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Burmesische Landpartie
Radtour in Burma (Myanmar)

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Neben klassischen Höhepunkten des Landes wie den Pagodenfeldern von Bagan, der alten Königstadt Mandalay und dem schillernden Inle-See beradeln wir auf dieser Reise ausgiebig den Süden Burmas - die Gebiete der Kayin und der Mon und auch den Goldenen Felsen, eine der wichtigsten Pilgerstätten des Landes.
Ihren größten Reiz entwickelt unsere Tour dabei wie so oft auf den Wegen dazwischen - in Betrachtung des Landlebens, in Begegnungen mit den Bewohnern dieses faszinierenden Landes, das sich gerade erst der Welt öffnet. Beginnen wird unsere 3-wöchige Tour stilgerecht in der alten Kolonialstadt Yangon mit ihren zahllosen Märkten und Tempeln.

Tourverlauf

1. Tag Ankunft in Yangon
Individuelle Anreise nach Yangon, der Hauptstadt Burmas. Transfer zum Hotel und erster Erkundungsspaziergang: die Sule-Pagode und die lebhafte Hafengegend am Yangon-River stehen auf dem Programm.

2. Tag Die Shwedagon-Pagode
Heute entdecken wir die Shwedagon-Pagode, das wichtigste Heiligtum des Landes, und lassen uns durch die Straßen und Märkte des Stadtzentrums treiben.

3. Tag Von Yangon nach Bago
Wir starten aus der Peripherie der Stadt heraus und radeln nach Bago, der ehemaligen Hauptstadt des gleichnamigen Reiches nahe des Golfes von Martaban.
Strecke: ca. 80 km

4. Tag Zum Goldenen Felsen
Frühmorgens geht es los in Richtung des Goldenen Felsens - neben der Shwedagon-Pagode und der Mahamuni Staue in Mandalay die heiligste buddhistische Stätte Burmas. Die letzten Kilometer lassen wir uns zum Basecamp bei Kyaikto bringen, das letzte Wegstück legen wir mit zahllosen burmesischen Pilgern zu Fuß zurück.
Strecke: ca. 65 km

5. Tag Durch das Goldene Land
Das Städtchen Thaton, zu dem wir heute unterwegs sind, ist grün und beschaulich - nur noch Weniges erinnert daran, dass es unter den Namen Suvanabhumi ("Goldenes Land") und später Dvaravati einst Hauptstadt des mächtigen Mon-Königreiches war.
Strecke: ca. 75 km

6. - 7. Tag Bei den Kayin
Eine kurze Etappe führt nach Hpa-an, der Hauptstadt des Kayin-Staates. Die Stadt ist herrlich am Salween gelegen, inmitten von Felsformationen und eingebettet in Reisfelder. Ihre Umgebung und die Kultur der Kayin - immerhin die drittgrößte Nationalität des Landes - erkunden wir am darauffolgenden Tag.
Strecke 6. Tag: ca. 45 km
Strecke 7. Tag: Tagesausflug, ca. 40 km

8. - 9. Tag Mon-Kultur in Moulmein
Weiter flussab radeln wir den Salween entlang und lassen uns das letzte Stück nach Moulmein, der wichtigsten Stadt der Mon-Minderheit, auf dem Boot treiben. Moulmein liegt malerisch an der Mündung der Flüsse Salween und Gyaing, dazu hat die Stadt viel an Historie zu bieten: Im 19. Jahrhundert war sie für einige Zeit Sitz der britischen Kolonialverwaltung, und noch heute lässt sich neben klassischen Mon-Bauten viel alte Kolonialarchitektur bewundern.
Strecke 8. Tag: 45 km
Strecke 9. Tag: Tagesausflug, ca. 60 km

10. - 11. Tag Nach Mandalay!
Nach einer langen Fahrt im Privatbus durch die burmesische Tiefebene erreichen wir das sagenumwobene Mandalay. Dort haben wir am nächsten Tag Zeit, das Zentrum der burmesischen Handwerkskunst genauer zu erkunden: die alte Tempelgegend Amarapura mit der U-Bein-Brücke, die Mahamuni-Statue und den Mandalay Hill.

12. - 13. Tag Die Flüsse des Nordens
Der heutige Tag steht im Zeichen des mächtigen Irrawaddy und seines größten Zuflusses, des Chindwin. Morgens geht es einige Stunden den Mutterfluss hinunter in den kleinen Ort Myinmu. Von hier radeln wir in die zweitgrößte Stadt des Nordens, nach Monywa. Monywa ist für seine strategische Lage am Chindwin und seine lebhafte Marktkultur bekannt. Am anschließenden Ruhetag kann das eindrucksvolle Sandsteinhöhlensystem der Phoewin-Berge besucht werden.
Strecke 12. Tag: ca. 50 km
Strecke 13. Tag: Tagesausflug, ca. 60 km

14. Tag In die Stadt der Tausend Pagoden
Der Weg nach Bagan führt zunächst am Chindwin entlang und dann weiter nach Pakkoku, von wo aus das letzte Stück, nun wieder im Boot, auf dem Irrawaddy zurückgelegt wird.
Strecke: ca. 90 km

15. Tag Ein Tag in Bagan
Mehr als 2.200 Tempel und Pagoden zeugen von der einstigen Größe Bagans. Während unseres Tagesausflugs mit den Rädern besichtigen wir einige der schönsten Tempel und genießen die Harmonie von Landschaft und Architektur.
Strecke: ca. 50 km

16. Tag Mit dem Rad zum Berg Popa
Durch die vom Monsun ausgesparte Trockenzone in Zentralburma radeln wir an Palmenwäldern vorbei zum Mt. Popa, einem der wichtigsten Wallfahrtsorte des burmesischen Geisterglaubens. Am Nachmittag geht es dann mit dem Bus weiter in die Provinzstadt Meiktila.
Strecke: ca. 60 km

17. Tag Mit Rad und Bus nach Kalaw
Die heutige Bergetappe kann wahlweise mit dem Rad oder dem Begleitbus zurückgelegt werden. Kalaw, ein am Rand des Shan- Plateaus gelegenes Bergresort aus Kolonialzeiten, erreichen wir am frühen Abend.
Strecke: ca. 115 km

18. Tag Zum Inle-See
Vom Shan-Plateau geht es auf langer Strecke überwiegend bergab zum Inle-See. Zwei Übernachtungen im Dorf Nyaungshwe direkt am See.
Strecke: ca. 70 km

19. Tag Inle-See
Unser ganztägiger Ausflug auf dem Inle-See führt uns in die faszinierende Welt der Inthas, der "Söhne des Sees". Wir besichtigen Handwerksdörfer, Pagodenfelder und die schwimmenden Gärten.

20. Tag Inle nach Taungyi
Unsere letzte Radetappe endet in Taungyi. Zunächst aber radeln wir in Richtung Süden zur Kakku-Pagode: das zentrale Heiligtum der Pa-O- Minorität war lange Zeit vergessen und wurde erst vor wenigen Jahren "wiederentdeckt".
Strecke: ca. 75 km

21. Tag Flug nach Yangon
Den Vormittag verbringen wir noch in Taungyi, bevor wir am Nachmittag nach Yangon fliegen. Eine Übernachtung in Yangon.

22. Tag Individuelle Rückreise
Transfer zum Flughafen und individueller Rückflug.

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Veranstalter: CHINA BY BIKE

Entlang der Seidenstraße
Radtour durch Chinas "Wilden Westen"

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Die Seidenstraßen verbinden seit über 2000 Jahren Ost und West. Entlang dieser Handelsrouten wurden nicht nur Waren bewegt, sondern auch bereits sehr früh Kultur und Wissen ausgetauscht. Von der alten Kaiserstadt Xi’an, einst Anfangs- oder Endpunkt der meisten Karawanen, geht unsere Reise mit dem Zug zur legendären Oasenstadt Dunhuang. Zwei Wochen radeln wir im Anschluss durch Chinas Randprovinz Xinjiang und folgen der Nördlichen Seidenstraße bis nach Turfan an der Taklamakan. Endpunkt unserer Tour ist Beijing (Peking), Hauptstadt und kulturelles Zentrum des Landes.

Tourverlauf

1. Tag Ankunft in Xi’an
Individuelle Anreise nach Xi’an und Transfer zum Hotel. Nach kurzer Erholungspause Spaziergang durch die muslimisch geprägten Gassen der Altstadt.

2. Tag Chang’an, der "Lange Friede"
Jahrhundertelang war Xi’an unter dem Namen Chang’an, "Langer Friede", die Hauptstadt des Reiches und gleichzeitig als Ziel der Seidenstraße ein kosmopolitisches Zentrum, das weltweit seinesgleichen suchte. Auf unserer Stadterkundung werden wir feststellen, wie sehr sich dieses Erbe noch heute in der Stadt manifestiert.

3. Tag Die Terrakotta-Armee
Heute statten wir den weltberühmten Wächtersoldaten des ersten chinesischen Kaisers, Qin Shihuangdi, einen Besuch ab. Am Nachmittag radeln wir gemütlich auf der historischen Stadtmauer um die Altstadt von Xi’an.

4. Tag Zugfahrt in den Westen
Der Vormittag steht zur freien Verfügung. Nachmittags besteigen wir den Zug Richtung Westen: durch den Hexi-Korridor geht es entlang der Wüste Gobi zur Oasenstadt Dunhuang.

5. Tag Dunhuang
Morgens Ankunft in Dunhuang, einst ein wichtiger Knotenpunkt der Seidenstraße - hier trennten sich die Handelswege, um in nördlicher oder südlicher Richtung die Wüste Taklamakan zu umqueren. Wir gewinnen erste Eindrücke von Chinas Westen und besuchen am Abend die "Singenden Dünen" vor den Toren der Stadt.

6. Tag Die buddhistischen Mogao-Grotten
Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der buddhistischen Kunst. Mit Muße erkunden wir die faszinierenden buddhistischen Skulpturen und Wandmalereien aus zwei Jahrtausenden, die weltweit einzigartig sind.
Tagesausflug

7. Tag: Ins Land der Melonen
Am Morgen Bahnfahrt nach Hami in der chinesischen Westprovinz Xinjiang. Die Stadt ist Heimat der gleichnamigen Melone, und so führt uns eine erste Radtour unter anderem zum großen Melonenmarkt am Rand der Stadt.
Tagesausflug

8. Tag Die Uiguren-Könige von Hami
Heute besichtigen wir die Gräber der uigurischen Könige von Hami, die dort bis 1936 herrschten. Die Stadt ist nach wie vor uigurisch geprägt, was sich unter anderem im orientalischen Flair des örtlichen Basars bemerkbar macht.
Tagesausflug

9. Tag Ins kasachische Grasland
Unsere anspruchsvolle Route führt uns über die Ausläufer des Himmelsgebirges ins Grasland der Nördlichen Seidenstraße. Übernachtung auf 2.200 m Höhe im kasachischen Jurtencamp.
Strecke: ca. 92 km

10. Tag Fahrt nach Barkul
Vorwiegend bergab geht es heute durch die von zentralasiatischen Nomaden und chinesischen Bauern gleichermaßen geprägte Landschaft. Am frühen Nachmittag erreichen wir Barkul, eine alte Garnisonsstadt der Seidenstraße.
Strecke: ca. 72 km

11 - 14. Tag Entlang der nördlichen Seidenstraße
Die nächsten vier Tage fahren wir durch das kasachisch beeinflusste Gebiet entlang der nördlichen Route der Seidenstraße über Xialaoba, Mori und Jimsar nach Fukang. Durchschnittlich auf 1.500 Metern Höhe gelegen, war dieser Handelsweg vor allem im Sommer wegen des gemäßigten Klimas eine beliebte Alternative für die Karawanen.
Strecke 11. Tag: ca. 120 km
Strecke 12. Tag: ca. 125 km
Strecke 13. Tag: ca. 103 km
Strecke 14. Tag: ca. 108 km

15. Tag Himmelssee
Wir lassen uns mit dem Bus zu dem auf knapp 2.000 m Höhe gelegenen Himmelssee fahren und erkunden diesen bei einer Tageswanderung. Der sagenumwobene klare Bergsee inmitten des grandiosen Tianshan-Hochgebirge ist Siedlungsgebiet kasachischer Nomaden. Am Abend sind wir wieder zurück in Fukang.
Tagesausflug

16. Tag In die Metropole Urumqi
Heute radeln wir in die westlichste Metropole Chinas, Urumqi, ein.
Strecke: ca. 63 km

17. Tag Schmelztiegel der Kulturen
Den heutigen Tag verbringen wir in Urumqi. Die an der Seidenstraße gelegene Hauptstadt der Autonomen Region Xinjiang bringt uigurische, arabische und chinesische Einflüsse zusammen. Der Große Basar der Stadt ist weit über die Provinzgrenze hinaus für seine bunte Warenvielfalt bekannt.

18. Tag Fahrt nach Turfan
Einen Teil der Strecke nach Turfan legen wir im Begleitbus zurück, bevor es aufs Rad und in rasanter Fahrt in die Turfan-Senke hinuntergeht. Unterwegs passieren wir bei Dabancheng Chinas größten Windkraftpark. Die letzten Kilometer nach Turfan überbrücken wir wieder mit dem Bus.
Strecke: ca. 90 km

19. - 20. Tag Turfan
Am Rande der Taklamakan-Wüste erhält Turfan seine Fruchtbarkeit durch ein ausgeklügeltes, unterirdisches Bewässerungssystem, das Karez. Wir haben zwei Tage Zeit, neben dem Karez-Museum die Ruinen der Han-zeitlichen Festungsstadt Jiaohe, das Emin-Minarett und die Flammenden Berge zu bestaunen.

21. Tag Flug nach Beijing
Zunächst geht es mit dem Bus zurück nach Urumqi und von dort direkt nach Beijing.

22. Tag Verbotene Stadt und Himmelstempel
Unsere Reise wird abgerundet von Beijing, dem Hauptschauplatz der jüngeren chinesischen Geschichte. Im Laufe des Tages besichtigen wir den Himmelstempel, spazieren über den Platz des Himmlischen Friedens und betreten durch das Mittagstor die Verbotene Stadt.

23. Tag Wer nicht auf der Großen Mauer war...
... ist kein echter Chinese, sagt ein altes Sprichwort aus dem Reich der Mitte. Doch auch Nicht-Chinesen sollten sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, dieses einzigartige Bauwerk zu besuchen. Mit dem Bus fahren wir 70 km in den Norden Beijings, zur "Wilden Mauer" bei Huanghua, einem Abschnitt, der touristisch noch kaum erschlossen ist (fakultativ).

24. Tag Rückflug
Transfer zum Flughafen und individuelle Abreise.

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Veranstalter: CHINA BY BIKE

Wo der Pfeffer wächst
Radtour und Trekking in Sichuan

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Das im Südwesten Chinas liegende Sichuan ist bei uns hauptsächlich für seine ausgezeichnete, scharfwürzige Küche bekannt. Darüber hinaus liegt hier die Wiege des Daoismus, Chinas ureigener Religion. Diese leichte Radtour ist ausgezeichnet geeignet für Chinareisende, die Aktivteile mit Entspannung verbinden und dabei eine der schönsten und wildesten Provinzen des ganzen Landes entdecken wollen.

Zu Beginn der Reise besuchen wir die Provinzhauptstadt Chengdu. Weiter geht es nach Dujiangyan, wo wir ein über 2.000 Jahre altes Bewässerungssystem besichtigen. Ein unvergessliches Naturereignis auf dieser Reise wird die Besteigung zweier heiliger Berge, des daoistischen Qingchengshan und des buddhistischen Emeishan, sein. Eine Exkursion in die Kleinstadt Meishan führt uns auf die Spuren dreier Song-zeitlicher Dichter. In Leshan begrüßt uns die größte Buddha-Statue der Welt.

Wir haben unseren Klassiker durch das Rote Becken nun außerdem um eine Woche verlängert: von der größten Stadt Westchinas, Chongqing, aus geht es 3 Tage den Yangzi entlang, durch die Drei Schluchten und zum riesigen neuen Staudamm. In Shanghai, Chinas atemberaubender Metropole, nehmen wir Abschied vom Reich der Mitte.

Tourverlauf

1. Tag Ankunft in Chengdu
Individuelle Anreise nach Chengdu. Nach dem Transfer ins Hotel schlendern wir durch den Baihuatan Park und bekommen in einem traditionellen Teehaus einen ersten Eindruck sichuanesischer Gemütlichkeit.

2. Tag Chengdu auf zwei Rädern
Am Vormittag radeln wir zum Wuhou Tempel. Die Anlage ist Zhuge Liang gewidmet, einem berühmten General aus der Zeit der "Drei Reiche" (220 bis 280 n. Chr.). Nach dem Mittagessen fahren wir zum Wenshu Kloster, wo wir mehr über den chinesischen Buddhismus erfahren.
Tagesausflug

3. Tag Dujiangyan
Vormittags Transfer nach Dujiangyan, wo um 250 v. Chr. auf Anordnung des Provinzgouverneurs Li Bin der Flussverlauf des Min-Flusses geteilt wurde. Es entstand ein Bewässerungssystem, welches das gesamte Sichuan-Becken mit Wasser versorgte und noch immer funktionstüchtig ist. Am Nachmittag besichtigen wir diese geniale Anlage, die im Jahre 2000 ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen wurde.
Tagesausflug

4. Tag Der Qingcheng-Berg und die Ursprünge des Daoismus
Nach einer kurzen Radtour besteigen wir am Nachmittag den 1.600 m hohen Qingcheng-Berg, der als Entstehungsort des Daoismus gilt und zu den wichtigsten daoistischen Bergen in China zählt. Charakteristisch für den Qingcheng-Berg, der zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, ist dessen beschauliche Landschaft mit unzähligen kleinen Tempeln, um die sich viele spannende Legenden und Anekdoten ranken.
Strecke: ca. 16 km

5. Tag Fahrt nach Qionglai
Die Kreisstadt Qionglai wird nur recht selten von ausländischen Touristen besucht. Was eigentlich verwundert, wurde doch der Stadtkern liebevoll restauriert.
Strecke: ca. 67 km

6. Tag Auf der Teestraße
Eine kurze Etappe führt uns nach Pingle. Das idyllische Dorf war einst eine bedeutende Station auf der antiken Teestraße und der südlichen Seidenstraße. Am Nachmittag besichtigen wir die gut erhaltene Altstadt aus der Ming- und Qing-Dynastie. Abends lassen wir am Ufer des West-Flusses Himmelslaternen steigen.
Strecke: ca. 21 km

7. Tag Über die Berge
Nachdem wir die ersten Kilometer dem Lixi-Fluss gefolgt sind, geht es über zwei Bergketten nach Osten in die Stadt Meishan.
Strecke: ca. 88 km

8. Tag Stadt der Dichter
Am Vormittag besuchen wir den Schrein der drei Song-zeitlichen Dichter Su Xun, Su Shi und Su Zhe und lassen die liebevoll gestaltete Gartenanlage mit zahlreichen Kalligraphien der Dichter auf uns wirken. Nachmittags tauchen wir in das kleinstädtische Leben ein.

9. Tag Leshan
Überwiegend auf Nebenstraßen fahren wir heute entlang des Min-Flusses nach Leshan.
Strecke: ca. 80 km

10. Tag Der Große Buddha
Um die unberechenbaren Strömungen dreier in Leshan zusammenfließender Flüsse zu bändigen, begann der Mönch Haitong im 8. Jh. eine 71 m hohe Buddha-Statue aus dem Felsen zu meißeln. Es dauerte 90 Jahre, bevor das Projekt beendet war. Zunächst zu Fuß, dann mit einem Schiff werden wir die riesige Figur aus nächster Nähe betrachten. Am späten Nachmittag radeln wir zum Emei-Berg, an dessen Fuß wir übernachten.
Strecke: ca. 46 km

11. Tag Heiliger Berg Emei
Der Emeishan ist einer der vier heiligen buddhistischen Berge Chinas. Bevor wir uns an seine Besteigung machen, werden wir zunächst den Baoguo- und Fuhu- Tempel besichtigen. Nachmittags beginnt dann der Aufstieg mit einer Wanderung zum Wannian Si (Kloster der Ewigkeit), wo wir in einer einfachen Pilgerunterkunft übernachten.
Tageswanderung

12. Tag Gipfelbesteigung
Frühmorgens werden wir von den Gebetsgesängen der Mönche geweckt. In einer ganztägigen Wanderung erklimmen wir die letzten 1.500 Höhenmeter zum "Goldenen Gipfel". Bei schönem Wetter hat man hier einen grandiosen Ausblick auf die Tiefebene Sichuans. Übernachtung auf dem Gipfel (3.099 m ü. NN).
Tageswanderung

13. Tag Zurück nach Chengdu
Am Vormittag fahren wir mit der Seilbahn und dem Bus wieder hinunter zum Fuße des Berges. Von dort Transfer zurück nach Chengdu.

14. Tag Chengdu
Der heutige Tag steht zur freien Verfügung.

15. Tag Busfahrt nach Chongqing
Vormittags Bustransfer in die Megametropole Chongqing. Auf dem Weg Besichtigung der wunderschönen Felsskulpturen von Dazu. Am Abend werden wir uns am Feuertopf versuchen, dem wichtigsten Exportschlager der Stadt.

16. Tag Chongqing
Heute haben wir ausgiebig Zeit, das dynamische Chongqing zu erkunden, bevor wir am Abend an Bord gehen und uns den Yangzi flussab treiben lassen. 3 Nächte auf dem Boot.

17. - 18. Tag Zwei Tage auf dem Yangzi
An Bord eines komfortablen Flusskreuzfahrtschiffes schauen wir uns die legendären Drei Schluchten an, dazu die malerische Schlucht des Daning-Flusses.

19. Tag Nach Yichang
Am Vormittag machen wir Halt am großen Yangzi-Staudamm und gehen nach dem Mittagessen in Yichang von Bord, wo wir den restlichen Tag verbringen werden.

20. Tag Zugfahrt nach Shanghai
Am späten Vormittag geht es mit dem chinesischen ICE nach Shanghai. Nach dem Einchecken in unserem Hotel im Stadtzentrum schauen wir uns die Weltmetropole von oben an und spazieren über den Bund, der berühmten Uferpromenade.

21. Tag Shanghai
Unser letzter Tag in China. Den Vormittag verbringen wir bei Besichtigungen zusammen, den Nachmittag können Sie sich selber gestalten. Unsere Reise lassen wir bei einem opulenten Abschiedsessen Revue passieren.

22. Tag Rückflug
Transfer zum Flughafen und individuelle Abreise.

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Veranstalter: CHINA BY BIKE

Durch das wilde Osttibet
Mit dem Rad zu den Heiligtümern von Amdo

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Unsere anspruchsvolle Radtour durch die Provinzen Gansu und Qinghai führt mitten hinein ins unbekannte Tibet: von Lanzhou, einem Schmelztiegel der Kulturen am Gelben Fluss, geht es auf die Höhen des Qinghai-Tibet-Plateaus. Dabei radeln wir durch menschenleere Weiten und Steppen, passieren die Lager der Hirten mit ihren Yak- und Schafherden und grüßen buddhistische Pilger aus weitentfernten Regionen. Amdo, wie der Nordosten des tibetischen Kulturraums traditionell genannt wird, weist einige der wichtigsten spirituellen Stätten des tibetischen Buddhismus auf: Tsongkhapa, der Gründer der "Gelbkappen", wurde hier ebenso geboren wie Tenzin Gyatso, der aktuelle 14. Dalai Lama. Unter den heiligen Stätten, die wir auf unserer Tour besuchen, sind die Klosterstädte Labrang und Kumbum, sowie Tongren, das Zentrum der klassischen Thangka-Malerei.

Tourverlauf

1. Tag Ankunft in Lanzhou
Individuelle Anreise nach Lanzhou und Transfer zum Hotel. Nach unserer Ankunft in Lanzhou akklimatisieren wir uns bei einem gemütlichen Spaziergang und erholen uns von den Anreise-Strapazen in einem der lauschigen Biergärten am Gelben Fluss.

2. Tag Am Gelben Fluss
Heute nehmen wir die Räder in Empfang und machen eine kleine Probefahrt in die Umgebung.

3. Tag Durch das Land der Muslime
Zunächst geht es raus aus der Großstadt Lanzhou, durch gelbes Lößgebiet und ran an die erste Steigung. Die Gegend ist von der muslimischen Hui-Minderheit geprägt.
Strecke: ca. 84 km

4. Tag Entlang des großen Stausees
Die Liujiaxia-Talsperre war eins der größten Projekte der jungen Volksrepublik und der Stausee ist noch heute einer der größten Chinas. Wir fahren am Wasser entlang und über die neue Brücke bis nach Linxia, der Hauptstadt des gleichnamigen autonomen Bezirks der Hui-Minderheit.
Strecke: ca. 63 km

5. - 6. Tag Fahrt auf das tibetische Hochplateau
Langsam aber stetig geht es bergan auf das tibetische Hochplateau. Lohn der Mühe ist ein Tag in dem buddhistischen Pilgerort Xiahe mit seinem großen, bedeutenden Kloster Labrang.
Strecke 5. Tag: ca. 105 km

7. Tag Shambala!
Shambala, legendäres buddhistisches Königreich - so nennt sich neuerdings der Distrikt Gannan, durch den wir heute radeln. Die Strecke ist fordernd und spektakulär, die Steppenlandschaft geht über zwei Pässe und führt hinein in eine rote, zerklüftete Canyon-Landschaft.
Strecke: ca. 104 km

8. Tag Die Thangkas von Tongren
Tongren gilt als Zentrum der tibetischen Thangka-Malerei. Hier verbringen wir einen Tag und schauen den Künstlern und Handwerkern über die Schulter.

