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Thailands unberührter Norden: Ein E-Bike-Traum inkl. Flug
13-tägige Erlebnisreise durch Thailand - Von Chiang Mai bis Chiang Rai

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Thailands idyllischer Norden lädt zum E-Bike-Fahren geradezu ein. Freuen Sie sich auf Grün in all seinen Nuancen. Goldene Pagoden, abgelegene Dörfchen, Reisfelder und Teeplantagen, Bergvölker wie aus der Zeit gefallen - all diese Facetten erleben Sie per E-Bike intensiver, unmittelbarer und authentischer. Näher kommt man an den Alltag der Menschen eines so exotischen Landes kaum heran.

Verlauf Ihrer E-Bike-Reise in Thailand

1. Tag Flug nach Bangkok

2. Tag Chiang Mai
Morgens lande ich in Thailands Hauptstadt Bangkok. Anschließend geht es direkt per kurzem Inlandsflug nach Chiang Mai. Ganz schön tropisch warm hier - aber unser Reiseleiter erwartet uns schon mit einem kühlen Mineralwasser. Unser Hotel für die kommenden drei Nächte ist das zentral gelegene und geschmackvoll eingerichtete Banthai Village Hotel. In dieser kleinen Oase in der Stadt kann ich ganz in Ruhe ankommen. Ich genieße den Pool und unternehme einen ersten kleinen Stadtbummel. Am Abend treffe ich den Reiseleiter und meine Mitreisenden für ein erstes Begrüßungsabendessenin einem traditionellen, lokalen Restaurant.

3. Tag Hier ist alles Gold, was glänzt
Chiang Mais Altstadt - umrahmt von grünen Berghängen und Reisfeldern - ist ein Juwel. Wie gut ich mich heute fühle! Das trockenwarme Bergklima ist so ganz anders als Bangkoks Tropenhitze. Der Ausblick vom goldensten aller Tempel, dem Wat Doi Suthep, über Chiang Mai ist wunderschön. Der Aufstieg hat sich gelohnt. Wieder unten angekommen, geht es per E-Bike ca. 10 km zum nicht weniger schillernden Wat Jed Yot und weiter zum Wat Suan Dok mit dem Mausoleum der Könige von Chiang Mai. Nachmittags sitze ich mit Ehepaar Schuster und Frau Hohnstein gemütlich im tropischen Hotelgarten am Pool und genieße die herrliche Ruhe. Ein besonderes Highlight am Abend ist der Bummel über den Nachtmarkt, ein Fest für alle Sinne. Wir probieren eine Köstlichkeit nach der anderen. Mein kulinarischer Favorit: Milchreis mit frischer Mango - einfach lecker.

4. Tag Reisfelder und heiße Quellen
Endlich ein ganzer Tag per E-Bike! Ich habe wunderbar geschlafen und bin voller Tatendrang. Die Fahrradtour durch leuchtend grüne Reisfelder und bunte Dörfchen nach Sankampaeng ist so zauberhaft, dass man ewig weiterradeln möchte. Die einzigen anderen Verkehrsteilnehmer sind Ochsenkarren und Wasserbüffel. Beim Marktbesuch in Sankampaeng decken wir uns mit frischen Früchten ein. Am Fuße der Berge erwartet uns eine Überraschung: warme Thermalquellen! Herrlich entspannt und mit neuer Energie schwingen wir uns wieder auf die E-Bikes und radeln zurück nach Chiang Mai. Insgesamt sind wir ungefähr 40 km gefahren, die traditionelle Fußreflexzonenmassage krönt einen wunderbaren Tag.

5. Tag Grün in allen Nuancen
Heute verlassen wir Chiang Mai und satteln außerhalb der Stadt die Räder. Morgendunst steigt über dem Hügelland auf und enthüllt Farben so klar wie auf einem Aquarell. Auf der Strecke zum See Huay Tong Tao kommen wir immer wieder mit freundlich winkenden Einheimischen ins Gespräch. Beim Sprung in den idyllisch zwischen bewaldeten Bergen gelegenen See spülen wir uns den Staub von Körper und Kleidung. Nach ca. 38 km ist das Tagesziel unserer Rad-Etappe die Hmong Lodge, eine grüne Oase im traditionellen Thai-Stil. Am Pool mit Blick auf smaragdgrüne Berge lassen wir den Tag ausklingen.

6. Tag Eine Bootspartie in den Bergen
Unsere heutige Rad-Etappe führt entlang des Sri Lanna-Nationalparks. Gerade komme ich so richtig in Schwung, da passiert es. Ein Stein, ein leises Pfeifen - ich habe meinen ersten Platten. Dank Reparatur- Set und der Geschicklichkeit unseres Guides ist das Problem in zehn Minuten behoben. Und beim Anblick des Buatong-Wasserfalls, dessen glasklares Wasser sich in türkisfarbenen Pools sammelt, habe ich mein kleines Malheur schon wieder vergessen. Mit dem Boot fahren wir über den Stausee am Mae Ngat-Damm. Das Mittagessen im schwimmenden Restaurant ist ein Erlebnis, das Bad im See danach steht dem in nichts nach. Dann radeln wir weiter bis Mae Taeng, wo wir im traumhaften Baan Phraya Lanna Rimnam Resort die nächsten zwei Nächte übernachten. Die 45 km, die wir heute gefahren sind, merke ich aufgrund der Unterstützung kaum in meinen Waden.

7. Tag Dschungel-Impressionen
Da unser Resort ruhig und abgeschieden mitten im Dschungel liegt, ist es der ideale Ausgangspunkt für eine 50 km lange Radtour in die Umgebung. Sanfte Hügel führen uns zum Mork Fa-Wasserfall, der sich von einer Felskante 60 m in die Tiefe stürzt. Herrlich erfrischend, das Bad vor dieser Kulisse! Den freien Nachmittag in unserem Resort genießen wir in vollen Zügen. Ich lasse mich im Spa traditionell asiatisch durchkneten und fühle mich danach um Jahre jünger.

8. Tag Im Grenzgebiet zu Myanmar
Mit 55 km steht heute unsere längste Rad-Etappe an, die gleich mehrere Nationalparks tangiert. In dieser wundervollen Naturlandschaft trifft man so gut wie keine Besucher mehr. Etwas überraschend mache ich nach 40 km schlapp, irgendwie bin ich seit gestern Nachmittag noch im Spa-Modus. Aber gar kein Problem. Unser Begleitfahrzeug ist ja immer dabei und bringt mich und drei müde Mitstreiter bequem zu unserem familiengeführten Phumanee Hotel in Fang in Thailands hohem Norden.

9. Tag Bei den Bergvölkern
Heute fühle ich mich wieder ausgeruht und topfit. Zunächst geht es mit dem Bus hoch hinauf in die Bergwelt von Doi Maesalong. Nach einem Tee mit Einheimischen satteln wir unsere E-Bikes - für ungefähr 50 km genießen wir diese fantastische Märchenlandschaft. Bizarre Karstfelsen ragen in den blauen Himmel, Terrassenfelder schmiegen sich an steile Hänge - Tempel, Dörfer und Blumen als Farbtupfer dazwischen. Von hier geht es mit dem Bus nach Mae Sai, Grenzort kurz vor Myanmar. Auf dem Markt verstehe ich schnell, warum das hier Vielvölkerland ist. Traditionelle Trachten, charismatische Gesichter von diesseits und jenseits der Grenze - Fotomotive wie Sand am Meer! Das Imperial Golden Triangle Hotel liegt mitten im einst berüchtigten Goldenen Dreieck und bietet einen einmaligen Panoramablick auf den Mekong-Strom.

10. Tag Im Goldenen Dreieck
Heute erkunden wir per Rad das Goldene Dreieck, Grenzgebiet von Thailand, Myanmar und Laos. Zwischendurch wechseln wir Verkehrsmittel und Perspektive: Mit einem Motorboot auf dem Mekong zu schippern, ist eine fantastische Erfahrung! Fasziniert beobachten wir den Alltag am großen Strom. Im Opium-Museum lernen wir auch die Schattenseiten des komplexen Themas kennen. Chiang Saen, Thailands nördlichster Ort, direkt am Mekong gelegen, war einst Hauptstadt eines Königreichs. Davon überzeugen wir uns im örtlichen Museum und an der stolzen Pagode Wat Pa Sak. Ein letztes Highlight für heute: der goldene Tempel Wat Phra Dhat Jom Kitti hoch über dem Mekong. Von hier geht es auf einer Panoramastrecke nach Chiang Rai. Am Ende des Tages stehen 45 km auf unserem Radtacho. Nach dem eindrucksvollen Tag schlafe ich gut in unserem Hotel Lulana, unser Zuhause für die nächsten zwei Nächte.

11. Tag Mit dem E-Bike durch Chiang Rai
Die engen Gassen der Altstadt von Chiang Rai mit dem Fahrrad zu erobern, ist ein einmaliges Erlebnis. Man ist viel intensiver dran am Zauber des alten Asiens. Vom King Mengrai Monument geht es auf verwinkelten Pfaden zum Markt, wo wir mit den fliegenden Händlern um die Wette feilschen - gelernt ist gelernt. Ein ruhiger Gegenpol ist der goldene Buddha im Tempel Wat Phra Kaew. Im Hilltribe Museum tauchen wir ein in die Welt der Bergvölker, bevor uns der weiße Tempel Wat Rong Khunin seinen Bann zieht. Auf der Radtour durch den Singha-Park blicken wir auf leuchtend grüne Teeplantagen. Bei Sonnenuntergang über den Bergen findet in dieser Idylle auch unser Abschiedsessen statt. In Thailands Norden sind wir zu einer verschworenen Gemeinschaft geworden. Wir schwelgen in Erinnerungen und schmieden neue Reisepläne - klar, dass dabei E-Bikes eine tragende Rolle spielen.

12. Tag Abschied von Thailand
Nach der Busfahrt von Chiang Rai zum Flughafen heißt es Abschied nehmen von unserem liebenswerten Guide, von Nordthailand und von unseren Drahteseln mit Extra-Antrieb - das fällt ausnahmslos verdammt schwer! Mit dem Flugzeug geht es über Bangkok zurück in die Heimat.

13. Tag Ankunft zu Hause

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Veranstalter: Belvelo - E-Bike-Reisen

Marokko mit Rückenwind erleben inkl. Flug
10-tägige Marokko Reise mit dem E-Bike - Über den Atlas in die Sahara

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Das Königreich Marokko am nordwestlichsten Rand von Afrika ist prädestiniert für eine entspannte Belvelo-Genießer-Reise: Die Topografie ist anspruchsvoll, wenn Sie sich dem Atlas nähern, und die Sahara-Winde können Ihnen gehörig um die Ohren pfeifen. Trotzdem oder gerade deshalb ist die Möglichkeit, mit dem E-Bike die volle Vielfalt des Landes zwischen Atlantik, Atlas und Sahara zu erleben, einmalig. Freuen Sie sich auf eine nicht nur kulinarisch genussvolle Reise!

Einzigartige Erlebnisse auf dieser Reise

- Lebenstraum Sahara: Per E-Bike entlang der Wüste
- Mit Rückenwind von 2.268 m Höhe bis zum Meeresspiegel hinab
- UNESCO-Welterbe in Aït-Ben-Haddou, eine der schönsten Kasbahs der Welt
- Bizarre Bergwelten, Täler und Oasen: Orient pur mit viel Genuss
- Nah an der Natur: Übernachtung im Sahara-Eco-Camp
- Marrakesch: Souks, Schlangenbeschwörer und Gewürz-Ekstase
- Höchstens 12 Teilnehmer und deutsch sprechende Reiseleitung

Die Fahrstrecken unserer Marokko-Reise: Marrakesch, Ait Benhaddou, Tansikhte, Tissint, Taroudant, Essaouira.

1. Tag Auf nach Marrakesch!
Das Hotel in Marrakeschs Altstadt, das Riad Bahia Salam - ist wie ein Traum aus 1001 Nacht! Palmengesäumte Innenhöfe, orientalische Kunstwerke, warme Farben und eine Dachterrasse zum Träumen. Hier kann ich entspannt ankommen und mich auf die bevorstehende Reise einstimmen. Beim Begrüßungsessen lerne ich meine Mitreisenden kennen - nur 11 an der Zahl. Eine wirklich nette Truppe. Die Vorfreude wächst.

2. Tag Spektakuläres Atlas-Gebirge
Mit zwei modernen Kleinbussen geht es von Marrakesch aus hoch ins Atlas-Gebirge, über den spektakulären Tichka-Pass auf 2.268 m Höhe. Hier starten wir mit den E-Bikes. Plötzlich taucht sie auf wie eine Fata Morgana: die Burgruine von Telouet. Eine solche orientalische Pracht habe ich nicht erwartet! Der Blick aus dem Palast auf die Oase: unbezahlbar! Nach kurzer Einweisung, den Sattel für mich angepasst, sitze ich bequem auf meinem E-Bike. Das ist ja kinderleicht: Mit fünf Gängen entscheide ich al gusto, wann ich wie viel Unterstützung beim Radfahren brauche. Der Radweg durch das Ounila-Tal, das immer wieder mit Kasbahs und Palmen überrascht, könnte malerischer nicht sein. Die kleine Straße ist zwar asphaltiert, doch von Verkehr keine Spur. Bin ich heute wirklich schon 40 km gefahren? Unglaublich. Unser Hotel Ksar Ighnda toppt alles - ein mit viel Liebe zum Detail renovierter Palast.

3. Tag Im Tal der Palmen
Ich habe richtig super geschlafen! Ein Highlight gleich am Morgen: die weltberühmte Kasbah von Aït-BenHaddou, UNESCO-Welterbe. Gewaltige Stadttore, dahinter leuchtend gelbe Häuser und Gässchen bis zum Himmel. Wen wundert’s, dass hier zahllose HollywoodFilme gedreht wurden? Von hier fahren wir durch die dramatische Landschaft des Djebel Saghro. Nach einigen Serpentinen erreichen wir das sagenhafte Draa-Tal, ein dunkelgrünes Meer aus Dattelpalmen, die Lebensader einer ganzen Region. Wenn das nicht ein Grund ist, die E-Bikes zu satteln! Der Untergrund ist etwas uneben und schon passiert es: ein platter Reifen. Aber kein Problem! Unser Reiseleiter hat eine Sprühdose zur Express-Reparatur dabei. Kein Radwechsel, kein Pumpen, in zwei Minuten geht es weiter. Ich komme aus dem Staunen nicht raus. Unsere 45 km lange Radfahrt endet in Nekob. Hier befindet sich das einladende Kasbah Hotel Ait Omar - ein kleines Juwel mit dem Charme einer echten Kasbah. Die deutschen Besitzer, die das Anwesen mit viel Liebe zum Detail renoviert haben, erzählen sehr unterhaltsam und aufschlussreich von ihrem Leben in Marokko.

4. Tag Aus dem Atlas-Gebirge in die Sahara
Heute verlassen wir langsam das Djebel Saghro per E-Bike. Unterwegs treffen wir nur wenige Menschen, dafür umso spektakulärere Landschaften. Die verschiedenen Rottöne sind unglaublich! Wir merken, dass wir der Sahara immer näher kommen, die Landschaft wird flacher und verändert sich stark. In einigen wenigen Oasen können wir den Berbern bei der Arbeit zuschauen. Die Kinder sind schüchtern, winken uns aber trotzdem sehr freundlich zu. Nach ungefähr 40 km auf dem E-Bike steigen wir in Tazzarine in unseren Bus um und fahren zur Oase Zagora, dem Tor zur Sahara. Hier satteln wir um und reiten auf Kamelen in unsere heutige (Zelt-)Unterkunft: Das Tizi Deluxe Camp. Ein absolutes Highlight dieser Marokko-Reise: unser gemeinsames Abendessen am Lagerfeuer.

5. Tag Sahara-Feeling
Unser Tag startet mit einer Rad-Etappe durch die Halbwüste, im Hintergrund die dunklen Zelte der Beduinen, die in dieser weiten, kargen Landschaft seit jeher unverändert leben. Es ist ziemlich heiß. Gott sei Dank sind Wasser, Sonnencreme und Hut immer griffbereit in der Satteltasche. Die heutigen 45 km schaffe ich wohl nicht ganz, nach der Hälfte falle ich in ein Motivationsloch. Kein Problem - unser Begleitfahrzeug nimmt mich mit! Nach einem kurzen Transfer genießen wir ein traditionelles Mittagessen in Foum Zguid - ein Wüstenort wie aus einem Western und lebendiger Treffpunkt von Nomaden und Dorfbewohnern der Oasen. Der Begleitbus bringt uns am Nachmittag nach Tata, hier übernachten wir in einem kleinen, liebevoll eingerichteten Gästehaus inmitten des Dorfes.

6. Tag Garten Eden im Anti-Atlas
Heute verlassen wir diesen friedlichen Ort und fahren 110 km bis zur beeindruckenden Landschaft des AntiAtlas, wo die Rad-Etappe startet. Alte Berberburgen und Türme aus Lehm säumen unseren Weg. Mandeln, Oliven, Obst- und Weingärten. Sieht so der Garten Eden aus? Die letzten Kilometer fahren wir mit unseren Begleitfahrzeugen, denn unser Tagesziel Taroudant ist ein verkehrsreicher Handelsort. Durch die imposante 8 m hohe Lehmmauer gelangen wir zum feinen BoutiqueHotel Dar Zitoun. Ich bin stolz und überrascht, dass ich trotz Anstieg über den Anti-Atlas die 48 km gemeistert habe.

7. Tag Bergauf ist gleich bergab!
Heute früh stürze ich mich mit meinen Mitreisenden in den Trubel der Medina von Taroudant. Dann brechen wir mit unseren Begleitfahrzeugen zum Mnizla-Pass am Westende des Hohen Atlas auf. Auf unseren Rädern geht es heute insgesamt 35 km hoch und runter, doch erst einmal hinunter durch grünes Bergland, umgeben von den besonderen Argabäumen. Hier überrascht uns unser Reiseleiter mit einem schönen Picknickplatz. Wo kommen nur plötzlich all die marokkanischen Köstlichkeiten her? Am Nachmittag bringt uns der Begleitbus hinauf auf einen weiteren Pass, so können wir uns ganz entspannt die letzten 15 Kilometer durch diese herrliche Landschaft bis zum Bergdorf Imouzzer Idou Tanane hinabrollen lassen. Vom kleinen, recht einfachen Berghotel Les Cascades genieße ich den atemberaubenden Blick über die Berge, die ich heute im Handumdrehen erobert habe.

8. Tag Paradise Valley und Fischer-Idylle Essaouira
Gleich morgens geht es per Rad 35 km durch das Paradise Valley. Der Name ist Programm - wir bestaunen wilde Canyons, grüne Seen und bunte Dörfchen. Schließlich öffnen sich die Berge und geben die Sicht frei auf den tiefblauen Atlantik. Die letzte Etappe entlang der Küste legen wir mit dem Minibus zurück. Unser Tagesziel ist Marokkos schönster Fischerort, Essaouira. Am Atlantik wartet dann auch direkt ein leckeres Fischmenü auf uns. Wir übernachten im prächtigen Palais des Remparts, nur wenige Gehminuten vom Strand entfernt.

9. Tag Atlantik-Strand und 1001 Nacht
Heute gönnen wir unseren Rädern eine Pause und erkunden zu Fuß das idyllische Fischerdorf Essaouira. Anschließend geht es mit dem Minibus hinauf nach Marrakesch. Hier erwartet uns ein spätes Mittagessen und unser Stadtreiseleiter, der uns sein Marrakesch zeigt. Gemeinsam mit ihm schlendern wir über den Souk und bestaunen die größte Koranschule Marrakeschs. Ein Höhepunkt bei Sonnenuntergang: der Gauklerplatz Djemma-el-Fna. Der Dampf der Garküchen, exotische Düfte, Schlangenbeschwörer, Puppenspieler und Musikanten - welch ein Spektakel! Beim Abendessen im berühmten Restaurant Dar Yakout schwelgen wir in Erinnerungen an Sahara, Atlas und Atlantik.

10. Tag Adieu, Marokko!
Nach dem Frühstück in unserem Hotel fällt der Abschied schwer. In den letzten 10 Tagen ist mir unsere Gruppe doch ziemlich ans Herz gewachsen. Eines steht fest: Das war ganz sicher nicht unsere letzte Reise per E-Bike.

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Veranstalter: Belvelo - E-Bike-Reisen

Vietnam per E-Bike inkl. Flug
15-tägige E-Bike-Reise durch Vietnam - Über den Wolkenpass ins Mekong-Delta

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Lernen Sie ein faszinierendes, fernes Land mit all seinen Menschen, Landschaften, Köstlichkeiten und Geschichten aus den unterschiedlichsten Perspektiven kennen: mit dem E-Bike auf dem Wolkenpass, auf der Rikscha durch Chinatown, zu Fuß durch archaisch schöne Tempelanlagen und per Schiff, auf dem majestätischen Mekong der Sonne entgegen.


Die Fahrstrecken unserer Reise durch Vietnam

1. Tag Anreise nach Vietnam

2. Tag Marmorberge von Danang
Nach der Landung und einem kurzen Stopp in Saigon fliege ich weiter nach Danang. Hier werde ich von unserem Deutsch sprechenden Reiseleiter begrüßt und lerne die gesamte Gruppe kennen. Auf dem Weg ins Allegro Hoi An Hotel fahren wir an den imposanten Marmorbergen vorbei. Die Pagoden, Buddha-Statuen und reich verzierten Tempel schauen wir uns am 4. Tag genauer an. Beim abendlichen Willkommensessen lerne ich bei landestypischen Köstlichkeiten meine Gruppe besser kennen und freue mich auf unser gemeinsames Abenteuer.

