Kontakt: 02227/924341 Tourenrad Rennrad Mountainbike E-Bike

Radreisen

Veranstalter Region Reisebeginn Preis zur Profi-Suche

Region suchen

Karte

Suchen Sie ihre Radreise in Regionen

Radreise suchen

TermineSuchen Sie Ihre Radreise
aus mehr als 100.000
Terminen

Radwege suchen

Radwege Suchen Sie aus mehr als 800 Radwegen Ihren Favoriten

Radunterkunft suchen

HotelsSuchen Sie nach fahrrad-freundlichen
Hotels

Home >> Suchergebnis 

Bikereise Mongolei
Wild, einsam, majestätisch, alt und modern - das ist die Mongolei

Reisebild
Reisebild
[Reisedaten] [Katalogbestellung

Auf dieser Biketour erleben wir die endlosen, grasbewachsenen Steppen und besuchen die Wüste Gobi mit ihren gigantischen Dünen und unvergesslichen Sonnenuntergängen. Wir erkunden die geschäftige Stadt Ulaanbaatar und erleben im Gegensatz dazu den nomadischen Lebensstil in ländlichen und abgelegenen Gebieten. Die Küche und unglaubliche Gastfreundschaft der Einheimischen zu erleben sind weitere Höhepunkte dieser aussergewöhnlichen Reise.

Anforderungsprofil:
Total ca. 614 km. Hügelig und einige technische Schwierigkeiten, keine Singletrails, geeignet für erfahrene Biker. Felsiger, sandiger, gewellter oder schmutzige Wege. Sanddünen und Flussbetten sind zu durchqueren.Einige der Abfahrten (nur für mehrere hundert Meter) sind steil (Grad 4). Meistens fahren Sie in Höhen zwischen 1800m-2200m (einige Campingplätze liegen über 2600m). Nie unter 1400 m über dem Meeresspiegel. Fitness erforderlich: Ein gutes Mass an Fitness ist erforderlich und wird drei- bis viermal pro Woche vor der Tour trainiert. Optionen: Für Teilnehmer mit unterschiedlichen Fitnessniveaus und technischen Fähigkeiten gibt es Möglichkeiten, da das Begleitfahrzeug jeden Tag zur Verfügung steht.
Level: 4

Highlights:
Natur, Kultur und Geschichte.
Befreidende Weiten.
Yaks, Pferde und Schafe.
Herzliche Gastfreundschaft.


Reiseprogramm

1. Tag: Individuelle Anreise
Ankunft in Ulaanbaatar. Willkommen in der Hauptstadt der Mongolei! Transfer zum Hotel und Stadtrundfahrt. Je nach Zeit erkunden wir das Gandan-Kloster mit seinem riesigen vergoldeten Buddha, der zentrale Suchbaatar-Platz und das Naturkundemuseum mit seinen Dinosaurierskeletten.

2. Tag: Bayanzag
Frühmorgens Flug (ca. 1 Stunde 20 Minuten) nach Dalanzadgad, Ausgangspunkt für die Wüste Gobi. Optionale Biketour zu zu den Flaming Red Cliffs, auch bekannt als Bayanzag. Dieses Gebiet ist bekannt für seine seltsamen, schwammigen Saxaulbäume, Dinosaurier-Fossilien und vor allem für seine riesigen Sandsteinfelsen, die um Mitternacht rot leuchten und eine wichtige Touristenattraktion sind. - 50-100 km

3. Tag: Gegeet Valley
Wir biken auf einem erhöhten Plateau zwischen zwei parallelen Graten mit tollem Blick auf ferne Berge und weite Ebenen. Dieses Plateau ist relativ kühler und dient als Sommerweide für lokale Hirten, die wir auf dem Weg treffen werden. Wir übernachten in Zelten inmitten malerischer Felsvorsprünge. - 80 km

4. Tag: Khongoriin Els
Nach einem Abschnitt durch ein Flussbett fahren wir durch hügeliges Gelände. Bevor wir die Berge verlassen haben wir einen herrlichen Blick auf Khongoriin Els, die spektakulärsten Sanddünen der Mongolei, die sich über 180 km erstrecken. Transfer zum Hotel. Gegen Abend können wir nahegelegenen Sanddünen besteigen, bevor wir ein tolles Abendessen im Lager geniessen mit schönem Sonnenunteragng. - 50 km

