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Madagaskar - Das Land der Lemuren zwischen Asien und Afrika
Radreise auf einer exotischen Trauminsel

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- Radreise vom Hochland bis zum Indischen Ozean, 540 km
- Lemuren im Ranomafana-Nationalpark und im Park Anja
- Wanderung im Andringitra-Gebirge und im bizarren Isalo-Massiv
- Ifaty - Affenbrotbäume, Dornenwälder und Badetage an Traumstränden
- Begegnungen und Projektbesuche unterwegs

Dorthin reisen wo nicht nur der Pfeffer neben der Vanille wächst: Die Trauminsel Madagaskar im Indischen Ozean hat vieles zu bieten. Nationalparks mit bizarren Felsformationen und grünen Oasen, Regenwälder mit einer einmaligen Tier- und Pflanzenwelt, mächtige Affenbrotbäume, blühende Dornenwälder, Traumstrände.

Nach der madagassischen Mythologie entstammen die Ureinwohner, die "vazimba" ("die, die schon immer da waren") aus Afrika und sollen die ersten Einwanderer gewesen sein. Archäologen gehen davon aus, dass zwischen 200 und 500 nach Christus die ersten Einwohner Madagaskars Seefahrer aus Südostasien waren. Daneben gibt es Menschen mit arabisch-persischen, europäischen, indischen, chinesischen, kreolischen und komorischen Vorfahren, deren Offenheit und Herzlichkeit wir unterwegs erleben. Am bekanntesten ist Madagaskar für seine niedlichen, großäugigen Lemuren, die in ihren natürlichen Lebensräumen überall auf der Insel auf den Bäumen turnen.

Auf unserer Radreise fahren wir von der Hauptstadt Antananarivo über das Hochland bis zu den Traumstränden am Indischen Ozean an der Südwestküste. Die Route führt uns durch die Dörfer der madagassischen Hochebene mit ihren ausgedehnten Reisterrassen, durch Steppe mit roter Erde bis zur Küste an der Straße (Meerenge) von Mosambik. Wir erleben die Bevölkerung bei der Arbeit auf den Reisfeldern und sehen Plantagen mit tropischen Früchten. In den verschiedenen Nationalparks werden wir kleinere Wanderungen unternehmen und die verschiedenen Lemurenarten sowie Mausmakis, Chamäleons und andere Tiere beobachten können. Wir übernachten überwiegend in Hotels und genießen am Abend allerlei Leckereien einer Küche, die von den Einflüssen der vielfältigen Bevölkerung aus aller Welt geprägt ist. Ein wirklich unvergessliches Erlebnis.


Detaillierter Reiseverlauf

1. Tag: Ankunft in Antananarivo
Ankunft in Antananarivo, Transfer zum Hotel. Sie treffen Ihren Reiseleiter im Laufe des Tages entsprechend Ihrer Ankunftszeit. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. "Tana" ist eine bezaubernde Ansammlung farbenprächtiger Häuser, die oft atemberaubend schief an den Hängen kleben. Verwitterte Backsteinmauern und baufällige Holzbuden schieben sich waghalsig in- und übereinander, um sich gegenseitig am Abrutschen zu hindern.

2. Tag: Antananarivo - Antsirabe
Auf der Fahrt in die alte Kolonialstadt Antsirabe geht es durch das fruchtbare Hochland. Neben den für die Gegend typischen Reisterrassen sehen wir auch viele Obst- und Gemüseplantagen. Wir halten hier und da an, um mit Leuten zu reden oder das ländliche Leben zu beobachten. Die Umgebung von Antsirabe ist es wert, entdeckt zu werden. Hier und in Betafo werden die landwirtschaftlichen Produkte der Umgebung angebaut und der größte Teil des Obstes und Gemüses nach Tana transportiert. Am Nachmittag kümmern wir uns um unsere Räder. Eine erste kleine Eingewöhnungsradtour steht auf dem Programm.
Radstrecke: ca. 16 km

3. Tag: Antsirabe - Lac Andraikiba - Lac Tritriva - Betafo
Radtour zum Andraikiba-See, dem Wasserreservoir für Antsirabe. Weiter geht es auf guter Piste. Wir kommen durch mehrere Dörfer bis wir den "Lac Tritriva", einen Kratersee, erreichen. Die ganze Gegend ist vulkanischen Ursprungs. Wir genießen die schöne Aussicht auf Dörfer und Felder, der für die Brauerei in Antsirabe arbeitenden Getreidebauern. Natürlich ranken sich auch einige Geschichten um den See. Nach dem Lunch fahren wir weiter nach Betafo. Der Name bedeutet "wo es viele Dächer gibt". Dort lassen wir uns durch das Marktgeschehen treiben. Die letzten 22 km fahren wir auf Asphalt. Rückkehr am Nachmittag, Übernachtung in Antsirabe.
Radstrecke: ca. 59 km (unbefestigte Straße, 20 km Asphalt)

4. Tag: Antsirabe - Ambositra
Nachdem wir uns nun schon an den madagassischen Verkehr gewöhnt haben, geht es weiter durch das fruchtbare Hochland in Richtung Ambositra. Auf hügeliger Straße begegnen wir immer wieder Zebu-Rindern und freundlichen Viehhirten. Wir fahren durch eine fruchtbare üppige Landschaft und beobachten das geschäftige Treiben auf den Feldern. Frauen waschen ihre Wäsche an den Flussufern und trocken sie auf den Felsen. Wir erreichen das Städtchen Ambositra, bekannt für seine Kunsthandwerkserzeugnisse, am Nachmittag.
Radstrecke: ca. 95 km (Asphalt)

5. Tag: Ambositra - Ranomafana
Am Morgen besuchen wir die Holzschnitzer der Zafimaniry, deren traditionelle Holzschnitzkunst von der UNESCO in die Liste der insgesamt 47 Meisterwerke traditioneller Weltkultur aufgenommen wurde. Auf einer kurvenreichen Straße fahren wir dann nach Ialatsara, Start der heutigen Radetappe. Eine landschaftlich traumhafte Strecke unterhalb großer Granitberge führt uns nach Ambohimahasoa. Nach zwei intensiven Steigungen auf Asphalt geht es wieder auf eine Piste durch einige Dörfer und Eukalyptuswälder, bevor die Primärwälder des Ranomafana-Nationalparks sichtbar werden. Die letzten Kilometer genießen wir auf Asphalt flott bergab. Nach dem Ort Ranomafana erreichen wir nach wenigen Kilometern unser Hotel.
Radstrecke: ca. 64 km (davon 20 km Piste, etwa 2 Stunden Bustransfer)

6. Tag: Tiere und Pflanzen im Ranomafana-Nationalpark
Heute werden wir früh aufstehen, um uns das allmorgendliche Schauspiel der Tiere nicht entgehen zu lassen. In Ranomafana gibt es 12 Lemurenarten, Geckos, Chamäleons, Frösche und nicht weniger als 96 Vogelarten, davon 68 endemisch. Wir finden Orchideen, Baumfarne und riesigen Bambus. Wir hoffen, verschiedene Lemurenarten, zum Beispiel den Diadema Sifaka, zu sehen. Mit etwas Glück können wir auch den goldenen Bambuslemuren beobachten. Zurück im Ort haben wir die Möglichkeit, im Schwimmbad der heißen Quellen ein Bad zu nehmen.
Gehzeit: ca. 3-4 Std.

7. Tag: Ranomafana - Sahambavy
Auf Asphalt geht es durch den Regenwald bergauf. Zunächst fahren wir die wenigen Kilometer von unserem Hotel durch das Tal zurück, dann folgt ein recht steiler Anstieg, vorbei am Parkeingang bis Ambanja. Unterwegs sehen wir Familien, die Flusssand am Wegesrand verkaufen sowie einige Korbflechter. Weiter geht es auf einem Feld- und Waldweg nach Sahambavy. Ab hier kann das Auto nicht folgen. Einige altersschwache Brücken können nur mit dem Rad oder zu Fuß überquert werden. Sahambavy ist das madagassische Zentrum des Teeanbaus. Wenn wir es zeitlich schaffen, besichtigen wir den Sahambavy Tea Estate, die einzige Teeplantage Madagaskars. Im Anschluss fahren wir auf kurzer guter Piste zum Hotel.
Radstrecke: ca. 44 km (davon 22 km auf Feld- und Waldwegen)