9. Tag Zu den Salar
Unser Weg führt uns heute nach Xunhua, der Hauptstadt der muslimischen Salar-Minderheit. Auf dem Weg dorthin bekommen wir wieder landwirtschaftliche und kulturelle Vielfalt geboten: grünes Hochland und rotgelbe Felslandschaft, muslimisches und tibetisches Leben.
Strecke: ca. 75 km

10. Tag Der lange Pass
Heute die Königsetappe unserer Tour, wahlweise kann natürlich immer auf das Begleitfahrzeug zurückgegriffen werden. Zuerst fahren wir von Xunhua aus durch einen langgezogenen Canyon, später durch Nomadenlandschaft über einen Pass von 3800 m. Es folgt eine langgezogene Abfahrt in den muslimischen Marktflecken Ledu.
Strecke: ca. 122 km

11. - 12. Tag Xining
Xining ist eine spannende Metropole, Hauptstadt der Provinz Qinghai und Heimat vieler verschiedener Volksgruppen. Die Einfahrt in die Stadt wird wie immer etwas chaotisch, am Ruhetag am folgenden Tag werden wir durch Xining - z.B. zur größten Moschee Chinas - spazieren und uns nach den Anstrengungen der letzten Tage ein wenig erholen.
Strecke 11. Tag: ca. 72 km

13. Tag Kloster Kumbum
Die nächste kurze Radetappe führt zu einer der wichtigsten Stätten des tibetischen Buddhismus: wir fahren nach Ta’er und seinem großen Kloster Kumbum. Hier wurde Tsongkhapa geboren, der Gründervater des Gelugpa-Ordens.
Strecke: ca. 28 km

14.Tag Das längste Thangka der Welt
Der heutige Radtag ist eine Überbrückungsetappe - wieder durch Xining und durch die Vororte in das Städtchen Datong. Reizvoll ist der Zwischenstopp im Museum für Tibetische Kultur und Medizin mit seiner prachtvollen Sammlung von Thangkas, allen voran das 600m lange, längste Thangka der Welt.
Strecke: ca. 69 km

15. Tag Das Dach der Tour
Es wird wieder anspruchsvoll und einsam, wir radeln nach Norden über einen Pass von fast 4000 Metern. Unser Übernachtungsort ist der kleine Ort Qingshizui, malerisch gelegen inmitten grünen Weidelandes.
Strecke: ca. 99 km

16.Tag Weite Landschaft
Unsere letzten beiden Pässe rufen, bevor es vom tibetischen Hochplateau herunter geht - der winzig kleine Übernachtungsort E’bau liegt noch auf etwa 3400 m.
Strecke: ca. 79 km

17.-18. Tag Zurück zum Gelben Löß
An unseren letzten Tagen lassen wir es rollen: stetig bergab geht es von 3700m in das auf 1500m gelegene Zhangye am Schwarzen Fluss. Die sehr fruchtbare Gegend, die wir dabei durchfahren, wird bewässert durch klare Gebirgsströme, die hier in zahlreichen Kanälen das Land durchziehen. Unterwegs nächtigen wir im quirligen Städtchen Minle.
Strecke 17. Tag: ca. 62 km
Strecke 18. Tag: ca. 69 km

19.Tag Zu Fuß durch Zhangye
Nachdem wir die Räder abgegeben haben sind wir wieder auf unsere Füße angewiesen. In der Stadt Zhangye, ehemaliger Knotenpunkt der alten Seidenstraße, sollen sogar Marco Polo und Kublai Khan gelebt haben, noch immer ist es ein Ort vielfältiger Einflüsse, den man zu Fuß durchstreifen kann. Unser Weg führt uns u.a. zur größten liegenden Buddha-Statue Chinas.

20. - 21. Tag Zurück in Lanzhou
Nur ein paar Zugstunden entfernt von Zhangye erreichen wir wieder unseren Ausgangsort Lanzhou, wo wir am Gelben Fluss sitzen und unsere Erlebnisse Revue passieren lassen können. Am Abend des 21. Tages individueller Rückflug.

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Veranstalter: CHINA BY BIKE

Auf dem Dach der Welt
Radtour von Lhasa nach Kathmandu

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Der Friendship Highway von Lhasa nach Kathmandu: Ein Traum vieler Reiseradler. Wir träumen mit und haben eine Reise konzipiert, die den Traum Wirklichkeit werden lässt. Nach der Anreise über die höchstgelegene Bahnttrasse der Welt radeln wir über das Hochland von Tibet, in Blickweite der 8000er Mt. Everest, Lotse, Makalu, Chu Oyo und Shishipangma. Durch die verbesserte Infrastruktur entlang der Strecke organisieren wir die Reise ohne Zeltübernachtungen: Der Friendship Highway ist inzwischen durchgehend asphaltiert und ermöglicht nun, in den flacheren Abschnitten auch einmal längere Etappen zu fahren. Gute Hotels wechseln mit einfachen tibetischen Familienunterkünften, eine gute Gelegenheit, einen umfassenden Einblick in das tibetische Leben zu werfen.

Tourverlauf

1. Tag Ankunft in Xining
Individuelle Anreise nach Xining, der Hauptstadt der westchinesischen Provinz Qinghai. Transfer zum Hotel.

2. Tag Xining und das Kumbum-Kloster
Wir befinden uns nun mitten in Amdo, wie Osttibet auch genannt wird, auf etwa 2300m Höhe. Xining ist eine hochinteressante Stadt mit vielen kulturellen Einflüssen, am bekanntesten ist jedoch das nahegelegene Kumbum-Kloster, der Stammsitz der sogenannten "Gelbkappen"-Richtung des tibetischen Buddhismus.

3. - 4. Tag In der Tibet-Bahn nach Lhasa
Nachmittags geht es los mit der Bahn in Richtung Lhasa: die Tibet-Bahn rollt dabei über 5.000m hohe Pässe und ist ein Wunderwerk der Ingenieurskunst. Für die Höhenverträglichkeit sind in die Abteile Sauerstoffdüsen eingebaut. Ankunft am frühen Abend des nächsten Tages.

5. - 6. Tag Zwei Tage in Lhasa
Die nächsten zwei Tage nehmen wir uns Zeit, die Sehenswürdigkeiten der tibetischen Hauptstadt zu besichtigen. Wir besuchen den wichtigsten Tempel der Hauptstadt, den Jokhang, und erklimmen die unzähligen Treppen des Potala. Im Strom der Gläubigen drehen wir die Betrunde um den Jokhang und schlendern durch die Gassen der Altstadt.

7. Tag Vom Lhasa-Fluss zum Bramaputra
Los geht es, mit einer flachen Einradeletappe auf dem Friendship Highway. Im Tal des Lhasa-Flusses radeln wir nach Qushui (Chusul), dort wo der Fluss in den Bramaputra mündet. Übernachtung in einer tibetischen Familienpension.
Strecke: ca. 65 km

8. Tag Der erste Pass
Heute geht es zum ersten Mal richtig zur Sache! Mit dem Kampa La (4.785 m) steht der erste Pass auf dem Programm. Als Belohnung für den 800 Höhenmeter Anstieg winkt ein phantastischer Blick auf das türkisblaue Wasser des Yamdrok Tso, einer der heiligen Seen Tibets. Nach einer langgestreckten Abfahrt erreichen wir unser Etappenziel Nagatze (4.460 m). Übernachtung in einem einfachen Mittelklassehotel.
Strecke: ca. 98 km

9. Tag Fahrt nach Gyantse
Eine lange, aber auch sehr reizvolle Etappe erwartet uns heute. Am Vormittag fahren wir auf langsam ansteigender Straße in Richtung Karo La (5.050 m), der, eingerahmt von mehreren Gletschern, einer der schönsten Pässe auf der Strecke ist. Am Nachmittag geht es mit einigen kleinen Gegensteigungen bergab in Richtung Gyantse, das wir am frühen Abend erreichen. Übernachtung in einem guten Mittelklassehotel.
Strecke: ca. 104 km

10. Tag: Von Klöstern und Forts
Den heutigen Ruhetag nutzen wir zur Besichtigung des Klosters Pelkor Chöde. Besonders sehenswert ist das Gyantse Kumbum (Stupa) mit seinen vielen aufwendig gestalteten Buddhafiguren und Malereien. Wer Lust hat, kann auf dem Rückweg auch noch zum Fort von Gyantse hinaufsteigen, das gut sichtbar über der Stadt thront.
Tagesausflug

11. Tag Fahrt nach Shigatse
Eine lange, aber leicht zu fahrende Etappe bringt uns heute in die zweitgrößte Stadt Tibets, Shigatse. Zwei Übernachtungen in einem guten Vier-Sterne-Hotel.
Strecke: ca. 92 km

12. Tag Zu Besuch beim Panchen Lama
Shigatse war Hauptstadt der tibetischen Provinz Tsang und lange Zeit Sitz des Panchen Lamas. Das Tashilhunpo Kloster am Stadtrand ist eines der aktivsten Klöster der Region und das Pendant zum Potala in Lhasa. Wir nehmen uns Zeit für eine ausführliche Besichtigung und schlendern am Nachmittag durch die Straßen der lebhaften Metropole Shigatse.

13. - 14. Tag Zwei Pässe und eine lange Abfahrt
Etwas geruhsamer geht es auf den nächsten zwei Etappen zu. Vor allem die Teilstrecke nach Jiding ist leicht zu fahren und der Tra La (4.035 m) wohl der leichteste aller Pässe auf dem Friendship Highway. Nach einer einfachen Zwischenübernachtung in einem tibetischen Gasthaus in Jiding nehmen wir den Lagpa La (4.530 m) in Angriff, einen kurzen aber knackigen Pass. Nach einer langgestreckten Abfahrt erreichen wir am 15. Tag Latse. Übernachtung in einem einfachen Mittelklassehotel.
Strecke 13. Tag: ca. 59 km
Strecke 14. Tag: ca. 92 km

15. Tag Das Dach der Tour
Langsam und gleichmäßig steigt unsere heutige Etappe in Richtung Dach der Tour. Der Gyatso La liegt auf 5.250 Metern Höhe und bietet einen atemberaubenden Ausblick auf die Bergwelt des Himalaya. Der Mt. Everest zeigt sich dann zum ersten Mal Mitte der Abfahrt, die sich auf fast 50 Kilometer bis nach Baipa (4.318 m) erstreckt. Übernachtung in einem guten Motel.
Strecke: ca. 82 km

16. Tag Ausflug zum Mt. Everest
Heute machen wir uns motorisiert auf den Weg zum Everest Basecamp und lassen uns dabei von der Schotterpiste kräftig durchschütteln. Wir besuchen das Kloster Rombuk, auf fast 5.000 Metern das höchstgelegene Kloster der Welt und das nahegelegene Basecamp. Nachdem wir dem höchsten Berg der Welt unsere Aufwartung gemacht haben, bringt uns unser Begleitfahrzeug nach Passum, wo wir in einer gemütlichen Familienpension nächtigen.

17. Tag Fahrt nach Tingri
Morgens lassen wir uns wieder zurück nach Baipa fahren, wo wir unsere Räder satteln und eine Strecke entlangfahren, die zu den schönsten auf der Reise gehört. Hügelig geht es dahin, mit überraschenden Aussichten auf den Everest und seine auch nicht kleinen Nachbarn.
Strecke: ca. 60 km

18. - 19. Tag Abschied vom Hochplateau
Noch zwei Pässe, dann geht es bergab! Zuerst lassen wir es aber geruhsam angehen und radeln auf leicht ansteigender Strecke bis in das Dorf Menbu. Nach einer Übernachtung in einer Familienpension gehen wir dann den Lalung La (5.025 m) an. Kurz lassen wir rollen und biegen dann auf die neu gebaute Straße in Richtung Jilong ab. Hier, kurz vor der nepalesischen Grenze, übernachten wir in einer einfachen Familienpension.
Strecke 18. Tag: ca. 61 km
Strecke 19. Tag: ca. 125 km

20. Tag Willkommen in Nepal
Rasant verlieren wir heute an Höhe und haben nach gut 80 Kilometern Nepal erreicht. Weitere 25 Kilometer folgen wir dem Trisuli-Tal flussabwärts und übernachten in Dhunche, einer kleinen nepalesischen Stadt oberhalb des Flusstales.
Strecke: ca. 125 km

21. Tag Trisuli
Wir folgen weiter dem Trisuli-Tal. Bis ins 18. Jahrhundert war das Tal ein eigenständiges Königreich und hatte große Bedeutung als Etappe auf der Handelsroute zwischen Indien und Tibet.
Strecke: ca. 52 km

22. Tag Fahrt ins Kathmandu-Tal
Am Morgen nehmen wir dann die Strecke nach Kathmandu in Angriff. Über eine atemberaubende Panoramastraße erreichen wir am Nachmittag Kakani und haben bei schönem Wetter eine atemberaubende Aussicht auf fast die gesamte Himalaya-Hochkette. Gen Süden liegt unser Ziel, das Kathmandu-Tal. Nach einer langen Abfahrt erreichen wir die nepalesische Hauptstadt und drehen wir eine Ehrenrunde durch den quirligen Stadtteil Thamel. 1.100 Kilometer auf dem Dach der Welt liegen hinter uns.
Strecke: ca. 62 km

23. Tag Ein Tag in Kathmandu
Ein Spaziergang durch Kathmandu führt uns heute durch die Gassen der Altstadt zum Durban Square. Wir umrunden nachmittags den gewaltigen Stupa von Bodnath und erweisen damit ein letztes Mal auf der Tour Tibet unsere Referenz. Am Abend Abschiedsessen im Bhojan Griha, einem traditionellen nepalesischen Restaurant.

24. Tag Zur freien Verfügung, Rückflug
Der heutige Tag steht zur freien Verfügung, am Abend individuelle Abreise (Individuelle Verlängerung nach Absprache möglich).

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Veranstalter: CHINA BY BIKE

Südlich der Wolken
Radtour in der Provinz Yunnan

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Ein chinesisches Sprichwort beschreibt das ganzjährig gemäßigte Klima der südwestchinesischen Provinz Yunnan als "Vier Jahreszeiten gleichen dem Frühling". Seit Jahrhunderten Schmelztiegel verschiedenster kultureller Einflüsse, fasziniert die Region mit einer kulturellen Vielfalt, die einzigartig in China ist: 25 der 55 nationalen Minderheitenvölker leben in Yunnan und machen diese Provinz zu einer der schönsten und interessantesten Chinas.

Von Zhongdian an der Grenze Tibets führt uns die Reise in die malerisch am Erhai gelegene Stadt Dali. Unterwegs wandern wir durch eine der tiefsten Schluchten der Welt, die Tigersprungschlucht, entdecken die alte Karawanenstadt Lijiang und begegnen der Faszination des Buddhismus am Shibaoshan (Steinschatzberg). Die Tour wird durch Aufenthalte in der Hauptstadt Beijing (Peking) und in Shanghai eingerahmt.

Hinweis: Diese Reise ist auch als individuelle Selbstfahrertour buchbar.

Tourverlauf

1. Tag Ankunft in Beijing
Individuelle Anreise nach Beijing und Transfer ins Hotel. Nach kurzer Erholungspause Spaziergang durch die Altstadt. Am Abend erste Begegnung mit der berühmten chinesischen Küche.

2. Tag Verbotene Stadt und Himmelstempel
Heute werfen wir einen Blick in die chinesische Geschichte. Zuerst spazieren wir über den Platz des Himmlischen Friedens, dann betreten wir durch das Mittagstor die Verbotene Stadt. Einen Überblick über die wahren Ausmaße des ehemaligen Kaiserpalastes bekommen wir im Anschluss vom Kohlehügel aus. Am Nachmittag Besichtigung des Himmelstempels, dem Wahrzeichen Beijings.

3. Tag Einmal die Große Mauer sehen...
Mit dem Bus fahren wir 70 km in den Norden Beijings, zur Großen Mauer bei Huanghua, einem Abschnitt, der touristisch noch kaum erschlossen ist (fakultativ).

4. Tag Flug in den Süden
Vormittags haben wir noch Zeit für weitere Besichtigungen. Am Nachmittag bringt uns ein ca. 3 1/2 stündiger Flug nach Lijiang.

5. Tag Lijiang
Am heutigen Tag werden wir die ganz aus Holz gebaute historische Altstadt mit ihren vielen kleinen Märkten erkunden. Nach einem orientierenden Spaziergang steht der Nachmittag zur freien Verfügung.

6. Tag Auf nach Shangri-la
Mit dem Bus fahren wir morgens nach Zhongdian auf der tibetisch geprägten Hoch-ebene Shangri-la. Dort nehmen wir unsere Räder in Empfang und machen einen ersten kurzen Ausflug zum Songzanlin - Lamakloster.
Tagesausflug

7. Tag Tagesausflug ins Grasland
Etwas außerhalb von Zhongdian beginnt das Grasland, das legendäre Shangri-La. Dorthin führt uns ein Tagesausflug mit den Rädern. Unterwegs können wir ein Bad in heißen Quellen nehmen.
Tagesausflug

8. Tag Fahrt nach Qiaotou
Am heutigen Tag fahren wir durch das Grasland in Richtung Süden, bevor es dann 50 km durch eine enge Schlucht immer bergab geht. Übernachten werden wir in Qiaotou, einer am Eingang der Tigersprungschlucht gelegenen Kleinstadt.
Strecke: ca. 99 km

9. Tag Auf den Spuren des Tigers
Unsere Wanderung führt uns in eine der spektakulärsten Schluchten der Welt, die Tigersprungschlucht. Fast 4.000 Meter ragen die Felswände an beiden Seiten der Schlucht in die Höhe. Unten im Tal bahnt sich der Yangzi seinen Weg, der hier noch Jinsha Jiang ("Goldsandfluss") heißt. Übernachtung in einer komfortablen Bergpension in Walnut Garden.
Strecke: ca. 25 km Wanderung

10. Tag Die erste Biegung des Yangzi
Die Schlucht genießen wir noch einmal vom Rad aus. Wir radeln auf der Straße am Fluss entlang aus der Schlucht hinaus bis nach Shigu, wo der Yangzi seine erste große Kehre macht und die Richtung ändert.
Strecke: ca. 70 km

11. Tag Fahrt nach Jianchuan
Mit den Rädern fahren wir heute in Richtung Dali. Erste Übernachtungsstation ist die Kleinstadt Jianchuan.
Strecke: ca. 57 km

12. Tag Shaxi
Eine kurze, aber dennoch anspruchsvolle Etappe führt uns nach Shaxi, ein kleiner Ort an der historischen Teestraße mit einer kürzlich behutsam restaurierten Altstadt.
Strecke: ca. 32 km

13. Tag Freitagsmarkt und Buddhistisches Höhlenkloster
Jeden Freitag treffen sich in Shaxi die Bauern der Umgebung zum Wochenmarkt. Angehörige der Yi-, Bai- und Naxi- Minorität bieten auf den Straßen des Ortes ihre Waren feil. Am frühen Morgen schlendern wir über den Markt und fahren dann im Anschluss zum 25 km entfernten Steinschatzberg. Hier werden wir die teilweise noch erstaunlich gut erhaltenen Skulpturen besichtigen. Am späten Nachmittag Rückkehr nach Shaxi.
Tagesausflug

14. Tag Im Schatten des Cang-Gebirges
Dem Flusslauf abwärts folgend geht es an der Westseite des Cang-Gebirges auf ruhiger Strecke entlang. Übernachtung in einem einfachen Hotel.
Strecke: ca. 108 km

15. Tag Auf der Burmastraße nach Shuanglang
Wir fahren zunächst 20 km flussabwärts und treffen dann auf die Burmastraße, auf der wir über die Ausläufer des Cang-Gebirges hoch nach Xiaguan radeln. Weiter geht es am östlichen Ufer des Erhai Sees entlang in das Dorf Shuanglang.
Strecke ca. 92 km

16. Tag Nach Dali, dem Ziel entgegen
Unsere letzte Radetappe. Auf der verkehrsarmen Uferstraße, die rund um den Erhai-See führt, fahren wir zunächst nach Xizhou, einer alten Kaufmannsstadt, die berühmt für ihre herrschaftlichen Residenzen mit verzweigten Innenhöfen ist. Am Nachmittag erreichen wir Dali.
Strecke ca. 62 km

17. Tag Stadtspaziergänge in Dali
Vor mehr als tausend Jahren war Dali die Hauptstadt des unabhängigen Bai-Königreiches, das erst im 13. Jh. ein Teil Chinas wurde. Die Bai stellen auch heute noch den Großteil der Bevölkerung; aber auch Tibeter, Naxi und Hui (chinesische Moslems) prägen das Stadtbild. Nach einem gemeinsamen Spaziergang durch die malerische Fußgängerzone steht der Tag zur freien Verfügung.
Tagesausflug

18. Tag Kunming
Am Vormittag fahren wir mit dem Schnellzug nach Kunming. Nachmittags erkunden wir den Yuantong Tempel sowie den beliebtesten Stadtpark, den Cuihu Park.

19. Tag Flug nach Shanghai
Früh morgens geht unser Flug nach Shanghai. Nach Ankunft am frühen Nachmittag Spaziergang über den Bund, Shanghais berühmter Uferpromenade. Zwei Übernachtungen unweit des Bundes.

20. Tag Shanghai
Ein Stadtbummel durch das alte und das neue Shanghai steht heute auf dem Programm. Über den Bund laufen wir in die Altstadt und besichtigen mit dem Yu-Garten einen der bekanntesten chinesischen Gärten. In Pudong, dem modernen Neubauviertel von Shanghai, können wir von einem der Hochhäuser einen Blick aus der Vogelperspektive auf die Stadt werfen.

21. Tag Rückflug
Transfer zum Flughafen und individuelle Abreise.

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Veranstalter: CHINA BY BIKE

Entlang der Teestraße
Radtour in Süd-Yunnan

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Im südlichen Yunnan kreuzten sich einst wichtige Handelsrouten: von der Provinz-Hauptstadt Kunming aus zogen die Karawanen auf der alten Burmastraße nach Westen, vom Ohrensee aus in die kaiserlichen Hauptstädte des Ostens. Von Tibet im Norden kamen dafür Transportmittel, Pferde, und aus dem Süden der Provinz die wichtigste Handelsware: der Tee.
Noch heute wird die Gegend südlich von Kunming von vielen Völkern und Kulturen entlang der alten Karawanenwege geprägt. Und auch die Landschaften sind höchst abwechslungsreich: von Kunming aus geht es zunächst über das Yunnan-Plateau die Burmastraße entlang, bevor wir auf der Teestraße in subtropische Gefilde rollen. Wir radeln an Teefeldern vorbei, an Kaffee- und Bananenplantagen entlang. Die Radtour endet in Jinghong, Hauptstadt der autonomen Region Xishuangbanna.

Tourverlauf

1. Tag Ankunft in Kunming, der Stadt des ewigen Frühlings
Individuelle Anreise nach Kunming. Transfer zum Hotel und Abendbummel durch die Stadt.

2. Tag Kunming
Auf unserem ganztägigen Spaziergang durch die Hauptstadt der Provinz Yunnan besichtigen wir den Yuantong-Tempel, lernen im Cuihu-Park die chinesische Teehauskultur kennen und schlendern durch die Altstadt.

3. Tag Einradeln nach Anning
Wir schwingen uns auf die Räder und fahren stadtauswärts, am großen Dian-See vorbei, zur Kreisstadt Anning.
Strecke: ca. 40 km

4 - 6. Tag Auf den Spuren der Salzkarawanen
Es wird ländlich, wir radeln weiter in das Herz der Provinz Yunnan hinein. Über den Ort Lufeng geht es in das alte Salz- und Handelsstädtchen Heijing. Hier verbringen wir einen Tag und schauen uns die historischen Anwesen und Tempel an.
Strecke 4. Tag: ca. 76 km
Strecke 5. Tag: ca. 91 km

7. - 10. Tag Durch das Yi-Gebiet
Die nächsten Tage reisen wir durch ein autonomes Gebiet der Yi-Minderheit. Über den Hauptort der Gegend Chuxiong, Nanhua und Xiangyun mit seiner berühmten Pagode des Shuimu-Tempels erreichen wir schließlich Weishan. Weishan ist eine gemütliche Kleinstadt mit regional typischer Holzarchitektur. Dort zwei Übernachtungen in einem Hotel im traditionellen Stil.
Strecke 7. Tag: ca. 74 km
Strecke 8. Tag: ca. 32 km
Strecke 9. Tag: ca. 114 km
Strecke 10. Tag: ca. 97 km

11. Tag Der Weibaoshan, heiliger daoistischer Berg
Heute unternehmen wir einen Tagesausflug zum Weibaoshan, einem der 14 heiligen daoistischen Berge Chinas. Seine Tempel sind beliebte Wallfahrtsstätten der lokalen Bevölkerung. Auf dem Weg zum Gipfel in 2.600 m Höhe werden wir einige der Tempelanlagen besichtigen.
Tagesausflug

12. Tag Fahrt nach Nanjian
Den Vormittag verbringen wir noch in der Altstadt von Weishan. Am frühen Nachmittag geht die Fahrt beständig leicht bergab nach Nanjian.
Strecke: ca. 42 km

13. Tag Abseits der ausgetretenen Pfade
Nach anspruchsvollen 30 Kilometern fahren wir den Rest des Tages fast nur bergab. Unser Zielort, Jingdong, ist in keinem Reiseführer verzeichnet und liegt im Ursprungstal des Schwarzen Flusses, der bei Hanoi in den Roten Fluss mündet.
Strecke: ca. 106 km
(Wer nicht die ganze Strecke radeln möchte, kann Teile mit dem Begleitfahrzeug zurücklegen.)

14. Tag Im Tal des Schwarzen Flusses
Immer im Tal des Schwarzen Flusses fahren wir auf hügeliger Strecke nach Zhenyuan. Diese Kleinstadt bietet uns eine gute Gelegenheit, einen Blick in das chinesische Alltagsleben zu werfen.
Strecke: ca. 71 km

15.Tag Willkommen im Land des Tees
Die heutige Radetappe führt weiter im Flusstal bis nach De’an.
Strecke: ca. 85 km

16. - 17. Tag Teeplantagen und Urwälder
Durch eine faszinierende Hügellandschaft radeln wir von De’an nach Pu’er, wo der gleichnamige Tee angebaut wird. Am nächsten Tag geht es weiter entlang der Teefelder bis in die Berge. Unterwegs begegnen uns immer wieder Teepflücker. Eine Übernachtung in einem Resorthotel inmitten der Teeplantagen.
Strecke 16. Tag: ca. 104 km
Strecke 17. Tag: ca. 28 km

18. Tag Fahrt nach Xishuangbanna
Wir radeln weiter durch dicht bewaldetes Gebiet bis in das Naturschutzgebiet Sanchahe. Damit erreichen wir auch Xishuangbanna, das "chinesische Thailand". Zuckerrohrplantagen und Reisfelder säumen die Strecke.
Strecke: ca. 110 km

19. - 20. Tag Sanchahe nach Jinghong
Morgens verlassen wir Sanchahe und radeln durch wunderschöne tropische Landschaft in die kleine Mekong-Metropole Jinghong. Die Stadt lockt mit Parks, Cafés und Einkaufsmöglichkeiten. So können wir die Reise am letzten Tag gemütlich ausklingen lassen.
Strecke 19. Tag: ca. 43 km

21. Tag Abschied von China
Flug nach Kunming. Von dort individuelle Abreise.

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Veranstalter: CHINA BY BIKE

Die Oberen Schluchten des Mekong
Radtour von Shangri-la nach Dali

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Beim Mekong denkt man gemeinhin an Palmen, Kolonialarchitektur und tropische Früchte: Südostasien eben. Diese Stereotypen sind vor allem vom Verlauf der ersten Entdeckungsreisen entlang des Mekongs geprägt: Sie verliefen immer von der Mündung in Richtung Quelle, von Vietnam nach China - über die subtropische Vegetationslinie schafften es die Wenigsten. Dabei entspringt der Mekong, wie fast alle anderen berühmten Flüsse des asiatischen Kontinents, im Himalaja und fließt immerhin fast die Hälfte seiner Länge durch China, meist durch enge Schluchten, umgeben von schneebedeckten Bergen. Klein, klar und reißend ist der Mekong dort, und will so gar nicht seinem Klischee entsprechen.

Tourverlauf

1. Tag Ankunft in Kunming
Individuelle Anreise nach Kunming und Transfer zum Hotel. Am Abend Begrüßungsessen in einem typischen chinesischen Restaurant.

