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Via Raetica-Radweg  ( 170 km )

Bild von Via Raetica-Radweg
Foto: Zentrale Touristinformation Naturpark Altmühltal

Die Via Raetica führt durch das dichte Netz 2000 Jahre alter römischer Verkehrswege und ihrer Zeitzeugen. Wo einst römische Legionäre wanderten, können Radwanderer heute römische Geschichte "erfahren". Auf gut beschilderten Radwegen erschließt sie Spuren der Geschichte in der Vielfältigkeit der reizvollen Landschaft, vom wildromantischen Altmühltal mit seinen imposanten Jurafelsen und malerischen Wacholderhängen bis zu den Donauauen entlang der langsam dahinströmende Donau.
Beschauliche Dörfer und interessante Städte sowie zahlreiche Burgen, Schlösser und Museen laden zum Verweilen ein.

Radfahrer im Naturpark Altmühltal können zwischen Donauwörth und Kelheim den Spuren der einstigen Römerstraße auf zwei verschiedenen Routen folgen: der Nordroute über Kipfenberg und Altmannstein bzw. der etwas längeren Südroute über Neuburg und Vohburg. In Bad Gögging treffen beide Strecken wieder zusammen. Ab Kipfenberg bzw. Bad Gögging ist die Via Raetica identisch mit dem Limes-Radweg. Während sich die Nordroute vorwiegend durch das malerische Altmühltal und die Jura-Hochebene schlängelt, verläuft die Südroute auf dem bekannten Donau-Radweg.

Die Gesamtstreckenlänge beträgt 170 bzw. 155 km.

Kurzbeschreibung des Streckenverlaufs:
Donauwörth - Rain - Straß
Nordroute: Straß - Adelschlag - Pfünz - Denkendorf - Schamhaupten - Bad Gögging
Südroute: Straß - Neuburg an der Donau - Weichering - Ingolstadt
Möglichkeit 1: Haunwöhr - Oberstimm - Manching - Großmehring
Möglichkeit 2: Irsching - Pförring - Bad Gögging - Weltenburg - Kelheim - Bad Abbach - Pentling - Regensburg

Entfernungen
Donauwörth - Rain (22 km)
Rain - Straß (15 km)
Nordroute:
Straß - Adelschlag (27 km)
Adelschlag - Pfünz (8 km)
Pfünz - Arnsberg (15 km)
Arnsberg - Denkendorf (16 km)
Denkendorf - Hagenhill (22 km)
Hagenhill - Bad Gögging (12 km)
Südroute:
Straß - Neuburg an der Donau (10 km)
Neuburg an der Donau - Weichering (15 km)
Weichering - Ingolstadt (15 km)
Möglichkeit 1: Haunwöhr - Großmehring (19 km)
Möglichkeit 2: Ingolstadt - Irsching (11 km)
Irsching - Pförring (13 km)
Pförring - Weltenburg (21 km)
Weltenburg - Untersaal (13 km)
Untersaal - Pentling (23 km)
Pentling - Regensburg (10 km)

Fahrradverleih
Altmannstein
Kaufhaus Körndl, Riedenburger Str. 7, Tel.: 0 94 46/22 72
Denkendorf
Fa. Alois Paulus, Hauptstr. 21, Tel.: 0 84 66/4 58
Donauwörth
Motorrad "Sellmair", Dillinger Str. 53, Tel.: 09 06/59 01
Fahrrad "Brachem", Kapellstr. 25, Tel.: 09 06/80 77
Radvermietung Birgitt Körndl, Tel.: 0 94 46/22 72
Kelheim
Radvermietung in Kelheim, Tel.: 0 94 41/50 48 50
Neuburg
Fa. Behr, Münchner Str. 328, Tel.: 0 84 31/4 48 89
Rad + TAT, Elisenplatz 16, Tel.: 0 84 31/4 24
Walting
Zweirad-Service Schermer, Altmühlstr. 5, 85137 Pfalzpaint, Tel. 0 84 26 / 98 58 92

Bahnstationen
Donauwörth, Neuburg, Adelschlag, Neustadt an der Donau, Ingolstadt, Eichstätt, Saal an der Donau, Regensburg

Sehenswertes am Via-Raetica-Radweg:

