Vormittag kurze Besichtigung des Stadtzentrums (Basar, Freitagsmoschee). Anschließend Eingewöhnungsradtour zum 25 km entfernten Kajrakkum-Stausee, dem "Tadschikischen Meer".
Radstrecke: ca. 50 km

4.-7. Tag:
Von Chudshand aus fahren wir die ersten beiden Tage zunächst im Flusstal des Syr-Darja vorbei an Baumwollfeldern und Maulbeerhainen bis nach Istarawshan, das für seinen Basar bekannt ist. Hinter Istarawshan kommen wir ins Turkestan-Gebirge. Die Bergstraße windet sich durch mit Wacholderbäumen bewachsene Hänge bis zum auf ca. 2.800 m Höhe gelegenen Schachristan-Tunnel hinauf. Den ca. 5 km langen Tunnel überwinden wir im Begleitfahrzeug. Danach folgt eine spektakuläre Abfahrt mit dem Rad durch eine bizarre Berglandschaft ins 1.400 m tiefer gelegene Serawashan-Tal bis nach Aini.
Radstrecken: ca. 50 km / ca. 48 km / ca. 51 km / ca. 54 km

8.-9. Tag:
Nach einem Tagesausflug mit dem Rad ins fruchtbare Serwaschan-Tal durch kleine Dörfer, vorbei an Aprikosenhainen und Weizenfeldern fahren wir am 9. Tag durch die wilde Fan-Darja-Schlucht bis zum auf 2.200 Meter Höhe gelegenen Iskandarkul-See.
Radstrecken: ca. 42 km / ca. 52 km

10.-11. Tag:
Zwei Tage am Iskandarkul-See. Wir zelten unweit des Sees mit Blick auf ein wunderschönes Bergpanorama, legen einen Ruhetag ein, besichtigen einen Wasserfall und unternehmen am zweiten Tag eine Wanderung in ein kleines Bergdorf.

12.-14. Tag:
Vom Iskandarkul aus geht es zunächst in die Jagnob-Schlucht. Den Hauptkamm des Hissar-Gebirges überwinden wir beim Ansob-Tunnel (Tunnelfahrt im Begleitbus). Unsre letzte Radetappe führt in einer malerischen Schlucht am rauschenden Fluss Warsob entlang bis in die tadschikische Hauptstadt Duschanbe. 2 Hotel-ÜN.
Radstrecken: ca. 40 km / ca. 32 km / ca. 67 km

15. Tag:
Heute besichtigen wir die am Fuße hoher Berge gelegene moderne tadschikische Hauptstadt: den Rudaki-Prospekt, die Somoni-Statue, die Chodsha-Jakub-Moschee, den Grünen Basar...

16. Tag:
Ganztägiger Bustransfer von Duschanbe durch die Berge Süd-Usbekistans bis nach Samarkand (ca. 8 - 9 Std. reine Fahrzeit).

17. Tag:
Samarkand ist eine der ältesten Städte der Welt. Mit ihren Meisterwerken islamischer Baukunst wie dem Mausoleum Guri Amir oder der Bibi Chanym Moschee, ihrem lebendigen Basar und den niedrigen Lehmhäusern aber auch durch den Einfluss der von Handel und Wandel geprägten postsozialistischen Moderne ist diese Stadt heute die Metropole des zentralasiatischen Orients schlechthin. Zu Zeiten des turk-mongolischen Herrschers Timur (14./15.Jh.) sollte Samarkand zum "Mittelpunkt des Weltalls" werden. Das Resultat dieses Bestrebens, eine prachtvolle Mischung der verschiedensten architektonischen Strömungen, beeindruckt den Betrachter auch heute noch.

18. Tag:
Heute kann jeder Samarkand noch mal auf eigene Faust erkunden. Optional ist auch der Besuch einer Seidenteppichmanufaktur möglich.

19. Tag:
Am Vormittag Transfer nach Buchara. Hier in der "heilige Stadt" Zentralasiens erwartet uns ein noch fast vollständig erhaltener orientalischer Stadtkern mit vielen historischen Bauten wie der mächtigen Kalon-Moschee oder der Medrese Mir i Arab, der größten Koranschule der Region, deren Kuppeln in leuchtendem Türkis erstrahlen.

20. Tag:
Am Vormittag weitere Besichtigungen in Buchara. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Am Ljabi Chaus, dem von Moscheen und Medresen gesäumten großen Teich im Herzen der Altstadt, kann man im Schatten uralter Maulbeerbäume eine Schale grünen Tees genießen und einfach dem regen Treiben zuschauen.

21. Tag:
Heute ist Zeit für eigene Erkundungen in Buchara oder einen fakultativen Ausflug in die Umgebung, z. B. zum Mausoleum von Bahovuddin Naqshband, dem Begründer des Sufi-Ordens der Naqshbandi. Am Nachmittag Bahnfahrt im Hochgeschwindigkeitszug nach Taschkent. Transfer zum Hotel.

22. Tag:
Frühmorgens Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Frankfurt.

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Veranstalter: biss-Aktivreisen

Auf der Seidenstraße durch Usbekistan
15 Tage Radreise von Buchara nach Samarkand

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- Märchenhafte Moscheen und bunte Basare in Samarkand und Buchara
- Mit dem Fahrrad durch kleine Dörfer, über grüne Hügel und durch die Wüste
- Begegnungen und Gespräche mit den Menschen unterwegs
- Übernachtung in traditionellen Nomadenjurten und bei Familien

Der alte Handelsweg der Seidenstraße machte Zentralasien mehr als ein Jahrtausend lang zur Drehscheibe des Welthandels und der Kulturen. Besondere Bedeutung erlangten die Oasenstädte Samarkand und Buchara durch ihre Lage an den Kreuzungspunkten der Handelsrouten. Wundervolle Moscheen und Koranschulen mit türkisfarbenen Kuppeln machen den besonderen Reiz dieser Städte aus. Neben den Meisterwerken islamischer Baukunst gibt es auch eine Vielzahl von Tschoi-Chonas (Teehäusern), wo man bei einer Schale grünen Tees angenehm sitzen und sich unterhalten kann. Ein Einkaufsbummel durch die farbigen Basare, wo man u.a. auch die berühmte Seide kaufen kann, ist ein besonderes Erlebnis.

Unsere Radtour führt von Buchara durch fruchtbare Oasen, die Wüste Kysyl Kum und über die Hügel des Karatau und Aktau bis nach Samarkand. In den Dörfern übernachten wir bei Familien, lernen die usbekische Gastfreundschaft und auch die typischen Speisen des Landes kennen, wie z.B. Palow, ein Reisgericht mit Lammfleisch, gelben Mohrrüben und Kichererbsen oder Sambusa, Blätterteigtaschen mit Hackfleisch-Zwiebel-Füllung.

- Radreise mit Leihrädern (26er Mountainbikes) oder eigenen Rädern auf größtenteils asphaltierten Straßen mit meistens geringem Autoverkehr
- Tagesetappen zwischen 35 und 83 km in flachem oder hügeligem Gelände, mittlere Kondition erforderlich
- Gepäcktransport im Begleitfahrzeug

1. Tag:
Flug Frankfurt-Taschkent. Ankunft am Abend.

2. Tag:
Geführter Stadtrundgang durch die moderne usbekische Hauptstadt. Wir besichtigen u. a. die Medrese Kukeldash in der kleinen Altstadt, das Denkmal für die Erdbebenopfer von 1966 und einige, besonders schöne Metrostationen. Am Abend besteigen wir den Nachtzug nach Buchara.

3. Tag:
Am Morgen Ankunft in Buchara. Transfer zum Hotel in der Altstadt. Geführter Stadtrundgang. Buchara gilt als die "heilige Stadt" Zentralasiens. Hier erwartet uns ein noch fast vollständig erhaltener orientalischer Stadtkern mit vielen historischen Bauten wie der mächtigen Kalon-Moschee oder der Medrese Mir i Arab, der größten Koranschule der Region, deren Kuppeln in leuchtendem Türkis erstrahlen.

