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Die Bummeltour
Der Main-Radweg von Bamberg bis Aschaffenburg

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Lassen Sie sich vom Main zu einer besonders genussvollen 12 tägigen Radreise verführen. Folgen Sie dem Strom vom Weltkulturerbe Bamberg, das durch sein einzigartiges historisches Stadtbild fasziniert und radeln Sie gemütlich durch das fränkische Weinland zur Residenz in Würzburg, die seit 1982 als UNESCO-Weltkulturerbe eingestuft ist! Ab hier ändert sich langsam aber sicher das Landschaftsbild. Die Weinberge weichen den grünen Wäldern des Spessarts. Auf dem asphaltierten Radweg, der meistens eng am Mainufer klebt, erreichen Sie ein schönes Fachwerkstädtchen nach dem anderen. Auf kurzen Tagesetappen, genießen Sie die Zeit sowohl im Fahrradsattel als auch für viele schöne Pausen. Bei dieser Reise haben Sie einfach Zeit genug für alles!

1. Tag Bamberg Anreise
Nach Ihrer Ankunft lädt Bambergs Altstadt (UNESCO-Weltkulturerbe) zu einer Besichtigung ein. Ihr Hotel liegt in Hallstadt (5 km/ DB Anreise möglich/ kostenloser Parkplatz/ Leihrad am Hotel). Auf Wunsch können Sie auch gegen Aufpreis im Zentrum Bambergs wohnen, jedoch nur mit teuren Parkmöglichkeiten.

2. Tag Bamberg - Haßfurt 37 km
Ein kurzes Stück folgen Sie am Morgen zunächst der Regnitz bis zum Main, der Sie zur sehenswerten Wallfahrtskirche Maria Limbach führt. Jetzt beginnen die ersten Weinberge, die die Grenze zwischen Bier- und Weinfranken markieren. Lassen Sie in Haßfurt einen sonnigen Radeltag ausklingen und bestaunen Sie das historische Zentrum.

3. Tag Haßfurt - Schweinfurt 24 km
Für eine kleine Erfrischung lohnt heute Vormittag ein Abstecher in den hübschen Ort Theres. Nach lohnenswerter Pause rollen Sie am Mainufer entlang bis Schweinfurt. Entdecken Sie hier die Zeugnisse der alten Reichsstadt, wandeln Sie auf den Spuren der Industriepioniere und Entdecker und lassen Sie sich vom modernen Schweinfurt verwöhnen.

4. Tag Schweinfurt - Volkach 30 km
Vorbei an unzähligen Rebhängen radeln Sie über den geschichtsträchtigen, kleinen Weinort Wipfeld - Heimat des "Zehntgrafen". Legen Sie eine gemütliche Pause ein, staunen Sie über die wertvollen alten Bauwerke des Ortes und erfreuen Sie sich an der idyllischen Lage. Am Nachmittag radeln Sie über Fahr, der Stadt des Bocksbeutels, nach Volkach - berühmt durch seine hervorragenden Weine!

5. Tag Volkach - Kitzingen 29 km
Hinter Volkach folgen Sie dem Mainkanal ehe Sie in Schwarzach wieder auf den Main treffen und so schnell das hübsche Dettelbach erreichen. Die fast vollständig erhaltene Stadtmauer mit ihren 30 Türmen und 2 Ausfalltoren lädt zum Bummel ein. Staunen Sie über die mitten in der Altstadt gelegene Stadtpfarrkirche St. Augustinus mit ihren ungleichen Türmen und besuchen Sie auch die Wallfahrtskirche Maria im Sand, ein europaweit bekanntes Bauwerk der Spätgotik und Renaissance. Da der gut asphaltierte Main-Radweg komplett flach verläuft, ist anschließend Kitzingen schnell erreicht. Freuen Sie sich auf den Weinort mit seinem historischen Marktplatz und einen der ältesten Weinkeller Deutschlands.

6. Tag Kitzingen - Würzburg 38 km
Ein Weinort schöner als der andere. Sie radeln über Ochsenfurt, Sommerhausen und Eibelstadt bis in die herrliche Residenzstadt Würzburg. Staunen Sie über den Marktplatz, das Rathaus, die alte Mainbrücke mit Blick auf Festung und Wallfahrtskirche sowie über die Rokokofassade des Falkenhauses und über die Marienkapelle mit ihren Sandsteinfiguren von Tilman Riemenschneider. Höhepunkt ist die ehemals fürstbischöfliche Residenz, die 1720-1744 nach Plänen von Balthasar Neumann erbaut wurde und heute in ihrer Geschlossenheit eine der schönsten Schlossbauten des süddeutschen Barock ist.

7. Tag Würzburg - Karlstadt 29 km
Kaum haben Sie Würzburg verlassen, so erreichen Sie schon das nächste Highlight: Veitshöchheim mit fürstbischöflicher Sommerresidenz und französischem Rokokogarten. Der Hofgarten von Veitshöchheim wurde von den Würzburger Fürstbischöfen angelegt und gilt noch heute als einer der schönsten seiner Art in Deutschland. Zwischen Alleen und heckenumsäumten Wegen eröffnen sich Ihnen immer wieder neue Ausblicke auf Heckensäle, Lauben, Pavillions, Rondells und nicht zuletzt auf den Großen See. Das erst als Jagdhaus, dann als Sommerresidenz genutzte Schloss im Hofgarten wurde 1680/ 82 unter Fürstbischof von Dernbach errichtet und 1749/ 53 durch Balthasar Neumann erweitert. Nehmen Sie sich Zeit für eine Besichtigung, denn über den gut asphaltierten Radweg haben Sie heute Karlstadt mit seiner sehenswerten Innenstadt schnell erreicht.

8. Tag Karlstadt - Lohr 30 km
Auf flachen Wegen rollen Sie heute gemütlich bis in die Drei-Flüsse-Stadt Gemünden, wo eine erste große Pause lohnt. Bummeln Sie durch die Altstadt hinauf zur Ruine Scherenburg und genießen Sie einen phantastischen Blick auf das Maintal, den Spessart und die Rhön. Ganz nah rücken auf den nächsten Radkilometern die bewaldeten Hügel aneinander, durch die sich der Main und alle Radler hindurchschlängeln. So erreichen Sie bequem und gut gelaunt Lohr das Tor zum Naturpark Spessart.

9. Tag Lohr - Wertheim 42 km
Vorbei an dem Städtchen Rothenfels, dessen Burg das enge Tal bewacht, radeln Sie bis Marktheidenfeld. Bummeln Sie durch die reizvolle Altstadt mit historischen Fachwerkhäusern, romantischen Gässchen und genießen Sie einen Cafe am Marktplatz mit Fischerbrunnen. Ganz eng am Ufer radeln Sie anschließend und folgen dem Radweg vorbei an Schloss Homburg bis Wertheim. Lassen Sie sich hier verzaubern von den anmutigen Fachwerkhäuschen der verwinkelten Altstadt.

10. Tag Wertheim - Miltenberg 36 km
Treten Sie gleich am Morgen kräftig in die Pedale, so sind Sie frühzeitig in Miltenberg, das sich mit seinen Fachwerkhäusern voller Stolz präsentiert! Staunen Sie über den herrlichen Marktplatz - besser bekannt als "Schnatterloch" und über das Gasthaus zum Riesen, die älteste Fürstenherberge Deutschlands. Die Altstadt schmiegt sich eng zwischen Main und Greinberg. Eine perfekte Kulisse für schaurige Geschichten und Legenden, denen Sie auf einer Stadtführung lauschen können.

11. Tag Miltenberg - Aschaffenburg 41 km
Auf flachen Wegen rollen Sie heute geschwind zwischen den Erhebungen des Spessarts und des Odenwaldes hindurch bis zum Sandsteinschloss Johannisburg in Aschaffenburg. Die romantische Altstadt auf dem Stiftsberg erstreckt sich rund um das Rathaus bis hin zum Schloss und wartet auf Sie. Besuchen Sie auch die Stiftskirche, die Jesuitenkirche und den Theaterplatz mit Sonnenuhr und Löwenapotheke.

12. Tag Aschaffenburg Abreise
Heute endet Ihre schöne Radreise in Aschaffenburg nach dem Frühstück. DB Rückreise möglich. Falls Sie zurück zum Starthotel in Bamberg möchten, empfehlen wir Ihnen unseren praktischen Rücktransfer-Service (Abfahrt jeden Sa und So um 09:00 Uhr, Dauer ca. 3 Stunden).

Anreisetermine: 29.04.2017 - 08.10.2017 täglich

Preise (Pro Person)

im DZ: Kat.A: 945,00 EUR
im DZ: Kat.B: 865,00 EUR
im EZ: Kat.A: 1.240,00 EUR
im EZ: Kat.B: 1.115,00 EUR

WISSENSWERTES

Anreisemöglichkeit per Bahn
Bamberg ist von allen größeren Städten in Deutschland gut mit der Bahn zu erreichen. Unsere Partnerhotels erreichen Sie vom Bahnhof aus am besten mit einer kurzen Taxifahrt.
Aktuelle Fahrplanauskünfte und Preisinformationen finden Sie ganz praktisch unter www.bahn.de bzw. unter www.hvv.de

Parkmöglichkeiten am Anreisehotel in Bamberg
In unserem schönen Vertragshotel Goldener Adler in Bamberg-Hallstadt können Sie für die Dauer der Reise Ihren Wagen in der Tiefgarage des Hotels parken. Sonderpreis: Euro 6,00 pro Tag oder Euro 30,- pro Woche; oder Sie nutzen die kostenfreien öffentlichen Parkplätze vor dem Hotel.
In unseren Vertragshotels in Bamberg-Zentrum besteht meist keine Parkmöglichkeit. Hier können Sie ab Euro 8,00 pro Tag in öffentlichen Parkhäusern parken.
Detaillierte Informationen zu den Parkmöglichkeiten an dem für Sie gebuchten Hotel erhalten Sie mit den ausführlichen Reiseunterlagen zwei Wochen vor Reisebeginn

Beschaffenheit der Radwege
Als bundesweit erste Radroute ist der Main - Radweg vom ADFC im Jahr 2008 mit fünf Sternen prämiert worden. Wichtige Kriterien für diese Auszeichnung waren die fast durchgängige Asphaltierung und die nahezu autofreie Wegeführung. Der durchgängig ausgeschilderte Radweg verläuft meist am Mainufer und ist ohne nennenswerte Steigungen.

Verfügbare Leihräder
Wünschen Sie ein Velociped-Leihrad für die Tour, so bringen wir es zu Ihrem Starthotel und holen es an Ihrem Reiseziel selbst wieder ab. Zur Auswahl stehen Ihnen Damen- und Herrenräder entweder mit 7-Gang-Nabenschaltung und Rücktrittbremse oder 21-Gang-Kettenschaltung und Freilauf sowie Elektroräder. Alle Damenräder haben einen tiefen Durchstieg und Herrenräder stehen in verschiedenen Rahmengrößen zur Auswahl. Unsere Damenräder sind passend für alle Radfreunde ab 150 cm Körpergröße und die Herrenräder ab 165 cm. Ihren Radwunsch geben Sie ganz einfach bei der Buchung bekannt.

Rücktransfer zum Anreisehotel nach Bamberg
Immer Samstags und Sonntags besteht die Möglichkeit, um 09:00 Uhr per Transfer mit einem Kleinbus (mit Fahrradtransportanhänger) nach Bamberg zurück zu fahren (Ankunft dort bis 12:00 Uhr). Der Fahrer kommt zu Ihrem Hotel und hat Platz für Sie, Ihr Gepäck und ggf. Ihr privates Rad. Er fährt Sie zurück bis zu Ihrem Starthotel und sorgt so für einen perfekten Rückreiseservice ohne lästiges Umsteigen oder Kofferschleppen.

7 Tage Hotline Service
Wenn die Fahrradkette gerissen ist, Überschwemmungen die Weiterfahrt unmöglich machen oder sonstige böse Überraschungen auf Sie warten: Wir sind 7 Tage die Woche für Sie erreichbar und organisieren schnellstmöglich Hilfe

REISEHIGHLIGHTS

Bamberg
In Bamberg gibt es viel zu entdecken: Zahlreiche denkmalgeschützte Gebäude vermitteln mittelalterlichen Charme gemischt mit barocker Architektur.
Zu den herausragendsten Bauwerken gehören der spätromanisch-frühgotische Kaiserdom mit dem weltberühmten Bamberger Reiter oder das alte Brückenrathaus mitten in der Regnitz. Aber natürlich bietet Bamberg auch zahlreiche andere Freizeitmöglichkeiten und Ausflugsziele. Informieren Sie sich über die zahlreichen Sehenswürdigkeiten oder stellen Sie sich ihre individuelle Sightseeing-Tour selbst zusammen und machen sie ihren Aufenthalt in Bamberg unvergesslich!

Schweinfurt

Marktplatz
Wie schon im Mittelalter ist der Marktplatz noch heute ein zentraler und belebter Ort des städtischen Handels. Noch immer kommen an den Markttagen Gemüse- und Obstbauern aus dem Landkreis Schweinfurt auf den Schweinfurter Markt, um ihre Waren anzubieten. Markttage: Di und Fr 11-18.30, Mi und Sa 7-14 Uhr

Rathaus
An der Südseite des Marktplatzes steht mit dem historischen Rathaus das wohl bedeutendste und schönste Gebäude der Stadt. Es wurde in den Jahren 1570-1572 von Nikolaus Hofmann (Halle/Saale) erbaut und gilt als eines der wichtigsten profanen Renaissance-Bauwerke Süddeutschlands. Doch auch Elemente der Spätgotik klingen in der Architektur noch an. Wie durch ein Wunder überstand das Schweinfurter Rathaus sämtliche Katastrophen und Kriege der Jahrhunderte - vom Dreißigjährigen Krieg bis zu den Bombennächten der vierziger Jahre.
Das meistfotografierte Gebäude der Stadt, das wie kein anderes die reichsstädtische Vergangenheit Schweinfurt dokumentiert, ist also nach wie vor ein zentraler Ort des urbanen Lebens. Die historischen Räume werden für repräsentative Zwecke genutzt, in der Eingangshalle werden wechselnde Kunstausstellungen präsentiert.

Kitzingen

Alte Mainbrücke
Der erste urkundliche Nachweis der Alten Mainbrücke stammt aus dem Jahr 1300, als die Brücke an die Stelle einer Fähre trat. Die ursprüngliche Konstruktion mit 12 Bögen musste 1955 einer schifffahrtsgerechten Lösung weichen.

Evangelisch Lutherische Stadtkirche
Die Evang.-Luth. Stadtkirche entstand im 17. Jh. als Klosterkirche eines Ursulinerinnenklosters. Während der Napoleonischen Kriege diente sie als Heulager und Lazarett.

Volkach
Mittelpunkt der Stadt ist der Marktplatz mit dem Rathaus.
Sitz der Verwaltung und des Verkehrsamtes.
Als Nachfolger eines 1484 erwähnten "burgerhauses" wurde 1544 das neue Rathaus errichtet. Es musste vielfältige Aufgaben erfüllen: Amtsgebäude für den Rat, für seine Versammlungen und für das Gericht. Weiterhin war es Stätte des Handels. Die Markthalle im Untergeschoss hatte eine breite Toreinfahrt und war abgestützt mit mächtigen Holzsäulen. Der Zugang zum Obergeschoss führte von Anfang an über die Freitreppe an der Außenseite und endete in einem Verkünderker mit Maßwerkbrüstung. Unter dieser Treppe lag das Narrenhäuschen, wo kleinere Vergehen abzusitzen waren. Eine verborgene Wendeltreppe führte hinab in die Gewölbe des Ratskellers, damit die Ratsherren im "Faß der Erkenntnis" Rat suchen und finden konnten. Im Obergeschoss fanden oft Feste der Bürgerschaft statt: Neujahrsempfänge, Hochzeiten und Feiern vieler Art. 1678 wurde sogar ein Rittertag abgehalten. Im zweiten Obergeschoss waren Verwaltung, Stadtkasse und Archiv untergebracht. Über der alten Einfahrtshalle im Untergeschoss findet der Besucher den runden Schlussstein mit dem Wappen der Stadt Volkach und der Umschrift: "WO DERN HER NICHT DAS HAUS BAWT SO ERBEVTEN UMB (sonst)", sowie am Bogenscheitel die Jahreszahl 1544. Das Rippengewölbe im Erkertürmchen schließt mit dem Wappen des Fürstbischofs Melchior von Zobel. Die Dielen in den beiden Obergeschossen zeigen die alte Balkendecke der Erbauungszeit. Wappensteine des Fürstbischofs Julius Echter von Mespelbrunn im Treppenhaus sowie im oberen Eingang. Zeugnis von der langen Geschichte des Hauses geben die zahlreichen Portraits der einstigen Landesherren in den Fluren und in den Amtsräumen. 1980 schuf Prof. Oskar Martin-Amorbach das Historiengemälde im Sitzungssaal: "Die Volkacher Bürgerschaft begrüßt ihren neuen Stadtherren Lorenz von Bibra (1510)." Marktbrunnen (1480) mit achtseitigem Becken (um 1720 erneuert), Figur der Maria - Immaculata. Alte Bürgerhäuser an den vier Marktseiten.

Würzburg

UNESCO-Weltkulturerbe Residenz
Die Würzburger Residenz ist das Hauptwerk des süddeutschen Barock und außerdem eines der bedeutendsten Schlösser Europas...
Die UNESCO nahm sie bereits 1981 - als drittes Bauwerk in Deutschland - in die Liste der zum Welterbe gehörenden Objekte auf. Erbaut wurde sie 1720 - 1744 nach Plänen Balthasar Neumanns. Das einzigartige Treppenhaus - eine einzige, freitragende Muldenkonstruktion - offenbart das Genie Neumanns, der damals gleichwohl noch am Anfang seiner Karriere stand. Bei der Ausstattung wirkte eine große Zahl hervorragender Künstler mit, darunter der Stuckateur Antonio Bossi und der bedeutendste Freskenmaler der Zeit, der Venezianer Giovanni Battista Tiepolo, der im Treppenhaus das größte zusammenhängende Fresko der Welt schuf. Neumann standen Lucas von Hildebrandt aus Wien und Maximilian von Welsch aus Mainz zur Seite.

Festung Marienberg
Ursprünglich Fliehburg der Hallstattzeit (um 1000 v. Chr.) - 706 Weihe einer Marienkirche - um 1200 Gründung der Burg, aus dieser Zeit der Bergfried - 1253 - 1719 Sitz der Fürstbischöfe...
Hauptburg umgeben von mittelalterlichem Bering mit Scherenbergtor (1482). Umbau zum Renaissanceschloss und Anlage der Echterbastei unter Julius Echter nach 1600. Aus dieser Zeit der Tempel über dem tiefen Brunnen (104 m). Im 17. Jahrhundert, nach der Eroberung durch Gustav Adolf von Schweden 1631, Ausbau zur Barockfestung und Anlage des Fürstengartens.
Im barocken Zeughaus bezog nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges das Mainfränkische Museum dessen Räume. Es zeigt eine hervorragende Sammlung fränkischer Kunstwerke, darunter die weltberühmten Plastiken von Tilman Riemenschneider; außerdem führt sie eine vorgeschichtliche Sammlung, Zeugnisse fränkischer Weinkultur und eine Volkskunde-Abteilung.
Im Ostflügel befindet sich das Fürstenbaumuseum mit fürstbischöflichen Wohnräumen, der Schatzkammer und einer Abteilung zur Stadtgeschichte Würzburgs.
Führungen: Mitte März - Oktober, Di - Fr 11, 14, 15 und 16 Uhr, Sa, So, Feiertag 10, 11, 13, 14, 15 und 16 Uhr.
Dauer: ca. 45 Minuten,
Tel. 09 31 / 3 55 17 0, Fax 09 31 / 3 55 17 25

Miltenberg

Die Mildenburg
Die Mildenburg wurde um 1200 vom Mainzer Erzbischof als östliche Grenzsicherung seines Einflussbereiches auf dem nördlichen Vorsprung des Greinbergs errichtet. Der aus Buckelquadern erbaute Bergfried ist der älteste Teil der Burganlage. Er ist an der meistgefährdeten Stelle, dem ansteigenden Hang gegen Süden, angelegt. Das heutige Wohngebäude mit hohem Dach und Treppengiebel wurde 1390-1396 durch den Erzbischof Konrad von Weinsberg errichtet. Die Burg wurde mehrfach erweitert bzw. nach der Zerstörung im Markgrafenkrieg durch den Erzbischof Daniel Brendel von Homburg (1555-1582) teilweise wieder aufgebaut. Die Burg diente bis ins 18. Jahrhundert als Sitz der erzbischöflichen Burggrafen. 1803 fiel die Burg an den Fürsten von Leiningen. Von 1807-1979 war sie in Privatbesitz, seit 1979 ist sie im Besitz der Stadt Miltenberg. Neben der außerordentlich schönen Aussicht auf die Stadt und in das Maintal, von der Burgterrasse aus, bietet die Burg sehenswerte Steindenkmale im Burghof.
Der Innenhof der Mildenburg ist geöffnet
vom 1. Mai bis Ende Oktober
Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 13.30 bis 18.00 Uhr
Freitag, Samstag und Sonntag von 11.30 bis 18.00 Uhr
Montags geschlossen.
Auf dem 27 m hohen Bergfried werden Sie mit einer außergewöhnlichen Aussicht über das Maintal belohnt. Der romantische Innenhof der Burg lädt Sie zum Entspannen. Er ist ein Ort der Ruhe und Besinnung. Genießen Sie eine Tasse Kaffee mit einem Stück Kuchen. Lassen Sie einfach mal die Seele baumeln!

Alter Marktplatz
Der Marktplatz ist das Kleinod der Stadt. Inmitten des Marktplatzes, der von mehreren schmucken Fachwerkhäusern umrahmt wird, steht der Marktbrunnen. Im Jahre 1583 von dem Miltenberger Bildhauer Michael Junker aus rotem Sandstein geschaffen, ist er einer der schönsten Renaissancedenkmäler der Stadt. Aus dem achteckigen Brunnenbecken mit Kandelabersäulchen und Hermengrotesken erhebt sich eine schlanke Säule, die von tanzenden Putten umringt von der Statue der Gerechtigkeit gekrönt wird. Am Schild der Justitia ist das Wappen des Erzbischofs Wolfgang von Dahlberg (1582-1601) angebracht.
Besonders sehenswert ist das Weinhaus am Alten Markt, das früher Gackstättisches oder auch Centgrafenhaus genannt wurde, weil im 30jährigen Krieg der Centgraf Leonard Gackstatt der Besitzer des Hauses war. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten zählen die alte Amtskellerei, der Schnatterlochturm und der Renaissancetorbogen, der den Aufgang zur Burg eröffnet.

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Veranstalter: Velociped Fahrradreisen

Radeln zwischen Hopfen und Reben
Der Main-Radweg von Bamberg bis Aschaffenburg, als 8 Tage Klassiker

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Unsere beliebteste Radreise am Main! Lassen Sie sich zu einer genussreichen 8 tägigen Fahrt inspirieren. Folgen Sie dem Strom auf Tagesetappen von durchschnittlich 56 km auf seinem schönsten Teilabschnitt von Bamberg (UNESCO Weltkulturerbe) bis zum Sandsteinschloss Johannisburg in Aschaffenburg.

1. Tag Bamberg Anreise
Nach Ihrer Ankunft lädt Bambergs Altstadt (UNESCO-Weltkulturerbe) zu einer Besichtigung ein. Ihr Hotel liegt in ruhiger Lage in Hallstadt 5 km von der Bamberger Innenstadt entfernt. Auf Wunsch können Sie auch gegen Aufpreis im Zentrum Bambergs wohnen, jedoch nur mit teuren Parkmöglichkeiten.

2. Tag Bamberg - Haßfurt 37 km
Ein kurzes Stück folgen Sie am Morgen zunächst der Regnitz bis zum Main, der Sie zur sehenswerten Wallfahrtskirche Maria Limbach führt. Jetzt beginnen die ersten Weinberge, die die Grenze zwischen Bier- und Weinfranken markieren. Lassen Sie in Haßfurt einen sonnigen Radeltag ausklingen und bestaunen Sie das historische Zentrum.

3. Tag Haßfurt - Volkach 56 km
Für eine kleine Erfrischung lohnt am Vormittag ein Abstecher in den hübschen Ort Theres. Am Nachmittag radeln Sie über Fahr, der Stadt des Bocksbeutels, nach Volkach - berühmt durch seine hervorragenden Weine!

4. Tag Volkach - Würzburg 65 km
Da der gut asphaltierte Radweg heute komplett flach verläuft, ist Würzburg schnell erreicht, und so können Sie am Nachmittag noch eine individuelle Stadtbesichtigung unternehmen. Staunen Sie über den Marktplatz, das Rathaus, die alte Mainbrücke mit Blick auf Festung und Wallfahrtskirche sowie über die Rokokofassade des Falkenhauses und über die Marienkapelle mit ihren Sandsteinfiguren von Tilman Riemenschneider. Höhepunkt ist die ehemals fürstbischöfliche Residenz, die 1720 - 1744 nach Plänen von Balthasar Neumann erbaut wurde und heute in ihrer Geschlossenheit eine der schönsten Schlossbauten des süddeutschen Barock ist.

5. Tag Würzburg - Lohr 60 km
Über Veitshöchheim mit fürstbischöflicher Sommerresidenz und französischem Rokokogarten radeln Sie nach Karlstadt mit der sehenswerten Innenstadt. Abwechslungsreich ändert sich nun die Landschaft und der charakteristische Weinbau weicht Schatten spendenden Wäldern direkt am Radweg. Auf flachen Wegen rollen Sie gemütlich bis in die Drei-Flüsse-Stadt Gemünden oder weiter bis Lohr.

6. Tag Lohr - Wertheim 46 km
Ganz nah rücken die bewaldeten Hügel aneinander, durch die sich der Main hindurchschlängelt. Vorbei an dem Städtchen Rothenfels, dessen Burg das enge Tal bewacht, radeln Sie bis Marktheidenfeld und Wertheim. Lassen Sie sich hier verzaubern von den anmutigen Fachwerkhäuschen der verwinkelten Altstadt.

7. Tag Wertheim - Aschaffenburg 36/51/77 km
Auf flachen Wegen rollen Sie geschwind zwischen den Erhebungen des Spessarts und des Odenwaldes hindurch bis Miltenberg (36 km), das sich mit seinen Fachwerkhäusern stolz präsentiert. Hier können Sie eine Zwischenübernachtung einlegen (bitte bei Buchung angeben) oder Ihre Radetappe nach Aschaffenburg per DB verkürzen (Direktverbindung, Dauer ca. 45 Minuten, Bahntickets nicht im Reisepreis enthalten). Jetzt breiten sich langsam wieder Weinberge vor Ihnen aus. Genießen Sie die flache Radstrecke bis in den Weinort Klingenberg (51 km), wo Sie ebenfalls die Bahn nach Aschaffenburg nehmen können. Der Main-Radweg bleibt angenehm flach und gut asphaltiert, sodass die letzten Kilometer nach Aschaffenburg (77 km) wie im Flug vergehen, ehe Sie das Sandsteinschloss Johannisburg begrüßt.

8. Tag Aschaffenburg Abreise
Heute endet Ihre schöne Radreise in Aschaffenburg nach dem Frühstück. DB Rückreise möglich. Falls Sie zurück zum Starthotel in Bamberg möchten, empfehlen wir Ihnen unseren praktischen Rücktransfer-Service (Abfahrt jeden Sa und So um 09:00 Uhr, Dauer ca. 3 Stunden).

