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Vom Norden Laos nach Yunnan - Laos / China
- Privatreise -

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Südostasien ist ein Paradies für Kulturliebende. Was oft jedoch fehlt, sind Aktivitäten. Wer daher China und Laos näher an den Menschen und wesentlich intensiver erleben möchte, für den ist diese Reise genau das Richtige. Auf unseren Wanderungen und Radtouren werden Sie sehr schnell mit den Einheimischen ins Gespräch kommen. Sie erreichen Gegenden, die noch wesentlich ursprünglicher sind als die, in denen die großen Touristenbusse ankommen. Große Höhepunkte fehlen trotzdem nicht, wie die Halongbucht, die Gegend um Ninh Binh oder das laotische Hochland um Nong Khiaw.

ROUTE

1. Tag: Ankunft in Luang Prabang (-/-/-)
Ankunft in Luang Prabang, Abholung am Flughafen und Hoteltransfer. Übernachtung in Luang Prabang.

2. Tag: Luang Prabang (F/-/-)
Am Morgen erkunden Sie die Straßen um Luang Prabang mit einem traditionellen "Tuk Tuk". Start mit einem Besuch des Vat Visun. Mit dem im klassischen Luang Prabang-Stil erbauten Vat Aham setzen Sie die Fahrt fort, bevor Sie zum schönsten Tempel Luang Prabangs fahren - dem Vat Mai. Nach einem Besuch des National Museums erklimmen Sie den Berg Phou Si mit Blick über die Stadt und den Mekong. Nun steht noch der Besuch des Nachtmarktes auf dem Programm. Außer Textilien werden hier auch Souvenirs aus Holz und Maulbeerpapier usw. verkauft. Üb. in Luang Prabang.

3. Tag: Luang Prabang - Nong Khiaw (F/M/-)
Fahrt durch die beeindruckende Landschaft nach Nong Khiaw. Das Städtchen Nong Khiaw liegt am Nam Ou Fluss. Unterwegs Halt im Weberdorf Ban Na Nyang, in dem nahezu jeder Haushalt auf die traditionelle Textilweberei spezialisiert ist. Weiterfahrt nach Nong Khiaw und Rest des Tages zur freien Verfügung. Übernachtung in Nong Khiaw.

4. Tag: Nong Khiaw - Muang Khoua - Muang La (F/M/-)
Der Nam Ou Fluss ist einer der wichtigsten Flüsse in Laos. An Bord eines Bootes fahren Sie flussaufwärts. Unterwegs Halt an Dörfern, die ausschließlich per Boot erreichbar sind. In Muang Khoua steigen Sie in ein Fahrzeug um und fahren weiter nach Muang La. Übernachtung im Muang La Resort.

5. Tag: Muang La (F/-/-)
Der heutige Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Sie können im Hotel relaxen, die Umgebung mit dem Fahrrad auf eigene Faust erkunden oder eine 3-stündige Tour mit einem Reiseleiter in die umliegenden Berge unternehmen! Üb. im Muang La Resort.

6. Tag: Boten/Mohan (Grenze) - Menglun (F/-/-)
Heute fahren Sie nach China. An der Grenze erwartet Sie Ihr chinesischer Reiseleiter. Sie fahren über Mengla nach Menglun. Die Hauptattraktion in Menglun ist der Botanische Garten. Übernachtung in Menglun / Jinghong.

7. Tag: Menglun - Jinghong - Dali (F/-/-)
Sie fahren am frühen Morgen zum Flughafen Jinghong und fliegen nach Xiaguan. Hier werden Sie am Flughafen abgeholt und nach Dali gebracht. Dali liegt am östlichen Ufer des Erhai-Sees am Fuße der 4000 m hohen Cang Shan Gebirgskette. Besuch der drei erst kürzlich renovierten Pagoden des San Ta Si Klosters aus dem 9. Jhd. Rest des Nachmittags zur freien Verfügung. Übernachtung in Dali.

