Kontakt: 02227/924341 Tourenrad Rennrad Mountainbike E-Bike

Radreisen

Veranstalter Region Reisebeginn Preis zur Profi-Suche

Region suchen

Karte

Suchen Sie ihre Radreise in Regionen

Radreise suchen

TermineSuchen Sie Ihre Radreise
aus mehr als 100.000
Terminen

Radwege suchen

Radwege Suchen Sie aus mehr als 800 Radwegen Ihren Favoriten

Radunterkunft suchen

HotelsSuchen Sie nach fahrrad-freundlichen
Hotels

Home >> Suchergebnis 

Ursprüngliches Sardinien
6533R

Reisebild
Reisebild
[Reisedaten] [Katalogbestellung

Steilküsten, Traumstrände und eine Bergwelt mit grüner Macchia prägen diese Insel. Durch die strategisch günstige Lage haben alle großen Kulturen des Mittelmeeres hier ihre Spuren hinterlassen. Heute findet man eine ausgezeichnete Gastronomie mit bekannten Weinen, die einmalige Natur des Nationalparks Gennargentu, tolle Strände und vor allem die herzliche Gastfreundschaft der Sarden.

Besonderer Blickwinkel
Wie in vielen Regionen rund ums Mittelmeer werden auch auf Sardinien jedes Jahr unzählige überwinternde Zugvögel Opfer von Wilderern. Während der Zugvogelsaison im Frühwinter werden lebende Vögel in Schlingfallen stranguliert, welche zuvor von Vogelfängern in den dort weit verbreiteten Erdbeerbäumen illegal angebracht wurden. Auf Sardinien allein werden jährlich etwa 1,2 Millionen Singdrosseln und Rotkehlchen Ofer der Singvogel-Wilderei, nur um später als "Delikatesse" in teuren Restaurants von Touristen und Einheimischen verspeist zu werden. Sowohl die Wilderei als auch das Handeln mit den Singvögeln ist auf der Mittelmeerinsel verboten; dementsprechende Kontrollen sind jedoch selten und selbst die Forstpolizei scheitert im Einsatz gegen Millionen von hauchdünnen und kaum sichtbaren Fanggeräten.
Organisationen wie die "Stiftung Pro Artenvielfalt" versuchen, dem Vogelmord auf Sardinien Herr zu werden und organisieren jedes Jahr im November und Dezember Vogelschutzcamps, bei denen bis zu 30 ehrenamtliche Vogelschützer die umliegenden Wälder und Berghänge nach Fallen absuchen und diese zerstören. Ebenso werden gelegentlich Vogelwilderer mit Hilfe von Fotofallenkameras auf frischer Tat ertappt und gemeldet. Der anhaltende Vogelmord zeigt deutlich die noch vorhandenen Missstände, welche wir zwar nicht tolerieren, die jedoch durch wachsendes Engagement ehrenamtlicher Organisationen geringer werden. Durch erhöhte Aufmerksamkeit vor allem in Restaurants und einem bewussten Entscheiden gegen den Singvogel als Delikatessengericht ist es auch uns als Touristen möglich, den Kampf gegen den Vogelmord aktiv zu unterstützen.

Italien/Sardinien: Radreise (geführt)
Traumhafte Strände und ursprüngliches Hinterland
Vielfältige Flora und Fauna
Gutes Essen und gute Weine

1. Tag: Willkommen!
Flug nach Olbia und Transfer zum Hotel nach Bosa. (7 Ü)

2. Tag: ca. 20 km, Fluss Temo
Einführungstour entlang des Temo und an den Strand von Bosa Marina. Wer Lust hat, kann noch 5 km weiter bis zur Bucht von S’Abba Druche weiterradeln.

3. Tag: ca. 27 km, Alghero
Radtour über die Hochebene mit Olivenbäumen und Ausblick auf die Region von Sassari. Abfahrt zur Küste mit Blick auf Alghero (Stadtbesichtigung). Rückfahrt per Bus. Wer mag kann die 45 km auch mit dem Rad zurückfahren.

