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Ruhrgebiet: Rundtour durch das Revier
Route der Industriekultur.

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Auf ehemaligen Bahntrassen und herrlichen Kanaluferwegen, auf dem neu angelegten Emscher-Radweg und dem grünen Ruhrtal-Radweg radeln Sie direkt zu den industriekulturellen Highlights des Ruhrgebiets. Die Rundtour führt zu ehemaligen Hüttenwerken, Zechen und Kokereien, spektakulär gestalteten Halden oder prächtigen Unternehmervillen und verbindet dabei die Themen Industriekultur, Naturgenuss und Freizeitspaß auf nahezu einmalige Weise. Bei den täglichen Besichtigungen gelangen Sie Untertage und in luftige Höhen, werden mit dem Rad durch den Landschaftspark Duisburg-Nord geführt und zu Fuß durch das UNESCO Welterbe Zeche Zollverein, Sie stehen am Hochofen und schippern entspannt durch den Duisburger Hafen. Abwechslungsreich lernen Sie die vielen Sehenswürdigkeiten kennen, erleben eine ganz besondere Reise zu faszinierenden, wirklich außergewöhnlichen Orten im "Radrevier-Ruhr" und werden gleichzeitig erstaunt sein, wie frisch und grün sich das Ruhrgebiet heute präsentiert.

Diese individuelle Fahrradreise ist einzigartig, denn sie beinhaltet 5 spannende, abwechslungsreiche und informative Führungen zum vielfältigen Thema Industriekultur und dies meist exklusiv für unsere Gäste. (Die Reise ist auch ohne die Führungen buchbar, dann Abschlag 50,- EUR pro Person).

Level: leicht-mittel


1. Tag Herne Anreise
Alle Orte im Ruhrgebiet sind per Bahn oder Autobahn gut zu erreichen, so auch Herne. Falls Sie frühzeitig anreisen, können Sie einen Ausflug zum Deutschen Bergbaumuseum in Bochum einplanen oder zum denkmalgeschützten Umspannwerk Recklinghausen mit dem Museum "Strom und Leben" und sich so schon einmal einstimmen auf die Erlebnisse der nächsten Tage. Falls Sie mit dem PKW anreisen gibt es kostenlose Parkplätze am Hotel bzw. in Hotelnähe.

2. Tag Herne - Dortmund 48 km
Am Morgen radeln Sie direkt auf dem ruhigen Radweg "Route der Industriekultur" am Rhein-Herne-Kanal entlang zum Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg, einem "14 Meter Aufzug für Schiffe" aus dem Jahr 1899 das in seiner Entstehungszeit als technische Meisterleistung galt. Die Stahlkonstruktion wird in der historischen Maschinenhalle erklärt und Museumsschiffe liegen vor Anker. Anschließend folgen Sie dem gut ausgebauten Emscher-Radweg Richtung Dortmund und können hier erste ökologische Teilstücke erradeln aus dem Generationenprojekt "Emscher-Umbau". Abstecher zur Kokerei Hansa und zum Fußballstadion von Borussia Dortmund sind unterwegs möglich ehe am Nachmittag das gigantische Bauwerk des bis 1998 aktiven Hüttenwerk Phoenix West direkt am Radweg liegt. Hier startet der Skywalk, eine zweistündige Führung voller Anekdoten, ein faszinierender Rundgang inmitten der komplexen Industrieanlage bis hinauf zum Hochofen.
Den Abend genießen Sie dann am Phoenixsee, dem neuen Wahrzeichen und Freizeitareal von Dortmund mit vielfältiger Gastronomie an der schönen Promenade.

3. Tag Dortmund - Hattingen 37 km
Die Stadtausfahrt führt noch einmal am Phoenixwerk vorbei und entlang der weitläufigen Grünanlage des Rombergpark. Schnell sind Sie in ländlicher Umgebung unterwegs mit Pferde- und Bauernhöfen und rollen dann auf dem ‚Rheinischen Esel’, einer stillgelegten Bahntrasse, ins Ruhrtal bis Witten. Hier kommen Sie in die "Wiege des Ruhrbergbaus" mit dem Rundweg Muttental, wo im 18. Jh. über 60 Kleinzechen in Betrieb waren und die Kohleflöze bis an die Erdoberfläche kommen und der Zeche Nachtigall, die im 19.Jh. als einer der ersten Tiefbauschächte den Betrieb aufnahm. Hier gehen Sie im Besucherbergwerk, ausgerüstet mit Helm und Grubenlampe, in einem waagerechten Stollen unter Tage zu einem echten Steinkohleflöz und lernen die Technik und schweren Arbeitsbedingungen der Bergleute im 19. Jahrhundert kennen. Im historischen Maschinenhaus erleben Sie audiovisuell eine Reise in die Zeit der Industrialisierung und Sie verstehen mit allen Sinnen spannend und anschaulich die Anfänge des Ruhrbergbaus.
Am Nachmittag radeln Sie dann auf dem bestens ausgebauten Ruhrtal-Radweg, können eine Pause einlegen am aufgestauten Kemnader See, und kommen schließlich nach Hattingen mit seiner Fachwerkidylle im historischen Zentrum.

4. Tag Hattingen - Kettwig 41 km
Der Tag beginnt mit einer spannenden Führung durch das Industriemuseum Henrichshütte Hattingen mit dem ältesten Hochofen im Revier der noch bis 1987 in Betrieb war. 10.000 Menschen arbeiteten auf dem riesigen Areal, produzierten Koks, Eisen und Stahl und gossen, walzten und schmiedeten das Metall. Wieder im Sattel, radeln Sie heute den kompletten Tag auf dem komfortablen Ruhrtal-Radweg durch die grüne Landschaft, können einen kurzen Abstecher zum Eisenbahnmuseum Bochum einlegen und am Ufer des Baldeneysee die Seele baumeln lassen. Am Nachmittag lohnt noch ein Besuch der Villa Hügel mit Ihrem weitläufigen englischen Landschaftspark. Die von dem Industriellen Alfred Krupp als eigenes Wohn- und Repräsentationshaus gebaute schlossähnliche Villa verfügt über 269 Räume die heute in historischen Räumen die vielschichtige Krupp-Geschichte von Firma und Familie darstellt. Auf dem Ruhrtal-Radweg ist es dann nicht mehr weit bis Kettwig mit seiner schnuckeligen Altstadt und der Mühlengrabenbrücke direkt an der Ruhr.

5. Tag Kettwig - Duisburg 26 km
Auch der heutige Radeltag auf dem Ruhrtal-Radweg ist wieder gespickt mit Höhepunkten. Das preisgekrönte Aquarius Wassermuseum in Mühlheim mit seinem multimedialen Museum auf 14 Ebenen liegt auf der bewusst kurzen Tagesetappe damit Sie schon am frühen Nachmittag in Duisburg einrollen und dort genügend Zeit haben, an einer Hafenrundfahrt durch den größten Binnenhafen der Welt teilzunehmen. Die weit verzweigten schiffbaren Wasserwege im Ruhrgebiet galten als Lebensadern der Schwerindustrie und der Duisburger Hafen als wichtigster Umschlagplatz.
Am Abend können Sie am urbanen Innenhafen bummeln, der als Musterbeispiel für den Strukturwandel im Ruhrgebiet dient. Hier, wo über ein Jahrhundert der zentrale Hafen- und Handelsplatz der Stadt war, ist nun ein Ort, der Arbeiten, Wohnen, Kultur, Gastronomie und Freizeit in attraktiver Lage am Wasser verbindet.

6. Tag Duisburg - Essen 46 km
Die heutige Etappe bietet alles, was man sich auf dieser Reise vorstellen kann: Sie radeln erst ein kurzes Stück auf dem Rhein-Radweg und folgen dann dem Radweg "Route der Industriekultur" zum Landschaftspark Duisburg-Nord, ein stillgelegtes Hüttenwerk das sich zu einer Großstadtoase wandelte mit rund 250 Kulturveranstaltungen und 1 Million Besuchern pro Jahr. (Die britische Tageszeitung The Guardian zählt den Landschaftspark Nord zu den zehn besten Stadtparks der Welt.) Hier erleben Sie eine Führung per Fahrrad über das 180 ha große Areal und erfahren dabei auf Schleichwegen alles über die Geschichte des Hüttenwerks, die angrenzende Kokerei und die heutigen vielfältigen Freizeit-, Erholungs- und Sportangebote auf dem weitläufigen Gelände. Auf einer stillgelegten Güterbahntrasse radeln Sie anschließend weiter bis Oberhausen und können hier den berühmten Gasometer besichtigen ehe der Radweg "Route der Industriekultur" weiter zum Tetraeder Bottrop führt, der Aussichtskanzel mit Rundum-Blick auf einer ehemaligen mächtigen Abraumhalde. Am Nachmittag führt die Route durch die ehemalige Zechensiedlung Gartenstadt Welheim und erneut auf einer ehemaligen Bahntrasse nach Essen direkt zum Hotel auf dem Gelände der Zeche Zollverein.

7. Tag Essen - Herne 37 km
Der Tag beginnt zu Fuß mit einer Führung durch die Zeche Zollverein (UNESCO Welterbe und bekannt als die schönste Zeche der Welt) und anschließend ist noch ein individueller Besuch des Ruhr Museums in der ehemaligen Kohlenwäsche der Zeche Zollverein möglich. Zusammen mit den Eindrücken der letzten Tage wird hier das Bild komplett von der einzigartigen Geschichte und Entwicklung des Ruhrgebiets. Wieder im Sattel rollen Sie auf einer ehemaligen Zechen-Bahntrasse zum kultigen Radlertreffpunkt "Holgers Erzbahnbude", wo die beste Gelegenheit besteht die Original Currywurst rot/weiß zu verspeisen. Am Nachmittag liegt dann noch ein echter Höhepunkt auf der Route, denn Sie kommen zur Abraumhalde Hoheward, die zusammen mit der Halde Hoppenbruch mit ca. 220 ha die größte Haldenlandschaft Europas bildet. Heute ist sie ein erschlossenes Naherholungsgebiet und bietet auf der rund herum führenden Balkon-Promenade vielfältige Aussichtsplattformen. Und wer es bis ganz oben schafft, der wird belohnt mit dem besten Rundum-Blick der gesamten Reise. Hier kommt man wieder aus dem Staunen nicht heraus - so grün liegt das Ruhrgebiet vor einem, egal wohin man schaut! Über die Drachenbrücke geht es wieder abwärts und bald ist Herne erreicht und die erlebnisreiche Rundtour findet ein Ende.

8. Tag Herne Abreise
Auf schönen Radwegen und bei vielen Besichtigungen zu Wasser, zu Lande, in der Höhe und Untertage haben Sie das Ruhrgebiet nun kennengelernt - und sicher auch lieben gelernt! Auch nach dem Ende dieser Reise werden Sie diese einzigartige Kulturlandschaft Europas noch lange in schöner Erinnerung behalten!


Saison 1: 18.04.2021, 17.10.2021
Kat. A: DZ 695,00 EUR / EZ 925,00 EUR

Saison 2: 04.07. - 08.08.2021
Kat. A: DZ 745,00 EUR / EZ 975,00 EUR

Saison 3: 25.04. - 27.06.2021, 15.08. - 10.10.2021
Kat. A: DZ 775,00 EUR / EZ 1.005,00 EUR

Fahrräder
Tourenrad: 70,00 EUR
Elektrorad: 180,00 EUR

Buchbare Zusatznächte
Herne Kat. A: DZ 65,00 EUR / EZ 90,00 EUR


Wissenswertes:

Anreisemöglichkeit per Bahn
Herne ist von allen größeren Städten in Deutschland gut mit der Bahn zu erreichen. Das Starthotel in Herne liegt ca. 1,5 km vom Bahnhof Herne entfernt. Sie erreichen dies am besten mit einer kurzen Taxifahrt.

Parkmöglichkeiten am Starthotel
Das Hotel hat kostenfreie Parkplätze, die nicht vorreserviert werden können. Zusätzlich ist das Parken in den ruhigen Wohnstraßen rund um das Hotel ebenfalls kostenfrei möglich.

