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E-Bike Andalusien-Rundreise - Weltkultur in Spanien
Weiße Dörfer und zauberhafte Radstrecken

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Wie eine Fata Morgana erheben sich die Türme der Alhambra vor den schneebedeckten Gipfeln der Sierra Nevada. Und was nach einem Märchen aus 1001 Nacht aussieht, ist die Mezquita-Kathedrale von Córdoba. Eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Andalusien, die eine Besichtigung wert sind.
Wirklich einmalig, wie die Gebetshalle mit Hunderten von Hufeisenbögen und Säulen aus Onyx, Marmor und Granit beeindruckt, wie der lauschige Hof mit weithin leuchtenden Orangen eines jeden Gastes Auge und Nase betört. Auf dieser Belvelo-Rundreise erleben Sie Andalusiens kulturelle Highlights auf einer sorgfältig ausgeklügelten Route und aus einer besonders faszinierenden Perspektive - auf dem gut gefederten Sattel Ihres modernen Elektro-Fahrrads (E-Bike) thronend. Sie genießen das Privileg, die Paradiese in Spaniens sonnigen Süden mit allen Sinnen buchstäblich zu erfahren. Buchen Sie jetzt Ihre Andalusien-Rundreise mit dem E-Bike!

Einzigartige Belvelo-Momente

- Córdobas Kathedrale Mezquita im Abendlicht
- Neue Perspektive: Sevillas Altstadt per Rad entdecken - mehr dazu auch in unseren Andalusien-Highlights
- Ronda mit seinem beeindruckenden Canyon mitten in der Stadt
- Via Verde del Aceite: Im Land der Oliven
- Abwechslung vom E-Bike: Wanderung in der Karstlandschaft der Sierra Subbética
- Zuheros, schönstes Weißes Dorf Andalusiens
- Zwei Übernachtungen in einem historischen Cortijo in der Sierra de Grazalema bei Ronda
- Höchstens 12 Teilnehmer und deutsch sprechende Reiseleitung bei Ihrer E-Bike-Rundreise

Verlauf Ihrer Andalusien-Rundreise mit dem E-Bike

1. Tag Flug nach Málaga
Viva España! Beim Abflug heute Morgen werden wir noch vom Nieselregen begrüßt, doch jetzt schwebt mein Flugzeug bereits über der sonnenverwöhnten Costa del Sol. Am Flughafen von Málaga werden wir mit einem herzlichen "Bienvenido" begrüßt. Neugierig schaue ich mich nach meinen Mitreisenden um und knüpfe erste Kontakte. Die Fahrt nach Ronda führt zunächst an der Küste des glitzernden Mittelmeers an der Costa del Sol entlang. Doch schon bald lässt unser Bus die allseits bekannten und gut besuchten Regionen hinter sich und schlängelt sich hoch hinauf in die grünen Berge. In der Nähe von Ronda erreichen wir unser Hotel - einen schneeweißen Cortijo aus dem 18. Jh., der den poetischen Namen Molino del Arco trägt und uns einen fantastischen Ausblick über die Sierra beschert. Das gemeinsame Abendessen in diesem einsam in Olivenhainen gelegenen Hotel ist ein wunderbarer Auftakt für unsere Andalusien-Rundreise mit dem E-Bike-Abenteuer.

2. Tag Wilde Sierra de las Nieves
Nach dem Frühstück auf der lauschigen Terrasse des Molino del Arco gibt uns unser Reiseleiter eine Einführung in die Geheimnisse des E-Bikes. Ist ja noch einfacher, als ich dachte. Die erste Radetappe unserer Andalusien-Rundreise startet an der Stadtgrenze Rondas und führt 43 km in das grüne Hügelland der Sierra de las Nieves. Voller Freude genieße ich ein ganz neues Radfahrgefühl: ein entspanntes Dahinrollen, ohne mich abzustrampeln. Nach einer Mittagspause im weißen Dörfchen El Burgo radelt jeder, der möchte, noch weiter durch die herrliche Umgebung. Ich erkunde derweil mit einigen Mitreisenden El Burgo und treffe den Rest der Gruppe wieder nach deren Radetappe. Am freien Nachmittag erkunde ich die Sehenswürdigkeiten in Ronda, wie die atemberaubende Schlucht und Spaniens älteste Stierkampfarena.

3. Tag Spektakuläre Via Verde
Mildes Klima und viel frische Luft - was habe ich tief geschlafen! Und das ist auch gut so. Denn heute erwartet uns einer der eindrucksvollsten Radwege Spaniens, die Via Verde de la Sierra, auf unserer E-Bike-Rundreise. Der Radweg folgt über 37 km einer alten Bahntrasse und führt durch einsames, zerklüftetes Gebirge. Auf unserer Weiterfahrt begegnen uns vier Viadukte und 30 Tunnel! Über den mächtigen Felsgipfeln kreisen die Geier. Aber keine Chance auf Beute - dank unserer E-Bikes macht auf unserer Rundreise niemand schlapp. Am alten Bahnhof von Puerto Serrano endet die Tagesetappe. Von hier geht es mit dem Bus in die Hauptstadt Andalusiens, Sevilla, ins zentral gelegene Hotel Alcázar (2 Übernachtungen).

4. Tag Stolzes Sevilla
Den ganzen Vormittag erkunden wir per E-Bike Andalusiens viel besungene Hauptstadt. Ich war zwar schon einmal in Sevilla, aber vom Rad aus erschließt sich die Altstadt aus ganz neuer Perspektive. Bei der langsamen Anfahrt türmt sich die berühmte Giralda immer höher vor uns auf. Die Gässchen des verwinkelten jüdischen Viertels mit seinem bunten Treiben erleben wir bei unserer Rundreise hautnah. Am freien Nachmittag bummele ich mit zwei Mitreisenden aus unserer Gruppe nach einem Besuch des Expo-Gelände von 1992 zum Fluss Guadalquivir.

5. Tag Córdoba - Im Bann des Kalifen
Heute fahren wir mit dem Bus von Sevilla nach Ecija, der Stadt der Türme. Die Räder sind für die Weiterfahrt gesattelt, es erwarten uns herrliche 45 km auf einer weiteren Via Verde. Die Landschaft ist weit und hügelig. Grün- und Rottöne dominieren, unterbrochen von leuchtenden Sonnenblumenfeldern. Bei einem übermütigen Zwischensprint erwischt es mich. So ein Mist - ich habe einen Platten. Doch unser Reiseleiter ist schnell hilfreich zur Stelle, schon nach wenigen Minuten wehen meine Haare wieder im Fahrtwind. Unser Tagesziel ist die Stadt Córdoba und ihre Sehenswürdigkeiten. Der ehemaligen Kalifenresidenz statten wir einen gemeinsamen Besuch ab, Startpunkt ist unser Hotel Macia Alfaros. Im Abendlicht besonders stimmungsvoll: die unvergleichliche Kathedrale Mezquita mit ihren tausenden Marmorsäulen, Orangenbäumen und Wasserbassins.

6. Tag In der Sierra Subbética
Ganz schön heiß und schwül heute - man merkt, dass Córdoba in einer weiten Flusssenke liegt. Da kommt eine Busfahrt ins kühlere Bergland gerade recht. Wir starten in Lucena und radeln entlang der stillgelegten Bahntrasse des Tren del Aceite, hier wurde früher das kostbare Olivenöl zum Mittelmeer-Hafen von Málaga transportiert. Auf dem herrlichen Radweg geht es leicht bergauf, stets von Olivenbäumen umgeben, bis wir nach 32 Kilometern Zuheros erreichen, das wohl schönste Weiße Dorf Andalusiens, unser Ziel für die kommende Nacht. Unsere Hacienda Minerva bietet nicht nur andalusisches Flair par excellence, sondern auch einen Traumblick auf die Berge. Von hier möchte ich nie mehr fort.

7. Tag Oliven, so weit das Auge reicht
Herrlich leicht ist die heutige Radtour über 40 km von Zuheros in Richtung Jaen, nach Martos. Hier habe ich einen fantastischen Ausblick auf Andalusiens Landschaft! Mit unserem Begleitbus fahren wir nun nach Granada, traumhaft schön auf 734m gelegen, am Fuße schneebedeckter Bergriesen und geprägt durch andalusisch maurische Kultur. Unser Hotel für die nächsten zwei Nächte ist das zentral gelegene Casa de la Trinidad.

8. Tag Ein Traum aus 1001 Nacht in Granada
Heute tauchen wir ein in die Märchenwelt der Alhambra: Immer neue, reich verzierte Tore und Bögen führen in prächtige Innenhöfe und Festsäle. Ihre Gärten - ein Abbild vom Paradies. Und wie im Paradies fühle ich mich auch. Abends schmausen wir in einem urigen Restaurant in der Altstadt - die erlesenen Tapas und Weine munden auch den anspruchsvollsten Genießern. Ein stimmungsvolles Abschiedsessen, das uns den Abschied nicht gerade leicht macht!

9. Tag Adiós, Andalucía!
Auf der kurzen Busfahrt von Granada zum Flughafen Málaga lassen wir noch einmal die Erlebnisse unserer Andalusien-Reise Revue passieren. Ich stimme meinen Mitreisenden zu: Das war ganz sicher nicht meine letzte E-Bike-Reise!
Charakter der Rad-Etappen:

Die Radtouren in Andalusien verlaufen weitestgehend auf Wegen der Kategorie Via Verde - diese sogenannten grünen Wege sind ehemalige Bahntrassen, die zu Radwegen umgebaut wurden. Meist auf sehr gutem Asphalt und ohne Autoverkehr genießen Sie das Radfahren mitten durch die fantastische Natur Andalusiens. Teils geht es durch ehemalige Zugtunnel. Zu Beginn Ihrer Reise sind Sie in der Sierra Subbética unterwegs und radeln auch mal ein Stückchen bergauf - kein Problem dank Motor-Unterstützung!
Mehr zu dieser Reise:

- Die Küche des Landes: Flamenquines - Lendenfilets mit Serrano-Schinken
- Lesen Sie sich warm: Erzählungen von der Alhambra von Washington Irving
- Reisen geht durch die Ohren: In der arabisch-andalusischen Musik sind die maurischen Einflüsse nicht zu überhören!
- Film-Tipp zur Einstimmung: Der Charme Andalusiens (Doku)


Termin Preis ohne Flüge (in EUR)
Preise pro Person im DZ
Termin Preis ohne Flüge (in EUR)
22.03. - 30.03.21 2.350 EUR
31.03. - 08.04.21 2.650 EUR
08.04. - 16.04.21 2.450 EUR
24.04. - 02.05.21 2.450 EUR
30.09. - 08.10.21 2.450 EUR
09.10. - 17.10.21 2.450 EUR
20.10. - 28.10.21 2.450 EUR
29.10. - 06.11.21 2.350 EUR

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Veranstalter: Belvelo - E-Bike-Reisen

E-Bike Baltikum Rundreise - Auf den Spuren der legendären Bernsteinstraße
Die Baltischen Länder mit dem Fahrrad (E-Bike) erleben

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Drei Länder - viele Gesichter: Auf dieser Reise stehen das estnische Tallinn zwischen Mittelalter und Megabytes, das lettische Riga zwischen Hanse und Jugendstil sowie Litauens barockes Hauptstadt-Juwel Vilnius auf dem Programm.
Dazwischen leuchten das satte Grün der Livländischen Schweiz und das tiefe Blau der Kurischen Nehrung - traumhafte Naturlandschaften, die Sie auf einer abwechslungsreichen E-Bike-Reise ganz besonders gut erkunden und genießen können!

Einzigartige Belvelo-Momente
- Tallinn, Riga, Vilnius - drei spannende Städte aus einer neuen Perspektive auf Ihrer Baltikum Rundreise
- Per E-Bike ins Bilderbuch-Mittelalter: Tartu, Kuldiga und Kaunas - mehr unter unseren Baltikum Highlights
- Übernachtung auf einem Gutshof im Lahemaa-Nationalpark
- Radwandern mit Rückenwind am Peipus-See, im Kurland und der Livländischen Schweiz
- Schiffsfahrt über das Kurische Haff und mit dem E-Bike entlang der Dünen der Kurischen Nehrung
- Inmitten herrlicher Natur: Wasserburg Trakai und Ordensburg Cesis
- Höchstens 12 Teilnehmer und deutsch sprechende Reiseleitung


Verlauf Ihrer Baltikum Rundreise mit dem E-Bike
1. Tag der Rundreise - Die Anreise
Der Flug von Deutschland nach Tallinn liegt schnell hinter uns und in Estlands Hauptstadt begrüßt uns strahlender Sonnenschein. Unser Hotel Tallink City Hotel liegt wunderbar zentral an Tallins Hafen! Nach dem Zimmerbezug erkunden wir Tallinn mit einem örtlichen Stadtführer. Die Stadt glänzt mit liebevoll restaurierten Kaufmannshäusern, uralten Kirchen, dem beeindruckenden Rathaus-Gebäude und der gewaltigen Stadtmauer mit ihren Wehrtürmen. In den Straßen mit vielen lauschigen Cafés pulsiert das Leben. Mittelalter mit mediterranem Flair - Tallinn ist einfach bezaubernd!

2. Tag Ostsee-Zauber
Nach dem Frühstück steigen wir in den Bus und verlassen Tallinn. Am Finnischen Meerbusen entlang fahren wir nach Osten. Während die baltische Landschaft immer grüner wird, steigt auch die Vorfreude. Eine kurze Einweisung, dann schwingen wir uns auf unsere E-Bikes und radeln 60 km durch den märchenhaften Lahemaa- Nationalpark mit seinen Kiefernwäldern, Mooren und Seen, steinzeitlichen Findlingen und einsamen Sandstränden.
Mit dem E-Bike fährt es sich so viel einfacher! Unterwegs auf unserer Baltikum Rundreise besuchen wir das Meeresmuseum und ein baltendeutsches Herrenhaus. Ein wenig erschöpft, aber stolz auf die zurückgelegten Kilometer erreichen wir unser Parkhotel Palmse: einen herrlichen Gutshof inmitten des Nationalparks.

3. Tag der Rundreise durch das Baltikum: Zeitreise ins Mittelalter
Am heutigen Tag unserer Baltikum Rundreise fahren wir zum Peipus-See an der Grenze zu Russland. Der fünftgrößte See Europas ist ein wahres Naturparadies! Hier liegt eine wunderschöne Radetappe entlang des Seeufers zu verträumten, baltischen Fischerdörfern vor uns, insgesamt sind wir heute knapp 50 km auf den E-Bikes unterwegs. Nachmittags erreichen wir Tartu, die älteste Stadt des Baltikums. Hier bewundern wir eine der ältesten Universitäten Nordeuropas, die Sternwarte, das Rathaus und die Engelsbrücke. Übernachten werden wir in der traditionellen Villa Margaretha.

4. Tag In der Livländischen Schweiz
Südlich von Tartu erstreckt sich die Seen- und Hügellandschaft der Estnischen Schweiz, die sich Dank unserer E-Bikes leicht meistern lässt und viel Radelgenuss bietet. Das klare Wasser des Pühajärve- Sees lockt mit einem erfrischenden Bad. Unsere Radtour führt uns auf insgesamt 35 hügeligen Kilometern zum verträumten Schlösschen von Sangaste. Nun heißt es Hüvasti - Auf Wiedersehen Estland! Unser nächster Stopp ist die alte Hansestadt Cesis, wo wir der wuchtigen Ordensburgruine einen Besuch abstatten. Unser Tagesziel ist die lettische Hauptstadt Riga, wir übernachten die kommenden beiden Nächte im zentral gelegenen Hotel Justus.

5. Tag Backsteingotik und Jugendstil
Rundreise Baltikum mit dem E-Bike - der Marktplatz in Rigas AltstadtNach den sportlichen Leistungen der letzten Tage gönnen wir uns heute mal eine Auszeit vom Sattel. Ein Radelfreier Tag in Riga! Lettlands Hauptstadt atmet den Geist der Hanse. Das herrliche Schwarzhäupterhaus, das Schwedentor, das Gebäude-Ensemble der Drei Brüder, der gewaltige Dom, mittelalterliche Kaufmannshäuser und das prächtige Schloss - die ganze Stadt und Ihre Sehenswürdigkeiten gleicht einem Freilichtmuseum. Ich genieße den freien Nachmittag und erkunde - wie auf einer individuellen Studienreise - den Markt in den alten Zeppelinhallen und das Jugenstilviertel Rigas. Unser Reiseleiter hat mich mit wirklich guten Tipps versorgt.

6. Tag Unbekanntes Kurzeme
Nach dem gestrigen Tag freue ich mich heute umso mehr auf die vor uns liegende Radtour, die uns in Lettlands kaum besuchten Westen führt. Über grüne Wiesen und sanfte Hügel radeln wir etwa 40 Kilometer durch das romantische Kurland. Überall duftet es nach Sommer. Unser Tagesziel ist die Stadt Kuldiga mit ihren wunderschönen alten Holzhäusern, der Venta-Brücke und einem malerischen Wasserfall. An diesem fantastischen Ort übernachten wir im 4-Sterne Hotel Kaunas.

7. Tag Auf der Bernsteinstraße
Ein neuer Tag, ein neues Land: Morgens erreichen wir Litauen. Gleich hinter der Grenze startet die erste Radetappe entlang der Ostsee. So herrlich die Landschaft auch ist, heute ist es ziemlich bewölkt und ich fühle mich etwas müde. Aber gar kein Problem - ich steige einfach in den Begleitbus, der mich zum ersten Etappenziel Palanga bringt - heute mal als "Busreise". Litauens Sommerhauptstadt mit ihren weiten Sandstränden, der Seebrücke und dem Bernsteinmuseum lässt meine Müdigkeit im Nu verfliegen. Auf der Fahrt nach Klaipeda (Memel) sitze ich wieder auf meinem E-Bike. Insgesamt sind wir heute - trotz einer kleinen Etappe als "Busreise" - 40 Kilometer E-Bike gefahren. Unser Hotel ist das Haus Navalis, von hier schlendere ich abends durch Memel und genieße den traumhaften Sonnenuntergang an der Ostsee.

8. Tag Sanddünen, so weit das Auge reicht
Mit der Fähre setzen wir über auf die Kurische Nehrung. Der Radweg führt 50 km durch eine der spektakulärsten Landschaften Europas: grüne Kiefernwälder, turmhohe Sanddünen, eine riesige Kormoran-Kolonie, ab und an ein einsames Fischerdorf. In Juodkrante (Schwarzort) halten wir kurz am Hexenberg mit seinen teilweise bizarren Holzfiguren aus der litauischen Mythologie. Wir übernachten im Hotel Nidos Banga im Fischerdorf Nidden mit dem Thomas-Mann-Haus und dem geheimnisvollen Kurenfriedhof. Von den bunten Fischerhäuschen blicken wir im Abendlicht über goldene Dünen. Wir sind uns einig, dass dieser Tag an diesem wunderbaren Ort kaum zu toppen ist.

9. Tag Im Memel-Delta
Rundreise mit dem E-Bike durch das Baltikum-Am Peipussee in der Nähe von PolenDer Tag beginnt mit einer Schiffsfahrt über das Kurische Haff zum litauischen Festland. Dann radeln wir etwa 45 km durch den Regionalpark Memel-Delta. Der Weg führt über Silute (Heydekrug) zur Vogelwarte bei Ventes Ragas, dessen alter Leuchtturm sich schon von Weitem am Horizont abzeichnet. Mit dem Bus erreichen wir Litauens zweitgrößte Stadt Kaunas.

10. Tag Wasserburg Trakai
Nach dem Frühstück machen wir einen Abstecher in die Altstadt von Kaunas, zum liebevoll Weißer Schwan genannten Rathaus und zur Kathedrale. Nach einer kurzen Busfahrt schwingen wir uns auf unsere E-Bikes und erreichen nach ca. 20 km durch hügeliges Seenland Litauens alte Hauptstadt Trakai. Gut gelaunt fahren wir mit dem Bus nach Vilnius, in unser zentral gelegenes Hotel Mabre Residence. Am Nachmittag entführt uns ein Rundgang durch das Jerusalem des Ostens in eine andere Kultur - geradezu eine andere Welt. Wir bestaunen die Peter-und-Paul-Kirche, den Gediminas-Berg mit dem mächtigen Burgturm, den Kathedralenplatz, die St. Annen und die Bernhardiner- Kirche. Hier ist wirklich alles Gold, was glänzt!

11. Tag Abreise
Ein wenig Zeit für letzte Einkäufe bleibt mir heute noch. Es lockt das Gold der Ostsee! Doch bald muss ich mich von meinen sympathischen Mitreisenden verabschieden. Ich fahre zum Flughafen und fliege zurück nach Hause. Auf dem Flug nach Hause lasse ich diese unvergessliche E-Bike-Reise durch die 3 Länder des Baltikums Revue passieren.

Charakter der Rad-Etappen:
Sie fahren überwiegend auf ruhigen und asphaltierten Landstraßen mit wenig Verkehr. Auf kurzen Abschnitten sind Sie auch einmal auf Schotterwegen unterwegs. Die Topografie des Baltikums ist weitgehend flach, lediglich im Südosten Estlands und im lettischen Kurland ist es etwas hügelig. Zeitweise kann es etwas windig sein.