4. Tag: Zur freien Verfügung
Möglichkeit einer fakultativen Kajak-Tour auf dem Temo.

5. Tag: ca. 44 km, Tresnuraghes
Etwas anstrengendere Tour über das Dorf Tresnuraghes zum Piratenturm Torre Foghe. Nach einem Picknickstopp am Meer zurück durch die Weinberge bei Modolo.

6. Tag: Zur freien Verfügung
Auf einer fakultativen Radtour haben wir die Möglichkeit, die Halbinsel Sinis mit ihren wunderbaren, einsamen Sandstränden zu erkunden (ca. 26 km).

7. Tag: Strand- und Relaxtag
Zeit zum Entspannen am Strand!

8. Tag: ca. 53 km, Orgosolo - Orosei
Transfer nach Orgosolo, berühmt für seine Wandmalereien aus der Banditenzeit. Wir radeln über wenig befahrene Straßen am Fuße des Supramonte nach Orosei. (7 Ü)

9. Tag: ca. 12 km, Strände
Wir erkunden die schönen Strände in der Umgebung von Orosei. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.

10. Tag: ca. 43 km, Küstentour
Auf kleinen Nebenstraßen geht es am Meer entlang und durch das Hinterland bis zur Cala Biderosa. Dort haben wir Zeit, ein Bad im Meer zu genießen, bevor wir wieder zurück zum Hotel fahren.

11. Tag: Erholungstag
Wie wäre es mit einem fakultativen Bootsausflug entlang der spektakulären Felsküste?

12. Tag: ca. 28 km, Cala Osalla
Auf kleinen Nebenstraßen fahren wir durch das Hinterland zur Cala Osalla. Die letzten Kilometer zum Strand belohnen uns mit traumhaften Ausblicken.

13. Tag: ca. 64 km, um Orosei
Die Umgebung von Orosei steht heute auf unserem Programm. Es geht in nördlicher Richtung entlang der Küste bis Capo Comino und durch das Landesinnere über Irgoli und Onifei zurück.

14. Tag: Badetag
Spannen Sie am Strand aus!

15. Tag: Auf Wiedersehen!
Transfer zum Flughafen und Rückflug.

Legende
F = Frühstück
F/A = Frühstück/Abendessen
F/M/A = Frühstück/Mittagessen/Abendessen
Räder = Schwierigkeitsgrad
Ü = Übernachtung

Tourencharakter
Die 8 Radtouren sind zwischen 12 und 64 km lang. Einige Anstiege sind zu bewältigen, sonst geht es meist eben und auf Abfahrten über kleine, asphaltierte Nebenstraßen. Die Radtour an Tag 5 ist die anspruchsvollste Tour der Reise und entspricht eher der Kategorie 2. An diesem und den Tagen 3 und 8 ist ein Begleitfahrzeug dabei, das vom Reiseleiter gefahren wird.

Die erste Woche wohnen wir im Drei-Sterne-Hotel Sa Pischedda im malerischen Zentrum der mittelalterlichen Stadt Bosa an der Westküste. Die 21 gemütlichen Zimmer verfügen über Klimaanlage und TV.
Das Drei-Sterne-Hotel S’Ortale in Orosei, ca. 3 km vom Meer entfernt, ist unser Standort für die zweite Woche. Die 22 Zimmer sind mit TV, Telefon und Klimaanlage ausgestattet.
Frühstück und Abendessen nehmen wir in den beiden Hotels ein. An einem Abend speisen wir in Bosa in einem Restaurant im Ort.

[Reisedaten] [Katalogbestellung



Veranstalter: Wikinger Reisen - Geführte und individuelle Radreisen

Mit dem E-Bike durch Sardiniens Norden
8 Tage - ab EUR 2.195

Reisebild
Reisebild
[Reisedaten] [Katalogbestellung

Sardinien - kleiner Kontinent im Mittelmeer. Insel der Hirten, der Strände und des Jetsets an der Costa Smeralda. Die zweitgrößte Mittelmeerinsel überwältigt mit türkisblauem Meer, grandiosem Gebirgspanorama und einmaligen Kulturlandschaften. Mühelos erleben wir mit dem E-Bike die facettenreiche Schönheit der Insel abseits der großen Straßen.

