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Drei-Täler-Weg  ( 180 km )

Bild von Drei-Täler-Weg
Foto: Zentrale Touristinformation Naturpark Altmühltal

Der Drei-Täler-Weg führt Sie von Dollnstein nach Riedenburg.

Bei dieser Tour entdeckt man das eindrucksvolle Tal der Urdonau, das weite Donautal und das romantische Schambachtal.
Die 180 km lange Route des Drei-Täler-Weges bietet spektakuläre Natur- und Kulturerlebnisse. Sie radeln auf dem berühmten "Altmühltal-Radweg" durchs Altmühltal, erkunden das weite Tal der Donau und fahren durch das romantische Urdonautal zurück zur Altmühl.

Die Fahrt führt von Dollnstein in Richtung Süden direkt ins Urdonautal. Nach Wellheim folgt der Drei-Täler-Weg der Schutter, allerdings nur bis zu einer Abzweigung am Waldrand. Hier können Sie rechts der Hauptroute in Richtung Rennertshofen folgen oder Sie fahren nach links und folgen somit der Abkürzung über Nassenfels weiterhin der Schutter. In Ingolstadt laufen beide Wegvarianten zusammen.
Wählen Sie die Hauptroute, gelangen Sie auf einen der beliebtesten Fernwege Deutschlands, den Donauradweg. Sie folgen der Donau 35 km und fahren mitten hinein in das prächtige Neuburg a. d. Donau, dessen Schloss erhaben über der Stadt thront. Ein Abstecher in die Altstadt ist auf jeden Fall lohnenswert.
Gemütlich und eben geht es weiter nach Ingolstadt, der jüngsten deutschen Großstadt. Nach den Orten Lenting und Kösching wird die Route anspruchsvoller. In Bettbrunn kann man sich etwas ausruhen und die Wallfahrtskirche St. Salvator besuchen.
Die letzten 25 km der Tour gehören zu den schönsten Radstrecken im gesamten Naturpark. Durch das kleine Schambachtal fährt man bis nach Riedenburg. Für Abwechslung während der Tour sorgt unterwegs beispielsweise ein Besuch im Ignaz-Günther-Museum in Altmannstein oder im Kristallmuseum in Riedenburg.

Die Gesamtstreckenlänge des Drei-Täler-Radwegs beträgt 95 km.

Kurbeschreibung des Streckenverlaufs:
Dollnstein - Wellheim - Rennertshofen - Neuburg - Ingolstadt - Kösching - Altmannstein - Riedenburg
Oder Dollnstein - Wellheim - Nassenfels - Buxheim - Ingolstadt - Kösching - Altmannstein - Riedenburg

Entfernungen:
Riedenburg - Altmannstein - Ingolstadt: 44 km
Ingolstadt - Rennertshofen - Wellheim - Dollnstein: 45 km
Abkürzung: Ingolstadt - Gaimersheim - Hofstetten - Eichstätt: 36 km

Fahrradverleih:
Dollnstein:
Fa. Otto Rehm, Papst-Viktor-Str. 6, Tel.: 0 84 22/98 76 54
Eichstätt:
Fahrradgarage Eichstätt, Herzoggasse 3, Tel.: 0 84 21/21 10
Riedenburg:
Fahrrad Wittl, Schambacher Weg 12a, Tel.: 0 94 42/5 76

Bahnstationen:
Dollnstein, Neuburg a. d. Donau und Ingolstadt
Sehenswertes am Drei-Täler-Radweg:

Dollnstein
In einem weiten Talkessel gelegen, den in erdgeschichtlicher Zeit Urdonau und Altmühl an ihrem Zusammenfluss schufen, ist Dollnsteins alter Ortskern noch vollständig von der mittelalterlichen Wehrmauer umgeben. Auf dem Felsband in der Ortsmitte thront als Wahrzeichen die Kirche. Lohnend ist hier ein kleiner Abstecher zu Fuß zum berühmten Burgstein. Der turmartige Felsen ist eines der zwölf schönsten bayerischen Geotope - ausgewählt vom Bayerischen Geologischen Landesamt. Der Burgsteinfelsen wurde durch die stete Arbeit von Urdonau und Altmühl herauspräpariert. Der Burgsteinfelsen ist zudem ein sehr gutes Beispiel für die harmonische Verbindung von Naturschutz und Freizeitnutzung. Seit vielen Jahren nutzen Sportkletterer das 45 Meter hohe Massiv, um ihren faszinierenden Sport auszuüben.
Sehenswertes: Historische Ringmauer, katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul

Wellheim
Der Markt Wellheim ist staatlich anerkannter Erholungsort mit den Gemeinden Konstein, Biesenhard, Hard, Gammersfeld und Aicha und liegt zwischen Altmühl und Donau. Die Umgebung ist ein landschaftlich und geologisch interessantes Trockental der ehemaligen Urdonau und die Landschaftsformen wechseln vom Moor bis zu bizarren Kletterfelsen sowie unter Landschaftsschutz gestellte Wacholderhänge.
Museum: Urdonautalmuseum Wellheim,
Sehenswertes: Wallfahrtskirche "Maria im Spindeltal", Burgruine, Friedhof, Kreuzkapelle