8. Tag: Sahambavy - Ambalavao
Wir radeln nach Fianarantsoa, dem früheren geistigen Zentrum des Landes. Die Stadt ist sehr geschäftig. Weiter geht es, meist bergab, nach Ambalavao. Die Fahrt ist landschaftlich reizvoll mit vielen schönen Ausblicken in die angrenzenden Täler. Nur kurz vor der Ankunft fordert uns noch eine Steigung (Alternativ können wir vom Hotel in Sahambavy ca. 51 km bis Ambalavao auch auf unbefestigten Feld- und Waldwegen fahren. Das Auto kann hier nicht folgen). Wir durchqueren mehrere kleine Täler mit Reis- und Maniokplantagen sowie einige Eukalyptuswälder. Reisende kommen selten hierher, die Kinder haben selten weiße Menschen gesehen und stehen neugierig um uns herum. Den letzten Teil fahren wir dann im Auto.
Radstrecke: ca. 80 km (davon 15 km einfache Piste)

9. Tag: Ambalavao - Anja, dorfgemeinschaftlicher Park - Tsaranoro
Am Morgen besuchen wir die traditionelle Antaimoro-Papierherstellung. Die Herkunft des kupferfarbenen Papiers, das sich wie feine, seidige Raufasertapete anfühlt, ist weit in die Vergangenheit zurückzuführen. Bizarre Landschaftsformen erwarten uns dann im Anja-Park. Dieser kleine Park ist ein gutes Beispiel für die Selbstverwaltung eines Dorfes und der Entwicklung des Tourismus. Am Eingang des Parks wurde eine kleine Informationshütte errichtet, in der wir uns über das Projekt informieren können. Wir sehen hier viele Katta (Lemur Catta). Diese Lemuren lassen sich sehr gern beobachten. Wir machen einen kurzen Rundgang durch das Gelände. Südlich von Ambalavao ändert sich die Gegend. Wir passieren die Grenze vom Hochland zum Süden. Riesige Granitmassive wechseln sich mit einer Grassteppenlandschaft ab. Wir biegen ins Tsaranoro-Tal ab und radeln auf das Andringitra-Gebirge, den zweithöchsten Gebirgszug Madagaskars, zu.
Radstrecke: ca. 54 km (davon 20 km Piste)

10. Tag: Andringitra-Gebirge
Heute unternehmen wir eine Wanderung mit Besteigung des "Chamäleon"-Berges. Nach Dörfern, Reisfeldern und Hügeln erreichen wir einige Waldstücke mit knorrigen Bäumen. Vielleicht sehen wir unterwegs Lemuren. Das Gebirge mit seinen steilen Felswänden ist vulkanischen Ursprungs und wahrscheinlich sehr plötzlich entstanden, es besteht aus stark zerklüftetem Granit.
Gehteit: ca. 5-6 Std.

11. Tag: Andringitra - Ranohira
Wir radeln zurück zur Asphaltstraße. Von hier geht es per Auto weiter nach Ankaramena, einer Ortschaft die für ihre vielen Mangos und Papayas bekannt ist. Wir kommen am Berg Bischofsmütze vorbei, fahren durch die verschlafene Stadt Ihosy und weiter auf das Horombe-Plateau Richtung Ranohira. Das Städtchen Ranohira ist das Zentrum der ethnischen Gruppe der Bara. Die Gegend ändert sich und wechselt vom typisch grünen Hochland zum trockenen, steppenhaften Süden. Um einen intensiveren Eindruck dieser Weite zu bekommen, radeln wir die letzten 65 km zu unserem Hotel auf einer guten Asphaltstraße.
Radstrecke: ca. 85 km (davon 20 km Piste)

12. Tag: Wandern im bizarren Isalo-Nationalpark
Der Isalo-Nationalpark ist eine von Erosionen zu fantastischen, bizarren Felsformationen gestaltete Gebirgslandschaft mit Höhlen, tiefen Schluchten, Bächen und schönen Oasen. Der Park umfasst die gesamte Fläche des Isalo-Massivs, eines spektakulären erodierten Sandsteingebirges, und ist der Wasserspeicher der Gegend. Unser Abenteuer beginnt mit einer Wanderung. Wir durchqueren Landschaften, die in Jahrtausenden entstanden sind. Wir hoffen Katta-Lemuren und seltene Vögel zu sehen. Vielleicht begegnen wir den Benson’s Rock Thrush, Vasa-Papageien und dem Madagaskar-Kuckuck. Badegelegenheiten unterwegs sorgen für ausreichend Abkühlung. Unterwegs genießen wir spektakuläre Ausblicke.
Gehzeit: ca. 5 Std.

13. Tag: Ranohira - Toliara - Ifaty - Madiorano - Ambolimalaika
Wir fahren im Bus nach Toliara (Tuléar) bis zum Ende der Nationalstraße 7. Unterwegs sehen wir eindrucksvolle Baobab-Bäume, die wild verstreut in dieser Umgebung stehen. An den Gräbern der Mahafaly und Antandroy legen wir einen Zwischenhalt ein. Die Gegend um Toliara ist das Heimatgebiet der ethnischen Gruppe der Vezo. Sie verdienen ihren Lebensunterhalt durch die Fischerei. Etwa 15 km vor dem Mittagessen geht es zur letzten Etappe wieder auf die Räder. Wir radeln durch die kleinen Fischerdörfer Ifaty, Madiorano und Ambolimalaika. Hier lädt der warme Indische Ozean zum Baden ein. Am Abend vergessen wir alle Strapazen und feiern den Abschluss unserer Radtour. Bei dieser Gelegenheit verabschiedet sich auch unser Reiseleiter.
Radstrecke: ca. 54 km

14.-15. Tag: Ifaty - Madiorano - Ambolimailaka
Badetage am Indischen Ozean. Die Küstenorte nördlich von Toliara sind ein Synonym für Entspannung und schöne Strände. Die Orte liegen an der größten Lagune des Landes und sind von einem Korallenriff geschützt. Bei Wassertemperaturen um die 25° Celsius kann man prima schwimmen. Das vorgelagerte Korallenriff ist zum Schnorcheln oder Tauchen bestens geeignet. Der Süden Madagaskars mit seinen kargen Dornenwäldern und typischen Sukkulenten (Didieraceen und Pachypodien) ist trotz seiner Trockenheit eine der landschaftlich reizvollsten Gegenden des Landes. Optional (nicht im Reisepreis inbegriffen): Besuch des Reniala-Reservats mit seinen Baobabs und Dornenwäldern sowie andere Strandaktivitäten (z. B. Tauchen am Riff).

16.-17. Tag: Ifaty - Toliara - Antananarivo
Entweder Verlängerung Ihrer Badetage oder Transfer zum Flughafen von Toliara. Flug mit Air Madagascar von Toliara nach Antananarivo entsprechend der Abflugszeit. Wir empfehlen eine Zusatzübernachtung in Tana, da der geplante Inlandsflug nicht immer nach Plan stattfindet. An diesem Zusatztag in der Hauptstadt können Sie die Hügel der Stadt erkunden, den Königinnenpalast besichtigen, durch das Stadtzentrum bummeln und einkaufen gehen (ohne Reiseleitung, Stadtführung über uns buchbar). Transfer zum Flughafen, Rückflug, Ankunft am nächsten Morgen.

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Veranstalter: biss-Aktivreisen

Madagaskar - Affenbrotbäume und Lemuren - Radtour vom Hochland an die Küste
Madagaskar

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Unbekannteres Afrika! Ob per Rad auf wenig befahrenen Pisten den freundlichen Madegassen auf Augenhöhe begegnen, die einzigartigen Lemuren im Urwald bestaunen oder im warmen indischen Ozean baden... diese Insel bietet eine einzigartige Vielfalt. - Individual- und Gruppenreise

Die Republik Madagaskar ist eine geheimnisvolle Insel. Von den großen Touristenströmen ignoriert, bietet diese unbekannte Welt dem Besucher eine enorme Vielfalt an Landschaften und eine ganz eigene Fauna und Flora. Wer Madagaskar auf ruhige und intensive Art erleben will, für den ist diese Radreise genau das richtige Erlebnis. Durch die langsame Fortbewegung und das offene Verkehrsmittel ist man der Bevölkerung wesentlich näher und kann so die Insel mit ihrer einzigartigen Fauna und Natur noch intensiver erleben. Wem die Etappen zu lang sind, kann unterwegs in das Begleitfahrzeug umsteigen oder auch gerne längere Distanzen radeln.

