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Erlebnisweg Rheinschiene  ( 322 km )

Bild von Erlebnisweg Rheinschiene

Radeln zwischen Köln, Bonn, Düsseldorf und Duisburg

Die "Verkehrskonferenz Rheinschiene" hat im Januar 1996 die Entwicklung eines gemeinsamen Tourismusprojektes beschlossen: entlang beider Rheinufer zwischen den Städten Bonn und Duisburg gibt es jetzt den Erlebnisweg Rheinschiene, auf dem die Vielfalt der Region mit dem Fahrrad erkundet werden kann.

Der Erlebnisweg Rheinschiene verläuft auf flachen, verkehrsarmen Strecken zwischen Bonn und Duisburg beiderseits des Rheins. Bei 130 Flusskilometern beläuft sich die Gesamtlänge des Erlebniswegs auf 322 km. Entlang des Weges weisen den Radfahrern Schilder mit dem Routenlogo den Weg. Sie geben auch die Richtung zur nächsten Fähre oder Brücke an, so dass die Radroute individuell gestaltet werden kann. Einsteigen kann man an jedem Punkt der Strecke, ganz gleich, ob man rheinauf- oder rheinabwärts, rechts- oder linksrheinisch fahren will. Auf besondere Themen und Sehenswürdigkeiten wird durch die entlang des Erlebniswegs Rheinschiene stehenden Informationstafeln aufmerksam gemacht, die ebenfalls den Flusskilometer angeben, an dem man sich gerade befindet.

Infos unter: http://www.stadt-koeln.de/sport/freizeit/rad/touren/artikel/00416/index.html

Radeln auf der Rheinschiene:
Von Bonn ins romantische Siebengebirge

Bonn ist das Tor zum romantischen Rhein. Hier beginnt, flussaufwärts betrachtet, mit dem Siebengebirge einer der malerischsten Abschnitte des großen Stromes, der schon vor 200 Jahren prominente Reisende, Dichter und Maler zu begeistern vermochte. Damals zeigten sich die empfindsamen Reisenden entzückt von den sanften Kuppen der erloschenen Vulkane, von den mittelalterlichen Ruinen auf Ölberg und Drachenfels. Diese Symbole der Vergänglichkeit, umrankt von Sagen aus alter Zeit, werden immer noch viel besucht. In diesem Jahr, in dem des 200 Jahre bestehenden Tourismus an den romantischen Rhein mit vielen Veranstaltungen gedacht wird, lohnt sich der Ausflug besonders. In einer Broschüre mit dem Titel "Rheinreise 2002" sind Ausstellungen zu verschiedenen Facetten der Rheinromantik, kulturelle Veranstaltungen, Konzerte und touristische Rahmenprogramme zu finden (Programmübersicht erhältlich bei den Touristinformationen vor Ort oder im Internet unter www.rheinreise2002.de). Etwas besonderes sind beispielsweise die Ausstellung in Schloss Drachenburg (auf halber Höhe zum Drachenfels) oder die Schumann-Konzerte auf der Klosterinsel Nonnenwerth (am 9. und 23. Juni im Kapitelsaal, Auskunft Tel. 0228/772094).

Natur und Kultur aufs Schönste zu verbinden, macht der "Erlebnisweg Rheinschiene" für Radler, aber auch für Wanderer möglich. Die Routen sind gut beschildert, vielerorts mit Thementafeln bestückt, die Wissenswertes zu den Sehenswürdigkeiten am Wegesrand und zu allgemeinen Fragen rund um den Rhein vermitteln. Allein im Stadtgebiet Bonn gibt es 29 Kilometer Rheinpromenade auf beiden Seiten, die linksrheinische bietet eine herrliche Sicht auf das Siebengebirge, in dem übrigens Deutschlands ältestes Naturschutzgebiet zu finden ist. Am besten beginnt man den Ausflug im Stadtkern von Bonn, mit Beethovens Geburtshaus, Münsterbasilika und romanischem Kreuzgang, barockem Rathaus am dreieckigen Marktplatz, Kurfürstlichem Schloss (heute Universität). Vom Alten Zoll führt die Route am Rhein vorbei am biedermeierlichen Ernst Moritz Arndt-Haus und den Relikten aus der Bonner Republik, die vom ehemaligen Abgeordnetenhaus Langer Eugen und dem im Bau befindlichen Posttower mit seinen spiegelnden Fassaden überragt werden. Durch die grüne Rheinaue, dann wieder vorbei an prachtvollen Villen, Parks und historischen Weinhäusern, traditionsreichen Hotels und Biergärten im Schatten von Platanen und Kastanien geht es nach Mehlem.