Mehr zu dieser Reise:
- Die Küche des Baltikums ist so vielfältig wie die baltische Kultur, einer unserer Favoriten: lettische Pelmeni
- Lesen Sie sich warm: Meldungen über Gespenster von Cornelius Hell - Einblicke in die wechselvolle Geschichte Litauens
- Reisen geht durch die Ohren: Litauen, Lettland und Estland sind bekannt für ihre Chöre
- Film-Tipp zur Einstimmung: Wildes Baltikum (Dokumentation, Studienreise)

Termin Preis ohne Flüge (in EUR)
17.05. - 27.05.21 2.090 EUR
31.05. - 10.06.21 2.090 EUR
14.06. - 24.06.21 2.190 EUR
28.06. - 08.07.21 2.190 EUR
12.07. - 22.07.21 * 2.290 EUR
26.07. - 05.08.21 2.290 EUR
09.08. - 19.08.21 2.190 EUR
23.08. - 02.09.21 ° 2.190 EUR
06.09. - 16.09.21 2.090 EUR

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Veranstalter: Belvelo - E-Bike-Reisen

E-Bike Cornwall-Rundreise mit dem Fahrrad
Steilküsten, idyllische Dörfer und berühmte Gärten

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Freuen Sie sich auf eine herrliche Rundreise mit dem Fahrrad durch die romantische Grafschaft im äußersten Südwesten Englands!
Bekannt für lange Sandstrände, schroffe Steilküsten und beschauliche Dörfer, bietet Cornwall abwechslungsreiche Landschaften für eine vielfältige E-Bike-Rundreise durch Südengland. Sie frühstücken mit Blick auf einen abgeschiedenen Fjord, radeln anschließend auf kleinen Nebenstraßen durch pittoreske Fischerdörfchen und besuchen weltberühmte Gärten. Sie wandern entlang von Kreidefelsen, die wie Walzähne aus dem Wasser ragen und zu Abend dinieren Sie mit Blick auf einen feinen Sandstrand, an dem Surfer auf die perfekte Welle warten. Erleben Sie die Kulisse unzähliger Rosamunde Pilcher-Filme auf Ihrer E-Bike-Rundreise mit dem Fahrrad durch Cornwall.

Einzigartige Belvelo-Momente
- Idyllische Rad- und Wanderwege entlang der abwechslungsreichen Küste Cornwalls (England)
- Garten-Paradies Cornwall: Moderne Anlagen wie der Garten Eden und der alte, verwunschene Trebah-Garten
- Erkundung des geheimnisvollen Eilands St. Michael’s Mount
- Radeln am westlichsten Ende Englands: Erkundung von Land’s End per E-Bike und auf einer kleinen Küstenwanderung
- Auftanken: Verbringen Sie einen Abend im urigen Pub!
- Besichtigung einiger der romantischsten Ortschaften Cornwalls

Verlauf Ihrer Cornwall Rundreise mit dem E-Bike

1. Tag Auf nach Cornwall!
Heute reise ich, voller Vorfreude auf meinen Urlaub, nach Cornwall. Ein Flug bringt mich nach Bristol und ein Transfer zu unserem Hotel in der Nähe von Padstow. Beim gemeinsamen Abendessen lerne ich meine Mitreisenden noch besser kennen. Jetzt freue ich mich noch mehr auf die gemeinsamen Tage, die vor uns liegen und eine abenteuerliche Cornwall Rundreise mit dem E-Bike. Unser charmantes 4*Hotel Hustyns liegt inmitten einer herrlichen Gartenanlage - einfach traumhaft!

2. Tag Im Garten Eden
Nach dem Frühstück geht es los: Nach einer kurzen Einweisung schwingen wir uns auf unsere E-Bikes und radeln durch die herrlichen Naturlandschaften im äußersten Südwesten Englands. Mit dem unterstützenden Motor fährt es sich wirklich unglaublich einfach! Am Vormittag folgen wir dem Fluss Camel bis zum berühmten Lanhydrock Garden. Nach einem leckeren Picknick mit regionalen Spezialitäten radeln wir am Nachmittag über sanfte Hügel durchs Landesinnere bis zum zauberhaften Garten Eden. Bis hierher haben wir schon 40 km durch Cornwall zurückgelegt! Bei einer geführten Besichtigung lernen wir den weltgrößten überdachten Regenwald mit Mangrovensümpfen, Baumkronengärten und seltenen Pflanzen intensiv kennen. Abends sind wir im The Cornwall Hotel, ein beeindruckendes Herrenhaus aus dem 19. Jh. Ein erlebnisreicher Tag liegt hinter uns.

3. Tag Gartenglück und versteckte Schlösser
Auf kleinen Wegen fahren wir heute in aller Ruhe entlang der Küste durch die Ortschaften Mevagissey und Portmellon bis zum Caerhays Castle. Während unser Reiseleiter uns heute ein stärkendes Picknick am Strand zubereitet, habe ich Zeit, den Garten rund um das Herrenhaus zu besichtigen. Ein wahres Blütenmeer, denn hier befindet sich die größte Sammlung von Magnolien in England und Großbritannien! Am Nachmittag haben wir Glück und entdecken Fasane, die hier gerne unbekümmert die Radwege kreuzen. Insgesamt haben wir heute 53 Radkilometer durch Cornwall zurückgelegt - dank E-Bike fühlt es sich aber viel weniger an. Trotzdem ist es gut zu wissen, dass wir während der Fahrradtour immer die Möglichkeit haben, in den Begleitbus zu steigen. Direkt am Fjord von Helford befindet sich unser komfortables Hotel Budock Vean. Die traumhafte Lage können wir die nächsten zwei Tage genießen.

4. Tag Cornwalls Steilküste
Heute erkunden wir die wildromantische Landschaft einmal ohne E-Bike. Vom Hotel aus spazieren wir entlang des Fjords bis zum berühmten Trebah Garden. Eine sympathische Garten-Expertin weist die Besucher hier in die Geheimnisse der Gartenkunst ein. Im Anschluss erkunden wir die wenig besuchte Halbinsel The Lizard. Bei einer Wanderung auf malerischen Pfaden erwarten uns zwar keine Eidechsen, dafür aber immer wieder spektakuläre Blicke auf die exponierte Steilküste. Zum Abschluss des Tages kehren wir in einen urigen Pub ein - was für ein herrlicher Urlaub.

5. Tag St. Michael’s Mount
Neuer Tag, neues E-Bike-Glück! Unsere Räder warten schon vor dem Hotel auf uns. Heute fahren wir in die reizvolle Ortschaft Porthleven. Nach einer Kaffeepause ist es nicht mehr weit bis zur geheimnisvollen Pilgerstätte St. Michael’s Mount, der bergigen Gezeiteninsel mit dem märchenhaften Schloss. Während einer Führung erfahren wir Spannendes über die Geschichte der Abtei, die dem berühmten Mont- Saint-Michel in Frankreich zum Verwechseln ähnlich sieht. Über den Tag verteilt sind wir heute beachtliche 55 km mit dem E-Bike gefahren. Wir übernachten in einem komfortablen Strandhotel im schönen Städtchen St. Ives.

6. Tag Am schönsten Ende Englands
Heute bin ich besonders froh, Cornwall auf meiner Rundreise mit einem E-Bike zu erkunden! Die Radstrecken rund um Land’s End sind hügelig und nicht selten windig, doch mein E-Bike verwandelt jeden Gegenwind in sanften Rückenwind. So genießen wir die Ausblicke auf die spektakuläre Küste - und schaffen die 58 km problemlos. Als zwischendurch einer Mitreisenden die Luft aus dem Vorderrad entweicht, sind alle beeindruckt, mit welcher Schnelligkeit unser Reiseleiter den Schlauch wechselt! Am Nachmittag lassen wir dann bei einer Wanderung auf dem South West Coast Path die Blicke in Richtung Amerika schweifen. Bei unserem Besuch in St. Ives bummle ich durch die beschauliche Altstadt und kaufe mir ein kleines Andenken und besuche die Tate Gallery. Wir übernachten erneut in St. Ives. Hier kann ich mich wunderbar von der heutigen Tour erholen!

7. Tag Traumstrände und malerisches Truro
Der Tag beginnt mit einem Transfer von St. Ives nach Truro. Wir unternehmen eine spannenden Stadtspaziergang, auf dem wir die versteckten Ecken der malerischen Stadt erkunden. Es fühlt sich an, wie die Reise in ein vergangenes Jahrhundert. Hier befindet sich unter anderem der Verwaltungssitz der Grafschaft Cornwall. Danach radeln wir gemütlich auf unseren E-Bikes durch herrliche Heckenlandschaften zum Trerice Manor House, einem Herrenhaus aus dem 16. Jh., und genießen wieder ein ganz besonderes Picknick im Grünen. Am Nachmittag fahren wir zurück, immer entlang der Traumküste Cornwalls. Die insgesamt 64 km legen wir angesichts dieser zauberhaften Kulisse wieder einmal ohne größere Anstrengungen zurück. Am Ende der Reise übernachten wir wieder im wohlbekannten Hotel Hustyns.

8. Tag Bye bye, England!
Ich könnte noch tagelang durch Cornwall weiterradeln, doch leider heißt es heute Abschied nehmen. Nach dem Frühstück bringt uns ein Transfer zum Flughafen und es geht zurück in die Heimat. Auf dem Heimflug träume ich von weiteren Besuchen auf der Insel und mir erscheinen: Dartmoor, Stonehenge und London im Traum.

Charakter der Rad-Etappen:
Die Radwege durch Cornwall verlaufen überwiegend auf stillen, asphaltierten Landstraßen. Einige steile und/oder teils längere Anstiege sind in Cornwall nicht zu vermeiden, mit den E-Bikes aber gut machbar. Für die Küstenwanderungen empfehlen wir feste Schuhe. Die Küstenpfade gehören zu den reizvollsten Wanderwegen Europas. Die Wegbeschaffenheit ist fast immer sehr gut, die Pfade aber schmal. Die Wanderungen dauern zwischen 1,5 und max. 3,5 Stunden, das Tempo ist gemütlich. Alle Radtouren und Wanderungen können nach individuellen Wünschen abgekürzt werden!

Mehr zu dieser Reise:
- Die Küche des Landes: Fish ’n’ Chips - Der Klassiker an der Küste Großbritanniens
- Lesen Sie sich warm: Rebecca von Daphne du Maurier - Weltberühmter Bestseller, von Hitchcock kongenial verfilmt
- Film-Tipp zur Einstimmung: Warum nicht einmal etwas von Rosamunde Pilcher?


Reisepreis ohne Flug p. Person in EUR
12.09. - 19.09.20 2590
08.05. - 15.05.21 2590
15.05. - 22.05.21 2590
22.05. - 29.05.21 2590
29.05. - 05.06.21 2590
11.09. - 18.09.21 2590
18.09. - 25.09.21 2590

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Veranstalter: Belvelo - E-Bike-Reisen

Radfahren am Gardasee mit dem E-Bike
Alpen-Romantik und mediterrane Lebenslust am Lago di Garda

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Lange vor Goethes berühmter Reise war Italien das sonnige Sehnsuchtsziel von Reisenden.
Dort, wo die Alpen nach Süden hin schroff abfallen und einem bunten Teppich herrlich mediterraner Vegetation weichen, schimmert er wie ein riesiger Diamant: der Lago di Garda, der größte See Italiens. Radwegen an frischer Luft. Mit dem Mountainbike weisen die Strecken der Radtour um den Gardasee schon einen Schwierigkeitsgrad für Profis auf - mit dem E-Bike genießen Sie einfach die zauberhafte Landschaft sowie die Sehenswürdigkeiten um den Gardasee und bewältigen alles ohne Anstrengung.

Einzigartige Belvelo-Momente
- Fahrradtouren mit dem E-Bike durch die mediterrane Landschaft des Sarca-Flusses, z.B. am Hang des Monte Baldo
- Traumtal Val di Sogno, die wohl schönste Bucht der Region
- Imbiss mit Aussicht: Mittelalterburg Castel Pietra
- Gaumenfreuden in Weinkeller, Gelateria und Pizzeria - mehr dazu auch in unseren Gardasee Tipps
- Italiens schönstes Dorf: Canale di Tenno am Tenno-See - Mittelalter wie aus dem Bilderbuch
- Schiffsfahrt über den Gardasee von Torbole nach Malcesine
- Fünf Übernachtungen im Traum-Hotel in Torbole am Gardasees (Nordufer)
- Höchstens 12 Teilnehmer und deutsch sprechende Reiseleitung


Verlauf Ihrer Gardasee E-Bike Reise

1. Tag Anreise an den Gardasee
Bella Italia! Meine Reise beginnt mit einem einzigartigen Panoramablick von meinem Hotelzimmer aus über den türkisblauen Gardasee. Das gemütliche Garda Hotel Forte Charme ist eine traumhafte Unterkunft nur 10 Gehminuten von der Altstadt von Torbole und dem Seeufer entfernt. Vor dem Abendessen macht uns unser Reiseleiter mit dem Programm der kommenden Tage vertraut. Ich knüpfe erste Kontakte mit meinen Mitreisenden - die machen alle einen richtig sympathischen Eindruck! Relativ zeitig gehe ich nach dem leckeren Willkommensessen schlafen, denn morgen haben wir viel vor.

2. Tag Am lieblichen Sarca-Fluss
Schwupps - schon sitze ich zum ersten Mal auf einem E-Bike und radle am Gardasee entlang. Von körperlicher Anstrengung kaum eine Spur, man fährt quasi den gesamten Radweg wie mit eingebautem Rückenwind. Während die Mountainbiker schwitzen, kann ich die Radtour um den Gardasee unbeschwert genießen. Die Stimmung in unserer Gruppe ist ausgelassen fröhlich, auch die Sonne lacht vom blauen Himmel. Bald fahren wir entlang des Sarca-Flusses durch Weinberge und Olivenhaine. Vorbei an der Burg und den Kletterfelsen von Arco geht es ganz gemütlich durch die Mondlandschaft der Marocche bis ins Weingebiet Vino Santo. Die alten Tore eines Weinkellers sind schon für uns geöffnet, die Tische gedeckt mit regionalen Spezialitäten und Weinen. Was für ein Fest! Gestärkt und ausgeruht setzen wir unseren Radweg fort - am Cavedine-See entlang zurück zum Hotel. Immerhin 45 km Fahrradweg sind wir heute gefahren!

3. Tag In vino veritas
Nach einer herrlich ruhigen Nacht führt unsere heutige Radetappe der Fahrradtour gen Norden. Über den Passo San Giovanni erreichen wir das üppige Biotop des Loppio-Sees, der sich heute nur noch selten mit Wasser füllt. Auf der Weinroute nach Isera machen wir halt an einem der vielen Weingüter. Vorbei am schönen Städtchen Rovereto erreichen wir Volano und das beeindruckende Castel Pietra aus dem 12. Jh. Das Panorama beim Imbiss auf der stolzen Burg - unbezahlbar! Gut gestärkt setzen wir unsere Tour fort radeln wir zu unserer Unterkunft zurück (60 km).

4. Tag Über den Gardasee nach Malcesine
Auf der Fährfahrt über den tiefblauen Lago di Garda nach Malcesine lasse ich die Seele baumeln. Schon von Weitem erblicke ich die turmhohe Scaliger-Burg, die über pastellfarbenen Herrenhäusern thront. Hier satteln wir die Räder und radeln am Hang des Monte Baldo durch Olivenhaine, immer mit traumhaftem Blick auf den See. Die Strecke führt uns weiter ins Val di Sogno, das Traumtal, das seinem Namen alle Ehre macht. Die letzte Tagesetappe unserer Fahrradtour über ungefähr 35 km führt uns am See entlang zurück nach Malcesine. Hier erwartet uns nicht nur ein herrlicher Altstadtbummel, sondern auch eine leckere Pizza - frisch aus dem Ofen. Mit dem Schiff fahren wir zurück nach Torbole.

5. Tag Mittelalter wie aus dem Bilderbuch
Am letzten Tag unserer Tour fahren wir auf dem Uferweg nach Riva del Garda. Von hier aus radeln wir bergauf in Richtung Tenno-See. Doch dank E-Bike fühlt es sich an wie bergab - ich kann es immer noch nicht glauben! Wie wohl die Mountainbiker schwitzen müssen? Nach einer Cappuccino-Pause erreichen wir über versteckte Nebenstraßen das malerische Dorf Canale di Tenno mit seinen engen Kopfsteingassen, Bogengängen und lauschigen Innenhöfen. Unser Reiseleiter kennt einen Geheimtipp: In einem versteckten Landgasthof genießen wir ein Picknick mit Köstlichkeiten aus dem Trentino. Gestärkt und voller Elan radeln wir durch die alten Gassen, die immer wieder Traumpanoramen auf den blauen Gardasee eröffnen. Einfach herrlich! Über Tenno und Frapporta radeln wir bergab nach Riva del Garda. Die Belohnung nach 40 km im Sattel haben wir uns redlich verdient - ein italienisches Eis in einer bekannten Gelateria. Danach geht es zurück zum Hotel. Dank E-Bike merke ich den eigentlichen Schwierigkeitsgrad der Strecke nicht und bewältige alles spielend.

6. Tag Heimreise
Schweren Herzens verabschiede ich mich von meinen Mitreisenden und auch vom Gardasee. Mit vielen neuen Eindrücken und faszinierenden Erlebnissen im Gepäck geht es zurück aus dem schönen Urlaub in die Heimat.
Charakter der Rad-Etappen
Diese Reise konzentriert sich auf die Umgebung des nördlichen Gardasees. Die Gegend ist hügelig, aber mit genügend Pausen - in denen Sie das herrliche Panorama genießen - sind die Strecken gut zu bewältigen. Sie sind überwiegend auf Radwegen und Straßen mit wenig Verkehr unterwegs.

Ihr Hotel
Das Garda Hotel Forte Charme ???? liegt am Hang oberhalb des Ortes Torbole und bietet eine traumhaftes Aussicht auf den Gardasee und Torbole. Durch die Lage eignet es sich als Ausgangspunkt für E-Bike-Touren rund um den Gardasee. Es verfügt über 59 modern eingerichtete Zimmer, Restaurant mit Seeblick, Bar, Außenschwimmbad mit Sonnenterrasse, Whirlpool, Fitnessraum mit Panoramablick, Sauna und Wellnessbereich (Leistungen teilweise gegen Gebühr). Des Weiteren bietet das Garda Hotel Forte Charme seinen Gästen einen kostenlosen Außenparkplatz, Garagenstellplätze gegen Gebühr sowie kostenloses Wi-Fi im gesamten Hotel an.

Mehr zu dieser Reise:
- Die Küche des Landes: Tagliatelle mit Pilzen, am besten mit Pfifferlingen
- Lesen Sie sich warm: Schatten am See von Barbara von Becker - Eine detektivische Geschichte über die Herkunft eines Bildes
- Reisen geht durch die Ohren: Eros Ramazzotti
- Film-Tipp zur Einstimmung: The International - Polit-Thriller, der u. a. in Gardasee-Nähe spielt

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Veranstalter: Belvelo - E-Bike-Reisen

Jakobsweg mit dem Fahrrad (E-Bike)
Von Porto nach Santiago de Compostela

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Ihre Jakobsweg-Fahrradreise von Belvelo

Der (Jakobs-) Weg ist das Ziel: Nach einem Besuch der charmanten Metropole Porto fahren Sie mit dem E-Bike auf einer der berühmtesten Pilgerrouten der Welt, dem Jakobsweg, nach Santiago de Compostela.

Genießen Sie die einzigartige Landschaft und stärken Sie sich unterwegs mit landestypischen Köstlichkeiten, wie dem portugiesischen Vinho Verde oder spanischen Tapas! Es ist die einzigartige Kombination aus historischen Städten und unberührter Landschaft, die diese Reise auf dem Jakobsweg mit dem Fahrrad (E-Bike) so abwechslungsreich macht. Die Straßen und Wanderwege führen Sie bis in den Pilgerort Santiago de Compostela nach Spanien, dabei haben Sie mit dem E-Bike die Möglichkeit, Land und Leuten ganz nah zu kommen - ohne die ermüdenden Fußmärsche einer echten Pilgerreise auf sich zu nehmen.


Einzigartige Belvelo-Momente
- Dem portugiesischen Jakobsweg per E-Bike folgen
- Mediterrane Erlebnisse: verwunschene Dörfer, saftig-grüne Weingärten, schroffe Berghänge und traditionelle Märkte
- UNESCO-Weltkulturerbe in Porto
- Weinverkostung in Ponte de Lima
- Kathedrale von Santiago de Compostela
-Höchstens 12 Teilnehmer und deutsch sprechende Reiseleitung

Verlauf Ihrer Jakobsweg Fahrrad Reise

1. Tag Jakobsweg - Bem-vindo a Porto!
Willkommen in Porto - der Glanz des alten Europas mit einem Hauch von Brasilien und Afrika! Am Abend lerne ich meine Mitreisenden beim Willkommensessen näher kennen. Bei Meeresfrüchten und Fisch blicken wir von den Anhöhen des Flusses Douro auf Portos funkelnde Lichter. Die ersten zwei Nächte übernachten wir im Porto Centro Moov, das perfekt zwischen Shoppingzone und historischem Viertel liegt. Die Vorfreude auf die erste Etappe wächst ...

2. Tag Jakobsweg - Oh Porto!
Aufbruch gen historischen Stadtkern - ich bin voller Tatendrang! Das erste Highlight: Die imposante Sé Kathedrale und der Torre dos Clérigos, der Turm der Geistlichen. Und der Blick am Fuße der Eiffel-Brücke über den glitzernden Douro zu den berühmten Portwein-Bodegas ist einfach ein Traum! Super, dass wir am Nachmittag selbst den berühmten Portwein bei einer Verkostung in vollen Zügen probieren und genießen dürfen.

3. Tag Jakobsweg - In der Stadt der Hähne
Ab heute kommen endlich die E-Bikes zum Einsatz. Auf den Sattel, fertig, los! Beginn der Radreise über den Jakobsweg, den Camino de Santiago. Von Porto pilgern wir durchgängig nach Norden, immer den Pilgerweg einer wunderschöne Strecke am Meer entlang. Ich genieße den weiten Blick über das Wasser. Über die grünen Hügel des Hinterlandes erreichen wir nach 39 km unser heutiges Etappenziel: Barcelos. Aha - von hier kommt der berühmte bunte Hahn Galo de Barcelos! Die Altstadt mit ihren verwunschenen Gässchen liegt auf einem Hügel oberhalb des Flusses Cavado. Mit meinem E-Bike ist der Anstieg kein Problem. Unser lauschiges Hotel, das Bagoeira, liegt inmitten der Altstadt.