Highlights

E-Bike inklusive
Käseprobe bei den Hirten
Radeln an der berühmten Costa Smeralda

Entdecken Sie Ihre Reise im Detail

1. Tag: Anreise nach Sardinien
Sind Sie bereit für eine Woche Sardinien? Eine abwechslungsreiche Woche steht Ihnen bevor. Flug nach Olbia. Gemeinsam fahren wir in den Norden zu unserem ersten Rundreisehotel. Cannigione, ein ehemaliges Fischerdorf am Golfo di Arzachena lädt zu einem Spaziergang ein. Beim gemeinsamen Abendessen im Hotel stimmen wir uns auf die kommenden Tage ein. (A)

2. Tag: Traumhafte Costa Smeralda
Nach einem reichhaltigen Frühstück auf der Terrasse fahren wir mit unseren E-Bikes auf einer kleinen Küstenstraße entlang schönster Buchten bis nach Porto Cervo - Treffpunkt des internationalen Jet-Sets. Die Stadt entzückt mit mediterranen Häusern, einer kleinen Piazza, vornehmen Boutiquen und einem noblen Yachthafen. Verbringen Sie Ihre Mittagspause doch bei einem Spaziergang am Hafen oder mit einem Bad in einer der türkisfarbenen Buchten. Anschließend fahren wir mit dem Rad ins Hinterland der Costa Smeralda. Nur wenige Kilometer von der Küste entfernt liegt das Bergdorf San Pantaleo, inmitten einer Landschaft aus Granitbergen und Tafoni-Felsen. (F, A) 51 Rad-km, ca. 5 Std.

3. Tag: Auf nach La Maddalena
Wir fahren mit dem Rad bis nach Palau. Mit der Fähre fahren wir zu dem zauberhaften La Maddalena-Archipel an der Straße von Bonifacio. Auf einer der schönsten Panoramastraßen Italiens fahren wir einmal um die gesamte Insel. Am Abend können Sie durch das beschauliche Städtchen La Maddalena flanieren. Genießen wir die Ruhe und Idylle, wenn die Tagestouristen wieder auf das Festland fahren. (F, A) 40 Rad-km, ca. 4 Std.

4. Tag: Caprera
Das Insel-Archipel umfasst 23 Inselchen - heute lernen wir die zweite Insel des Archipels kennen. Über einen Damm radeln wir zur weitgehend unbewohnten Nachbarinsel Caprera. Diese ist seit 1982 Naturreservat und beheimatet unzählige seltene Vogelarten und freilebende Ziegen, die der Insel ihren Namen gaben. Hier erwartet uns ein reichhaltiges sardisches Picknick. Am Nachmittag geht es auf kleinen Straßen des "Festlands" nach Santa Teresa di Gallura. (F, A) 59 Rad-km, ca. 5,5 Std.

5. Tag: Das Hinterland Sardiniens
Am Morgen besichtigen wir heute eine Nuraghe - wie die uralten sardischen Kultstätten genannt werden. Durch Korkeichenwälder gelangen wir anschließend nach Calangianus, einem der Zentren der Korkherstellung auf Sardinien. Der weltweite Export von Kork zählt zu den wichtigsten Standbeinen der Wirtschaft. Traumhafte Ausblicke bietet die Radstrecke am Nachmittag: Auf einer stillgelegten Eisenbahnstrecke im Hinterland Sardiniens erreichen wir das Weindorf Monti. In unserem Hotel oberhalb des kleinen Dorfes Bitti genießen wir eine kleine Weinprobe. (F, A) 57 Rad-km, ca. 5,5 Std.

6. Tag: Entlang des Monte Ortobene
Um der Frage auf den Grund zu gehen, warum in Sardinien der Anteil der Hundertjährigen mehr als doppelt so hoch ist wie im Schnitt der Weltbevölkerung, müssen wir in die faszinierende Bergwelt eintauchen. Wir erfahren noch mehr Spannendes von einem sardischen Hirten. Anschließend folgt eine rauschende Abfahrt bis nach Nuoro. Der Monte Ortobene - der Hausberg der Nuoresen, thront über der Stadt. Bei einem Stadtspaziergang erfahren wir, warum der Zeh der Erlöserstatue goldfarben wurde. Am Nachmittag führt uns die Radstrecke dann an die Karstquellen von Su Gologone. (F, A) 59 Rad-km ca. 5,5 Std.