Beschaffenheit der Radwege
Die abwechslungsreiche Rundtour wurde von Velociped speziell ausgearbeitet. Sie radeln meist auf separaten Radwegen, sei es am Fluss oder Kanal entlang, sei es auf stillgelegten Bahntrassen. Nur selten fahren Sie auf kleinen oder größeren Straßen ohne separaten Radweg. Die Tour verläuft meist flach, nur rund um Dortmund sind kurze Anstiege zu bewältigen. Zwei lohnenswerte Auffahrten auf ehemalige Abraumhalden mit schönem Rundumblick sind optional. Die ausgearbeitete Route ist gut beschildert und das Knotenpunktsystem erleichtert zusätzlich die Orientierung. Als Kartenmaterial mit exakter Routenbeschreibung bekommen Sie unseren Bikeline-Sonderdruck.

Verfügbare Leihräder
Wünschen Sie ein Velociped-Leihrad für die Tour, so bringen wir es zu Ihrem Starthotel und holen es am Ende selbst wieder ab. Zur Auswahl stehen Ihnen Damen- und Herrenräder entweder mit 7-Gang-Nabenschaltung und Rücktrittbremse oder 27-Gang-Kettenschaltung und Freilauf. Alle Damenräder haben einen tiefen Durchstieg und Herrenräder stehen in verschiedenen Rahmengrößen zur Auswahl. Unsere Damenräder sind passend für alle Radfreunde ab 150 cm Körpergröße und die Herrenräder ab 160 cm. Weiterhin stehen Unisex E-Räder mit 8-Gang Nabenschaltung und Rücktrittbremse zur Verfügung. Ihren Radwunsch geben Sie ganz einfach bei der Buchung bekannt.

Extrakosten, die nicht im Reisepreis enthalten sind
Es sind 5 Führungen Bestandteil der Reiseleistungen. Weitere Besichtigungsmöglichkeiten liegen auf der Route, diese sind dann vor Ort zu bezahlen. Eine möglicherweise anfallende Kurtaxe ist nicht Bestandteil des Reisepreises und daher im Hotel vor Ort zu zahlen.

7 Tage Hotline Service
Wenn die Fahrradkette gerissen ist, Überschwemmungen die Weiterfahrt unmöglich machen oder sonstige böse Überraschungen auf Sie warten: Wir sind 7 Tage die Woche für Sie erreichbar und organisieren schnellstmöglich Hilfe.

Pass- und Visumerfordernisse, Gesundheitsvorschriften
Für EU-Bürger sind für diese Reise keine speziellen Pass- bzw. Visumerfordernisse und gesundheitspolizeilichen Formalitäten zu beachten.

Reiseversicherung
Im Reisepreis ist die gesetzlich vorgeschriebene Insolvenzversicherung bereits enthalten. Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen nach Erhalt Ihrer Reisebestätigung den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung, um sich vor finanziellen Nachteilen bei Reiserücktritt, Reiseabbruch, Krankheit oder Unfall zu schützen.


Reisehighlights:

Skywalk auf dem Hüttenwerk Phoenix-West Dortmund
Der Aufstieg und Niedergang eines Hochofenwerks lässt sich gut am Beispiel "Phoenix-West" in Dortmund beobachten. Nach der Stilllegung folgt die Umgestaltung des Geländes mitsamt den anliegenden Schlackenhalden zu einem Gewerbe- und Naherholungsgebiet. Im Zentrum steht heute das alte Hochofenwerk als eindrucksvolles Industriedenkmal, eingerahmt vom großen Hoesch-Gasometer und der Phoenixhalle inmitten einer Anlage von breiten Boulevards, ausladenden Freitreppen, munter plätschernden Kaskaden und großen Plätzen.
Der Skywalk auf Phoenix West mit Hochofenaufstieg: Sie erleben hautnah die gigantische Bauweise und Technik einer Hochofenanlage. Genießen Sie die grandiosen Aussichten über die Stadt und das grüne Umland und die faszinierenden Tief- und Einblicke, mittenhinein in die riesige Hochofenanlage. Vor diese Aussicht haben die Götter aber natürlich auch hier den Schweiß gesetzt - fast 70 Meter Höhe müssen erklommen werden. Zunächst geht es steile Treppen hinauf, bis die alte Gichtgasleitung erreicht ist. Auf dieser Pipeline wurde der gut gesicherte, stählerne Skywalk in luftiger Höhe als Zuweg zum Hochofen installiert. Dort geht es weiter mitten durch die alte Industrieanlage. Sie erfahren interessante Details über die Geschichte von Phoenix West, die Arbeitsweise von Hochöfen und die harte Arbeitswelt der Stahlarbeiter.

Zeche Nachtigall Witten
Am Eingang des Muttentals befindet sich die älteste Tiefbauzeche südlich der Ruhr und gilt als die Wiege des Ruhrbergbaus. Das Bergwerk entwickelte sich aus einer 1714 erstmals erwähnten Kleinzeche. Sie ging im frühen 19. Jahrhundert vom Stollenbau zum Tiefbau über, bis sie wegen schlechter Flözverhältnisse und großer Wasserzuflüsse 1892 den Betrieb einstellte. Erhalten sind - inzwischen restauriert - das Maschinenhaus mit Anbauten, die Waschkaue, ein Verwaltungs- und Wohnhaus sowie der viereckige, aus Ziegeln gemauerte Wetterschornstein. Im Maschinenhaus befindet sich eine der ältesten Dampffördermaschinen des Reviers aus dem Jahre 1887, die regelmäßig vorgeführt wird. Das Industriemuseum informiert auf Zeche Nachtigall über die Entwicklung des Bergbaus im Ruhrtal. Höhepunkt des Besuches ist ein Gang durch den Nachtigallstollen, wo Museumsgäste - ausgerüstet mit Fahrmantel, Helm und Lampe - zu einem echten Steinkohleflöz vorstoßen. Vor dem Stolleneingang veranschaulicht "Zeche Eimerweise" mit einer original rekonstruierten Schachtanlage den Kleinbergbau nach 1945. An Bord eines 35 Meter langen, eichenen Segelschiffs, einer sog. Ruhraak, wird die Geschichte des Schiffsbaus und der Kohlenschifffahrt auf der Ruhr wieder lebendig.

Industriemuseum Henrichshütte Hattingen
Das Industriemuseum Henrichshütte in Hattingen ist ein zentraler Punkt der Route der Industriekultur. Denn hier gibt es die Gelegenheit, den ältesten Hochofen im Ruhrgebiet zu besichtigen. Die Henrichshütte war ein großes Eisen- und Stahlwerk an der Ruhr und begeistert heute Groß und Klein mit verschiedenen Attraktionen.
Auf der Henrichshütte in Hattingen geht es hoch hinaus: Von HO 3, dem ältesten Hochofen der Region, gibt es eine grandiose Aussicht auf die Umgebung. In früheren Zeiten waren rund 10.000 Arbeiter auf dem Areal der Industrieanlage beschäftigt. Zu den Arbeitsfeldern zählten die Produktion von Eisen, Stahl und Koks sowie das Weiterverarbeiten von Metall. Der letzte Hochofen der Stadt (HO 3) wurde Jahr 1987 "ausgeblasen". Er ist das Prunkstück des Geländes.

UNESCO Welterbe Zeche Zollverein Essen
In ihrer aktiven Industriezeit war die Essener Zeche die größte Steinkohlenzeche weltweit, die Kokerei so groß wie keine andere in Europa. Neben seiner außergewöhnlichen Größe ist aber auch die Architektur des Zollverein-Komplexes herausragend - nicht umsonst wird Zollverein auch als schönste Zeche der Welt bezeichnet. Der berühmte Doppelbock-Förderturm ist heute das bekannteste Wahrzeichen des Ruhrgebiets und Symbol für die Industriekultur einer ganzen Region. Einen besonders guten Einblick in die Zeit, in der die Anlagen noch aktiv waren, bieten die zahlreichen Führungen. Entlang riesiger stillstehender Maschinen folgen Besucher dem "Weg der Kohle" in den Übertageanlagen der Zeche und den Produktionsanlagen der Kokerei. Wer noch mehr über das Leben und den Alltag im Ruhrgebiet erfahren will, kann sich eine multimediale Ausstellungen und einen 360°-Film im Portal der Industriekultur in der ehemaligen Kohlenwäsche ansehen. Über einen Steg ist das Portal mit dem authentisch erhaltenen Teil der Anlage Zollverein Schacht XII verbunden. Vorbei an Maschinen und Transportbändern geht es hier bis zur Aussichtsplattform auf dem Dach der Kohlenwäsche, die einen beeindruckenden Blick über das Ruhrgebiet bietet. Imposante orangefarbene Rolltreppen bringen die Besucher hoch ins Ruhr Museum, wo sie in der identitätsstiftenden Dauerausstellung oder den spektakulären Wechselausstellungen noch mehr über Geschichte und Gegenwart des Ruhrgebiets erfahren.

Landschaftspark Duisburg-Nord
Das Hüttenwerk wurde 1901 gegründet. Die Hochöfen 3 und 4 wurden bereits 1968 bzw. 1970 abgerissen. Die Hochöfen 1 und 2 wurden 1982 stillgelegt, so dass nur noch der erst 1973 erbaute Hochofen 5 in Betrieb blieb. 1985 wurde dieser nach gerade mal zwölf Jahren Betriebszeit aufgrund von Überkapazitäten auf dem europäischen Stahlmarkt ebenfalls stillgelegt. In der Folgezeit wurde das alte Gelände mit allen Gebäuden und den verbliebenen drei Hochöfen Projekt der Internationalen Bauausstellung "Emscher Park" und für einen internationalen Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Von 1990 bis 1999 wurden die Hallen, Gebäude und das Außengelände nach den Plänen der Architekten umgestaltet und so umnutzbar gemacht, dass der Park in Fachkreisen heute zu den wichtigsten Projekten der Landschaftsarchitektur der Jahrtausendwende zählt. 1994 wurde der Park der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der Landschaftspark Duisburg-Nord ist heute ein 180 Hektar großer Landschaftspark und die britische Tageszeitung The Guardian zählt ihn zu den zehn besten Stadtparks der Welt. Er wird u. a. neben High Line (New York), Buttes-Chaumont (Paris), Hampstead Heath (London) und Park Güell (Barcelona) genannt. Gäste können allein auf Entdeckungstour gehen oder das Gelände bei einer Hütten- oder Fackelführung erkunden. In einem alten Gasometer entstand Europas größtes künstliches Tauchsportzentrum, in Erzlagerbunkern wurden alpine Klettergärten geschaffen, eine Gießhalle wurde zum Hochseilparcours und ein erloschener Hochofen wurde zum Aussichtsturm ausgebaut. Wo früher malocht wurde, feiern, klettern, tauchen, wandern heute jährlich mehr als eine Million Besucher. Ein stillgelegtes Hüttenwerk wurde zur Großstadtoase.

Schiffshebewerk Henrichenburg
Das Schiffshebewerk Henrichenburg ist eine Art Aufzug für Schiffe und Teil eines Schleusenparks. Es handelt sich um ein beeindruckendes technisches Meisterwerk aus dem Ende des 19. Jahrhunderts, das zudem schön anzusehen ist. Statt eines Seilzuges oder hydraulischer Hauptantriebskraft ruht der 68 Meter lange Trog auf Schwimmkörpern in wassergefüllten Zylindern. Es bedurfte nur wenig Kraft, den Trog mit dem Schiff abzusenken oder zu heben. Im Jahre 1899 wurde es durch Kaiser Wilhelm II. eröffnet. Im Jahre 1970 wurde das in die Jahre gekommene Hebewerk in Ruhestand versetzt und verfiel zunächst zu einer Ruine, bevor es renoviert wurde zu einem Industriemuseum und der Bereich um das Alte Hebewerk zu einem kleinen Freilichtmuseum wurde. Hier bekommen Besucher einen tiefen Einblick in die Schiffshebetechnik. Die beiden markanten Türme des Hebewerkes mit ihren charakteristischen Kugeln auf der Spitze sind Treppenhäuser, über die eine Brücke auf dem Gerüst bestiegen werden kann. Von hier aus bietet sich ein guter Blick auf das Stahlgerüst und auch in die Umgebung. Begehbar ist außerdem der Trog, in dem die Schiffe auf und ab bewegt wurden. Im Außengelände rings um den alten Schiffsaufzug stößt der Besucher auf die Thematik der Binnenschifffahrt. Sie wird mit einigen besonderen Dampfschiffen, einer Werft, einer nachgebauten Verladeanlage und einer alten Hubbrücke vorgestellt.