4. Tag Jakobsweg - Im Land des Vinho Verde
Nach einem üppigen Frühstück geht es gestärkt weiter zur Brücke Ponte das Tábuas über den Río Neira. Ein Meer von Weinbergen und alle Nuancen von Grün. Herrlich, durch eine so zauberhafte Natur zu radeln - man erlebt alles viel intensiver als im Bus! Unser Tagesziel nach 34 km ist die mittelalterliche Kleinstadt Ponte de Lima, bekannt für ihren Vinho Verde. Unsere kleine Gruppe ist inzwischen eine eingeschworene Gemeinschaft geworden. Im modernen Hotel Inlima lassen wir den Abend ausklingen.

5. Tag Jakobsweg - Festungen zwischen Spanien und Portugal
Heute Morgen nieselt es ein wenig. Egal, das macht die Farben nur noch leuchtender. Trotzdem fahre ich ein kleines Stück bequem im Bus mit. Aber sobald die Sonne rauskommt, wechsle ich wieder auf mein E-Bike. Die Landschaft ist archaisch schön - winzige Dörfer, schroffe Berghänge, silberne Bäche. Auf einem bunten Markt halten wir und tanken Vitamine. In diesem Garten Eden gedeiht ja fast alles! Gegen Nachmittag erreichen wir nach 33 km Valença und unser Hotel Portas do Sol. Von der alten Festung blicke ich über den Minho-Fluss bis nach Spanien. So etwas erlebt man nur auf einer Jakobsweg Fahrrad Reise.

6. Tag Jakobsweg - Rias Baixas, Land der Fjorde
Adeus Portugal! Mit dem Fahrrad (E-Bike) geht es nordwärts nach Galicien. Die Landschaft verändert sich: duftende Wälder, steile Granitfelsen und dann der erste Blick auf den tiefblauen Atlantik. Habe ich schon mal eine so wildromantische Küste gesehen? Und überall das wegweisende Symbol der gelben Jakobsmuschel, auch erste Pilgergruppen überholen wir bald. Mit dem E-Bike ist der Wanderweg Naturerlebnis pur. Bei kleineren, steilen Abschnitten muss ich auch mal absteigen aber der Weg dahinter belohnt mich dafür. Nach 37 km erreichen wir die zauberhafte Altstadt von Pontevedra an einem tiefen Fjord. Galicien ist berühmt für seine Tapas - so einige pulpos a la gallega müssen heute beim inkludierten Oktopus-Essen dran glauben. Pontevedra liegt mitten im Weinanbaugebiet Rias Baixas - am Abend erwartet Sie eine Weinprobe. Im Hotel Villa Covelo treffen wir andere Fußpilger und auch Radpilger.

7. Tag Jakobsweg - Durch malerische Landschaft bis nach Padrón
Auf den Sattel und los durch das grüne Galicien. Mit dem Rad (E-Bike) bekommt man einen ganz besonderen Blick auf den Jakobsweg. Am Wegesrand die berühmten Speicher aus dunklem Granit. Ich kann mich gar nicht sattsehen an der schönen Natur. Das Blumenmeer entlang der Strecke ist ein Fest für alle Sinne! Unsere E-Bike-Reise wird jetzt zur Gourmet-Reise, denn das Tagesziel ist die Kleinstadt Padrón. Die pimientos de padrón, kleine, gebratene und mit Meersalz gewürzte grüne Paprikaschoten, sind ein Gedicht. Auch unser Hotel, das A Casa Antiga do Monte, liegt malerisch umgeben von Blumen. Heute bin ich 40 km Rad gefahren, diese Radetappe mit den Ausblicken auf die herrliche Landschaft möchte ich wirklich nicht missen! Der spritzige Cidre am Abend hebt unsere Stimmung weiter - geht das überhaupt noch?

8. Tag Jakobsweg - Am Sehnsuchtsziel der Jakobspilger
Mythos Jakobsweg - heute nähern wir uns ihm auf 25 km. Die grüne Wunderwelt Galiciens weckt die Vorfreude auf den berühmten Wallfahrtsort. Und dann fährt unsere kleine E-Bike-Pilger-Gemeinschaft ein nach Santiago de Compostela. Kirchen, Kreuze, Statuen, Säulen und Paläste aus grauem Granit. Und Pilger, wohin man nur schaut, alle mit dem einen Ziel. Am Horizont die gigantische Kathedrale. Auch ich kann mich dem Bann des majestätischen Gotteshauses nicht entziehen. Das Hotel Herradura ist nicht weit vom Zentrum entfernt und so kann ich noch beim Schlafengehen den Zauber der Reise genießen. Muss ich wirklich schon nach Hause?

9. Tag Jakobsweg - ĦAdiós España!
Heute geht es zurück. Doch vorher decke ich mich noch auf dem Mercado de Abastos mit Galiciens Köstlichkeiten ein. Der Abschied von den Anderen fällt schwer. Es war eben doch eine besondere Reise, eine Radpilger-Reise samt vieler Highlights des Jakobsweges. Aber wir sehen uns beim Tapas-Essen zu Hause wieder - das steht fest.

Charakter der Rad-Etappen:
Der portugiesische Jakobsweg führt häufig entlang alter Römerstraßen durch wunderschöne Landschaften. An wenigen Stellen müssen Sie vom E-Bike absteigen und dieses schieben - danach können Sie die Umgebung umso mehr genießen. Der Großteil der Route besteht aus autofreien Wegen.

Mehr zu dieser Reise:
- Die Küche des Landes: Pastéis de Nata - ein leckeres Blätterteigtörtchen mit Pudding
- Lesen Sie sich warm: Die portugiesische Reise von José Saramago - Eine kulturelle Reise durch Portugal
- Reisen geht durch die Ohren: Ana Moura
- Gemütlicher Fernsehabend gefällig?: Camino de Santiago von Jonas Frei und Manuel Schweizer


Reisepreis ohne Flug p. Person im DZ
06.05.-14.05.2021 1.990 EUR
19.05.-27.05.2021 1.990 EUR
28.05.-05.06.2021 2.320 EUR
07.06.-15.06.2021 1.890 EUR
17.06.-25.06.2021 1.890 EUR
26.08.-03.09.2021 1.890 EUR
08.09.-16.09.2021 1.890 EUR
19.09.-27.09.2021 2.320 EUR

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Veranstalter: Belvelo - E-Bike-Reisen

Kanada-Rundreise mit dem E-Bike
Eine Rundreise von den Niagara-Fällen bis nach Québec

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Auf dieser spannenden E-Bike-Rundreise erleben Sie sehr unterschiedliche Facetten von Kanada Osten: Sie erkunden zunächst die eher britisch-amerikanisch geprägte Provinz Ontario mit der größten Stadt des Landes (Toronto) und den Niagara-Fällen, die zu den spektakulärsten Wasserfällen der Welt zählen. Im weiteren Verlauf radeln Sie durch die Provinz Québec, die so französisch ist, dass man annehmen könnte, man wäre in Frankreich. Unterwegs lernen Sie die faszinierende koloniale Geschichte und Kultur Kanadas kennen und kommen auch in Kontakt mit indigenen Völkern, die hier First Nations heißen. Ob nun UNESCO-Welterbe-Stadt oder Nationalpark - Sie werden merken, dass das Fahren per E-Bike die perfekte Art und Weise ist, den Osten Kanadas hautnah und angenehm entspannt buchstäblich zu erfahren.

Einzigartige Belvelo-Momente
- Zeitreise auf zwei Rädern: Im Land der Mennoniten
- Die weltberühmten Niagara-Fälle per E-Bike entdecken
- Radfahren in den Häuserschluchten von Toronto
- Inselhopping auf dem Sankt-Lorenz-Strom
- Mit dem E-Bike auf einer Formel-1-Strecke rasen
- Die Geschichte der First Nations aus erster Hand erfahren
- Einzigartige Landschaft: Kanadische Nationalparks per Fahrrad erkunden
- UNESCO-Weltkulturerbe: Altstadt von Québec
- Höchstens 12 Teilnehmer und Deutsch sprechende Reiseleitung

Verlauf Ihrer Kanada Rundreise mit dem Rad

1. Tag Ankunft in Kanada
Nach einem kurzweiligen Flug über den Atlantik landen wir in Kanadas größter Stadt Toronto. Von dieser Metropole hier geht es weiter ins beschaulichere Guelph, wo ich die anderen Teilnehmer unserer E-Bike-Rundreise bei einem gemeinsamen Abendessen kennenlernen. Mein erster Eindruck: eine bunt gemischte Truppe, mit der ich bestimmt ein paar fantastische Tage auf dieser Reise erleben werde.

2. Tag Durch das Land der Mennoniten
Aufgrund der Zeitverschiebung ist das frühe Aufstehen überhaupt kein Problem. Bestens gelaunt schwingen wir uns aufs E-Bike. Zunächst fahren wir entlang einer stillgelegten Bahntrasse - eine perfekte Strecke, um sich an das Fahrrad zu gewöhnen. Auf einem kleinen Umweg fahren wir über die letzte überdachte Brücke in Ontario. Interessanterweise sehen wir immer mehr Straßenschilder mit deutschen Namen, zum Beispiel die Herrgott Road oder Wallenstein. Das deutet darauf hin, dass wir bereits im Land der Mennoniten sind. Bei den Mennoniten, einer Glaubensgemeinschaft mit deutschen Wurzeln, die im 19. Jh. hierher ausgewandert ist, wird bis heute ein deutscher Dialekt gepflegt. Ein glücklicher Zufall: Heute findet der Farmers Market statt - einige aus unserer Gruppe nutzen gleich die Chance und probieren die angebotenen lokalen Produkte.
Nach ungefähr 50 km Radfahren bin ich froh, dass wir die restliche Strecke nach Niagara-on-the-Lake mit dem Begleitbus zurücklegen können. Vom ersten E-Bike-Tag der Rundreise begeistert und auch etwas müde, schlummere ich im South Landing Inn sofort ein.

3. Tag Die weltberühmten Niagara-Fälle
Nach dem Frühstück steigen wir gleich aufs Rad und radeln immer entlang der Schlucht des Niagara-Flusses in Richtung Süden. Meine Anspannung steigt, denn ein Hauptgrund für diese Radreise nach Kanada war mein Wunsch, endlich einmal die weltberühmten Niagarafälle in natura zu sehen.
Schon aus einiger Entfernung höre ich, wie sich die gewaltigen Wassermassen tosend die Fälle herunterstürzen ... dann sehe ich das einmalige Naturschauspiel mit eigenen Augen und komme aus dem Staunen nicht heraus. Ich bin froh, dass ich genügend Speicherkarten für meine Kamera dabei habe. Wir besichtigen die Wasserfälle aus den unterschiedlichsten Perspektiven - einfach fantastisch! Da ich von dem Spektakel nicht genug bekomme, gönne ich mir am Abend noch den ausführlichen Wunsch-Ausflug zu den Niagara- Fällen. Weiter geht es auf der Rundreise zur Besichtigung des geschichtsträchtigen Fort Erie, das im 18. Jh. erbaut wurde und eine bedeutende Rolle im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg spielte. Insgesamt bin ich heute 45 abwechslungsreiche Kilometer gefahren. Wir übernachten wieder in Niagara-on-the-Lake.

4. Tag Weltstadt Toronto
Unser freundlicher Busfahrer chauffiert uns in die Weltstadt Toronto. Die Häuserschluchten sind atemberaubend! Bei einem Stadtrundgang lernen wir die bedeutendsten Attraktionen kennen, bevor wir uns wieder aufs E-Bike schwingen und die Stadt hinter uns lassen. Die Häuser werden immer kleiner und schließlich erreichen wir den Ontario-See. Dieser ist zwar der kleinste der fünf Großen Seen, aber trotzdem habe ich das Gefühl, ich würde an einem riesigen Meer stehen. Die 34 km im Sattel vergingen leider viel zu schnell. Ich beschließe, am Abend noch die spektakuläre Steilküste von Scarborough Bluffs zu erkunden - allerdings per pedes, sicher ist sicher. Wir übernachten heute im gemütlichen Timber House Resort in Brighton.
5. Tag 1.000 Inseln im Thousand Islands-Nationalpark
Wo der Ontario-See in den Sankt-Lorenz-Strom übergeht, liegt das traditionsreiche Städtchen Kingston mit seinen schmucken Gebäuden aus Kalkstein. Wir erkunden Kingston zu Fuß, bevor wir uns wieder auf den Sattel setzen, um entlang des mächtigen Stroms die vielfältige Flusslandschaft zu entdecken. Im Sankt-Lorenz-Strom tauchen immer mehr Inseln auf - deutliche Hinweise auf den Thousand Islands-Nationalpark. Wir wechseln an diesem Punkt der Rundreise vom Rad aufs Boot und schippern nun entspannt durch den Nationalpark, der auch UNESCO-Biosphärenreservat ist. 50 km flussabwärts erreichen wir unser heutiges Ziel, Rockport, wo wir mit einem herrlichen Blick über den Fluss und auf die über 1.000 Inseln im Boathouse Country Inn übernachten.

6. Tag Sankt-Lorenz-Strom: Zeitreise und Inselhopping
Im Freilichtmuseum Upper Canada Village mit seinen über 40 historischen Gebäuden bekomme ich einen fantastischen Eindruck davon, wie sich das Alltagsleben in den 1860er Jahren in dieser Gegend abgespielt haben könnte. Besonders faszinierend finde ich die authentisch gekleideten Menschen, die hier den Sommer über traditionelles Handwerk präsentieren und uns Gästen das Gefühl geben, ins 19. Jh. zurückgereist zu sein.Nach dem Museumsbesuch geht es wieder aufs Rad und wir betreiben Inselhopping, wie man so schön sagt. Auf einer Strecke von 39 km überqueren wir gleich zehn liebreizende Inseln. Von den Impressionen des Tages spürbar beeindruckt, falle ich am Abend im Best Western in Cornwall ins Bett.

7. Tag Französischer Charme: Montreal
Am 7. Tag der Radreise verlassen wir Ontario und somit auch den englischsprachigen Teil Kanadas und fahren auf die knapp 6 qkm große Insel Grande-Île, die zur Provinz Québec gehört. Hier übernimmt jetzt französischer Charme das Regiment. Wir begegnen nicht nur einer anderen Sprache, sondern auch einer anderen Kultur und Mentalität. Ich lerne noch einmal einen ganz anderen Teil von Kanada kennen - sehr faszinierend! Auf unseren E-Bikes fahren wir erst durch das ehemalige Siedlungsgebiet der Mohawks, bevor es nach dem Mittagspicknick in Richtung Montreal geht. Die Skyline der zweitgrößten Stadt Kanadas weist uns den Weg.
Nach 60 km endet unsere heutige Radtour auf der künstlichen Flussinsel Île Notre-Dame, wo 1967 die Weltausstellung stattfand. Ich schaue mir das Ausstellungsgelände an und bin überrascht: Wow, hier kann ich mit dem E-Bike sogar auf einer Formel-1-Strecke fahren! Wir übernachten insgesamt dreimal im gemütlichen Hotel Ambrose im Zentrum von Montreal.

8. Tag Ausflug zu den First Nations
Heute gönnen wir unseren E-Bikes mal einen Tag Pause von der Rundreise und besuchen eine Familie der First Nations - so werden in Kanada indigene Völker genannt. Auf einer einstündigen Wanderung zeigt uns ein Vertreter der First Nations zahlreiche Heil- und Nutzpflanzen, die in seinen Kreisen bis zum heutigen Tage noch verwendet werden. En passant erzählt er uns auch viel über die Geschichte und Traditionen der hier lebenden Menschen. Später mache ich mit einem Kanu eine kleine Tour auf dem See und habe Glück: Am Ufer erspähe ich doch tatsächlich einen Biber! Am Abend zieht es mich noch einmal in die Stadt - in Eigenregie streife ich ein bisschen durch Montreal.

9. Tag Montreal per E-Bike
Entlang des historischen Lachine-Kanals, der in den 1820er Jahren erbaut wurde, entdecken wir heute Montreal. Die zweitgrößte Stadt Kanadas hat noch zahlreiche Gebäude aus der Gründerzeit vorzuweisen, fasziniert aber auch mit typisch nordamerikanischen Wolkenkratzern, die die wirtschaftliche Bedeutsamkeit Montreals widerspiegeln. Per E-Bike können wir die Millionenmetropole aus einer ganz besonderen Perspektive entdecken. Vor allem der alte Hafen mit seinen ehemaligen Pieranlagen und der malerischen Uferpromenade hat es mir angetan. Etwa 26 km radeln wir heute entspannt durch Montreal - vorwiegend auf gut befahrbaren Radwegen.

10. Tag Raus aus der Stadt, rein in die Natur
Der heutige Tag der Rundreise steht vor allem im Zeichen der Natur. Insgesamt 60 km radeln wir durch zwei Nationalparks: Erst geht es entlang des Yamaska-Flusses durch den gleichnamigen Nationalpark. Herrlich! Auf dem legendären Trans Canada Trail, dem längsten Wanderweg der Welt, fahren wir zum Mont-Orford-Nationalpark. Der Trans Canada Trail führt übrigens hauptsächlich von Vancouver im Westen zum Osten durch Kanada und führt dabei durch die Region der Rocky Mountains. Hier entlang des Trails entdecke ich neben Wanderfalken und einem Waschbären auch diverse Schildkröten in den kleineren Seen und Tümpeln. An der Grenze des Nationalparks befindet sich unser Hotel für die heutige und morgige Übernachtung: Es trägt den wohlklingenden Namen Hotel Villegia. Am Abend entspanne ich am Pool.
Am Vormittag erkunden wir den Mont-Orford- Nationalpark zu Fuß und kommen der Natur so noch ein bisschen näher. Die kanadische Wildnis ist wahrlich faszinierend! Überrascht bin ich vom kanadischen Wein - positiv überrascht! Auch wenn ich von diesem Tropfen vorher noch nichts gehört habe, bin ich erstaunt, wie gut der Wein schmeckt, der mir bei einer Weinverkostung in einem Weingut unweit des Nationalparks kredenzt wird.

12. Tag Auf nach Québec!
Unser freundlicher Busfahrer chauffiert uns heute Vormittag in Richtung Québec City, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Am Chaudiere-Fluss angekommen, setzen wir uns ein letztes Mal auf dieser Rundreise auf unsere E-Bikes und radeln in Richtung Norden - immer entlang des Wassers mit grandiosen Ausblicken auf den Fluss. Die 60 km Chaudiere-Genuss könnten meinetwegen noch länger andauern. Auf dem letzten Stück der Tour fahren wir langsam in eine der schönsten Städte Kanadas ein: Québec City. Hier logieren wir zwei Nächte im charmanten Hotel Monastere, das perfekt im Herzen der Altstadt liegt.

13. Tag Québec City
Auf einer Stadtführung entdecken wir die schönsten Ecken von Québec City. Die Altstadt und die Befestigungsanlage gehören schon seit 1985 um UNESCO-Weltkulturerbe. Aufgrund der sehr gut erhaltenen Stadtmauer und zahlreicher Gebäude französischer Prägung gilt Québec City als europäischste Stadt Nordamerikas. Am Nachmittag nutze ich die freie Zeit, um weitere Ecken dieser Metropole am Sankt-Lorenz-Strom zu erkunden. Leider neigt sich unsere Radreise dann schon dem Ende entgegen. Unsere Gruppe findet sich zu einem feierlichen Abschiedsessen zusammen. Im Laufe des Abends beschließen wir gemeinsam, dass dies nicht unsere letzte Reise per E-Bike gewesen ist.

14. Tag Abreise
Vor meinem Abflug habe ich noch ein bisschen Zeit und halte nach Souvenirs Ausschau. Mit einigen Andenken an diese Rundreise durch Kanada und zahlreichen Erlebnissen im Gepäck trete ich dann den Heimflug an.

15. Tag Ankunft zu Hause

Charakter der Etappen auf der Radreise
In Kanada sind wir überwiegend auf kleineren Straßen, asphaltierten Radwegen und sehr gut befahrbaren Pisten unterwegs. Die Radabschnitte der Rundreise sind meist recht eben, ein paar kleinere Steigungen sind aber gelegentlich zu überwinden. Große Höhenunterschiede legen wir nicht per Rad zurück, sondern mit unserem bequemen Begleitbus. In den kleinen Ortschaften, die wir durchqueren, herrscht meist wenig Verkehr. Zudem fahren wir hier vorwiegend auf kleinen Nebenstraßen.


Reisepreis ohne Flug p. Person im DZ
19.06. - 03.07.21 4590
10.07. - 24.07.21 4590
31.07. - 14.08.21 4690
21.08. - 04.09.21 4690
11.09. - 25.09.21 4790

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Veranstalter: Belvelo - E-Bike-Reisen

Loire: E-Bike-Rundreise durch Frankreichs Zentrum
Tour de France per E-Bike entlang der Loire

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Bonjour und willkommen zur Tour de France à la Belvelo! Diese E-Bike- Reise führt Sie auf entspannte Weise in das grüne Herz Frankreichs: das Loiretal. Radeln Sie entlang der wildromantischen Loire und verlieben Sie sich in den letzten ungezähmten Fluss Europas! Im Gegensatz zur großen Tour de France ist diese Tour keine Tortur - Sie strampeln sich nicht auf der Jagd nach dem Gelben Trikot ab, sondern rollen mit elf Mitreisenden und Ihrer Reiseleitung gemeinschaftlich durch anmutige Landschaften mit blühenden Gärten und ausgedehnten Wäldern. Falls mal ein kleiner Hügel Ihren Weg kreuzt, können Sie als kleine Hilfe jederzeit den Motor Ihres Fahrrads aktivieren. Die schönsten Schlösser, Burgen und Klöster des Loire-Tals (UNESCO-Welterbe) besuchen Sie mit Muße und fachkundiger Führung. Für die Übernachtungen in diesem Paradies auf Erden haben wir für Sie Hotels mit herausragendem Ambiente gebucht. Radeln wie Gott in Frankreich? Belvelo macht’s möglich.