9. Tag: Shaxi - Lijiang (F/-/-)
Nach dem Frühstück Fahrt nach Lijang und Hotel Check-In, bevor Sie in einem lokalen Restaurant zu Mittag essen. Am Nachmittag erkunden Sie die Stadt Lijang. Sie besteigen den "Lion Hill" und genießen dabei den atemberaubenden Ausblick auf die Altstadt Lijangs. Am Abend besuchen Sie ein traditionelles Naxi Dongba Musikkonzert. Übernachtung in Lijang.

10. Tag: Lijiang (F/-/-)
Der heutige Tag steht zu Ihrer freien Verfügung. Sie können bei einem Besuch der zahlreichen Tee -, bzw. Kaffeehäuser entspannen, die Stadt auf eigene Faust erkunden oder sich ein Fahrrad ausleihen, um in das traditionelle Dorf "Baisha" zu fahren.

11. Tag: Tigersprungschlucht - Zhongdian (F/-/-)
Fahrt mit Blick auf das Yangtze Tal. Zuerst besuchen Sie den Ort Shigu, wo Sie den berühmten "Bogen" bestaunen können. Der Yangtze Fluss macht hier eine 180 Grad Drehung und fließt einige Kilometer parallel zu sich selbst zurück Richtung Norden. Weiter geht es zur imposanten "Tigersprungschlucht". Im Anschluss geht es weiter nach Zhongdian (Shangri La). Üb. in Zhongdian.

12. Tag: Zhongdian (F/-/-)
Am Morgen Fahrt zum "Dabao" - Kloster, 12 km außerhalb Zhongdians. Am Nachmittag besuchen Sie ein über 300 Jahre altes, tibetanisches Kloster - das Ganden Sumtseling Gompa. Sie werden auch eine tibetanische Familie besuchen und dabei einen Eindruck vom alltäglichen Leben erhalten. Weiterfahrt in die malerische Altstadt von Zhongdian, wo Sie den "Turtle Hill" besteigen werden. Abendessen in einem traditionellen, 200 Jahre alten tibetanischen Haus im Zentrum der Stadt. Übernachtung in Zhongdian.

3. Tag: Kunming / Jianshui (F/-/-)
Flug nach Kunming. Nach Ankunft erfolgt eine Fahrt nach Jianshui. Auf dem Weg Halt in Tonghai, wo Sie den Xiushanberg mit seinen zahlreichen traditionellen Tempeln und Pavillions bestaunen können. Nach der Ankunft in Jianshui besuchen Sie den Konfuzius- Tempel "Wen Miao". Weiter zum "Westtor ", wo Sie einen Blick in die alte Residenz, der einst wohlhabenden und einflussreichen Familie Zhu, werfen können. Übernachtung in Jianshui.

14. Tag: Jianshui - Yuanyang (F/-/-)
Fahrt zum traditionellen Zhuang-Dorf Tuanshan mit seiner einzigartigen und gut erhaltenen Architektur. Auf dem Weg dorthin besichtigen Sie außerdem die "Zwei-Drachen-Brücke", eine alte Steinbrücke aus der Qing- Dynastie. Nach dem Mittagessen fahren Sie zur überwältigenden Schwalbenhöhle, die vom Fluss Lu ausgehöhlt wurde. Weiter nach Xinjie, dem Tor zu den atemberaubenden und spektakulären Reisterrassen Yuanyangs.

15. Tag: Yuanyang Reisterrassen (F/-/-)
Gegen 6 Uhr morgens erleben Sie einen unbeschreiblichen Sonnenaufgang über den Reisterrassen. Danach besuchen Sie einen der lebhaften Wochenmärkte in der Gegend. Nachmittags begeben Sie sich auf eine Klettertour (ca. 2,5 Std.) durch die wunderschönen Reisterrassen Yuanyangs in das nahegelegene Dorf der Hani.