Der Emscher Umbau
Die Emscher-Region wandelt ihr Gesicht - wieder einmal. Vor mehr als hundert Jahren wurde aus einer dünn besiedelten Agrarlandschaft ein industrieller Ballungsraum, aus der natürlich fließenden Emscher ein von Menschen geformtes System offener Abwasserkanäle. Mit dem Rückgang des Bergbaus hat ein weiterer Strukturwandel eingesetzt, bei dem die traditionelle Schwerindustrie nun Hochtechnologie und Dienstleistungssektor weicht. Das Ende des Bergbaus macht es möglich, Abwasser in geschlossenen unterirdischen Kanälen abzuführen und den Fluss mit seinen Nebenläufen Schritt für Schritt in naturnahe Gewässer umzubauen - ein Generationenprojekt. Der Emscher-Umbau bietet nicht nur die Jahrhundertchance, der Stadtlandschaft zwischen Holzwickede und Dinslaken ein neues Gesicht zu geben. Ziel ist die entscheidende Aufwertung des Standorts Emscher-Region durch Projekte weit über den Gewässerlauf hinaus. Planerische Grundlage ist der 2006 veröffentlichte Masterplan Emscher-Zukunft. Zahlreiche Entwürfe daraus sind heute bereits Realität, dies lässt sich an vielen Stellen erleben wie beispielsweise an der umgebauten Emscher und am Phoenix See in Dortmund, im BernePark in Bottrop oder beim Emschererlebnis am Kaisergarten von Oberhausen.

Bergbauwanderweg im Muttental (6 - 9 km)
Den frühen Bergbau des Ruhrgebiets in einem idyllischen Tal sehen und erleben. Manche sehen es als die Königin aller Bergbauwanderwege im Ruhrgebiet. Keine andere Region zeigt auf so vielfältige und beeindruckende Weise die Zeugnisse des frühen Bergbaus gekoppelt mit einer wilden Romantik des Tales, Wälder und der gemächlich dahin plätschernde Muttenbach - wohlwissend, dass man hier noch im eigentlich so dicht bebauten Ruhrgebiet steht. Hier im Muttental wurde vermutlich die erste Kohle im Ruhrrevier gefunden. Zahlreiche Klein- und Kleinstzechen förderten hier einst Kohle in Stollen und ersten Schächten zutage. Heute lassen sich viele Relikte der vergangenen Zeit anhand von rekonstruierten und erhaltenen Objekten auf einem Spaziergang auf dem Bergbauwanderweg besichtigen. Erschlossen werden durch den Wanderweg, der völlig frei gewählt werden kann, auch die Ruine Hardenstein, das Industriemuseum Zeche Nachtigall und das Gruben- und Feldbahnmuseum auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Theresia. Auch ein Abstecher zum Schloss Steinhausen bietet sich an.

Eisenbahnmuseum Bochum
Hier erlebt man Eisenbahngeschichte zum Anfassen! Das Eisenbahnmuseum Bochum ist mit einem Areal von rund 70.000 Quadratmetern und einer Sammlung von über 120 Schienenfahrzeugen das größte private Eisenbahnmuseum Deutschlands. Neben bedeutenden Lokbauarten werden markante Personen- und Güterwagen bewahrt und Spezialbereiche des Eisenbahnwesens anhand historischer Einrichtungen wie Lokschuppen mit Drehscheibe, Wasserturm und Bekohlungsanlage dokumentiert.

Villa Hügel Essen
Südlich von Essen thront die Villa Hügel herrschaftlich über dem Ruhrtal. 1870 bis 1873 als Sitz der Industriellenfamilie Krupp errichtet, ist sie mit ihrer einzigartigen Architektur, den Kunstschätzen und dem großzügigen Park heute der Allgemeinheit zugänglich. Der einstige Identifikations- und Repräsentationsort des Unternehmens Krupp mit seinen 269 Zimmern und 8.100 qm Wohn- und Nutzfläche zählt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten im Ruhrgebiet und ist Ankerpunkt der Route der Industriekultur. Einflussreiche Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, Künstler und gekrönte Häupter gingen in der Villa ein und aus. Mehrfach und stets auf dem neuesten Stand der Technik umgebaut, beherbergt der Ausstellungsort Villa Hügel im "Großen Haus" eine exzellente Gemäldegalerie. Das "Kleine Haus" dokumentiert die Geschichte der Familie und die Entwicklung der Firma Krupp. Der Konzertsaal der Villa Hügel ist zudem Spielort des Folkwang Kammerorchesters Essen.

Aquarius Wassermuseum Mülheim
In Mülheim an der Ruhr steht einer der schönsten Wassertürme des Ruhrgebiets. Über 100 Jahre alt, denkmalgeschützt und an einem idyllischen Schlosspark gelegen, beherbergt der Turm das Aquarius Wassermuseum, in dem sich auf 14 Ebenen alles um das Thema Wasser dreht. Das Besondere des Aquarius Wassermuseums sind die 25 Multimedia-Stationen, an denen in 21 Themenbereichen alle Facetten des Wassers dargestellt werden. Von der Quelle bis zum menschlichen Gebrauch, von der Darstellung in der Kunst über kulturelle Aspekte bis zu hin zu wirtschaftlicher Nutzung oder zum Umgang mit Abwasser. Ergänzt werden die Stationen durch Filme, Simulationen und Spiele.

Hafenrundfahrt Duisburg
Mitten im Herzen Europas, direkt an der Mündung der Ruhr in den Rhein, liegt der größte Binnenhafen der Welt! Duisburg ist "die" Stadt am Wasser und verfügt sogar über mehr Brücken als Venedig! Gehen Sie "auf große Fahrt" und schippern Sie durch das Wirrwarr der Hafenbecken, vorbei an Frachtkähnen und Lagerhäusern. Die Hafenrundfahrt führt in circa zwei Stunden rund um Schwanentor, Marientor und durch den Außenhafen bis auf den Rhein. Von dort geht’s über den Ruhrorter Hafen wieder zurück zum Ausgangspunkt. Jede Hafenrundfahrt wird von Schiffsführern live und individuell kommentiert.

Gasometer Oberhausen
1927 wurde mit dem Bau des mit 117,5 m Höhe und einem Durchmesser von 67,6 m größten Gasspeichers Europas, dem Oberhausener Gasometer, begonnen. Nach seiner Stillegung 1988 wurde das Gebäude in den Jahren 1993/94 umgebaut und fungiert heute als Europas außergewöhnlichste Ausstellungshalle. Der Gasometer ist ein weithin sichtbares Wahrzeichen des Ruhrgebiets.
Abgerundet wird der Besuch durch den grandiosen Ausblick vom 117 Meter hohen Dach über das gesamte westliche Ruhrgebiet. Mit einem gläsernen Aufzug fahren Sie im Innern des Gasometer nach oben.

Tetraeder Bottrop
Das Tetraeder, zusammengesetzt aus Stahlrohren und Gussknoten, ist ein Symbol für den Strukturwandel in der Region. Die Konstruktion wurde auf einer ehemaligen Bergehalde des Bergbaus errichtet.
Rund 50 Meter hoch ist die Konstruktion, die die 65 Meter hohe Halde ergänzt. Frei geformte Treppen- und Aussichtsplattformen machen die Skulptur begehbar. Von den Treppen und Plattformen aus bietet sich ein einmaliger Blick über den Innenraum des Turmes, die Haldenoberfläche und das Panorama der Stadtlandschaft entlang der Emscher.

Umspannwerk Recklinghausen mit dem "Museum Strom und Leben"
Das Museum Strom und Leben erläutert auf einer Ausstellungsfläche von 2000qm die "Sozial-, Kultur- und Technikgeschichte der Elektrizität". Zu Beginn wird die Entwicklung der Verwandlung von mechanischer in elektrische Energie dargestellt. Spielerische Experimente zur Stromerzeugung geben ein Gefühl über Wirkung und Macht dieser Energie. Als Werner von Siemens vor rund 150 Jahren den ersten elektrischen Generator entwickelte, war der Erfolg nicht mehr aufzuhalten. Der Strombedarf stieg, ab den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts wurden entsprechend größere Maschinen gebaut. Eine davon heißt "Geonia", ist eine Heißdampf-Hochdruck-Lokomobile und ist im Museum zu besichtigen. Später generierten sich leistungsstarke Turbinen, die mit Wasser oder fossilen Brennstoffen angetrieben wurden. Die Museumsausstellung ist gleichzeitig ein Rundgang durch das Umspannwerk, das als Knotenpunkt für die Energieverteilung dient. Das Recklinghäuser Gebäude stammt aus dem Jahre 1928 und sorgt immer noch für die örtliche Stromversorgung. Bereiche, wie das 110 Kilovolt-Schalthaus, die Leitwarte und das Wohnhaus, sind aus der damaligen Zeit erhalten und können besichtigt werden. Mittlerweile steht der Komplex unter Denkmalschutz.

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Veranstalter: Velociped Fahrradreisen

Ruhrtal-Radweg: 8 Tage
Vom Sauerland zum Rhein.

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In 8 Tagen von der Quelle bis zur Mündung.

Einer der abwechslungsreichsten und vielseitigsten Flüsse Deutschlands lädt mit seinen Uferwegen ein zur Entdeckung einer ganzen Region. Kein anderer Fluss verbindet Kultur und Natur auf so engem Raum. Auf den 230 Kilometern von der Quelle bei Winterberg bis zur Mündung in den Rhein bei Duisburg verbindet die Ruhr die ursprüngliche Landschaft des Sauerlandes mit der aufregenden und erlebnisreichen Metropole Ruhr. Im Sauerland geht es meist bergab durch die Weite der Berge und Wälder, ehe im Ruhrgebiet das Tal umrahmt wird von Industriedenkmälern, Burgen und Fachwerkorten. Hier wird der Fluss gleich mehrfach zu großen Seen aufgestaut, die als attraktive Freizeit- und Erholungsreviere dienen und von schönen Radwegen gesäumt sind.

Level: leicht-mittel


1. Tag Anreise Winterberg
Freuen Sie sich auf Winterberg, den bekannten Ferienort im Hochsauerland nahe der Ruhrquelle, denn Winterberg ist nicht nur im Winter schön! Falls Sie ein wenig Zeit haben, sollten Sie einen Ausflug zum Aussichtsturm und zur faszinierenden Hochheide auf dem Kahlen Asten nicht versäumen. Winterberg ist per Bahn gut zu erreichen. Wer mit dem PKW anreisen möchte, kann für die Dauer der gesamten Radreise in Hotelnähe parken.

2. Tag Winterberg - Meschede 41 km
An der Ruhrquelle bei Winterberg, auf 654 m Höhe, starten Sie zu ihrer abwechslungsreichen Reise entlang der Ruhr. Von dort geht’s meist schön bergab durch lichte Wälder mit wunderschönen Aussichten bis in das preisgekrönte Rosendorf Assinghausen auf 400 m Höhe. Legen Sie eine gemütliche Pause ein, denn Assinghausen ist wie ein großer Garten. Seit 2007 ist der Ort urkundlich anerkanntes Rosendorf und ein Rundweg führt zu den schönen Gärten und Häusern die mit über 150 verschiedenen Rosensorten geschmückt sind. Zur Mittagszeit lohnt eine genüssliche Pause in dem frisch gekürten Kneipp-Heilbad Olsberg mit seinen reizenden Cafés und historischen Gaststuben und dem Kräuter- und Obstgarten in den renaturierten Ruhrauen. Über Bestwig geht es schließlich bis Meschede mit dem markanten "Sauerländer Dom" und der hübschen Fußgängerzone. Hier können Sie auf dem parkähnlich angelegten Henne-Boulevard noch einen schönen Ausflug zum Hennesee unternehmen und auf der Himmelstreppe mit ihren 333 Stufen bis zum Staudamm wandern.

