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Der Manali-Leh Highway- eine der höchsten Passstraßen der Welt
Die Königstour für alle Fahrradfahrer in Indien ist wohl die neuntägige Fahrt von Manali nach Leh!

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Aus dem grünen Kullutal führt uns der 478 km lange Manali-Leh Highway in trockene Hochgebirgswüsten, zu klaren Salzseen, vorbei an buddhistischen Klöstern und durch winzige Bergdörfer. Bis wir in die buddhistische Hauptstadt Ladakhs, Leh, gelangen, haben wir 5 Pässe zu überqueren, zwei davon über 5000 Meter Höhe! Das sportliche Highlight unserer Tour ist die Fahrt hoch auf den Khardung La Pass. Einst der höchste Pass der Welt, verlangt der 5606 Meter Pass auch heute noch hohe Leistungsbereitschaft und belohnt mit einer gigantischen Aussicht auf die umliegenden 6000 bis 7000 Meter schneebedeckten Gipfel und mit einer grandiosen Abfahrt hinunter nach Leh!

Tag 1 Abflug Deutschland und Ankunft in Delhi, Indien
Abholservice vom Flughafen in unser Hotel (Übernachtung im Hotel).

Tag 2 Sightseeing Delhi, am Abend Fahrt nach Manali mit dem Volvo Bus 585 km
Am Vormittag werden wir Alt- und Neu Delhi per Metro, Rikschah und zu Fuß erkunden. Am Abend machen wir uns auf die vierzehnstündige Fahrt nach Manali. (Übernachtung im Volvo Bus) -/-/-

Tag 3 Manali Erholungstag und örtliche Besichtigungstour 2050 m
Am Morgen erreichen wir Manali und checken in unser Hotel ein. Heute steht erst einmal Erholung auf dem Programm. Wir genießen die grüne Berglandschaft Manalis und machen uns später auf eine kleine Besichtigungstour. (Übernachtung im Hotel)F/-/-

Tag 4 Manali
Heute verteilen und checken wir unsere Räder und auch uns selbst. Wir unternehmen eine Tagestour mit unseren Mountainbikes durch die Apfelplantagen und Dörfer des Kullu Tals. (Übernachtung im Hotel) F/-/-
Distanz: ca. 30 km Höhe: 2550 Meter Anstieg: 500 m

Tag 5 Manali nach Marhi
Mit dem heutigen Tag beginnt unsere neuntägige Tour hinauf nach Leh. Wir radeln durch das Kullu Tal bis zum Fuße des Rothang Passes. Auf Serpentinen geht es durch Nadelwälder hinauf nach Marhi, einer kleinen Siedlung. (Übernachtung in Zelten.) F/M/A
Distanz: 38 km Höhe: 3320 m Anstieg: 1490 m

Tag 6 Marhi nach Tandi
Heute bewältigen wir die letzten 12 km auf dem 3980 Meter hohen Rothang Pass hinauf und genießen den weiten Blick auf die umliegenden Gipfel und Gletscher. Nun verlassen wir die saftig grüne Gegend und machen uns auf die Abfahrt nach Khoksar. Es geht immer entlang des Bagha Flusses, erst etwas abwärts, dann kommen immer wieder ein paar Anstiege, bis nach Tandi im Lahaul Tal. Wir schlagen unser Camp nahe des Bhaga Flusses auf. (Übernachtung in Zelten) F/M/A

Distanz: 72 km Höhe: 3150 m Anstieg: 1240 m

Tag 7 Tandi nach Patseo
Zuerst geht es zur Distrikthauptstadt des Lahaul Tals Keylong. Hier gibt es den letzten permanenten Markt auf dieser Tour. Mit dem heutigen Tag wird die Gegend mehr und mehr verlassener. Bis nach Darcha (einem Polizei Check Punkt) durchqueren wir die letzten Dörfer auf teils befestigter, teils unbefestigter Straße. Von hier startet der Anstieg nach Patseo durch die trockene Berglandschaft. Nur noch ein Paar Schafherden begegnen uns. (Übernachtung in Zelten.) F/M/A
Distanz: 56 km Höhe: 3820 m Anstieg 1550 m