2. Tag Ein Tag in Kunming
Stadtspaziergang durch Kunming. Wir tauchen in den Trubel der Nebenstraßen ein. Neben dem "Big Business" boomt der Kleinhandel: Auf den Straßen werden neben Gemüse und exotischen Früchten auch Tabak, Bambuspfeifen und Kunsthandwerk angeboten.

3. Tag Auf nach Shangri-la
Von Kunming aus fliegen wir in das etwa 500 km nordwestlich gelegene Zhongdian (3.200m ü. NN). An der Grenze zu Tibet gelegen, ist Zhongdian bereits stark von der tibetischen Kultur beeinflusst. Am Nachmittag besuchen wir das Songzanlin-Kloster, eine lamaistische Tempelanlage, die wir in einer halbstündigen Fahrt mit den Rädern erreichen.
Tagesausflug

4. Tag In luftigen Höhen
Etwas außerhalb von Zhongdian beginnt das Grasland, das legendäre Shangri-La. Dorthin führt uns ein Tagesausflug mit den Rädern. Unterwegs können wir ein Bad in heißen Quellen nehmen.
Tagesausflug

5. Tag Schussfahrt zum Yangzi
Über zwei kurze Pässe verlassen wir das Grasland und fahren in einer langen Abfahrt hinunter ins Yangzi-Tal. Übernachtung im malerischen Tal Balagezong.
Strecke: ca. 83 km

6. Tag Malerisches Bergtal
Am Vormittag machen wir eine kurze Wanderung durch das Balagezong-Tal, ehe wir in einer kurzen Radetappe das am Yangzi gelegene Benzilan erreichen.
Strecke: ca. 35 km

7. Tag Kloster Dongzhulin
Heute holen wir Schwung für die Königsetappe und fahren 800 Höhenmeter über enge Serpentinen nach Shusong. Unterwegs besichtigen wir das tibetische Kloster Dongzhulin und blicken von dort zurück auf den Yangzi. Ein fantastischer Anblick!
Strecke: ca. 32 km

8. Tag Ein Abstecher nach Tibet
Auf der Königsetappe der Tour fahren wir über zwei 4.200 Meter hohe Pässe in das an der Grenze zu Tibet gelegene Deqin.
Strecke: ca. 69 km

9. Tag Lost Horizon
Unser heutiger Tagesausflug führt uns zum Feilai-Tempel und zur Aussichtplattform über dem Mekong-Tal, von der wir bei schönem Wetter eine ausgezeichnete Sicht auf das schneebedeckte Massiv des 6.740 Meter hohen Kawagarbo (Meili Xueshan) haben.
Strecke: ca. 30 km

10. Tag Schussfahrt zum Mekong
Zuerst müssen wir noch einen kleinen Anstieg überwinden, bevor es dann über 1.000 Höhen-meter bergab ins Mekong-Tal geht. In Cizhong machen wir Bekanntschaft mit der lokalen christlichen Gemeinde. Die gut erhaltene christliche Kirche besuchen wir am späten Nachmittag.
Strecke: ca. 71 km

11. - 15. Tag Abstecher zum Yangzi
Wir radeln noch am Ufer des Mekongs entlang, ehe wir über Weixi und Tagong wieder ins Yangzi-Tal fahren. In Shigu besuchen wir die "Erste Biegung des Yangzi", eine 180 Grad Kehre des Flusses, ohne die China in der heutigen Form nicht existieren würde.
Strecke 11. Tag: ca. 135 km
Ruhetag in Weixi
Strecke 13. Tag: ca. 85 km
Ruhetag in Tagong
Strecke 15. Tag: ca. 108 km

16. Tag Auf der Teestraße 1
Ein kleines Stück fahren wir noch den Yangzi entlang und folgen dann der historischen Teestraße über Jianchuan nach Shaxi. Auf dem Weg dorthin machen wir einen Abstecher zum Steinschatzberg, einem buddhistischen Höhlenkloster. Hier werden wir die teilweise noch erstaunlich gut erhaltenen Skulpturen besichtigen.
Strecke: ca. 88 km

17. Tag Freitagsmarkt in Shaxi
Shaxi ist ein kleiner Ort an der historischen Teestraße mit einer kürzlich behutsam restaurierten Altstadt. Jeden Freitag treffen sich hier die Bauern der Umgebung zum Wochenmarkt. Angehörige der Yi-, Bai- und Naxi- Minorität bieten auf den Straßen des Ortes ihre Waren feil.

18. - 19. Tag Auf der Teestraße 2
Dem Flusslauf bergab folgend geht es an der Westseite des Cang-Gebirges auf ruhiger Strecke in Richtung Dali. Nach einer Übernachtung in Yangbi treffen wir auf die Burmastraße, auf der wir über die Ausläufer des Cang-Gebirges nach Dali radeln. Zwei Übernachtungen.
Strecke 18. Tag: ca. 108 km
Strecke 19. Tag: ca. 52 km

20. Tag Ein Tag in Dali
Vor mehr als tausend Jahren war Dali die Hauptstadt des unabhängigen Bai-Königreiches. Die Bai stellen auch heute noch den Großteil der Bevölkerung; aber auch Tibeter, Naxi und Hui (chinesische Moslems) prägen das Stadtbild. Nach einem gemeinsamen Spaziergang durch die malerische Fußgängerzone steht der Tag zur freien Verfügung.

21. Tag Zeit zur freien Verfügung, Rückflug
Der Vormittag steht zur freien Verfügung, am Nachmittag dann individuelle Abreise über Kunming.

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Veranstalter: CHINA BY BIKE

Durch das Land der Yi
Radtour dem Yangzi folgend von Sichuan nach Yunnan

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Einmal den Yangzi entlang radeln - diesen Traum habben wir uns schon einmal 2010 erfüllt, als wir von der tibetischen Grenze bis nach Shanghai geradelt sind. Mit Wehmut blickten wir damals auf das lange Yangzi-Tal an der Provinzgrenze zwischen Yunnan und Sichuan, das zwar grandiose Landschaft, aber leider keine Straße versprach. Das hat sich nun geändert und wir werden im Rahmen einer abwechslungsreichen Tour diese neue Straße erkunden. Und nebenbei eine der spektakulärsten Landschaften Chinas durchfahren.

Tourverlauf

1. Tag Ankunft in Yibin
Individuelle Anreise nach Yibin und Transfer ins Hotel. Nach kurzer Erholungspause Spaziergang durch die Stadt und gemeinsames Abendessen.

2. Tag Die erste Stadt am Langen Fluss
Am heutigen Tag entdecken wir Yibin. Ab hier ist der "Lange Fluss", wie die Chinesen den Yangzi nennen, schiffbar und trägt, bis dahin als "Goldsandfluss" bezeichnet, auch offiziell seinen Namen. Wir spazieren zum Zusammenfluss von Yangzi und Min-Fluss und entdecken die quirlige Millionenstadt zu Fuß. Wie wäre es am Abend mit einem berühmten Sichuan-Hotpot?

3. Tag Am Goldsandfluss entlang...
Nach abenteuerlicher Fahrt durch Yibin erreichen wir die Uferstraße und radeln diese meist am Fluss entlang in Richtung Suijiang. Immer wieder schraubt sich die Straße die Hänge hinauf uns eröffnet spektakuläre Blicke auf den Fluss.
Strecke: ca. 90 km

4. Tag Yangzi, Yangzi!
Der heutige Tag steht im Zeichen des Yangzi. Fast die gesamte Strecke führt den Fluss entlang, bis wir am Abend die Kreisstadt Yongshan erreichen.
Strecke: ca. 110 km

5. - 6. Tag Durch das Land der Yi
An den nächsten beiden Tagen verlassen wir das Yangzi-Tal für eine Weile und fahren durch die spektakuläre Bergwelt Sichuans. Die Gegend ist das ursprüngliche Siedlungsgebiet der Volksgruppe der Yi. Diese einst berühmt-berüchtigte Volksgruppe lebte bis vor 100 Jahren weitgehend autark und hat sich wie kaum eine andere Minorität in China ihre Sitten und Gebräuche erhalten.
Strecke 5. Tag: ca. 80 km
Strecke 6. Tag: ca. 60 km

7. - 9. Tag Willkommen zurück am Goldsandfluss
Zwei Tage lang war unsere Bergfestigkeit gefordert, nun geht es in einer rasanten Schussfahrt zurück zum Yangzi. Nach zwei weiteren Tagesetappen entlang Chinas längstem Fluss nehmen wir am 10. Tag Abschied vom Yangzi. Den Ruhetag in Dongchuan haben wir uns redlich verdient!
Strecke 7. Tag: ca. 100 km
Strecke 8. Tag: ca. 85 km
Strecke 9. Tag: ca. 50 km

10. Tag Ruhetag in Dongchuan
Der heutige Tag steht zur freien Verfügung. Wer Lust hat, kann zusammen mit dem Reiseleiter am Nachmittag einen kleinen Spaziergang durch die Stadt unternehmen, die, obwohl mehr als 100 Kilometer von Kunming entfernt, ein Verwaltungsbezirk der Hauptstadt Yunnans ist.

11. - 12. Tag Fahrt zum Steinwald
Auf unserer Fahrt zum berühmten Steinwald machen wir Zwischenstation in der Kleinstadt Xundian. Eine Gelegenheit, einen unmittelbaren Einblick in das chinesische Alltagsleben zu werfen.
Strecke 11. Tag: ca. 110 km
Strecke 12. Tag: ca. 125 km

13. Tag Ein Tag im Steinwald
Den weltberühmten Steinwald entdecken wir heute in einer halbtägigen Wanderung. Bizarre Felsformationen und ein dichter Wald aus hochaufragenden Steinnadeln bilden eine unvergessliche Naturkulisse.
Tagesausflug

14. Tag Fahrt zum Fuxian-See
Weitgehend durch das Tal des Bajiang-Flusses radeln wir heute zum Fuxian-See. Eine Übernachtung direkt am See.
Strecke: ca. 80 km

15. Tag In das Land von Milch und Honig
Heute radeln wir am Ufer des tiefsten und wasserreichsten Sees Yunnans, des Fuxian Hu, entlang. Unser Weg führt uns vorbei an Tabakfeldern durch das Land der Yunnan-Mongolen nach Tonghai.
Strecke: ca. 65 km

16. Tag Fahrt nach Jianshui
Mit den Rädern erreichen wir heute die von alter Architektur geprägte Marktstadt Jianshui. Zwei Übernachtungen in einem Hotel im traditionellen Courtyard-Stil.
Strecke: ca. 80 km

17. Tag In Jianshui
Unser Tagesausflug führt an antiken Doppelbogen-Steinbrücken vorbei zu den Dörfern in der Umgebung mit vielen traditionellen und gut erhaltenen Hofhäusern. Nach der Rückkehr bleibt genügend Zeit, Jianshui mit seinem alten Stadttor, dem Konfuzius-Tempel und seinen Parks zu besichtigen.
Tagesausflug

18. Tag Fahrt nach Yuanyang
Von Jianshui aus fahren wir noch einige Kilometer auf dem Hochplateau, bevor uns eine atemberaubende Abfahrt mit immer neuen Blicken in das Tal des Roten Flusses nach Yuanyang bringt. Die Reisterrassen ragen dort bis weit in den Himmel.
Strecke: ca. 80 km

19. Tag Zu den Reisterrassen
Der heutige Tag ist kurz und knackig! Gute 40 Kilometer und 1.500 Höhenmeter schrauben wir uns durch die Reisterrassen in die Höhe. Entschädigt werden wir durch faszinierende Ausblicke auf die schillernden Reisfelder. Zwei Übernachtungen inmitten der Reisfelder.
Strecke: ca. 40 km

20. Tag Durch die Reisterrrassen
Der heutige Reisetag stehen ganz im Zeichen der berühmten Reisterrassen von Yuanyang. Wir machen eine Halbtagestour mit den Rädern und lassen anschließend Füße und Seele baumeln.
Tagesausflug

21. - 22. Tag Nach Kunming
Am Vormittag Bustransfer nach Kunming. Hier haben wir noch Zeit für einen Stadtbummel und die letzten Einkäufe.

23. Tag Rückflug
Transfer zum Flughafen und individuelle Abreise.

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Veranstalter: CHINA BY BIKE

Goldenes Dreieck
Radtour im Dreiländereck China, Laos, Thailand Goldenes Dreieck

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Unberührte Natur, phantastische Urwaldlandschaften und die besondere ethnische Vielfalt zeichnen die Region um das Goldene Dreieck aus, die sich am Mekong entlang vom Süden der chinesischen Provinz Yunnan bis nach Laos und Nordthailand erstreckt. Die Reiseroute führt uns von Jinghong in Yunnan über das Naturschutzgebiet Luang Namtha nach Luang Prabang. Die zweitägige Mekong-Bootsfahrt von der ehemaligen laotischen Königsstadt nach Huay Xai ist sicherlich der Höhepunkt dieser länderübergreifenden Reise. Nach drei weiteren Radtagen in Thailand und einer Bootsfahrt auf dem Kok-Fluss verbringen wir zum Abschluss zwei Tage in Chiang Mai.

Hinweis: Diese Tour können Sie auch in einer 15-tägigen Variante bis Luang Prabang buchen!

Tourverlauf

1. Tag Ankunft in Jinghong
Individuelle Anreise nach Jinhong. Nach Ankunft Transfer zum Hotel. Erster Stadtspaziergang.

2. Tag Jinghong
Als Hauptstadt der autonomen Region Xishuangbanna ist Jinghong Chinas Tor nach Südostasien. Nach Entgegennahme der Fahrräder machen wir eine kleine Probetour in die Umgebung. Unsere Fahrt führt durch Reisfelder und zu einigen Dorftempeln. Abendessen auf dem Nachtmarkt am Ufer des Mekongs.
Tagesausflug

3. Tag Am Mekong entlang
Auf unserer ersten Tagesetappe fahren wir am Mekong entlang nach Ganlanba. Am Nachmittag besichtigen wir ein Dorf der Dai-Minorität mit seiner traditionellen Holzarchitektur. Abendessen in einem der typischen Pfahlbauten bei einer Dai-Familie.
Strecke: ca. 49 km

4. Tag Der Botanische Garten in Menglun
Durch Ananasfelder und Bananenplantagen erreichen wir gegen Mittag Menglun. Die Kreisstadt ist für ihren Botanischen Garten bekannt, den wir am Nachmittag besuchen. Die Anlage mit ihren mehr als 3.000 tropischen Pflanzen- und Blumenarten gewährt uns einen außergewöhnlichen Blick in die Vielfalt der tropischen Vegetation.
Strecke: ca. 43 km

5. Tag Durch das Gebiet der Dai, Hani und Ailao
Die heutige anspruchsvolle Radetappe bringt uns über drei Mittelgebirgspässe nach Mengla. Unterwegs durchfahren wir kleine Minoritäten-Dörfer, deren Holzarchitektur typisch für die Region ist. Von den Passhöhen haben wir eine phantastische Sicht auf die tropische Hügellandschaft Xishuangbannas.
Strecke: ca. 97 km

6. Tag Zur chinesischen Grenze
Es heißt Abschied nehmen von China. Nach einer malerischen Fahrt durch Teefelder erreichen wir die chinesisch-laotische Grenze bei Mohan. In diesem boomenden Grenzort trifft man neben Chinesen und Laoten auch auf Thailänder, Burmesen und Händler der Bergvölker.
Strecke: ca. 56 km

7. Tag Auf nach Laos
Am Vormittag überqueren wir die Grenze und fahren dann durch eine schöne Mittelgebirgslandschaft Richtung Luang Namtha. Nach Ankunft am Nachmittag entspannen wir bei einer ersten Tasse Kaffee Lao und genießen abends die lokale Küche. Zwei Übernachtungen in einem guten Mittelklassehotel.
Strecke: ca. 58 km

8. Tag Im Naturschutzgebiet Luang Namtha
Heute wahlweise Ruhetag oder fakultativer Rad-/Wanderausflug durch die fruchtbare Ebene voller Reisfelder. Unter anderem besteht die Möglichkeit, Seidenweberdörfer zu besuchen.
Tagesausflug

9. Tag Fahrt nach Oudomxai
Ziel dieser Etappe ist die Kleinstadt Oudomxai. Hier siedeln seit Jahren Händler und Handwerker aus den chinesischen Grenzprovinzen und geben der Stadt einen deutlichen chinesischen Stil.
Strecke: ca. 116 km

10. Tag Von Oudomxai nach Muang Khua
Von Oudomxai fahren wir auf leicht hügeligem Weg in einem Flusstal Richtung Muang Khua, einer kleinen Stadt am Zusammenfluss des Phak- und des Ou-Flusses. Übernachtung in einem einfachen Hotel.
Strecke: ca. 100 km

11. Tag Bootsfahrt auf dem Nam Ou
Bootsfahrt auf dem malerischen Nam Ou zum Ort Muang Ngoi. Nur über den Fluss zu erreichen, ist das Dorf bisher vom Autoverkehr weitgehend verschont geblieben. Übernachtung in einer Bungalowanlage.

12. Tag Muang Ngoi
Am Vormittag fahren wir eine Stunde mit dem Boot nach Nong Kiao, wo wir unsere Räder wieder in Empfang nehmen und auf ebener bis leicht hügeliger Strecke nach Nam Thouam radeln. Übernachtung in einem einfachen Gästehaus.
Strecke: ca. 43 km

13. Tag Nach Luang Prabang
Unsere letzte Radetappe in Laos führt am Ufer des Nam Ou entlang nach Luang Prabang. Dort erreichen wir wieder den Mekong. Unser direkt am Flussufer gelegenes kleines Hotel ist ein denkmalgeschütztes Haus aus der Kolonialzeit, das französische und laotische Baustile verbindet. Drei Übernachtungen in Luang Prabang.
Strecke: ca. 101 km

14. Tag Königsstadt Luang Prabang
In Luang Prabang entdecken wir prachtvolle buddhistische Tempel und den ehemaligen Königspalast. Abends schlendern wir über den berühmten Nachtmarkt und genießen das Abendessen in einem Restaurant am Mekong Ufer.

15. Tag Luang Prabang, zur freien Verfügung
Der heutige Tag steht zur freien Verfügung. Gemütliche Cafés und Restaurants mit der reizvollen Atmosphäre aus französischer und laotischer Lebensart laden zum Verweilen ein. Zeit, bei einem Kaffee zu entspannen, Souvenirs einzukaufen oder durch die Gassen Luang Prabangs zu schlendern.

16. - 17. Tag Auf dem Mekong
Der Mekong ist seit Jahrtausenden die Hauptlebensader der Region und wichtigste Wasserstraße des Binnenlandes Laos. In den nächsten zwei Tagen fahren wir auf einem Flussboot ca. 300 km den Mekong flussaufwärts. Am ersten Tag übernachten wir im Örtchen Pakbeng. Am nächsten Tag fährt uns das Schiff bis nach Houayxay, wo wir die neu gebaute Brücke über den Mekong überqueren und in Chiang Khong auf der thailändischen Seite übernachten.

18. Tag Von Chiang Khong nach Chiang Rai
Auf überwiegend ruhigen Nebenstraßen fahren wir nach Chiang Rai.
Strecke: ca. 114 km

19. Tag Bootsfahrt auf dem Kok-Fluss
Chiang Rai ist Ausgangspunkt für eine Bootsfahrt den Kok-Fluss hinauf Richtung Thaton. Unterwegs besteht die Möglichkeit zu Landausflügen zu den Karen- und Akha-Minderheiten. Die letzten Kilometer bis nach Thaton legen wir wieder mit den Rädern zurück.
Strecke: ca. 16 km

20. Tag Von Thaton nach Chiang Dao
Auch der heutige Streckenabschnitt ist wieder spektakulär. Ab dem Mittagessen windet sich die Straße durch die Urwaldlandschaft Nord-Thailands. Gegen Nachmittag erreichen wir Chiang Dao.
Strecke: ca. 100 km

21. Tag Dem Ziel entgegen: Chiang Mai
Unsere letzte Radetappe. Anfangs führt die Strecke noch durch dichten Urwald, später überwiegt die landwirtschaftliche Nutzung mit vielen Reis- und Gemüsefeldern. Die letzten 35 Kilometer schlängeln wir uns auf kleinen Nebenstraßen nach Chiang Mai hinein.
Strecke: ca. 88 km

22. Tag Zum Wat Phra That Doi Suthep
Unser heutiger Tagesausflug führt uns zum berühmten Wat Phrathat Doi Suthep, eine der schönsten Tempelanlagen Thailands. Von der Aussichtsterrasse hat man einen phantastischen Blick auf Chiang Mai. Abends Spaziergang über den berühmten Nachtmarkt.
Tagesausflug

23. Tag Chiang Mai, Rückflug
Transfer zum Flughafen und individuelle Abreise.

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Veranstalter: CHINA BY BIKE

Tal des Roten Flusses
Radtour von Südwest-China nach Vietnam

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Von der chinesischen Vielvölkerprovinz Yunnan nach Nordvietnam führt diese Radtour. Wir starten in Kunming und besuchen zuerst den berühmten Steinwald, ehe wir über den Fuxian-See, die historische Stadt Jianshui und die Reisterrassen von Yuanyang das Tal des Roten Flusses erreichen. In dessen Einzugsgebiet geht es nun bis an den Golf von Tonkin. Wir machen einen Abstecher nach Sapa, dem legendären Luftkurort der Franzosen, und erreichen die Karstland- schaft von Nihn Binh. Auf dem Schiff erkunden wir zwei Tage lang die märchenhafte Ha Long Bucht, bevor wir die Reise in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi ausklingen lassen.

Tourverlauf

1. Tag Ankunft in Kunming
Individuelle Anreise nach Kunming, Hauptstadt der Provinz Yunnan. Transfer zum Hotel und erster Orientierender Spaziergang.

2. Tag Kunming
Wir machen uns auf zur Erkundung der Metropole des chinesischen Südwestens, entdecken dabei den Yuantong- Tempel und genießen das rege Treiben im Cuihu-Park, dem beliebtesten Treffpunkt der Tänzer und Musikanten der Stadt.

3. Tag Ausflug zum Steinwald
Mit dem Bus fahren wir zum etwa 100 Kilometer von Kunming entfernten Steinwald. Bizarre Felsformationen und ein dichter Wald aus hochaufragenden Steinnadeln bilden eine unvergessliche Naturkulisse. Eine Übernachtung in der Kleinstadt Chengjiang am Ufer des Fuxian-Sees.

4. Tag In das Land von Milch und Honig
Von Chengjiang radeln wir am Ufer des tiefsten und wasserreichsten Sees Yunnans, des Fuxian-Hu, entlang. Unser Weg führt uns vorbei an Tabakfeldern durch das Land der Yunnan-Mongolen nach Tonghai.
Strecke: ca. 86 km

5. Tag Fahrt nach Jianshui
Mit den Rädern erreichen wir heute die von alter Architektur geprägte Marktstadt Jianshui. Zwei Übernachtungen in einem Hotel im traditionellen Courtyard-Stil.
Strecke: ca. 79 km

6. Tag In Jianshui
Unser Tagesausflug führt an antiken Doppelbogen-Steinbrücken vorbei zu den Dörfern in der Umgebung mit vielen traditionellen und gut erhaltenen Hofhäusern. Nach der Rückkehr bleibt genügend Zeit, Jianshui mit seinem alten Stadttor, dem Konfuzius-Tempel und seinen Parks zu besichtigen.
Tagesausflug

7. Tag Fahrt nach Yuanyang
Von Jianshui aus fahren wir noch einige Kilometer auf dem Hoch- plateau, bevor uns eine atemberaubende Abfahrt mit immer neuen Blicken in das Tal des Roten Flusses nach Yuanyang bringt. Die Reisterrassen ragen dort bis weit in den Himmel.
Strecke: ca. 79 km

8. Tag Durch die Reisterrassen
Ein Bus bringt uns bergauf, wo wir unsere kleine Radtour auf den Höhen über den Reisterrassen starten. Nach dem Mittagessen fahren wir über die Bergstadt Xinjie zurück ins Tal nach Yuanyang.
Tagesausflug

9. Tag Fahrt nach Manhaozhen
Auf leicht hügeliger Strecke geht es entlang des Roten Flusses bis zur Kleinstadt Manhaozhen. Eine Übernachtung in einem einfachen Mittelklassehotel.
Strecke: ca. 70 km

10. Tag Über die Grenze nach Sa Pa
Das letzte Stück zur vietnamesischen Grenze bei Hekou / Lao Cai lassen wir uns mit dem Bus bringen und versuchen uns mittags am Aufstieg in die Tonkinischen Alpen nach Sapa.
Strecke: ca. 33 km

11. Tag Ein Tag in Sa Pa
Wir besuchen die Dörfer verschiedener Nationalitäten und wandern zu den Wasserfällen am Fuße des Fansipan, Vietnams höchstem Berg.
Tagesausflug

12. Tag Fahrt nach Than Uyen
Die Strecke heute führt durch wilde Berggegenden, vorbei an den That Bac-Wasserfällen und nach Than Uyen.
Strecke: ca. 99 km

13. - 15. Tag Zum Cuc Phuong Nationalpark
Auf kleinen Straßen radeln wir durch landschaftlich wunderschöne Gegenden zum Cuc Phuong Nationalpark. Stationen sind die Reisterrassen von Mu Cang Chai sowie die Kleinstädte Tu Le und Hoa Binh.
Strecke 13. Tag: ca. 87 km
Strecke 14. Tag: ca. 48 km
Strecke 15. Tag: ca. 102 km

16. Tag Fahrt in die trockene Ha Long Bucht
Heute machen wir uns vertraut mit einigen Besonderheiten der Flora und Fauna des Cuc Phuong Nationalparks. Wir bestaunen tausendjährige Bäume mit riesigen Brettwurzeln und erkunden eine der tiefen Höhlen des Parks. Nach dem Mittagessen bringt uns unsere kurze Tagesetappe nach Ninh Binh in die sogenannte "Trockene Ha Long Bucht" mit ihren Kegelbergen, Reisfeldern, kleinen und feinen Tempeln und einer ehemaligen Königsresidenz.
Strecke: ca. 61 km

17. - 18. Tag In der Ha Long Bucht
Am Nachmittag bringt uns ein Bus in die Hafenstadt Halong City. Hier steigen wir auf das Schiff um und entdecken die Ha Long Bucht vom Wasser aus. Wir steuern kleine Inseln an, baden, und wer Lust hat, kann mit dem Seekajak durch die faszinierende Karstlandschaft der Bucht paddeln. Zwei Übernachtungen in Doppelkabinen auf dem Schiff.

19. Tag Fahrt nach Hanoi
Nach einem entspannten Vormittag an Bord unseres Schiffes geht es am Nachmittag mit dem Bus nach Hanoi. Nach Ankunft am Abend Altstadtspaziergang.

20. Tag Ein Tag in Hanoi
Hanoi bietet viele Sehenswürdigkeiten. Wir werden uns heute in das bunte Treiben der Altstadt mischen und unter anderem den Ho Kiem See, den Literatur-Tempel sowie das Mausoleum und das Museum Ho Chih Mins besuchen.