Donauwörth
Über 1000 Jahre Vergangenheit erwartet den Besucher in der ehemaligen Freien Reichsstadt Donauwörth. Eine Fülle an Sehenswürdigkeiten prägt das Stadtbild, unter anderem an Mangoldfelsen, Tore der Stadtbefestigung und die Reichsstraße - einst Teil des römischen Straßennetzes - mit Rathaus, Tanzhaus, Liebfrauenmünster, Fuggerhaus und Reichsstadtbrunnen. Aufgrund ihrer zentralen Lage ist die bayrisch-schwäbische Donaustadt beliebtes Domizil und idealer Ausgangspunkt für Radl-Fans und Wanderfreunde. Die bekannten Fern-Radwanderwege der "Deutschen Donau" und der "Romantischen Straße" treffen hier aufeinander.
Museen: Heimatmuseum, Käthe-Kruse-Puppen-Museum
Sehenswertes: Reichsstraße, Mangoldfelsen, Insel Ried, Donauspitz, Deutschordenshaus, Stadttore, mittelalterliche Stadtmauerreste, Invalidenkaserne, Kalvarienberg, gotisches Liebfrauenmünster, Barocke Kloster- und Wallfahrtskirche Heilig Kreuz

Rennertshofen
An einer altbesiedelten Flur gelegen geht Rennertshofen auf eine alamannische oder bajuwarische Gründung aus dem 7. Jahrhundert zurück. Das Marktstraßen-Ensemble bezaubert durch eine barocke Pfarrkirche und ein Renaissance-Rathaus aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts sowie durch die noch erhaltenen Tortürme.
Sehenswertes: Burgruine, Pfarrkirche "St. Johannes der Täufer", "Mauerner Höhlen", Aussichtspunkt Antoniberg

Egweil
Egweil, eine alamannische Gründung, wurde urkundlich erstmals im Jahre 863 erwähnt. 1073 weihte Bischof Gundekar II eine Kirche ein. Im Dreißigjährigen Krieg 1634 wurde das Dorf stark zerstört. Das Wappen und der Gemeindename verweisen auf das Ortsadelsgeschlecht der von 1068 bis 1297 nachweisbaren Herren von Egweil, die eine Egge im Siegel führten.

Nassenfels
Der Marktflecken hat eher dörflichen Charakter, besitzt jedoch mit der Ruine der gotischen Wasserburg ein eindrucksvolles Wahrzeichen. Auch die barocke Pfarrkirche St. Nikolaus ist aufgrund ihrer reichhaltigen Ausstattung und ihrer Deckengemälde bemerkenswert.
Zu Zeiten der Römer gab es ein Kastell in Nassenfels, nach der Auflösung des Kastells entwickelte sich aus dem Lagerdorf eine Zivilsiedlung. Die günstige Lage an der Kreuzung wichtiger Verkehrswege ermöglichte regen Handel und Wohlstand. Beamte, Kaufleute und Handwerker aus vielen Teilen des Römischen Reiches und Einheimische lebten in der bürgerlichen "Kleinstadt" mit dem römischen Namen Vicus Scuttarensium. Funde aus Nassenfels sind im Museum für Ur- und Frühgeschichte in Eichstätt und im Stadtmuseum von Ingolstadt zu sehen.
Sehenswertes: Heimatsammlung

Möckenlohe
Auf dem Gebiet des zu der Gemeinde Adelschlag gehörenden Ortsteils Möckenlohe befindet sich eine der zahlreichen Wehrkirchen der Region. Die Schießscharte an der Friedhofsmauer zeugt von dieser Doppelfunktion der Kirche. Das Turmuntergeschoß ist aus dem 13. Jahrhundert, das Langhaus aus dem 17. Jahrhundert. Die Überlieferung besagt, dass an dieser Stelle ein römischer Tempel gestanden haben soll, der später zur Vorkirche umgebaut wurde. Im Inneren der Kirche sind eine Madonna aus dem 14. Jahrhundert sowie ein frühgotischer Taufstein zu sehen. In Möckenlohe wurde durch die Initiative eines Landwirtes eine römische Villa rekonstruiert, die nun besichtigt werden kann. Hier wird ein anschaulicher Einblick in das römische Landleben gegeben, ein kleiner Zoo ist der Villa angegliedert.

