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Bretagne und Finistère 2020
Eine Reise ans Ende der Welt

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Schroffe Küsten und eindrucksvolle Landschaftsformen. Haute Cuisine in hochwertigen Restaurants. Eine geführte Radreise durch Frankreich, immer umgeben vom Atlantik.

Land zwischen Wasser und Himmel, reich an Zeugen der Vorzeit und Heiligenlegenden. Auf dem Rad entlang einer der schönsten Küsten Frankreichs bis "ans Ende der Welt". Eine geführte Radreise durch Frankreich zu Korsarenhäfen, Pfarrbezirken, pittoresken Städten und einer Gastronomie par excellence.

1. TAG: SAMSTAG

In Rennes erwartet Sie das komfortable Hotel Mercure Rennes Centre Parlement****, zentrumsnah und unweit des Bahnhofs gelegen. Um 17 Uhr treffen wir uns in der Hotelhalle und zeigen Ihnen unter fachkundiger Führung die lebendige Studentenstadt mit ihren Fachwerkhäusern aus dem 15. - 17. Jhdt. Der restliche Abend steht Ihnen zur freien Verfügung.

2. TAG: SONNTAG Rennes - Dinan (39 km)

Nach einer kurzen Zugfahrt beginnt unsere Radreise am Sonntagmorgen in Combourg. Das typisch bretonische Örtchen mit seinen vielen Natursteinhäusern aus Granit, in dem der Vicomte de Chateaubriand seine Jugend verbrachte, gilt als Wiege der Romantik. Ohne größere Steigungen radeln wir entlang des malerischen Canal d’Ille-et-Rance, der die Städte Rennes und Saint-Malo verbindet. Am Anfang des 19. Jahrhunderts gebaut, um die Seeblockade der Engländer zu umgehen, wird er heute nur noch von Sport- und Hausbooten genutzt. Ziel der beschaulichen Sonntagsetappe über einsame Wege und vorbei an blumengeschmückten Weilern ist Dinan, eine der ältesten mittelalterlichen Städte der Bretagne. Hoch über der Rance gelegen, präsentiert die Ville d’art et d’histoire ihr kulturelles Erbe auf imponierende Weise. Sie beeindruckt mit schmucken Fachwerk- und reichen Bürgerhäusern, einer mächtigen Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert und dem großen, Château de Dinan genannten, Donjon. Wir logieren im geschmackvoll eingerichteten Le d’Avaugour***, einem Hotel in historischen Gemäuern mitten in der Altstadt. Nach einem Stadtrundgang genießen wir ein vorzügliches Abendessen in einem charmanten Restaurant.

3. TAG: MONTAG Dinan - Morlaix (36 km)

Ein Bus bringt uns in zweistündiger Fahrt ins Finistère, dem Kernland derBretagne, was wörtlich übersetzt "das Ende der Welt" bedeutet. Von den Monts d’Arrée schweift der Blick über scheinbar grenzenloses Land, das an irische Torfmoore und Heideland erinnert. Wenn sich der Nebel über die Hügel legt, lässt eine geheimnisvolle Atmosphäre erspüren, warum dieses Land seit ewigen Zeiten so viele Legenden hervorgebracht hat. Wir spazieren durch den Wald von Huelgoat. Seine majestätischen Eichen und Buchen und die riesigen moosbewachsenen Granitfelsen haben zahlreiche Maler und Schriftsteller inspiriert. Auf einer ehemaligen Bahnstrecke radeln wir auf einsamen Wegen nach Morlaix, einem pittoreskem Städtchen in einem engen Flusstal, über das sich eine gewaltige Eisenbahnbrücke aus dem Jahr 1861 schwingt. Unser Rundgang durch die Altstadt führt uns zu den für die Stadt typischen Häusern mit verglasten Innenhöfen, den so genannten Laternenhäusern. Wir werden im altehrwürdigen Hotel de L’Europe*** erwartet, in dem schon General de Gaulle weilte. Zum Dîner treffen wir uns in einer beliebten Crêperie.