4. Tag:
Heute ist Zeit für eigene Erkundungen in Buchara oder einen Ausflug in die Umgebung, z. B. zum Mausoleum von Bahovuddin Naqshband, dem Begründer des Sufi-Ordens der Naqshbandi. Nachmittags unternehmen wir eine kleine Probefahrt mit den Fahrrädern durch die alten und neuen Stadtviertel. Am Ljabi Chaus, dem von Moscheen und Medresen gesäumten großen Teich im Herzen der Altstadt, kann man im Schatten uralter Maulbeerbäume eine Schale grünen Tees genießen und einfach dem regen Treiben zuschauen.

5.-7. Tag:
In der fruchtbaren Buchara-Oase radeln wir vorbei an Obstpantagen, Baumwollfeldern und Maulbeerhainen auf Nebenstraßen durch viele kleine Dörfer. In der für ihre Keramik bekannten Stadt Gishduwan übernachten wir im Haus des Töpfermeisters Abdullah aka. Hinter Gishduwan erreichen wir Ausläufer der Wüste Kysyl Kum (Wüste des Roten Sandes). Die Hügelkette des Karatau überqueren wir beim kleinen Karaqarga-Pass (800 m). Bei der Abfahrt vom Pass ist Vorsicht geboten, da auf diesem Abschnitt viele Wüstenschildkröten die Straße überqueren. In dieser Region leben neben Usbeken auch persischsprachige Tadschiken. In der Kleinstadt Nurata werden wir bei einer tadschikischen Familie übernachten.
Radstrecken: ca. 78 km / ca. 83 km / ca. 58 km

8.-9. Tag:
In Nurata besuchen wir die Hasrat-Ali-Quelle. Die Quelle gilt als heilig und zieht muslimische Pilger aus ganz Zentralasien an. Danach radeln wir durch die Wüste zum Jurtencamp von Jangikasghan, wo wir zweimal übernachten werden. Am 9. Tag unternehmen wir einen Tagesausflug mit dem Rad zum Aydarkul-See. Wer möchte, kann alternativ auch im Camp bleiben, einen Ruhetag einlegen oder einen Ausritt auf einem Kamel unternehmen (fakultativ).
Radstrecken: ca. 68 km / ca. 52 km

10.-12. Tag:
Am 10. Tag kurzer Bustransfer zurück bis hinter Nurata. Weiter geht es mit dem Rad in einem langen Tal zwischen den Bergketten des Aktau und Nuratau bis nach Qoshrabot. Hinter Qoshrabot überqueren wir am Folgetag den Aktau und kommen in die Samarkand-Oase. Nach einer Übernachtung im Dorf Obolin besichtigen wir am 12. Tag das Mausoleum des Gelehrten al-Buchari und erreichen am Nachmittag Samarkand.
Radstrecken: ca. 60 km / ca. 65 km / ca. 35 km

13. Tag:
Samarkand ist eine der ältesten Städte der Welt. Mit ihren Meisterwerken islamischer Baukunst wie dem Mausoleum Guri Amir oder der Bibi Chanym Moschee, ihrem lebendigen Basar und den niedrigen Lehmhäusern aber auch durch den Einfluss der von Handel und Wandel geprägten postsozialistischen Moderne ist diese Stadt heute die Metropole des zentralasiatischen Orients schlechthin.

14. Tag:
Vormittags ist Zeit für eigene Erkundungen in Samarkand. Optional ist auch der Besuch einer Seidenteppichmanufaktur möglich. Am späten Nachmittag fahren wir mit dem Schnellzug durch die Hungersteppe nach Taschkent.

15. Tag:
Frühmorgens Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Frankfurt.

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Veranstalter: biss-Aktivreisen

Mongolei - Im Sattel auf den Spuren der Nomaden inkl. Flug
19 Tage Radreise bzw. Reiterreise im Orchon-Tal

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- UNESCO-Weltkulturerbe Orchontal
- Karakorum und Kloster Erdeni Zuu
- Przewalski-Wildpferde im Hustai Nationalpark
- tägliches Reiten / Radeln
- Besuche bei Nomaden


Das Orchon-Tal ist seit Jahrtausenden von Nomaden und ihren umherziehenden Tierherden besiedelt. Immer wieder trifft man auf ihre weißen Jurten und davor angebundene Pferde. Bei dieser gemischten Tour werden wir dieses schöne Tal durchqueren und lernen die Region und ihre Nomaden besonders gut kennen und lieben. Die Radfahrer radeln und die Reiter sind zu Pferd unterwegs. Abends und mittags treffen sich die Gruppen und das Begleitfahrzeug. Wir zelten am selben Platz und können unsere Erlebnisse austauschen. Wir besichtigen Ulaanbaatar, Charchorin (Karakorum) mit dem Erdeni Zuu-Kloster, den Orchon-Wasserfall und erholen uns in warmen Thermalquellen.

- Gemischte Rad- und Reittouren mit einem Begleitteam
- Wanderritt (ca. 4 Std. Reiten täglich); Reiterfahrung in einfachem Gelände empfehlenswert aber nicht unbedingt erforderlich
- Radetappen von 25-35 km auf unbefestigten Feldwegen
- Übernachtungen: Hotel, in Jurtencamps, im eigenen Zelt (hochwertige Zelte auch im Verleih)

1.-3. Tag:
Flug Frankfurt-Ulaanbaatar. Nach der Ankunft im Hotel unternehmen wir einen Bummel durch die Stadt und testen unsere neuen Fahrräder. Abends nehmen wir an einem Folkloreabend teil. Am nächsten Tag haben wir Gelegenheit das Gandan-Kloster zu besichtigen und einer buddhistischen Andacht beizuwohnen.

4. Tag:
Mit dem Bus fahren wir zum Ausgangspunkt der Tour nach Chudshirt im Orchon-Tal. Unterwegs streifen wir die Ausläufer der Wüste Gobi und pausieren an einer besonders schönen Felsformation. (Fahrzeit 7 Std.)

5. Tag:
Heute lernen wir die mongolischen Helfer und unsere Pferde kennen. Wir haben Gelegenheit für einen Eingewöhnungsritt bzw. eine Probefahrt mit den Fahrrädern durch die Steppe.

6.-9. Tag:
Unsere Tour im Reich der Nomaden und Tiere beginnt. Es geht durch das saftig grüne Grasland. Unser geländegängiges Begleitfahrzeug übernimmt das Gepäck, die Feldküche und auch jene mit, die mal "nicht mehr weiterkönnen". So lassen sich auch kleinere Flüsse überqueren, wenn die Brücke weggespült worden ist. Wir erreichen den Orchon-Wasserfall und übernachten dort in von Nomaden vermieteten Jurten. Die Gegend und der Wasserfall sind landschaftlich wunderschön und sehr interessant. Der Wasserfall ist durch eine Kombination von Vulkanausbrüchen und Erdbeben vor etwa 20.000 Jahren entstanden.

10.-14. Tag:
Die Route verläuft überwiegend in flachem und teilweise etwas hügeligem Land. Sanfte Hügel, bewaldete Seitentäler, dichte Lärchen- und Mischwälder prägen das Bild der Landschaft. Wir überqueren zahlreiche kristallklare Bergflüsse, treffen mehrere Yak- Ziegen- und Pferdeherden. An einem Tag erholen sich unsere Pferde und wir haben Gelegenheit zu einer Tageswanderung bergauf durch ein Nebental zur einer Thermalquelle (Gehzeit ca. 5 Std.). Die Thermalquelle Hyatruun besteht aus in den Boden eingelassenen und überdachten Becken mit unterschiedlichen Wassertemperaturen. Das Wasser der Quelle soll gegen verschiedene Beschwerden wirken, z.B. Muskel- und Gelenkschmerzen. Die Quelle wird überwiegend von Mongolen besucht. Hier können wir uns im heißen Wasser ein bisschen "garen" lassen und den Staub des Weges abwaschen. Einmal werden wir in einem Jurtencamp übernachten. So besteht Möglichkeit die Nomaden mit ihren Familien und Tieren zu erleben, deren natürliche Gastfreundschaft uns noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Dabei lernen wir auch vieles über die Herstellung des berühmten Kumis (naturgegorene Stuten-, Kamel- und Ziegenmilch mit 3% Alkoholgehalt). Die "Feinschmecker" unter uns werden davon eine Schale trinken.