3. Tag Tempel, Brücken und Kräuterdorf
Einst war die mittelalterlich anmutende Stadt Hoi An Vietnams kosmopolitischster Hafen. Auch ich spüre den Glanz der Stadt, während wir durch die Altstadt schlendern: antike Häuser, uralte Gräber, prunkvolle öffentliche Gebäude, mit viel Liebe geschmückte Pagoden und wunderschöne Brücken. Nach dem Genuss einer traditionellen Nudelsuppe besteigen wir gestärkt unsere E-Bikes. Unser Reiseleiter erklärt uns kurz und verständlich die Funktionen unserer Räder und schon kann es losgehen! Mit Rückenwind fahren wir entlang des Thu Bon-Flusses 15 km durch die malerische Landschaft. Plötzlich tauchen endlos lange Kräuterfelder vor mir auf. Der frische Duft von Zitronengras, Koriander und Melisse ist großartig. Auf dem Weg zum Strand winken uns die einheimischen Bauern mit ihren großen Strohhüten von ihren Feldern zu. Am Abend kehren wir in unser Hotel zurück. Was für ein wunderschöner Tag!

4. Tag Über den Wolkenpass nach Hue
Gestärkt vom reichhaltigen Frühstück freue ich mich schon auf die heutige Strecke. Mit rund 50 km ist sie die längste unserer Reise. Aber mit dem E-Bike schweben wir förmlich auf den Wolkenpass. Umgeben von saftig-grünen Bergen und mit atemberaubendem Blick auf das offene Meer düsen wir in Richtung Hue. Die Kaiserstadt liegt am Ufer des Parfüm-Flusses und zieht mich mit ihren geheimnisvollen Kaisergräbern, wunderschönen Pagoden und historischen Denkmälern sofort in ihren Bann. Wir erreichen unser Hotel für die nächsten zwei Tage. Das Pilgrimage Village Resort ist ein Paradies für alle Sinne! Ich bin gespannt auf den nächsten Tag.

5. Tag Kaiserstadt Hue
Wir beginnen den Tag mit einer kleinen Radtour zum Fluss, auf dem uns ein Boot zur Thien Mu-Pagode bringt. Während ich die Fahrt genieße, sehe ich die Pagode schon. Majestätisch steht sie zwischen zwei Pfeilern auf einer Anhöhe, die wie ein Tor zu einer anderen Welt wirkt. Die Pagode der himmlischen Frau ist mit sieben Stockwerken die höchste in Vietnam. Unsere sich anschließende 30 km lange Fahrradtour führt uns weiter zu den schönsten Orten der Stadt. In einem typischen Gartenhaus werden bei regionalen Köstlichkeiten meine Geschmacksnerven verwöhnt.

6. Tag Von der verbotenen Purpurstadt nach Saigon
Heute gönnen wir unseren Fahrrädern eine kleine Pause und erkunden zu Fuß die bedeutendste Sehenswürdigkeit der Stadt Hue: die alte Kaiserstadt, deren Ruinen von der einstigen Pracht zeugen. Das UNESCO-Weltkulturerbe ist ein stummer Zeitzeuge inmitten von angelegten Gärten, einer Baumschule und prächtigen Seerosenteichen. Wir verlassen die geschichtsträchtige Stadt und fliegen nach Saigon, das wir bei einer Stadtführung kennenlernen. Das moderne Hotel Liberty Central Saigon spielt bei der Dekoration mit den Einflüssen der westlichen und der asiatischen Welt. Die Vielfalt Vietnams beeindruckt mich wirklich immer wieder aufs Neue!

7. Tag Mit der Rikscha durch Chinatown
Frühmorgens bringt uns der Reisebus in das etwa zwei Stunden entfernte Cu Chi, wo uns die legendären Vietcong-Tunnelsysteme erwarten. Unser Reiseleiter führt uns durch die Tunnel von Cu Chi und macht die Tour durch das Erzählen von Anekdoten besonders anschaulich! Mit originalen Fahrrad-Rikschas lassen wir uns am Nachmittag durch das chinesische Viertel Cho Lon kutschieren. Ach, hätten die Fahrer doch auch solche E-Bikes wie wir, denke ich mir. Am Abend treffe ich mich auf dem Street Food Market zum Abendessen mit meiner Gruppe. Wir sind wirklich schon ein ziemlich eingeschworener Kreis!

8. Tag Nam Cat Tiem-Nationalpark
Auf dem Weg zum Nam Cat Tiem-Nationalpark halten wir an und schauen uns eine Kautschukplantage an. Auf dem Rad geht’s ungefähr 30 km durch Minderheitendörfer und vorbei an Pfefferplantagen bis nach Ta Lai, wo ein frisch zubereitetes Mittagessen auf uns wartet. Wow, ob ich jemals wieder so gut essen werde wie auf dieser Reise? Am Nachmittag erreichen wir den Nam Cat Tiem-Nationalpark, der schon seit 1978 unter Naturschutz steht. Mit etwas Glück sehen wir sogar Elefanten, Malaienbären und die riesigen Gaurbullen. Wir übernachten in der Cat Tien Jungle Lodge direkt an der Parkgrenze.

9. Tag Wanderung zum Krokodilsee
Heute lassen wir das Rad mal stehen und fahren mit der Fähre und dem Jeep zum Ausgangspunkt unserer kleinen Wanderung. 6 km geht es durch den Wald zum Krokodilsee. Der macht seinem Namen alle Ehre, denn wir haben Glück und sehen wirklich einige dieser urzeitlichen Echsen. Am Seeufer, mit genügend Sicherheitsabstand zu den Krokodilen, genießen wir unter freiem Himmel unser Picknick. Danach geht’s zu Fuß wieder zum Parkausgang. Am Nachmittag relaxe ich am Pool und lasse die bisherige Zeit in Vietnam Revue passieren.

10. Tag Chien Khu D und Saigon
Ganz entspannt fahren wir am Vormittag in Richtung Saigon. Nah am Park radeln wir am Tri An-Staudamm vorbei, durch grüne Wälder und typische Dörfer. Überall werden wir freundlich begrüßt. Auf dem Fahrrad werden wir Teil des Landes. Im ehemaligen Kriegsgebiet am Ba Hoa-See berichtet uns unser Reiseleiter eindrucksvoll von der schrecklichsten Zeit der jüngeren Geschichte Vietnams. Am späten Nachmittag geht es weiter nach Saigon, wo ich im wunderschönen Liberty Central Saigon logiere.

11. Tag Mekong-Delta
Völlig mühelos und voller Freude auf die Strecke durch die ursprüngliche Landschaft des Mekong-Deltas fahren wir nach einer kurzen Busfahrt los. Etwa 35 km legen wir zurück, fahren durch endlose Reisfelder und Natur - erstaunlich schnell, aber dennoch genüsslich. Plötzlich überholt uns ein Moped. Und ich traue meinen Augen nicht: Eierpaletten türmen sich vor und hinter dem Fahrer bis auf die Höhe seines Kopfes auf! Ich kann mir ein Lächeln nicht verkneifen - wirklich verrückt. Ich bin froh, dass uns unser bequemer Reisebus weiter nach Cai Be bringt. Im Mekong Riverside Resort genieße ich inmitten üppiger tropischer Obstgärten den Duft von frischen Pomelos und die malerische Aussicht auf den Mekong.

12. Tag Palmengärten und Köstlichkeiten
Auf der 40 km langen Strecke durch die Region Cai Lay habe ich das Gefühl, das wirkliche Vietnam zu erleben! In den kleinen Dörfern kommen wir ins Gespräch mit Einheimischen und können sogar ungewöhnliche lokale Spezialitäten kosten. Was für ein Erlebnis! Die üppigen Palmengärten sind ein perfektes Fotomotiv. Nach ein paar Kilometern kommt mir schon der wunderbare Duft von frischem Obst entgegen. Das Wasser läuft mir im Mund zusammen, als ich die endlos blühenden Plantagen sehe. Ich kann mich gar nicht entscheiden, was ich zuerst probieren möchte. Saftige Papaya, Pomelo, Jackfrucht, Ananas und winzige Bananen versüßen meine Rückfahrt ins Resort.

13. Tag Mekong-Kreuzfahrt nach Can Tho
Die ersten Sonnenstrahlen verschlafe ich heute einfach mal. Am späten Vormittag gehe ich ausgeschlafen mit meiner Gruppe an Bord der Le Cochinchine, das ist eines der modernsten Schiffe der Region. Es erinnert mich an die traditionellen Schiffe, die ich so wunderschön fand. Wir werden den ganzen Tag und sogar die Nacht auf diesem außergewöhnlichen Schiff verbringen. Für mich das erste Mal und deshalb ein willkommenes Abenteuer. Die einzigartige Landschaft des Mekong-Deltas und der Alltag der Menschen ziehen wie in einem Film an mir vorbei. Nur die ständig neuen Gerüche und Geschmackserlebnisse beweisen mir, dass ich alles real erleben darf. Ob es etwas Romantischeres gibt, als einem Sonnenuntergang entgegenzufahren?

14. Tag Die schwimmenden Märkte in Cai Rang
Am Morgen laufen wir in Can Tho ein und erleben vom Deck unseres Schiffes aus, wie das Mekong-Delta zu neuem Leben erwacht. Nach dem Frühstück werden wir von einem kleinen Boot abgeholt und erleben die Magie eines schwimmenden Marktes. Reis, Gemüse und Früchte aller Art werden auf dem Fluss gehandelt. Ich komme aus dem Staunen nicht mehr heraus. Auf den bunten Holzbooten türmen sich Berge aus Zuckerrohr, Kokosnüssen, Bananen und Mangos. Schon wieder läuft mir bei dieser Reise das Wasser im Mund zusammen. Auf dem Weg nach Saigon schauen wir uns noch ein altes Mandarinhaus in Binh Thuy an. Am Abend müssen wir uns leider schon von unserem Reiseleiter verabschieden. Ohne ihn hätten wir Vietnam nie so intensiv kennengelernt. Vielen Dank dafür!

15. Tag Ankunft zu Hause


Charakter der Rad-Etappen
In Vietnam fahren Sie häufig auf schmalen, autofreien Wegen. Hier kommen Sie auf Augenhöhe mit der Bevölkerung in Kontakt. Angesichts der hohen Luftfeuchtigkeit werden Sie den Fahrtwind auf dem E-Bike besonders genießen.


Verlängerungen

UNESCO-Weltkulturerbe Angkor Wat: Machen Sie einen Abstecher nach Kambodscha und besuchen Sie die sagenumwobenen Tempelanlagen von Angkor und deren faszinierende Umgebung! Tipp: Nehmen Sie sich 4 Tage Zeit, um noch einmal eine ganz andere Seite Südostasiens zu entdecken.
Naturwunder Halong-Bucht: Mit ihren fast 2.000 steil nach oben ragenden Kalksteinfelsen gehört die märchenhafte Halong-Bucht zu den großen Naturwundern dieser Erde, die man einmal im Leben besucht haben sollte. An Bord Ihres gemütlichen Boots erleben Sie das UNESCO-geschützte Naturschauspiel gleich 4 entspannte Tage lang.
Phu Quoc - Vietnams Paradies-Insel: Entspannen Sie noch 5 Tage an den Traumstränden von Phu Quoc. Die größte Insel Vietnams ist ein überraschend unberührtes, noch sehr ursprüngliches Paradies.
Maßgeschneiderte Programme nach Ihren Wünschen: bitte sprechen Sie uns an!

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Veranstalter: Belvelo - E-Bike-Reisen

Griechenland per E-Bike: Mythos Peloponnes inkl. Flug
8-tägige E-Bike-Reise durch Griechenland - Grüne Hügel, Meer und Rückenwind

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Heureka! Sie möchten einen kaum bekannten Teil Griechenlands entdecken, das ursprüngliche Hellas zwischen archaischen Bräuchen und herzlicher Gastfreundschaft erleben, mit allen Sinnen den Zauber der Ägäis spüren?Dann gibt es keinen besseren Ort als die abgeschiedene und magische Welt der südgriechischen Halbinsel Peloponnes. Per E-Bike entdecken Sie den Kanal von Korinth, das antike Sparta, die duftenden Orangen- und Zitronenhaine Arkadiens und die malerischen Ägäis-Panoramen besonders unmittelbar. Wenn Sie auf zwei Rädern auch noch den Geheimnissen der Märcheninsel Elafonisos und der wilden Halbinsel Mani auf die Spur kommen, dann wird der Peloponnes zu Ihrem persönlichen Veloponnes.

Die Fahrstrecken unserer Frankreich-Reise

1. Tag Hallo Hellas!
Nach einem angenehmen Flug landen wir in Griechenlands Hauptstadt Athen. Von hier ist es nur noch ein Katzensprung in eine gänzlich andere Welt - nach Loutraki. Der Hafenort Loutraki, für sein leckeres Quellwasser gerühmt, liegt direkt am Golf von Korinth. Und Korinth gilt als Eingangstor zur Halbinsel Peloponnes, von der ich schon so viel gehört und gelesen habe. Manch einer mag die Geschichte des Peloponnesischen Krieges des Historikers Thukydides kennen. Spannender finde ich persönlich die Geschichten der griechischen Mythologie. Im Hier und Jetzt erwartet uns aber erst einmal unser sympathischer Reiseleiter, der uns eine anschauliche und unterhaltsame Einführung in die Geheimnisse der E-Bike-Welt gibt. Schon nach kurzer Zeit sitzen wir im Sattel und radeln mit elektronischer Unterstützung eine erste Etappe zum Eingewöhnen. Ziel ist der berühmte Kanal von Korinth, der zwischen 1881 und 1893 auf einer Länge von über 6.300 m in das Felsgestein zwischen dem griechischen Festland und der Halbinsel Peloponnes gehauen wurde. Was war das damals für ein Kraftakt! Dagegen ist das Radeln per E-Bike eine entspannte Angelegenheit. Bei allen Mitreisenden steigt die Vorfreude. Wir übernachten heute in Loutraki im Grand Olympic Hotel, das direkt am Strand liegt

2. Tag Arkadische Landschaften in Arkadie
Heute geht es nun wirklich auf den Peloponnes. Unser Reiseleiter erzählt uns, dass der Name von der mythologischen Gestalt Pelops hergeleitet wurde, der ein Sohn des sagenhaften Königs Tantalos war. Laut Legende hat Tantalos seinen Sohn Pelops den Göttern als Speise vorgesetzt, um deren Allwissenheit auf die Probe zu stellen. Zur Strafe wurde Tantalos in die Unterwelt verstoßen und auf ewig gequält - Früchte und Wasser sind ihm greifbar nah, bleiben aber unerreichbar. Wir müssen gottlob keine Tantalusqualen erleiden - im Begleitbus gibt es immer genügend Proviant. Bereits unser erster Halt ist ein Höhepunkt im wahrsten Sinne des Wortes: der Burgberg des antiken Mykene, in vorklassischer Zeit eine der bedeutendsten Städte Griechenlands und seit 1999 UNESCO-Welterbe. Am Grab von Agamemnon - Nachfahre von Tantalos und Anführer der Griechen im Trojanischen Krieg - halten wir kurz inne, bevor wir uns auf unsere Räder schwingen. Etwa 35 km fahren wir durch duftende Orangen- und Zitronenhaine hinunter in die malerischen Altstadtgässchen von Nafplio, einem Hafenstädtchen am Argolischen Golf. Herrlich, wie mir der Wind um die Ohren weht! Nächster Stopp: die von den Venezianern erbaute Palamidi-Festung, von der wir die gesamte Halbinsel überblicken können. Mit dem Bus geht es dann ins verträumte Bergdorf Leonidi, das hoch über der Küste thront. Der Ausblick von meinem Zimmer im Hotel Romanza auf die blaue Ägäis ist einmalig und irgendwie hypnotisierend

3. Tag Grüne Hügel, Meer und Wind
Die heutige Rad-Etappe startet im Dörfchen Poulithra und ist ein Fest für alle Sinne: Grün bewaldete Bergriesen stürzen fast senkrecht in das Blau der Ägäis. Es duftet nach Thymian und Salbei. Bester Laune radeln wir etwas mehr als eine Marathon-Strecke (ca. 45 km) entlang der Küste und nehmen dank der Motorunterstützung unserer E-Bikes jeden Hügel im Sauseschritt. Nach einer Mittagspause am idyllischen Fokiano-Strand erreichen wir das Dörfchen Kyparissi. Dichte Pinienwälder, einsame Sandstrände, bunte Fischerboote, eine weiße Kapelle am Meer - so muss es im Paradies aussehen! Unser heutiger Übernachtungsort Limani Geraka an einem malerischen Fjord ist nicht minder paradiesisch. Hier übernachten wir im wunderbar am Wasser gelegenen Porto Cadena. Ist das zu glauben? Kein Besucher weit und breit! In einer kleinen Taverne direkt am Meer genießen wir fangfrischen Fisch im romantischen Licht der Abendsonne. Von dieser Szenerie hätte ich gern eine Postkarte!

4. Tag Märcheninsel Elafonisos - Karibik-Farben
Was habe ich gut geschlafen! Und noch immer kein Muskelkater zu spüren. Die heutige Rad-Etappe von Limani Geraka südwärts ist ein Kinderspiel. Nach 25 km ist schon unser Ziel in Sicht: Monemvasia. Die venezianische Festung auf einem Felsen mitten im Meer ist abermals ein Postkartenmotiv par excellence. Von hier fährt unser Bus auf kurvenreicher Bergstrecke zum kleinen Fährhafen Vigklafia. Die kurze Überfahrt zur Insel Elafonisos (Hirsch-Insel) kann man mit einer Farbe beschreiben: Türkis! Türkis, so weit das Auge reicht. Ein weißes Kirchlein an der Hafenbucht begrüßt uns auf der Märcheninsel Elafonisos, die einst Piraten als Refugium diente und heute als das am besten gehütete Geheimnis Griechenlands gilt. Wir erkunden das nur 19 kqm große Eiland auf zwei Rädern und reiben uns bald die Augen: Vor uns öffnet sich der weltberühmte goldene Doppelstrand von Simos Beach. Sind wir wirklich noch in Europa? Wie Kinder stürzen wir uns in die türkisgrünen Fluten. Der Abend im kleinen Hauptort unter den Sternen der Ägäis - ein Traum! Apropos Traum: Wir übernachten heute im Berdoussis-Hotel. Der Hafen mit seinen traditionellen Fischerbooten ist nur einen kleinen Spaziergang entfernt.

5. Tag Panoramen der Ägäis
Am Vormittag unternehme ich noch eine kleine Fahrt mit dem Drahtesel - Elafonisos hat es mir wirklich angetan! Dann geht es mit der Fähre zurück aufs Festland. Hier schwingen wir uns wieder auf unsere E-Bikes und fahren auf spektakulärer Küstenroute ca. 35 km bergauf und bergab nach Plitra. Wer unterwegs eine Pause braucht, steigt einfach in den Begleitbus um. Angespornt von den herrlichen Ausblicken, halte ich die gesamte Strecke durch, was mich schon ein bisschen stolz macht. Nach einer Kaffeepause am Meer geht es dann aber für alle im Bus weiter zur malerischen Hafenstadt Gythio am Lakonischen Golf, so etwas wie die Pforte zur geheimnisvollen Halbinsel Mani. Hier logieren wir gleich zwei Nächte im Thirides-Hotel, einem Ensemble stolzer Steinbauten, nicht einmal einen Steinwurf vom Strand entfernt

6. Tag Wilde Halbinsel Mani - Zeitreise in die Unterwelt
Die Halbinsel Mani, auch als Mittelfinger von Peloponnes bezeichnet, ist so bergig, zerklüftet und unzugänglich, dass selbst die Osmanen Mani nie erobern konnten. Die Maniaten blieben immer frei und unberechenbar und entwickelten ganz eigene archaische Traditionen, die bis heute überdauern. Mir kommt unwillkürlich das kleine gallische Dorf in den Sinn. Am Vormittag besuchen wir direkt am Meer die Tropfsteinhöhle Pyrgos Dirou. Fast eine halbe Stunde fahren wir per Boot durch ein faszinierendes Felslabyrinth mit engen Durchbrüchen und großen Hallen. Dann wechseln wir vom Boot aufs E-Bike und erkunden Mani per Rad. Auf der 45 km langen Tour von Nord nach Süd erwarten uns wilde, ungezähmte Landschaften, schroffe Gipfel, mittelalterliche Turmdörfer und einsame Strandbuchten. Unser Tagesziel ist übrigens die Hölle! Die karge, windige Südspitze von Mani galt in der Antike als Eingang zur Unterwelt. Doch uns erwartet in Porto Kagio ein himmlisches Dinner am Meer. Na, wenn das die Hölle ist ...

