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Armenien -Im Banne des Ararat
16 tägige Radtour durch Armenien teils auf der Route der alten Seidenstraße

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- Radtour durch bewaldete Bergregionen und steppenartige Landschaften, teils auf der Route der alten Seidenstraße
- Zoratz Karer, das armenische "Stonehenge"
- Naturschutzprojekt Caucasus Wildlife Refuge
- UNESCO-Weltkulturdenkmäler Sanahin Hagphat

Der Berg Ararat ist das Wahrzeichen Armeniens. In diesem faszinierenden Land am Fuße des mythischen Berges, wo Noah mit seiner Arche gestrandet sein soll, kreuzten sich die Wege der Kulturen Europas und Asiens.
Urchristliche Kirchen und Klöster sowie die einzigartigen Kreuzsteine prägen das Gesicht des Landes. Mit über 5.000 Kulturdenkmälern unter freiem Himmel ist das kleine Land wohl das größte Freilichtmuseum der Welt. Naturliebhaber können in den Bergregionen des südlichen Kaukasus eine einzigartige Flora und Fauna entdecken. Der Sewansee auf 1.900 m Höhe ist der größte Hochgebirgssee Europas.
Auf unserer Radtour wird uns der schneebedeckte Gipfel des Ararat immer wieder in seinen Bann ziehen. Für die meisten Armenier ist der Ararat ein Symbol unstillbarer Sehnsucht, da er hinter unpassierbarem Stacheldraht jenseits der türkisch-armenischen Grenze liegt.

In Tagesetappen von 35 bis 75 km führt unsere Tour durch üppige Bergregionen, über grüne Hügel, durch karge steppenartige Landschaften, entlang dem Ufer des Sewansees, zu einer mystischen Kultstätte und in traditionelle Dörfer. Es gibt zahlreiche Gelegenheiten, die berühmte lokale Gastfreundschaft und den wunderbaren Sonnengeschmack der armenischen Küche kennen zu lernen.


Diese Reise führen wir in Kooperation mit der armenischen Stiftung FPWC (Foundation for the Preservation of Wildlife and Cultural Assets www.fpwc.org) durch, deren Gründer uns seine Projekte zur Bewahrung der einzigartigen Natur- und Kulturdenkmäler Armeniens zeigen und erklären wird.


CHARAKTERISTIK:
- Radtour mit Leihrädern auf asphaltierten Straßen mit meistens geringem Autoverkehr;
- Tagesetappen zwischen 35 und 75 km, einige Bergetappen mit größeren Steigungen;
- Gepäcktransport mit Begleitfahrzeug, das jederzeit zur Verfügung steht;
- Unterstützung eines umweltpädagogischen Projektes des FPWC mit einem Teil des Reisepreises
- TeilnehmerInnenzahl: mind. 5 / max. 12


REISEVERLAUF:

1.-2. Tag: Jerewan - Ushi - Saghmosavank Kloster
Flug nach Jerewan, kurze Fahrt in das idyllisch gelegene Dorf Ushi. Nach einer Ruhepause nachmittags Eingewöhnungsradtour zum Saghmosavank Kloster - malerisch in einer Schlucht gelegen. Wir genießen die herrlichen Ausblicke auf den Ararat. Abends wird uns das FPWC Team einiges zu den Projekten erzählen und einen Film zeigen.
Übernachtung im Gästehaus in Ushi.
Radstrecke ca. 20 km

3.Tag: Ushi - Aparan - Sanahin - Hagphat - Novemberjan
Transfer per Bus nach Novemberjan. Wir besuchen Aparan eine der ältesten Städte Armeniens (2.Jh.) und seine berühmte Basilika (4.Jh.), vielleicht können wir dort auch den Gemeindepriester treffen. Über den Spitak-Pass geht es über eine sanft begraste Hochebene mit jessidischen Dörfern durch die vom Erdbeben 1988 gezeichneten Städte Spitak und Vanadzor, bergauf entlang der romantischen Debedschlucht zu den Klöstern Haghpat und Sanahin (UNESCO) das geistige Zentrum im Mittelalter (10.Jh.). Wie viele Baudenkmäler Armeniens liegen sie eingebettet in eine großartige, einsame Landschaft. Diese oft geheimnisvollen Flecken jenseits touristischer Pfade aufzuspüren, verleiht unserer Tour durch Armenien den ganz besonderen Reiz.
Übernachtung im Hotel in Novemberjan.
Fahrzeit ca. 4 Std.

4.Tag: Novermberjan - Ijevan
Unsere erste Radetappe führt durch eine bewaldete Hügellandschaft. Abstecher nach Makaravank, einem mittelalterlichen Klosterkomplex am Hang des Paitatapbergmassivs. Neben einer Quelle befindet sich ein schöner Picknickplatz. Weiter geht es in Richtung Ijevan. Unterwegs optional Wanderung von Enokavan in eine tiefe Schlucht nach Lastiver. Am Ufer des Aghstev-Flusses nahe der Stadt finden sich noch die Ruinen einer mittelalterlichen Karawanserei. Übernachtung in Ijevan einem wichtigen Ort auf der alten Handelsroute von Ost nach West, im Hotel nahe dem Markt.
Radetappe 40 km

5. Tag: Ijevan - Goshavank - Dilijan
Früh schlendern wir kurz über den Markt in Ijevan, dann geht es weiter durch eine dicht bewaldete Hügellandschaft zum Klosterkomplex Goshavank (12. Jh.). Die Etappe endet in Dilijan, einem kleinen Kurort inmitten eines dicht bewaldeten Naturschutzgebietes. Hier findet man sehr schöne Beispiele traditioneller armenischer Holzhausarchitektur. Übernachtung im Gästehaus.
Radetappe ca. 45 km

6. Tag: Ruhetag in Dilijan
Es gibt viele Sehenswürdigkeiten in Dilijan. Diese Region ist für ihre reiche Naturvielfalt sehr beliebt. Wir können eine Wanderung zum Parz-See machen eine Radtour zum Dorf Gosh und/oder zum Kloster Haghartsin oder einfach nur durch die schöne Altstadt bummeln.
Übernachtung im Gästehaus.

7. Tag: Dilijan - Sewansee
Die Radetappe des heutigen Tages führt durch Chambarak zum Sewansee. Im Kontrast zu dem üppigen Grün rund um Dilijan werden die Berge kahler - wir erreichen eine beeindruckende steppenartige Landschaft rund um den 1.900 m hoch gelegenen Sewansee. Sein kühles, türkisblaues Wasser lädt im Sommer zu einem Bad ein. Strand- und Wasserzugvögel legen hier eine Ruhepause auf den langen Frühlings- und Herbstwanderungen ein. Auf der Sewanhalbinsel, die ursprünglich eine Insel war und erst im 20. Jahrhundert durch den sinkenden Wasserspiegel entstand, besichtigen wir das aus dem 9. Jahrhundert stammende Sewan-Kloster.
Übernachtung im Hotel direkt am See. Radetappe ca. 75 km

8. Tag: Sevansee - Martuni
Weiter umrunden wir den Sewan-See per Rad. Wir fahren durch eine großartige einsame Landschaft, links ein mächtiger Gebirgszug, hinter dem die aserbaidschanische Grenze verläuft, rechts der silber glänzende See. Die Straße wird zeitweise zur Piste. Unterwegs können wir im Sommer baden und picknicken. Unweit des Dorfes Tsovinar erklettern wir die urartäische Festung Teischeba-Ura und genießen den schönen Ausblick auf den See.
Übernachtung im Hotel in Martuni.
Radetappe ca. 68 km

9. Tag: Martuni - Yeghegnadzor
Wir verlassen unseren See, es geht in vielen Serpentinen durch karge steppenartige Landschaft 25 km bergauf, über den Selim-Pass. Oben besichtigen wir eine Karawanserei aus dem 14. Jahrhundert. Auf einer Höhe von 2.410 m, genießen wir den meist freien Blick auf den Ararat. Hier verlief auch eine Route der alten Seidenstraße. Spektakuläre Abfahrt bis nach Yeghegnadzor. Optional: Besichtigung des Noravank Klosters.
Übernachtung im Hotel in Yeghegnadzor. Radetappe ca. 59 km

10. Tag: Yeghegnadzor- Sisian
Die Strecke nach Sisian wird teilweise per Rad, teilweise per Bus zurückgelegt. Wir besuchen das aus der Bronzezeit stammende armenische Stonehenge - 200 aufrecht stehende, kreisförmig angeordnete Basaltsteine. In unmittelbarer Nähe befinden sich prähistorische Höhlengräber. Gräber und Steine bilden zusammen eine mythische Kultstätte mit ganz besonderer Ausstrahlung. Von hier aus radeln wir zum Festungskloster Vorotavank aus dem 10. Jahrhundert. Der Gebäudekomplex bietet eine spektakuläre Aussicht über die Schlucht und den Vorotan-Fluss. Sisian ist eine hübsche Kleinstadt, die sich leicht zu Fuß erkunden lässt. Übernachtung im Hotel in Sisian. Transfer 30 km/ Radetappe ca. 55 km

11. Tag: Sisian - Tatevkloster - Goris
Durch typische armenische Dörfer geht es hinunter in die mit dichten Wäldern umsäumte Schlucht des rauschenden Vorotan zur Satansbrücke. Wir genießen ein Bad in einer warmen Quelle nahe der Brücke und den Blick auf die Klosterfestung des Tatevklosters, das oben auf dem Felshang thront. Tatev ist eine der bedeutendsten Klosteranlagen Armeniens. Von oben bieten sich spektakuläre Ausblicke. Von Tatev geht es mit der Seilbahn über die spektakuläre Schlucht des Vorotan nach Halidzor. Die Seilbahn ist mit 5.750 Metern die längste, mit einem durchgehenden Tragseil ausgeführte Pendelbahn der Welt (erbaut 2010). Weiter radeln wir in zügiger Fahrt fast nur noch bergab in die kleine Stadt Goris.
Übernachtung im Hotel in Goris. Radetappe ca. 75 km

12. Tag: Goris- Zangakatun- Urtsadzor
Die Stadt Goris ist idyllisch in einem grünen Tal gelegen. Durch den fruchtbaren Boden gibt es hier viel Obstanbau. Goris ist berühmt für seine guten Obstschnäpse. Früh Stadtbummel durch Goris, danach besichtigen wir Alt-Goris, das überwiegend aus Felsenwohnungen bestand. Nachmittags: Transfer mit dem Bus nach Zangakatun. Die Radetappe des heutigen Tages führt von dort nach Urtsadzor. Übernachtung im Gästehaus in Urtsadzor.
Transfer nach Zangakatun ca. 147 km, Radetappe ca. 30 km

13. Tag: Naturschutzprojekt Caucasus Wildlife Refuge
Wir verbringen einen erlebnisreichen Tag im Caucasus Wildlife Refuge der Naturschutzorganisation FPWC. Wer aktiv sein möchte kann - geführt von den Rangern - wandern oder reiten. Wer sich ausruhen möchte, geniesst die fantastische Aussicht direkt an der Ranger Station und beobachtet mit dem Fernglas, ob sich in den gegenüberliegenden steilen Bergwänden die seltenen Bezoar Ziegen zeigen. Im Sommer lohnt auch der kurze Abstieg ins Tal, wo man im klaren Bergwasser eines Flusses baden kann. Das Team des FPWC werden hier noch einmal einen Überblick über die Arbeit der Organisation geben, die ganz besonders mit diesem Naturschutzprojekt darauf abzielt, die seltenenen Tiere und Pflanzen Armeniens wirksam zu schützen. Übernachtung im Gästehaus in Urtsadzor.

14. Tag: Urtsadzor- Khor Virap- Ushi
Die Radetappe des heutigen Tages führt von Urtsadzor nach Khor Virap. Dieser kleine Kloster Komplex ist nicht nur besonders schön, sondern bietet auch einen spektakulären Blick auf den Ararat. Da das Kloster direkt an der türkischen Grenze liegt, kann man von dort auch die Kontrollpunkte auf beiden Seiten der geschlossenen Grenze beobachten.
Fahrt nach Ushi, Ankunft am Abend. Übernachtung wieder im Gästehaus in Ushi.
Radetappe ca. 30 km, Transfer nach Ushi ca. 70 km

15. Tag: Jerewan
Zur freien Verfügung in Jerewan. Fakultativ: Besuch des Matenadaran - einer der ältesten und kostbarsten Handschriftensammlungen der Welt - oder einfach durch die "Vernissage" einem Handwerker- und Flohmarkt bummeln. Alternativ: Besuch der Yerevan Brandy Factory und/oder Film Regisseur Sergei Parajanov Museum.
Wir steigen die Kascade hoch und nach einem letzten Blick auf "unseren" magischen Berg bereiten wir uns auf die Heimreise vor... Übernachtung wieder im Gästehaus in Ushi.