5. Tag: Arts Bogd Mountain Range
Heute Morgen beginnen wir mit einer zweistündigen Fahrt, bevor wir zur Arts Bogd Bergkette fahren, die die Grenze zwischen dem Gobi und den zentralen mongolischen Bergen markiert. Später am Tag werden wir unser Lager beim Tevsh aufschlagen, einem erloschenen Vulkan, der Petroglyphen aus der Bronzezeit und eine grosse Gruppe von Grabhügeln ähnlichen Alters beherbergt. Es gibt auch eine grosse Gruppe von neolithischen Felszeichnungen zu entdecken. - 50 km

6. Tag: Urumt
Nach dem Frühstück fahren wir zu den Khangai Mountains, wo wir die weite offene Steppe durchqueren. Es wird bis zu 12 Stunden im Begleitfahrzeug dauern, aber die Aussicht ist fantastisch und wir machen eine Pause an einem atemberaubenden Mittagessen auf einem Hügel (je nach Wetter).

7. Tag: Shargalzuut Valley
In den nächsten 4 Tagen werden wir die Khangai-Berge überqueren, welche die Gobi-Wüste von den nördlichen Steilhängen trennen. Wir vermeiden die Haupt-Reiserouten über den Khangai und folgen einem isolierteren Pfad, der nur sehr wenige westliche Besucher und sicherlich weniger Bike gesehen hat! Wir fahren durch leichte Bergtäler, unterbrochen von kurzen, aber anspruchsvollen Pässen, gefolgt von spannenden Abfahrten. Von jedem Pass aus hat man einen weiten Panoramablick auf entfernte Bergrücken, hohe Berge und weite grüne Täler. Abhängig von der Menge der jüngsten Niederschläge können wir täglich 5 bis 20 kleine Bäche überqueren, einige knietief. Wir passieren auch nomadische Lager, wo Hunderte von grasenden Yaks, Schafen und Ziegen von harten Reitern versorgt werden. Nomaden sind die gastfreundlichsten Menschen und laden oft Reisende in ihre Gers ein und bieten Tee und Milchprodukte an - eine sehr lohnende Erfahrung. Hinweis zu Flüssen: An Tagen, an denen es viele Flussübergänge gibt, sollten Sie Ihre Schuhe und Socken nicht ausziehen, da Sie Stunden vergeuden können! Auch ist es am besten, durch die Flüsse zu gehen (anstatt zu fahren), da eine Fehleinschätzung zu einer nassen Kamera oder einem Telefon führen könnte! - 43 km

8. Tag: Tsagaan Khad Pass
Anspruchsvolle Biketour zum Tsagaan Khad Pass, der über zwei Berge über 2800 m führt. Wir werden auch eine Reihe von Bergflüssen und Bächen überqueren. Als Belohnung gibt es eine fantastische Abfahrt. - 40 km

9. Tag: Urd Tamir River
Wir biken auf einer steinigen Strasse mit Flussübergängen. Transfer zum Campingplatz am Ufer eines Flusses. - 45 km

10. Tag: Tsenkher Hot Springs
Unser Tagesziel beim Biken ist die Entspannung danach in den Thermen. - 85-100 km

11. Tag: Orkhon River
Anspruchsvolle Anstiege und fantastische Abfahrten. Wir durchqueren das Orkhon-Tal, das viele alte Gräber und historische Stätten beherbergt. - 70 km

12. Tag: Karakorum
Wir fahren auf der gleichen Seite des Orchon-Flusses nach Osten, bis wir Karakorum erreichen - die mittelalterliche Hauptstadt des Mongolischen Reiches. Heute ist es nur noch eine kleine Stadt, da die ehemalige Hauptstadt noch immer in Ruinen liegt, da sie in den 1380er Jahren von chinesischen Truppen der Min-Dynastie geebnet wurde. Das heutige Karakorum ist bekannt für seine massive Maueranlage des Klosters Erdene Zuu, das im 16. Jahrhundert von mongolischen Khan im Rahmen seiner Bemühungen um die Wiedervereinigung der Nation unter Bannern des "gelben" Glaubens errichtet wurde. Während der Anti-Religionskampagnen der 1930er Jahre erlitt das Kloster eine gewaltige Zerstörung, von der nur noch ein Dutzend der Tempel erhalten sind.
Wir verbringen einige Zeit mit dem Besuch der Erdene Zuu, der einst größten buddhistischen Einrichtung in der Mongolei, und des neuen Karakorum-Museums, in dem sich eine einzigartige Sammlung von Exponaten befindet. Wir fahren weiter zu einem lokalen Ger-Camp zum Abendessen und unserer Übernachtung. - 76 km

13. Tag: Ulan Bator
Ganztägige Rückfahrt per Bus nach Ulan Bator und Abschiedsabendessen.

14. Tag: Individuelle Rückreise
Transfer zum Flughafen, individueller Rückflug oder Verlängerung.

Programmänderungen vorbehalten!