Anreisetermine: 13.05.2017 - 26.09.2017 täglich

Preise (Pro Person)

im DZ: Kat.A: 599,00 EUR
im DZ: Kat.B: 525,00 EUR
im EZ: Kat.A: 789,00 EUR
im EZ: Kat.B: 681,00 EUR

WISSENSWERTES

Anreisemöglichkeit per Bahn
Bamberg ist von allen größeren Städten in Deutschland gut mit der Bahn zu erreichen. Unsere Partnerhotels erreichen Sie vom Bahnhof aus am besten mit einer kurzen Taxifahrt.
Aktuelle Fahrplanauskünfte und Preisinformationen finden Sie ganz praktisch unter www.bahn.de bzw. unter www.hvv.de

Parkmöglichkeiten am Anreisehotel in Bamberg
In unserem schönen Vertragshotel Goldener Adler in Bamberg-Hallstadt können Sie für die Dauer der Reise Ihren Wagen in der Tiefgarage des Hotels parken. Sonderpreis: Euro 6,00 pro Tag oder Euro 30,- pro Woche; oder Sie nutzen die kostenfreien öffentlichen Parkplätze vor dem Hotel.
In unseren Vertragshotels in Bamberg-Zentrum besteht meist keine Parkmöglichkeit. Hier können Sie ab Euro 8,00 pro Tag in öffentlichen Parkhäusern parken.
Detaillierte Informationen zu den Parkmöglichkeiten an dem für Sie gebuchten Hotel erhalten Sie mit den ausführlichen Reiseunterlagen zwei Wochen vor Reisebeginn

Beschaffenheit der Radwege
Als bundesweit erste Radroute ist der Main - Radweg vom ADFC im Jahr 2008 mit fünf Sternen prämiert worden. Wichtige Kriterien für diese Auszeichnung waren die fast durchgängige Asphaltierung und die nahezu autofreie Wegeführung. Der durchgängig ausgeschilderte Radweg verläuft meist am Mainufer und ist ohne nennenswerte Steigungen.

Verfügbare Leihräder
Wünschen Sie ein Velociped-Leihrad für die Tour, so bringen wir es zu Ihrem Starthotel und holen es an Ihrem Reiseziel selbst wieder ab. Zur Auswahl stehen Ihnen Damen- und Herrenräder entweder mit 7-Gang-Nabenschaltung und Rücktrittbremse oder 21-Gang-Kettenschaltung und Freilauf sowie Elektroräder. Alle Damenräder haben einen tiefen Durchstieg und Herrenräder stehen in verschiedenen Rahmengrößen zur Auswahl. Unsere Damenräder sind passend für alle Radfreunde ab 150 cm Körpergröße und die Herrenräder ab 165 cm. Ihren Radwunsch geben Sie ganz einfach bei der Buchung bekannt.

Rücktransfer zum Anreisehotel nach Bamberg
Immer Samstags und Sonntags besteht die Möglichkeit, um 09:00 Uhr per Transfer mit einem Kleinbus (mit Fahrradtransportanhänger) nach Bamberg zurück zu fahren (Ankunft dort bis 12:00 Uhr). Der Fahrer kommt zu Ihrem Hotel und hat Platz für Sie, Ihr Gepäck und ggf. Ihr privates Rad. Er fährt Sie zurück bis zu Ihrem Starthotel und sorgt so für einen perfekten Rückreiseservice ohne lästiges Umsteigen oder Kofferschleppen.

7 Tage Hotline Service
Wenn die Fahrradkette gerissen ist, Überschwemmungen die Weiterfahrt unmöglich machen oder sonstige böse Überraschungen auf Sie warten: Wir sind 7 Tage die Woche für Sie erreichbar und organisieren schnellstmöglich Hilfe.

REISEHIGHLIGHTS

Bamberg
In Bamberg gibt es viel zu entdecken: Zahlreiche denkmalgeschützte Gebäude vermitteln mittelalterlichen Charme gemischt mit barocker Architektur.

Zu den herausragendsten Bauwerken gehören der spätromanisch-frühgotische Kaiserdom mit dem weltberühmten Bamberger Reiter oder das alte Brückenrathaus mitten in der Regnitz. Aber natürlich bietet Bamberg auch zahlreiche andere Freizeitmöglichkeiten und Ausflugsziele. Informieren Sie sich über die zahlreichen Sehenswürdigkeiten oder stellen Sie sich ihre individuelle Sightseeing-Tour selbst zusammen und machen sie ihren Aufenthalt in Bamberg unvergesslich!

Haßfurt
Der große Schatz an Baudenkmälern bringt Farbe in das Haßfurter Stadtbild: das historische, neu renovierte Rathaus, die zweitürmige Stadtpfarrkirche, die Ritterkapelle, die beiden Tortürme, die die Altstadt begrenzen, die Stadthalle, die als Ort für Tagungen, Konzerte und kulturelle Veranstaltungen überregionale Bedeutung genießt, und die Mainpromenade.

Volkach
Mittelpunkt der Stadt ist der Marktplatz mit dem Rathaus.
Sitz der Verwaltung und des Verkehrsamtes.
Als Nachfolger eines 1484 erwähnten "burgerhauses" wurde 1544 das neue Rathaus errichtet. Es musste vielfältige Aufgaben erfüllen: Amtsgebäude für den Rat, für seine Versammlungen und für das Gericht. Weiterhin war es Stätte des Handels. Die Markthalle im Untergeschoss hatte eine breite Toreinfahrt und war abgestützt mit mächtigen Holzsäulen. Der Zugang zum Obergeschoss führte von Anfang an über die Freitreppe an der Außenseite und endete in einem Verkünderker mit Maßwerkbrüstung. Unter dieser Treppe lag das Narrenhäuschen, wo kleinere Vergehen abzusitzen waren. Eine verborgene Wendeltreppe führte hinab in die Gewölbe des Ratskellers, damit die Ratsherren im "Faß der Erkenntnis" Rat suchen und finden konnten. Im Obergeschoss fanden oft Feste der Bürgerschaft statt: Neujahrsempfänge, Hochzeiten und Feiern vieler Art. 1678 wurde sogar ein Rittertag abgehalten. Im zweiten Obergeschoss waren Verwaltung, Stadtkasse und Archiv untergebracht. Über der alten Einfahrtshalle im Untergeschoss findet der Besucher den runden Schlussstein mit dem Wappen der Stadt Volkach und der Umschrift: "WO DERN HER NICHT DAS HAUS BAWT SO ERBEVTEN UMB (sonst)", sowie am Bogenscheitel die Jahreszahl 1544. Das Rippengewölbe im Erkertürmchen schließt mit dem Wappen des Fürstbischofs Melchior von Zobel. Die Dielen in den beiden Obergeschossen zeigen die alte Balkendecke der Erbauungszeit. Wappensteine des Fürstbischofs Julius Echter von Mespelbrunn im Treppenhaus sowie im oberen Eingang. Zeugnis von der langen Geschichte des Hauses geben die zahlreichen Portraits der einstigen Landesherren in den Fluren und in den Amtsräumen. 1980 schuf Prof. Oskar Martin-Amorbach das Historiengemälde im Sitzungssaal: "Die Volkacher Bürgerschaft begrüßt ihren neuen Stadtherren Lorenz von Bibra (1510)." Marktbrunnen (1480) mit achtseitigem Becken (um 1720 erneuert), Figur der Maria - Immaculata. Alte Bürgerhäuser an den vier Marktseiten.

Stadtkirche St. Bartholomäus (kath.)
an Stelle einer älteren St. Georgs-Kirche 1413 Chor / 1472 Langhaus / 1512 Turm (54 m hoch). Inneneinrichtung mit Renaissancetaufstein (1559), Barockaltären (u. a. J. P. Wagner, G. A. Urlaub, P. Geist) und Rokokostuck (18. Jh.). An Westseite Nikolauskapelle (1463) am Ort der ältesten Kirche St. Michael.

Würzburg
UNESCO-Weltkulturerbe Residenz
Die Würzburger Residenz ist das Hauptwerk des süddeutschen Barock und außerdem eines der bedeutendsten Schlösser Europas...
Die UNESCO nahm sie bereits 1981 - als drittes Bauwerk in Deutschland - in die Liste der zum Welterbe gehörenden Objekte auf. Erbaut wurde sie 1720 - 1744 nach Plänen Balthasar Neumanns. Das einzigartige Treppenhaus - eine einzige, freitragende Muldenkonstruktion - offenbart das Genie Neumanns, der damals gleichwohl noch am Anfang seiner Karriere stand. Bei der Ausstattung wirkte eine große Zahl hervorragender Künstler mit, darunter der Stuckateur Antonio Bossi und der bedeutendste Freskenmaler der Zeit, der Venezianer Giovanni Battista Tiepolo, der im Treppenhaus das größte zusammenhängende Fresko der Welt schuf. Neumann standen Lucas von Hildebrandt aus Wien und Maximilian von Welsch aus Mainz zur Seite.

Festung Marienberg
Ursprünglich Fliehburg der Hallstattzeit (um 1000 v. Chr.) - 706 Weihe einer Marienkirche - um 1200 Gründung der Burg, aus dieser Zeit der Bergfried - 1253 - 1719 Sitz der Fürstbischöfe...
Hauptburg umgeben von mittelalterlichem Bering mit Scherenbergtor (1482). Umbau zum Renaissanceschloss und Anlage der Echterbastei unter Julius Echter nach 1600. Aus dieser Zeit der Tempel über dem tiefen Brunnen (104 m). Im 17. Jahrhundert, nach der Eroberung durch Gustav Adolf von Schweden 1631, Ausbau zur Barockfestung und Anlage des Fürstengartens.
Im barocken Zeughaus bezog nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges das Mainfränkische Museum dessen Räume. Es zeigt eine hervorragende Sammlung fränkischer Kunstwerke, darunter die weltberühmten Plastiken von Tilman Riemenschneider; außerdem führt sie eine vorgeschichtliche Sammlung, Zeugnisse fränkischer Weinkultur und eine Volkskunde-Abteilung.
Im Ostflügel befindet sich das Fürstenbaumuseum mit fürstbischöflichen Wohnräumen, der Schatzkammer und einer Abteilung zur Stadtgeschichte Würzburgs.
Führungen: Mitte März - Oktober, Di - Fr 11, 14, 15 und 16 Uhr, Sa, So, Feiertag 10, 11, 13, 14, 15 und 16 Uhr.
Dauer: ca. 45 Minuten, el. 09 31 / 3 55 170, Fax 09 31 / 3 55 17 25
E-Mail: sgvwuerzburg@bsv.bayern.de

Wertheim
Wertheim am Main ist eine moderne Stadt in historischen Mauern. Wir laden Sie zu einem virtuellen Rundgang durch Sehenswürdigkeiten und schönsten Attraktionen unserer Innenstadt ein.

Spitzer Turm
Der Spitze Turm (Höhe 36,5 m) wurde im 13. Jahrhundert als Wach- und Wartturm errichtet und im 15. Jahrhundert mit einem achteckigen Oberbau versehen, der die Neigung des Unterbaus auszugleichen versucht. Er diente auch als Gefängnis für "Trunkenbolde" und "zänkische Weiber". Im Inneren hat sich das so genannte "Angstloch" erhalten. Der ursprüngliche Eingang befindet sich in 10 m Höhe und war nur über eine Leiter zu erreichen.

Neuplatz/Malerwinkel
Durch Maintor und Maingasse haben wir die Altstadt betreten und biegen nun rechts in die Gerbergasse (bis 1934 Judengasse) zum Neuplatz ein. Beachtenswert ist das 1583 erbaute Haus Nr. 6 mit Rundbogenportal und Hausmarke des Metzgers Hans Stark. Der Blick zum Spitzen Turm gab dem Ensemble seinen Namen: Malerwinkel. Im 16. Jahrhundert wurde hier eine Synagoge errichtet, deren Nachfolgebau von 1799 im Jahr 1961 abgerissen wurde. In diesem Viertel wohnten im 19. und 20. Jahrhundert zahlreiche jüdische Familien.

Historischer Marktplatz
Über die Neugasse und Maingasse gelangen wir zum lang gestreckten historischen Marktplatz mit seinen gut erhaltenen Fachwerkhäusern, die zum Teil aus dem 16. Jahrhundert stammen. Am Marktplatz Nr. 6 befindet sich eines der ältesten und gleichzeitig wohl schmalsten Häuser Frankens, das fälschlicherweise als das "Zobel’sche Haus" (Haus des Ritters von Zobel) bekannt ist. An jedem Samstag trifft man sich auf dem Marktplatz zum "Grünen Markt".

Burg Wertheim
Einst Sitz der Grafen von Wertheim, gehört die ursprünglich staufische Burganlage (Ausbau im 15.-17. Jahrhundert) zu den größten und schönsten Burgruinen Deutschlands mit einem tiefen Schluchtgraben und umfangreichen Wehranlagen. 1619 wurde sie teilweise durch eine Pulverexplosion zerstört und im Dreißigjährigen Krieg stark beschossen. Heute ist die Burg im Besitz der Stadt Wertheim und entwickelt sich als reizvolle Kulisse für kulturelle Veranstaltungen.

Aschaffenburg

Schlossmuseum
Das prächtige Renaissanceschloss Johannisburg wird von der Bayerischen Schlösserverwaltung betreut und beherbergt neben den staatlichen Sammlungen seit 1972 auch das Schlossmuseum der Stadt Aschaffenburg.
Auf 1400 qm Fläche werden Kunstwerke und historische Zeugnisse aus sechs Jahrhunderten ausgestellt.

Stiftsmuseum
Das Stiftsmuseum der Stadt Aschaffenburg bildet zusammen mit der benachbarten Stiftskirche und dem um 1220 entstandenen Kreuzgang ein einzigartiges baugeschichtliches Ensemble. Die Sammlungen umfassen wertvolle Funde aus vorgeschichtlicher, römischer und mittelalterlicher Zeit.
Das geistliche Zentrum Aschaffenburg erlebte seine Glanzzeit im Mittelalter und in der Renaissance. Auch Kardinal Albrecht von Brandenburg wählte die Stadt zu seiner Residenz.

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Veranstalter: Velociped Fahrradreisen

Radeln zwischen Hopfen und Reben
Der Main-Radweg von Bamberg bis Aschaffenburg

Reisebild
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Lassen Sie sich vom Main zu einer 9 tägigen genussreichen Radtour inspirieren. Folgen Sie dem Strom auf Tagesetappen von durchschnittlich 48 km auf seinem schönsten Teilabschnitt von Bamberg (UNESCO Weltkulturerbe) bis zum Sandsteinschloss Johannisburg in Aschaffenburg.

1. Tag Bamberg Anreise
Nach Ihrer Ankunft lädt Bambergs Altstadt (UNESCO-Weltkulturerbe) zu einer Besichtigung ein. Ihr Hotel liegt in Hallstadt (5 km/DB Anreise möglich/kostenloser Parkplatz/Leihrad am Hotel). Auf Wunsch können Sie auch gegen Aufpreis im Zentrum Bambergs wohnen, jedoch nur mit teuren Parkmöglichkeiten.

2. Tag Bamberg - Haßfurt 37 km
Ein kurzes Stück folgen Sie am Morgen zunächst der Regnitz bis zum Main, der Sie zur sehenswerten Wallfahrtskirche Maria Limbach führt. Jetzt beginnen die ersten Weinberge, die die Grenze zwischen Bier- und Weinfranken markieren. Lassen Sie in Haßfurt einen sonnigen Radeltag ausklingen und bestaunen Sie das historische Zentrum.

3. Tag Haßfurt - Volkach 56 km
Für eine kleine Erfrischung lohnt am Vormittag ein Abstecher in den hübschen Ort Theres. Am Nachmittag radeln Sie über Fahr, der Stadt des Bocksbeutels, nach Volkach - berühmt durch seine hervorragenden Weine!

4. Tag Volkach - Würzburg 65 km
Da der gut asphaltierte Radweg heute komplett flach verläuft, ist Würzburg schnell erreicht, und so können Sie am Nachmittag noch eine individuelle Stadtbesichtigung unternehmen. Staunen Sie über den Marktplatz, das Rathaus, die alte Mainbrücke mit Blick auf Festung und Wallfahrtskirche sowie über die Rokokofassade des Falkenhauses und über die Marienkapelle mit ihren Sandsteinfiguren von Tilman Riemenschneider. Höhepunkt ist die ehemals fürstbischöfliche Residenz, die 1720 - 1744 nach Plänen von Balthasar Neumann erbaut wurde und heute in ihrer Geschlossenheit eine der schönsten Schlossbauten des süddeutschen Barock ist.

5. Tag Würzburg - Lohr 60 km
Über Veitshöchheim mit fürstbischöflicher Sommerresidenz und französischem Rokokogarten radeln Sie nach Karlstadt mit der sehenswerten Innenstadt. Abwechslungsreich ändert sich nun die Landschaft und der charakteristische Weinbau weicht Schatten spendenden Wäldern direkt am Radweg. Auf flachen Wegen rollen Sie gemütlich bis in die Drei-Flüsse-Stadt Gemünden.

6. Tag Lohr - Wertheim 46 km
Ganz nah rücken die bewaldeten Hügel aneinander, durch die sich der Main hindurchschlängelt. Vorbei an dem Städtchen Rothenfels, dessen Burg das enge Tal bewacht, radeln Sie bis Marktheidenfeld und Wertheim. Lassen Sie sich hier verzaubern von den anmutigen Fachwerkhäuschen der verwinkelten Altstadt.

7. Tag Wertheim - Miltenberg 36 km
Treten Sie gleich am Morgen kräftig in die Pedale, so sind Sie zur Mittagszeit in Miltenberg, das sich mit seinen Fachwerk-häusern voller Stolz präsentiert!

8. Tag Miltenberg - Aschaffenburg 41 km
Auf flachen Wegen rollen Sie heute geschwind zwischen den Erhebungen des Spessarts und des Odenwaldes hindurch bis zum Sandstein-Schloss Johannisburg in Aschaffenburg.

9. Tag Aschaffenburg Abreise
Heute endet Ihre schöne Radreise in Aschaffenburg nach dem Frühstück. DB Rückreise möglich. Falls Sie zurück zum Starthotel in Bamberg möchten, empfehlen wir Ihnen unseren praktischen Rücktransfer-Service (Abfahrt jeden Sa und So um 09:00 Uhr, Dauer ca. 3 Stunden).

Anreisetermine: 29.04.2017 - 08.10.2017 täglich

Preise (Pro Person)

im DZ: Kat.A: 674,00 EUR
im DZ: Kat.B: 600,00 EUR
im EZ: Kat.A: 884,00 EUR
im EZ: Kat.B: 776,00 EUR

WISSENSWERTES

Anreisemöglichkeit per Bahn
Bamberg ist von allen größeren Städten in Deutschland gut mit der Bahn zu erreichen. Unsere Partnerhotels erreichen Sie vom Bahnhof aus am besten mit einer kurzen Taxifahrt.
Aktuelle Fahrplanauskünfte und Preisinformationen finden Sie ganz praktisch unter www.bahn.de bzw. unter www.hvv.de

Parkmöglichkeiten am Anreisehotel in Bamberg
In unserem schönen Vertragshotel Goldener Adler in Bamberg-Hallstadt können Sie für die Dauer der Reise Ihren Wagen in der Tiefgarage des Hotels parken. Sonderpreis: Euro 6,00 pro Tag oder Euro 30,- pro Woche; oder Sie nutzen die kostenfreien öffentlichen Parkplätze vor dem Hotel.
In unseren Vertragshotels in Bamberg-Zentrum besteht meist keine Parkmöglichkeit. Hier können Sie ab Euro 8,00 pro Tag in öffentlichen Parkhäusern parken.
Detaillierte Informationen zu den Parkmöglichkeiten an dem für Sie gebuchten Hotel erhalten Sie mit den ausführlichen Reiseunterlagen zwei Wochen vor Reisebeginn
Beschaffenheit der Radwege
Als bundesweit erste Radroute ist der Main - Radweg vom ADFC im Jahr 2008 mit fünf Sternen prämiert worden. Wichtige Kriterien für diese Auszeichnung waren die fast durchgängige Asphaltierung und die nahezu autofreie Wegeführung. Der durchgängig ausgeschilderte Radweg verläuft meist am Mainufer und ist ohne nennenswerte Steigungen.

Verfügbare Leihräder
Wünschen Sie ein Velociped-Leihrad für die Tour, so bringen wir es zu Ihrem Starthotel und holen es an Ihrem Reiseziel selbst wieder ab. Zur Auswahl stehen Ihnen Damen- und Herrenräder entweder mit 7-Gang-Nabenschaltung und Rücktrittbremse oder 21-Gang-Kettenschaltung und Freilauf sowie Elektroräder. Alle Damenräder haben einen tiefen Durchstieg und Herrenräder stehen in verschiedenen Rahmengrößen zur Auswahl. Unsere Damenräder sind passend für alle Radfreunde ab 150 cm Körpergröße und die Herrenräder ab 165 cm. Ihren Radwunsch geben Sie ganz einfach bei der Buchung bekannt.

Rücktransfer zum Anreisehotel nach Bamberg
Immer Samstags und Sonntags besteht die Möglichkeit, um 09:00 Uhr per Transfer mit einem Kleinbus (mit Fahrradtransportanhänger) nach Bamberg zurück zu fahren (Ankunft dort bis 12:00 Uhr). Der Fahrer kommt zu Ihrem Hotel und hat Platz für Sie, Ihr Gepäck und ggf. Ihr privates Rad. Er fährt Sie zurück bis zu Ihrem Starthotel und sorgt so für einen perfekten Rückreiseservice ohne lästiges Umsteigen oder Kofferschleppen.

7 Tage Hotline Service
Wenn die Fahrradkette gerissen ist, Überschwemmungen die Weiterfahrt unmöglich machen oder sonstige böse Überraschungen auf Sie warten: Wir sind 7 Tage die Woche für Sie erreichbar und organisieren schnellstmöglich Hilfe.

REISEHIGHLIGHTS

Bamberg
In Bamberg gibt es viel zu entdecken: Zahlreiche denkmalgeschützte Gebäude vermitteln mittelalterlichen Charme gemischt mit barocker Architektur.
Zu den herausragendsten Bauwerken gehören der spätromanisch-frühgotische Kaiserdom mit dem weltberühmten Bamberger Reiter oder das alte Brückenrathaus mitten in der Regnitz. Aber natürlich bietet Bamberg auch zahlreiche andere Freizeitmöglichkeiten und Ausflugsziele. Informieren Sie sich über die zahlreichen Sehenswürdigkeiten oder stellen Sie sich ihre individuelle Sightseeing-Tour selbst zusammen und machen sie ihren Aufenthalt in Bamberg unvergesslich!

Haßfurt
Der große Schatz an Baudenkmälern bringt Farbe in das Haßfurter Stadtbild: das historische, neu renovierte Rathaus, die zweitürmige Stadtpfarrkirche, die Ritterkapelle, die beiden Tortürme, die die Altstadt begrenzen, die Stadthalle, die als Ort für Tagungen, Konzerte und kulturelle Veranstaltungen überregionale Bedeutung genießt, und die Mainpromenade.

Volkach
Mittelpunkt der Stadt ist der Marktplatz mit dem Rathaus.
Sitz der Verwaltung und des Verkehrsamtes.
Als Nachfolger eines 1484 erwähnten "burgerhauses" wurde 1544 das neue Rathaus errichtet. Es musste vielfältige Aufgaben erfüllen: Amtsgebäude für den Rat, für seine Versammlungen und für das Gericht. Weiterhin war es Stätte des Handels. Die Markthalle im Untergeschoss hatte eine breite Toreinfahrt und war abgestützt mit mächtigen Holzsäulen. Der Zugang zum Obergeschoss führte von Anfang an über die Freitreppe an der Außenseite und endete in einem Verkünderker mit Maßwerkbrüstung. Unter dieser Treppe lag das Narrenhäuschen, wo kleinere Vergehen abzusitzen waren. Eine verborgene Wendeltreppe führte hinab in die Gewölbe des Ratskellers, damit die Ratsherren im "Faß der Erkenntnis" Rat suchen und finden konnten. Im Obergeschoss fanden oft Feste der Bürgerschaft statt: Neujahrsempfänge, Hochzeiten und Feiern vieler Art. 1678 wurde sogar ein Rittertag abgehalten. Im zweiten Obergeschoss waren Verwaltung, Stadtkasse und Archiv untergebracht. Über der alten Einfahrtshalle im Untergeschoss findet der Besucher den runden Schlussstein mit dem Wappen der Stadt Volkach und der Umschrift: "WO DERN HER NICHT DAS HAUS BAWT SO ERBEVTEN UMB (sonst)", sowie am Bogenscheitel die Jahreszahl 1544. Das Rippengewölbe im Erkertürmchen schließt mit dem Wappen des Fürstbischofs Melchior von Zobel. Die Dielen in den beiden Obergeschossen zeigen die alte Balkendecke der Erbauungszeit. Wappensteine des Fürstbischofs Julius Echter von Mespelbrunn im Treppenhaus sowie im oberen Eingang. Zeugnis von der langen Geschichte des Hauses geben die zahlreichen Portraits der einstigen Landesherren in den Fluren und in den Amtsräumen. 1980 schuf Prof. Oskar Martin-Amorbach das Historiengemälde im Sitzungssaal: "Die Volkacher Bürgerschaft begrüßt ihren neuen Stadtherren Lorenz von Bibra (1510)." Marktbrunnen (1480) mit achtseitigem Becken (um 1720 erneuert), Figur der Maria - Immaculata. Alte Bürgerhäuser an den vier Marktseiten.

Stadtkirche St. Bartholomäus (kath.)
an Stelle einer älteren St. Georgs-Kirche 1413 Chor / 1472 Langhaus / 1512 Turm (54 m hoch). Inneneinrichtung mit Renaissancetaufstein (1559), Barockaltären (u. a. J. P. Wagner, G. A. Urlaub, P. Geist) und Rokokostuck (18. Jh.). An Westseite Nikolauskapelle (1463) am Ort der ältesten Kirche St. Michael.

Würzburg
UNESCO-Weltkulturerbe Residenz
Die Würzburger Residenz ist das Hauptwerk des süddeutschen Barock und außerdem eines der bedeutendsten Schlösser Europas...
Die UNESCO nahm sie bereits 1981 - als drittes Bauwerk in Deutschland - in die Liste der zum Welterbe gehörenden Objekte auf. Erbaut wurde sie 1720 - 1744 nach Plänen Balthasar Neumanns. Das einzigartige Treppenhaus - eine einzige, freitragende Muldenkonstruktion - offenbart das Genie Neumanns, der damals gleichwohl noch am Anfang seiner Karriere stand. Bei der Ausstattung wirkte eine große Zahl hervorragender Künstler mit, darunter der Stuckateur Antonio Bossi und der bedeutendste Freskenmaler der Zeit, der Venezianer Giovanni Battista Tiepolo, der im Treppenhaus das größte zusammenhängende Fresko der Welt schuf. Neumann standen Lucas von Hildebrandt aus Wien und Maximilian von Welsch aus Mainz zur Seite.