Reiseverlauf:

Km = Kilometer, Hm = Höhenmeter

Tag 1 Ankunft in Antananarivo
Sie treffen Ihren Reiseleiter im Laufe des Tages entsprechend Ihrer Ankunftszeit. Tana ist eine bezaubernde Ansammlung farbenprächtiger Häuser, die oft atemberaubend schief an den Hängen kleben. Windschiefe Dächer, verwitterte Backsteinmauern und baufällige Holzbuden schieben sich waghalsig in- und übereinander, wie um sich gegenseitig am Abrutschen zu hindern. Dieser Tages steht zur freien Verfügung, bevor am nächsten Tag Ihre Radreise beginnt. (-) Orchid Hotel 3

Tag 2 Antsirabe
Auf der Tour reisen Sie durch das fruchtbare Hochland der Insel. Neben den für die Gegend und Landschaft typischen Reisterrassen entdecken wir auch viele Obst- und Gemüseplantagen. Wir halten hier und da, um mit Einheimischen zu reden oder das ländliche Leben zu beobachten. Die Umgebung von Antsirabe ist es wert entdeckt zu werden. Hier und in Betafo werden die landwirtschaftlichen Produkte der Umgebung angebaut. Von hier werden der größte Teil des Obstes und Gemüse nach Tana transportiert und von dort im ganzen Land verkauft. Am Nachmittag kümmern wir uns um unsere Räder. Eine erste kleine Fahrt steht auf dem Programm. In erster Linie geht es darum mit den Rädern und dem Verkehr vertraut zu werden. (F,M,A) (16km, 100 Hm) Flower Palace Hotel 3*

Tag 3 Antsirabe - Betafo - Lac Tritriva - Mangarano - Tsinjorano
Die ersten 22 km fahren wir auf Teer. In Betafo sehen wir uns kurz um, besuchen den Markt und das Grab eines lokalen Königs. Falls wir gut in der Zeit sind, können wir noch 4 km anhängen und ein Bad in einer heißen Quelle nehmen. Auf einer guten Piste geht es weiter zum Lac Tritriva, dem Kratersee eines einstigen Vulkans. Man hat eine schöne Aussicht auf die Dörfer und Felder der für die Brauerei in Antsirabe arbeitenden Getreidebauern. Auf unserer Weiterfahrt, meistens auf guter Piste, kommen wir noch durch mehrere Dörfer. Wir halten hier und da, um mit den Einheimischen zu sprechen, vielleicht haben wir auch die Gelegenheit einen Wochenmarkt zu besuchen. Am Nachmittag kommen wir an unserem Tagesziel an. Wir besichtigen eine Baumschule und eine Töpferei bevor wir in unser Hotel einchecken. (F,M,A) (59 km, davon 37 km Piste, 300 Hm)

Tag 4 Tsinjorano- Ambositra
Wir verlassen unser Hotel und radeln zunächst zurück zur Nationalstraße 7. Weiter geht es auf dem Bike im fruchtbaren Hochtal Richtung Ambositra. Auf hügeliger Straße begegnen wir immer wieder Zebu Rindern und freundlichen Viehhirten. In der Hauptstadt des Kunsthandwerks besuchen wir die Holzschnitzer der Zafimaniry, deren traditionelle Holzschnitzkunst von der UNESCO in die Liste der insgesamt 47 Meisterwerke traditioneller Weltkultur aufgenommen wurde. (F,M,A) (95 km, 550 Hm) Hotel Artisan 3*

Tag 5 Ambositra - Ranomafana
Auf einer kurvenreichen Straße reisen wir nach Vohiposa. Weiter geht es wieder mit dem Bike auf einsamer Piste nach Sahave. Eine landschaftlich traumhafte Strecke unterhalb großer Granitberge führt nach Ambohimahasoa. Nach zwei Steigungen auf Asphalt geht es wieder auf Piste durch einige Dörfer und Eukalyptuswald, bevor die Urwälder des Ranomafana Nationalparks sichtbar werden. Die letzten Kilometer geht es auf Asphalt flott bergab. (F,M,A) (70 km, 1000 Hm, Teer/Piste) Hotel Cristo 3*

Tag 6 Ranomafana
Heute werden wir sehr früh die Federn verlassen, um uns das allmorgendliche Schauspiel der Tiere, die nur zu dieser Tageszeit zu beobachten sind, nicht entgehen zu lassen. In Ranomafana gibt es 12 Primatenarten, Geckos, Chamäleons und Frösche und nicht weniger als 96 Vogelarten, davon 68 endemisch. Wir finden die schönsten Orchideen, Baumfarne und riesige Bambus. Wir hoffen, eine oder mehrere der zahlreichen, verschiedene Primaten, zum Beispiel den Diadema Sifaka, zu entdecken. Mit etwas Glück können wir auch den goldenen Bambuslemur in der Natur beobachten. Zurück im Ort haben wir die Möglichkeit im Schwimmbad der heißen Quellen ein Bad zu nehmen. (F,M,A) (Wanderzeit 4-6 Std.)

Tag 7 Ranomafana - Sahambavy
Auf Asphalt geht unsere Tour Richtung Fianarantsoa durch die unbekannte Welt des Regenwaldes wieder bergauf bis Anjamba. Unterwegs sehen wir Familien, die Flusssand am Wegesrand verkaufen, sowie einige Korbflechter. Weiter geht es auf guter Piste zum Lac Hotel. Dies ist das madagassische Zentrum des Teeanbaus. Wenn wir es zeitlich schaffen, besichtigen wir den Sahambavy Tea Estate, die einzige Teeplantage der Republik. (F,M,A) (64 km, davon 44 km Piste, 800 Hm) Lac Hotel 3*

Tag 8 Sahambavy - Ambalavao
Einstündiger Transfer nach Talata Ampano. Wieder auf dem Bike durchqueren wir mehrere kleine Täler mit Reis- und Maniokplantagen sowie einige Eukalyptuswälder bis Mahaditra. Dabei halten wir an einer Turmalin Mine, in welcher die Menschen in müheseliger Schaufelarbeit die Erde umgraben, in der Hoffnung die begehrten Edelsteine zu finden. In Ambalavao besuchen wir die traditionelle Antaimoro Papierherstellung. Die Herkunft des kupferfarbenen Papiers, das sich wie feine, seidige Raufasertapete anfühlt, ist weit in die Vergangenheit zurückzuführen. Wem die Radstrecke zu beschwerlich ist, kann auch im Hochtal weiter auf Asphalt nach Ambalavao radeln. (F,M,A) (75 km, davon 15 km Piste, 500 Hm) Hotel Aux Bourgainvilliers 3*

Tag 9 Ambalavao - Anja, dorfgemeinschaftlicher Park - Tsaranoro
Bizarre Landschaftsformen erwarten uns im Anja Park. Dieser kleine Park ist ein gutes Beispiel für die Selbstverwaltung eines Dorfes und die Entwicklung des Tourismus. Am Eingang des kleinen Parks wurde eine kleine Informationshütte errichtet, in der wir uns über das Projekt informieren können. Wir sehen hier viele Kattas (Lemur catta). Diese Lemuren lassen sich sehr gern beobachten. Wir machen einen kurzen Rundgang durch das Gelände. Südlich von Ambalavao ändert sich die Gegend. Wir passieren die Grenze vom Hochland zum Süden. Riesige Granitmassive wechseln sich mit einer Grassteppenlandschaft ab. Wir biegen ins Tsaranorotal ab und radeln auf das Andringitra Gebirge, dem zweithöchsten und schönsten Gebirgszug Madagaskars zu. Sofern wir zeitig ankommen, machen wir einen Spaziergang zu einem natürlichen Schwimmbecken. (F,M,A) (56 km, davon 20 km Piste, 600 Hm) Tsara Camp 2*

Tag 10 Andringitra Massiv und Gebirge
Mehrere Touren stehen zur Auswahl. Zum Beispiel die Besteigung des Mount Tsaranoro. Nach Dörfern, Reisfeldern und Hügeln erreichen wir einen heiligen Wald, um den sich eine Geschichte rankt. Vielleicht sehen wir Lemuren. Heute wandern wir durch die Wälder zu traditionellen Dörfern in einsamen Tälern. Das Gebirge ist vulkanischen Ursprungs und wahrscheinlich sehr plötzlich entstanden. Es besteht aus stark zerklüftetem Granit. Die Höhe liegt zwischen 650 und 2600 Meter, Andringitra erstreckt sich in einer Länge von 100 km. (F,M,A)

Tag 11 Andringitra - Ranohira
Wir fahren zurück zur Asphaltstraße und weiter nach Anamarena, einer Ortschaft, die für ihre zahlreichen Mangos und Papaya auf der ganzen Welt bekannt ist. Im Begleitbus geht es am Berg Bischofsmütze vorbei nach Ihosy und weiter auf das Horombe Plateau Richtung Ranohira. Um einen intensiveren Eindruck dieser Landschaft zu bekommen, radeln wir die letzten 15 Km zu unserer Lodge am Rande des Isalo Nationalparks. Der Swimmingpool lädt zum Baden ein. (F,M,A) (60 km, davon 20 km Piste, 140 Hm) Hotel Orchidee de L’isalo 3*