4. TAG: DIENSTAG Morlaix - Pointe St. Mathieu (37 km)

Am Morgen radeln wir auf leicht hügeliger Strecke nach St. Thégonnec, einem ausgezeichneten Beispiel der berühmten Enclos Paroissiaux, umfriedeter Pfarrbezirke, die eine typische Ausdrucksform bretonischer Kunst darstellen. Wenig später in Guimiliau begegnen wir einem weiteren Ensemble, ausgestattet mit einem der berühmtesten Kalvarienberge der Bretagne und einer besonders schönen Pfarrkirche aus dem 17. Jahrhundert. Nach der Mittagspause erreichen wir Lampaul-Guimiliau, wo uns eine Kirche mit farbenprächtiger Innenausstattung überrascht. Von dort lassen wir uns am Nachmittag zur Pointe St. Mathieu bringen. Im gleichnamigen Dorf mit der Ruine einer Abteikirche aus dem 6. Jahrhundert logieren wir bis zum Ende unserer Reise (vier Übernachtungen) in der Hostellerie de la Pointe Saint Mathieu****, einem komfortablen Hotel mit Spa und hervorragender Küche.

5. TAG: MITTWOCH Rundfahrt Île d’Ouessant (35 km)

Ein Höhepunkt dieser Reise ist die Radrundfahrt auf der Île d’Ouessant, bretonisch Enez-Eussa, Haupteiland eines von zahlreichen Inseln und Klippen geprägten Archipels, auf das uns ein Versorgungsboot in eineinhalb Stunden bringt. Der Golfstrom sorgt hier in seinen Auswirkungen für Strömungen, die zu den gewaltigsten der Weltmeere gehören. Als Naturschutzgebiet und UNESCO Biosphärenreservat ist die Insel Nistplatz zahlreicher seltener Seevögel. Vorbei an kleinen Getreidefeldern und Salzwiesen mit braunen Wollschafen, passieren wir immer wieder Kapellen und Gedenkstätten, die zu Ehren ertrunkener und verschollener Seefahrer errichtet wurden. Lampaul, den kleinen Hauptort der Insel, erreichen wir zur Mittagszeit.Am Spätnachmittag besteigen wir wieder die Fähre, die uns zurück zum Festland bringt. Beim gemeinsamen Abendessen nehmen wir uns genug Zeit, um den eindrucksvollen Tag Revue passieren zu lassen.

6. TAG: DONNERSTAG Rundfahrt Westliches Finistère (27 km + 8 km Wanderung)

Wir beginnen den heutigen Tag mit einer gut zweistündigen Wanderung an der aussichtsreichen Felsenküste. Während unseres Spaziergangs erleben wir noch einmal die wildromantische bretonische Küste und treffen auf Zeugen aus dem Zweiten Weltkrieg. Ziel unserer Wanderung ist das Fort de Bertheaume, das fast 500 Jahre lang der Verteidigung der Bretagne diente. Auf kleinen Sträßchen, vorbei an Gehöften und Weilern, erreichen wir die Côte d’Abers (Küste der weiten Mündungen). Ab und an wird die Küstenlandschaft von kleinen malerischen Häfen und weißen Sandstränden aufgelockert, die zum Verweilen einladen. Kurz bevor wir wieder unser Hotel erreichen, überqueren wir auf einem Steg die malerische Bucht von Le Conquet und genießen den Ausblick auf den idyllischen Hafen. Zum Abendessen treffen wir uns in einem von Einheimischen vielbesuchten Hafenrestaurant.

7. TAG: FREITAG Rundfahrt Nördliches Finistère (38 km)

Per Bus gelangen wir nach Brignogan Plage, wo unsere Radetappe durch die nordwestlichste Ecke des europäischen Festlands beginnt. In Le Folgoët lohnt ein Halt, um die dortige Wallfahrtskirche, ein Meisterwerk bretonischer Kirchenarchitektur, zu besichtigen. Kleine verträumte Badebuchten, umrahmt von riesigen Felsblöcken und Steinen, prägen hier die Landschaft. Ein besonderer Höhepunkt ist die Pointe de Pontusval. Romantisch thront hier der kleine gleichnamige Leuchtturm auf den Felsen neben einer kleinen Badebucht. Zum Abschlussdîner erwartet uns eine vorzügliche Meeresfrüchteplatte.

8. TAG: SAMSTAG Pointe St. Mathieu - Brest

Nach dem Frühstück bringt uns ein Bus zum ca. 35 km entfernten Flughafen bzw. Bahnhof nach Brest, wo unsere eindrucksvolle Radreise durch die Nordbretagne und das Département Finistère endet.