Festung Marienberg
Ursprünglich Fliehburg der Hallstattzeit (um 1000 v. Chr.) - 706 Weihe einer Marienkirche - um 1200 Gründung der Burg, aus dieser Zeit der Bergfried - 1253 - 1719 Sitz der Fürstbischöfe...
Hauptburg umgeben von mittelalterlichem Bering mit Scherenbergtor (1482). Umbau zum Renaissanceschloss und Anlage der Echterbastei unter Julius Echter nach 1600. Aus dieser Zeit der Tempel über dem tiefen Brunnen (104 m). Im 17. Jahrhundert, nach der Eroberung durch Gustav Adolf von Schweden 1631, Ausbau zur Barockfestung und Anlage des Fürstengartens.
Im barocken Zeughaus bezog nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges das Mainfränkische Museum dessen Räume. Es zeigt eine hervorragende Sammlung fränkischer Kunstwerke, darunter die weltberühmten Plastiken von Tilman Riemenschneider; außerdem führt sie eine vorgeschichtliche Sammlung, Zeugnisse fränkischer Weinkultur und eine Volkskunde-Abteilung.
Im Ostflügel befindet sich das Fürstenbaumuseum mit fürstbischöflichen Wohnräumen, der Schatzkammer und einer Abteilung zur Stadtgeschichte Würzburgs.
Führungen: Mitte März - Oktober, Di - Fr 11, 14, 15 und 16 Uhr, Sa, So, Feiertag 10, 11, 13, 14, 15 und 16 Uhr.
Dauer: ca. 45 Minuten,
Tel. 09 31 / 3 55 170, Fax 09 31 / 3 55 17 25
E-Mail: sgvwuerzburg@bsv.bayern.de

Lohr

Spessartmuseum im Schloss zu Lohr a. Main
Am Anfang der Lohrer Schlossgeschichte steht eine Burg, die im 14. Jahrhundert von den Grafen von Rieneck errichtet wurde. Wohl schon seit dem späten 15. Jahrhundert wurde sie von einer Wehranlage hin zu einem repräsentativen Schloss verändert. 1559 übernahmen die Kurfürsten von Mainz als Landesherren das Gebäude und gaben ihm nach und nach seine heutige Gestalt.
Seit 1936 ist im Schloss das Spessartmuseum untergebracht. Unter dem Thema "Mensch und Wald" präsentiert es im Zug einer Neukonzeption ab 1980 Vergangenheit und Gegenwart eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands, das in vielem beispielhaft auch für die Entwicklungen in anderen Waldregionen steht.
Das Leben der Spessartbewohner war früher zumeist von Dürftigkeit und Not bestimmt. Wie sie mit Einfallsreichtum und Geschick überlebten, zeigt das Museum anhand der unterschiedlichsten Handwerke und Gewerbe. Steinhauer, Schmiede, Häfner (Töpfer), Zimmerleute, Schiffbauer, Wagner, Büttner, Schreiner und Glasmacher machten sich die vorhandenen Rohstoff- und Energiequellen zunutze und schufen neben einfachen Gebrauchsgegenständen auch Luxusprodukte für die höchsten Kreise der Gesellschaft. Dabei setzte man bereits in früheren Jahrhunderten die jeweils neueste Technik ein, vor allem im Bereich der Eisenverarbeitung, Glas- und Spiegelherstellung.
Die im wesentlichen obrigkeitlich gelenkte Erschließung des Spessarts als Jagdrevier und die Bewirtschaftung seines gewaltigen, aber nicht unerschöpflichen Holzbestands gestalteten die "Natur" schon seit dem Mittelalter zur Kulturlandschaft um.
Die Besucher des Museums können anhand von Originalobjekten und zahlreichen Rauminszenierungen die Lebenswelten der kleinen Leute und der sie beherrschenden großen Herren erleben, ebenso wie das Milieu der legendären "Spessarträuber", die als Außenseiter der Gesellschaft ihre eigene Subkultur pflegten. Ein Höhepunkt ist die Glasabteilung mit seltenen Glanzstücken aus sechs Jahrhunderten.
Mit einer abwechslungsreichen, unterhaltsamen und informativen Präsentation will das Museum alle Altersgruppen ansprechen und führt die Besucher hinter die romantischen Klischees vom Spessartwald: ins Abenteuer Geschichte.

Altes Rathaus
Das Alte Rathaus wurde 1599 bis 1602 von Michael Imkeller im Stil der Renaissance erbaut. 21 Bauleute waren beteiligt, wie sich aus der Zahl der verschiedenen Steinmetzzeichen ergibt. Die Besonderheit an diesem Gebäude ist die Vielzahl von Köpfen und Fratzen sowie Kariathyden die von den Steinmetzen rundum angebracht wurden.
Imposant sind auch die Portale, an den vier Seiten des Gebäudes, auf denen die Wappen verschiedener verdienter Bürger, insbesondere Bürgermeister früherer Zeiten angebracht sind.
Das Erdgeschoss war ehemals zur Zeit des Rathausbaues eine offene Markthalle, in der sich alltäglich geschäftiges Treiben beobachten ließ. Rathaus, Markthalle und Marktplatz waren Mittelpunkt der alljährlichen Märkte, die Kundschaft aus nah und fern anzogen und somit zur wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt beitrugen.

Wertheim
Wertheim am Main ist eine moderne Stadt in historischen Mauern. Wir laden Sie zu einem virtuellen Rundgang durch Sehenswürdigkeiten und schönsten Attraktionen unserer Innenstadt ein.

Spitzer Turm
Der Spitze Turm (Höhe 36,5 m) wurde im 13. Jahrhundert als Wach- und Wartturm errichtet und im 15. Jahrhundert mit einem achteckigen Oberbau versehen, der die Neigung des Unterbaus auszugleichen versucht. Er diente auch als Gefängnis für "Trunkenbolde" und "zänkische Weiber". Im Inneren hat sich das so genannte "Angstloch" erhalten. Der ursprüngliche Eingang befindet sich in 10 m Höhe und war nur über eine Leiter zu erreichen.

Neuplatz/Malerwinkel
Durch Maintor und Maingasse haben wir die Altstadt betreten und biegen nun rechts in die Gerbergasse (bis 1934 Judengasse) zum Neuplatz ein. Beachtenswert ist das 1583 erbaute Haus Nr. 6 mit Rundbogenportal und Hausmarke des Metzgers Hans Stark. Der Blick zum Spitzen Turm gab dem Ensemble seinen Namen: Malerwinkel. Im 16. Jahrhundert wurde hier eine Synagoge errichtet, deren Nachfolgebau von 1799 im Jahr 1961 abgerissen wurde. In diesem Viertel wohnten im 19. und 20. Jahrhundert zahlreiche jüdische Familien.

Historischer Marktplatz
Über die Neugasse und Maingasse gelangen wir zum lang gestreckten historischen Marktplatz mit seinen gut erhaltenen Fachwerkhäusern, die zum Teil aus dem 16. Jahrhundert stammen. Am Marktplatz Nr. 6 befindet sich eines der ältesten und gleichzeitig wohl schmalsten Häuser Frankens, das fälschlicherweise als das "Zobel’sche Haus" (Haus des Ritters von Zobel) bekannt ist. An jedem Samstag trifft man sich auf dem Marktplatz zum "Grünen Markt".

Burg Wertheim
Einst Sitz der Grafen von Wertheim, gehört die ursprünglich staufische Burganlage (Ausbau im 15.-17. Jahrhundert) zu den größten und schönsten Burgruinen Deutschlands mit einem tiefen Schluchtgraben und umfangreichen Wehranlagen. 1619 wurde sie teilweise durch eine Pulverexplosion zerstört und im Dreißigjährigen Krieg stark beschossen. Heute ist die Burg im Besitz der Stadt Wertheim und entwickelt sich als reizvolle Kulisse für kulturelle Veranstaltungen.

Miltenberg

Die Mildenburg
Die Mildenburg wurde um 1200 vom Mainzer Erzbischof als östliche Grenzsicherung seines Einflussbereiches auf dem nördlichen Vorsprung des Greinbergs errichtet. Der aus Buckelquadern erbaute Bergfried ist der älteste Teil der Burganlage. Er ist an der meistgefährdeten Stelle, dem ansteigenden Hang gegen Süden, angelegt. Das heutige Wohngebäude mit hohem Dach und Treppengiebel wurde 1390-1396 durch den Erzbischof Konrad von Weinsberg errichtet. Die Burg wurde mehrfach erweitert bzw. nach der Zerstörung im Markgrafenkrieg durch den Erzbischof Daniel Brendel von Homburg (1555-1582) teilweise wieder aufgebaut. Die Burg diente bis ins 18. Jahrhundert als Sitz der erzbischöflichen Burggrafen. 1803 fiel die Burg an den Fürsten von Leiningen. Von 1807-1979 war sie in Privatbesitz, seit 1979 ist sie im Besitz der Stadt Miltenberg. Neben der außerordentlich schönen Aussicht auf die Stadt und in das Maintal, von der Burgterrasse aus, bietet die Burg sehenswerte Steindenkmale im Burghof.
Der Innenhof der Mildenburg ist geöffnet
vom 1. Mai bis Ende Oktober
Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 13.30 bis 18.00 Uhr
Freitag, Samstag und Sonntag von 11.30 bis 18.00 Uhr
Montags geschlossen.
Auf dem 27 m hohen Bergfried werden Sie mit einer außergewöhnlichen Aussicht über das Maintal belohnt. Der romantische Innenhof der Burg lädt Sie zum Entspannen. Er ist ein Ort der Ruhe und Besinnung. Genießen Sie eine Tasse Kaffee mit einem Stück Kuchen. Lassen Sie einfach mal die Seele baumeln!

Alter Marktplatz
Der Marktplatz ist das Kleinod der Stadt. Inmitten des Marktplatzes, der von mehreren schmucken Fachwerkhäusern umrahmt wird, steht der Marktbrunnen. Im Jahre 1583 von dem Miltenberger Bildhauer Michael Junker aus rotem Sandstein geschaffen, ist er einer der schönsten Renaissancedenkmäler der Stadt. Aus dem achteckigen Brunnenbecken mit Kandelabersäulchen und Hermengrotesken erhebt sich eine schlanke Säule, die von tanzenden Putten umringt von der Statue der Gerechtigkeit gekrönt wird. Am Schild der Justitia ist das Wappen des Erzbischofs Wolfgang von Dahlberg (1582-1601) angebracht.
Besonders sehenswert ist das Weinhaus am Alten Markt, das früher Gackstättisches oder auch Centgrafenhaus genannt wurde, weil im 30jährigen Krieg der Centgraf Leonard Gackstatt der Besitzer des Hauses war. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten zählen die alte Amtskellerei, der Schnatterlochturm und der Renaissancetorbogen, der den Aufgang zur Burg eröffnet.

Museum der Stadt Miltenberg
Auf der linken Seite des Marktplatzes steht eines der schönsten Fachwerkhäuser der Stadt. Die Alte Amtskellerei, wie das Gebäude auch genannt wird, wurde vom mainzischen Amtmann Bernhard von Hardheim 1541 im Stile der Spätgotik auf den Fundamenten eines älteren Gebäudes errichtet. 1625 wurde das Haus als Sitz der mainzischen Amtskellerei angekauft. Heute befindet sich hier das Museum der Stadt Miltenberg mit einer reichen Sammlung zur Kulturgeschichte der Stadt und des Umlandes.

Aschaffenburg

Schlossmuseum
Das prächtige Renaissanceschloss Johannisburg wird von der Bayerischen Schlösserverwaltung betreut und beherbergt neben den staatlichen Sammlungen seit 1972 auch das Schlossmuseum der Stadt Aschaffenburg.
Auf 1400 qm Fläche werden Kunstwerke und historische Zeugnisse aus sechs Jahrhunderten ausgestellt.

Stiftsmuseum
Das Stiftsmuseum der Stadt Aschaffenburg bildet zusammen mit der benachbarten Stiftskirche und dem um 1220 entstandenen Kreuzgang ein einzigartiges baugeschichtliches Ensemble. Die Sammlungen umfassen wertvolle Funde aus vorgeschichtlicher, römischer und mittelalterlicher Zeit.
Das geistliche Zentrum Aschaffenburg erlebte seine Glanzzeit im Mittelalter und in der Renaissance. Auch Kardinal Albrecht von Brandenburg wählte die Stadt zu seiner Residenz.

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Veranstalter: Velociped Fahrradreisen

Die Sportliche
Der Main-Radweg von Bamberg bis Aschaffenburg

Reisebild
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Lassen Sie sich vom Main zu einer flotten 7-tägigen Radtour inspirieren. Folgen Sie dem Strom auf Tagesetappen von durchschnittlich 68 km auf seinem schönsten Teilabschnitt von Bamberg (UNESCO Weltkulturerbe) bis zum Sandsteinschloss Johannisburg in Aschaffenburg.

1. Tag Bamberg Anreise
Nach Ihrer Ankunft lädt Bambergs Altstadt (UNESCO-Weltkulturerbe) zu einer Besichtigung ein. Ihr Hotel liegt in Hallstadt (5 km/DB Anreise möglich/kostenloser Parkplatz/Leihrad am Hotel). Auf Wunsch können Sie auch gegen Aufpreis im Zentrum Bambergs wohnen, jedoch nur mit teuren Parkmöglichkeiten.

2. Tag Bamberg - Schweinfurt 61 km
Ein kurzes Stück folgen Sie am Morgen zunächst der Regnitz bis zum Main, der Sie zur sehenswerten Wallfahrtskirche Maria Limbach führt. Jetzt beginnen die ersten Weinberge, die die Grenze zwischen Bier- und Weinfranken markieren. Genießen Sie in Haßfurt den sonnigen Radeltag und bestaunen Sie das historische Zentrum. Für eine kleine Erfrischung lohnt am Nachmittag ein Abstecher in den hübschen Ort Theres. Entdecken Sie in Schweinfurt die Zeugnisse der alten Reichsstadt, wandeln Sie auf den Spuren der Industriepioniere und Entdecker und lassen Sie sich vom modernen Schweinfurt verwöhnen.

3. Tag Schweinfurt - Kitzingen 60 km
Am Vormittag radeln Sie über Fahr, der Stadt des Bocksbeutels, nach Volkach - berühmt durch seine hervorragenden Weine! Hinter Volkach folgen Sie dem Mainkanal ehe Sie in Schwarzach wieder auf den Main treffen. Da der gut asphaltierte Radweg komplett flach verläuft, ist Kitzingen schnell erreicht, und so können Sie am Nachmittag noch einen Stadtbummel unternehmen.

4. Tag Kitzingen - Karlstadt 66 km
Über Ochsenfurt, wo Sie unbedingt das Rathaus anschauen sollten radeln Sie heute nach Würzburg. Hier lohnt eine ausgiebige Pause. Staunen Sie über den Marktplatz, das Rathaus, die alte Mainbrücke mit Blick auf Festung und Wallfahrtskirche Käppele (Balthasar Neumann) sowie über die Rokokofassade des Falkenhauses und über die Marienkapelle mit ihren Sandsteinfiguren Adam und Eva von Tilman Riemenschneider. Anschließend radeln Sie über Veitshöchheim mit fürstbischöflicher Sommerresidenz und französischem Rokokogarten nach Karlstadt mit der sehenswerten Innenstadt.

5. Tag Karlstadt - Wertheim 73 km
Abwechslungsreich ändert sich heute die Landschaft und der charakteristische Weinbau weicht Schatten spendenden Wäldern direkt am Radweg. Auf flachen Wegen rollen Sie gemütlich bis in die Drei-Flüsse-Stadt Gemünden. Ganz nah rücken die bewaldeten Hügel aneinander, durch die sich der Main hindurchschlängelt. Vorbei an dem Städtchen Rothenfels, dessen Burg das enge Tal bewacht, radeln Sie bis Marktheidenfeld und Wertheim. Lassen Sie sich hier verzaubern von den anmutigen Fachwerkhäuschen der verwinkelten Altstadt.

6. Tag Wertheim - Aschaffenburg 77 km
Treten Sie gleich am Morgen kräftig in die Pedale, so sind Sie zur Mittagszeit in Miltenberg, das sich mit seinen Fachwerkhäusern voller Stolz präsentiert! Auf flachen Wegen rollen Sie nachmittags geschwind zwischen den Erhebungen des Spessarts und des Odenwaldes hindurch bis zum Sandsteinschloss Johannisburg in Aschaffenburg.

7. Tag Aschaffenburg Abreise
Heute endet Ihre schöne Radreise in Aschaffenburg nach dem Frühstück. DB Rückreise möglich. Falls Sie zurück zum Starthotel in Bamberg möchten, empfehlen wir Ihnen unseren praktischen Rücktransfer-Service (Abfahrt jeden Sa und So um 09:00 Uhr, Dauer ca. 3 Stunden).

Anreisetermine: 29.04.2017 - 08.10.2017 täglich

Preise (Pro Person)

im DZ: Kat.A: 524,00 EUR
im DZ: Kat.B: 470,00 EUR
im EZ: Kat.A: 710,00 EUR
im EZ: Kat.B: 630,00 EUR

WISSENSWERTES

Anreisemöglichkeit per Bahn
Bamberg ist von allen größeren Städten in Deutschland gut mit der Bahn zu erreichen. Unsere Partnerhotels erreichen Sie vom Bahnhof aus am besten mit einer kurzen Taxifahrt.
Aktuelle Fahrplanauskünfte und Preisinformationen finden Sie ganz praktisch unter www.bahn.de bzw. unter www.hvv.de

Parkmöglichkeiten am Anreisehotel
In unserem schönen Vertragshotel Goldener Adler in Bamberg-Hallstadt können Sie für die Dauer der Reise Ihren Wagen in der Tiefgarage des Hotels parken. Sonderpreis: Euro 6,- pro Tag oder Euro 30,- pro Woche; oder Sie nutzen die kostenfreien öffentlichen Parkplätze vor dem Hotel.
In unseren Vertragshotels in Bamberg-Zentrum besteht meist keine Parkmöglichkeit. Hier können Sie ab Euro 8,00 pro Tag in öffentlichen Parkhäusern parken.
Detaillierte Informationen zu den Parkmöglichkeiten an dem für Sie gebuchten Hotel erhalten Sie mit den ausführlichen Reiseunterlagen zwei Wochen vor Reisebeginn

Beschaffenheit der Radwege:
Als bundesweit erste Radroute ist der Main - Radweg vom ADFC im Jahr 2008 mit fünf Sternen prämiert worden. Wichtige Kriterien für diese Auszeichnung waren die fast durchgängige Asphaltierung und die nahezu autofreie Wegeführung. Der durchgängig ausgeschilderte Radweg verläuft meist am Mainufer und ist ohne nennenswerte Steigungen.

Verfügbare Leihräder
Wünschen Sie ein Velociped-Leihrad für die Tour, so bringen wir es zu Ihrem Starthotel und holen es an Ihrem Reiseziel selbst wieder ab. Zur Auswahl stehen Ihnen Damen- und Herrenräder entweder mit 7-Gang-Nabenschaltung und Rücktrittbremse oder 21-Gang-Kettenschaltung und Freilauf sowie Elektroräder. Alle Damenräder haben einen tiefen Durchstieg und Herrenräder stehen in verschiedenen Rahmengrößen zur Auswahl. Unsere Damenräder sind passend für alle Radfreunde ab 150 cm Körpergröße und die Herrenräder ab 165 cm. Ihren Radwunsch geben Sie ganz einfach bei der Buchung bekannt.

Rücktransfer zum Anreisehotel nach Bamberg
Immer Samstags und Sonntags besteht die Möglichkeit, um 09:00 Uhr per Transfer mit einem Kleinbus (mit Fahrradtransportanhänger) nach Bamberg zurück zu fahren (Ankunft dort bis 12:00 Uhr). Der Fahrer kommt zu Ihrem Hotel und hat Platz für Sie, Ihr Gepäck und ggf. Ihr privates Rad. Er fährt Sie zurück bis zu Ihrem Starthotel und sorgt so für einen perfekten Rückreiseservice ohne lästiges Umsteigen oder Kofferschleppen.

7 Tage Hotline Service
Wenn die Fahrradkette gerissen ist, Überschwemmungen die Weiterfahrt unmöglich machen oder sonstige böse Überraschungen auf Sie warten: Wir sind 7 Tage die Woche für Sie erreichbar und organisieren schnellstmöglich Hilfe.

REISEHIGHLIGHTS

Bamberg
In Bamberg gibt es viel zu entdecken: Zahlreiche denkmalgeschützte Gebäude vermitteln mittelalterlichen Charme gemischt mit barocker Architektur.

Zu den herausragendsten Bauwerken gehören der spätromanisch-frühgotische Kaiserdom mit dem weltberühmten Bamberger Reiter oder das alte Brückenrathaus mitten in der Regnitz. Aber natürlich bietet Bamberg auch zahlreiche andere Freizeitmöglichkeiten und Ausflugsziele. Informieren Sie sich über die zahlreichen Sehenswürdigkeiten oder stellen Sie sich ihre individuelle Sightseeing-Tour selbst zusammen und machen sie ihren Aufenthalt in Bamberg unvergesslich!

Schweinfurt

Altes Gymnasium
direkt am Martin-Luther-Platz vor der imposanten St.-Johannis-Kirche gelegen ist das Alte Gymnasium eines der wichtiges Bauwerk der deutschen Renaissance von 1582/83. Seit 1934 ist das Alte Gymnasium Sitz des Heimatmuseums.

Bauschenturm
Dr. phil. et. med. L. Bausch ließ das Bürgerhaus in den Jahren 1610/18 errichten. Sein Sohn, der berühmte Dr. Johann-Laurentius Bausch, Begründer der heute ältesten noch bestehenden naturkundlichen Akademie der Naturforscher "Leopoldina", nutzte den Turm des Wohnhauses als Sternwarte. Der Bauschenturm wurde im II. Weltkrieg nicht zerstört, musste aber 1951 aufgrund zahlreicher Beschädigungen restauriert werden.

Ebracher Hof
Direkt neben dem Museum Georg Schäfer und nur wenige Schritte vom Marktplatz entfernt ist der Ebracher Hof eines der wichtigsten Renaissance-Bauwerke der Stadt. Im Jahre 1431 vom Zisterzienserkloster Ebrach erworben, brannte der Ebracher Hof im Markgräfler Krieg (Zweites Stadtverderben) 1554 bis auf die Außenmauern aus. Erst 1578 wurde er wieder aufgebaut. Im Laufe der folgenden Jahrhunderte wurde das Anwesen auf sehr unterschiedliche Weise genutzt, so beherbergte es im 19. Jahrhundert ein Waisenhaus und nach dem Zweiten Weltkrieg ein besseres Möbel-Lagerhaus. Neben dem Hotel- und Gastronomiebetrieb im Ebracher Hof ist im Mai 2007 nach ausführlichen Umbau- und Sanierungsmaßnahmen die Stadtbücherei in die Zehntscheune des Ebracher Hofes eingezogen.

Kunsthalle
Errichtet wurde das Ernst-Sachs-Bad in den Jahren 1932/33 nach Plänen von Prof. Roderich Fick aus München:
"Die Sache sähe halt eigentlich nicht wie ein Hallenschwimmbad aus, sondern mehr wie eine Festhalle, in der auch Kunstausstellungen stattfänden. Ich habe ihm gesagt, dass der Eindruck ... von mir gerade beabsichtigt gewesen sei..." (Roderich Fick, 20.11.1930)
Der Bau des Gesundheits- und Hygienebades wurde von Geheimrat Dr. Ernst Sachs als Stiftung an die Bürgerinnen und Bürger sowie an den Schwimmsport initiiert und gilt noch heute als das erste Hallenbad in Bayern. Das Ernst-Sachs-Bad ist heute eine Kunsthalle für zeitgenössische Kunst mit ständiger Sammlung und Wechselausstellungen.

Gutermann-Promenade
Um dem Main in Schweinfurt möglichst nahe zu sein, bietet sich ein kleiner Spaziergang auf der Gutermann-Promenade, benannt nach dem Schweinfurter Lehrer und Heimatforscher Hubert Gutermann (1892-1974), an. Hier findet man zudem zahlreiche Industriedenkmäler, z.B. einen gusseisernen Handdrehkran und das Regulierwerk des ehemaligen Walzwehres.

Marktplatz
Wie schon im Mittelalter ist der Marktplatz noch heute ein zentraler und belebter Ort des städtischen Handels. Noch immer kommen an den Markttagen Gemüse- und Obstbauern aus dem Landkreis Schweinfurt auf den Schweinfurter Markt, um ihre Waren anzubieten. Markttage: Di und Fr 11-18.30, Mi und Sa 7-14 Uhr

Rathaus
An der Südseite des Marktplatzes steht mit dem historischen Rathaus das wohl bedeutendste und schönste Gebäude der Stadt. Es wurde in den Jahren 1570-1572 von Nikolaus Hofmann (Halle/Saale) erbaut und gilt als eines der wichtigsten profanen Renaissance-Bauwerke Süddeutschlands. Doch auch Elemente der Spätgotik klingen in der Architektur noch an. Wie durch ein Wunder überstand das Schweinfurter Rathaus sämtliche Katastrophen und Kriege der Jahrhunderte - vom Dreißigjährigen Krieg bis zu den Bombennächten der vierziger Jahre.
Das meistfotografierte Gebäude der Stadt, das wie kein anderes die reichsstädtische Vergangenheit Schweinfurt dokumentiert, ist also nach wie vor ein zentraler Ort des urbanen Lebens. Die historischen Räume werden für repräsentative Zwecke genutzt, in der Eingangshalle werden wechselnde Kunstausstellungen präsentiert.

Kitzingen

Alte Mainbrücke
Der erste urkundliche Nachweis der Alten Mainbrücke stammt aus dem Jahr 1300, als die Brücke an die Stelle einer Fähre trat. Die ursprüngliche Konstruktion mit 12 Bögen musste 1955 einer schifffahrtsgerechten Lösung weichen.

Evangelisch Lutherische Stadtkirche
Die Evang.-Luth. Stadtkirche entstand im 17. Jh. als Klosterkirche eines Ursulinerinnenklosters. Während der Napoleonischen Kriege diente sie als Heulager und Lazarett.

Falterturm
Der Falterturm war einst Bestandteil der äußeren Stadtmauer Kitzingens, die im 15.Jhd. errichtet wurde. Die schiefe Turmhaube ist eines der Wahrzeichen Kitzingens und viele Anekdoten beschäftigen sich mit ihrer Entstehung.

Königsplatz
Der Königsplatz entstand im Jahre 1883. Ein roter Obelisk erinnert an König Ludwig I.

Katholische Kapelle zum heiligen Kreuz
Dieses im Volksmund einfach "Kreuzkapelle" genannte Gebäude wurde vom berühmten Baumeister Balthasar Neumann Mitte des 18.Jhd. errichtet.

Katholische Stadtkirche
1400 -1487:Bau der katholischen Pfarrkirche St. Johannes im spätgotischen Stil. Die Kirche ist das älteste erhaltene Bauwerk der Stadt.

Alte Synagoge
Die 1882 bis 1883 erbaute Alte Synagoge wurde in der "Reichspogromnacht" am 10. November 1938 ein Opfer der Flammen. Heute enthält das Gebäude Veranstaltungsräume der Volkshochschule, insbesondere einen Konzertsaal. Nur ein kleiner Andachtsraum erinnert an ihre Vergangenheit.

Luitpoldbau
Der Luitpoldbau aus dem Jahre 1914 sollte nach der Entdeckung einer ergiebigen Solequelle ein Volks,- Sole,- und Kohlensäurebad werden. Der Ausbruch des 1. Weltkrieges verhinderte die glanzvolle Einweihung, und der Plan eines "Bad Kitzingen am Main" wurde so niemals verwirklicht. Heute beherbergt das Gebäude die Städtische Bücherei und die Volkshochschule

Karlstadt

Das Adelmann-Haus - Marktplatz 2
Es war damals eines der größten Privatanwesen der Stadt und wurde, nicht zuletzt wegen seiner prominenten Lage, mit dem Höchstwert von 835 Gulden zur Steuer veranschlagt.

Hauptstraßenflügel der fürstbischöflichen Amtskellerei - Hauptstr. 42
Der Nordteil des Komplexes ist eines der ältesten erhaltenen Wohngebäude in Karlstadt und stammt als bischöflicher Verwaltungshof aus der Zeit unmittelbar nach der Stadtgründung.

Die "Arche", ehemalige "deutsche Schule" - Kirchplatz 3
Seinen volkstümlichen Namen erhielt der Fachwerkbau von 1560, weil er auf seinem steinernen Untergeschoß rundum frei steht.

Burgruine Karlsburg
Eine früh- bis hochmittelalterliche Burganlage mit einem herrlichen Blick in das Maintal

Europäisches Klempner- und Kupferschmiede-Museum
einmalige Sammlung alter Maschinen, Werkzeuge........

Fachwerkhaus-Gruppe - Hauptstr. 6-10
Die beiden großen Häuser Hauptstraße 6 und 8 dokumentieren mit ihren Innenhöfen und den tief in den Baublock reichenden Hinterhäusern den Raumbedarf wohlhabender Familien des 17. Jahrhunderts in der bevorzugten Wohnlage der Hauptstraße.

Wertheim
Wertheim am Main ist eine moderne Stadt in historischen Mauern. Wir laden Sie zu einem virtuellen Rundgang durch Sehenswürdigkeiten und schönsten Attraktionen unserer Innenstadt ein.

Spitzer Turm
Der Spitze Turm (Höhe 36,5 m) wurde im 13. Jahrhundert als Wach- und Wartturm errichtet und im 15. Jahrhundert mit einem achteckigen Oberbau versehen, der die Neigung des Unterbaus auszugleichen versucht. Er diente auch als Gefängnis für "Trunkenbolde" und "zänkische Weiber". Im Inneren hat sich das so genannte "Angstloch" erhalten. Der ursprüngliche Eingang befindet sich in 10 m Höhe und war nur über eine Leiter zu erreichen.

