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Fahrradtouren planen

Die Idee zu einer Reise mit dem Fahrrad entspringt oft nach der Lektüre von Reiseberichten, den Urlaubserzählungen von Freuden und Bekannten oder der Lust eine interessante Landschaft auf dem Rad zu erleben.

Zur Vorbereitung und zur Tourbegleitung werden eine Vielzahl von speziellen Fahrradreiseführer angeboten, die den Streckenverlauf entlang von Radwegen beschreiben, ihn auf Karten darstellen und sogar oft mit einem Höhenprofil abbilden.

Was aber, wenn man eine eigene Strecke fahren möchte, für die es noch keine Nachschlagewerke gibt?

Hier muss man selber die Tour gut vorbereiten. Die Gesamtlänge und die Tagesetappen müssen festgelegt werden. Zudem sind An- und Abreisemöglichkeiten zu erkunden und eventuell im Vorfeld zu buchen.

Gesamtlänge bestimmen

Zunächst wird man sich auf einer Karte, idealerweise im Maßstab 1:100.000 mit Höhenlinien, einen Streckenverlauf zwischen dem Start- und Zielpunkt suchen. Nun misst man mit einem Kilometerrädchen (für ca. 20,00 EUR im Fachhandel erhältlich) entlang der gewünschten Route die Strecke.

Da die Karte plan, also ohne ein Höhenprofil, dargestellt wird, hat man noch nicht die Gesamtstrecke ermittelt. Hierfür werden auf die angezeigten Kilometer 50% aufgeschlagen. Sie können diese Zahl je nach Charakter der Strecke variieren. Für sehr bergige Strecken können bis zu 70% addiert werden, wo hingegen bei flachem Gelände eher 30% hinzu addiert werden können.

Tagesleistung ermitteln

Nun gibt es zwei Methoden weiter zu verfahren. Die jeweilige Methode hängt davon ab, ob Sie zeitlich begrenzt reisen oder eine bestimmte Kilometerzahl pro schaffen möchten.

Sind Sie zeitlich begrenzt teilen Sie die ermittelten Gesamtkilometerzahl durch die Anzahl der zur Verfügung stehenden Tage und Sie erhalten die durchschnittliche Etappenlänge pro Tag.

Ist Ihnen die Kilometerleistung pro Tag wichtig, teilen Sie die ermittelte Gesamtkilometerzahl durch die Kilometer, die Sie pro Tag radeln möchten, und Sie erhalten die Anzahl der Tagen, die Ihre Reise in Anspruch nehmen wird.

Die ermittelten Werte stellen ein Idealverhältnis dar, dass so in den meisten Fällen nicht einzuhalten ist. Wetterverhältnisse, unvorhergesehene Pausen durch Pannen oder Begegnung mit Mitradlern unterwegs verändern die Tagesanzahl und sollten bei der Planung mit berücksichtigt werden.

Dabei gilt die Faustregel, je unbekannter ein Gebiet ist, desto mehr Tage müssen für Unvorhersehbares eingeplant werden. Zudem verbergen sich hinter Straßenbeschaffenheit, Topographie und persönlicher Tagesverfassung Unbekannte, die auch bei noch so akribischer Vorbereitung zu Verzögerungen führen können.

Überschätzen Sie nicht Ihre Leistungsfähigkeit. Sollten Ihre Planungen einen Stundenschnitt von 20 km überschreiten, befinden Sie sich schon in einem sportlichen Niveau. Dies kontinuierlich durchzuhalten, bedarf schon einer trainierten Verfassung.

Vor Ort

Haben Sie sich eine persönliche Route zurecht gelegt und die Tagesetappen realistisch geplant, kann es vor durchaus noch einmal zu einer Überprüfung der gesteckten Ziele kommen.

Das empfunde Klima am Reiseort kann zu unerwarteten Belastungen führen. Zu große Hitze fordert Sie den Tag neu zu gestalten. Frühes Aufstehen, lange Mittagspause, eventuelles Radeln bis in den frühen Abend hinein. Oder man erfährt, dass Unterkünfte viel früher gesucht werden müssen als beabsichtigt.

Auch können Feiertage zu unfreiwilligen Ruhepausen zwingen. Was für ein Schreck, wenn man den Campingplatz verlassen möchte, die Bank zum Wechseln der Travlerchecks ausgerechnet an diesem Tage geschlossen hat. Oder man sich mit Lebensmitteln eindecken wollte weil man in eine weniger bewohnten Abschnitt der Reise aufbrechen wollte.

Daher ist es ratsam sich vor einen groben Wochenplan zu erstellen, der zum Beispiel gemachte Erfahrungen, das Klima und Feiertage einschließt.

Einen großen Teil der Unsicherheit vor kann man sich selber nehmen, indem man seine Route nicht zu starr plant. Alternativunterkünfte an der Stecke sollten am besten vor Ort herausgesucht werden. Bewährt hat sich eine dreistufige Tagesroutenplanung. Dabei plant man den Tag so dass man drei mögliche Ziele festsetzt. Eines für den Fall der Fälle nach ca. 2/3 der Gesamt-Tagesstrecke. Eines das nach Kondition und zu erwartendem Wetter gut zu erreichen ist und eins, das „über das Ziel hinaus schießt“ für den Fall, dass es an dem Tag besonders gut läuft. So hat man den Tourentag frei von Planungsaufgaben und kann sich entscheiden welches Ziel tatsächlich erreicht werden soll.

Ein weiteres Mittel zur Entspannung der Unsicherheit vor ist die Information über die Möglichkeiten der Transportmöglichkeiten von Fahrrädern in öffentlichen Verkehrsmitteln und deren Verfügbarkeit. So lassen sich schwierige Passagen optional bequem überwinden ohne dass sie einem auf der gesamten Tour Angst bereiten, sie nicht bewältigen zu können.

Gut geplante Fahrradtouren haben zwei Komponenten, die Informationen die zu Hause zusammengetragen werden und deren Korrektur vor Ort.