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Veranstalter: Rotalis Reisen GmbH

Radreise Normandie Bretagne Kanalinsel Jersey
Wunderschöne Küsten, malerisches Hinterland und der Mont-Saint-Michel

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Frankreich per Rad ist immer ein Traum. Mit der Normandie und der Bretagne laden zwei Regionen zum Radfahren ein, in denen sich wunderschöne Küsten und malerisches Hinterland zu zauberhaften Landschaften verbinden. Entdecken Sie mit uns das Land der Kelten und Normannen und mit der Kanalinsel Jersey gewissermaßen ein Stück England in Frankreich. Ein absoluter Höhepunkt ist das Wunderwerk des Mont-Saint-Michel. Auf eindrucksvollen Radtouren über zumeist kleine Straßen gelangen wir zu den atemberaubenden Kreideklippen von Etretat, ins hübsche Hafenstädtchen Honfleur, durch das mondäne Seebad Deauville, nach Bayeux mit seinem berühmten mittelalterlichen Wandteppich, zu den geschichtsträchtigen Landungsstränden des D-Days, in die befestigte Korsarenstadt Saint-Malo, durch bezaubernde Mittelalterdörfer wie Locronan, zu den einmaligen Hinkelstein-Alleen von Carnac und der wellenumtosten Pointe du Raz ganz im Westen.

Hinsichtlich der Unterkünfte hat diese Etappenreise eine Besonderheit zu bieten: fast immer bleiben wir für jeweils 2 Nächte in einem Hotel, d.h., Sie müssen weniger packen und haben mehr Zeit zum Genießen.

Profil

Wenn Sie alle Etappen komplett mitfahren, dann haben Sie eine anspruchsvolle Tour für sportliche Radfahrer. Alternativ kann an mehreren Radtagen auch eine Teilstrecke gefahren werden (meist ca. 2/3 der Gesamtstrecke). Auch bei diesen verkürzten Etappen sind jedoch zumeist einige knackige Anstiege und etliche Höhenmeter zu bewältigen. Außerdem kann es vorkommen, dass eine kürzere Radstrecke mit einer längeren Aufenthaltszeit im Bus einhergeht. In manchen Fällen haben Sie jedoch alternativ zur längeren Radstrecke die Möglichkeit einer individuellen Besichtigung, bspw. eines Museums oder eines hübschen Ortes. Nähere Angaben zu den Streckenlängen und Höhenmetern finden sich bei den jeweiligen Tagesbeschreibungen.

Unsere täglichen Radtouren durch die Normandie und die Bretagne folgen zumeist den typischen kleinen Nebenstraßen, die Frankreich zu einem Traumland für Radfahrer machen. Dort, wo es in unseren ausgeklügelten Reiseablauf passt, haben wir sog. Voies Vertes, ,grüne Fahrradwege’ in unseren Radetappen eingebaut. Teilweise haben diese Voies Vertes den besonderen Reiz, dass sie auf ehemaligen Bahntrassen verlaufen.


1. Tag: Anreise von Wört in den Raum Rouen

Noch in der Nacht starten wir mit unserem bequemen Reisebus gen Frankreich. Da Rouen etwa auf dem selben Breitengrad liegt wie Wört geht unsere Fahrt stetig nach Westen. Wenn die Verkehrslage günstig ist und wir entsprechend frühzeitig im Raum Rouen sind, können wir eventuell noch eine schöne Runde zum Einradeln durch Rouen und Umgebung machen. 2 x Übernachtung im Raum Rouen.

2. Tag: Die Falaises d’Etretat und entlang der Alabasterküste (ca. 53/72 km, 450/550 hm)

Gleich unsere erste Tagesetappe führt uns zu einem Naturwunder, den Falaises (Kreideklippen) von Etretat. Der aus der Normandie stammende Maler Claude Monet hat ihre faszinierende Aura in zahlreichen Gemälden zum Ausdruck gebracht, und der Dichter Guy de Maupassant bezeichnete eine der Felsformationen als einen Elefanten, der seinen Rüssel ins Meer taucht. - Wir sind gespannt, ob wir das gleiche oder etwas anderes darin sehen. Auf kleinen Straßen geht es weiter an der Alabasterküste entlang nach Nordosten. Nächstes Etappenziel ist Fécamp, das einst Haupthafen der französischen Neufundlandfischer war, die von hier aus zum Kabeljaufang in ferne Gewässer aufbrachen. Im Seebad Veulettes-sur-Mer mit seinen stattlichen Villen, verlassen wir die Küste und radeln noch ein Stück am Fluss Durdent entlang nach Süden. Weitere Übernachtung in Rouen.