7. Tag Das antike Sparta
Heute geht es von Gythio am Lakonischen Golf per Bus landeinwärts. Erster Stopp: Sparta. Ich muss lakonisch konstatieren: Viel zu sehen gibt es nicht mehr von Athens stolzem Rivalen. Umso beeindruckender sind dann Burg und Kirchen der byzantinischen Ruinenstadt Mystras, nicht von ungefähr UNESCO-Welterbe. Im Parnon-Gebirge schwingen wir uns dann wieder auf unsere E-Bikes. Noch ehe man die Verse "Wanderer, kommst du nach Sparta, verkündige dorten, du habest uns hier liegen gesehn ...", rezitieren könnte, hat unser Reiseleiter den Akku ausgetauscht und das Problem damit gelöst. Munter radeln wir ca. 45 km bergab durch Arkadiens üppig bewachsene Bergwelt bis an die Ägäis. Im pittoresken Fischerdorf Paralio Astros gönnen wir uns einen Sprung in die türkisfarbenen Fluten. Erfrischt und mit gesundem Appetit genießen wir unser Abschieds-Dinner, das dank Meerblick gleich doppelt so gut schmeckt. Im Sunset Hotel, alles andere als ein spartanisches Nachtlager, ruhen wir zum vorerst letzten Mal unter griechischem Himmel in Morpheus’ Armen.

8.Tag Auf Wiedersehen, Peloponnes!
Nach dem Frühstück fahren wir von Paralio Astros zum Flughafen in Athen. Der Abschied vom Peloponnes fällt allen schwer. Ein so ursprüngliches Stück Griechenland abseits der Besuchermassen hatte niemand erwartet - auch ich nicht. Eines steht fest: Ich komme wieder - so wahr mir Zeus helfe!


Charakter der Rad-Etappen
Die Straßen auf Peloponnes eignen sich hervorragend zum Radfahren. Sie sind sehr wenig befahren und größtenteils befestigt. Die Küstenstraßen sind sehr hügelig, wobei wir die größten Hügel mit dem Begleitfahrzeug überwinden. Falls es Ihnen auf dem Rad trotzdem mal zu anstrengend wird, können Sie jederzeit in den Bus umsteigen. Die Aussicht während der Fahrt ist unvergesslich

Verlängerungen
Athen: Antike Attraktionen und mehr
Ägina - Pistazien-Insel in der Ägäis

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Veranstalter: Belvelo - E-Bike-Reisen

Den Gardasee per E-Bike erleben
6-tägige E-Bike-Reise in Italien - Alpen-Romantik und mediterrane Lebenslust - Malerischer Gardasee

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Lange vor Goethes berühmter Reise war Italien das sonnige Sehnsuchtsziel Reisender unseres Landes. Dort, wo die Alpen nach Süden hin schroff abfallen und einem bunten Teppich herrlich mediterraner Vegetation weichen, schimmert er wie ein riesiger Diamant: der Lago di Garda, der größte See Italiens.
Willkommen auf einer E-Bike-Reise durch das Land, wo die Zitronen blühen!

Die Fahrstrecken unserer Gardasee-Reise

1. Tag Anreise an den Gardasee
Bella Italia! Meine Reise beginnt mit einem einzigartigen Panoramablick über den türkisblauen Gardasee. Das gemütliche Garda Hotel Forte Charme ist nur 10 Gehminuten von der Altstadt von Torbole und dem Seeufer entfernt. Vor dem Abendessen macht uns unser Reiseleiter mit dem Programm der kommenden Tage vertraut. Ich knüpfe erste Kontakte mit meinen Mitreisenden - die machen alle einen richtig sympathischen Eindruck! Relativ zeitig gehe ich nach dem leckeren Willkommensessen schlafen, denn morgen haben wir viel vor.

2. Tag Am lieblichen Sarca-Fluss
Schwupps - schon sitze ich zum ersten Mal auf einem E-Bike und radle am Gardasee entlang. Von körperlicher Anstrengung kaum eine Spur, man fährt quasi wie mit eingebautem Rückenwind. Die Stimmung in unserer Gruppe ist ausgelassen-fröhlich, auch die Sonne lacht vom blauen Himmel. Bald fahren wir entlang des Sarca-Flussesdurch Weinberge und Olivenhaine. Vorbei an der Burg und den Kletterfelsen von Arco geht es ganz gemütlich durch die Mondlandschaft der Marocche bis ins Weingebiet Vino Santo. Die alten Tore eines Weinkellers sind schon für uns geöffnet, die Tische gedeckt mit regionalen Spezialitäten und Weinen. Was für ein Fest! Gestärkt und ausgeruht radeln wir am Cavedine-See entlang zurück zum Hotel. Immerhin 45 km sind wir heute gefahren!

3. Tag In vino veritas
Nach einer herrlich ruhigen Nacht führt unsere heutige Rad-Etappe gen Norden. Über den Passo San Giovanni erreichen wir das üppige Biotop des Loppio-Sees, der sich heute nur noch selten mit Wasser füllt. Auf der Weinroute nach Isera machen wir halt an einem der vielen Weingüter. Vorbei am schönen Städtchen Rovereto erreichen wir Volano und das beeindruckende Castel Pietra aus dem 12. Jahrhundert. Das Panorama beim Imbiss auf der stolzen Burg - unbezahlbar! Gut gestärkt radeln wir zum Hotel zurück. (60 km)

4. Tag Über den Gardasee nach Malcesine
Auf der Fährfahrt über den tiefblauen Gardasee nach Malcesine lasse ich die Seele baumeln. Schon von Weitem erblicke ich die turmhohe Scaliger-Burg, die über pastellfarbenen Herrenhäusern thront. Hier satteln wir die Räder und radeln am Hang des Monte Baldo durch Olivenhaine, immer mit traumhaftem Blick auf den See. Die Strecke führt uns weiter ins Val di Sogno, das Traumtal, das seinem Namen alle Ehre macht. Die letzte Rad-Etappe über ungefähr 35 km führt uns am See entlang zurück nach Malcesine. Hier erwartet uns nicht nur ein herrlicher Altstadtbummel, sondern auch eine leckere Pizza - frisch aus dem Ofen. Mit dem Schiff fahren wir zurück nach Torbole.

5. Tag Mittelalter wie aus dem Bilderbuch
Am letzten Tag fahren wir auf dem Uferweg nach Riva. Von hier aus radeln wir bergauf in Richtung Tenno-See. Nach einer Cappuccino-Pause erreichen wir über versteckte Nebenstraßen das malerische Dorf Canale di Tenno mit seinen engen Kopfsteingassen, Bogengängen und lauschigen Innenhöfen. Unser Reiseleiter kennt einen Geheimtipp: In einem versteckten Landgasthof genießen wir ein Picknick mit Trentiner Köstlichkeiten. Gestärkt und voller Elan radeln wir durch die alten Gassen, die immer wieder Traumpanoramen auf den blauen Gardasee eröffnen. Einfach herrlich! Über Tenno und Frapporta radeln wir bergab nach Riva. Die Belohnung nach 40 km im Sattel haben wir uns redlich verdient - ein italienisches Eis in einer bekannten Gelateria. Danach geht es zurück zum Hotel.

6. Tag Heimreise
Schweren Herzens verabschiede ich mich von meinen Mitreisenden und auch vom Gardasee. Mit vielen neuen Eindrücken und faszinierenden Erlebnissen im Gepäck geht es zurück in die Heimat.


Charakter der Rad-Etappen

Diese Reise konzentriert sich auf die Umgebung des nördlichen Gardasees. Die Gegend ist hügelig, aber mit genügend Pausen - in denen Sie das herrliche Panorama genießen - sind die Strecken gut zu bewältigen. Sie sind überwiegend auf Radwegen und Straßen mit wenig Verkehr unterwegs
_
Diese Reise ist allgemein nicht für Personen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Bitte kontaktieren Sie uns, um hierzu genauere Informationen unter Berücksichtigung Ihrer persönlichen Bedürfnisse zu erhalten

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Veranstalter: Belvelo - E-Bike-Reisen

Andalusien per E-Bike entdecken inkl. Flug
9-tägige E-Bike-Reise in Andalusien - Weltkultur im Süden Spaniens - Weiße Dörfer und zauberhafte Radstrecken

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Wie eine Fata Morgana erheben sich die Türme der Alhambra vor den schneebedeckten Gipfeln der Sierra Nevada. Und was nach einem Märchen aus 1001 Nacht aussieht, ist die Mezquita von Córdoba. Wirklich einmalig, wie die Gebetshalle mit Hunderten von Hufeisenbögen und Säulen aus Onyx, Marmor und Granit beeindruckt, wie der lauschige Hof mit weithin leuchtenden Orangen eines jeden Gastes Auge und Nase betört.Auf dieser Belvelo-Reise erleben Sie Andalusiens kulturelle Highlights aufeiner sorgfältig ausgeklügelten Route und aus einer besonders faszinierenden Perspektive - auf dem gut gefederten Sattel Ihres modernen Elektro-Fahrrads thronend. Sie genießen das Privileg, die Paradiese in Spaniens sonnigem Süden mit allen Sinnen buchstäblich zu erfahren.


Einzigartige Erlebnisse auf dieser Reise
- Ein Traum aus 1001 Nacht: Die Alhambra in Granada
- Córdobas Mezquita im Abendlicht
- Neue Perspektive: Sevillas Altstadt per Rad entdecken
- Ronda mit seinem beeindruckenden Canyon mitten in der Stadt
- Via Verde del Aceite: Im Land der Oliven
- Zuheros, schönstes Weißes Dorf Andalusiens
- Zwei Übernachtungen in einem historischen Cortijo in der Sierra de Grazalema bei Ronda sowie in Granada
- Höchstens 12 Teilnehmer und Deutsch sprechende Reiseleitung

Die Fahrstrecken unserer Andalusien-Reise

1. Tag Flug nach Málaga
Viva España! Beim Abflug heute Morgen werden wir noch vom Nieselregen verabschiedet, doch jetzt schwebt mein Flugzeug bereits über der sonnenverwöhnten Costa del Sol. Am Flughafen von Málaga werden wir mit einem herzlichen "Bienvenido" begrüßt. Neugierig schaue ich mich nach meinen Mitreisenden um und knüpfe erste Kontakte. Die Fahrt nach Ronda führt zunächst am glitzernden Meer entlang. Doch schon bald lässt unser Bus die allseits bekannten und gut besuchten Regionen hinter sich und schlängelt sich hoch hinauf in die grünen Berge. In der Nähe von Ronda erreichen wir unser Hotel - einen schneeweißen Cortijo aus dem 18. Jh., der den poetischen Namen Molino del Arco trägt und uns einen fantastischen Ausblick über die Sierra beschert. Das gemeinsame Abendessen in diesem einsam in Olivenhainen gelegenen Hotel ist ein wunderbarer Auftakt für unser E-Bike-Abenteuer in Andalusien.

2. Tag Wilde Sierra de las Nieves
Nach dem Frühstück auf der lauschigen Terrasse des Molino del Arco gibt uns unser Reiseleiter eine Einführung in die Geheimnisse des E-Bikes. Ist ja noch einfacher, als ich dachte. Unsere erste Rad-Etappe startet an der Stadtgrenze Rondas und führt 43 km in das grüne Hügelland der Sierra de las Nieves. Voller Freude genieße ich ein ganz neues Radfahrgefühl: ein entspanntes Dahinrollen, ohne mich abzustrampeln. Nach einer Mittagspause im Dörfchen El Burgo radelt jeder, der möchte, noch weiter durch die herrliche Umgebung. Ich erkunde derweil mit einigen anderen El Burgo und treffe den Rest der Gruppe wieder nach deren Rad-Etappe. Am freien Nachmittag streife ich durch Ronda mit seiner atemberaubenden Schlucht und Spaniens ältester Stierkampfarena.

3. Tag Spektakuläre Via Verde
Mildes Klima und viel frische Luft - was habe ich tief geschlafen! Und das ist auch gut so. Denn heute erwartet uns einer der eindrucksvollsten Radwege Spaniens, die Via Verde de la Sierra. Der Radweg folgt über 37 km einer alten Bahntrasse und führt durch einsames, zerklüftetes Gebirge. Vier Viadukte und 30 Tunnel! Über den mächtigen Felsgipfeln kreisen die Geier. Aber keine Chance auf Beute - dank unserer E-Bikes macht niemand schlapp. Am alten Bahnhof von Puerto Serrano endet die Tagesetappe. Von hier geht es mit dem Bus nach Sevilla, ins zentral gelegene Hotel Alcázar (2 Übernachtungen).

4. Tag Stolzes Sevilla
Den ganzen Vormittag erkunden wir per E-Bike Andalusiens viel besungene Kapitale. Ich war zwar schon einmal in Sevilla, aber vom Rad aus erschließt sich die Altstadt aus ganz neuer Perspektive. Bei der langsamen Anfahrt türmt sich die berühmte Giraldaimmer höher vor uns auf. Die Gässchen des verwinkelten jüdischen Viertels mit seinem bunten Treiben erleben wir hautnah. Am freien Nachmittag bummele ich mit zwei Mitreisenden aus unserer Gruppe über das Expo-Gelände von 1992 zum Fluss Guadalquivir.

5. Tag Córdoba - Im Bann des Kalifen
Heute fahren wir mit dem Bus von Sevilla nach Ecija, der Stadt der Türme. Die Räder sind gesattelt, es erwarten uns herrliche 45 km auf einer weiteren Via Verde. Die Landschaft ist weit und hügelig. Grün- und Rottöne dominieren, unterbrochen von leuchtenden Sonnenblumenfeldern. Bei einem übermütigen Zwischensprint erwischt es mich. So ein Mist - ich habe einen Platten. Doch unser Reiseleiter ist schnell hilfreich zur Stelle, schon nach wenigen Minuten wehen meine Haare wieder im Fahrtwind. Unser Tagesziel ist Córdoba. Die ehemalige Kalifenresidenz besichtigen wir gemeinsam, Startpunkt ist unser Hotel Macia Alfaros. Im Abendlicht besonders stimmungsvoll: die unvergleichliche Mezquita mit ihren Tausenden Marmorsäulen, Orangenbäumen und Wasserbassins.

6. Tag In der Sierra Subbética
Ganz schön heiß und schwül heute - man merkt, dass Córdoba in einer weiten Flusssenke liegt. Da kommt eine Fahrt ins kühlere Bergland gerade recht. Wir fahren nach Lucena und radeln entlang der stillgelegten Bahntrasse des Tren del Aceite, hier wurde früher das kostbare Olivenöl zum Hafen von Málaga transportiert. Auf dem herrlichen Radweg geht es leicht bergauf, stets von Olivenbäumen umgeben, bis wir nach 32 km Zuheros erreichen, das wohl schönste Weiße Dorf Andalusiens, unser Ziel für die kommenden beiden Nächte. Unsere Hacienda Minerva bietet nicht nur andalusisches Flair par excellence, sondern auch einen Traumblick auf die Berge. Von hier möchte ich nie mehr fort.

7. Tag Oliven, so weit das Auge reicht
Herrlich leicht ist die heute erstmal letzte Radtour über 40 km von Zuheros in Richtung Jaen, nach Martos. Hier blicken wir nochmals in die ländliche Region Spaniens. Weiter geht es mit dem Bus nach Granada, traumhaft schön auf 734 m gelegen am Fuße schneebedeckter Bergriesen und geprägt durch die andalusisch-maurische Kultur. Abends unternehme ich noch einen Stadtspaziergang von unserem zentral gelegenen Hotel Casa de la Trinidad aus.

8. Tag Ein Traum aus 1001 Nacht
Nach dem Frühstück erkunden wir die Altstadtsowie Albaicín, das älteste Stadtviertel Granadas mit atemberaubendem Blick auf die Stadtburg. Und dann tauchen wir ein in die Märchenwelt der Alhambra: Immer neue, reich verzierte Tore und Bögen führen in immer prächtigere Innenhöfe und Festsäle. Die Gärten - ein Abbild vom Paradies. Und wie im Paradies fühle ich mich auch. Abends schmausen wir in einem urigen Restaurant in der Altstadt - die erlesenen Tapas und Weine munden auch den anspruchsvollsten Genießern. Ein stimmungsvolles Abschiedsessen, das uns den Abschied nicht gerade leicht macht!

9. Tag Adiós, Andalucía!
Auf der Busfahrt von Granada zum Flughafen Málaga lassen wir noch einmal die Erlebnisse unserer Andalusien-Reise Revue passieren. Ich stimme meinen Mitreisenden zu: Das war ganz sicher nicht meine letzte E-Bike-Reise!

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Veranstalter: Belvelo - E-Bike-Reisen

Mit dem E-Bike durch die Toskana - Italiens Schatzkammer inkl. Flug
8-tägige E-Bike-Reise durch Italien - Voller Genuss zwischen Pisa, Florenz und Siena

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Genießen Sie den Zauber der Toskana aus nächster Nähe und mit allen Sinnen! Aktiv und doch entspannt erfahren Sie per E-Bike leuchtend grüne Weinfelder, üppige Olivenhaine und imposante Villen aus längst vergangenen Zeiten. Freuen Sie sich auf den Duft von Lavendel, Rosmarin und Thymian, auf traumhafte Türme in allen erdenklichen Farben und Formen, auf das Erbe von Michelangelo, Leonardo da Vinci, Dante Alighieri und Galileo Galilei. Diese Toskana-Reise bietet Ihnen eine ideale Mischung aus Radfahrspaß und Freizeit, aus Weltkultur, Naturgenuss und Gaumenfreuden.


Einzigartige Erlebnisse auf dieser Reise
- Perlen der Toskana: Lucca, Pisa, Florenz und Siena
- Per E-Bike zu den schönsten Villen und Landgütern der Toskana
- Die weltberühmte Weinregion Chianti mit allen Sinnen genießen
- Radtour durch das Val d’Elsa - Toskana wie aus dem Bilderbuch
- Manhattan des Mittelalters: San Gimignano
- Leben wie Gott in Italien: Weinprobe und Spezialitätenessen
- Hotels mit Flair in Lucca, in Chianti und im Val d’Elsa
- Höchstens 12 Teilnehmer und Deutsch sprechende Reiseleitung


Die Fahrstrecken unserer Toskana-Reise

1. Tag Bella Toscana!
Nach einem kurzen Flug lande ich in Florenz. Schon im Flugzeug lerne ich meine ersten Mitreisenden kennen - scheinen alle sehr nett zu sein und sind genau so enthusiastisch wie ich. Von Florenz aus fahren wir mit dem Bus eine knappe Stunde bis Lucca. Unser zauberhaftes Hotel Residenza Lucca, in dem wir für drei Übernachtungen logieren, liegt mitten in der Altstadt. Die Vorfreude wächst. Wie gut, dass uns unser Reiseleiter gleich eine kurze Einführung gibt und wir uns dann auf unsere E-Bikes schwingen können. Im Abendlicht drehen wir begeistert eine erste Runde unter den Platanen entlang der mächtigen Stadtmauern und lernen uns bei dem ersten gemeinsamen Abendessen besser kennen.

2. Tag Pisa und der Platz der Wunder
Nur 30 km sind es von Lucca bis Pisa - und das Radeln mit elektronischer Unterstützung ist ein Kinderspiel. Die grünen Hügel der Toskana leuchten im Sonnenlicht, der Duft von Thymian und Lavendel kitzelt die Nase. Und dann taucht sie vor uns auf - die Piazza di Miracoli. Ein wunderbares Ensemble mit Dom, Baptisterium und natürlich dem Schiefen Turm von Pisa, der tatsächlich noch schiefer ist als in meinen kühnsten Träumen. Auch ein Bummel durch die alten Gassen der quirligen Universitätsstadt ist Teil meiner persönlichen Pisa-Studie. Einige besonders Enthusiastische radeln zurück nach Lucca - ich nehme bequem den Zug. Man soll ja nicht gleich zu Anfang übertreiben ...

3. Tag Von Villa zu Villa
Wie Diamanten eines Diadems zieren herrliche Villen und Landgüter das Umland von Lucca. Und die prächtigsten nehmen wir unter die Lupe - auf unserer heutigen E-Bike-Etappe (ca. 30 km). Die Villa Torigiani, das persönliche Versailles eines Adligen, besuchte einst sogar Königin Elisabeth I. Die Villa Mansi liegt nicht nur in einem zauberhaften Park, sondern bietet in ihrem Inneren auch ein Feuerwerk wertvoller Malereien. Nicht weniger idyllisch liegen die Villa Reale, einst im Besitz von Napoleons Schwester Elisa, und die weiße Villa Grabau. Der ganze Tag wirkt wie eine Zeitreise in die Vergangenheit - bequem per Rad!

4. Tag Florenz - Wiege der Renaissance
Die Kulturmetropole Florenz muss man einfach gesehen haben. Mit dem Zug geht es heute Morgen in die Hauptstadt der Toskana, die einem einzigen Freiluftmuseum gleicht. Auf einem Stadtrundgang tauche ich ein in die Welt der Medici, von Galileo Galilei, Leonardo da Vinci und Michelangelo. Anschließend bummeln wir noch ein wenig in eigener Regie über Plätze und Märkte, bevor wir am Nachmittag eine knappe Stunde mit dem Bus südwärts ins berühmte Weinbaugebiet Chianti fahren. Unser gemütliches Hotel Albergo Giovanni da Verrazzano liegt direkt am alten Marktplatz von Greve. Ein wunderschöner Tag, aber ich habe mein E-Bike vermisst. Das wird sich morgen ändern.

5. Tag Mit dem Rad durch das Val d’Elsa
Die heutige Rad-Etappe (ca. 56 km) durch das Val d’Elsa bietet Toskana-Panoramen wie aus dem Bilderbuch: Das Dörfchen Radda thront inmitten von Olivenhainen und Pinienwäldern hoch auf einem Hügel, den ich dank E-Bike spielend erklimme. Wir bewundern uralte Kirchen und Burgruinen in Castellina und fahren durch die endlosen grünen Weinterrassen von Poggibonsi. Am Nachmittag genießen wir toskanische Spezialitäten und Weine, bevor uns eine geruhsame Nacht im charmanten Hotel La Vecchia Cartiera erwartet.