15.-17. Tag:
Wir passieren die Schlucht Uurtiin Tohoi und erreichen später die kleine Siedlung Batölzii. Am Ende kommen wir nach Charchorin (Karakorum) wo vor fast 800 Jahren die Hauptstadt des bis Europa ausgedehnten Weltreiches von Dshingis Khan lag. Diese Gegend war auch die Urheimat der Hunnen. Bei Charchorin besichtigen wir das größte Lamakloster des Landes "Erdeni Zuu", welches später an der Stelle des zerstörten Hauptlagers des Reichsgründers errichtet wurde. Wir übernachten in einem Jurtencamp. Bevor wir Ulaanbaatar erreichen erkunden wir den Hustai Nuruu-Nationalpark, (auch: Khustain-Nuruu-Nationalpark, auf deutsch: Birken-Gebirge-Nationalpark) in dem die berühmten Przewalski-Pferde leben. Am Abend werden wir die Wildpferde an einer Wasserstelle beobachten. Übernachtung in einem Jurtencamp mit Dusche/ WC.

18. Tag:
Wir fahren zurück nach Ulaanbaatar, wo wir das Museum des letzten Khans Bogd Khan, den Palastes des letzten theokratischen Herrschers des Landes, besichtigen und den Zaisan-Hügel besteigen, der uns einen Panoramablick über die gesamte Stadt bietet. Vor unserem Abschiedsabend haben wir noch Gelegenheit zum Kauf von Mitbringseln.

19. Tag:
Rückflug nach Deutschland.

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Veranstalter: biss-Aktivreisen

China - Südlich der Wolken
22 Tage Radreise in der Provinz Yunnan

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Ein chinesisches Sprichwort beschreibt das ganzjährig gemäßigte Klima der südwestchinesischen Provinz Yunnan als "Vier Jahreszeiten gleichen dem Frühling". Seit Jahrhunderten Schmelztiegel verschiedenster kultureller Einflüsse, fasziniert die Region mit einer kulturellen Vielfalt, die einzigartig in China ist: 25 der 55 nationalen Minderheitenvölker leben in Yunnan und machen diese Provinz zu einer der schönsten und interessantesten Chinas. Von Zhongdian an der Grenze Tibets führt uns diese Radtour in das malerisch am Erhai gelegene Dali. Unterwegs wandern wir durch eine der tiefsten Schluchten der Welt, entdecken die alte Karawanenstadt Lijiang und begegnen der Faszination des Buddhismus am Shibaoshan (Steinschatzberg). Die Tour wird durch Aufenthalte in der Hauptstadt Beijing (Peking) und in Shanghai eingerahmt.

- Radreise auf Leihrädern
- Tagesetappen zwischen 32 und 108 km, mehrere Bergetappen, mittlere bis gute Kondition erforderlich
- Gepäcktransport im Begleitfahrzeug



1. Tag:
Anreise aus Deutschland
Individuelle Anreise nach Beijing (Peking).

2. Tag:
Ankunft in Beijing
Am Vormittag Ankunft in Beijing und Transfer ins Hotel. Nach kurzer Erholungspause Spaziergang durch die Altstadt. Am Abend erste Begegnung mit der berühmten chinesischen Küche.

3. Tag:
Verbotene Stadt und Himmelstempel
Heute werfen wir einen Blick in die chinesische Geschichte. Zuerst spazieren wir über den Platz des Himmlischen Friedens, dann betreten wir durch das Mittagstor die Verbotene Stadt. Anschließend werfen wir vom Kohlehügel aus einen Blick auf Beijing. Am Nachmittag Besichtigung des Himmelstempels, des Wahrzeichens von Beijing.

4. Tag:
Einmal die Große Mauer sehen...
Mit dem Bus fahren wir 70 km Richtung Norden zur Großen Mauer bei Huanghua, einem Abschnitt, der touristisch noch kaum erschlossen ist (fakultativ).

5. Tag:
Flug in den Süden
Vormittags haben wir noch Zeit für weitere Besichtigungen. Am Nachmittag bringt uns ein ca. 3,5-stündiger Flug nach Lijiang.

6. Tag:
Lijiang
Am heutigen Tag werden wir die ganz aus Holz gebaute historische Altstadt mit ihren vielen kleinen Märkten erkunden. Nach einem orientierenden Spaziergang steht der Nachmittag zur freien Verfügung.

7. Tag:
Auf nach Shangri-la
Mit dem Bus fahren wir morgens nach Zhongdian auf der tibetisch geprägten Hochebene Shangri-la. Dort nehmen wir unsere Räder in Empfang und machen einen ersten kurzen Ausflug zum Songzanlin-Lamakloster.
Tagesausflug

8. Tag:
Tagesausflug ins Grasland
Etwas außerhalb von Zhongdian beginnt das Grasland, das legendäre Shangri-la. Dorthin führt uns ein Tagesausflug mit den Rädern. Unterwegs können wir ein Bad in heißen Quellen nehmen.
Tagesausflug

9. Tag:
Fahrt nach Qiaotou
Am heutigen Tag fahren wir durch das Grasland in Richtung Süden, bevor es dann 50 km durch eine enge Schlucht immer bergab geht. Übernachten werden wir in Qiaotou, einer am Eingang der Tigersprungschlucht gelegenen Kleinstadt.
Radstrecke: ca. 93 km

10. Tag:
Auf den Spuren des Tigers
Unsere Wanderung führt uns in eine der spektakulärsten Schluchten der Welt, die Tigersprungschlucht. Fast 4.000 Meter ragen die Felswände an beiden Seiten der Schlucht in die Höhe. Unten im Tal bahnt sich der Yangzi seinen Weg, der hier noch Jinsha Jiang ("Goldsandfluss") heißt. Übernachtung in einer komfortablen Bergpension in Walnut Garden.
Strecke: ca. 25 km Wanderung

11. Tag:
Die erste Biegung des Yangzi
Die Schlucht genießen wir noch einmal vom Rad aus. Wir radeln auf der Straße am Fluss entlang aus der Schlucht hinaus bis nach Shigu, wo der Yangzi seine erste große Kehre macht und die Richtung ändert.
Radstrecke: ca. 70 km

12. Tag:
Fahrt nach Jianchuan
Mit den Rädern fahren wir heute in Richtung Dali. Erste Übernachtungsstation ist die Kleinstadt Jianchuan.
Radstrecke: ca. 55 km

13. Tag:
Shaxi
Eine kurze aber dennoch anspruchsvolle Etappe führt uns nach Shaxi, ein kleiner Ort an der historischen Teestraße mit einer kürzlich behutsam restaurierten Altstadt.
Radstrecke: ca. 32 km

14. Tag:
Freitagsmarkt und buddhistisches Höhlenkloster
Jeden Freitag treffen sich in Shaxi die Bauern der Umgebung zum Wochenmarkt. Angehörige der Yi-, Bai- und Naxi-Minorität bieten auf den Straßen des Ortes ihre Waren feil. Am frühen Morgen schlendern wir über den Markt und fahren dann im Anschluss zum 25 km entfernten Steinschatzberg. Hier werden wir die teilweise noch erstaunlich gut erhaltenen Skulpturen besichtigen. Am späten Nachmittag Rückkehr nach Shaxi.
Tagesausflug

15. Tag:
Im Schatten des Cang-Gebirges
Dem Flusslauf bergab folgend, geht es an der Westseite des Cang-Gebirges auf ruhiger Strecke entlang. Übernachtung in einem einfachen Hotel.
Radstrecke: ca. 108 km

16. Tag:
Auf der Burmastraße und um den Erhai
Weiter flussab geht es noch 20 km, bis wir auf die Burmastraße treffen, auf der wir über die Ausläufer des Cang-Gebirges hoch nach Xiaguan radeln. Weiter geht es auf der Ostseite des Erhai-Sees. Wir folgen der Uferstraße für 30 Kilometer bis in das Dorf Wase, wo wir direkt am See übernachten.
Radstrecke: ca. 78 km

17. Tag:
Auf nach Dali
Unsere letzte Radetappe. Wir fahren weiterhin in Ufernähe auf der flachen, gut ausgebauten und auf vielen Abschnitten fast autofreien Straße. Am frühen Nachmittag erreichen wir das Endziel unserer Radtour, das Städtchen Dali.
Radstrecke: ca. 78 km

18. Tag:
Stadtspaziergänge in Dali
Vor mehr als tausend Jahren war Dali die Hauptstadt des unabhängigen Bai-Königreiches, das erst im 13. Jh. ein Teil Chinas wurde. Die Bai stellen auch heute noch den Großteil der Bevölkerung; aber auch Tibeter, Naxi und Hui (chinesische Moslems) prägen das Stadtbild. Nach einem gemeinsamen Spaziergang durch die malerische Fußgängerzone steht der Tag zur freien Verfügung.