3. Tag: Spektakuläre Normandiebrücke - malerische Hafenstadt Honfleur - mondänes Seebad Deauville (ca. 50/87 km, 500/650 hm)

Nachdem wir gestern bei einem Naturwunder begonnen haben, radeln wir heute als erstes zu einem Wunderwerk moderner Architektur: der gigantischen Normandie-Brücke, die fast so lang ist wie die Champs-Elysées. Von der Brücke kann man bereits unser nächstes Ziel sehen: das bezaubernde Hafenstädtchen Honfleur an der Seinemündung. Am malerischen Hafenbecken tauchen wir wieder ein die Vergangenheit. Wie auch Etretat (s. 2. Tag) war auch Honfleur eine Stadt der Künstler, und der einflussreiche Komponist Erik Satie wurde hier geboren. Nach Südwesten radeln wir weiter ins mondäne Seebad Deauville mit seinen prächtigen Belle-Epoque-Villen. Anschließend folgen wir der Côte Fleurie ins noch ältere Seebad Houlgate und weiter nach Cabourg, wo Marcel Proust viele Sommer lang im Grand Hotel an seinem Roman ,Auf der Suche nach der verlorenen Zeit’ schrieb. Heutiges Tagesziel ist schließlich der Raum Caen, wo wir wieder 2 x übernachten.

4. Tag: Bayeux, die Landungsstrände des D-Days und ein ,Loire-Schloss’ mitten in der Normandie (ca. 44/60/85 km, 250/350/550 hm)

Der Küstenabschnitt nordwestlich von Caen, der einstigen Residenzstadt Wilhelm des Eroberers und seiner Frau Mathilde, war Schauplatz der größten Militäroperation der Geschichte. An diesen Stränden starteten die Alliierten am 6. Juni 1944 ihr immenses Landungsunternehmen. Neben einigen Ruinen aus damaliger Zeit wie künstlichen Häfen oder Geschützbunkern beeindrucken die Denkmäler, Gedenkstätten und Soldatenfriedhöfe Besucher aus aller Welt. Mit dem Fahrrad haben wir den Vorteil, dass wir die Landungsstrände und Gedenkorte bequem einen nach dem anderen ansteuern können. Etwa auf halber Strecke kommen wir durch die Bischofstadt Bayeux. Ihr Name ist eng verbunden mit dem berühmten Wandteppich, auf dem eine ganz andere Invasion dargestellt ist: die Eroberung Englands durch die Normannen im Jahre 1044. Auf dem Weg zurück zu unserem Hotel kommen wir an einem Chateau vorbei, das aussieht wie ein Loire-Schloss mitten in der Normandie. Weitere Übernachtung im Raum Caen.

5. Tag: Vom Monaco des Nordens zum Mont-Saint-Michel (ca. 55 km, 350 hm)

Am Morgen bringt uns der Bus ins wegen seiner prägnanten Lage auf einem Felsvorsprung auch ,Monaco des Nordens’ genannte Seebad Granville. Von dort radeln wir rund um die Bucht des Mont-Saint-Michel. Immer wieder bieten sich phantastische Ausblicke über die weite Meereslandschaft. Wie der mehr als erstaunliche Mont-Saint-Michel selbst gehört auch sie zum UNESCO-Welterbe. Fasziniert nähern wir uns der einzigartigen Silhouette des Klosterberges. Dort angekommen, haben wir ausgiebig Zeit, um dieses architektonische Wunderwerk in all seinen verwinkelten Facetten zu besichtigen. Den Berg des Erzengels Michael umgibt eine geheimnisvolle Aura. Voller unvergesslicher Eindrücke lassen wir uns vom Bus zu unserem Hotel im Raum Saint-Malo bringen (2 Übernachtungen).