6. Tag San Gimignano - Manhattan des Mittelalters
35 km radeln wir heute über Kurven bergauf und bergab durch die Berge der südlichen Toskana - Grün in allen Nuancen und dann auch noch dieser Duft! Ich habe wunderbar geschlafen und lasse mir den lauen Fahrtwind um die Nase wehen. So macht Radfahren Spaß! Plötzlich reiben wir uns die Augen: Wie eine Fata Morgana tauchen am Horizont die steilen Türme von San Gimignanoauf. Um das Manhattan des Mittelalters ranken sich zahlreiche Sagen und Legenden. So wuchs einst der Teufelsturm wie von Zauberhand ohne menschliches Zutun immer höher in den Himmel. Was für ein magischer Ort!

7. Tag Siena, Perle der Toskana
Mit dem Bus schaukeln wir gemütlich durch die Toskana bis nach Siena. Hier bestaunen wir die älteste Bank der Welt und einen der schönsten Plätze Italiens: die halbrunde Piazza del Campo, Schauplatz des seit dem Mittelalter ausgetragenen Pferderennens Palio di Siena. Nicht weniger beeindruckend: der schwarz-weiße Marmor-Dom. Zurück in unserem Hotel im Val d’Elsa erwartet uns ein stimmungsvolles Abschiedsessen in geselliger Runde. Top-Thema: Wohin geht die nächste E-Bike-Reise?

8. Tag Arrivederci, Italia!
Ganz schön schwer fällt mir der Abschied von unserem Reiseleiter, meinen Mitreisenden und diesem wunderschönen Fleckchen Erde. Ich tröste mich mit dem Gedanken, dass ich hierher zurückkehre. Aber jetzt geht es erst einmal zum Flughafen von Florenz und zurück in die Heimat.

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Veranstalter: Belvelo - E-Bike-Reisen

Den Jakobsweg per E-Bike entdecken
9-tägige E-Bike-Reise in Portugal und Spanien - Von Porto nach Santiago de Compostela

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Der (Jakobs-) Weg ist das Ziel: Nach einem Besuch der charmanten Metropole Porto fahren Sie mit dem E-Bike auf einer der berühmtesten Pilgerrouten der Welt, dem Jakobsweg. Genießen Sie die einzigartige Landschaft und stärken Sie sich unterwegs mit landestypischen Köstlichkeiten, wie dem portugiesischen Vinho Verde oder spanischen Tapas. Es ist die einzigartige Kombination aus historischen Städten und unberührter Landschaft, die diese Reise so abwechslungsreich macht. Die Straßen und Wanderwege führen Sie bis in den Pilgerort Santiago de Compostela, dabei haben Sie mit dem E-Bike die Möglichkeit, Land und Leuten ganz nahezukommen - ohne die Fußmärsche einer echten Pilgerreise auf sich zu nehmen.


Einzigartige Erlebnisse auf dieser Reise
- Dem Jakobsweg per E-Bike folgen
- Mediterrane Erlebnisse: verwunschene Dörfer, saftig-grüne Weingärten, schroffe Berghänge und traditionelle Märkte
- UNESCO-Weltkulturerbe Porto
- Weinverkostung in Ponte de Lima
- Kathedrale von Santiago de Compostela
- Höchstens 12 Teilnehmer
- Deutsch sprechende Reiseleitung


Die Fahrstrecken unserer Jakobsweg-Reise

1. Tag Bem-vindo ao Porto!
Willkommen in Porto - der Glanz des alten Europas mit einem Hauch von Brasilien und Afrika! Am Abend lerne ich meine Mitreisenden beim Willkommensessen näher kennen. Bei Meeresfrüchten und Fisch blicken wir von den Anhöhen des Flusses Douroauf Portos funkelnde Lichter. Die ersten zwei Nächte übernachten wir im Porto Centro Moov, das perfekt zwischen Shoppingzone und historischem Viertel liegt. Die Vorfreude wächst ...

2. Tag Oh Porto!
Aufbruch gen historischen Stadtkern - ich bin voller Tatendrang! Das erste Highlight: Die imposante Sé-Kathedrale und der Torre dos Clérigos, der Turm der Geistlichen. Und der Blick am Fuße der Eiffel-Brücke über den glitzernden Douro zu den berühmten Portwein-Bodegas ist einfach ein Traum! Super, dass wir am Nachmittag selbst den berühmten Portwein in vollen Zügen probieren und genießen dürfen.

3. Tag In der Stadt der Hähne
Ab heute kommen endlich die E-Bikes zum Einsatz. Auf den Sattel, fertig, los! Von Porto fahren wir durchgängig nach Norden, immer am Meer entlang. Ich genieße den weiten Blick über das Wasser. Über die grünen Hügel des Hinterlandes erreichen wir nach 39 km unser heutiges Etappenziel: Barcelos. Aha - von hier kommt der berühmte bunte Hahn Galo de Barcelos! Die Altstadt mit ihren verwunschenen Gässchen liegt auf einem Hügel oberhalb des Flusses Cavado. Mit meinem E-Bike ist der Anstieg kein Problem. Unser lauschiges Hotel, das Bagoeira, liegt inmitten der Altstadt.

4. Tag Im Land des Vinho Verdes
Nach einem üppigen Frühstück geht es gestärkt weiter zur Brücke Ponte das Tábuas über den Río Neira. Vor uns eröffnet sich ein Meer von Weinbergen. Alle Nuancen von Grün! Herrlich, durch eine so zauberhafte Natur zu radeln - man erlebt alles viel intensiver als im Bus! Unser Tagesziel nach 34 km ist die mittelalterliche Kleinstadt Ponte de Lima, bekannt für ihren Vinho Verde. Unsere kleine Gruppe ist inzwischen eine eingeschworene Gemeinschaft geworden - so wird die Weinprobe erst richtig lustig. Im modernen Hotel Inlima lassen wir den Abend ausklingen.

5. Tag Jakobsweg - Festungen zwischen Spanien und Portugal
Heute Morgen nieselt es ein wenig. Egal, das macht die Farben nur noch leuchtender. Trotzdem fahre ich ein kleines Stück bequem im Bus mit. Aber sobald die Sonne rauskommt, wechsle ich wieder auf mein E-Bike. Die Landschaft ist archaisch schön - winzige Dörfer, schroffe Berghänge, silberne Bäche. Auf einem bunten Markt halten wir und tanken Vitamine. In diesem Garten Eden gedeiht ja fast alles! Gegen Nachmittag erreichen wir nach 33 km Valença und unser Hotel Lara. Von der alten Festung blicke ich über den Minho-Fluss bis nach Spanien. So etwas erlebt man nur auf einer Jakobsweg-Fahrrad-Reise.

6. Tag Rias Baixas, Land der Fjorde
Adeus Portugal! Mit dem Rad geht es nordwärts nach Galicien. Die Landschaft verändert sich: duftende Wälder, steile Granitfelsen und dann der erste Blick auf den tiefblauen Atlantik. Habe ich schon mal eine so wildromantische Küste gesehen? Und überall das wegweisende Symbolder gelben Jakobsmuschel, auch erste Pilgergruppen überholen wir bald. Mit dem E-Bike ist der heilige Weg Naturerlebnis pur. Bei kleineren, steilen Abschnitten muss ich auch mal absteigen, aber der Weg dahinter belohnt mich dafür. Nach 37 km erreichen wir die zauberhafte Altstadt von Pontevedra an einem tiefen Fjord. Galicien ist berühmt für seine Tapas - so einige Pulpos a la gallega müssen heute dran glauben. Im Hotel Villa Covelo treffen wir andere Pilger.

7. Tag Durch malerische Landschaft bis nach Padrón
Auf den Sattel und los durch das grüne Galicien. Mit dem E-Bike bekomme ich einen ganz besonderen Blick auf den Jakobsweg. Am Wegesrand die berühmten Speicher aus dunklem Granit. Ich kann mich gar nicht sattsehen an der schönen Natur. Das Blumenmeer entlang der Strecke ist ein Fest für alle Sinne! Unsere E-Bike-Reise wird jetzt zur Gourmet-Reise, denn das Tagesziel ist die Kleinstadt Padrón. Die Pimientos de Padrón, kleine, gebratene und mit Meersalz gewürzte grüne Paprikaschoten, sind ein Gedicht. Auch unser Hotel, das A Casa Antiga do Monte, liegt malerisch umgeben von Blumen. Heute bin ich 40 km Rad gefahren, diese Rad-Etappe mit den Ausblicken auf die herrliche Landschaft möchte ich wirklich nicht missen! Der spritzige Cidre am Abend hebt unsere Stimmung weiter - geht das überhaupt noch?

8. Tag Am Sehnsuchtsziel der Jakobspilger
Mythos Jakobsweg - heute erreichen wir nach nur 25 Radkilometern das ersehnte Ziel: Santiago de Compostela. Die grüne Wunderwelt Galiciens weckt die Vorfreude auf den berühmten Wallfahrtsort. Und dann fährt unsere kleine E-Bike-Pilgergemeinschaft nach Santiago de Compostela ein. Kirchen, Kreuze, Statuen, Säulen und Paläste aus grauem Granit. Und Pilger, wohin man nur schaut, alle mit dem einen Ziel. Am Horizont die gigantische Kathedrale. Auch ich kann mich dem Bann des majestätischen Gotteshauses nicht entziehen. Auf dem Mercado de Abastos decke ich mich noch einmal mit Galiciens Köstlichkeiten ein. Das Hotel Montenegro ist nicht weit von der Kathedrale entfernt und so kann ich noch beim Schlafengehen den Zauber der Reise genießen. Muss ich wirklich schon nach Hause?

9. Tag ˇAdiós España!
Heute geht es zurück. Der Abschied von den anderen Teilnehmern fällt schwer. Es war eben doch eine besondere Reise, eine Pilgerreise. Aber wir sehen uns beim Tapas-Essen zu Hause wieder - das steht fest.

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Veranstalter: Belvelo - E-Bike-Reisen

Cornwall per E-Bike erleben
8-tägige E-Bike-Reise durch Cornwall - Steilküsten, idyllische Dörfer und berühmte Gärten

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Freuen Sie sich auf herrliche Fahrten durch die romantische Grafschaft im äußersten Südwesten Englands! Bekannt für lange Sandstrände, schroffe Steilküsten und beschauliche Dörfer, bietet Cornwall abwechslungsreiche Landschaften für eine vielfältige E-Bike-Reise. Sie frühstücken mit Blick auf einen abgeschiedenen Fjord, radeln anschließend auf kleinen Nebenstraßen durch pittoreske Fischerdörfchen und besuchen weltberühmte Gärten. Sie wandern entlang von Kreidefelsen, die wie Walzähne aus dem Wasser ragen, und zu Abend dinieren Sie mit Blick auf einen feinen Sandstrand, an dem Surfer auf die perfekte Welle warten.


Einzigartige Erlebnisse auf dieser Reise
- Idyllische Rad- und Wanderwege entlang der abwechslungsreichen Küste Cornwalls
- Garten-Paradies Cornwall: Moderne Anlagen wie der Garten Eden und der alte, verwunschene Trebah-Garten
- Erkundung des geheimnisvollen Eilands St. Michael’s Mount
- Radeln am westlichsten Ende Englands: Erkundung von Land’s End per E-Bike und auf einer kleinen Küstenwanderung
- Besichtigung einiger der romantischsten Ortschaften Cornwalls
- Höchstens 12 Teilnehmer und Deutsch sprechende Reiseleitung


Die Fahrstrecken unserer Cornwall-Reise

1. Tag Auf nach Cornwall!
Heute reise ich voller Vorfreude nach Cornwall. Ein Flug bringt mich nach Bristol. Am Nachmittag entspanne ich in der schönen Gartenanlageunseres Hotels. Beim gemeinsamen Abendessen lerne ich meine Gruppe umso besser kennen. Jetzt freue ich mich noch mehr auf die gemeinsamen Tage, die vor uns liegen. Unser charmantes Hotel Hustyns bei Padstow mit seiner herrlichen Sonnenterrasse ist der ideale Startpunkt für unsere Reise.

2. Tag Im Garten Eden
Nach dem Frühstück geht es los: Nach einer kurzen Einweisung schwingen wir uns auf unsere E-Bikes und radeln durch die herrlichen Naturlandschaften im äußersten Südwesten Englands. Mit dem unterstützenden Motor fährt es sich wirklich unglaublich einfach! Am Vormittag folgen wir dem Fluss Camel bis zum berühmten Lanhydrock Garden. Nach einem leckeren Picknick mit regionalen Spezialitäten radeln wir am Nachmittag über sanfte Hügel durchs Landesinnere bis zum zauberhaften Garten Eden. Bis hierher haben wir schon 45 km zurückgelegt! Bei einer geführten Besichtigung lernen wir den weltgrößten überdachten Regenwald mit Mangrovensümpfen, Baumkronengärten und seltenen Pflanzen intensiv kennen. Abends kehren wir im The Cornwall ein, einem beeindruckenden Herrenhaus aus dem 19. Jh. Ein erlebnisreicher Tag liegt hinter uns.

3. Tag Gartenglück und versteckte Schlösser
Auf kleinen Wegen fahren wir heute in aller Ruhe entlang der Küste durch die Ortschaften Mevagissey und Portmellon bis zum Caerhays Castle. Während unser Reiseleiter uns heute ein stärkendes Picknick am Strand zubereitet, habe ich Zeit, den Garten rund um das Herrenhaus zu besichtigen. Ein wahres Blütenmeer, denn hier befindet sich die größte Sammlung von Magnolien in England! Am Nachmittag haben wir Glück und entdecken Fasane, die hier gerne unbekümmert die Radwege kreuzen. Insgesamt haben wir heute 53 Radkilometer zurückgelegt - dank E-Bike fühlt es sich aber viel weniger an. Trotzdem ist es gut zu wissen, dass wir während der Fahrradtour immer die Möglichkeit haben, in den Begleitbus zu steigen. Direkt am Fjord von Helford befindet sich unser komfortables Hotel Budock Vean. Die traumhafte Lage können wir die nächsten zwei Tage genießen.

4. Tag Cornwalls Steilküste
Heute erkunden wir die wildromantische Landschaft einmal ohne E-Bike. Vom Hotel aus spazieren wir entlang des Fjords bis zum berühmten Trebah Garden. Eine sympathische Garten-Expertin weist uns hier in die Geheimnisse der Gartenkunst ein. Im Anschluss erkunden wir die wenig besuchte Halbinsel The Lizard. Bei einer Wanderung auf malerischen Pfaden erwarten uns zwar keine Eidechsen, dafür aber immer wieder spektakuläre Blicke auf die exponierte Steilküste. Zum Abschluss des Tages kehren wir in einen urigem Pub ein.

5. Tag St. Michael’s Mount
Neuer Tag, neues E-Bike-Glück! Unsere Räder warten schon vor dem Hotel auf uns. Heute fahren wir in die reizvolle Ortschaft Porthleven. Nach einer Kaffeepause ist es nicht mehr weit bis zur geheimnisvollen Pilgerstätte St. Michael’s Mount, der bergigen Gezeiteninsel mit dem märchenhaften Schloss. Während einer Führung erfahren wir Spannendes über die Geschichte der Abtei, die dem berühmten Mont-Saint-Michel in Frankreich zum Verwechseln ähnlich sieht. Über den Tag verteilt sind wir heute beachtliche 49 km mit dem E-Bike gefahren. Wir übernachten im pittoresken Mousehole mit fantastischen Aussichten auf St. Michael’s Mount.

6. Tag Am schönsten Ende Englands
Heute bin ich besonders froh, Cornwall mit einem E-Bike zu erkunden! Die Radstrecken rund um Land’s Endsind hügelig und nicht selten windig, doch mein E-Bike verwandelt jeden Gegenwind in sanften Rückenwind. So genießen wir die Ausblicke auf die spektakuläre Küste- und schaffen die 54 km problemlos. Als zwischendurch einer Mitreisenden die Luft aus dem Vorderrad entweicht, sind alle beeindruckt, mit welcher Schnelligkeit unser Reiseleiter den Schlauch wechselt! Am Nachmittag lassen wir dann bei einer Wanderung auf dem South West Coast Path die Blicke in Richtung Amerika schweifen. In St. Ives bummle ich durch die beschauliche Altstadt und kaufe mir ein kleines Andenken. Unser Hotel für die nächsten zwei Nächte ist das Carbis Bay Hotel, das in einem tropischen Garten mit fantastischem Meerblick liegt. Hier kann ich mich wunderbar von der heutigen Tour erholen!

7. Tag Traumstrände und malerisches Truro
Der Tag beginnt mit einer kurzen Zugfahrt nach Truro. Wir unternehmen eine spannende Stadtführung, auf der wir die versteckten Ecken der malerischen Stadt erkunden. Hier befindet sich unter anderem der Verwaltungssitz der Grafschaft Cornwall. Danach radeln wir gemütlich auf unseren E-Bikes durch herrliche Heckenlandschaften zum Trerice Manor House, einem Herrenhaus aus dem 16. Jh., und genießen wieder ein ganz besonderes Picknick im Grünen. Am Nachmittag fahren wir zurück, immer entlang der Traumküste Cornwalls. Die insgesamt 43 km legen wir angesichts dieser zauberhaften Kulisse wieder einmal ohne größere Anstrengungen zurück.

8. Tag Bye bye, England!
Ich könnte noch tagelang weiterradeln, doch leider heißt es heute Abschied nehmen. Nach dem Frühstück bringt uns ein Transfer zum Flughafen und es geht zurück in die Heimat.


Charakter der Rad-Etappen
Die Radwege verlaufen überwiegend auf stillen, asphaltierten Sträßchen. Einige steile und/oder teils längere Anstiege sind in Cornwall nicht zu vermeiden, mit den E-Bikes aber gut machbar. Für die Küstenwanderungen empfehlen wir feste Schuhe. Die Küstenpfade gehören zu den reizvollsten Wanderwegen Europas. Die Wegbeschaffenheit ist fast immer sehr gut, die Pfade aber schmal. Die Wanderungen dauern zwischen 1,5 und max. 3,5 Stunden, das Tempo ist gemütlich. Alle Radtouren und Wanderungen

Verlängerungen
- eleganten Küstenhotel in Padstow
- Bristol: eine der schönsten Großstädte des Englands

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Veranstalter: Belvelo - E-Bike-Reisen

E-Bike-Reise durch das Baltikum - Auf den Spuren der legendären Bernsteinstraße inkl. Flug
11-tägige E-Bike-Reise durch das Baltikum: Estland, Lettland und Litauen

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Drei Metropolen - viele Gesichter: Auf dieser Reise stehen das estnische Tallinn zwischen Mittelalter und Megabytes, das lettische Riga zwischen Hanse und Jugendstil sowie Litauens barockes Hauptstadt-Juwel Vilnius auf dem Programm. Dazwischen leuchten das satte Grün der Livländischen Schweiz und das tiefe Blau der Kurischen Nehrung - traumhafte Naturlandschaften, die Sie auf einer abwechslungsreichen E-Bike-Reise ganz besonders gut erkunden und genießen können!


Einzigartige Erlebnisse auf dieser Reise
- Tallinn, Riga, Vilnius - drei spannende Städte aus einer neuen Perspektive
- Per E-Bike ins Bilderbuch-Mittelalter: Tartu, Kuldiga und Kaunas
- Übernachtung auf einem Gutshof im Lahemaa-Nationalpark
- Radwandern mit Rückenwind am Peipus-See, im Kurland und der Livländischen Schweiz
- Schiffsfahrt über das Kurische Haff und mit dem E-Bike entlang der Dünen der Kurischen Nehrung
- Inmitten herrlicher Natur: Wasserburg Trakai und Ordensburg Cesis
- Höchstens 12 Teilnehmer und Deutsch sprechende Reiseleitung


Die Fahrstrecken unserer Baltikum-Reise

1. Tag Anreise
Der Flug von Deutschland nach Tallinn liegt schnell hinter uns und in Estlands Hauptstadt begrüßt uns strahlender Sonnenschein. Unser Hotel Tallink City Hotel liegt wunderbar zentral! Nach dem Zimmerbezug erkunden wir Tallinn mit einem örtlichen Stadtführer. Die Stadt glänzt mit liebevoll restaurierten Kaufmannshäusern, uralten Kirchen, dem beeindruckenden Rathaus-Gebäude und der gewaltigen Stadtmauer mit ihren Wehrtürmen. In den Straßen mit vielen lauschigen Cafés pulsiert das Leben. Mittelalter mit mediterranem Flair - Tallinn ist einfach bezaubernd!

2. Tag Ostsee-Zauber
Nach dem Frühstück steigen wir in den Bus und verlassen Tallinn. Am Finnischen Meerbusen entlang fahren wir nach Osten. Während die Landschaft immer grüner wird, steigt auch die Vorfreude. Eine kurze Einweisung, dann schwingen wir uns auf unsere E-Bikes und radeln 60 km durch den märchenhaften Lahemaa-Nationalpark mit seinen Kiefernwäldern, Mooren und Seen, steinzeitlichen Findlingen und einsamen Sandstränden. Mit dem E-Bike fährt es sich so viel einfacher! Unterwegs besuchen wir ein baltendeutsches Herrenhaus. Ein wenig erschöpft, aber stolz auf die zurückgelegten Kilometer erreichen wir unser Parkhotel Palmse, einen herrlichen Gutshof inmitten des Nationalparks.