Tag 12 Isalo Nationalpark
Mit dem Fahrrad geht es erst auf Asphalt, später auf schönem leicht sandigem Weg zum Nationalpark. Der Nationalpark ist eine von Erosionen zu fantastischen und bizarren Felsformationen gestaltete Gebirgslandschaft mit Höhlen, tiefen Schluchten, Bächen und schönen Oasen. Der Park umfasst die gesamte Fläche des Isalo Massivs, ein spektakuläres erodiertes Sandsteingebirge und ist der Wasserspeicher der Gegend. Wir hoffen darauf Lemuren zu sehen und genießen die spektakulären Ausblicke auf die Region. Später haben wir Gelegenheit im ‚Piscine Naturelle’ zu Baden. Nach unserer Wanderung radeln wir zurück zu unserem Hotel. (F,M,A) (32 km, davon 20 km Piste, 350 Hm)

Tag 13 Ranohira - Toliara - Ifaty
Wir fahren Richtung Toliara (Tuléar) auf dem Ende der Nationalstraße 7. Unterwegs sehen wir eindrucksvolle Baobabs, die wie wild verstreut in dieser Umgebung wirken. Wir halten auch an den Gräbern der Mahafaly und Antandroy. Die Gegend um Toliara ist das Heimatgebiet der ethnischen Gruppe der Vezo. Sie verdienen ihren Lebensunterhalt mit der Fischerei. Nach dem Mittagessen geht es zur letzten Etappe wieder auf die Räder. Wir radeln nach Ifaty, Madiorano und Ambohimailaka. Hier lädt der warme indische Ozean zum Baden ein. Am Abend vergessen wir alle Anstrengungen und feiern den Abschluss unserer Radtour. Bei dieser Gelegenheit verabschiedet sich auch ihr Reiseleiter. (F,M,A) (38 km, alles Piste, 50 Hm) Hotel Belle Vue 3*

Tage 14 & 15 Ifaty
Heute beginnt der Badeurlaub der Reise. Ifaty ist in der größten Lagune des Landes gelegen und von einem Korallenriff geschützt. Bei Wassertemperaturen um die 25° Celsius kann man prima schwimmen. Das vorgelagerte Korallenriff ist zum Schnorcheln oder Tauchen bestens geeignet. (F)

Tag 16 Iaty - Toliara (Tulear) - Antananarivo
Morgens Transfer zum Flugplatz von Toliara (auch Tulear genannt). Nach einem Zwischenstopp in Antananarivo geht es weiter nach Deutschland. (F)

Unterkünfte vorbehaltlich Verfügbarkeit

Reiseinformationen:
Eine mittlere Kondition ist für diese Reise erforderlich. Die Strecken bestehen zum wenigsten Teil aus asphaltierten Strassen und meistens aus befestigten Pisten. Je nachdem wie stark die Niederschläge waren variiert der Pistenzustand. Das Begleitfahrzeug ist immer in der Nähe. Zur angegebenen Reisezeit April bis November herrscht meist trockenes Wetter mit angenehmen Temperaturen im Hochland zwischen ca. 18-25 °C und an der Küste zwischen 25-28 °C. Nachts kann es im Hochland kühl werden. Ein Pullover und Windjacke gehören auf alle Fälle ins Gepäck.

Diese Reise kann auch als Individualtour ab 2 Personen zu ihrem Wunschtermin gebucht werden.

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Veranstalter: African Bikers

Madagaskar - Vom Hochland an die Küste
Radtour vom Hochland über Ranomafana an die Küste

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Highlights
Von der Hauptstadt Antananarivo radeln wir bis zu 580 km bis an den Strand von Ifaty

· Zum Einradeln Ausflug in die Umgebung von Antsirabe
· Die Seen Tritriva und Andraikiba
· Ranomafana Nationalpark
· Anja dorfgemeinschaftlicher Park
· Andringitra Massiv und Region
· Isalo Massiv und Region
· Ifaty Wälder und Strand

Madagaskar ist ein geheimnisvolles Land. Von den großen Touristenströmen ignoriert, bietet es dem Besucher eine enorme Vielfalt an Landschaften und eine ganz eigene Fauna und Flora. Wer Madagaskar auf ruhige und intensive Art erleben will, für den ist diese Radreise vom Hochland an die Küste genau das Richtige. Durch die langsame Fortbewegung und das offene Verkehrsmittel ist man der Bevölkerung wesentlich näher und kann so das Land noch intensiver erleben. Wem die Etappen zu lang sind, kann unterwegs in das Begleitfahrzeug umsteigen, oder auch gerne längere Distanzen radeln.

Diese Reise dauert 16 Tage, davon fahren Sie an acht Tagen auf dem Fahrrad. Von der Hauptstadt Antananarivo 580 km bis zur Sudwestküste Madagaskars und schließlich bis zur Ifaty Strand. Die Route führt durch die Dörfer der madagassischen Hochebene und durch die Steppe bis an die Küste am Kanal von Mozambik. Sie erleben die Bevölkerung bei der Arbeit auf den Reisfeldern und sehen Plantagen mit tropischen Früchten. Dazu die magische Tier- und Pflanzenwelt Madagaskars. Sie fahren meist auf geteerter Straße aber auch auf nicht geteerten Nebenstraßen und unbefestigten Feld- und Waldwegen. Es ist ein wirklich ein unvergessliches Erlebnis.

Reiseverlauf

1. Tag: Ankunft in Antananarivo
Sie treffen Ihren Reiseleiter im Laufe des Tages entsprechend Ihrer Ankunftszeit. Tana ist eine bezaubernde Ansammlung farbenprächtiger Häuser, die oft atemberaubend schief an den Hängen kleben. Windschiefe Dächer, verwitterte Backsteinmauern und baufällige Holzbuden schieben sich waghalsig in- und übereinander, wie um sich gegenseitig am Abrutschen zu hindern. Sie werden am Flughafen abgeholt. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. (-)

2. Tag: Antananarivo - Antsirabe
Auf der Fahrt nach Antsirabe kommen durch das fruchtbare Hochland. Neben den für die Gegend typischen Reisterrassen sehen wir auch viele Obst- und Gemüseplantagen. Wir halten hier und da um mit Leuten zu reden oder das ländliche Leben zu beobachten. Die Umgebung von Antsirabe ist es wert entdeckt zu werden. Hier und in Betafo werden die landwirtschaftlichen Produkte der Umgebung angebaut. Von hier werden der größte Teil des Obstes und Gemüse nach Tana transportiert und von dort im ganzen Land verkauft. Am Nachmittag kümmern wir uns um unsere Räder. Eine erste kleine Fahrt steht auf dem Programm. In erster Linie geht es darum mit den Rädern und dem Verkehr vertraut zu werden.
(F/M/A)
(16km)

3. Tag: Antsirabe - Lac Andraikiba - Lac Tritriva - Betafo
Zunächst fahren wir zum Andraikiba See. Er dient heute als Wasserreservoir für Antsirabe. Weiter geht es auf guter Piste. Wir kommen durch mehrere Dörfer bis wir den Lac Tritriva erreichen. Das ist ein Kratersee um den sich einige Geschichten ranken. Die ganze Gegend ist vulkanischen Ursprungs. Man hat eine schöne Aussicht auf die Dörfer und Felder der für die Brauerei in Antsirabe arbeitenden Getreidebauern. Natürlich ranken sich einige Geschichten um den See. Nach dem Lunch fahren wir weiter nach Betafo. Der Name bedeutet ‚Wo es viele Dächer gibt’. Dort sehen wir uns kurz um, besuchen den Markt. Falls wir gut in der Zeit sind können wir noch vier km anhängen und ein Bad in einer heißen Quelle nehmen. Wir halten hier und da um mit den Leuten zu sprechen. Die letzten 22 km fahren wir auf Teer. Am Nachmittag sind wir wieder zurück in Antsirabe.
(F/M/A)
(etwa 59 km, davon 32 Piste)

4. Tag: Antsirabe - Ambositra
Nachdem wir uns nun schon an den madagassischen Verkehr gewöhnt haben geht es weiter durch das fruchtbare Hochtal Richtung Ambositra. Auf hügeliger Straße begegnen wir immer wieder Zebu Rindern und freundlichen Viehhirten. Wir fahren durch eine fruchtbare üppige Landschaft, wir sehen das geschäftige Treiben auf den Feldern, Frauen waschen ihre Wäsche an den Flussufern und trocken sie auf den Felsen. Falls die Zeit reicht besuchen wir in Ambositra, der Hauptstadt des Kunsthandwerks, die Holzschnitzer der Zafimaniry, deren traditionelle Holzschnitzkunst von der UNESCO in die Liste der insgesamt 47 Meisterwerke traditioneller Weltkultur aufgenommen wurde.
(F/M/A)
(ca. 95 km)

