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Prümtal-Radweg  ( 98 km )

Bild von Prümtal-Radweg

1. Abschnitt:
Zur Quelle und nach Prüm (27 km):
Von Stadtkyll aus steigt die Route zunächst sehr gemächlich, später deutlich, aber gleichmäßig und in völliger Ruhe im Tal der Wirft hinauf nach Schönfeld und weiter bis zum moorigen Ursprung der Prüm im tiefen Wald zwischen Ormont und Reuth (gute 10 km mit 200 m Höhenuntrschied). Die nächsten 16 km ins 200 m tiefer gelegene Prüm rollen fast von alleine überwiegen auf kaum befahrernen Nebenstraßen im Prümtal.

2. Abschnitt:
Von Prüm nach Waxweiler auf ehemaliger Bahntrasse (18 km):
Alte Bahntrassen haben den Vorzug, ohne größere Steigungen über Land zu führen. So auch auf diesem Abschnitt, wo die Route absolut eben und bis Waxweiler ein Paradies für Radler und Skater mit einigen herrlichen Talauen als landschaftlicher "Dreingabe" ist.

3. Abschnitt:
Höhenschleife zum Stausee Bitburg (20 km):
Zwischen Waxweiler und Biersdorf gibt es keine durchgängige Straßen- oder Wegeverbindung entlang der Prüm. So liegen ca. 275 Höhenmeter vor dem Rad beim Wechsel aus dem Prümtal ins Tal des Ehlenzbachs. Die härtesten knapp 3 km hat die Strecke von der Mauelermühle hinauf an die L 12 zu bieten mit teilweise über 10 % - glücklicherweise auf einem asphaltierten Serpentinen-Waldweg, auf dem in aller Ruhe geschoben werden kann. Gemächlich geht’s durchs Ehlenzbachtal talwärts und nach einer kleinen Kuppe hinter Ehlenz wird bald der Stausee Bitburg mit duetlichen Gefälleprozenten abwärts erreicht. Wer schneller wieder ins Prümtal und zudem zum Schloss Hamm will, wählt ab Ehlenz die Straße hinauf nach Oberweiler und biegt auf halbem Weg in Richtung Niederweiler rechts in einen Waldweg nach Echtershausen ab, allerdings teilweise über ewas grob-losen Belag.

4. Abschnitt:
Vom Stausee bis zur Mündung (33 km):
Das Prümtal päsentiert sich im letzten Drittel als Landschaftsideal eines Mittelgebirgsflüsschens: Allüberall dominiert kräftiges Grün, mal als Wald, mal als Feld oder Wiesen und dazwischen kleine Ortschaften in aller Ruhe. Ständig wechseln die Perspektiven und jede Biegung überrascht mit neuen Aussichten. Dies wird natürlich mit einigen Anstrengungen erkauft, weil die Route selten ganz flach verläuft, sondern in vielen Windungen, kurzen Anstiegen und rasanten Abfahrten das ganze Tal im Wortsinne "auskostet". Die Route nutzt meiste eigene, tlw. neu gebaute Wege. Jeder einzelne Ort an der Strecke hat sein eigenes Flair, seine typische Lage an der Prüm mit unterschiedlichsten Brücken und Uferbebauungen und mit manch überraschenen klerikalen oder profanen Baudenkmälern. In Irrel, 5 km vor der Mündung, nimmt die Prüm ihren stärksten Nebenfluss, die Nims, auf und mit ihr den Nimstalradweg.

Besonders sehenswert:
Das nette Stadtkyll, Prüm mit seiner Basilika, dem Heimatmuseum und der Info-Stätte "Mensch und Natur", Pronsfeld mit der alten Remigius-Pfarrkirche und auf dem Weg nach Lünebach mit dem Eifelzoo, Waxweiler mit seinem einladenden Ortskern. Der Stausee Bitburg mit dem bewohnten Schloss Hamm in einer gut anradelbaren, 3 km entfernten Prümschleife und auf den folgenden 30 km stimmungsvolle kleine Ortschaften wie an einer Perlenschnur entlang der Prüm wie z. B. Bettingen, Wettlingen, Holsthum (mit Hopfenfeldern am Radweg) oder Prümzulay mit den Irreler Wasserfällen und schließlich Irrel mit dem Westwallmuseum und dem mächtigen Bahnviadukt über dem kleinen Ort Irrelermühle.

Charakteristik/Eignung:
Für die Gesamtstrecke ist Ausdauer oder Geduld nötig. In den Abschnitten Prüm - Waxweiler sowie Stausee - Minden ist die Route für alle befahrbar, wenn auch mit kurzen Schiebestrecken.

Start:
Stadtkyll bzw. Prümquelle zwischen Ormont und Reuth
Ziel:
Mündung der Prüm in die Sauer in Minden

(Quelle: Verbandsgemeinde Prüm)

Karte von Prümtal-Radweg