16. Tag: Rückflug
Frühmorgens Rückflug Jerewan - Deutschland.

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Veranstalter: biss-Aktivreisen

Bulgarien - durch das Rosental und entlang des Balkangebirges
15 Tage Durch Balkandörfer zum Schwarzen Meer

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- Radtour durch das Rosental und entlang des Balkangebirges
- Kleine Dörfer mit schmucken Holzhäusern aus der Wiedergeburtszeit
- Plowdiw - das Trimontium der Römer
- Nessebar, die alte Handelsstadt am Schwarzen Meer mit vielen Kirchen

Bulgarien hat eine lange, wechselvolle Geschichte. Thraker, Griechen und Römer haben es ebenso geprägt wie die osmanischen Türken. Die äußerst vielfältige Landschaft Bulgariens wird von einem langen Gebirgszug dominiert, der das Land von West nach Ost durchzieht und einer ganzen Region Europas seinen Namen gab - dem Balkan. Entlang dieses Gebirges führt der größte Teil unserer Radtour. Durch viele kleine Dörfer, in die sich kaum je ein Tourist verirrt hat, werden wir bis zur Küste des Schwarzen Meeres fahren. Unterwegs lernen wir die Freundlichkeit und Gastfreundschaft der Menschen Bulgariens kennen und besichtigen historisch interessante Orte. In den Dörfern trifft man häufig Bauern, die mit ihren Maultier- oder Eselsgespannen unterwegs sind. Fragt man sie nach dem Weg, dann ist Vorsicht geboten: denn in Bulgarien bedeutet ein Kopfschütteln "Ja" und ein Nicken "Nein". In den Dorfcafés können wir die Spezialitäten der bulgarischen Küche probieren, z.B. Schopska Salata (Salat mit geriebenem Schafskäse), Gjuwetsch (Fleisch und Gemüse im Tontopf) oder Mussaka (Hackfleisch und Kartoffeln, überbacken mit Milch und Eiern). Vor dem Essen trinkt man in Bulgarien meist ein Gläschen Rakija (eine Art Grappa), zum Essen einen der vielen hervorragenden bulgarischen Weine.

CHARAKTERISTIK:
- Radreise mit Leihrädern (28er Trekkingbikes oder 26er Mountainbikes) oder eigenen Rädern auf asphaltierten Straßen mit meistens geringem Autoverkehr
- Tagesetappen zwischen 30 und 88 km in meist flachem oder hügeligem Gelände, einige bergige Etappen mit manchmal größeren Steigungen
- Gepäcktransport im Begleitfahrzeug
- TeilnehmerInnenzahl: mind. 6 / max. 12

REISEVERLAUF:

1. Tag:
Flug Deutschland-Sofia. Bustransfer nach Plowdiw (ca. 120 km).

2. Tag:
Plowdiw ist eine der ältesten Städte Bulgariens. Die Römer nannten sie Trimontium, da die Stadt auf drei Hügeln errichtet wurde. Die Altstadt ist ein Kleinod der so genannten Wiedergeburtsarchitektur, eines Baustils, der in der Zeit der nationalen Wiedergeburt im 19. Jh. geprägt wurde. Auf unserem Stadtspaziergang werden wir u. a. das römische Amphitheater und die große Freitagsmoschee aus dem 16. Jh. besichtigen. Hinter der Stadt erheben sich die mächtigen Berge der Rhodopen. Dorthin unternehmen wir am Vormittag einen kurzen Ausflug zum orthodoxen Batschkowo-Kloster. Dieses malerisch gelegene Kloster, welches bereits im 11. Jh. gegründet wurde, ist heute eines der bedeutendsten Klöster Bulgariens.

3. Tag:
Heute startet unsere Radtour. Richtung Norden fahren wir zunächst durch die fruchtbare Oberthrakische Tiefebene, den Obst- und Gemüsegarten des Landes. Unser erstes Ziel ist der kleine Kurort Chissarja. Im dortigen Thermalbad werden wir die Anstrengungen des Tages schnell vergessen.
Radstrecke: ca. 50 km

4.-5. Tag:
Weiter geht es über Kasanlak Richtung Osten. Jetzt sind wir im so genannten Rosental. Dieses Tal zwischen den von über 2.000 m Höhe steil abfallenden Südhängen des Balkangebirges und dem Sredna Gora-Gebirge ist das größte Rosenanbaugebiet der Welt. Ein Großteil der Weltrosenölproduktion kommt von hier.
Radstrecken: ca. 61 km / ca. 60 km

6. Tag:
Auf häufig von Nussbaumalleen gesäumten, gut asphaltierten Nebenstraßen fahren wir heute durch verträumte kleine Dörfer bis nach Sliwen. Nach einiger Zeit werden die Rosenfelder von Weinfeldern, Obstgärten und Lavendelfeldern abgelöst.
Radstrecke: ca. 88 km

7. Tag:
Heute legen wir einen Ruhetag ein. Wer möchte kann mit dem Sessellift in die Blauen Berge fahren und/oder eine kleine Wanderung unternehmen.

8.-11. Tag:
Über das malerisch gelegene Dorf Scherawna mit seinen vielen liebevoll restaurierten Holzhäusern aus der Wiedergeburtszeit fahren wir weiter Richtung Osten durch die letzten Ausläufer des Balkans. In dieser Gegend lebt ein Großteil der türkischen Minderheit Bulgariens. Bei Nessebar erreichen wir schließlich die Küste des Schwarzen Meeres.
Radstrecken: ca. 48 km / ca. 78 km / ca. 77 km / ca. 30 km

12. Tag:
Abseits der großen Touristenstrände legen wir einen Ruhetag am Meer ein und besichtigen Nessebar. Das auf einer Halbinsel im Meer liegende Städtchen, war in vorosmanischer Zeit ein blühender Handelsplatz. Fast ein Dutzend mittelalterliche Kirchen sind heute zumindest teilweise noch erhalten.

13. Tag:
Heute geht es vom Meer mit dem Bus zurück nach Sofia (ca. 450 km).

14. Tag:
Am letzten Tag der Reise besichtigen wir die in einem Tal am Fuße des 2.200 m hohen Witoscha-Gebirges gelegene bulgarische Hauptstadt. Früher oft als "Genf des Ostblocks" (= sauber, ruhig aber langweilig) bezeichnet, hat sich die Stadt nach der "Wende" zu einer lebhaften, aufblühenden Metropole entwickelt.

15. Tag:
Rückflug Sofia-Deutschland.

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Veranstalter: biss-Aktivreisen

Die Donau auf neuen Wegen entdecken Bulgarien/Rumänien
15 Tage Radeln durch kleine, urtümliche Dörfer entlang an der Donau

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- Radeln durch kleine, urtümliche Dörfer an der Donau
- Seltene Wasservögel im Biosphärenreservat Srebarna
- Veliko Tarnovo - die alte Hauptstadt Bulgariens
- Königsgrab der Thraker bei Sveshtari

Die Donau ist bei Europas RadlerInnen wohl der beliebteste Fluss. Doch kaum jemand kennt ihn an seinem Unterlauf. Unsere Radtour führt genau dorthin: in die balkanischen Donauebenen, durch kleine, urtümliche Dörfer im Grenzgebiet von Bulgarien und Rumänien. Wir fahren von der Festungsstadt Vidin in Nordwest-Bulgarien flussabwärts, wechseln per Fähre auf die rumänische Seite und kommen über die längste Stahlbrücke Europas wieder zurück nach Bulgarien. Unterwegs fahren wir durch Naturschutzgebiete mit seltenen Wasservögeln, entdecken versteckte Kirchen und Klöster und haben immer wieder schöne Ausblicke auf den majestätischen Strom. Am Ende der Reise besichtigen wir in Sveshtari ein thrakisches Königsgrab und besuchen sowohl die alte bulgarische Hauptstadt Veliko Tarnovo als auch die neue Hauptstadt Sofia.

HINWEIS:
Diese Reise können Sie auch mit der Reise "Die Donau auf neuen Wegen entdecken - 1, Radreise durch Serbien." zusammen buchen.

CHARAKTERISTIK:
- Radreise mit Leihrädern (28er Trekkingbikes oder 26er Mountainbikes) oder eigenen Rädern auf asphaltierten Straßen oder Wegen mit meist geringem Autoverkehr;
- Tagesetappen zwischen 50 und 88 km in flachem oder leicht hügeligem Gelände;
- Gepäcktransport im Begleitfahrzeug;

REISEVERLAUF:

1. Tag:
Flug Deutschland-Sofia. Transfer zum Hotel.

2. Tag:
Transfer nach Vidin in Nordwest-Bulgarien. Unterwegs können wir die bizarren rötlichen Felsen von Belogradschik bewundern. Am späten Nachmittag Stadtbesichtigung in Vidin. Die Stadt an der Donau besitzt mit der Festung Baba Vida die einzige gut erhaltene mittelalterliche Festungsanlage Bulgariens. Wir besuchen die orthodoxe Kirche des Heiligen Dimiter und die Ruine der Synagoge.

3. Tag:
Radetappe von Vidin flussabwärts nach Lom. Im ersten Teil haben wir immer wieder schöne Ausblicke auf die Donau.
Radstrecke: ca. 57 km

4. Tag:
Radetappe von Lom durch leicht hügelige Landschaft bis nach Orjahovo.
Radstrecke: ca. 71 km

5. Tag:
Eine Fähre bringt uns auf die andere Donauseite nach Rumänien (ca. 20 Min. Fahrtzeit). Weiter geht es per Rad durch urtümliche rumänische Dörfer bis nach Corabia. In dieser kleinen Stadt besichtigen wir die Ruinen der römischen Festung Sucidava und die Überreste der Donaubrücke, die einst Kaiser Konstantin bauen ließ.
Radstrecke: ca. 62 km

6. Tag:
Radetappe von Corabia über Turnu Magurele nach Zimnicea, den südlichsten Ort Rumäniens.
Radstrecke: ca. 88 km

7. Tag:
Heute können wir einen Ruhetag einlegen oder mit dem Rad einen Tagesausflug in ein Dorf der bulgarischen Minderheit unternehmen.

8. Tag:
Mit dem Rad fahren wir von Zimnicea nach Giurgiu und von dort über die längste Stahlbrücke Europas wieder nach Bulgarien. Zweimal werden wir in Ruse übernachten. Diese schon von den Römern gegründete Stadt war jahrhundertelang ein wichtiges Handelszentrum an der Donau. Wegen der vielen gut erhaltenen Barock- und Renaissancebauten wird Ruse auch "Klein-Wien" genannt. Im Jahre 1905 wurde hier der Literatur-Nobelpreisträger Elias Canetti geboren.
Radstrecke: ca. 79 km

9. Tag:
Heute unternehmen wir eine Radtour durch den Naturpark "Rusenski Lom". Wir fahren in einem schönen Flusstal zum Felsenkloster des Heiligen Dimiter Basarbovski und weiter zur Felsenkirche der Heiligen Gottesmutter (UNESCO-Weltkulturerbe).
Radstrecke: ca. 55 km

10. Tag:
Radetappe von Ruse entlang der Donau nach Tutrakan. Wir übernachten im so genannten Tutrakaner Fischerstadtviertel, bekannt für seine typischen Fischerhäuser. Wer möchte, kann das Museum für Donaufischerei und Bootsbau besuchen.
Radstrecke: ca. 61 km

11. Tag:
Heute fahren wir auf einem Abschnitt des europäischen Radweges Eurovelo 6. Er verläuft durch kleine Haine und urige Donaudörfer, teilweise auf Feldwegen und einer alten römischen Heerstraße. Übernachtung in der Nähe von Silistra.
Radstrecke: ca. 50 km

12. Tag:
Mit dem Bus fahren wir zum Biosphärenreservat Srebarna. Wegen der Vielfalt der hier lebenden Vogelarten (z.B. Krauskopfpelikane, Löffler, Nachtreiher) zählt das Schutzgebiet zum Weltnaturerbe der UNESCO. Auf der Fahrt nach Veliko Tarnovo besichtigen wir in Sveshtari ein thrakisches Königsgrabmal aus dem 3. Jh. v. Chr. (UNESCO-Weltkulturerbe).

13. Tag:
Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der alten bulgarischen Hauptstadt Veliko Tarnovo. Die Stadt liegt malerisch in einem natürlichen Amphitheater. Unten im Tal mäandert der Fluss Jantra. Wir besuchen den Zarenhügel mit den Residenzen der Zaren und des Adels aus dem 12.-14. Jh. Sehenswert sind auch die Kirche der Hl. Kyrill und Method sowie einige Gebäude aus osmanischer Zeit wie der alte Konak, wo 1879 die erste bulgarische Verfassung verkündet wurde.

14. Tag:
Am Vormittag Fahrt nach Sofia. Am Nachmittag Rundgang durch die moderne bulgarische Hauptstadt. Abschiedsessen.

15. Tag:
Rückflug nach Deutschland.

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Veranstalter: biss-Aktivreisen

Radreise Georgien - Von der Kolchis zum Kaukasus
16 Tage mit dem Fahrrad durch die paradiesischen Landschaften Georgiens

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- Mit dem Fahrrad durch die paradiesischen Landschaften Georgiens
- Alte christliche Klöster und Kirchen
- Überwältigende Gastfreundschaft an der "georgischen Tafel"

Als Gott die Erde aufteilte, kamen die Armenier zu spät und erhielten nur noch ein Stück steiniges, unfruchtbares Land. Die Georgier aber kamen noch später und erhielten gar nichts mehr. Daraufhin veranstalteten sie zu Ehren Gottes ein großes Fest mit Tanz, Gesang und unzähligen Trinksprüchen. Gott war davon so angetan, dass er den Georgiern jenes Stück Land zuteilte, welches er für sich selbst reserviert hatte - das Paradies.
Unsere Radtour führt durch die paradiesischen Landschaften Georgiens. Unterwegs bewundern wir die Zeugnisse einer alten, vorwiegend christlichen Kultur wie z. B. das Kloster Gelati, die Kathedrale Alawerdi oder die Höhlenstadt Wardsia. Am meisten beeindrucken wird uns aber die von überwältigender Herzlichkeit geprägte Gastfreundschaft der Menschen Georgiens.