Neuplatz/Malerwinkel
Durch Maintor und Maingasse haben wir die Altstadt betreten und biegen nun rechts in die Gerbergasse (bis 1934 Judengasse) zum Neuplatz ein. Beachtenswert ist das 1583 erbaute Haus Nr. 6 mit Rundbogenportal und Hausmarke des Metzgers Hans Stark. Der Blick zum Spitzen Turm gab dem Ensemble seinen Namen: Malerwinkel. Im 16. Jahrhundert wurde hier eine Synagoge errichtet, deren Nachfolgebau von 1799 im Jahr 1961 abgerissen wurde. In diesem Viertel wohnten im 19. und 20. Jahrhundert zahlreiche jüdische Familien.

Historischer Marktplatz
Über die Neugasse und Maingasse gelangen wir zum lang gestreckten historischen Marktplatz mit seinen gut erhaltenen Fachwerkhäusern, die zum Teil aus dem 16. Jahrhundert stammen. Am Marktplatz Nr. 6 befindet sich eines der ältesten und gleichzeitig wohl schmalsten Häuser Frankens, das fälschlicherweise als das "Zobel’sche Haus" (Haus des Ritters von Zobel) bekannt ist. An jedem Samstag trifft man sich auf dem Marktplatz zum "Grünen Markt".

Burg Wertheim
Einst Sitz der Grafen von Wertheim, gehört die ursprünglich staufische Burganlage (Ausbau im 15.-17. Jahrhundert) zu den größten und schönsten Burgruinen Deutschlands mit einem tiefen Schluchtgraben und umfangreichen Wehranlagen. 1619 wurde sie teilweise durch eine Pulverexplosion zerstört und im Dreißigjährigen Krieg stark beschossen. Heute ist die Burg im Besitz der Stadt Wertheim und entwickelt sich als reizvolle Kulisse für kulturelle Veranstaltungen.

Aschaffenburg

Schlossmuseum
Das prächtige Renaissanceschloss Johannisburg wird von der Bayerischen Schlösserverwaltung betreut und beherbergt neben den staatlichen Sammlungen seit 1972 auch das Schlossmuseum der Stadt Aschaffenburg.
Auf 1400 qm Fläche werden Kunstwerke und historische Zeugnisse aus sechs Jahrhunderten ausgestellt.

Stiftsmuseum
Das Stiftsmuseum der Stadt Aschaffenburg bildet zusammen mit der benachbarten Stiftskirche und dem um 1220 entstandenen Kreuzgang ein einzigartiges baugeschichtliches Ensemble. Die Sammlungen umfassen wertvolle Funde aus vorgeschichtlicher, römischer und mittelalterlicher Zeit.
Das geistliche Zentrum Aschaffenburg erlebte seine Glanzzeit im Mittelalter und in der Renaissance. Auch Kardinal Albrecht von Brandenburg wählte die Stadt zu seiner Residenz.

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Veranstalter: Velociped Fahrradreisen

Main: Bamberg-Mainz 10 Tage
Der Main-Radweg von Bamberg bis Mainz

Reisebild
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Freuen Sie sich auf den Start Ihrer Reise in der schönen Stadt Bamberg (UNESCO Weltkulturerbe). Von Bamberg bis Mainz, in der Nähe der Stadt Frankfurt, rollen Sie im Flachen auf gut asphaltierten Wegen flott von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten.

1. Tag Bamberg Anreise
Nach Ihrer Ankunft lädt Bambergs Altstadt (UNESCO-Weltkulturerbe) zu einer Besichtigung ein. Ihr Hotel liegt in Hallstadt (5 km, DB Anreise möglich, kostenloser Parkplatz, Leihrad am Hotel). Auf Wunsch können Sie auch gegen Aufpreis im Zentrum Bambergs wohnen, jedoch nur mit teuren Parkmöglichkeiten.

2. Tag Bamberg-Haßfurt 37 km
Ein kurzes Stück folgen Sie am Morgen zunächst der Regnitz bis zum Main, der Sie zur sehenswerten Wallfahrtskirche Maria Limbach führt. Jetzt beginnen die ersten Weinberge, die die Grenze zwischen Bierund Weinfranken markieren. Lassen Sie in Haßfurt einen sonnigen Radeltag ausklingen und bestaunen Sie das historische Zentrum.

3. Tag Haßfurt-Volkach 56 km
Für eine kleine Erfrischung lohnt am Vormittag ein Abstecher in den hübschen Ort Theres. Am Nachmittag radeln Sie über Fahr, der Stadt des Bocksbeutels, nach Volkach - berühmt durch seine hervorragenden Weine!

4. Tag Volkach-Würzburg 65 km
Hinter Volkach folgen Sie dem Mainkanal, ehe Sie in Schwarzach wieder auf den Main treffen. Da der gut asphaltierte Radweg komplett flach verläuft, ist Würzburg schnell erreicht, und so können Sie am Nachmittag noch eine individuelle Stadtbesichtigung unternehmen.

5. Tag Würzburg-Lohr 58 km
Über Veitshöchheim mit fürstbischöflicher Sommerresidenz und französischem Rokokogarten, radeln Sie nach Karlstadt mit der sehenswerten Innenstadt. Abwechslungsreich ändert sich nun die Landschaft, und der charakteristische Weinbau weicht schattenspendenden Wäldern direkt am Radweg. Auf flachen Wegen rollen Sie gemütlich bis Lohr.

6. Tag Lohr-Wertheim 43 km
Vorbei an dem Städtchen Rothenfels, dessen Burg das enge Tal bewacht, radeln Sie bis Marktheidenfeld. Bummeln Sie durch die reizvolle Altstadt mit historischen Fachwerkhäusern, romantischen Gässchen und genießen Sie einen Cafe am Marktplatz mit Fischerbrunnen. Ganz eng am Ufer radeln Sie anschließend und folgen dem Radweg vorbei an Schloss Homburg bis Wertheim. Lassen Sie sich hier verzaubern von den anmutigen Fachwerkhäuschen der verwinkelten Altstadt.

7. Tag Wertheim-Aschaffenburg 41 - 77 km
Treten Sie gleich am Morgen kräftig in die Pedale, so sind Sie zur Mittagszeit in Miltenberg, das sich mit seinen Fachwerkhäusern voller Stolz präsentiert. Auf flachen Wegen rollen Sie nachmittags geschwind zwischen den Erhebungen des Spessarts und des Odenwaldes hindurch. Jetzt breiten sich auch wieder Weinberge in ihrer vollen Schönheit aus ehe Sie das wuchtige Sandsteinschloss Johannisburg in Aschaffenburg erreichen.

8. Tag Aschaffenburg-Offenbach 48 km
Machen Sie Mittagspause in dem romantischen Städtchen Seligenstadt, das mit verwinkelten Gässchen und freundlichen Fachwerkhäusern zum Verweilen einlädt. Auch Hanau hält Interessantes für Sie parat: Museum Schloss Steinheim, Deutsches Goldschmiedehaus oder Schloss Philippsruhe. Ihr Übernachtungsort Offenbach hat immerhin schon 1000 Jahre auf dem "Pflaster". Bewundern Sie die schöne Renaissancefassade des Isenburger Schlosses.

9. Tag Offenbach-Mainz 47 km
Entscheiden Sie selbst, wieviel Zeit Sie in Frankfurt am Main verbringen wollen, denn auch Ihr heutiges Etappenziel Mainz hat viel zu bieten. Neben dem Radfahren wird an diesem Tag wohl auch ganz viel Kultur auf dem Programm stehen.

10. Tag Mainz Abreise
Individuelle Abreise oder Verlängerung am Rhein bis Köln möglich.

Anreisetermine: 24.04.2017 - 15.10.2017 täglich

Preise (Pro Person)

im DZ: Kat.A: 795,00 EUR
im DZ: Kat.B: 699,00 EUR
im EZ: Kat.A: 1.035,00 EUR
im EZ: Kat.B: 919,00 EUR

WISSENSWERTES

Anreisemöglichkeit per Bahn
Bamberg ist von allen größeren Städten in Deutschland gut mit der Bahn zu erreichen. Unsere Partnerhotels erreichen Sie vom Bahnhof aus am besten mit einer kurzen Taxifahrt.
Aktuelle Fahrplanauskünfte und Preisinformationen finden Sie ganz praktisch unter www.bahn.de bzw. unter www.hvv.de

Parkmöglichkeiten am Anreisehotel in Bamberg
In unserem schönen Vertragshotel Goldener Adler in Bamberg-Hallstadt können Sie für die Dauer der Reise Ihren Wagen in der Tiefgarage des Hotels parken. Sonderpreis: Euro 6,00 pro Tag oder Euro 30,- pro Woche; oder Sie nutzen die kostenfreien öffentlichen Parkplätze vor dem Hotel.
In unseren Vertragshotels in Bamberg-Zentrum besteht meist keine Parkmöglichkeit. Hier können Sie ab Euro 8,00 pro Tag in öffentlichen Parkhäusern parken.
Detaillierte Informationen zu den Parkmöglichkeiten an dem für Sie gebuchten Hotel erhalten Sie mit den ausführlichen Reiseunterlagen zwei Wochen vor Reisebeginn.

Beschaffenheit der Radwege
Als bundesweit erste Radroute ist der Main - Radweg vom ADFC im Jahr 2008 mit fünf Sternen prämiert worden. Wichtige Kriterien für diese Auszeichnung waren die fast durchgängige Asphaltierung und die nahezu autofreie Wegeführung. Der durchgängig ausgeschilderte Radweg verläuft meist am Mainufer und ist ohne nennenswerte Steigungen.

Verfügbare Leihräder
Wünschen Sie ein Velociped-Leihrad für die Tour, so bringen wir es zu Ihrem Starthotel und holen es an Ihrem Reiseziel selbst wieder ab. Zur Auswahl stehen Ihnen Damen- und Herrenräder entweder mit 7-Gang-Nabenschaltung und Rücktrittbremse oder 27-Gang-Kettenschaltung und Freilauf sowie Elektroräder. Alle Damenräder haben einen tiefen Durchstieg und Herrenräder stehen in verschiedenen Rahmengrößen zur Auswahl. Unsere Damenräder sind passend für alle Radfreunde ab 150 cm Körpergröße und die Herrenräder ab 165 cm. Ihren Radwunsch geben Sie ganz einfach bei der Buchung bekannt.

7 Tage Hotline Service
Wenn die Fahrradkette gerissen ist, Überschwemmungen die Weiterfahrt unmöglich machen oder sonstige böse Überraschungen auf Sie warten: Wir sind 7 Tage die Woche für Sie erreichbar und organisieren schnellstmöglich Hilfe.

REISEHIGHLIGHTS

Bamberg
In Bamberg gibt es viel zu entdecken: Zahlreiche denkmalgeschützte Gebäude vermitteln mittelalterlichen Charme gemischt mit barocker Architektur.
Zu den herausragendsten Bauwerken gehören der spätromanisch-frühgotische Kaiserdom mit dem weltberühmten Bamberger Reiter oder das alte Brückenrathaus mitten in der Regnitz. Aber natürlich bietet Bamberg auch zahlreiche andere Freizeitmöglichkeiten und Ausflugsziele. Informieren Sie sich über die zahlreichen Sehenswürdigkeiten oder stellen Sie sich ihre individuelle Sightseeing-Tour selbst zusammen und machen sie ihren Aufenthalt in Bamberg unvergesslich!

Volkach
Mittelpunkt der Stadt ist der Marktplatz mit dem Rathaus.
Sitz der Verwaltung und des Verkehrsamtes.
Als Nachfolger eines 1484 erwähnten "burgerhauses" wurde 1544 das neue Rathaus errichtet. Es musste vielfältige Aufgaben erfüllen: Amtsgebäude für den Rat, für seine Versammlungen und für das Gericht. Weiterhin war es Stätte des Handels. Die Markthalle im Untergeschoss hatte eine breite Toreinfahrt und war abgestützt mit mächtigen Holzsäulen. Der Zugang zum Obergeschoss führte von Anfang an über die Freitreppe an der Außenseite und endete in einem Verkünderker mit Maßwerkbrüstung. Unter dieser Treppe lag das Narrenhäuschen, wo kleinere Vergehen abzusitzen waren. Eine verborgene Wendeltreppe führte hinab in die Gewölbe des Ratskellers, damit die Ratsherren im "Faß der Erkenntnis" Rat suchen und finden konnten. Im Obergeschoss fanden oft Feste der Bürgerschaft statt: Neujahrsempfänge, Hochzeiten und Feiern vieler Art. 1678 wurde sogar ein Rittertag abgehalten. Im zweiten Obergeschoss waren Verwaltung, Stadtkasse und Archiv untergebracht. Über der alten Einfahrtshalle im Untergeschoss findet der Besucher den runden Schlussstein mit dem Wappen der Stadt Volkach und der Umschrift: "WO DERN HER NICHT DAS HAUS BAWT SO ERBEVTEN UMB (sonst)", sowie am Bogenscheitel die Jahreszahl 1544. Das Rippengewölbe im Erkertürmchen schließt mit dem Wappen des Fürstbischofs Melchior von Zobel. Die Dielen in den beiden Obergeschossen zeigen die alte Balkendecke der Erbauungszeit. Wappensteine des Fürstbischofs Julius Echter von Mespelbrunn im Treppenhaus sowie im oberen Eingang. Zeugnis von der langen Geschichte des Hauses geben die zahlreichen Portraits der einstigen Landesherren in den Fluren und in den Amtsräumen. 1980 schuf Prof. Oskar Martin-Amorbach das Historiengemälde im Sitzungssaal: "Die Volkacher Bürgerschaft begrüßt ihren neuen Stadtherren Lorenz von Bibra (1510)." Marktbrunnen (1480) mit achtseitigem Becken (um 1720 erneuert), Figur der Maria - Immaculata. Alte Bürgerhäuser an den vier Marktseiten.

Stadtkirche St. Bartholomäus (kath.)
an Stelle einer älteren St. Georgs-Kirche 1413 Chor / 1472 Langhaus / 1512 Turm (54 m hoch). Inneneinrichtung mit Renaissancetaufstein (1559), Barockaltären (u. a. J. P. Wagner, G. A. Urlaub, P. Geist) und Rokokostuck (18. Jh.). An Westseite Nikolauskapelle (1463) am Ort der ältesten Kirche St. Michael.

Würzburg
UNESCO-Weltkulturerbe Residenz
Die Würzburger Residenz ist das Hauptwerk des süddeutschen Barock und außerdem eines der bedeutendsten Schlösser Europas...
Die UNESCO nahm sie bereits 1981 - als drittes Bauwerk in Deutschland - in die Liste der zum Welterbe gehörenden Objekte auf. Erbaut wurde sie 1720 - 1744 nach Plänen Balthasar Neumanns. Das einzigartige Treppenhaus - eine einzige, freitragende Muldenkonstruktion - offenbart das Genie Neumanns, der damals gleichwohl noch am Anfang seiner Karriere stand. Bei der Ausstattung wirkte eine große Zahl hervorragender Künstler mit, darunter der Stuckateur Antonio Bossi und der bedeutendste Freskenmaler der Zeit, der Venezianer Giovanni Battista Tiepolo, der im Treppenhaus das größte zusammenhängende Fresko der Welt schuf. Neumann standen Lucas von Hildebrandt aus Wien und Maximilian von Welsch aus Mainz zur Seite.

Festung Marienberg
Ursprünglich Fliehburg der Hallstattzeit (um 1000 v. Chr.) - 706 Weihe einer Marienkirche - um 1200 Gründung der Burg, aus dieser Zeit der Bergfried - 1253 - 1719 Sitz der Fürstbischöfe...

Hauptburg umgeben von mittelalterlichem Bering mit Scherenbergtor (1482). Umbau zum Renaissanceschloss und Anlage der Echterbastei unter Julius Echter nach 1600. Aus dieser Zeit der Tempel über dem tiefen Brunnen (104 m). Im 17. Jahrhundert, nach der Eroberung durch Gustav Adolf von Schweden 1631, Ausbau zur Barockfestung und Anlage des Fürstengartens.
Im barocken Zeughaus bezog nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges das Mainfränkische Museum dessen Räume. Es zeigt eine hervorragende Sammlung fränkischer Kunstwerke, darunter die weltberühmten Plastiken von Tilman Riemenschneider; außerdem führt sie eine vorgeschichtliche Sammlung, Zeugnisse fränkischer Weinkultur und eine Volkskunde-Abteilung.
Im Ostflügel befindet sich das Fürstenbaumuseum mit fürstbischöflichen Wohnräumen, der Schatzkammer und einer Abteilung zur Stadtgeschichte Würzburgs.
Führungen: Mitte März - Oktober, Di - Fr 11, 14, 15 und 16 Uhr, Sa, So, Feiertag 10, 11, 13, 14, 15 und 16 Uhr.
Dauer: ca. 45 Minuten, el. 09 31 / 3 55 170, Fax 09 31 / 3 55 17 25
E-Mail: sgvwuerzburg@bsv.bayern.de

Wertheim
Wertheim am Main ist eine moderne Stadt in historischen Mauern. Wir laden Sie zu einem virtuellen Rundgang durch Sehenswürdigkeiten und schönsten Attraktionen unserer Innenstadt ein.

Spitzer Turm
Der Spitze Turm (Höhe 36,5 m) wurde im 13. Jahrhundert als Wach- und Wartturm errichtet und im 15. Jahrhundert mit einem achteckigen Oberbau versehen, der die Neigung des Unterbaus auszugleichen versucht. Er diente auch als Gefängnis für "Trunkenbolde" und "zänkische Weiber". Im Inneren hat sich das so genannte "Angstloch" erhalten. Der ursprüngliche Eingang befindet sich in 10 m Höhe und war nur über eine Leiter zu erreichen.

Neuplatz/Malerwinkel
Durch Maintor und Maingasse haben wir die Altstadt betreten und biegen nun rechts in die Gerbergasse (bis 1934 Judengasse) zum Neuplatz ein. Beachtenswert ist das 1583 erbaute Haus Nr. 6 mit Rundbogenportal und Hausmarke des Metzgers Hans Stark. Der Blick zum Spitzen Turm gab dem Ensemble seinen Namen: Malerwinkel. Im 16. Jahrhundert wurde hier eine Synagoge errichtet, deren Nachfolgebau von 1799 im Jahr 1961 abgerissen wurde. In diesem Viertel wohnten im 19. und 20. Jahrhundert zahlreiche jüdische Familien.

Historischer Marktplatz
Über die Neugasse und Maingasse gelangen wir zum lang gestreckten historischen Marktplatz mit seinen gut erhaltenen Fachwerkhäusern, die zum Teil aus dem 16. Jahrhundert stammen. Am Marktplatz Nr. 6 befindet sich eines der ältesten und gleichzeitig wohl schmalsten Häuser Frankens, das fälschlicherweise als das "Zobel’sche Haus" (Haus des Ritters von Zobel) bekannt ist. An jedem Samstag trifft man sich auf dem Marktplatz zum "Grünen Markt".

Burg Wertheim
Einst Sitz der Grafen von Wertheim, gehört die ursprünglich staufische Burganlage (Ausbau im 15.-17. Jahrhundert) zu den größten und schönsten Burgruinen Deutschlands mit einem tiefen Schluchtgraben und umfangreichen Wehranlagen. 1619 wurde sie teilweise durch eine Pulverexplosion zerstört und im Dreißigjährigen Krieg stark beschossen. Heute ist die Burg im Besitz der Stadt Wertheim und entwickelt sich als reizvolle Kulisse für kulturelle Veranstaltungen.

Aschaffenburg

Schlossmuseum:
Das prächtige Renaissanceschloss Johannisburg wird von der Bayerischen Schlösserverwaltung betreut und beherbergt neben den staatlichen Sammlungen seit 1972 auch das Schlossmuseum der Stadt Aschaffenburg.
Auf 1400 qm Fläche werden Kunstwerke und historische Zeugnisse aus sechs Jahrhunderten ausgestellt.

Stiftsmuseum:
Das Stiftsmuseum der Stadt Aschaffenburg bildet zusammen mit der benachbarten Stiftskirche und dem um 1220 entstandenen Kreuzgang ein einzigartiges baugeschichtliches Ensemble. Die Sammlungen umfassen wertvolle Funde aus vorgeschichtlicher, römischer und mittelalterlicher Zeit.
Das geistliche Zentrum Aschaffenburg erlebte seine Glanzzeit im Mittelalter und in der Renaissance. Auch Kardinal Albrecht von Brandenburg wählte die Stadt zu seiner Residenz.

Mainz

Die Stephanskirche:
Einzigartig in Deutschland sind die Chorfenster der Stephanskirche, die ab 1978 von Marc Chagall gestaltet wurden. Chagall wollte sein Werk als Beitrag zur jüdisch-deutschen Aussöhnung verstanden wissen. St. Stephan wählte er wegen seiner Freundschaft zum damaligen Pfarrer von St. Stephan, Monsignore Klaus Mayer. Bis zu seinem Tod 1985 schuf Chagall insgesamt neun Fenster, die in ihren verschiedenen leuchtenden Blautönen biblische Gestalten und Ereignisse darstellen. Eine der bekanntesten Szenen ist die Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies. Nach seinem Tod wurde die Arbeit an den restlichen Fenstern von einigen seiner Schüler fortgesetzt.

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Veranstalter: Velociped Fahrradreisen

Die Bummeltour
Der Main-Radweg von Bamberg bis Würzburg

Reisebild
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Lassen Sie sich vom Main zu einer besonders genussvollen 7-tägigen Radreise verführen. Folgen Sie dem Strom vom Weltkulturerbe Bamberg, das durch sein einzigartiges historisches Stadtbild fasziniert und radeln Sie gemütlich durch das fränkische Weinland bis zur Residenz in Würzburg, die seit 1982 als UNESCO-Weltkulturerbe eingestuft ist! Was für ein herrliches Ziel dieser abwechslungsreichen Reise. Auf kurzen Tagesetappen, genießen Sie die Zeit sowohl im Fahrradsattel als auch für viele schöne Pausen. Bei dieser Reise haben Sie einfach genug Zeit für alles!

1. Tag Bamberg Anreise
Nach Ihrer Ankunft lädt Bambergs Altstadt (UNESCO-Weltkulturerbe) zu einer Besichtigung ein. Ihr Hotel liegt in Hallstadt (5 km/ DB Anreise möglich/ kostenloser Parkplatz/ Leihrad am Hotel). Auf Wunsch können Sie auch gegen Aufpreis im Zentrum Bambergs wohnen, jedoch nur mit teuren Parkmöglichkeiten.

2. Tag Bamberg - Haßfurt 37 km
Ein kurzes Stück folgen Sie am Morgen zunächst der Regnitz bis zum Main, der Sie zur sehenswerten Wallfahrtskirche Maria Limbach führt. Jetzt beginnen die ersten Weinberge, die die Grenze zwischen Bier- und Weinfranken markieren. Lassen Sie in Haßfurt einen sonnigen Radeltag ausklingen und bestaunen Sie das historische Zentrum.

3. Tag Haßfurt - Schweinfurt 24 km
Für eine kleine Erfrischung lohnt heute Vormittag ein Abstecher in den hübschen Ort Theres. Nach lohnenswerter Pause rollen Sie am Mainufer entlang bis Schweinfurt. Entdecken Sie hier die Zeugnisse der alten Reichsstadt, wandeln Sie auf den Spuren der Industriepioniere und Entdecker und lassen Sie sich vom modernen Schweinfurt verwöhnen.

4. Tag Schweinfurt - Volkach 30 km
Vorbei an unzähligen Rebhängen radeln Sie über den geschichtsträchtigen, kleinen Weinort Wipfeld - Heimat des "Zehntgrafen". Legen Sie eine gemütliche Pause ein und staunen Sie über die wertvollen alten Bauwerke des Ortes und erfreuen Sie sich an der idyllischen Lage. Am Nachmittag radeln Sie über Fahr, der Stadt des Bocksbeutels, nach Volkach - berühmt durch seine hervorragenden Weine!

5. Tag Volkach - Kitzingen 29 km
Hinter Volkach folgen Sie dem Mainkanal ehe Sie in Schwarzach wieder auf den Main treffen und so schnell das hübsche Dettelbach erreichen. Die fast vollständig erhaltene Stadtmauer mit ihren 30 Türmen und 2 Ausfalltoren lädt zum Bummel ein. Staunen Sie über die mitten in der Altstadt gelegene Stadtpfarrkirche St. Augustinus mit ihren ungleichen Türmen und besuchen Sie auch die Wallfahrtskirche Maria im Sand, ein europaweit bekanntes Bauwerk der Spätgotik und Renaissance. Da der gut asphaltierte Main-Radweg komplett flach verläuft, ist anschließend Kitzingen schnell erreicht. Freuen Sie sich auf den Weinort mit seinem historischen Marktplatz und einen der ältesten Weinkeller Deutschlands.

6. Tag Kitzingen - Würzburg 38 km
Ein Weinort schöner als der andere. Sie radeln über Ochsenfurt, Sommerhausen und Eibelstadt bis in die herrliche Residenzstadt Würzburg. Staunen Sie über den Marktplatz, das Rathaus, die alte Mainbrücke mit Blick auf Festung und Wallfahrtskirche sowie über die Rokokofassade des Falkenhauses und über die Marienkapelle mit ihren Sandsteinfiguren von Tilman Riemenschneider. Höhepunkt ist die ehemals fürstbischöfliche Residenz, 1720 - 1744 nach Plänen von Balthasar Neumann erbaut, die in ihrer Geschlossenheit der schönste Schlossbau des süddeutschen Barock ist.

7. Tag Würzburg Abreise
Heute endet Ihre schöne Radreise in Würzburg nach dem Frühstück. DB Rückreise möglich. Falls Sie zurück zum Starthotel in Bamberg möchten, empfehlen wir Ihnen unseren praktischen Rücktransfer-Service (Abfahrt jeden Sa und So um 10:00 Uhr, Dauer ca. 2 Stunden).

Anreisetermine: 29.04.2017 - 08.10.2017 täglich

Preise (Pro Person)

im DZ: Kat.A: 499,00 EUR
im DZ: Kat.B: 460,00 EUR
im EZ: Kat.A: 682,00 EUR
im EZ: Kat.B: 620,00 EUR

WISSENSWERTES

Anreisemöglichkeit per Bahn
Bamberg ist von allen größeren Städten in Deutschland gut mit der Bahn zu erreichen. Unsere Partnerhotels erreichen Sie vom Bahnhof aus am besten mit einer kurzen Taxifahrt.
Aktuelle Fahrplanauskünfte und Preisinformationen finden Sie ganz praktisch unter www.bahn.de bzw. unter www.hvv.de

Parkmöglichkeiten am Anreisehotel in Bamberg
In unserem schönen Vertragshotel Goldener Adler in Bamberg-Hallstadt können Sie für die Dauer der Reise Ihren Wagen in der Tiefgarage des Hotels parken. Sonderpreis: Euro 6,00 pro Tag oder Euro 30,- pro Woche; oder Sie nutzen die kostenfreien öffentlichen Parkplätze vor dem Hotel.
In unseren Vertragshotels in Bamberg-Zentrum besteht meist keine Parkmöglichkeit. Hier können Sie ab Euro 8,00 pro Tag in öffentlichen Parkhäusern parken.
Detaillierte Informationen zu den Parkmöglichkeiten an dem für Sie gebuchten Hotel erhalten Sie mit den ausführlichen Reiseunterlagen zwei Wochen vor Reisebeginn

Beschaffenheit der Radwege
Als bundesweit erste Radroute ist der Main - Radweg vom ADFC im Jahr 2008 mit fünf Sternen prämiert worden. Wichtige Kriterien für diese Auszeichnung waren die fast durchgängige Asphaltierung und die nahezu autofreie Wegeführung. Der durchgängig ausgeschilderte Radweg verläuft meist am Mainufer und ist ohne nennenswerte Steigungen.

Verfügbare Leihräder
Wünschen Sie ein Velociped-Leihrad für die Tour, so bringen wir es zu Ihrem Starthotel und holen es an Ihrem Reiseziel selbst wieder ab. Zur Auswahl stehen Ihnen Damen- und Herrenräder entweder mit 7-Gang-Nabenschaltung und Rücktrittbremse oder 21-Gang-Kettenschaltung und Freilauf sowie Elektroräder. Alle Damenräder haben einen tiefen Durchstieg und Herrenräder stehen in verschiedenen Rahmengrößen zur Auswahl. Unsere Damenräder sind passend für alle Radfreunde ab 150 cm Körpergröße und die Herrenräder ab 165 cm. Ihren Radwunsch geben Sie ganz einfach bei der Buchung bekannt.