Einzigartige Belvelo-Momente
- UNESCO-Welterbe per E-Bike entdecken: Frankreichs grünes Herz, das malerische Loire-Tal
- Radfahr-Spaß auf dem ausgezeichneten Loire-Radwanderweg an der wildromantischen Loire
- Tafeln wie der Sonnenkönig: Dinner in einem von Michelin ausgezeichneten Sterne-Restaurant
- Per Rad zu den schönsten Schlössern der Loire-Region: Dornröschen-Schloss Ussé, Wasserschloss Chenonceau, Jagdschloss Château de Chambord, Residenz-Schloss Blois
- Zeitreise auf zwei Rädern: Gotische Kathedralen, Renaissance-Gärten und mittelalterliche Kirchen
- Höchstens 12 Teilnehmer und Deutsch sprechende Reiseleitung

Loire: Ihre Rundreise mit dem E-Bike

1. Tag Start der Tour de France in Tours
Meine persönliche Tour de France startet in Tours, der geschichtsträchtigen Stadt an der Loire. Unser freundlicher Reiseleiter begrüßt mich und meine Mitreisenden in unserem charmanten Hotel und nimmt uns gleich mit auf eine Stadtführung durch die historische Altstadt von Tours. Besonders beeindruckend finde ich hier die imposante gotische Kathedrale, die dem heiligen Gatianus gewidmet ist, und die prächtigen Renaissance-Wohnhäuser an der Place Plumereau, die sich wohlhabende Bürger hier im 16. Jh. erbauen ließen.
Beim gemeinsamen Willkommens-Dinner lerne ich meine Mitreisenden näher kennen - die machen alle einen richtig sympathischen Eindruck und sind mindestens so enthusiastisch wie ich. Voller Vorfreude gehe ich relativ zeitig schlafen - morgen haben wir ja viel vor!

2. Tag Renaissance-Gärten von Villandry und Dornröschen-Schloss Ussé
E-Bike-Frankreich - Schloss von UsséNach dem Frühstück kommen endlich unsere E-Bikes zum Einsatz. Unser Reiseleiter gibt uns eine kurze Einführung und dann heißt es auch schon: Auf den Sattel, fertig, los! Wir fahren auf dem herrlichen Loire-Radwanderweg, der mehrere Hundert Kilometer direkt am Ufer der Loire entlangführt. Im Gegensatz zu den Pedaleuren der großen Tour de France müssen wir nur wenige Höhenmeter überwinden und können jederzeit an einem der zahllosen Rastplätze pausieren. Erstes Ziel ist Villandry, das Renaissance-Schloss mit seinen berühmten Gärten im Stil des 16. Jh. Wir schlendern durch den Sonnengarten, den Wassergarten und den Kräutergarten. Wie hier alles glitzert, plätschert und duftet! Très magnifique!
Anschließend radeln wir weiter bis zum Schloss Ussé. Man erzählt sich, das romantische Märchenschloss habe den Schriftsteller Charles Perrault zu seiner Erzählung La Belle au Bois dormant inspiriert. Dabei handelt es sich um die französische Vorlage zu unserem Dornröschen. Apropos - gutes Stichwort: Nach 41 km Radeln an der frischen Luft schlafe ich im gemütlichen Hotel in Chinon so tief und fest wie Dornröschen. Nicht 100 Jahre, aber immerhin zwei Nächte.

3. Tag Genussvolle Radtour zur Abtei FontevraudE-Bike-Frankreich - Fontevraud
Ich werde nicht von einem Prinzen wachgeküsst, sondern von einem französischen Hahn aus dem Schlaf gekräht - auch gut! Ein Rundgang durch das Städtchen Chinon macht uns mit der mächtigen Burgruine, der Stiftskirche und der Altstadt mit historischen Häusern aus dem 15. Jahrhundert vertraut. Wir schwingen uns auf unsere E-Bikes - die Akkus wurden über Nacht wie von Zauberhand aufgeladen - und fahren auf beschaulichen Wegen nach Candes-Saint-Martin, das ganz offiziell zu den schönsten Dörfern Frankreichs zählt. Die hiesige Wallfahrtskirche aus dem 12. Jh. sieht mit ihren Zinnen und Pechnasen wie eine Burg aus dem Bilderbuch aus. Erbaut wurde die Kirche zu Ehren von Saint Martin, der hier starb. An dem reich verzierten Portal mit den Dutzenden Skulpturen kann ich mich kaum sattsehen. Zum Glück erwartet uns dann eine zünftige Mittagspause. Gut gestärkt radeln wir zum größten klösterlichen Gebäude Europas, der 14 Hektar großen Abtei Fontevraud. Abends im Hotel in Chinon vermerke ich in meinem Tagebuch, dass wir heute 40 km geradelt sind. À la bonne heure! Dank meines E-Bikes fühle ich mich aber noch fit für die nächste Etappe.

4. Tag Durch Weinberge zum Wasserschloss
Bester Laune rollen wir durch die historische Provinz Touraine. Die Sonne lacht und es geht entlang malerischer Weinberge, die voll mit aromatischen Trauben hängen. So macht Radfahren Spaß! Unser Reiseleiter weiß zu berichten, dass in der Touraine bereits seit dem 4. Jahrhundert Wein angebaut wird, weil das Kontinentalklima so günstig und die hiesigen Böden an der Loire so fruchtbar sind. Durch den sogenannten Garten Frankreichs, in dem sich die französischen Könige schon im Mittelalter sehr gern aufhielten, radeln wir zu einer beeindruckenden Kirche aus karolingischer Zeit. Wenn mal ein kleiner Anstieg auftaucht - richtige Berg-Etappen gibt es zum Glück nicht -, aktiviere ich die Motor-Unterstützung meines E-Bikes. Am Nachmittag führt der Radweg in einen ausgedehnten Wald und dann zum Wasserschloss Azay-le-Rideau, das auf einer künstlichen Insel aus Eichenpfählen im Fluss Indre liegt. Das zweiflügelige Renaissance-Schmuckstück schauen wir uns genauer an. Vor Ort erfahren wir auch mehr über die grausamen Machenschaften des berüchtigten Ritters Ridel d’Azay, der bereits im 12. Jh. eine Festung an dieser Stelle bauen ließ. Unser Hotel liegt nur wenige Meter vom Schloss entfernt. Nach 36 km Radfahren an der frischen Luft der Touraine schlafe ich fantastisch - ohne vom rabiaten Ritter Ridel zu träumen.

5. Tag Flussauen und Wasserschloss Chenonceau
Die heutige Radtour startet direkt vor unserem Hotel. Wir fahren durch zauberhafte Indre-Flussauen des Loiretals und ausgesprochen hübsche französische Dörfer. Wie herrlich es ist, durch so malerische Landschaften zu radeln - man erlebt alles viel näher und direkter als zum Beispiel in einem Bus! Doch da, ein Malheur: Meiner Freundin Edith ist die Kette gerissen. Zum Glück hat unser Reiseleiter Werkzeug parat. Während wir uns einen Schluck aus der Belvelo-Trinkflasche gönnen, hat er die Kette schon geflickt. Das ging flott. Chapeau! In bester Stimmung erreichen wir das prächtige Wasserschloss von Chenonceau. Das wahrscheinlich originellste der Loire-Schlösser mit seiner eleganten Galerie, die den Fluss Cher überspannt, bewundern wir aus allen möglichen Blickwinkeln. Vom Schloss Chenonceau ist es nicht weit zu unserem exklusiven Hotel, das zu unserer Überraschung auch ein Schloss ist: das romantische Château de Chissay. Heute haben wir mit 54 km die längste Rad-Etappe unserer kleinen Tour de France absolviert, aber dank E-Bike fühlen sich auch die Hügel wie eine ebene Strecke an.

6. Tag Auf den Spuren des Sonnenkönigs
Unser Begleitbus chauffiert uns zu einem der schönsten Teilstücke der Loire. Von hier radeln wir auf autofreien Wegen immer am Fluss entlang. Insgesamt 41 km stehen heute auf dem Programm. Inmitten eines früheren Jagdgebiets erwartet uns noch einmal ein echtes Highlight: Château de Chambord. Mon Dieu, welch ein Prachtbau! Das prunkvolle und etwas überdimensionierte Jagdschloss ist das größte und prächtigste Schloss aller Schlösser an der Loire. Wir nehmen uns die Zeit, das von Leonardo da Vinci inspirierte Bauwerk näher zu inspizieren. Ich habe selten so eine überbordende Dachlandschaft gesehen. Auch die Fassade versetzt mich in Erstaunen, ebenso die reich verzierten Räume, die wir genauer unter die Lupe nehmen. Von unserem Reiseleiter erfahren wir, dass die großzügigen Ausmaße einen handfesten Hintergrund haben - während der großen Jagden wurden hier mehrere Tausend Personen beherbergt. Sogar der Sonnenkönig Ludwig XIV. hat auf Schloss Chambord gern opulente Feste veranstaltet.
Auch wir sind feierlich gestimmt und beschließen den Tag mit einem exklusiven Dinner in einem von Michelin ausgezeichneten Sterne-Restaurant. Hier, ca. 50 km vor der Stadt Orléans, haben wir den nördlichsten Punkt unserer Rundreise erreicht. Bei diesem stimmungsvollen Abschiedsessen lassen wir unsere kleine Tour de France noch einmal Revue passieren und recherchieren bei belvelo.de, wohin unsere nächste E-Bike-Reise führen könnte. Wir übernachten heute in Blois.

7. Tag Residenz-Schloss Blois und Ende der Tour
Nach dem Frühstück erwartet uns zum krönenden Abschluss noch das auf einem Felsplateau gelegene Schloss von Blois, das im 16. Jh. Residenz der französischen Könige war und auf kongeniale Weise Bauwerke aus vier Epochen in einer Anlage vereint. Dann heißt es leider Abschied nehmen. Am Bahnhof von Blois sagt uns unser Reiseleiter: Au revoir. Über unser Abschiedsgeschenk, einen Rotwein aus der Touraine, freut er sich sehr. Die meisten Mitreisenden fahren per Zug zurück in die Heimat, die anderen Gäste, so auch ich, haben den Transfer zum Flughafen von Paris gebucht.
Charakter der Rad-Etappen:

Die sorgfältig komponierte Route dieser Tour de France à la Belvelo lässt sich sehr gut per Fahrrad zurücklegen. Sie fahren überwiegend auf kleinen asphaltierten Nebenwegen, autofreien Radwegen (Loire-Radwanderweg) und hin und wieder auf Waldwegen. Am vierten und fünften Tag führt die Route durch sanfte Hügellandschaften und Weinberge - dank der Motor-Unterstützung Ihres E-Bikes lassen sich die Anstiege aber gut bewältigen.


Reisepreis ohne Flug p. Person im DZ in EUR

23.05. - 29.05.21 1790
06.06. - 12.06.21 1790
20.06. - 26.06.21 1790
22.08. - 28.08.21 1790
05.09. - 11.09.21 1790
19.09. - 25.09.21 1790

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Veranstalter: Belvelo - E-Bike-Reisen

Marokko-Rundreise mit dem Fahrrad (E-Bike)
Über den Atlas in die Sahara und an den Atlantik

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Das Königreich Marokko am nordwestlichsten Rand von Afrika ist prädestiniert für eine entspannte Belvelo-Radreise:
Die Topographie ist anspruchsvoll, wenn wir uns dem Atlas nähern, und die Saharawinde können uns gehörig um die Ohren pfeifen. Trotzdem oder gerade deshalb ist die Möglichkeit, mit dem E-Bike die volle Vielfalt des Landes mit unzähligen Moscheen und Kasbahs zwischen Atlantik, Atlas, Rabat und Sahara auf einer Radtour zu erleben, einmalig. Freuen Sie sich auf eine nicht nur kulinarisch genussvolle Reise!

Einzigartige Belvelo-Momente
- Lebenstraum Sahara: Per E-Bike entlang der Wüste
- Mit Rückenwind von 2.268 m Höhe bis zum Meeresspiegel hinab
- UNESCO-Welterbe in Aït-Ben-Haddou: Eine der schönsten Kasbahs der Welt
- Bizarre Bergwelten, Täler und Oasen: Orient pur mit viel Genuss
- Nah an der Natur: Übernachtung im Sahara-Eco-Camp
- Marrakesch: Souks, Schlangenbeschwörer und Gewürz-Ekstase
- Höchstens 12 Teilnehmer und deutsch sprechende Reiseleitung


Verlauf Ihrer Marokko-Radtour/Rundreise

1. Tag Auf zur Rundreise nach Marrakesch!
Der Flug nach Marrakesch ist schnell vorrüber, und schon habe ich afrikanischen Boden unter den Füßen. Das Hotel in Marrakeschs Altstadt, das Riad Bahia Salam, ist wie ein Traum aus 1001 Nacht! Palmengesäumte Innenhöfe, orientalische Kunstwerke, warme Farben und eine Dachterrasse zum Träumen. Hier kann ich entspannt ankommen und mich auf die bevorstehende Rundreise einstimmen. Marrakesch ist mit Fès, Meknès und Rabat eine der vier Königsstädte in Marokko und beeindruckt mich schon auf den ersten Blick. Beim Begrüßungsessen lerne ich meine Mitreisenden kennen - nur 11 an der Zahl. Eine wirklich nette Truppe. Die Vorfreude wächst ...

2. Tag Spektakuläres Atlasgebirge
Mit zwei modernen Kleinbussen, die E-Bikes auf dem Dach, geht es von der Stadt Marrakesch aus hoch ins Atlasgebirge. Über den spektakulären Tichka-Pass auf 2.268 m Höhe fahren wir in Richtung Telouet. Plötzlich taucht sie auf wie eine Fata Morgana mitten in Marokko: die Burgruine von Telouet. Eine solche orientalische Pracht habe ich nicht erwartet. Der Blick aus dem Palast auf die Oase: unbezahlbar! Nach kurzer Einweisung, den Sattel für mich angepasst, sitze ich bequem auf meinem E-Bike. Das ist ja kinderleicht: Mit fünf Gängen entscheide ich al gusto, wann ich wie viel Unterstützung beim Radfahren brauche. Der Radweg durch das Ounila-Tal, das immer wieder mit Kasbahs und Palmen überrascht, könnte malerischer nicht sein. Die kleine Straße ist zwar asphaltiert, doch von Verkehr keine Spur. Bin ich heute wirklich schon 40 km gefahren? Unglaublich. Unser Hotel Ksar Ighnda toppt alles - ein mit viel Liebe zum Detail renovierter Palast.

3. Tag Im Tal der Palmen
Habe super geschlafen! Ein Highlight gleich am Morgen: die weltberühmte Kasbah von Aït-Ben-Haddou, UNESCO-Welterbe. Gewaltige Stadttore, dahinter leuchtend gelbe Häuser und Gässchen bis zum Himmel. Wen wundert’s, dass Aït-Ben-Haddou schon für zahllose Produktionen wie "Gladiator", "Kundun", "Lawrence von Arabien" und "Game of Thrones" als Filmkulisse gedient hat? Von hier geht die Rundreise weiter durch die dramatische Landschaft des Djebel Saghro. Nach einigen Serpentinen erreichen wir das sagenhafte Draa-Tal, ein dunkelgrünes Meer aus Dattelpalmen, die Lebensader einer ganzen Region. Wenn das nicht ein Grund ist, die E-Bikes für die Piste zu satteln!
Ich komme aus dem Staunen nicht raus. Unsere 45 km lange Radfahrt endet in Nekob. Hier befindet sich das einladende Kasbah Hotel Ait Omar - ein kleines Juwel mit dem Charme einer echten Kasbah. Die deutschen Besitzer, die das Anwesen mit viel Liebe zum Detail renoviert haben, erzählen sehr unterhaltsam und aufschlussreich von ihrem Leben in Marokko.

4. Tag Aus dem Atlas-Gebirge in die Sahara
Heute verlassen wir langsam das Djebel Saghro. Unterwegs treffen wir nur wenige Menschen, dafür umso spektakulärere Landschaften entlang unserer Piste. Die verschiedenen Rottöne sind unglaublich! Wir merken, dass wir der Sahara immer näher kommen, die Landschaft wird flacher und verändert sich stark. In einigen wenigen Oasen können wir den Berbern bei der Arbeit zuschauen. Die Kinder sind schüchtern, winken uns aber trotzdem sehr freundlich zu. Nach ungefähr 35 km unserer Fahrradtour auf dem E-Bike steigen wir in Tazzarine in unseren Bus um und fahren zur Oase Zagora, dem Tor zur Wüste Sahara. Hier satteln wir um und reiten auf Kamelen in unsere heutige (Zelt-)Unterkunft: Das Tizi Deluxe Camp. Ein absolutes Highlight dieser Marokko-Rundreise: unser gemeinsames Abendessen am Lagerfeuer.

5. Tag Sahara-Feeling
Unser Tag startet mit einer Rad-Etappe durch die Halbwüste, im Hintergrund die dunklen Zelte der Beduinen, die in dieser weiten, kargen Landschaft seit jeher unverändert leben. Es ist ziemlich heiß. Gott sei Dank sind Wasser, Sonnencreme und Hut immer griffbereit in der Satteltasche. Die heutigen 45 km schaffe ich wohl nicht ganz, nach der Hälfte wird es mir mitten in der Wüste doch etwas zu warm. Kein Problem - unser klimatisiertes Begleitfahrzeug nimmt mich einfach mit! Nach einem kurzen Transfer genießen wir ein traditionelles Mittagessen in Foum Zguid - ein Wüstenort wie aus einem Western und lebendiger Treffpunkt von Nomaden und Dorfbewohnern der Oasen. Der Begleitbus bringt uns am Nachmittag nach Tata, hier übernachten wir in einem kleinen, liebevoll eingerichteten Gästehaus inmitten des Dorfes.

6. Tag Garten Eden im Anti-Atlas
Heute verlassen wir diesen friedlichen Ort und fahren 110 km bis zum Anti-Atlas, wo die Radetappe startet. Alte Berberburgen, Moscheen und Türme aus Lehm säumen unseren Weg. Mandeln, Oliven, Obst- und Weingärten. Sieht so der Garten Eden aus? Die letzten Kilometer unserer Tour fahren wir mit unseren Begleitfahrzeugen, denn unser Tagesziel, die Stadt Taroudant ist ein verkehrsreicher Handelsort. Durch die imposante 8 m hohe Lehmmauer gelangen wir zum feinen Boutique-Hotel Dar Zitoun. Ich bin stolz und überrascht, dass ich trotz Anstieg über den Anti-Atlas die 42 km ohne Anstrengung gemeistert habe.

7. Tag Bergauf ist gleich bergab!
Heute früh stürze ich mich mit meinen Mitreisenden in den Trubel der Medina von Taroudant. Dann brechen wir mit unseren Begleitfahrzeugen zum Mnizla-Pass am Westende des Hohen Atlas (Nahe Agadir) auf. Der hohe Atlas ist die höchste Gebirgskette des Atlas und erstreckt sich im Westen bis Agadir. Auf unseren Rädern geht es heute insgesamt 21 km hoch und runter, doch erst einmal hinunter durch grünes Bergland und duftende Wälder rund um den See von Sidi Abdel Moumen. Hier überrascht uns unser Reiseleiter mit einem schönen Picknickplatz.Wo kommen nur plötzlich all die marokkanischen Köstlichkeiten her? Ein kurzer Bustransfer bringt uns bis kurz vor Immouzzer des Ida-Outanane. Dort satteln wir wieder auf und radeln insgesamt etwa 31 km durch das spektakuläre Paradise Valley bis nach Agadir. Da hier kaum Verkehr herrscht, genieße ich in aller Ruhe die fabelhaften Ausblicke auf die ockerfarbenen Berge und dramatischen Schluchten. Am Nachmittag belohnt uns ein Sprung in den Atlantik - eine Wohltat für Körper und Geist! Unser Hotel ist nur wenige Gehminuten vom Strand entfernt.

8. Tag Entlang der Atlantikküste
Gestärkt vom reichhaltigen Frühstück setzen wir uns in unseren Begleitbus und fahren ein Stück Richtung Norden. Immer wieder lässt sich der Atlantik erblicken, dieses tiefe Blau fasziniert immer wieder. Schon bald steigen wir auf unsere Räder und fahren rund 29 km durch Arganbaum-Haine und entlang des Atlantiks. Immer wieder erblicke ich weite, menschenleere Strände unterhalb der ruhigen Landstraße. Die letzte Etappe entlang der Küste legen wir mit dem Minibus zurück. Unser Tagesziel ist Marokkos schönster Fischerort, Essaouira. Am Atlantik wartet dann auch direkt ein leckeres Fischmenü auf uns. Wir übernachten im prächtigen Palais des Remparts, direkt in der Medina (Altstadt) und nicht weit vom Atlantikstrand entfernt.

9. Tag Atlantik-Strand und 1001 Nacht
Marrakesch erleben, Märkte und Moscheen in der KönigsstadtHeute gönnen wir unseren Rädern eine Pause und erkunden zu Fuß das idyllische Fischerdorf Essaouira. Anschließend geht es mit dem Minibus hinauf in die ehemalige Hauptstadt Marrakesch. Hier erwartet uns ein spätes Mittagessen und unser Stadtreiseleiter, der uns sein Marrakesch zeigt. Gemeinsam mit ihm schlendern wir über den Souk und bestaunen die größte Koranschule Marrakeschs. Ein Höhepunkt bei Sonnenuntergang: der Gauklerplatz Djemma-el-Fna. Der Dampf der Garküchen, exotische Düfte, Schlangenbeschwörer, Puppenspieler und Musikanten - welch ein Spektakel! Beim Abendessen im berühmten Restaurant Dar Yakout schwelgen wir in Erinnerungen an Sahara, Atlas und Atlantik.