Hotelunterkunft: (Änderungen vorbehalten!)
Ort: Nächte Hotel Nat. Kat.
Diverse: 13 Diverse Diverse
2 Nächte in 4-Sterne Hotels, 4 Nächte in mongolischen Jurten + 7 Nächte in 2er Zelten.

[Reisedaten] [Katalogbestellung



Veranstalter: Baumeler Reisen AG

Mit dem Mountainbike über die höchste befahrbare Pass-Straße der Welt
Auf nach Ladakh!

Reisebild
Reisebild
[Reisedaten] [Katalogbestellung

Diese Tour auf dem Mountain-Bike bietet für alle passionierten und sehr gut vorbereiteten Radfahrer die wohl ultimative Herausforderung auf dem Dach der Welt im nordindischen Himalaya, erfahren aus dem Radsattel, unterstützt vom einem kompetenten Team und dem immer präsenten Begleitfahrzeug.

Nach der notwendigen mindestens 3-tägigen Höhenanpassung führt uns unser Weg aus dem malerischen Manali, dem auf ca. 2.000 m Höhe gelegenen Hauptort des Kullu-Tales hinauf in eine oft atem(be)raubende Hochgebirgslandschaft, u. a. über 6 Pässe, davon über die beiden höchsten derzeit mit Rädern passierbaren auf unserem Planeten. Wir werden für die Mühen der Aufstiege entschädigt mit spektakulären Aussichten auf schneebedeckte Gipfel, tiefe Schluchten und eine karge hochalpin anmutende Natur. Wir durchfahren eine weitgehend unberührte, oft abweisend wirkende Umgebung und treffen dabei auf die letzten Plätze, wo die buddhistische Kultur Tibets noch in ihrer facetten- und farbenreichen Ursprünglichkeit unverfälscht erlebbar ist.

Zu Beginn und optional auch nach Abschluss der Tour besuchen wir die indische Hauptstadt Neu-Delhi. Hier empfehlen wir unbedingt die Teilnahme an einer morgendlichen geführten Radeltour durch die Labyrinthe der Altstadt - Kulturschock garantiert! So Sie es wünschen, sind Abstecher nach Rajasthan in dessen Metropole Jaipur oder zum weltberühmten Taj Mahal in Agra machbare Ergänzungen.


Reiseverlauf
Anflug aus Deutschland

1. Tag Dehli
Nach der Ankunft Transfer ins Hotel. Später gemeinsamer Erkundungsspaziergang durch die zentralen Bereiche der indischen Hauptstadt.
1 Übernachtung im Hotel in der der City

2. Tag Dehli - Manali
Vormittags weiteres Kennenlernen der Altstadt. Am späten Nachmittag besteigen wir einen klimatisierten Volvo-Reisebus zur ca. 14-stündigen Fahrt hinauf ins Kullu-Tal nach Manali.

3. Tag Manali (2.050 m ü. M.)
Morgens Ankunft und check in ins Hotel/Guest House (3 Nächte). Später begeben wir uns vom Ortskern in Old-Manali auf einen ausgedehnten Erkundungs-Spaziergang durch den touristisch geprägten Ort.

4. Tag Manali
Nach dem Frühstück übernehmen wir die Mountainbikes und stellen sie auf unsere individuellen Anforderungen ein. Anschließend brechen wir zu einer ersten Erkundungstour in Richtung Solang-Tal zur Baustelle des Rotang-Tunnels und dem Ort der Sommer-Belustigung reicher Inder auf.
Streckenlänge: ca. 30 km, Gesamtanstiege: ca. 250 m

5. Tag Manali
Wir nehmen uns heute die nötige Zeit, um uns auf dem Rad oder zu Fuß weiter zu akklimatisieren. Wer möchte begleitet uns bei einer weiteren Tour durchs Kullu-Tal in verschiedene Dörfer entlang des rauschenden Beas oder/und zu den heißen Quellen von Vaishist. Oder, oder, oder...
Streckenlänge: individuell, Gesamtanstiege: individuell