3. Tag Meschede - Neheim 43 km
Tief eingeschnitten verläuft heute die Ruhr und wird vom Naturpark Arnsberger Wald umrahmt. Kaum im Sattel bietet die schöne Parkanlage vom Wasserschloss Laer einen ersten Fotostopp und später am Vormittag lockt ein Abstecher zur Hünenburg ehe Sie zur hoch aufragenden Altstadt von Arnsberg kommen, die fast komplett von der tief eingeschnittenen Ruhr umflossen wird. In dieser geschichtsträchtigen Stadt haben Grafen, Kurfürsten, Hessen und Preußen ihre Spuren hinterlassen mit der imposanten Schlossruine, dem Landsberger Hof mit dem Sauerland-Museum und dem Klassizismus-Viertel in der gut erhaltenen mittelalterlichen Fachwerktstadt. Am Nachmittag rollen Sie weiter die Ruhr entlang bis Neheim mit seinen schmucken Fachwerkhäusern und den typischen Burgmannshöfen. Hier können Sie den Tag ausklingen lassen in der weitläufigen Fußgängerzone oder noch eine sportliche Runde um den Möhnesee anhängen.

4. Tag Neheim - Herdecke 52 km
Hinter Neheim verlässt die Ruhr endgültig das Hochsauerland. Die umliegenden Hügel werden sanfter und die Talaue wird breiter und bildet so ein landschaftlich sehr reizvolles neues Teilstück des Ruhrtal-Radwegs. Über Wickede und Fröndenberg mit dem Kettenschmiedemuseum verläuft die Route gemütlich durch weite Wiesen und Felder bis in die alte Hansestadt Schwerte, mit liebevoll gepflegten Fachwerkhäusern, historischen Gebäuden und der letzten historischen Senfmühle Westfalens (Kostproben möglich). Anschließend wird das Ruhrtal wieder schmaler und schon von weitem grüßt der Aussichtpunkt der Ruine Hohensyburg. Hier führt der Radweg direkt am Ufer des Hengsteysee entlang, einem beliebten Naherholungsgebiet, und weiter ins idyllische Herdecke mit seiner neuen Promenade am Ruhrufer.

5. Tag Herdecke - Hattingen 38 km
Heute erreichen Sie die Wiege des Ruhrbergbaus und die Ausläufer des klassischen Ruhrgebiets. Doch der Ruhrtal-Radweg verläuft auch hier meist im Grünen und führt über weite Strecken durch beliebte Naherholungsgebiete direkt auf dem alten Leinpfad am Flussufer. Morgens radeln Sie am Harkortsee entlang, einem von insgesamt sechs Ruhrstauseen und weiter über Wengern mit dem historischen Ortskern bis zum Muttental, der Wiege des Ruhrbergbaus. Hier förderte man vor fast 200 Jahren die ersten Brocken des schwarzen Goldes zu Tage und im sehenswerten Industriemuseum "Zeche Nachtigall" geht es zurück in die Zeit, als man zum Kohleabbau noch waagerechte Stollen in die Hänge trieb und später die ersten Schächte in die Tiefe grub. Nach der lohnenswerten Besichtigung schippern Sie an der Burgruine Hardenstein per Fähre über die Ruhr und erreichen so den Kemnader Stausee, ein weiteres beliebtes Freizeitparadies des Ruhrtals. Von dort ist es dann nicht mehr weit bis Hattingen wo ein abendlicher Bummel durch die historische Altstadt den schönen Tag beendet

6. Tag Hattingen - Kettwig 37 km
Am Morgen können Sie erst einmal auf der stillgelegten Henrichshütte in Hattingen eine Besichtigung einplanen und dem abwechslungsreichen Rundweg anschaulich auf der Spur des Eisens bis hinauf zur Spitze des Hochofens folgen. Der Radweg führt heute wieder ländlich idyllisch direkt am Flussufer entlang und ermöglicht am Vormittag einen Abstecher zum Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen mit seinen mehr als 180 alten Dampfloks, Waggons und Schienenbussen. Komfortabel radeln Sie anschließend am Baldeneysee mit seinen vielen Einkehrmöglichkeiten entlang und können dort eine Besichtigung der Villa Hügel, gegründet 1873 vom Industriellen Alfred Krupp, einschieben. Mit so viel Kultur am Wegesrand ist die heutige Tagesetappe bis in die Fachwerkaltstadt von Kettwig bewusst kurz gehalten!

7. Tag Kettwig - Duisburg 32 km
Auch der letzte Radeltag ist nochmals gespickt mit Höhepunkten. Der Radweg bietet am Morgen eine idyllische Variante direkt am Flussufer bis Mülheim und führt hier am Schloss Broich entlang zum preisgekrönten Aquarius Wasserturm mit seinem multimedialen Museum auf 14 Ebenen. Auch zum Abschluss verläuft die Route weiter auf separaten Radwegen bis zur Ruhrmündung in den Rhein. Hier steht am Ende des Ruhrtal-Radwegs symbolisch das faszinierende Rheinorange, eine leuchtende 25 m hohe Landmarke inmitten des beeindruckenden Panoramas des Duisburger Hafens. Nun haben Sie hoffentlich noch genügend Zeit um am Nachmittag an einer Hafenrundfahrt durch den größten Binnenhafen der Welt teilzunehmen ehe Sie am Abend im sanierten Innenhafen in einer der zahlreichen Restaurants, Kneipen oder Bars die schöne Reise ausklingen lassen.

8. Tag Duisburg Abreise
Die beeindruckende Tour auf dem Ruhrtal-Radweg mit ihren vielfältigen landschaftlichen und kulturellen Eindrücken wird Ihnen sicherlich noch lange in schöner Erinnerung bleiben! Wer zurück nach Winterberg möchte, für den bieten wir einen praktischen Rücktransfer im Kleinbus inkl. Radtransport (nur sonntags).


Saison 1: 25.04. - 02.05.2021, 03.10. - 17.10.2021
Kat. A: DZ 645,00 EUR / EZ 845,00 EUR

Saison 2: 09.05. - 26.09.2021
Kat. A: DZ 695,00 EUR / EZ 895,00 EUR

Fahrräder
Tourenrad: 70,00 EUR
Elektrorad: 180,00 EUR

Buchbare Zusatznächte
Winterberg Kat. A: DZ 58,00 EUR / EZ 85,00 EUR
Duisburg Kat. A: DZ 58,00 EUR / EZ 85,00 EUR

Buchbare Zusatzleistungen
Rücktransfer jeden Sonntag 9 Uhr (ab 2 Personen): 80,00 EUR


Wissenswertes:

Anreisemöglichkeit per Bahn
Winterberg ist mit der Bahn erreichbar. Sie fahren erst nach Dortmund und von dort aus bringt Sie ein Regionalexpress umsteigefrei und bequem in ca. 2 Stunden direkt zum Startpunkt des Ruhrtal-Radweges nach Winterberg. Im Zug können Fahrräder mitgenommen werden.

Parkmöglichkeiten am Anreisehotel
In Hotelnähe stehen kostenlose öffentliche Parkplätze zur Verfügung, eine Vorreservierung ist nicht möglich. Detaillierte Informationen zu den Parkmöglichkeiten an dem für Sie gebuchten Hotel erhalten Sie mit den ausführlichen Reiseunterlagen ca. zwei Wochen vor Reisebeginn.

Streckencharakteristik
Der Ruhrtal-Radweg verläuft überwiegend auf verkehrsfreien, asphaltierten Radwegen und befestigten Güterwegen sowie verkehrsarmen Straßen. Der Radweg ist vom Sauerland bis zum Rhein durchgehend einheitlich beschildert. Zu Beginn der Strecke sind auf den ersten 35 Kilometern einige Steigungen zu überwinden, danach ist die Strecke weitgehend flach. Diese Radwanderung ist auch für Einsteiger, Gruppen und Familien mit Kindern ab 12 Jahren geeignet.

Verfügbare Mieträder
Wünschen Sie ein Velociped-Leihrad für die Tour, so bringen wir es zu Ihrem Starthotel und holen es am Ende selbst wieder ab. Zur Auswahl stehen Ihnen Damen- und Herrenräder entweder mit 7-Gang-Nabenschaltung und Rücktrittbremse oder 27-Gang-Kettenschaltung und Freilauf. Alle Damenräder haben einen tiefen Durchstieg und Herrenräder stehen in verschiedenen Rahmengrößen zur Auswahl. Unsere Damenräder sind passend für alle Radfreunde ab 150 cm Körpergröße und die Herrenräder ab 160 cm. Weiterhin stehen Unisex E-Räder mit 8-Gang Nabenschaltung und Rücktrittbremse zur Verfügung. Ihren Radwunsch geben Sie ganz einfach bei der Buchung bekannt.

Rücktransfer zum Ausgangspunkt der Reise
Es besteht die Möglichkeit, per Transfer mit einem Kleinbus (mit Fahrradtransportanhänger) nach Winterberg zurück zu fahren (Abfahrt um 09:00 Uhr, Ankunft in Winterberg um ca. 11:30 Uhr). Der Transfer kostet 80,00 Euro pro Person. Der Fahrer kommt zu Ihrem Hotel in Duisburg und holt Sie, Ihr Gepäck und ggf. Ihr privates Rad ab. Er fährt Sie zurück bis zu Ihrem Starthotel in Winterberg und sorgt so für einen perfekten Rückreiseservice ohne Umsteigen oder Kofferschleppen. Dieser Rücktransfer ist buchbar jeden Sonntag, die Mindestteilnehmerzahl ist 2 Personen.

Extrakosten, die nicht im Reisepreis enthalten sind
Eine möglicherweise anfallende Kurtaxe ist nicht Bestandteil des Reisepreises und daher im Hotel vor Ort zu zahlen.

7 Tage Hotline Service
Wenn die Fahrradkette gerissen ist, Überschwemmungen die Weiterfahrt unmöglich machen oder sonstige böse Überraschungen auf Sie warten: Wir sind 7 Tage die Woche für Sie erreichbar und organisieren schnellstmöglich Hilfe.

Pass- und Visumerfordernisse, Gesundheitsvorschriften
Für EU-Bürger sind für diese Reise keine speziellen Pass- bzw. Visumerfordernisse und gesundheitspolizeilichen Formalitäten zu beachten.

Reiseversicherung
Im Reisepreis ist die gesetzlich vorgeschriebene Insolvenzversicherung bereits enthalten. Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen nach Erhalt Ihrer Reisebestätigung den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung, um sich vor finanziellen Nachteilen bei Reiserücktritt, Reiseabbruch, Krankheit oder Unfall zu schützen.


Reisehighlights:

Winterberg
Winterberg ist eine Kleinstadt im Rothaargebirge und einer der wenigen Mittelgebirgsorte, die sich als staatlich anerkannter heilklimatischer Kurort bezeichnen dürfen. Die intakte Natur, die die Ferienwelt Winterberg umgibt und das Reiz- und Schonklima stellen nicht nur optimale Bedingungen für gesunde Bewegung im Grünen bereit, sondern dienen auch gleichzeitig der Entspannung und Erholung. Eine hochwertige und vielfältige Aktivinfrastruktur, sowohl im Sommer als auch im Winter, bildet die besondere Stärke Winterbergs als attraktives Urlaubsziel für Sportbegeisterte, Entspannungssuchende und Gesundheitsbewusste! In der näheren Umgebung ist die reizvolle Hochheidelandschaft auf dem Kahlen Asten ein besonderes Erlebnis und vom Astenturm oder dem Sauerland-Stabil-Stuhl, einem riesigen hölzernen Möbelstück mitten in der Landschaft, hat man einen herrlichen Ausblick.

Assinghausen Rosendorf
Assinghausen ist ein Dorf wie aus dem Bilderbuch. Gepflegte, schwarz-weiße Fachwerkhäuser mit verzierten Fassaden und den für das Sauerland so typischen Schieferdächern stellen die Kulisse für ein ganz besonderes Schauspiel dar: Die Bewohner haben den Ort in einen fantastischen Rosengarten verwandelt. Etwa von Mai bis in den September hinein schwelgen Besucher in betörenden Düften und bewundern die verschwenderische Farbenvielfalt der "Königin der Blumen". Mehr als 150 Rosensorten faszinieren nicht nur Botaniker und Gartenliebhaber. In den Vorgärten gedeihen seltene Sorten wie Gelber Engel, Schwarze Madonna oder Heidefeuer. Mitten durchs Dorf führen vier Rosenwege. Um Inszenierung, Pflege und Führungen kümmert sich neben den Anwohnern der Rosenverein. Assinghausen ist eines von nur sechs beurkundeten Rosendörfern bundesweit - das verpflichtet.