6. Tag: Die Kanalinsel Jersey - Ein Stück Frankreich in England (ca. 60 km, 500 hm)

... so bezeichnete Victor Hugo die besonderen Inseln vor der Küste der Normandie. Sehr treffend, denn politisch gehören sie zwar zu England, geografisch jedoch zu Frankreich. 1066 eroberten die Normannen England - dargestellt im berühmten Wandteppich von Bayeux. Seither herrschen die englischen Könige als ,Herzöge der Normandie’ über die Kanalinseln. Die größte und vielleicht ,englischste’, jedenfalls sonnigste und wärmste unter ihnen, Jersey, werden wir auf einem Tagesausflug per Rad erkunden. Von der Korsarenstadt Saint-Malo bringt uns die Expressfähre hinüber auf die auch größte Kanalinsel. Beliebt ist Jersey vor allem wegen seines exotischen Pflanzenreichtums im zauberhaften Landesinneren und seiner abwechslungsreichen Küstenlandschaften mit Klippen und Sandstränden. Am späten Nachmittag kehren wir mit der Fähre zurück zum Festland. Weitere Übernachtung im Raum St. Malo.

7. Tag: Auf Bahntrassen ins Land der Kalvarienberge (ca. 55/73 km, 450/650 hm)

Von Saint-Malo bringt uns unser Bus in das Örtchen Carhaix-Plouguet im Herzen der Bretagne. Carhaix war einst das Zentrum eines ausgedehnten Schmalspurbahnnetzes, des Réseau Breton. Heutzutage werden diese stillgelegten Schmalspurbahnstrecken nach und nach zu sogenannten Voies Vertes (Grünen Wegen), d.h. lauschigen Fahrradwegen ausgebaut. Einer dieser ,grünen’ Bahntrassen folgen wir ins Land der Kalvarienberge. Es ist eine einzigartige Kulturlandschaft im wahrsten Sinne des Wortes. Wenn Sie noch nicht davon gehört haben: Lassen Sie sich überraschen! Die Calvaires sind so eigentümlich, dass sie zu einem Wahrzeichen der Bretagne geworden sind. Übernachtung im Raum Landivisau.

8. Tag: Flusslandschaft, Strandküste und ein Mittelalterdorf (ca. 40/65 km, 600/950 hm)

Heute fahren wir auf wunderschönen Wegen durch eine typisch bretonische Hecken- und Küstenlandschaft. Hinzu kommt mit der Mündung der Aulne in die Bucht von Brest noch eine der herrlichsten Flusslandschaften der Bretagne. Über eine schöne moderne Schrägseilbrücke gelangen wir auf die Halbinsel Crozon und erkunden ihren nordöstlichsten Zipfel. Am Nachmittag pedalieren wir hinüber zur Küste an der Bucht von Douarnenez. Dort radeln wir direkt am Strand entlang. Konditionell hat es die sinuskurvenartige Etappe in sich. Doch wie jeden Tag können Sie nach etwa 2/3 der Strecke in unseren Begleitbus steigen (s. entsprechende KM- und HM-Angaben). Nach einem letzten Anstieg erreichen wir Locronan, den Ort des heiligen Ronan, eines aus Irland stammenden Eremiten. Das bezaubernde, wunderbar erhaltene Örtchen strahlt eine ganz besondere Aura aus, und wir können uns beinahe fühlen wie im Mittelalter. 2 x Übernachtung im Raum Quimper.

9. Tag: Finis Terrae - Von Quimper zur Pointe du Raz (ca. 66/98 km, 550/880 hm)

Auf einer stillgelegten Bahntrasse radeln wir bequem nach Douarnenez. Vor der Hafenstadt liegt die Insel Tristan, die an die bekannte mittelalterliche Liebestragödie erinnert. Schon seit dem Start zur Radtour am 7. Tag befinden wir uns im Départment Finistère - Finis Terrae... Heute radeln wir tatsächlich sozusagen bis ans ,Ende der Welt’. Zu den weit ins Meer ragenden Klippen ganz im Westen der Bretagne und damit auch Frankreichs. Wir bestaunen, wie das tosende Meer mit Urgewalt gegen die harten Granitfelsen schlägt. Wer möchte, kann die heutige Radtour hier beenden und bequem mit unserem Bus zurück ins Hotel fahren. Wer noch Reserven für weitere 30 km und 300 hm hat, fährt mit unserem Guide zurück Richtung Osten, die zweite Hälfte auf einer wunderschönen kleinen Straße direkt an der Küste entlang. Weitere Übernachtung im Raum Quimper.