16. Tag: Yuanyang Reisterrassen - Steinwald Lunan (F/-/-)
Nach dem Frühstück fahren Sie Richtung Norden nach Mile. Weiter geht es über den neu gebauten Highway durch eine vielfältige Landschaft nach Lunan, wo Sie am Nachmittag ankommen. Am späten Nachmittag besuchen Sie den Steinwald von Lunan und begeben sich auf einen Spaziergang durch das Labyrinth aus Wegen in diesem natürlichen Wunderland. Anschließend geht die Reise weiter nach Kunming (1,5 Std.). Übernachtung in Kunming.

17. Tag: Abreise (F/-/-)
Transfer zum Flughafen und Rückflug.

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Veranstalter: Cycling unlimited

Kettle Valley Tour - Durch die Wildnis Westkanadas
Individuelle Radtour

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Rails to Trails heißt das Motto dieser geführten Radreise - Schienen werden zu Wegen. Einst wichtigste Versorgungsroute quer durch Kanada, wurden einige Strecken stillgelegt und in Naturwege umgewandelt. Als Teil des nun weltweit längsten Wander- und Radweges Trans Canada Trail erleben wir auf dem Abschnitt der Kettle Valley und der Columbia & Western Trasse die beeindruckende Landschaft Westkanadas und folgen den Spuren der Pioniere.

Per Rad geht es an rauschenden Wildbächen vorbei, durch dichte Wälder, verschlafene Goldgräber-Städte, über hölzerne Brücken durch den Myra Canyon und durch bis zu 912 m Tunnels. Wir übernachten in typischen Unterkünften, vom Zelt über B&Bs bis hin zu Hotels ist alles dabei. Wer nicht im Zelt schlafen will, kann eine feste Unterkunft buchen. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt, wir werden mit einem umfangreichen Frühstück verwöhnt, bevor es mittags einen herzhaften Lunch und abends ein üppiges Abendessen gibt. Für unterwegs können wir uns mit dem bereit gestellten Obst und Powerriegeln versorgen. Wer noch mehr Aktivitäten braucht, kann mit dem Kanu fahren, Reiten oder in den erfrischenden Seen schwimmen.

1. Tag: Anreise nach Castlegar, British Columbia
Ihre Radreise beginnt heute mit der Abholung am Flughafen in Castlegar (British Columbia) gegen 14 Uhr. Sie werden zu Ihrer ersten Unterkunft in der Nähe von Castlegar gebracht. Herzlich Willkommen in Kanada!

2. Tag: Slocan - Castlegar: 65 km / 80 Hm
Heute geht es direkt auf Tour! Sie werden mit Ihren Rädern zum Slocan Lake gebracht. Dort starten Sie mit der wunderbar malerischen Strecke entlang der Columbia & Kootenay Railway. Der idyllische Slocan River begleitet Sie mit seinem glitzernden Wasser und ruhigem Rauschen. Während der Mittagspause im "Nature Park" in der Nähe von Winlaw können Sie die erste echte kanadische Erfahrung machen: Springen Sie beherzt in das kühle Wasser des Slocan River! Erfrischt und voller Elan geht es weiter entlang des kleinen Flusses Pass Creek bis zu Ihrer Unterkunft in der Nähe von Castlegar. Das Castlegar Museum, das früher als Bahnhofsgebäude diente, ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

3. Tag: Castlegar - Grand Forks: 85 km / 800 Hm
Heute steht wieder ein kurzer Tranbsfer an. Sie werden zur Paulson Detour Road gebrsacht, wo Sie in den Trans Canada Trail einsteigen. Auf einsamer Straße geht es zunächst leicht bergab nach Christina Lake. Tolle Ausblicke erwarten Sie. Nach einer möglichen Badepause in Christina Lake geht es weiter über tolle Brücken nach Grand Forks. Mit knapp 4.000 Einwohnern können Sie hier auf jeden Fall einen gemütlichen Kaffee trinken. Gehen Sie hierzu doch in das Grand Forks Station Neighbourhood Pub, die ehemalige Bahnstation, die liebevoll restauriert wurde.