Rücktransfer zum Anreisehotel nach Bamberg
Immer Samstags und Sonntags besteht die Möglichkeit, um 10:30 Uhr per Transfer mit einem Kleinbus (mit Fahrradtransportanhänger) nach Bamberg zurück zu fahren (Ankunft dort bis 13:00 Uhr). Der Fahrer kommt zu Ihrem Hotel und hat Platz für Sie, Ihr Gepäck und ggf. Ihr privates Rad. Er fährt Sie zurück bis zu Ihrem Starthotel und sorgt so für einen perfekten Rückreiseservice ohne lästiges Umsteigen oder Kofferschleppen.

7 Tage Hotline Service
Wenn die Fahrradkette gerissen ist, Überschwemmungen die Weiterfahrt unmöglich machen oder sonstige böse Überraschungen auf Sie warten: Wir sind 7 Tage die Woche für Sie erreichbar und organisieren schnellstmöglich Hilfe.

REISEHIGHLIGHTS

Bamberg
In Bamberg gibt es viel zu entdecken: Zahlreiche denkmalgeschützte Gebäude vermitteln mittelalterlichen Charme gemischt mit barocker Architektur.

Zu den herausragendsten Bauwerken gehören der spätromanisch-frühgotische Kaiserdom mit dem weltberühmten Bamberger Reiter oder das alte Brückenrathaus mitten in der Regnitz. Aber natürlich bietet Bamberg auch zahlreiche andere Freizeitmöglichkeiten und Ausflugsziele. Informieren Sie sich über die zahlreichen Sehenswürdigkeiten oder stellen Sie sich ihre individuelle Sightseeing-Tour selbst zusammen und machen sie ihren Aufenthalt in Bamberg unvergesslich!

Haßfurt
Der große Schatz an Baudenkmälern bringt Farbe in das Haßfurter Stadtbild: das historische, neu renovierte Rathaus, die zweitürmige Stadtpfarrkirche, die Ritterkapelle, die beiden Tortürme, die die Altstadt begrenzen, die Stadthalle, die als Ort für Tagungen, Konzerte und kulturelle Veranstaltungen überregionale Bedeutung genießt, und die Mainpromenade.

Schweinfurt

Altes Gymnasium
direkt am Martin-Luther-Platz vor der imposanten St.-Johannis-Kirche gelegen ist das Alte Gymnasium eines der wichtiges Bauwerk der deutschen Renaissance von 1582/83. Seit 1934 ist das Alte Gymnasium Sitz des Heimatmuseums.

Bauschenturm
Dr. phil. et. med. L. Bausch ließ das Bürgerhaus in den Jahren 1610/18 errichten. Sein Sohn, der berühmte Dr. Johann-Laurentius Bausch, Begründer der heute ältesten noch bestehenden naturkundlichen Akademie der Naturforscher "Leopoldina", nutzte den Turm des Wohnhauses als Sternwarte. Der Bauschenturm wurde im II. Weltkrieg nicht zerstört, musste aber 1951 aufgrund zahlreicher Beschädigungen restauriert werden.

Ebracher Hof
Direkt neben dem Museum Georg Schäfer und nur wenige Schritte vom Marktplatz entfernt ist der Ebracher Hof eines der wichtigsten Renaissance-Bauwerke der Stadt. Im Jahre 1431 vom Zisterzienserkloster Ebrach erworben, brannte der Ebracher Hof im Markgräfler Krieg (Zweites Stadtverderben) 1554 bis auf die Außenmauern aus. Erst 1578 wurde er wieder aufgebaut. Im Laufe der folgenden Jahrhunderte wurde das Anwesen auf sehr unterschiedliche Weise genutzt, so beherbergte es im 19. Jahrhundert ein Waisenhaus und nach dem Zweiten Weltkrieg ein besseres Möbel-Lagerhaus. Neben dem Hotel- und Gastronomiebetrieb im Ebracher Hof ist im Mai 2007 nach ausführlichen Umbau- und Sanierungsmaßnahmen die Stadtbücherei in die Zehntscheune des Ebracher Hofes eingezogen.

Kunsthalle
Errichtet wurde das Ernst-Sachs-Bad in den Jahren 1932/33 nach Plänen von Prof. Roderich Fick aus München:
"Die Sache sähe halt eigentlich nicht wie ein Hallenschwimmbad aus, sondern mehr wie eine Festhalle, in der auch Kunstausstellungen stattfänden. Ich habe ihm gesagt, dass der Eindruck ... von mir gerade beabsichtigt gewesen sei..." (Roderich Fick, 20.11.1930)
Der Bau des Gesundheits- und Hygienebades wurde von Geheimrat Dr. Ernst Sachs als Stiftung an die Bürgerinnen und Bürger sowie an den Schwimmsport initiiert und gilt noch heute als das erste Hallenbad in Bayern. Das Ernst-Sachs-Bad ist heute eine Kunsthalle für zeitgenössische Kunst mit ständiger Sammlung und Wechselausstellungen.

Gutermann-Promenade
Um dem Main in Schweinfurt möglichst nahe zu sein, bietet sich ein kleiner Spaziergang auf der Gutermann-Promenade, benannt nach dem Schweinfurter Lehrer und Heimatforscher Hubert Gutermann (1892-1974), an. Hier findet man zudem zahlreiche Industriedenkmäler, z.B. einen gusseisernen Handdrehkran und das Regulierwerk des ehemaligen Walzwehres.

Marktplatz
Wie schon im Mittelalter ist der Marktplatz noch heute ein zentraler und belebter Ort des städtischen Handels. Noch immer kommen an den Markttagen Gemüse- und Obstbauern aus dem Landkreis Schweinfurt auf den Schweinfurter Markt, um ihre Waren anzubieten. Markttage: Di und Fr 11-18.30, Mi und Sa 7-14 Uhr

Volkach
Mittelpunkt der Stadt ist der Marktplatz mit dem Rathaus.
Sitz der Verwaltung und des Verkehrsamtes.
Als Nachfolger eines 1484 erwähnten "burgerhauses" wurde 1544 das neue Rathaus errichtet. Es musste vielfältige Aufgaben erfüllen: Amtsgebäude für den Rat, für seine Versammlungen und für das Gericht. Weiterhin war es Stätte des Handels. Die Markthalle im Untergeschoss hatte eine breite Toreinfahrt und war abgestützt mit mächtigen Holzsäulen. Der Zugang zum Obergeschoss führte von Anfang an über die Freitreppe an der Außenseite und endete in einem Verkünderker mit Maßwerkbrüstung. Unter dieser Treppe lag das Narrenhäuschen, wo kleinere Vergehen abzusitzen waren. Eine verborgene Wendeltreppe führte hinab in die Gewölbe des Ratskellers, damit die Ratsherren im "Faß der Erkenntnis" Rat suchen und finden konnten. Im Obergeschoss fanden oft Feste der Bürgerschaft statt: Neujahrsempfänge, Hochzeiten und Feiern vieler Art. 1678 wurde sogar ein Rittertag abgehalten. Im zweiten Obergeschoss waren Verwaltung, Stadtkasse und Archiv untergebracht. Über der alten Einfahrtshalle im Untergeschoss findet der Besucher den runden Schlussstein mit dem Wappen der Stadt Volkach und der Umschrift: "WO DERN HER NICHT DAS HAUS BAWT SO ERBEVTEN UMB (sonst)", sowie am Bogenscheitel die Jahreszahl 1544. Das Rippengewölbe im Erkertürmchen schließt mit dem Wappen des Fürstbischofs Melchior von Zobel. Die Dielen in den beiden Obergeschossen zeigen die alte Balkendecke der Erbauungszeit. Wappensteine des Fürstbischofs Julius Echter von Mespelbrunn im Treppenhaus sowie im oberen Eingang. Zeugnis von der langen Geschichte des Hauses geben die zahlreichen Portraits der einstigen Landesherren in den Fluren und in den Amtsräumen. 1980 schuf Prof. Oskar Martin-Amorbach das Historiengemälde im Sitzungssaal: "Die Volkacher Bürgerschaft begrüßt ihren neuen Stadtherren Lorenz von Bibra (1510)." Marktbrunnen (1480) mit achtseitigem Becken (um 1720 erneuert), Figur der Maria - Immaculata. Alte Bürgerhäuser an den vier Marktseiten.

Stadtkirche St. Bartholomäus (kath.)
an Stelle einer älteren St. Georgs-Kirche 1413 Chor / 1472 Langhaus / 1512 Turm (54 m hoch). Inneneinrichtung mit Renaissancetaufstein (1559), Barockaltären (u. a. J. P. Wagner, G. A. Urlaub, P. Geist) und Rokokostuck (18. Jh.). An Westseite Nikolauskapelle (1463) am Ort der ältesten Kirche St. Michael.

Kitzingen

Alte Mainbrücke
Der erste urkundliche Nachweis der Alten Mainbrücke stammt aus dem Jahr 1300, als die Brücke an die Stelle einer Fähre trat. Die ursprüngliche Konstruktion mit 12 Bögen musste 1955 einer schifffahrtsgerechten Lösung weichen.

Evangelisch Lutherische Stadtkirche
Die Evang.-Luth. Stadtkirche entstand im 17. Jh. als Klosterkirche eines Ursulinerinnenklosters. Während der Napoleonischen Kriege diente sie als Heulager und Lazarett.

Falterturm
Der Falterturm war einst Bestandteil der äußeren Stadtmauer Kitzingens, die im 15.Jhd. errichtet wurde. Die schiefe Turmhaube ist eines der Wahrzeichen Kitzingens und viele Anekdoten beschäftigen sich mit ihrer Entstehung.

Königsplatz
Der Königsplatz entstand im Jahre 1883. Ein roter Obelisk erinnert an König Ludwig I.

Katholische Kapelle zum heiligen Kreuz
Dieses im Volksmund einfach "Kreuzkapelle" genannte Gebäude wurde vom berühmten Baumeister Balthasar Neumann Mitte des 18.Jhd. errichtet.

Katholische Stadtkirche
1400 -1487:Bau der katholischen Pfarrkirche St. Johannes im spätgotischen Stil. Die Kirche ist das älteste erhaltene Bauwerk der Stadt.

Alte Synagoge
Die 1882 bis 1883 erbaute Alte Synagoge wurde in der "Reichspogromnacht" am 10. November 1938 ein Opfer der Flammen. Heute enthält das Gebäude Veranstaltungsräume der Volkshochschule, insbesondere einen Konzertsaal. Nur ein kleiner Andachtsraum erinnert an ihre Vergangenheit.

Luitpoldbau
Der Luitpoldbau aus dem Jahre 1914 sollte nach der Entdeckung einer ergiebigen Solequelle ein Volks,- Sole,- und Kohlensäurebad werden. Der Ausbruch des 1. Weltkrieges verhinderte die glanzvolle Einweihung, und der Plan eines "Bad Kitzingen am Main" wurde so niemals verwirklicht. Heute beherbergt das Gebäude die Städtische Bücherei und die Volkshochschule

Würzburg
UNESCO-Weltkulturerbe Residenz
Die Würzburger Residenz ist das Hauptwerk des süddeutschen Barock und außerdem eines der bedeutendsten Schlösser Europas...
Die UNESCO nahm sie bereits 1981 - als drittes Bauwerk in Deutschland - in die Liste der zum Welterbe gehörenden Objekte auf. Erbaut wurde sie 1720 - 1744 nach Plänen Balthasar Neumanns. Das einzigartige Treppenhaus - eine einzige, freitragende Muldenkonstruktion - offenbart das Genie Neumanns, der damals gleichwohl noch am Anfang seiner Karriere stand. Bei der Ausstattung wirkte eine große Zahl hervorragender Künstler mit, darunter der Stuckateur Antonio Bossi und der bedeutendste Freskenmaler der Zeit, der Venezianer Giovanni Battista Tiepolo, der im Treppenhaus das größte zusammenhängende Fresko der Welt schuf. Neumann standen Lucas von Hildebrandt aus Wien und Maximilian von Welsch aus Mainz zur Seite.

Festung Marienberg
Ursprünglich Fliehburg der Hallstattzeit (um 1000 v. Chr.) - 706 Weihe einer Marienkirche - um 1200 Gründung der Burg, aus dieser Zeit der Bergfried - 1253 - 1719 Sitz der Fürstbischöfe...
Hauptburg umgeben von mittelalterlichem Bering mit Scherenbergtor (1482). Umbau zum Renaissanceschloss und Anlage der Echterbastei unter Julius Echter nach 1600. Aus dieser Zeit der Tempel über dem tiefen Brunnen (104 m). Im 17. Jahrhundert, nach der Eroberung durch Gustav Adolf von Schweden 1631, Ausbau zur Barockfestung und Anlage des Fürstengartens.
Im barocken Zeughaus bezog nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges das Mainfränkische Museum dessen Räume. Es zeigt eine hervorragende Sammlung fränkischer Kunstwerke, darunter die weltberühmten Plastiken von Tilman Riemenschneider; außerdem führt sie eine vorgeschichtliche Sammlung, Zeugnisse fränkischer Weinkultur und eine Volkskunde-Abteilung.
Im Ostflügel befindet sich das Fürstenbaumuseum mit fürstbischöflichen Wohnräumen, der Schatzkammer und einer Abteilung zur Stadtgeschichte Würzburgs.
Führungen: Mitte März - Oktober, Di - Fr 11, 14, 15 und 16 Uhr, Sa, So, Feiertag 10, 11, 13, 14, 15 und 16 Uhr.
Dauer: ca. 45 Minuten,
Tel. 09 31 / 3 55 17 0, Fax 09 31 / 3 55 17 25
E-Mail: sgvwuerzburg@bsv.bayern.de

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Veranstalter: Velociped Fahrradreisen

Radeln zwischen Hopfen und Reben
Der Main-Radweg von Bamberg bis Würzburg

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Etwas mehr als ein Wochenende, 5 Tage, in der Nähe von Schweinfurt, aber richtig viel Urlaub. Dieser Kurztrip bietet Ihnen die Möglichkeit, die schöne Flusslandschaft des Mains in wenigen Tagen zu erfahren - mit genug Zeit für alle Sehenswürdigkeiten.

1. Tag Bamberg Anreise
Nach Ihrer Ankunft lädt Bambergs Altstadt (UNESCO-Weltkulturerbe) zu einer Besichtigung ein. Ihr Hotel liegt in Hallstadt (5 km/DB Anreise möglich/kostenloser Parkplatz/Leihrad am Hotel). Auf Wunsch können Sie auch gegen Aufpreis im Zentrum Bambergs wohnen, jedoch nur mit teuren Parkmöglichkeiten.

2. Tag Bamberg - Haßfurt 37 km
Ein kurzes Stück folgen Sie am Morgen zunächst der Regnitz bis zum Main, der Sie zur sehenswerten Wallfahrtskirche Maria Limbach führt. Jetzt beginnen die ersten Weinberge, die die Grenze zwischen Bier- und Weinfranken markieren. Lassen Sie in Haßfurt einen sonnigen Radeltag ausklingen und bestaunen Sie das historische Zentrum.

3. Tag Haßfurt - Volkach 56 km
Für eine kleine Erfrischung lohnt am Vormittag ein Abstecher in den hübschen Ort Theres. Am Nachmittag radeln Sie über Fahr, der Stadt des Bocksbeutels, nach Volkach - berühmt durch seine hervorragenden Weine!

4. Tag Volkach - Würzburg 65 km
Da der gut asphaltierte Radweg heute komplett flach verläuft, ist Würzburg schnell erreicht, und so können Sie am Nachmittag noch eine individuelle Stadtbesichtigung unternehmen. Staunen Sie über den Marktplatz, das Rathaus, die alte Mainbrücke mit Blick auf Festung und Wallfahrtskirche sowie über die Rokokofassade des Falkenhauses und über die Marienkapelle mit ihren Sandsteinfiguren von Tilman Riemenschneider. Höhepunkt ist die ehemals fürstbischöfliche Residenz, die 1720 - 1744 nach Plänen von Balthasar Neumann erbaut wurde und heute in ihrer Geschlossenheit eine der schönsten Schlossbauten des süddeutschen Barock ist.

5. Tag Würzburg Abreise
Heute endet Ihre schöne Radreise in Würzburg nach dem Frühstück. DB Rückreise möglich. Falls Sie zurück zum Starthotel in Bamberg möchten, empfehlen wir Ihnen unseren praktischen Rücktransfer-Service (Abfahrt jeden Sa und So um 10:30 Uhr, Dauer ca. 2 Stunden).

Anreisetermine: 29.04.2017 - 08.10.2017 täglich

Preise (Pro Person)

im DZ: Kat.A: 379,00 EUR
im DZ: Kat.B: 345,00 EUR
im EZ: Kat.A: 494,00 EUR
im EZ: Kat.B: 435,00 EUR

WISSENSWERTES

Anreisemöglichkeit per Bahn
Bamberg ist von allen größeren Städten in Deutschland gut mit der Bahn zu erreichen. Unsere Partnerhotels erreichen Sie vom Bahnhof aus am besten mit einer kurzen Taxifahrt.
Aktuelle Fahrplanauskünfte und Preisinformationen finden Sie ganz praktisch unter www.bahn.de bzw. unter www.hvv.de

Parkmöglichkeiten am Anreisehotel in Bamberg
In unserem schönen Vertragshotel Goldener Adler in Bamberg-Hallstadt können Sie für die Dauer der Reise Ihren Wagen in der Tiefgarage des Hotels parken. Sonderpreis: Euro 6,00 pro Tag oder Euro 30,- pro Woche; oder Sie nutzen die kostenfreien öffentlichen Parkplätze vor dem Hotel.
In unseren Vertragshotels in Bamberg-Zentrum besteht meist keine Parkmöglichkeit. Hier können Sie ab Euro 8,00 pro Tag in öffentlichen Parkhäusern parken.
Detaillierte Informationen zu den Parkmöglichkeiten an dem für Sie gebuchten Hotel erhalten Sie mit den ausführlichen Reiseunterlagen zwei Wochen vor Reisebeginn

Beschaffenheit der Radwege
Als bundesweit erste Radroute ist der Main - Radweg vom ADFC im Jahr 2008 mit fünf Sternen prämiert worden. Wichtige Kriterien für diese Auszeichnung waren die fast durchgängige Asphaltierung und die nahezu autofreie Wegeführung. Der durchgängig ausgeschilderte Radweg verläuft meist am Mainufer und ist ohne nennenswerte Steigungen.

Verfügbare Leihräder
Wünschen Sie ein Velociped-Leihrad für die Tour, so bringen wir es zu Ihrem Starthotel und holen es an Ihrem Reiseziel selbst wieder ab. Zur Auswahl stehen Ihnen Damen- und Herrenräder entweder mit 7-Gang-Nabenschaltung und Rücktrittbremse oder 21-Gang-Kettenschaltung und Freilauf sowie Elektroräder. Alle Damenräder haben einen tiefen Durchstieg und Herrenräder stehen in verschiedenen Rahmengrößen zur Auswahl. Unsere Damenräder sind passend für alle Radfreunde ab 150 cm Körpergröße und die Herrenräder ab 165 cm. Ihren Radwunsch geben Sie ganz einfach bei der Buchung bekannt.

Rücktransfer zum Anreisehotel nach Bamberg
Immer Samstags und Sonntags besteht die Möglichkeit, um 10:30 Uhr per Transfer mit einem Kleinbus (mit Fahrradtransportanhänger) nach Bamberg zurück zu fahren (Ankunft dort bis 13:00 Uhr). Der Fahrer kommt zu Ihrem Hotel und hat Platz für Sie, Ihr Gepäck und ggf. Ihr privates Rad. Er fährt Sie zurück bis zu Ihrem Starthotel und sorgt so für einen perfekten Rückreiseservice ohne lästiges Umsteigen oder Kofferschleppen.

7 Tage Hotline Service
Wenn die Fahrradkette gerissen ist, Überschwemmungen die Weiterfahrt unmöglich machen oder sonstige böse Überraschungen auf Sie warten: Wir sind 7 Tage die Woche für Sie erreichbar und organisieren schnellstmöglich Hilfe.

REISEHIGHLIGHTS

Bamberg
In Bamberg gibt es viel zu entdecken: Zahlreiche denkmalgeschützte Gebäude vermitteln mittelalterlichen Charme gemischt mit barocker Architektur.
Zu den herausragendsten Bauwerken gehören der spätromanisch-frühgotische Kaiserdom mit dem weltberühmten Bamberger Reiter oder das alte Brückenrathaus mitten in der Regnitz. Aber natürlich bietet Bamberg auch zahlreiche andere Freizeitmöglichkeiten und Ausflugsziele. Informieren Sie sich über die zahlreichen Sehenswürdigkeiten oder stellen Sie sich ihre individuelle Sightseeing-Tour selbst zusammen und machen sie ihren Aufenthalt in Bamberg unvergesslich!

Haßfurt
Der große Schatz an Baudenkmälern bringt Farbe in das Haßfurter Stadtbild: das historische, neu renovierte Rathaus, die zweitürmige Stadtpfarrkirche, die Ritterkapelle, die beiden Tortürme, die die Altstadt begrenzen, die Stadthalle, die als Ort für Tagungen, Konzerte und kulturelle Veranstaltungen überregionale Bedeutung genießt, und die Mainpromenade.

Volkach
Mittelpunkt der Stadt ist der Marktplatz mit dem Rathaus.
Sitz der Verwaltung und des Verkehrsamtes.
Als Nachfolger eines 1484 erwähnten "burgerhauses" wurde 1544 das neue Rathaus errichtet. Es musste vielfältige Aufgaben erfüllen: Amtsgebäude für den Rat, für seine Versammlungen und für das Gericht. Weiterhin war es Stätte des Handels. Die Markthalle im Untergeschoss hatte eine breite Toreinfahrt und war abgestützt mit mächtigen Holzsäulen. Der Zugang zum Obergeschoss führte von Anfang an über die Freitreppe an der Außenseite und endete in einem Verkünderker mit Maßwerkbrüstung. Unter dieser Treppe lag das Narrenhäuschen, wo kleinere Vergehen abzusitzen waren. Eine verborgene Wendeltreppe führte hinab in die Gewölbe des Ratskellers, damit die Ratsherren im "Faß der Erkenntnis" Rat suchen und finden konnten. Im Obergeschoss fanden oft Feste der Bürgerschaft statt: Neujahrsempfänge, Hochzeiten und Feiern vieler Art. 1678 wurde sogar ein Rittertag abgehalten. Im zweiten Obergeschoss waren Verwaltung, Stadtkasse und Archiv untergebracht. Über der alten Einfahrtshalle im Untergeschoss findet der Besucher den runden Schlussstein mit dem Wappen der Stadt Volkach und der Umschrift: "WO DERN HER NICHT DAS HAUS BAWT SO ERBEVTEN UMB (sonst)", sowie am Bogenscheitel die Jahreszahl 1544. Das Rippengewölbe im Erkertürmchen schließt mit dem Wappen des Fürstbischofs Melchior von Zobel. Die Dielen in den beiden Obergeschossen zeigen die alte Balkendecke der Erbauungszeit. Wappensteine des Fürstbischofs Julius Echter von Mespelbrunn im Treppenhaus sowie im oberen Eingang. Zeugnis von der langen Geschichte des Hauses geben die zahlreichen Portraits der einstigen Landesherren in den Fluren und in den Amtsräumen. 1980 schuf Prof. Oskar Martin-Amorbach das Historiengemälde im Sitzungssaal: "Die Volkacher Bürgerschaft begrüßt ihren neuen Stadtherren Lorenz von Bibra (1510)." Marktbrunnen (1480) mit achtseitigem Becken (um 1720 erneuert), Figur der Maria - Immaculata. Alte Bürgerhäuser an den vier Marktseiten.


Stadtkirche St. Bartholomäus (kath.)
an Stelle einer älteren St. Georgs-Kirche 1413 Chor / 1472 Langhaus / 1512 Turm (54 m hoch). Inneneinrichtung mit Renaissancetaufstein (1559), Barockaltären (u. a. J. P. Wagner, G. A. Urlaub, P. Geist) und Rokokostuck (18. Jh.). An Westseite Nikolauskapelle (1463) am Ort der ältesten Kirche St. Michael.

Würzburg
UNESCO-Weltkulturerbe Residenz
Die Würzburger Residenz ist das Hauptwerk des süddeutschen Barock und außerdem eines der bedeutendsten Schlösser Europas...
Die UNESCO nahm sie bereits 1981 - als drittes Bauwerk in Deutschland - in die Liste der zum Welterbe gehörenden Objekte auf. Erbaut wurde sie 1720 - 1744 nach Plänen Balthasar Neumanns. Das einzigartige Treppenhaus - eine einzige, freitragende Muldenkonstruktion - offenbart das Genie Neumanns, der damals gleichwohl noch am Anfang seiner Karriere stand. Bei der Ausstattung wirkte eine große Zahl hervorragender Künstler mit, darunter der Stuckateur Antonio Bossi und der bedeutendste Freskenmaler der Zeit, der Venezianer Giovanni Battista Tiepolo, der im Treppenhaus das größte zusammenhängende Fresko der Welt schuf. Neumann standen Lucas von Hildebrandt aus Wien und Maximilian von Welsch aus Mainz zur Seite.

Festung Marienberg
Ursprünglich Fliehburg der Hallstattzeit (um 1000 v. Chr.) - 706 Weihe einer Marienkirche - um 1200 Gründung der Burg, aus dieser Zeit der Bergfried - 1253 - 1719 Sitz der Fürstbischöfe...
Hauptburg umgeben von mittelalterlichem Bering mit Scherenbergtor (1482). Umbau zum Renaissanceschloss und Anlage der Echterbastei unter Julius Echter nach 1600. Aus dieser Zeit der Tempel über dem tiefen Brunnen (104 m). Im 17. Jahrhundert, nach der Eroberung durch Gustav Adolf von Schweden 1631, Ausbau zur Barockfestung und Anlage des Fürstengartens.
Im barocken Zeughaus bezog nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges das Mainfränkische Museum dessen Räume. Es zeigt eine hervorragende Sammlung fränkischer Kunstwerke, darunter die weltberühmten Plastiken von Tilman Riemenschneider; außerdem führt sie eine vorgeschichtliche Sammlung, Zeugnisse fränkischer Weinkultur und eine Volkskunde-Abteilung.
Im Ostflügel befindet sich das Fürstenbaumuseum mit fürstbischöflichen Wohnräumen, der Schatzkammer und einer Abteilung zur Stadtgeschichte Würzburgs.
Führungen: Mitte März - Oktober, Di - Fr 11, 14, 15 und 16 Uhr, Sa, So, Feiertag 10, 11, 13, 14, 15 und 16 Uhr.
Dauer: ca. 45 Minuten,
Tel. 09 31 / 3 55 17 0, Fax 09 31 / 3 55 17 25
E-Mail: sgvwuerzburg@bsv.bayern.de

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Veranstalter: Velociped Fahrradreisen

Main-Radweg - Die Lange
Der Main-Radweg von Bayreuth bis Aschaffenburg

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Freuen Sie sich auf den Start Ihrer 10 tägigen Radreise in der Festspielstadt Bayreuth! Von hier radeln Sie vorbei an Kulmbach durch das breite Maintal, das von der sanften fränkischen Hügellandschaft Bierfrankens gesäumt wird. Höhepunkte Ihrer Reise sind Kloster Vierzehnheiligen, Bamberg und Würzburg. Zwei große Landschaftswandel werden Sie erleben. Bei Bamberg tauchen Sie ein ins Weinfränkische und die Weinreben lösen die Hopfenfelder ab. Hinter Würzburg dann verschwinden langsam die Weinreben wieder und die grünen Wälder des Spessarts rücken bis an die Mainufer heran. Bis Aschaffenburg rollen Sie immer gemütlich im Flachen auf gut asphaltierten Wegen von einer Sehenswürdigkeit zur Nächsten.