10. Tag Adieu Marokko!
Nach dem Frühstück auf der Dachterrasse unseres Riads fällt der Abschied schwer. Wir hatten eine wunderbare Zeit in Marokko zwischen der Sahara und den Königsstädten. In 10 Tagen ist mir unsere Gruppe doch ziemlich ans Herz gewachsen. Ein Transfer bringt uns zum Flughafen und es geht zurück in die Heimat. Doch eines steht fest: Das war ganz sicher nicht meine letzte Reise per E-Bike!
Charakter der Rad-Etappen
In Marokko sind Sie auf sehr guten, meist asphaltierten Wegen unterwegs. Die ausgewählten Wege haben ein nur sehr geringes Verkehrsaufkommen. Insbesondere im Anti- Atlas legen Sie auch einige Höhenmeter zurück, das Begleitfahrzeug ist jedoch nie weit.

Mehr zu dieser Marokko-Radreise:
- Die Küche des Landes: Tajine-Gerichte, z. B. geschmortes Zitronenhuhn mit Couscous
- Lesen Sie sich warm: Die alte Dame in Marrakesch, von Fouad Larou - ein Roman über zwei Kulturen
- Reisen geht durch die Ohren: The Rough Guide to the Music of Morocco
- Gemütlicher Fernsehabend gefällig?: Babel - persönliche Geschichten über Kontinente hinweg


Reisepreis ohne Flug p. Person im DZ

27.02. - 08.03.21 2050
11.03. - 20.03.21 2090
13.03. - 22.03.21 2090
20.03. - 29.03.21 2090
27.03. - 05.04.21 2190
01.04. - 10.04.21 2190
08.04. - 17.04.21 2190
10.04. - 19.04.21 2190
17.04. - 26.04.21 2190
24.04. - 03.05.21 2190
23.09. - 02.10.21 2090
30.09. - 09.10.21 2090
07.10. - 16.10.21 2090
14.10. - 23.10.21 2090
21.10. - 30.10.21 2090
30.10. - 08.11.21 2090
06.11. - 15.11.21 2050
11.11. - 20.11.21 1990
18.12. - 27.12.21 2390

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Veranstalter: Belvelo - E-Bike-Reisen

Montenegro mit dem E-Bike
Bizarre Berge und Bilderbuch-Buchten

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Die bizarren Berge des Durmitor-Massivs, die stille Schönheit des Skutari-Sees und die Bilderbuchlandschaften der montenegrinischen Adriaküste können Sie gut zu Fuß erkunden, wenn Sie gut zu Fuß sind und mehrere Monate Zeit haben. Ebenso beeindruckend, aber wesentlich komfortabler und weniger zeitintensiv, ist die Erkundung per E-Bike. Unsere sorgfältig komponierte E-Bike Erlebnisreise bietet Ihnen diese Vorteile und lässt auch Genuss und Entspannung nicht zu kurz kommen.

Genießen Sie die Gastfreundschaft der Einheimischen, die Ihnen stolz ihre lokalen Spezialitäten und regionalen Weine kredenzen. Und falls Ihnen einmal nicht nach Radfahren ist, können Sie jederzeit in den bequemen Begleitbus umsteigen.

Einzigartige Belvelo-Momente
- Von den Bergen ans Meer - Kontraste besonders spektakulär erleben
- Eintauchen in die UNESCO-Welterbestätten Durmitor und Bucht von Kotor
- Genussvolle E-Bike Touren auf Nebenstraßen mit stetem Blick auf die einzigartige Bergwelt und das Wasser der Adria
- Einzigartige Natur am Skutari-See erleben
- Rasante Abfahrt über die Serpentinen von Cetinje nach Kotor
- Entspanntes Reisen durch oft zwei Übernachtungen im selben Hotel
- Lokale Spezialitäten genießen und regionale Weine verkosten
- Höchstens 12 Teilnehmer und Deutsch sprechende Reiseleitung

Verlauf Ihrer Montenegro Rundreise mit dem E-Bike

1. Tag Willkommen in Montenegro
Nach einer angenehmen Anreise treffe ich meine Mitreisenden am Flughafen der Hauptstadt Podgorica, wo wir von unserer Reiseleitung herzlich begrüßt werden. Bei bestem Wetter fahren wir gemeinsam in die Schwarzen Berge, die dem Land Montenegro seinen Namen gaben. Unser Ziel inmitten der beeindruckenden Berge ist der kleine Ferienort Zabljak, der höchstgelegene Ort des Landes. Wir atmen frische Bergluft und genießen für einen Moment die wunderbare Aussicht. Noch einmal tief einatmen, denn gleich können wir eine erste kleine Runde auf den motorisierten Drahteseln drehen, um ein Gefühl für das flotte Zweirad zu entwickeln. Beim Abendessen sitzen wir gemütlich zusammen und lernen uns kennen.

2. Tag Durmitor-Nationalpark
Nach dem Frühstück schwingen wir uns aufs E-Bike und erkunden die traumhafte Bergregion am Durmitor-Massiv. Wir radeln zum berühmten Schwarzen See in 1.400 m Höhe und dann weiter durch grüne Bergwiesen zu den mittelalterlichen Grabsteinen der Bogomilen, auch Stecci genannt. Ich kann mich gar nicht satt sehen, so perfekt sind die Bilder Tages: leuchtende Gipfel über türkisfarbenen Geltscherseen und dichte, immergrüne Wälder von blühenden Wiesen umrahmt. Auf unserer 35 km langen E-Bike-Etappe besuchen wir auch eine Manufaktur für Heilkräuter, in der uns sachkundig und unterhaltsam die magischen Gewächse dieser Region nähergebracht werden. Wieder in Zabljak angekommen, nutze ich das schöne Wetter und radle mit einigen meiner Mitreisenden ganz leicht auf langen Serpentinen zur talüberspannenden Brücke Tara.

3. Tag Vom Durmitor-Gebirgsmassiv an den Skutarisee
Am Vormittag genießen wir die herrlich klare Bergluft noch einmal in vollen Zügen. Auf 1.900 m Höhe starten wir unsere fantastische Panorama-Tour mit dem E-Bike durch die atemberaubende Bergwelt des Durmitor-Gebirgsmassivs - was für wunderbare Aussichten! Nach einer gemütlichen Mittagspause vor einer malerischen Berghütte geht es mit dem Begleitbus in Richtung Süden. Bei Danilovgrad besuchen wir die Eselfarm von Martinici. Ich staune: 30 dalmatinische Esel verbringen hier ihren Lebensabend. Einst gab es viele dieser Tiere, heute sind sie vom Aussterben bedroht. Ich bin tief beeindruckt von den Leistungen der Tierschützer und merke gar nicht, dass wir schon an Podgorica vorbeigefahren und das Dorf Virparzar am Skutarisee erreicht haben. Hier beziehen wir unsere privaten Appartments in Vida’s House. Später zum Abendessen probiere ich leckeren Fisch aus dem größten See des Balkans. Am besten schmeckt er mir mit einem guten Schluck des lokalen Weins Vranac und dem Sonnenuntergang am See.

4. Tag Vom Skutarisee nach Centinje
Auf kleinen, wunderschönen Nebenstraßen radeln wir mit Rückenwind durch winzige Siedlungen am Ufer des Skutarisees. Bald erreichen wir den malerischen Fluss Rijeka Crnojevica, der sich träge seinen Weg durch üppig bewachsene Hänge zum Skutarisee bahnt. Wir folgen dem mäandernden Fluss, der dunkelblau aus grünen Wasserpflanzen hervorblitzt und erreichen das gleichnamige Dorf Rijeka Crnojevica. Irgendwie fühle ich mich hier wie am Ende der Welt angekommen. Unsere Mittagspause verbringen wir an der Alten Brücke. Ausgeruht geht es weiter zum Pavlova Strana, einem der schönsten Aussichtspunkte über den Skutarisee. Von hier aus sind es nur noch wenige Kilometer zu unserem heutigen Etappenziel, einem kleinen Weingut. Nach einer kleinen Einführung in den regionalen Weinbau freue ich mich auf eine weitere Kostprobe des Vranac, zu der uns lokale Spezialitäten gereicht werden. Der Bus bringt uns am Abend in die alte montenegrinische Hauptstadt Cetinje, in der wir heute übernachten.

5. Tag Im Lovcen Nationalpark
Zu Fuß und mit sachkundiger Begleitung durchstreifen wir die historische Altstadt von Cetinje und hören von der turbulenten Geschichte des kleinen Landes. Ich überlege, ob ich im Anschluss mit einigen Mitreisenden die 16 Kilometer langen Serpentinen zum Mausoleum Petar II. auf den Berg Jezerski Vrh hinauf radle. Ich entscheide mich jedoch, für die gemütliche Fahrt mit dem
Bus. Oben angekommen genießen wir alle den fantastischen 360-Grad-Panoramablick auf ganz Montenegro! Die E-Bikes stehen bereit, denn von hier aus soll es nur noch bergab gehen. Schon bald erreichen wir die dramatische Serpentinenstraße, die hinunter bis vor die Stadtmauer der Altstadt von Kotor führt. Was für eine rasante Fahrt! Immer wieder halten wir an, um die Bremsen abzukühlen und ganz nebenbei die fantastische Aussicht auf eine der schönsten Landschaften des Balkans zu genießen. Am südlichsten Fjord Europas angekommen steht uns der Rest des Tages zur freien Verfügung.

6. Tag Mit dem E-Bike in der Bucht von Kotor
Unser heutiges Ziel ist der Weg: Wir radeln um das innere Becken der Boka. So nennen die Einheimischen die weit verzweigte Bucht von Kotor, die sich wie ein Fjord zwischen dunkel schimmernde Berge schmiegt. Ich habe schon gesehen, dass unsere Strecke meist unmittelbar am Ufer entlangführt, teilweise aber auch auf der Hauptstraße. Schnell sind wir an der Verige-Meerenge angekommen und setzen mit der Fähre über. Wir radeln durch kleine Orte mit ihren strahlend weißen Steinhäusern mit ziegelroten Dächern. Palmen, Zypressen und knorrige Olivenbäume begleiten unseren Weg und spiegeln sich in der blauen Adria. Schon bald erreichen wir Perast, ein schmuckes Städtchen mit zwei vorgelagerten Klosterinseln. Diese erreichen wir mit einem kleinen Boot. Später genießen wir unser Mittagessen an der Uferpromenade. Die schöne Aussicht gibt es gratis dazu. Entlang einer verkehrsarmen, ruhigen Uferstraße fahren wir entspannt zurück nach Kotor. Abends bummeln wir durch die schmalen, versteckten Gassen der Altstadt und tauchen ein wenig in ihre Geschichte ein. Einige von uns steigen hinauf auf die Festung, um den schönen Blick auf die Bucht in der Abendstimmung einzufangen.

7. Tag Über die Halbinsel Lustica nach Budva
Mit einer Bootstour verabschieden wir uns von Kotor. Wir kreuzen über das azurblaue Wasser und nehmen Kurs auf die Halbinsel Lustica. Im Hafen eines kleinen Dorfes stehen unsere E-Bikes schon startklar bereit. Auf den kleinen, ruhigen Straßen, vorbei an verschlafenen Dörfern und mit schönen Aussichten auf die Adria macht das entspannte Radeln uns richtig Spaß! Im Dorf Mrkovi werden wir von Familie Moric in ihrer Bio-Olivenöl-Farm schon erwartet. Stolz werden uns die 1000 alten Bäume gezeigt, ehe wir von den Produkten der Farm kosten. Kaufen dürfen wir auch. Viel zu schnell vergeht die Zeit auf unserer letzten Strecke, die wir in Montenegro mit dem E-Bike unterwegs sind. Am langgezogenen, gelben Sandstrand Jaz ist sie zu Ende. Bei schönem Wetter mit einem erfrischenden Bad in der Adria. Von hier aus ist es mit dem Bus nicht mehr weit in den bekannten Ferienort Budva. Auf dem Weg zu unserem gemeinsamen Abschiedsessen spazieren wir über die palmengesäumte Promenade in die Gassen der Altstadt. Gut, dass ich mich entschieden habe, ein paar Tage länger zu bleiben.

8. Tag Heimreise
Schade, dass diese fantastische Reise schon zu Ende geht! Etwas wehmütig fahren wir zum Flughafen Podgorica und treten die Heimreise an.

Charakter der Rad-Etappen:
Alle Radtouren finden auf asphaltierten Nebenstraßen statt. Das Gelände ist hügelig, man muss auch mal mit kurzen, steilen Steigungen rechnen, die aber meist mit schönen, längeren Abfahrten belohnt werden. Der höchste Punkt, den man mit dem Rad erreicht, liegt auf 1.908 m Höhe, im Durmitor-Nationalpark.

Mehr zu dieser Reise:
- Lesen Sie sich warm: Montenegro: Eine Familiensaga im Jahrhundert der Konflikte von Bato Tomasevic
- Reisen geht durch die Ohren: Gitarrenduo Darko Nikcevic und Srdan Bulatovic nehmen Sie mit auf eine Reise nach Südosten
- Film-Tipp zur Einstimmung: "Ostwärts - durch Montenegro" Dokumentarfilm von Julia Finkernagel
- Montenegro für den Gaumen: Njegusi-Schnitzel, Fische aller Art und osmanische Süßspeisen zum Nachtisch

Reisepreis ohne Flug p. Person im DZ

15.05. - 22.05.21 1790
22.05. - 29.05.21 1790
29.05. - 05.06.21 1790
05.06. - 12.06.21 1790
04.09. - 11.09.21 1790
11.09. - 18.09.21 1790
18.09. - 25.09.21 1790
25.09. - 02.10.21 1790
02.10. - 09.10.21 1790

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Veranstalter: Belvelo - E-Bike-Reisen

Neuseeland-Rundreise mit dem Fahrrad (E-Bike)
Im Land der Maori und Kiwis

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Erleben Sie die schönsten Strecken Neuseelands mit der Nase im Wind! Erfahren Sie auf zwei Rädern die atemberaubende Schönheit von Gletschern, Vulkanmassiven, Thermalgebieten, Seen und Küsten. Nirgends auf der Welt finden Sie so unterschiedliche Landschaftsformen wie auf Neuseelands Nord- und Südinsel. Mit dem E-Bike radeln Sie durch grüne Felder und Wiesen, durch Regenwälder, an langen Sandstränden entlang, zu heißen Quellen und über spektakuläre Brücken in rauen, schneebedeckten Bergen. Es heißt, in Neuseeland vereinigen sich alle Landschaftsformen Europas. Entdecken Sie sie alle - entspannt und mit Deutsch sprechender Reiseleitung.

Einzigartige Belvelo-Momente
- Höchstens 12 Teilnehmer und Deutsch sprechende Reiseleitung
- Maori authentisch erleben: Traditionelle Tänze und Gesänge der Ureinwohner Neuseelands
- Kontraste buchstäblich erfahren: Pulsierendes Leben in den großen Städten und die Geheimnisse der alten Goldgräbersiedlungen, einsame Weiten unter schneebedeckten Gipfeln, fruchtbare Obst- und Weinplantagen und fischreiche Flüsse
- Panoramen wie aus dem Bilderbuch: Gebirgsschluchten mit tobenden Flüssen, bizarre Felsformationen, Berge mit schneebedeckten Gipfeln und sattgrüne Landschaften
- Zeit zum Relaxen im Thermalgebiet Rotorua
- Der älteste Nationalpark Neuseelands und UNESCO-Weltnaturerbe: Der Tongariro-Nationalpark mit seinen blau leuchtenden Kraterseen und Geysiren

Verlauf Ihrer E-Bike-Tour durch Neuseeland

1. Tag Auf nach Neuseeland

2. Tag Flug nach Neuseeland

3. Tag Ankunft in Christchurch
Voller Vorfreude auf das Land der Maori treffe ich am Flughafen in Christchurch auf meine Mitreisenden. Zusammen fahren wir in das Apartment-Hotel The Quest. Hier werden wir von unserem Reiseleiter herzlich begrüßt. Später sammeln wir erste Eindrücke von Christchurch und Umgebung. Viele Attraktionen, darunter der weithin bekannte Botanische Garten, sind nur einen Katzensprung von unserem Hotel entfernt! Die Landschaft ist großartig und meine Gruppe macht einen sympathischen Eindruck. Beim gemeinsamen Abendessen lerne ich meine Mitreisenden besser kennen. Ich freue mich riesig auf die kommenden Tage unserer Neuseeland-Tour!

4. Tag Vom Tekapo-See nach Twizel
Nach dem Frühstück bringt uns unser Reisebus durch die Canterbury Plains zum Tekapo-See. Der ehemalige Gletschersee erstrahlt in einem milchigen Türkis. Über dem See erheben sich eindrucksvolle Berggipfel. Die perfekte Kulisse für unsere heutige Fahrt durch diese einmalige Naturlandschaft! Nach einer kurzen Einweisung in die Bedienung der E-Bikes düsen wir auch schon los. Unsere erste Rad-Etappe folgt dem Alps 2 Ocean Trail über die Ausläufer der Südalpen, es geht durch Farmland zum Peel Forest. Wir genießen den Blick auf den ebenso türkis schimmernden Pukaki-See. Gegen Abend erreichen wir die kleine Gemeinde Twizel. Erstaunt stelle ich in unserem charmanten The Lakes Motel fest: Ganze 54 km habe ich heute mit dem Rad zurückgelegt. Was für ein gelungener erster Rad-Tag!

5. Tag Am Ohau-See
Direkt am Hotel warten unsere E-Bikes auf uns und schon geht es los. Die imposante Gebirgskette der Südalpen im Blick, radeln wir bis zum Ohau-See. Die in gelben, roten und braunen Tönen erstrahlende Landschaft wirkt immer rauer, je näher wir dem See kommen - doch dann erstrahlt er vor uns in herrlichem Petrolblau. Welch ein Anblick! An unserem Ziel, der herrlich am See gelegenen Lake Ohau Lodge, gönnen wir uns eine entspannende Pause und genießen beim Mittagessen die fabelhafte Aussicht. Und dann bringt unser Bus uns nach Queenstown, das aufgrund der zahlreichen Outdoor-Angebote ein beliebter Ort für Abenteurer ist. Was uns hier wohl erwartet? Erfüllt von dem herrlichen Tag mit 38 km auf dem E-Bike und voller Vorfreude auf morgen schlafe ich in meinem Bett im nur wenige Meter vom Wakatipu-See gelegenen Hotel Hurley’s of Queenstown ein.

6. Tag Queenstown
Heute gönnen wir unseren Fahrrädern eine kleine Pause. Ein freier Tag in Queenstown! Mit ein paar Mitreisenden mache ich mich auf, das St. Tropez Neuseelands zu Fuß zu erkunden. Malerisch an einer Bucht am Wakatipu-See gelegen, wird Queenstown überthront von den Bemerkenswerten (The Remarkables), einer Bergkette mit sägezahnartigen Gipfeln, die auch einen Auftritt im ersten Herr der Ringe-Film hatten. Das alles und viel mehr erfahre ich bei einem geführten Stadtrundgang. Noch ein landestypischer Snack und ich fahre mit der Skyline-Gondel auf den Berg Bob’s Peak. Vom Gipfel genieße ich die imposante Aussicht über Stadt, Berge und See. Einmalig! Wir treffen uns am Abend wieder im Hotel und tauschen unsere Erlebnisse aus. Einige Mitreisende waren im Milford Sound, andere in den Glühwürmchen-Höhlen bei Te Anau. Alle schwärmen und sind begeistert von Neuseelands vielfältiger Natur.

7. Tag Von der Goldgräberstadt Arrowtown nach Wanaka
Ein Tag auf goldenen Spuren! Am Morgen satteln wir unsere E-Bikes und fahren in die legendäre Goldgräberstadt Arrowtown. Wir schlendern durch die von Bäumen gesäumten Straßen, die uns noch immer vom Goldrausch erzählen, zu den einst von Chinesen bewohnten Goldgräberhütten am Stadtrand. Leider ohne Gold, aber dafür mit jeder Menge guter Laune schwingen wir uns wieder auf unsere E-Bikes. Entlang des Kawarau-Flusses fahren wir bis zur gleichnamigen Brücke, die sich - gehalten von vier Pfeilern - in schwindelerregender Höhe über die Schlucht spannt. Ein fantastischer Anblick! Mit unserem Bus überqueren wir anschließend auf 1.121 m die Crown Range - auf der höchsten asphaltierten Passstraße Neuseelands. Das Wanaka Hotel liegt im gleichnamigen Ort nur wenige Meter vom Wanaka-See entfernt. Ein Blick auf den Tacho verrät mir: Ganze 55 km bin ich heute geradelt.

8. Tag Zum Fox-Gletscher
Kaum bin ich heute vom Hotel aus losgefahren, höre ich ein verdächtiges Zischen: Mein Reifen hat wohl ein Loch. Sofort ist unser Reiseleiter mit einem neuen Fahrrad zur Stelle. Super, dass immer zwei Ersatzräder dabei sind! Schon ein paar Minuten später geht es mit dem neuen Rad weiter. Es liegen 35 Rad-Kilometer voller Kontraste vor uns: Wir fahren entlang des kristallklaren Wanaka-Sees, folgen dem Hawea-Fluss bis zum gleichnamigen See, dem kleinsten der fünf Gletscherseen der Südinsel. Nach einem kleinen Picknick mit fantastischer Aussicht bringt uns unser Bus vorüber an schneebedeckten Bergen zum 13 km langen Fox-Gletscher, dessen Zunge wir nach einer kleinen Wanderung von unserem Domizil für die Nacht, dem Lake Matheson Motel, leicht erreichen können.