6. Tag Manali - Marhi (3.320 m ü. M.)
Obwohl von unseren Gastgebern nur "Warm up" genannt geht es vor den Anstiegen der kommenden Tage schon einmal ordentlich zur Sache in Richtung des Rotang-Passes nach Marhi, wo wir erstmals unser Camp aufschlagen.
Die Steigung ist mit 5 % moderat, unsere eigentlichen Gegner heißen Sonne und die stets möglichen heftigen Monsun-Regenschauer.
Übernachtung im Zelt-Camp
Streckenlänge: 36 km, Gesamtanstiege: 1.490 m, schwer

7. Tag Marhi - Tandi (3.150 m ü. M.)
Das gute Frühstück noch im Magen beginnen wir den 17 km langen weiteren Anstieg hinauf auf den Rotang-Pass auf 3.980 m ü. M. Wenn das Wetter es zulässt genießen wir von hier eine phantastische Rundum-Sicht auf die umgebenden schneebedeckten Gipfel und Gletscher und in die Täler. Nach kurzer Erfrischung verlassen wir das bisherige Grün auf der anspruchsvollen off-road- Abfahrt nach Gramphu. Nun folgen wir einer relativ flachen unbefestigten Piste entlang eines Flusses, den wir bei Khoksar überqueren. Von hier führt unser weiterer Weg über Sissu am Fuß der Pir Panjal-Kette weiter auf je nach Wetter staubiger oder schlammiger Strecke hinunter nach Tandi.
Übernachtung im Zelt-Camp
Streckenlänge: 72 km, Gesamtanstiege: 1.240 m, schwer

8. Tag Tandi - Patseo (3.820 m ü. M.)
Der Tag hinauf nach Patseo gestaltet sich zunächst vergleichsweise entspannt. Das Klima ist deutlich trockener und die stets ansteigende Straße über Keylong erfreulich gut in Schuss. Zum Weiler Jispa fahren wir endlich hinunter in eine Schlucht und von dort in ein breites Tal nach Darcha zur verdienten Mittagspause. Hier starten wir unseren finalen Anstieg nach Patseo. Der hat es ordentlich in sich, was man ihm nicht wirklich ansieht. Achtung also! Wir erfahren hier erstmals das Gefühl der Abgeschiedenheit der Region mit einigen versprengten Schafen an den Hängen und erreichen in einer faszinierenden Flusslandschaft das Land der Lamas. Am fernen Horizont erblicken wir die Silhouette des Oberen Himalayas.
Übernachtung im Zelt-Camp
Streckenlänge: 56 km, Gesamtanstiege: 1.550 m, schwer

9. Tag Patseo - Sarchu (4.250 m ü. M.)
Vor uns liegt der Aufstieg zum Baralacha La-Pass. Es geht bis auf 4.890 m hinauf. Wir werden belohnt mit einer kargen, ja schroffen und wilden Felslandschaft ohne sichtbare Vegetation, da wir uns an der Wetterscheide des Himalayas befinden. Es folgt eine dramatische Abfahrt entlang von Gebirgsflüssen hinunter nach Sarchu an der Grenze zu Ladakh, das auch die Grenze zwischen den indischen Unionsstaaten Himachal Pradesh und Jammu und Kashmir darstellt. Kurz hinter dem Ort schlagen wir unser Camp für die kommenden zwei Nächte auf.
Streckenlänge: 59 km, Gesamtanstiege: 1.480 m, schwer

10. Tag Sarchu
Heute legen wir einen ganz wichtigen "Ruhetag" ein, um uns weiter an die Höhe und das Klima zu gewöhnen und erkunden die Umgebung ein jeder nach seinem Geschmack.

11. Tag Sarchu - Whiskey Nullah (4.750 m ü. M.)
Obwohl es auf den ersten 25 km scheinbar entspannt los geht befinden wir uns dann schnell in der ersten der "21 Spitzkehren von Gata" inmitten einer 11 km langen, aber nicht zu steilen Wand oberhalb eines Canyons auf dem Weg zum Nakee La-Pass auf 4.910 m. Von dort geht es in einer kurzen spannenden Abfahrt hinunter in unser Camp am Whiskey Nullah (Whiskey-Strom).
Streckenlänge: 48 km, Gesamtanstiege: 970 m, schwer