5. Tag: Ambositra - Ranomafana
Falls gestern die Zeit zu knapp war besuchen wir heute kurz die Holzschnitzer. Auf einer kurvenreichen Straße fahren wir zunächst im Bus Richtung Camp Robin und weiter nach Ialatsara. Eine landschaftlich traumhafte Strecke unterhalb großer Granitberge führt nach Ambohimahasoa. Nach zwei intensiven Steigungen auf Asphalt geht es wieder auf eine Piste durch einige Dörfer und Eukalyptuswälder, bevor die Primärwälder des Ranomafana Nationalparks sichtbar werden. Die letzten Kilometer geht es auf Asphalt flott bergab. Nachdem wir den Ort Ranomafana passiert haben geht es noch einige Kilometer ins Tal bevor wir unser Hotel erreichen.
(F/M/A)
(etwa 64 km, davon 20 Piste, 1 - 2 Stunden Bustransfer, ungefähr 70 km)

6. Tag: Ranomafana Nationalpark
Heute werden wir sehr früh die Federn verlassen, um uns das allmorgendliche Schauspiel der Tiere, die nur zu dieser Tageszeit zu beobachten sind, nicht entgehen zu lassen. In Ranomafana gibt es 12 Lemuren Arten, Geckos, Chamäleons, und Frösche und nicht weniger als 96 Vogelarten, davon 68 endemisch. Wir finden Orchideen, Baumfarne und riesige Bambus. Wir hoffen verschiedene Lemuren zum Beispiel den Diadema Sifaka zu sehen. Mit etwas Glück können wir auch den goldenen Bambuslemur beobachten. Zurück im Ort haben wir die Möglichkeit im Schwimmbad der heißen Quellen ein Bad zu nehmen.
(F/M/A)

7. Tag: Ranomafana - Sahambavy
Auf Asphalt geht es durch den Regenwald bergauf. Zuerst fahren wir die wenigen Kilometer von unserem Hotel durch das Tal zurück, dann folgt ein recht steiler Anstieg, vorbei am Parkeingang bis Ambanja. Unterwegs sehen wir Familien, die Flusssand am Wegesrand verkaufen, sowie einige Korbflechter. Weiter geht es auf einem Feld- und Waldweg nach Sahambavy. Ab hier kann das Auto nicht folgen, einige altersschwache Brücken können nur mit dem Rad oder zu Fuß überquert werden. Sahambavy ist das madagassische Zentrum des Teeanbaus. Wenn wir es zeitlich schaffen besichtigen wir den Sahambavy Tea Estate, die einzige Teeplantage Madagaskars.
(F/M/A)
(etwa 44 km, davon 22 km auf Feld- und Waldwegen)

8. Tag: Sahambavy - Ambalavao
Wir radeln nach Fianarantsoa, dem früheren geistigen Zentrum des Landes. Die Stadt ist sehr geschäftig. Danach geht weiter, meist bergab, nach Ambalavao. Die Fahrt ist landschaftlich sehr schön mit vielen Ausblicken in die Täler. Nur kurz vor der Ankunft fordert uns noch eine Steigung. Alternativ können wir vom Hotel in Sahambavy 54 km bis Ambalavao auch auf unbefestigten Feld- und Waldwegen fahren. Das Auto kann hier nicht folgen. Wir durchqueren mehrere kleine Täler mit Reis- und Maniokplantagen sowie einige Eukalyptuswälder. Reisende kommen selten hierher, die Kinder haben selten weiße Menschen gesehen und stehen neugierig um uns herum. Den letzten Teil fahren wir dann im Auto. In Ambalavao besuchen wir die traditionelle Antaimoro Papierherstellung. Die Herkunft des kupferfarbenen Papiers, das sich wie feine, seidige Raufasertapete anfühlt, ist weit in die Vergangenheit zurückzuführen.
(F/M/A)
(etwa 80 km, davon 15 km einfache Piste)

9. Tag: Ambalavao - Anja, dorfgemeinschaftlicher Park - Tsaranoro
Bizarre Landschaftsformen erwarten uns im Anja Park. Dieser kleine Park ist ein gutes Beispiel für die Selbstverwaltung eines Dorfes und der Entwicklung des Tourismus. Am Eingang des kleinen Parks wurde eine kleine Informationshütte errichtet in der wir uns über das Projekt informieren können. Wir sehen hier viele Katta (Lemur Catta). Diese Lemuren lassen sich sehr gern beobachten. Wir machen einen kurzen Rundgang durch das Gelände. Südlich von Ambalavao ändert sich die Gegend. Wir passieren die Grenze vom Hochland zum Süden. Riesige Granitmassive wechseln sich mit einer Grassteppenlandschaft ab. Wir biegen ins Tsaranoro Tal ab und radeln auf das Andringitra Gebirge, dem zweithöchsten Gebirgszug Madagaskars zu. Sofern wir zeitig ankommen machen wir einen Spaziergang zu einem natürlichen Schwimmbecken.
(F/M/A)
(etwa 54 km, davon 20 km Piste)

10. Tag: Andringitra Massiv und Gebirge
Heute unternehmen wir eine Wanderung mit Besteigung des ‚Chamäleon’ Berges. Man könnten in dem Fels tatsächlich die Form eines Chamäleon erkenne. Nach Dörfern, Reisfeldern und Hügeln erreichen wir einige Waldstücke mit knorrigen Bäumen. Vielleicht sehen wir Lemuren. Das Gebirge mit seinen steilen Felswänden ist vulkanischen Ursprungs und wahrscheinlich sehr plötzlich entstanden. Es besteht aus stark zerklüftetem Granit. Die Höhe ist zwischen 650 und 2600 Meter. Andringitra erstreckt sich in einer Länge von 100 km.
(F/M/A)

11. Tag: Tsaranoro - Ranohira
Wir radeln zurück zur Asphaltstraße. Von hier geht es per Auto weiter nach Ankaramena, einer Ortschaft die für ihre vielen Mangos und Papaya bekannt ist. Dann kommen wir Berg Bischofsmütze vorbei durch die verschlafene Stadt Ihosy und weiter es auf das Horombe Plateau Richtung Ranohira. Hier ist das Zentrum der ethnischen Gruppe der Bara. Die Gegend ändert sich und wechselt vom typisch grünen Hochland zu dem trockenen, steppenhaften Süden. Um einen intensiveren Eindruck dieser Weite zu bekommen, radeln wir die letzten 60 Km zu unserem Hotel auf einer guten Teerstraße.
(F/M/A)
(ca. 80 km, davon 20 km Piste)

12. Tag: Rad fahren und wandern im Isalo Massiv und Region
Zuerst fahren wir auf einer Piste auf das Isalo Massiv zu. Nach einigen Kilometern kommen wir in den Ort Alt-Ranohira. Hier machen wir eine Pause um uns zugleich den Ort anzusehen. Die Bewohner sind meist Angehörige der ethnischen Gruppe der Bara. Für diese Gruppe ist der Besitz von Zebu Rindern das Wichtigste. Danach geht es auf einem Rundkurs weiter bis wir wieder in Ranohira sind. Von dort fahren wir weiter auf Teer bis zum Informationszentrum. Dort verschaffen wir uns einen Überblick über die Entstehung und Geschichte der Region. Anschließend unternehmen wir eine Wanderung. Das Isalo Massiv ist eine von Erosionen zu fantastischen und bizarren Felsformationen gestaltete Gebirgslandschaft mit Höhlen, tiefen Schluchten, Bächen und schönen Oasen. Ein spektakuläres erodiertes Sandsteingebirge und der Wasserspeicher der Gegend. Wir genießen die spektakulären Ausblicke auf die Region. Später haben wir in einem natürlichen Pool Gelegenheit zum Baden. Nach unserer Wanderung radeln wir zum Hotel zurück.
(F/M/A)
(etwa 40 km, davon 25 km Piste)

13. Tag: Ranohira - Toliara - Ifaty - Madiorano - Ambohimailaka
Wir fahren im Bus Richtung Toliara (Tuléar) auf, dem Ende der Nationalstraße 7. Unterwegs sehen wir eindrucksvolle Baobab, die wie wild verstreut in dieser Umgebung wirken. Wir halten auch an den Gräbern der Mahafaly und Antandroy. Die Gegend um Toliara ist das Heimatgebiet der ethnischen Gruppe der Vezo. Sie verdienen ihren Lebensunterhalt durch die Fischerei. Nach dem Mittagessen geht es zur letzten Etappe wieder auf die Räder. Wir radeln nach Ifaty, Madiorano und Ambohimailaka, kleine Fischerdörfer. Hier lädt der warme indische Ozean zum Baden ein. Am Abend vergessen wir alle Strapazen und feiern den Abschluss unserer Radtour. Bei dieser Gelegenheit verabschiedet sich auch ihr Reiseleiter.
(F/M/A)
(etwa 38 km Piste)

14.-15. Tag: Ifaty-Madiorano-Ambohimailaka
Heute beginnt die Erholung. Die Küstenorte nördlich von Toliara sind ein Synonym für Entspannung und schöne Strände. Die Orte sind an der größten Lagune des Landes gelegen und von einem Korallenriff geschützt. Bei Wassertemperaturen um die 25° Celsius kann man prima schwimmen. Das vorgelagerte Korallenriff ist zum schnorcheln oder tauchen bestens geeignet. Der Süden Madagaskars mit seinen kargen Dornenwäldern und typischen Sukkulenten (Didieraceen und Pachypodien) ist trotz seiner Trockenheit eine der landschaftlich reizvollsten Gegenden des Landes.
(F)

16. Tag: Ifaty - Toliara - Antananarivo
Flug mit Air Madagascar MD von Toliara nach Antananarivo und weiter nach Europa.
Morgens Transfer zum Flugplatz von Toliara und nach einem Zwischenstopp in Antananarivo geht es weiter nach Europa. Hier endet unsre Tour am Flughafen.
(F)

Generelle Hinweise

Charakteristik
Eine mittlere Kondition ist für diese Reise erforderlich. Die Strecken bestehen zum wenigsten Teil aus asphaltierten Straßen und meistens aus befestigten Pisten. Je nachdem wie stark die Niederschläge waren variiert der Pistenzustand. Das Begleitfahrzeug ist immer in der Nähe.