3. Tag Zeitreise ins Mittelalter
Heute fahren wir zum Peipus-See an der Grenze zu Russland. Der fünftgrößte See Europas ist ein wahres Naturparadies! Hier liegt eine wunderschöne Rad-Etappe entlang des Seeufers zu verträumten Fischerdörfern vor uns, insgesamt sind wir heute knapp 50 km auf den E-Bikes unterwegs. Am späten Nachmittag erreichen wir Tartu, die älteste Stadt des Baltikums. Hier bewundern wir eine der ältesten Universitäten Nordeuropas, die Sternwarte, das Rathaus und die Engelsbrücke. Übernachten werden wir im Hotel London, in der Altstadt Tartus.

4. Tag In der Livländischen Schweiz
Südlich von Tartu erstreckt sich die Seen- und Hügellandschaft der Estnischen Schweiz, die sich dank unserer E-Bikes leicht meistern lässt und viel Radelgenuss bietet. Das klare Wasser des Pühajärve-Sees lockt mit einem erfrischenden Bad. Unsere Radtour führt uns auf insgesamt 35 hügeligen Kilometern zum verträumten Schlösschen von Sangaste. Nun heißt es Hüvasti - Auf Wiedersehen, Estland! Unser nächster Stopp ist die alte Hansestadt Cesis, wo wir der wuchtigen Ordensburgruine einen Besuch abstatten. Unser Tagesziel ist die lettische Hauptstadt Riga, wir übernachten die kommenden beiden Nächte im zentral gelegenen Hotel Justus.

5. Tag Backsteingotik und Jugendstil
Nach den sportlichen Leistungen der letzten Tage gönnen wir uns heute mal eine Auszeit vom Sattel. Ein radelfreier Tag in Riga! Lettlands Hauptstadt atmet den Geist der Hanse. Das herrliche Schwarzhäupterhaus, das Schwedentor, das Gebäude-Ensemble der Drei Brüder, der gewaltige Dom, mittelalterliche Kaufmannshäuser und das prächtige Schloss - die ganze Stadt gleicht einem Freilichtmuseum. Am Vormittag erkunden wir die Altstadt bei einem geführten Rundgang. Der Nachmittag steht uns für eigene Erkundungen zur freien Verfügung. Ein Abstecher zum Markt in den alten Zeppelinhallen und die Jugendstilstraßen Rigas sind echte Highlights.

6. Tag Unbekanntes Kurland
Nach dem gestrigen Tag freue ich mich heute umso mehr auf die vor uns liegende Radtour, die uns in Lettlands kaum besuchten Westen führt. Zunächst geht es ein Stück an der Ostseeküste entlang und dann über grüne Wiesen und sanfte Hügel etwa 40 km durch das romantische Kurland. Überall duftet es nach Sommer. Unser Tagesziel ist die Stadt Kuldiga mit ihren wunderschönen alten Holzhäusern, der Venta-Brücke und einem malerischen Wasserfall. Hier übernachten wir im Hotel Metropole.

7. Tag Auf der Bernsteinstraße
Ein neuer Tag, ein neues Land: Morgens erreichen wir Litauen. Gleich hinter der Grenze startet die erste Rad-Etappe entlang der Ostsee. So herrlich die Landschaft auch ist, heute ist es ziemlich bewölkt und ich fühle mich etwas müde. Aber gar kein Problem - ich steige einfach in den Begleitbus, der mich zum ersten Etappenziel Palanga bringt. Litauens Sommerhauptstadt mit ihren weiten Sandstränden, der Seebrücke und dem Bernsteinmuseum lässt meine Müdigkeit im Nu verfliegen. Auf der Fahrt nach Klaipeda (Memel) sitze ich wieder auf meinem E-Bike. Insgesamt sind wir heute 40 km E-Bike gefahren. Unser Hotel ist das Haus Euterpe, von hier schlendere ich abends durch Memel und genieße den traumhaften Sonnenuntergang an der Ostsee.

8. Tag Sanddünen, so weit das Auge reicht
Mit der Fähre setzen wir über auf die Kurische Nehrung. Der Radweg führt 50 km durch eine der spektakulärsten Landschaften Europas: grüne Kiefernwälder, turmhohe Sanddünen, eine riesige Kormoran-Kolonie, ab und an ein einsames Fischerdorf. In Juodkrante (Schwarzort) halten wir kurz am Hexenberg mit seinen teilweise bizarren Holzfiguren aus der litauischen Mythologie. Wir übernachten im Hotel Nidos Banga im Fischerdorf Nida mit dem Thomas-Mann-Haus und dem geheimnisvollen Kurenfriedhof. Von den bunten Fischerhäuschen blicken wir im Abendlicht über goldene Dünen. Wir sind uns alle einig, dass dieser Tag kaum zu toppen ist.

9. Tag Im Memel-Delta
Der Tag beginnt mit einer Schiffsfahrt über das Kurische Haff zum litauischen Festland. Dann radeln wir etwa 45 km durch den Regionalpark Memel-Delta. Der Weg führt über Silute (Heydekrug) zur Vogelwarte bei Ventes Ragas, dessen alter Leuchtturm sich schon von Weitem am Horizont abzeichnet. Mit dem Bus erreichen wir Litauens zweitgrößte Stadt Kaunas. Hier übernachten wir im gleichnamigen Hotel.

10. Tag Wasserburg Trakai
Nach dem Frühstück machen wir einen Abstecher in die Altstadt von Kaunas, zum liebevoll Weißer Schwan genannten Rathaus und zur Kathedrale. Nach einer kurzen Busfahrt schwingen wir uns auf unsere E-Bikes und erreichen nach ca. 20 km durch hügeliges SeenlandLitauens alte Hauptstadt Trakai. Gut gelaunt fahren wir mit dem Bus nach Vilnius, in unser zentral gelegenes Hotel Mabre Residence. Am Nachmittag entführt uns ein Rundgang durch das Jerusalem des Ostens in eine andere Welt. Wir bestaunen die Peter-und-Paul-Kirche, den Gediminas-Berg mit dem mächtigen Burgturm, den Kathedralenplatz, die St. Annen- und die Bernhardiner-Kirche. Hier ist wirklich alles Gold, was glänzt!

11. Tag Abreise
Ein wenig Zeit für letzte Einkäufe bleibt mir heute noch. Es lockt das Gold der Ostsee! Doch bald muss ich mich von meinen sympathischen Mitreisenden verabschieden. Ich fahre zum Flughafen und fliege zurück nach Hause. Eine unvergessliche E-Bike-Reise liegt hinter mir.

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Veranstalter: Belvelo - E-Bike-Reisen

Kroatiens Adria und Montenegros Durmitor-Massiv inkl. Flug
8-tägige Erlebnisreise durch Kroatien und Montenegro - Bilderbuch-Buchten und bizarre Berge per E-Bike

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Die Bilderbuch-Buchten der kroatischen Adria-Küste und die bizarren Berge des Durmitor-Massivs in Montenegro, auch als die Schweiz des Balkans bezeichnet, könnten Sie gut zu Fuß erkunden - wenn Sie gut zu Fuß sind und mehrere Monate Zeit haben. Ebenso beeindruckend, aber wesentlich komfortabler und weniger zeitintensiv, ist die Erkundung per E-Bike. Unsere sorgfältig komponierte E-Bike-Erlebnisreise bietet Ihnen diese Vorteile und lässt auch Genuss und Entspannung nicht zu kurz kommen. Auf Kroatiens schönsten Inseln, bei Montenegros malerischen Berggipfeln, in Dubrovnik und anderen Adria-Städten genießen Sie die Gastfreundschaft der Einheimischen, die Ihnen stolz ihre lokalen Spezialitäten und regionalen Weine kredenzen. Und falls Ihnen einmal nicht nach Radfahren ist, können Sie jederzeit in den bequemen Begleitbus umsteigen.

Einzigartige Erlebnisse auf dieser Reise
- Eintauchen in die UNESCO-Welterbestätten Durmitor und Bucht von Kotor
- Genussvolle E-Bike-Tour auf Nebenstraßen mit stetem Blick auf die herrlichen Küsten Kroatiens
- Dubrovnik bei einer abendlichen Stadttour kennenlernen
- Fährfahrt zu Kroatiens Inseln
- Entspanntes Reisen durch stets zwei Übernachtungen im selben Hotel
- Lokale Spezialitäten genießen und regionale Weine verkosten
- Vom Meer auf die Berge - Kontraste besonders spektakulär erleben
- Höchstens 12 Teilnehmer und Deutsch sprechende Reiseleitung

Reiseverlauf

1. Tag Willkommen in Kroatien!
Nach einer angenehmen Anreise treffe ich meine Mitreisenden am Flughafen von Dubrovnik, wo wir von unserer Reiseleitung herzlich begrüßt werden. Bei bestem Wetter fahren wir gemeinsam an die Adria - auf die Halbinsel Pelješac. Hier genießen wir das maritime Flair der kleinen Seefahrer-Stadt Orebic. Die kommenden zwei Nächte übernachten wir in unserem charmanten Hotel Depandance Bellevue in Orebic. Ich lasse den Abend mit meinen Mitreisenden bei einem gemütlichen Abendessen in der Altstadt langsam ausklingen und freue mich auf den morgigen Tag.

2. Tag Auf den Spuren von Marco Polo
Bei bestem Wetter überqueren wir die Adria mit der Fähre zur Insel Korcula. Hier besichtigen wir die malerische Altstadt der gleichnamigen Hafenstadt, eine der besterhaltenen mittelalterlichen Städte des Mittelmeerraums. Wir sehen das mutmaßliche Geburtshaus Marco Polos, der mit seinem Vater und Onkel 1271 als einer der ersten Menschen aus dem westlichen Teil der Welt China bereist haben soll. Unser Reiseleiter erklärt mir alles Wichtige rund um mein E-Bike und dann geht es auch schon los. Wir radeln auf einer ruhigen Küstenstraße - stets mit direktem Blick auf das glitzernde Meer. Moderate Steigungen lassen sich mit dem E-Bike wunderbar leicht bewältigen. Nach etwa 30 km kommen wir wieder in der Stadt Korcula an. Unsere erste E-Bike- Etappe war eine richtig gute Erfahrung - ich bin sogar ein bisschen euphorisch, als wir zurück nach Orebic fahren.

3. Tag Halbinsel Pelješac
Heute radeln wir etwa 20 km mit dem E-Bike durch die Weinberge der Halbinsel Pelješac. Auf einem kleinen Weingut probieren wir die lokalen Weine und machen eine Austernverkostung. Wie herrlich es ist, die Produkte direkt an ihrem Entstehungsort zu probieren! Am Nachmittag geht es mit unserem Begleitbus nach Montenegro - ich freue mich schon riesig auf dieses kleine, enorm vielfältige Land. Die herrlichen Ausblicke sind eine großzügige Entschädigung für die etwas längere Busfahrt. Wir machen einen kurzen Zwischenstopp im bosnischen Trebinje und vertreten uns in der muslimisch geprägten Altstadt die Füße. Danach werden wir direkt in die Berge chauffiert, in denDurmitor-Nationalpark, wo wir für die kommenden beiden Nächte im fantastisch gelegenen Hotel Žabljak logieren - zwischen 23 Berggipfeln und 18 natürlichen Seen.

4. Tag Durmitor-Nationalpark
Nach dem Frühstück schwingen wir uns aufs E-Bike und erkunden die spektakuläre Durmitor-Bergregion. Wir radeln rund um den berühmten Schwarzen See, einen Gletschersee in 1.400 m Höhe, und dann weiter zu den mittelalterlichen Grabsteinen der Bogomilen, auch Stecci genannt. Unser Reiseleiter erklärt uns, dass die Grabsteine zum UNESCO-Welterbe zählen - wie der gesamte Durmitor-Nationalpark. Auf unserer 35 km langen E-Bike-Etappe besuchen wir auch noch einen Heilkräuterproduzenten, der uns sachkundig und unterhaltsam die magischen Gewächse dieser Region näherbringt.

5. Tag Panorama-Fahrt im Durmitor-Gebirgsmassiv
Heute genießen wir die herrlich klare Bergluft noch einmal in vollen Zügen. Wir fahren bis auf 1.900 m Höhe und starten hier unsere fantastische Panorama-Fahrt mit dem E-Bike durch die dramatische Bergwelt des Durmitor-Gebirgsmassivs - was für wunderbare Aussichten! Nach einer gemütlichen Mittagspause vor einer malerischen Berghütte geht es mit unserem Begleitbus wieder an die Adria-Küste, in die fjordartige Bucht von Kotor. Auf dem Weg dorthin erwartet uns noch ein kleines Highlight: ein Besuch auf einem privaten, montenegrinischen Hofgut. Die Bergluft hat uns so müde gemacht, dass wir in unserem einfachen, aber guten Hotel Marija gut schlafen.

6. Tag Bucht von Kotor - Europas südlichster Fjord
Heute erradeln wir die Höhepunkte der Bucht von Kotor, gern auch als Europas südlichster Fjord bezeichnet. Unsere Strecke führt meist unmittelbar am Ufer entlang, teilweise auf der Hauptstraße. An der Verige-Meerenge setzen wir mit der Fähre über und bestaunen Perast, das schmucke Barock-Städtchen mit seinen vorgelagerten Klosterinseln. Auf der schmalen Uferstraße, durch romantische Dörfer rollend, erreichen wir die Altstadt von Kotor. Bei einem gemütlichen Stadtrundgang am Abend schlendern wir durch die schmalen Gassen Kotors und genießen den beeindruckenden Sonnenuntergang von der Festung aus. Wir übernachten wieder im bewährten Hotel in Kotor.

7. Tag Von Herceg Novi nach Dubrovnik
Heute heißt es schon Abschied nehmen von Montenegro. Unser Begleitbus bringt uns zum Grenzübergang nach Kroatien bei Herceg Novi. Hier satteln wir unsere Räder und starten mit den E-Bikes kraftvoll in den Tag. Mit den E-Bikes fahren wir durch die Dörfer oberhalb des fruchtbaren Konavle-Tals, das sich zwischen Herceg Novi und Dubrovnik erstreckt. Man weiß gar nicht, wohin man zuerst schauen soll - hier alte Mühlen und historische Festungen, dort traumhafte Ausblicke auf das Tal und die Adria. Unsere E-Bike-Tour endet in Cavtat. Von hier geht es per Bus nach Dubrovnik, wo wir am Abend einen geführten Stadtrundgang unternehmen. Nach dem gemeinsamen Abendessen in der Altstadt von Dubrovnik träumen wir hervorragend im Hotel Cavtat, direkt am Meer gelegen.

8. Tag Heimreise
Schade, dass diese fantastische Reise nicht noch ein paar Tage länger andauert! Etwas wehmütig fahren wir zum Flughafen und treten den Heimflug an. Beim Blick aus dem Flugzeugfenster beschließe ich, auf jeden Fall noch einmal an die Adria zurückzukehren.

Charakter der Rad-Etappen

Alle Radtouren finden auf asphaltierten Nebenstraßen statt. Das Gelände ist hügelig, man muss auch mal mit kurzen, steilen Steigungen rechnen, die aber meist mit schönen, längeren Abfahrten belohnt werden. Der höchste Punkt, den man mit dem Rad erreicht, liegt auf 1.908 m Seehöhe, im Durmitor Nationalpark.

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Veranstalter: Belvelo - E-Bike-Reisen

Frankreichs Märchenschlösser an der Loire
7-tägige E-Bike-Reise durch Frankreich - Tour de France per E-Bike

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Bonjour und willkommen zur Tour de France à la Belvelo! Diese E-Bike-Reise führt Sie auf entspannte Weise in das grüne Herz Frankreichs. Radeln Sie entlang der wildromantischen Loire und verlieben Sie sich in den letzten ungezähmten Fluss Europas! Im Gegensatz zur großen Tour de France ist diese Tour keine Tortur - Sie strampeln sich nicht auf der Jagd nach dem Gelben Trikot ab, sondern rollen mit elf Mitreisenden und Ihrer Reiseleitung gemeinschaftlich durch anmutige Landschaften mit blühenden Gärten und ausgedehnten Wäldern. Falls mal ein kleiner Hügel Ihren Weg kreuzt, können Sie als kleine Hilfe jederzeit den Motor Ihres Fahrrads aktivieren. Die schönsten Schlösser, Burgen und Klöster des Loire-Tals (UNESCO-Welterbe) besuchen Sie mit Muße und fachkundiger Führung. Für die Übernachtungen in diesem Paradies auf Erden haben wir für Sie Hotels mit herausragendem Ambiente gebucht. Radeln wie Gott in Frankreich? Belvelo macht’s möglich.


Einzigartige Erlebnisse auf dieser Reise
- UNESCO-Welterbe per E-Bike entdecken: Frankreichs grünes Herz, das malerische Loire-Tal
- Radfahr-Spaß auf dem ausgezeich-neten Loire-Radwanderweg an der wildromantischen Loire
- Tafeln wie der Sonnenkönig: Dinner in einem von Michelin ausgezeichneten Sterne-Restaurant
- Per Rad zu den schönsten Schlössern der Loire-Region: Dornröschen-Schloss Ussé, Wasserschloss Chenonceau, Jagdschloss Château de Chambord, Residenz-Schloss Blois
- Zeitreise auf zwei Rädern: Gotische Kathedralen, Renaissance-Gärten und mittelalterliche Kirchen
- Höchstens 12 Teilnehmer und Deutsch sprechende Reiseleitung


Die Fahrstrecken unserer Frankreich-Reise

1. Tag Start der Tour de France in Tours
Meine persönliche Tour de France startet in Tours, der geschichtsträchtigen Stadt an der Loire. Unser freundlicher Reiseleiter begrüßt mich und meine Mitreisenden in unserem charmanten Hotel und nimmt uns gleich mit auf eine Stadtführung durch die historische Altstadt von Tours. Besonders beeindruckend finde ich hier die imposante gotische Kathedrale, die dem heiligen Gatianus gewidmet ist, und die prächtigen Renaissance-Wohnhäuser an der Place Plumereau, die sich wohlhabende Bürger hier im 16. Jh. erbauen ließen. Beim gemeinsamen Willkommens-Dinner lerne ich meine Mitreisenden näher kennen - die machen alle einen richtig sympathischen Eindruck und sind mindestens so enthusiastisch wie ich. Voller Vorfreude gehe ich relativ zeitig schlafen - morgen haben wir ja viel vor!

2. Tag Renaissance-Gärten von Villandry und Dornröschen-Schloss Ussé
Nach dem Frühstück kommen endlich unsere E-Bikes zum Einsatz. Unser Reiseleiter gibt uns eine kurze Einführung und dann heißt es auch schon: Auf den Sattel, fertig, los! Wir fahren auf dem herrlichen Loire-Radwanderweg, der mehrere Hundert Kilometer direkt am Ufer der Loire entlangführt. Im Gegensatz zu den Pedaleuren der großen Tour de France müssen wir nur wenige Höhenmeter überwinden und können jederzeit an einem der zahllosen Rastplätze pausieren. Erstes Ziel ist Villandry, das Renaissance-Schloss mit seinen berühmten Gärten im Stil des 16. Jh. Wir schlendern durch den Sonnengarten, den Wassergarten und den Kräutergarten. Wie hier alles glitzert, plätschert und duftet! Très magnifique. Anschließend radeln wir weiter bis zum Schloss Ussé. Man erzählt sich, das romantische Märchenschlosshabe den Schriftsteller Charles Perrault zu seiner Erzählung La Belle au Bois dormant inspiriert. Dabei handelt es sich um die französische Vorlage zu unserem Dornröschen. Apropos - gutes Stichwort: Nach 41 km Radeln an der frischen Luft schlafe ich im gemütlichen Hotel in Chinon so tief und fest wie Dornröschen. Nicht 100 Jahre, aber immerhin zwei Nächte.

3. Tag Genussvolle Radtour zur Abtei Fontevraud
Ich werde nicht von einem Prinzen wachgeküsst, sondern von einem französischen Hahn aus dem Schlaf gekräht - auch gut! Ein Rundgang durch das Städtchen Chinon macht uns mit der mächtigen Burgruine, der Stiftskirche und der Altstadt mit historischen Häusern aus dem 15. Jh. vertraut. Wir schwingen uns auf unsere E-Bikes - die Akkus wurden über Nacht wie von Zauberhand aufgeladen - und fahren auf beschaulichen Wegen nach Candes-Saint-Martin, das ganz offiziell zu den schönsten Dörfern Frankreichs zählt. Die hiesige Wallfahrtskirche aus dem 12. Jh. sieht mit ihren Zinnen und Pechnasen wie eine Burg aus dem Bilderbuch aus. An dem reich verzierten Portal mit den Dutzenden Skulpturen kann ich mich kaum sattsehen. Zum Glück erwartet uns dann eine zünftige Mittagspause. Gut gestärkt radeln wir zum größten klösterlichen Gebäude Europas, der 14 Hektar großen Abtei Fontevraud. Abends im Hotel in Chinon vermerke ich in meinem Tagebuch, dass wir heute 40 km geradelt sind. À la bonne heure! Dank meines E-Bikes fühle ich mich aber noch fit für die nächste Etappe.