10. Tag: Auf den Spuren von Paul Gauguin und ins Reich von Ritter Blaubart - Von der Festungsstadt Concarneau über Pont-Aven in den Wald von Carnoet (ca. 78 km, 500 hm)

Neben Saint-Malo gibt es noch eine weiteres schönes Beispiel einer befestigten Stadt (Ville close) in der Bretagne: Concarneau. Sie wird heute unser erstes Etappenziel sein. Danach folgen wir dem Maler Paul Gaugin in das Städtchen Pont-Aven. Dort hat er sich im Angesicht bretonischer Motive vollends vom Impressionismus gelöst und seinen eigenen, unverkennbaren Stil entwickelt. Hinter Quimperlé mit seiner romanischen Kirche tauchen wir ein in den Forêt de Carnoet. In diesem Wald mit seinen über hundert Jahr alten Eichen und Buchen soll der Legende nach das Domizil des Grafen von Comorre gewesen sein; besser bekannt als Ritter Blaubart. An der Brücke St. Maurice verlassen wir den Carnoet-Wald und radeln schließlich in Richtung Lorient, unserem heutigen Übernachtungsort.

11. Tag: Menhire und vorgeschichtliche Steinalleen rund um Carnac (ca. 30 km, 200 hm)

Die heutige Etappe ist zwar eher kurz, bietet aber mit den einmaligen Alleen aus Hunderten von Hinkelsteinen rund um Carnac einen eindrucksvollen Abschluss unserer Radtour durch die Normandie und Bretagne. Diese Menhire und Steinalleen sind stumme Zeugen einer prähistorischen Epoche. Der alte Ortskern des quirligen Carnac liegt am Fuße des Tumulus St. Michel, des größten Grabhügels Europas. Von Carnac radeln wir ins malerische Städtchen Auray, das mit seinen schiefen Fassaden überrascht. Wir sind immer noch weit im Westen. Deshalb müssen wir die Heimreise in zwei Etappen antreten. Heute Nachmittag geht die Fahrt per Bus bis in den Raum Orléans, wo wir unsere letzte Übernachtung haben.

12. Tag: Rückreise nach Wört

Nach einem zeitigen Frühstück Heimreise in unserem komfortablen Reisebus nach Wört.

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Veranstalter: Launer-Reisen

Vom Atlantik geküsst - die Bretagne
6710R

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Bereits Majestix, der Dorfhäuptling aus den berühmten Asterix-Comics, prophezeite seiner Heimat, der heutigen Bretagne, eine goldene Zukunft als Urlaubsziel: "Dann ist es bald so weit, dass die Leute in den Ferien nach Aremorica kommen! Wegen des Reizklimas, des schönen Hinterlands und des gesunden Essens." Majestix behielt recht - also auf nach St. Malo, an die Rosa Granitküste, nach Concarneau und ins Morbihan!

Wir übernachten in landestypischen Hotels der 2- und 3-Sterne-Kategorie. Am Abend essen wir entweder in den Hotels oder auswärts in ausgewählten Restaurants.

St. Malo und Mont St. Michel
Rosa Granitküste
Concarneau und Carnac


Reiseverlauf:

1. Tag: Bienvenue à St. Malo!
Flug nach Rennes und Hoteltransfer nach St. Malo. (2 Ü)

2. Tag: ca. 61 km, Mont St. Michel
Unsere erste Radtour führt entlang der bretonischen Küste in den Austernort Cancale. Auf dem Weg nach Vivier-sur-Mer wechseln sich kleine Buchten mit Sandstränden ab. Am Horizont erscheint bald die Silhouette von Mont St. Michel. Bustransfer (ca. 53 km) zurück nach St. Malo.