Zur Reisezeit April/Mai herrscht meist trockenes Wetter mit angenehmen Temperaturen im Hochland zwischen ca. 18-25 °C und an der Küste zwischen 25-28 °C. Nachts kann es im Hochland kühl werden. Ein Pullover und Windjacke gehören auf alle Fälle ins Gepäck.

Radreise Madagaskar Individuell
Diese Reise kann auch als Individualtour ab 2 Personen zu ihrem Wunschtermin gebucht werden.

Allgemein

Vergessen Sie nicht: Sie sind im Urlaub. Wir sind flexibel in den Entfernungen und im Timing. Wenn Sie einige zusätzliche Kilometer fahren wollen haben Sie dazu natürlich die Möglichkeit. Wenn Sie denken dass, ein bisschen weniger in Ordnung ist steigen Sie ins Auto. Es ist meist in Ihrer Nähe.

Madagaskar ist ein Land der so genannten Dritten Welt und der Tourismus ist noch nicht voll entwickelt. Sie sollten auf Änderungen des Reiseverlaufs oder der Hotels bis zur letzten Minute vorbereitet sein. Durch Witterungseinflüsse (Regen oder Zyklone) können ganze Landstriche unter Wasser gesetzt oder Brücken zerstört werden. Flugzeuge fliegen, Züge fahren nicht immer pünktlich - manchmal überhaupt nicht. Der Standard von Straßen und Unterkünften ist nicht der gleiche wie in Europa.

Bitte bringen Sie einen Sinn für Abenteuer mit. Madagaskar ist ein Entwicklungsland und wir kommen in entlegene Gebiete, wo Hotels, Infrastruktur und Reisedienstleistungen oft noch einen Entwicklungsprozess durchmanchen. Bitte seien Sie bereit sich Ihre gewohnte Komfortzone zu verlassen. Entdecken Sie das echte Madagaskar aus der Nähe - das ist eine Herausforderung.

Die vorgesehenen Hotels und Lodges
Die Hotels sind je nach Ort und Begebenheit gehobene Mittelklassehotels, Boutique Hotels, gute 3-Sterne-Hotels oder komfortable Lodges mit besonderem Flair. Oder wir verzichten auf die Annehmlichkeiten der großen und edlen Hotels und wohnen in kleineren, einfacheren Hotels und Lodges, je nach Angebot und Verfügbarkeit. In abgelegenen Regionen steht Strom oft nur stundenweise zur Verfügung. Der Standard von Unterkünften ist nicht der gleiche wie in Europa.
Beispielhotels sind das Orchid Hotel (Antananarivo), Flower Palace (Antsirabe), Artisan (Ambositra), Lac Hotel (Sahambavy) oder das Tsara Camp (Tsaranoro).

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Veranstalter: Cycling unlimited

MTB - Madagaskar
Biken wo der Pfeffer wächst

Reisebild
Reisebild
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· Moderate Biketour auf Nebenstraßen und Lehmpisten, Technik 2, Kondition 3

· Durch fruchtbares Hochland mit Reisterassen, Baobabs und Granitfelsen radeln

· Lemuren im Regenwald des Ranomafana Natinalparks (UNESCO) beobachten

· Die einzigartige nur hier beheimatete Tier- und Pflanzenwelt bestaunen

· Mit der herzlichen gastfreundlichen Bevölkerung in den Dörfern plaudern

· An weißen Sandstränden am Indischen Ozean relaxen, schwimmen und schnorcheln

· Internationale Reisegruppe

Tauchen Sie auf dieser Bike-Tour durch den Inselkontinent Madagaskar ein in eine exotische Bilderbuchlandschaft: Majestätische Babobas thronen in der Savanne, Zebu-Rinder grasen vor bizarren Felsformationen im Hochland, aus den Wäldern weht der Duft von Eukalyptus und in den Nationalparks huschen possierliche Lemuren mit ihren Kulleraugen durch den Regenwald. Allen voran die Kattas mit ihren langen, schwarz-weiß geringelten Schwänzen. Zu den Schätzen Madagaskars gehört die ungeheure Vielfalt der Fauna und Flora, die nur hier beheimatet ist: Orchideen, Farne, Lianen und Vanille, dazwischen farbenfrohe Chamäleons und eine einzigartige seltene Vogelwelt - die Natur läuft hier zu ihrer Höchstform auf. Wir radeln auf technisch leichten Asphaltstraßen und Sandpisten durch rote Savanne, vorbei an Wasserfällen, Schluchten und Baobabwäldern. Unterwegs in den kleinen traditionellen Dörfern, in denen die Zeit stehengeblieben scheint, plaudern wir mit den gastfreundlichen Madegassen. Als krönender Abschluss locken die Palmenstrände am Indischen Ozean und das Korallenriff zu einer Unterwasser-Pirsch. Biken im Paradies!

Geplanter Programmablauf

(Verpflegung: F=Frühstück M=Mittagessen A=Abendessen)

Tag 1: Ankunft Antananarivo
Sie treffen Ihren Reiseleiter im Laufe des Tages entsprechend Ihrer Ankunftszeit am Flughafen Antananarivo. Die Hauptstadt Tana bezaubert durch seine vielen farbenprächtiger Häuser, die oft atemberaubend schief an den Hängen kleben. Windschiefe Dächer, verwitterte Backsteinmauern und baufällige Holzbuden schieben sich waghalsig in- und übereinander.
Transfer zum Hotel. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Falls Zeit bleibt, können Sie am Nachmittag durch die Hauptstadt bummeln.
Orchid Hotel in Antananarivo

Tag 2: Antananarivo - Antsirabe
Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Fahrzeug rund 170 km (ca. 3,5 Std.) Richtung Süden nach Antsirabe. Unterwegs kommen wir durch fruchtbares Hochland, in dem es neben den für die Gegend typischen Reisterrassen auch viele Obst- und Gemüseplantagen gibt. In der Umgebung von Antsirabe werden die landwirtschaftlichen Produkte der Umgebung angebaut und von hier aus nach Tana transportiert und im ganzen Land verkauft.
Wir halten hier und dort, um mit den Leuten zu reden oder das ländliche Leben zu beobachten.
Am Nachmittag kümmern wir uns um unsere Räder und unternehmen eine erste kleine Einfahrtour.
Bike - Etappe: 16 km
Hotel Des Thermes in Antsirabe (F, M, A)

Tag 3: Antsirabe - Lac Andraikiba - Lac Tritriva - Betafo
Zunächst fahren wir zum Andraikiba See. Er dient heute als Wasserreservoir für Antsirabe. Weiter geht es auf guter Piste durch mehrere kleine Dörfer zum Kratersee Lac Tritriva in vulkanischer Umgebung. Hier bietet sich eine schöne Aussicht auf die Dörfer und Felder der für die Brauerei in Antsirabe arbeitenden Getreidebauern. Natürlich ranken sich einige Geschichten um den See. Nach dem Picknick-Lunch radeln wir weiter nach Betafo. Der Name bedeutet: "Wo es viele Dächer gibt". Dort sehen wir uns kurz um und besuchen den Markt. Falls wir gut in der Zeit sind, können wir noch rund vier Kilometer biken, um ein Bad in einer heißen Quelle zu nehmen. Die letzten 22 km biken wir auf Asphalt und kommen am Spätnachmittag zurück nach Antsirabe.
Bike - Etappe: ca. 59 km Asphalt und Piste
Hotel Des Thermes in Antsirabe (F, M, A)