Meschede am Hennesee
Der Hennesee ist nicht nur der Wasservorratsbehälter für das Ruhrgebiet, er ist auch Kraftquelle für Erholungssuchende gleich welcher Art. Das Ostufer des Sees ist beliebt bei Spaziergängern, Radfahrern und Inline-Skatern. Die Badebucht lockt bei warmen Wetter ins erfrischende Nass. Direkt unterhalb des Sees liegt die Kreis- und Hochschulstadt Meschede. Die Stadt an der Ruhr steht für ein vielfältiges Angebot. Die Fußgängerzone lädt zum Einkaufsbummel ein, Sehenswürdigkeiten wie die Abtei Königsmünster wollen entdeckt werden und der attraktive HenneBoulevard mit seiner Himmelstreppe verbindet die Innenstadt mit dem Hennesee.

Arnsberg
Arnsberg ist historisches Eingangstor in das "Land der tausend Berge", das Sauerland. Hier prägen schwingende Landschaften, klare Seen, grüne Wälder, saftige Wiesen und blitzsaubere Fachwerkhäuser das Landschaftsbild. Und auch Arnsberg präsentiert sich mit seinen Stadtteilen und Dörfern romantisch, vielseitig und naturnah in einer schönen, waldreichen Landschaft. Die gut erhaltene mittelalterliche Altstadt mit imposanter Schlossruine und das Klassizismus-Viertel sind in der weiten Umgebung einzigartig und laden zum Bummeln und Verweilen ein.

Hengsteysee und Harkortsee
Der Hengsteysee ist ein beliebtes Ausflugsziel für sonnige Tage an der Ruhr. Er geht flußabwärts in den Harkortsee über. Dieser erfreut sich mindestens genauso großer Beliebtheit. Bei dem Hengsteysee handelt es sich um einen von sechs vom Ruhrverband betriebenen Stauseen im Ruhrgebiet. Er folgt dem Verlauf der Ruhr und liegt zwischen den Städten Herdecke, Hagen und Dortmund. Im Jahr 1929 wurde der See als Flußkläranlage für der Ruhr angelegt. Am Hengsteysee befindet sich auch das von RWE betriebene Koepchenwerk. Es ist eines der beiden ersten Pumpspeicherkraftwerke in Deutschland. Nachdem man 1926 mit dem Bau begann, wurde es 1930 fertig gestellt und in Betrieb genommen. Den See kann man auf einer nördlichen und südlichen Route umrunden, wobei die nördliche Route direkt am Fels vorbeiführt und eventuell auch mal wegen eines Felssturzes gesperrt sein kann. Der Harkortsee fängt am Ruhr-Viadukt auf der Höhe von Hagen und Herdecke an und endet am Stauwehr, unterhalb der Ruhrbrücke bei Wetter. Benannt wurde er nach Friedrich Harkort, dem Gründer der märkischen Industrie. Er machte aus der Burg Wetter eine der ersten großen Maschinenbaufabriken Deutschlands. Ein Besuch der Burgruine lohnt sich auf jeden Fall, denn große Teile sind ganztägig zugänglich. Der 26,5 Meter hohe Rundturm ist heute noch das zentrale Gebäude der Anlage. Eine kleine Treppe führt zu einem sehr schönen Aussichtspunkt, von dem man den Stausee überblicken kann.

Witten, die Zeche Nachtigall
Auf der Zeche Nachtigall im Wittener Ruhrtal reisen Sie zurück in die Zeit, als man zum Kohleabbau noch waagerechte Stollen in die Hänge trieb und später die ersten Schächte in die Tiefe grub.
Ausgerüstet mit Helm und Grubenlampe gelangt man im Besucherbergwerk der Zeche Nachtigall durch niedrige Gänge zu einem echten Steinkohleflöz und erleben die einzigartige Atmosphäre eines historischen Abbaubetriebes unter Tage.

Hattingen
Die Hattinger Altstadt mit den wunderschönen Fachwerkhäusern bietet einen spannenden Kontrast zu der quirligen Metropole Ruhr. Es lohnt sich, in Ruhe durch den historischen Stadtkern zu flanieren und sich in eines der schönen Cafés zu setzen. Nirgendwo sonst im Ruhrgebiet genießt man dieses mittelalterliche Flair so intensiv wie in Hattingen.
Aber auch Industriekultur spielt eine wichtige Rolle in Hattingen. Die Henrichshütte mit dem ältesten Hochofen im Ruhrgebiet ist Ankerpunkt auf der Route der Industriekultur.

Villa Hügel
Die Villa Hügel, im Essener Stadtteil Bredeney gelegen, wurde 1873 von Alfred Krupp errichtet und ist das ehemalige Wohn- und Repräsentationshaus der Industriellenfamilie Krupp. Die Villa hat 269 Räume, 8100 qm Wohn- und Nutzfläche und liegt in einem 28 Hektar großen Park an prominenter Stelle über dem Ruhrtal und dem Baldeneysee. Verwaltet wird sie heute durch die Kulturstiftung Ruhr, welche regelmäßig Veranstaltungen wie Konzerte oder Ausstellungen dort durchführt. Außerhalb dieser Zeiten kann sie zu den Öffnungszeiten besichtigt werden.

Essen, Baldeneysee
Als Naherholungsgebiet von Essen bietet der Baldeneysee zahlreiche Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Mit seinen gut ausgebauten Wegen gilt der Stausee als Eldorado für Radfahrer, Inline-Skater, Jogger und Spaziergänger. Auf dem Wasser tummeln sich Kanuten, Segler und Ruderer und die "Weiße Flotte".

Mülheim, Aquarius Wasserturm
Im über 100 Jahre alten Wasserturm erfahren die Besucher Wissenswertes über das nasse Element. Moderne Medientechnik und die herausragende Architektur machen den Aufenthalt im Aquarius Wassermuseum zu einem Erlebnis.

Duisburg
Die Stadt im Westen des Ruhrgebiets kämpft oft mit negativen Klischees, überrascht aber mit ihrer Vielseitigkeit. Hier befindet sich z.B. ein ehemaliges Hüttenwerk, das heute u.a. zum Tauchen und Klettern einlädt, eine Halde mit "begehbarer Achterbahn" auf dem Gipfel, der größten Binnenhafen der Welt, eine vielfältige Museenlandschaft, ein breitgefächertes Shoppingangebot und ganz viel Natur (am Wasser). Keine Stadt im Ruhrgebiet steht so sehr im Zeichen des Themas "Wasser" wie Duisburg. Sie können den weltweit größten Binnenhafen bei einer Hafenrundfahrt entdecken und im Innenhafen Duisburg von Bar zu Bar und Restaurant zu Restaurant flanieren. 100 Prozent Industriekultur bietet der Landschaftspark Duisburg-Nord. Auf dem Gelände des ehemaligen Hochofenwerks können Sie u.a. Klettern, Tauchen, Veranstaltungen, wie Street Food Märkte, das Traumzeit Festival oder die Photo + Adventure besuchen oder vom Hochofen 5 den Blick aufs Ruhrgebiet genießen. Für atemberaubende Aussichten sorgt nicht zuletzt auch das Haldenkunstwerk Tiger & Turtle auf der Heinrich-Hildebrandt-Höhe.

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Veranstalter: Velociped Fahrradreisen

Ruhrtal-Radweg: 7 Tage
Vom Sauerland zum Rhein.

Reisebild
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In 7 Tagen von der Quelle bis zur Mündung.

Auf den 230 Kilometern von der Quelle bei Winterberg bis zur Mündung in den Rhein bei Duisburg verbindet die Ruhr die ursprüngliche Landschaft des Sauerlandes mit der aufregenden und erlebnisreichen Metropole Ruhr. Im Sauerland geht es meist bergab durch die Weite der Berge und Wälder, ehe im Ruhrgebiet das Tal umrahmt wird von Industriedenkmälern, Burgen und Fachwerkorten. Hier wird der Fluss gleich mehrfach zu großen Seen aufgestaut, die als attraktive Freizeit- und Erholungsreviere dienen und von schönen Radwegen gesäumt sind. Einer der abwechslungsreichsten und vielseitigsten Flüsse Deutschlands lädt mit seinen Uferwegen ein zur Entdeckung einer ganzen Region. Kein anderer Fluss verbindet Kultur und Natur auf so engem Raum.

Level: leicht-mittel


1. Tag Winterberg Anreise
Freuen Sie sich auf Winterberg, den bekannten Ferienort im Hochsauerland nahe der Ruhrquelle, denn Winterberg ist nicht nur im Winter schön! Hier können Sie sofort mit Ihrem Aktivurlaub beginnen, sei es mit Nordic-Walking, auf dem Barfußpfad oder im Schwimmbad. Auch ein Ausflug zum Aussichtsturm und zur faszinierenden Hochheide auf dem Kahlen Asten ist möglich. Winterberg ist per Bahn gut zu erreichen. Wer mit dem PKW anreisen möchte, kann für die Dauer der gesamten Radreise in Hotelnähe parken.

2. Tag Winterberg - Meschede 41 km
An der Ruhrquelle bei Winterberg, auf 654 m Höhe, starten Sie zu ihrer abwechslungsreichen Reise entlang der Ruhr. Von dort geht’s meist schön bergab durch lichte Wälder mit wunderschönen Aussichten bis in das preisgekrönte Rosendorf Assinghausen. Seit 2007 ist dieser Ort urkundlich anerkanntes Rosendorf und bei einem lohnenswerten Rundgang entdecken Sie schöne Gärten und Häuser, die mit über 150 verschiedenen Rosensorten geschmückt sind. Passend zur Mittagszeit können sie eine genüssliche Pause einlegen in dem frisch gekürten Kneipp-Heilbad Olsberg mit seinen reizenden Cafés und historischen Gaststuben und dem Kräuter- und Obstgarten in den renaturierten Ruhrauen. Über Bestwig geht es schließlich noch bis Meschede mit dem markanten "Sauerländer Dom" und der hübschen Fußgängerzone. Hier können Sie noch einen schönen Ausflug zum Hennesee unternehmen, denn der parkähnlich angelegte Henne-Boulevard führt direkt zur Himmelstreppe, die mit ihren 333 Stufen hinauf zum Staudamm leitet.

3. Tag Meschede - Neheim 43 km
Heute wird die Ruhr vom Naturpark Arnsberger Wald umrahmt und kaum im Sattel bietet die schöne Parkanlage vom Wasserschloss Laer einen ersten Fotostopp. Nach einem Abstecher zur Hünenburg erreichen Sie die hoch aufragende Altstadt von Arnsberg, die fast komplett von der tief eingeschnittenen Ruhr umflossen wird. In dieser geschichtsträchtigen Stadt haben Grafen, Kurfürsten, Hessen und Preußen ihre Spuren hinterlassen mit der imposanten Schlossruine, dem Landsberger Hof mit dem Sauerland-Museum und dem Klassizismus-Viertel in der gut erhaltenen mittelalterlichen Fachwerktstadt. Viele Cafés und Restaurants locken hier zur Pause ehe Sie dann am Nachmittag weiter dem Ruhrtal folgen bis Neheim mit seinen schmucken Fachwerkhäusern und den typischen Burgmannshöfen. Genüsslich können Sie den Tag ausklingen lassen in der weitläufigen Fußgängerzone oder noch eine sportliche Runde um den Möhnesee anhängen.