1. Tag Bayreuth Anreise
Reisen Sie frühzeitig an, es lohnt sich. Historisch gewachsen als markgräfliche Residenz und weltberühmt durch die Richard-Wagner-Festspiele wartet Bayreuth darauf entdeckt zu werden. DB Anreise möglich/ Parkplatz am Hotel/ Leihrad am Hotel.

2. Tag Bayreuth - Lichtenfels 61 km
Dem noch jungen roten Main folgen Sie heute nach Kulmbach. Hier erwartet Sie eine gemütliche Stadt in bezaubernder oberfränkischer Landschaft am Zusammenfluss des Roten und Weißen Mains und am Fuße von Frankenwald und Fichtelgebirge. Besuchen Sie die Kulmbacher Altstadt und die Plassenburg, die majestätisch oberhalb der Stadt thront. Jetzt wo rot und weiß zusammenfließen, jetzt radeln Sie tatsächlich am Main! So erreichen Sie das hübsche Burgkunstadt, das zu einer Pause einlädt und die Deutsche Korbstadt Lichtenfels, Ihren heutigen Übernachtungsort. Hier lohnt noch ein Abstecher zur barocken Wallfahrtsbasilika Vierzehnheiligen, die von dem berühmten Architekten Balthasar Neumann erbaut wurde.

3. Tag Lichtenfels - Bamberg 47 km
Wer möchte kann gleich zu Tagesbeginn einen leicht hügeligen Abstecher zum Kloster Banz unternehmen. Heute staut sich der junge Main immer wieder zu kleinen Seen auf und bringt Sie so idyllisch bis nach Bamberg. Freuen Sie sich auf die sehenswerte Altstadt, die schon seit 1993 in die Liste UNESCO Weltkulturerbe eingetragen ist. Schön, dass Sie heute noch genügend Zeit finden und staunen können über den spätromanisch-frühgotischen Kaiserdom mit dem weltberühmten Bamberger Reiter, über das alte Brückenrathaus inmitten der Regnitz und über die alte Hofhaltung, die zu den eindruckvollsten Gebäuden der Stadt zählt.

4. Tag Bamberg - Haßfurt 37 km
Ein kurzes Stück folgen Sie am Morgen zunächst der Regnitz bis zum Main, der Sie zur sehenswerten Wallfahrtskirche Maria Limbach führt. Jetzt beginnen die ersten Weinberge, die die Grenze zwischen Bier- und Weinfranken markieren. Lassen Sie in Haßfurt einen sonnigen Radeltag ausklingen und bestaunen Sie das historische Zentrum.

5. Tag Haßfurt - Volkach 56 km
Für eine kleine Erfrischung lohnt am Vormittag ein Abstecher in den hübschen Ort Theres. Am Nachmittag radeln Sie über Fahr, der Stadt des Bocksbeutels, nach Volkach - berühmt durch seine hervorragenden Weine!

6. Tag Volkach - Würzburg 65 km
Da der gut asphaltierte Radweg heute komplett flach verläuft, ist Würzburg schnell erreicht, und so können Sie am Nachmittag noch eine individuelle Stadtbesichtigung unternehmen. Staunen Sie über den Marktplatz, das Rathaus, die alte Mainbrücke mit Blick auf Festung und Wallfahrtskirche sowie über die Rokokofassade des Falkenhauses und über die Marienkapelle mit ihren Sandsteinfiguren von Tilman Riemenschneider. Höhepunkt ist die ehemals fürstbischöfliche Residenz, die 1720 - 1744 nach Plänen von Balthasar Neumann erbaut wurde und heute in ihrer Geschlossenheit eine der schönsten Schlossbauten des süddeutschen Barock ist.

7. Tag Würzburg - Lohr 60 km
Über Veitshöchheim mit fürstbischöflicher Sommerresidenz und französischem Rokokogarten radeln Sie nach Karlstadt mit der sehenswerten Innenstadt. Abwechslungsreich ändert sich nun die Landschaft und der charakteristische Weinbau weicht Schatten spendenden Wäldern direkt am Radweg. Auf flachen Wegen rollen Sie gemütlich bis in die Drei-Flüsse-Stadt Gemünden.

8. Tag Lohr - Wertheim 46 km
Ganz nah rücken die bewaldeten Hügel aneinander, durch die sich der Main hindurchschlängelt. Vorbei an dem Städtchen Rothenfels, dessen Burg das enge Tal bewacht, radeln Sie bis Marktheidenfeld und Wertheim. Lassen Sie sich hier verzaubern von den anmutigen Fachwerkhäuschen der verwinkelten Altstadt.

9. Tag Wertheim - Aschaffenburg 77km
Treten Sie gleich am Morgen kräftig in die Pedale, so sind Sie zur Mittagszeit in Miltenberg, das sich mit seinen Fachwerkhäusern voller Stolz präsentiert! Auf flachen Wegen rollen Sie nachmittags geschwind zwischen den Erhebungen des Spessarts und des Odenwaldes hindurch bis zum Sandsteinschloss Johannisburg in Aschaffenburg.

10. Tag Aschaffenburg Abreise
Heute endet Ihre schöne Radreise in Aschaffenburg nach dem Frühstück. DB Rückreise möglich. Falls Sie zurück zum Starthotel in Bayreuth möchten, empfehlen wir Ihnen unseren praktischen Rücktransfer-Service (Abfahrt jeden Sa und So um 09:00 Uhr, Dauer ca. 4,5 Stunden).

Anreisetermine: 29.04.2017 - 08.10.2017 täglich

Preise (Pro Person)

im DZ: Kat.A: 765,00 EUR
im DZ: Kat.B: 685,00 EUR
im EZ: Kat.A: 985,00 EUR
im EZ: Kat.B: 855,00 EUR

WISSENSWERTES

Anreisemöglichkeit per Bahn
Bayreuth ist von allen größeren Städten in Deutschland gut mit der Bahn zu erreichen. Unsere Partnerhotels erreichen Sie vom Bahnhof aus am besten mit einer kurzen Taxifahrt.
Aktuelle Fahrplanauskünfte und Preisinformationen finden Sie ganz praktisch unter www.bahn.de. bzw. unter www.hvv.de

Parkmöglichkeiten am Anreisehotel in Bayreuth
Unsere Partnerhotels in Bayreuth bieten immer eine gute, jedoch kostenpflichtige Parkmöglichkeit für die gesamte Dauer Ihrer Fahrradreise. Es stehen jeweils ausreichend Parkplätze zur Verfügung, eine Vorreservierung ist nicht notwendig.
Detaillierte Informationen zu den Parkmöglichkeiten an dem für Sie gebuchten Hotel erhalten Sie mit den ausführlichen Reiseunterlagen zwei Wochen vor Reisebeginn

Beschaffenheit der Radwege
Als bundesweit erste Radroute ist der Main - Radweg vom ADFC im Jahr 2008 mit fünf Sternen prämiert worden. Wichtige Kriterien für diese Auszeichnung waren die fast durchgängige Asphaltierung und die nahezu autofreie Wegeführung. Der durchgängig ausgeschilderte Radweg verläuft meist am Mainufer und ist ohne nennenswerte Steigungen.

Verfügbare Leihräder
Wünschen Sie ein Velociped-Leihrad für die Tour, so bringen wir es zu Ihrem Starthotel und holen es an Ihrem Reiseziel selbst wieder ab. Zur Auswahl stehen Ihnen Damen- und Herrenräder entweder mit 7-Gang-Nabenschaltung und Rücktrittbremse oder 21-Gang-Kettenschaltung und Freilauf sowie Elektroräder. Alle Damenräder haben einen tiefen Durchstieg und Herrenräder stehen in verschiedenen Rahmengrößen zur Auswahl. Unsere Damenräder sind passend für alle Radfreunde ab 150 cm Körpergröße und die Herrenräder ab 165 cm. Ihren Radwunsch geben Sie ganz einfach bei der Buchung bekannt.

Rücktransfer zum Anreisehotel nach Bayreuth
Immer Samstags besteht die Möglichkeit, um 09:00 Uhr per Transfer mit einem Kleinbus (mit Fahrradtransportanhänger) nach Bayreuth zurück zu fahren (Ankunft dort bis spätestens 14:00 Uhr). Der Fahrer kommt zu Ihrem Hotel und hat Platz für Sie, Ihr Gepäck und ggf. Ihr privates Rad. Er fährt Sie zurück bis zu Ihrem Starthotel und sorgt so für einen perfekten Rückreiseservice ohne lästiges Umsteigen oder Kofferschleppen.

7 Tage Hotline Service
Wenn die Fahrradkette gerissen ist, Überschwemmungen die Weiterfahrt unmöglich machen oder sonstige böse Überraschungen auf Sie warten: Wir sind 7 Tage die Woche für Sie erreichbar und organisieren schnellstmöglich Hilfe.

REISEHIGHLIGHTS

Bayreuth

Markgräfliches Opernhaus
Das Markgräfliche Opernhaus gilt als das schönste erhaltene Barocktheater Europas und ist von der Bundesregierung offiziell als UNESCO-Weltkulturerbe vorgeschlagen worden. Es wurde im Auftrag der Markgräfin Wilhelmine von einer der berühmtesten Theaterbaufamilien, den Bolognesern Giuseppe und Carlo Galli Bibiena ausgestaltet. Mit 27 Metern Tiefe war seine Bühne noch 1871 die größte in Deutschland - ein Superlativ, der auch den Blick Richard Wagners auf Bayreuth lenkte.

Neues Schloss
Residenz der Markgrafen von Bayreuth. Markgraf Friedrich und die preussische Prinzessin Wilhelmine, Schwester Friedrichs des Großen, sind die alles überragenden Figuren im Bayreuth des 18. Jahrhunderts. Das Neue Schloss, 1753 vom französischen Baumeister St. Pierre errichtet, zeigt in beispielhafter Weise die Merkmale des Bayreuther Rokoko, Garten- und Palmenzimmer, das Musikzimmer der Wilhelmine und das berühmte Spiegelscherbenkabinett.

Eremitage / Altes Schloss
Die Eremitage, eine historische Parkanlage vor den Toren der Stadt war einst ein Refugium von höfischem Leben. Sie beherbergt das Alte Schloss mit Innerer Grotte, Wasserspiele und eine märchenhafte Orangerie mit dem zentralen Sonnentempel, der von Apoll, dem Gott der Musen, bekrönt ist.

Festspielhaus
Hier ist der Ort der weltberühmten Bayreuther Richard-Wagner-Festspiele auf dem Grünen Hügel.
Das Bayreuther Festspielhaus ist einzigartig in seiner Architektur und Akustik und zählt zu den größten Opernbühnen der Welt.

Schlosskirche und Schlossturm
Im Zentrum von Bayreuth erbaute 1753 bis 1758 das Markgrafenpaar Wilhelmine und Friedrich seine Hofkirche, in der die Fürsten auch später begraben werden wollten. Ihrem Wunsch entsprechend, hat man sie dann auch nach ihrem Tod zusammen mit ihrer Tocher Friederike, Herzogin zu Württemberg, in einer oberirdischen Gruft beigesetzt. Im Inneren überraschen der helle, freundliche Raum des französischen Hofbaumeisters Joseph Saint-Pierre und der zum Besten des Rokoko gehörende Deckenstuck. Der achteckige Glockenturm gehört seit langem zu den Wahrzeichen Bayreuths.

Lichtenfels
Als Deutsche Korbstadt ist Lichtenfels weit über die Grenzen Frankens hinaus bekannt. Der traditionelle Korbmarkt, die Korbstadtkönigin, Deutschlands einzige Berufsfachschule für Flechtwerkgestaltung, das Innovationszentrum Lichtenfels für Marketing, Design und Technologie, der größte und der kleinste Korb der Welt - in Lichtenfels dreht sich vieles um die uralte Handwerkskunst des Flechtens.
Unmittelbar vor den Toren von Lichtenfels liegt das berühmte "Fränkische Dreigestirn" - der sagenumwobene Staffelberg, das prachtvolle Kloster Banz und die einzigartige Basilika Vierzehnheiligen, ein architektonisches Meisterwerk von europäischem Rang.
Die Region "Oberes Maintal" ist ein Paradies für Aktiv-Urlauber und ein Gesundbrunnen für Leib und Seele: Genuss-Wandern, Fahrradfahren, Nordic-Walking, Wassersport, Wellness, die Thermalsole Bad Staffelstein, kulinarische Genüsse, fränkische Kleinbrauereien und herzliche Gastfreundschaft.

Bamberg
In Bamberg gibt es viel zu entdecken: Zahlreiche denkmalgeschützte Gebäude vermitteln mittelalterlichen Charme gemischt mit barocker Architektur.

Zu den herausragendsten Bauwerken gehören der spätromanisch-frühgotische Kaiserdom mit dem weltberühmten Bamberger Reiter oder das alte Brückenrathaus mitten in der Regnitz. Aber natürlich bietet Bamberg auch zahlreiche andere Freizeitmöglichkeiten und Ausflugsziele. Informieren Sie sich über die zahlreichen Sehenswürdigkeiten oder stellen Sie sich ihre individuelle Sightseeing-Tour selbst zusammen und machen sie ihren Aufenthalt in Bamberg unvergesslich!

Haßfurt
Der große Schatz an Baudenkmälern bringt Farbe in das Haßfurter Stadtbild: das historische, neu renovierte Rathaus, die zweitürmige Stadtpfarrkirche, die Ritterkapelle, die beiden Tortürme, die die Altstadt begrenzen, die Stadthalle, die als Ort für Tagungen, Konzerte und kulturelle Veranstaltungen überregionale Bedeutung genießt, und die Mainpromenade.

Volkach
Mittelpunkt der Stadt ist der Marktplatz mit dem Rathaus.
Sitz der Verwaltung und des Verkehrsamtes.
Als Nachfolger eines 1484 erwähnten "burgerhauses" wurde 1544 das neue Rathaus errichtet. Es musste vielfältige Aufgaben erfüllen: Amtsgebäude für den Rat, für seine Versammlungen und für das Gericht. Weiterhin war es Stätte des Handels. Die Markthalle im Untergeschoss hatte eine breite Toreinfahrt und war abgestützt mit mächtigen Holzsäulen. Der Zugang zum Obergeschoss führte von Anfang an über die Freitreppe an der Außenseite und endete in einem Verkünderker mit Maßwerkbrüstung. Unter dieser Treppe lag das Narrenhäuschen, wo kleinere Vergehen abzusitzen waren. Eine verborgene Wendeltreppe führte hinab in die Gewölbe des Ratskellers, damit die Ratsherren im "Faß der Erkenntnis" Rat suchen und finden konnten. Im Obergeschoss fanden oft Feste der Bürgerschaft statt: Neujahrsempfänge, Hochzeiten und Feiern vieler Art. 1678 wurde sogar ein Rittertag abgehalten. Im zweiten Obergeschoss waren Verwaltung, Stadtkasse und Archiv untergebracht. Über der alten Einfahrtshalle im Untergeschoss findet der Besucher den runden Schlussstein mit dem Wappen der Stadt Volkach und der Umschrift: "WO DERN HER NICHT DAS HAUS BAWT SO ERBEVTEN UMB (sonst)", sowie am Bogenscheitel die Jahreszahl 1544. Das Rippengewölbe im Erkertürmchen schließt mit dem Wappen des Fürstbischofs Melchior von Zobel. Die Dielen in den beiden Obergeschossen zeigen die alte Balkendecke der Erbauungszeit. Wappensteine des Fürstbischofs Julius Echter von Mespelbrunn im Treppenhaus sowie im oberen Eingang. Zeugnis von der langen Geschichte des Hauses geben die zahlreichen Portraits der einstigen Landesherren in den Fluren und in den Amtsräumen. 1980 schuf Prof. Oskar Martin-Amorbach das Historiengemälde im Sitzungssaal: "Die Volkacher Bürgerschaft begrüßt ihren neuen Stadtherren Lorenz von Bibra (1510)." Marktbrunnen (1480) mit achtseitigem Becken (um 1720 erneuert), Figur der Maria - Immaculata. Alte Bürgerhäuser an den vier Marktseiten.

Stadtkirche St. Bartholomäus (kath.)
an Stelle einer älteren St. Georgs-Kirche 1413 Chor / 1472 Langhaus / 1512 Turm (54 m hoch). Inneneinrichtung mit Renaissancetaufstein (1559), Barockaltären (u. a. J. P. Wagner, G. A. Urlaub, P. Geist) und Rokokostuck (18. Jh.). An Westseite Nikolauskapelle (1463) am Ort der ältesten Kirche St. Michael.

Würzburg

UNESCO-Weltkulturerbe Residenz
Die Würzburger Residenz ist das Hauptwerk des süddeutschen Barock und außerdem eines der bedeutendsten Schlösser Europas...
Die UNESCO nahm sie bereits 1981 - als drittes Bauwerk in Deutschland - in die Liste der zum Welterbe gehörenden Objekte auf. Erbaut wurde sie 1720 - 1744 nach Plänen Balthasar Neumanns. Das einzigartige Treppenhaus - eine einzige, freitragende Muldenkonstruktion - offenbart das Genie Neumanns, der damals gleichwohl noch am Anfang seiner Karriere stand. Bei der Ausstattung wirkte eine große Zahl hervorragender Künstler mit, darunter der Stuckateur Antonio Bossi und der bedeutendste Freskenmaler der Zeit, der Venezianer Giovanni Battista Tiepolo, der im Treppenhaus das größte zusammenhängende Fresko der Welt schuf. Neumann standen Lucas von Hildebrandt aus Wien und Maximilian von Welsch aus Mainz zur Seite.

Festung Marienberg
Ursprünglich Fliehburg der Hallstattzeit (um 1000 v. Chr.) - 706 Weihe einer Marienkirche - um 1200 Gründung der Burg, aus dieser Zeit der Bergfried - 1253 - 1719 Sitz der Fürstbischöfe...
Hauptburg umgeben von mittelalterlichem Bering mit Scherenbergtor (1482). Umbau zum Renaissanceschloss und Anlage der Echterbastei unter Julius Echter nach 1600. Aus dieser Zeit der Tempel über dem tiefen Brunnen (104 m). Im 17. Jahrhundert, nach der Eroberung durch Gustav Adolf von Schweden 1631, Ausbau zur Barockfestung und Anlage des Fürstengartens.
Im barocken Zeughaus bezog nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges das Mainfränkische Museum dessen Räume. Es zeigt eine hervorragende Sammlung fränkischer Kunstwerke, darunter die weltberühmten Plastiken von Tilman Riemenschneider; außerdem führt sie eine vorgeschichtliche Sammlung, Zeugnisse fränkischer Weinkultur und eine Volkskunde-Abteilung.
Im Ostflügel befindet sich das Fürstenbaumuseum mit fürstbischöflichen Wohnräumen, der Schatzkammer und einer Abteilung zur Stadtgeschichte Würzburgs.
Führungen: Mitte März - Oktober, Di - Fr 11, 14, 15 und 16 Uhr, Sa, So, Feiertag 10, 11, 13, 14, 15 und 16 Uhr.
Dauer: ca. 45 Minuten,
Tel. 0931 - 355170, Fax 0931 - 3551725
E-Mail: sgvwuerzburg@bsv.bayern.de

Wertheim

Spitzer Turm
Der Spitze Turm (Höhe 36,5 m) wurde im 13. Jahrhundert als Wach- und Wartturm errichtet und im 15. Jahrhundert mit einem achteckigen Oberbau versehen, der die Neigung des Unterbaus auszugleichen versucht. Er diente auch als Gefängnis für "Trunkenbolde" und "zänkische Weiber". Im Inneren hat sich das so genannte "Angstloch" erhalten. Der ursprüngliche Eingang befindet sich in 10 m Höhe und war nur über eine Leiter zu erreichen.

Neuplatz / Malerwinkel
Durch Maintor und Maingasse haben wir die Altstadt betreten und biegen nun rechts in die Gerbergasse (bis 1934 Judengasse) zum Neuplatz ein. Beachtenswert ist das 1583 erbaute Haus Nr. 6 mit Rundbogenportal und Hausmarke des Metzgers Hans Stark. Der Blick zum Spitzen Turm gab dem Ensemble seinen Namen: Malerwinkel. Im 16. Jahrhundert wurde hier eine Synagoge errichtet, deren Nachfolgebau von 1799 im Jahr 1961 abgerissen wurde. In diesem Viertel wohnten im 19. und 20. Jahrhundert zahlreiche jüdische Familien.

Historischer Marktplatz
Über die Neugasse und Maingasse gelangen wir zum lang gestreckten historischen Marktplatz mit seinen gut erhaltenen Fachwerkhäusern, die zum Teil aus dem 16. Jahrhundert stammen. Am Marktplatz Nr. 6 befindet sich eines der ältesten und gleichzeitig wohl schmalsten Häuser Frankens, das fälschlicherweise als das "Zobel’sche Haus" (Haus des Ritters von Zobel) bekannt ist. An jedem Samstag trifft man sich auf dem Marktplatz zum "Grünen Markt".

Burg Wertheim
Einst Sitz der Grafen von Wertheim, gehört die ursprünglich staufische Burganlage (Ausbau im 15.-17. Jahrhundert) zu den größten und schönsten Burgruinen Deutschlands mit einem tiefen Schluchtgraben und umfangreichen Wehranlagen. 1619 wurde sie teilweise durch eine Pulverexplosion zerstört und im Dreißigjährigen Krieg stark beschossen. Heute ist die Burg im Besitz der Stadt Wertheim und entwickelt sich als reizvolle Kulisse für kulturelle Veranstaltungen.

Aschaffenburg

Schlossmuseum
Das prächtige Renaissanceschloss Johannisburg wird von der Bayerischen Schlösserverwaltung betreut und beherbergt neben den staatlichen Sammlungen seit 1972 auch das Schlossmuseum der Stadt Aschaffenburg.
Auf 1400 qm Fläche werden Kunstwerke und historische Zeugnisse aus sechs Jahrhunderten ausgestellt.

Stiftsmuseum
Das Stiftsmuseum der Stadt Aschaffenburg bildet zusammen mit der benachbarten Stiftskirche und dem um 1220 entstandenen Kreuzgang ein einzigartiges baugeschichtliches Ensemble. Die Sammlungen umfassen wertvolle Funde aus vorgeschichtlicher, römischer und mittelalterlicher Zeit.
Das geistliche Zentrum Aschaffenburg erlebte seine Glanzzeit im Mittelalter und in der Renaissance. Auch Kardinal Albrecht von Brandenburg wählte die Stadt zu seiner Residenz.

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Veranstalter: Velociped Fahrradreisen

Die gaaanz Lange bis Mainz
Der Mainradweg von Bayreuth bis Mainz

Reisebild
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Freuen Sie sich auf den Start Ihrer 12 tägigen Radreise in der Festspielstadt Bayreuth! Von hier radeln Sie vorbei an Kulmbach durch das breite Maintal, das von der sanften fränkischen Hügellandschaft Bierfrankens gesäumt wird. Höhepunkte Ihrer Reise sind Kloster Vierzehnheiligen, Bamberg und Würzburg. Zwei große Landschaftswandel werden Sie erleben. Bei Bamberg tauchen Sie ein ins Weinfränkische und die Weinreben lösen die Hopfenfelder ab. Hinter Würzburg dann verschwinden langsam die Weinreben wieder und die grünen Wälder des Spessarts rücken bis an die Mainufer heran. Bis Mainz rollen Sie immer gemütlich im Flachen auf gut asphaltierten Wegen von einer Sehenswürdigkeit zur Nächsten.

1. Tag Bayreuth Anreise
Reisen Sie frühzeitig an, es lohnt sich. Historisch gewachsen als markgräfliche Residenz und weltberühmt durch die Richard-Wagner-Festspiele wartet Bayreuth darauf entdeckt zu werden. DB Anreise möglich/ Parkplatz am Hotel/ Leihrad am Hotel.

2. Tag Bayreuth - Lichtenfels 61 km
Dem noch jungen roten Main folgen Sie heute nach Kulmbach. Hier erwartet Sie eine gemütliche Stadt in bezaubernder oberfränkischer Landschaft am Zusammenfluss des Roten und Weißen Mains und am Fuße von Frankenwald und Fichtelgebirge. Besuchen Sie die Kulmbacher Altstadt und die Plassenburg, die majestätisch oberhalb der Stadt thront. Jetzt wo rot und weiß zusammenfließen, jetzt radeln Sie tatsächlich am Main! So erreichen Sie das hübsche Burgkunstadt, das zu einer Pause einlädt und die Deutsche Korbstadt Lichtenfels, Ihren heutigen Übernachtungsort. Hier lohnt noch ein Abstecher zur barocken Wallfahrtsbasilika Vierzehnheiligen, die von dem berühmten Architekten Balthasar Neumann erbaut wurde.

3. Tag Lichtenfels - Bamberg 47 km
Wer möchte kann gleich zu Tagesbeginn einen leicht hügeligen Abstecher zum Kloster Banz unternehmen. Heute staut sich der junge Main immer wieder zu kleinen Seen auf und bringt Sie so idyllisch bis nach Bamberg. Freuen Sie sich auf die sehenswerte Altstadt, die schon seit 1993 in die Liste UNESCO Weltkulturerbe eingetragen ist. Schön, dass Sie heute noch genügend Zeit finden und staunen können über den spätromanisch-frühgotischen Kaiserdom mit dem weltberühmten Bamberger Reiter, über das alte Brückenrathaus inmitten der Regnitz und über die alte Hofhaltung, die zu den eindruckvollsten Gebäuden der Stadt zählt.

4. Tag Bamberg - Haßfurt 37 km
Ein kurzes Stück folgen Sie am Morgen zunächst der Regnitz bis zum Main, der Sie zur sehenswerten Wallfahrtskirche Maria Limbach führt. Jetzt beginnen die ersten Weinberge, die die Grenze zwischen Bier- und Weinfranken markieren. Lassen Sie in Haßfurt einen sonnigen Radeltag ausklingen und bestaunen Sie das historische Zentrum.

5. Tag Haßfurt - Volkach 56 km
Für eine kleine Erfrischung lohnt am Vormittag ein Abstecher in den hübschen Ort Theres. Am Nachmittag radeln Sie über Fahr, der Stadt des Bocksbeutels, nach Volkach - berühmt durch seine hervorragenden Weine!

6. Tag Volkach - Würzburg 65 km
Da der gut asphaltierte Radweg heute komplett flach verläuft, ist Würzburg schnell erreicht, und so können Sie am Nachmittag noch eine individuelle Stadtbesichtigung unternehmen. Staunen Sie über den Marktplatz, das Rathaus, die alte Mainbrücke mit Blick auf Festung und Wallfahrtskirche sowie über die Rokokofassade des Falkenhauses und über die Marienkapelle mit ihren Sandsteinfiguren von Tilman Riemenschneider. Höhepunkt ist die ehemals fürstbischöfliche Residenz, die 1720 - 1744 nach Plänen von Balthasar Neumann erbaut wurde und heute in ihrer Geschlossenheit eine der schönsten Schlossbauten des süddeutschen Barock ist.

7. Tag Würzburg - Lohr 60 km
Über Veitshöchheim mit fürstbischöflicher Sommerresidenz und französischem Rokokogarten radeln Sie nach Karlstadt mit der sehenswerten Innenstadt. Abwechslungsreich ändert sich nun die Landschaft und der charakteristische Weinbau weicht Schatten spendenden Wäldern direkt am Radweg. Auf flachen Wegen rollen Sie gemütlich bis in die Drei-Flüsse-Stadt Gemünden.

8. Tag Lohr - Wertheim 46 km
Ganz nah rücken die bewaldeten Hügel aneinander, durch die sich der Main hindurchschlängelt. Vorbei an dem Städtchen Rothenfels, dessen Burg das enge Tal bewacht, radeln Sie bis Marktheidenfeld und Wertheim. Lassen Sie sich hier verzaubern von den anmutigen Fachwerkhäuschen der verwinkelten Altstadt.

9. Tag Wertheim - Aschaffenburg 77km
Treten Sie gleich am Morgen kräftig in die Pedale, so sind Sie zur Mittagszeit in Miltenberg, das sich mit seinen Fachwerkhäusern voller Stolz präsentiert! Auf flachen Wegen rollen Sie nachmittags geschwind zwischen den Erhebungen des Spessarts und des Odenwaldes hindurch bis zum Sandsteinschloss Johannisburg in Aschaffenburg.