12. Tag Whiskey Nullah - Tsoksar Lake (4.830 m ü. M.)
Los geht es nach dem Frühstück mit dem Anstieg (oder Anschub?) hinauf zum zweithöchsten Pass des Manali - Leh Highway, dem Lachalung La Pass auf 5.065m. Der Untergrund hier war bisher der schwierigste der gesamten Strecke, fast ohne Teer mit vielen Schlaglöchern und losen Steinen. Vom Pass geht es teilweise dramatisch hinunter in ein Seitental nach Pang, gefolgt von einer erneuten 8 km langen Steigung hinauf auf die flache Hochebene von Moray. Diese ist bekannt für ihre extremen Morgen- und Abend-Temperaturen sowie die häufigen (Sand-)stürme. Einzige Lebenszeichen setzen einige verstreute Changpa-Nomaden, die es hier oben mit ihren Yaks aushalten. Wir übernachten im Camp 35 km weiter am Tsokar Salzsee am Fuße des Tanglang La Passes.
Streckenlänge: 77 km, Gesamtanstiege: 1.100 m, schwer

13. Tag Tsoksar Lake - Rumptse ( 4.260 m ü. M.)
Die 3 - 4 Stunden auf dem Rad hinauf zum Tanglang La Pass auf 5.360 m sind das, was man eine Herausforderung nennt. Wir haben sie gesucht und finden sie hier. Wir schaffen das und werden belohnt mit einer atemberaubenden Aussicht auf die Karakorum Range und mit der folgenden schwer zu beschreibenden Abfahrt hinunter in belebtere Gegenden. Sie ist schlichtweg einmalig! Im Dorf Rumptse schlagen wir erneut unser Camp auf und sind ein Stück weit zurück in der Zivilisation.
Streckenlänge: 65 km, Gesamtanstiege: 1.050 m, schwer

14. Tag Rumptse - Leh (3.500 m ü. M.)
Mit der Fortsetzung der spektakulären Abfahrt hinunter nach Upshi über weitere 30 km verändert sich die Szenerie dramatisch, erreichen wir doch nun das fruchtbare Indus-Tal mit bewässerten Feldern, freundlichen Dörfern und eindrucksvollen Stupas. Das Rot der uns umgebenden Berge unterstreicht noch die Schönheit und den Reichtum dieser Gegend. Nach der Überquerung des Indus folgen wir der besser werdenden Straße nach Leh. Bis zur Army Base in Karu bleibt es wegen des Windes und des Profils sehr anstrengend. Später stoppen wir zu einer Visite mit anschließendem Lunch am Kloster Thikse und seinen Gärten. Unseren Zielort Leh erreichen wir am Nachmittag über einen finalen giftigen Anstieg. Das Jigmet Hotel mit seiner Garten-Oase entschädigt dann aber für alle Anstrengungen.
3 Übernachtungen im Hotel
Streckenlänge: 84 km, Gesamtanstiege: 950 m, mittel

15. Tag Leh
Nach den Strapazen der Berge genießen wir heute den verdienten Ruhetag und erkunden zu Fuß einige der lokalen Highlights wie die Festung, einige Klöster, die Märkte oder, oder, oder...und merken, dass auch dies in der Höhe anstrengend ist
Abends übernehmen die, die es wollen, bei einem lokalen Veranstalter neue Räder für den finalen Aufstieg zum Kardung La.

16. Tag Leh - Kardung La Pass (5.602 m)
Mit dem Sonnenaufgang besteigen wir die Räder in Richtung Kardung La Pass. Es ist die letzte und ultimative Herausforderung der Tour zum höchsten derzeit weltweit auf Rädern passierbaren Gebirgspass. Der Blick von dort oben ist spektakulär. Er reicht vom Indus-Tal im Süden über die endlosen Spitzen der Höhenzüge des Zanskar-Massivs bis hin zum Sasher-Massiv im Norden. Weniger Ambitionierte, aber immer noch "Gladiatoren", drehen nach 24 km und über 1.300 m Aufstieg beim South Pulluh Teashop bei. Alle genießen wir das Wohlgefühl über die erbrachte Leistung bei der Abfahrt zurück nach Leh, für die dem Autor, der glaubte schon alles erlebt zu haben, noch immer die Worte fehlen...(oder war es nur der Sauerstoff?)
Streckenlänge: 48 - 76 km, Gesamtanstiege: 1.300 - 2.100 m, super schwer

17. Tag Leh
Optional Ausflug rund um Leh in verschiedene Dörfer/Klöster oder Biken hinauf zum Basecamp des Stok Kangri (6.140 m).