4. Tag Neheim - Herdecke 52 km
Heute verlassen Sie das Hochsauerland, die umliegenden Hügel werden sanfter und die Talaue wird breiter und bildet ein landschaftlich reizvolles neues Teilstück des Ruhrtal-Radwegs. Kleine Orte wie Wickede oder Fröndenberg locken für eine Pause aus dem Sattel und die Route führt gemütlich durch weite Wiesen und Felder bis in die alte Hansestadt Schwerte, mit liebevoll gepflegten Fachwerkhäusern und der letzten historischen Senfmühle Westfalens (Kostproben möglich). Am Nachmittag wird das Ruhrtal wieder schmaler und ein sportlicher Abstecher hinauf zum Aussichtpunkt der Ruine Hohensyburg ist möglich, doch der Radweg führt flach direkt am Ufer des Hengsteysee entlang, einem beliebten Naherholungsgebiet, und weiter ins idyllische Herdecke mit seiner neuen Promenade am Ruhrufer.

5. Tag Herdecke - Burgaltendorf 44 km
Am Vormittag führt der Radweg zur "Wiege des Ruhrbergbaus" und zu den ersten Ausläufern des klassischen Ruhrgebiets. Doch der Ruhrtal-Radweg verläuft auch hier meist im Grünen und führt über weite Strecken durch beliebte Naherholungsgebiete direkt auf dem alten Leinpfad am Flussufer. Sie rollen erst am Harkortsee entlang, einem von insgesamt sechs Ruhrstauseen und kommen dann über Wengern mit dem historischen Ortskern zum Muttental, der Wiege des Ruhrbergbaus. Hier förderte man vor fast 200 Jahren die ersten Brocken des schwarzen Goldes zu Tage und im sehenswerten Industriemuseum "Zeche Nachtigall" geht es zurück in die Zeit, als man zum Kohleabbau noch waagerechte Stollen in die Hänge trieb und später die ersten Schächte in die Tiefe grub. Anschließend erreichen Sie den Kemnader Stausee und von dort ist es nicht mehr weit bis Hattingen wo ein Bummel durch die historische Altstadt lohnt, ehe zum Ende der Etappe noch ein Anstieg zum schönen Hotel in Burgaltendorf auf Sie wartet.

6. Tag Burgaltendorf - Duisburg 59 km
Am Morgen führt der Radweg wieder ländlich idyllisch direkt am Flussufer entlang und ermöglicht am Vormittag einen Abstecher zum Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen mit seinen mehr als 180 alten Dampfloks, Waggons und Schienenbussen. Komfortabel radeln Sie anschließend am Baldeneysee mit seinen vielen Einkehrmöglichkeiten entlang und können dort eine Besichtigung der Villa Hügel, gegründet 1873 vom Industriellen Alfred Krupp, einschieben. Eine Pause in der Fachwerkaltstadt von Kettwig erfrischt Sie für die weitere Etappe direkt am Flussufer bis Mülheim zum preisgekrönten Aquarius Wasserturm mit seinem multimedialen Museum auf 14 Ebenen. Auch zum Abschluss verläuft die Route weiter auf separaten Radwegen bis zur Ruhrmündung in den Rhein. Hier steht am Ende des Ruhrtal-Radwegs symbolisch das faszinierende Rheinorange, eine leuchtende 25 m hohe Landmarke inmitten des beeindruckenden Panoramas des Duisburger Hafens. Am Abend können Sie im sanierten Innenhafen in einer der zahlreichen Restaurants, Kneipen oder Bars die schöne Reise ausklingen lassen.

7. Tag Duisburg Abreise
Die beeindruckende Tour auf dem Ruhrtal-Radweg mit ihren vielfältigen landschaftlichen und kulturellen Eindrücken wird Ihnen sicherlich noch lange in schöner Erinnerung bleiben! Wer per Transfer zurück nach Winterberg möchte, für den bieten wir einen lohnenswerten Zusatztag in Duisburg an, um dann unseren praktischen Rücktransfer im Kleinbus inkl. Radtransport nutzen zu können, den wir jeden Sonntag anbieten.

Möglicher Zusatztag + Rücktransfer
Buchen Sie für Duisburg eine Zusatznacht! So können Sie an diesem zusätzlichen Tag eine Radrundtour (25 km) zum Landschaftspark Duisburg Nord unternehmen, dort an einer öffentlichen Hütten-Führung teilnehmen und zusätzlich am Nachmittag genüsslich noch eine Hafenrundfahrt erleben. Oder Sie starten zu einer Tagestour nach Düsseldorf (50 km) und nutzen am Ende den Zug zurück nach Duisburg. Wie auch immer, Sie können einen schönen aktiven Zusatztag erleben und dann am Sonntag auch den Rücktransfer nach Winterberg nutzen, wenn Sie möchten.


Saison 1: 25.04. - 02.05.2021, 03.10. - 17.10.2021
Kat. A: DZ 594,00 EUR / EZ 769,00 EUR

Saison 2: 09.05. - 26.09.2021
Kat. A: DZ 640,00 EUR / EZ 815,00 EUR

Fahrräder
Tourenrad: 70,00 EUR
Elektrorad: 180,00 EUR

Buchbare Zusatznächte
Winterberg Kat. A: DZ 58,00 EUR / EZ 85,00 EUR
Duisburg Kat. A: DZ 58,00 EUR / EZ 85,00 EUR

Buchbare Zusatzleistungen
Rücktransfer Sonntag 9 Uhr (ab 2 Personen): 80,00 EUR


Wissenswertes:

Anreisemöglichkeit per Bahn
Winterberg ist mit der Bahn erreichbar. Sie fahren erst nach Dortmund und von dort aus bringt Sie ein Regionalexpress umsteigefrei und bequem in ca. 2 Stunden direkt zum Startpunkt des Ruhrtal-Radweges nach Winterberg. Im Zug können Fahrräder mitgenommen werden.

Parkmöglichkeiten am Anreisehotel
In Hotelnähe stehen kostenlose öffentliche Parkplätze zur Verfügung, eine Vorreservierung ist nicht möglich. Detaillierte Informationen zu den Parkmöglichkeiten an dem für Sie gebuchten Hotel erhalten Sie mit den ausführlichen Reiseunterlagen ca. zwei Wochen vor Reisebeginn.

Streckencharakteristik
Der Ruhrtal-Radweg verläuft überwiegend auf verkehrsfreien, asphaltierten Radwegen und befestigten Güterwegen sowie verkehrsarmen Straßen. Der Radweg ist vom Sauerland bis zum Rhein durchgehend einheitlich beschildert. Zu Beginn der Strecke sind auf den ersten 35 Kilometern einige Steigungen zu überwinden, danach ist die Strecke weitgehend flach. Diese Radwanderung ist auch für Einsteiger, Gruppen und Familien mit Kindern ab 12 Jahren geeignet.

Verfügbare Mieträder
Wünschen Sie ein Velociped-Leihrad für die Tour, so bringen wir es zu Ihrem Starthotel und holen es am Ende selbst wieder ab. Zur Auswahl stehen Ihnen Damen- und Herrenräder entweder mit 7-Gang-Nabenschaltung und Rücktrittbremse oder 27-Gang-Kettenschaltung und Freilauf. Alle Damenräder haben einen tiefen Durchstieg und Herrenräder stehen in verschiedenen Rahmengrößen zur Auswahl. Unsere Damenräder sind passend für alle Radfreunde ab 150 cm Körpergröße und die Herrenräder ab 160 cm. Weiterhin stehen Unisex E-Räder mit 8-Gang Nabenschaltung und Rücktrittbremse zur Verfügung. Ihren Radwunsch geben Sie ganz einfach bei der Buchung bekannt.

Rücktransfer zum Ausgangspunkt der Reise
Es besteht die Möglichkeit, per Transfer mit einem Kleinbus (mit Fahrradtransportanhänger) nach Winterberg zurück zu fahren (Abfahrt um 09:00 Uhr, Ankunft in Winterberg um ca. 11:30 Uhr). Der Transfer kostet 80,00 Euro pro Person. Der Fahrer kommt zu Ihrem Hotel in Duisburg und holt Sie, Ihr Gepäck und ggf. Ihr privates Rad ab. Er fährt Sie zurück bis zu Ihrem Starthotel in Winterberg und sorgt so für einen perfekten Rückreiseservice ohne Umsteigen oder Kofferschleppen. Dieser Rücktransfer ist buchbar jeden Sonntag, die Mindestteilnehmerzahl ist 2 Personen.

7 Tage Holine Service
Wenn die Fahrradkette gerissen ist, Überschwemmungen die Weiterfahrt unmöglich machen oder sonstige böse Überraschungen auf Sie warten: Wir sind 7 Tage die Woche für Sie erreichbar und organisieren schnellstmöglich Hilfe.

Extrakosten, die nicht im Reisepreis enthalten sind
Eine möglicherweise anfallende Kurtaxe ist nicht Bestandteil des Reisepreises und daher im Hotel vor Ort zu zahlen.

Pass- und Visumerfordernisse, Gesundheitsvorschriften
Für EU-Bürger sind für diese Reise keine speziellen Pass- bzw. Visumerfordernisse und gesundheitspolizeilichen Formalitäten zu beachten.

Reiseversicherung
Im Reisepreis ist die gesetzlich vorgeschriebene Insolvenzversicherung bereits enthalten. Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen nach Erhalt Ihrer Reisebestätigung den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung, um sich vor finanziellen Nachteilen bei Reiserücktritt, Reiseabbruch, Krankheit oder Unfall zu schützen.


Reisehighlights:

Winterberg
Winterberg ist eine Kleinstadt im Rothaargebirge und einer der wenigen Mittelgebirgsorte, die sich als staatlich anerkannter heilklimatischer Kurort bezeichnen dürfen. Die intakte Natur, die die Ferienwelt Winterberg umgibt und das Reiz- und Schonklima stellen nicht nur optimale Bedingungen für gesunde Bewegung im Grünen bereit, sondern dienen auch gleichzeitig der Entspannung und Erholung. Eine hochwertige und vielfältige Aktivinfrastruktur, sowohl im Sommer als auch im Winter, bildet die besondere Stärke Winterbergs als attraktives Urlaubsziel für Sportbegeisterte, Entspannungssuchende und Gesundheitsbewusste! In der näheren Umgebung ist die reizvolle Hochheidelandschaft auf dem Kahlen Asten ein besonderes Erlebnis und vom Astenturm oder dem Sauerland-Stabil-Stuhl, einem riesigen hölzernen Möbelstück mitten in der Landschaft, hat man einen herrlichen Ausblick.

Assinghausen Rosendorf
Assinghausen ist ein Dorf wie aus dem Bilderbuch. Gepflegte, schwarz-weiße Fachwerkhäuser mit verzierten Fassaden und den für das Sauerland so typischen Schieferdächern stellen die Kulisse für ein ganz besonderes Schauspiel dar: Die Bewohner haben den Ort in einen fantastischen Rosengarten verwandelt. Etwa von Mai bis in den September hinein schwelgen Besucher in betörenden Düften und bewundern die verschwenderische Farbenvielfalt der "Königin der Blumen". Mehr als 150 Rosensorten faszinieren nicht nur Botaniker und Gartenliebhaber. In den Vorgärten gedeihen seltene Sorten wie Gelber Engel, Schwarze Madonna oder Heidefeuer. Mitten durchs Dorf führen vier Rosenwege. Um Inszenierung, Pflege und Führungen kümmert sich neben den Anwohnern der Rosenverein. Assinghausen ist eines von nur sechs beurkundeten Rosendörfern bundesweit - das verpflichtet.

Meschede am Hennesee
Der Hennesee ist nicht nur der Wasservorratsbehälter für das Ruhrgebiet, er ist auch Kraftquelle für Erholungssuchende gleich welcher Art. Das Ostufer des Sees ist beliebt bei Spaziergängern, Radfahrern und Inline-Skatern. Die Badebucht lockt bei warmen Wetter ins erfrischende Nass. Direkt unterhalb des Sees liegt die Kreis- und Hochschulstadt Meschede. Die Stadt an der Ruhr steht für ein vielfältiges Angebot. Die Fußgängerzone lädt zum Einkaufsbummel ein, Sehenswürdigkeiten wie die Abtei Königsmünster wollen entdeckt werden und der attraktive HenneBoulevard mit seiner Himmelstreppe verbindet die Innenstadt mit dem Hennesee.

