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EmsAuenWeg  ( 100 km )

Bild von EmsAuenWeg
Quelle: Münsterland Touristik

Warendorf - Telgte - Münster - Greven - Emsdetten - Rheine

Der EmsAuenWeg verläuft auf ca. 100 km zwischen Warendorf und Rheine mal direkt entlang der Ems überwiegend aber durch ihre idyllische Auenlandschaft. Er verbindet die alten Emsstädte Warendorf, Telgte, Greven, Emsdetten und Rheine mit ihren historischen Ortskernen untereinander und führt den Radwanderer zu zahlreichen landschaftlichen, archäologischen und kulturhistorischen Attraktionen.
An besonders schönen Stellen laden Aussichtstürme und Rastplätze zum Verweilen ein. Informationstafeln am Wegesrand vermitteln dem Radwanderer die Besonderheit des jeweiligen Ortes.

Orte:

Warendorf:
Warendorf hat eine 1200-jährige Geschichte, deren Blütezeit als Handwerker-, Handels- und Hansestadt sich bis heute im Straßenbild der historischen Altstadt deutlich ablesen lässt.Die naturräumliche Lage an der Ems trug wesentlich zu dieser Entwicklung bei. Reitsportliche Einrichtungen und Veranstaltungen von internationalem Rang prägen den Ruf Warendorfs als "Stadt des Pferdes".

Telgte:
Das "Treffen in Telgte" nach Günter Grass ist Aufforderung und Einladung zugleich:
ein Ausflugsziel mit dem Flair einer historischen Wallfahrts- und Hansestadt, eine behutsam sanierte Altstadt mit Kunstobjekten, Museen und gehobener Gastronomie.

Münster:
Einzigartige Museen, spannende Veranstaltungen und hochwertige Einkaufsangebote füllen Münsters historische Altstadt mit Leben. Zwischen den eindrucksvollen Bauten mit großer Geschichte finden sich auch moderne Architektur und zeitgenössische Skulpturen. Dieses einmalige Stadtflair macht einen Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Greven
In die Emsstadt Greven reisen heißt: seinen Urlaub und seine Freizeit im Herzen des Münsterlandes verbringen - nur rund 15 km nördlich der Stadt Münster.
Der traditionsreiche Marktort mit einer facettenreichen Innenstadt, zahlreichen Geschäften, Gaststätten und Hotels ist ein hervorragendes Pflaster für Kultur-, Natur- und Sportbegeisterte.

Emsdetten
Eine lebendige und traditionsbewusste, moderne Stadt mit vielseitigem Kulturangebot, umgeben von abwechslungsreichem Naturraum mit der Emsaue und einem der letzten intakten Hochmoorbereiche.

Rheine
Rheine ist die größte Stadt im nördlichen Münsterland. Mitten durch den Stadtkern fließt die idyllische Ems, an deren Ufern sich Spazier- und Wanderwege entlang schlängeln.
Mit dem Naherholungsgebiet Bentlage verfügt Rheine über einen kulturellen Mittelpunkt in reizvoller Parklandschaft.
Stationen

Stationen:

Station 1: Wasserwerk Vohren
Das 280 ha große Naturschutzgebiet "Emsaue östlich Warendorf" umfasst einen ca. 7 km langen Abschnitt der Ems, in dem umfangreiche Entwicklungsmaßnahmen zum Schutz gefährdeter Arten durchgeführt werden.
Am Rande dieses Gebietes ist das Wasserwerk Vohren angesiedelt. Aus 12 Brunnenanlagen, die bis in 10-20 m Tiefe reichen, wird das Grundwasser gefördert und aufbereitet. Das Werk versorgt 120.000 Einwohner und Betriebe mit Trinkwasser.