21. Tag Zur freien Verfügung, Rückflug
Möglichkeit für letzte Einkäufe bis zum späten Nachmittag. Am frühen Abend individuelle Abreise.

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Veranstalter: CHINA BY BIKE

Das Blaue China
Rad- und Trekkingreise durch die südchinesischen Küstenprovinzen

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Die Küstenprovinzen Südchinas sind die am stärksten boomende Region des Landes. Aber gerade hier gibt es noch immer unberührte Tradition zu entdecken. Im Gegenzug zur rasanten wirtschaftlichen Entwicklung findet zunehmend eine Rückbesinnung statt: auf die Schätze einer Jahrtausende alten Kultur, auf lokale Brauchtümer und alte Techniken. Das alte und das neue China, eng miteinander verwoben, entdecken wir auf dieser Reise, die uns von den Kornkammern des Yangzi-Deltas, entlang der Küstenprovinzen, in die grünen Hügel Südchinas führt: Eine Reise zu den Höhepunkten Südchinas, geeignet auch für wenig geübte Radler.

Wir besichtigen die Gartenstadt Suzhou und die "Wasserdörfer" Tongli und Wuzhen, schlendern in filigranen Literatengärten und durch von Kanälen durchzogene alte Handelsstädte. Wir sehen traditionelle neben modernen Anbautechniken und verschlafene Dörfer neben hochmodernen Stadtvierteln. In der Küstenprovinz Fujian erleben wir den Charme der Hafenstadt Xiamen und bewundern die beein- druckende, traditionelle Wohnarchitektur der Hakka. Als krönenden Abschluss tauchen wir in das Perlflussdelta mit der pulsierenden Metropole Kanton (Guangzhou) ein und ergründen anschließend die ehemalige britische Kolonie Hongkong auf besondere und intensive Art. Wir wandern zwei Tage durch die grünen Inseln der Stadt und lassen die Tour mit einer Übernachtung in einem schönen Strandhotel auf Lantau ausklingen. Eine Tour, die Radfahren und Erholung, Kultur und chinesisches Alltagsleben zu einem einmaligen Reiseerlebnis verbindet.

Hinweis: Diese Tour kann auch bis zum 10. Reisetag und vom 8. bis 21. Reisetag gebucht werden.

Tourverlauf

1. Tag Ankunft in der Weltmetropole Shanghai
Individuelle Anreise nach Shanghai und Transfer ins Hotel. Nach kurzer Erholungspause erster orientierender Spaziergang über die berühmte Uferpromenade Shanghais, den Bund. Abendessen in einem kleinen Restaurant in der Nähe des Hotels.

2. Tag Das alte und das neue Shanghai
Heute entdecken wir Shanghai zu Fuß. Unser Streifzug führt uns in den Trubel rund um den mingzeitlichen Yu-Garten. Das "neue Shanghai" begegnet uns in Pudong, dem architektonisch faszinierenden neuen Viertel gegenüber des Bundes.

3. Tag In die Gartenstadt Suzhou
Am Vormittag Bustransfer nach Suzhou. Dort nehmen wir die Räder in Empfang und machen eine erste kleine Tour durch die Stadt.

4. Tag Kanäle und Gärten
Wir fahren entlang der Altstadtkanäle zum "Garten des bescheidenen Beamten" und besuchen das Suzhou-Museum, I.M. Peis architektonisches Meisterstück.
Tagesausflug

5. Tag Fahrt nach Tongli
Über Nebenstraßen erreichen wir Tongli, eine von Kanälen durch- zogene sogenannte "Wasserstadt", die sich viel von ihrem malerischen Charme erhalten hat. Am Nachmittag Besichtigungen in Tongli.
Strecke: ca. 42 km

6. Tag Fahrt nach Wuzhen
Durch Reisfelder und Dörfer radeln wir vorwiegend auf Nebenstraßen nach Wuzhen, eine der besterhaltenen alten Handelsstädte der Region. Die Strecke ist zwar etwas länger, jedoch absolut flach und auch für weniger trainierte Teilnehmer gut zu schaffen.
Strecke: ca. 80 km

7. Tag Im Museumsdorf
Den heutigen Tag nutzen wir, um Wuzhen zu erkunden. Hier wurde mit viel Liebe zum Detail die Kultur der "Wasserdörfer" in einem Museumsdorf am Kaiserkanal rekonstruiert. wieder auferstehen zu lassen

8. Tag Blick in die Vergangenheit
Am Morgen bringt uns ein Bustransfer in eine der schönsten Städte Chinas: Hangzhou. Die quirlige Sechsmillionen-Metropole begrüßt uns mit extravaganter Hochhausarchitektur und mehrstöckigen Viadukten. Zwei Übernachtungen an der grünen Westseite des Westsees.

9. Tag Stadt des Tees
Zuerst fahren wir mit den Rädern am Westsee entlang. Auf einer etwa einstündigen Bootsfahrt können wir das einzigartige Panorama Hangzhous genießen. Der Nachmittag steht ganz im Zeichen des Tees: Durch Teeplantagen führt uns der Weg zur Drachenbrunnenquelle, direkt in die Region des besten chinesischen Grüntees hinein.
Tagesausflug

10. Tag Auf in den Süden!
Mit dem Zug fahren wir heute durch die Mittelgebirgslandschaft der Provinzen Zhejiang und Fujian nach Xiamen, dem ehemaligen Amoy. Xiamen, kürzlich zur "saubersten Stadt Chinas" gewählt, begrüßt uns mit angenehmem maritimen Klima und gut erhaltener Kolonialarchitektur.

11. Tag Unterwegs in Xiamen
Am Vormittag besichtigen wir die Nachbarinsel von Xiamen, Gulangyu, aufgrund der zahlreichen Klaviere in den Herrenhäusern und Villen der Insel in ganz China als "Klavierinsel" bekannt. Nachmittags entdecken wir Xiamen mit den Rädern und zu Fuß.
Tagesausflug

12. Tag Fahrt ins Hakka-Land
Nach etwa dreistündiger Fahrt mit dem Bus erreichen wir das Gebiet der Volksgruppe der Hakka mit den berühmten Rundhäusern. Zwei Übernachtungen in einem zur Pension umgebauten Rundhaus.

13. Tag Rundhäuser und Teeplantagen
Mit dem Fahrrad und zu Fuß erkunden wir die Rundhaussiedlungen, die teils noch bewohnt und im ursprünglichen Zustand erhalten sind; nachmittags genießen wir eine Tasse Tie Guanyin, den berühmten Oolong Tee Fujians, der hier angebaut und verarbeitet wird.
Tagesausflug

14. Tag Um den Stausee nach Nanjing
Unsere längste Etappe führt uns auf entlegener Strecke und vorwiegend bergab um den Stausee am Oberlauf des Chuanchang-Flusses, dem wir bis zur Kreisstadt Nanjing folgen. In Nanjing tauchen wir ins kleinstädtische Treiben Chinas ein. Die Strecke ist zwar lang, aber aufgrund des stetigen Gefälles auch für weniger gut trainierte Teilnehmer geeignet.
Strecke: ca. 90 km

15. Tag Durch die Bananenrepublik
Die ersten Kilometer folgen wir der Hauptstraße und lassen dann den regen Verkehr hinter uns. Bananenstauden säumen den Weg entlang des Flusses, dem wir auf Feldwegen bis kurz vor die Millionenstadt Zhangzhou folgen. Ein Spaziergang durch die Altstadt verleiht uns einen Eindruck vom Leben zur Kaiserzeit.
Strecke: ca. 50 km

16. Tag In der Provinz- durchaus reizvoll!
Den Tag verbringen wir in Zhangzhou und entdecken eine chinesische Großstadt, die äußerst selten ausländische Touristen sieht. Am Abend steigen wir in den bequemen Nachtzug und fahren dem Perlflussdelta entgegen.

17. Tag Guangzhous koloniales Erbe (Kanton)
Nach der Ankunft am Morgen Transfer zum Hotel. Nach einer kurzen Pause unternehmen wir einen Spaziergang auf der Kolonialinsel Shamian und entdecken die Märkte der Kantoner Altstadt.

18. Tag Duftender Hafen
Mit dem Zug verlassen wir Kanton und kommen nach dreistündiger Fahrt durch das Perlflussdelta in Hongkong an. Am Nachmittag entdecken wir die Halbinsel Kowloon und werfen einen Blick auf die berühmte Skyline von Hongkong.

19. Tag Lamma Island, Aberdeen und Victoria Peak
Am frühen Vormittag fahren wir mit der Fähre auf die vorgelagerte grüne Insel Lamma. Dort wandern wir entspannt einmal quer über die Insel und haben dann die Gelegenheit, frische Meeresfrüchte in einem der vielen Hafenrestaurants zu genießen. Nach dem Übersetzen mit der Fähre wandern wir von Aberdeen auf Hongkong Islands grüner Seite hoch zum Victoria Peak, wo wir in der Abenddämmerung einen phantastischen Blick auf das Lichtermeer von Hongkong haben. Mit der Bergbahn, Peak Tram genannt, geht es dann wieder hinunter in Richtung Central.
Strecke: ca. 17 km

20. Tag Die Chi Ma Wan-Halbinsel von Lantau
Auf der größten der "Outlying Islands" - Lantau - führen wir unsere Wanderung auf der Chi Ma Wan- Halbinsel weiter. Hier laden einsame Buchten zum Baden ein. Am späten Nachmittag kehren wir wieder nach Kowloon zurück und genießen gemeinsam den letzten Abend.
Strecke: ca. 13 km

21. Tag Abschied von Hongkong!
Der Vormittag steht zur freien Verfügung. Am heutigen Tag können letzte Einkäufe getätigt oder Hongkong noch mal bei einer Tasse Tee und Dim Sum zum Abschied genossen werden. Am Abend dann individuelle Abreise.

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Veranstalter: CHINA BY BIKE

Die Schöne Insel
Radtour auf Taiwan

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Taiwan - von den Portugiesen einst "Formosa", die Schöne, getauft - ist nach und nach zu einem Paradies für Radfahrer ausgebaut worden. Große Fahrradmarken wie Giant oder Merida sind auf der Insel beheimatet und haben zusammen mit sanften Verkehrs- und Tourismuskonzepten eine hervorragende Radinfrastruktur geschaffen. Fast unbemerkt, denn die schöne Insel ist nach wie vor ein Geheimtipp unter Reisenden und Radurlaubern. China By Bike bietet nun als erster deutscher Veranstalter eine Radreise auf Taiwan an und will den Besuchern dabei dessen Schönheit und kulturellen Reiz näherbringen.

Auf Taiwan gibt es tatsächlich alles: Im Osten eine Landschaft, die immer wieder mit Neuseeland verglichen wird - hohe Berge und tiefe Schluchten, dazu herrliche Strände am weiten Pazifik. Außerdem chinesische Traditionen, welche in dieser Form auf dem chinesischen Festland kaum noch anzutreffen sind. Während dort vor allem während der Kulturrevolution alte Bräuche und Kultur zerschlagen wurden, haben diese hier die Zeiten nahezu unverändert überstanden.

Tourverlauf

1. Tag Ankunft in Taibei
Individuelle Anreise nach Taibei und Transfer ins Hotel. Nach kurzer Erholungspause Bummel über einen der lebhaften Nachtmärkte der Stadt.

2. Tag Stadtbesichtigung
Die Metropole bietet eine faszinierende Mischung aus modernem und klassischem China: von Taipei 101 aus, dem zehnthöchsten Gebäude der Welt, gewinnen wir einen Überblick, wieder am Boden lassen wir uns durch Tempel und Märkte treiben.

3. Tag Auf das Rad
Heute beginnt unsere Radtour, zunächst mit Zwischenstopp im Palastmuseum, das die weltweit wichtigste Sammlung chinesischer Kunst beherbergt. Dann geht es den Radweg am Danshui-Fluss entlang bis zur gleichnamigen Ortschaft.
Strecke: ca. 16 km

4. Tag Die Nordküste
Am Meer entlang radeln wir nach Jiufen, einem charmanten Goldgräberstädtchen.
Strecke: ca. 84 km

5. Tag Die Ostküste
Über den Buyan-Pavillon, der einen Pass markiert, radeln wir zur Küste zurück und umfahren die nordöstliche Spitze Taiwans. Vom Kap Santiago geht es am Pazifik entlang nach Jiaoxi.
Strecke: ca. 73 km

6. Tag Im Schatten des Xueshan-Gebirges
Vormittags besuchen wir den mehrstufigen Wufengqi-Wasserfall. Durch den Landkreis Yilan fahren wir zum Pflaumenblüten-See und erklimmen abschließend den Weg zu einem Landhof.
Strecke: ca. 44 km

7. Tag Tag am Meer
Am Vormittag kurzer Zugtransfer nach Hualien. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung und kann für einen kleinen Abstecher zum Qixing Strand genutzt werden.

8. Tag Tagesausflug in die Taroko-Schlucht
Wir lassen uns zum Eingang der Taroko Schlucht fahren und steigen dann auf die Räder. Die Straße schlängelt sich am Liwu Fluss entlang, der sich tief in die aus Marmor bestehenden Felsen geschnitten hat. Am Abend sind wir wieder zurück in Hualien.
Strecke: ca. 66 km

9. Tag Heiße Quellen
Die Tektonik an der Ostküste hat für eine Fülle heißer Quellen gesorgt, auch unser heutiges Ziel Ruisui ist bekannt dafür.
Strecke: ca. 83 km

10. Tag East Rift Valley
Über den Wendekreis des Krebses fahren wir heute durch das traumhaft schöne East Rift Valley, immer die Berge im Westen und das Meer im Osten. Übernachtet wird abends in einem Gästehaus der Ami, einer Gruppe der taiwanischen Urbevölkerung.
Strecke: ca. 75 km

11. - 12. Tag Am Pazifik
Die Küstenstraße entlang radeln wir zunächst über die kleine Stadt Taidong gen Süden, am darauffolgenden Tag mit einem kleinen Abstecher landeinwärts in das verschlafene Nest Xuhai.
Strecke 11. Tag: ca. 90 km
Strecke 12. Tag: ca. 63 km

13. - 14. Tag Kenting-Nationalpark
Es geht weiter die Küstenstraße hinunter in den tropischen Badeort Kenting. Am nächsten Tag besuchen wir den tollen Botanischen Garten und baden im Meer.
Strecke: ca. 56 km

15. Tag In die alte Hauptstadt
Transfer nach Tainan, dem historischen Zentrum Taiwans. Unterwegs machen wir einen Abstecher zum größten buddhistischen Kloster der Insel am Foguangshan.

16. Tag Tainan
Besichtigt wird heute u.a. Fort Proventia, die alte Festung der Holländer aus dem 17. Jahrhundert, sowie einige der ehrwürdigen - buddhistischen, taoistischen, konfuzianischen - Tempel der Stadt.


17. Tag Mit der Schmalspurbahn auf den Alishan
Morgens Bustransfer nach Chiayi und von dort mit der Schmalspurbahn durch mehrere Vegetationszonen auf den Alishan - auf über 2.000 m, durch 49 Tunnel und über 77 Brücken.

18. Tag Wanderung am Alishan
Mit der Sonne stehen wir auf und unternehmen eine Wanderung am wild-romantischen Gipfel des Alishan. Auch den restlichen Tag verbringen wir in den dichten Wäldern des Nationalparks.
Tagesausflug

19. - 20. Tag Sonne-Mond-See
Heute schwingen wir uns noch einmal aufs Rad und fahren die serpentinenreiche, bewaldete Straße hinab in die Ebene und zum malerischen Sonne-Mond-See. Am nächsten Tag umfahren wir den See und besuchen dabei die zahlreichen kleinen Tempel und Minderheiten-Dörfer an seinen Ufern.
Strecke 19. Tag: ca. 107 km
Strecke 20. Tag: Tagesausflug

21. Tag Mit High Speed zurück nach Taibei
Transfer nach Taizhong (Taichung), unterwegs Besichtigung des futuristischen Klosterkomplexes von Chung Tai Chan. Von Taizhong aus mit der supermodernen High Speed-Bahn zurück in die Hauptstadt.

22. Tag Tag zur freien Verfügung, Rückflug
Heute haben wir viel Zeit, um Taibei noch einmal auf eigene Faust zu erkunden oder in Jinghua Cheng, am Dihua Markt oder in Ximending einkaufen zu gehen. Am Abend individueller Rückflug.

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Veranstalter: CHINA BY BIKE

Kaiserliches China
Radtour von Beijing zur Großen Mauer

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Diese Radtour führt uns in die landschaftlich äußerst faszinierende Region nördlich von Beijing. Gleich zweimal begegnet uns die Chinesische Mauer - unter anderem bei Huanghua, wo wir das monumentale Bauwerk noch nahezu unberührt von Touristenströmen erleben können.

Auf zumeist kaum befahrenen Nebenstraßen erhalten wir einen guten Einblick in das ländliche Leben Nordchinas. Wir fahren durch den tiefen Canyon des Bai-Flusses, durch die Kornkammer Beijings und umrunden den Miyun-Stausee. Wendepunkt der Tour ist die Große Mauer bei Simatai, auf der wir eine eintägige Wanderung unternehmen. In Beijing stehen die Verbotene Stadt, der Himmels- und der Lamatempel, der Sommerpalast sowie der Platz des Himmlischen Friedens auf dem Programm.

Tourverlauf

1. Tag Ankunft in Beijing, Altstadtbummel
Individuelle Anreise nach Beijing und Transfer ins Hotel, das in der denkmalgeschützten Altstadt liegt. Nach einer kurzen Erholungspause erkunden wir auf einem ersten Spaziergang die engen Gassen der Hauptstadt.

2. Tag Himmelstempel und Platz des Himmlischen Friedens
Am Vormittag nehmen wir die Fahrräder in Empfang. Anschließend unternehmen wir eine Stadtrundfahrt. Wir radeln zum Himmelstempel, dem Wahrzeichen Beijings, und zum Platz des Himmlischen Friedens.
Tagesausflug

3. Tag Durch Obstplantagen zu den Minggräbern
Am Sommerpalast vorbei fahren wir überwiegend auf verkehrsarmen Nebenstraßen Richtung Norden. Diese flache Tagesetappe führt durch das Obstanbaugebiet Beijings bis zu den Minggräbern. Übernachtung am Minggräberstausee.
Strecke: ca. 66 km

4. Tag Tagesausflug im Zeichen der Ming
Am Stausee entlang radeln wir zu den Kaisergräbern der Ming-Dynastie (1368-1644). Wir besichtigen das restaurierte Changling, das Grab des dritten Ming-Kaisers. An einem der nicht restaurierten Gräber genießen wir bei einem Picknick das Obst der Region.
Tagesausflug

5. Tag Auf die "Wilde Mauer"
Vormittags radeln wir nach Huanghua. Am Nachmittag besteigen wir erstmals die Chinesische Mauer, die hier teils unrestauriert und noch nicht touristisch erschlossen ist. Eine Übernachtung in Huanghua.
Strecke: ca. 34 km

6. Tag Ausflug ins ländliche China
Über zwei Pässe führt uns der Weg weiter Richtung Liuli Miao. Hier übernachten wir in einem kleinen Hotel in einem Naturschutzgebiet.
Strecke: ca. 50 km

7. Tag Durch den Canyon des Bai-Flusses
Am heutigen Tag fahren wir durch die atemberaubende Bai-Schlucht zum Miyun-Stausee, dem größten Wasserreservat Beijings. Übernachtung in einem Ferienresort in der Nähe des Stausees.
Strecke: ca. 69 km

8. Tag Die Große Mauer bei Jinshanling
Auf dieser Etappe fahren wir lange Zeit am Miyun-Stausee entlang, bevor wir uns dann der Großen Mauer bei Jinshanling nähern. Von weitem sehen wir bereits die Mauer, die hier auf den Bergkämmen verläuft.
Strecke: ca. 68 km

9. Tag In luftigen Höhen
Am Vormittag erklimmen wir die hier teilweise gut ausgebaute Große Mauer. Ca. 3 Kilometer können wir in Richtung Simatai wandern. Der Nachmittag steht dann zur freien Verfügung.
Tageswanderung

10. Tag Über Dörfer nach Miyun
Auf unserer Fahrt in Richtung Beijing machen wir Station in Miyun, einer typisch chinesischen Kleinstadt, die uns einen Einblick in das chinesische Alltagsleben gewährt. Unsere Route führt uns durch kleine Dörfer.
Strecke: ca. 71 km

11. Tag Wiedersehen mit Beijing
Nach einer flachen Etappe erreichen wir am späten Nachmittag Beijing, wo wir bei einem gemütlichen Abendessen unsere Tour noch einmal Revue passieren lassen.
Strecke: ca. 89 km

12. Tag Verbotene Stadt und Lamatempel
Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der chinesischen Kaiser. Mit den Fahrrädern fahren wir zur Verbotenen Stadt, die wir am Vormittag besichtigen. Am Nachmittag steht dann der Lamatempel auf dem Programm.
Tagesausflug

13. Tag Sommerpalast
Heute machen wir einen Ausflug in den Norden Beijings zum Sommerpalast, der ab dem 19. Jh. den chinesischen Kaisern als Zufluchtsort vor der Sommerhitze der Stadt diente.
Tagesausflug

14. Tag Zurück in die Heimat
Transfer zum Flughafen und individuelle Abreise.

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Veranstalter: CHINA BY BIKE

Kaiser, Kanäle, Konfuzius
Radrundreise in die chinesische Geschichte

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Seit wir Radreisen in China organisieren, haben wir uns überlegt, eine Radtour durch die Provinz Shandong zu gestalten. Die ehemalige deutsche Kolonie Qingdao, der heilge Berg Tai und Konfuzius Heimatstadt Qufu schienen uns ebenso reizvoll wie der Kaiserkanal, der von Shandong in Richtung Yangzi-Delta führt. Im Frühjahr 2015 ist dann unser Geschäftsführer Volker Häring mit Familie, Tandem und Kinderanhänger von Shanghai nach Peking geradelt und hat Shandong und die Strecke am Kaiserkanal erkundet. Das Resultat ist eine abwechslungsreiche Reise in die chinesische Geschichte, die auch für weniger geübte Radfahrer gut zu meistern ist.

Tourverlauf

1. Tag Ankunft in Qingdao
Individuelle Anreise nach Qingdao und Transfer zum Hotel. Nach dem Einchecken erster Orientierungsspaziergang.

2. Tag Ein Tag in Qingdao
Heute entdecken wir die ehemalige deutsche Kolonie zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Das historische Viertel mit seiner deutschen Architektur und der St. Michaels-Kirche sowie die Strandpromenade stehen auf dem Programm. Den Tag lassen wir auf der berühmten Biermeile von Qingdao ausklingen.

3. Tag Zugfahrt nach Tai’an
Der chinesische ICE bringt uns in kurzweiliger Fahrt ins knapp 400 Kilometer entfernte Tai’an. Die beschauliche Stadt am Fuße des heiligen Berg Tai (Taishan) ist Ausgangspunkt unserer zweitägigen Wanderung.

4. - 5. Tag Wanderung auf den Taishan
Auf einer zweitägigen Wanderung erleben wir den Taishan, jenen Berg, der eng mit dem chinesischem Schöpfungsmythos verknüpft ist, in seiner ganzen Faszination. Eine Übernachtung auf dem Berg.
Tageswanderungen

6. Tag Radtour nach Ningyang
Unsere heutige Radtour führt uns durch das ländliche Shandong in die Kleinstadt Ningyang. Eine gute Chance, einen Blick auf das chinesische Alltagsleben zu werfen.
Strecke: ca. 78 km

7. Tag Radtour nach Qufu
Die heutige kurze Etappe bringt uns nach Qufu, der Heimatstadt des Konfuzius. Nach der Ankunft am Mittag erweisen wir dem berühmten Philosophen in seinem Haustempel die Ehre.
Strecke: ca. 37 km

8. Tag Auf den Spuren des Konfuzius
Mit der gebotenen Muße entdecken wir Qufu, eine Kleinstadt, die für ihre Berühmtheit erstaunlich bodenständig geblieben ist. Ein kurzer Stadtspaziergang führt uns in die Altstadt mit ihrer gut erhaltenen Stadtmauer.

9. Tag Zugfahrt nach Pizhou
Den Vormittag verbringen wir noch in Qufu, ehe uns die chinesische Bahn in die Kleinstadt Pizhou bringt. Hier treffen wir auf den berühmten Kaiserkanal, der das Yangzi-Delta mit Beijing verbindet und dem wir die folgenden Tage mit dem Fahrrad folgen.

10. Tag Radtour nach Yaowan
Unsere kurze Radetappe führt am Kaiserkanal entlang nach Yaowan. Einst wichtige Handelsstadt am Kaiserkanal wurde Yaowan in den letzten Jahren zu einem Museumsdorf ausgebaut.
Strecke: ca. 21 km

11. Tag Auf historischen Spuren
Den Tag verbringen wir in der aufwändig renovierten Altstadt von Yaowan und bekommen einen Eindruck, wie das Leben entlang des Kaiserkanals vor 100 Jahren aussah.

12. Tag Radtour nach Suqian
Das fruchtbare Land entlang des Kaiserkanals ist von Seitenkanälen und Seen durchzogen. Durch dieses "Land von Fisch und Reis" führt unser Radetappe nach Suqian.
Strecke: ca. 62 km

13. Tag Radtour nach Siyang
Vorwiegend an kleinen Seitenkanälen entlang radeln wir nach Siyang, einer Kleinstadt am Kaiserkanal. An der hiesigen großen Schleuse können wir einen guten Eindruck vom ausgeklügelten Wassersystem des Kaiserkanals bekommen.
Strecke: ca. 66 km

14. Tag Radtour nach Huai’an
Die Großstadt Huai’an, Heimat des ehemaligen chinesischen Ministerpräsidenten Zhuo Enlai, ist unser heutiges Ziel.
Strecke: ca. 66 km

15. Tag Ruhetag in Huai’an
Wir besichtigen das Zhou Enlai-Memorial und die Altstadt von Huai’an. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.

16. - 18. Tag Entlang des Kaiserkanals
Auf der Dammkrone des Kaiserkanals führen uns die nächsten drei Etappen nach Yangzhou. In Baoying und Gaoyou werfen wir einen Blick in das chinesische Alltagsleben entlang des Kaiserkanals.
Strecke 16. Tag: ca. 48 km
Strecke 17. Tag: ca. 60 km
Strecke 18. Tag: ca. 63 km

19. Tag Ein Tag in Yangzhou
Yangzhou liegt am Zusammenfluss von Kaiserkanal und Yangzi und hat sich auch in Zeiten der Modernisierung seinen Charme erhalten. Wir entdecken Yangzhou mit seinen malerischen Literatengärten und seiner entspannte Atmosphäre mit dem Rad.
Tagesausflug

20. Tag Transfer nach Nanjing
Ein etwas zweistündiger Transfer bringt uns nach Nanjing, eine der modernsten Städte Chinas mit einer ebenso faszinierenden Vergangenheit.

21. Tag Alte Kaiserstadt Nanjing
Zum Abschluss unserer Reise entdecken wir Nanjing zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Das Grabmal des ersten chinesischen Präsidenten Sun Yat-sen, die gut erhaltenen Stadtmauer und die erste Brücke über den Yangzi stehen auf dem Programm.

