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Rund um Berlin
Havel-, Oder- und Spreelandschaften - Auf schönsten Radwegen rund um Berlin.

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Eine herrliche Rundtour erwartet Sie ab Potsdam. Sie radeln durch die Schorfheide, Europas größtem Wald, zum Werbellinsee, dem zweittiefsten See und wohl schönsten See Brandenburgs, durch die großartige Landschaft des von der letzen Eiszeit geprägten Oderbruch, über die sanften Hügel der Märkischen Schweiz und zum Müggelsee dem größten See Berlins. Entdecken Sie die reiche Kultur- und Industriegeschichte, die Traumlandschaft einer Kurfürstin rund um das frisch sanierte Schloss Oranienburg, das Zisterzienserkloster in Chorin und das Schiffshebewerk Niederfinow, das als Meisterwerk der Ingenieurbaukunst gilt. Bei dieser Radtour folgen Sie dem Havel Radweg, dem Oder-Neiße-Radweg, dem Oderbruchbahn-Radweg, dem Europa Radweg R1 und dem Berliner Mauerweg. Die Wege sind meist asphaltiert, gut ausgeschildert und oft abseits der Landstraßen geführt, es gibt jedoch auch kurze Abschnitte mit schlechtem Asphalt, Kopfsteinpflaster oder Sand. Bis auf wenige Hügel an der Abbruchkante zum Oderbruch oder in der Märkischen Schweiz verläuft die Strecke meist flach und ist für alle Radfreunde mit normaler Bürokondition bestens geeignet.

1. Tag Potsdam Anreise
Freuen Sie sich auf die einstige preußische Residenzstadt Potsdam. Sie ist geprägt von einzigartigen Schlössern und Gärten entlang der Havel: Sanssouci, Neuer Garten, Babelsberg, Glienicke, Pfaueninsel und Sacrow gehören seit 1990 zum Welterbe der UNESCO. Anreise bis Potsdam Hbf/ Parkplatz am Hotel/ Leihräder am Hotel.

2. Tag Potsdam - Oranienburg 57 km mit Fähre/ 76 km ohne Fähre
Sie starten Ihre Radtour in der Innenstadt mit einer interessanten Schifffahrt nach Sacrow. So passieren Sie gemütlich die Glienicker Brücke, wo im Kalten Krieg spektakulär hochrangige Agenten zwischen West und Ost ausgetauscht wurden und genießen an Bord die Havellandschaft umrahmt vom Schlosspark Babelsberg, dem Volkspark Glienicke und dem Neuen Garten. Auf dem Havel Radweg rollen Sie anschließend gemütlich durch die von Wald und Wasser geprägte Landschaft zum Großen Wannsee. Wer möchte legt einen Abstecher ein zur Altstadt Spandau oder zur Gatower Bockwindmühle. Freuen Sie sich auf Ihr Tagesziel Oranienburg mit dem frisch sanierten Schloss und dem wieder hergestellten Park. Seit der Landesgartenschau 2009 erstrahlt die Traumlandschaft der Kurfürstin Louise Henriette von Oranien in neuem Glanz. Wer sich am Anfang des Tages mehr bewegen möchte, kann die Fährstrecke bis Sacrow auch auf dem Europaradweg R1, dem Berliner Mauerweg und Havel Radweg meist ufernah, grün und autofrei auf dem Fahrrad zurücklegen - also 19 Kilometer mehr radeln.

3. Tag Oranienburg - Werbellinsee 52 km
Heute radeln Sie auf den sehr gut ausgebauten Radwegen meist am Wasser entlang durch die Schorfheide. Sie radeln am Oder-Havel-Kanal entlang, unweit der Havel ins beschauliche Landstädtchen Liebenwalde, am Langen Trödel nach Zerpenschleuse, am Finowkanal nach Marienwerder und schließlich zum Werbellinsee. Die unberührte Landschaft ist dünn besiedelt und bietet viel Raum für kleine Entdeckungen: die Kirche und die Beschaulichkeit rund um Neuholland, die sanierten Fassaden am Markt, das einstige Stadtgefängnis von Liebenwalde, die Schifferhäuser am 400 Jahre alten Finowkanal oder die viel zu große neugotische Dorfkirche in Marienwerder. Freuen Sie sich auf den Werbellinsee und auf Ihr schönes Hotel direkt am See in grandioser Landschaft.