18. Tag Leh - Delhi - (Frankfurt)
Rückflug in die indische Hauptstadt und sofortiger Weiterflug nach Deutschland (Ankunft am Abend Ortszeit),
oder
Tag zur freien Verfügung in Delhi mit touristischem Anschluss-Programm (nicht im Preis enthalten)
oder
Fortsetzung der Reise nach individueller Planung (z.B. Besteigung Stok Kangri oder Motor-Bike-Tour; jeweils nicht im Preis enthalten).





Die wichtigsten Daten
Gesamttage: 19
Radfahrtage: 10
Gesamtdistanz: ca. 550 km (optional weniger)
Gesamtanstiege: ca. 12.000 m (optional weniger)
Schwierigkeitsgrad: schwer

[Reisedaten] [Katalogbestellung



Veranstalter: Indien Erfahren

MONGOLEI-Radreise - Von der Steppe in die Wüste Gobi
Radreise durch die Mongolei

Reisebild
Reisebild
[Reisedaten] [Katalogbestellung

Nomaden mit ihren riesigen Tierherden auf endlosen Steppen beherrschen das Bild in der Zentralmongolei. In ihrer Heimat beginnen wir unsere Radtour. Wir fahren durch grünes Grasland begleitet von tief schwebenden Wolkenformationen entlang des Flusses Orchon nach Charchorin (Karakorum), wo vor 800 Jahren die Hauptstadt Dschingis Khans lag.

Auf unserem Weg Richtung Süden in die große Wüste Gobi geht die Steppenlandschaft peu a peu in die karge Stille der Wüste über. Statt Pferden begegnen wir nun Kamelen.

Auf unseren Rädern erleben wir dieses einmalig schöne Land mit seinen Bewohnern hautnah. Dabei treffen wir immer wieder auf gastfreundliche Nomaden, die uns zu einer Schale Stutenmilch oder Tee in ihre Jurte einladen, um Neues zu erfahren.

- Die Vielfalt und Weite der Mongolei hautnah erleben - von der Steppe in die Wüste
- UNESCO-Weltkulturdenkmäler: Orchontal mit Karakorum und Kloster Erdeni Zuu
- Besuch einer Pferde- und Yakzüchterfamilie- Weiße Stupas, Thermalquellen, Dinosaurierfriedhof
- Reitausflug auf Kamelen
- ca. 450-500 km mit dem Rad durch die Mongolei



Nomaden mit ihren riesigen Tierherden auf endlosen Steppen beherrschen das Bild in der Zentralmongolei. In ihrer Heimat beginnen wir unsere Radtour. Wir fahren durch grünes Grasland begleitet von tief schwebenden Wolkenformationen entlang des Flusses Orchon nach Charchorin (Karakorum), wo vor 800 Jahren die Hauptstadt Dschingis Khans lag.

Auf unserem Weg Richtung Süden in die große Wüste Gobi geht die Steppenlandschaft peu a peu in die karge Stille der Wüste über. Statt Pferden begegnen wir nun Kamelen.

Auf unseren Rädern erleben wir dieses einmalig schöne Land mit seinen Bewohnern hautnah. Dabei treffen wir immer wieder auf gastfreundliche Nomaden, die uns zu einer Schale Stutenmilch oder Tee in ihre Jurte einladen, um Neues zu erfahren.





1.-2. Tag: Ankunft in der mongolischen Hauptstadt
Flug Frankfurt-Ulaanbaatar. Nach der Ankunft am Morgen des 2. Tages unternehmen wir einen Bummel durch die Stadt. Wir besichtigen das Stadtzentrum mit Dschingis Khan-Platz (früher: Suhbaatar-Platz). Am Nachmittag werden wir unsere Räder ausleihen und haben noch etwas Zeit den Zaisan-Hügel, mit Panoramablick über die gesamte Stadt oder das Ghandan-Kloster zu besuchen. Das Kloster wurde 1835 im tibetischen Stil erbaut. Oft besteht die Möglichkeit, einer buddhistischen Andacht beizuwohnen.