CHARAKTERISTIK:
- Radreise mit Leihrädern (29er oder 26er Mountainbikes) auf fast immer asphaltierten Straßen mit meistens geringem Autoverkehr;
- Tagesetappen zwischen 40 und 62 km; meist flach oder hügelig, wenige bergige Abschnitte mit größeren Steigungen;
- Gepäcktransport im Begleitfahrzeug;
- TeilnehmerInnenzahl: mind. 6 / max. 12


REISEVERLAUF:

1. Tag:
Flug Deutschland-Tbilisi (Tiflis). Ankunft gegen Mitternacht. Transfer zum Hotel.

2. Tag:
Nach dem Frühstück mehrstündige Fahrt nach Kutaisi. Nachmittags Besichtigung des unter UNESCO-Schutz stehenden Klosters von Gelati. Hotel-Übernachtung in Kutaisi.

3.-5. Tag:
Der erste Teil unserer Radreise führt durch die westgeorgische Tiefebene, jene Gegend, die aus der antiken Legende über die Argonauten und das Goldene Vlies unter dem Namen Kolchis bekannt ist. Wir kommen durch viele kleine Dörfer in denen frei umherlaufende "glückliche" Kühe und Schweine zur Verkehrsberuhigung beitragen. In Vani können wir im örtlichen archäologischen Museum Ausgrabungsfunde aus der Zeit der Kolchis bewundern. Wir übernachten in Privatunterkünften und genießen hier leckere georgische Spezialitäten. Zum Essen werden in Georgien Unmengen von Wein getrunken. Ein Tamada (Tischmeister) "dirigiert" das Trinken indem er Trinksprüche ausbringt: auf die Gäste, auf Georgien, auf den Frieden, auf die Verstorbenen, auf die Völkerfreundschaft, auf eine gute Ernte, auf... auf... auf... Am 5. Tag erreichen wir die Region Adsharien an der Schwarzmeerküste. An den Berghängen gedeihen hier Zitrusfrüchte, Feigen und Tee. 2 Hotel-Übernachtungen in Batumi.
Radstrecken: ca. 58 km / ca. 62 km / ca. 40 km

6. Tag:
Am heutigen Ruhetag besichtigen wir das Zentrum der Hafenstadt Batumi mit seinen prachtvollen Bürgerhäusern, der imposanten Freitagsmoschee und einer großen Vielfalt moderner Architektur. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung, z. B. für einen Badeausflug an den Strand von Gonio.

7.-10. Tag:
Von Batumi aus radeln wir im malerischen Tal des Flusses Adshariszkali allmählich in den Kleinen Kaukasus hinein. Am 9. Tag fahren wir mit dem Begleitbus auf den 2.025 m hohen Goderzi-Pass hinauf. Mit dem Rad geht es dann wieder bergab vorbei an der Klosteranlage von Sarsma bis nach Achalziche. Am 10. Tag erreichen wir das Tal des Flusses Mtkwari (Kura), wo wir die imposante alte Höhlenstadt von Wardsia (12. Jh.) besichtigen.
Radstrecken: ca. 53 km / ca. 40 km / ca. 55 km / ca. 62 km

11. Tag:
Heute fahren wir mit dem Bus nach Tbilisi. Unterwegs besuchen wir den für sein Mineralwasser bekannten Kurort Bordshomi, befassen uns mit den dunklen Seiten georgischer Geschichte in Stalins Geburtsort Gori und bewundern die mächtige Sweti-Zchoweli-Kathedrale (11. Jh.) in Georgiens alter Hauptstadt Mzcheta.
1 Hotel-Übernachtung in Tbilisi.

12.-14. Tag:
Die letzten Tage unserer Radtour werden wir durch die Weinprovinz Kacheti im Osten Georgiens radeln. Wir starten in Sighnachi. Von diesem auf einem Berg gelegenen Städtchen aus bietet sich uns ein überwältigender Blick auf die etwa 500 m tiefer liegende Alasani-Ebene, das Kernland des georgischen Weinanbaus. Jenseits der Ebene leuchten die schneebedeckten Gipfel des Großen Kaukasus. Unterwegs besuchen wir die Festung Gremi, die alte Klosterakademie Ikalto und die imposante Kathedrale von Alawerdi. Am Abend des 14. Tages kehren wir nach Tbilisi zurück. 2 Hotel-Übernachtungen in Tbilisi.
Radstrecken: ca. 55 km / ca. 62 km / ca. 50 km

15. Tag:
Geführte Stadtbesichtigung in Tbilisi. Von der Narikala-Festung aus verschaffen wir uns einen Überblick über das Zentrum der georgischen Hauptstadt mit verwinkelten Altstadtgassen, breiten Boulevards und vielen orthodoxen Kirchen. Am Nachmittag ist Zeit für einen Einkaufsbummel, einen Museumsbesuch oder ein entspannendes Bad in den heißen Schwefelquellen. Am Abend genießen wir ein letztes Mal eine "georgische Tafel" und unzählige Trinksprüche.

16. Tag:
Frühmorgens Transfer zum Flughafen. Rückflug.

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Veranstalter: biss-Aktivreisen

Kirgistan - Radreise im Himmelsgebirge
20 Tage entlang der Seidenstraße durch Kirgistan

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Erleben Sie das Himmelsgebirge Tien Shan im Land der Nomaden mit seinen unvergleichlichen wildromantischen und unerforschten Schönheiten dem Duft der Hochgebirgsgräser bewegter Kultur und Geschichte. Kirgisistan besteht zum größten Teil aus schneebedeckten Bergriesen dazwischen grüne Steppen und türkisblaue Seen. Im Sommer ziehen die Kirgisen mit Ihren Tieren auf ihre hochgelegenen Sommerweiden und leben in Jurten auf dem fruchtbaren Grasland.
Durchzogen wird Kirgistan von der Seidenstraße, dem uralten Handelsweg zwischen Asien und Europa, mit seinem Austausch von Informationen, Religionen, Kunststilen und Kulturen. In Tagesetappen von 40 bis 70 km führt unsere Radreise entlang der Seidenstraße durch vielfältige Landschaften fernab touristischer Routen. Sie genießen die endlose Weite, grandiose Aussichten, entspannen in traumhaften Seen und besichtigen legendäre Orte.
Wir erkunden die Steppe am türkisblauen Hochgebirgssees Song Köl, übernachten in Jurten, erhalten Einblicke in die Lebensweise der kirgisischen Nomaden und fahren bis zur alten Karawanserei Tash Rabatt nahe der Grenze zu China. Der Issyk Kul (in kirgisisch "Warmes Wasser") lädt zu einem Bad ein. Er ist nach dem Titikakasee der zweitgrößte Hochgebirgssee der Welt und UNESCO-Weltnaturerbe. Nach Besichtigungen in Karakol führt unsere Radreise durch sattgrüne Steppen zu den Steinen des Tamerlan bis zur kasachischen Grenze. Nach Besichtigungen der Petroglyhen ín Tscholpon Ata und der Ruinen der antiken Stadt Balasagun lassen wir die Tour in Bischkek ausklingen.

- entlang der Seidenstraße - Karawanserei Tasch-Rabat, antike Stadt Balasagun, Minarett von Burana, Petroglyhen ín Tscholpon Ata, Tamerlans Steine....
- UNESCO-Weltnaturerbe Issyk Kul - der "warme" See / Nomadenleben am "Song Köl"- der "hochgelegene" See
- Besichtigung einer Filzmanufaktur
- 12 Radfahrtage quer durch Kirgistan

Charakteristik
- 12 Radetappen ohne Gepäck mit Begleitfahrzeug, auf Leihrädern (Montainbikes) oder auch Mitnahme eigener Räder (Mountainbikes) möglich;
- Etappen von 40 bis 70 km, bis zu 60 km/Etappen auf überwiegend unbefestigten Feldwegen, bis zu 70 km/Etappen auf Asphaltstraßen - geringer Autoverkehr;
- Übernachtungen: Hotel, Gästehäuser und Jurtencamps

Reiseverlauf

1.-2. Tag: Ankunft in Bischkek
Ankunft in Bischkek und Transfer zum Hotel. Akklimatisierung. Nachmittags: Stadtbesichtigung der kirgisischen Hauptstadt. Nach einer kleinen Eingewöhnungsradtour mit unseren Leihrädern werden wir beim Abendessen unser Begleitteam kennenlernen. Übernachtung im Hotel.

3. Tag: Bischkek-Kysyl Oj - Suusamyr Tal
Wir fahren mit unserem Bus über den Pass Too- Aschuu (3.586 m) in das wunderschöne Tal Suusamyr (150 km). Unterwegs kurze Pause in einem kleinen Dorf, Museumsbesuch des sagenhaften Recken Kozhomkul. Der Recke mit seiner Größe von 2.20 m soll Steine von 600 kg gehoben haben. Im wunderschönen Suusamyr Tal starten wir die erste Radetappe leicht bergab entlang eines rauschenden Flusses in das Dorf Kysyl Oj. Abendessen und ÜN im Gästehaus. Radstrecke: ca 56 km / überwiegend Piste / max. Höhenunterschied ca - 300 m)

4. Tag: Kysyl Oj - Tschajek
Weiter geht es durch das schmaler werdende Tal Tal Kyzyl Oi entlang des Flusses Kökömeren, der in den Aralsee fließt. Wir fahren durch eine faszinierende Landschaft. Gelbrötliche Berge (Mangan und Eisen) leuchten hinter dem intensiven grün der Auenwälder. Wir fahren, ohne größere Höhenunterschiede, bis zum Dorf Tschajek. Abendessen und ÜN im Gästehaus in Tschajek. Radstrecke: ca 45 km / Piste, hinter Aral Asphalt

5. - 6.Tag: Tschaek - Song Köl See
Nach dem Frühstück startet unser Aufstieg zum Song Köl. Wir queren eine Ebene, dann geht es langsam steigend in die Berge. In zahlreichen Serpentinen winden wir uns schließlich hoch zum Pass Kara-Ketsche (3.364 m). Wir können in das Begleitfahrzeug umsteigen, wenn wir nicht mehr weiter kommen. Oben werden wir durch schöne Aussichten auf den See belohnt. Um den See siedeln im Sommer zahlreiche Nomaden und lassen Ihre Tiere auf den saftigen fruchtbaren Wiesen grasen. Leicht bergab rollen wir bis zu unserem Jurtencamp. Den 6. Tag verbringen wir auf der Söng Köl-Hochebene. Wir können wählen zwischen leichten Wanderungen oder Reiten mit einem einheimischen Guide, Teilnahme am Alltag der Nomaden: Kühe und Pferde melken, Zubereitung von Sahne und Kumys (Stutenmilch) oder einfach nur im See baden und entspannen. Radstrecke: ca 50 km Piste / 30 km Autotransfer / max. Höhenunterschied ca +1600 m / - 300 m)

7. Tag: Song Kol - Bajetow
Heute freuen wir uns auf eine grandiose Abfahrt in einer wunderschönen Landschaft. Bergab geht es bis zum Ak Tal, weiter bis zum Dorf Bajetow. Wir fahren auf unserer Piste etwa 50 km bis zur Asphaltstraße mit den Fahrrädern und steigen dann in unseren Bus um. ÜN im Gästehaus in Bajetow. Radstrecke: ca 50 km Piste / 30 km Autotransfer / max. Höhenunterschied ca - 1000 m)

8. Tag: Bajetow - Taschrabat
Über den Pass Kulakaschu (3.050 m) und das Tal Kara-Kojun erreichen wir Tasch-Rabat. Wir besichtigen die alte Karawanserei (15. Jh.) ein einzigartiges Steingebäude mit 30 Räumen. Unterkunft in Jurten mit einfacher Banja (Sauna). Radstrecke: ca 60 km Piste teilweise Asphalt / max. Höhenunterschied ca + 1000 m)

9. Tag: Taschrabat - At Baschi
Unsere heutige Radetappe führt uns immer leicht bergab in die Kleinstadt At Baschi, übersetzt "Pferdekopf". Unterwegs besichtigen wir die Festungsanlage Koschoj-Korgon. Am Abend können wir eine schöne russische Banja besuchen. ÜN im Gästehaus. Radstrecke: ca 65 km Asphalt / max. Höhenunterschied ca - 1000 m)