4. Tag Werbellinsee - Hohenwutzen / Oder 63 km
Wunderschön radeln Sie morgens am bis zu 55 Meter tiefen glasklaren Werbellinsee entlang nach Joachimsthal. Hier ließ Kaiser Wilhelm II. 1898 ein einzigartiges Bahnhofsensemble im norwegischen Landhausstil errichten, um bequemer zur Jagd in die Schorfheide zu reisen. Heute ist der Kaiserbahnhof in alter Pracht saniert. Ein paar Meter weiter genießen Sie von der großen Aussichtsplattform einen spektakulären Panoramablick über das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin. Beschaulich rollen Sie am Grimnitzsee entlang nach Chorin, wo ein Abstecher zum 3 km entfernten Zisterzienserkloster Chorin lockt. Anschließend radeln Sie durch die fast menschenleere Mönchsheide weiter zum Schiffshebewerk Niederfinow. Das älteste noch in Betrieb befindliche Schiffshebewerk Deutschlands aus dem Jahre 1934 trägt stolz den Titel "Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst Deutschland" und ist sogar Europas größter Schiffsfahrstuhl. Freuen Sie sich anschließend auf Ihre Übernachtung direkt an der Oder.

5. Tag Hohenwutzen - Buckow 56 km
Heute erleben Sie eine ganz andere Landschaft! Das Oderbruch und die Oder bilden eine einzigartige Naturlandschaft in Europa. Bis 1762 wurde das in der Weichseleiszeit entstandene Binnendelta des Oderbruchs unter dem preußischen König Friedrich II (Der Alte Fritz) trockengelegt und mit neu angelegten Straßendörfern planmäßig besiedelt. Heute radeln Sie auf einem ausgebauten Radweg zur Oder und folgen dann dem Flusslauf auf dem Oder-Neiße-Radweg über Bienenwerder und Zollbrücke nach Güstebieser Loose. Hier erleben sie eine atemberaubende, extrem dünn besiedelte Landschaft an der Grenze zum Nachbarland Polen. Auf einer kleinen Fähre können Sie auch einen Abstecher ans andere Ufer machen, um zum Beispiel ein Restaurant des Oder-Culinariums zu besuchen. Erst am Nachmittag verlassen Sie die Oder und radeln auf ruhigen Landstraßen und dem Europaradweg R1 in die Märkische Schweiz nach Buckow mit dem sehenswerten Brecht-Weigel-Haus am Schermützelsee.

6. Tag Buckow - Müggelsee 51 km
Von Buckow, der Perle der Märkischen Schweiz, radeln Sie heute zum Berliner Ausflugsziel Müggelseeperle. Parallel zu den Gleisen der Museumseisenbahn Buckower Kleinbahn rollen Sie bis Waldsieversdorf. Anschließend fahren Sie durch idyllische Orte wie Bergschäferei, Garzin und Garzau. Im einstigen Schlosspark Garzau ist im Sommer 2009 Deutschlands größte Feldsteinpyramide wieder neu entstanden. Mit dem Museumspark Rüdersdorf ist ein weiterer Höhepunkt des Weltkulturerbes zu erleben. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurde hier Kalkstein abgebaut. In dem Muschelkalk findet man heute versteinerte Fossilien wie Saurierknochen und Haifischzähne. Durch eine herrliche Wald- und Seenlandschaft radeln Sie nach Erkner zu den Ufern des Müggelsees. Freuen Sie sich auf Ihr schönes Hotel direkt am See und genießen Sie eine entspannte Urlaubsatmosphäre.