Arnsberg
Arnsberg ist historisches Eingangstor in das "Land der tausend Berge", das Sauerland. Hier prägen schwingende Landschaften, klare Seen, grüne Wälder, saftige Wiesen und blitzsaubere Fachwerkhäuser das Landschaftsbild. Und auch Arnsberg präsentiert sich mit seinen Stadtteilen und Dörfern romantisch, vielseitig und naturnah in einer schönen, waldreichen Landschaft. Die gut erhaltene mittelalterliche Altstadt mit imposanter Schlossruine und das Klassizismus-Viertel sind in der weiten Umgebung einzigartig und laden zum Bummeln und Verweilen ein.

Hengsteysee und Harkortsee
Der Hengsteysee ist ein beliebtes Ausflugsziel für sonnige Tage an der Ruhr. Er geht flußabwärts in den Harkortsee über. Dieser erfreut sich mindestens genauso großer Beliebtheit. Bei dem Hengsteysee handelt es sich um einen von sechs vom Ruhrverband betriebenen Stauseen im Ruhrgebiet. Er folgt dem Verlauf der Ruhr und liegt zwischen den Städten Herdecke, Hagen und Dortmund. Im Jahr 1929 wurde der See als Flußkläranlage für der Ruhr angelegt. Am Hengsteysee befindet sich auch das von RWE betriebene Koepchenwerk. Es ist eines der beiden ersten Pumpspeicherkraftwerke in Deutschland. Nachdem man 1926 mit dem Bau begann, wurde es 1930 fertig gestellt und in Betrieb genommen. Den See kann man auf einer nördlichen und südlichen Route umrunden, wobei die nördliche Route direkt am Fels vorbeiführt und eventuell auch mal wegen eines Felssturzes gesperrt sein kann. Der Harkortsee fängt am Ruhr-Viadukt auf der Höhe von Hagen und Herdecke an und endet am Stauwehr, unterhalb der Ruhrbrücke bei Wetter. Benannt wurde er nach Friedrich Harkort, dem Gründer der märkischen Industrie. Er machte aus der Burg Wetter eine der ersten großen Maschinenbaufabriken Deutschlands. Ein Besuch der Burgruine lohnt sich auf jeden Fall, denn große Teile sind ganztägig zugänglich. Der 26,5 Meter hohe Rundturm ist heute noch das zentrale Gebäude der Anlage. Eine kleine Treppe führt zu einem sehr schönen Aussichtspunkt, von dem man den Stausee überblicken kann.

Witten, die Zeche Nachtigall
Auf der Zeche Nachtigall im Wittener Ruhrtal reisen Sie zurück in die Zeit, als man zum Kohleabbau noch waagerechte Stollen in die Hänge trieb und später die ersten Schächte in die Tiefe grub.
Ausgerüstet mit Helm und Grubenlampe gelangt man im Besucherbergwerk der Zeche Nachtigall durch niedrige Gänge zu einem echten Steinkohleflöz und erleben die einzigartige Atmosphäre eines historischen Abbaubetriebes unter Tage.

Hattingen
Die Hattinger Altstadt mit den wunderschönen Fachwerkhäusern bietet einen spannenden Kontrast zu der quirligen Metropole Ruhr. Es lohnt sich, in Ruhe durch den historischen Stadtkern zu flanieren und sich in eines der schönen Cafés zu setzen. Nirgendwo sonst im Ruhrgebiet genießt man dieses mittelalterliche Flair so intensiv wie in Hattingen.
Aber auch Industriekultur spielt eine wichtige Rolle in Hattingen. Die Henrichshütte mit dem ältesten Hochofen im Ruhrgebiet ist Ankerpunkt auf der Route der Industriekultur.

Villa Hügel
Die Villa Hügel, im Essener Stadtteil Bredeney gelegen, wurde 1873 von Alfred Krupp errichtet und ist das ehemalige Wohn- und Repräsentationshaus der Industriellenfamilie Krupp. Die Villa hat 269 Räume, 8100 qm Wohn- und Nutzfläche und liegt in einem 28 Hektar großen Park an prominenter Stelle über dem Ruhrtal und dem Baldeneysee. Verwaltet wird sie heute durch die Kulturstiftung Ruhr, welche regelmäßig Veranstaltungen wie Konzerte oder Ausstellungen dort durchführt. Außerhalb dieser Zeiten kann sie zu den Öffnungszeiten besichtigt werden.

Essen, Baldeneysee
Als Naherholungsgebiet von Essen bietet der Baldeneysee zahlreiche Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Mit seinen gut ausgebauten Wegen gilt der Stausee als Eldorado für Radfahrer, Inline-Skater, Jogger und Spaziergänger. Auf dem Wasser tummeln sich Kanuten, Segler und Ruderer und die "Weiße Flotte".

Mülheim, Aquarius Wasserturm
Im über 100 Jahre alten Wasserturm erfahren die Besucher Wissenswertes über das nasse Element. Moderne Medientechnik und die herausragende Architektur machen den Aufenthalt im Aquarius Wassermuseum zu einem Erlebnis.

Duisburg
Die Stadt im Westen des Ruhrgebiets kämpft oft mit negativen Klischees, überrascht aber mit ihrer Vielseitigkeit. Hier befindet sich z.B. ein ehemaliges Hüttenwerk, das heute u.a. zum Tauchen und Klettern einlädt, eine Halde mit "begehbarer Achterbahn" auf dem Gipfel, der größten Binnenhafen der Welt, eine vielfältige Museenlandschaft, ein breitgefächertes Shoppingangebot und ganz viel Natur (am Wasser). Keine Stadt im Ruhrgebiet steht so sehr im Zeichen des Themas "Wasser" wie Duisburg. Sie können den weltweit größten Binnenhafen bei einer Hafenrundfahrt entdecken und im Innenhafen Duisburg von Bar zu Bar und Restaurant zu Restaurant flanieren. 100 Prozent Industriekultur bietet der Landschaftspark Duisburg-Nord. Auf dem Gelände des ehemaligen Hochofenwerks können Sie u.a. Klettern, Tauchen, Veranstaltungen, wie Street Food Märkte, das Traumzeit Festival oder die Photo + Adventure besuchen oder vom Hochofen 5 den Blick aufs Ruhrgebiet genießen. Für atemberaubende Aussichten sorgt nicht zuletzt auch das Haldenkunstwerk Tiger & Turtle auf der Heinrich-Hildebrandt-Höhe.

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Veranstalter: Velociped Fahrradreisen

Die Ruhrgebiets Radreise - geführt
Kohle, Kumpel und Kultur - an der Ruhr von Dortmund nach Duisburg

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Der Wandel des Ruhrgebiets

Wir nehmen Sie mit auf eine Zeitreise in die deutsche Industriegeschichte und zeigen Ihnen, wie das Ruhrgebiet den Wandel von einer Industrie- und Kohleregion zu einer Dienstleistungs- und Kulturregion mit einem hohen Freizeitwert geschafft hat.

Unterwegs im grünen Revier

Geleitet vom Verlauf der Ruhr, präsentieren wir Ihnen auf dieser Radreise von Dortmund nach Duisburg die schönsten Seiten des "Reviers". Lassen Sie sich überraschen, wie grün das Ruhrgebiet ist!

Zwischen Ruhr, Rhein-Herne-Kanal und Rhein

Ihre Räder folgen weitgehend dem Ruhrtal-Radweg und ehemaligen Bahntrassen. Die Auen des gemächlich dahinfließenden Flusses sind ein Paradies für grasende Kühe und Pferde, Gänse und Entenfamilien. Radeln Sie mit uns durch Wiesenlandschaften mit Pferdekoppeln und Reiterhöfen, am Rhein-Herne-Kanal entlang und bis zum Rhein. Und hören Sie Geschichten aus dem Schrebergarten, über das "Büdchen" und die "Omma".

Hochhinaus auf den Skywalk

Sie starten in Dortmund am Phoenix-See, mit einem spektakulären Erlebnis: Über den Skywalk der ehemaligen Hochofenanlage von Phoenix West steigen Sie in luftige Höhen bis auf fast 70 Meter. Auf dem geführten Rundgang über gesicherte Stege und Treppen sind Sie mittendrin in der gigantischen Hochofenanlage und genießen weite Ausblicke über die Stadt, das Westfalenstadion und die ländliche Umgebung.

Zurück zum Ursprung

Die Ruhr führt Sie dorthin, wo im Ruhrgebiet alles begann: Im Muttental bei Witten beim Besuch der Zeche Nachtigall begeben Sie sich in die Pionierzeit des Bergbaus.

Vom Kemnader See aus fahren Sie nach Stiepel: Die Dorfkirche kann auf eine tausendjährige Geschichte zurückblicken und hat Fresken aus romanischer Zeit zu bieten. Kurz vor Hattingen stoppen Sie zur Kaffeepause im historischen Hochofenambiente der Henrichshütte. Hattingen selbst überrascht als sehenswertes Fachwerkstädtchen im ländlichen Teil des Ruhrgebiets. Sie bummeln durch den mittelalterlichen Kern mit seinen 150 historischen Häusern und den Stadtmauerresten.

Geprägt durch die Familie Krupp

Essen ist eng verbunden mit dem Namen der Familie Krupp: Der Industrielle Alfred Krupp erbaute die herrschaftliche Villa Hügel in den 1870-er Jahren als Familiensitz inmitten eines großzügigen Parks. Bis 1945 gingen hier gekrönte Häupter und Größen aus Politik, Wirtschaft und Kultur ein und aus. Mit Ihren Rädern fahren Sie durch den Park hoch in die Gartenstadt Margarethenhöhe, Ihren Hotelstandort für die zwei Tage. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die grüne Vorzeigesiedlung für die Angestellten der Krupp-Werke und die Beamten der Stadt erbaut.

Mit dem Rad zur Zeche Zollverein und zum Gasometer

Auf Ihrer Radtour rund um Essen erleben Sie die seit 2001 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Zeche Zollverein. Von 1851 bis 1986 in Betrieb, war sie einst die größte Steinkohlenzeche der Welt. Heute ist sie ein Symbol für den gelungenen Strukturwandel vom "Kohlenpott" zum Kulturzentrum und beherbergt u. a. das Red Dot Design Museum und die Folkwang Universität der Künste. Der Rhein-Herne-Kanal führt Sie zum Gasometer in Oberhausen: Der mächtige, 117 Meter hohe Gasspeicher ist eine der ungewöhnlichsten und größten Ausstellungshallen Europas. Lassen Sie sich von der aktuellen Ausstellung überraschen.

Über Schloss Broich bis zum Landschaftspark Duisburg-Nord

Auf dem Weg nach Duisburg werfen Sie in Mühlheim einen Blick auf Schloss Broich und einen der schönsten Wassertürme des Ruhrgebiets, der das Aquarius-Wassermuseum beherbergt. Wenn Sie die ersten Ausläufer des Duisburger Hafens erreicht haben, machen Sie einen Abstecher zum Landschaftspark Duisburg-Nord. Das einstige Eisenhüttenwerk zeigt die gelungene Umnutzung einer alten Industrieanlage zu einem großen Kultur- und Sportpark mit außergewöhnlichen Angeboten.

Zum Abschluss durch den weltgrößten Binnenhafen

Der abschließende Höhepunkt der Ruhrgebiets-Radreise ist die Rundfahrt durch den Duisburger Binnenhafen: Er gilt mit all seinen Anlagen als der größte Binnenhafen der Welt. Durch die gute Vernetzung der Wasserwege ist das Ruhrgebiet auch für große Schiffe und die Seehäfen Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen, Emden und Hamburg erreichbar.

Abwechslungsreiche Hotellerie und traditionell moderne Küche

Sie wohnen in komfortablen und modernen Hotels, mit einer Doppelübernachtung auf der Margarethenhöhe. In der kleinen Bergmann Brauerei verkosten Sie heimisches Bier. Sie speisen im ältesten Gasthaus Dortmunds und wir haben gute Hotelrestaurants und Restaurants für Sie ausgesucht.