9. Tag Auf dem Westcoast Wilderness Trail
Ich frage mich, ob die Eindrücke der letzten Tage noch zu toppen sind. Doch als ich am frühen Morgen einen Spaziergang am Matheson-See unternehme, in dem sich bei Windstille sogar der Mount Cook und der Mount Tasman spiegeln, spüre ich es: Jeder einzelne Tag scheint in seiner eigenen Schönheit den vorangegangenen zu übertreffen! Einige Mitreisende unternehmen am Morgen einen Helikopter-Rundflug über den Fox-Gletscher und den Mount Cook und schwärmen später von der atemberaubenden Aussicht. Wir starten mit den Rädern in dem Goldminenörtchen Ross und radeln auf dem West Coast Wilderness Trail durch die Wetlands am Mahiapua Creek und durch Regenwald zu den Sandstränden am Hokitika Beach. So eine Vielfalt auf nur 33 km Radstrecke! Nach einer kleinen Shopping-Tour in den Galerien des hübschen Städtchens Hokitika, die Erzeugnisse aus Pounamu, einem grünen Stein, anbieten, entspanne ich in unserem Beachfront Hotel Hokitika.

10. Tag Pancake Rocks und Westport
Wir setzen unsere Radtour auf dem West Coast Wilderness Trail fort, radeln die Strände der Westküste entlang, durch Küstenwälder und bezaubernde Städtchen und über eine Vielzahl von Brücken. Nach ca. 36 km sammelt uns unser Bus ein und bringt uns zu den Pancake Rocks im Paparoa-Nationalpark. Tatsächlich: Diese einzigartigen Kalksteinfelsen erinnern an aufeinandergeschichtete Eierkuchen, umspült von den Wellen des Ozeans. Der Meeresbrandung sind auch die Blow Holes zu verdanken, aus denen riesige Fontänen zwischen den Felsformationen spektakulär in die Höhe schießen. Ich könnte stundenlang zusehen. Wir fahren jedoch mit unserem Bus weiter nach Westport zum Asure Chelsea Gateway Motel. Zeit, sich ein wenig zurückzulehnen.

11. Tag Schluchten und weite Landschaften
Heute wollen wir die edlen Tropfen Neuseelands kosten: Mit unserem Bus fahren wir in das berühmte Weinanbaugebiet Marlborough. Entspannt geht es von Weingut zu Weingut. Wir probieren die einheimischen Rebsorten und lassen uns dabei regionale Köstlichkeiten auf der Zunge zergehen. Anschließend geht es weiter nach Picton. Der Ausblick aus dem Beachcomber Inn auf den Hafen ist grandios. Diesen darf ich die nächsten zwei Nächte genießen.

12. Tag Freier Tag in Picton
Ein ganzer Tag zur freien Verfügung! Die Hafenstadt Picton, am Meeresarm Queen Charlotte Sound, einst die Lieblingsbucht von Kapitän James Cook, lässt auch in mir den Entdeckerdrang aufleben. Es gibt viel zu erleben und so mache ich mich mit einigen Mitreisenden auf den Weg zu einer Bootsfahrt in die malerischen Marlborough Sounds. Nach einer ausgiebigen Wanderung mit zahlreichen Foto-Stopps schlendern wir am Abend durch das spannende Stadtzentrum. Beim Abendessen erzählen mir meine Mitreisenden von ihren aufregenden Kajak-Touren und entspannten Radausflügen.

13. Tag Fährüberfahrt von Picton nach Wellington
Ich bin schon gespannt, was uns heute erwartet. Die Fähre bringt uns nach Wellington, in Neuseelands Hauptstadt. Ich genieße die Überfahrt durch den fjordähnlichen Queen Charlotte-Meeresarm, den Torry-Kanal und die Cook Strait, die Neuseelands Nord- und Südinsel trennt. Am Nachmittag schlendern wir durch die kompakte Innenstadt von Wellington. Ich fahre noch mit einigen Mitreisenden in der Standseilbahn hinauf zum Botanischen Garten, um bei Sonnenuntergang auf die Stadt zu schauen. Später in meinem Hotelzimmer im Copthorne Oriental Bay schaue ich mir meine Fotos an. Zum Glück habe ich eine zweite Speicherkarte dabei. Wie viel ich in nicht einmal zwei Wochen schon erlebt habe!

14. Tag Auf dem Remutaka Cycle Trail
Heute fahren wir wieder E-Bike. Auf dem Remutaka Cycle Trail radeln wir entspannte 35 km durch saftig grüne Wiesen und Wälder. Die ersten Ausläufer der Rimutaka-Berge im Blick, geht es von Petone nach Maymorn. Ich bin noch nicht müde und entscheide mich, noch weitere 25 km bis nach Cross Creek zu fahren. Auf abgelegenen Straßen, kleinen Pfaden und durch den 221 m langen Maymorn-Tunnel gelange ich zum historischen Rimutaka Trail. Definitiv die richtige Entscheidung! Am Nachmittag fahren wir mit unserem Bus in die Gartenstadt Wanganui. Hier übernachten wir im The Avenue Kingsgate Hotel, wo ich den Tag entspannt am Swimmingpool ausklingen lasse.

15. Tag Taupo
Am Morgen fahren wir mit unserem Bus nach Turangi in den Tongariro-Nationalpark mit seinen smaragdgrünen Seen, blühenden Bergwiesen und heißen Quellen. Unter den Gipfeln der größten Vulkane der Nordinsel unternehmen wir eine 15 km lange Fahrradtour auf dem Tongariro River Trail. Der Tongariro-Fluss ist ein Anziehungspunkt für Forellenfischer aus aller Welt. Nicht nur an der Red Hut-Brücke sehen wir die Angler im knietiefen Wasser stehen. Am Nachmittag bringt uns unser Bus nach Taupo, wo wir im Millennium Hotel and Resort Manuels übernachten.

16. Tag Thermalgebiet Rotorua und Maori-Tradition
Unsere heutige Radstrecke ist beinahe magisch: Ganze 61 km radeln wir auf dem Radweg Te Ara Ahi, der von sprudelnden Geysiren und blubbernden Schlammlöchern gesäumt ist. Bei einem Bad in den warmen Wai-O-Tapu-Thermalquellen kann ich es kaum glauben, was ich heute alles schon gesehen habe. Voller neuer Energie fahren wir weiter nach Rotorua und beziehen unsere Zimmer im Sudima Hotel Lake Rotorua. Am Abend wartet noch ein besonderes Highlight auf uns: Wir tauchen in die Welt der Maori ein. Tänze und Gesänge der neuseeländischen Ureinwohner begleiten unser traditionelles Hangi-Dinner. Die exotischen Klänge im Ohr, endet dieser Tag für uns alle etwas später ...

17. Tag Te Aroha
Ich habe unglaublich gut geschlafen und fühle mich fit für das nächste E-Bike-Abenteuer. Nach einer kurzen Busfahrt nach Matamata satteln wie unsere Räder und fahren ein Stück auf dem berühmten Hauraki Rail Trail in den hübschen Kurort Te Aroha. Die Fahrt durch fruchtbare Felder, vorüber an Ziegen-Farmen, malerischen Wasserfällen und idyllischen Schluchten, ist einfach herrlich! In kurzer Zeit legen wir eine Strecke von 37 km zurück. Über unserem Hotel, der historischen Aroha Mountain Lodge, thront der Gipfel des Berges Te Aroha. Ich schlendere am Abend noch zu den pittoresken Badehäusern, die Ende des 19. Jh. entstanden sind. Oder soll ich mich eher für ein Bad in den kohlensäurehaltigen Mineralquellen entscheiden?

18. Tag Auckland
Wie schnell die Zeit vergeht! Heute sind wir ein letztes Mal auf unseren E-Bikes unterwegs. Wir folgen weiter dem Hauraki Rail Trail und radeln durch saftiges Farmland. Der Blick auf die Kaimai-Mamaku-Gebirgskette mit dem Mount Te Aroha - dem Berg der Liebe - und die weitläufige Hauraki-Ebene ist einfach faszinierend. Mit unserem Bus erreichen wir am Abend Auckland, die Stadt der Segel. Nachdem ich mich im Auckland City Hotel kurz frisch gemacht habe, genießen wir alle gemeinsam unser Abschiedsessen und lassen unsere außergewöhnliche Neuseeland-Reise Revue passieren.

19. Tag Auckland und Rückflug nach Deutschland
Die Zeit bis zum Abflug nutze ich noch dazu, ein paar Mitbringsel für meine Familie und Freunde zu kaufen. Dann heißt es auch schon Abschied nehmen. Der Abschied fällt nicht leicht, denn meine Gruppe ist mir während unserer gemeinsamen Reise wirklich ans Herz gewachsen. Es war eine wundervolle Zeit - und sicherlich nicht meine letzte Reise mit dem E-Bike!

20. Tag Ankunft zu Hause

Charakter der Rad-Etappen:
In Neuseeland sind wir zum überwiegenden Teil auf geteerten Landstraßen unterwegs. In den Nationalparks fahren wir, wann immer möglich, auf kleinen Radwegen direkt in der Natur. Die Radabschnitte sind meist leicht hügelig, große Höhenunterschiede legen wir jedoch nicht mit dem Rad zurück. Es herrscht meist wenig Verkehr, im ländlichen Raum kommt auch mal ein Milchtransporter vorbei.

Mehr zu dieser Neuseeland-Reise mit dem E-Bike:
- Die Küche des Landes: Neuseeländische Lammkeule mit gegrilltem Gemüse
- Lesen Sie sich warm: Whalerider von Witi Ihimaera - eine bewegende Geschichte über die Kraft der Maori-Tradition
- Reisen geht durch die Ohren: Lorde
- Gemütlicher Fernsehabend gefällig? Herr der Ringe


Reisepreis ohne Flug p. Person im DZ in EUR

15.10. - 03.11.21 5870
10.02. - 01.03.22 5870

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Veranstalter: Belvelo - E-Bike-Reisen

E-Bike - Peloponnes: Radreise durch Griechenlands Mythos
Grüne Hügel, Meer und Rückenwind auf Peloponnes

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Heureka! Sie möchten einen kaum bekannten Teil Griechenlands entdecken, das ursprüngliche Hellas zwischen archaischen Bräuchen und herzlicher Gastfreundschaft erleben, mit allen Sinnen den Zauber der Ägäis spüren? Dann gibt es keinen besseren Ort für Ihren Urlaub als die abgeschiedene und magische Welt der südgriechischen Halbinsel Peloponnes. Per E-Bike entdecken Sie den Kanal von Korinth, das antike Sparta, die duftenden Orangen- und Zitronenhaine Arkadiens und die malerischen Ägäis-Panoramen besonders unmittelbar. Wenn Sie auf zwei Rädern auch noch den Geheimnissen der Märcheninsel Elafonisos und der wilden Halbinsel Mani auf die Spur kommen, dann wird der Peloponnes zu Ihrem persönlichen Veloponnes.

Einzigartige Belvelo-Momente
- Den kolossalen Kanal von Korinth per E-Bike entdecken
- UNESCO-Welterbe im Doppelpack: Antikes Mykene und byzantinische Ruinenstadt Mystras
- Durch duftende Orangenund Zitronenhaine entspannt zum Argolischen Golf rollen
- Ägäis-Panorama-Radtour mit Rückenwind auf Knopfdruck
- Märcheninsel Elafonisos - Griechenlands größtem Geheimnis auf der Spur
- Wilde Halbinsel Mani: Zeitreise auf zwei Rädern
- Porto Kagio: Dinner am Eingang zur Hölle
- Höchstens 12 Teilnehmer und Deutsch sprechende Reiseleitung

Verlauf Ihrer Peloponnes Radtour/Rundreise

1. Tag Aufbruch nach Peloponnes: Hallo Hellas!
Nach einem angenehmen Flug landen wir in Griechenlands Hauptstadt Athen. Von hier ist es nur noch ein Katzensprung in eine gänzlich andere Welt - nach Loutraki. Der Hafenort Loutraki, für sein leckeres Quellwasser gerühmt, liegt direkt am Golf von Korinth. Und Korinth gilt als Eingangstor zur Halbinsel Peloponnes, von der ich schon so viel gehört und gelesen habe. Manch einer mag die Geschichte des Peloponnesischen Krieges des Historikers Thukydides kennen. Spannender finde ich persönlich die Geschichten der griechischen Mythologie. Im Hier und Jetzt erwartet uns aber erst einmal unser sympathischer Reiseleiter, der uns eine anschauliche und unterhaltsame Einführung in die Geheimnisse der E-Bike-Welt gibt. Schon nach kurzer Zeit sitzen wir im Sattel und radeln mit elektronischer Unterstützung eine erste Etappe zum Eingewöhnen. Ziel ist der berühmte Kanal von Korinth, der zwischen 1881 und 1893 auf einer Länge von über 6.300 m in das Felsgestein zwischen dem griechischen Festland und der Halbinsel Peloponnes gehauen wurde. Was war das damals für ein Kraftakt! Dagegen ist das Radeln per E-Bike eine entspannte Angelegenheit. Bei allen Mitreisenden steigt die Vorfreude auf kommende Städte und Landschaften. Wir übernachten heute in Loutraki im Grand Olympic Hotel, das direkt am Strand liegt. Der perfekt Einstieg in diesen Urlaub!

2. Tag Arkadische Landschaften in Arkadien
Heute geht es nun wirklich auf den Peloponnes. Unser Reiseleiter erzählt uns, dass der Name von der mythologischen Gestalt Pelops hergeleitet wurde, der ein Sohn des sagenhaften Königs Tantalos war. Laut Legende hat Tantalos seinen Sohn Pelops den Göttern als Speise vorgesetzt, um deren Allwissenheit auf die Probe zu stellen. Zur Strafe wurde Tantalos in die Unterwelt verstoßen und auf ewig gequält - Früchte und Wasser sind ihm greifbar nah, bleiben aber unerreichbar. Wir müssen gottlob keine Tantalusqualen erleiden - im Begleitbus gibt es immer genügend Proviant. Unsere Reise führt uns vorbei am Berg Akrokorinth mit gleichnamiger Stätte, einer weiteren Sehenswürdigkeit der Insel. Der Blick auf die Berglandschaft ist beeindruckend. Und bereits unser erster Halt ist ein Höhepunkt im wahrsten Sinne des Wortes: der Burgberg des antiken Mykene, in vorklassischer Zeit eine der bedeutendsten Städte Griechenlands und seit 1999 UNESCO-Welterbe. Auf der Ausgrabungsstätte am Grab von Agamemnon - Nachfahre von Tantalos und Anführer der Griechen im Trojanischen Krieg - halten wir kurz inne, bevor wir uns auf unsere Räder schwingen. Etwa 35 km fahren wir durch duftende Orangen- und Zitronenhaine hinunter in die malerischen Altstadtgässchen von Nafplio, einem Hafenstädtchen am Argolischen Golf mit zahlreichen Burgen. Herrlich, wie mir der Wind um die Ohren weht! Nächster Stopp: die von den Venezianern erbaute Palamidi-Festung, von der wir die gesamte Halbinsel überblicken können. Mit dem Bus geht es dann ins verträumte Bergdorf Leonidi, das hoch über der Küste thront. Der Ausblick von meinem Zimmer im Hotel Romanza auf die blaue Ägäis ist einmalig und irgendwie hypnotisierend!

3. Tag Zwischen Parnon-Gebirge und Myrtioschem Meer
Die heutige Rad-Etappe startet im Dörfchen Poulithra und ist ein Fest für alle Sinne: Grün bewaldete Bergriesen stürzen fast senkrecht in das Blau der Ägäis. Es duftet nach Thymian und Salbei. Bester Laune radeln wir etwas mehr als eine Marathon-Strecke (ca. 45 km) entlang der Küste und nehmen dank der Motorunterstützung unserer E-Bikes jeden Hügel im Sauseschritt.
Nach einer Mittagspause am idyllischen Fokiano-Strand erreichen wir das Dörfchen Kyparissi, wo sie heute übernachten. Ihr authentisches Cavo Kortia liegt unmittelbar am Meer. Nehmen Sie einen Sundowner auf der Terrasse ein oder unternehmen Sie ein Strandspaziergang, um den Tag ausklingen zu lassen. Dichte Pinienwälder, einsame Sandstrände, bunte Fischerboote, eine weiße Kapelle am Meer - so muss es im Paradies aussehen!
Tagesetappe mit dem E-Bike: ca. 45 km

4. Tag Märcheninsel Elafonisos - Karibik-Farben auf Peloponnes
Was habe ich gut geschlafen! Und noch immer kein Muskelkater zu spüren. Nach dem Frühstück geht es mit dem Transferbus nach Limani Geraka.
Die heutige Rad-Etappe von Limani Geraka südwärts ist ein Kinderspiel. Nach 25 km ist schon unser Ziel in Sicht: Monemvasia. Die venezianische Festung auf einem Felsen mitten im Meer ist abermals ein Postkartenmotiv par excellence. Von hier fährt unser Bus auf kurvenreicher Bergstrecke zum kleinen Fährhafen Vigklafia. Die kurze Überfahrt zur Insel Elafonisos (Hirsch-Insel) kann man mit einer Farbe beschreiben: Türkis! Türkis, so weit das Auge reicht. Ein weißes Kirchlein an der Hafenbucht begrüßt uns auf der Märcheninsel Elafonisos, die einst Piraten als Refugium diente und heute als das am besten gehütete Geheimnis Griechenlands gilt. Wir erkunden das nur 19 kqm große Eiland vor Peloponnes auf zwei Rädern und reiben uns bald die Augen: Vor uns öffnet sich der weltberühmte goldene Doppelstrand von Simos Beach. Sind wir wirklich noch in Europa? Wie Kinder stürzen wir uns in die türkisgrünen Fluten. Der Abend im kleinen Hauptort unter den Sternen der Ägäis - ein Traum! Apropos Traum: Wir übernachten heute im Berdoussis-Hotel. Der Hafen mit seinen traditionellen Fischerbooten ist nur einen kleinen Spaziergang entfernt.

5. Tag Panoramen der ÄgäisGriechenland per E-Bike mit Belvelo - Porto Kagio
Im Vormittag unternehme ich noch eine kleine Fahrt mit dem Drahtesel - Elafonisos hat es mir wirklich angetan! Dann geht es mit der Fähre zurück aufs Festland von Peloponnes. Hier schwingen wir uns wieder auf unsere E-Bikes und fahren auf spektakulärer Küstenroute ca. 35 km bergauf und bergab nach Plitra. Wer unterwegs eine Pause braucht, steigt einfach in den Begleitbus um. Angespornt von den herrlichen Ausblicken, halte ich die gesamte Strecke durch, was mich schon ein bisschen stolz macht. Nach einer Kaffeepause am Meer geht es dann aber für alle im Bus weiter zur malerischen Hafenstadt Gythio am Lakonischen Golf, so etwas wie die Pforte zur geheimnisvollen Halbinsel Mani. Hier logieren wir gleich zwei Nächte im Thirides-Hotel, einem Ensemble stolzer Steinbauten, nicht einmal einen Steinwurf vom Strand entfernt.

6. Tag Wilde Halbinsel Mani - Zeitreise in die Unterwelt
Die Halbinsel Mani, auch als Mittelfinger von Peloponnes bezeichnet, ist so bergig, zerklüftet und unzugänglich, dass selbst die Osmanen Mani nie erobern konnten. Die Maniaten blieben immer frei und unberechenbar und entwickelten ganz eigene archaische Traditionen, die bis heute überdauern. Mir kommt unwillkürlich das kleine gallische Dorf in den Sinn. Am Vormittag besuchen wir direkt am Meer die Tropfsteinhöhle Pyrgos Dirou. Fast eine halbe Stunde fahren wir per Boot durch ein faszinierendes Felslabyrinth mit engen Durchbrüchen und großen Hallen. Dann wechseln wir vom Boot aufs E-Bike und erkunden Mani per Rad. Auf der 45 km langen Tour von Nord nach Süd erwarten uns wilde, ungezähmte Landschaften, schroffe Gipfel, mittelalterliche Turmdörfer und einsame Strandbuchten. Unser Tagesziel ist übrigens die Hölle! Die karge, windige Südspitze von Mani galt in der Antike als Eingang zur Unterwelt. Doch uns erwartet in Porto Kagio ein himmlisches Dinner am Meer. Na, wenn das die Hölle ist ...

7. Tag Das antike Sparta
Heute geht es von Gythio am Lakonischen Golf per Bus landeinwärts. Erster Stopp: Sparta. Ich muss lakonisch konstatieren: Viel zu sehen gibt es nicht mehr von Athens stolzem Rivalen. Umso beeindruckender sind dann Burg und Kirchen der byzantinischen Ruinenstadt Mystras, nicht von ungefähr UNESCO-Welterbe. Im Parnon- Gebirge schwingen wir uns dann wieder auf unsere E-Bikes.
Noch ehe man die Verse "Wanderer, kommst du nach Sparta, verkündige dorten, du habest uns hier liegen gesehn ...", rezitieren könnte, hat unser Reiseleiter den Akku ausgetauscht und das Problem damit gelöst. Munter radeln wir ca. 45 km bergab durch Arkadiens üppig bewachsene Bergwelt bis an die Ägäis. Im pittoresken Fischerdorf Paralio Astros gönnen wir uns einen Sprung in die türkisfarbenen Fluten. Erfrischt und mit gesundem Appetit genießen wir unser Abschieds-Dinner, das dank Meerblick gleich doppelt so gut schmeckt. Im Sunset Hotel, alles andere als ein spartanisches Nachtlager, ruhen wir zum vorerst letzten Mal unter griechischem Himmel in Morpheus’ Armen.

8. Tag Auf Wiedersehen, Peloponnes!
Nach dem Frühstück fahren wir von Paralio Astros zum Flughafen in Athen. Der Abschied vom Peloponnes fällt allen schwer. Ein so ursprüngliches Stück Griechenland abseits der Besuchermassen und dem Tumult großer Städte hatte niemand erwartet - auch ich nicht. Eines steht fest: Ich komme wieder - so wahr mir Zeus helfe!