22. Tag Rückflug
Transfer zum Flughafen und individuelle Abreise.

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Veranstalter: CHINA BY BIKE

Die Drei Schluchten des Yangzi
Radtour von Xi’an zum Yangzi

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Jahrtausende lang hat die Schönheit der Drei Schluchten des Yangzi Dichter und Maler inspiriert. Diese Rundreise mit Rad, Schiff und Zug führt von der historischen Hauptstadt Xi’an mit ihrer weltberühmten Terrakotta-Armee über das Nord- und Südchina trennende Qinling-Gebirge zum Yangzi.
Wir radeln weitgehend abseits der touristischen Routen und entdecken das chinesische Kernland ebenso wie die faszinierende Wasserkultur entlang Chinas längstem Fluss. Am Anfang der Tour steht ein dreitägiger Aufenthalt in der Hauptstadt Beijing (Peking) auf dem Programm, am Ende erkunden wir die moderne Metropole Shanghai.

Tourverlauf

1. Tag Ankunft in Beijing
Individuelle Anreise nach Beijing und Transfer ins Hotel. Nach kurzer Erholungspause Spaziergang durch die Altstadt. Abendessen im typisch chinesischen Restaurant.

2. Tag Verbotene Stadt und Himmelstempel
Heute werfen wir einen Blick in die chinesische Geschichte. Wir fahren zum Himmelstempel, dem Wahrzeichen Beijings, spazieren über den Platz des Himmlischen Friedens und besichtigen die Verbotene Stadt. Abschließend blicken wir vom Kohlehügel auf Beijing.

3. Tag Einmal die Große Mauer sehen
Mit dem Bus fahren wir 70 km in den Norden Beijings zur Großen Mauer bei Huanghua, einem Abschnitt, der touristisch noch kaum erschlossen ist (fakultativ). Am späten Abend steigen wir in den Nachtzug und fahren im komfortablen Schlafwagen nach Xi’an.

4. Tag Xi’an, die historische Hauptstadt
Am Morgen erreichen wir Xi’an. Nach einer kurzen Ruhepause im Hotel erkunden wir die historische Hauptstadt Chinas. Besichtigung der Stadtmauer, des Altstadtviertels und des Stelenwaldes.
Tagesausflug

5. Tag Das Vermächtnis des Ersten Kaisers: Die Terrakotta-Armee
Am frühen Morgen radeln wir von Xi’an in die Kreisstadt Lintong und besichtigen dort am Nachmittag die Terrakotta-Armee, die Wächtersoldaten des chinesischen Kaisers Qinshi Huangdi.
Strecke: ca. 58 km

6. Tag In der Lößebene zum Hua Shan
Unsere heutige Etappe führt uns zum Hua Shan, dem westlichen der fünf heiligen Berge des Daoismus. Zwei Übernachtungen am Fuße des Berges.
Strecke: ca. 104 km

7. Tag Auf den Spuren des Daoismus
Der heutige Tag steht ganz im Zeichen des Daoismus. In einer etwa sechsstündigen Wanderung besteigen wir den Hua Shan und besichtigen die heute wieder sehr belebten Tempel entlang des Aufstiegs.
Tageswanderung

8. - 11. Tag Durchs chinesische Kernland
Die nächsten Tage führen uns durch das Qinling-Gebirge abseits der Touristenrouten in Richtung Südchina. Durch malerische Täler und Dörfer erreichen wir über Luonan, Shangluo und Shanyang die alte Handelsstadt Manchuan. Nach Ankunft ein kleiner Spaziergang durch die Altstadt.
Strecke 8. Tag: ca. 98 km
Strecke 9. Tag: ca. 45 km
Strecke 10. Tag: ca. 62 km
Strecke 11. Tag: ca. 95 km

12. - 13. Tag Entlang des Han-Flusses
Über eine traumhafte Mittelgebirgslandschaft erreichen wir am Nachmittag den Han-Fluss, den längsten Nebenfluss des Yangzi. Am Flussufer entlang radeln wir mit Zwischenstation in Shuhe nach Ankang.
Strecke 12. Tag: ca. 97 km
Strecke 13. Tag: ca. 108 km

14. Tag Ankang
Am heutigen Tag lassen wir es ruhig angehen. Ankang ist eine angenehm weitläufige Stadt am Han-Fluss, die wir am Nachmittag mit den Rädern erkunden. Alternativ steht der Tag zur freien Verfügung.

15. - 16. Tag Auf historischen Straßen zum Yangzi
Auf vorwiegend ebener Strecke fahren wir am 16. Tag nach Pingli, das inmitten von Teeplantagen liegt. Durch zerklüftete Bergtäler geht es nach Zhenping. Entlang der Strecke bekommen wir einen unmittelbaren Einblick in das chinesische Landleben.
Strecke 15. Tag: ca. 70 km
Strecke 16. Tag: ca. 114 km

17. Tag Entlang des Daning-Flusses
Mit dem Jixinling-Pass überqueren wir die geographische Mitte Chinas und den Übergang von Nord- nach Südchina. Nach einer langen Abfahrt radeln wir durch die engen Schluchten des Daning-Flusses und erreichen am frühen Abend Wuxi.
Strecke: ca. 98 km

18. Tag Radtour nach Fengjie
Heute heißt es früh aufstehen. Von Wuxi aus radeln wir auf einer bergigen Etappe nach Fengjie, die Stadt, die Jahrhunderte lang den Eingang zu den Drei Schluchten markierte. Teile Fengjies liegen durch den neuen Staudamm nun unter Wasser, ein Umbruch, den der chinesische Regisseur Jia Zhangke in seinem Film "Still Life" bestens eingefangen hat.
Strecke: ca. 93 km

19. - 20. Tag Fahrt nach Wushan und Kreuzfahrt auf dem Daning-Fluss
Auf unserer Etappe am 20. Reisetag lädt uns die vielbesungene "Stadt des Weißen Kaisers" zu einem Besuch ein. Die weitere Strecke führt uns über zwei Pässe nach Wushan, das am Zusammenfluss des Yangzi mit dem Daning-Fluss liegt. Am Folgetag entdecken wir die malerischen "Drei kleinen Schluchten" des Daning per Boot und übernachten ein weiteres Mal in Wushan.
Strecke 20. Tag: ca. 70 km

21. Tag Shennü-Schlucht und Drei-Schluchten-Staudamm
Mit dem Boot erkunden wir heute die Shennü-Schlucht, die in der mittleren der berühmten "Drei Schluchten" liegt. Im Anschluss gelangen wir per Transfer nach Xin Zigui, einer nach der Umsiedlung im Zuge des Staudammprojektes entstandenen neuen Stadt unweit der Staumauer, die wir am Nachmittag besichtigen.

22. Tag Xiling-Schlucht
Wir radeln durch die östliche Xiling-Schlucht nach Yichang. Unterwegs besichtigen wir den Huangling Miao, einen Tempel, der dem mythischen Urkaiser Yu gewidmet ist.
Strecke: ca. 60 km

23. Tag Fahrt nach Shanghai
Wir lassen uns in der Früh zum Bahnhof bringen und danach das fruchtbare Zentralchina am Zugfenster an uns vorbeiziehen. Spätnachmittags Ankunft in Shanghai.

24. Tag Shanghai
Ein Stadtbummel durch das neue Shanghai steht heute auf dem Programm. Wir laufen durch die berühmte Einkaufstraße Nanjing Lu zum Großen Platz des Volkes und fahren schließlich mit der U-Bahn nach Pudong, dem Wirtschaftsdistrikt von Shanghai. Hier werfen wir vom Grand Hyatt Hotel einen Blick auf die pulsierende Metropole. Der Nachmittag steht dann zur freien Verfügung.

25. Tag Rückflug
Transfer zum Flughafen und individuelle Abreise.

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Veranstalter: CHINA BY BIKE

Berg und Wasser
Radtour in der Region Guilin

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"Shan Shui", zu deutsch Berg und Wasser, bedeutet im Chinesischen Landschaftsmalerei, ist aber auch der Inbegriff für schöne Landschaft im Allgemeinen. Die zuckerhutartigen Karstkegel, die unvermittelt aus der Ebene um Guilin emporragen, hat sicherlich jeder schon einmal auf einer chinesischen Tuschmalerei oder auf Fotos gesehen - und durch diese malerisch schöne Karstlandschaft führt unsere gut 700 Kilometer lange Radtour in der Provinz Guangxi im Süden Chinas. Kulturell wird unsere Reiseregion von verschiedenen nationalen Minderheiten geprägt, deren Angehörige noch vielfach ihre traditionellen Lebens- und Wohnformen beibehalten haben. Gegen Ende der Tour radeln wir Kanton entgegen, der pulsierenden Metropole am Perlflussdelta.

Tourverlauf

1. Tag Ankunft in Guilin
Individuelle Anreise nach Guilin. Diese am Li-Fluss und inmitten der weltberühmten Karstberge gelegene Stadt ist Ausgangspunkt unserer Radtour. Transfer zum Hotel und erster Bummel entlang der Uferpromenade des Li-Flusses.

2. Tag Schilfrohrflöten-Höhle
Am Vormittag nehmen wir die Räder entgegen. Eine erste Probefahrt führt uns zu der etwas außerhalb Guilins gelegenen Schilfrohrflötenhöhle. In der Höhle windet sich ein etwa 800 Meter langer Pfad vorbei an Stalaktiten und Stalagmiten durch mehrere Kammern, von denen die größte Platz für über tausend Menschen hat.
Tagesausflug

3. Tag Fahrt nach Heping
Wir verlassen Guilin in nördlicher Richtung auf leicht hügeliger Straße und radeln vorbei an Reisfeldern und durch kleine Dörfer. Nach 50 Kilometern überwinden wir mehrere Steigungen, bevor es in einer 13 km langen Abfahrt in den Ort Heping (zu Deutsch "Frieden") geht.
Strecke: ca. 82 km

4. Tag Zu den Reisterrassen
Eine kurze Etappe, aber auf den letzten sechs Kilometern schlängelt sich die Straße über enge Serpentinen hoch auf 700 Meter über NN. Unser Zielort ist Ping’an, ein Dorf der Zhuang-Minorität inmitten der Reisterrassen.
Strecke: ca. 17 km

5. Tag Auf dem Rücken des Drachen
Auf unserem heutigen Wanderausflug laufen wir durch ein Meer von Reisfeldern, die hier "Drachenrückgrad-Reisterrassen" genannt werden. Über Jahrhunderte wurden diese Terrassen von den Zhuang kunstvoll entlang der steilen Hänge angelegt. In den Dörfern entlang der Wanderstrecke bekommen wir einen unmittelbaren Einblick in das ländliche Leben Südchinas.
Tagesausflug

6. Tag Fahrt nach Sanjiang
Von Ping’an fahren wir nach Longsheng und folgen dann dem Xiu-Fluss in westlicher Richtung. Unser heutiges Etappenziel ist die Kreisstadt Sanjiang, was zu Deutsch "Drei Flüsse" bedeutet. Hier fließen der Ling- und der Linxi-Fluss zusammen und bilden den Rong-Fluss.
Strecke: ca. 90 km

7. Tag "Wind und Regen"-Brücke
Heute machen wir einen Tagesausflug in das Siedlungsgebiet der Dong-Minorität. Die Dong sind Meister der Holzarchitektur. Von den faszinierenden "Wind und Regen"-Brücken werden wir einige Exemplare im Dorf Chengyang besichtigen.
Tagesausflug

8. Tag Fahrt nach Rong’an
Die heutige Etappe führt wieder an unzähligen Reisterrassen vorbei. Das Klima und der fruchtbare Boden erlauben hier bis zu drei Reisernten im Jahr. Daher werden wir alle Stadien des Reisanbaus beobachten können. In Rong’an übernachten wir in einem guten Mittelklassehotel.
Strecke: ca. 76 km

9. Tag Laozi Berg und Shouxing Tempel
Das Ziel unserer heutigen Etappe, Rongshui, erreichen wir bereits nach 2 Stunden. Am Nachmittag Fahrt zu dem am Ende der Stadt gelegenen Shouxing Si, Tempel des "Sterns des langen Lebens". Die buddhistische Anlage liegt auf einem der Zuckerhutberge, die auch hier die Landschaft dominieren.
Strecke: ca. 30 km

10. Tag "Hundert mal Langes Leben"
Auf unserer Fahrt in Richtung Nordosten erreichen wir am späten Nachmittag Baishou. Der Ortsname bedeutet "Hundert mal Langes Leben" und geht zurück auf einen Grottentempel, in dessen Felswand das chinesische Schriftzeichen für "Langes Leben" in hundert Variationen gemeißelt wurde. Die Altstadt von Baishou diente auch als Filmkulisse chinesischer Historienfilme.
Strecke: ca. 87 km

11. Tag Entlang des Xianu-Flusses
Die heutige Tagesetappe folgt überwiegend dem Xianu-Fluss auf seinem Weg zum Südchinesischen Meer. In der Kreisstadt Yongfu übernachten wir in einem einfachen Mittelklassehotel.
Strecke: ca. 50 km

12. Tag Zuckerhüte und Reisfelder
In China sagt man, dass die Landschaft um Guilin nur noch von der um Yangshuo übertroffen wird. Am späten Nachmittag erreichen wir Yangshuo, wo wir zweimal übernachten.
Strecke: ca. 83 km

13. Tag Mondberg
Am Vormittag haben wir Gelegenheit, Ausflüge in die nähere Umgebung zu machen, zum Beispiel zum malerischen Mondberg. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.
Tagesausflug

14. - 15. Tag Durch die Karst-Ausläufer nach Huangyao
Noch immer begleiten uns die Karstberge auf unserer Weiterfahrt nach Süden, und weiterhin bleiben wir im Einzugsgebiet des Li-Flusses. Mit einer Zwischenstation in Pingle erreichen wir schließlich das Städtchen Huangyao.
Strecke 14. Tag: ca. 30 km
Strecke 15. Tag: ca. 102 km

16. Tag Historische Altstadt Huangyao
Der im 10. Jahrhundert gegründete Ort Huangyao wartet mit einer hervorragend erhaltenen Architektur aus der Ming- und Qing-Dynastie auf. Am Vormittag schlendern wir durch die Gassen der Altstadt und besichtigen dabei kleine Tempel und uralte Bäume. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung und kann zum Beispiel für (Rad-)Ausflüge in die idyllische Karstlandschaft genutzt werden.

17. Tag Fahrt nach Majiang
Auf einer sehr verkehrsarmen und hügeligen Straße folgen wir dem Fuqun-Fluss, welcher in der Kleinstadt Majiang in den Gui-Fluss mündet.
Strecke: ca. 70 km

18. Tag Fahrt nach Wuzhou
Unsere letzte Radetappe bietet nochmal viel Abwechslung. Zunächst geht es Hügel auf, Hügel ab entlang des Gui Flusses, dann biegen wir rechts ab und müssen die letzten zwei Anstiege bewältigen, bevor wir in der 600.000 Einwohner zählenden Kleinstadt Wuzhou ankommen.

19. Tag Stadtbesichtigung in Wuzhou, Zugfahrt nach Guangzhou (Kanton)
Am Vormittag besichtigen wir die Altstadt von Wuzhou, welche von sogenannten Qilou Häusern geprägt ist. Dieser Architekturstil überdacht den Bürgersteig und schützt so die Passanten vor der starken Sonne und heftigen Regenfällen. Am Nachmittag zweistündige Zugfahrt nach Guangzhou. Am Abend flanieren wir über die Insel Shamian.

20. Tag Stadtbesichtigung in Guangzhou
Unser Tag beginnt mit einem Dim Sum Frühstück in einem der traditionellen Restaurants auf Shamian Island. Anschließen werden wir die verschiedenen Sehenswürdigkeiten Guangzhous zu Fuß und per öffentliche Verkehrsmittel ansteuern. Dafür bietet sich der Ahnentempel der Familie Chen, der Tempel der sechs Banyan Bäume mit der 9-stöckigen Blumenpagode sowie die Sun Yat-sen Gedenkhalle an. Ein Bummel durch die Fußgängerzone darf natürlich auch nicht fehlen. In einem traditionellen kantonesischen Restaurant werden wir unseren Abschied von China feiern.

21. Tag Abschied von China
Bis zum Abend haben wir noch Zeit für letzte Einkäufe und um bei einer Tasse Tee die Tour Revue passieren zu lassen. Individueller Rückflug am Abend.

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Veranstalter: CHINA BY BIKE

Hunan Wildside
Radtour durch Hunan

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Die südchinesische Provinz Hunan wird nur selten von ausländischen Reisegruppen angesteuert, was nicht daran liegt, dass sie keine touristischen Ziele zu bieten hat. Hunan wartet im Gegenteil mit einer ganzen Palette von kulturellen und landschaftlichen Sehenswürdigkeiten auf! Doch die Provinz liegt einfach zu weit ab von der "touristischen Rennstrecke" Beijing-Xi’an-Yangzi-Shanghai-Guilin-Hongkong, die das Programm von 95% aller Pauschalreisen ausländischer Touristen in China bestimmt. Mit dem Fahrrad bleibt uns diese Route erspart. Wir können uns ganz auf eine bestimmte Region Chinas konzentrieren, in diesem Fall auf das spannende Hunan.

"Hunan Wildside" ist aber auch eine Reise zurück zu den Wurzeln von China By Bike. Unsere ersten Touren vor über 20 Jahren wurden anhand von Papierlandkarten geplant, ohne Begleitfahrzeug und ohne vorgebuchte Unterkünfte. Mit anderen Worten: klassisches Radwandern. Der Reiseleiter war natürlich trotzdem vorbereitet und kümmerte sich um alles, nur musste eben mehr improvisiert werden, teilweise im Wechselspiel und in Absprache mit der Gruppe. Dieses improvisierte, dadurch auch abenteuerliche Reisen vermissen wir manchmal und wollen es mit einer Reihe von Pilottouren wiederbeleben, bei denen nur wenige Hotels vorgebucht sind, bei denen es keinen Bus gibt, der unser Gepäck transportiert, und für welche die Etappen zwar ausgearbeitet, aber noch nie von uns abgefahren worden sind.

Tourverlauf

1. - 3. Tag Ankunft in Tongren, der Phönix-Stadt
Individuelle Anreise nach Tongren und Transfer nach Fenghuang. Seit 2008 ist Fenghuang als UNESCO Weltkulturerbe gelistet und zählt zu den schönsten Städten Chinas. Während vielerorts in China brandneue Altstädte entstehen, macht diese ihrem Namen alle Ehre: der Großteil der Bausubstanz stammt tatsächlich noch aus der Ming und Qing-Dynastie, ist also teilweise über 500 Jahre alt. Auch die Landschaft um Fenghuang ist beeindruckend, wir verbringen hier zwei volle Tage, spazieren durch die alten Gassen und radeln in die nähere Umgebung.
Tagesausflüge

4. Tag Fahrt nach Jishou
Wir verlassen Fenghuang und begeben uns auf die Reise in ein ursprüngliches ländliches China, welches kaum von westlichen Touristen besucht wird. Die Strecke führt über ruhige, kaum befahrene Straßen durch dörfliche Ansiedlungen und an dem ein oder anderen verlassenen Tempel vorbei. Tiefblaue Bäche und kleine Wasserfälle säumen den Weg und auch die ersten Anstiege sind zu bewältigen, ehe wir Jishou erreichen, eine quirlige mittelgroße Stadt mit einer belebten Altstadt.
Strecke: ca. 72 km

5. Tag Hibiskus-Stadt
Heute erreichen wir Furong, ein Städtchen mit einer mehr als zweitausendjährigen Geschichte. Neben seiner malerischen Lage zwischen grünen Bergen auf den Klippen eines mächtigen Wasserfalls besticht dieser historische Ort mit seiner altertümlichen Bebauung auch durch die hier ansässige Minderheit der "Tuja", die lebendige Einblicke in ihre ursprünglichen Sitten und Bräuche gewährt.
Strecke: ca. 74 km

6. Tag Tagesausflug zum roten Steinwald
Bizarr geformte rote Felsnadeln auf einer Fläche von über 20 kqm, die ihre Farbe je nach Wetterlage ändern und so zu jeder Jahreszeit eine andere besondere Stimmung vermitteln: Diese etwa 450 Milliarden Jahre alte Landschaft war ehemals von einem Meer bedeckt. Die Felsen verdanken ihren Farbton dem besonders hohen Eisenoxidgehalt.
Tagesausflug

7. - 8. Tag Über Zhangguan nach Zhangjiajie
Die denkmalgeschützten Altstädte und Museumsdörfer liegen nun hinter uns und der Weg führt uns immer tiefer in ein Land, welches bisher gänzlich unberührt geblieben ist von touristischem Leben. Die wunderschönen Landschaften mit ihrer üppigen Flora, durch die wir uns in den kommenden beiden Tagen bewegen, fordern allerdings ihren Preis in Form von recht anspruchsvollen Anstiegen. Station machen wir in Zhangguan, einem verschlafenem Örtchen an den Ufern eines breiten Flusses, bevor wir in Zhangjiajie in die "Zivilisation" zurückkehren werden.
Strecke 7. Tag: ca. 40 km
Strecke 8. Tag: ca. 69 km

9. Tag Das Tor zum Himmel
Heute besichtigen wir eine der spektakulärsten Landschaften der Tour. Mit der längsten Seilbahn der Welt fahren wir vom Zentrum Zhangjiajies auf eine der Spitzen des Tianmen-Berges. Bereits der Blick aus der Kabine der Seilbahn ist spektakulär, aber auch die Wanderung auf dem Felsenkamm bietet weitere Höhepunkte, zum Beispiel die Himmelswege aus Glas und das Himmelstor selbst, eine Felsenhöhle, durch die man bei geeignetem Wetter Wolken schweben sehen kann. Eine steile Passstraße mit 99 Serpentinen führt zurück in die Stadt.

10. Tag Von einem Landschaftspark in den nächsten
Bergig und schön bleibt die Strecke. Nach jedem erklommenen Pass öffnet sich ein weites Tal, und wieder ein Pass und noch ein Tal. Augen und Ohren entspannen in dieser sanften Landschaft und der Stille ohne Verkehrslärm. Etwas belebter wird es am Ende des Tages: immer steilere Felsen künden nun die spektakuläre Landschaft der "Wulingyuan-Berge" an.
Strecke: ca. 55 km

11. - 12. Tag Reise nach Pandora
Die kommenden beiden Tage werden wir ausgiebig den Nationalpark von Wulingyuan und dessen Umgebung erkunden. Die überwältigende Landschaft mit unzähligen bis zu 200 m hohen Sandsteinpfeilern, undurchdringlichen Bergwäldern und geheimnisvollen Wasserläufen soll die Macher der Films "Avatar" für die Welt auf "Pandora" inspiriert haben. Das genannte Landschaftsschutzgebiet umfasst auf einer Fläche von mehr als 600 kqm mehrere Landschaftsparks und Naturschutzgebiete, die auf unzähligen Wanderrouten erkundet werden können. Darüber hinaus bietet auch die Gegend um den Park viel Sehenswertes, wie etwa die längste Glashängebrücke der Welt, welche sich in einer Höhe von etwa 300 m über einen Canyon spannt oder auch Huanglong Dong, die mit 20 km längste Höhle Chinas.
Tageswanderungen

13. - 15. Tag Auf nach Changde
Einige Wandertage liegen nun hinter uns - es wird Zeit wieder ein bisschen zu radeln! Wir genießen die letzten beiden "Bergetappen" dieser Reise, verlassen dabei das beschauliche Wulingyuan mit seinen nebelverhangenen Bergen und fahren weiter durchs ländliche China. Station machen wir in Cili und Huangshi, bevor wir Changde erreichen. In Huangshi, einem kleinen Marktflecken, können wir noch einmal das ländliche Idyll erleben und bei einem Glas Wein vor dem einzigen Hotel des Dorfs das abendliche Treiben beobachten.
Strecke 13. Tag: ca. 90 km
Strecke 14. Tag: ca. 65 km
Strecke 15. Tag: ca. 68 km

16. Tag Klein-Hannover in Changde
Nach den drei schönen, obgleich anstrengenden Etappen ist heute Ausruhen angesagt. Etwa bei einem Spaziergang durch die Fußgängerzone oder an der Uferpromenade unweit des Hotels. Wer mal wieder einen leckeren Kaffee genießen möchte, begibt sich in das "Deutsche Viertel", einer weiteren Kuriosität auf dieser Reise. Hier wurde auf mehreren Straßenzügen ein Teil Hannovers, der Partnerstadt Changdes, nachgebaut. Inklusive Kaffeerösterei und Biergarten.

17. - 20. Tag Ausradeln am Dongting See
Brücken und Wasser, Fischfarmen und Reisfelder, Baumwollfelder und Weinplantagen bestimmen die Landschaft der folgenden Tage. Denn wir Radeln im Gebiet des Dongting Sees, des namengebenden Gewässers Hunans (wörtlich "Südlich des Sees"). Die Ebene um den mittlerweile zweitgrößten Binnensee Chinas ist eine der wichtigsten Reisanbaugebiete des Landes. Übernachtungsstationen sind Hanshou, Yiyang und Ningxiang.
Strecke 17. Tag: ca. 61 km
Strecke 18. Tag: ca. 70 km
Strecke 19. Tag: ca. 56 km
Strecke 20. Tag: ca. 63 km

21. Tag Der Geburtsort von Mao Zedong
Das ehemals kleine Dörfchen Shaoshan kann als Geburtsstätte der chinesischen Revolution betrachtet werden, denn hier wurde Mao Zedong 1893 geboren. Noch heute pilgern viele Chinesen nach Shaoshan, um unter anderem Maos Geburtshaus zu besichtigen. Wir tun es ihnen gleich und können am Abend bei einem zünftigen Essen mit rotgesottenem Schweinebauchfleisch nach Art der Familie Mao die Reise ausklingen lassen.

22. Tag Rückflug
Transfer zum Flughafen Changsha und individuelle Abreise.

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Veranstalter: CHINA BY BIKE

Guizhou Wildside
Radtour durch Guizhou

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Diese letztes Jahr ins Programm genommene Entdeckerreise führt uns nach Guizhou. Die südwestchinesische Provinz wird eher selten von ausländischen Reisegruppen bereist. Was verwundert, da sie durchaus herausragende kulturelle und landschaftliche Sehenswürdigkeiten zu bieten hat! Wir beginnen die Reise in der Nachbarprovinz Yunnan, fahren von Kunming über den Steinwald nach Qianxinan und nehmen dort unsere Räder in Empfang. Die Radtour führt uns durch eine spektakuläre Mittelgebirgslandschaft mit tiefen Schluchten, epischen Passstraßen und traditionellen Dörfern. Chinas größter Wasserfall Huangguoshu steht ebenso auf dem Programm wie die alten Handelsstädte Qingyan, Zhenyuan und Fenghuang. Und rund um Kaili radeln wir mehrere Tage durch vor allem von ethnischen Minderheiten bewohnte Gebiete und entdecken deren ganz eigene Lebensweise.