7. Tag: Nationalpark Gennargentu
Von einem Plateau inmitten von uralten Eichen überblicken wir den grünen Osten der Insel. Nach wenigen Kilometern erreichen wir dann das einst berüchtigte Banditendorf Orgosolo. Bestaunen wir die unzähligen prächtigen Wandmalereien, die den Ort wie eine Open-Air-Galerie erscheinen lassen. Nach einem schmackhaften sardischen Picknick geht es abwärts bis an die wilde Küste. Mit einem kleinen Boot erreichen wir das romantisch gelegene Örtchen Cala Gonone. (F, A) 65 Rad-km, ca. 6 Std.

8. Tag: Rückflug nach Deutschland
Heute heißt es Abschied nehmen von Sardinien. Je nach Abflugzeit haben Sie noch Gelegenheit auf einen Cappucchino oder ein Eis. Sie fahren nach Olbia und treten von dort Ihre Rückreise nach Deutschland an. (F)

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

(F=Frühstück, A=Abendessen)

[Reisedaten] [Katalogbestellung



Veranstalter: Gebeco

Individuell biken - Sardinien von Küste zu Küste
Mit detaillierter Routenbeschreibung und GPS auf eigene Faust unterwegs

Reisebild
Reisebild
[Reisedaten] [Katalogbestellung

Individuelle Mountainbiketour ab 2 Personen, Technik 3, Kondition 3
Termin frei wählbar, tägliche Anreise (keine Termine im Juli/August)
Entlegene Bergdörfer und idyllische Fischerorte durchqueren
Dünenstrände und Traumbuchten am smaragdblauen Meer genießen
Durch Macchia und Eichenwald in mediterraner Berg- und Küstenlandschaft radeln
In gemütlichen Agriturismo-Unterkünften wohnen
Cucina Tipica - sardische Kulinarik kosten

Freiheit auf 2 Rädern: Auf eigene Faust quer durch das Herz Sardiniens von Ost nach West. Kristallklares türkisblaues Meer an einsamen Buchten, uralte Korkeichenwälder und herbe Macchia, das urige Supramonte-Gebirge im Herzen der Insel, entlegene Bergdörfer und idyllische Fischerorte bilden die Kulisse dieser einzigartigen Bikewoche. Per Rad erkunden Sie die überaus vielfältige Landschaft der Insel mit immer neuen Facetten. Weiße Strände, pinkfarbene Bougainvilleen und gelbleuchtender Ginster geben der kargen mediterranen Landschaft ihre Farbtupfer. Einsame Schotterstraßen und verschlungene Maultierpfade führen Sie abseits der klassischen Routen von der Ostküste aus durchs wilde Hinterland der Insel, begleitet von Olivenhainen und Weingärten und Ausblicken auf die herrliche Küste. Nur ab und zu treffen Sie auf sardische Hirten oder Förster, Ziegenherden kreuzen Ihren Weg. Mittags rasten Sie im Schatten der Bäume oder kehren in kleinen Dörfern zum Aperitif ein. Ein Höhepunkt ist die lange herrliche Abfahrt aus den Bergen hinab zum in der Sonne glitzernden samaragdgrünen Golf von Orosei. Weit in der Ferne lockt bereits die feinsandige Bucht zum erfrischenden Sprung ins Wasser. Die Vielfalt Sardiniens bietet alles, was das Bikerherz begehrt. Herrliche Naturschätze, gepaart mit italienischer Lebensart und traditioneller sardische Hausmannskost - frischer Pasta, würzigem Pecorino und natürlich sardischem Rotwein. Bella Vita in Italien!