10. Tag: At Baschi - Naryn
Weiter geht es zu nächst ohne großen Höhenunterschiede auf Asphalt bis zur Kleinstadt Naryn. Vor Naryn haben wir noch den kleinen Pass Ashuusu zu bewältigen.1868 als russische Garnisonsstadt gegründet war Naryn zu Sowjetzeiten ein wichtiges Verwaltungs- und Versorgungszentrum für die Region. Heute sind die Bevölkerungszahlen rückläufig, die Abwanderung Richtung Hauptstadt hält an. Stadtbummel und Besichtigungen des Basar und der Asreti-Ali Moschee. ÜN im Hotel. Radstrecke: ca 50 km Asphalt / max. Höhenunterschied ca + 500 / - 500 m)

11. Tag: Naryn - Kotschkor
Nach dem Frühstück Autotransfer bis kurz vor dem Pass Dolon (3.035 m). Wir fahren uns warm, genießen die Aussicht und rollen dann gemütlich bergab. Umgeben von rotbraunen Bergriesen geht es durch eine imposante Schlucht. Im Dorf Sarybulak können wir unsere Mittagspause in einem guten Fischrestaurant verbringen. Weiter geht es bergab, der Bach wird langsam zu einem ausgewachsenen Fluss, bis wir die Ebene und das Städtchen Kotschkor erreichen. Wir bummeln über den Markt und durch Kunsthandwerksläden. ÜN im Gästehaus.
Radstrecke: ca 70 km Asphalt / Autotransfer 50 km / max. Höhenunterschied ca - 1200 m)

12. Tag: Kotschkor - Ortotokoj Stausee - Kaschyssaj Issyk Kul
Unsere Morgenetappe führt uns zunächst zum Stausee Ortotokoj an dem wir Kamele beobachten können. Nach etwa 45 km erreichen wir die Uferstraße am Issyl Kul und steigen in unseren Bus um. Entlang des Sees geht es durch kleine verschlafene Dörfer bis nach Bakonbaevo, wo wir zu Mittag essen werden. Besuch einer kirgisischen Filzmanufaktur. Von dort haben wir noch eine kurze Radetappe nach Kaschyssaj, mit vielfältigen Ausblicken auf den großen See. Unterbringung im Hotel. Baden im Issyk Kul, Erholung.
Radstrecke: ca 70 km Asphalt / Autotransfer 70 km max. Höhenunterschied ca - 150 m)

13. Tag: Entspannungstag
Heute können wir im See baden und relaxen und/oder einen Ausflug machen. Wir fahren mit dem Auto zum heiligen Ort Manschaly Ata (17. Jh) und dem uralten Friedhof "Masar". Noch während der Sowjetzeit kamen die Leute hier her, ungeachtet von Verboten, um vor den Gräbern der Vorfahren in der felsigen Wüste zu beten. Das Tal mit einem Labyrinth von Schluchten ist reich an Quellen mit heilsamer Luft. Jede Quelle ist "heil". Optional: Leichte Wanderung z. B. zum Canyon "Märchen". In diesem Canyon sehen wir eine märchenhafte Stadt mit "schlafenden" Schlössern und merkwürdigen Tieren, die von der Natur aus rotem Ton und Sandstein erschaffen ist. Ausflug mit Picknick am Ufer des Sees.

14.Tag: Kaschyssay - Karakol
Nach dem Frühstück - fahren wir mit unserem Bus nach Karakol einer interessanten altrussischen Stadt, die von den Kosaken in der Mitte der 19. Jahrhunderts gegründet wurde. Sie diente als Garnison für Auswanderer. Zur Sowjetzeit hieß sie Prschewalsk. Mittagessen und Besichtigungen: Dunganische Moschee und orthodoxe Holzkirche. Besuch des Przhewalskij-Museums, welches dem großen Zentralasienforscher gewidmet ist. Übernachtung im Hotel, russische Banja am Abend. Autotransfer 120 km

15. Tag: Karakol - Sovetskoje
Wir radeln gemütlich durch kleine ursprüngliche Dörfer Richtung Nordosten, links mit Ausblicken in eine weite Ebene, rechts gesäumt von der gewaltigen Bergkette in dem der Karakol-Nationalpark liegt. Hinter dem letzten Dorf Sovetskoje übernachten wir in einem Gästehaus mit Banja. Radstrecke: ca 45 km überwiegend schlechter Asphalt / max. Höhenunterschied ca - 150 m)

16. Tag: Sovetskoje - Pass Santasch - Tamirlan
Den kleinen Pass San Tasch (2.089 m) haben wir schnell erklommen. Wir kommen auf eine Hochebene in der viele Kirgisen mit Ihren Tieren auf ihren Sommerweiden leben. Entlang des Flüsschens Tjup, malerischen Wäldern und saftigen Wiesen geht es dann bis kurz vor die Kasachische Grenze. Wir besichtigen die San-Tasch - Tamirlan Steine ("San-Tasch" auf kirgisisch "die Rechensteine"). Der Legende nach hat der Feldherr Tamerlan jedem seiner Kämpfer befohlen einen Stein zu nehmen und auf einen Haufen zu werfen. Von der Schlacht zurückkehrend, hat Tamerlan jedem der Kämpfer befohlen, wieder einen Stein aus dem Haufen zu ergreifen. Der bleibende Haufen wurde ein Denkmal der umgekommenen Kämpfer.
ÜN in Jurten oder Gästehaus. Radstrecke: ca 40 km Piste / max. Höhenunterschied ca + 300 m / - 150 m)

17. Tag: Tamirlan - Tscholpon Ata
Wir genießen unsere letzte Etappe leicht bergab entlang des Flüsschens Tjup, steigen um ins Begleitfahrzeug und fahren in die Stadt Tscholpon Ata. Hier erwartet uns ein echtes Kultur-Highlight - Petroglyphen - ein Feld mit über 600 Steinzeichnungen aus verschiedenen Epochen. Erholung am Strand, Abendessen und Übernachtung im Hotel.
Radstrecke: ca 60 km davon 30 Piste / 170 km Autotransfer / max. Höhenunterschied ca - 150 m)

18. Tag: Tscholpon Ata - Entspannungstag
Nach einem gemütlichen Frühstück können wir durch die Stadt bummeln, baden gehen und relaxen. Optional: Ausflug zu den schönen Bergseen in der Grigorjew Schlucht. Abendessen im Restaurant und ÜN im Hotel.

19.Tag: Bischkek
Nach dem Frühstück fahren wir nach Bischkek. In der Stadt Tokmok besichtigen wir das Burana Minarett (10. - 11.Jh.) und die Ausgrabungen der altertümlichen Stadt Balasagun. Nach der Ankunft in Bischkek, Unterbringung im Hotel. Wir fahren zum Osch Basar und nehmen uns Zeit für den Einkauf von Souvenirs. Abschiedsabendessen im Restaurant. ÜN im Hotel.

20. Tag: Rückreise
Frühmorgens Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Frankfurt/Berlin.

Bedingt durch Wetter und örtliche Begebenheiten kann es zu Programmänderungen kommen

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Veranstalter: biss-Aktivreisen

Mongolei - Im Sattel auf den Spuren der Nomaden
19. Tage Radtour bzw. Wanderritt im Orchon-Tal

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- UNESCO-Weltkulturdenkmäler: Orchontal Karakorum Kloster Erdeni Zuu
- ausgedehnte Pferderitte und Radtouren - die Weite des Landes spüren
- Przewalski-Wildpferde im Hustai Nuruu-Nationalpark
- Besuche bei Nomaden

Das Orchon-Tal ist seit Jahrtausenden von Nomaden und ihren umherziehenden Tierherden besiedelt. Immer wieder trifft man auf ihre weißen Jurten und davor angebundene Pferde. Bei dieser gemischten Tour werden wir dieses schöne Tal durchqueren und lernen die Region und ihre Nomaden besonders gut kennen und lieben. Die Radfahrer radeln und die Reiter sind zu Pferd unterwegs. Abends und mittags treffen sich die Gruppen und das Begleitfahrzeug. Wir zelten am selben Platz und können unsere Erlebnisse austauschen. Wir besichtigen Ulaanbaatar, Charchorin (Karakorum) mit dem Erdeni Zuu-Kloster, den Orchon-Wasserfall, den Hustai Nuruu-Nationalpark und erholen uns in warmen Thermalquellen.


CHARAKTERISTIK:
- Gemischte Rad- und Reittouren mit einem Begleitteam
- für ReiterInnen: Wanderritt (ca. 4 Std. reine Reitzeit täglich); Reiterfahrung in einfachem Gelände empfehlenswert aber nicht unbedingt erforderlich
- für RadlerInnen: Radetappen von 25 bis 35 km auf unbefestigten Feldwegen
- Übernachtungen: Hotel, in Jurtencamps, im eigenen Zelt (hochwertige Zelte auch im Verleih)

REISEVERLAUF:
1.-3. Tag: Flug Frankfurt-Ulaanbaatar. Nach der Ankunft im Hotel unternehmen wir einen Bummel durch die Stadt und testen unsere neuen Fahrräder. Abends nehmen wir an einem Folkloreabend teil. Am nächsten Tag haben wir Gelegenheit das Gandan-Kloster zu besichtigen und einer buddhistischen Andacht beizuwohnen.

4. Tag: Mit dem Bus fahren wir zum Ausgangspunkt der Tour nach Chudshirt im Orchon-Tal. Unterwegs streifen wir die Ausläufer der Wüste Gobi und pausieren an einer besonders schönen Felsformation. (Fahrzeit 7 Std.)

5. Tag: Heute lernen wir die mongolischen Helfer und unsere Pferde kennen. Wir haben Gelegenheit für einen Eingewöhnungsritt bzw. eine Probefahrt mit den Fahrrädern durch die Steppe.

6.-9. Tag: Unsere Tour im Reich der Nomaden und Tiere beginnt. Es geht durch das saftig grüne Grasland. Unser geländegängiges Begleitfahrzeug übernimmt das Gepäck, die Feldküche und auch jene mit, die mal "nicht mehr weiterkönnen". So lassen sich auch kleinere Flüsse überqueren, wenn die Brücke weggespült worden ist. Wir erreichen den Orchon-Wasserfall und übernachten dort in von Nomaden vermieteten Jurten. Die Gegend und der Wasserfall sind landschaftlich wunderschön und sehr interessant. Der Wasserfall ist durch eine Kombination von Vulkanausbrüchen und Erdbeben vor etwa 20.000 Jahren entstanden.

10.-14. Tag: Die Route verläuft überwiegend in flachem und teilweise etwas hügeligem Land. Sanfte Hügel, bewaldete Seitentäler, dichte Lärchen- und Mischwälder prägen das Bild der Landschaft. Wir überqueren zahlreiche kristallklare Bergflüsse, treffen mehrere Yak- Ziegen- und Pferdeherden. An einem Tag erholen sich unsere Pferde und wir haben Gelegenheit zu einer Tageswanderung bergauf durch ein Nebental zur einer Thermalquelle (Gehzeit ca. 5 Std.). Die Thermalquelle Hyatruun besteht aus in den Boden eingelassenen und überdachten Becken mit unterschiedlichen Wassertemperaturen. Das Wasser der Quelle soll gegen verschiedene Beschwerden wirken, z.B. Muskel- und Gelenkschmerzen. Die Quelle wird überwiegend von Mongolen besucht. Hier können wir uns im heißen Wasser ein bisschen "garen" lassen und den Staub des Weges abwaschen. Einmal werden wir in einem Jurtencamp übernachten. So besteht Möglichkeit die Nomaden mit ihren Familien und Tieren zu erleben, deren natürliche Gastfreundschaft uns noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Dabei lernen wir auch vieles über die Herstellung des berühmten Kumis (naturgegorene Stuten-, Kamel- und Ziegenmilch mit 3% Alkoholgehalt). Die "Feinschmecker" unter uns werden davon eine Schale trinken.

15.-17. Tag: Wir passieren die Schlucht Uurtiin Tohoi und erreichen später die kleine Siedlung Batölzii. Am Ende kommen wir nach Charchorin (Karakorum) wo vor fast 800 Jahren die Hauptstadt des bis Europa ausgedehnten Weltreiches von Dshingis Khan lag. Diese Gegend war auch die Urheimat der Hunnen. Bei Charchorin besichtigen wir das größte Lamakloster des Landes "Erdeni Zuu", welches später an der Stelle des zerstörten Hauptlagers des Reichsgründers errichtet wurde. Wir übernachten in einem Jurtencamp. Bevor wir Ulaanbaatar erreichen erkunden wir den Hustai Nuruu-Nationalpark, (auch: Khustain-Nuruu-Nationalpark, auf deutsch: Birken-Gebirge-Nationalpark) in dem die berühmen Przewalski-Pferde leben. Am Abend werden wir die Wildpferde an einer Wasserstelle beobachten. Übernachtung in einem Jurtencamp mit Dusche/ WC.

18. Tag: Wir fahren zurück nach Ulaanbaatar, wo wir das Museum des letzten Khans Bogd Khan, den Palastes des letzten theokratischen Herrschers des Landes, besichtigen und den Zaisan-Hügel besteigen, der uns einen Panoramablick über die gesamte Stadt bietet. Vor unserem Abschiedsabend haben wir noch Gelegenheit zum Kauf von Mitbringseln.