Diese Reise ist Teil unseres "China Wildside"-Programms. "China Wildside" ist eine Reise zurück zu den Wurzeln von China By Bike. Unsere ersten Touren vor über 20 Jahren wurden anhand von Papierlandkarten geplant, ohne Begleitfahrzeug und ohne vorgebuchte Unterkünfte. Mit anderen Worten: klassisches Radwandern. Der Reiseleiter war natürlich trotzdem vorbereitet und kümmerte sich um alles, nur musste eben mehr improvisiert werden, teilweise im Wechselspiel und in Absprache mit der Gruppe. Dieses improvisierte, dadurch auch abenteuerliche Reisen vermissen wir manchmal und wollen es mit einer Reihe von Pilottouren wiederbeleben, bei denen nur wenige Hotels vorgebucht sind, bei denen es keinen Bus gibt, welcher unser Gepäck transportiert, und für welche die Etappen zwar ausgearbeitet, aber noch nicht von uns abgefahren worden sind. Wer Lust auf Abenteuer hat und auch einmal mit einfacheren Unterkünften leben kann, ist auf dieser Reise goldrichtig. Das Besondere: Guizhou Wildside lässt sich mit der Reise "Hunan Wildside" verbinden. 45 Tage China, von Westen nach Osten, jenseits der ausgetretenen Pfade: Was für ein Erlebnis!

Tourverlauf

1. Tag Ankunft in Yunnans Hauptstadt Kunming
Individuelle Anreise nach Kunming. Transfer zum Hotel und Treffen mit den anderen Teilnehmern. Nach einer kurzen Ruhepause Abendspaziergang durch Kunming.

2. Tag Bustransfer nach Xingyi
Unser heutiger Bustransfer bringt uns nach Xingyi, dem Ausgangspunkt unserer Radtour. Auf dem Weg dorthin besichtigen wir den weltberühmten Steinwald.

3. Tag Die Maling-Schlucht
Heute nehmen wir unsere Räder entgegen und machen einen kurzen Tagesausflug zur Maling-Schlucht. Die 10 Kilometer lange, nur wenige Meter breite Schlucht mit ihren vielen Wasserfällen ist ein absolutes Highlight!
Tagesausflug

4. - 7. Tag Fahrt zum Huangguoshu-Wasserfall
Los geht’s! Anfangs fahren wir noch ein Stück auf der Hauptstraße, ehe es dann über Nebenstraßen durch die Mittelgebirgslandschaft zuerst nach Anlong geht. Die nächste Übernachtungsstation ist Zhenfeng, wie Anlong eine ursprüngliche Kleinstadt, in der wir einen guten Einblick in den chinesischen Alltag bekommen. Auf engen Serpentinen geht es durch kleine Dörfer in das Tal des Beipan-Flusses, wo wir eine Nacht bleiben. Am nächsten Morgen fahren wir dann auf der anderen Seite der Schlucht wieder den Berg hinauf und weiter bis nach Huangguoshu, das berühmt für seinen spektakulären Wasserfall ist.
Strecke 4. Tag: ca. 75 km
Strecke 5. Tag: ca. 68 km
Strecke 6. Tag: ca. 50 km
Strecke 6. Tag: ca. 55 km

8. Tag Huangguoshu-Wasserfall
Am heutigen Tag besichtigen wir eine der berühmtesten Touristenattraktionen Guizhous, den Huangguoshu-Wasserfall.
Tagesausflug

9. - 10. Tag Fahrt nach Qingyan
Auf den nächsten beiden Stationen unserer Reise jeweils eine historische Altstadt. Erst steuern wir das hübsche Jiuzhou an und fahren am nächsten Tag weiter in die alte Handelsstadt Qingyan vor den Toren der Provinzhauptstadt Guiyang.
Strecke 9. Tag: ca. 85 km
Strecke 10. Tag: ca. 76 km

11. - 12. Tag Fahrt nach Duyun
Den Vormittag verbringen wir noch in Qingyan und besichtigen die Altstadt. Mittags dann Fahrt nach Longli, einer typischen chinesischen Kleinstadt. Weiter geht es dann durch die atemberaubende Mittelgebirgslandschaft Ost-Guizhous nach Duyun.
Strecke 11. Tag: ca. 45 km
Strecke 12. Tag: ca. 97 km

13. Tag Duyun
Gelegen inmitten grüner Gebirgsketten und durchspült von den klaren Wassern des Jian-Flusses ist Duyun eine außergewöhnlich lebenswerte Stadt. In der Hauptstadt des Bezirks Qiannan, die von den Miao und Buyi autonom verwaltet wird, haben wir einen ganzen Tag zum Entdecken und Entspannen.

14. - 16. Tag Fahrt nach Zhenyuan
Durch das Siedlungsgebiet der Dong und der Miao geht es an drei Tagen nach Zhenyuan. Mit Kaili erreichen wir am 14. Tag einen weiteren Schmelztiegel der Bergvölker Guizhous. Gulong, unser Halt am 15. Tag, ist hingegen ein recht beschauliches Städtchen. Immer wieder säumen Dörfer mit traditioneller Holzbauweise die Strecke.
Strecke 14. Tag: ca. 91 km
Strecke 15. Tag: ca. 64 km
Strecke 16. Tag: ca. 70 km

17. Tag Zhenyuan
Zhenyuan, eine historische Handelsstadt mit gut erhaltener Altstadt, wird sowohl von chinesischer als auch von der lokalen Architektur der Dong bestimmt. Sie liegt an einer Flussbiegung des Wuyang-Flusses und lädt zur Stadtbesichtigung ein. Zwei Übernachtungen in Zhenyuan.

18. - 21. Tag China Wildside
Durch ländlich geprägte Mittelgebirgslandschaften geht unsere Fahrt über Longtian und Jiangkou nach Tongren. Hier stürzen wir uns ein letztes Mal ins Großstadtgetümmel und erreichen am Abend des 21. Tages schließlich Fenghuang.
Strecke 18. Tag: ca. 58 km
Strecke 19. Tag: ca. 78 km
Strecke 20. Tag: ca. 54 km
Strecke 21. Tag: ca. 70 km

22. Tag Phönix-Stadt
Endpunkt unserer Radtour ist Fenghuang, zu Deutsch "Phönix". Seit 2008 ist Fenghuang als UNESCO Weltkulturerbe gelistet und zählt zu den schönsten Städten in China. Während vielerorts in China brandneue Altstädte entstehen, macht diese ihrem Namen alle Ehre: der Großteil der Bausubstanz stammt tatsächlich noch aus der Ming- und Qing-Dynastie, ist also teilweise über 500 Jahre alt. Zwei Übernachtungen in Fenghuang.

23. Tag Rückflug
Transfer zum nächstgelegenen Flughafen in Tongren. Individuelle Rückreise.

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Veranstalter: CHINA BY BIKE

Teatime im Himalaya
Radtour von Kathmandu nach Sikkim und Darjeeling

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Unsere Nepal-Tour "An den Hängen des Himalaya" war 2013 die große Überraschung. Wunderbare Landschaften, alte Hochkulturen und faszinierende Alltagskultur im Schmelztiegel des südlichen Himalaya machen Nepal zu einem phantastischen Reiseziel - auch für Radler. Wir sind dieser Faszination erlegen und gönnen uns - und unseren Teilnehmern - eine weitere Radtour nach Nepal. Mit der Reise "Teatime im Himalaya" entdecken wir nicht nur das weitgehend touristisch unerschlossene Ostnepal. Im Anschluss überqueren wir zudem die Grenze nach Indien und verbringen die letzten zehn Tage der Tour in Darjeeling und Sikkim. Eine Radtour zu den Kulturen des Himalaya, in Regionen, die selten mit dem Rad bereist werden. Und genau deshalb so reizvoll sind!

Tourverlauf

1. Tag Ankunft in Kathmandu
Individuelle Anreise nach Kathmandu und Transfer ins Hotel. Nach einer Verschnaufpause machen wir einen ersten Bummel durch die Stadt.

2. Tag Buddhismus, Hinduismus
Unsere ganztägige Stadtbesichtigung führt uns ins Zentrum Kathmandus auf den Durbar Square. Den Hinduismus lernen wir in Pashupatinat kennen und die faszinierende Welt des Buddhismus entdecken wir in Bodnath. Am Abend nehmen wir bei einem traditionellen Abendessen im Bodjan Grija Restaurant Abschied von Kathmandu.

3. Tag Durch das Kathmandu-Tal
Unsere heutige leichte Eingewöhnungstour führt uns über die alte Königsstadt Bhaktapur nach Dhulikhel.
Strecke: ca. 34 km

4. - 5. Tag Auf neuen Wegen
Erst seit einigen Jahren verbindet eine neue Straße das Kathmandu-Tal mit der fruchtbaren Tiefebene des Terai. Auf teils abenteuerlicher Strecke erreichen wir nach einer Zwischenübernachtung in Kamalamai die hinduistische Pilgerstadt Janakpur.
Strecke 4. Tag: ca. 123 km
Strecke 5. Tag: ca. 71 km

6. Tag Ein Tag in Janakpur
Am heutigen Tag begeben wir uns auf die Spuren des Hinduismus. Vor allem Gläubige aus Indien besuchen diese Pilgerstadt mit ihren vielen Tempelanlagen.

7. - 8. Tag Durch das Terai
Nach zwei Nächten in Janakpur radeln wir durch den östlichen Terai in Richtung Ilam und tauchen tief in das nepalesische Alltagsleben ein. Am Abend des 7. Tages erreichen wir nach einem Endtransfer den Koshi Tappu Nationalpark. Zwei Übernachtungen in einem Dschungelcamp.
Strecke 7. Tag: ca. 112 km
Strecke 8. Tag: ca. 109 km

9. Tag Koshi Tappu Nationalpark
Den heutigen Tag verbringen wir im Nationalpark und erleben die faszinierende Artenvielfalt des Koshi Tappu hautnah.

10. - 11. Tag Teatime
Unsere zweitägige Fahrt führt uns in den äußersten Osten Nepals. Ziel ist der Ilam, Heimat des besten nepalesischen Tees. Zum ersten Mal auf dieser Reise begegnen wir den ausgedehnten Teeterrassen, die sich bis zum Himmel auszudehnen scheinen.
Strecke 10. Tag: ca. 109 km
Strecke 11. Tag: ca. 84 km

12. Tag Auf Teeterrassen
Heute machen wir einen ganztägigen Ausflug in die Teeterrassen des Ilam und lernen den Herstellungsprozess des Tees von der Pflanzung bis zum fertigen Produkt kennen. Natürlich werden wir den köstlichen Tee der Region auch probieren!
Tagesausflug

13. Tag Auf nach Indien!
Heute heißt es Abschied nehmen von Nepal. Am Vormittag kombinierte Rad- und Bustour über die Grenze nach Indien. Eine Übernachtung in Siliguri.
Strecke: ca. 89 km

14. Tag Willkommen in Sikkim!
Unser heutiges Tagesziel Gangtok, das wir gegen Mittag erreichen, ist der Ausgangspunkt für unsere zehntägige Radtour durch die Traumlandschaften Sikkims und Darjeelings. Am Nachmittag lassen wir es ruhig angehen und entdecken Gangtok zu Fuß und mit dem Bus.

15. Tag Einrollen in Martam
Ein leichter Radtag bringt uns heute in das Dorf Matam. Auf dem Weg dorthin besichtigen wir das Rumtek Kloster.
Strecke: ca. 31 km

16. Tag Ins Tal - auf den Berg
Unsere heutige anspruchsvolle und landschaftlich höchst reizvolle Strecke führt zuerst bergab bis zur auf 350 Metern gelegenen Sirwani-Brücke, ehe wir die Bergfahrt nach Temi Tea Garden (1.448 m) angehen.
Strecke: ca. 44 km

17. Tag Blick in die Vergangenheit
Am Vormittag radeln wir über Damthang nach Ravangla. Nachmittags besichtigen wir eines der letzten noch erhaltenen Bon-Klöster und den Buddha Park.
Strecke: ca. 25 km

18. Tag Fahrt nach Yuksom
Unsere heutige anspruchsvolle Etappe bringt uns über Tashidang nach Yuksom. Auch heute geht es erst einmal bergab, bevor wir dann knapp 1.000 Höhenmeter in Angriff nehmen. Gegen Mittag Besichtigung des berühmten Tashiding-Klosters. Am Nachmittag Weiterfahrt nach Yuksom.
Strecke: ca. 50 km

19. Tag Yuksom
Heute lassen wir es ruhig angehen. Am Morgen besichtigen wir das berühmte Dubdi Kloster. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung.

20. Tag Pemayangtse
Unsere heutige Etappe bringt uns nach Pelling. Nach Ankunft Besichtigung des Klosters Pemayangtse, das zu den ältesten und wichtigsten Sikkims gehört.
Strecke: ca. 33 km

21. Tag Der Weg nach Darjeeling
Unsere letzte Radetappe hat es noch einmal in sich. Über Dentam und Rinchenpong erreichen wir nach wiederholtem Auf und Ab Jorethang. Ab dort Transfer nach Darjeeling.
Strecke: ca. 47 km

22. Tag Ein Tag in Darjeeling
Wir genießen den Ausblick, trinken den berühmten Tee und lassen unsere Radreise Revue passieren. Wer möchte, kann eine kurze Fahrt mit der berühmten Toy Train machen, einer Schmalspurbahn, die von der indischen Tiefebene bis nach Darjeeling führt.
Tageswanderung

23. Tag Rückflug
Transfer zum Flughafen und individuelle Abreise.

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Veranstalter: CHINA BY BIKE

Auf den Spuren der Khmer
Radtour durch Laos und Kambodscha

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Um die erste Jahrtausendwende erstreckte sich das Königreich der Khmer über die Grenzen des heutigen Kambodschas hinweg bis nach Laos und Thailand. Wir begeben uns auf historische Pfade und radeln auf den Spuren des einstigen Großreiches.

Von Pakse in Südlaos fahren wir auf das Bolaven-Plateau, entdecken die alte Königsstadt Champasak sowie die Reste des französischen Kolonialerbes und genießen das Inselparadies von Si Phan Don, wo der Mekong seine größte Ausdehnung hat. Immer am Mekong entlang radeln wir anschließend durch das ländliche Kambodscha. Höhepunkt der Reise ist ein viertägiger Aufenthalt in Siem Reap, wo wir die Tempelanlagen rund um Angkor Wat mit dem Rad erkunden. Zum Abschluss der Tour besuchen wir die kambodschanische Hauptstadt, Phnom Penh.

Tourverlauf

1. Tag Ankunft in Laos
Individuelle Anreise nach Pakse. Nach Transfer zum Hotel kurze Ruhepause und erster orientierender Spaziergang durch die quirlige Stadt am Mekong.

2. Tag Tagesausflug in Pakse
Der heutige Tag dient zur Akklimatisierung. Wir nehmen die Räder entgegen und machen eine kurze Probetour zum Mekongufer. Hier hat sich in den letzten Jahren eine spannende Restaurantszene etabliert.
Tagesausflug

3. - 5. Tag Tag Auf das Bolaven-Plateau
Ein dreitägiger Ausflug bringt uns ins Landesinnere auf das Bolaven-Plateau. Eine Nacht verbringen wir im Tad Fane Resort inmitten des Dschungels mit Blick auf einen Wasserfall. Am nächsten Tag fahren wir weiter durch Kaffeeplantagen, wo wir die Kaffeeverarbeitung von der Pflanzung bis zur Röstung verfolgen und auch eine Tasse probieren können. In einem Resort am Tad Lo Wasserfall verbringen wir zwei Nächte und genießen das satte Grün der subtropischen Landschaft. Wer mag, kann einen Ausflug zu Fuß in die Dörfer unternehmen.
Strecke 3.Tag: ca. 40 km
Strecke 4. Tag: ca. 78 km

6. Tag Rückkehr nach Pakse
Eine abwechslungsreiche und höchst reizvolle Radtour über Hügel, durch Dörfer und an Kautschukwäldern vorbei bringt uns heute zurück nach Pakse. Eine Übernachtung in der Stadt.
Strecke: ca. 92 km

7. Tag Kleinod am Mekong: Wat Phou
Unsere heutige kurze Etappe bringt uns nach Champasak, einst Königsstadt und heute verschlafenes Dorf am Mekong. Besichtigung des Wat Phou, eine der frühesten Tempelanlagen im typischen Khmer-Stil.
Strecke: ca. 35 km

8. Tag Bootsfahrt auf dem Mekong
Heute heißt es Beine hochlegen und die faszinierende Wasserwelt des Mekong genießen! Mit dem gecharterten Boot fahren wir von Champasak zur autofreien Insel Don Khon, die wir am späten Nachmittag erreichen. Zwei Übernachtungen in stilvollen Bungalows direkt am Mekong.

9. Tag 4.000 Mekong-Inseln
Im Gebiet der Si Phan Don, der "4000 Inseln", erreicht der Mekong seine größte Ausdehnung. In dieser einmaligen Flusslandschaft lässt es sich hervorragend entspannen, man kann baden oder eine kurze Radtour entlang der alten kolonialen Eisenbahntrasse unternehmen.

10. Tag Willkommen in Kambodscha
Mit dem Boot und Bus erreichen wir die kambodschanische Grenze und fahren dann mit neuen Rädern weiter nach Stung Treng. Unterwegs machen wir eine kurze Pause am Khon-Phapeng-Wasserfall, dem wasserreichsten Südostasiens.
Strecke: ca. 64 km

11. Tag Fahrt nach Kratie
Auf kleinen Straßen führt uns unsere heutige Etappe den Fluss entlang. In den Dörfern und Gärten sehen wir das kambodschanische Leben auf dem Land aus der Nähe. Nach 40 km erreichen wir die Hauptstraße und steigen ins Begleitfahrzeug um, das uns nach Kratie bringt. Die Stadt fasziniert durch die gut erhaltene Kolonialarchitektur. Nach Ankunft am Nachmittag gemeinsamer Stadtspaziergang.
Strecke: ca. 39 km

12. Tag Tagesausflug rund um Kratie
Zunächst setzen wir mit unseren Rädern über auf die ruhige Insel Koh Trong. Wir folgen einem Uferpfad einmal um die Insel, unter Kokosnusspalmen hindurch und immer mit Blicken auf den Mekong. Nachmittags dann radeln wir ein kurzes Stück flussaufwärts nach Kampi, zu einem der letzten Rückzugsgebiete der Irrawaddy-Delphine, die wir mit etwas Glück vielleicht sogar beobachten können. Durch kleine Ortschaften entlang des Mekong geht es dann zurück nach Kratie.
Tagesausflug

13. Tag Am Mekong entlang nach Kampong Cham
Am Mekong entlang radeln wir über Chhlong nach Kampong Cham und bekommen dabei einen ausgezeichneten Einblick in das Land der Cham, der lokalen Volksgruppe, die am Ufer des Mekongs siedelt.
Strecke: ca. 120 km

14. Tag Nach Kampong Thom
Zunächst radeln wir durch Kautschukwälder nach Kampong Thma, bevor wir mit dem Bus weiter in die Provinzhauptstadt Kampong Thom fahren. Unterwegs besichtigen wir am Santuk Mountain eine belebte Tempelanlage, die alt und neu auf faszinierende Art verbindet.
Strecke 14. Tag: ca. 72 km

15. Tag Versteckte Tempel auf dem Weg nach Siem Reap
Nach einer kurzen Rad-Etappe entdecken wir die Ruinen des versteckten und uralten Hindutempel-Komplexes von Sambor Prei Kuk, bevor wir uns nach Siem Reap bringen lassen.
Strecke 16. Tag: ca. 31 km

16. - 18. Tag Angkor mit dem Fahrrad
Mit keinem Verkehrsmittel kommt man der Faszination Angkors so nahe wie mit dem Fahrrad. Wir entdecken das weltberühmte Angkor Wat und Angkor Thom ebenso wie weniger bekannte kleinere Tempel, von denen einige bereits wieder Teil der üppigen Vegetation geworden sind. Auf dem Weg dazwischen bekommen wir einen ausgezeichneten Einblick in die ländliche Kultur Kambodschas. Wir übernachten im pulsierenden Siem Reap mit seinen Restaurants, Märkten und Geschäften.
Tagesausflüge

19. Tag Bootsfahrt auf dem Tonle Sap
Mit dem Schnell-Boot fahren wir am Vormittag über den Tonle Sap in die kambodschanische Hauptstadt Phnom Penh. Der Tonle Sap ist neben dem Mekong der wichtigste Wasserweg Kambodschas und war Lebensader des Khmer-Reiches.

20. - 21. Tag Abschluss in Phnom Penh
Die kambodschanische Hauptstadt entdecken wir zu Fuß. Wir besichtigen das Nationalmuseum, die Silberpagode und den Königspalast. Beim Sonnenuntergang können wir auf einer kleinen Hafen-Rundfahrt Abschied von Kambodscha nehmen. Am Nachmittag des 21. Tages individuelle Abreise.

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Veranstalter: CHINA BY BIKE

Mythos Mekong
Radtour entlang des Mekongs - von Tibet nach Vietnam

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Der Mekong ist ein Mythos. Um ihn ranken sich zahlreiche Mythen und Erzählungen, die den drittlängsten Fluss Asiens zu einem faszinierenden Reiseziel machen. Als Lebensader unzähliger Tibeter, Chinesen, Burmesen, Thailänder, Laoten, Kambodschaner und Vietnamesen spiegelt der Fluss die Lebensart und Brauchtümer der anwohnenden Völker wider -riecht zuweilen nach Bananen und Blüten, Kokos und leckerem Essen. Manchmal aber auch nach Diesel, Abfall und Abwasser. Warum sollte ein Mythos auch vollkommen sein?

Dem Mekong von der Quelle zur Mündung zu folgen, ist ein Traum. Zusammen gehen wir auf eine insgesamt knapp über 3.000 Kilometer lange Entdeckungsfahrt, vom Oberlauf in Deqin an der tibetischen Grenze bis ins Delta in Vietnam. Mit kaum einem Fortbewegungsmittel kommt man den Menschen einer Region so nahe wie auf zwei Rädern. Und darum geht es auf dieser Reise: die Menschen hinter dem Mythos Mekong kennen zu lernen. Insbesondere viele kleine Minderheiten entlang des Mekongs, Volksgruppen, von denen im Westen kaum jemand gehört hat, werden uns auf dieser Tour begegnen. Menschen, die am und vom Mekong leben.

Allerdings: Entlang des Mekongs - das klingt einfacher als gedacht. In China gibt es gerade ein-mal auf 300 Kilometern eine Uferstraße, in Laos hält das Straßennetz zumeist einen Anstandsabstand von einigen Kilometern zum Fluss. Außer an zwei Tagen in China können wir dem Fluss nur in Kambodscha wirklich am Ufer folgen - hier allerdings auf Feldwegen. Entlang des Mekongs kann also nur eine Grobrichtung sein, ein geografischer Pfeil in Richtung Süden. Wir folgen einer Lebensweise, einer Kultur, die maßgeblich vom Mekong beeinflusst ist - jenseits von Landes- und Sprachgrenzen.

Beim Mekong denkt man gemeinhin an Palmen, Kolonialarchitektur und tropische Früchte: Südostasien eben. Diese Stereotypen sind vor allem vom Verlauf der ersten Entdeckungsreisen entlang des Mekongs geprägt: Sie verliefen immer von der Mündung in Richtung Quelle, von Vietnam nach China - über die subtropische Vegetationslinie schafften es die Wenigsten. Dabei entspringt der Mekong, wie fast alle anderen berühmten Flüsse des asiatischen Kontinents, im Himalaja und fließt immerhin fast die Hälfte seiner Länge durch China, meist durch enge Schluchten, umgeben von schneebedeckten Bergen. Klein, klar und reißend ist der Mekong dort, und will so gar nicht seinem Klischee entsprechen. Unter anderem deshalb wollen wir dort unsere Reise beginnen und dem Mekong flussabwärts folgen.

Für alle, die mitradlen wollen, aber nicht so viel Zeit haben: Wie immer bei unseren langen Reisen ist auch die Buchung von Teiletappen möglich.

Tourverlauf

1. Tag Ankunft in Kunming
Individuelle Anreise nach Kunming und Transfer zum Hotel. Am Abend erste Begegnung mit der schmackhaften chinesischen Küche.

2. Tag Ein Tag in Kunming
Stadtspaziergang durch Kunming. Wir tauchen in das geschäftige Gedränge der Nebenstraßen ein. Neben dem "Big Business" boomt der Kleinhandel: Auf den Straßen werden neben Gemüse und exotischen Früchten auch Tabak, Bambuspfeifen und Kunsthandwerk angeboten.

3. Tag Auf nach Shangri-la
Von Kunming aus fliegen wir in das etwa 500 km nordwestlich gelegene Zhongdian (3.200m ü. NN). An der Grenze zu Tibet gelegen, ist Zhongdian bereits stark von der tibetischen Kultur beeinflusst. Am Nachmittag besuchen wir das Songzanlin-Kloster, eine lamaistische Tempelanlage, die wir in einer halbstündigen Fahrt mit den Rädern erreichen.
Tagesausflug

4. Tag In luftigen Höhen
Etwas außerhalb von Zhongdian beginnt das Grasland, das legendäre Shangri-La. Dorthin führt uns ein Tagesausflug mit den Rädern. Unterwegs können wir ein Bad in heißen Quellen nehmen.
Tagesausflug

5. Tag Schussfahrt zum Yangzi
Über zwei kurze Pässe verlassen wir das Grasland und fahren in einer langen Abfahrt hinunter ins Yangzi-Tal. Übernachtung im malerischen Tal Bagezong.
Strecke: ca. 83 km

6. Tag Malerisches Bergtal
Am Vormittag machen wir eine kurze Wanderung durch das Bagezong-Tal, ehe wir in einer kurzen Radetappe das am Yangzi gelegene Benzilan erreichen.
Strecke: ca. 35 km

7. Tag Kloster Dongzhulin
Heute holen wir Schwung für die Königsetappe und fahren 800 Höhenmeter über enge Serpentinen nach Tongdui. Unterwegs besichtigen wir das tibetische Kloster Dongzhulin und blicken von dort zurück auf den Yangzi. Ein fantastischer Anblick!
Strecke: ca. 32 km

8. Tag Ein Abstecher nach Tibet
Auf der Königsetappe der Tour fahren wir über zwei 4.200 Meter hohe Pässe in das an der Grenze zu Tibet gelegene Deqin.
Strecke: ca. 67 km

9. Tag Lost Horizon
Unser heutiger Tagesausflug führt uns zum Feilai-Tempel und zur Aussichtplattform über dem Mekong-Tal, von der wir bei schönem Wetter eine ausgezeichnete Sicht auf das schneebedeckte Massiv des 6.740 Meter hohen Kawagarbo (Meili Xueshan) haben.
Strecke: ca. 23 km

10. Tag Schussfahrt zum Mekong
Zuerst müssen wir noch einen kleinen Anstieg überwinden, bevor es dann über 1.000 Höhen-meter bergab ins Mekong-Tal geht. In Cizhong machen wir Bekanntschaft mit der lokalen christlichen Gemeinde. Die gut erhaltene christliche Kirche besuchen wir am späten Nachmittag.
Strecke: ca. 70 km

11. - 15. Tag Abstecher zum Yangzi
Wir radeln noch am Ufer des Mekongs entlang, ehe wir über Weixi und Tagong wieder ins Yangzi-Tal fahren. In Shigu treffen wir auf die "Erste Biegung des Yangzi", eine 180 Grad Kehre des Flusses, ohne die China in der heutigen Form nicht existieren würde.
Strecke 11. Tag: ca. 135 km
12. Tag: Ruhetag in Weixi
Strecke 13. Tag: ca. 85 km
14. Tag: Ruhetag in Tagong
Strecke 15. Tag: ca. 108 km

16. Tag Auf der Teestraße 1
Ein kleines Stück fahren wir noch den Yangzi entlang und folgen dann der historischen Teestraße über Jianchuan nach Shaxi. Auf dem Weg dorthin machen wir einen Abstecher zum Steinschatzberg, einem buddhistischen Höhlenkloster. Hier werden wir die teilweise noch erstaunlich gut erhaltenen Skulpturen besichtigen.
Strecke: ca. 85 km

17. Tag Freitagsmarkt in Shaxi
Shaxi ist ein kleiner Ort an der historischen Teestraße mit einer kürzlich behutsam restaurierten Altstadt. Jeden Freitag treffen sich hier die Bauern der Umgebung zum Wochenmarkt. Angehörige der Yi-, Bai- und Naxi- Minorität bieten auf den Straßen des Ortes ihre Waren feil.