10. Tag Aschaffenburg - Offenbach 48 km
Machen Sie Mittagspause in dem romantischen Städtchen Seligenstadt, das mit verwinkelten Gässchen und freundlichen Fachwerkhäusern zum Verweilen einlädt. Auch Hanau hält Interessantes für Sie parat: Museum Schloss Steinheim, Deutsches Goldschmiedehaus oder Schloss Philippsruhe. Ihr Übernachtungsort Offenbach hat immerhin schon 1000 Jahre auf dem "Pflaster" Bewundern Sie die schöne Renaissancefassade des Isenburger Schlosses. Übernachtung mit Frühstück in Offenbach.

11. Tag Offenbach - Mainz 47 km
Entscheiden Sie selbst, wieviel Zeit Sie in Frankfurt am Main verbringen wollen, denn auch Ihr heutiges Etappenziel Mainz hat viel zu bieten. Neben dem Radfahren wird an diesem Tag wohl auch ganz viel Kultur auf dem Programm stehen.
Übernachtung mit Frühstück in Mainz.

12. Tag Abreise Mainz

Anreisetermine: 29.04.2017 - 08.10.2017 täglich

Preise (Pro Person)

im DZ: Kat.A: im DZ: 935,00 EUR
im DZ: Kat.B: 849,00 EUR
im EZ: Kat.A: 1.225,00 EUR
im EZ: Kat.B: 1.094,00 EUR

WISSENSWERTES

Anreisemöglichkeit per Bahn
Bayreuth ist von allen größeren Städten in Deutschland gut mit der Bahn zu erreichen. Unsere Partnerhotels erreichen Sie vom Bahnhof aus am besten mit einer kurzen Taxifahrt.
Aktuelle Fahrplanauskünfte und Preisinformationen finden Sie ganz praktisch unter www.bahn.de. bzw. unter www.hvv.de

Parkmöglichkeiten am Anreisehotel in Bayreuth
Unsere Partnerhotels in Bayreuth bieten immer eine gute, jedoch kostenpflichtige Parkmöglichkeit für die gesamte Dauer Ihrer Fahrradreise. Es stehen jeweils ausreichend Parkplätze zur Verfügung, eine Vorreservierung ist nicht notwendig.
Detaillierte Informationen zu den Parkmöglichkeiten an dem für Sie gebuchten Hotel erhalten Sie mit den ausführlichen Reiseunterlagen zwei Wochen vor Reisebeginn.

Beschaffenheit der Radwege
Als bundesweit erste Radroute ist der Main - Radweg vom ADFC im Jahr 2008 mit fünf Sternen prämiert worden. Wichtige Kriterien für diese Auszeichnung waren die fast durchgängige Asphaltierung und die nahezu autofreie Wegeführung. Der durchgängig ausgeschilderte Radweg verläuft meist am Mainufer und ist ohne nennenswerte Steigungen.

Verfügbare Leihräder
Wünschen Sie ein Velociped-Leihrad für die Tour, so bringen wir es zu Ihrem Starthotel und holen es an Ihrem Reiseziel selbst wieder ab. Zur Auswahl stehen Ihnen Damen- und Herrenräder entweder mit 7-Gang-Nabenschaltung und Rücktrittbremse oder 21-Gang-Kettenschaltung und Freilauf sowie Elektroräder. Alle Damenräder haben einen tiefen Durchstieg und Herrenräder stehen in verschiedenen Rahmengrößen zur Auswahl. Unsere Damenräder sind passend für alle Radfreunde ab 150 cm Körpergröße und die Herrenräder ab 165 cm. Ihren Radwunsch geben Sie ganz einfach bei der Buchung bekannt.

7 Tage Hotline Service
Wenn die Fahrradkette gerissen ist, Überschwemmungen die Weiterfahrt unmöglich machen oder sonstige böse Überraschungen auf Sie warten: Wir sind 7 Tage die Woche für Sie erreichbar und organisieren schnellstmöglich Hilfe.

REISEHIGHLIGHTS

Bayreuth

Markgräfliches Opernhaus
Das Markgräfliche Opernhaus gilt als das schönste erhaltene Barocktheater Europas und ist von der Bundesregierung offiziell als UNESCO-Weltkulturerbe vorgeschlagen worden. Es wurde im Auftrag der Markgräfin Wilhelmine von einer der berühmtesten Theaterbaufamilien, den Bolognesern Giuseppe und Carlo Galli Bibiena ausgestaltet. Mit 27 Metern Tiefe war seine Bühne noch 1871 die größte in Deutschland - ein Superlativ, der auch den Blick Richard Wagners auf Bayreuth lenkte.

Neues Schloss
Residenz der Markgrafen von Bayreuth. Markgraf Friedrich und die preussische Prinzessin Wilhelmine, Schwester Friedrichs des Großen, sind die alles überragenden Figuren im Bayreuth des 18. Jahrhunderts. Das Neue Schloss, 1753 vom französischen Baumeister St. Pierre errichtet, zeigt in beispielhafter Weise die Merkmale des Bayreuther Rokoko, Garten- und Palmenzimmer, das Musikzimmer der Wilhelmine und das berühmte Spiegelscherbenkabinett.

Eremitage / Altes Schloss
Die Eremitage, eine historische Parkanlage vor den Toren der Stadt war einst ein Refugium von höfischem Leben. Sie beherbergt das Alte Schloss mit Innerer Grotte, Wasserspiele und eine märchenhafte Orangerie mit dem zentralen Sonnentempel, der von Apoll, dem Gott der Musen, bekrönt ist.

Festspielhaus
Hier ist der Ort der weltberühmten Bayreuther Richard-Wagner-Festspiele auf dem Grünen Hügel.
Das Bayreuther Festspielhaus ist einzigartig in seiner Architektur und Akustik und zählt zu den größten Opernbühnen der Welt.

Schlosskirche und Schlossturm
Im Zentrum von Bayreuth erbaute 1753 bis 1758 das Markgrafenpaar Wilhelmine und Friedrich seine Hofkirche, in der die Fürsten auch später begraben werden wollten. Ihrem Wunsch entsprechend, hat man sie dann auch nach ihrem Tod zusammen mit ihrer Tocher Friederike, Herzogin zu Württemberg, in einer oberirdischen Gruft beigesetzt. Im Inneren überraschen der helle, freundliche Raum des französischen Hofbaumeisters Joseph Saint-Pierre und der zum Besten des Rokoko gehörende Deckenstuck. Der achteckige Glockenturm gehört seit langem zu den Wahrzeichen Bayreuths.

Schloss und Park Fantaisie mit Gartenkunst-Museum
In dem von 1761 bis 1763 erbauten Schloss Fantaisie befindet sich heute das erste deutsche Gartenkunst-Museum. Ausstellungsstücke, Inszenierungen und Kurzfilme stellen die Geschichte der Gartenkunst lebendig dar. Sehenswert auch die originalgetreue Nachbildung des berühmten Intarsienkabinetts der Gebrüder Spindler.

Felsengarten Sansparail mit Morgenländischem Bau und Burg Zwernitz
Eine einzigartige Gartenanlage, aus der Zeit des Bayreuther Markgrafenpaares Friedrich und Wilhelmine, die hier inmitten bizarrer Felsformationen einen Lustgarten nach einem literarischen Programm schufen. Er war seiner Zeit weit voraus und begründete in der Neuzeit eine eigenständige Gartengattung. Hier war "die Natur selbst...die Baumeisterin," wie Markgräfin Wilhelmine 1749 schreibt.

Ökologisch-Botanischer Garten
Auf dem Gelände des Ökologisch-Botanischen Gartens der Universität Bayreuth gedeihen in einem weitläufigen Freigelände, in Gewächshäusern und einem Nutzpflanzengarten über 10 000 Pflanzenarten. Die Besucher können durch tropische Vegetation, Wälder und Prärien Nordamerikas, die Gebirgswelt des Himalaja, die Steppen Asiens oder die Heiden Europas schlendern und sich über biologische und ökologische Zusammenhänge informieren.

Barockgarten Schloss Birken
Der Barockgarten und das Teehaus des unter Markgraf Christian Ernst 1687 - 1692 erbauten markgräflichen Ministerhauses wurde in den vergangenen Jahren restauriert und in seiner ursprünglichen Form wieder hergestellt.

Birkenstraße - Schlosshof Birken 27 (Tel.: 09 21/ 6 18 78)
Öffnungszeiten: April - 15. Oktober: Mo. - Fr.: 9 - 17 Uhr; 16. Oktober - März: geschlossen; Eintritt frei!

Lichtenfels
Als Deutsche Korbstadt ist Lichtenfels weit über die Grenzen Frankens hinaus bekannt. Der traditionelle Korbmarkt, die Korbstadtkönigin, Deutschlands einzige Berufsfachschule für Flechtwerkgestaltung, das Innovationszentrum Lichtenfels für Marketing, Design und Technologie, der größte und der kleinste Korb der Welt - in Lichtenfels dreht sich vieles um die uralte Handwerkskunst des Flechtens.
Unmittelbar vor den Toren von Lichtenfels liegt das berühmte "Fränkische Dreigestirn" - der sagenumwobene Staffelberg, das prachtvolle Kloster Banz und die einzigartige Basilika Vierzehnheiligen, ein architektonisches Meisterwerk von europäischem Rang.
Die Region "Oberes Maintal" ist ein Paradies für Aktiv-Urlauber und ein Gesundbrunnen für Leib und Seele: Genuss-Wandern, Fahrradfahren, Nordic-Walking, Wassersport, Wellness, die Thermalsole Bad Staffelstein, kulinarische Genüsse, fränkische Kleinbrauereien und herzliche Gastfreundschaft.

Bamberg
In Bamberg gibt es viel zu entdecken: Zahlreiche denkmalgeschützte Gebäude vermitteln mittelalterlichen Charme gemischt mit barocker Architektur.
Zu den herausragendsten Bauwerken gehören der spätromanisch-frühgotische Kaiserdom mit dem weltberühmten Bamberger Reiter oder das alte Brückenrathaus mitten in der Regnitz. Aber natürlich bietet Bamberg auch zahlreiche andere Freizeitmöglichkeiten und Ausflugsziele. Informieren Sie sich über die zahlreichen Sehenswürdigkeiten oder stellen Sie sich ihre individuelle Sightseeing-Tour selbst zusammen und machen sie ihren Aufenthalt in Bamberg unvergesslich!

Volkach
Mittelpunkt der Stadt ist der Marktplatz mit dem Rathaus.
Sitz der Verwaltung und des Verkehrsamtes.
Als Nachfolger eines 1484 erwähnten "burgerhauses" wurde 1544 das neue Rathaus errichtet. Es musste vielfältige Aufgaben erfüllen: Amtsgebäude für den Rat, für seine Versammlungen und für das Gericht. Weiterhin war es Stätte des Handels. Die Markthalle im Untergeschoss hatte eine breite Toreinfahrt und war abgestützt mit mächtigen Holzsäulen. Der Zugang zum Obergeschoss führte von Anfang an über die Freitreppe an der Außenseite und endete in einem Verkünderker mit Maßwerkbrüstung. Unter dieser Treppe lag das Narrenhäuschen, wo kleinere Vergehen abzusitzen waren. Eine verborgene Wendeltreppe führte hinab in die Gewölbe des Ratskellers, damit die Ratsherren im "Faß der Erkenntnis" Rat suchen und finden konnten. Im Obergeschoss fanden oft Feste der Bürgerschaft statt: Neujahrsempfänge, Hochzeiten und Feiern vieler Art. 1678 wurde sogar ein Rittertag abgehalten. Im zweiten Obergeschoss waren Verwaltung, Stadtkasse und Archiv untergebracht. Über der alten Einfahrtshalle im Untergeschoss findet der Besucher den runden Schlussstein mit dem Wappen der Stadt Volkach und der Umschrift: "WO DERN HER NICHT DAS HAUS BAWT SO ERBEVTEN UMB (sonst)", sowie am Bogenscheitel die Jahreszahl 1544. Das Rippengewölbe im Erkertürmchen schließt mit dem Wappen des Fürstbischofs Melchior von Zobel. Die Dielen in den beiden Obergeschossen zeigen die alte Balkendecke der Erbauungszeit. Wappensteine des Fürstbischofs Julius Echter von Mespelbrunn im Treppenhaus sowie im oberen Eingang. Zeugnis von der langen Geschichte des Hauses geben die zahlreichen Portraits der einstigen Landesherren in den Fluren und in den Amtsräumen. 1980 schuf Prof. Oskar Martin-Amorbach das Historiengemälde im Sitzungssaal: "Die Volkacher Bürgerschaft begrüßt ihren neuen Stadtherren Lorenz von Bibra (1510)." Marktbrunnen (1480) mit achtseitigem Becken (um 1720 erneuert), Figur der Maria - Immaculata. Alte Bürgerhäuser an den vier Marktseiten.

Stadtkirche St. Bartholomäus (kath.)
an Stelle einer älteren St. Georgs-Kirche 1413 Chor / 1472 Langhaus / 1512 Turm (54 m hoch). Inneneinrichtung mit Renaissancetaufstein (1559), Barockaltären (u. a. J. P. Wagner, G. A. Urlaub, P. Geist) und Rokokostuck (18. Jh.). An Westseite Nikolauskapelle (1463) am Ort der ältesten Kirche St. Michael.

Alte Lateinschule
(15.-19. Jh.) Fachwerkbau.

Kloster der Franziskanerinnen
auf dem Areal des karolingischen Königshofes, später Castell’scher Vogteihof.

Alte Würzburger Amtskellerei
Rokokobau 1730, Sitz des fürstbischöflichen Amtskellers, später Posthalterei.

Oberes (Sommeracher) Tor
(18m) im Kern 13. Jh.; 1597 umgebaut und mit Zwingerhof und Flankierungstürmen versehen (1875 abgebrochen); enthielt Stadtgefängnis (Diebenturm). Über der Durchfahrt Wappen des Fürstbischofs Julius Echter und der Stadt Volkach. Anschließend Reste der alten Stadtmauer (13. Jh.), des Zwingers und des Grabens, die einst in einem Oval die ganze Altstadt umgaben, heute nur teilweise sichtbar, teils verbaut.

Der Obere Markt
war einst Verkehrsknoten und Handelsplatz ("Saumarkt") für das Umland sowie Sitz der Weinhändler und Küfer. St. Michael (evg.) anfg. 15. Jh. "St. Maria vor den Mauern" mit Tympanon "Krönung Mariens" (ca. 1420) über dem Westportal, seit 16. Jh. Friedhofskapelle. Daneben ehemaliges Spital und Seelhaus (1504), sowie Geburtshaus des fränkischen Malers Peter Geist (1816 - 1867). Künstlerische Neugestaltung des Platzes mit Wasser als Symbol für den Stadtnamen (Ache) und Bronzereliefs, die an die Vergangenheit erinnern; Siegel des fränkischen Königs Ludwig, der Volkach 906 dem Kloster Fulda schenkt; Wappen der Grafen zu Castell, die Volkach um 1258 zur Stadt erheben; Darstellung des Marktrechtes von 1406; Übergang der Stadt in den Besitz der Fürstbischöfe von Würzburg um 1520; Eingliederung in das Königreich Bayern 1814; Beginn der neuen Zeit mit erster Mainbrücke 1892 und Anschluss an das Eisenbahnnetz 1909; Eingemeindungen von zehn Ortschaften nach 1972. Vor dem Tor eine moderne Gestaltung des Volkacher Stadtwappens mit dem Fränkischen Rechen (Muschelkalk) und dem Fluss (Bronzeguss) sowie im Pflaster die Umrisse der früheren Vortore.

Rentamt
(16./17. Jh.) einst Kapitelshof und Kellerei des Würzburger Domkapitels mit Renaissancegiebel.

Pfarrhof
Teil des alten Kapitelhauses, über der Toreinfahrt Hausmadonna mit spielenden Jesus und Johannesknaben, Fachwerk im Innenhof.

Bürgerhaus
mit Volutengiebel und Wappen des Fürstbischofs Friedrich von Wirsberg (1558 - 1573) sowie Volkacher Bürger (1574).

Schelfenhaus
der Handelsmann und Ratsherr Johann Georg Adam SCHELF ließ sich 1719/20 ein barockes "Stadtpalais" als Zeugnis bürgerlicher Prachtentfaltung errichten.
Die Brüstung der Fenster an der Straßenfront sind mit Früchten und Blättern verziert, deren Formen auch vom Dachgesims aufgegriffen werden. Die Fensterflucht wird eingefasst von zwei Ecklisenen mit reich geschmückten Kapitellen.
Das Hauptportal trägt über dem Eingang links das Wappen des Erbauers: ein Mann hält in seiner Hand den Apfel, um den sich eine Schale (= Schelfe) ringelt. Das rechte Gegenstück zeigt das Wappen seiner Ehefrau Margaretha Anna Regina aus der angesehenen Familie Balbus des Würzburger Amtskellers in Volkach: über zwei erniederten Sparren einen Adler mit geöffneten Flügeln. Über dem Einfahrtstor steht als Schutzherrin eine lebensgroße Marienfigur. Im TREPPENHAUS führt eine Balusterbrüstung nach oben.
Im OFENSAAL besonders schöne Stuckdecke mit Bandwerk, Lambrequins und Putten. Farbenfrohe Deckengemälde mit Szenen aus der griechischen Mythologie. Im Mittelfeld Aphrodite, umgeben von kleinen Eroten, und Ares sowie beider Sohn Eros. Der bärtige Alte kann als Meeresgott gedeutet werden. Die Eckbilder beziehen sich auf die Liebesaffären der Göttin.
Prunkstück des Raumes ist ein großer schwarzer Aufsatzofen, reich geschmückt mit biblischen Motiven und den Inschriften: "ABSOLON SEIN VATER VERFOLGET HET - AM BAUM BLIEB HANGEN WIRD GEDOT" und: "SAULUS DER CHRISTENVERFOLGER - BALD DURCH CHRISTUM STURM BEKERT MIT GEWITTER - 1711". Tönerner Aufbau mit Putten, Frauengestalten und Fruchtsymbolen. Im BILDERSAAL herrliche Stuckdecke: die Hauptbilder zeigen Dionysos, den Gott des Weines mit seinem Anhang bei einem Gelage - und wieder Aphrodite, Ares und Eros. In den Ecken Darstellungen aus der griechischen Mythologie: Phantasiewesen des Meeres - Tritonen und Nereiden. In der PROF. RÖSSER STUBE wird die Mitte durch ein Stuckrelief markiert: eine Frauengestalt zeigt auf das Wappen der Familie Balbus, aus der die Ehefrau des Erbauers stammt, umgeben von Putten, welche die vier Jahreszeiten darstellen.
Der WEISSE SAAL im rückwärtigen Gebäude zeigt eine Stuckdecke mit Motiven von Brunnen in den vier Ecken sowie Wasserpflanzen und Wasservögel. Die Räume im Obergeschoss dienen heute Repräsentationszwecken, der erneuerten Seitentrakt beherbergt die Stadtbibliothek.

Gänseplatz
mit typischen Häckerhäusern aus Muschelkalkstein.

Echterhof
1605 als fürstbischöfliches Amtshaus durch Valentin Echter von Mespelbrunn erbaut, an Stelle des früheren Rückerhofes (Lehen des Domkapitels), später Vogteihof des Würzburger Juliusspitals, 1817 bis 1967 Landgericht bzw. Amtsgericht. Renaissancefront mit Echterwappen über dem Rundportal.

Handwerkerhaus
In der unteren Spitalgasse altes Haus mit Fachwerkfassade.

Unteres (Gaibacher) Tor (15 m)
im Kern 13. Jh.; 16. Jh. umgebaut. Über dem Innenbogen Sandsteintafel: "Anno 1579 // Valtin Beickner // Christofel Heldt // Bede Bürgermeister". Links Hochwassermarke: "den 28. Hornung 1784 war das Wasser hoch bis an den Stein an der Seite" gegenüber: "6.2.(19)09". Die untere Vorstadt vor dem Tor war einst Fischersiedlung.

Pilgerweg
Ein alter Pilgerweg mit Stationsbildern von 1520/21 führt auf den Kirchberg nordwestlich der Stadt (1 km) zur Wallfahrtskirche "Maria im Weingarten", der Urpfarrkirche der Mainschleife (1158 erwähnt); im 14. und 15. Jh. Neubau der jetzigen, spätgotischen Kirche; "Gnadenbild der schmerzhaften Mutter" 14. Jh. und "Maria im Rosenkranz" 1521/24 von Tilman Riemenschneider.
geöffnet: März - April 9.30 - 12 Uhr und 13.30 - 17 Uhr , Mai - Sept. 9.30 - 12 Uhr und 13.30 - 18.00 Uhr, Okt.- Nov. 9.30 - 12 Uhr und 13.30 - 17 Uhr, Sonn- u. Feiertags 10.00 - 12.00 u. 13.30 - 17.00 Uhr
Im Mai jeden Sonntag 17 Uhr Maiandacht, im Okt. jeden Sonntag 17 Uhr Rosenkranzandacht, während der Gottesdienste keine Besichtigung. Anfang Dez. bis Ende Febr. geschlossen.

Museum Kartause in Astheim
Im malerischen Weinort Astheim gegenüber von Volkach gelegen befindet sich die 1409 gegründete Kartause "Marienbrück". Nach der Säkularisation im Jahre 1803 wurde der Kreuzgang mit den Mönchszell abgerissen. Die verbliebenen Gebäude prägen bis heute noch das Bild des Dorfes.
Die Klosterkirche mit ihrer prächtigen barocken Ausstattung blieb in seltener Vollständigkeit glücklicherweise erhalten. Genauso auch die ehemalige Prokuratie, die ihre Gestalt in der Renaissance erhielt.
Im Jahre 1999 konnte die Diözese in den Gebäuden das "Museum Kartause Astheim" eröffnen. Das Museum widmet sich der Geschichte christlicher Bildkultur. Weitere Informationen zum Museum

Würzburg

UNESCO-Weltkulturerbe Residenz
Die Würzburger Residenz ist das Hauptwerk des süddeutschen Barock und außerdem eines der bedeutendsten Schlösser Europas...
Die UNESCO nahm sie bereits 1981 - als drittes Bauwerk in Deutschland - in die Liste der zum Welterbe gehörenden Objekte auf. Erbaut wurde sie 1720 - 1744 nach Plänen Balthasar Neumanns. Das einzigartige Treppenhaus - eine einzige, freitragende Muldenkonstruktion - offenbart das Genie Neumanns, der damals gleichwohl noch am Anfang seiner Karriere stand. Bei der Ausstattung wirkte eine große Zahl hervorragender Künstler mit, darunter der Stuckateur Antonio Bossi und der bedeutendste Freskenmaler der Zeit, der Venezianer Giovanni Battista Tiepolo, der im Treppenhaus das größte zusammenhängende Fresko der Welt schuf. Neumann standen Lucas von Hildebrandt aus Wien und Maximilian von Welsch aus Mainz zur Seite.

Festung Marienberg
Ursprünglich Fliehburg der Hallstattzeit (um 1000 v. Chr.) - 706 Weihe einer Marienkirche - um 1200 Gründung der Burg, aus dieser Zeit der Bergfried - 1253 - 1719 Sitz der Fürstbischöfe...
Hauptburg umgeben von mittelalterlichem Bering mit Scherenbergtor (1482). Umbau zum Renaissanceschloss und Anlage der Echterbastei unter Julius Echter nach 1600. Aus dieser Zeit der Tempel über dem tiefen Brunnen (104 m). Im 17. Jahrhundert, nach der Eroberung durch Gustav Adolf von Schweden 1631, Ausbau zur Barockfestung und Anlage des Fürstengartens.
Im barocken Zeughaus bezog nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges das Mainfränkische Museum dessen Räume. Es zeigt eine hervorragende Sammlung fränkischer Kunstwerke, darunter die weltberühmten Plastiken von Tilman Riemenschneider; außerdem führt sie eine vorgeschichtliche Sammlung, Zeugnisse fränkischer Weinkultur und eine Volkskunde-Abteilung.
Im Ostflügel befindet sich das Fürstenbaumuseum mit fürstbischöflichen Wohnräumen, der Schatzkammer und einer Abteilung zur Stadtgeschichte Würzburgs.
Führungen: Mitte März - Oktober, Di - Fr 11, 14, 15 und 16 Uhr, Sa, So, Feiertag 10, 11, 13, 14, 15 und 16 Uhr.
Dauer: ca. 45 Minuten,
Tel. 09 31 / 3 55 17 0, Fax 09 31 / 3 55 17 25
E-Mail: sgvwuerzburg@bsv.bayern.de

Wertheim
Wertheim am Main ist eine moderne Stadt in historischen Mauern. Wir laden Sie zu einem virtuellen Rundgang durch Sehenswürdigkeiten und schönsten Attraktionen unserer Innenstadt ein.

Spitzer Turm
Der Spitze Turm (Höhe 36,5 m) wurde im 13. Jahrhundert als Wach- und Wartturm errichtet und im 15. Jahrhundert mit einem achteckigen Oberbau versehen, der die Neigung des Unterbaus auszugleichen versucht. Er diente auch als Gefängnis für "Trunkenbolde" und "zänkische Weiber". Im Inneren hat sich das so genannte "Angstloch" erhalten. Der ursprüngliche Eingang befindet sich in 10 m Höhe und war nur über eine Leiter zu erreichen.

Neuplatz/Malerwinkel
Durch Maintor und Maingasse haben wir die Altstadt betreten und biegen nun rechts in die Gerbergasse (bis 1934 Judengasse) zum Neuplatz ein. Beachtenswert ist das 1583 erbaute Haus Nr. 6 mit Rundbogenportal und Hausmarke des Metzgers Hans Stark. Der Blick zum Spitzen Turm gab dem Ensemble seinen Namen: Malerwinkel. Im 16. Jahrhundert wurde hier eine Synagoge errichtet, deren Nachfolgebau von 1799 im Jahr 1961 abgerissen wurde. In diesem Viertel wohnten im 19. und 20. Jahrhundert zahlreiche jüdische Familien.

Historischer Marktplatz
Über die Neugasse und Maingasse gelangen wir zum lang gestreckten historischen Marktplatz mit seinen gut erhaltenen Fachwerkhäusern, die zum Teil aus dem 16. Jahrhundert stammen. Am Marktplatz Nr. 6 befindet sich eines der ältesten und gleichzeitig wohl schmalsten Häuser Frankens, das fälschlicherweise als das "Zobel’sche Haus" (Haus des Ritters von Zobel) bekannt ist. An jedem Samstag trifft man sich auf dem Marktplatz zum "Grünen Markt".

Burg Wertheim
Einst Sitz der Grafen von Wertheim, gehört die ursprünglich staufische Burganlage (Ausbau im 15.-17. Jahrhundert) zu den größten und schönsten Burgruinen Deutschlands mit einem tiefen Schluchtgraben und umfangreichen Wehranlagen. 1619 wurde sie teilweise durch eine Pulverexplosion zerstört und im Dreißigjährigen Krieg stark beschossen. Heute ist die Burg im Besitz der Stadt Wertheim und entwickelt sich als reizvolle Kulisse für kulturelle Veranstaltungen.

Aschaffenburg

Schlossmuseum
Das prächtige Renaissanceschloss Johannisburg wird von der Bayerischen Schlösserverwaltung betreut und beherbergt neben den staatlichen Sammlungen seit 1972 auch das Schlossmuseum der Stadt Aschaffenburg.
Auf 1400 qm Fläche werden Kunstwerke und historische Zeugnisse aus sechs Jahrhunderten ausgestellt.

Stiftsmuseum
Das Stiftsmuseum der Stadt Aschaffenburg bildet zusammen mit der benachbarten Stiftskirche und dem um 1220 entstandenen Kreuzgang ein einzigartiges baugeschichtliches Ensemble. Die Sammlungen umfassen wertvolle Funde aus vorgeschichtlicher, römischer und mittelalterlicher Zeit.
Das geistliche Zentrum Aschaffenburg erlebte seine Glanzzeit im Mittelalter und in der Renaissance. Auch Kardinal Albrecht von Brandenburg wählte die Stadt zu seiner Residenz.