4. Tag Durch Weinberge zum Wasserschloss
Bester Laune rollen wir durch die historische Provinz Touraine. Die Sonne lacht und es geht entlang malerischer Weinberge, die voll mit aromatischen Trauben hängen. So macht Radfahren Spaß! Unser Reiseleiter weiß zu berichten, dass in der Touraine bereits seit dem 4. Jh. Wein angebaut wird, weil das Kontinentalklima so günstig und die hiesigen Böden so fruchtbar sind. Durch den sogenannten Garten Frankreichs, in dem sich die französischen Könige schon im Mittelalter sehr gern aufhielten, radeln wir zu einer beeindruckenden Kirche aus karolingischer Zeit. Wenn mal ein kleiner Anstieg auftaucht - richtige Berg-Etappen gibt es zum Glück nicht -, aktiviere ich die Motor-Unterstützung meines E-Bikes. Am Nachmittag führt der Radweg in einen ausgedehnten Wald und dann zum Wasserschloss Azay-le-Rideau, das auf einer künstlichen Insel aus Eichenpfählen im Fluss Indre liegt. Das zweiflügelige Renaissance-Schmuckstück schauen wir uns genauer an. Vor Ort erfahren wir auch mehr über die grausamen Machenschaften des berüchtigten Ritters Ridel d’Azay, der bereits im 12. Jh. eine Festung an dieser Stelle bauen ließ. Unser Hotel liegt nur wenige Meter vom Schloss entfernt. Nach 36 km Radfahren an der frischen Luft der Touraine schlafe ich fantastisch - ohne vom rabiaten Ritter Ridel zu träumen.

5. Tag Flussauen und Wasserschloss Chenonceau
Die heutige Radtour startet direkt vor unserem Hotel. Wir fahren durch zauberhafte Indre-Flussauen und ausgesprochen hübsche französische Dörfer. Wie herrlich es ist, durch so malerische Landschaften zu radeln - man erlebt alles viel näher und direkter als zum Beispiel in einem Bus! Doch da, ein Malheur: Meiner Freundin Edith ist die Kette gerissen. Zum Glück hat unser Reiseleiter Werkzeug parat. Während wir uns einen Schluck aus der Belvelo-Trinkflasche gönnen, hat er die Kette schon geflickt. Das ging flott. Chapeau! In bester Stimmung erreichen wir das prächtige Wasserschloss von Chenonceau. Das wahrscheinlich originellste der Loire-Schlösser mit seiner eleganten Galerie, die den Fluss Cher überspannt, bewundern wir aus allen möglichen Blickwinkeln. Vom Schloss Chenonceau ist es nicht weit zu unserem exklusiven Hotel, das zu unserer Überraschung auch ein Schloss ist: das romantische Château de Chissay. Heute haben wir mit 54 km die längste Rad-Etappe unserer kleinen Tour de France absolviert, aber dank E-Bike fühlen sich auch die Hügel wie eine ebene Strecke an.

6. Tag Auf den Spuren des Sonnenkönigs
Unser Begleitbus chauffiert uns zu einem der schönsten Teilstücke der Loire. Von hier radeln wir auf autofreien Wegen immer am Fluss entlang. Insgesamt 41 km stehen heute auf dem Programm. Inmitten eines früheren Jagdgebiets erwartet uns noch einmal ein echtes Highlight: Château de Chambord. Mon Dieu, welch ein Prachtbau! Das prunkvolle und etwas überdimensionierte Jagdschloss ist das größte und prächtigste Schloss aller Schlösser an der Loire. Wir nehmen uns die Zeit, das von Leonardo da Vinci inspirierte Bauwerk näher zu inspizieren. Ich habe selten so eine überbordende Dachlandschaft gesehen. Auch die Fassade versetzt mich in Erstaunen, ebenso die reich verzierten Räume, die wir genauer unter die Lupe nehmen. Von unserem Reiseleiter erfahren wir, dass die großzügigen Ausmaße einen handfesten Hintergrund haben - während der großen Jagden wurden hier mehrere Tausend Personen beherbergt. Sogar der Sonnenkönig Ludwig XIV. hat auf Schloss Chambord gern opulente Feste veranstaltet. Auch wir sind feierlich gestimmt und beschließen den Tag mit einem exklusiven Dinner in einem von Michelin ausgezeichneten Sterne-Restaurant. Bei diesem stimmungsvollen Abschiedsessen lassen wir unsere kleine Tour de France noch einmal Revue passieren und recherchieren bei belvelo.de, wohin unsere nächste E-Bike-Reise führen könnte.

7. Tag Residenz-Schloss Blois und Ende der Tour
Nach dem Frühstück erwartet uns zum krönenden Abschluss noch das auf einem Felsplateau gelegene Schloss von Blois, das im 16. Jh. Residenz der französischen Könige war und auf kongeniale Weise Bauwerke aus vier Epochen in einer Anlage vereint. Dann heißt es leider Abschied nehmen. Am Bahnhof von Blois sagt uns unser Reiseleiter: Au revoir. Über unser Abschiedsgeschenk, einen Rotwein aus der Touraine, freut er sich sehr. Die meisten Mitreisenden fahren per Zug zurück in die Heimat, die anderen Gäste, so auch ich, haben den Transfer zum Flughafen von Paris gebucht.

Charakter der Rad-Etappen
Die sorgfältig komponierte Route dieser Tour de France à la Belvelo lässt sich sehr gut per Fahrrad zurücklegen. Sie fahren überwiegend auf kleinen asphaltierten Nebenwegen, autofreien Radwegen (Loire-Radwanderweg) und hin und wieder auf Waldwegen. Am vierten und fünften Tag führt die Route durch sanfte Hügellandschaften und Weinberge - dank der Motor-Unterstützung Ihres E-Bikes lassen sich die Anstiege aber gut bewältigen.

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Veranstalter: Belvelo - E-Bike-Reisen

Die Garden Route mit dem E-Bike - Inkl. Flug
14-tägige E-Bike-Reise in Südafrika - Kapstadt, Wein und Wildlife

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Freuen Sie sich auf malariafreie Wildreservate, das legendäre Kap der Guten Hoffnung, historische Weingüter, mediterranes Klima und einige der wohl schönsten Panorama-Strecken der Welt! Es erwartet Sie eine genussvolle Südafrika-Reise mit kulinarischen Entdeckungen, bewegenden Begegnungen und Safari-Erlebnissen zwischen Kapstadt, dem schönsten Ende der Welt, der Karoo-Halbwüste und den Wildparks am Eastern Cape.

Einzigartige Erlebnisse auf dieser Reise
- Kapstadt, eine der schönsten Städte der Welt: Tafelberg, Kap der Guten Hoffnung und Weinland
- Einmalig: Safari per E-Bike im Bontebok-Nationalpark
- Besuch bei den Straußenbaronen: Aufenthalt in der Karoo-Wüste
- Panorama-Wanderungen auf dem Tafelberg und der Robberg-Halbinsel
- Wilde Küste bei Plettenberg und im Tsitsikamma-Nationalpark
- Tierbeobachtungen zu Wasser und zu Land: Wale und Vögel am Indischen Ozean
- Großwild-Safari-Eindrücke im malariafreien Addo Elephant-Nationalpark
- Höchstens 12 Teilnehmer und Deutsch sprechende Reiseleitung


Die Fahrstrecken unserer Südafrika-Reise: Kapstadt, Kap der Guten Hoffnung, False Bay, Oudtshoorn, Plettenberg, Port Elizabeth

1. Tag Abflug nach Kapstadt

2. Tag Willkommen in Kapstadt
Unser Deutsch sprechender Reiseleiter begrüßt uns herzlich am Flughafen. Nach einer kurzen Fahrt ins Hotel geht mein Abenteuer Südafrika auch schon los. Bestes Wetter, also geht es mit der Seilbahn hinauf auf den Tafelberg. Wir spazieren auf dem 1.087 m hohen Wahrzeichen der Stadt umher und genießen den einmaligen Panoramablick über die Stadt und die Kap-Halbinsel. Falls das Wetter nicht mitspielt, steht eine Stadtführung an. Beim Begrüßungs-Dinner lerne ich die anderen Teilnehmer besser kennen. Unsere Unterkunft für die kommenden zwei Nächte ist das Rosedene-Gästehaus.

3. Tag Kap der Guten Hoffnung
Auch wenn ich kein Botaniker bin, beeindruckt mich die enorme Vielfalt, die wir während der einstündigen Führung im weltbekannten Botanischen Garten Kirstenbosch zu sehen bekommen. Auf dem Weg in den Nationalpark Kap der Guten Hoffnung fahren wir 37 km durch unberührte Landschaft bis an die windgeschützte Atlantik-Küste, wo wir anhalten und ein Picknick machen. Nur wenige Meter entfernt grast eine Gruppe Buntböcke. Gut gelaunt radeln wir zum Kap der Guten Hoffnung, dem südwestlichsten Punkt des Landes. Mit doppelter Motorunterstützung düse ich hinaus aus dem Park zum malerischen Strand von Scarborough: der perfekte Ort für einige Snacks. Wow - ich bin schon über 50 km gefahren und musste noch nicht den Akku laden.

4. Tag Stadtführung und Township-Tour
Während einer Stadtführung besuchen wir das District 6 sowie das Castle of Good Hope. Von hier aus laufen wir zum alten Rathaus, bummeln über den Greenmarket Square und schlendern durch das Malaien-Viertel. Nach so vielen Eindrücken ist der Company’s Garden eine Oase der Ruhe. Mit dem Rad fahren wir entspannte 10 km von den ruhigen, von Bäumen gesäumten Pinelands in das Township Langa - kontrastreicher könnten die Wohnviertel kaum sein. In Langa haben wir beim Mittagessen die Gelegenheit, mit älteren Südafrikanern ins Gespräch zu kommen, die die Apartheid noch live miterlebt haben und ihre persönliche Geschichte erzählen. Mit dem Begleitbus geht es weiter zur nächsten Unterkunft nach Stellenbosch in die Weinregion: Im Hotel L’Avenir lasse ich den Tag bei einer Weinprobe mit traumhafter Aussicht ins Grüne ausklingen. In dieser charmanten Unterkunft übernachten wir sogar zwei Nächte

5. Tag Radtour im Weingebiet um Stellenbosch
Heute starten wir direkt von unserer Unterkunft und fahren an endlos scheinenden Weinbergen vorbei in Richtung Stellenbosch. Angesichts der herrlichen Landschaft und der tüchtigen Sonne wird schnell klar, warum der südafrikanische Wein so lecker ist. In Stellenbosch angekommen, bestaunen wir die zahllosen, erstaunlich gut erhaltenen viktorianischen Häuser. Wir erkunden das gemütliche Örtchen per Rad und zu Fuß, bevor es ins Jonkershoek-Naturreservat weitergeht, wo ein leckeres Picknick auf uns wartet. Am Nachmittag nehmen wir an einer gemütlichen Weinprobe auf einem Weingut in der Umgebung teil. Insgesamt sind wir heute 29 km mit dem E-Bike geradelt. Ich freue mich auf die zweite Übernachtung auf dem Weingut L’Avenir.

6. Tag Radtour entlang der False Bay
Heute steht eine kurze Busfahrt zum Küstenstädtchen Gordon’s Bay an. Hier schwingen wir uns auf unsere E-Bikes. Eine ausgesprochen herrliche Strecke führt an der False Bay entlang nach Kleinmond. Die Räder sind gut gefedert und dank der aufrechten Sitzhaltung habe ich die gegenüberliegende Kap-Halbinsel stets im Blick. Wir haben viel Glück und sehen Robben, Glattwale und Pinguine - aus nächster Nähe! In Swellendam, am Fuße der Langeberg Mountains, erreichen wir das heutige Ziel: die traumhaft gelegene Gaikou Lodge mit einer besonders entspannten Atmosphäre und einem einmaligen Ausblick auf Berge, Flüsse und Wälder. Heute habe ich 47 km mit dem Rad zurückgelegt. Klingt viel - aber dank der Hilfe des Motors war dies keineswegs anstrengend.

7. Tag Radtour im Bontebok-Nationalpark
Mit dem Rad geht es durch den Altstadtkern von Swellendam zum Bontebok-Nationalpark. 1931 wurde der kleinste Nationalpark des Landes zum Schutz der vom Aussterben bedrohten Buntböcke gegründet. Dazu gibt es weitere Antilopenarten wie Kap-Greisböcke, Kronenducker, Rehantilopen und Steinböckchen. Auch leben hier nicht wenige Kap-Zebras. Auf den gut befahrbaren Pisten machen wir eine regelrechte Rad-Safari und legen dabei etwa 30 km zurück. Mein Fernglas erweist sich hier als ganz nützlich, denn es gibt auch um die 200 Vogelarten zu bestaunen. Mit unserem Begleitfahrzeug durchqueren wir anschließend die Halbwüste, die unter dem Namen Kleine Karoo bekannt ist. Diese reizvolle Landschaft ist Lebensraum seltener Pflanzen und Tiere. Am Nachmittag erreichen wir Oudtshoorn, Handelszentrum und bedeutender Ort der Straußenzucht. Im ruhigen Mooiplaas Guest House kann ich nach diesem ereignisreichen Tag super relaxen.

8. Tag Kango-Höhlen und Straußen-Farm
Mit dem Rad geht es vom Gästehaus auf einer ruhigen Piste in die Schoemanspoort-Schlucht zu den beeindruckenden Kango-Tropfsteinhöhlen. Plötzlich ist mein Akku leer. Irgendetwas ist beim Laden wohl schiefgegangen. Unser Guide zaubert einen Ersatz-Akku aus seiner Fahrradtasche und schon kann es weitergehen. Unsere Gruppe radelt gemütlich weiter zu einer Straußen-Farm, wo wir mehr über die Zucht dieser imposanten Vögel erfahren. Wir stärken uns bei einem traditionellen Mittagessen. Den Rest des Tages entspanne ich am Pool im Mooiplaas Guest House - einfach mal die Füße hochlegen und die Ruhe genießen! Am Abend mache ich einen Abstecher in die Stadt und treffe die anderen Reisegäste zum Dinner. Stolz stellen wir fest, dass wir heute 48 km gefahren sind - die längste Strecke bisher!

9. Tag Wanderung auf der Robberg Halbinsel
Auf der Fahrt zu unserer heutigen Unterkunft, dem Cornerway House in Plettenberg Bay, legen wir einen kurzen Besichtigungs-Stopp im Lagunenstädtchen Knysna ein. Heute machen wir eine E-Bike-Pause. Bewegung gibt es trotzdem: Eine abwechslungsreiche Wanderung führt über die Hälfte der Robberg-Halbinsel. Ich entdecke erneut eine Kolonie Kapohrenrobben, brütende Möwen und Austernfischer. Ist da gerade ein Tümmler aufgetaucht? Ich bin mir nicht sicher. Der Nachmittag steht uns zur freien Verfügung. Zuerst gehe ich im Meer schwimmen, anschließend entspanne ich im Hotel. Einige andere aus unserer Truppe fahren zum Birds of Eden, dem weltgrößten Vogelfreifluggelände in einem Regenwald.

10. Tag Radtour im Tsitsikamma-Nationalpark
Durch malerische Fynbos-Landschaften geht es in das ruhige Feriendorf Nature’s Valley, das mitten im Urwaldliegt. Bei einem Spaziergang am einsamen Sandstrandvertreten wir uns etwas die Beine. Eine drei Kilometer lange Auffahrt führt wieder nach oben. Zum Glück haben wir E-Bikes. Ich merke erst, dass ich bergauf gefahren bin, als ich von oben in das nächste Bloukrans-Urwaldtal hinabblicke. Ich sehe Paviane und eine einheimische Papageienart. Die großzügige Gartenanlage des Tsitsikamma Village Inn ist beeindruckend. Und auch mein Tacho zeigt am Ende des Tages Unglaubliches: Sage und schreibe 52 km bin ich heute mühelos gefahren.

11. Tag Bootsfahrt im Addo Elephant-Nationalpark
Nach einem gemütlichen Frühstück besuchen wir einen in der Nähe stehenden Urwaldriesen und die Storms River-Hängebrücke. Im Addo Elephant-Nationalpark sind gleich sieben unterschiedliche Vegetationszonen zu bestaunen. Heute lernen wir auf einer zweistündigen Bootstour den Sunday River kennen, der sich durch eine faszinierende Dünenlandschaft schlängelt. Nach dem Anlegen kann ich den Ausblick von den Dünen genießen, einfach atemberaubend! Heute logieren wir in der Cosmos Cuisine Lodge, nicht weit entfernt vom Nordeingang des Nationalparks.

12. Tag Safari im Addo Elephant-Nationalpark
Unser Fahrer chauffiert uns zum Addo Elephant-Nationalpark. Im offenen Land Rover geht es auf Safari. Der Park ist bekannt für seine zahlreichen Elefanten und Antilopen, außerdem können wir Büffel, Löwen, Zebrasund Schildkröten beobachten. Am Abend werden wir ganz herzlich in der Cosmos Cuisine Lodge empfangen, wo wir ein äußerst schmackhaftes Abschieds-Dinner genießen. Den letzten Abend im herrlichen Südafrika lassen wir mit einem Glas regionalen Weins ausklingen. Angeregt tauschen wir uns über unsere Erlebnisse der letzten Tage aus und zeigen uns unsere spektakulärsten Fotos. Welch unvergessliche Reise!

13. Tag Auf Wiedersehen, Südafrika!
In Port Elizabeth habe ich noch etwas Zeit bis zum Abflug und lasse meine E-Bike-Reise Revue passieren. Mein erstes Fazit: Wir haben alle Filet-Strecken im wahrsten Sinne des Wortes selbst erfahren und dadurch einfach mehr von Südafrika gesehen!

14. Ankunft zu Hause

Charakter der Rad-Etappen
Die Radstrecken in Südafrika verlaufen größtenteils auf geteerten Straßen. Auf den beliebten Panoramastraßen an der Küste herrscht leichter Verkehr, die Strecke bietet jedoch einen breiten Randstreifen, der sich gut zum Radfahren eignet. In der Weinregion sind wir größtenteils auf ruhigen Landstraßen unterwegs. Die geplante Wanderung am 9. Tag erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.

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Veranstalter: Belvelo - E-Bike-Reisen

Mit dem E-Bike durch Kanada inkl. Flug
15-tägige E-Bike-Reise durch Kanada - Von den Niagara-Fällen bis nach Québec

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Auf dieser spannenden E-Bike-Reise erleben Sie sehr unterschiedliche Facetten Kanadas: Sie erkunden zunächst die eher britisch-amerikanisch geprägte Provinz Ontario mit der größten Stadt des Landes (Toronto) und den Niagara-Fällen, die zu den spektakulärsten Wasserfällen der Welt zählen. Im weiteren Verlauf radeln Sie durch die Provinz Québec, die so französisch ist, dass man annehmen könnte, man wäre in Frankreich. Unterwegs lernen Sie die faszinierende koloniale Geschichte und Kultur Kanadas kennen und kommen auch in Kontakt mit indigenen Völkern, die hier First Nations heißen. Ob nun UNESCO-Welterbe-Stadt oder Nationalpark - Sie werden merken, dass das Fahren per E-Bike die perfekte Art und Weise ist, den Osten Kanadas hautnah und angenehm entspannt buchstäblich zu erfahren.


Einzigartige Erlebnisse auf dieser Reise
- Zeitreise auf zwei Rädern: Im Land der Mennoniten
- Die weltberühmten Niagara-Fälle per E-Bike entdecken
- Radeln in den Häuserschluchten von Toronto
- Inselhopping auf dem Sankt-Lorenz-Strom
- Mit dem E-Bike auf einer Formel-1-Strecke rasen
- Die Geschichte der First Nations aus erster Hand erfahren
- Kanadische Nationalparks per Rad erkunden
- UNESCO-Weltkulturerbe: Altstadt von Québec
- Höchstens 12 Teilnehmer undDeutsch sprechende Reiseleitung


Die Fahrstrecken unserer Kanada-Reise

1. Tag Ankunft in Kanada
Nach einem kurzweiligen Flug über den Atlantik landen wir in Kanadas größter Stadt Toronto. Von hier geht es weiter ins beschaulichere Guelph, wo ich die anderen Teilnehmer unserer E-Bike-Reise bei einem gemeinsamen Abendessen kennenlerne. Mein erster Eindruck: eine bunt gemischte Truppe, mit der ich bestimmt ein paar fantastische Tage erleben werde.

2. Tag Durch das Land der Mennoniten
Aufgrund der Zeitverschiebung ist das frühe Aufstehen überhaupt kein Problem. Bestens gelaunt schwingen wir uns aufs E-Bike. Zunächst fahren wir entlang einer stillgelegten Bahntrasse - eine perfekte Strecke, um sich an das Rad zu gewöhnen. Auf einem kleinen Umweg fahren wir über die letzte überdachte Brücke in Ontario. Interessanterweise sehen wir immer mehr Straßenschilder mit deutschen Namen, zum Beispiel die Herrgott Road oder Wallenstein. Das deutet darauf hin, dass wir bereits im Land der Mennoniten sind. Bei den Mennoniten, einer Glaubensgemeinschaft mit deutschen Wurzeln, die im 19. Jh. hierher ausgewandert ist, wird bis heute ein deutscher Dialekt gepflegt. Ein glücklicher Zufall: Heute findet der Farmers Market statt - einige aus unserer Gruppe nutzen gleich die Chance und probieren die angebotenen lokalen Produkte. Nach ungefähr 50 km im Sattel bin ich froh, dass wir die restliche Strecke nach Niagara-on-the-Lake mit dem Begleitbus zurücklegen können. Vom ersten E-Bike-Tag begeistert und auch etwas müde, schlummere ich im South Landing Inn sofort ein.