Tag 8 Patseo nach Sarchu
Heute erklimmen wir auf einem langen Anstieg unseren zweiten Pass: den 4894 Meter hohen Baralacha La. Der Anstieg ist kontinuierlich, aber nicht sehr steil und auf befestigter Straße. Wir gelangen immer höher und haben fantastische Blicke auf die wilde Landschaft. Es geht hinab nach Barathpur, hier essen wir Mittag. Dann geht es weiter abwärts, auf unbefestigtem Weg und durch raues Gebirge bis nach Sarchu, dem Mittelpunkt auf dem Weg von Manali nach Leh. (Übernachtung in Zelten.) F/M/A
Distanz: 59 km Höhe: 4253 m Anstieg: 1480 m

Tag 9 Akklimatisierungstag
Heute machen wir einen Tag Pause und erholen uns und unsere Räder, während wir die Stille der Berge genießen. (Übernachtung in Zelten.) F/M/A

Tag 10 Sarchu nach Whisky Nallah
Der Tag beginnt mit einfachem Radeln durch flaches Terrain, bis wir die "Gata Loops" erreichen. Im Zick-Zack geht es auf 21 Kurven hinauf zum nächsten Pass: dem Nakee La Pass ( (4910 Meter). Auf dem Weg hinab nach Whisky Nallah haben wir die Chance, das berühmte "blaue Schaf" zu erspähen. (Übernachtung in Zelten.) F/M/A
Distanz: 48 km Höhe: 4750 m Anstieg 970 m

Tag 11 Whiskey Nallah zum Tsokar See
Wir beginnen mit dem Anstieg auf dem zweithöchsten Pass nach Leh: dem 5065 Meter hohem Lachalung La. Der Anstieg ist zwar kurz, aber hart. Zum einen wegen der Höhe, zum anderen wegen der unbefestigten Straße. Die lange Abfahrt hinunter durch eine Schlucht nach Pang ist gigantisch. Eine spektakuläre Natur! Hier ist die Straße am schlechtesten, es gibt viele lose Steine und Vorsicht ist angesagt! Nach einer Pause in Pang geht es kurz auf Serpentinen hinauf auf die flache Morray-Ebene. Auf einer nagelneuen Straße geht es nun immer geradeaus durch die flache Gebirgswüste bis nach Debring. Die letzten Kilometer sind etwas schwierig, da der Weg unbefestigt und sehr sandig ist. Nach den etwa 3 km, erreichen wir unseren Campingplatz in der Nähe des Salzsees Zsokar, den wir nach einer Pause etwas später besuchen werden. (Übernachtung in Zelten.) F/M/A
Distanz: 77 km Höhe: 4830 m Anstieg: 1100 Meter

Tag 12 Tsokar See nach Rumptse
Der heutige Tag ist eine wahre Herausforderung. Für 26 km geht es hoch auf den 5360 m hohen Tanglang La, meist auf unbefestigter Straße. Die 40 km bergab vom Pass auf gut ausgebauter Straße sind die Belohnung. Rumtse ist unser erstes Dorf seit mehreren Tagen. Wir erkunden die buddhistische Siedlung mit seinen weißgetünchten Häusern und Gompas. (Übernachtung in Zelten.) F/M/A
Distanz: 65 km Höhe: 4260 m Anstieg: 1050 m