Hier wartet die Fähre nach Königswinter, dem beliebten Ausflugsort am Fuße des Drachenfels mit seinen zahlreichen Weinlokalen. Mit Deutschlands ältester Zahnradbahn geht es hinauf, und bei schönem Wetter kann man von der Ruine der alten Trutzburg aus nicht nur die bezaubernde Siebengebirgslandschaft, sondern sogar die Türme des Kölner Doms erblicken. Danach kann man am rechten Ufer den Weg zurücknehmen, vielleicht zuvor noch auf dem Ölberg die Chorruine von Kloster Heisterbach besichtigen oder sich am Südwesthang der Dollendorfer-Hardt auf dem Weinlehrpfad bilden. In den beschaulichen Winzerorten Nieder- und Oberdollendorf lässt sich danach der Wein verkosten. Von Beuel aus erreicht man über die Kennedybrücke wieder das Zentrum von Bonn.

Wer nicht nur einen Ausflugstag, sondern ein Wochenende in der Bonn-Region verbringen möchte, kann ein spezielles Angebot für Radwanderer buchen. Es beinhaltet eine Übernachtung mit Frühstück, Unterstellmöglichkeit fürs Rad, einen Energie-Drink zur Begrüßung und eine Schifffahrt auf dem Rhein von Bonn nach Linz (einfache Fahrt mit Fahrradmitnahme) zum Preis ab 53 Euro (pro Person im Doppelzimmer). Anfragen und Buchungen nimmt die Tourismus & Congress GmbH Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler entgegen.


Von Mainz bis Köln 194 km

Hinter Mainz passiert die Strecke die letzte Rheinbrücke bis Koblenz und führt zunächst durch die fruchtbare Landschaft des Rheingaus. Die sonnenverwöhnten Südhänge des Taunus lassen berühmte Weinorte wie Oestrich, Eltville, Geisenheim, Rüdesheim oder Assmannshausen noch schöner erscheinen.

Ab Bingen windet sich der Rhein nordwärts und bahnt sich zwischen Hunsrück und Taunus seinen Weg durch das Flußtal.

Als Schauplatz vieler Mythen wurde das enge burgenreiche Tal von der Romantik des 19. Jahrhundert entdeckt und gilt mit der Lorley und dem Drachenfels als klassische Reiselandschaft.
Vorbei am Binger Loch mit dem Mäuseturm, der Rheinpfalz bei Kaub, führt die Fahrradroute den Rhein abwärts entlang den Städten Bingen, Oberwesel, Bacharach, Boppard, Koblenz, Bonn bis nach Köln als Endstation.

Verirren kann man sich kaum, daher sind sie auf genaue Schilderungen selten angewiesen.

Sehenswert die vielen Burgen, die zur Besichtigung oder Einkehr einladen.

In Koblenz erleben Sie den Zusammenfluß von Rhein und Mosel, überragt von von der bronzenen Reiterfigur Kaiser Wilhelms I. und rechtsrheinisch von der Festung Ehrenbreitstein.

Hinter Koblenz führt sie die Strecke vorbei an Andernach, den Thermalbädern Bad Breisig und Bad Hönningen, Linz am Rhein, Remagen, Königswinter mit Drachenfels bis Bonn.

Ab Bonn muß man der Rheinromantik Lebewohl sagen, denn nun beginnt eine industriell geprägte Region.

Aber schon bald führt die Route zum nächsten Höhepunkt: nach Köln.

Köln ist nicht nur die größte, sondern auch die schönste Stadt am Rheinestrom.

Karte von Erlebnisweg Rheinschiene