Rennertshofen
An einer altbesiedelten Flur gelegen geht Rennertshofen auf eine alemannische oder bajuwarische Gründung aus dem 7. Jahrhundert zurück. Das Marktstraßen-Ensemble bezaubert durch eine barocke Pfarrkirche und ein Renaissance-Rathaus aus der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts sowie durch die noch erhaltenen Tortürme.
Sehenswertes: Burgruine, Pfarrkirche "St. Johannes der Täufer", "Mauerner Höhlen", Aussichtspunkt Antoniberg

Neuburg a. d. Donau
Besuchen Sie Neuburg mit seinem Schloss. Die ursprüngliche Burganlage wurde im Frühmittelalter von den Agilofingern erbaut und ab 1527 zu einem Renaissance-Schloss umgestaltet und erweitert. Heute beherbergt das Schloss einige Museen, wie z. B. die Staatsgalerie Flämische Barockmalerei Neuburg, die zum Besichtigen und Verweilen einlädt.
Museum: Museum im Schloss, Bayerische Staatsgalerie Flämische Barockmalerei im Schloss Neuburg
Sehenswertes: Biohistoricum, Klosterkirche Heilig Kreuz

Nassenfels
Der Marktflecken hat eher dörflichen Charakter, besitzt jedoch mit der Ruine der gotischen Wasserburg ein eindrucksvolles Wahrzeichen. Auch die barocke Pfarrkirche St. Nikolaus ist aufgrund ihrer reichhaltigen Ausstattung und ihrer Deckengemälde bemerkenswert.
Sehenswertes: Heimatsammlung

Ingolstadt
Ingolstadt - mitten in Bayern gelegen - ist eine Stadt mit vielen Facetten. Geschichte, Tradition und modernes städtisches Flair fügen sich hier wunderbar zusammen.
Sehenswertes: Alte Anatomie, Altes Rathaus, Asamkirche Maria Victoria, Audi Forum Ingolstadt, Franziskanerkirche, St.-Matthäus-Kirche, Glacis und Klenzepark, Herzogskasten, Ickstatthaus, Kreuztor, St.-Moritz-Kirche und Pfeifturm, Neues Schloss

Kösching
Der Markt Kösching, rund acht Kilometer nordöstlich von Ingolstadt, war zur Römerzeit ein wichtiger Straßenknotenpunkt. Im Zentrum des heutigen Marktes lag das römische Kastell "Germanicum". Die sehenswerte Pfarrkirche, ein beeindruckender Barockbau aus dem Jahr 1717/18, steht an der Stelle, wo sich einst das Prätorium das Kastells "Germanicum" befand.
Museum: Museum für Archäologie und Volkskunde
Sehenswertes: Wallfahrtskirche St. Salvator in Bettbrunn

Altmannstein
Ein herrliches Feriengebiet im Schnittpunkt dreier Kulturkreise. Der Rhythmus von Mischwäldern und Kornfeldern auf den Höhen des Jura, das tief eingeschnittene Schambachtal, in dem ein idyllisches Flüßchen sein klares Wasser der Altmühl zuführt, das beschauliche Bild weidender Schafe an typischen Wacholderhängen. Natur und Urlaub erleben, von der berühmten Bavaria-Buche hin zu den Spuren des Limes, die klingenden Hämmer der von Wasserkraft betriebenen Waffen-, Huf- und Hammerschmiede, eine Vielzahl von barocken Kirchen, Burgen und Schlössern, auf den Spuren des Rokoko-Bildhauers Ignaz Günther.
Museum: Ignaz Günther-Museum, Marktmuseum
Sehenswertes: Bavaria-Buche, Burg Altmannstein, Heilig-Kreuz-Kirche, HopfenErlebnisHof, Tausendjährige Eiche in Ottersdorf, Waffen- und Hammerschmiede

Riedenburg
Der staatlich anerkannte Luftkurort mit seinen Burgen fasziniert durch seine beeindruckende Landschaftskulisse. Das Kristallmuseum beherbergt die weltgrößte Bergkristallgruppe Außerdem sind die Falknerei auf der Rosenburg, das Schloss Prunn und das Hofmarkmuseum auf Schloss Eggersberg einen Besuch wert. Einen Abstecher lohnt das Bauernhofmuseum in Echendorf. Ein Erlebnis sind die Schleusenfahrten mit Ausflugsschiffen auf dem Main-Donau-Kanal.
Museen: Bauernhof-Museum, Hofmarkmuseum Schloss Eggersberg, Klingendes Museum, Kristallmuseum Riedenburg, Meeresmuseum Ozeania
Sehenswertes: Jagdfalkenhof Rosenburg, Schloss Prunn


Fahrradfreundliche Gastbetriebe am Altmühltalradweg erwarten Sie!

Informationen über freie Zimmer sowie weitere Auskünfte und Prospektmaterial erhalten Sie im Informationszentrum Naturpark Altmühltal

Karte von Drei-Täler-Weg