19. Tag: Rückflug nach Deutschland.

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Veranstalter: biss-Aktivreisen

Von der Steppe in die Wüste Gobi
19 Tage Radreise durch die Mongolei

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Nomaden mit Ihren riesigen Tierherden auf endlosen Steppen beherrschen das Bild in der Zentralmongolei. In ihrer Heimat beginnen wir unsere Radtour. Wir fahren durch grünes Grasland begleitet von tief schwebenden Wolkenformationen entlang des Flusses Orchon nach Charchorin (Karakorum), wo vor 800 Jahren die Hauptstadt Dschingis Khans lag.
Auf unserem Weg Richtung Süden in die große Wüste Gobi geht die Steppenlandschaft peu a peu in die karge Stille der Wüste über. Statt Pferden begegnen wir nun Kamelen.
Auf unseren Rädern erleben wir dieses einmalig schöne Land mit seinen Bewohnern hautnah. Dabei treffen wir immer wieder auf gastfreundliche Nomaden, die uns zu einer Schale Stutenmilch oder Tee in ihre Jurte einladen um Neues zu erfahren.

- Die Vielfalt und Weite der Mongolei hautnah erleben - von der Steppe in die Wüste
- UNESCO-Weltkulturdenkmäler: Orchontal mit Karakorum und Kloster Erdeni Zuu
- Besuch einer Pferde- und Yakzüchterfamilie
- Weiße Stupas, Thermalquellen, Dinosaurierfriedhof
- Reitausflug auf Kamelen
- ca. 450-500 km mit dem Rad durch die Mongolei


CHARAKTERISTIK:
- Radtour auf eigenen Rädern (Mountainbikes oder geländegängige Tourenräder) oder Leihrädern (Mountainbikes) mit Begleitbus;
- Radetappen von 40 bis 65 km auf (meist) unbefestigten Feldwegen;
- Übernachtungen: Hotel, Jurtencamps und Jurten;

Reiseverlauf:
1.-2. Tag: Flug Frankfurt-Ulaanbaatar. Nach der Ankunft im Hotel unternehmen wir einen Bummel durch die Stadt. Wir besichtigen das Stadtzentrum mit Dschingis Khan-Platz (früher: Suhbaatar-Platz). Am Nachmittag werden wir unsere Räder ausleihen und haben noch etwas Zeit den Zaisan-Hügel mit Panoramablick über die gesamte Stadt, oder das Ghandan-Kloster zu besuchen. Das Kloster wurde 1835 im tibetischen Stil erbaut. Oft besteht die Möglichkeit einer buddhistischen Andacht beizuwohnen.

3.-4. Tag: Ankommen in der Steppe
Mit unserem Bus fahren wir zum Ausgangspunkt der Tour zum Ugii Nuur im Orchon-Tal. An diesem beeindruckenden Steppensee bleiben wir zwei Nächte und lassen Europa hinter uns. (Transfer: 340 km / Rad: ca. 30 km)

5.-8. Tag: Im Orchontal
Die nächsten Tage geht es durch das breite, grüne Orchontal, das bereits seit Jahrtausenden von Nomaden und ihren umherziehenden Tierherden besiedelt ist. Wir passieren den Orchon-Wasserfall und übernachten zwei Nächte bei einer Nomadenfamilie, die uns extra Jurten bereitstellen. Hier werden Pferde und Yaks gezüchtet. Möglicherweise erleben wir wie Airag (Kumiss), das leichtalkoholische Getränk aus Stutenmilch entsteht. Wer probieren möchte, kann erleben, ob die vielen, ihm zugeschriebenen Heilwirkungen auch bei Europäern helfen. An unserem Ruhetag wandern wir zur Thermalquelle Hyatruun und probieren in den verschiedenen Badehäuschen aus Naturstein, ob das Bad im warmen Quellwasser wirklich gegen Muskel- und Gelenkbeschwerden hilft.
Weiter geht es durch die Steppe Richtung Charchorin (Karakorum), dem ehemaligen Zentrum des mongolischen Reiches unter Dschingis Khan. Begleitet werden wir von geländegängigen Begleitfahrzeugen, die Gepäck und Wasser transportieren, müde Radler aufnehmen und uns auch mal durch kleinere Flüsse helfen können, wenn die Brücke weggespült worden ist. (Rad: ca. 40/20/65 km / Wandern: ca. 7 h /Transfer: ca. 120 km)

9. Tag: Charchorin (Karakorum)
Heute besichtigen wir "Erdeni-Zuu", das größte Lamakloster des Landes, das im 16. Jh. an der Stelle des zerstörten Hauptlagers des Reichsgründers errichtet wurde, sowie ein Museum, dass das Geschehen an diesem geschichtsträchtigen Ort fesselnd darstellt. Hier stoßen wir auch auf neuere Ausgrabungen deutscher Archäologen.

10.-12. Tag: Von der Steppe in die Wüste
Auf unseren Rädern verlassen wir das Orchontal Richtung Mittelgobi. Später steigen wir in unsere Begleitfahrzeuge um Saihaan Ovoo (Tsagaan Ovoo) und die schön gelegene Klosterruine Ongi zu erreichen. Am nächsten Tag geht es weiter in den Süden Richtung Wüste Gobi. Langsam wandelt sich die Landschaft in die für die Gobi-Wüste typische Steinwüste mit spärlicher Vegetation. Sanddünen werden wir nur an manchen Stellen antreffen. Sonst bietet diese Wüste alles, was Wüsten "leisten" können: Die große ungewöhnliche Stille, den weiten Blick, die Ruhe, die Besinnung. Wir radeln von unseren Jurtencamp zum "Dinosaurier-Friedhof" (Flammende Klippe). Diese eindrucksvolle Sandsteinformation ist nicht nur für Paläontologen interessant.
In der Wüste besuchen wir eine Kamelzüchterfamilie und werden einen Ausritt auf Kamelen wagen. Auf einer kleinen Sanddüne treffen wir auf eine der erstaunlichsten Pflanzen der Gobi, den Saxaulbaum, dessen Holz annähernd den Brennwert von Steinkohle hat.
Bei den Strecken in der Gobi nutzen wir immer wieder unsere Begleitfahrzeuge für Transfers, da die Übernachtungsmöglichkeiten teils weit auseinander liegen. (Rad: ca. 55 km/30 km / Transfer: 250 km /150 km)

13.-14. Tag: In der Wüste Gobi
Das nächste Jurtencamp nahe des Gebirgszugs Gurvansaihan (Drei Schönheiten) erreichen wir mit dem Rad über die Wüstenpiste.
Die nächste Radetappe führt uns in die eindrucksvolle Jolyn-Am-Schlucht (Geierschlucht), in der man oft noch im Frühsommer auf vereiste Schneefelder stößt. Die grünen Wiesen mit Gebirgsbächen bieten einen schönen Kontrast zur Wüste. Hier ist es angenehm kühl. Wir unternehmen einen Spaziergang durch die Klamm und treffen auf Pfeiffhasen. Oft lassen sich Geier und andere Tiere beobachten. Das kleine Gobi-Museum gibt Aufschluss über die Tierwelt, Ausgrabungen und die Pflanzen der Wüste. (Rad: ca. 55 km / 45 km / Transfer: 20 km)

15. Tag: Weiße Stupas
Heute erreichen wir "Zagaan suvaraga" (Weiße Stupas) und nehmen uns Zeit, diese seltsamen Sandformationen zu besichtigen. Sie erscheinen wie von Menschenhand erschaffen. (Transfer: 120 km, Rad: ca. 45 km)

16. Tag: Der kleine Erdmutterstein
Wir fahren weiter durch Mandalgobi, die Provinzhauptstadt von Mittelgobi, zum Baga Gasrin Tschulu (Land der kleinen Steine oder Erdmutterstein) und erkunden dort die die schönen Granitformationen.
(Transfer: 220 km / Rad: ca. 45 km)

17.-19. Tag: Ulaanbaatar und Rückflug
Wir erreichen Ulaanbaatar und haben noch einen vollen Tag, die Stadt zu erkunden. Für Einkäufe gibt es viele kleine Läden, eine Kaschmirfabrik und auch einen großen "Schwarzmarkt". Die Stadt hat zudem einige interessante Sehenswürdigkeiten zu bieten, wie Museen oder den Bogd-Khan-Palast, die Residenz des letzten theokratischen Herrschers des Landes. Zum Abschied gehen wir noch einmal gemeinsam essen und lassen die Reise Revue passieren. Am nächsten Morgen treten wir den Rückflug nach Deutschland an.

Teilnehmer dieser Tour sollten Flexibilität und die Bereitschaft sich auf lokale Gegebenheiten einzulassen mitbringen. Es kann zu kurzfristigen Änderungen des Ablaufs kommen.

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Veranstalter: biss-Aktivreisen

Rumänien - Mittelalterliche Kirchenburgen, Karpaten und Pferdefuhrwerke
14 Tage Radtour vom Banat nach Siebenbürgen

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Von Pferden gezogene Leiterwagen und Bauern, die ihr Heu mit der Sense machen, prägen das Bild im Herzen Rumäniens ebenso, wie gut erhaltene mittelalterliche Burgen und Klöster. In der Region um den südlichen Karpatenbogen spürt man die wechselvolle Geschichte und die vielen kulturellen Einflüsse. Hier haben Banater Schwaben und Siebenbürger Sachsen ihre Spuren hinterlassen. In einigen Kirchen werden die Messen bis heute auf Deutsch gelesen.
Vom einst hoch modernen Temeschwar radeln wir durchs flache Banat, entlang des Flusses Muresch ins leicht hügelige Siebenbürgen. Dabei streifen wir den südlichen Karpatenbogen, Heimat von Europas größter Population an Wölfen und Bären.
Wir besichtigen Hermannstadt (Sibiu), die europäische Kulturhauptstadt von 2007, bestaunen die Festung Alba Iulia (Karlsburg) und die einzigartige Kirchenburg Schäßburg (Sighisoara). Außerdem werden wir genießen, was die gastfreundlichen Rumänen in den verschiedenen Regionen dem Gaumen (rumän. ciel de gura = "Himmel des Mundes") zu bieten haben.

CHARAKTERISTIK:
-Radtour auf meist auf asphaltierten Straßen mit geringem Autoverkehr; Leihräder: (28er Trekkingbikes und Mountainbikes)
- Tagesetappen zwischen 25 und 65 km in flachem oder teils hügeligem Gelände;
- Gepäcktransport von Unterkunft zu Unterkunft;
- Veranstalter: biss Aktivreisen

REISEVERLAUF:

1. Tag:
Ankunft in Temeschwar (Timisoara). Transfer zum Hotel.

2. Tag:
Auf einem ausgedehnten Rundgang erleben wir die Mischung aus morbidem Charme der Habsburger Architektur und einer aufstrebenden Metropole am Rande Europas. Die von vielen Nationalitäten geprägte Hauptstadt des Banats war einst hochmodern. Als eine der ersten Städte Europas führte Temeschwar 1884 die elektrische Straßenbeleuchtung ein.

3. Tag:
Wir starten unsere Radtour im 40 km entfernten Kurort Buzias und haben Gelegenheit unsere Räder auf ruhigen Nebenstraßen im Timis-Tal einzufahren. Unser Ziel ist das beschauliche Lugoj. (Radstrecke: ca. 35 km)

4. Tag:
Heute wird es hügeliger, denn wir kreuzen den Kapartenbogen. Vorbei am schönen Surducsee fahren wir bis Zolt, das nicht nur wegen seiner Holzkirche sehenswert ist. (ca. 60 km)

5. Tag:
Wir radeln durch verschlafene Weindörfer über Faget nach Savâr?in. Von hier fahren wir mit dem Zug nach Deva. So überbrücken wir die stark befahrene Straße von Temeschwar nach Sibiu. Der deutsche Name von Deva, "Schlossburg" und deutet auf das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt hin. Die auf einem Vulkankegel erbaute Devaer Burg ist durch eine Zahnradbahn zu erreichen. (ca. 47 km)

6.-7. Tag:
Weiter geht’s durchs breite Mureschtal, wo es für Mutige Gelegenheiten gibt, sich im Fluss abzukühlen. Am Abend erreichen wir den Kurort Gioagiu Bai, wo wir uns in einem Hotel mit Schwimmbad einen Ruhetag gönnen. Wir unternehmen einen Ausflug zum nahe gelegenen alten, römischen Thermalbad und den Wasserfällen. (ca.45 km)

8. Tag:
Bereits an frühen Nachmittag erreichten wir die Stadt Alba Iulia (Karlsburg), die auf eine 2.000-jährige Geschichte zurückblickt. Wir nehmen uns Zeit, die imposante Festung Alba Carolina zu besichtigen und den Wein der Region zu probieren. (ca. 40 km)

9. Tag:
Heute lassen wir die Muresch hinter uns und fahren durchs verschlafene, etwas hügelige Siebenbürger Hinterland. Gegen Abend erreichen wir Ocno Sibiuliu (Salzburg), das schon im 19. Jh. wegen seiner warmen Salzseen gern zur Erholung aufgesucht wurde. (ca. 65 km)

10.-11. Tag:
Nach einer kurzen Radetappe sind wir in Hermannstadt (Sibiu), der ältesten Siedlung der Siebenbürger Sachsen. Wir haben ausführlich Gelegenheit die schön restaurierte, mittelalterliche Stadt zu entdecken. Am 11. Tag kann entweder Sibiu individuell intensiver erkundet werden, das Freiluftmuseum der traditionellen Volkskultur besucht oder wir unternehmen einen Ausflug mit unseren Rädern zu einer der ältesten Kirchenburg in Cisnadiora (Michelsberg) und den traditionellen Dörfern im Vorland des Fagaras-Gebirges. (ca. 25 km)

12.-13. Tag:
Durchs Siebenbürger Kernland fahren wir weiter nach Altina mit seinem weit sichtbaren Kirchturm. Am Folgetag erreichen wir Schäßburg (Sighisoara). Unterwegs gibt es sehr gut erhaltene Wehrdörfer und Kirchenburgen, die wir besichtigen können. Direkt auf unserem Weg liegen die besonders schöne Kirchenburgen von Hosman (Holzmengen), Altina (Alzen), Agnita (Agnetheln) und Apold (Trappold). In manchen Orten wohnen deutschstämmige Ortansässige, die gerne ihre Geschichte und die des Ortes erzählen.
Auf der Tour trifft überall auf traditionell arbeitende Bauern oder auch mal auf einen Köhler, der seinen Meiler hütet. (ca. 40 km / ca. 60 km)

14. Tag:
In Schäßburg (Sighisoara) wird uns einer der größten mittelalterlichen Architekturkomplexe Südosteuropas schnell in seinen Bann ziehen. Wir bestaunen die verwinkelten Gassen und die bunten, schiefen Häuser. Ab Nachmittags treten wir die individuelle Rückreise an.