19. Tag:
Kunming
Am frühen Vormittag fahren wir mit dem Komfortbus nach Kunming. Nachmittags erkunden wir in Kunming den Yuantong Tempel sowie den beliebtesten Freizeitpark der Stadt, den Cuihu Park.

20. Tag:
Flug nach Shanghai
Frühmorgens geht unser Flug nach Shanghai. Nach Ankunft am frühen Nachmittag Spaziergang über den Bund, Shanghais berühmter Uferpromenade. Zwei Übernachtungen unweit des Bundes.

21. Tag:
Shanghai
Ein Stadtbummel durch das alte und das neue Shanghai steht heute auf dem Programm. Über den Bund laufen wir in die Altstadt und besichtigen mit dem Yu-Garten einen der schönsten chinesischen Gärten. Nachdem wir uns bei einer Tasse Tee im berühmten "Teehaus im Herzen des Sees" gestärkt haben, laufen wir weiter zum Großen Platz des Volkes und fahren schließlich mit der U-Bahn nach Pudong, dem neuen Hochhausviertel von Shanghai. Zum Abschluss werfen wir vom Grand Hyatt Hotel einen Blick aus der Vogelperspektive auf Shanghai.

22. Tag:
Rückflug nach Deutschland
Individuelle Abreise.

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Veranstalter: biss-Aktivreisen

China - Entlang der Seidenstraße
25 Tage Radreise durch Chinas "Wilden Westen"

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- Mit dem Rad entlang der Seidenstraße durch Xinjiang
- alte Kaiserstadt Xian
- "Singende Dünen" bei Dunhuang am Rande der Wüste Taklamakan
- vom Tianshan-Hochgebirge in die Turpan-Senke
- Peking und die Große Mauer

Die Seidenstraßen verbanden den Osten mit dem Westen. Entlang dieser Handelsrouten wurden nicht nur Waren bewegt, sondern auch bereits sehr früh Kultur und Wissen ausgetauscht. Von der alten Kaiserstadt Xian, einst Anfangs- oder Endpunkt der meisten Karawanen, geht unsere Reise mit dem Zug zur legendären Oasenstadt Dunhuang. Zwei Wochen radeln wir im Anschluss durch Chinas Randprovinz Xinjiang und folgen der nördlichen Seidenstraße bis nach Turpan am Rande der Wüste Taklamakan. Endpunkt unserer Tour ist Beijing (Peking), Hauptstadt und kulturelles Zentrum Chinas.

- Radreise auf Leihrädern
- Tagesetappen zwischen 63 und 125 km, teilweise bergig, gute Kondition erforderlich
- Gepäcktransport im Begleitfahrzeug



1. Tag: Anreise aus Deutschland
Individuelle Anreise nach Xian.

2. Tag: Ankunft in Xian
Am Nachmittag Ankunft in Xian. Nach kurzer Erholungspause Spaziergang durch die muslimisch geprägten Gassen der Altstadt.

3. Tag: Changan, der "Lange Friede"
Jahrhundertelang war Xian unter dem Namen Changan, "Langer Friede", die Hauptstadt des Reiches und gleichzeitig als Ziel der Seidenstraße ein kosmopolitisches Zentrum, das weltweit seinesgleichen suchte. Auf unserer Stadterkundung werden wir feststellen, wie sehr sich dieses Erbe noch heute in der Stadt manifestiert.

4. Tag: Die Terrakotta-Armee
Heute statten wir den weltberühmten Wächtersoldaten des ersten chinesischen Kaisers, Qin Shihuangdi, einen Besuch ab. Am Nachmittag radeln wir gemütlich auf der historischen Stadtmauer um die Altstadt von Xian.

5. Tag: Zugfahrt in den Westen
Der Vormittag steht zur freien Verfügung. Nachmittags besteigen wir den Zug Richtung Westen: Durch den Hexi-Korridor geht es entlang der Wüste Gobi zur Oasenstadt Dunhuang.

6. Tag: Dunhuang
Morgens Ankunft in Dunhuang, einst ein wichtiger Knotenpunkt der Seidenstraße - hier trennten sich die Handelswege um in nördlicher oder südlicher Richtung die Wüste Taklamakan zu umqueren. Wir gewinnen erste Eindrücke von Chinas Westen und besuchen am Abend die "Singenden Dünen" vor den Toren der Stadt.

7. Tag: Die buddhistischen Mogao-Grotten
Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der buddhistischen Kunst. Mit Muße erkunden wir die faszinierenden buddhistischen Skulpturen und Wandmalereien aus zwei Jahrtausenden, die weltweit einzigartig sind.
Tagesausflug mit dem Rad

8. Tag: Ins Land der Melonen
Am Morgen Bahnfahrt nach Hami in der chinesischen Westprovinz Xinjiang. Die Stadt ist Heimat der gleichnamigen Melone, und so führt uns eine erste Radtour unter anderem zum großen Melonenmarkt am Rand der Stadt.
Tagesausflug mit dem Rad

9. Tag: Die Uiguren-Könige von Hami
Heute besichtigen wir die Gräber der uigurischen Könige von Hami, die dort bis 1936 herrschten. Die Stadt ist nach wie vor uigurisch geprägt, was sich unter anderem in dem orientalischen Flair des örtlichen Basars bemerkbar macht.
Tagesausflug mit dem Rad

10. Tag: Ins kasachische Grasland
Unsere anspruchsvolle Route führt uns über die Ausläufer des Himmelsgebirges (Tianshan) ins Grasland der nördlichen Seidenstraße. Übernachtung auf 2.200 m Höhe im kasachischen Jurtencamp.
Radstrecke: ca. 92 km

11. Tag: Fahrt nach Barkul
Vorwiegend bergab geht es heute durch von zentralasiatischen Nomaden und chinesischen Bauern gleichermaßen geprägte Landschaft. Am frühen Nachmittag erreichen wir Barkul, eine alte Garnisonsstadt an der Seidenstraße.
Radstrecke: ca. 73 km

12.-15. Tag: Entlang der nördlichen Seidenstraße
Die nächsten vier Tage fahren wir durch das kasachisch beeinflusste Gebiet entlang der nördlichen Route der Seidenstraße über Xialaoba, Mori und Jimsar nach Fukang. Durchschnittlich auf 1.500 Metern Höhe gelegen, war dieser Handelsweg vor allem im Sommer wegen des gemäßigten Klimas eine beliebte Alternative für die Karawanen.
Radstrecke 12. Tag: ca. 121 km
Radstrecke 13. Tag: ca. 125 km
Radstrecke 14. Tag: ca. 110 km
Radstrecke 15. Tag: ca. 111 km

16. Tag: Himmelssee
Wir lassen uns mit dem Bus zu dem auf knapp 2.000 m Höhe gelegenen Himmelssee fahren und erkunden diesen während einer Tageswanderung. Der mythenumwobene klare Bergsee inmitten des grandiosen Tianshan-Hochgebirges ist Siedlungsgebiet kasachischer Nomaden. Am Abend sind wir wieder zurück in Fukang.