18. - 19. Tag Auf der Teestraße 2
Dem Flusslauf bergab folgend geht es an der Westseite des Cang-Gebirges auf ruhiger Strecke in Richtung Dali. Nach einer Übernachtung in Yangbi treffen wir auf die Burmastraße, auf der wir über die Ausläufer des Cang-Gebirges nach Dali radeln. Zwei Übernachtungen.
Strecke 18. Tag: ca. 108 km
Strecke 19. Tag: ca. 52 km

20. Tag Ein Tag in Dali
Vor mehr als tausend Jahren war Dali die Hauptstadt des unabhängigen Bai-Königreiches. Die Bai stellen auch heute noch den Großteil der Bevölkerung; aber auch Tibeter, Naxi und Hui (chinesische Moslems) prägen das Stadtbild. Nach einem gemeinsamen Spaziergang durch die malerische Fußgängerzone steht der Tag zur freien Verfügung.

21. Tag Zur Yi-Minderheit nach Weishan
Nach 15 Kilometern lassen wir in Xiaguan den Erhai hinter uns und fahren über einen Pass in ein Seitental, das Siedlungsgebiet der Yi-Minorität ist. Weishan ist eine gemütliche Kleinstadt mit regional typischer Holzarchitektur.
Strecke: ca. 71 km

22. Tag Der Weibaoshan, heiliger daoistischer Berg
Heute unternehmen wir einen Tagesausflug zum Weibaoshan, einem der 14 heiligen daoisti-schen Berge Chinas. Seine Tempel sind beliebte Wallfahrtsstätten der lokalen Bevölkerung. Auf dem Weg zum Gipfel in 2.600 m Höhe werden wir einige der Tempelanlagen besichtigen
Tagesausflug

23. Tag Fahrt nach Nanjian
Den Vormittag verbringen wir noch in der Altstadt von Weishan. Am frühen Nachmittag geht die Fahrt beständig leicht bergab nach Nanjian.
Strecke: ca. 41 km

24. Tag Auf der Teestraße 3
Nach anspruchsvollen 30 Kilometern fahren wir den Rest des Tages fast nur bergab. Unser Zielort Jingdong liegt im Ursprungstal des Schwarzen Flusses, der bei Hanoi in den Roten Fluss mündet.
Strecke: ca. 110

25. Tag Im Tal des schwarzen Flusses
Immer im Tal des Schwarzen Flusses fahren wir auf hügeliger Strecke nach Zhenyuan. Diese Kleinstadt bietet uns eine gute Gelegenheit, einen Blick in das chinesische Alltagsleben zu werfen.
Strecke: ca. 75 km

26. Tag Willkommen im Land des Tees
Die heutige Radetappe führt weiter im Flusstal bis nach De’an, einer malerisch im Tal gelegenen Kleinstadt.
Strecke: ca. 84 km

27. - 28. Tag Teeplantagen und Urwälder
Durch eine faszinierende Hügellandschaft radeln wir über Ning’er nach Pu’er, wo der gleichnamige Tee angebaut wird. Am nächsten Tag geht es weiter entlang von Teefeldern in die Berge. Unterwegs begegnen uns immer wieder Teepflücker. Eine Übernachtung in einem Resorthotel inmitten des Urwalds.
Strecke 27. Tag: ca. 97 km
Strecke 28. Tag: ca. 30 km

29. Tag Fahrt nach Xishuangbanna
Wir radeln weiter durch dicht bewaldetes Gebiet. Am Nachmittag erreichen wir Xishuangbanna, das "chinesische Thailand". Zuckerrohrplantagen und Reisfelder säumen die Strecke. Übernachtung etwas nördlich von Sanchahe in einem kleinen Familienresort.
Strecke: ca. 110 km

30. Tag Wiedersehn mit dem Mekong
Am Morgen rollen wir ein paar Kilometer bis zum Naturschutzgebiet Sanchahe. Hier machen wir einen etwa dreistündigen Spaziergang. Mit etwas Glück entdecken wir die Spuren wilder Elefanten. Am Nachmittag wartet noch ein Pass auf uns und dann geht es mit einer Schussfahrt bergab zum Mekong. Zwei Übernachtungen in Jinghong.
Strecke: ca. 52 km

31. Tag Entspannung in Jinghong
Der heutige Tag steht zur freien Verfügung. Jinghongs kleine Märkte, Gärten und Cafés laden zum Bummeln ein.
Tagesausflug

32. Tag Am Mekong entlang
Auf unserer ersten Tagesetappe fahren wir am Mekong entlang nach Ganlanba. Am Nachmittag besichtigen wir ein Dorf der Dai-Minorität mit seiner traditionellen Holzarchitektur. Abendessen in einem der typischen Pfahlbauten bei einer Dai-Familie.
Strecke: ca. 40 km

33. Tag Der Botanische Garten in Menglun
Durch Ananasfelder und Bananenplantagen erreichen wir gegen Mittag Menglun. Die Kreisstadt ist für ihren Botanischen Garten bekannt, den wir am Nachmittag besuchen. Die Anlage mit ihren mehr als 3.000 tropischen Pflanzen- und Blumenarten gewährt uns einen außergewöhnlichen Blick in die Vielfalt der tropischen Vegetation.
Strecke: ca. 46 km

34. Tag Durch das Gebiet der Dai, Hani und Ailao
Die heutige anspruchsvolle Radetappe bringt uns über drei Mittelgebirgspässe nach Mengla. Unterwegs durchfahren wir kleine Minoritätendörfer, deren Holzarchitektur typisch für die Region ist. Von den Passhöhen haben wir eine phantastische Sicht auf die tropische Hügellandschaft Xishuangbannas.
Strecke: ca. 96 km

35. Tag Zur chinesischen Grenze
Es heißt Abschied nehmen von China. Nach einer malerischen Fahrt erreichen wir die chinesisch-laotische Grenze bei Mohan. In diesem boomenden Grenzort trifft man neben Chinesen und Laoten auch auf Thailänder, Burmesen und Händler der Bergvölker.
Strecke: ca. 57 km

36. Tag Auf nach Laos
Am Vormittag überqueren wir die Grenze und fahren dann durch eine schöne Mittelgebirgslandschaft Richtung Luang Namtha. Nach Ankunft am Nachmittag entspannen wir bei einer ersten Tasse Café Lao und genießen abends die lokale Küche. Zwei Übernachtungen in einem guten Mittelklassehotel.
Strecke: ca. 66 km

37. Tag Im Naturschutzgebiet Luang Namtha
Heute wahlweise Ruhetag oder fakultativer Rad-/Wanderausflug durch die fruchtbare Ebene voller Reisfelder. Unter anderem besteht die Möglichkeit, Seidenweberdörfer zu besuchen.
Tagesausflug

38. Tag Fahrt nach Oudomxai
Ziel dieser Etappe ist die Kleinstadt Oudomxai. Hier siedeln seit Jahren Händler und Handwerker aus den chinesischen Grenzprovinzen und geben der Stadt einen deutlichen chinesischen Stil.
Strecke: ca. 118 km

39. Tag Von Oudomxai nach Muang Khua
Von Oudomxai fahren wir auf leicht hügeligem Weg in einem Flusstal Richtung Muang Khua, einer kleinen Stadt am Zusammenfluss des Phak- und des Ou-Flusses. Übernachtung in einem einfachen Hotel.
Strecke: ca. 100 km

40. Tag Bootsfahrt auf dem Nam Ou
Bootsfahrt auf dem malerischen Nam Ou zum Ort Muang Ngoi. Nur über den Fluss zu erreichen, ist das Dorf bisher vom Autoverkehr verschont geblieben.

41. Tag Muang Ngoi Neua
Am Vormittag fahren wir eine Stunde mit dem Boot nach Nong Kiaw, wo wir unsere Räder wie-der in Empfang nehmen und auf ebener bis leicht hügeliger Strecke nach Pak Nam Nga radeln. Übernachtung bei einer laotischen Familie.
Strecke: ca. 59

42. Tag Nach Luang Prabang
Unsere letzte Radetappe in Laos führt am Ufer des Pak Ou entlang nach Luang Prabang. Dort erreichen wir wieder den Mekong. Unser direkt am Flussufer gelegenes kleines Hotel ist ein denkmalgeschütztes Haus aus der Kolonialzeit, das französische und laotische Baustile verbindet. Zwei Übernachtungen in Luang Prabang.
Strecke: ca. 86

43. Tag Historische Königsstadt Luang Prabang
Bei unserem Spaziergang durch Luang Prabang entdecken wir die einmalige Mischung aus prachtvollen buddhistischen Tempeln sowie französischer und laotischer Architektur. Gemütliche Cafés und Restaurants laden zum Verweilen ein.

44. - 46. Tag Durch Karstlandschaft nach Vang Vieng
Während der nächsten drei Tage geht es in die Berge. Durch Karst- und Mittelgebirgslandschaften radeln wir über Kasi und Kiu Kacham nach Luang Prabang. Auf dem Weg zu den Passhöhen, von denen wir einen phantastischen Blick auf die Karstberge haben, fahren wir durch Dörfer der Hmong und bekommen einen guten Einblick in die traditionelle Lebensweise dieser Volksgruppe.
Strecke 44. Tag: ca. 80 km
Strecke 45. Tag: ca. 93 km
Strecke 46. Tag: ca. 59 km

47. Tag Reisfelder, Maulbeeren und Tropfsteinhöhlen
Unsere heutige Radtour führt uns durch die Karstlandschaft Vang Viengs an Reisfeldern vor-bei zur Tham Poukham Höhle. Am späten Nachmittag besuchen wir die berühmte Maulbeerfarm im Norden von Vang Vieng und lassen uns von den kulinarischen Spezialitäten des angeschlossenen Restaurants verwöhnen.
Tagesausflug

48. Tag Zum Nam Ngum Stausee
Unsere kombinierte Rad- und Bootetappe bringt uns heute an das Südufer des Nam Ngum Stausees, dem größten Stausees Laos.
Strecke: ca. 45 km

49. Tag Fahrt nach Vientiane
Anfangs hügelig und dann eben radeln wir auf abwechslungsreicher Strecke nach Vientiane und haben wieder den Mekong erreicht.
Strecke: ca. 95 km

50. Tag Die laotische Hauptstadt Vientiane
Tagesausflug durch die laotische Hauptstadt. Das höchste laotische Heiligtum Pha That Luang, der "Morgenmarkt" (Thalaat Sao) und der Wat Si Saket stehen heute auf dem Programm, ehe wir den Tag im berühmten Restaurant Khao Chai Deu ausklingen lassen.
Tagesausflug

51. Tag Transfer nach Thakhet
Träge fließt der Mekong durch die südlaotische Ebene, die landschaftlich eher monoton ist. Deshalb überbrücken wir die Strecke bis nach Thakhet mit dem Bus.

52. Tag Am Mekong entlang nach Savanakhet
Auf einer neuen Straße direkt am Mekong radeln wir heute nach Savanakhet.
Strecke: ca. 95 km

53. Tag Kolonialidylle am Mekong
Am heutigen Tag genießen wir die entspannte Atmosphäre der verschlafenen ehemaligen Kolonialstadt Savanakhet und bewundern die gut erhaltene französische Architektur.

54. - 55. Tag Auf nach Südlaos!
Die nächsten zwei Tage fahren wir mit Zwischenstation in Ban Xenouan nach Pakse und erleben das ländliche Laos.
Strecke 54. Tag: ca. 120 km
Strecke 55. Tag: ca. 123 km

56. Tag Ein Tag in Pakse
Der heutige Tag steht zur freien Verfügung - Zeit, einige der vielen Märkte von Pakse zu erkunden oder einfach die Beine baumeln zu lassen, ehe wir uns zum Abendesse am Mekong treffen.

57. Tag Kleinod am Mekong: Wat Phu
Unsere heutige kurze Etappe bringt uns nach Champasak, einst Königsstadt und heute verschlafenes Dorf am Mekong. Besichtigung des Wat Phu, eine der ältesten Tempelanlagen im typischen Khmer-Stil.
Strecke: ca. 40 km

58. Tag Bootsfahrt auf dem Mekong
Heute heißt es Beine hochlegen und die faszinierende Wasserwelt des Mekong genießen! Mit dem gecharterten Boot fahren wir von Champasak zur autofreien Insel Don Khon, die wir am späten Nachmittag erreichen. Zwei Übernachtungen in stilvollen Bungalows direkt am Mekong.

59. Tag 4.000 Mekong-Inseln
Im Gebiet der Si Phan Don, der "4000 Inseln", erreicht der Mekong seine größte Ausdehnung. In dieser einmaligen Flusslandschaft lässt es sich hervorragend entspannen, man kann baden oder eine kurze Radtour entlang der alten kolonialen Eisenbahntrasse unternehmen.

60. Tag Willkommen in Kambodscha
Mit dem Boot und Rad erreichen wir die kambodschanische Grenze und fahren dann weiter nach Stung Treng. Unterwegs machen wir eine kurze Pause am Khon Phapeng Wasserfall, dem wasserreichsten Südostasiens.
Strecke: ca. 84 km

61. Tag Fahrt nach Kratie
Unsere erste Etappe durch Kambodscha führt direkt am Fluss entlang. Nach 40 km erreichen wir die Hauptstraße und steigen ins Begleitfahrzeug um, das uns nach Kratie bringt. Die Stadt fasziniert durch die gut erhaltene Kolonialarchitektur. Nach Ankunft am Nachmittag gemeinsamer Stadtspaziergang.
Strecke: ca. 40 km

62. Tag Tagesausflug rund um Kratie
Vormittags radeln wir ein kurzes Stück flussaufwärts nach Kampi, zu einem der letzten Rückzugsgebiete der Irrawaddy-Delphine. Durch kleine Ortschaften entlang des Mekong geht es zurück nach Kratie und auf die vorgelagerte Insel Koh Trong, wo wir in das ländliche Kambodscha eintauchen werden.
Tagesausflug

63. Tag Am Mekong entlang nach Kampong Cham
Am Mekong entlang radeln wir über Chhlong nach Kampong Cham und bekommen dabei einen ausgezeichneten Einblick in das Land der Cham, der lokalen Volksgruppe, die am Ufer des Mekongs siedelt.
Strecke: ca. 117 km

64. - 65. Tag Über Kampong Thom nach Siem Reap
Unsere Tour führt uns zunächst in die Provinzhauptstadt Kampong Thom und am Folgetag zum versteckten und uralten Hindutempel-Komplex von Sambor Prei Kuk, bevor wir uns nach Siem Reap bringen lassen.
Strecke 64. Tag: ca. 105 km
Strecke 65. Tag: ca. 35 km

66. - 68. Tag Angkor mit dem Fahrrad
Wir entdecken das weltberühmte Angkor Wat und Angkor Thom ebenso mit dem Rad wie weniger bekannte kleinere Tempel, von denen einige bereits wieder Teil der üppigen Vegetation geworden sind. Unterwegs erfahren wir die ländliche Kultur Kambodschas hautnah.
Tagesausflüge

69. Tag Bootsfahrt auf dem Tonle Sap
Mit dem Boot fahren wir am Vormittag über den Tonle Sap nach Phnom Penh.

70. Tag Phnom Penh
Die kambodschanische Hauptstadt entdecken wir zu Fuß und mit dem Rad. Wir besichtigen das Nationalmuseum, den Königspalast und den Wat Phnom, Namensgeber und wichtigster Tempel der Stadt.
Tagesausflug

71. Tag Transfer nach Koh Kong
Heute lassen wir uns zum Ausgangspunkt unserer Tour fahren: in das Städtchen Koh Kong nahe der thailändischen Grenze. Auf dem Weg dorthin machen wir einen kleinen Bootsabstecher und erfrischen uns am Tatai-Wasserfall.

72. - 73. Tag In die Wildnis der Kardamom-Berge
Unsere erste Radetappe zieht sich weit durch die südkambodschanischen Wälder (Teiltransfer möglich). Erstes Tagesziel dabei ist das Dschungeldorf Chi Pat, Sitz eines lokalen Ökotourismus-Projektes. Dessen wilde Umgebung werden wir am nächsten Tag während eines Tagesausfluges mit den Rädern erkunden.
Strecke 72. Tag: ca. 120 km
Strecke 73. Tag: Tagesausflug

74. - 75. Tag Kirirom-Nationalpark
Von Chi Pat geht es zunächst wieder zur Nationalstraße und dann weiter zum Kirirom, einem beliebten Ausflugsziel der Einwohner von Phnom Penh. Den Kirirom ("Berg der Freude") werden wir am darauffolgenden Tag erklimmen. Zwei Übernachtungen im Kirirom Hillside Resort
Strecke 74. Tag: ca. 65 km
Strecke 75. Tag: ca. 45 km

76. Tag Vom Kirirom nach Kampot
Nach Kampot radeln wir auf kleinen Wegen östlich am Bokor-Nationalpark vorbei, immer in Richtung Süden. Kampot ist ein buntes Städtchen mit einem großen Anteil der muslimischen Cham-Minderheit.
Strecke: ca. 105 km

77. Tag Tagesausflug zum Bokor Mountain
Heute Ruhetag oder Bergtour zum Bokor Mountain, der ehemaligen Sommerfrische der Franzosen.
Strecke: ca. 50 km

78. Tag Fahrt nach Kep
Ein kurzes Stück den Golf von Thailand hinunter liegt das Kolonialstädtchen Kep, der letzte Ort vor der vietnamesischen Grenze, bekannt vor allem für seine hervorragenden Meeresfrüchte-Restaurants.
Strecke: ca. 50 km

79. Tag Grenzübertritt, Fahrt nach Rach Gia
Beim Grenzort Prek Chak verabschieden wir unser Team von Biking Cambodia und wer-den von der Sinhbalo-Mannschaft aus Vietnam in Empfang genommen. Diese begleitet uns bis Saigon. Heute radeln wir zuerst bis Rach Gia.
Strecke: ca. 30 km

80. Tag Mit dem Boot zum Mekong-Delta, Fahrt nach Chau Doc
Durch Reisfelder und an Kanälen entlang geht es heute nach Chau Doc.
Strecke: ca. 105 km

81. Tag Bootsfahrt auf dem Bassac, dann nach Long Xuyen
Morgens lassen wir uns im Boot den Bassac-Fluss hinabtreiben, mitten hinein in das Gebiet der muslimischen Cham-Nationalität. Im Anschluss Radfahrt durch Reisfelder zum Etappenziel Long Xuyen.
Strecke: ca. 75 km

82. Tag Von Long Xuyen nach My Khanh (Can Tho)
Heute geht es über Landstraßen nach Can Tho; dort eine Übernachtung im Homestay.
Strecke: ca. 85 km

83. Tag Von Can Tho nach Binh Hoa Phuoc
Vormittags Bootsfahrt auf dem Cantho-Fluss zum schwimmenden Markt von Cai Rang, danach auf dem Rad nach Vinh Long. Abends schließlich Überfahrt zur Insel Bing Hoa Phuoc.
Strecke: ca. 80 km

84. Tag Von Binh Hoa Phuoc nach Ben Tre
Wir radeln nach Cho Lach und zur Baumschule von Cai Mon. Dann geht es weiter über den Ham-Luong-Fluss nach Ben Tre, der Heimatstadt der Kokosnüsse.
Strecke: ca. 80 km

85. Tag Von Ben Tre nach Long An, Ho-Chi-Minh-Stadt
Wir schwingen uns wieder aufs Rad, durchfahren auf kleinen Wegen die Kokosnuss-Plantagen von Ben Tre nach My Tho und radeln mittags weiter bis nach Long An. Von hier aus wahlweise Radeln oder Transfer nach Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon). 3 Übernachtungen in Ho-Chi-Minh-Stadt.
Strecke: ca. 60/120 km

86. - 88. Tag Besichtigungen in und rund um Saigon, Rückflug
Die letzten Tage unserer Reise gehören der südvietnamesischen Metropole Saigon, ein Halbtages-Ausflug führt uns zudem zum einzigartigen Cao-Dai-Tempel und zu den Tunneln von Cu Chi. Am Abend des 88. individuelle Abreise.

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Veranstalter: CHINA BY BIKE

Ins Mekong-Delta
Radtour durch Kambodscha und Süd-Vietnam

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Der Mekong stellt die Lebensader Südostasiens dar, vor allem für Kambodscha und Vietnam. Kurz hinter der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh teilt er sich zum ersten Mal und fächert sich in der Folge in jene weite Wasserlandschaft auf, die auch als Mekong- Delta bekannt ist. Auf dieser Reise erleben wir die Urwälder von Südkambodscha, die Küste des Golfs von Thailand und in Vietnam die dichte, bunte Welt des Deltas. Schlusspunkt unserer Tour ist die chaotische Megastadt Saigon.

Hinweis: Diese Tour schließt unmittelbar an unsere Reise Auf den Spuren der Khmer an, die von Südlaos den Mekong entlang nach Siem Reap führt. Eine Kombination beider Reisen bietet sich an, zumindest aber eine Woche Vorlauf zum Besuch der Heiligtümer von Angkor und dem Tonle Sap.

Tourverlauf

1. Tag Ankunft in Phnom Penh
Individuelle Anreise nach Phnom Penh. Transfer ins Hotel und erster Spaziergang zur Mekong-Promenade.

2. Tag Sightseeing in Phnom Penh
Die kambodschanische Hauptstadt hat eine ereignisreiche Vergangenheit vorzuweisen, von frühen Hoch-Zeiten bis zu ihrem Niedergang zur Zeit der Roten Khmer. All diese Phasen haben Spuren hinterlassen, auf deren Suche wir uns heute begeben.

3. Tag Transfer nach Koh Kong
Heute lassen wir uns zum Ausgangspunkt unserer Tour fahren: in das Städtchen Koh Kong nahe der thailändischen Grenze. Auf dem Weg dorthin machen wir einen kleinen Bootsabstecher und erfrischen uns am Tatai-Wasserfall. Nach Ankunft erhalten wir die Räder und stellen sie auf unsere Bedürfnisse ein.

4.-5. Tag In die Wildniss der Kardamom-Berge
Unsere erste Radetappe zieht sich weit durch die südkambodschanischen Wälder (Teiltransfer möglich). Erstes Tagesziel dabei ist das Dschungeldorf Chi Pat, Sitz eines lokalen Ökotourismus-Projekts. Dessen wilde Umgebung werden wir am nächsten Tag während eines Tagesausflugs mit den Rädern erkunden.
Strecke 4. Tag: ca. 120 km
Strecke 5. Tag: Tagesausflug

6. - 7. Tag Kirirom-Nationalpark
Von Chi Pat geht es zunächst wieder zur Nationalstraße und dann weiter zum Kirirom, einem beliebten Ausflugsziel der Einwohner von Phnom Penh. Den Kirirom ("Berg der Freude") werden wir am darauffolgenden Tag erklimmen. Zwei Übernachtungen im Kirirom Hillside Resort.
Strecke 6. Tag: ca. 65 km
Strecke 7. Tag: ca. 45 km

8. Tag Vom Kirirom nach Kampot
Nach Kampot radeln wir auf kleinen Wegen östlich am Bokor-Nationalpark vorbei, immer in Richtung Süden. Kampot ist ein buntes Städtchen mit einem großen Anteil der muslimischen Cham-Minderheit.
Strecke: ca. 105 km

9. Tag Tagesausflug zum Bokor Mountain
Heute Ruhetag oder Bergetappe zum Bokor Mountain, der ehemaligen Sommerfrische der Franzosen.
Strecke: ca. 50 km

10. Tag Fahrt nach Kep
Ein kurzes Stückchen den Golf von Thailand hinunter liegt das Kolonialstädtchen Kep, der letzte Ort vor der vietnamesischen Grenze, bekannt vor allem für seine hervorragenden Meeresfrüchte-Restaurants.
Strecke: ca. 50 km

11. Tag Grenzübertritt, Fahrt nach Ha Tian
Beim Grenzort Prek Chak verabschieden wir unser Team von Biking Cambodia und werden von der Sinhbalo-Mannschaft aus Vietnam in Empfang genommen. Gemütlich radeln wir nach Ha Tian.
Strecke: ca. 30 km

12. Tag Fahrt nach Chau Doc
Heute geht es über Nebenstraßen von Ha Tian nach Chau Doc.
Strecke: ca. 92 km

13. Tag Bootsfahrt auf dem Bassac, dann nach Long Xuyen
Morgens lassen wir uns im Boot den Bassac-Fluss hinabtreiben, mitten hinein in das Gebiet der muslimischen Cham-Nationalität. Im Anschluss Radfahrt durch Reisfelder zum Etappenziel Long Xuyen.
Strecke: ca. 75 km

14. Tag Von Long Xuyen nach My Khanh (Can Tho)
Heute geht es über Landstraßen nach Can Tho; dort eine Übernachtung im Homestay.
Strecke: ca. 85 km

15. Tag Von Can Tho nach Binh Hoa Phuoc
Vormittags Bootsfahrt auf dem Cantho-Fluss zum schwimmenden Markt von Cai Rang, danach auf dem Rad nach Vinh Long. Abends schließlich Überfahrt zur Insel Binh Hoa Phuoc.
Strecke: ca. 80 km

16. Tag Von Binh Hoa Phuoc nach Ben Tre
Wir radeln nach Cho Lach und zur Baumschule von Cai Mon. Dann geht es weiter über den Ham-Luong-Fluss nach Ben Tre, der Heimatstadt der Kokosnüsse.
Strecke: ca. 80 km

17. Tag Von Ben Tre nach Long An, Ho-Chi-Minh-Stadt
Wir schwingen uns wieder auf das Rad und durchfahren auf kleinen Wegen die Kokosnuss-Plantagen von Ben Tre nach My Tho und radeln mittags weiter bis nach Long An. Von hier aus Transfer nach Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon). 3 Übernachtungen in Ho-Chi-Minh-Stadt.
Strecke: ca. 60 km

18. - 21. Tag Besichtigungen in und rund um Saigon, Rückflug
Die letzten Tage unserer Reise gehören der südvietnamesischen Metropole Saigon, ein Halbtages-Ausflug führt uns zudem zum einzigartigen Cao-Dai-Tempel und zu den Tunneln von Cu Chi. Am Abend des 21. Tages individuelle Abreise.