7. Tag Müggelsee - Potsdam 58 km
Vom Müggelsee radeln Sie quer durch den Wald zum Müggelturm, der Ihnen einen fantastischen Ausblick über den grünsten Bezirk Berlins bietet. Mit einer kleinen Fähre fahren Sie von Wendenschloss über die Dahme nach Grünau, wo Sie kurze Zeit später auf den Berliner Mauerweg stoßen. Diesem folgen Sie am südlichen Stadtrand von Berlin entlang auf den Spuren der ganz jungen deutschen Geschichte. Entdecken Sie von einem futuristischen Infotower aus den hier neu entstehenden Airport Berlin-Brandenburg International. Auf neuen interessanten Varianten des Berliner Mauerweges radeln Sie durch lebendige Dörfer wie Großziethen und die frisch restaurierte Altstadt von Teltow. Staunen Sie über die verwunschene Hakeburg, über das Ausflugsgebiet an der Kleinmachnower Schleuse und über Babelsberg. Am berühmten Filmpark entlang radeln Sie bis in die historische Innenstadt von Potsdam und weiter zum Starthotel Ihrer Rundreise.

8. Tag Potsdam Abreise
Nach dem Frühstück endet Ihre schöne Rundreise rund um Berlin in Potsdam im Hotel.

WISSENSWERTES

Anreisemöglichkeit per Bahn
Potsdam ist von allen größeren Städten in Deutschland gut mit der Bahn angebunden. Unsere Partnerhotels sind alle zu Fuß von verschiedenen Bahnhöfen in Potsdam aus zu erreichen.
Aktuelle Fahrplanauskünfte und Preisinformationen finden Sie ganz praktisch unter www.bahn.de.

Parkmöglichkeiten am Anreisehotel
Sie können Ihren PKW für die gesamte Dauer der Reise bei unseren Vertragshotels abstellen (kostenpflichtig, zwischen 8,00 Euro und 10,00 Euro pro Tag). Es sind immer ausreichend Parkplätze verfügbar, eine Vorreservierung ist nicht notwendig.
Detaillierte Informationen zu den Parkmöglichkeiten an dem für Sie gebuchten Hotel erhalten Sie mit den ausführlichen Reiseunterlagen vor Reisebeginn.

Beschaffenheit der Radwege
Bei der Fahrradreise "Auf neuen Radwegen rund um Berlin" nutzen Sie eine Vielzahl unterschiedlicher Wege und kleine Nebenstraßen. Die ausgewählten Radwege sind zumTeil in den letzten Jahren ganz neu angelegt und asphaltiert worden und somit von erstklassiger Qualität. Es gibt aber auch kurze unbefestigte oder gepflasterte Passagen und Sandwege. Die Route verläuft meist flach. Am 4. und 5. Tag in der Schorfheide und der Märkischen Schweiz sind jedoch auch längere hügelige Abschnitte zu meistern. Die ausgewählten Radwege sind gut beschildert und unsere Route ist zusätzlich durchgehend mit Velociped Aufklebern beschildert (weißes V auf grünen Grund) und somit immer bestens zu finden.

Verfügbare Leihräder
Wünschen Sie ein Velociped-Leihrad für die Tour, so bringen wir es zu Ihrem Starthotel und holen es an Ihrem Reiseziel wieder ab. Zur Auswahl stehen Ihnen Damen- und Herrenräder entweder mit 7-Gang-Nabenschaltung und Rücktrittbremse oder 27-Gang-Kettenschaltung und Freilauf sowie Elektroräder. Alle Damenräder haben einen tiefen Durchstieg und Herrenräder stehen in verschiedenen Rahmengrößen zur Auswahl. Unsere Damenräder sind passend für alle Radfreunde ab 150 cm Körpergröße und die Herrenräder ab 165 cm. Ihren Radwunsch geben Sie ganz einfach bei der Buchung bekannt.

7 Tage Hotline Service
Wenn die Fahrradkette gerissen ist, Überschwemmungen die Weiterfahrt unmöglich machen oder sonstige böse Überraschungen auf Sie warten: Wir sind 7 Tage die Woche für Sie erreichbar und organisieren schnellstmöglich Hilfe.