17. Tag: In die Metropole Urumqi
Heute radeln wir bis in die westlichste Metropole Chinas, Urumqi.
Radstrecke: ca. 63 km

18. Tag: Schmelztiegel der Kulturen
Den heutigen Tag verbringen wir in Urumqi. Die an der Seidenstraße gelegene Hauptstadt der Autonomen Region Xinjiang bringt uigurische, arabische und chinesische Einflüsse zusammen. Der Große Basar der Stadt ist weit über die Provinzgrenze hinaus für seine bunte Warenvielfalt bekannt.

19. Tag: Fahrt nach Turpan
Einen Teil der Strecke nach Turpan legen wir im Begleitbus zurück, bevor es auf das Rad und in rasanter Fahrt in die Turpan-Senke hinuntergeht. Unterwegs passieren wir bei Dabancheng Chinas größten Windkraftpark. Die letzten Kilometer nach Turpan überbrücken wir wieder mit dem Bus.
Radstrecke: ca. 90 km

20.-21. Tag: Turpan
Turpan am Rande der Taklamakan-Wüste erhält seine Fruchtbarkeit durch ein ausgeklügeltes, unterirdisches Bewässerungssystem, das Karez. Wir haben zwei Tage Zeit, neben dem Karez-Museum die Ruinen der Han-zeitlichen Festungsstadt Jiaohe, das Emin-Minarett und die Flammenden Berge zu bestaunen.

22. Tag: Flug nach Beijing
Zunächst geht es mit dem Bus zurück nach Urumqi und von dort direkt nach Beijing (Peking).

23. Tag: Verbotene Stadt und Himmelstempel
Unsere Reise wird abgerundet von Beijing, dem Hauptschauplatz der jüngeren chinesischen Geschichte. Im Laufe des Tages besichtigen wir den Himmelstempel, spazieren über den Platz des Himmlischen Friedens und betreten durch das Mittagstor die Verbotene Stadt.

24. Tag: Wer nicht auf der Großen Mauer war ...
... ist kein echter Chinese, sagt ein altes Sprichwort aus dem Reich der Mitte. Doch auch Nicht-Chinesen sollten sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, dieses einzigartige Bauwerk zu besuchen. Mit dem Bus fahren wir 70 km Richtung Norden, zur "Wilden Mauer" bei Huanghua, einem Abschnitt, der touristisch noch kaum erschlossen ist (fakultativ).

25. Tag: Rückflug nach Deutschland
Individuelle Abreise.

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Veranstalter: biss-Aktivreisen

Kirgistan - Radreise im Himmelsgebirge inkl. Flug
20 Tage Entlang der Seidenstraße durch Kirgistan

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- Entlang der Seidenstraße - Karawanserei Tasch-Rabat, antike Stadt Balasagun, Minarett von Burana
- UNESCO-Weltnaturerbe Issyk Kul - der "warme" See / Nomadenleben am Song Köl - der "hochgelegene" See
- Besichtigung einer Filzmanufaktur, Petroglyhen ín Tscholpon Ata, Tamerlans Steine....
- 12 Radfahrtage quer durch Kirgistan

Erleben Sie das Himmelsgebirge Tien Shan im Land der Nomaden mit seinen unvergleichlichen wildromantischen und unerforschten Schönheiten, bewegter Kultur und Geschichte. Kirgisistan besteht zum größten Teil aus schneebedeckten Bergriesen dazwischen liegen grüne Steppen und türkisblaue Seen. Im Sommer ziehen die Kirgisen mit ihren Tieren auf hochgelegene Sommerweiden und leben in Jurten auf dem fruchtbaren Grasland.

Durchzogen wird Kirgistan von der Seidenstraße, dem uralten Handelsweg zwischen Asien und Europa, mit seinem Austausch von Informationen, Religionen, Kunststilen und Kulturen. In Tagesetappen von 40 bis 70 km führt unsere Radreise entlang der Seidenstraße durch vielfältige Landschaften fernab touristischer Routen. Sie genießen die endlose Weite, grandiose Aussichten, entspannen in traumhaften Seen und besichtigen legendäre Orte. Wir erkunden die Steppe am türkisblauen Hochgebirgssee Song Köl, übernachten in Jurten, erhalten Einblicke in die Lebensweise der kirgisischen Nomaden und fahren bis zur alten Karawanserei Tash Rabatt nahe der Grenze zu China. Der Issyk Kul (in kirgisisch "Warmes Wasser") lädt im Sommer zu einem Bad ein. Er ist nach dem Titikakasee der zweitgrößte Hochgebirgssee der Welt und UNESCO-Weltnaturerbe. Nach Besichtigungen in Karakol führt unsere Radreise durch sattgrüne Steppen zu den Steinen des Tamerlan bis zur kasachischen Grenze. Nach Besichtigungen der Petroglyhen ín Tscholpon Ata und der Ruinen der antiken Stadt Balasagun lassen wir die Tour in Bischkek ausklingen.

- Radreise ohne Gepäck mit Begleitfahrzeug, auf Leihrädern (Montainbikes) oder auch Mitnahme eigener Räder (Mountainbikes) möglich
- Etappen von 40 bis 70 km, Teiletappen auf unbefestigten Straßen, bis zu 70 km/Etappen auf Asphaltstraßen - geringer Autoverkehr
- Übernachtungen: Hotel, Gästehäuser und Jurtencamps

1.-2. Tag: Ankunft in Bischkek
Ankunft in Bischkek und Transfer zum Hotel. Akklimatisierung. Nachmittags: Stadtbesichtigung der kirgisischen Hauptstadt. Nach einer kleinen Eingewöhnungsradtour mit unseren Leihrädern werden wir beim Abendessen unser Begleitteam kennenlernen. Übernachtung im Hotel.

3. Tag: Bischkek - Kysyl Oj - Suusamyr Tal
Wir fahren mit unserem Bus über den Pass Too- Aschuu (3.586 m) in das wunderschöne Tal Suusamyr (150 km). Unterwegs kurze Pause in einem kleinen Dorf, Museumsbesuch des sagenhaften Recken Kozhomkul. Der Recke mit seiner Größe von 2.20 m soll Steine von 600 kg gehoben haben. Im Suusamyr Tal starten wir die erste Radetappe leicht bergab entlang eines rauschenden Flusses und fahren bis zum Dorf Kysyl Oj. Abendessen und ÜN im Gästehaus. (Radstrecke: ca 56 km / überwiegend unbefestigte Straße / max. Höhenunterschied ca - 300 m)

4. Tag: Kysyl Oj - Tschajek
Weiter geht es durch das schmaler werdende Tal Tal Kyzyl Oi entlang des Flusses Kökömeren, der in den Aralsee fließt. Wir fahren durch eine faszinierende Landschaft. Gelbrötliche Berge (Mangan und Eisen) leuchten hinter dem intensiven grün der Auenwälder. Wir fahren, ohne größere Höhenunterschiede, bis zum Dorf Tschajek. Abendessen und ÜN im Gästehaus in Tschajek. (Radstrecke: ca 45 km / hinter Aral Asphalt)

5. - 6. Tag: Tschajek - Song Köl See
Nach dem Frühstück startet unser Aufstieg zum Song Köl. Wir queren eine Ebene, dann geht es langsam steigend in die Berge. In zahlreichen Serpentinen winden wir uns schließlich hoch zum Pass Kara-Ketsche (3.364 m). Wir können in das Begleitfahrzeug umsteigen, wenn wir nicht mehr weiter kommen. Oben werden wir durch schöne Aussichten auf den See belohnt. Um den See siedeln im Sommer zahlreiche Nomaden und lassen Ihre Tiere auf den saftigen fruchtbaren Wiesen grasen. Leicht bergab rollen wir bis zu unserem Jurtencamp. Den 6. Tag verbringen wir auf der Söng Köl-Hochebene. Wir können wählen zwischen leichten Wanderungen oder Reiten mit einem einheimischen Guide, Teilnahme am Alltag der Nomaden: Kühe und Pferde melken, Zubereitung von Sahne und Kumys (Stutenmilch) oder einfach nur im See baden und entspannen. (Radstrecke: ca 50 km unbefestigte Straße / 30 km Autotransfer / max. Höhenunterschied ca +1600 m / - 300 m)