Geplanter Programmablauf

(Verpflegung: F=Frühstück M=Mittagessen A=Abendessen)

Tag 1: Ankunft
Individuelle Anreise nach Cagliari. Nachdem Sie gelandet sind, werden Sie abgeholt und nach Montevecchio gebracht. Es erwartet Sie ein uriges Bergbaustädtchen unterhalb des Arcuentu-Gebirgszuges. Nach Ankunft in Ihrem Quartier werden Sie von einem Vertreter unserer örtlichen Agentur mit den Details Ihrer Radreise für die nächste Woche vertraut gemacht.
Miniera Fiorita oder Sa Tanca Agriturismo in Monteveccio

Tag 2: Kennenlernrunde zur Küste
In der Früh starten wir mit einer kleinen Kennenlern-Runde und beginnen mit einer wunderschönen Abfahrt zur Küste. Am Weg dorthin überqueren wir 21 mal einen Fluss und erreichen dann die Sanddünen von Piscinas. Diese bis zu 100 Meter hohen, beeindruckenden Sandhügel sind vom Mystral geformt und von der UNESCO als ein Naturwelterbe anerkannt. Vom kristallklaren Meer auf der einen und von grüner Macchia Landschaft auf der anderen Seite umgeben sind diese höchsten Dünen Europas ein einzigartiges Naturspektakel. Sie haben ausreichend Zeit für ein Mittagessen am Strand, einen Sprung ins Meer und ein Sonnenbad bevor es wieder zurück hinauf nach Montevecchio geht.
Bike-Etappe: 45 km
Miniera Fiorita oder Sa Tanca Agriturismo in Monteveccio (F)

Tag 3: Campidano Ebene und Nuraghen Kultur
Unsere heutige Radetappe beginnt mit einer sanften Steigung über geteerte Straßen und mündet dann in eine Piste Richtung Campidano Ebene, wo unser Weg vorbei an weitläufigen bewirtschafteten Feldern und kleinen Gehöften verläuft. Wir nehmen eine schmale Landstraße unterhalb der Burg von Monreale und erreichen St. Maria delle Acque. Die antiken römischen Thermalquellen des Ortes waren der Ursprung einer nun beliebten Spa-Region in Sardinien. Nach einer kurzen Weiterfahrt kommen wir nach Sardara. Wir empfehlen einen kurzen Stopp einzulegen, um die vorgeschichtlichen Überreste eines Brunnens ("Well Temple") und ein angrenzendes Museum zu besichtigen. Sie werden gute Einblicke in die Nuraghen Kultur der Bronzezeit gewinnen, einer ehemaligen Bevölkerungsgruppe, die in Sardinien einzigartig war. Unser heutiges Ziel ist ein ruhiges Hotel in der Kleinstadt Villanovaforru.
Bike-Etappe: 45 km
B&B Muredda in Villanovaforu (F)

Tag 4: Die Hügel von Marmilla
Nach einem traditionellen sardischen Frühstück beginnen wir den heutigen Tag mit einer großartigen kurvenreichen Fahrt über die Hügel von Marmilla. Stets wechselnd zwischen schmalen Pfaden und weiten Landstraßen radeln wir an Olivenhainen, Weingärten, kleinen Bauernhöfen und verschlafenen Dörfern vorbei. Kurze Steigungen werden durch schnelle, aufregende Abfahrten belohnt. Auf dieser Etappe besichtigen wir die wohl bedeutendste archäologische Sehenswürdigkeit Sardiniens: Nuraghe di Barumini - die prähistorischen Turmbauten die vor mehr als 3500 Jahren erbaut wurden. Hier bietet sich eine Besichtigung und Mittagspause an. Bei unserer anschließenden Fahrt bergan zum verschlafenen Dörfchen Laconi haben wir reichlich Zeit, die mediterrane Atmosphäre und den Duft der umliegenden Vegetation in uns aufzunehmen. Unser heutiges Etappenziel ist ein kleines Hotel im Zentrum von Laconi.
Bike-Etappe: 50 km
Hotel Sardegna in Laconi (F)

Tag 5: Die Naturschönheiten des Gennargentu Gebirges
Heute geht es über kurvige Wege und durch üppige Eichenwälder Richtung Gennargentu, dem höchsten Gebirge Sardiniens. Die Landschaft wird nun karg und wir genießen einen grandiosen Panoramablick auf die umliegenden Gipfel, allen voran der Punta Lamarmora - der höchste Berg Sardiniens mit 1.868 Metern. Die heutige Etappe ist ziemlich herausfordernd und führt uns zu den Bergwerken von Funaraminosa und durch das Gennargentu Gebirge. Nach der Mittagspause werden wir mit einer herrlichen Abfahrt in das Flumendosa Tal belohnt. Danach geht es über die längste Brücke Sardiniens auf zur letzten Steigung des Tages. Ihr Ziel heute ist einen Agriturismo in der Nahe des Dorfes Seulo.
Bike-Etappe: 37 - 47 km (je nach gebuchtem Quartier in Seulo)
Agroturismo Ticci bei Seulo (F)