REISEHIGHLIGHTS

Die Innenstadt von Potsdam
Wie eine Wanderung durch die Zeiten wirkt ein Spaziergang durch die Potsdamer Innenstadt. Wer mit dem Schiff oder mit der Bahn anreist, beginnt gleich am Geburtsort der Stadt: am Alten Markt. Hier, an der Stelle des ältesten Potsdamer Brückenschlages über die Havel, stand schon im frühen Mittelalter eine Burg, um eine wichtige Handelsroute zu sichern.

Das Holländisches Viertel in Potsdam
Das holländische Viertel besteht aus vier Karrees mit etwa 150 Backsteinhäusern in holländischem Stil.

Der Filmpark Babelsberg in Potsdam
Der FILMPARK Babelsberg lädt ein, hinter die Kulissen von Film und Fernsehen zu blicken, sich von der spektakulären Stuntshow "Bartertown", der Filmtiershow oder der TV-Show im Fernsehstudio 1 fesseln zu lassen.

Schlösser und Gärten in Potsdam
In einem Zeitraum von mehr als drei Jahrhunderten waren die besten Architekten, Landschaftsplaner und Kunsthandwerker ihrer Zeit im Auftrag der brandenburgisch-preußischen Herrscher tätig.

Schloss Cecilienhof in Potsdam
Cecilienhof ist das Schloss, in dem vom 17. Juli bis 2. August 1945 die Potsdamer Konferenz der Siegermächte des Zweiten Weltkrieges stattfand. Es ist der letzte Schlossbau der Hohenzollern. Kaiser Wilhelm II. ließ Cecilienhof 1914 bis 1917 für seinen ältesten Sohn Kronprinz Wilhelm und seine Gattin Cecilie von Mecklenburg-Schwerin im Norden des Neuen Gartens errichten. Architekt war Paul Schultze-Naumburg, der sich am englischen Tudor-Stil orientierte. Das aus Backstein und Holz errichtete Schloss passt sich gut in die natürliche Umgebung ein. Das Schloss beherbergt heute ein Hotel. Im Museum kann man sich über das Potsdamer Abkommens und die wechselvolle Geschichte des Hauses informieren.

Die Altstadt von Spandau
Der Stadtgrundriss von Spandau entwickelte sich bereits im 13. Jahrhundert und ist noch heute in seinem Straßenverlauf der Altstadt nachvollziehbar. Die Gebäudestruktur hat sich im Laufe der Jahrhunderte infolge von Bränden, Kriegseinwirkungen und Abrissmaßnahmen ständig verändert. Dem Wiederaufbau nach dem zweiten Weltkrieg fiel sehr viel der ursprünglichen Bausubstanz von kulturhistorischem Wert zum Opfer. Trotz dieser Entwicklung blieben Gebäudetypen der unterschiedlichen Bauepochen erhalten. Sie ergeben in ihrer Gesamtheit jene typische Kleinstadtmischung, die vom havelländischen Kleinstadthaus bis zum fünfgeschossigen Berliner Mietshaus die Baugeschichte mehrerer Jahrhunderte und die Lage Spandaus zwischen Provinz und Großstadt dokumentiert.

Die Zitadelle in Spandau
Der von Kurfürst Joachim II. im Jahr 1557 gefasste Entschluss, die nordöstlich der Altstadt gelegene Burganlage von 1317 zur Festungsanlage umzubauen, sollte das Schicksal Spandaus bis ins 20. Jahrhundert bestimmen. Unter Einbeziehung des mittelalterlichen Palas und des Juliusturms entstand bis 1594 nach den Plänen des italienischen Baumeisters Franziskus Chiaramella de Gandino und Rochus Graf zu Lynar die Zitadelle. In den folgenden Jahren, insbesondere nach den Erfahrungen des 30-jährigen Krieges, kam es zu einem Ausbau der Festung nach einem bastionären Verteidigungssystem.