Offenbach
Für einen Rundgang empfehlen wir den Parkplatz auf dem Mainvorgelände. Außerhalb der Messezeiten kann er kostenlos benutzt werden.
Lassen Sie die Hallen der Internationalen Lederwarenmesse im Rücken. Flanieren Sie auf dem Maindamm flussaufwärts. Auf dem jenseitigen Ufer begleitet Sie das Grün einer freien Auenlandschaft. Rechts wird bald ein Park sichtbar mit einem Bauwerk, das an einen Tempel erinnert.
Die Offenbacher nennen ihn den Lili-Tempel, weil er im Lili-Park steht, und der ist ein Rest der Gartenanlagen, die 1775 Schauplatz von Goethes Liebessommer mit Lili Schönemann waren. Allerdings ließ erst 23 Jahre danach der Frankfurter Bankier Metzler den Tempel als Badehaus in sein Offenbacher Anwesen einfügen. Bis dorthin plätscherte damals der Main. Seit dem Jahr 2007 erstrahlt er nach seiner Sanierung im alten Glanz. Er wird gemeinsam mit den Atelierräumen im neuen Anbau als besonderer Ort für Kunstausstellungen genutzt.
Im Weitergehen erkennen wir nun bereits die kühle, strenge Nordfassade des 1572 fertiggestellten Isenburger Schlosses. Hier verlassen wir den Damm, um eine Überraschungsarchitektur kennen zu lernen. Die, ganz anders als die Nordseite, in Arkaden, Figuren- und Wappenschmuck aufgelöste Südfront gilt als eines der reizvollsten Renaissance-Zeugnisse nördlich der Alpen.
Das Schloss wird von der Hochschule für Gestaltung genutzt, deren Hauptgebäude den Schlosshof umschließen. Ihn schmückt ein 1917 eingeweihter Brunnen mit einer Figurengruppe in Bronze. Sie zeigt Merkur, den Gott des Handels und Gewerbes, der an der Hand den kleinen Pluto führt, den Gott des Wohlstands.
Vom Schloss wenden wir uns wieder zurück zum Lili-Park. Wir biegen in die Herrnstraße ein und haben das Offenbacher Kulturkarree erreicht. Links passieren wir das Haus der Stadtgeschichte mit Stadtmuseum, Stadtarchiv und der Zentralen Kulturverwaltung. Rechts erkennen wir das anmutige "Lilihäuschen" das zur Goethe-Lili-Zeit zwar nur als Remise diente, immerhin aber als originäres Dokument der Epoche überdauert hat.
Weniger als ein Steinwurf trennt uns nun von einem anderen Kernstück des Kulturkarrees, dem neubarocken Büsing-Palais. Sein eisernes Portal, eine bemerkenswerte Kunstschmiedearbeit, öffnet sich zu einem stattlichen Ehrenhof. Die Seitenflügel beherbergen die Stadtbibliothek und das Klingspor-Museum für moderne Buch- und Schriftkunst
Den Zentralbau des Palais nutzen die Offenbacher gern für festliche Stunden. Und wenn die Offenbacher ihn nicht benötigen, füllt das räumlich mit dem Palais verbundene Sheraton-Hotel ihn mit Ball- und Tagungsgästen. Seit mehr als 200 Jahren wird in diesem Haus mit seinem ausgedehnten Park auf der Westseite gearbeitet und gefeiert, konzertiert und getanzt.
1718 ist das Einweihungsjahr der Französisch-reformierten Kirche, die nun von links ins Gesichtsfeld tritt. Ein paar Schritte vorher, zur Rechtren, lohnt das barocke Pfarrhaus mit Mansarddach ein Innehalten. Kirche und Pfarrhaus sind Erinnerungen an die für Offenbachs Entwicklung wichtige Einwanderung französischer Hugenotten.
Jenseits der nun erreichten Berliner Straße sehen wir das um 1970 erbaute Rathaus. Die Bürotürme seiner Nachbarschaft sind Bauten der jüngeren Zeit. Sie tragen dazu bei, dass die Berliner Straße als Rückgrat der Stadt erscheint.
Wenn wir "die Berliner" nun überqueren, empfängt uns die 1748 eingeweihte evangelische Stadtkirche mit Wappenschmuck über ihrem Portal. Sie reicht uns weiter an die Fußgängerzone der Frankfurter Straße mit ihren Kaufhäusern und Fachgeschäften.
Der Frankfurter Straße folgen wir nach rechts und biegen an der Kreuzung Kaiserstraße abermals nach rechts ab. Die Kaiserstraße führt uns an der Einmündung der Goethestraße zu einem auffallenden Kuppelbau, dem Konzert- und Veranstaltungshaus "Capitol". Erbaut wurde dass stattliche Haus zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Synagoge einer wohlhabenden israelitischen Kultusgemeinde. Die nach der Verfolgung wieder erstandene Gemeinde nutzt nun einen Synagogen-Neubau an der Kaiserstraße, in Blicknähe der ehemaligen.
Direkt an das Capitol schließen die Hallen der Offenbacher Messe an. Wir haben wieder den Main erreicht und den Parkplatz, der unser Ausgangspunkt war.
Nachfolgend finden Sie einen Stadtplanausschnitt, in dem Sie die Route nachvollziehen können. Oben links ist der Parkplatz auf dem Mainvorgelände markiert.

Mainz
Die historischen Gebäude, Denkmäler und Museen in Mainz sind auskunftsfreudige Zeugen. Wenn Sie nah genug herankommen und gut hinschauen, erfahren Sie einiges über unsere 2000 Jahre alte Stadt. Römische Tempel, Adelspalais, der Dom und Marc Chagalls blaue Fenster erwarten Sie!
Römisches Castrum Moguntiacum, jüdisches Magenza, kurfürstliche Residenz- und Hauptstadt, Erzbischofssitz, Universitäts- und Festungsstadt im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation und Mainzer Republik. Epochen des "Goldenen Mainz", wie die Stadt seit ihrer Glanzzeit im Mittelalter heißt.
Atmen Sie tief durch: Grünanlagen, wie Volkpark, Rosengarten und Stadtpark laden zum ausgiebigen Spaziergang ein. Das Rheinufer bietet sich an zum Joggen, Walken und Flanieren. Wälder, Fluren und Weinberge außerhalb der Stadt sind ideal für Ausflüge und lange Wanderungen.

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Veranstalter: Velociped Fahrradreisen

1, 2 ,3 Glanzlichter und noch viel mehr
Main-Radweg Bayreuth-Würburg

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Freuen Sie sich auf diese besondere Radreise, die entlang des Mains führt, denn Sie starten am noch ganz kleinen roten Main in der berühmten Festspielstadt Bayreuth. Erst bei der historischen Bierstadt Kulmbach fließen auch die Wasser des zweiten Quellflusses, des Weißen Mains hinzu und erst jetzt radeln Sie wirklich am Main. Wundervolle Glanzlichter hält der Flusslauf in den nächsten Tagen für Sie parat. Entdecken Sie die prächtige Barockstadt Bamberg, dessen Altstadt zum UNESCO Weltkulturerbe zählt, bummeln Sie durch die hübschen Gassen des Weinortes Volkach und staunen Sie über die alte Residenzstadt Würzburg. Die Würzburger Residenz gilt als Hauptwerk des süddeutschen Barock und ist eines der bedeutendsten Schlösser Europas. Daher nahm die UNESCO sie bereits 1981 - als drittes Bauwerk in Deutschland - in die Welterbe Liste auf. Diese Reise ist eine Reise vom kleinen Flüsschen zum großen Fluss, eine Reise aus der Bierregion in die Weinregion und eine kulturelle Reise, die von Kilometer zu Kilometer wächst.

1. Tag Bayreuth Anreise
Reisen Sie frühzeitig an, es lohnt sich. Historisch gewachsen als markgräfliche Residenz und weltberühmt durch die Richard-Wagner-Festspiele wartet Bayreuth darauf entdeckt zu werden. DB Anreise möglich/ Parkplatz am Hotel/ Leihrad am Hotel.

2. Tag Bayreuth - Lichtenfels 61 km
Dem noch jungen roten Main folgen Sie heute nach Kulmbach. Hier erwartet Sie eine gemütliche Stadt in bezaubernder oberfränkischer Landschaft am Zusammenfluss des Roten und Weißen Mains und am Fuße von Frankenwald und Fichtelgebirge. Besuchen Sie die Kulmbacher Altstadt und die Plassenburg, die majestätisch oberhalb der Stadt thront. Jetzt wo rot und weiß zusammenfließen, jetzt radeln Sie tatsächlich am Main! So erreichen Sie das hübsche Burgkunstadt, das zu einer Pause einlädt und die Deutsche Korbstadt Lichtenfels, Ihren heutigen Übernachtungsort. Hier lohnt noch ein Abstecher zur barocken Wallfahrtsbasilika Vierzehnheiligen, die von dem berühmten Architekten Balthasar Neumann erbaut wurde.

3. Tag Lichtenfels - Bamberg 47 km
Wer möchte kann gleich zu Tagesbeginn einen leicht hügeligen Abstecher zum Kloster Banz unternehmen. Heute staut sich der junge Main immer wieder zu kleinen Seen auf und bringt Sie so idyllisch bis nach Bamberg. Freuen Sie sich auf die sehenswerte Altstadt, die schon seit 1993 in die Liste UNESCO Weltkulturerbe eingetragen ist. Schön, dass Sie heute noch genügend Zeit finden und staunen können über den spätromanisch-frühgotischen Kaiserdom mit dem weltberühmten Bamberger Reiter, über das alte Brückenrathaus inmitten der Regnitz und über die alte Hofhaltung, die zu den eindruckvollsten Gebäuden der Stadt zählt.

4. Tag Bamberg - Haßfurt 37 km
Ein kurzes Stück folgen Sie am Morgen zunächst der Regnitz bis zum Main, der Sie zur sehenswerten Wallfahrtskirche Maria Limbach führt. Jetzt beginnen die ersten Weinberge, die die Grenze zwischen Bier- und Weinfranken markieren. Lassen Sie in Haßfurt einen sonnigen Radeltag ausklingen und bestaunen Sie das historische Zentrum.

5. Tag Haßfurt - Volkach 56 km
Für eine kleine Erfrischung lohnt heute Vormittag ein Abstecher in den hübschen Ort Theres. Nach lohnenswerter Pause rollen Sie am Mainufer entlang bis Schweinfurt. Entdecken Sie hier die Zeugnisse der alten Reichsstadt, ehe Sie weiterradeln und vorbei an unzähligen Rebhängen den geschichtsträchtigen, kleinen Weinort Wipfeld erreichen. Legen Sie eine gemütliche Pause ein, staunen Sie über die wertvollen alten Bauwerke des Ortes und erfreuen Sie sich an der idyllischen Lage. Am Nachmittag radeln Sie über Fahr, der Stadt des Bocksbeutels, nach Volkach - berühmt durch seine hervorragenden Weine!

6. Tag Volkach - Würzburg 65 km
Da der gut asphaltierte Radweg heute komplett flach verläuft, ist Würzburg schnell erreicht, und so können Sie am Nachmittag noch eine individuelle Stadtbesichtigung unternehmen. Staunen Sie über den Marktplatz, das Rathaus, die alte Mainbrücke mit Blick auf Festung und Wallfahrtskirche sowie über die Rokokofassade des Falkenhauses und über die Marienkapelle mit ihren Sandsteinfiguren von Tilman Riemenschneider. Höhepunkt ist die ehemals fürstbischöfliche Residenz, die 1720 - 1744 nach Plänen von Balthasar Neumann erbaut wurde und heute in ihrer Geschlossenheit eine der schönsten Schlossbauten des süddeutschen Barock ist.

7. Tag Würzburg Abreise
Heute endet Ihre schöne Radreise in Würzburg nach dem Frühstück. DB Rückreise möglich. Falls Sie zurück zum Starthotel in Bayreuth möchten, empfehlen wir Ihnen unseren praktischen Rücktransfer-Service (Abfahrt jeden Samstag um 10:30 Uhr, Dauer ca. 2 Stunden).

Anreisetermine: 29.04.2017 - 08.10.2017 täglich

Preise (Pro Person)

im DZ: Kat.A: 510,00 EUR
im DZ: Kat.B: 470,00 EUR
im EZ: Kat.A: 663,00 EUR
im EZ: Kat.B: 580,00 EUR

WISSENSWERTES

Anreisemöglichkeit per Bahn
Bayreuth ist von allen größeren Städten in Deutschland gut mit der Bahn zu erreichen. Unsere Partnerhotels erreichen Sie vom Bahnhof aus am besten mit einer kurzen Taxifahrt.
Aktuelle Fahrplanauskünfte und Preisinformationen finden Sie ganz praktisch unter www.bahn.de bzw. unter www.hvv.de

Parkmöglichkeiten am Anreisehotel in Bayreuth
Unsere Partnerhotels in Bayreuth bieten immer eine gute, jedoch kostenpflichtige Parkmöglichkeit für die gesamte Dauer Ihrer Fahrradreise. Es stehen jeweils ausreichend Parkplätze zur Verfügung, eine Vorreservierung ist nicht notwendig.
Detaillierte Informationen zu den Parkmöglichkeiten an dem für Sie gebuchten Hotel erhalten Sie mit den ausführlichen Reiseunterlagen zwei Wochen vor Reisebeginn.

Beschaffenheit der Radwege
Als bundesweit erste Radroute ist der Main - Radweg vom ADFC im Jahr 2008 mit fünf Sternen prämiert worden. Wichtige Kriterien für diese Auszeichnung waren die fast durchgängige Asphaltierung und die nahezu autofreie Wegeführung. Der durchgängig ausgeschilderte Radweg verläuft meist am Mainufer und ist ohne nennenswerte Steigungen.

Verfügbare Leihräder
Wünschen Sie ein Velociped-Leihrad für die Tour, so bringen wir es zu Ihrem Starthotel und holen es an Ihrem Reiseziel selbst wieder ab. Zur Auswahl stehen Ihnen Damen- und Herrenräder entweder mit 7-Gang-Nabenschaltung und Rücktrittbremse oder 21-Gang-Kettenschaltung und Freilauf sowie Elektroräder. Alle Damenräder haben einen tiefen Durchstieg und Herrenräder stehen in verschiedenen Rahmengrößen zur Auswahl. Unsere Damenräder sind passend für alle Radfreunde ab 150 cm Körpergröße und die Herrenräder ab 165 cm. Ihren Radwunsch geben Sie ganz einfach bei der Buchung bekannt.

Rücktransfer zum Anreisehotel nach Bayreuth
Immer samstags besteht die Möglichkeit, um 10:00 Uhr per Transfer mit einem Kleinbus (mit Fahrradtransportanhänger) nach Bayreuth zurück zu fahren (Ankunft dort bis spätestens 14:00 Uhr). Der Fahrer kommt zu Ihrem Hotel und hat Platz für Sie, Ihr Gepäck und ggf. Ihr privates Rad. Er fährt Sie zurück bis zu Ihrem Starthotel und sorgt so für einen perfekten Rückreiseservice ohne lästiges Umsteigen oder Kofferschleppen.

7 Tage Hotline Service
Wenn die Fahrradkette gerissen ist, Überschwemmungen die Weiterfahrt unmöglich machen oder sonstige böse Überraschungen auf Sie warten: Wir sind 7 Tage die Woche für Sie erreichbar und organisieren schnellstmöglich Hilfe.

REISEHIGHLIGHTS

Markgräfliches Opernhaus
Das Markgräfliche Opernhaus gilt als das schönste erhaltene Barocktheater Europas und ist von der Bundesregierung offiziell als UNESCO-Weltkulturerbe vorgeschlagen worden. Es wurde im Auftrag der Markgräfin Wilhelmine von einer der berühmtesten Theaterbaufamilien, den Bolognesern Giuseppe und Carlo Galli Bibiena ausgestaltet. Mit 27 Metern Tiefe war seine Bühne noch 1871 die größte in Deutschland - ein Superlativ, der auch den Blick Richard Wagners auf Bayreuth lenkte.

Neues Schloss
Residenz der Markgrafen von Bayreuth. Markgraf Friedrich und die preussische Prinzessin Wilhelmine, Schwester Friedrichs des Großen, sind die alles überragenden Figuren im Bayreuth des 18. Jahrhunderts. Das Neue Schloss, 1753 vom französischen Baumeister St. Pierre errichtet, zeigt in beispielhafter Weise die Merkmale des Bayreuther Rokoko, Garten- und Palmenzimmer, das Musikzimmer der Wilhelmine und das berühmte Spiegelscherbenkabinett.

Eremitage / Altes Schloss
Die Eremitage, eine historische Parkanlage vor den Toren der Stadt war einst ein Refugium von höfischem Leben. Sie beherbergt das Alte Schloss mit Innerer Grotte, Wasserspiele und eine märchenhafte Orangerie mit dem zentralen Sonnentempel, der von Apoll, dem Gott der Musen, bekrönt ist.

Festspielhaus
Hier ist der Ort der weltberühmten Bayreuther Richard-Wagner-Festspiele auf dem Grünen Hügel.
Das Bayreuther Festspielhaus ist einzigartig in seiner Architektur und Akustik und zählt zu den größten Opernbühnen der Welt.

Schlosskirche und Schlossturm
Im Zentrum von Bayreuth erbaute 1753 bis 1758 das Markgrafenpaar Wilhelmine und Friedrich seine Hofkirche, in der die Fürsten auch später begraben werden wollten. Ihrem Wunsch entsprechend, hat man sie dann auch nach ihrem Tod zusammen mit ihrer Tocher Friederike, Herzogin zu Württemberg, in einer oberirdischen Gruft beigesetzt. Im Inneren überraschen der helle, freundliche Raum des französischen Hofbaumeisters Joseph Saint-Pierre und der zum Besten des Rokoko gehörende Deckenstuck. Der achteckige Glockenturm gehört seit langem zu den Wahrzeichen Bayreuths.

Lichtenfels
Als Deutsche Korbstadt ist Lichtenfels weit über die Grenzen Frankens hinaus bekannt. Der traditionelle Korbmarkt, die Korbstadtkönigin, Deutschlands einzige Berufsfachschule für Flechtwerkgestaltung, das Innovationszentrum Lichtenfels für Marketing, Design und Technologie, der größte und der kleinste Korb der Welt - in Lichtenfels dreht sich vieles um die uralte Handwerkskunst des Flechtens.
Unmittelbar vor den Toren von Lichtenfels liegt das berühmte "Fränkische Dreigestirn" - der sagenumwobene Staffelberg, das prachtvolle Kloster Banz und die einzigartige Basilika Vierzehnheiligen, ein architektonisches Meisterwerk von europäischem Rang.
Die Region "Oberes Maintal" ist ein Paradies für Aktiv-Urlauber und ein Gesundbrunnen für Leib und Seele: Genuss-Wandern, Fahrradfahren, Nordic-Walking, Wassersport, Wellness, die Thermalsole Bad Staffelstein, kulinarische Genüsse, fränkische Kleinbrauereien und herzliche Gastfreundschaft.

Bamberg
In Bamberg gibt es viel zu entdecken: Zahlreiche denkmalgeschützte Gebäude vermitteln mittelalterlichen Charme gemischt mit barocker Architektur.
Zu den herausragendsten Bauwerken gehören der spätromanisch-frühgotische Kaiserdom mit dem weltberühmten Bamberger Reiter oder das alte Brückenrathaus mitten in der Regnitz. Aber natürlich bietet Bamberg auch zahlreiche andere Freizeitmöglichkeiten und Ausflugsziele. Informieren Sie sich über die zahlreichen Sehenswürdigkeiten oder stellen Sie sich ihre individuelle Sightseeing-Tour selbst zusammen und machen sie ihren Aufenthalt in Bamberg unvergesslich.

Haßfurt
Der große Schatz an Baudenkmälern bringt Farbe in das Haßfurter Stadtbild: das historische, neu renovierte Rathaus, die zweitürmige Stadtpfarrkirche, die Ritterkapelle, die beiden Tortürme, die die Altstadt begrenzen, die Stadthalle, die als Ort für Tagungen, Konzerte und kulturelle Veranstaltungen überregionale Bedeutung genießt, und die Mainpromenade.

Volkach

Mittelpunkt der Stadt ist der Marktplatz mit dem Rathaus.
Sitz der Verwaltung und des Verkehrsamtes.
Als Nachfolger eines 1484 erwähnten "burgerhauses" wurde 1544 das neue Rathaus errichtet. Es musste vielfältige Aufgaben erfüllen: Amtsgebäude für den Rat, für seine Versammlungen und für das Gericht. Weiterhin war es Stätte des Handels. Die Markthalle im Untergeschoss hatte eine breite Toreinfahrt und war abgestützt mit mächtigen Holzsäulen. Der Zugang zum Obergeschoss führte von Anfang an über die Freitreppe an der Außenseite und endete in einem Verkünderker mit Maßwerkbrüstung. Unter dieser Treppe lag das Narrenhäuschen, wo kleinere Vergehen abzusitzen waren. Eine verborgene Wendeltreppe führte hinab in die Gewölbe des Ratskellers, damit die Ratsherren im "Faß der Erkenntnis" Rat suchen und finden konnten. Im Obergeschoss fanden oft Feste der Bürgerschaft statt: Neujahrsempfänge, Hochzeiten und Feiern vieler Art. 1678 wurde sogar ein Rittertag abgehalten. Im zweiten Obergeschoss waren Verwaltung, Stadtkasse und Archiv untergebracht. Über der alten Einfahrtshalle im Untergeschoss findet der Besucher den runden Schlussstein mit dem Wappen der Stadt Volkach und der Umschrift: "WO DERN HER NICHT DAS HAUS BAWT SO ERBEVTEN UMB (sonst)", sowie am Bogenscheitel die Jahreszahl 1544. Das Rippengewölbe im Erkertürmchen schließt mit dem Wappen des Fürstbischofs Melchior von Zobel. Die Dielen in den beiden Obergeschossen zeigen die alte Balkendecke der Erbauungszeit. Wappensteine des Fürstbischofs Julius Echter von Mespelbrunn im Treppenhaus sowie im oberen Eingang. Zeugnis von der langen Geschichte des Hauses geben die zahlreichen Portraits der einstigen Landesherren in den Fluren und in den Amtsräumen. 1980 schuf Prof. Oskar Martin-Amorbach das Historiengemälde im Sitzungssaal: "Die Volkacher Bürgerschaft begrüßt ihren neuen Stadtherren Lorenz von Bibra (1510)." Marktbrunnen (1480) mit achtseitigem Becken (um 1720 erneuert), Figur der Maria - Immaculata. Alte Bürgerhäuser an den vier Marktseiten.

Stadtkirche St. Bartholomäus (kath.)
an Stelle einer älteren St. Georgs-Kirche 1413 Chor / 1472 Langhaus / 1512 Turm (54 m hoch). Inneneinrichtung mit Renaissancetaufstein (1559), Barockaltären (u. a. J. P. Wagner, G. A. Urlaub, P. Geist) und Rokokostuck (18. Jh.). An Westseite Nikolauskapelle (1463) am Ort der ältesten Kirche St. Michael.

Würzburg

UNESCO-Weltkulturerbe Residenz
Die Würzburger Residenz ist das Hauptwerk des süddeutschen Barock und außerdem eines der bedeutendsten Schlösser Europas...
Die UNESCO nahm sie bereits 1981 - als drittes Bauwerk in Deutschland - in die Liste der zum Welterbe gehörenden Objekte auf. Erbaut wurde sie 1720 - 1744 nach Plänen Balthasar Neumanns. Das einzigartige Treppenhaus - eine einzige, freitragende Muldenkonstruktion - offenbart das Genie Neumanns, der damals gleichwohl noch am Anfang seiner Karriere stand. Bei der Ausstattung wirkte eine große Zahl hervorragender Künstler mit, darunter der Stuckateur Antonio Bossi und der bedeutendste Freskenmaler der Zeit, der Venezianer Giovanni Battista Tiepolo, der im Treppenhaus das größte zusammenhängende Fresko der Welt schuf. Neumann standen Lucas von Hildebrandt aus Wien und Maximilian von Welsch aus Mainz zur Seite.

Festung Marienberg
Ursprünglich Fliehburg der Hallstattzeit (um 1000 v. Chr.) - 706 Weihe einer Marienkirche - um 1200 Gründung der Burg, aus dieser Zeit der Bergfried - 1253 - 1719 Sitz der Fürstbischöfe...
Hauptburg umgeben von mittelalterlichem Bering mit Scherenbergtor (1482). Umbau zum Renaissanceschloss und Anlage der Echterbastei unter Julius Echter nach 1600. Aus dieser Zeit der Tempel über dem tiefen Brunnen (104 m). Im 17. Jahrhundert, nach der Eroberung durch Gustav Adolf von Schweden 1631, Ausbau zur Barockfestung und Anlage des Fürstengartens.
Im barocken Zeughaus bezog nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges das Mainfränkische Museum dessen Räume. Es zeigt eine hervorragende Sammlung fränkischer Kunstwerke, darunter die weltberühmten Plastiken von Tilman Riemenschneider; außerdem führt sie eine vorgeschichtliche Sammlung, Zeugnisse fränkischer Weinkultur und eine Volkskunde-Abteilung.
Im Ostflügel befindet sich das Fürstenbaumuseum mit fürstbischöflichen Wohnräumen, der Schatzkammer und einer Abteilung zur Stadtgeschichte Würzburgs.
Führungen: Mitte März - Oktober, Di - Fr 11, 14, 15 und 16 Uhr, Sa, So, Feiertag 10, 11, 13, 14, 15 und 16 Uhr.
Dauer: ca. 45 Minuten,
Tel. 0931 - 355170, Fax 0931 - 3551725
E-Mail: sgvwuerzburg@bsv.bayern.de

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Veranstalter: Velociped Fahrradreisen

Weinfranken am Maindreieck
5 Tage, 4 Übernachtungen

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Reiseantritt: täglich von April bis Oktober
Gesamtstrecke ca.: 190 km

1. Tag
Anreise nach Würzburg
Bringen Sie schon bei der Anreise etwas Zeit mit, denn in Würzburg gibt es einiges zu besichtigen. Die Alte Mainbrücke mit ihren Heiligenfiguren, das Neumünster mit der Grabstätte des Minnesängers Walther von der Vogelweide, einen romanischen Dom und nicht zuletzt die Residenz mit dem größten Deckenfresko der Welt. Und über allem schwebt - von Reben umgeben - die Festung Marienberg.

2. Tag, Streckenlänge ca. 45 km; Fahrzeit ca. 3 Stunden
Würzburg - Gemünden
Die Strecke ist bestens zum Einfahren geeignet, ohne langweilig zu sein. Veitshöchheim bietet den Rokokogarten, Erlabrunn eine Radlerjause, das Maintal seine Weinhänge, Karlstadt eine vorbildlich restaurierte Altstadt und Gemünden einen Marktplatz mit zahlreichen Möglichkeiten für eine gut bewirtete Rast unter freiem Himmel.

3. Tag, Streckenlänge ca. 52 km; Fahrzeit ca. 4 Stunden
Gemünden - Werneck
Ein kurzes Stück radeln Sie auf dem Mainradweg zurück. Bei Wernfeld dann zweigt der Radweg ins Werntal ab. Es braucht nicht lange, bis einem die Abgeschiedenheit dieses Tales bewusst wird. Dafür konnten sich hier so mancher idyllische Ort und die Talhänge naturnah erhalten.

4. Tag, Streckenlänge ca. 55 km; Fahrzeit ca. 41/2 Stunden
Werneck - Kitzingen
Am östlichen Ende des Werntals grüßt wieder der Main. Bald schon tauchen die ersten Weinhänge auf; spätestens an der Mainschleife bei Volkach beherrschen sie die Landschaft. Haben Sie erst das mittelalterliche Dettelbach erreicht, liegt auch das Etappenziel nicht mehr fern.

5. Tag, Streckenlänge ca. 42 km; Fahrzeit ca. 31/2 Stunden
Kitzingen - Würzburg
Die Orte am Weg haben klingende Namen: Sulzfeld, Marktbreit, Ochsenfurt und Sommerhausen, um nur die bekanntesten zu nennen. Ist gerade Frühjahr, muss man hier unbedingt eine Portion frischen Spargel essen.

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Veranstalter: Der Rad-Touren-Teufel