Wer von Sibiu zurückfliegt kann z.B. mit dem direkten Zug am Nachmittag fahren.

Wir empfehlen die An- und Abreise über Budapest, das von Deutschland und Österreich günstig zu erreichen ist. Alternativ lässt sich von fast allen größeren Flughäfen in Deutschland, Österreich oder der Schweiz ein Gabelflug mit Hinflug nach Temeschwar und Rückflug von Sibiu (Hermannstadt) z.B. bei der Lufthansa buchen. Hier empfiehlt es sich am Nachmittag mit dem Zug von Schäßburg nach Hermannstadt zu fahren und den Flug dann am folgenden Tag anzutreten.
Bei der Buchung der An- und Abreise sind wir gerne behilflich.

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Veranstalter: biss-Aktivreisen

Radreise durch Serbien
13. Die Donau auf neuen Wegen entdecken

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- Der spektakuläre Donaudurchbruch "Eisernes Tor"
- verträumte Weindörfer
- das quirlige Belgrad
- das moderne Novi Sad
- Ausgrabungen römischer Städte und mesolithischer Siedlungen
- die Gastfreundschaft des Balkans erleben

Die Donau ist bei Europas RadlerInnen der wohl bekannteste Fluss. Doch kaum jemand kennt den wilden serbischen Teil, obwohl hier einer der spektakulärsten Flussabschnitte liegt. Am Eisernen Tor durchschneidet der vorher kilometerbreite Strom das Gebirge und wird dabei auf nur noch 200 Meter zusammengedrückt. Dieser Durchbruch bildet seit Tausenden von Jahren eine natürliche Grenze.
Neben imposanter Natur beeindrucken uns auf dieser Tour auch die vielen Zeugnisse der Geschichte, die Vielschichtigkeit des so wenig bekannten Serbiens und die Herzlichkeit seiner Bewohner.

HINWEIS:
Alle Termine können Sie auch mit der Reise "Die Donau auf neuen Wegen entdecken - 2, Radtour in Bulgarien und Rumänien" zusammen buchen.

CHARAKTERISTIK:
- Radtour auf überwiegend asphaltierten Straßen mit geringem Autoverkehr
- Leihräder: 26er Mountainbikes
- Tagesetappen zwischen 40 und 80 km in flachem oder leicht hügeligem Gelände
- Begleitfahrzeug während der gesamten Tour

REISEVERLAUF:

1. Tag:
Flug nach Belgrad und Transfer nach Batschka Palanka. Das ehemalige Nematschka Palanka gehörte bis 1918 zum Habsburger Reich und wurde von Donauschwaben gegründet.

2. Tag:
Auf dem Weg nach Novi Sad fahren wir unsere Räder entlang der Donau ein. Die zweitgrößte Stadt Serbiens ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der autonomen Provinz Voijvodina. Am Nachmittag haben wir noch Zeit, die schöne Altstadt und das über der Donau gelegene Fort zu erkunden.

3. Tag:
Wir überqueren die Donau und besuchen die barocke Altstadt von Sremski Karlovci mit dem Sitz des serbisch-orthodoxen Erzbischofs. In einem liebevoll gestalteten Wein- und Bienenmuseum probieren wir die edlen Erzeugnisse des Hauses. Anschließend fahren wir in den Nationalpark Fruschka Gora. Für die christlich-orthodoxe Welt ist der Fruschka Gora einer der drei heiligen Berge (neben den Bergen Sinai und Athos). Hier gibt es ein Dutzend bedeutender, mittelalterlicher Klöster, von denen wir zwei besuchen. Nach dem wir uns bei einer Bauernfamilie mit serbischer Hausmannskost gestärkt haben, setzen wir am späteren Nachmittag unsere Tour fort und erreichen am Abend die serbische Hauptstadt Belgrad. Um dem hektischen Berufsverkehr zu entgehen, nutzen wir unser Begleitfahrzeug, um zu unserem Hotel im Zentrum zu gelangen.

4. Tag:
Heute haben wir ausgiebig Zeit, die quirlige Balkanmetropole zu erleben. Von unserem Hotel aus starten wir einen gemeinsamen Stadtrundgang und besuchen das Fort oberhalb des Zusammenflusses von Save und Donau. Wer möchte kann sich ins Belgrader Nachtleben stürzen, das auf dem gesamten Balkan seines gleichen sucht.

5. Tag:
Weiter geht unsere Tour jenseits der Donaubrücke entlang des Nordufers ins knapp 50 km entfernte Skorenovaz. In diesem von der ungarischen Minderheit geprägten Dorf übernachten wir zwei Nächte bei Familien und lernen so das Leben der einfachen Serben etwas näher kennen.

6. Tag:
Heute erkunden wir mit dem Rad die gut erhaltene, mittelalterliche Donaufestung von Smederevo, die in ihrer langen Geschichte auch kurze Zeit Hauptstadt des freien Serbiens vor der Eroberung durch die Osmanen war.

7. Tag:
Auf der Nordseite der Donau fahren wir fast bis an die rumänische Grenze. Hier schiffen wir uns ein und überqueren den Strom an einer mehrere Kilometer breiten Stelle. Gegen Abend erreichen wir den abgetrennten Donauseitenarm "Silbersee". Hier entstand ein kleines serbisches Ferienparadies.

8. Tag:
Bei einem Tagesausflug fahren wir zu den Ausgrabungen der ehemaligen römischen Garnisonsstadt Viminacium. Im 3. Jahrhundert hatte die strategisch bedeutende Stadt 40.000 Einwohner, was heute einer Zwei-Millionen-Metropole entsprechen würde.

9. Tag:
Auf unserer Fahrt entlang der Donau nach Donji Milanovka bestaunen wir die Ausgrabungen der 8.000 Jahre alten Siedlung Lepenski Vir. Diese Siedlung hat einer ganzen mesolithischen Kultur ihren Namen verliehen.

10. Tag:
Heute passieren wir das Eiserne Tor, einen der imposantesten Taldurchbrüche Europas. Hier ist die Donau nur noch 200 Meter breit und wird auf beiden Seiten von steil abfallenden Felsen eingerahmt. Vorbei am gleichnamigen mächtigen Donaustaudamm und der römischen Siedlung Diana erreichen wir Kladovo.

11. Tag:
Auf seinem Weg nach Süden folgen wir dem Strom und erreichen die Weinprovinz Negotin unweit der bulgarischen Grenze.

12. Tag:
Am Vormittag radeln wir in die Dörfer Roglevo und Rajac, um in Weinkellern, die schon vor Jahrhunderten erbaut wurden, die edlen Tropfen der Region zu probieren. Die Bauern dieser Gegend sind besonders Stolz auf ihre lange Weintradition.
Am späteren Nachmittag treten diejenigen, die zurück nach Deutschland fliegen, die Fahrt nach Belgrad an. Wer weiter entlang der Donau fährt, übernachtet nochmals in Negotin.

13. Tag:
Rückflug ab Belgrad oder Transfer nach Vidin (Bulgarien)

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Veranstalter: biss-Aktivreisen

Radreise in Tadschikistan und Usbekistan
22 Tage Auf der Seidenstraße nach Samarkand und Buchara

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- Mit dem Fahrrad durch weite Ebenen und wilde Gebirgstäler
- Begegnungen in den Dörfern und Kleinstädten unterwegs
- Samarkand und Buchara - zauberhafte Städte an der alten Seidenstraße

Schluchten mit reißenden Flüssen, rötlich-braune Berge mit bis zu 5.000 Meter hohen schneebedeckten Gipfeln, türkisfarbene Bergseen, fruchtbare Flusstäler mit Baumwoll- und Reisfeldern, Walnuss- und Aprikosenhainen - das sind die faszinierenden Landschaften Zentralasiens. Diese Region war mehr als ein Jahrtausend lang durch den Handelsweg der Seidenstraße Drehscheibe des Welthandels und der Kulturen.

Unsere Radtour führt von Chudshand durch die Täler und Berge Tadschikistans entlang einer der Routen der alten Seidenstraße nach Duschanbe. Höhepunkt der Reise sind die alten Oasenstädte Samarkand und Buchara in Usbekistan.
In manchen Orten auf unserer Route haben unsere Reiseleiter und die einheimischen Begleiter alte Freunde und Bekannte, die wir besuchen und somit Einblick in das Leben der Menschen dort gewinnen. In vielen Häusern gibt es ein mit Teppichen und Kissen ausgelegtes Gästezimmer, wo man uns auf dem Boden Tee und etwas zu essen serviert - Fladenbrot, Joghurt, Obst, Nüsse u.ä. Die Menschen sind überaus gastfreundlich und offen.

Die islamischen Völker Zentralasiens haben trotz 70-jähriger Russifizierungsversuche im Vielvölkerstaat Sowjetunion viele ihrer Traditionen bewahrt und in den letzten Jahren auch wieder neu belebt. Dennoch sind die Sitten im Vergleich zu anderen islamischen Ländern relativ frei. Fast alle Frauen z.B. sind unverschleiert, tragen besonders auffällige, farbenprächtige Kleider und sprechen meist auch ganz unbefangen mit fremden Männern.

CHARAKTERISTIK:
- Radreise mit Leihrädern (26er Mountainbikes) oder eigenen Rädern auf größtenteils asphaltierten Straßen mit meistens geringem Autoverkehr;
- Tagesetappen zwischen 32 und 67 km; mehrere bergige Etappen mit teilweise größeren Steigungen, gute Kondition erforderlich;
- Gepäcktransport im Begleitfahrzeug;

REISEVERLAUF:

1. Tag:
Flug Frankfurt-Taschkent, Transfer zum Hotel.

2. Tag:
Vormittags Stadtbesichtigung in Taschkent. Nachmittags Transfer zur tadschikischen Grenze und Weiterfahrt nach Chudshand, die zweitgrößte Stadt Tadschikistans. 2 Hotel-ÜN.

3. Tag:
Chudshand am Syr-Darja, einem der beiden großen Ströme Zentralasiens, wurde einst von Alexander dem Großen als Alexandria Eschate gegründet. Am Vormittag kurze Besichtigung des Stadtzentrums (Basar, Freitagsmoschee). Anschließend Eingewöhnungsradtour zum 25 km entfernten Kajrakkum-Stausee, dem "Tadschikischen Meer".
Radstrecke: ca. 50 km

4.-7. Tag:
Von Chudshand aus fahren wir die ersten beiden Tage zunächst im Flusstal des Syr-Darja vorbei an Baumwollfeldern und Maulbeerhainen bis nach Istarawshan, das für seinen Basar bekannt ist. Hinter Istarawshan kommen wir ins Turkestan-Gebirge. Die Bergstraße windet sich durch mit Wacholderbäumen bewachsene Hänge bis zum auf ca. 2.800 m Höhe gelegenen Schachristan-Tunnel hinauf. Den ca. 5 km langen Tunnel überwinden wir im Begleitfahrzeug. Danach folgt eine spektakuläre Abfahrt mit dem Rad durch eine bizarre Berglandschaft ins 1.400 m tiefer gelegene Serawashan-Tal bis nach Aini.
Radstrecken: ca. 50 km / ca. 48 km / ca. 51 km / ca. 54 km

8.-9. Tag:
Nach einem Tagesausflug mit dem Rad ins fruchtbare Serwaschan-Tal durch kleine Dörfer, vorbei an Aprikosenhainen und Weizenfeldern fahren wir am 9. Tag durch die wilde Fan-Darja-Schlucht bis zum auf 2.200 Meter Höhe gelegenen Iskandarkul-See.
Radstrecken: ca. 42 km / ca. 52 km

10.-11. Tag:
Zwei Tage am Iskandarkul-See. Wir zelten unweit des Sees mit Blick auf ein wunderschönes Bergpanorama, legen einen Ruhetag ein, besichtigen einen Wasserfall und unternehmen am zweiten Tag eine Wanderung in ein kleines Bergdorf.