Tag 6: Der höchste Gipfel Sardiniens
Heute erwartet uns die Königsetappe dieser Radwoche. Es geht teils auf Naturpisten, teils auf Asphalt ins Herz dieser Insel zum Gennargentu Gebirge - dem höchsten Gebirge Sardiniens. Die uns umgebende Stille wird lediglich durch Schafe, Kühe und Ziegen durchbrochen. Dieses von jahrhundertealten Wäldern bewachsene Bergmassiv, wo wir mit etwas Glück auch Königsadler und wilde Mufflons sehen können, hat einen sehr unberührten, wilden und faszinierenden Charakter. Auf einem schmale Bergpfad nähern wir uns dem grandiosen Gipfel des Perda Liana. Nach der Mittagspause geht es hinab zum Flumendosa See, einem der größten Seen Sardiniens. Von hier ist es dann nicht mehr weit zu unserem Quartier, einem Hotel in Villanova Strisaili.
Bike-Etappe: 1. Option: 36 km
2. Option: 55 km ( 1.015 hm uphill / 1,825 hm downhill)
Hotel La Strega in Villanova Strisaili (F)

Tag 7: Ogliastra - Supramonte de Urzulei
Heute steht das große Radfinale am Programm. Diese großartige Route führt durch die wunderschöne, wildromantische Landschaft des Supramonte di Urzulei Baunei - dem zweithöchsten Gebirge Sardiniens. Der erste Teil der Strecke verläuft auf einer Straße und bringt uns zum Anfang des Urzulei Trails. Dann stehen 800 Meter bergauf radeln zu den Hochebenen Genna Croce und Genna Silana (auf ca. 1.000 Meter Seehöhe) bevor. Hier eröffnet sich eine wunderbare Aussicht auf die umliegende Bergwelt - die wahre Wildnis vom Supramonte: Kalksteinfelsen ragen hoch empor, Wildschweine und Pferde streifen durch die grünen Wiesen. Die Abfahrt auf dem alten Maultierpfad führt uns zu einer der beeindruckendsten Küsten Sardiniens am Golf von Orosei. Ihr Ziel heute ist die kleine Küstenstadt Cala Gonone. Genießen Sie einen wohlverdienten, erfrischenden Sprung ins Meer und lassen Sie die Erlebnisse der letzten Woche Revue passieren. Viele kleine Restaurants und Pizzerien säumen den Strand und laden zu einem letzten sardinischen Abend mit guter italienischer Küche, Wein und Musik ein.
Bike-Etappe: 70 km
Hotel Oasi oder Hotel Bue Marino in Cala Gonone (F)

Tag 8: Abreise
Nach dem Frühstück erfolgt die individuelle Abreise. Je nach Flugzeit werden Sie von einem Vertreter unserer örtlichen Agentur zum Flughafen gebracht.

Charakter der Tour und Anforderungen

Profil:
Das Terrain ist variabel, von breiten Schotterstraßen über Waldwege bis hin zu Singletrails. Abschnitte gehen Straßen entlang. Die Route beginnt in den Sanddünen von Piscinas, durchquert die fruchtbaren Ebenen von Campidano und Marmilla, um dann in die Berge von Gennargentu zu klettern. Der letzte Tag beinhaltet die Durchquerung der Kalksteinberge und eine Abfahrt durch Terrain, das technisch ein wenig anspruchsvoller ist.

Anforderung:
Für geübte und routinierte Radfahrer, die einige Mountainbike Erfahrung haben. Technisch einige mäßig bis anspruchsvolle Passagen. Distanzen von 40-80 km pro Tag bis max. 1.400 hm.

Unterbringung:
Übernachtung in Agriturismen, kleinen Hotels oder Pensionen (Zweibettzimmer).