Tag 13 Rumptse nach Leh
Unser letzter Tag nach Leh. Es geht kontinuierlich bergab durch hübsche Bergdörfer, bis nach Upshi, dem nächsten Polizei Checkpunkt. Hier treffen wir auf den Fluss Indus und folgen ihm bis nach Leh. Es geht mal abwärts, mal hinauf, bis wir Leh erreichen. Die Landschaft ist trocken, die Berge sind in allen möglichen Schattierungen gefärbt und die Straße ist nun deutlich voller. Wir durchqueren größere Dörfer mit berühmten Klöstern. Die letzten km nach Leh hinauf sind hart, auch wegen des starken Verkehrs, aber schließlich haben wir unser Ziel, nach 478 harten, aber dennoch wundervollen Kilometern erreicht! (Übernachtung im Hotel) F/M/-
Distanz: 84 km Höhe: 3500 m Anstieg 950 m

Tag 14 Ruhetag in Leh mit Stadtspaziergang
Heute lassen wir das Fahrrad stehen und erkunden die Umgebung. Wir besichtigen die Altstadt, den Leh Palast und die Shanti Stupa per Fuß. (Übernachtung im Hotel) F/-/-

Tag 15 Leh zum Khardung - La Pass
Heute ist der Tag der größten körperlichen Herausforderung! Wir starten früh am Morgen hinauf zum Khardung La Pass. Einst die höchste befahrbare Straße der Welt, ist der Anstieg auch heute noch eine Challenge. Auf 39 km geht es über 1800 Höhenmeter hinauf zum 5300 Meter hohen Pass! Ein harte Klettertour, die mit einem berauschendem Glücksgefühl und einer tollen Abfahrt belohnt wird! (Übernachtung im Hotel) F/M/-
Distanz: 39 km + 39 km Höhe: 3300 m Anstieg 1800 m

Tag 16 Abflug aus Leh und weitere Abreise nach Deutschland
Am frühen Morgen machen Sie sich auf den Spektakulären Flug von Leh nach Delhi. Von hieraus reisen Sie selbstständig nach Deutschland weiter F/-/-
Radfahrtage: 10 Tage

Gesamtkilometer: 550 km

Gesamtanstiege: ca. 12000 Meter


Informationen zu unseren Fahrradtouren in der Himalaya Region

Guide und Team
Auf allen unseren Fahrradtouren haben wir mindestens einen (bei größeren Gruppen ab 6 Teilnehmern zwei) Mountainbike Guides/Fahrradmechaniker mit dabei, die sich um unsere Gäste und deren Fahrräder kümmern.
Unsere Guides sprechen alle Englisch.
Daneben gibt es ein einheimisches Team, bestehend aus einem Koch, Helfern, Fahrern.
Alle unsere Teammitglieder arbeiten schon über Jahre mit uns zusammen, sind sehr freundlich und immer darum bemüht, unseren Gästen ein großartiges Himalaya-Erlebnis zubereiten. Ihr Englisch ist eher mittelmäßig bis gar nicht vorhanden, was für eine Kommunikation mit ihnen jedoch nicht unbedingt hinderlich ist.

2. Fahrradrouten
Die Fahrradrouten sind auf die Fähigkeiten unserer Gäste ausgelegt und sind alle für einen Menschen mit einem guten Fitnesslevel machbar, falls nicht anders erwähnt. Die täglichen Strecken sind zwischen fünf und acht Stunden lang (mit Pausen) und es werden bei einem Anstieg im Durchschnitt um die 500-800 Höhenmeter absolviert.

Zwischendurch kann es passieren, dass Flüsse über- oder durchquert werden müssen. Die Straßen reichen von gut ausgebauten Asphaltstraßen bis hin zu steinigen Jeeppisten. Die Anstiege sind moderat, aber lang, bei den langen Abfahrten bis zu 50 km sollte man Vorsicht walten lassen. Die Straßen sind Verbindungsstraßen und werden auch von Touristen in Autos, Motorradfahrern und LKWs genutzt. Der Verkehr ist mäßig, dennoch sollte man aufpassen. In Indien gilt Linksfahrgebot, sowie das ungeschriebene Gesetz " Der Größere gewinnt". Also lieber allen anderen Straßenteilnehmern den Vorrang lassen.