Die St. Nikolai Kirche in Spandau
Zu den wenigen baulichen Zeugnissen aus dem Mittelalter gehört die im 15. Jahrhundert vollendete St. Nikolai-Kirche. Sie ist der städtebauliche Mittelpunkt der Altstadt und ihr Turm prägt die Spandauer Stadtsilhouette.

Schloss Oranienburg in Oranienburg
Das älteste Barockschloss der Mark Brandenburg (von 1652) liegt im historischen Stadtkern Oranienburgs direkt an der Havel. Es geht zurück auf einen Landsitz, der für die erste Gemahlin des Großen Kurfürsten, Louise Henriette, geborene Prinzessin von Oranien, ab 1651 errichtet wurde. Ihr Sohn, der spätere König Friedrich I., ließ das Schloss ab 1689 erweitern und prachtvoll ausstatten.
Um 1700 galt das Schloss Oranienburg als schönstes Schloss der preußischen Monarchie. Die Residenz erlebte Mitte des 18. Jahrhunderts eine zweite Blütezeit unter dem Prinzen August Wilhelm von Preußen, einem Bruder Friedrichs des Großen. Heute beherbergt das Schloß zwei Museen. Die Stiftung Preussische Schlösser und Gärten zeigt im Schlossmuseum berühmte Kunstwerke des 17. Jahrhunderts, eine einzigartige Silberkammer sowie die sehenswerte Porzellankammer. Im Kreismuseum bietet sich eine umfangreiche Ausstellung zu Regional- und Kulturgeschichte Oberhavels.

Das Kloster Chorin
Das Kloster Chorin, eine ehemalige Zisterzienserabtei, befindet sich in der Nähe des Ortes Chorin etwa sechs Kilometer nördlich von Eberswalde. Das Kloster wurde 1258 von askanischen Markgrafen gegründet und eine weitreichende Bedeutung am Rand des Einflussbereichs der Askanier im Norden zur Grenze der Slawen. Obgleich die Äbte ihren Einfluss und Landbesitz bis zum späten 15. Jahrhundert stetig mehren konnten, erfolgte bereits 1542 die Säkularisation des Klosters. Nach der Säkularisierung war das ehemalige Kloster von etwa 1550 bis ins beginnende 19. Jahrhundert dem Verfall preisgegeben. Nachdem die Gebäude im frühen 19. Jahrhundert einen traurigen Anblick boten, wurde im Zeitalter der Romantik ab 1817 unter der Leitung von Karl Friedrich Schinkel mit der Sicherung und teilweisen Rekonstruktion der Ruine begonnen. Das gärtnerische Umfeld gestaltete Peter Joseph Lenné. Das Kloster Chorin wird oft als typisches Beispiel der Backsteingotik genannt und ist heute Baudenkmal und Veranstaltungsort von Konzerten verschiedener Art.

Das Schiffshebewerk Niederfinow
Das Schiffshebewerk Niederfinow ist das älteste noch arbeitende Schiffshebewerk Deutschlands und geschütztes Industriedenkmal. Es liegt am Oder-Havel-Kanal und überwindet den Höhenunterschied von 36 Metern zwischen dem Kanal und der Oder. Das Schiffshebewerk wurde nach einer Bauzeit von 7 Jahren am 21. März 1934 dem Verkehr übergeben. Damit wurde der Betrieb über die benachbarte, ehemalige Treppenschleusenanlage abgelöst. Die Gesamtanlage umfasst den Oberhafen mit Sicherheitstor, die Kanalbrücke, das Schiffshebewerk und den Unterhafen. Das Schiffshebewerk besteht aus gewöhnlichem Baustahl, dessen Konstruktion mit der enormen Anzahl von 5 Millionen Nieten zusammengefügt wurde. Die Schiffe werden in einem riesigen Trog schwimmend befördert. Die Hubhöhe wird in nur 5 Minuten überwunden. Der Trog hängt an 256 Seilen. Die Seile laufen über Seilscheiben zu den Gegengewichten, die das gleiche Gewicht wie der Trog haben. Die Kanalbrücke verbindet das Schiffshebewerk mit dem Oberhafen. Heute ist das Schiffshebewerk für Schubverbände zu kurz, sodass die Einheiten getrennt werden müssen. Es ist heute mit jährlich ca. 11.000 Schiffen an seiner Kapazitätsgrenze angelangt, weswegen 1997 der Neubau eines größeren Hebewerkes zwischen dem alten und der früheren Schleusentreppe beschlossen wurde. Das neue Hebewerk soll 2013 fertig werden. Das Schiffshebewerk Niederfinow ist ein beliebtes Ausflugsziel, das jährlich etwa 500.000 Menschen besuchen.

