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Fahrradreisen mit Kindern

Bei der Reiseplanung mit der Familie gelten oft andere Regeln als man es aus Zeiten des spontanen Single-Daseins kennt. Selbst Urlaubsvorbereitungen, innerhalb der Paarbeziehung ohne Kinder folgen anderen Regeln als dies mit Kindern der Fall ist.

Kinder setzten Maßstäbe - auch im Urlaub. Bewegungsdrang, Spontaneität und Erlebnisbedürfnisse sind nur eine Auswahl von Kriterien, die es bei der Familienurlaubsplanung zu berücksichtigen gilt. Hinzu kommt, dass die Urlaubsentscheidung im Rahmen des zur Verfügung stehenden Budget getroffen werden muss.

Fahrradreisen sind in diesem Sinne besonders für Familien interessant. Zum einen können sie eine kostengünstige Variante bieten, den Urlaub zu verbringen, zum anderen bescheren sie der ganzen Familie einen durchgehenden Erlebnisfaktor mit spannenden Eindrücken und wechselnden Impressionen. Damit die Fahrradreise ein Erfolg für alle Familienmitglieder wird ist eine gute Reisevorbereitung und Routenplanung notwendig.

Erleichtert wird die Vorbereitung durch das in den letzten Jahren enorme gewachsene Netz an Radwegen. Nahezu jedes Bundesland bietet eine Vielzahl von meist gut ausgeschilderten Radwegen an. Diese bieten eine gute Orientierung für die ersten Planungsschritte.

Um von vorneherein dem oft lästigen Routensuchen an Kreuzungspunkten zu entgehen, empfiehlt es sich, sich für eine Strecke zu entscheiden, deren Verlauf „natürlichen Wegweisern“ folgen. Damit entledigt man sich den Unsicherheiten bei der Orientierung. Ideal geeignet sind Flusslaufradwege, die eine natürliche Orientierung bieten. Zudem haben Kinder so die Chance den Verlauf ihrer Radstrecke leichter nachvollziehen zu können. Interessant sind hier besonders Touren von der Quelle bis zur Mündung. Diese Möglichkeit bietet sich zum Beispiel am Unstrutradweg oder entlang des Elster-Radwegs.

Ein weiterer Vorteil von Flussradwegen liegt in der Anschaulichkeit der Strecke. Kinder haben so die Möglichkeit die noch zu fahrende Strecke leichter auf einer Karte zu erkennen und können sich anhand des Flussverlaufes einen Eindruck der gesamten Route verschaffen.

Es ist ratsam die Strecke so zu planen, dass man auf Grund von unerwarteten Ereignissen, schlechtem Wetter oder zu hohen Leistungserwartungen die Tour verkürzen kann. Eine Übersicht die möglichen Bahnhöfe an der Strecke stellt hier eine beruhigende Absicherung dar.

Denn bei den geplanten Tagesetappen kann es schnell zu Verzögerungen kommen, die für die Kinder wichtig sind.

In vielen Fällen planen Eltern ihre erste gemeinsame Radreise auf Grundlage vorheriger Erfahrungen, die sie vielleicht auf eigenen Radreisen gesammelt haben. Mit den Kindern stehen die zur erreichenden Tageskilometer eher im Hintergrund. Vielmehr sind es die Pausen die den Tag bestimmen.

Die Routenplanung durch naturnahe Gebieten ermöglicht eine beliebige Rast zu jeder Zeit. Pausen sollten nicht verplant werden. Museumsbesuche oder Stadtführungen während der Tour stellen eher eine Belastung als eine Bereicherung für die Kinder dar.

Vielmehr sind es die kleinen Dinge entlang der Strecke, die den Erlebnisfaktor für die Kinder garantieren. Die Kuh auf der Wiese, der Bauer beim Heuwenden oder der Bach durch den Wald.

Aber auch inziernierte Pause lassen sich einbauen. Dafür können kleine Spielsachen hilfreich sein. Ein Ball, ein Seil oder ein Fernglas reichen aus um Wiesen, Lichtungen oder Böschungen für einen Bewegungsausgleich zum längeren Fahrradfahren zu nutzen.

Wer noch keine eigene Erfahrungen mit Radreisen gesammelt hat, sollte die erste längere Radtour mit Kindern schrittweise vorbereiten.

Hierzu bietet sich ein Ferienhaus-Aufenthalt an. So lassen sich täglich Fahrradausflüge durchführen und man wird schnell merken, ob die Kinder Gefallen an kontinuierlichen Radstrecken finden. Ist dies nicht der Fall, läuft man nicht Gefahr den gesamten Urlaub umzuplanen.

Eine andere Alternative zur Ferienwohnung ist das Hausboot. Der Vorteil hierbei ist die Abwechselung durch einen täglich möglichen Standortwechsel mit hoher Flexibilität bei der Etappengestaltung. Hausbootangebote gibt es vor allem in Frankreich und in den Niederlande.

Damit der Urlaub auf dem Fahrrad für die Eltern und die Kinder zur Erholung wird gilt wie so oft: “Manchmal ist weniger mehr!“