3. Fahrräder
Wir stellen Ihnen unsere eigenen Trek oder Scott-Bikes zur Verfügung. Bei diesen Fahrrädern handelt es sich um Leihfahrräder. Wir haben Fahrräder in den Größen "Klein" und "Medium" und auch einige Fahrräder mit einem großen Rahmen. Alle Fahrräder verfügen über hydraulische Bremsen und neunfachem Schaltwerk. Ansonsten können Sie natürlich auch gern ihr eigenes Fahrrad nutzen. Es besteht Helmpflicht.

4. Tagesroutine
7: 00 Uhr Aufstehen mit Tee
7:30-8:30 Uhr Frühstück
7:00-9:30 Uhr Abbau des Camps
8:00- 9:30 Start Tour
13:00 Uhr Mittagessen unterwegs
15:00-17:00 Uhr Ankunft im Camp und Camp Aufbau
15:30-17:30 Snacks
19:00 Uhr Abendbrot

5. Höhe und Höhenkrankheit
Ein sehr wichtiges Thema, das besonders bei unseren Fahrradtouren im indischen Himalaya nicht unterschätzt werden sollte. Bei Höhen ab 3500 m muss sich unser Körper langsam an den niedrig werdenden Luftdruck gewöhnen, wodurch auch weniger Sauerstoff in unsere Lungen gelangt. Erste Anzeichen der Höhenkrankheit sind Kopfschmerzen, die mit Schwindel, Übelkeit, Schlaflosigkeit und Appetitlosigkeit einhergehen. Problematisch wird es, wenn sich Wasser in der Lunge und im Gehirn ansammelt und es zu Ödemen kommt. Dann hilft nur noch der sofortige Abstieg in niedrigere Höhen. Um uns an die Höhen auf unseren Touren vorzubereiten, werden wir entweder vor der Tour einige Nächte in hohen Höhen verbringen oder langsam während der Tour aufsteigen, um uns zu akklimatisieren. Falls wir merken, dass es Probleme bei unseren Gästen gibt (jede Person ist anders fähig, sich zu akklimatisieren, unabhängig von Alter, Geschlecht und Fitnesslevel), kann es passieren, dass entweder die ganze Reisegruppe oder der Teilnehmer mit einem Teammitglied zurückkehrt. Zusätzlich macht es Sinn, ein Notfall-Medikament gegen die Höhenkrankheit mitzunehmen. Dafür sich am besten bei der Apotheke oder vom Reisearzt beraten lassen.Wir werden zusätzlich Sauerstoff mit dabei haben.

6. Gepäck
Für die Mitnahme der persönlichen Kleidung und Gegenstände ist jeder Tourenteilnehmer selbst verantwortlich. Wir sind mit Begleitfahrzeugen unterwegs und das Gepäck wird damit transportiert werden. Ein kleiner Tagesrucksack für die Kamera und etwas zum Überziehen kann Sinn machen. Das Begleitfahrzeug wird immer in unserer Nähe sein. Hier geht es zur Packliste für unsere Fahrradtouren im Himalaya.

7. Verpflegung
Während der Tour wird es eine vegetarische Vollverpflegung geben. Wasser wird entweder abgekocht oder wir haben einen Wasserfilter mit dabei.

Die Strecke ist nie steil, sondern geht immer kontinuierlich bergauf oder bergab, dennoch sind die Anstiege teilweise sehr lang und man braucht gute Ausdauer. Aufgrund der Höhe wird uns die Tour besonders schwer fallen. Die "dünne Luft" ist deutlich zu spüren und Symptome wie leichte Kopfschmerzen und tiefe Atmung können auftreten. Bei stärkeren Symptomen der Höhenkrankheit müssen Maßnahmen wie Abbruch der Tour in Betracht gezogen werden.
Die Abfahrten können mitunter recht rasant werden und man sollte Vorsicht walten lassen. Diese Tour ist für alle geeignet, die sicher, gerne und ausdauernd Radfahren. Kenntnisse im Mountainbiking sind nicht von Nöten.