Station 2: Kottrup Seen Wo von den Warendorfer Harsteinwerken Sand abgebaut wurde, sind im Laufe der Jahre zwei große und ein kleines Gewässer entstanden, die Kottrup-Seen. Der Sandabbau brachte zahlreiche archäologische Funde aus verschiedenen Epochen der Menschheitsgeschichte zutage, von denen einige im Zeitregal nachgebildet wurden. Die Wasserflächen und Uferbereiche haben sich inzwischen zu interessanten Lebensräumen für viele gefährdete Pflanzen- und Tierarten entwickelt.

Station 3: Dorfkern Einen Das kleine Kirchdorf Einen ging im 9. Jh. aus einer Siedlung auf dem Haupthof Einen hervor, der im Besitz des Klosters Metelen war. Mittelpunkt ist die alte Pfarrkirche St. Bartholomäus, die im Kern noch aus der Gründung der Pfarre stammt. Rund um die Kirche sind noch Reste der ursprünglichen dörflichen Bebauung des heutigen "Golddorfes" erhalten, z.B. das Heimathaus, ein altes Fachwerkhaus, in dem die Dorfschule untergebracht war.

Station 4: Emspark und Hügelgrab Der Emsauenpark umfasst ein attraktives Naherholungsgebiet, das in drei unterschiedlich gestaltete Teilbereiche gegliedert ist und verschiedene Erholungsmöglichkeiten bietet. Eine Tour könnte zum im Park gelegenen Grabhügel führen, der bei archäologischen Untersuchungen entdeckt wurde. Ungewöhnlich sind Spuren einer Pfostenallee, die auf den Hügel zu führt. Sie ist vermutlich auf das Telgter Prozessionswesen zurückzuführen. Grabhügel, die "Motte" und der Napoleonshügel sind Teile eines kleinen "Archäologischen Parkes".

Station 5: Haus Langen Das Naturschutzgebiet "Haus Langen" ist ein besonders wertvoller Ausschnitt einer alten Kulturlandschaft. Geprägt ist dieser Auenbereich von dem naturnahen Flusslauf der Bever. Die ehemalige Turmhügelburg Haus Langen ist heute nur noch an Resten der Gräfte erkennbar, gut erhalten ist dagegen die Doppelmühle an der Bever.

Station 6: Kanal- überführung Der Kanalbau im Münsterland gewann im Zuge der Industrialisierung zunehmend an Bedeutung. 1899 wurde der Dortmund-Ems-Kanal von Kaiser Wilhelm II. nach nur sieben Jahren Bauzeit eröffnet. Um Täler und Flüsse überwinden zu können, wurden sogenannte "Kanalüberführungen" gebaut, wasserführende Brücken, die schiffbar sind. Durch die fortschreitende technische Entwicklung in der Kanalschifffahrt wurden die historischen Kanalüberführungen bereits nach 40 Jahren zu klein für die größer werdenden Schiffe. Man legte daher entlang des Dortmund-Ems-Kanals sogenannte Zweite Fahrten an. Die alte, gut erhaltene Kanalüberführung bei Fuestrup ist schon seit Jahren stillgelegt und steht unter Denkmalschutz.

Station 7: Bockolter Berge Ab 1850 wurde der bis dahin noch unbewaldete Binnendünenzug durch die "Markenteilung" im Kreis Steinfurt großflächig mit der Waldkiefer aufgeforstet. Nachdem Teile der Fläche zu Naturschutzzwecken genutzt wurden, sind die "Bockholter Berge" heute als Naturschutzgebiet und bei der EU als FFH-Schutzgebiet ausgewiesen. Ihr Bild ist geprägt von alten Eichen-Birken-Kiefernmischwäldern, die Tieren wie Spechten und Totholzkäfern Lebensraum bieten.