Walting und Pfünz
Eingebettet zwischen den idyllischen Hügeln des Altmühltals reihen sich, nahe dem geographischen Mittelpunkt Bayerns, die kleinen Dörfer der Gemeinde Walting aneinander. Besonders für historisch Interessierte hat die Gegend Einiges zu bieten. Hoch über dem Altmühltal, in strategisch günstiger Lage, bauten die Römer das Kastell Pfünz. An alter Stelle wurden originalgetreu die Toranlage und Teile der Nordmauer rekonstruiert. Auch der "Römerlehrpfad Pfünz", der am Römerkastell auf dem Kirchberg startet, bietet interessante Einblicke.
Sehenswertes: Römerkastell Vetoniana, Wasserburg Rieshofen

Gungolding
Die Burg Neuenstein wurde vom Herzog von Ingolstadt Ende des 14. Jahrhunderts errichtet. Da es sich damals um einen Schwarzbau auf Eichstätter Gebiet handelte, vereinnahmte der Bischof die Burg und ließ sie verfallen.
Die markanten Wacholderheiden prägen das Landschaftsbild. Bereits im Mittelalter aufgrund von Rodung und Viehwirtschaft entstanden, bedürfen sie zu ihrer Erhaltung der ständigen kontrollierten Beweidung, vorwiegend durch Schafherden.

Böhming
Die Kirche in Böhming steht auf dem Grund eines kleineren römischen Kastells (ca. 0,7 ha). Es ist nur etwa 800 m vom nördlich auf der Jurahöhe liegenden Limes entfernt. Die Bauinschrift, die vor dem südwestlichen Tor gefunden wurde, besagt, dass das Kastell 181 n. Chr. von Spezialisten der dritten italischen Legion und mit Hilfe der Kohorte aus Pfünz fertig gestellt wurde.

Kipfenberg
Der staatlich anerkannte Erholungsort Kipfenberg mit seinen 16 Ortsteilen, unter Ihnen Arnsberg und Böhming, liegt am geographischen Mittelpunkt Bayerns in zentraler Lage des Naturparks Altmühltal, eingebettet in einen 6 km breiten Mischwaldgürtel. Funde aus der Mittelsteinzeit, der Urnenfelderzeit und der Hallstattzeit beweisen, dass Kipfenberg auf uraltem Siedlungsboden liegt. Einen gravierenden Einschnitt in die Geschichte stellt die römische Besatzungszeit dar. Der Limes überquert hier die Altmühl. Machen Sie einen Abstecher in den Wald in Richtung Altmühltal-Panoramaweg. Hier finden Sie ein gut erhaltenes Limesstück sowie eine Turmrekonstruktion. Funde aus dieser Zeit und ausführliche Informationen erhalten Sie im Römer und Bajuwaren Museum mit dem Infopoint-Limes auf der Burg Kipfenberg.
Museum: Fastnachtmuseum, Römer und Bajuwarenmuseum
Sehenswertes: Limeskastell in Böhming, Burg Kipfenberg, Schloss Arnsberg, Burgruine, Wallfahrtskirche Heilig Kreuz

Denkendorf
Die Gemeinde Denkendorf mit ihren Ortsteilen Altenberg, Bitz, Dörndorf, Gelbelsee, Schönbrunn und Zandt liegt unmittelbar an der deutschen Limesstraße. Urkundlich erwähnt wurde Denkendorf erstmals im Jahre 1057 und Zandt im Jahre 1245. Gelbelsee ist ein uraltes Siedlungsgebiet; dies beweisen Gräber aus der Hallstattzeit (1200-500 v. Chr.). Im 3. Jahrhundert erbauten die Römer hier den Limes, der heute durch die Gemarkungen Denkendorf, Gelbelsee und Zandt verläuft.
Sehenswertes: Denkmal "Russenmädchen und Bayernbub", "Römersäule" im Gewerbegebiet, "Strauß und Gorbatschow" beim Rathaus

Altmannstein
Ein herrliches Feriengebiet im Schnittpunkt dreier Kulturkreise. Der Rhythmus von Mischwäldern und Kornfeldern auf den Höhen des Jura, das tief eingeschnittene Schambachtal, in dem ein idyllisches Flüsschen sein klares Wasser der Altmühl zuführt, das beschauliche Bild weidender Schafe an typischen Wacholderhängen. Natur und Urlaub erleben, von der berühmten Bavaria-Buche hin zu den Spuren des Limes, die klingenden Hämmer der von Wasserkraft betriebenen Waffen-, Huf- und Hammerschmiede, eine Vielzahl von barocken Kirchen, Burgen und Schlössern, auf den Spuren des Rokoko-Bildhauers Ignaz Günther.
Museum: Ignaz Günther-Museum, Marktmuseum
Sehenswertes: Bavaria-Buche, Burg Altmannstein, Heilig-Kreuz-Kirche, HopfenErlebnisHof, Tausendjährige Eiche in Ottersdorf, Waffen- und Hammerschmiede

