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Via Bavarica Tyrolensis  ( 220 km )

Bild von Via Bavarica Tyrolensis

In sechseinhalb Jahren wurde aus einem weiß-blau-weiß-roten Radltraum Wirklichkeit: Rund 220 Kilometer schlängelt sich der neueste Fernradweg zwischen Bayern und Tirol von der pulsierenden weiß-blauen Landeshauptstadt München durch die berauschend schöne Voralpenlandschaft bis in die kontrastreichen Höhenlagen der Tiroler Gebirgswelt und weiter ins Inntal.

Auf Asphalt, Mineralbeton und Kieswalzdecken führt die Strecke von München entweder durchs Isartal und vorbei am Sylvensteinspeicher oder auf Teilen des MWasserweges und entlang des Tegernsees bis zum Achensee und weiter ins Inntal. Hauptzielgruppe dieses Radweges sind Familien mit Kindern und "Genussradler", die auf Trekkingräder aufsatteln. Entlang der Via Bavarica Tyrolensis profitieren die Radfahrer von der Vielfalt des Angebotes in den Bereichen Natur, Kultur, Wellness und Gaumenfreuden. "Via est vita", der Weg ist das Leben, zitierte Staatssekretär Georg Schmid vom Bayerischen Staatsministerium des Inneren aus dem Lateinischen.

Er lobte das Projekt als "beispielhaft", weil es ein großes wirtschaftliches Potenzial anzapfe: 2,25 Millionen Deutsche haben 2003 Urlaub mit dem Fahrrad gemacht. Der erste Vorsitzende des Tourismusverbandes München- Oberbayern e.V., Regierungspräsident Werner-Hans Böhm, schloss sich dieser Einschätzung an: "Der Radtourismus ist unsere Zukunft." Wo die Aktivurlauber jetzt bequem durch die Landschaften radeln können, türmten sich vor den Wegbereitern zwischen Plan und Verwirklichung jahrelang teils hohe bürokratische Hürden. Verhandlungen mit Grundstückseigentümern, Diskussionen um verschiedene Trassen, die Frage nach der Finanzierung und diverse Hindernisse in der Bauphase liegen hinter den Entscheidungsträgern, Projektleitern und Machern.

Als es Anfang 2004 an die Vermarktung des neuen Radwanderweges ging, schalteten sich die Experten der regionalen Organisationen Tölzer Land Tourismus, Bayerisches Oberland e.V. und Achensee Tourismus ein. Sie koordinierten das Marketing, die Beschilderung und die Namensfindung. Ein Radiohörer aus Tirol hatte den Namen vorgeschlagen, auf den sich Vertreter beider Länder am 3. Februar 2004 einigten: Via Bavarica Tyrolensis. Nach und nach entstanden in monatelanger Arbeit während zahlreicher Sitzungen und Nachtschichten eine Radkarte mit Beschreibung einzelner Streckenabschnitte, Aufkleber, Fähnchen, Trikots, Plakate und die einzigartigen Schilder. In Tirol half die Firma Forstgarten aus Bad Häring, diese in Szene zu setzen, auf bayerischer Seite montierten die Mitarbeiter der Bauhöfe im Landkreis Miesbach bzw. Mitarbeiter des Landratsamtes Bad Tölz-Wolfratshausen die Schilder in der Größe 10 mal 50 Zentimeter.

Die Eröffnung der Via Bavarica Tyrolensis ist nicht nur der Höhepunkt eines der ehrgeizigsten Gemeinschaftsprojekte beider Länder. Sie ist der Startschuss zu einer künftig engen Zusammenarbeit der Grenzregionen Landkreis Miesbach, Tölzer Land sowie der Achensee-Region.
(Pressemitteilung

Karte von Via Bavarica Tyrolensis