Frühstück (tägliche Auswahl):
Kaffee/Tee
Haferflockenbrei/Müsli/Cornflakes/indischer Porridge
Indisches Frühstück/Toast/Eier/Marmelade/Butter/Käse/Honig/Schokoaufstrich
Aufgeschnittenes Obst/Gemüse
Mittagessen (meist Lunchbox), manchmal Warm im Camp
Sandwiches/Indisch (Reis, Chapati, Gemüse)/Eier/Kartoffeln
Säfte
Schokolade
Obst
Snacks
Tee/Kaffee
Kekse
Pommes/indische Snacks
Suppe
Abendbrot ( Mix aus indisch/chinesisch/Kontinental)
Gemüsegericht
Linsengericht
Reis/Nudeln
Chapati
Salat
Dessert

8. Unterkunft und Camp

Wir Verfügen über sehr komfortable und geräumige Zweimannzelte. Unsere Matratzen sind richtige Bett-Matratzen und ca 20 cm dick. Unser Schlafsäcke sind frisch gewaschen und besitzen eine sehr gute Qualität mit Komfortzone bis -5C (Extremzone -20C). Die Mitnahme von persönlichen Innenschlafsäcken wird empfohlen.

Daneben haben wir ein geräumiges Speisezelt mit Tischen und Stühlen, ein Küchenzelt für das Team, ein Toilettenzelt, sowie ein Duschzelt.

9. Wetter

Im Himalaya schwanken die Temperaturen stark. Während es tagsüber bis zu 25 C warm werden kann und die Sonne nicht nur wärmend sondern auch sehr intensiv ist (Sonnenschutz ist ein muss), kann es nachts auch einmal deutlich unter die Minusgrade abkühlen, besonders in den Monaten Ende September und Oktober, sowie im Juni. Auch kann es zu Wetterumschwüngen mit Schnee auf den Pässen kommen. Teilweise kann es auch sehr windig werden.



20.06.2020 - 05.07.2020 WOMEN ONLY SPEZIAL für 1999 EUR mit weiblichen Guide und Yoga

25.07.2020 -09.08.2020 kann mit der Fahrradreise durch die Täler Spiti und Kinnour kombiniert werden

Diese Tour kann gerne auch privat nach eigenem Wunschtermin und in Abwandlung erfolgen!

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Veranstalter: Chalo! Reisen

Mit dem Mountainbike über die höchste befahrbare Pass-Straße der Welt
Auf nach Ladakh!

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Diese Tour auf dem Mountain-Bike bietet für alle passionierten und sehr gut vorbereiteten Radfahrer die wohl ultimative Herausforderung auf dem Dach der Welt im nordindischen Himalaya, erfahren aus dem Radsattel, unterstützt vom einem kompetenten Team und dem immer präsenten Begleitfahrzeug.

Nach der notwendigen mindestens 3-tägigen Höhenanpassung führt uns unser Weg aus dem malerischen Manali, dem auf ca. 2.000 m Höhe gelegenen Hauptort des Kullu-Tales hinauf in eine oft atem(be)raubende Hochgebirgslandschaft, u. a. über 6 Pässe, davon über die beiden höchsten derzeit mit Rädern passierbaren auf unserem Planeten. Wir werden für die Mühen der Aufstiege entschädigt mit spektakulären Aussichten auf schneebedeckte Gipfel, tiefe Schluchten und eine karge hochalpin anmutende Natur. Wir durchfahren eine weitgehend unberührte, oft abweisend wirkende Umgebung und treffen dabei auf die letzten Plätze, wo die buddhistische Kultur Tibets noch in ihrer facetten- und farbenreichen Ursprünglichkeit unverfälscht erlebbar ist.