Station 8: Burg Schöneflieth Im 13. Jh. bestand die Burganlage aus 2 durch Brücken verbundene Inseln, auf denen jeweils die Vor- und die Hauptburg mit dem repräsentativen Herrenhaus (Prinzipalhaus) mit seinem aufwändigen Schaugiebel angelegt waren. Durch zahlreiche Umbauten in den folgenden Jahrhunderten veränderte sich ihre Gestalt aber immer wieder. Ihre Lage an einem befestigungstechnisch günstigen Platz ermöglichte die Kontrolle des Warenverkehrs in und aus Greven und auf der Ems. Heute zeugen noch Ausgrabungen von der Anlage.

Station 9: Wentruper Berge Diese von den Einwohnern auch "Püppkesberge" genannte Dünenlandschaft war bis Mitte des 19. Jh. ein bewegtes Flugsandgebiet mit bis zu 20 m hohen Dünen Als Bewirtschaftungsform war das wiederholte Beschneiden der Bäume zur Gewinnung von Einstreu und Viehfutter, die sogenannte Hude- und Schneitelwaldwirtschaft, üblich. Obwohl nach der Aufteilung auf private Nutzer (Allmendteilung) eine starke Aufforstung mit der Waldkiefer begann, sind heute wertvolle Dünenlebensräume mit ihrer Artenvielfalt erhalten geblieben. Daher bilden die Wentruper Berge einen wichtigen Bestandteil des REGIONALE 2004-Projektes "Binnendünen".

Station 10: WasserWege Emsdetten Während die Ems im Osten an der Stadt Emsdetten vorbeiführt, ist der von ihr abzweigende Mühlenbach eng mit dem Siedlungsgebiet verknüpft. Im Projekt "WasserWege Emsdetten" im Rahmen der REGIONALE 2004 wurde eine durchgängige Wegeverbindung entlang des Mühlenbaches von der Emsmündung bis zum Max-Clemens-Kanal geschaffen, die interessante stadt-historische Stellen miteinander verbindet.

Station 11: Dünen Elter Sand Die Dünen Elter Sand bei Rheine-Elte als seltener Dünenlebensraum sind Bestandteil des "Dünenprojektes", das die Kreise Steinfurt und Warendorf im Rahmen der REGIONALE 2004 ins Leben gerufen haben. Das Projektgebiet umfasst die Flächen nordöstlich des Ferienparks Bockholter Emsfähre und den Bereich des "Hellhügels", einer 25 m hohe Düne. Durch verschiedene Maßnahmen werden die Flächen entsprechend den Projektzielen entwickelt. Umfangreiche Informationen bieten die Schautafeln, die im Projektgebiet aufgestellt sind.

Station 12: Falkenhof Der heutige Falkenhof ist mit großer Wahrscheinlichkeit identisch mit dem im Jahre 838 erstmals genannten Gut Reni, das Kaiser Ludwig der Fromme der Äbtissin des Marienklosters in Herford zum Geschenk machte. Er bildete einen der ältesten Siedlungskerne Rheines. Durch die Jahrhunderte wurde das Anwesen von zahlreichen adeligen Pächterfamilien mehrmals umgestaltet und ging 1940 in den Besitz der Stadt Rheine über. Seinen heutigen Namen erhielt der Falkenhof von der Familie Valcke im 14. Jh. Heute ist darin das neu gestaltete Stadtmuseum Rheines untergebracht.

Station 13: Saline Salz aus Rheine-Bentlage war jahrhundertelang ein wichtiges Handelsgut von überregionaler Bedeutung für Westfalen. Die Gewinnung des "Weißen Goldes" in Bentlage reicht bis weit ins Mittelalter zurück.
Heute ist die 1745 fertiggestellte Förderanlage noch in Teilen erhalten. Damals befand sie sich auf dem modernsten Stand der Technik.
1890 wurde ein Bade- und Kurbetrieb eröffnet, der die heilende Wirkung des Salzes für Haut- und Atmungsorgane nutzte. Die bis 1974 betriebenen Einrichtungen sind europaweit einzigartig.

Es handelt sich nicht um eine ausgeschilderte Radroute.

Karte von EmsAuenWeg