3. Tag: ca. 32 km, Dinan
Am Vormittag bringt uns eine kleine Fähre nach Dinard. Der mondäne Badeort liegt an der Mündung der Rance gegenüber von St. Malo. Wir folgen dem Flusslauf der Rance ins leicht hügelige Hinterland und erreichen Dinan mit seinem mittelalterlichen Stadtkern. (1 Ü)

4. Tag: ca. 53 km, Tréguier
Ein Bustransfer (ca. 105 km) bringt uns ins lebendige Paimpol. Auf dem Rad erkunden wir das Hinterland der Provinz Trégor unweit der berühmten Rosa Granitküste (Côte de Granit Rose). Am Nachmittag erreichen wir Tréguier, ein bretonisches Kleinod mit der schönen Basilika St.-Tugdual. (1 Ü)

5. Tag: ca. 42 km, Perros-Guirec
Reizvoller Trégor: Während Ginster und wilde Brombeersträucher das offene Heideland zieren, gedeihen in Gärten mediterrane Pflanzen. Am Nachmittag erreichen wir Perros-Guirec an der Côte de Granit Rose. (2 Ü)

6. Tag: Freier Tag!
Rosafarbene Granitfelsen, wie zufällig an der Küste aufgetürmt und von Wind und Wasser geformt, geben der Küste ihren Namen. Wir nehmen uns Zeit, um die Region zu erkunden.

7. Tag: ca. 54 km, Carhaix-Plouguer
Am Vormittag fahren wir mit dem Bus (ca. 48 km) nach Morlaix. Von hier radeln wir auf einer ehemaligen Bahntrasse nach Carhaix-Plouguer. (1 Ü)

8. Tag: ca. 66 km, Concarneau
Unsere Radreise führt uns weiter in das Département Finistère. Hier, am "Ende der Welt", beeindruckt die südwestliche Bretagne mit nicht enden wollenden Sandstränden, zerklüfteten Felsenküsten und Fjorden. Wir übernachten im idyllischen Hafenort Concarneau. (2 Ü)

9. Tag: Freier Tag in Concarneau
Zeit für eine Strandwanderung, eine Bootstour nach Glenan oder einen Ausflug in das Künstlerdorf Pont Aven mit dem Bus (fakultativ).

10. Tag: ca. 20 km, Carnac
Bustransfer (ca. 90 km) nach Auray. Von hier radeln wir nach Menec bei Carnac, weltberühmt für die unzähligen Relikte der rätselhaften Megalithkultur. Vom Marktplatz in Carnac ist es nicht weit zum von Seekiefern gesäumten Sandstrand. (1 Ü)

11. Tag: ca. 47 km, Vannes
Im Süden des Golfe du Morbihan fahren wir mit der Fähre von Locmariaquer nach Port-Navalo. Auf unserer Weiterfahrt über die Halbinsel Rhuys liegt das Schloss Suscinio. Am Nachmittag bringt uns der Bus ins nahe gelegene Vannes, wo wir übernachten. (1 Ü)

12. Tag: Au revoir!
Flughafentransfer und Rückflug.


Anforderungsprofil:
Mittelschwere Touren in flachem und hügeligem Gelände mit gelegentlich längeren Anstiegen und Abfahrten. Die Radetappen können länger sein, dafür aber durch eher flaches Gelände führen oder sie sind eher kurz, besitzen dafür aber einige Anstiege. Für geübte Radler mit guter Kondition gut geeignet. Reisen mit diesen sportlichen Anforderungen setzen voraus, dass du keine körperlichen oder mentalen Einschränkungen (wie Knie- oder Hüft-, Seh- oder Hörprobleme oder ähnliches) hast. Für ein gutes Gelingen einer geführten Aktivreise ist es wichtig, dass die Mitreisenden in deiner Gruppe in etwa konditionsmäßig gleich stark sind. Im Zweifelsfall frage vorab deinen Arzt, ob gesundheitliche Aspekte gegen deine Teilnahme an der Reise sprechen.

So wohnen wir:
Wir übernachten in landestypischen Hotels der 2- und 3-Sterne-Kategorie. Am Abend essen wir entweder in den Hotels oder auswärts in ausgewählten Restaurants.

Tourencharakter:
Die Tagestouren zwischen 20 und 66 km führen durch hügeliges Gelände mit moderaten Steigungen. An den meisten Radtagen wechseln sich asphaltierte und gute, unbefestigte Wege ab. Am 7. Tag und am 8. Tag fahren wir überwiegend auf unbefestigten Wegen.

Anreisetermine: Doppelzimmer / Einzelzimmer pro Person in EUR
11.06.2020: 2498 / 2968
25.06.2020: 2548 / 3018
27.08.2020: 2548 / 3018
10.09.2020: 2498 / 2968

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Veranstalter: Wikinger Reisen - Geführte und individuelle Radreisen