4. Tag: Grand Forks - Greenwood: 65 km / 60 Hm
Bis zum ehemaligen Eisenbahnverteilpunkt Eholt geht es stetig leicht bergauf, ab dort jedoch gemütlich abwärts bis zum verschlafenen früheren Bergbaustädtchen Greenwood. Einst blühendes Zentrum während des Goldrausches um 1897, ist es heute mit 700 Einwohnern bekannt als "Canada’s smallest city". Eine historische Runde können Sie z. B. im örtlichen Museum drehen, wo Sie allerlei über den Goldrausch in und um Greenwood erfahren können.

5. Tag: Greenwood - Rock Creek: 41 km / 480 Hm
Vorbei an alten Schmelzöfen, geht es heute eher gemütlich los. Sie passieren zunächst einen Aussichtspunkt, von dem ein alter Holzdamm noch immer gut sichtbar ist. Ganz easy erreichen Sie Midway Station, das die Grenze zwischen dem Columbia & Western und dem Kettle Valley Abschnitt markiert. Für Sie heißt das ab hier: Kettle Valley wir kommen! In Midway lohnt sich auf jeden Fall auch ein Besuch des denkmalgeschützten Eisenbahnmuseums. Schon geht es also weiter in Richtung Okanagan Highlands. Schon nach wenigen Kilometern und minimaler Steigung erreichen Sie die Kettle Valley Station. Der Name "Kettle" stammt von den großen Wasserbecken, die sich entlang des Kettle River bilden. Etwas oberhalb der kleinen Siedlung Rock Creek, wo einst Goldsucher ihr Glück und noch mehr fanden, werden Sie die nächsten beiden Nächte gemütlich in einem idyllisch gelegenen Bed & Breakfast verbringen. Genießen Sie hier die wunderschönen Sonnenaufgänge über den gegenüberliegenden Bergen und mit etwas Glück sehen Sie von der Terrasse aus sogar einige Rehe vorbei huschen. Idylle Pur!

6. Tag: Tag zur freien Verfügung
Lassen Sie an Ihrem freien Tag einfach die Seele baumeln! Genießen Sie ein gutes Buch in der Hängematte, erkunden Sie die bilderbuchähnliche Landschaft oder beobachten Sie die vielen Kolibris, die um das Haus herumschwirren. Wer trotz des freien Tages aktiv sein möchte, kann auch etwa 20 km zum Conkle Lake radeln und dort schwimmen gehen. Denken Sie jedoch auch an die Kilometer aufwärts beim Rückweg.

7. Tag: Rock Creek - Beaverdell: 58 km / 190 Hm
Der Tag beginnt nach einigen kurzen Kilometern schon mit der spektakulären Fahrt über eine eindrucksvolle Fachwerkbrücke aus Stahl, die über den Kettle River führt. Man fühlt sich ein bisschen wie im Wilden Westen. Sie haben es heute nicht eilig, so dass Sie an einer der einladenden sandigen Schwimmstellen schon vormittags eine kleine Pause einlegen können. Es geht weiter über offene Grassteppe und schöne Naturwege, bis Sie am bekannten KVR Cyclist Rest Stop an der Rhone Station ankommen. Hier hat Paul Lautard in vielen Jahren detailverliebter, mühevoller Kleinstarbeit ein wahres Sammelsurium an Fundstücken des Kettle Valley Railway zusammen getragen und lädt mit seiner Gastfreundschaft und lustigen Geschichten über die Radfahrer und die Geschichte des Trails zum Verweilen ein. Machen Sie hier auf jeden Fall Pause, sonst verpassen Sie eines der Highlights dieses Abschnittes! Einige Kilometer weiter hat der West Kettle River eine tiefe Schlucht in den harten Stein des Tales gegraben. Entsprechend überqueren wir den Fluss über zwei Brücken und können an einer spannenden, aber ungefährlichen Stelle noch mal im glasklaren und erfrischenden Wasser des Bull Creek Canyon baden gehen. Nun müssen Sie sich doch etwas ranhalten, der Weg bis Beaverdell geht zwar nur leicht bergauf, jedoch lohnt es sich auch in dem mystisch gelegenen, fast verlassenen Ort das älteste Hotel British Columbias anzuschauen. Vor Penticton ist hier zudem die letzte Möglichkeit, in dem kleinen Laden einkaufen zu gehen.

