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Juradistl-Tour  ( 150 km )

Bild von Juradistl-Tour

Mit dem Rad durch den Oberpfälzer Jura.

"Knoten lösen und Bänder der Zusammenarbeit knüpfen" unter diesem Moto eröffnete die Juradistl-Tour.

Die 150 km lange Radrundtour durch vier Landkreise bildet mit sieben interaktiven Naturerlebnisstationen das Herzstück im größten Naturschutzprojekt der Oberpfalz, dem Netzwerkprojekt Oberpfälzer Jura, Mensch-Umwelt-Kultur, kurz "nepo·muk".

In Fünf Etappen zwischen 23 und 46 Kilometer lassen sich auf Kinder geeigneten, fast durchgehend beschilderten Routen die Naturschönheiten des Oberpfälzer Jura kennen und schützen lernen.

Besonderheiten erlebt der Radlfreund einfach nebenbei, ohne dabei die Lebensräume der geschützten Arten zu bedrohen. Dazu gehören die heimische Fledermaus "Große Hufeisennase", die Vogelart "Neunnöter" und der herrlich farbige Schmetterling "Ameisenbläuling".

Die Tour und das Naturschutzprojekt "nepo·muk" wird von den vier Landschaftspflegeverbänden Amberg-Sulzbach, Neumarkt i.d.OPf., Regensburg und Schwandorf getragen.

· Die Juradistl-Tour ist im Rahmen des Naturschutzprojektes nepo·muk entstanden. Neben der Sicherung und Verbesserung des Trockenbiotopverbundes, der Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe z.B. durch die Vermarktung von Lammfleisch, der Qualifizierung und Umweltbildung ist auch die Lenkung von Besuchern ein wichtiges Arbeitsfeld von nepo·muk.

· Zentrales Element im Biotopverbund des Oberpfälzer Jura ist neben den verschiedenen Flusstälern der Truppenübungsplatz Hohenfels. Neben der militärischen Bedeutung kommt diesem rund 16.000 ha großen Gebiet auch die eines einmaligen Rückzugsraumes und Lieferbiotops für seltene Arten wie der Großen Hufeisennase (einer seltenen Fledermausart) oder dem Neuntöter (Vogelart) zu.

· Die Projektverantwortlichen haben sich Gedanken gemacht, wie man Einheimische und Besucher mit den Naturschönheiten des Oberpfälzer Jura bekannt machen kann, ohne dabei die oft wertvollen Lebens- und Rückzugsräume unserer Tier- und Pflanzenwelt zu beeinträchtigen oder gar zu schädigen.

· Ergebnis dieser Überlegungen ist die so genannte Juradistl-Tour - nach dem Juradistl-Lamm und den Juradistl-WegWeisern (Natur-, Landschafts- und Kulturführer) mittlerweile das dritte "überregionale Kind", das unter dem Dach der Marke Juradistl firmiert.

· Mit der Juradistl-Tour kann der Besucher das Gebiet des Truppenübungsplatzes umrunden und in insgesamt fünf Etappen bequem Kleinode der Natur in den Tälern von Vils, Lauterach, Schwarzer Laber, Naab oder Forellenbach kennenlernen.

· Eng mit der Juradistl-Tour verknüpft sind sieben über die vier nepo·muk-Projektlandkreise verteilte Naturerlebnisstationen. Diese Stationen laden zum Innehalten ein und vermitteln den Besuchern sieben gezielt ausgewählte Themen. Dabei geht es z.B. um Flüsse als Ausbreitungsachse (Bsp. Naturerlebnisstation in Pielenhofen, Lkr. Regensburg), das Miteinander von Kletterern und Felsbewohnern (Bsp. Uhu in Kastl, Lkr. Amberg-Sulzbach) oder die Rolle der Naab bei der Landschaftsentstehung (Bsp. Naabtal-Wasserlandschaft in Burglengenfeld, Lkr. Schwandorf).

· Zubringer führen den Radler von den Städten Amberg, Neumarkt i.d.OPf., Schwandorf, Parsberg, Maxhütte-Haidhof und Regensburg ins Projektgebiet.

· Dabei wurde das bestehende, bereits gut ausgebaute Netz an Fahrradwegen genutzt. Lust auf die Juradistl-Tour macht ein begleitend erstellter Flyer, der hoffentlich demnächst auch als Planungsgrundlage für den ein oder anderen Fahrrad-Ausflug des ein oder anderen Gastes dienen wird.

· Beispielhaft für die sieben Erlebnisstationen steht am Tag der Eröffnung der Markt Hohenfels mit seinen "Felsen im Fokus" im Blickfeld. Mit dieser Station, die aus insgesamt sechs Steinstelen besteht, die an unterschiedlichen Orten im Ortsbereich stehen, möchte nepo·muk auf die zahlreichen Felsbiotope hinweisen, die sich wie ein grünes Band durch den Siedlungsbereich ziehen. Sie sind wichtiger Lebensraum für Arten wie z.B. den Segelfalter.

Karte von Juradistl-Tour