Tag 4: Antsirabe - Ambositra
Nachdem wir uns schon an den madagassischen Verkehr gewöhnt haben, biken wir weiter durch das fruchtbare Hochtal Richtung Ambositra. Auf hügeliger Straße begegnen wir immer wieder freundliche Viehhirten mit ihren Zebu-Rindern. Unterwegs durch üppige und fruchtbare Landschaft beobachten wir das geschäftige Treiben der Bauern auf den Feldern und der Frauen, die ihre Wäsche am Flußufer waschen und trocknen.
Falls die Zeit reicht besuchen wir in Ambositra, der Hauptstadt des Kunsthandwerks, die Holzschnitzer der Zafimaniry, deren traditionelle Holzschnitzkunst von der UNESCO in die Liste der insgesamt 47 Meisterwerke traditioneller Weltkultur aufgenommen wurde.
Bike - Etappe: ca. 95 km
Hotel La Liscine Escapade bei Ambositra (F, M, A)

Tag 5: Ambositra - Ranomafana
Falls gestern die Zeit zu knapp war, besuchen wir heute die Holzschnitzer. Anschließend bringt uns das Fahrzeug auf kurvenreicher Straße zum Camp Robin und weiter nach Ialatsara. Von hier aus biken wir auf landschaftlich traumhafter Strecke unterhalb großer Granitberge nach Ambohimahasoa. Nach zwei intensiven Steigungen auf Asphalt geht es auf Piste weiter durch Dörfer und Eukalyptuswälder, bevor der Urwald des Ranomafana Nationalparks am Horizont auftaucht. Die letzten Kilometer radeln wir auf Asphalt flott bergab.
Nachdem wir den Ort Ranomafana passiert haben, geht es noch einige Kilometer ins Tal, bevor wir unser Quartier erreichen.
Bike - Etappe: 64 km
Fahrzeug: 1 - 2 Stunden Bustransfer (ca. 70 km)
Hotel Cristo im Ranomafana Nationalpark (F, M, A)

Tag 6: Ranomafana Nationalpark
Heute heißt es, früh aufstehen!. Wir wollen zu Fuß Tiere beobachten, die speziell frühmorgens aktiv sind. In Ranomafana gibt es 12 Arten von Lemuren, Geckos, Chamäleons, Frösche und nicht weniger als 96 Vogelarten. Davon sind 68 Arten endemisch. Im Nationalpark wachsen Orchideen, Baumfarne und riesiger Bambus. Mit etwas Glück können wir auch den goldenen Bambuslemur beobachten. Zurück im Ort haben wir die Möglichkeit, im Schwimmbad mit heißen Quellen ein Bad zu nehmen.
Picknick-Mittagessen. Abendessen und Übernachtung im Hotel.
Hotel Cristo im Ranomafana Nationalpark (F, M, A)

Tag 7: Ranomafana - Sahambavy
Auf Asphalt geht es durch den Regenwald wieder bergauf. Zuerst fahren wir die wenigen Kilometer von unserem Quartier durch das Tal zurück, dann folgt ein recht steiler Anstieg, vorbei am Parkeingang, bis Ambanja. Unterwegs begegnen wir Familien, die Flußsand am Wegrand verkaufen, sowie einige Korbflechter.
Weiter geht es auf einem Feld- und Waldweg nach Sahambavy. Ab hier kann das Auto nicht folgen, einige altersschwache Brücken können nur mit dem Rad oder zu Fuß überquert werden. In dieser Umgebung liegt das madagassische Zentrum des Teeanbaus. Wenn wir es zeitlich schaffen, besichtigen wir Sahambavy Tea Estate, die einzige Teeplantage Madagaskars.
Picknick-Mittagessen. Abendessen und Übernachtung im Hotel
Bike - Etappe: ca. 44 km, davon 22 km auf Feld- und Waldwegen
Lac Hotel in Sahambavy (F, M, A)

Tag 8: Sahambavy - Ambalavao
Nach dem Frühstück starten wir mit unseren Bikes und fahren nach Fianarantsoa, dem früheren geistigen Zentrum des Landes. Weiter geht es, meist bergab, nach Ambalavao. Die Fahrt ist landschaftlich sehr schön mit vielen Ausblicken in die Täler. Nur kurz vor der Ankunft fordert uns noch eine Steigung. Je nach Gruppengröße und Fitness können wir vom Hotel in Sahambavy die 54 km bis Ambalavao auch auf unbefestigten Feldwegen fahren. Das Auto kann hier jedoch nicht folgen. Wir durchqueren mehrere kleine Täler mit Reis- und Maniokplantagen sowie einige Eukalyptuswälder. Reisende kommen selten hier her, die Kinder haben selten Touristen gesehen und begegnen uns mit Neugier. Den letzten Teil fahren wir dann im Auto.
In Ambalavao besuchen wir die traditionelle Antaimoro Papierherstellung. Die Herkunft des kupferfarbenen Papiers, das sich wie feine, seidige Raufasertapete anfühlt, ist weit in die Vergangenheit zurückzuführen.
Bike - Etappe: ca. 80 km, davon 15 km einfache Piste
Hotel Aux Bougainvilees in Ambalavao (F, M, A)

Tag 9: Ambalavao - Anja - Tsaranoro
Bizarre Landschaftsformen erwarten uns im Anja Park. Dieser kleine Park ist ein gutes Beispiel für die Selbstverwaltung eines Dorfes und die damit einhergehende Entwicklung des Tourismus. Am Eingang des kleinen Parks wurde eine kleine Informationshütte errichtet, in der wir uns über das Projekt informieren können. Wir sehen hier viele Kattas (Lemur catta). Diese Lemuren lassen sich sehr gern beobachten. Wir machen einen kurzen Rundgang durch das Gelände. Südlich von Ambalavao ändert sich die Landschaft, wir passieren die Grenze vom Hochland zum Süden. Riesige Granitmassive wechseln sich mit einer Grassteppenlandschaft ab. Wir biegen ins Tsaranorotal ab und radeln auf das Andringitra Gebirge, den zweithöchsten Gebirgszug Madagaskars, zu. Sofern wir zeitig ankommen, unternehmen wir noch einen Spaziergang zu einem natürlichen Schwimmbecken. Unser Quartier besteht heute aus voll eingerichteten Safari Style Zelten.
Bike - Etappe: ca. 54 km, davon 20 km Piste
Tsara Camp im Tsaranorotal (F, M, A)

Tag 10: Wanderung im Andringitra Gebirge Gebirge
Heute lassen wir unsere Bikes stehen und machen uns zu Fuß auf den Weg im Andringitra-Gebirge. Wir wandern auf den "Chamäleon"-Berg. Man könnte in diesem Felsen tatsächlich die Form eines Chamäleons erkennen. Vorbei an Dörfern, Reisfeldern und über einige Hügel erreichen wir ein Waldstück mit knorrigen Bäumen und beobachten mit etwas Glück den scheuen Lemuren, die hier beheimatet sind.
Das Andringitra-Gebirge mit seinen steilen Felswänden ist vulkanischen Ursprungs, erstreckt sich auf einer Höhe zwischen 650 und 2600 m über 100 km Länge und besteht hautpsächlich aus stark zerklüftetem Granit.
Auch heute übernachten wir wieder in unseren feststehenden Zelten.
Tsara Camp im Tsaranorotal (F, M, A)

Tag 11: Tsaranoro - Ranohira
Wir biken zurück zur Asphaltstraße. Von hier geht es im Fahrzeug weiter nach Ankaramena, einer Ortschaft die für ihre vielen Mangos und Papayas bekannt ist. Im Begleitbus geht es am Berg Bischofsmütze vorbei durch die verschlafene Stadt Ihosy und weiter es auf das Horombe Plateau Richtung Ranohira. Hier ist das Zentrum der ethnischen Gruppe der Bara. Die Gegend ändert sich und wechselt vom typisch grünen Hochland zum trockenen, steppenhaften Süden. Um einen intensiveren Eindruck dieser Weite zu bekommen, radeln wir die letzten 60 km zu unserem Hotel.
Bike - Etappe: ca. 80 km
Hotel Orchidee de L Ísola in Ranohira (F, M, A)