Zu Beginn und optional auch nach Abschluss der Tour besuchen wir die indische Hauptstadt Neu-Delhi. Hier empfehlen wir unbedingt die Teilnahme an einer morgendlichen geführten Radeltour durch die Labyrinthe der Altstadt - Kulturschock garantiert! So Sie es wünschen, sind Abstecher nach Rajasthan in dessen Metropole Jaipur oder zum weltberühmten Taj Mahal in Agra machbare Ergänzungen.


Reiseverlauf
Anflug aus Deutschland

1. Tag Dehli
Nach der Ankunft Transfer ins Hotel. Später gemeinsamer Erkundungsspaziergang durch die zentralen Bereiche der indischen Hauptstadt.
1 Übernachtung im Hotel in der der City

2. Tag Dehli - Manali
Vormittags weiteres Kennenlernen der Altstadt. Am späten Nachmittag besteigen wir einen klimatisierten Volvo-Reisebus zur ca. 14-stündigen Fahrt hinauf ins Kullu-Tal nach Manali.

3. Tag Manali (2.050 m ü. M.)
Morgens Ankunft und check in ins Hotel/Guest House (3 Nächte). Später begeben wir uns vom Ortskern in Old-Manali auf einen ausgedehnten Erkundungs-Spaziergang durch den touristisch geprägten Ort.

4. Tag Manali
Nach dem Frühstück übernehmen wir die Mountainbikes und stellen sie auf unsere individuellen Anforderungen ein. Anschließend brechen wir zu einer ersten Erkundungstour in Richtung Solang-Tal zur Baustelle des Rotang-Tunnels und dem Ort der Sommer-Belustigung reicher Inder auf.
Streckenlänge: ca. 30 km, Gesamtanstiege: ca. 250 m

5. Tag Manali
Wir nehmen uns heute die nötige Zeit, um uns auf dem Rad oder zu Fuß weiter zu akklimatisieren. Wer möchte begleitet uns bei einer weiteren Tour durchs Kullu-Tal in verschiedene Dörfer entlang des rauschenden Beas oder/und zu den heißen Quellen von Vaishist. Oder, oder, oder...
Streckenlänge: individuell, Gesamtanstiege: individuell

6. Tag Manali - Marhi (3.320 m ü. M.)
Obwohl von unseren Gastgebern nur "Warm up" genannt geht es vor den Anstiegen der kommenden Tage schon einmal ordentlich zur Sache in Richtung des Rotang-Passes nach Marhi, wo wir erstmals unser Camp aufschlagen.
Die Steigung ist mit 5 % moderat, unsere eigentlichen Gegner heißen Sonne und die stets möglichen heftigen Monsun-Regenschauer.
Übernachtung im Zelt-Camp
Streckenlänge: 36 km, Gesamtanstiege: 1.490 m, schwer

7. Tag Marhi - Tandi (3.150 m ü. M.)
Das gute Frühstück noch im Magen beginnen wir den 17 km langen weiteren Anstieg hinauf auf den Rotang-Pass auf 3.980 m ü. M. Wenn das Wetter es zulässt genießen wir von hier eine phantastische Rundum-Sicht auf die umgebenden schneebedeckten Gipfel und Gletscher und in die Täler. Nach kurzer Erfrischung verlassen wir das bisherige Grün auf der anspruchsvollen off-road- Abfahrt nach Gramphu. Nun folgen wir einer relativ flachen unbefestigten Piste entlang eines Flusses, den wir bei Khoksar überqueren. Von hier führt unser weiterer Weg über Sissu am Fuß der Pir Panjal-Kette weiter auf je nach Wetter staubiger oder schlammiger Strecke hinunter nach Tandi.
Übernachtung im Zelt-Camp
Streckenlänge: 72 km, Gesamtanstiege: 1.240 m, schwer