7. Tag: Song Kol - Bajetow
Heute freuen wir uns auf eine grandiose Abfahrt in einer wunderschönen Landschaft. Bergab geht es bis zum Ak Tal, weiter bis zum Dorf Bajetow. Wir fahren etwa 50 km und steigen dann in unseren Bus um. ÜN im Gästehaus in Bajetow. (Radstrecke: ca 50 km unbefestigte Straße / 30 km Autotransfer / max. Höhenunterschied ca - 1000 m)

8. Tag: Bajetow - Taschrabat
Über den Pass Kulakaschu (3.050 m) und das Tal Kara-Kojun erreichen wir Tasch-Rabat. Wir besichtigen die alte Karawanserei (15. Jh.) ein einzigartiges Steingebäude mit 30 Räumen. Unterkunft in Jurten mit einfacher Banja (Sauna). (Radstrecke: ca 60 km teilweise Asphalt / max. Höhenunterschied ca + 1000 m)

9. Tag: Taschrabat - At Baschi
Unsere heutige Radetappe führt uns immer leicht bergab in die Kleinstadt At Baschi, übersetzt "Pferdekopf". Unterwegs besichtigen wir die Festungsanlage Koschoj-Korgon. Am Abend können wir eine schöne russische Banja besuchen. ÜN im Gästehaus. (Radstrecke: ca 65 km Asphalt / max. Höhenunterschied ca - 1000 m)

10. Tag: At Baschi - Naryn
Weiter geht es zu nächst ohne großen Höhenunterschiede auf Asphalt bis zur Kleinstadt Naryn. Vor Naryn haben wir noch den kleinen Pass Ashuusu zu bewältigen.1868 als russische Garnisonsstadt gegründet war Naryn zu Sowjetzeiten ein wichtiges Verwaltungs- und Versorgungszentrum für die Region. Heute sind die Bevölkerungszahlen rückläufig, die Abwanderung Richtung Hauptstadt hält an. Stadtbummel und Besichtigungen des Basar und der Asreti-Ali Moschee. ÜN im Hotel. (Radstrecke: ca 50 km Asphalt / max. Höhenunterschied ca + 500 / - 500 m)

11. Tag: Naryn - Kotschkor
Nach dem Frühstück Autotransfer bis kurz vor dem Pass Dolon (3.035 m). Wir fahren uns warm, genießen die Aussicht und rollen dann gemütlich bergab. Umgeben von rotbraunen Bergriesen geht es durch eine imposante Schlucht. Im Dorf Sarybulak können wir unsere Mittagspause in einem guten Fischrestaurant verbringen. Weiter geht es bergab, der Bach wird langsam zu einem ausgewachsenen Fluss, bis wir die Ebene und das Städtchen Kotschkor erreichen. Wir bummeln über den Markt und durch Kunsthandwerksläden. ÜN im Gästehaus. (Radstrecke: ca 70 km Asphalt / Autotransfer 50 km / max. Höhenunterschied ca - 1200 m)

12. Tag: Kotschkor - Ortotokoj Stausee - Kaschyssaj Issyk Kul
Unsere Morgenetappe führt uns zunächst zum Stausee Ortotokoj an dem wir Kamele beobachten können. Nach etwa 45 km erreichen wir die Uferstraße am Issyl Kul und steigen in unseren Bus um. Entlang des Sees geht es durch kleine verschlafene Dörfer bis nach Bakonbaevo, wo wir zu Mittag essen werden. Besuch einer kirgisischen Filzmanufaktur. Von dort haben wir noch eine kurze Radetappe nach Kaschyssaj, mit vielfältigen Ausblicken auf den großen See. Unterbringung im Hotel. Baden im Issyk Kul, Erholung. (Radstrecke: ca 70 km Asphalt / Autotransfer 70 km max. Höhenunterschied ca - 150 m)

13. Tag: Entspannungstag
Heute können wir im See baden und relaxen und/oder einen Ausflug machen. Wir fahren mit dem Auto zum heiligen Ort Manschaly Ata (17. Jh) und dem uralten Friedhof "Masar". Noch während der Sowjetzeit kamen die Leute hier her, ungeachtet von Verboten, um vor den Gräbern der Vorfahren in der felsigen Wüste zu beten. Das Tal mit einem Labyrinth von Schluchten ist reich an Quellen mit heilsamer Luft. Jede Quelle ist "heil". Optional: Leichte Wanderung z. B. zum Canyon "Märchen". In diesem Canyon sehen wir eine märchenhafte Stadt mit "schlafenden" Schlössern und merkwürdigen Tieren, die von der Natur aus rotem Ton und Sandstein erschaffen wurde. Ausflug mit Picknick am Ufer des Sees.

14. Tag: Kaschyssay - Karakol
Nach dem Frühstück - fahren wir mit unserem Bus nach Karakol einer interessanten altrussischen Stadt, die von den Kosaken in der Mitte der 19. Jahrhunderts gegründet wurde. Sie diente als Garnison für Auswanderer. Zur Sowjetzeit hieß sie Prschewalsk. Mittagessen und Besichtigungen: Dunganische Moschee und orthodoxe Holzkirche. Besuch des Przhewalskij-Museums, welches dem großen Zentralasienforscher gewidmet ist. Übernachtung im Hotel, russische Banja am Abend. (Autotransfer 120 km)

15. Tag: Karakol - Sovetskoje
Wir radeln gemütlich durch kleine ursprüngliche Dörfer Richtung Nordosten, links mit Ausblicken in eine weite Ebene, rechts gesäumt von der gewaltigen Bergkette in dem der Karakol-Nationalpark liegt. Hinter dem letzten Dorf Sovetskoje übernachten wir in einem Gästehaus mit Banja. (Radstrecke: ca 45 km überwiegend schlechter Asphalt / max. Höhenunterschied ca - 150 m)

16. Tag: Sovetskoje - Pass Santasch - Tamirlan
Den kleinen Pass San Tasch (2.089 m) haben wir schnell erklommen. Wir kommen auf eine Hochebene in der viele Kirgisen mit Ihren Tieren auf ihren Sommerweiden leben. Entlang des Flüsschens Tjup, malerischen Wäldern und saftigen Wiesen geht es dann bis kurz vor die Kasachische Grenze. Wir besichtigen die San-Tasch - Tamirlan Steine ("San-Tasch" auf kirgisisch "die Rechensteine"). Der Legende nach hat der Feldherr Tamerlan jedem seiner Kämpfer befohlen einen Stein zu nehmen und auf einen Haufen zu werfen. Von der Schlacht zurückkehrend, hat Tamerlan jedem der Kämpfer befohlen, wieder einen Stein aus dem Haufen zu ergreifen. Der bleibende Haufen wurde ein Denkmal der umgekommenen Kämpfer. ÜN in Jurten oder Gästehaus. (Radstrecke: ca 40 km unbefestigte Straße / max. Höhenunterschied ca + 300 m / - 150 m)

17. Tag: Tamirlan - Tscholpon Ata
Wir genießen unsere letzte Etappe leicht bergab entlang des Flüsschens Tjup, steigen um ins Begleitfahrzeug und fahren in die Stadt Tscholpon Ata. Hier erwartet uns ein echtes Kultur-Highlight - Petroglyphen - ein Feld mit über 600 Steinzeichnungen aus verschiedenen Epochen. Erholung am Strand, Abendessen und Übernachtung im Hotel. (Radstrecke: ca 60 km überwiegend Asphalt / 170 km Autotransfer / max. Höhenunterschied ca - 150 m)

18. Tag: Tscholpon Ata - Entspannungstag
Nach einem gemütlichen Frühstück können wir durch die Stadt bummeln, baden gehen und relaxen. Optional: Ausflug zu den schönen Bergseen in der Grigorjew Schlucht. Abendessen im Restaurant und ÜN im Hotel.

19. Tag: Bischkek
Nach dem Frühstück fahren wir nach Bischkek. In der Stadt Tokmok besichtigen wir das Burana Minarett (10. - 11.Jh.) und die Ausgrabungen der altertümlichen Stadt Balasagun. Nach der Ankunft in Bischkek, Unterbringung im Hotel. Wir fahren zum Osch Basar und nehmen uns Zeit für den Einkauf von Souvenirs. Abschiedsabendessen im Restaurant. ÜN im Hotel.