3. Tag Die weltberühmten Niagara-Fälle
Nach dem Frühstück steigen wir gleich aufs Rad und radeln immer entlang der Schlucht des Niagara-Flusses in Richtung Süden. Meine Anspannung steigt, denn ein Hauptgrund für meine Reise nach Kanada war der Wunsch, endlich einmal die weltberühmten Niagara-Fälle in natura zu sehen. Schon aus einiger Entfernung höre ich, wie sich die gewaltigen Wassermassen tosend die Fälle herunterstürzen ... dann sehe ich das einmalige Naturschauspiel mit eigenen Augen und komme aus dem Staunen nicht heraus. Ich bin froh, dass ich genügend Speicherkarten für meine Kamera dabei habe. Wir besichtigen die Wasserfälle aus den unterschiedlichsten Perspektiven - einfach fantastisch! Da ich von dem Spektakel nicht genug bekomme, gönne ich mir am Abend noch den ausführlichen Wunsch-Ausflug zu den Niagara-Fällen. Weiter geht es zur Besichtigung des geschichtsträchtigen Fort Erie, das im 18. Jh. erbaut wurde und eine bedeutende Rolle im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg spielte. Insgesamt bin ich heute 45 abwechslungsreiche Kilometer gefahren. Wir übernachten wieder in Niagara-on-the-Lake.

4. Tag Weltstadt Toronto
Unser freundlicher Busfahrer chauffiert uns in die Weltstadt Toronto. Die Häuserschluchten sind atemberaubend! Bei einem Stadtrundgang lernen wir die bedeutendsten Attraktionen kennen, bevor wir uns wieder aufs E-Bike schwingen und die Stadt hinter uns lassen. Die Häuser werden immer kleiner und schließlich erreichen wir den Ontario-See. Dieser ist zwar der kleinste der fünf Großen Seen, aber trotzdem habe ich das Gefühl, ich würde an einem riesigen Meer stehen. Die 34 km im Sattel vergingen leider viel zu schnell. Ich beschließe, am Abend noch die spektakuläre Steilküste von Scarborough Bluffs zu erkunden - allerdings per pedes, sicher ist sicher. Wir übernachten heute im gemütlichen Timber House Resort in Brighton.

5. Tag 1.000 Inseln im Thousand Islands-Nationalpark
Wo der Ontario-See in den Sankt-Lorenz-Stromübergeht, liegt das traditionsreiche Städtchen Kingston mit seinen schmucken Gebäuden aus Kalkstein. Wir erkunden Kingston zu Fuß, bevor wir uns wieder auf den Sattel setzen, um entlang des mächtigen Stroms die vielfältige Flusslandschaft zu entdecken. Im Sankt-Lorenz-Strom tauchen immer mehr Inseln auf - deutliche Hinweise auf den Thousand Islands-Nationalpark. Wir wechseln vom Rad aufs Boot und schippern nun entspannt durch den Nationalpark, der auch UNESCO-Biosphärenreservat ist. 50 km flussabwärts erreichen wir unser heutiges Ziel, Rockport, wo wir mit einem herrlichen Blick über den Fluss und auf die über 1.000 Inseln im Boathouse Country Inn übernachten.

6. Tag Sankt-Lorenz-Strom: Zeitreise und Inselhopping
Im Freilichtmuseum Upper Canada Village mit seinen über 40 historischen Gebäuden bekomme ich einen fantastischen Eindruck davon, wie sich das Alltagsleben in den 1860er Jahren in dieser Gegend abgespielt haben könnte. Besonders faszinierend finde ich die authentisch gekleideten Menschen, die hier den Sommer über traditionelles Handwerk präsentieren und uns Gästen das Gefühl geben, ins 19. Jh. zurückgereist zu sein. Nach dem Museumsbesuch geht es wieder aufs Rad und wir betreiben Inselhopping, wie man so schön sagt. Auf einer Strecke von 39 km überqueren wir gleich zehn liebreizende Inseln. Von den Impressionen des Tages spürbar beeindruckt, falle ich am Abend im Best Western in Cornwall ins Bett.

7. Tag Französischer Charme: Montreal
Wir verlassen Ontario und somit auch den englisch-sprachigen Teil Kanadas und fahren auf die knapp 6 km2 große Insel Grande-Île, die zur Provinz Québec gehört. Hier übernimmt jetzt französischer Charme das Regiment. Wir begegnen nicht nur einer anderen Sprache, sondern auch einer anderen Kultur und Mentalität. Ich lerne noch einmal einen ganz anderen Teil von Kanada kennen - sehr faszinierend! Auf unseren E-Bikes fahren wir erst durch das ehemalige Siedlungsgebiet der Mohawks, bevor es nach dem Mittagspicknick in Richtung Montreal geht. Die Skyline der zweitgrößten Stadt Kanadas weist uns den Weg. Nach 60 km endet unsere heutige Radtour auf der künstlichen Flussinsel Île Notre-Dame, wo 1967 die Weltausstellung stattfand. Ich schaue mir das Ausstellungsgelände an und bin überrascht: Wow, hier kann ich mit dem E-Bike sogar auf einer Formel-1-Strecke fahren! Wir übernachten insgesamt dreimal im gemütlichen Hotel Manoir Sherbrooke im Zentrum von Montreal.

8. Tag Ausflug zu den First Nations
Heute gönnen wir unseren E-Bikes mal einen Tag Pause und besuchen eine Familie der First Nations - so werden in Kanada indigene Völker genannt. Auf einer einstündigen Wanderung zeigt uns ein Vertreter der First Nations zahlreiche Heil- und Nutzpflanzen, die in seinen Kreisen bis zum heutigen Tage noch verwendet werden. En passant erzählt er uns auch viel über die Geschichte und Traditionen der hier lebenden Menschen. Später mache ich mit einem Kanu eine kleine Tour auf dem See und habe Glück: Am Ufer erspähe ich doch tatsächlich einen Biber! Am Abend zieht es mich noch einmal in die Stadt - in Eigenregie streife ich ein bisschen durch Montreal.

9. Tag Montreal per E-Bike
Entlang des historischen Lachine-Kanals, der in den 1820er Jahren erbaut wurde, entdecken wir heute Montreal. Die zweitgrößte Stadt Kanadas hat noch zahlreiche Gebäude aus der Gründerzeit vorzuweisen, fasziniert aber auch mit typisch nordamerikanischen Wolkenkratzern, die die wirtschaftliche Bedeutsamkeit Montreals widerspiegeln. Per E-Bike können wir die Millionenmetropole aus einer ganz besonderen Perspektive entdecken. Vor allem der alte Hafen mit seinen ehemaligen Pieranlagen und der malerischen Uferpromenade hat es mir angetan. Etwa 26 km radeln wir heute entspannt durch Montreal - vorwiegend auf gut befahrbaren Radwegen.

10. Tag Raus aus der Stadt, rein in die Natur
Der heutige Tag steht vor allem im Zeichen der Natur. Insgesamt 60 km radeln wir durch zwei Nationalparks: Erst geht es entlang des Yamaska-Flusses durch den gleichnamigen Nationalpark. Herrlich! Auf dem legendären Trans Canada Trail, dem längsten Wanderweg der Welt, fahren wir zum Mont-Orford-Nationalpark. Hier entdecke ich neben Wanderfalken und einem Waschbären auch diverse Schildkröten in den kleineren Seen und Tümpeln. An der Grenze des Nationalparks befindet sich unser Hotel für die heutige und morgige Übernachtung: Es trägt den wohlklingenden Namen Hotel Villegia. Am Abend entspanne ich am Pool.

11. Tag Wildnis und Wein
Am Vormittag erkunden wir den Mont-Orford-Nationalpark zu Fuß und kommen der Natur so noch ein bisschen näher. Die kanadische Wildnis ist wahrlich faszinierend! Überrascht bin ich vom kanadischen Wein - positiv überrascht! Auch wenn ich von diesem Tropfen vorher noch nichts gehört habe, bin ich erstaunt, wie gut der Wein schmeckt, der mir bei einer Weinverkostung in einem Weingut unweit des Nationalparks kredenzt wird.

12. Tag Auf nach Québec
Unser freundlicher Busfahrer chauffiert uns heute Vormittag in Richtung Québec City, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Am Chaudiere-Fluss angekommen, setzen wir uns ein letztes Mal auf unsere E-Bikes und radeln in Richtung Norden - immer entlang des Wassers mit grandiosen Ausblicken auf den Fluss. Die 60 km Chaudiere-Genuss könnten meinetwegen noch länger andauern. Auf dem letzten Stück der Tour fahren wir langsam in eine der schönsten Städte Kanadas ein: Québec City. Hier logieren wir zwei Nächte im charmanten Hotel Monastere, das perfekt im Herzen der Altstadt liegt.

13. Tag Québec City
Auf einer Stadtführung entdecken wir die schönsten Ecken von Québec City. Die Altstadt und die Befestigungsanlage gehören schon seit 1985 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Aufgrund der sehr gut erhaltenen Stadtmauer und zahlreicher Gebäude französischer Prägung gilt Québec City als europäischste Stadt Nordamerikas. Am Nachmittag nutze ich die freie Zeit, um weitere Ecken dieser Metropole am Sankt-Lorenz-Strom zu erkunden. Leider neigt sich unsere Reise dann schon dem Ende entgegen. Unsere Gruppe findet sich zu einem feierlichen Abschiedsessen zusammen. Im Laufe des Abends beschließen wir gemeinsam, dass dies nicht unsere letzte Reise per E-Bike gewesen ist.

14. Tag Abreise
Vor meinem Abflug habe ich noch ein bisschen Zeit und halte nach Souvenirs Ausschau. Mit einigen Andenken und zahlreichen Erlebnissen im Gepäck trete ich dann den Heimflug an.

15. Tag Ankunft zu Hause

Charakter der Rad-Etappen
In Kanada sind wir überwiegend auf kleineren Straßen, asphaltierten Radwegen und sehr gut befahrbaren Pisten unterwegs. Die Radabschnitte sind meist recht eben, ein paar kleinere Steigungen sind aber gelegentlich zu überwinden. Große Höhenunterschiede legen wir nicht per Rad zurück, sondern mit unserem bequemen Begleitbus. In den kleinen Ortschaften, die wir durchqueren, herrscht meist wenig Verkehr. Zudem fahren wir hier vorwiegend auf kleinen Nebenstraßen

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Veranstalter: Belvelo - E-Bike-Reisen

Neuseeland per E-Bike inkl. Flug
20-tägige E-Bike-Reise durch Neuseelands Naturschätze - Im Land der Maori und Kiwis: Christchurch-Auckland

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Erleben Sie die schönsten Strecken der Nord- und Südinsel Neuseelands mit der Nase im Wind. Erfahren Sie die atemberaubende Schönheit von Gletschern, Vulkanmassiven, Thermalgebieten, Seen und Küsten. Nirgends auf der Welt finden Sie so unterschiedliche Landschaftsformen: von Vulkanen, heißen Quellen, reißenden Flüssen, ursprünglichen Wäldern, belebt mit Vogelgesang, über raue, schneebedeckte Berge bis zu den tief ausgravierten Trogtälern Fjordlands. Es heißt, in Neuseeland vereinigen sich alle Landschaftsformen Europas. Entdecken Sie sie alle - mühelos und entspannt.


Einzigartige Erlebnisse auf dieser Reise
- Kontraste für alle Sinne: Felsschluchten mit tobenden Flüssen, eine endlose ruhige Weite, landestypische Köstlichkeiten und fruchtbare Obst- und Weinplantagen
- Zeit zum Relaxen im Thermalgebiet Rotorua
- Panoramen wie aus dem Bilderbuch: Wasserfälle, Berge mit schneebedeckten Gipfeln und sattgrüne Landschaften
- Der älteste Nationalpark Neuseelands und UNESCOWelterbe: Der Tongariro- Nationalpark mit seinen blau leuchtenden Kraterseen und Geysiren
- Höchstens 12 Teilnehmer und Deutsch sprechende Reiseleitung


Die Fahrstrecken unserer Neuseeland-Reise

1. Tag Auf nach Neuseeland!
Linienflug von Deutschland über Singapur nach Neuseeland.

2. Tag Flug nach Neuseeland

3. Tag Ankunft in Christchurch
Landung in Christchurch. Nach der Begrüßung durch den Reiseleiter fahren Sie gemeinsam in das Apartment-Hotel The Quest, in dem Sie die nächsten zwei Nächte übernachten. Kleine Stadtrundfahrt mit wunderschönem Ausblick von den Port Hills.

4. Tag Lyttelton und der erloschene Vulkan
Nach dem Frühstück bringt Sie Ihr Begleitbus über die Port Hills nach Governors Bay. Die kleine Siedlung liegt am Ende einer großen Bucht, in der die Hafenstadt Lyttelton als Seehafen für Christchurch und die gesamte Südinsel fungiert. In Governors Bay startet Ihre erste E-Bike-Etappe. Nach einer kurzen Einweisung in die Bedienung der E-Bikes geht es auch schon los. Entlang der Bucht geht es in Richtung Diamond Harbour. Die Bucht ist das Überbleibsel eines erloschenen Vulkans - und bietet fantastische Ausblicke auf das Wasser und die umliegenden Hügel. Von Diamond Harbour aus überqueren Sie die Bucht mit der Fähre und landen später in Lyttelton, wo Sie der Begleitbus wieder abholt und zum Hotel zurückbringt. Stolze 30 km haben Sie heute per E-Bike zurückgelegt. Tagesetappe mit dem E-Bike: ca. 30 km

5. Tag Von der Ostküste an die Westküste
Von der Ostküste an die Westküste - von den Canterbury Plains und dem trockenen Tussock Land geht es in den Regenwald. Der heutige Tag ist geprägt von Gegensätzen! Ihr Begleitbus bringt Sie über die Südalpen zum Start der heutigen RadEtappe in Kumara an der Westküste. Sie folgen für etwa 40 km dem Wilderness Trail und fahren durch den Regenwald zum Lake Kaniere und dann weiter nach Hokitika, der heutigen Jade-Hauptstadt Neuseelands. Entlang dieser Route haben Sie Gelegenheit Relikte aus alten Goldgräberzeiten, Zeugnisse unglaublich harter Arbeit und manchmal auch unglaublich großer Gewinne zu sehen. Nach Ihrer Ankunft in Hokitika und der Möglichkeit die Jade-Manufakturen zu besuchen übernachten Sie im Beachfront Hotel Hokitika. Tagesetappe mit dem E-Bike: ca. 40 km

6. Tag Pancake Rocks und Westport
Heute bewegen Sie sich entlang der rauen Westküste in Richtung Norden. Im Paparoa-Nationalpark statten Sie einer einzigartigen Kalksteinformation einen Besuch ab: Die Felsen hier sehen aus wie ein Stapel Pancakes, daher der passende Name Pancake Rocks. Weiter geht es in Richtung Westport - doch bevor Sie Ihr heutiges Ziel erreichen, steigen Sie in der Nähe von Cape Foulwind auf Ihre Räder und besuchen eine Robben-Kolonie. Am Cape Foulwind erleichtert seit 1876 ein Leuchtturm die Orientierung. Genau in dieser Ecke ist einst Captain James Cook mit seinem Schiff von starken Böen so heftig durchgeschüttelt wurden, dass er extrem vom Kurs abgekommen ist und daraufhin die ungemütliche Gegend auf den Namen Cape Foulwind taufte. Ihnen ergeht es besser: Sie halten Ihren Kurs und steuern nach etwa 36 km die Chelsea Gateway Motor Lodge in Westport an. Tagesetappe mit dem E-Bike: ca. 36 km

7. Tag Tasman’s Great Taste Trail
Heute kommen Sie noch einmal in den Genuss der Naturschönheiten Neuseelands, deren breites Spektrum immer wieder beeindruckt. Der Maori-Name Kawatiri bedeutet tief und schnell - die perfekte Charakterisierung des wilden Flusses Buller River, an dem Sie mit Ihrem Bus auf dem Weg von der Westküste zum Abel-Tasman-Nationalpark entlangfahren. Ihre Radstrecke führt heute 40 km durch das Motueka Valley, meist entlang des Motueka Rivers. Wahrlich eine faszinierende Flusslandschaft mit malerischen Wäldern und beeindruckenden Bergen im Hintergrund. Ihre Unterkunft für die kommenden beiden Nächte, das Avalon Manor Hotel, liegt am Rande des Abel-Tasman-Nationalparks, den Sie morgen ausführlicher erkunden. Tagesetappe mit dem E-Bike: ca. 72 km

8. Tag Abel-Tasman Nationalpark
Vergessen Sie heute Ihre Badehose nicht, denn es geht mit dem Rad von Motueka nach Kaiteriteri, einem beliebten Badestrand im Abel-Tasman-Nationalpark. Der Radweg ist 16 km lang und hat am Ende eine kleine Steigung. Wer möchte, kann im Abel-Tasman-Nationalpark auch in Eigenregie etwas unternehmen, zum Beispiel die einmalige Naturlandschaft per pedes erkunden oder die eine oder andere Bucht mit einem Wassertaxi oder Kajak entdecken. Tagesetappe mit dem E-Bike: ca. 16 km

9. Tag Von Motueka nach Picton
Nach der gestrigen Erholung geht es heute wieder für alle aufs E-Bike und Sie fahren weiter auf dem Great Taste Trail. Durch hügelige Landschaft und entlang der Küste der Abel Tasman Bay radeln Sie durch Obstanbau- und Weingebiete. Zwischendurch setzen Sie sogar auf eine kleine Insel über. Dieser Abschnitt des Great Taste Trails macht seinem Namen alle Ehre, stolze 61 km radeln Sie durch Weingärten und Hopfenfelder. Vielleicht ergibt sich die eine oder andere Gelegenheit eine kurze Pause bei einem Weinbauern einzulegen. Sie erreichen Nelson, wo Sie in Ihren Bus einsteigen und bequem in Richtung Marlborough Sounds fahren, in die kleine Hafenstadt Picton. Für zwei Übernachtungen logieren Sie im Beachcomber Inn, das fast direkt am Hafen liegt und einen grandiosen Ausblick bietet. Tagesetappe mit dem E-Bike: ca. 61 km

10. Tag Freier Tag in Picton
Heute haben Sie einen ganzen Tag zur freien Verfügung. Die Hafenstadt Picton, am Meeresarm Queen Charlotte Sound gelegen, war einst die Lieblingsbucht von Captain James Cook. Es gibt einige Möglichkeiten, den Tag zu verbringen, wie z.B. eine Bootsfahrt in die malerischen Marlborough Sound, Wanderungen, Kajak-Touren, Stadtbummel oder einen entspannten Radausflug. Ihr Reiseleiter gibt Ihnen hier gerne den einen oder anderen Tipp.

11. Tag Mit der Fähre nach Wellington
Nach dem Frühstück bringt Sie die Fähre nach Wellington, Neuseelands Hauptstadt. Genießen Sie die Überfahrt durch den fjordähnlichen Meeresarm Queen Charlotte Sound, den Tory-Kanal und die Cook-Straße, die Neuseelands Nord- und Südinsel trennt. Die Cook-Straße, nach Captain Cook benannt, zählt zu den stürmischeren Meeresstraßen unserer Erde. In Wellington angekommen, unternehmen Sie eine Stadtführung zu Fuß. Sie wohnen im zentral gelegenen Copthorne Hotel Wellington Oriental Bay.