12.-14. Tag:
Vom Iskandarkul aus geht es zunächst in die Jagnob-Schlucht. Den Hauptkamm des Hissar-Gebirges überwinden wir beim Ansob-Tunnel (Tunnelfahrt im Begleitbus). Unsre letzte Radetappe führt in einer malerischen Schlucht am rauschenden Fluss Warsob entlang bis in die tadschikische Hauptstadt Duschanbe. 2 Hotel-ÜN.
Radstrecken: ca. 40 km / ca. 32 km / ca. 67 km

15. Tag:
Heute besichtigen wir die am Fuße hoher Berge gelegene moderne tadschikische Hauptstadt: den Rudaki-Prospekt, die Somoni-Statue, die Chodsha-Jakub-Moschee, den Grünen Basar...

16. Tag:
Ganztägiger Bustransfer von Duschanbe durch die Berge Süd-Usbekistans bis nach Samarkand (ca. 8 - 9 Std. reine Fahrzeit).

17. Tag:
Samarkand ist eine der ältesten Städte der Welt. Mit ihren Meisterwerken islamischer Baukunst wie dem Mausoleum Guri Amir oder der Bibi Chanym Moschee, ihrem lebendigen Basar und den niedrigen Lehmhäusern aber auch durch den Einfluss der von Handel und Wandel geprägten postsozialistischen Moderne ist diese Stadt heute die Metropole des zentralasiatischen Orients schlechthin. Zu Zeiten des turk-mongolischen Herrschers Timur (14./15.Jh.) sollte Samarkand zum "Mittelpunkt des Weltalls" werden. Das Resultat dieses Bestrebens, eine prachtvolle Mischung der verschiedensten architektonischen Strömungen, beeindruckt den Betrachter auch heute noch.

18. Tag:
Heute kann jeder Samarkand noch mal auf eigene Faust erkunden. Optional ist auch der Besuch einer Seidenteppichmanufaktur möglich.

19. Tag:
Am Vormittag Transfer nach Buchara. Hier in der "heilige Stadt" Zentralasiens erwartet uns ein noch fast vollständig erhaltener orientalischer Stadtkern mit vielen historischen Bauten wie der mächtigen Kalon-Moschee oder der Medrese Mir i Arab, der größten Koranschule der Region, deren Kuppeln in leuchtendem Türkis erstrahlen.

20. Tag:
Am Vormittag weitere Besichtigungen in Buchara. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Am Ljabi Chaus, dem von Moscheen und Medresen gesäumten großen Teich im Herzen der Altstadt, kann man im Schatten uralter Maulbeerbäume eine Schale grünen Tees genießen und einfach dem regen Treiben zuschauen.

21. Tag:
Heute ist Zeit für eigene Erkundungen in Buchara oder einen fakultativen Ausflug in die Umgebung, z. B. zum Mausoleum von Bahovuddin Naqshband, dem Begründer des Sufi-Ordens der Naqshbandi. Am Nachmittag Bahnfahrt im modernen Hochgeschwindigkeitszug nach Taschkent. Transfer zum Hotel.

22. Tag:
Frühmorgens Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Frankfurt.

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Veranstalter: biss-Aktivreisen

Auf der Seidenstraße durch Usbekistan
15 Tage Radreise von Buchara nach Samarkand

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- Märchenhafte Moscheen und bunte Basare in Samarkand und Buchara
- Mit dem Fahrrad durch kleine Dörfer, über grüne Hügel und durch die Wüste
- Begegnungen und Gespräche mit den Menschen unterwegs
- Übernachtung in traditionellen Nomadenjurten und bei Familien

Der alte Handelsweg der Seidenstraße machte Zentralasien mehr als ein Jahrtausend lang zur Drehscheibe des Welthandels und der Kulturen. Besondere Bedeutung erlangten die Oasenstädte Samarkand und Buchara durch ihre Lage an den Kreuzungspunkten der Handelsrouten. Wundervolle Moscheen und Koranschulen mit türkisfarbenen Kuppeln machen den besonderen Reiz dieser Städte aus. Neben den Meisterwerken islamischer Baukunst gibt es auch eine Vielzahl von Tschoi-Chonas (Teehäusern), wo man bei einer Schale grünen Tees angenehm sitzen und sich unterhalten kann. Ein Einkaufsbummel durch die farbigen Basare, wo man u.a. auch die berühmte Seide kaufen kann, ist ein besonderes Erlebnis.

Unsere Radtour führt von Buchara durch fruchtbare Oasen, die Wüste Kysyl Kum und über die Hügel des Karatau und Aktau bis nach Samarkand. In den Dörfern übernachten wir bei Familien, lernen die usbekische Gastfreundschaft und auch die typischen Speisen des Landes kennen, wie z.B. Palow, ein Reisgericht mit Lammfleisch, gelben Mohrrüben und Kichererbsen oder Sambusa, Blätterteigtaschen mit Hackfleisch-Zwiebel-Füllung.

CHARAKTERISTIK:
- Radreise mit Leihrädern (26er Mountainbikes) oder eigenen Rädern auf größtenteils asphaltierten Straßen mit meistens geringem Autoverkehr;
- Tagesetappen zwischen 35 und 83 km in flachem oder hügeligem Gelände, mittlere Kondition erforderlich;
- Gepäcktransport im Begleitfahrzeug;


REISEVERLAUF:

1. Tag:
Flug Frankfurt-Taschkent. Ankunft am Abend.

2. Tag:
Geführter Stadtrundgang durch die moderne usbekische Hauptstadt. Wir besichtigen u. a. die Medrese Kukeldash in der kleinen Altstadt, das Denkmal für die Erdbebenopfer von 1966 und einige, besonders schöne Metrostationen. Am Abend besteigen wir den Nachtzug nach Buchara.

3. Tag:
Am Morgen Ankunft in Buchara. Transfer zum Hotel in der Altstadt. Geführter Stadtrundgang. Buchara gilt als die "heilige Stadt" Zentralasiens. Hier erwartet uns ein noch fast vollständig erhaltener orientalischer Stadtkern mit vielen historischen Bauten wie der mächtigen Kalon-Moschee oder der Medrese Mir i Arab, der größten Koranschule der Region, deren Kuppeln in leuchtendem Türkis erstrahlen.

4. Tag:
Heute ist Zeit für eigene Erkundungen in Buchara oder einen Ausflug in die Umgebung, z. B. zum Mausoleum von Bahovuddin Naqshband, dem Begründer des Sufi-Ordens der Naqshbandi. Nachmittags unternehmen wir eine kleine Probefahrt mit den Fahrrädern durch die alten und neuen Stadtviertel. Am Ljabi Chaus, dem von Moscheen und Medresen gesäumten großen Teich im Herzen der Altstadt, kann man im Schatten uralter Maulbeerbäume eine Schale grünen Tees genießen und einfach dem regen Treiben zuschauen.

5.-7. Tag:
In der fruchtbaren Buchara-Oase radeln wir vorbei an Obstpantagen, Baumwollfeldern und Maulbeerhainen auf Nebenstraßen durch viele kleine Dörfer. In der für ihre Keramik bekannten Stadt Gishduwan übernachten wir im Haus des Töpfermeisters Abdullah aka. Hinter Gishduwan erreichen wir Ausläufer der Wüste Kysyl Kum (Wüste des Roten Sandes). Die Hügelkette des Karatau überqueren wir beim kleinen Karaqarga-Pass (800 m). Bei der Abfahrt vom Pass ist Vorsicht geboten, da auf diesem Abschnitt viele Wüstenschildkröten die Straße überqueren. In dieser Region leben neben Usbeken auch persischsprachige Tadschiken. In der Kleinstadt Nurata werden wir bei einer tadschikischen Familie übernachten.
Radstrecken: ca. 78 km / ca. 83 km / ca. 58 km

8.-9. Tag:
In Nurata besuchen wir die Hasrat-Ali-Quelle. Die Quelle gilt als heilig und zieht muslimische Pilger aus ganz Zentralasien an. Danach radeln wir durch die Wüste zum Jurtencamp von Jangikasghan, wo wir zweimal übernachten werden. Am 9. Tag unternehmen wir einen Tagesausflug mit dem Rad zum Aydarkul-See. Wer möchte, kann alternativ auch im Camp bleiben, einen Ruhetag einlegen oder einen Ausritt auf einem Kamel unternehmen (fakultativ).
Radstrecken: ca. 68 km / ca. 52 km

10.-12. Tag:
Am 10. Tag kurzer Bustransfer zurück bis hinter Nurata. Weiter geht es mit dem Rad in einem langen Tal zwischen den Bergketten des Aktau und Nuratau bis nach Qoshrabot. Hinter Qoshrabot überqueren wir am Folgetag den Aktau und kommen in die Samarkand-Oase. Nach einer Übernachtung im Dorf Obolin besichtigen wir am 12. Tag das Mausoleum des Gelehrten al-Buchari und erreichen am Nachmittag Samarkand.
Radstrecken: ca. 60 km / ca. 65 km / ca. 35 km

13. Tag:
Samarkand ist eine der ältesten Städte der Welt. Mit ihren Meisterwerken islamischer Baukunst wie dem Mausoleum Guri Amir oder der Bibi Chanym Moschee, ihrem lebendigen Basar und den niedrigen Lehmhäusern aber auch durch den Einfluss der von Handel und Wandel geprägten postsozialistischen Moderne ist diese Stadt heute die Metropole des zentralasiatischen Orients schlechthin.

14. Tag:
Vormittags ist Zeit für eigene Erkundungen in Samarkand. Optional ist auch der Besuch einer Seidenteppichmanufaktur möglich. Am späten Nachmittag fahren wir mit dem Schnellzug durch die Hungersteppe nach Taschkent.

15. Tag:
Frühmorgens Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Frankfurt.

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Veranstalter: biss-Aktivreisen

Ukraine - Von der Bukowina durch die Karpaten nach Galizien
15 Tage Radreise in der West-Ukraine

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- Czernowitz - vergessene Kulturstadt des Habsburgerreiches
- urige Holzhausdörfer der Huzulen in den Waldkarpaten
- das multikulturelle Transkarpatien
- UNESCO-Weltkulturerbe: die Altstadt von Lemberg

Mächtige Berge mit dichten Fichten- und Buchenwäldern, Täler mit reißenden Flüssen und urigen Holzhausdörfern, bedeutende Städte wie Lemberg oder Czernowitz, denen man ihre k.u.k.-Vergangenheit noch deutlich ansieht - der ukrainische Westen hat viel zu bieten. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte die Region häufig ihre Herren, was noch heute an der ethnischen und religiösen Vielfalt zu erkennen ist: neben Ukrainern leben hier Polen, Ungarn, Russen, Rumänen, Slowaken, Rusinen, Huzulen...
Unsere Radtour startet in der Bukowina, führt durch das Huzulenland, die Waldkarpaten und die Weinbaugebiete Transkarpatiens. Besuche in Czernowitz, der alten Hauptstadt der Bukowina, und Lemberg, der alten Hauptstadt Ost-Galiziens, runden das Programm ab.


CHARAKTERISTIK:
- Radreise mit Leihrädern (26er Mountainbikes oder 28er Trekkingbikes) auf asphaltierten Straßen mit meistens geringem Autoverkehr
- Tagesetappen zwischen 45 und 79 km; einige bergige Etappen mit teilweise größeren Steigungen
- Gepäcktransport im Begleitfahrzeug

REISEVERLAUF:

1. Tag:
Individuelle Anreise per Bahn oder Flugzeug nach Lemberg. Transfer zum Hotel. Kleiner Stadtrundgang am Abend.

2. Tag:
Bustransfer von Lemberg nach Czernowitz. Unterwegs Besichtigung eines Klosters und des Ostereier-Museums in Kolomija.

3. Tag:
Czernowitz (ukr.: Tscherniwzi) entwickelte sich im 19. Jh. und in der ersten Hälfte des 20. Jh. zu einem bedeutenden multiethnischen kulturellen Zentrum. Besonders stark ausgeprägt war die deutsch-jüdische Kultur. Die LyrikerInnen Rose Ausländer und Paul Celan z. B. stammen aus Czernowitz. Bei unserem Stadtrundgang durch die sanierte Altstadt finden wir überall Spuren dieser Vergangenheit, lernen aber auch das gegenwärtige Leben dieser faszinierenden Stadt kennen.