8. Tag: Beaverdell - Idabel Lake: 55 km / 480 Hm
Von den vielen Badestopps gestern motiviert, starten Sie heute zum Geisterort Carmi, einst florierende Goldsucherstadt, heute sieht man nur noch vereinzelt verlassene Überreste zwischen den vielen Kiefern. Es geht weiter über leichte Naturwege und schönen Aussichten auf das Tal des West Kettle River bis zum pittoresken Arlington Lake, der beste Ort heute für eine gemütliche Mittagspause. Hier können Sie die Füße ins kühle Wasser baumeln lassen oder direkt schwimmen gehen. Doch bis zum heutigen Tagesziel sind noch einige Kilometer per Rad zurückzulegen. Mit leichter Steigung, aber gemütlich, geht es bis zum Idabel Lake,. Besonders am frühen Morgen, wenn der Dunst über dem See aufzieht, ist die Stimmung hier fantastisch! Es lohnt sich, morgen früh aufzustehen.

9. Tag: Idabel Lake - Myra Canyon - Chute Lake: 50 km / keine Steigungen
Die heutige Tagesetappe dürfte Ihnen als einer der spektakulärsten Abschnitte der Radtour auf dem Trans Canada Trail in Erinnerung bleiben: Sie radeln durch die beeindruckende Schlucht des Myra Canyon über 18 hölzerne Brücken, die wie an die steilen Klippen geklebt erscheinen. In einer riesigen Schleife wand sich damals die Bahn um den Canyon herum. Eine architektonische Meisterleistung, wurden doch alle Holzpfeiler per Hand gefällt und exakt aneinander angepasst. Inzwischen wurden die Brücken restauriert und mit Geländern abgesichert, teilweise gab Stahl einen zusätzlichen Halt. Während dieser Etappe können Sie zudem die fantastische Aussicht auf den unterhalb liegenden Okanagan Lake genießen, nicht zuletzt von der mit 220 m Länge und 55 m Höhe beeindruckendsten Brücke West Fork Canyon Creek Bridge. Zwischen den Bäumen kann man auch Kelowna durchblitzen sehen. Eine wahre Genussetappe!

10. Tag: Chute Lake - Penticton: 45 km / keine Steigungen
Auch heute radeln Sie mit fabelhafter Aussicht auf den unterhalb liegenden Okanagan Lake, erst noch durch schroffere Felsformationen. Schon nach wenigen Kilometern sehen Sie den ersten von ca. sieben alten Steinöfen, die von den Bauarbeitern während der Errichtung der Kettle Valley Bahnlinie als große Brotbacköfen genutzt wurden. Eine Gruppe Freiwilliger hat sich um den Wiederaufbau der zurück gelassenen Öfen gekümmert, die inzwischen wieder einen lebendigen Eindruck der vergangenen Zeit vermitteln. Je weiter Sie in das Okanagan Valley fahren, umso präsenter sind auch die umliegenden Weinberge und Obstplantagen, die für ein mediterranes Gefühl sorgen. In lang gezogenen Kurven nähern Sie sich dem See, der Ausblick ist einfach fantastisch! Es lohnt sich, hier eine längere Pause einzulegen, da der 135 km lange See der Legende nach das furchtbare Ogopogo Monster beherbergt... Das am Südende des Okanagan Lake gelegene Penticton ist heute Ihr Ziel. Hier können Sie den Abend mit einem kleinen Spaziergang entlang des Seeufers ausklingen lassen.