12. Tag Gartenstadt Whanganui
Heute geht es wieder aufs E-Bike. Nach einer kurzen Fahrt mit dem Bus radeln Sie 58 km auf der kleinen und gewundenen Akatarawa Road durch die ersten Ausläufer der Rimutaka-Berge. Weiter geht es direkt an der Küste nach Waikanae. Nach einem gemütlichen Picknick machen Sie sich am Nachmittag auf zur Gartenstadt Whanganui. Hier übernachten Sie im Kingsgate Hotel, mit Swimmingpool und Grillbereich. Tagesetappe mit dem E-Bike: ca. 58 km

13. Tag Rund um den Vulkan Taranaki
Von der reizenden Gartenstadt Whanganui fahren Sie mit dem Begleitbus zum Start Ihrer nächsten Rad-Etappe südlich des Mount Taranaki, auch Mount Egmont genannt. Vom Städtchen Hawera geht es auf dem sogenannten Surf Highway entlang der Küste bis nach Opunake, einem beliebten Ferienort mit einem der besten Surf-Strände der Taranaki-Gegend. Von hier aus fahren Sie mit dem Bus nach Stratford, wo Sie heute im Amity Court Motel übernachten. Wenn Ihnen das Glück hold ist, haben Sie die ganze Zeit einen fantastischen Blick auf den ruhenden Vulkan Mt. Taranaki, der diese Gegend prägt. Tagesetappe mit dem E-Bike: ca. 36 km

14. Tag Vergessene Welt - Forgotten World Highway
Vergessene Welt: Eigentlich sollte hier neues Farmland entstehen, doch als sich Natur und Wetter als zu widerspenstig erwiesen, wurde dieses Projekt ad acta gelegt - und damit diese Gegend im wahrsten Sinne des Wortes vergessen. Auf Ihrer 66 km langen RadEtappe entlang des Forgotten World Highway sehen wir vielleicht ab und zu noch den gemauerten Schornstein eines ehemaligen Farmhauses, sofern die Natur diesen noch nicht vereinnahmt hat. Ihr Begleitbus bringt Sie aus dieser mystischen Gegend zurück in die Wirklichkeit nach Taumaranui ins Alexander Spa Motel. Tagesetappe mit dem E-Bike: ca. 66 km

15. Tag Sprudelnde Geysire und Maori-Kultur
Ein weiterer aufregender Tag steht Ihnen bevor: Heute erkunden Sie Neuseelands längsten Fluss, den Waikato River. Sie konzentrieren sich auf einen besonders attraktiven Abschnitt des 425 km langen Flusses: Der Begleitbus bringt uns zunächst nach Mangakino, einer kleinen Siedlung an einer seeförmigen Ausbuchtung des Waikato-Flusses. Hier starten Sie Ihre Etappe und radeln 36 km durch ein traumhaftes Tal nach Atiamuri. Von Atiamuri geht es per Bus nach Waikite Valley zu den berühmten Thermalquellen. Hier beginnt Ihre 18 km lange Etappe zum sogenannten Ursprung der Erde. Die geothermischen Gebiete, durch die Sie radeln, sind äußerst vielseitig und bringen die unterschiedlichsten seltenen Lebensformen hervor. Schließlich nimmt Sie der Begleitbus wieder auf und bringt Sie zu unserem heutigen Tagesziel: Rotorua. Die Stadt zählt mit ihren sprudelnden Geysiren und blubbernden Schlammlöchern zu den aufregendsten Thermalgebieten der Welt. Und ist Heimat der faszinierenden Maori-Kultur über diese heute einiges lernen. Nutzen Sie am Abend die Gelegenheit eine spektakuläre Maori-Vorführung mit traditionellen Tänzen und Gesängen anzuschauen oder durch das hübsche Städtchen Rotorua zu schlendern. Heute übernachten sie im Ambassador Thermal Motel. Tagesetappe mit dem E-Bike: ca. 54 km

16. Tag Auenland
Der Vormittag steht zur freien Verfügung und so besteht die Möglichkeit sich das imposante Thermalgebiet noch einmal ausführlicher zu besuchen oder vielleicht eine kurze Stadtrundfahrt zu unternehmen. Der Begleitbus chauffiert Sie zum kleinen Dorf Te Poi. Dort geht es auf die E-Bikes und Sie radeln auf einer ruhigen Nebenstraße, die auch als das Auenland der Herr der Ringe-Filme bekannt ist, entlang der Gebirgskette Kaimai Range nach Te Aroha. Die idyllische 56 km lange Strecke legen Sie in erstaunlich kurzer Zeit zurück. Sie übernachten in der historischen Aroha Mountain Lodge. Der Gipfel des Berges Mount Te Aroha thront fast 1.000 m über der Stadt - ein faszinierender Anblick! Tagesetappe mit dem E-Bike: ca. 56 km

17. Tag Pacific Scenic Route: Te Aroha nach Auckland
Wie schnell die Zeit vergeht! Kaum zu glauben, dass Sie heute vorerst das vorletzte Mal in Neuseeland auf einem E-Bike sitzen. Ihre heutige, besonders bezaubernde Etappe auf der Pacific Scenic Route startet am Südzipfel der Bucht von Thames in Waitakaruru und folgt der Küstenlinie in Richtung Norden. Durch Farmland und entlang der Hügel der Hunua Ranges erreichen Sie nach mühelosen 50 km Kawakawa Bay. Ihr Begleitbus fährt Sie dann nach Auckland. In der Stadt der Segel unternehmen wir eine spannende Stadtrundfahrt und wohnen zwei Nächte im zentral gelegenen Auckland City Hotel. Tagesetappe mit dem E-Bike: ca. 50 km

18. Tag Auckland und die Trauminsel Waiheke Island
Krönender Abschluss Ihrer Neuseeland-Reise ist ein Ausflug nach Waiheke Island vor den Toren von Auckland. Sie nehmen Ihre E-Bikes mit auf die Fähre, die Sie in ca. 45 min zur zweitgrößten Insel im Hauraki-Golf bringt. Nicht von ungefähr zählt Waiheke Island zu den 10 schönsten Regionen der Welt. Mit all ihren Weingütern, Stränden und beschaulichen Ortschaften ist diese Insel ein wahres Juwel, dass Sie bequem auf den Rädern erkunden können. Beim gemeinsamen Abschiedsessen mit Ihrer Reisegruppe haben Sie Gelegenheit gemeinsam auf Ihre traumhaften Erlebnisse in Neuseeland zurück zu blicken. Tagesetappe mit dem E-Bike: ca. 50 km

19. Tag Auckland und Rückflug nach Deutschland
Der Tag steht Ihnen bis zu Ihrer Fahrt zum Flughafen zur freien Verfügung. Ob Sie ein paar Mitbringsel für Familie und Freunde kaufen, einen Spaziergang zum Hafen unternehmen, auf den Skytower hochfahren, um einen atemberaubenden 360 Grad Blick über die Stadt zu ergattern oder Auckland Art Gallery besuchen, liegt ganz bei Ihnen. Am Abend Fahrt zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

20. Tag Ankunft zu Hause

Termin 10.10.20 - 29.10.20 nur ohne Flug buchbar Reisepreis 5490,00 EUR

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Veranstalter: Belvelo - E-Bike-Reisen

Neuseeland per E-Bike inkl. Flug
20-tägige E-Bike-Reise durch Neuseelands Naturschätze - Im Land der Maori und Kiwis: Auckland-Christchurch

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Erleben Sie die schönsten Strecken der Nord- und Südinsel Neuseelands mit der Nase im Wind. Erfahren Sie die atemberaubende Schönheit von Gletschern, Vulkanmassiven, Thermalgebieten, Seen und Küsten. Nirgends auf der Welt finden Sie so unterschiedliche Landschaftsformen: von Vulkanen, heißen Quellen, reißenden Flüssen, ursprünglichen Wäldern, belebt mit Vogelgesang, über raue, schneebedeckte Berge bis zu den tief ausgravierten Trogtälern Fjordlands. Es heißt, in Neuseeland vereinigen sich alle Landschaftsformen Europas. Entdecken Sie sie alle - mühelos und entspannt.


Einzigartige Erlebnisse auf dieser Reise
- Kontraste für alle Sinne: Felsschluchten mit tobenden Flüssen, eine endlose ruhige Weite, landestypische Köstlichkeiten und fruchtbare Obst- und Weinplantagen
- Zeit zum Relaxen im Thermalgebiet Rotorua
- Panoramen wie aus dem Bilderbuch: Wasserfälle, Berge mit schneebedeckten Gipfeln und sattgrüne Landschaften
- Der älteste Nationalpark Neuseelands und UNESCOWelterbe: Der Tongariro- Nationalpark mit seinen blau leuchtenden Kraterseen und Geysiren
- Höchstens 12 Teilnehmer und Deutsch sprechende Reiseleitung


Die Fahrstrecken unserer Neuseeland-Reise

1. Tag Auf nach Neuseeland!
Flug nach Neuseeland

2. Tag Flug nach Neuseeland

3. Tag Ankunft in Christchurch
Voller Vorfreude auf das Land der Maori treffe ich am Flughafen in Christchurch auf meine Mitreisenden und den sympathischen Reiseleiter. Zusammen fahren wir in das Apartment-Hotel The Quest, unsere heutige Unterkunft. Je nach Ankunftszeit können wir schon am ersten Tag bei einer kurzen Stadtrundfahrt den wunderschönen Ausblick von den Port Hills genießen. Die Landschaft ist großartig, meine Reisegruppe macht auch einen sympathischen Eindruck - was will man mehr? Ich freue mich riesig auf unsere Neuseeland-Tour!

4. Tag Lyttelton und der erloschene Vulkan
Nach dem Frühstück bringt uns unser Begleitbus über die Port Hills nach Governors Bay. Die kleine Siedlung liegt am Ende einer großen Bucht, in der die Hafenstadt Lyttelton als Seehafen für Christchurch und die gesamte Südinsel fungiert. In Governors Bay startet die erste Rad-Etappe. Nach einer kurzen Einweisung in die Bedienung der E-Bikes düsen wir auch schon los. Entlang der Bucht geht es in Richtung Diamond Harbour. Die Bucht ist das Überbleibsel eines erloschenen Vulkans - und bietet fantastische Ausblicke auf das Wasser und die umliegenden Hügel. Von Diamond Harbour aus überqueren wir die Bucht mit der Fähre und landen später in Lyttelton, wo uns der Begleitbus wieder abholt und zum Hotel zurückbringt. Stolze 30 km habe ich heute per E-Bike zurückgelegt. Was für ein gelungener erster Rad-Tag!

5. Tag Von der Ostküste an die Westküste
Von der Ostküste an die Westküste - von den Canterbury Plains und dem trockenen Tussock- Land geht es in den Regenwald. Der heutige Tag ist geprägt von Gegensätzen! Unser Begleitbus bringt uns über die Südalpen zum Start der heutigen Rad- Etappe in Kumara an der Westküste. Gut gelaunt auf dem Fahrrad sitzend, folgen wir etwa 40 km dem Wilderness Trail und fahren durch den Regenwald zum Lake Kaniere und dann weiter nach Hokitika, der heutigen Jade-Hauptstadt Neuseelands. Entlang dieser Route entdecken wir Relikte aus alten Goldgräberzeiten, Zeugnisse unglaublich harter Arbeit und manchmal auch unglaublich großer Gewinne. Nach unserer Ankunft in Hokitika und einer kleinen Shopping-Tour in den Jade-Manufakturen entspanne ich in unserem Beachfront Hotel Hokitika.

6. Tag Pancake Rocks und Westport
Heute bewegen wir uns entlang der rauen Westküste in Richtung Norden. Im Paparoa-Nationalpark statten wir einer einzigartigen Kalksteinformation einen Besuch ab: Die Felsen hier sehen aus wie ein Stapel Pancakes, daher der passende Name Pancake Rocks. Weiter geht es in Richtung Westport - doch bevor wir unser heutiges Ziel erreichen, steigen wir in der Nähe von Cape Foulwind auf unsere Räder und besuchen eine Robben-Kolonie. Am Cape Foulwind erleichtert seit 1876 ein Leuchtturm die Orientierung. Genau in dieser Ecke ist einst Captain James Cook mit seinem Schiff von starken Böen so heftig durchgeschüttelt worden, dass er extrem vom Kurs abgekommen ist und daraufhin die ungemütliche Gegend auf den Namen Cape Foulwind taufte. Uns ergeht es besser: Wir halten unseren Kurs und steuern nach etwa 36 km die Chelsea Gateway Motor Lodge in Westport an.

7. Tag Tasman’s Great Taste Trail
Heute kommen wir noch einmal in den Genuss der Naturschönheiten Neuseelands, deren breites Spektrum immer wieder beeindruckt. Der Maori-Name Kawatiri bedeutet tief und schnell - die perfekte Charakterisierung des wilden Flusses Buller River, an dem wir mit unserem Bus auf dem Weg von der Westküste zum Abel-Tasman-Nationalpark entlangfahren. Unsere Radstrecke führt heute 40 km durch das Motueka Valley, meist entlang des Motueka Rivers. Wahrlich eine faszinierende Flusslandschaft mit malerischen Wäldern und beeindruckenden Bergen im Hintergrund. Unsere Unterkunft für die kommenden beiden Nächte, das Avalon Manor Hotel, liegt am Rande des Abel-Tasman-Nationalparks, den wir morgen ausführlicher erkunden.

8. Tag Abel-Tasman Nationalpark
Heute packen wir die Badehose ein und fahren mit dem Rad von Motueka nach Kaiteriteri, einem beliebten Badestrand im Abel-Tasman-Nationalpark. Der Radweg ist 16 km lang und hat am Ende eine kleine Steigung. Wer möchte, kann im Abel-Tasman- Nationalpark auch in Eigenregie etwas unternehmen, zum Beispiel die einmalige Naturlandschaft per pedes erkunden oder die eine oder andere Bucht mit einem Wassertaxi oder Kajak entdecken.

9. Tag Von Motueka nach Picton
Nach der gestrigen Erholung geht es heute wieder aufs E-Bike und wir fahren weiter auf dem Great Taste Trail. Durch hügelige Landschaft und entlang der Küste der
Abel Tasman Bay radeln wir durch Obstanbau- und Weingebiete. Zwischendurch setzen wir sogar auf eine kleine Insel über. Dieser Abschnitt des Great Taste Trails macht seinem Namen alle Ehre, stolze 61 km radeln wir durch Weingärten und Hopfenfelder. Viele Winzer laden uns zu einer kurzen Pause ein. Bestens gelaunt erreichen wir Nelson, wo wir in unseren Bus einsteigen und bequem in Richtung Marlborough Sounds fahren, in die kleine Hafenstadt Picton. Für zwei Übernachtungen logieren wir im Beachcomber Inn, das fast direkt am Hafen liegt und einen grandiosen Ausblick bietet.

10. Tag Freier Tag in Picton
Heute haben wir einen ganzen Tag zur freien Verfügung. Die Hafenstadt Picton, am Meeresarm Queen Charlotte Sound - einst die Lieblingsbucht von Captain James Cook, lässt auch in mir den Entdeckerdrang aufleben. Es gibt viel zu erleben und so mache ich mich mit einigen Mitreisenden auf den Weg zu einer Bootsfahrt in die malerischen Marlborough Sounds. Nach einer ausgiebigen Wanderung mit zahlreichen Foto-Stopps schlendern wir am Abend durch das Stadtzentrum. Beim Abendessen berichten mir die anderen Teilnehmer von ihren aufregenden Kajak-Touren und entspannten Radausflügen.

11. Tag Mit der Fähre nach Wellington
Nach dem leckeren Frühstück bin ich schon gespannt, was uns heute erwartet. Die Fähre bringt uns nach Wellington, Neuseelands Hauptstadt. Ich genieße die Überfahrt durch den fjordähnlichen Meeresarm Queen Charlotte Sound, den Tory-Kanal und die Cook- Straße, die Neuseelands Nord- und Südinsel trennt. Die Cook-Straße, nach Captain Cook benannt, zählt zu den stürmischeren Meeresstraßen unserer Erde. Aber wir kommen wohlbehalten in Wellington an, wo wir am Nachmittag gemeinsam eine Stadtführung unternehmen - zur Abwechslung mal nicht per E-Bike, sondern zu Fuß. Im zentral gelegenen Copthorne Hotel Wellington Oriental Bay schaue ich mir meine bisher geschossenen Fotos an. Eines besser als das andere! Zum Glück habe ich eine zweite Speicherkarte dabei!

12. Tag Gartenstadt Whanganui
Heute fahren wir endlich wieder E-Bike. Nach einer kurzen Fahrt mit unserem Bus radeln wir 58 km auf der kleinen und gewundenen Akatarawa Road durch die ersten Ausläufer der Rimutaka-Berge. Weiter geht es direkt an der Küste nach Waikanae. Nach einem gemütlichen Picknick machen wir uns am Nachmittag auf zur Gartenstadt Whanganui. Hier übernachten wir im Kingsgate Hotel, das uns mit seinem Swimmingpool und Grillbereich verzückt.

13. Tag Rund um den Vulkan Taranaki
Von der reizenden Gartenstadt Whanganui fahren wir mit unserem Begleitbus zum Start unserer nächsten Rad-Etappe südlich des Mount Taranaki, auch Mount Egmont genannt. Vom Städtchen Hawera geht es auf dem sogenannten Surf Highway entlang der Küste bis nach Opunake, einem beliebten Ferienort mit einem der besten Surf-Strände der Taranaki-Gegend. Von hier aus fahren wir mit unserem Bus nach Stratford, wo wir heute im Amity Court Motel übernachten. Wenn uns das Glück hold ist, haben wir die ganze Zeit einen fantastischen Blick auf den ruhenden Vulkan Mt. Taranaki, der diese Gegend prägt.

14. Tag Vergessene Welt - Forgotten World Highway
Vergessene Welt: Eigentlich sollte hier neues Farmland entstehen, doch als sich Natur und Wetter als zu widerspenstig erwiesen, wurde dieses Projekt ad acta gelegt - und damit diese Gegend im wahrsten Sinne des Wortes vergessen. Auf unserer 66 km langen Rad- Etappe entlang des Forgotten World Highway sehen wir vielleicht ab und zu noch den gemauerten Schornstein eines ehemaligen Farmhauses, sofern die Natur diesen noch nicht vereinnahmt hat. Unser Begleitbus bringt uns aus dieser mystischen Gegend zurück in die Wirklichkeit nach Taumaranui ins Alexander Spa Motel.

15. Tag Sprudelnde Geysire und Maori-Kultur
Ein weiterer aufregender Tag steht uns bevor: Heute erkunden wir Neuseelands längsten Fluss, den Waikato River. Wir konzentrieren uns auf einen besonders attraktiven Abschnitt des 425 km langen Flusses: Unser Begleitbus bringt uns zunächst nach Mangakino, einer kleinen Siedlung an einer seeförmigen Ausbuchtung des Waikato-Flusses. Hier starten wir unsere Etappe und radeln 36 km durch ein traumhaftes Tal nach Atiamuri. Von Atiamuri geht es per Bus nach Waikite Valley zu den berühmten Thermalquellen. Hier beginnt unsere 18 km lange Etappe zum sogenannten Ursprung der Erde. Die geothermischen Gebiete, durch die wir jetzt radeln, sind äußerst vielseitig und bringen die unterschiedlichsten seltenen Lebensformen hervor. Schließlich nimmt uns der Begleitbus wieder auf und bringt uns zu unserem heutigen Tagesziel: Rotorua. Die Stadt zählt mit ihren sprudelnden Geysiren und blubbernden Schlammlöchern zu den aufregendsten Thermalgebieten der Welt. Heute lernen wir viel über die Maori-Kultur. Am Abend schauen sich einige meiner Mitreisenden in Eigenregie eine spektakuläre Maori-Vorführung mit traditionellen Tänzen und Gesängen an. Beim Einschlafen im Ambassador Thermal Motel denke ich noch etwas länger über die faszinierende Maori-Kultur nach.

16. Tag Auenland
Die wunderschönen Thermalgebiete haben mich gestern sehr beeindruckt, deshalb freue ich mich, diese nach einem reichhaltigen Frühstück noch einmal ausführlicher zu besuchen. Einige Mitreisende unternehmen stattdessen am Vormittag eine kurze Stadtrundfahrt. Unser Begleitbus chauffiert uns dann zum kleinen Dorf Te Poi. Wir schwingen uns auf unsere E-Bikes und radeln auf einer ruhigen Nebenstraße, die auch als das Auenland der Herr der Ringe-Filme bekannt ist, entlang der Gebirgskette Kaimai Range nach Te Aroha. Die idyllische 56 km lange Strecke legen wir in erstaunlich kurzer Zeit zurück. Wir übernachten in der historischen Aroha Mountain Lodge. Der Gipfel des Berges Mount Te Aroha thront fast 1.000 m über der Stadt - ein faszinierender Anblick!

17. Tag Pacific Scenic Route: Te Aroha nach Auckland
Wie schnell die Zeit vergeht! Kaum zu glauben, dass wir schon bald in Auckland ankommen werden. Unsere heutige, besonders bezaubernde Etappe auf der Pacific Scenic Route startet am Südzipfel der Bucht von Thames in Waitakaruru und folgt der Küstenlinie in Richtung Norden. Durch Farmland und entlang der Hügel der Hunua Ranges erreichen wir nach mühelosen 50 km Kawakawa Bay. Unser Begleitbus fährt uns dann nach Auckland. In der Stadt der Segel unternehmen wir eine spannende Stadtrundfahrt, bevor wir im zentral gelegenen Auckland City Hotel übernachten.Wie schnell die Zeit vergeht! Kaum zu glauben, dass wir schon bald in Auckland ankommen werden. Unsere heutige, besonders bezaubernde Etappe auf der Pacific Scenic Route startet am Südzipfel der Bucht von Thames in Waitakaruru und folgt der Küstenlinie in Richtung Norden. Durch Farmland und entlang der Hügel der Hunua Ranges erreichen wir nach mühelosen 50 km Kawakawa Bay. Unser Begleitbus fährt uns dann nach Auckland. In der Stadt der Segel unternehmen wir eine spannende Stadtrundfahrt, bevor wir im zentral gelegenen Auckland City Hotel übernachten.

18. Tag Auckland und die Trauminsel Waiheke Island
Krönender Abschluss unserer Neuseeland-Reise ist ein Ausflug nach Waiheke Island vor den Toren von Auckland. Wir nehmen unsere E-Bikes mit auf die Fähre, die uns in ca. 45 min zur zweitgrößten Insel im Hauraki- Golf bringt. Nicht von ungefähr zählt Waiheke Island zu den 10 schönsten Regionen der Welt. Mit all ihren Weingütern, Stränden und beschaulichen Ortschaften ist diese Insel ein wahres Juwel, das wir bequem auf unseren Rädern erkunden können. Am letzten Abend sitzen wir leicht wehmütig zusammen und blicken gemeinsam auf unsere traumhaften Erlebnisse in Neuseeland zurück.

19. Tag Auckland und Rückflug nach Deutschland
Leider ist heute schon der letzte Tag meiner Neuseelandreise. Die Zeit bis zum Abflug nutze ich noch dazu, ein paar Mitbringsel für meine Familie und Freunde zu kaufen. Dann heißt es auch schon Abschied nehmen. Der fällt nicht leicht, denn meine Gruppe ist mir während unserer gemeinsamen Reise wirklich ans Herz gewachsen. Es war eine wundervolle Zeit - und sicherlich nicht meine letzte Reise mit dem E-Bike!

20. Tag Ankunft zu Hause

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