Das Brecht-Weigel-Haus in Buckow
Das Haus ist seit 1977 eine Gedenkstätte für Bertolt Brecht und Helene Weigel. Das Künstlerehepaar hatte den Ort seit 1952 als Sommersitz ausgewählt. Bertolt Brecht schrieb hier 1953 die "Buckower Elegien". Nach Brechts Tod 1956 lud Helene Weigel weiterhin viele Gäste hierher ein und nutzte das Anwesen neben ihrer Berliner Wohnung bis zu ihrem Tod 1971 zur Erholung.

Der Museumspark Rüdersdorf
Der Museumspark Rüdersdorf ist ein großes Freilicht-Industriemuseum in Rüdersdorf bei Berlin. Es dokumentiert die Gewinnung und Verarbeitung von Kalkstein aus dem Rüdersdorfer Kalkberg. Nur an wenigen Stellen tritt in der norddeutschen Tiefebene Kalkstein an die Erdoberfläche. Der Rüdersdorfer Kalkberg ist das größte Kalksteinvorkommen in Norddeutschland. Der Rüdersdorfer Kalkstein, als Werkstein und als Branntkalk oder zu Zement verarbeitet, war neben den Ziegeln aus der Mark Brandenburg der wichtigste Baustoff für die Metropole Berlin. Eine Ausstellungshalle informiert umfassend über Kalksteinvorkommen und -nutzung, die Geologie, Mineralogie und Fossilienkunde von Rüdersdorf und die Geschichte des Kalksteinabbaus in Rüdersdorf.

Teufelssee und Müggelturm
Ein interessantes und zugleich lehrreiches Ausflugsziel in die Gebiete von Botanik, Tierwelt und Forstwirtschaft können Sie am Teufelssee am Fuße der Berliner Müggelberge erkunden. Der Teufelssee misst knapp 150 Meter von Nordost nach Südwest, und ist maximal 100 breit. Der flache und nährstoffreiche See ist Teil eines in der Eiszeit entstandenes Hochmoor. Am See unterhält die Waldschule Teufelssee einen drei Kilometer langen Naturlehrpfad, der großteils über Holzbretterwege über morastigen Untergrund rund um den See an seltenen Pflanzen wie Teichrosen, Wasserschierling oder Sonnentau vorbeiführt. Der Naturlehrpfad führt Sie entlang des Teufelssees zu einem Lehrkabinett. Das Ausflugsziel Müggelturm befindet sich einige Hundert Meter südwestlich vom See am westlichen Hang des Kleinen Müggelberges. Er steht in einer Höhe von 88 m. Wenn heute vom Müggelturm gesprochen wird, ist in der Regel der heute dort stehende Turm gemeint; es gab aber vor diesem bereits einen anderen Turm, der 1958 abgebrannt ist. Man erreicht das Müggelturm-Areal vom Teufelssee im Nordosten über eine Treppe oder wie in Ihrem bikeline-Führer beschrieben per Rad.