8. Tag Tandi - Patseo (3.820 m ü. M.)
Der Tag hinauf nach Patseo gestaltet sich zunächst vergleichsweise entspannt. Das Klima ist deutlich trockener und die stets ansteigende Straße über Keylong erfreulich gut in Schuss. Zum Weiler Jispa fahren wir endlich hinunter in eine Schlucht und von dort in ein breites Tal nach Darcha zur verdienten Mittagspause. Hier starten wir unseren finalen Anstieg nach Patseo. Der hat es ordentlich in sich, was man ihm nicht wirklich ansieht. Achtung also! Wir erfahren hier erstmals das Gefühl der Abgeschiedenheit der Region mit einigen versprengten Schafen an den Hängen und erreichen in einer faszinierenden Flusslandschaft das Land der Lamas. Am fernen Horizont erblicken wir die Silhouette des Oberen Himalayas.
Übernachtung im Zelt-Camp
Streckenlänge: 56 km, Gesamtanstiege: 1.550 m, schwer

9. Tag Patseo - Sarchu (4.250 m ü. M.)
Vor uns liegt der Aufstieg zum Baralacha La-Pass. Es geht bis auf 4.890 m hinauf. Wir werden belohnt mit einer kargen, ja schroffen und wilden Felslandschaft ohne sichtbare Vegetation, da wir uns an der Wetterscheide des Himalayas befinden. Es folgt eine dramatische Abfahrt entlang von Gebirgsflüssen hinunter nach Sarchu an der Grenze zu Ladakh, das auch die Grenze zwischen den indischen Unionsstaaten Himachal Pradesh und Jammu und Kashmir darstellt. Kurz hinter dem Ort schlagen wir unser Camp für die kommenden zwei Nächte auf.
Streckenlänge: 59 km, Gesamtanstiege: 1.480 m, schwer

10. Tag Sarchu
Heute legen wir einen ganz wichtigen "Ruhetag" ein, um uns weiter an die Höhe und das Klima zu gewöhnen und erkunden die Umgebung ein jeder nach seinem Geschmack.

11. Tag Sarchu - Whiskey Nullah (4.750 m ü. M.)
Obwohl es auf den ersten 25 km scheinbar entspannt los geht befinden wir uns dann schnell in der ersten der "21 Spitzkehren von Gata" inmitten einer 11 km langen, aber nicht zu steilen Wand oberhalb eines Canyons auf dem Weg zum Nakee La-Pass auf 4.910 m. Von dort geht es in einer kurzen spannenden Abfahrt hinunter in unser Camp am Whiskey Nullah (Whiskey-Strom).
Streckenlänge: 48 km, Gesamtanstiege: 970 m, schwer

12. Tag Whiskey Nullah - Tsoksar Lake (4.830 m ü. M.)
Los geht es nach dem Frühstück mit dem Anstieg (oder Anschub?) hinauf zum zweithöchsten Pass des Manali - Leh Highway, dem Lachalung La Pass auf 5.065m. Der Untergrund hier war bisher der schwierigste der gesamten Strecke, fast ohne Teer mit vielen Schlaglöchern und losen Steinen. Vom Pass geht es teilweise dramatisch hinunter in ein Seitental nach Pang, gefolgt von einer erneuten 8 km langen Steigung hinauf auf die flache Hochebene von Moray. Diese ist bekannt für ihre extremen Morgen- und Abend-Temperaturen sowie die häufigen (Sand-)stürme. Einzige Lebenszeichen setzen einige verstreute Changpa-Nomaden, die es hier oben mit ihren Yaks aushalten. Wir übernachten im Camp 35 km weiter am Tsokar Salzsee am Fuße des Tanglang La Passes.
Streckenlänge: 77 km, Gesamtanstiege: 1.100 m, schwer

13. Tag Tsoksar Lake - Rumptse ( 4.260 m ü. M.)
Die 3 - 4 Stunden auf dem Rad hinauf zum Tanglang La Pass auf 5.360 m sind das, was man eine Herausforderung nennt. Wir haben sie gesucht und finden sie hier. Wir schaffen das und werden belohnt mit einer atemberaubenden Aussicht auf die Karakorum Range und mit der folgenden schwer zu beschreibenden Abfahrt hinunter in belebtere Gegenden. Sie ist schlichtweg einmalig! Im Dorf Rumptse schlagen wir erneut unser Camp auf und sind ein Stück weit zurück in der Zivilisation.
Streckenlänge: 65 km, Gesamtanstiege: 1.050 m, schwer

