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Spree-Radweg  ( 245 km )

Bild von Spree-Radweg

Wer den Namen Spree hört, wird ihn wahrscheinlich zuerst mit Berlin oder dem Spreewald in Verbindung bringen. Der Fluss entspringt aber in der Oberlausitz und fließt seine ersten knapp 100 km in Sachsen, bevor er bei Zerre ins Brandenburgische übertritt. Und die haben es in sich: Wer landschaftliche Abwechslung erleben möchte, liegt mit dieser Route genau richtig. Ihr Anfangspunkt liegt ca. 25 km nördlich des Zittauer Gebirges, direkt an der höchstgelegenen der drei Spreequellen am Kottmar. Von hier aus führt der Weg zunächst durch einige der schönsten Orte des Oberlausitzer Berglandes mit ihren charakteristischen Umgebindehäusern bis nach Bautzen. Hier begegnen Sie so mancher bemerkenswerten Besonderheit: zahlreichen phantasievoll gestalteten Sonnenuhren in Taubenheim, dem alten "Reiterhaus" mit einem sehenswerten Heimatmuseum in Neusalza-Spremberg, einer reich ausgestatteten barocken Kirche in Schirgiswalde, in deren Gestaltung deutlich wird, dass der Ort noch fast 200 Jahre lang nach der Eingliederung der Oberlausitz in das Kurfürstentum Sachsen im Jahre 1635 eine böhmische Enklave war, und vielem mehr. Bautzen selbst beeindruckt durch seine zum großen Teil erhaltenen mittelalterlichen Befestigungsanlage mit Stadtmauern, Bastionen, Türmen und der imposanten Ortenburg. Die historische Innenstadt mit dem mächtigen spätgotischen Petridom, sorgfältig restaurierten Bügerhäusern und interessanten Museen lohnt einen längeren Aufenthalt. Danach geht es weiter durch flaches Land mit viel Wald und Wasser. Die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft. Zwischen Klix und Uhyst wird dabei ein Biosphärenreservat durchquert. Hier genießen seltene Tier- und Pflanzenarten besonderen Schutz, die sich im Umfeld der zahlreichen, jahrhundertealten und noch heute genutzten Fischteiche angesiedelt haben. Ein besonderes Erlebnis nicht nur für jene, die sich für Biologie und Ökologie interessieren, sonder für alle, die die Stille und Schönheit weitgehend unberührter Natur genießen möchten. Der Spree-Radfernwanderweg ist durchgehend ausgeschildert; das Symbol für die Route verweist mit stilisierter Spreequelle und Brandenburger Tor auf ihren Anfangs- und Endpunkt. Entsprechend dem Oberflächenprofil der Strecke werden an die Kondition des Radwanderers unterschiedliche Ansprüche gestellt. Im ersten Teil - ungefähr bis Bautzen - dominiert hügeliges Land; hier muss daher bisweilen deutlich kräftiger in die Pedalen getreten werden als auf dem weitgehend ebenen Gebiet im zweiten Teil, zwischen Bautzen und der brandenburgischen Grenze. Der Ausbau der Strecke kann vorwiegend als gut bezeichnet werden.

Karte von Spree-Radweg