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Veranstalter: Velociped Fahrradreisen

Märkische Schlössertour
7 Tage / 293 km / ab 689 EUR - SPR 20

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Erleben Sie Preußens Glanz und Gloria auf einmalige Weise. 13 Schlösser, Burgen und Herrenhäuser warten auf Ihren Besuch. Als besonderes Highlight werden Sie auf drei ehemaligen Adelssitzen übernachten. Bewundern Sie einmalige Architektur von Schinkel oder flanieren Sie durch weitläufige Parkanlagen. Daneben beeindrucken der Naturpark Märkische Schweiz, der Scharmützelsee, das Schlaubetal oder das Oderbruch. Erleben Sie Brandenburg von seiner schönsten Seite.

1. Tag: Anreise nach Beeskow
in eigener Regie. Die Marienkirche wartet Sie. Übernachtung im Märkischen Gutshaus in Beeskow.

2. Tag: Beeskow-Steinhöfel
Länge: ca. 40/71 km
Heute geht es zu einem der schönsten Adelsitze in Brandenburg, wo schon Theodor Fontane und König Friedrich Wilhelm III. residierten. Unterwegs begegnen Ihnen die Barockschlösser in Kossenblatt und in Groß Rietz. Beim Gutshaus in Sauen ist der Audiopfad empfehlenswert, bevor Sie bei einem Abendspaziergang durch die weitläufige englische Parkanlage von Steinhöfel den Tag ausklingen lassen können. Durch Nutzung des Radweges "Oder-Spree-Tour" kann die Etappe auf 40 km verkürzt werden. Übernachtung im Hotel Schloss Steinhöfel.

3. Tag: Steinhöfel-Scharmützelsee-Steinhöfel
Länge: ca. 58/74 km
Nach kurzer Fahrt erreichen Sie Fürstenwalde mit seinem Dom St. Marien. Weiter geht die Fahrt durch die Rauener Berge nach Bad Saarow, dem schmucken Kurort am Scharmützelsee. Eine Rundfahrt auf dem größten See der Mark Brandenburg bietet sich an. Mit einem Abstecher nach Storkow kann die Etappe heute noch erweitert werden. Sehenswert sind die mittelalterliche Altstadt mit Burg, das Schloss Hubertushöhe oder aber auch das Radmuseum von "Tourteufel" Didi Senft mit über 120 Radkuriositäten. Übernachtung im Hotel Schloss Steinhöfel.

4. Tag: Steinhöfel-Neuhardenberg
Länge: ca. 33/45 km
Die heutige Etappe ist mit knapp 33 km relativ kurz. Deshalb bietet sich zum einen ein Abstecher in die Forschungstadt Müncheberg an. Sie besitzt ein Stadtmuseum und vom 48 m hohen Turm der Marienkirche haben Sie einen wunderbaren Ausblick. Zum anderen wartet Buckow, die Perle der märkischen Schweiz und der Naturpark auf Sie. Konditionell wird es hier etwas anspruchsvoller, aber die Schönheit der Natur und die vielen touristischen Angebote des Kneippkurortes entschädigen dafür. Den Abschluß dieser abwechslungsreichen Tour bilden dann die Schlösser Trebnitz, Wulkow und Neuhardenberg. Übernachtung im Hotel Schloss Wulkow/Neuhardenberg

5. Tag: Neuhardenberg-Bad Freienwalde-Neuhardenberg
Länge: ca. 54/66 km
Auf dem Theodor-Fontane-Radweg radeln Sie heute in die älteste Kurstadt der Mark Brandenburg nach Bad Freienwalde. Ein besonderes Schmuckstück ist das Schloss auf dem Apothekenberg, welches schon dem Außenminister Walter Rathenau als Wohnsitz diente. Empfehlenswert ist auch ein Abstecher ins Oderbruch, wo Sie "unendliche Weite", Ruhe und Entspannung finden. Per Bahn geht es nach Letschin und auf dem Europaradweg R1 die letzten 13 km zurück zum Hotel. Übernachtung wie am Vortag im Hotel Schloss Wulkow/Neuhardenberg

6. Tag: Neuhardenberg-Beeskow
Länge: ca. 72 km
Drei Schlösser und eine Komturei liegen heute am Wegesrand, wobei insbesondere die Zinnfigurenausstellung im Schloss Gusow und der wunderschöne Schlosspark in Alt Madlitz hervorzuheben sind. In Seelow erinnert die Gedenkstätte Seelower Höhen dagegen an die größte Schlacht im 2. Weltkrieg auf deutschem Boden. Viele Seen bieten unterwegs Erfrischung, bevor es ab der Kersdorfer Schleuse entlang der Spree zurück nach Beeskow geht. Übernachtung im Märkischen Gutshaus Beeskow.