3. Tag: Das Nomadengebiet von Gurvanbulag
Heute geht es nach Westen ins Steppenreich der Nomaden. Hier schwingen wir uns für eine erste kleine Tour auf unsere Räder und fahren durch die landschaftlich reizvollen Kombinationen von Sand und Granit zur kleinen Nomadengemeinde Gurvanbulag in der Provinz Bulgan. In diesem kleinen Örtchen finden Nomaden alles, was sie für ihr tägliches Leben nicht selber herstellen.
Transfer: 250 km, Radstrecke: ca. 25 km

4. Tag: Der Ugii Nuur-See
Unsere Reise führt uns weiter nach Westen zum Ugii Nuur. Der See ist ein wichtiger Rastplatz für Zugvögel, die sich an diesem friedlichen Ort gut beobachten lassen. An besonderen Stellen des Ufers haben Buddhisten und Schamanen Kraftzentren ausgemacht, an denen sie ihre spirituellen Rituale abhalten. Wir übernachten im Jurtencamp direkt am See.
Radstrecke: ca. 65 km

5. Tag: Tsaidam-Tal
Heute radeln wir weiter ins Tsaidam-Tal, das wir gegen Mittag erreichen. Wir besuchen das Kushu Tsaidam-Museum und erfahren viel über die Besiedlung dieser geschichtsträchtigen Gegend, die Ausgangspunkt mehrerer Völkerwanderungen war. Von unserem in der Nähe gelegenen Jurtencamp aus erkunden wir am Nachmittag die schöne Umgebung zu Fuß.
Radstrecke: ca. 30 km

6. Tag: Karakorum
Wir setzen unsere Reise mit dem Rad Richtung Karakorum fort. Hier lag das Zentrum des mongolischen Reiches im 13. Jahrhundert. Von der ehemaligen Hauptstadt Dschingis Khans ist allerdings wenig geblieben. Im 16. Jahrhundert wurde an der Stelle des zerstörten Hauptlagers des Reichsgründers das größte Lamakloster des Landes, "Erdeni-Zuu", errichtet. Diese buddhistische Tempelanlage werden wir ausführlich besichtigen und finden auch noch etwas Zeit den lokalen Markt zu besuchen.
Radstrecke: ca. 45 km

7. Tag: Das Orchontal
Heute durchqueren wir das Orchontal, die Wiege der mongolischen Nomadenkultur. Das lang gestreckte Tal wurde 2004 auf Grund seiner kulturellen und historischen Bedeutung in die UNESCO-Weltkulturerbeliste aufgenommen. Auf unserem Weg besichtigen wir den beidruckenden Orchon-Wasserfall "Ulaan Tsutgulan". Unser heutiges Ziel ist eine Yakzüchter-Familie, die am Ende des Tals wohnt. Bei dieser Nomadenfamilie sind wir zwei Nächste zu Gast und bekommen einen kleinen Eindruck in den Alltag der Steppennomaden.
Radstecke: ca. 50 km, Transfer: 50 km

8. Tag: Wanderung zur Thermalquelle Hyatruun
Von unseren Nomadenjurten machen wir uns heute auf zu einer etwa siebenstündige Wanderung. Unser Weg führt uns durch Bäche und Viehweiden in die schöne Hügellandschaft, in der die Hyatruun entspringt. Die Quellen sind in verschiedenen einfachen Badehäuschen aus Naturstein eingefasst. Beim Bad im warmen Quellwasser werden wir merken, ob die ihr nachgesagten Heilwirkungen wirklich gegen Muskel- und Gelenkbeschwerden helfen.

9. Tag: Die mongolische Steppe
Mit unseren Rädern geht es zurück wieder durch das Orchontal. Dabei radeln wir entlang des Orchon-Flusses und genießen die typische mongolische Steppenslandschaft. Sanfte Grashügel gespickt mit weißen Jurten und weidenden Pferden, Schafen und Yaks. Am Nachmittag erreichen wir unser nächtliches Lager, ein Jurtencamp in der Steppe.
Radstecke: ca. 50 km

10. Tag: Klosterruine von Ongi
Auf unseren Rädern verlassen wir das Orchontal Richtung Mittelgobi. Später steigen wir in unsere Begleitfahrzeuge, um Saihaan Ovoo (Tsagaan Ovoo) und die nahe gelegene Klosterruine Ongi zu erreichen. In unmittelbarer Nähe liegt unser Jurtencamp. Das Kloster wurde Ende des 18. Jahrhunderts gebaut und war ein Zentrum der buddhistischen Lehre für Medizin, Philosophie, Astrologie und die tantrische Schule. Eine Besichtigung der schön gelegenen Klosterruine lassen wir uns natürlich nicht entgehen.
Radstrecke: ca. 30 km, Transfer: 220 km