20. Tag: Rückreise
Frühmorgens Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Frankfurt/Berlin.

Bedingt durch Wetter und örtliche Begebenheiten kann es zu Programmänderungen kommen

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Veranstalter: biss-Aktivreisen

Madagaskar - Das Land der Lemuren zwischen Asien und Afrika
17 Tage Radreise auf einer exotischen Trauminsel

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- Radreise vom Hochland bis zum Indischen Ozean, 540 km
- Lemuren im Ranomafana Nationalpark und im Park Anja
- Wanderung im Andringitra Gebirge und im bizarren Isalo Massiv
- Ifaty - Affenbrotbäume, Dornenwälder und Badetage an Traumstränden
- Begegnungen und Projektbesuche unterwegs

Dorthin reisen wo nicht nur der Pfeffer neben der Vanille wächst. Die Trauminsel Madagaskar im Indischen Ozean hat vieles zu bieten. Nationalparks mit bizarren Felsformationen und grünen Oasen, Regenwälder mit einer einmaligen Tier- und Pflanzenwelt, mächtige Affenbrotbäume, blühende Dornenwälder, Traumstrände.

Nach der madagassischen Mythologie entstammen die Ureinwohner, die "vazimba" ("die, die schon immer da waren") aus Afrika und sollen die ersten Einwanderer gewesen sein. Archäologen gehen davon aus, dass zwischen 200 und 500 nach Christus die ersten Einwohner Madagaskars Seefahrer aus Südostasien waren. Daneben gibt es Menschen mit arabisch-persischen, europäischen, indischen, chinesischen, kreolischen und komorischen Vorfahren deren Offenheit und Herzlichkeit wir unterwegs erleben. Am bekanntesten ist Madagaskar für seine niedlichen großäugigen Lemuren die in ihren natürlichen Lebensräumen überall auf der Insel auf den Bäumen turnen.

Auf unserer Radreise fahren wir von der Hauptstadt Antananarivo über das Hochland bis zu den Traumstränden im Indischen Ozean an der Sudwestküste. Die Route führt uns durch die Dörfer der madagassischen Hochebene mit seinen ausgedehnten Reisterrassen, durch Steppe mit roter Erde bis zur Küste am Kanal von Mosambik. Wir erleben die Bevölkerung bei der Arbeit auf den Reisfeldern und sehen Plantagen mit tropischen Früchten. In den verschiedenen Nationalparks werden wir kleinere Wanderungen unternehmen und die verschiedenen Lemurenarten sowie Mausmakis, Chamäleons und andere Tiere beobachten können. Wir übernachten überwiegend in Hotels und genießen am Abend allerlei Leckereien einer Küche die von den Einflüssen der vielfältigen Bevölkerung aus aller Welt geprägt ist. Freuen Sie sich auf ein wirklich unvergessliches Erlebnis.

- Radreise ohne Gepäck auf guten Leihrädern (Montainbikes) in Etappen von 45 bis 95 km, Teiletappen auf unbefestigten Straßen/Pisten - meist geringer Autoverkehr
- Gepäcktransport mit Begleitfahrzeug, das bis auf wenige kurze Teilstrecken jederzeit zur Verfügung steht

1.Tag: Ankunft in Antananarivo
Ankunft in Antananarivo, Transfer zum Hotel. Sie treffen Ihren Reiseleiter im Laufe des Tages entsprechend Ihrer Ankunftszeit. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. "Tana" ist eine bezaubernde Ansammlung farbenprächtiger Häuser, die oft atemberaubend schief an den Hängen kleben. Verwitterte Backsteinmauern und baufällige Holzbuden schieben sich waghalsig in- und übereinander, um sich gegenseitig am Abrutschen zu hindern.

2. Tag: Antananarivo - Antsirabe
Auf der Fahrt in die alte Kolonialstadt Antsirabe geht es durch das fruchtbare Hochland. Neben den für die Gegend typischen Reisterrassen sehen wir auch viele Obst- und Gemüseplantagen. Wir halten hier und da an, um mit Leuten zu reden oder das ländliche Leben zu beobachten. Die Umgebung von Antsirabe ist es wert entdeckt zu werden. Hier und in Betafo werden die landwirtschaftlichen Produkte der Umgebung angebaut und der größte Teil des Obstes und Gemüse nach Tana transportiert. Am Nachmittag kümmern wir uns um unsere Räder. Eine erste kleine Eingewöhnungsradtour steht auf dem Programm. (Eingewöhnungsradtour ca 16 km)

3. Tag: Antsirabe - Lac Andraikiba - Lac Tritriva - Betafo
Radtour zum Andraikiba See, dem Wasserreservoir für Antsirabe. Weiter geht es auf guter Piste. Wir kommen durch mehrere Dörfer bis wir den "Lac Tritriva" - einen Kratersee erreichen. Die ganze Gegend ist vulkanischen Ursprungs. Wir genießen die schöne Aussicht auf Dörfer und Felder, der für die Brauerei in Antsirabe arbeitenden Getreidebauern. Natürlich ranken sich auch einige Geschichten um den See. Nach dem Lunch fahren wir weiter nach Betafo. Der Name bedeutet "wo es viele Dächer gibt". Dort lassen wir uns durch das Marktgeschehen treiben. Die letzten 22 km fahren wir auf Asphalt. Rückkehr am Nachmittag, Übernachtung in Antsirabe. (Radstrecke: ca 59 km, unbefestigte Straße / 20 km Asphalt)

4. Tag: Antsirabe - Ambositra
Nachdem wir uns nun schon an den madagassischen Verkehr gewöhnt haben geht es weiter durch das fruchtbare Hochland in Richtung Ambositra. Auf hügeliger Straße begegnen wir immer wieder Zebu-Rindern und freundlichen Viehhirten. Wir fahren durch eine fruchtbare üppige Landschaft und beobachten das geschäftige Treiben auf den Feldern. Frauen waschen ihre Wäsche an den Flussufern und trocken sie auf den Felsen. Wir erreichen das Städtchen Ambositra, bekannt für seine Kunsthandwerkserzeugnisse, am Nachmittag. (Radstrecke: ca 95 km, Asphalt)

5. Tag: Ambositra - Ranomafana
Am Morgen besuchen wir die Holzschnitzer der Zafimaniry, deren traditionelle Holzschnitzkunst von der UNESCO in die Liste der insgesamt 47 Meisterwerke traditioneller Weltkultur aufgenommen wurde. Auf einer kurvenreichen Straße fahren wir dann nach Ialatsara, Start der heutigen Radetappe. Eine landschaftlich traumhafte Strecke unterhalb großer Granitberge führt uns nach Ambohimahasoa. Nach zwei intensiven Steigungen auf Asphalt geht es wieder auf eine Piste durch einige Dörfer und Eukalyptuswälder, bevor die Primärwälder des Ranomafana Nationalparks sichtbar werden. Die letzten Kilometer genießen wir auf Asphalt flott bergab. Nachdem dem Ort Ranomafana erreichen wir nach wenigen Kilometern unser Hotel. (Radstrecke: ca 64 km davon 20 km Piste / etwa 2 Stunden Bustransfer)

6. Tag: Tiere und Pflanzen im Ranomafana Nationalpark
Heute werden wir früh aufstehen, um uns das allmorgendliche Schauspiel der Tiere nicht entgehen zu lassen. In Ranomafana gibt es 12 Lemurenarten, Geckos, Chamäleons, Frösche und nicht weniger als 96 Vogelarten, davon 68 endemisch. Wir finden Orchideen, Baumfarne und riesige Bambus. Wir hoffen verschiedene Lemurenarten zum Beispiel den Diadema Sifaka zu sehen. Mit etwas Glück können wir auch den goldenen Bambuslemuren beobachten. Zurück im Ort haben wir die Möglichkeit im Schwimmbad der heißen Quellen ein Bad zu nehmen. (Wanderung ca 3-4 Std.)