11. Tag: Penticton - Summerland: 30 km / 220 Hm /
Mit Verlassen der Stadt Penticton schmiegt sich die Bahntrasse an den Hang auf ihrem Weg nach Summerland in Richtung Nordwesten. Für die lang gezogenen Steigungen werden Sie wiederum mit spektakulären Aussichten auf den Oakanagan Lake und Naramata im Norden entschädigt. Die Passage über die mit 73 m höchste Fachwerkbrücke in Nordamerika ist so beeindruckend wie die Konstruktion selbst. Hier überwinden Sie die tiefe Schlucht, die der Trout Creek im Laufe der Jahrhunderte in das Gestein gegraben hat. In Summerland angekommen, können Sie gemütlich einen Kaffee trinken, bevor es die letzten Kilometer zu Ihrer außerhalb von Summerland gelegenen Unterkunft geht. Wenn Sie früh ankommen, können Sie mit den Pferden ausreiten (optional).

12. Tag: Summerland - Jellicoe Station: 58 km / 550 Hm
Der lebhafte Flussverlauf des Trout Creek begleitet Sie heute entlang des Kettle Valley Trails leicht bergauf und führt durch eher kargere Landschaft, gespickt mit Nadelbäumen. Am Osprey Lake angelangt, verlockt das klare Wasser des Sees nach einem erfrischenden Bad. Das Wasser wurde vor Erfindung der Eismaschinen und Gefrierschränken im Winter in riesigen Eisblöcken aus dem See geschnitten und für Kühltransporte und als Klimaanlage im Zug verwendet. An der ehemaligen Bahnstation Jellicoe Station übernachten Sie heute in einem charmanten B & B, das durch die sehr gastfreundlichen Wirte und einen wunderbaren Blick auf den Chain Lake besticht.

13. Tag: Jellicoe Station - Princeton : 42 km / keine Steigungen
Am alten Wasserturm "Fifty Mile Tank" vorbei, erreichen Sie nach einigen Kilometern den etwas kürzeren Erris Tunnel (91 m), den Sie inzwischen locker durchradeln. Pittoreske Aussichten in das Similkameen Valley und eine Strecke durch offenes Weideland charakterisieren den heutigen Tag. Die Strecke windet sich gemütlich abwärts, Wildblumen säumen den Weg. Erneut musste der Konstrukteur McCulloch eine größere Steigung hinunter nach Princeton überwinden, weshalb die Bahnlinie in drei außergewöhnlichen Schleifen mit einem Gefälle von max. 2,2% bis in die Stadt geführt wurde. In dieser Gegend hat sich außerdem einst der Kutschen- und Zugräuber Bill Miner versteckt, und die Legende besagt, dass Teile seiner Beute immer noch in den Hügeln entdeckt werden können. Vielleicht möchten Sie heute auf Schatzsuche gehen? Oder Sie entspannen vor Ihrer Unterkunft, an der häufig in vollkommener Ruhe einige Rehe grasen.

14. Tag: Princeton - Tulameen: 35 km / 120 Hm
Durch das enge Tal des Tulameen River führt diese wunderschöne Etappe durch eine farbenfrohe Landschaft. Die steil aufragenden rostfarbenen Felswände bilden einen starken farblichen Kontrast zu dem Grün der Pinien, dem goldfarbenen Sand der Uferbänke und den blauen Fluten des Flusses. "Tulameen" bedeutet in der Salish-Indianischen Sprache "Rote Erde". Die Pigmente wurden als Gesichtsfarbe genutzt und hatten einen großen Wert bei Tauschgeschäften. Hier fand in 1885 ein Goldrausch statt, und einige Goldsucher jagen heute noch ihrem Glück hinterher. Auch heute verläuft die Strecke wieder durch einige Tunnels, bei denen Sie das Rad schieben müssen, da man das andere Ende nicht sieht. Sie fahren durch Coalmont, wo einst der Goldrausch einen Höhepunkt erlebte, bis man hier ein anderes weißes Metall fand, das ähnlich viel wog wie Gold. Man konnte die beiden Metalle schwer auseinander halten oder trennen, weshalb viele ihre Minen aufgaben. Erst Jahre später stellte sich heraus, dass es sich um Platin handelte, das den Wert von Gold um ein Mehrfaches übersteigt. In Tulameen übernachten Sie heute in der Nähe des Otter Lake.