Bad Gögging
Der Rheuma-Kurort Bad Gögging im Gemeindegebiet von Neustadt an der Donau liegt nur 1,5 km nordöstlich von Neustadt, direkt am Rande der Donau-Auen. In unmittelbarer Nähe bei Eining stehen die Ruinen der römischen Grenzfestung Abusina, die vor ca. 2000 Jahren eine Donau-Garnison beherbergte. Bereits unter Kaiser Trajan wurden 80 n. Chr. die Badeanlagen an den Schwefelquellen erbaut, die den Ort zu einem der größten Staatsbäder nördlich der Alpen machten. Relikte dieser römischen Badeanlage sind im Römischen Museum zu besichtigen. Die neuzeitliche Bädergeschichte von Bad Gögging beginnt teils noch unter den letzten bayerischen Königen mit den Kurhäusern "Römerbad" und "Trajansbad", die Bad Gögging auf dem Kursektor im Jahre 1919 die offizielle Anerkennung als Badeort sicherten.
Museum: Römisches Museum für Kur- und Badewesen
Sehenswertes: Kastell Abusina

Neustadt an der Donau
Neustadt an der Donau besitzt das älteste Stadtrecht in Bayern. Es wurde ihr 1273 vom bayerischen Herzog Ludwig dem Strengen verliehen. Alte Bürgerhäuser, Wehrtürme und Teile der historischen Ringmauer aus dem 14. Jahrhundert verleihen der Stadt mit dem schönen gotischen Rathaus ein mittelalterliches Flair.
Sehenswertes: Römerkastell Abusina

Neuburg an der Donau
Neuburg an der Donau liegt landschaftlich reizvoll im Donautal, der Grenze zwischen der Fränkischen Alb im Norden sowie Donaumoos und Hügelland im Süden. Schon von weitem ist die Obere Stadt mit dem imposanten Schloss, das hoch auf einem Jurafelsen über dem Donausüdufer liegt, zu sehen. Mit der Gründung der "Jungen Pfalz" 1505 begann die Blütezeit der Residenzstadt Neuburg an der Donau. Die architektonischen Zeugen dieses Zeitabschnitts finden sich in den Renaissance- und Barockbauten der Altstadt. Bedeutende Bauten sind das Schloss und der lindgesäumte Karlsplatz mit Rathaus, Hofkirche und Provinzialbibliothek. Auch das im Osten von Neuburg gelegenen Jagdschloss Grünau zeugt von der Hochzeit Neuburgs in der Renaissance.
Museum: Museum in Schloss, Bayerische Staatsgalerie Flämische Barockmalerei
Sehenswertes: Biohistoricum, Klosterkirche Heilig Kreuz

Ingolstadt
Ingolstadt an der Donau zählt zu den grünsten Städten Bayerns. Die jüngste Großstadt im Freistaat ist von Auwald umgeben, der als Naherholungsgebiet für Sport oder zum Spazierengehen genutzt wird. Die historische Altstadt, die im Jahr 806 zum ersten Mal urkundlich erwähnt worden ist, beeindruckt mit ihren alten Giebelhäusern und den größtenteils sehr gut erhaltenen Befestigungswerken von Stadtmauern und Schutzwällen aus vier Epochen. Besonders markant sind die Kennzeichen der mittelalterlichen Stadt, die Gräben, Türme und Mauern, die im Osten der Stadt nördlich des neuen Schlosses durch den Einbau von Wohnungen architektonisch ansprechend genutzt werden.
Museum: Stadtmuseum mit Römerabteilung, Lechner Museum, Spielzeugmuseum, Deutsches Medizinhistorisches Museum in der alten Anatomie, Museum Mobile, Museum für Konkrete Kunst, Europäisches Donaumuseum
Sehenswertes: Franziskanerkirche, St. Matthäuskirche, Ickstatthaus, Kreuztor, Neues Schloss, Münster, St. Moritzkirche und Pfeifturm

Großmehring
Die Gegend von Großmehring ist seit Jahrtausenden bewohnt. Die ältesten Funde stammen aus der Münchshöfener Zeit, 4200 Jahre v. Chr.; Kelten, Römer und Germanen hielten sich hier auf. Die Gründung von Großmehring erfolgte wahrscheinlich durch die Bajuwaren um 550 n. Chr., die erstmalige urkundliche Erwähnung datiert vom Jahr 1007.
Sehenswert sind eine Reihe von Kirchen, die Mariensäule, das Rathaus mit Nibelungenbrunnen, die Donaubrücke mit Nibelungendenkmal und das Naturdenkmal Demlinger Steinbruch.