7. Tag: Ranomafana - Sahambavy
Auf Asphalt geht es durch den Regenwald bergauf. Zunächst fahren wir die wenigen Kilometer von unserem Hotel durch das Tal zurück, dann folgt ein recht steiler Anstieg, vorbei am Parkeingang bis Ambanja. Unterwegs sehen wir Familien, die Flusssand am Wegesrand verkaufen sowie einige Korbflechter. Weiter geht es auf einem Feld- und Waldweg nach Sahambavy. Ab hier kann das Auto nicht folgen, einige altersschwache Brücken können nur mit dem Rad oder zu Fuß überquert werden. Sahambavy ist das madagassische Zentrum des Teeanbaus. Wenn wir es zeitlich schaffen besichtigen wir den Sahambavy Tea Estate, die einzige Teeplantage Madagaskars. Im Anschluß fahren wir auf kurzer guter Piste zum Hotel. (Radstrecke: ca 44 km davon 22 km auf Feld- und Waldwegen)

8. Tag: Sahambavy - Ambalavao
Wir radeln nach Fianarantsoa, dem früheren geistigen Zentrum des Landes. Die Stadt ist sehr geschäftig. Weiter geht es, meist bergab, nach Ambalavao. Die Fahrt ist landschaftlich reizvoll mit vielen schönen Ausblicken in die angrenzenden Täler. Nur kurz vor der Ankunft fordert uns noch eine Steigung. (Alternativ können wir vom Hotel in Sahambavy ca. 51 km bis Ambalavao auch auf unbefestigten Feld- und Waldwegen fahren. Das Auto kann hier nicht folgen). Wir durchqueren mehrere kleine Täler mit Reis- und Maniokplantagen sowie einige Eukalyptuswälder. Reisende kommen selten hierher, die Kinder haben selten weiße Menschen gesehen und stehen neugierig um uns herum. Den letzten Teil fahren wir dann im Auto. (Radstrecke: ca 80 km davon 15 km einfache Piste)

9. Tag: Ambalavao - Anja, dorfgemeinschaftlicher Park - Tsaranoro
Am Morgen besuchen wir die traditionelle Antaimoro Papierherstellung. Die Herkunft des kupferfarbenen Papiers, das sich wie feine, seidige Raufasertapete anfühlt, ist weit in die Vergangenheit zurückzuführen. Bizarre Landschaftsformen erwarten uns dann im Anja Park. Dieser kleine Park ist ein gutes Beispiel für die Selbstverwaltung eines Dorfes und der Entwicklung des Tourismus. Am Eingang des Parks wurde eine kleine Informationshütte errichtet in der wir uns über das Projekt informieren können. Wir sehen hier viele Katta (Lemur Catta). Diese Lemuren lassen sich sehr gern beobachten. Wir machen einen kurzen Rundgang durch das Gelände. Südlich von Ambalavao ändert sich die Gegend. Wir passieren die Grenze vom Hochland zum Süden. Riesige Granitmassive wechseln sich mit einer Grassteppenlandschaft ab. Wir biegen ins Tsaranoro Tal ab und radeln auf das Andringitra Gebirge dem zweithöchsten Gebirgszug Madagaskars zu. (Radstrecke: ca 54 km davon 20 km Piste)

10. Tag: Andringitra Massiv und Gebirge
Heute unternehmen wir eine Wanderung mit Besteigung des "Chamäleon" Berges. Nach Dörfern, Reisfeldern und Hügeln erreichen wir einige Waldstücke mit knorrigen Bäumen. Vielleicht sehen wir unterwegs Lemuren. Das Gebirge mit seinen steilen Felswänden ist vulkanischen Ursprungs und wahrscheinlich sehr plötzlich entstanden, es besteht aus stark zerklüftetem Granit. (Wanderung ca 5-6 Std.)

11.Tag: Andringitra - Ranohira
Wir radeln zurück zur Asphaltstraße. Von hier geht es per Auto weiter nach Ankaramena, einer Ortschaft die für ihre vielen Mangos und Papaya bekannt ist. Wir kommen am Berg Bischofsmütze vorbei, fahren durch die verschlafene Stadt Ihosy und weiter auf das Horombe Plateau Richtung Ranohira. Das Städtchen Ranohira ist das Zentrum der ethnischen Gruppe der Bara. Die Gegend ändert sich und wechselt vom typisch grünen Hochland zum trockenen steppenhaften Süden. Um einen intensiveren Eindruck dieser Weite zu bekommen, radeln wir die letzten 65 km zu unserem Hotel auf einer guten Asphaltstraße. (Radstrecke: ca 85 km davon 20 km Piste)

12. Tag: Wandern im bizarren Isalo Nationalpark
Der Isalo Nationalpark ist eine von Erosionen zu fantastischen und bizarren Felsformationen gestaltete Gebirgslandschaft mit Höhlen, tiefen Schluchten, Bächen und schönen Oasen. Der Park umfasst die gesamte Fläche des Isalo Massivs, ein spektakuläres erodiertes Sandsteingebirge und ist der Wasserspeicher der Gegend. Unser Abenteuer beginnt mit einer Wanderung. Wir durchqueren Landschaften die in Jahrtausenden entstanden sind. Wir hoffen Katta Lemuren und seltene Vögel zu sehen. Vielleicht begegnen wir den Benson’s Rock Thrush, Vasa Papageien und dem Madagaskar Kuckuck. Badegelegenheiten unterwegs sorgen für ausreichend Abkühlung. Unterwegs genießen wir spektakuläre Ausblicke. (Wanderung ca 5 Std.)

13. Tag: Ranohira - Toliara - Ifaty - Madiorano - Ambolimalaika
Wir fahren im Bus nach Toliara (Tuléar) bis zum Ende der Nationalstraße 7. Unterwegs sehen wir eindrucksvolle Baobab-Bäume, die wild verstreut in dieser Umgebung stehen. An den Gräbern der Mahafaly und Antandroy legen wir einen Zwischenhalt ein. Die Gegend um Toliara ist das Heimatgebiet der ethnischen Gruppe der Vezo. Sie verdienen ihren Lebensunterhalt durch die Fischerei. Etwa 15 km vor dem dem Mittagessen geht es zur letzten Etappe wieder auf die Räder. Wir radeln durch die kleinen Fischerdörfer Ifaty, Madiorano und Ambolimailaka. Hier lädt der warme Indische Ozean zum Baden ein. Am Abend vergessen wir alle Strapazen und feiern den Abschluss unserer Radtour. Bei dieser Gelegenheit verabschiedet sich auch unser Reiseleiter.(Radstrecke: ca 54 km)

14.-15.Tag: Ifaty - Madiorano - Ambolimailaka
Badetage am Indischen Ozean. Die Küstenorte nördlich von Toliara sind ein Synonym für Entspannung und schöne Strände. Die Orte liegen an der größten Lagune des Landes und sind von einem Korallenriff geschützt. Bei Wassertemperaturen um die 25° Celsius kann man prima schwimmen. Das vorgelagerte Korallenriff ist zum Schnorcheln oder Tauchen bestens geeignet. Der Süden Madagaskars mit seinen kargen Dornenwäldern und typischen Sukkulenten (Didieraceen und Pachypodien) ist trotz seiner Trockenheit eine der landschaftlich reizvollsten Gegenden des Landes. Optional (nicht im Reisepreis inbegriffen): Besuch des Reniala-Reservats mit seinen Baobabs und Dornenwäldern, sowie andere Strandaktivitäten, (z.B. Tauchen am Riff).

16.-17. Tag: Ifaty - Toliara - Antananarivo
Entweder Verlängerung Ihrer Badetage oder Transfer zum Flughafen von Toliara. Flug mit Air Madagascar MD von Toliara nach Antananarivo entsprechend der Abflugszeit. Wir empfehlen eine Zusatzübernachtung in Tana, da der geplante Inlandsflug nicht immer nach Plan stattfindet. An diesem Zusatztag in der Hauptstadt können Sie die Hügel der Stadt erkunden, den Königinnenpalast besichtigen, durch das Stadtzentrum bummeln und einkaufen gehen (ohne Reiseleitung, Stadtführung über uns buchbar). Transfer zum Flughafen, Rückflug, Ankunft am nächsten Morgen.

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