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Route der Industriekultur  ( 700 km )

Bild von Route der Industriekultur

"Raderlebnis abseits ausgetretener Pfade"

Der Regionalverband Ruhr ist in diesem Jahr Partnerregion der größten Radreisemesse in Nordrhein-Westfalen am 20. März in Bonn. Die Region und seine industrielle geprägte Kulturlandschaft lässt sich am einfachsten über das Radtouristische Netz "Route Indust-riekultur per Rad" erleben, das auch in Bonn präsentiert wird. Ansprechpartner am Stand werden Ulrich Heckmann und Harald Spiering sein, die Radfahr-Experten im Regional-verband Ruhr (RVR). Die erste permanente Gästebefragung (PEG) des Tourismusver-bandes NRW belegt, dass das Ruhrgebiet bei der Frage nach Fahrradregionen in Nord-rhein-Westfalen ganz vorne genannt wird und bei Radreisenden auf ständig wachsendes Interesse stößt.
Fakten zum Radtouristischen Netz "Route Industriekultur per Rad"
- Industrielle Kulturlandschaft mit Relikten der Geschichte von Kohle und Stahl, Stadtlandschaften, Fluss- und Kanallandschaften, Emscher Landschaftspark

- Länge: ca. 700 Kilometer, Konzeption: Radtouristisches Netz mit den Hauptrouten: Emscher Park Radweg und Rundkurs Ruhrgebiet

- Routenbeschaffenheit: überwiegend ebenes Gelände, familientauglich, Mix aus Bahntrassenwegen, Forst- und Landwirtschaftswegen, Kanaluferwegen, Parkwegen, z.T. auch Stadtstraßen

- Wegweisung: Durchgängig ausgeschildert (Rundkurs Ruhrgebiet, Emscher Park Radweg). Im Rahmen der Neuausschilderung des Rad-verkehrsnetzes NRW wird das Radtouristische Netz bis Ende 2006 mit einer neuen Wegweisung und einheitlichen Lo-gos ausgestattet.
- Special Service: "RevierRad - Radvermietung mit System mit über 200 Rädern

- Kartenmaterial: "Route der Industriekultur per Rad", Herausgeber Kommunalverband Ruhrgebiet, Doppelband, ausführliche Infos, u.a. Entfernungsmatrix, Übernachtungshin-weise etc., Spiralo, 1: 50.000 (Ausschnitte 1:20.000), ISBN 3-932165-23-3, 15,20 Euro.

Auf den zwei Hauptrouten "Emscher Park Radweg" und "Rundkurs Ruhrgebiet" eröffnet sich dem Radtouristen eine der spektakulärsten Industrie-, Kultur- und Parklandschaften Europas. Hochöfen, Gasometer oder Fördertürme prägen das Gesicht des Ruhrgebiets. Sie sind wichtige Zeugen der 150-jährigen industriellen Vergangenheit des Reviers und gleichzeitig Symbole des Strukturwandels.

Viele der ehemaligen Produktionsstätten ha-ben sich längst zu "lebendigen" industriekulturellen Räumen und attraktiven Veranstal-tungsorten entwickelt.

Die "Route der Industriekultur per Rad" verbindet die industriekulturellen Highlights der Region wie beispielsweise das Weltkulturerbe Zollverein in Essen, den Gasometer in Oberhausen oder das Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop. Industriekultur, Land-markenkunst wie der Tetraeder in Bottrop, Architektur und Industrienatur, die sich lang-sam das Terrain der einstigen Produktionsstätten zurückerobert, lassen sich heute auf ei-genen Routen erfahren und erleben. Die Wege führen durch Hüttenwerke und Häfen, ü-ber Bergehalden hinein in Zechensiedlungen.
Gerade das Fahrrad im Verbund mit Bus und Bahn ermöglicht es, diese Vielfalt auch ab-seits ausgetretener Pfade zu erkunden.

Rund um die Attraktionen der Route der Industriekultur ist für das gesamte Ruhrgebiet ein ca. 700 Kilometer langes, radtouristisches Netz geknüpft worden, das den Emscher Park Radweg, den Rundkurs Ruhrgebiet und andere Radwege miteinander verbindet. Der Er-lebnisführer "Route der Industriekultur per Rad" enthält ein umfassendes Kartenwerk mit Darstellung des gesamten radtouristischen Netzes der Route der Industriekultur. Ziel des Regionalverbandes Ruhr ist es, die fahrradtouristische Infrastruktur im Ruhrgebiet weiter auszubauen und das Wegenetz weiter zu optimieren. Hierzu werden beispielsweise ehe-malige Bahnstrecken der Industrie umgebaut, um reizvolle und komfortable Radwege zu schaffen. Die Erzbahntrasse auf einem 15 Meter hohen Damm mit markanten Brücken-Bauwerken, die von der Jahrhunderthalle in Bochum nach Gelsenkirchen führt, ist derzeit wohl eines der spektakulärsten Projekte und ist ab 2006 befahrbar.

Neben der Entwicklung und Optimierung des radtouristischen Wegenetzes hat es sich der RVR auch zur Aufgabe gemacht, den Bereich Service weiter zu entwickeln. Wesentlicher Baustein ist das regionale Verleihsystem "RevierRad". Ein leuchtend orange farbiges Mietrad steht dem Besucher an 19 Stationen zur Verfügung und lädt zum Radeln ein.


Quelle: Besucherzentrum Route der Industriekultur, Zeche Zollverein XII

Karte von Route der Industriekultur