Pförring
Der Ort Pförring, in den Donauauen gelegene, grüßt den Fremden schon von weitem mit den beiden Türmen der Pfarrkirche, dem Wahrzeichen von Pförring. Pförring blickt wie fast alle Orte an der Route, auf eine lange geschichtliche Entwicklung zurück, die bis in die Römerzeit reicht. Etwa 1 km nördlich des Marktes liegt die "Biburg", die sich deutlich im Gelände zeigt. Die "Biburg" ist der Rest des ehemaligen römischen Kastells "Celeusum".
Museum: Heimatmuseum Kleinhäuslerfamilie im Marktturm, Pfarrkirche

Weltenburg
Ein besonderes Erlebnis ist ein Besuch des Klosters Weltenburg, des ältesten Klosters Bayerns, mit anschließender Brauereibesichtigung und Bierprobe im schattigen Biergarten der ältesten Klosterbrauerei der Welt. Von hier aus starten kleiner Ausflugsboote durch den Donaudurchbruch und entlang der bizarren Jurafelsformationen.
Im Gebiet um das Kloster Weltenburg wurden vielfältige römische Spuren ergraben. Zahlreiche Kleinfunde belegen eine spätrömische Höhensiedlung auf dem Weltenburger Frauenberg und ein frühkaiserzeitliches Kleinkastell auf der südlichen Höhe über dem Ost-West-verlaufenden Taleinschnitt, der den Frauenberg vom übrigen Juramassiv abtrennt. Es diente der Kontrolle der Donautalstraße.

Kelheim
Kelheim, die alte Herzogstraße im Herzen Bayerns, wurde erstmals 866 urkundlich erwähnt. Ab 1180 war sie erste Residenz der Wittelsbacher Bayernherzöge. Von der Festung des 13. Jahrhunderts sind stattliche Teile noch erhalten. Aber auch Attraktionen neueren Datums kann Kelheim bieten. Aus der Ferne grüßt das Wahrzeichen, die Befreiungshalle auf dem Michelsberg. Gestiftet hat sie Bayernkönig Ludwig I.
Von großem landschaftlichen Reiz ist die Lage des Städtchens. In einem weiten Talkessel, den Trockenhänge und dicht bewaldete Anhöhen des Jura flankieren, mündet die Altmühl bzw. jetzt der Main-Donau-Kanal in die Donau. Von hier aus starten Ausflugsschiffe zu den beliebten Fahrten durch den romantischen Donaudurchbruch, ein einzigartiges Schauspiel von Wasser, Fels und Wald. Viele Rad- und Wanderwege sowie Lehrpfade erschließen die reizvolle Umgebung.
Museen: Archäologisches Museum, Orgelmuseum
Sehenswertes: Sehenswerte Altstadt, Befreiungshalle Kelheim

Regensburg
"Das mittelalterliche Wunder Deutschlands" - wie man die original erhaltene einstige bayerische Hauptstadt nennt - bietet für jeden Geschmack das Richtige: eine zwei Jahrtausende alte Stadt mit engen Gassen und einladenden Plätzen, jeden Sonntag um 9 Uhr im Dom St. Peter die weltberühmten Regensburger Domspatzen, Gastlichkeit, moderne Boutiquen und Geschäfte. Schon Goethe sagte: "Regensburg liegt gar schön!"
Als einzige deutsche Metropole des Mittelalters blieb die freie Reichsstadt von Kriegszerstörungen weitgehend verschont. Über 1400 hervorragend erhaltene historische Gebäude und Bauwerke laden zum Erkunden ein, sei es die weltberühmte Steinerne Brücke, das beeindruckende Gewölbe des Domes St. Peter oder eines der zahlreichen Museen, wie das Naturkundemuseum, das Kepler-Gedächtnishaus, das Reichtagsmuseum, Stadtmuseum und das Domschatzmuseum. Die Möglichkeiten für den Gast in Regensburg sind schier unerschöpflich.


Fahrradfreundliche Gastbetriebe am Altmühltal erwarten Sie!

Informationen über freie Zimmer sowie weitere Auskünfte und Prospektmaterial erhalten Sie im Informationszentrum Naturpark Altmühltal

Karte von Via Raetica-Radweg