11.-12. Tag: Die flammenden Klippen
Am nächsten Tag geht es weiter in den Süden Richtung Wüste Gobi. Langsam wandelt sich die Landschaft in die für die Gobi-Wüste typische Steinwüste mit spärlicher Vegetation. Sanddünen werden wir nur an manchen Stellen antreffen. Sonst bietet diese Wüste alles, was Wüsten "leisten" können: Die große ungewöhnliche Stille, den weiten Blick, die Ruhe, die Besinnung. Wir radeln die letzten Kilometer zu unserem Jurtencamp nahe des "Dinosaurier-Friedhofs" (Flammende Klippen). Hier wurden in mehreren Expeditionen ab den 1920er Jahren unzählige Dinosaurierskelette und -eier gefunden, die das Bild über die Spezies nachhaltig beeinflussten. Diese eindrucksvolle Sandsteinformation ist nicht nur für Paläontologen interessant. Hier bleiben wir zwei Nächte und besuchen am folgenden Tag eine Kamelzüchterfamilie. Dort werden wir einen kleinen Ausritt auf Kamelen wagen. Auf einer kleinen Sanddüne treffen wir auf eine der erstaunlichsten Pflanzen der Gobi, den Saxaulbaum, dessen Holz annähernd den Brennwert von Steinkohle hat. Auf unserer Tour durch die Gobi werden wir verstärkt unsere Begleitfahrzeuge für Transfers nutzen, da die Übernachtungsmöglichkeiten meist weit auseinander liegen.
Transfer: 110 km, Radstrecke: ca. 30 km / ca.15 km

13.-14. Tag: Durch die Wüste Gobi zur Geierschlucht
Das nächste Jurtencamp nahe des Gebirgszugs Gurvansaihan (Drei Schönheiten) erreichen wir mit dem Rad über die Wüstenpiste.
Unsere nächste Radetappe führt uns in die eindrucksvolle Jolyn-Am-Schlucht (Geierschlucht), einen westlichen Ausläufer des Gobi-Altai-Gebirges. In der knapp 2.000 Meter hoch gelegenen Schlucht kann man oft noch im Frühsommer auf vereiste Schneefelder stoßen. Die grünen Wiesen mit Gebirgsbächen bieten einen schönen Kontrast zur Wüste. Hier ist es angenehm kühl. Wir unternehmen einen Spaziergang durch die Klamm und treffen auf Pfeifhasen. Mit etwas Glück lassen sich andere Tiere wie Geier, Wildschafe oder Steinböcke beobachten. Das kleine Gobi-Museum gibt Aufschluss über die Tierwelt, die Ausgrabungen und die Pflanzen der Wüste.
Radstrecke: ca. 45 km / ca. 30 km, Transfer: 180 km

15. Tag: Weiße Stupas
Unser heutiges Ziel heißt "Zagaan Suvarga" (Weiße Stupas) und ist eine spektakuläre und seltsame Sandsteinformation, die wie von Menschenhand gemacht wirkt. Bevor wir nach einem Transfer an diesen schönen Ort radeln, begegnen wir den historischen Felsenmalereien von "Del uul" und dem heiligen Ort "Zagaan Suvarga". Die Einheimischen ehren und besuchen diese Orte schon seit Urzeiten.
Transfer: 190 km, Radstrecke: ca. 45 km

16. Tag: Der kleine Erdmutterstein
Wir fahren weiter durch Mandalgobi, die Provinzhauptstadt von Mittelgobi, zum Baga Garsin Tschulu (Land der kleinen Steine oder Erdmutterstein). In diesen massiven Granitfelsenformationen trifft man immer wieder auf seltene Tierarten wie Steinböcke, Wildschafe, Murmeltiere und Geier.
Transfer: 200 km / Radstrecke: ca. 45 km

17.-19. Tag: Ulaanbaatar und Rückflug
Wir erreichen Ulaanbaatar und haben noch einen vollen Tag, die Stadt zu erkunden. Für Einkäufe gibt es viele kleine Läden, eine Kaschmirfabrik und auch einen großen "Schwarzmarkt". Die Stadt hat zudem einige interessante Sehenswürdigkeiten zu bieten, wie Museen oder den Bogd-Khan-Palast, die Residenz des letzten theokratischen Herrschers des Landes. Zum Abschied gehen wir noch einmal gemeinsam essen und lassen die Reise Revue passieren. Am nächsten Morgen treten wir den Rückflug nach Deutschland an.
Transfer: 180 km

Teilnehmer dieser Tour sollten Flexibilität und die Bereitschaft, sich auf lokale Gegebenheiten einzulassen mitbringen. Es kann zu kurzfristigen Änderungen des Ablaufs kommen.

[Reisedaten] [Katalogbestellung



Veranstalter: biss-Aktivreisen