Tag 12: Wandern und Radfahren im Isalo Nationalpark
Wir starten unsere heutige Bike-Etappe zunächst auf Asphalt, aber schon bald auf schönem leicht sandigem Weg zum Isalo-Nationalpark. Nach einigen Kilomtern erreichen wir den Ort Alt-Ranohira, wo wir eine kleine Pause einlegen. Die meisten der Bewohner sind Angehörige der ethnischen Gruppe der Bara, die sehr viel Wert auf den Besitz von Zebu-Rindern legen.
Auf einem Rundkurs geht es nochmals zurück nach Ranohira und weiter auf Asphalt bis zum Informationszentrum des Isalo-Massivs. Dort verschaffen wir uns einen Überblick über Entstehung und Geschichte der Region. Anschließend unternehmen wir eine Wanderung.
Der Park ist eine von Erosionen zu fantastischen und bizarren Felsformationen gestaltete Gebirgslandschaft mit Höhlen, tiefen Schluchten, Bächen und schönen Oasen. Das Isalo Massivs ist ein spektakuläres erodiertes Sandsteingebirge und der Wasserspeicher dieser Gegend. Wir hoffen darauf Lemuren zu sehen und genießen die spektakulären Ausblicke auf die Region. Später haben wir Gelegenheit im ‚Piscine Naturelle’ zu Baden. Nach unserer Wanderung radeln wir zum Hotel zurück.
Bike - Etappe: ca. 40 km, davon 25 km Piste
Hotel Orchidee de L’Isola in Ranohira (F, M, A)

Tag 13: Ranohira - Toliara - Ifaty - Madiorano - Ambohimailaka
Wir fahren im Bus Richtung Toliara (Tuléar) Unterwegs sehen wir eindrucksvolle Baobabs,
die wie wild verstreut in dieser Umgebung wirken. Wir halten auch an den Gräbern der Mahafaly und Antandroy. Die Gegend um Toliara ist das Heimatgebiet der ethnischen Gruppe der Vezo. Sie verdienen ihren Lebensunterhalt durch die Fischerei.
Nach dem Mittagessen geht es zur letzten Etappe wieder auf die Räder.
Wir radeln nach Ifaty, Madiorano und Ambohimailaka, kleine Fischerdörfer.Hier lädt der warme indische Ozean zum Baden ein.
Am Abend lassen wir die vergangenen Tage nochmals Revue passieren und feiern den Abschluss unserer Radtour. Bei dieser Gelegenheit verabschiedet sich auch unser Reiseleiter.
Hotel Belle Vue in Ifaty (F)

Tag 14: Ifaty
Die nächsten beiden Tage widmen wir uns dem "Laissez faire" und geniessen Sonne, Strand und Meer! Die Küstenorte nördlich von Toliara sind ein Synonym für Entspannung und schöne Strände. Sie liegen an der größten Lagune des Landes und werden von einem Korallenriff geschützt. Bei Wassertemperaturen um die 25° Celsius kann man prima Schwimmen. Das vorgelagerte Korallenriff ist zum Schnorcheln oder Tauchen bestens geeignet (Tauch- und Schnorchelausflüge fakultativ).
Hotel Belle Vue in Ifaty (F)

Tag 15: Baden am Indischen Ozean
Ein weiterer Tag am Meer: "Pieds dans l’eau" zum Geniessen und die Seele baumeln lassen.
Hotel Belle Vue in Iftay (F)

Tag 16: Rückreise
Veloma! Adieu Madagaskar...
Transfer zum Flughafen am Nachmittag und Rückflug nach Antananarivo. Hier endet unsere Tour.
Weitere Heimreise in Eigenregie.

Charakter der Tour und Anforderungen

Profil:
Diese Reise dauert 16 Tage, davon fahren Sie an acht Tagen auf dem Fahrrad. Von der Hauptstadt Antananarivo 580 km bis zur Südwestküste Madagaskars und schließlich bis nach Ifaty am Strand. Die Route führt durch die Dörfer der madagassischen Hochebene und durch die Steppe bis an die Küste am Kanal von Mozambik. Sie erleben die Bevölkerung bei der Arbeit auf den Reisfeldern und sehen Plantagen mit tropischen Früchten. Dazu die magische Tier- und Pflanzenwelt Madagaskars. Sie fahren meist auf geteerter Straße aber auch auf nicht geteerten Nebenstraßen und unbefestigten Feld- und Waldwegen. Es ist ein wirklich ein unvergessliches Erlebnis.

Anforderung:
In 9 Rad Tagen werden insgesamt 550 km zurückgelegt (25% Piste). Zu 90% der Strecke steht ein Begleitfahrzeug zur Verfügung.

Die Reise beinhaltet keine Internationalen Flüge. Gerne beraten wir Sie bei der Wahl des für Sie passenden Fluges.
Diese Tour führt von der Hauptstadt Antananarivo 500 km bis zur Sudwestküste Madagaskars und zum Strand von Ifaty am Indischen Ozean. Die technisch unschwere Route führt zu zwei Drittel auf Asphalt, die restlichen Etappen erfolgen auf auf Sandpisten sowie kleinen Feld- und Waldwegen.
Die Radtour eignet sich für Biker mit guter Kondition für die teils langen Strecken, jedoch werden keine fahrtechnischen Kenntnisse vorausgesetzt. Dabei gibt es einige Steigungen zu überwinden. Je nach Niederschlägen variiert der Zustand der Pisten.

Unsere Etappen:
Um Antsirabe, etwa 59 km
Radtour von Antsirabe nach Ambositra, etwa 95 km
Radtour von Ambositra nach Ranomafana, etwa 64 km
Radtour von Ranomafana nach Sahambavy, etwa 44 km
Radtour von Sahambavy nach Ambalavao, etwa 80 km
Radtour von Ambalavao nach Tsaranoro, etwa 54 km
Radtour von Tsaranoro Richtung Ranohira, etwa 95 km
Um Ranohira, etwa 40 km
Radtour von Toliara nach Ifaty etwa 38 km

Vergessen Sie nicht, Sie sind im Urlaub. Wir sind flexibel in den Entfernungen und im Timing. Wenn Sie einige zusätzliche Kilometer fahren möchten, haben Sie natürlich dazu die Möglichkeit. Wenn Sie denken, dass ein bisschen weniger in Ordnung wäre, steigen Sie ins Auto um. Es ist meist in Ihrer Nähe.
Den Gepäcktransport übernimmt das Begleitfahrzeug. Sie werden werden der Bike-Tage von einem deutsch- und englischsprechenden lokalen Bike-Guide begleitet (internationale Reisegruppe). Die Unterkunft erfolgt zumeist in Mittelklassehotels, Boutique Hotels oder gemütlichen Lodges, dazwischen auch in kleineren, landestypischen Gästehäusern bzw. in einem feststehenden Zeltcamp. In abgelegenen Regionen steht Strom oft nur stundenweise zur Verfügung. Der Standard von Unterkünften auf Madagaskar lässt sich mit dem europäischen Standard nicht vergleichen.

Leihbikes
Falls Sie nicht mit eigenem Bike anreisen möchten, bieten wir Ihnen Leihräder zum Mietpreis von ca EUR 200,- für die gesamte Tour an.
Für Ihren eigenen Komfort empfiehlt es sich, einen eigenen Sattel sowie evtl. eigene Pedale mitzubringen.

Die Infrastruktur in Madagaskar lässt sich mit europäischen Maßstäben vergleichen. Sie sollten auf Änderungen des Reiseverlaufs oder der Hotels bis zur letzten Minute vorbereitet sein. Durch Witterungseinflüsse (Regen oder Zyklone) können ganze Landstriche unter Wasser gesetzt oder Brücken zerstört werden. Flugzeuge fliegen, Züge fahren nicht immer pünktlich, der Standard von Straßen und Unterkünften ist nicht vergleichbar mit Europa - wir bitten für evtl. daraus entstehende Änderungen um Verständnis.

Sicherheitshinweis: Bei Drucklegung existiert ein Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes. Wir bitten um Beachtung.

Reiseablauf
Bitte denken Sie daran: Wir sind im Urlaub und flexibel in den Entfernungen und im Timing. Wenn Sie einige zusätzliche Kilometer fahren wollen haben Sie dazu natürlich die Möglichkeit. Wenn Sie denken dass, ein bisschen weniger in Ordnung ist steigen Sie ins Auto. Es ist meist in Ihrer Nähe.

Madagaskar ist ein Land der so genannten Dritten Welt und der Tourismus ist noch nicht voll entwickelt. Sie sollten auf Änderungen des Reiseverlaufs oder der Hotels bis zur letzten Minute vorbereitet sein. Durch Witterungseinflüsse (Regen oder Zyklone) können ganze Landstriche unter Wasser gesetzt oder Brücken zerstört werden. Flugzeuge fliegen, Züge fahren nicht immer pünktlich - manchmal überhaupt nicht. Der Standard von Straßen und Unterkünften ist nicht der gleiche wie in Europa.

Bitte bringen Sie einen Sinn für Abenteuer mit. Madagaskar ist ein Entwicklungsland und wir kommen in entlegene Gebiete, wo Hotels, Infrastruktur und Reisedienstleistungen oft noch einen Entwicklungsprozess durchmanchen. Bitte seien Sie bereit sich Ihre gewohnte Komfortzone zu verlassen. Entdecken Sie das echte Madagaskar aus der Nähe - das ist eine Herausforderung.

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Veranstalter: Hauser Exkursionen GmbH