Charakter der Rad-Rundreise
Die Straßen auf Peloponnes eignen sich hervorragend zum Radfahren. Sie sind sehr wenig befahren und größtenteils befestigt. Die Küstenstraßen sind sehr hügelig, wobei wir die größten Hügel auf unserer Rundreise mit dem Begleitfahrzeug überwinden. Falls es Ihnen auf dem Rad trotzdem mal zu anstrengend wird, können Sie jederzeit in den Bus umsteigen. Die Aussicht während der Fahrt ist unvergesslich. Urlaub, der den Alltags gänzlich vergessen lässt.


Reisepreis ohne Flug p. Person im DZ in EUR

03.04. - 10.04.21 1850
17.04. - 24.04.21 1690
08.05. - 15.05.21 1850
15.05. - 22.05.21 2280
29.05. - 05.06.21 1850
04.09. - 11.09.21 1850
11.09. - 18.09.21 1850
18.09. - 25.09.21 1850
25.09. - 02.10.21 1750
02.10. - 09.10.21 1750
09.10. - 16.10.21 1690

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Veranstalter: Belvelo - E-Bike-Reisen

Südafrika und Swasiland mit dem E-Bike erleben
Kapstadt, Krüger-Nationalpark und St. Lucia

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Freuen Sie sich auf das lebendige Kapstadt und auf einen Ausflug mit dem E-Bike zum legendären Kap der Guten Hoffnung. Sie radeln zu historischen Weingütern bei Stellenbosch, gehen auf Safari im Krüger-Nationalpark, besuchen exotische Märkte in Swasiland und übernachten komfortabel in einer traditionellen Rundhütte. Entspannung bieten die weißen Sandstrände bei St. Lucia. Es erwartet Sie eine genussvolle Reise durch Südafrika mit einem dreitägigen Aufenthalt in Swasiland.

Einzigartige Belvelo-Momente
- Kapstadt, eine der schönsten Städte der Welt: Tafelberg, Kap der Guten Hoffnung und die Township Langa
- Mit dem E-Bike durch das Weinland um Stellenbosch und zum Jonkershoek-Naturreservat
- Vier Übernachtungen im Krüger-Nationalpark: Safaris und ein E-Bike-Ausflug im Blyde River Canyon
- Exotik pur auf den bunten Märkten der Swasis
- Radtour zu den Antilopen und Zebras im Mlilwane-Naturreservat in Swasiland
- Auf der Suche nach den Big Five im Hluhluwe-iMfolozi-Park
- Tierbeobachtungen im Wasser und an Land: In St. Lucia am Indischen Ozean
- Höchstens 12 Teilnehmer und Deutsch sprechende Reiseleitung

Verlauf Ihrer Südafrika Rundreise

1. Tag Abflug nach Kapstadt

2. Tag Willkommen in Kapstadt
Unser Deutsch sprechender Reiseleiter begrüßt uns herzlich am Flughafen. Nach einer kurzen Fahrt ins Hotel geht mein südafrikanisches Abenteuer auch schon los. Bestes Wetter, also bringt uns die Seilbahn hinauf auf den Tafelberg. Wir spazieren auf dem 1.087 m hohen Wahrzeichen der Stadt umher und genießen den einmaligen Panoramablick über die Stadt und die Kap-Halbinsel. Falls das Wetter nicht mitgespielt hätte, hätten wir eine Stadtführung gemacht. Beim Begrüßungs-Dinner lerne ich am Abend die anderen Mitreisenden besser kennen. Unsere Unterkunft für die kommenden zwei Nächte ist das Rosedene-Gästehaus.

3. Tag Kap der Guten Hoffnung
Auch wenn ich kein Botaniker bin: Mich beeindruckt die enorme Vielfalt, die wir während der einstündigen Führung im weltbekannten Botanischen Garten Kirstenbosch zu sehen bekommen. Auf dem Weg an das Kap der Guten Hoffnung fahren wir durch eine malerische Landschaft bis an die windgeschützte Atlantik-Küste. Ein guter Platz für unser Picknick! Nur wenige Meter entfernt grast eine kleine Herde Buntböcke. Gut gelaunt radeln wir zum Kap der Guten Hoffnung. Zeit für ein Foto am südwestlichsten Punkt des Landes. Mit doppelter Motorunterstützung düse ich mit meinem E-Bike zum malerischen Strand von Scarborough: Der perfekte Ort für einige Snacks, während ich den Kamelfelsen suche und den Windsurfern zusehe. Wow - ich bin heute fast 40 km gefahren und musste noch nicht mal den Akku laden.

4. Tag Kapstadt und Township-Tour
Während unserer Stadtführung sehen wir District Six und das wehrhafte Castle of Good Hope. Wir spazieren zum alten Rathaus, bummeln über den Greenmarket Square und schlendern durch Bo-Kaap mit seinen vielen bunten Häusern. Nach so vielen Eindrücken erscheint uns der Company’s Garden wie eine Oase der Ruhe. Mit dem Rad fahren wir entspannte 10 km von den ruhigen, von Bäumen gesäumten Pinelands in die Township Langa - kontrastreicher könnten die Wohnviertel kaum sein. Ein zusätzlicher lokaler Guide erklärt und zeigt uns, wie die Menschen hier leben. Später im Bus auf dem Weg in die Weinregion am Kap in Richtung Stellenbosch denke ich an das Erlebnis Township. Beschwingt klingt der Abend im Hotel L’Avenir bei einer Weinprobe mit traumhafter Aussicht ins Grüne aus. Ich freue mich, dass wir in dieser charmanten Unterkunft zwei Nächte bleiben.

5. Tag Radtour im Weingebiet um Stellenbosch
Gleich nach dem Frühstück steigen wir auf unsere E-Bikes und fahren durch endlos scheinende Weingärten nach Stellenbosch. Angesichts der herrlichen Landschaft und der tüchtigen Sonne wird schnell klar, warum der südafrikanische Wein so lecker schmeckt. Stellenbosch bezaubert mit seinen vielen historischen Häusern aus viktorianischer Zeit. Wir nehmen uns Zeit und schauen uns zwischen Dorp und Ryneveld Street in diesem wirklich hübschen Städtchen um. Beim Mittagessen sitzen wir gemütlich zusammen, ehe wir mit unseren Rädern in Richtung Jonkershoek-Naturreservat aufbrechen. Nach nur wenigen Kilometern erreichen wir ein grünes Tal, das von steil aufragenden, felsigen Bergen geschützt ist. Hier ist es einfach schön. Zurück in im Weinland lassen wir es uns nicht nehmen, an einem der vielen Weingüter am Weg zu halten und die dort produzierten Weine zu probieren. Gut, dass es von hier aus nicht weit zu unserem Hotel ist. Knapp 30 km sind wir trotzdem geradelt.

6. Tag Auf in den Krüger-Nationalpark!
Unser Bus bringt uns zum Flughafen Kapstadt. Wir fliegen nach Nelspruit an den Rand des berühmten Krüger-Nationalparks. Nur ein kurzer Transfer durch fruchtbare Buschlandschaft und entlang von Bananen-, Macadamia-, Mango- und Orangenfarmen und wir erreichen im tropischen Lowveld die herrlich gelegene Lodge Hippo Hollow Country Estate. Wir haben unseren Übernachtungsort für die kommenden vier Nächte und den Ausgangspunkt für spannende Safaris und E-Bike-Touren erreicht. Ich entscheide mich, den Nachmittag am von Palmen und Bananenstauden gesäumten Pool zu verbringen, voller Vorfreude auf den morgigen Tag.

7. Tag Auf Safari im Krüger-Nationalpark
Da die Wildtiere morgens am aktivsten sind, sind auch wir schon sehr früh auf den Beinen und fahren im offenen Safari-Fahrzeug mit einem Ranger los. Der Krüger-Nationalpark ist halb so groß wie die Schweiz. Kaum zu glauben, wie vielfältig die Landschaft ist und wie viele Arten von Säugetieren und Vögeln hier zu Hause sind. Frühstück und Mittagessen gibt es heute unterwegs - und im Gegensatz zu den Tieren müssen wir uns darum nicht selbst kümmern. Am späteren Nachmittag sind wir zurück in unserer Lodge. Jetzt ist Entspannung angesagt!

8. Tag Auf der Suche nach den Big Five
Ich bin wieder früh auf den Beinen und kann es kaum erwarten, einen zweiten Tag auf Safari zu gehen. Bin ich doch auf der Suche nach den Big Five: Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard. All diese Tiere sind hier im Nationalpark zu Hause. Am Nachmittag unternehmen einige Mitreisende noch einen Ausflug auf rehabilitierten Elefanten. Ich bin noch ganz überwältigt von den Eindrücken des Vormittags und bleibe lieber mit meinem Fotoapparat und einem kühlen Drink am Pool unserer Lodge.

9. Tag Am Blyde River Canyon
Heute sind wir wieder mit E-Bikes unterwegs. Unser Bus bringt uns in das Städtchen Graskop. Vom nahe gelegenen God’s Window-Aussichtspunkt kann ich bis nach Mosambik schauen! Unsere E-Bikes warten hier auf uns. Ein herrliches Gefühl, endlich wieder im Sattel zu sitzen. Entspannt geht es zum fast 100 m hohen Lisbon-Wasserfall, der tatsächlich nach der portugiesischen Hauptstadt benannt wurde. Bizarr sind die Bourke’s Luck Potholes, runde Vertiefungen, die durch Auswaschungen im Gestein entstanden sind. Nach unserem Picknick geht es mit dem Rad zu dem bekannten Rondavels-Aussichtspunkt im Blyde River Canyon. Vor uns erheben sich drei Felsen, die an typisch afrikanische Rundhütten erinnern. Unbeschreiblich! Zurück in unserer Lodge kann ich kaum glauben, dass ich heute 60 km mit dem E-Bike unterwegs war.

10. Tag Im Mlilwane-Naturreservat
Durch das nordöstliche Tiefland bringt uns der Bus an die Grenze zum Königreich Swasiland. Durch hügeliges Bergland fahren wir weiter in die Hauptstadt Mbabane. Hier vertreten wir uns erst einmal die Füße auf dem bunten Markt und staunen über die Vielfalt und Exotik des Angebots. Unser Ziel ist das unterhalb der Stadt gelegene, malerische Ezulweni-Tal mit dem Mlilwane-Naturreservat. Ich fühle mich in dieser hügeligen Landschaft mit ihren beeindruckenden Eukalyptuswäldern irgendwie schnell heimisch. Hier steigen wir auf unsere E-Bikes - für eine aufregende Rad-Safari! Unser Reiseleiter beruhigt die ängstlichen Gemüter: In diesem Naturreservat leben weder große Raubkatzen noch andere gefährliche Säugetiere. Dafür sind die Antilopen und Zebras überhaupt nicht scheu. Wir kommen ihnen sehr nah. Ungefähr 20 km legen wir zurück. Ich genieße die Tour in vollen Zügen. Am Nachmittag beziehen wir unsere Unterkunft in den in traditioneller Bauweise errichteten, aber komfortabel ausgestatteten Beehive-Hütten, die wirklich wie große Bienenkörbe aussehen

11. Vom Usutu-Forst ins Mittelland
Im Hochland, am Usutu-Forst, beginnt unsere heutige Radtour. Wir starten unsere etwa 34 km lange Fahrt ins Mittelland vom größten durch Wiederaufforstung entstandenen Waldgebiet Afrikas. Dabei passieren wir viele Höfe und Güter, die den Swasis zur Selbstversorgung dienen. Das Leben spielt sich hier auf der Straße ab und nimmt uns einfach mit. An einem der bunten Marktstände läuft mir beim Anblick frischer Ananas, Bananen und Papaya das Wasser im Mund zusammen. Jetzt gönne ich mir eine exotische Stärkung. Im Swazi Art and Craft Centre schauen wir den Künstlern bei der Herstellung wunderschöner Kerzen über die Schulter. Ein perfektes Mitbringsel!

12. Tag Safari im Hluhluwe-iMfolozi-Park
Unser komfortabler Bus fährt uns heute an kleinen Dörfern, die von Zuckerrohrfeldern umgeben sind, vorüber zurück nach Südafrika. Unser Ziel ist heute das fruchtbare KwaZulu-Natal. Mittendrin liegt der Hluhluwe-iMfolozi-Park. Schon 1885 gegründet, ist es das älteste Schutzgebiet Afrikas. Wie gut, dass ich an eine zweite Speicherkarte für meine Kamera gedacht habe! Wir gehen noch einmal auf Safari. Das Tierreservat ist für sein erfolgreiches Artenschutzprogramm für Breit- und Spitzmaulnashörner weltweit bekannt. Aber auch für die übrigen Vertreter der Big Five können wir in freier Wildbahn entdecken. Mir gefallen am besten die eleganten Tiefland-Nyala, eine hier heimische Antilopenart. Am Abend kommen wir in unserem traumhaften Gästehaus im Badeort St. Lucia an, wo wir die letzten zwei Nächte unserer Reise verbringen. Einen wunderbaren Sonnenuntergang erlebe ich heute am Strand mit seinen feinsandigen Dünen, an denen sich die Wellen des Ozeans brechen. Was für ein herrliches Licht! Schöner kann dieser Tag nicht zu Ende gehen.

13. Tag Entspannung am Indischen Ozean
Wir hören, dass man in St. Lucia die Hippos nicht verpassen darf. Rund 800 Exemplare sollen in der St. Lucia-Lagune leben. Besonders am frühen Morgen sind sie aktiv, sodass ich mich mit einigen meiner Mitreisenden entscheide, zeitig aufzustehen, um eine Bootsfahrt zu unternehmen. Ich lehne mich lieber nicht zu weit über Bord, denn in dem Mischwasser sind auch Krokodile zu Hause. Über uns kreisen Schreiseeadler, Goliath-Reiher und viele andere Vogelarten. Später steigen wir ein letztes Mal auf unsere E-Bikes und radeln 15 km durch die herrliche Natur des iSimangaliso Wetland-Parks, der UNESCO-Weltnaturerbes ist. Wieder in St. Lucia angekommen, entscheide ich mich dazu, den Nachmittag entspannt am Strand zu verbringen und ein Bad im warmen Indischen Ozean zu genießen. Andere aus unserer Gruppe wandern im Regenwald oder besuchen eine Township in Begleitung eines engagierten Lehrerehepaares. Bei unserem gemeinsamen Abschiedsabendessen schwärmen alle gleichermaßen von ihren Erlebnissen. Einige beginnen schon damit, Pläne für ihre nächste E-Bike-Reise zu schmieden.

14. Tag Auf Wiedersehen, Südafrika!
Zwei unvergessliche Wochen liegen hinter mir. Doch heute verabschiede ich mich von Südafrika. Wir fahren nach Durban zum Flughafen und fliegen über Johannesburg zurück in die Heimat.

15. Tag Ankunft zu Hause

Charakter der Rad-Etappen:
Die Radstrecken in Südafrika und Swasiland verlaufen größtenteils auf geteerten Straßen. Auf den Panoramastraßen an der Küste herrscht leichter Verkehr, die Strecke bietet jedoch einen breiten Randstreifen, der sich gut zum Radfahren eignet. In der Weinregion und in Swasiland sind wir auf ruhigen Landstraßen unterwegs.


Mehr zu dieser Südafrika Rundreise:
- Die Küche des Landes: Bobotie - ein Hackbraten, der auf Zuwanderer aus Indonesien zurückgeht
- Lesen Sie sich warm: Cobra von Deon Meyer - Ein unterhaltsamer Kapstadt-Thriller
- Reisen geht durch die Ohren: Miriam Makeba - Musik-Legende, die traditionelle Musik mit westlichem Pop und Jazz mischte
- Gemütlicher Fernsehabend gefällig?: Goodbye Bafana von Bille August


Reisepreis ohne Flug p. Person im DZ in EUR
19.09.21 - 03.10.21 4520
02.10.21 - 16.10.21^ 4420
20.03.22 - 03.04.22 4520
02.04.22 - 16.04.22^ 4420

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Veranstalter: Belvelo - E-Bike-Reisen

Thailand-Reise mit dem Fahrrad (E-Bike)
Thailands unberührter Norden: Ein E-Bike Traum

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Thailands idyllischer Norden lädt zum E-Bike-Fahren geradezu ein. Freuen Sie sich auf Grün in all seinen Nuancen. Goldene Pagoden, abgelegene Dörfchen, Reisfelder und Teeplantagen, Bergvölker wie aus der Zeit gefallen - all diese Facetten erleben Sie per E-Bike intensiver, unmittelbarer und authentischer. Näher kommt man an den Alltag der Menschen eines so exotischen Landes kaum heran.

Einzigartige Belvelo-Momente
- Auf den schönsten Radstrecken durch das unberührte Nordthailand
- Chiang Mai und Chiang Rai, Altstädte wie aus dem Bilderbuch
- Mit dem E-Bike durch das einst berüchtigte Goldene Dreieck
- Bootsfahrt auf dem wildromantischen Mekong
- Wunderschöne Hotels und Lodges mit lokalem Flair

Reiseverlauf:

1. Tag Flug nach Thailand

2. Tag Chiang Mai
Morgens lande ich in Thailands Hauptstadt Bangkok. Anschließend geht es direkt per kurzem Inlandsflug nach Chiang Mai. Ganz schön tropisch warm hier - aber unser Reiseleiter erwartet uns schon mit einem kühlen Mineralwasser. Unser Hotel für die kommenden drei Nächte ist das zentral gelegene und geschmackvoll eingerichtete Banthai Village Hotel. In dieser kleinen Oase in der Stadt kann ich ganz in Ruhe ankommen. Ich genieße den Pool und unternehme einen ersten kleinen Stadtbummel. Am Abend treffe ich den Reiseleiter und meine Mitreisenden für ein erstes Begrüßungsabendessen in einem traditionellen, lokalen Restaurant.

3. Tag Hier ist alles Gold, was glänzt
Chiang Mais Altstadt - umrahmt von grünen Berghängen und Reisfeldern - ist ein Juwel mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Tempelanlagen. Wie gut ich mich heute fühle! Das trockenwarme Bergklima ist so ganz anders als Bangkoks Tropenhitze. Der Ausblick vom goldensten aller Tempel, dem Wat Doi Suthep, über Chiang Mai ist wunderschön. Der Aufstieg hat sich gelohnt. Wieder unten angekommen, geht es per E-Bike ca. 10 km zum nicht weniger schillernden Wat Jed Yot und weiter zum Wat Suan Dok mit dem Mausoleum der Könige von Chiang Mai. Nachmittags sitze ich mit Ehepaar Schuster und Frau Hohnstein gemütlich im tropischen Hotelgarten am Pool und genieße die herrliche Ruhe. Ein besonderes Highlight am Abend ist der Bummel über den Nachtmarkt, ein Fest für alle Sinne. Wir probieren eine Köstlichkeit nach der anderen. Mein kulinarischer Favorit: Milchreis mit frischer Mango - einfach lecker!

4. Tag Reisfelder und heiße Quellen
Endlich ein ganzer Tag per E-Bike! Ich habe wunderbar geschlafen und bin voller Tatendrang. Die Fahrradtour durch leuchtend grüne Reisfelder und bunte Dörfchen nach Sankampaeng ist so zauberhaft, dass man ewig weiterradeln möchte. Die einzigen anderen Verkehrsteilnehmer sind Ochsenkarren und Wasserbüffel. Beim Marktbesuch in Sankampaeng decken wir uns mit frischen Früchten ein. Am Fuße der Berge erwartet uns eine Überraschung: warme Thermalquellen! Herrlich entspannt und mit neuer Energie schwingen wir uns wieder auf die E-Bikes und radeln zurück nach Chiang Mai. Insgesamt sind wir auf unserer Thailand-Reise heute ungefähr 40 Kilometer gefahren, die traditionelle Fußreflexzonenmassage krönt einen wunderbaren Tag.

5. Tag Grün in allen Nuancen
Heute verlassen wir Chiang Mai und satteln außerhalb der Stadt die Räder. Morgendunst steigt über dem Hügelland auf und enthüllt Farben so klar wie auf einem Aquarell. Auf der Strecke zum See Huay Tong Tao kommen wir immer wieder mit freundlich winkenden Einheimischen ins Gespräch. Beim Sprung in den idyllisch zwischen bewaldeten Bergen gelegenen See spülen wir uns den Staub von Körper und Kleidung. Nach ca. 38 Kilometern ist das Tagesziel unserer Rad-Etappe die Hmong Lodge, eine grüne Oase im traditionellen Thai-Stil. Am Pool mit Blick auf smaragdgrüne Berge lassen wir den Tag ausklingen.

6. Tag Eine Bootspartie in den Bergen
Unsere heutige Rad-Etappe unserer Thailand-Reise führt entlang des Sri Lanna-Nationalparks. Gerade komme ich so richtig in Schwung, da passiert es. Ein Stein, ein leises Pfeifen - ich habe meinen ersten Platten. Dank Reparatur-Set und der Geschicklichkeit unseres Guides ist das Problem in zehn Minuten behoben. Und beim Anblick des Buatong-Wasserfalls, dessen glasklares Wasser sich in türkisfarbenen Pools sammelt, habe ich mein kleines Malheur schon wieder vergessen. Mit dem Boot fahren wir über den Stausee am Mae Ngat-Damm. Das Mittagessen auf dem schwimmenden Restaurant ist ein Erlebnis, das Bad im See davor steht dem in nichts nach. Dann radeln wir weiter bis Mae Taeng, wo wir im traumhaften Baan Phraya Lanna Rimnam Hotel die nächsten zwei Nächte übernachten. Die 45 Kilometer, die wir heute gefahren sind, merke ich aufgrund der Unterstützung kaum in meinen Waden.

7. Tag Dschungel-Impressionen
Da unser Resort ruhig und abgeschieden mitten im Dschungel liegt, ist es der ideale Ausgangspunkt für eine 50 km lange Radtour in die Umgebung. Sanfte Hügel führen uns zum Mork Fa-Wasserfall, der sich von einer Felskante 60 m in die Tiefe stürzt. Herrlich erfrischend, das Bad vor dieser Kulisse! Den freien Nachmittag in unserem Resort genießen wir in vollen Zügen. Ich lasse mich im Spa traditionell asiatisch durchkneten und fühle mich danach um Jahre jünger.