14. Tag Rumptse - Leh (3.500 m ü. M.)
Mit der Fortsetzung der spektakulären Abfahrt hinunter nach Upshi über weitere 30 km verändert sich die Szenerie dramatisch, erreichen wir doch nun das fruchtbare Indus-Tal mit bewässerten Feldern, freundlichen Dörfern und eindrucksvollen Stupas. Das Rot der uns umgebenden Berge unterstreicht noch die Schönheit und den Reichtum dieser Gegend. Nach der Überquerung des Indus folgen wir der besser werdenden Straße nach Leh. Bis zur Army Base in Karu bleibt es wegen des Windes und des Profils sehr anstrengend. Später stoppen wir zu einer Visite mit anschließendem Lunch am Kloster Thikse und seinen Gärten. Unseren Zielort Leh erreichen wir am Nachmittag über einen finalen giftigen Anstieg. Das Jigmet Hotel mit seiner Garten-Oase entschädigt dann aber für alle Anstrengungen.
3 Übernachtungen im Hotel
Streckenlänge: 84 km, Gesamtanstiege: 950 m, mittel

15. Tag Leh
Nach den Strapazen der Berge genießen wir heute den verdienten Ruhetag und erkunden zu Fuß einige der lokalen Highlights wie die Festung, einige Klöster, die Märkte oder, oder, oder...und merken, dass auch dies in der Höhe anstrengend ist
Abends übernehmen die, die es wollen, bei einem lokalen Veranstalter neue Räder für den finalen Aufstieg zum Kardung La.

16. Tag Leh - Kardung La Pass (5.602 m)
Mit dem Sonnenaufgang besteigen wir die Räder in Richtung Kardung La Pass. Es ist die letzte und ultimative Herausforderung der Tour zum höchsten derzeit weltweit auf Rädern passierbaren Gebirgspass. Der Blick von dort oben ist spektakulär. Er reicht vom Indus-Tal im Süden über die endlosen Spitzen der Höhenzüge des Zanskar-Massivs bis hin zum Sasher-Massiv im Norden. Weniger Ambitionierte, aber immer noch "Gladiatoren", drehen nach 24 km und über 1.300 m Aufstieg beim South Pulluh Teashop bei. Alle genießen wir das Wohlgefühl über die erbrachte Leistung bei der Abfahrt zurück nach Leh, für die dem Autor, der glaubte schon alles erlebt zu haben, noch immer die Worte fehlen...(oder war es nur der Sauerstoff?)
Streckenlänge: 48 - 76 km, Gesamtanstiege: 1.300 - 2.100 m, super schwer

17. Tag Leh
Optional Ausflug rund um Leh in verschiedene Dörfer/Klöster oder Biken hinauf zum Basecamp des Stok Kangri (6.140 m).

18. Tag Leh - Delhi - (Frankfurt)
Rückflug in die indische Hauptstadt und sofortiger Weiterflug nach Deutschland (Ankunft am Abend Ortszeit),
oder
Tag zur freien Verfügung in Delhi mit touristischem Anschluss-Programm (nicht im Preis enthalten)
oder
Fortsetzung der Reise nach individueller Planung (z.B. Besteigung Stok Kangri oder Motor-Bike-Tour; jeweils nicht im Preis enthalten).





Die wichtigsten Daten
Gesamttage: 19
Radfahrtage: 10
Gesamtdistanz: ca. 550 km (optional weniger)
Gesamtanstiege: ca. 12.000 m (optional weniger)
Schwierigkeitsgrad: schwer

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Veranstalter: Indien Erfahren