Verpflegung:
Es gibt die Möglichkeit Halbpension zu buchen. (Antipasti, Pasta oder Reisgerichte, Fleisch oder Fischgerichte). Wir geben auch gerne Lokaltipps und Tipps wo Sie Proviant und Getränke besorgen können.

Die Kunden der individuellen Radreise quer durch Sardinien werden beim ersten Quartier empfangen und bekommen Informationen über die Tour, Leihbikes und ein Roadbook und deren Handhabung. Beschreibungen und Landkarten werden erläutert, sowie praktische Tipps werden gegeben (Empfohlene Stopps, Gepäckstransport, Mahlzeiten). Unser lokaler Agent ist auch jederzeit telefonisch erreichbar.

Bei Buchung von Leihbikes: Hard Tail Grand Canyon AI 6.9 oder Full suspension Neuron AI7 o.ä.

Sollten Sie Ihre eigenes Fahrrad benutzen mochten, so empfehlen wir Ihnen wärmstens ein Fahrrad mit einer großen Auswahl an Gängen und mit zumindest einer Vorderradfederung und Reifen, die ein der Reise angemessenes Profil besitzen, mitzubringen. Es ist
äußerst wichtig, dass Ihr Fahrrad in einem guten Zustand ist. Sollten Sie kein Fahrradmechaniker sein, empfehlen wir Ihnen daher, Ihr Fahrrad zu einem lokalen Fahrradgeschäft zu bringen, um mit ausreichend Zeit vor Reiseantritt, einen kompletten Service durchfuhren zu lassen. Neben einer Not-Werkzeugtasche und zusätzlichen Schlauche stellen Sie bitte sicher, dass Sie eventuell nicht standardisierte Werkzeuge und Ersatzteile (samt 29’ Reifen/Schlauche) mitbringen, falls Sie dies für Ihr Rad benötigen. Sie sollten darüber hinaus Ihren eigenen Trinkrucksack oder Trinkflaschen mitbringen. Es ist auch eine gute Idee, passende Schuhe zum Laufen neben Ihren Fahrradschuhen einzupacken. Außerdem sollten Sie eine leichte, aber wasserdichte Jacke und Fleece-Kleidung für den Kälteschutz mit sich führen.
Wahrend Sie mit Skedaddle Fahrrad fahren, ist es verpflichtend, einen Helm zu tragen. Sollten Sie keinen eigenen Helm besitzen oder es vorziehen, Ihren eigenen nicht mitzubringen, so können wir, je nach Verfügbarkeit, Ihnen wahrscheinlich einen zur Verfugung stellen, wenn
wir es im Vorfeld mitgeteilt bekommen. Es ist Ihnen nicht erlaubt mitzufahren, sollten Sie keinen Helm tragen.

Klima

Mit einem trocken-heißen Sommer, einer regnerischen Übergangszeit und einem kühlen Winter entspricht das Klima Sardiniens den typisch mediterranen Verhältnissen. Im Frühjahr ist das Wetter heiter und mild, kann jedoch, im Unterschied zum Herbst, noch recht frisch sein. Die mittlere Tagestemperatur im Mai liegt im Mai zwischen 22 C und 27 C und im September zwischen 25 C und 28 C. Eine Besonderheit des sardischen Klimas sind die starken, oft recht stürmischen Winde. Bitte beachten Sie, dass die Temperaturen abweichen können. Informieren Sie sich vor Ihrer Abreise über die aktuelle Wettervorhersage.

Auf Sardinien scheint die Sonne sehr oft. Es ist lange warm und häufig ist der Himmel blau. Vor allem in den Sommermonaten steigen die Temperaturen auf bis zu 40C. Im Jahresdurchschnitt fällt sehr wenig Regen und von April bis Oktober ist es fast immer sonnig. Der Frühling und der Herbst sind die perfekten Jahreszeiten, um die Reichhaltigkeit der sardischen Wildnis zu entdecken. Zu dieser Zeit pendeln sich die Temperaturen um 20 bis 25C ein.

[Reisedaten] [Katalogbestellung



Veranstalter: Hauser Exkursionen GmbH