4.-7. Tag:
Am 4. Tag startet unsere Radtour. Im Tal des Flusses Tscheremosch nähern wir uns langsam den Waldkarpaten. In den Bergdörfern leben hier vorwiegend Huzulen, Angehörige eines einst wilden Bergvolkes von Schafhirten und Holzfällern. Auch wenn die moderne Zeit schon bis hierhin vorgedrungen ist, so haben sich die Huzulen viele ihrer alten Bräuche bewahrt. Vielleicht gelingt es uns ja, den Klang der Trembita zu hören, eines bis zu 3 m langen Alphorns.
Radstrecken: ca. 20 km / ca. 61 km / ca. 45 km / ca. 54 km

8. Tag:
Ein Tag Radpause. Bustransfer vom Bergstädtchen Rachiw in die Transkarpatische Ebene nach Berehowe, wo wir im 35 Grad warmen Thermalbad gut entspannen können. Unterwegs besuchen wir in Dilowe den geographischen Mittelpunkt Europas. Zur Mittagspause gibt’s auf einem Bauernhof, auf dem ein "Einwanderer" aus Deutschland Karpatenbüffel züchtet, frischen Büffelkäse.

9.-12. Tag:
Der zweite Teil unserer Radtour ist eine Rundtour durch Transkarpatien. Hier spürt man die ethnische Vielfalt am stärksten. Ungarn stellen die größte Minderheit. Viele Ortsschilder sind zweisprachig. Wir radeln anfänglich durch Weinberge und sanfte Hügel, dann geht es wieder hinein in die Täler der Karpaten. Im Bergdorf Huklyvyj besichtigen wir eine pittoreske Holzkirche aus dem 18. Jh. Täglich genießen wir die Karpatenküche, z.B. Rote-Bete-Salat mit Meerrettich, Pilz-Juschka, einen zünftigen Borschtsch oder Schweinefleich mit Kulescha (Maisbrei). Zur Verdauung gibt’s Perzivka (Kartoffelschnaps mit Peperoni).
Radstrecken: ca. 79 km / ca. 59 km / ca. 68 km / ca. 58 km

13. Tag:
Heute fahren wir mit dem Bus wieder über den Kamm der Karpaten nach Lemberg. Unterwegs besuchen wir Drohobytsch, eine alte galizische Handelsstadt mit vielen Kirchen wie der 500 Jahre alten Holzkirche des Hl. Georg. Von der einst größten Synagoge Osteuropas ist seit dem 2. Weltkrieg leider nur noch eine Ruine zu sehen.

14. Tag:
Lemberg (ukr.: Lwiw) gilt als die "ukrainischste" Stadt der Ukraine. Die ukrainische Nationalbewegung hatte hier ihren Anfangspunkt. Jahrhunderte lang gehörte die Stadt zu Polen, über hundert Jahre auch zu Österreich. Die Altstadt ist von Renaissance, Barock, Klassizismus und Jugendstil geprägt und gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO.

15. Tag:
Transfer zum Bahnhof bzw. Flughafen. Individuelle Rückreise.

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Veranstalter: biss-Aktivreisen

Radtour - Gesichter des Balkans
12 Tage Radreise durch Serbien, Bosnien-Herzegowina und Montenegro

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- Vielvölkergemisch des Balkans erleben
- Durch wilde, romantische Schluchten
- Das quirlige Belgrad, die vielen Gesichter Sarajevos
- Das Kloster Ostrog
- Der malerische Skadar See
- Herzlichkeit im ursprünglichsten Teil Europas

Raue, wilde Natur, tiefe Schluchten, glasklare blaue Flüsse erwarten uns auf dieser Reise ebenso wie viele gastfreundliche Menschen und hervorragendes Essen. Atemberaubend hohe Brücken helfen uns über schmale Schluchten bevor sich die Landschaft wieder öffnet und hohe, teils schneebedeckte Berge ihren Blick freigeben.
Dieser entlegene Teil Europas hat die Geschichte des ganzen Kontinents immer wieder in Atem gehalten. Hier treffen Abendland und Morgenland auf einander. Wir spüren die kulturelle Vielfalt, welche die Geschichte hinterlassen hat. Diese zeigt sich sowohl in Bauwerken, wunderbarem Essen und in den ganz unterschiedlichen Mentalitäten unserer Gastgeber. Unsere Reise beginnt im quirligen Belgrad, das viele wegen seiner kreativen Kultur- und Subkulturszene mit dem Berlin der 80er Jahre vergleichen. Mit dem Fahrrad starten wir in den grünen Tara-Bergen Westserbiens und radeln weiter nach Sarajevo, der Hauptstadt des Vielvölkerstaats Bosnien-Herzegowina. Auf abgelegenen Straßen geht es weiter nach Montenegro. Je weiter wir Richtung Süden kommen, desto wilder und entlegener wird die Landschaft bis sie sich wieder im grünen Zeta-Tal öffnet. Am Skadarsee, unweit der albanischen Grenze, findet unsere Reise ein schönes Ende.


Charakteristik
- Radreise hauptsächlich auf asphaltieren Nebenstraßen;
- Tagesetappen zwischen 30 und 70 km in teils hügeligem Gelände, Steigungen bis 800 Höhenmeter;
- Gepäcktransport im Begleitfahrzeug;
- Übernachtung in einfachen Hotels / Pensionen;

REISEVERLAUF:

1. Tag: Flug nach Serbien
Flug nach Belgrad und Transfer ins Hotel im Stadtzentrum. Bei einem ersten kleinen Rundgang durch die Balkanmetropole testen wir die reichhaltige Restaurant- und Kneipenszene.

2. Tag: Von Belgrad nach Westserbien
Am Vormittag haben wir in Belgrad Zeit für eine Stadtführung durch die Innenstadt bis zur Festung Kalemegdan, von wo wir einen herrlichen Ausblick auf Donau, Save und weite Teile der serbischen Hauptstadt haben. Am Nachmittag geht es mit unserem Bus nach Westserbien. Gegen Abend erreichen wir Mecavnik (Küstendorf), unsere Basis für die nächsten beiden Nächte. Dieses Bergdorf wurde vom serbischen Filmemacher Emir Kusturica im traditionellen serbischen Holzbaustil hergerichtet und diente als Filmkulisse. Bis heute ist das Dorf Anziehungspunkt für Touristen und Filminteressierte aus aller Welt. (Fahrzeit ca. 4 Std.)

3. Tag: Das Tara-Gebirge
Heute testen wir unsere Räder und erkunden die uns umgebenden Tara-Berge im Dinarischen Gebirge. Es geht durch grüne Täler, die von einer urigen Berglandschaft umgeben sind. In entlegenen Dörfern entdecken wir interessante orthodoxe Holzkirchen. Radstrecke: ca. 45 km

4. Tag: Bosnien-Herzegowina
Nach dem Frühstück unternehmen wir eine Fahrt auf dem wieder hergerichteten Abschnitt der alten Schmalspurbahn zwischen Belgrad und Sarajevo. Der Zug fuhr einst sogar weiter bis zur Adriaküste. Die Bergbahn schraubt sich mit vielen Windungen durch das Gebirge und bietet immer wieder herrliche Ausblicke. Am Nachmittag radeln wir los und erreichen bald die Grenze nach Bosnien-Herzegowina. Unser Ziel ist die kleine an der Drina gelegene Stadt Visegrad. In der Altstadt beziehen wir unser Quartier für eine Nacht. Wir gönnen uns noch ein Glas Wein vom lokalen Winzer und flanieren auf der Landzunge am Zusammenfluss von Rzav und Drina.
Radstrecke: ca. 35 km

5. Tag: Tiefe Schluchten und hohe Berge
Am Morgen verlassen wir das beschauliche Visegrad und radeln durch das immer enger werdende Drinatal Richtung Sarajevo. Auf unserem Weg überqueren wir den Fluss auf hohen und schmalen Brücken, die sensationelle Blicke ins Tal und auf die umliegenden Berge erlauben. Auf dem letzten Stück in die belebte bosnische Hauptstadt nehmen wir unseren Begleitbus. In Sarajevo erwartet uns ein ganz anderes Gesicht des Balkans. Wir beziehen unser Hotel für zwei Nächte am Rande des wieder schön hergerichteten Zentrums der multiethnischen Stadt. Fahrzeit im Begleitbus: ca. 45 Min.
Radstrecke: ca. 70 km

6. Tag: Sarajevo
Heute haben wir ausgiebig Zeit, die ganz unterschiedlichen Facetten dieser Stadt kennen zu lernen. Diese kleine Stadt hat in ihrer Geschichte die Welt immer wieder in Atem gehalten. Das Zentrum mit seinen engen, basarähnlichen Gassen ist moslemisch geprägt. Die orientalische Atmosphäre lädt zum Verweilen in einem der vielen Teehäuser und zum Probieren der Leckerein der türkisch-bosnischen Küche ein. Hier trifft man, wie in ganz Bosnien-Herzegowina, auf Moscheen und hört den Muezzin zum Gebet rufen. Die Außenbezirke, die von anderen bosnischen Ethnien bewohnt werden, erkunden wir mit dem Rad.
Radstrecke: ca. 15-20 km

7. Tag: Mit dem Rad auf den Spuren der Schmalspurbahn
Nach den vielen Eindrücken dieser facettenreichen Stadt verlassen wir den Kessel von Sarajevo mit dem Bus und beginnen unsere Weiterfahrt per Rad auf den Höhen hinter der Stadt. Es geht durch verschlafene bosnische Dörfer Richtung Südosten. Dabei sind wir sowohl im muslimisch-bosnisch wie auch im bosnisch-serbischen Landesteil unterwegs. Bald treffen wir auf ein anderes Teilstück der Schmalspurbahnstrecke von Belgrad bis zur Adria. Hier sind die Gleise entfernt worden und wir radeln direkt auf der ehemaligen Bahntrasse. Gegen Abend erreichen wir die Kleinstadt Gorazde. Unser Hotel liegt direkt am Ufer der uns bereits vertrauten Drina. (Rad.KM ca. 70)
Radstrecke: ca. 70 km

8. Tag: Im Land der schwarzen Berge
Von Gorazde folgen wir der Drina flussaufwärts durch immer enger werdende Täler und atemberaubende Schluchten. Manche der uns umgebenden Berggipfel liegen fast 2.000 Meter über uns und gehören zu einem der letzten Urwälder Europas. Hinter den Dorf Foca kommen wir schließlich zum kleinen Grenzübergang nach Montenegro. Im Bergland von Montenegro erreichen wir unser malerisch an einer breiten Schlucht gelegenes Quartier in einem liebevoll restaurierten, kleinen Bergbauernhof. Fahrzeit im Begleitbus: ca. 30 Min.
Radstrecke: ca. 60 km

9. Tag: Übernachten beim "Wundertäter"
Auf kleinen, kaum befahrenen Wegen geht es weiter Richtung Süden in die etwas dichter besiedelten Gebiete des Landes. Dabei erblicken wir im Osten immer wieder das gewaltige Durmitorgebirge. Unser heutiges Nachtlager befindet sich in dem direkt in einen steilen Berghang gebauten Kloster Ostrog. Durch ihre einst schwer zugängliche Lage war die Abtei in ihrer Geschichte auch Zufluchtsort von Patriarchen und Königen vor fremden Besatzern. Hier liegen auch die Gebeine des serbisch-orthodoxen Heiligen Vasilije, dem "Wundertäter" aus dem 17. Jahrhundert. Auch der Reliquie selber werden Wundertaten nachgesagt. Daher pilgern zum Gedenktag des Heiligen jedes Jahr tausende Gläubige, die auf ein Wunder hoffen, nach Ostrog.
Radstrecke: ca. 50 km

10. Tag: Durchs grüne Herz des Landes
Wir lassen das Bergkloster hinter uns und radeln auf Nebenstraßen durch das Flusstal des Zeta über Niksic Richtung Süden. Die landwirtschaftliche Bedeutung dieser fruchtbaren Ebene hatten schon die Römer erkannt und Orte und Straßen gebaut. Bis heute ist die Region das grüne Herz dieses bergigen Landes. Wir radeln bis kurz vor Podgorica und statten der Stadt einen kurzen Besuch ab. Die Architektur der montenegrinischen Hauptstadt ist vor allem durch die jugoslawische Epoche und einige moderne Shopping Malls geprägt. Gegen Abend erreichen wir den nur gut 15 km südlich gelegenen Skadarsee. Hier ist ein guter Ort um unsere Reise ausklingen zu lassen, denn der See ist von wunderschöner Berglandschaft eingerahmt. Das Gewässer halten viele beim ersten Anblick für das Meer, denn das andere Ufer ist kaum zu sehen. Es gehört schon zu Albanien. Fahrzeit im Begleitbus: ca. 30 Min.
Radstrecke: ca. 60 km

11. Tag: Ausklang bei Wein und gutem Essen
Wir übernachten im beschaulichen Weindörfchen Virpazar, was direkt am Wasser liegt.
Heute gehen wir es etwas ruhiger an und schiffen uns zunächst für eine Bootstour auf dem Skadarsee ein. Später unternehmen wir einen kleinen Ausflug mit dem Rad ins etwas höher gelegene Godinje, von wo wir einen tollen Ausblick auf den See haben.
Uns bleibt am späteren Nachmittag noch reichlich Zeit bei Wein und gutem Essen, die Landschaft zu genießen und die Reise ausklingen zu lassen.
Radstrecke: ca. 12 km

12. Tag: Rückflug
Transfer zum nahe gelegenen Flughafen von Podgorica und Rückflug (in der Regel mit Umsteigen in Belgrad).

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Veranstalter: biss-Aktivreisen