7. Tag: Abreise von Beeskow
Nach dem Frühstück Heimreise in eigener Regie oder Verlängerung.

Jeden Sonntag vom 30. April bis 17. September 2017
(ab 4 Personen Sondertermin möglich)

Anreiseinformationen:
Bahn: Bahnhof Beeskow/Spree (gern buchen wir Ihnen RIT-Tickets)
Parkplätze: ausreichende Anzahl kostenloser Parkplätze am Starthotel in Beeskow (keine Vorreservierung möglich)

Unterkunft:
Übernachtung im Schlosshotels oder Gutshäusern in Beeskow 3***, Steinhöfel und Neuhardenberg 4****

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Veranstalter: Die Mecklenburger Radtour

R1 - Auf dem Berliner Mauerweg
Radtour in 3 Tagesetappen - Radeln Sie ausgehend vom Hotel und erleben Sie den Berliner Mauerweg in drei Tagesetappen

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1. Tag
Anreise und Übernachtung in Dallgow. Am Abend erhalten Sie eine ausfu¨hrliche Touren- und GPS-Einweisung mit Übergabe der Tasche mit Infomaterial.

2. Tag - Von Dallgow nach Berlin (ca. 61 km)
Sie fahren von Berlin-Staaken bis zur Havel. In Nieder Neuendorf erreichen Sie einen ehemaligen Mauergrenzturm, in dem ein kleines Museum untergebracht ist. Folgen Sie weiter dem Lauf der Havel auf dem Uferradweg, streifen Sie Hennigsdorf und gelangen in den Norden Berlins. Weiter geht es durch Frohnau nach Lu¨bars, eine landwirtschaftlich geprägte Region Berlins. Radeln Sie weiter bis in die Berliner Innenstadt und beginnen Sie hier eine kleine Stadtrundfahrt durch das historische Ostberlin. Sie starten am Mauermuseum in der Oranienburger Straße und fahren u¨ber Friedrichstraße, Oranienburger Straße, Hackesche Höfe, Museumsinsel, Schlossplatz mit Infobox und Berliner Dom, weiter Unter den Linden, Staatsoper und Kronprinzenpalais, Gendarmenmarkt, Checkpoint Charlie bis zum Potsdamer Platz.

3. Tag - Von der Berliner City bis Großbeeren (52 km)
Auf dieser Tagestour erleben Sie den Alltag in Berlin mit all seinen Façetten, besichtigen die Metropole und lernen auch die Gegensätze der Hauptstadt kennen. Höhepunkte dieser Tour sind der Potsdamer Platz, Checkpoint Charlie mit Friedrichstraße, East Side Gallery, Abstecher zum Treptower Ehrenmal, Sonnenallee, Teltowkanal und weiter u¨ber Rudow, Schönefeld und Buckow.

4. Tag - Von Großbeeren nach Dallgow (56 km)
Sie radeln auf dem Berliner Mauerweg vorbei an Marienfelde, durch die Japanische Kirschbaumallee bis zum Teltowkanal u¨ber Kleinmachnow bis zur Glienicker Bru¨cke, am Ufer des Wannsees nach Wannsee. Sie setzen mit der Fähre u¨ber den Wannsee nach Kladow. Weiter fahren Sie nach Groß Glienicke entlang des westlichen Ufers des Groß Glienicker Sees. Am Ortseingang von Spandau verlassen Sie den Mauerweg und fahren u¨ber Seeburg bis zum Hotel in Dallgow.

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Veranstalter: aktiv-reisen-Berlin-Brandenburg