8. Tag Im Grenzgebiet zu Myanmar
Mit 55 km steht heute unsere längste Rad-Etappe an, die gleich mehrere Nationalparks tangiert. In dieser wundervollen Naturlandschaft trifft man so gut wie keine Besucher mehr. Etwas überraschend mache ich nach 40 km schlapp, irgendwie bin ich seit gestern Nachmittag noch im Spa-Modus. Aber gar kein Problem. Unser Begleitfahrzeug ist ja immer dabei und bringt mich und drei müde Mitstreiter bequem zu unserem familiengeführten Phumanee Hotel in Fang in Thailands hohem Norden.

9. Tag Bei den Bergvölkern
Heute fühle ich mich wieder ausgeruht und topfit. Zunächst geht es mit dem Bus hoch hinauf in die Bergwelt von Doi Maesalong. Nach einem Tee mit Einheimischen satteln wir unsere E-Bikes - für ungefähr 50 km genießen wir diese fantastische Märchenlandschaft. Bizarre Karstfelsen ragen in den blauen Himmel, Terrassenfelder schmiegen sich an steile Hänge - Tempel, Dörfer und Blumen als Farbtupfer dazwischen. Von hier geht es mit dem Bus nach Mae Sai, Grenzort kurz vor Myanmar. Auf dem Markt verstehe ich schnell, warum das hier Vielvölkerland ist. Traditionelle Trachten, charismatische Gesichter von diesseits und jenseits der Grenze - Fotomotive wie Sand am Meer! Unser Hotel für heute, das Imperial Golden Triangle, liegt mitten im einst berüchtigten Goldenen Dreieck und bietet einen einmaligen Panoramablick auf den Mekong-Strom.

10. Tag der Thailand Rundreise: Im Goldenen Dreieck
Heute erkunden wir per Rad das Goldene Dreieck, Grenzgebiet von Thailand, Myanmar und Laos. Zwischendurch wechseln wir Verkehrsmittel und Perspektive: Mit einem Motorboot auf dem Mekong zu schippern, ist eine fantastische Erfahrung! Fasziniert beobachten wir den Alltag am großen Strom. Im Opium-Museum lernen wir auch die Schattenseiten des komplexen Themas kennen. Chiang Saen, Thailands nördlichster Ort, direkt am Mekong gelegen, war einst Hauptstadt eines Königreichs. Davon überzeugen wir uns im örtlichen Museum und an der stolzen Pagode Wat Pa Sak. Ein letztes Highlight für heute: der goldene Tempel Wat Phra Dhat Jom Kitti hoch über dem Mekong. Von hier geht es auf einer Panoramastrecke nach Chiang Rai. Am Ende des Tages stehen 45 km auf unserem Radtacho. Nach dem eindrucksvollen Tag schlafe ich gut in unserem Hotel Lulana, unser Zuhause für die nächsten zwei Nächte.

11. Tag Mit dem E-Bike durch Chiang Rai
Die engen Gassen der Altstadt von Chiang Rai mit dem Fahrrad zu erobern, ist ein einmaliges Erlebnis. Man ist viel intensiver dran am Zauber des alten Asiens. Vom King Mengrai Monument geht es auf verwinkelten Pfaden zum Markt, wo wir mit den fliegenden Händlern um die Wette feilschen - gelernt ist gelernt. Ein ruhiger Gegenpol ist der goldene Buddha im Tempel Wat Phra Kaew. Im Hilltribe Museum tauchen wir ein in die Welt der Bergvölker, bevor uns der weiße Tempel Wat Rong Khun in seinen Bann zieht. Auf der Radtour durch den Singha-Park blicken wir auf leuchtend grüne Teeplantagen. Heute sind wir immerhin 10 Kilometer gefahren. Wir übernachten heute im The Legend Chiang Rai. Bei Sonnenuntergang über den Bergen findet in dieser Idylle auch unser Abschiedsessen statt. In Thailands Norden sind wir während dieses Urlaubs zu einer verschworenen Gemeinschaft geworden. Wir schwelgen in Erinnerungen von mystischen Tempeln und schmieden neue Reisepläne - klar, dass dabei E-Bikes eine tragende Rolle spielen.

12. Tag Abschied von Thailand
Nach der Busfahrt von Chiang Rai zum Flughafen heißt es Abschied nehmen von unserem liebenswerten Guide, von Nordthailand und von unseren Drahteseln mit Extra-Antrieb - das fällt ausnahmslos verdammt schwer! Mit dem Flugzeug geht es über der Hauptstadt Bangkok zurück in die Heimat. Eine unvergessliche Rundreise liegt hinter uns. Einen Strand-Urlaub in Thailands Süden mit Zwischenstationen auf den vielen Inseln wie Phuket, Koh Samui oder Koh Phi-Phi mit unglaublichen Traumstränden ist für viele das Sinnbild Thailands. Wir aber haben in diesem Urlaub eine ganz andere und mir bisher unbekannte und wundervolle Seite dieses Landes kennengelernt, die ich noch lange in mir tragen werde.

13. Tag Ankunft zu Hause
Charakter der Rad-Etappen:
In Nordthailand fahren Sie hauptsächlich auf wenig befahrenen Straßen und Feldwegen. Dank der Motorunterstützung sind die Anstiege während der Tour gut zu meistern.

Mehr zu dieser Reise:
- Die thailändische Küche: das Nudelgericht Pad Thai, welches mit Chili und Erdnusssoße verfeinert wird und so seinen exotischen Geschmack erhält
- Lesen Sie sich mit diesem Buch warm: der spannende Thailand-Roman Der Strand von Alex Garland ist einer unserer Favoriten
- Reisen geht durch die Ohren: lauschen Sie den Klängen der beiden bekanntesten traditionellen Musikgattungen Luk Thung und Mor Lam
- Gemütlicher Fernsehabend gefällig? : Schwarzbrot in Thailand - eine Geschichte, wie aus dem Leben gegriffen

Reisepreis ohne Flug p. Person im DZ in EUR

30.10.21 - 11.11.21 2790
13.11.21 - 25.11.21 2790
22.12.21 - 03.01.22 3090
15.01.22 - 27.01.22 2790
12.02.22 - 24.02.22 2690

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Veranstalter: Belvelo - E-Bike-Reisen

Vietnam Reise mit dem Fahrrad (E-Bike)
Über den Wolkenpass ins Mekong-Delta

Reisebild
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Vietnam Rundreise mit dem E-Bike (Pedelec): Lernen Sie ein faszinierendes, fernes Land mit all seinen Menschen, Landschaften, Köstlichkeiten und Geschichten aus den unterschiedlichsten Perspektiven kennen: mit dem E-Bike auf dem Wolkenpass, auf der Rikscha durch Chinatown, zu Fuß durch archaisch schöne Tempelanlagen und per Schiff, auf dem majestätischen Mekong der Sonne entgegen.

Einzigartige Belvelo-Momente
- Einmal über den Wolkenpass: Berge trennen zwei Welten
- Vietnam Rundreise durch quirlige Städte aus einer neuen Perspektive: Hoi An, Hue und Saigon
- Per E-Bike durch vielfältige Landschaften: Dschungel, Reisfelder, Palmengärten, Kokosnuss- und Obstplantagen
- Begegnungen mit Einheimischen und traditionelle Köstlichkeiten Südostasiens
- Die unbeschreibliche Natur im Nam Cat Tien-Nationalpark
- Eintauchen in eine andere Welt: Das frühe Treiben auf den schwimmenden Märkten in Cai Rang
- Fahrt in den Sonnenuntergang: Mekong-Flusskreuzfahrt mit Übernachtung an Bord
- Höchstens 12 Teilnehmer und deutsch sprechende Reiseleitung

Verlauf Ihrer Vietnam Radreise

1. Tag meiner Vietnam Rundreise
Im Flugzeug habe ich Zeit Reiseunterlagen und Bücher über meine Vietnam Rundreise zu lesen und träume mich in eine faszinierende Welt: Auf der einen Seite die unbeschreibliche Natur - wie z.B. im Nam Cat Tien-Nationalpark und auf der anderen Seite spannende urbane Zentren wie Hoi An, Hue und Saigon. Voller Spannung erwarte ich das Ende des Fluges und eine einzigartige Rundreise auf dem E-Bike durch die schönsten Orte Vietnams mit vielen spannenden Begegnungen.

2. Tag Marmorberge von Danang
Willkommen in Vietnam! Nach der Landung und einem kurzen Aufenthalt in Saigon fliege ich weiter. Am Flughafen in Danang erwartet mich bereits unser deutschsprachiger Reiseleiter. Zusammen mit der gesamten Gruppe geht die Reise los. Auf dem Weg ins Boutique Resort Hoi An legen wir einen Stopp auf unserer Vietnam Rundreise ein. An den imposanten Marmorbergen kann man einfach nicht vorbeifahren! Die Pagoden, Buddha-Statuen und reich verzierten Tempel entführen mich auf die mystische Seite Vietnams. Beim abendlichen Willkommensessen lerne ich bei landestypischen Köstlichkeiten meine Gruppe besser kennen und freue mich auf unser gemeinsames Abenteuer: eine Vietnam Rundreise auf dem E-Bike (Pedelec).

3. Tag Tempel, Brücken und Kräuterdorf
Einst war die mittelalterlich anmutende Stadt Hoi An Vietnams kosmopolitischster Hafen. Auch ich spüre den Glanz der Stadt, während wir durch die Altstadt schlendern: antike Häuser, uralte Gräber, prunkvolle öffentliche Gebäude, mit viel Liebe geschmückte Pagoden und wunderschöne Brücken. Nach dem Genuss einer traditionellen Nudelsuppe besteigen wir gestärkt unsere E-Bikes. Unser Reiseleiter erklärt uns kurz und verständlich die Funktionen unserer Räder und schon kann es losgehen! Mit Rückenwind fahren wir entlang des Thu Bon-Flusses 15 km durch die malerische Landschaft. Plötzlich tauchen endlos lange Kräuterfelder vor mir auf. Das kann man in keinem Buch nachlesen - man muss es erleben. Der frische Duft von Zitronengras, Koriander und Melisse ist großartig. Auf dem Weg zum Strand winken uns die einheimischen Bauern mit ihren großen Strohhüten von ihren Feldern zu. Am Abend kehren wir vom Strand in unser Hotel zurück. Was für ein wunderschöner Tag!

4. Tag Über den Wolkenpass nach Hue
Gestärkt vom reichhaltigen Frühstück freue ich mich schon auf die heutige Strecke meiner Vietnam Rundreise. Mit rund 50 km ist sie die längste unserer Reise. Aber mit dem E-Bike schweben wir förmlich auf den Wolkenpass. Umgeben von saftig-grünen Bergen und mit atemberaubendem Blick auf das offene Meer düsen wir in Richtung Hue. Die Kaiserstadt liegt am Ufer des Parfüm-Flusses und zieht mich mit ihren geheimnisvollen Kaisergräbern, wunderschönen Pagoden und historischen Denkmälern sofort in ihren Bann. Wir erreichen unser Hotel für die nächsten zwei Tage. Das Pilgrimage Village Resort ist eine Oase für alle Sinne! Ich bin gespannt auf den nächsten Tag.

5. Tag Die Kaiserstadt Hue
Wir beginnen den Tag mit einer kleinen Radtour zum Fluss, von dem aus uns ein Boot zur Thien Mu-Pagode bringt. Während ich die Fahrt genieße, sehe ich die Pagode schon. Majestätisch steht sie zwischen zwei Pfeilern auf einer Anhöhe, die wie ein Tor zu einer anderen Welt wirkt. Die Pagode der himmlischen Frau ist mit sieben Stockwerken die höchste in Vietnam. Unsere sich anschließende 30 km lange Fahrradtour führt uns weiter zu den schönsten Orten der Stadt. Bei einem Besuch in einem typischen Gartenhaus werden bei regionalen Köstlichkeiten meine Geschmacksnerven verwöhnt.

6. Tag Von der verbotenen Purpurstadt nach Saigon
Heute gönnen wir unseren Fahrrädern eine kleine Pause und erkunden zu Fuß die bedeutendste Sehenswürdigkeit der Stadt Hue: die alte Kaiserstadt, deren Ruinen von der einstigen Pracht zeugen. Das UNESCO-Weltkulturerbe ist ein stummer Zeitzeuge inmitten von angelegten Gärten, einer Baumschule und prächtigen Seerosenteichen. (*Viele Sehenswürdigkeiten Vietnams - wie auch die malerische Halong Bucht oder Vinh Ha Long im Norden Vietnams - sind in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen worden). Wir verlassen die geschichtsträchtige Stadt und fliegen nach Saigon*, das wir bei einer Stadtführung kennenlernen. Das moderne Hotel Liberty Central Saigon spielt bei der Dekoration mit den Einflüssen der westlichen und der asiatischen Welt. Die Vielfalt Vietnams beeindruckt mich wirklich immer wieder aufs Neue!
* Seit der Wiedervereinigung Nord- und Südvietnams im Jahr 1976 heißt die Stadt Ho-Chi-Minh Stadt. Mit Sài Gòn wird eigentlich nur noch der erste Bezirk der Stadt bezeichnet. Saigon besitzt mit Ausnahme der Kernstadt kein zusammenhängendes Stadtgebiet und ist eher mit einer dicht besiedelten Provinz vergleichbar. Sie liegt im Süden Vietnams - etwas nördlich des Mekong-Deltas auf dem rechten Ufer des Saigon Flusses.

7. Tag Mit der Rikscha durch Chinatown
Frühmorgens bringt uns der Reisebus in das etwa zwei Stunden entfernte Cu Chi, wo uns die legendären Vietcong-Tunnelsysteme im Süden Vietnams erwarten. Unser Reiseleiter führt uns durch die Tunnel von Cu Chi und macht die Tour durch das Erzählen von Anekdoten besonders anschaulich! Mit originalen Fahrrad-Rikschas lassen wir uns am Nachmittag durch das chinesische Viertel Cho Lon kutschieren. Ach, hätten die Fahrer doch auch solche E-Bikes wie wir auf unserer Vietnam Rundreise, denke ich mir. Am Abend treffe ich mich auf dem Street Food Market zum Abendessen mit meiner Gruppe. Wir sind wirklich schon ein ziemlich eingeschworener Kreis!

8. Tag Nam Cat Tiem-Nationalpark
Auf dem Weg zum Nam Cat Tiem-Nationalpark halten wir an und schauen uns eine Kautschukplantage an. Auf dem Rad geht’s ungefähr 30 km durch Minderheitendörfer und vorbei an Pfefferplantagen bis nach Ta Lai, wo ein frisch zubereitetes Mittagessen auf uns wartet. Wow, ob ich jemals wieder so gut essen werde wie in diesem Urlaub in Vietnam? Am Nachmittag erreichen wir den Nam Cat Tiem-Nationalpark, der schon seit 1978 unter Naturschutz steht. Mit etwas Glück sehen wir sogar Elefanten, Malaienbären und die riesigen Gaurbullen. Wir übernachten in der Cat Tien Jungle Lodge direkt an der Parkgrenze.

9. Tag meiner Vietnam Reise: Wanderung zum Krokodilsee
Heute lassen wir das Rad mal stehen und fahren mit der Fähre und dem Jeep zum Ausgangspunkt unserer kleinen Wanderung. 6 km geht es durch den Wald zum Krokodilsee. Der macht seinem Namen alle Ehre, denn wir haben Glück und sehen wirklich einige dieser urzeitlichen Echsen. Am Seeufer, mit genügend Sicherheitsabstand zu den Krokodilen, genießen wir unter freiem Himmel unser Picknick. Danach geht’s zu Fuß wieder zum Parkausgang. Am Nachmittag relaxe ich am Pool und lasse die bisherige Zeit in Vietnam Revue passieren.

10. Tag Chien Khu D und Saigon
Am Vormittag fahren wir in Richtung Saigon. Die auch unter dem Namen Ho Chi Minh Stadt bekannte Metropole des Landes ist- neben Hanoi der Hauptstadt - auch das wirtschaftliche Zentrum Vietnams. Nah am Park radeln wir am Tri An-Staudamm vorbei, durch grüne Wälder und typische Dörfer, bis zur Mündung des Dong Nai Flusses. Überall werden wir freundlich begrüßt. Auf dem Fahrrad werden wir Teil des Landes. Bevor wir die Fähre nutzen, um den Dong Nai Fluss zu überqueren genießen wir in einem lokalen Restaurant die regionalen Spezialitäten. Am späten Nachmittag kommen wir in Saigon an, wo wir im wunderschönen Liberty Central Saigon logiere.

11. Tag Mekong-Delta
Völlig mühelos und voller Freude auf die Strecke durch die ursprüngliche Landschaft des Mekong-Deltas fahren wir nach einer kurzen Busfahrt los. Etwa 35 km legen wir heute auf unserer Rundreise durch Vietnam zurück, fahren durch endlose Reisfelder und Natur - erstaunlich schnell, aber dennoch genüsslich. Plötzlich überholt uns ein Moped. Und ich traue meinen Augen nicht: Eierpaletten türmen sich vor und hinter dem Fahrer bis auf die Höhe seines Kopfes auf! Ich kann mir ein Lächeln nicht verkneifen - wirklich verrückt. Ich bin froh, dass uns unser bequemer Reisebus weiter nach Cai Be bringt. Im Mekong Riverside Resort genieße ich inmitten üppiger tropischer Obstgärten den Duft von frischen Pomelos und die malerische Aussicht auf den Mekong.

12. Tag Palmengärten und Köstlichkeiten
Auf der 40 km langen Strecke durch die Region Cai Lay habe ich das Gefühl, das wirkliche Vietnam zu erleben! In den kleinen Dörfern kommen wir ins Gespräch mit Einheimischen und können sogar ungewöhnliche lokale Spezialitäten kosten. Was für ein Erlebnis! Die üppigen Palmengärten sind ein perfektes Fotomotiv. Nach ein paar Kilometern kommt mir schon der wunderbare Duft von frischem Obst entgegen. Das Wasser läuft mir im Mund zusammen, als ich die endlos blühenden Plantagen sehe. Ich kann mich gar nicht entscheiden, was ich zuerst probieren möchte. Saftige Papaya, Pomelo, Jackfrucht, Ananas und winzige Bananen versüßen meine Rückfahrt ins Resort.

13. Tag Mekong-Kreuzfahrt nach Can Tho
Die ersten Sonnenstrahlen verschlafe ich heute einfach mal. Am späten Vormittag gehe ich ausgeschlafen mit meiner Gruppe an Bord der Le Cochinchine, das ist eines der modernsten Schiffe der Region. Es erinnert mich an die traditionellen Schiffe, die ich so wunderschön fand. Wir werden den ganzen Tag und sogar die Nacht auf diesem außergewöhnlichen Schiff verbringen. Für mich das erste Mal und deshalb ein willkommenes Abenteuer. Die einzigartige Landschaft des Mekong-Deltas und der Alltag der Menschen ziehen wie in einem Film an mir vorbei. Nur die ständig neuen Gerüche und Geschmackserlebnisse beweisen mir, dass ich alles real erleben darf. Ob es etwas Romantischeres gibt, als einem Sonnenuntergang entgegenzufahren?

14. Tag Die schwimmenden Märkte in Cai Rang
Am Morgen laufen wir in Can Tho ein und erleben vom Deck unseres Schiffes aus, wie das Mekong-Delta zu neuem Leben erwacht. Nach dem Frühstück werden wir von einem kleinen Boot abgeholt und erleben die Magie eines schwimmenden Marktes. Reis, Gemüse und Früchte aller Art werden auf dem Fluss gehandelt. Ich komme aus dem Staunen nicht mehr heraus. Auf den bunten Holzbooten türmen sich Berge aus Zuckerrohr, Kokosnüssen, Bananen und Mangos. Schon wieder läuft mir bei dieser Reise das Wasser im Mund zusammen. Auf dem Weg nach Saigon schauen wir uns noch ein altes Mandarinhaus in Binh Thuy an. Am Abend müssen wir uns leider schon von unserem Reiseleiter verabschieden. Ohne ihn hätten wir Vietnam nie so intensiv kennengelernt. Vielen Dank dafür!

15. Tag Ankunft zu Hause

Charakter der Rad-Etappen:
In Vietnam fahren Sie häufig auf schmalen, autofreien Wegen. Hier kommen Sie auf Augenhöhe mit der Bevölkerung in Kontakt. Angesichts der hohen Luftfeuchtigkeit werden Sie den Fahrtwind auf dem E-Bike besonders genießen.

Mehr zur Vietnam Rundreise mit dem E-Bike (Pedelec):
- Die Küche des Landes: Pho Bo - eine kräftige, vietnamesische Nudelsuppe
- Lesen Sie sich mit einem Buch warm: Sonntagsmenü von Pham Thi Hoai - Facetten eines Alltagsleben in Hanoi (Hauptstadt)
- Gemütlicher Fernsehabend gefällig? Backpackers - Kapitel 1 - Vietnam, Kambodscha - Die Seele der Seide
- Oder der klassische Reiseführer Vietnam: Zeit für das Beste. Highlights, Geheimtipps, Sehenswürdigkeiten, Wohlfühladressen. Insider-Tipps für Hanoi, Saigon, der Halong-Bucht und dem Mekong-Delta. Mit extra Karte von Martina Miethig und Christoph Mohr


Reisepreis ohne Flug p. Person im DZ in EUR

20.03. - 03.04.21 3010
02.10. - 16.10.21 3010
16.10. - 30.10.21 3010
30.10. - 13.11.21 2990
13.11. - 27.11.21 3070
19.02. - 05.03.22 3070
05.03. - 19.03.22 3070
19.03. - 02.04.22 3070

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Veranstalter: Belvelo - E-Bike-Reisen