Vielältige Highlights im "Revier"

die ehemals größte Steinkohlenzeche der Welt - das Weltkulturerbe Zeche Zollverein
die beschauliche Auenlandschaft der Ruhr und überraschend viel Grün
der spektakuläre Skywalk über dem Hochofengelände Phoenix West
zwei Übernachtungen in der Gartenstadt Margarethenhöhe
eine der originellsten und höchsten Ausstellungshallen Europas - der Gasometer
die Hafenrundfahrt durch den größten Binnenhafen der Welt

Ihre meist verkehrsarmen Radstrecken folgen immer wieder dem Ruhrtal-Radweg auf asphaltierten und mit feinen Schotter befestigten Wegen am Fluss entlang. Ehemalige Bahntrassen bilden die Verbindungswege in und durch die Städte. Nur bei der Stadtausfahrt Dortmund und der Durchquerung von Essen muss mit etwas mehr Verkehr gerechnet werden. Die Strecken sind meist flach, punktuell sind kleine Anstiege zu bewältigen.

1. Tag | Radstrecke 15 km | Anreise Dortmund und Radtour

Individuelle Anreise zum Starthotel. Sichere PKW-Abstellmöglichkeit nahe des Starthotels (kostenpflichtig). Um 14 Uhr begrüßt Sie unsere Reiseleitung im modernen Hotel Hampton by Hilton Phoenix See West. Nach dem Anpassen der Räder unternehmen Sie eine kurze Radtour durch den Dortmunder Süden zum ehemaligen Hüttenwerk Phoenix West. Über den Skywalk besteigen Sie das beeindruckende Industriedenkmal und blicken aus luftiger Höhe in den Hochofen und über das Dortmunder Umland. Danach können Sie in der benachbarten Bergmann-Brauerei auf einer kleinen Führung mit verschiedenen Bieren stärken - getreu dem hauseigenen Motto: Harte Arbeit, ehrlicher Lohn. Zurück im Hotel, führen wir Sie zum Abendessen in das nahe gelegene, älteste Gasthaus Dortmunds.

2. Tag | 62 km | Dortmund - Hattingen

Nach wenigen Radkilometern erreichen Sie die Ruhr: Sie folgen dem gemächlich dahinfließenden Fluss durch seine Auen mit grasenden Kühen, Pferden und Entenfamilien bis in das Muttental. Hier liegt die Wiege des Ruhrbergbaus. Nach dem Picknick erfahren Sie bei Ihrer Besichtigung der Zeche Nachtigall, wo und wie alles begann. Wieder auf den Rädern erreichen Sie den Kemnader See. Sie unternehmen einen kurzen Abstecher hoch zur Dorfkirche von Stiepel mit ihren sehenswerten Fresken und ihrem schönen Friedhof. Zur Kaffeepause stoppen Sie an der Henrichshütte, bevor Sie die Fachwerkstadt Hattingen erreichen. Sie übernachten und essen einige Kilometer außerhalb im ländlich gelegenen Hotel Zum Hackstück.

3. Tag | 46 km | Hattingen - Essen

Morgens unternehmen Sie einen kleinen Rundgang durch die sehenswerte Altstadt mit ihren zahlreichen Fachwerkhäusern. An Ihrer Radstrecke am Fluss entlang liegen ruhige Seitenarme mit Seerosen und Entenfamilien. Sie erfahren etwas über den Historischen Leinpfad und überqueren am Südufer des Baldeneysees ein Wehr: Hier fahren die Fische Fahrstuhl - lassen Sie sich überraschen! Durch den Park der Villa Hügel, dem ehemaligen Wohnsitz der Familie Krupp, gelangen Sie hoch nach Essen auf die Margarethenhöhe. Hier schlafen Sie zwei Nächte im komfortablen Hotel Margarethenhöhe am Markplatz. Vor dem Abendessen im Hotelrestaurant entdecken Sie die Lauben- und Bogengänge der schönen Gartenstadt.

4. Tag | 52 km | Rundtour Gasometer und Zeche Zollverein

Über eine Bahntrasse und durch Kleingartenkolonien rollen Ihre Räder hinunter zum Gasometer. Hier erleben Sie die Faszination der gigantischen Ausstellungshalle und den Ausblick vom alten Gasspeicher. Später fahren Sie entspannt am Rhein-Herne-Kanal bis zur Zeche Zollverein. Auf Ihrer Führung erfahren Sie, warum die UNESCO dieses Symbol des gelungenen Strukturwandels zum Weltkulturerbe zählt. Zurück im Hotel, steht Ihnen der Abend auf der Margarethenhöhe zur freien Verfügung. Sie können auch einen Ausflug in die Rüttenscheider Straße, das Essener Ausgehviertel, unternehmen.

5. Tag | 56 km | Essen - Duisburg

Vorbei an den Stadtteilen Werden und Kettwig verlassen Sie Essen und radeln gemütlich an der Ruhr entlang. Große Pferdekoppeln und Reiterhöfe liegen an Ihrem Weg nach Mühlheim: Sie stoppen am Schloss Broich und am ehemaligen Wasserturm, der heute das Wassermuseum Aquaruis beherbergt. Schließlich erreichen Sie die Ausläufer des Duisburger Hafens. Ein Abstecher bringt Sie in den beeindruckenden Landschaftspark Duisburg-Nord. Von hier aus fahren Sie an den Rhein, dem Sie bis Duisburg-Ruhrort bis zur Ruhrmündung folgen. Schließlich gelangen Sie in die Altstadt zu Ihrem Wyndham Hotel Duisburger Hof. Zum Abschlussessen führen wir Sie in das Szeneviertel am neugestalteten Innenhafen.

6. Tag | Hafenrundfahrt/Abreise

Vormittags unternehmen Sie eine zweistündige Rundfahrt durch den Duisburger Binnenhafen. Gegen Mittag endet die Ruhrgebiets-Radreise.

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Veranstalter: WEINRADEL - Reisen per Rad

Die Ruhrgebiets-Radreise - individuell
Kohle, Kumpel und Kultur - an der Ruhr von Dortmund nach Duisburg

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Wir nehmen Sie mit auf eine Zeitreise in die deutsche Industriegeschichte: Das Ruhrgebiet wandelt sich von einer Kohleregion zu einer Kulturregion mit hohem Freizeitwert. Auf unserer Radreise von Dortmund nach Duisburg präsentieren wir Ihnen die schönsten Seiten des "Reviers". Lassen Sie sich überraschen, wie grün das Ruhrgebiet ist! Die Auen der gemächlich dahinfließenden Ruhr sind ein Paradies für grasende Kühe, Pferde, Gänse und Entenfamilien. Sie radeln entspannt auf dem Ruhrtal-Radweg und folgen ehemaligen Bahntrassen. Und wir erzählen Ihnen Geschichten aus dem Schrebergarten, über das "Büdchen" und die "Omma".
Sie starten in Dortmund: Über den spektakulären Skywalk der ehemaligen Hochofenanlage von Phoenix West steigen Sie auf gesicherten Stegen und Treppen in luftige Höhen bis auf fast 70 Meter. Die Ruhr führt Sie dorthin, wo alles begann: in die Zeche Nachtigall im Muttental. In Stiepel entdecken Sie eine Dorfkirche mit romanischen Fresken. Und Hattingen überrascht als sehenswertes Fachwerkstädtchen im ländlichen Teil des Ruhrgebiets.
In Essen erbaute die Familie Krupp die Villa Hügel als Familiensitz und die Gartenstadt Margarethenhöhe für ihre Werksangestellten. Sie erleben das Weltkulturerbe Zeche Zollverein, das u. a. das Red Dot Design Museum beherbergt. Der Rhein-Herne-Kanal führt Sie zum Gasometer in Oberhausen, in eine der ungewöhnlichsten und größten Ausstellungshallen Europas. Auf dem Weg nach Duisburg unternehmen Sie einen Abstecher in den Landschaftspark Duisburg-Nord. Der abschließende Höhepunkt der Ruhrgebiets-Radreise ist die Hafenrundfahrt durch den größten Binnenhafen der Welt.
Sie wohnen in komfortablen und modernen Hotels, mit einer Doppelübernachtung auf der Margarethenhöhe. In der kleinen Bergmann Brauerei verkosten Sie heimisches Bier. Sie speisen im ältesten Gasthaus Dortmunds und wir haben bekannt gute Hotelrestaurants und Restaurants für Sie ausgesucht.

Vielfältige Highlights im "Revier"
- das Weltkulturerbe Zeche Zollverein
- die beschauliche Auenlandschaft der Ruhr
- der spektakuläre Skywalk über dem Hochofengelände Phoenix West
- zwei Übernachtungen auf der Margarethenhöhe
- eine der originellsten und höchsten Ausstellungshallen Europas - der Gasometer
- die Hafenrundfahrt durch den größten Binnenhafen der Welt

Radstrecke
Ihre meist verkehrsarmen Radstrecken folgen immer wieder dem Ruhrtal-Radweg auf asphaltierten und mit feinen Schotter befestigten Wegen. Ehemalige Bahntrassen bilden die Verbindungswege in und durch die Städte. Bei der Stadtausfahrt Dortmund und in Essen muss mit etwas mehr Verkehr gerechnet werden. Die Strecken sind meist flach, punktuell sind kleine Anstiege zu bewältigen.

1. Tag | Radstrecke 15 km | Anreise Dortmund + Radtour
Individuelle Anreise zum Starthotel. Sichere PKW-Abstellmöglichkeit nahe des Starthotels (kostenpflichtig).
Um 14 Uhr begrüßt Sie unsere Reiseleitung im modernen Hotel Hampton by Hilton Dortmund Phoenix See. Anschließend unternehmen Sie eine kurze Radtour zum ehemaligen Hüttenwerk: Über den Skywalk Phoenix West besteigen Sie das beeindruckende Industriedenkmal und blicken aus luftiger Höhe in den Hochofen und über das Dortmunder Umland. Danach stärken Sie sich in der Bergmann-Brauerei - getreu dem hauseigenen Motto: Harte Arbeit, ehrlicher Lohn.

2. Tag | 62 km | Dortmund - Hattingen
Nach wenigen Radkilometern erreichen Sie die Ruhr: Sie folgen dem ruhigen Fluss durch seine lieblichen Auen bis in das Muttental. Bei der Besichtigung der Zeche Nachtigall erfahren Sie, wo und wie alles begann. Vom Kemnader See machen Sie einen kurzen Abstecher zur Dorfkirche von Stiepel. Zur Kaffeepause stoppen Sie an der Henrichshütte, bevor Sie die Fachwerkstadt Hattingen erreichen.

3. Tag | 46 km | Hattingen - Essen
Morgens unternehmen Sie einen kleinen Rundgang durch die sehenswerte Fachwerk-Altstadt. An der Ruhr erzählen wir Ihnen etwas über den Historischen Leinpfad. Am Südufer des Baldeneysees überqueren Sie ein Wehr: Hier fahren die Fische Fahrstuhl! Durch den Park der Villa Hügel gelangen Sie hoch nach Essen auf die Margarethenhöhe.

4. Tag | 52 km | Rundtour Gasometer + Zeche Zollverein
Über eine Bahntrasse und durch Kleingartenkolonien rollen Ihre Räder hinunter zum Gasometer. Sie erleben die Faszination der gigantischen Ausstellungshalle und den Ausblick vom alten Gasspeicher. Später fahren Sie entspannt am Rhein-Herne-Kanal bis zur Zeche Zollverein. Auf Ihrer Führung erfahren Sie, warum die UNESCO dieses Symbol des gelungenen Strukturwandels zum Weltkulturerbe zählt.

5. Tag | 56 km | Essen - Duisburg
Heute folgen Sie wieder dem Lauf der Ruhr. Große Pferdekoppeln und Reiterhöfe liegen an Ihrem Weg nach Mühlheim: Sie stoppen am Schloss Broich, der ältesten karolingischen Festung nördlich der Alpen. Schließlich erreichen Sie die Ausläufer des Duisburger Hafens. Ein Abstecher bringt Sie in den beeindruckenden Landschaftspark Duisburg-Nord. Von hier aus fahren Sie an den Rhein bis zur Ruhrmündung.

6. Tag | Hafenrundfahrt/Abreise
Vormittags unternehmen Sie eine zweistündige Rundfahrt durch den Duisburger Binnenhafen. Gegen Mittag endet die Ruhrgebiets-Radreise.

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Veranstalter: WEINRADEL - Reisen per Rad