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Veranstalter: CHINA BY BIKE

Laotische Landpartie
Radtour durch Nordlaos

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Lange Zeit versteckte sich Laos hinter dem Bambusvorhang. Seit einiger Zeit öffnet sich das "Land der Tausend Elefanten" vorsichtig dem Tourismus, und hierbei steht zumeist das sozial- und umwelt- verträgliche Reisen im Vordergrund. Mit Green Discovery Laos haben wir einen verlässlichen Partner gefunden, der langjährige Erfahrung mitbringt und hilft, unser bewährtes Reisekonzept auch in Laos kompetent umzusetzen. Zusammen entdecken wir ein Land, das nicht von ungefähr als Geheimtipp für Fahrradfahrer gilt.

Tourverlauf

1. Tag Ankunft in Vientiane
Individuelle Anreise nach Vientiane und Transfer zum Hotel. Erster Spaziergang, anschließend Kennenlernabendessen.

2. Tag Die laotische Hauptstadt Vientiane
Am Morgen nehmen wir unsere Räder entgegen und unternehmen dann einen Tagesausflug durch die laotische Hauptstadt. Das höchste laotische Heiligtum Pha That Luang, der "Morgenmarkt" (Thalaat Sao) und der Wat Si Saket stehen auf dem Programm, ehe wir den Tag im berühmten Restaurant Khao Chai Deu ausklingen lassen.
Tagesausflug

3. Tag Radtour zum Stausee Nam Ngum
Großteils auf Nebenstraßen radeln wir heute zum Nam Ngum Stausee. Das größte Binnengewässer Laos’ mit seinen vielen Inseln wird auch das "laotische Meer" genannt. Übernachtung in einem Gästehaus am See.
Strecke: ca. 95 km

4. Tag Nach Vang Vieng
Am Vormittag fahren wir mit dem Boot über den Nam Ngum nach Ban Thahua und radeln dann einige Kilometer gen Norden. Aus der Ferne begrüßen uns bereits die malerischen Karstkegel der Kleinstadt am Xong-Fluss. Zwei Übernachtungen in der stilvollen Villa Vang Vieng am Flussufer.
Strecke: ca. 23 km

5. Tag Reisfelder, Maulbeeren und Tropfsteinhöhlen
Unsere heutige Radtour führt uns durch die Karstlandschaft Vang Viengs an Reisfeldern vorbei zur Tham Poukham Höhle. Am späten Nachmittag besuchen wir die berühmte Maulbeerfarm im Norden von Vang Vieng und lassen uns von den kulinarischen Spezialitäten des angeschlossenen Restaurants verwöhnen.
Tagesausflug

6. - 8. Tag Durch Karstlandschaft nach Luang Prabang
Während der nächsten drei Tage geht es in die Berge. Durch Karst- und Mittelgebirgslandschaft radeln wir über Kasi und Kiu Kacham nach Luang Prabang. Auf dem Weg zu den Passhöhen, von denen wir einen phantastischen Blick auf die Karstberge haben, fahren wir durch Dörfer der Hmong und bekommen einen guten Einblick in die traditionelle Lebensweise dieser Volksgruppe.
Strecke 6. Tag: ca. 59 km
Strecke 7. Tag: ca. 93 km
Strecke 8. Tag: ca. 80 km

9. Tag Historische Königsstadt Luang Prabang
Bei unserem Spaziergang durch Luang Prabang entdecken wir die einmalige Mischung aus prachtvollen buddhistischen Tempeln sowie französischer und laotischer Architektur. Gemütliche Cafés und Restaurants laden zum Verweilen ein.

10. Tag Fahrt nach Nam Thouam
Eine lange Etappe, allerdings ohne nennenswerte Steigungen, liegt heute vor uns. Wir fahren durch die nordlaotische Hügellandschaft, folgen zunächst dem Nam Ou und später dem Nam Nga. Übernachtung in einem einfachen Gästehaus.
Strecke: ca. 101 km

11. Tag Fahrt nach Muang Khua und Bootsfahrt nach Muang Ngoi Neua
Am Vormittag fahren wir nach Muang Khua, wo wir ein kleines Motorboot besteigen und auf dem Nam Ou knapp 20 Kilometer bis nach Muang Ngoi Neua fahren. Nach der Ankunft haben wir noch ausreichend Zeit, um das kleine Dorf und die umliegende Dschungellandschaft zu erkunden.
Strecke: ca. 43 km

12. Tag Muang Khua
Wir setzen unsere Bootsfahrt auf dem Nam Ou in Richtung Norden fort. Unterwegs haben wir Gelegenheit, ein Schnapsbrennerdorf am Ufer zu besichtigen. Nach etwa fünf Stunden erreichen wir Muang Khua. Eine Übernachtung in einem einfachen Hotel.

13. Tag Fahrt nach Oudomxai
Durch das malerische Tal des Nam Phak radeln wir heute nach Oudomxai, einem chinesisch geprägten Handelsknotenpunkt. Eine Übernachtung in einem familiengeführten, stilvollen Mittelklassehotel.
Strecke: ca. 100 km

14. Tag Fahrt nach Luang Namtha
Heute fahren wir durch eine schöne Mittelgebirgslandschaft nach Luang Namtha. Zwei Übernachtungen in einem guten Mittelklassehotel.
Strecke: ca. 117 km

15. Tag Im Naturschutzgebiet Luang Namtha
Heute wahlweise Ruhetag oder fakultativer Rad- / Wanderausflug in die Umgebung. Unter anderem besteht die Möglichkeit, Seidenweberdörfer zu besuchen.
Tagesausflug

16. - 18. Tag Zum Mekong
An den folgenden drei Tagen fahren wir von Luang Namtha zum Mekong. Durch das Naturschutzgebiet Namtha erreichen wir am Nachmittag des dritten Tages das am Mekong gelegene Huay Xai. Unterwegs Übernachtung in einfachen Hotels und bei einer laotischen Familie.
Strecke: 16. Tag ca. 60 km
Strecke 17. Tag: ca. 51 km
Strecke 18. Tag: ca. 69 km

19 - 20. Tag Auf dem Mekong
Der Mekong ist seit Jahrtausenden die Hauptlebensader der Region und wichtigste Wasserstraße des Binnenlandes Laos. In den nächsten zwei Tagen fahren wir auf einem Flussboot ca. 300 km den Mekong flussabwärts zurück nach Luang Prabang. Zwischenübernachtung in Pakbeng im stilvollen Phetsokxay Guesthouse mit Blick auf den Mekong.

21. Tag Abschied von Laos
Heute heißt es Abschied nehmen von Asien. Der letzte Tag in Luang Prabang ist bis zum Abflug am Nachmittag zur freien Verfügung. Individuelle Abreise.

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Die Straße von Malakka
Radtour von der Insel Langkawi nach Singapur

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Die Straße von Malakka bezeichnet die Meerenge zwischen Sumatra und der Malaiischen Halbinsel und ist zum Synonym für die alte Seefahrt und ihre großen Entdecker geworden, für britischen Kolonialismus und kulturellen Austausch. Sie hat Malaysia zum Vielvölkerstaat gemacht, in dem sich chinesische, tamilische, britische und indigene Einflüsse durchmischt haben. Diese kulturelle Vielfalt wird unsere Reise prägen.

Wir beginnen aber zunächst dort, wo der Indische Ozean noch weit ist: an der Andamanensee. Für die ersten Tage steht Inselhopping auf dem Programm: Langkawi und das historische Penang werden mit Booten angesteuert und mit Rädern befahren. Auf dem malaiischen Festland schwenken wir dann in Richtung Zentralgebirge mit seinen kolonialen Luftkurorten, und schließlich erreichen wir Kuala Lumpur, die spannende Hauptstadt Malaysias. Das südliche Ende der Halbinsel beradeln wir mit Abstechern nach Malakka und entlang der gleichnamigen Meeresstraße, zum Schluss setzen wir mit der Bahn über zur Weltstadt Singapur.

Tourverlauf

1. Tag Anreise aus Deutschland
Individuelle Anreise nach Langkawi.

1. Tag Ankunft in Langkawi
Individuelle Anreise zur Insel. Transfer zum Hotel. Zunächst lassen wir ein wenig die Füße baumeln, zwei Nächte auf Langkawi.

2. Tag Probetour auf der Insel
Wir erkunden zunächst Langkawi mit dem Rad. Die Insel ist bekannt für ihren Dschungel und die einladenden Strände.
Tagesausflug

3. Tag Koloniale Geschichte
Fahrt ins historischen Penang. Fast 3 Stunden Bootsfahrt durch die Andamanensee, am Nachtmittag Spaziergang durch George Town. Zwei Nächte in George Town.

4. Tag Tagesausflug in George Town
Penang hat eine lange Geschichte als Seehandels-Stützpunkt. Es lohnt sich, hier im Zentrum George Town auf Erkundung zu gehen. Wer möchte, kann allerdings auch die gesamte Insel mit dem Rad erkunden.
Tagesausflug

5. Tag Fahrt nach Taiping
Zeit für das Festland! Wir radeln von Penang in den malaysischen Bundesstaat Perak. Die Gegend um Butterworth ist verkehrsreich, später wird es ruhiger. Wir kommen in Taiping an - wieder eine Kolonialstadt mit langer Geschichte. Eine Nacht in Taiping.
Strecke: ca. 95 km

6. Tag Fahrt nach Ipoh
Ipoh ist das Zentrum der Provinz Perak und einstmals durch die Zinn-Minen der Umgebung zu Reichtum gekommen. Besonders die koloniale Altstadt ist sehr reizvoll. Zwei Nächte in Ipoh.
Strecke: ca. 112 km

7. Tag Zu den Geisterstädten
Der Zinnrausch rund um Ipoh, vor allem im Kinta-Tal südlich davon, begann in den 1870ern. Heute sind lediglich interessante Ruinen und Geisterstädte übrig geblieben, von denen wir einige besichtigen.
Tagesausflug

8. Tag In die Berge!
Heute geht es vom heißen Tiefland hoch ins kühle Mittelgebirge, das die Halbinsel der Länge nach durchzieht. Hierhin flohen die britischen Kolonialherren vor der Hitze und ließen in der Folge auch jede Menge Tee anbauen. Natürlich müssen auch wir erst einmal hochkommen! Zwei Nächte in Tanah Rata.
Strecke: ca. 87 km

9. Tag Trekking durch die Camaron Highlands
Heute steht Trekking statt Radfahren auf dem Programm. Die Cameron Highlands sind für ihre schönen Wanderwege bekannt.

10. Tag Auf und ab durch die Tropen
Ab jetzt fahren wir durch die hügeligen und tropischen Gebiete im Landesinneren in Richtung Kuala Lumpur, zunächst auf einer langen, herrlichen Etappe abseits der Zivilisation nach Kuala Lipis. Eine Nacht in Kuala Lipis.
Strecke: ca. 130 km

11. Tag Legendärer Aufstieg nach Fraser’s Hill
Der bekannteste britische Luftkurort in Malaysia ist Fraser’s Hill, heute kommen die meisten Besucher zur Vogelbeobachtung hierher. Der Schlussaufstieg von über 1000 Höhenmetern hat es in sich, ist aber wunderbar zu radeln. Bei Bedarf kann dieses letzte Stück natürlich im Begleitfahrzeug zurückgelegt werden. Eine Nacht am Fraser’s Hill.
Strecke: ca. 98 km

12. Tag Nach Rawang
Vom Bukit Fraser geht es heute fast bis nach Kuala Lumpur hinein. Eine Nacht in Rawang.
Strecke: ca. 76 km

13. Tag Von Affen und Tempeln
Stadteinfahrt hinein in das urbane Zentrum des Landes. Zunächst machen wir aber noch einen Stopover bei den Batu-Höhlen. In ihnen finden sich vornehmlich hinduistische Schreine und viele, viele Affen. Zwei Nächte in Kuala Lumpur.
Strecke: ca. 37 km

14. Tag Besichtigungen in Kuala Lumpur
Sightseeing in Kuala Lumpur, u.a. zu den Petronas Towers und zum fantastischen Islamic Arts Museum.

15. Tag An die Küste
Wieder aufs Rad, raus aus der malaysischen Hauptstadt und zum Meer nach Port Dickson. Jetzt sind wir wirklich an der Straße von Malakka angekommen!
Strecke: ca. 105 km

16. Tag Fahrt nach Malakka
Die Küste entlang in das sagenumwobene Malakka, wo wir zwei Nächte verbringen.
Strecke: ca. 74 km

17. Tag Besichtigungen in Malakka
Noch immer viel zu sehen in Malakka, dem Weltkulturerbe. In der Küstenstadt finden wir lokale Köstlichkeiten und schöne Souvenirs. Chinatown ist hier besonders spannend.

18. Tag Entspannte Etappe nach Muar
Nach 50 entspannten Kilometern erreichen wir Muar, ein verschlafenes Nest mit einigen netten Kolonialgebäuden. Eine Nacht in Muar.
Strecke: ca. 50 km

19. Tag Letzte Radetappe
Heute fahren wir fast bis an den Zipfel der malayischen Halbinsel, nach Keluang. Hier führt die Bahnstrecke nach Singapur entlang, das letzte chaotische Stück durch Johor Bahru sparen wir uns daher und fahren am nächsten Tag mit der Bahn zum Endpunkt unserer Reise. Eine Nacht in Kluang.
Strecke: ca. 105 km

20. Tag Stadt der Löwen
Mittags Ankunft in Singapur. Ob im alten Kolonialdistrikt, in Chinatown oder Little India oder im grünen Norden der Stadt: es gibt viel zu sehen und zu tun. Eine Nacht in Singapur.

21. Tag Zur freien Verfügung, Rückflug
Heute noch einmal die Möglichkeit, durch die Straßen Singapurs zu bummeln, abends individuelle Abreise.

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An den Hängen des Himalaya
Radtour durch Nepal

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Nepal ist ein Trekkingparadies. Radfahrer sieht das kleine Land am Südhang des Himalaya selten. Dabei hat Nepal einige der schönsten Radstrecken Asiens zu bieten! Und nicht nur das: Als wichtige Etappe auf den historischen Handelsrouten, die China mit Indien verbanden, hatte Nepal immer auch eine wichtige kulturelle und wirtschaftliche Brückenfunktion. Über die Jahrhunderte hat sich eine beachtenswerte Hochkultur herausgebildet, die im Westen oft übersehen wird. Wir werden auf unserer Tour nicht nur die faszinierenden Landschaften Nepals mit ihren Ausblicken auf die Eisriesen des Himalaya und eine der spektakulärsten Passstraßen der Welt erleben, wir entdecken in Kathmandu, Nuwakot und Gorkha auch die Spuren einer Kultur, die einzigartig ist.

Tourverlauf

1. Tag Ankunft in Kathmandu
Individuelle Anreise nach Kathmandu und Transfer ins Hotel. Nach einer Verschnaufpause machen wir einen ersten Bummel durch die Stadt.

2. Tag Stadt der Tempel
Heute machen wir einen ausführlichen Stadtspaziergang durch Kathmandu und entdecken das historische Erbe der Stadt ebenso wie den quirligen Stadtteil Thamel. Am Abend Begrüßungsessen im traditionellen Restaurant Bhojan Griha.

3. Tag Ein Blick nach Tibet
Am Morgen bringt uns der Bus zuerst an die tibetische Grenze. Von Nepal aus werfen wir einen Blick auf die Grenzstadt Zhangmu, die an den steilen Hängen des Himalaya klebt und schwingen uns dann auf unsere Räder. Ziel unserer kurzen Eingewöhnungstour ist das Last Resort, das wir über eine spektakuläre Hängebrücke erreichen. Wer Lust hat, kann den Sprung mit dem Bungee-Seil in die 160 Meter tiefe Schlucht wagen.
Strecke: ca. 14 km

4. Tag Auf dem Friendship Highway
Die erste Hälfte des Tages geht es vor allem bergab bis nach Barnise. Von hier folgen wir dem Friendship Highway bis nach Dhulikhel. Bei schönem Wetter haben wir vom Dhulikhel Resort einen tollen Blick auf die Eisriesen des Himalaya.
Strecke: ca. 67 km

5. Tag Blick auf den Himalaya
Am Vormittag genießen wir noch die Zeit in Dhulikhel, ehe wir dann auf Nebenstraßen nach Balthali radeln.
Strecke: ca. 22 km

6. Tag Trekking durch Terrassenfelder
Unsere heutige kleine Trekking-Tour führt uns durch die Terrassenfelder rund um Balthali im ländlichen Nepal.
Tageswanderung

7. Tag Durch das Kathmandu-Tal
Die heutige Radetappe führt uns durch das Kathmandu-Tal nach Kakani. Von unserem Resort-Hotel haben wir einen phantastischen Blick auf das Kathmandu-Tal und die umliegenden Berge.
Strecke: ca. 70 km

8. Tag Blick in die Vergangenheit
Unsere kurze Radtour bringt uns bis nach Nuwakot. Bis ins 18. Jahrhundert war das Tal ein eigenständiges Königreich und hatte große Bedeutung als Etappe auf der Handelsroute zwischen Indien und Tibet. Heute erinnern die Palastanlagen von Nuwakot an diese Zeit. Besichtigung am Nachmittag.
Strecke: ca. 48 km

9. Tag Die Beine baumeln lassen
Heute geht es vorwiegend bergab nach Kurintar. Hier können wir nach Ankunft in unserem Resort-Hotel ein wenig die Beine baumeln lassen.
Strecke: ca. 84 km

10. Tag Auf den Spuren der Gorkha
Nachdem wir schon in Nuwakot einen Blick in die nepalesische Geschichte geworfen haben, machen wir heute einen Abstecher nach Gorkha.
Strecke: ca. 40 km

11. Tag Die Serpentinen von Bandipur
Rasant geht es bergab ins Tal und dann spektakulär in eng geschwungenen Serpentinen hinauf nach Bandipur. Auch dieses historische Bergstädtchen war wichtige Zwischenstation und Marktflecken auf den alten Handelsrouten. In den letzten Jahren wurde der historische Ortskern mit viel Aufwand restauriert. Nach Ankunft am Nachmittag Spaziergang durch Bandipur.
Strecke: ca. 50 km

12. Tag Fahrt nach Pokhara
Der Morgen vergeht wie im Flug - wir lassen die Räder rollen und fahren die Serpentinen von gestern wieder bergab. Auf hügeliger Strecke geht es dann nach Pokhara am Fuß des Annapurna-Massivs.
Strecke: ca. 75 km

13. Tag Blick auf den Annapurna
Den heutigen Tag lassen wir geruhsam angehen. Eine kurzweilige Wanderung führt uns zur Friedenspagode, von der wir einen unverstellten Blick auf den Annapurna haben. Am Nachmittag fahren wir über den Phewa-See ins Zentrum von Pokhara. Zeit zum Bummeln und Shoppen!
Tageswanderung

14. Tag Über die Berge
Am heutigen Tag radeln wir über die Zentralnepalesische Bergkette in die Bergstadt Tansen in die Nordindische Tiefebene. Für die teils anspruchsvollen Steigungen werden wir mit wunderschönen Berg- und Tallandschaften belohnt.
Strecke: ca. 125 km

15. Tag In der Bergstadt
Heute entdecken wir die historische Stadt Tansen (Palpa), die sich noch viel von ihrer Ursprünglichkeit bewahrt hat.

16. Tag Die Wiege des Buddha
Auf einer atemberaubenden Abfahrt werden wir für die Anstrengungen der letzten beiden Tage entschädigt. Unser heutiges Ziel ist der Pilgerort Lumbini, Geburtsstätte des historischen Buddha.
Strecke: ca. 98 km

17. Tag Wege zur Erleuchtung
Den Vormittag verbringen wir in Lumbini und erweisen Buddha unsere Ehre. Am Nachmittag gemütliche Fahrt nach Siddharthanagar.
Strecke: ca. 26 km

18. Tag Ein Hauch von Tropen
Immer an der indischen Grenze entlang radeln wir zunächst in den Chitwan Nationalpark. Zwei Übernachtungen.
Strecke: ca. 138 km

19. Tag Chitwan-Nationalpark
Tagesausflug in den Nationalpark. Mit etwas Glück sehen wir Nashörner, Elefanten und sogar Leoparden und Tiger.
Tageswanderung

20. Tag Durch die Ebene
Schwung holen ist angesagt! Die heutige Etappe führt noch einmal durch die Ebene nach Hetauda, bevor es am nächsten Tag noch einmal in die Berge geht.
Strecke: ca. 70 km

21. Tag Auf dem Tribhuwan Highway
Eine der faszinierendsten Bergstrecken der Welt. Der Tribhuwan Highway schraubt sich auf knapp 60 Kilometern in engen Serpentinen in die Höhe. Eine echte Herausforderung! Alternativ ist die Mitfahrt im Begleitfahrzeug möglich. Übernachtung auf 2.500 Metern Höhe in einem Resort-Hotel mit Blick auf den Himalaya.
Strecke: ca. 50 km

22. Tag Willkomen zurück!
Am Vormittag geht es erst einmal kräftig bergab, ehe wir dann den finalen Anstieg nach Kathmandu in Angriff nehmen werden. Wir radeln am Ende einer spektakulären Radtour im Stadtteil Thamel ein.
Strecke: ca. 80 km

23. Tag Zur freien Verfügung, Abreise
Der heutige Tag steht zur freien Verfügung, am Abend individueller Rückflug.

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Südlich der Wolken
Individuelle Radtour in der Provinz Yunnan

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Ein chinesisches Sprichwort beschreibt das ganzjährig gemäßigte Klima der südwestchinesischen Provinz Yunnan als "Vier Jahreszeiten gleichen dem Frühling". Seit Jahrhunderten Schmelztiegel verschiedenster kultureller Einflüsse, fasziniert die Region mit einer kulturellen Vielfalt, die einzigartig in China ist: 25 der 55 nationalen Minderheitenvölker leben in Yunnan und machen diese Provinz am Rande des Himalaya zu einer der schönsten und interessantesten Chinas.

Yunnan erfahren Sie während Ihrer Radtour in all seinen Facetten: Vom blumenübersäten tibetischen Grasland hinunter nach Lijiang, dem Zentrum der Naxi-Minorität. Über die historische Teestraße in die alte Handelsstadt Shaxi. Schließlich noch ein Stück auf der berühmten Burmastraße nach Dali, einst Haupstadt des unabhängigen Bai-Reiches.

Diese Tour ist für Radler mit mittlerer bis guter Kondition geeignet. An den wenigen Tagen mit hoher Kilometerleistung geht es vor allem bergab. Bei einigen Etappen müssen längere Steigungen überwunden werden. Da der höchste Punkt der Reise bei 3.400 Metern Höhe liegt, muss eine gewisse Höhentoleranz mitgebracht werden.

Tourverlauf

1. Tag Ausflug nach Shangri-La
Etwas außerhalb von Zhongdian beginnt das Grasland, das legendäre Shangri-La. Dorthin führt Sie eine erste Erkundung auf Rädern. Unter- wegs können Sie ein Bad in heißen Quellen nehmen.
Tagesausflug

2. Tag Fahrt nach Qiaotou
Erst radeln Sie durch das Grasland in Richtung Süden, bevor es dann 50km durch eine enge Schlucht immer bergab geht. Übernachten werden Sie in Qiaotou, einer am Eingang der Tigersprungschlucht gelegenen Kleinstadt.
Strecke: ca. 93 km

3. Tag Auf den Spuren des Tigers
Ihre Wanderung führt Sie in eine der spektakulärsten Schluchten der Welt, die Tigersprungschlucht. Fast 4.000 Meter ragen die Felswände an beiden Seiten der Schlucht in die Höhe. Unten im Tal bahnt sich der Yangzi seinen Weg, der hier noch Jinsha Jiang ("Goldsandfluss") heißt. Übernachtung in einer komfortablen Bergpension in Walnut Garden.
Strecke: ca. 25 km Wanderung

4. Tag Die erste Biegung des Yangzi
Die Schlucht genießen Sie noch einmal vom Rad aus. Sie radeln auf der Straße am Fluss entlang aus der Schlucht hinaus bis nach Shigu, wo der Yangzi seine erste große Kehre macht und die Richtung ändert.
Strecke: ca. 70km

5. Tag Fahrt zu den Naxis
Ziel Ihrer heutigen Etappe ist Lijiang, das Zentrum der Naxi- Minorität, die sich noch eine große kulturelle Eigenständigkeit erhalten hat. Zwei Übernachtungen in einem Hotel im traditionellen Stil in der Altstadt.
Strecke: ca. 52 km

6. Tag Lijiang
Am heutigen Tag können Sie die ganz aus Holz gebaute historische Altstadt mit ihren vielen kleinen Märkten erkunden. Ein lohnenswertes Ausflugsziel ist der Schwarze-Drachen-Teich vor der Kulisse des mächtigen Jadedrachen-Schneeberges.

7. Tag Fahrt nach Jianchuan
Mit den Rädern fahren Sie heute auf der alten Teestraße in Richtung Dali. Erste Übernachtungsstation ist die Kleinstadt Jianchuan.
Strecke: ca. 74 km

8. Tag Freitagsmarkt in Shaxi
Ihre heutige Radtour führt Sie nach Shaxi, einem kleiner Ort an der historischen Teestraße mit einer kürzlich behutsam restaurierten Alt- stadt. Jeden Freitag treffen sich hier die Bauern der Umgebung zum Wochenmarkt. Angehörige der Yi-, Bai- und Naxi- Minorität bieten auf den Straßen des Ortes ihre Waren feil.
Strecke: ca. 32 km

9. Tag Buddhistisches Höhlenkloster
Tagesausflug zum 25 km entfernten Steinschatzberg. Hier werden Sie die teilweise noch erstaunlich gut erhaltenen Skulpturen besichtigen. Am späten Nachmittag Rückkehr nach Shaxi.
Tagesausflug

10. Tag Im Schatten des Cang-Gebirges
Dem Flusslauf bergab folgend, geht es an der Westseite des Cang- Gebirges auf ruhiger Strecke entlang. Übernachtung in einem einfachen Hotel.
Strecke ca. 105 km

11. Tag Auf der Burmastraße
Weiter flussab geht es noch 20 km, bis Sie auf die Burmastraße treffen, auf der Sie über die Ausläufer des Cang-Gebirges nach Dali radeln.
Strecke: ca. 50 km

12. Tag Dali
Vor mehr als tausend Jahren war Dali die Hauptstadt des unabhängigen Bai-Königreiches, das erst im 13. Jh. ein Teil Chinas wurde. Die Bai stellen auch heute noch den Großteil der Bevölkerung; aber auch Tibeter, Naxi und Hui (chinesische Moslems) prägen das Stadtbild.

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