15. Tag: Tulameen - Coquihalla Lake( Transfer) und Coquilhalla Lakes - Othello Tunnels - Hope (Rad): 50 km / 250 Hm
Heute haben Sie zunächst einen Transfer nach Coquilhalla Lakes und umgehen somit eine ausgewaschene und schlecht zu radelnde Etappe.
Ab Coquilhalla geht es nur noch abwärts, entspannen Sie Ihre Beine und saugen Sie die spektakuläre Landschaft auf. Auf Ihrer letzten atemberaubenden Abfahrtsstrecke durch eine faszinierende Berglandschaft kommen Sie aus dem Staunen nicht mehr heraus. In der Nähe von Hope hat der Konstrukteur McCulloch ein weiteres Meisterstück in den Fels gebannt. Der wild schäumende und reißende Coquihalla River hat hier eine 91 m tiefe Schlucht in die Felsen gegraben, die es der Eisenbahn unmöglich machte, die Strecke zu passieren. Mit seinem ingenieurtechnischen Geschickt tüftelte McCulloch die perfekte Linie für die vier Tunnels aus. Auf guten Holzstegen können Sie die Strecke radeln oder schieben und Ihr bestandenes Fahrradabenteuer stolz in Hope abschließen. Hier lassen Sie die Leihräder, falls Sie diese gemietet haben und lehnen sich von nun gemütlich zurück.

16. Tag: Hope - Vancouver: ca. 150 km (Transfer)
Mit dem Zug fahren Sie heute durch das Fraser Valley, dem sog. "Gemüsegarten von British Columbia" bis nach Vancouver. Hier checken Sie in Ihrem in der Nähe des Stanley Parks gelegenen Hotel ein und können den Trubel der Großstadt genießen. Viel Vergnügen in dieser aufregenden kosmopolitischen Stadt an der kanadischen Pazifikküste! Und herzlichen Glückwunsch zu über 700 Rad-Kilometern durch die einmalige wilde Landschaft von British Columbia!

17. Tag: Vancouver - Abreise
Heute erfolgt die individuelle Abreise. Gerne können Sie Ihren Aufenthalt in Vancouver oder Vancouver Island verlängern.

TERMINE

01/05/2019 - 15/10/2019

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Veranstalter: Cycling unlimited

Madagaskar - Vom Hochland an die Küste
Radtour vom Hochland über Ranomafana an die Küste

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Highlights
Von der Hauptstadt Antananarivo radeln wir bis zu 580 km bis an den Strand von Ifaty

· Zum Einradeln Ausflug in die Umgebung von Antsirabe
· Die Seen Tritriva und Andraikiba
· Ranomafana Nationalpark
· Anja dorfgemeinschaftlicher Park
· Andringitra Massiv und Region
· Isalo Massiv und Region
· Ifaty Wälder und Strand

Madagaskar ist ein geheimnisvolles Land. Von den großen Touristenströmen ignoriert, bietet es dem Besucher eine enorme Vielfalt an Landschaften und eine ganz eigene Fauna und Flora. Wer Madagaskar auf ruhige und intensive Art erleben will, für den ist diese Radreise vom Hochland an die Küste genau das Richtige. Durch die langsame Fortbewegung und das offene Verkehrsmittel ist man der Bevölkerung wesentlich näher und kann so das Land noch intensiver erleben. Wem die Etappen zu lang sind, kann unterwegs in das Begleitfahrzeug umsteigen, oder auch gerne längere Distanzen radeln.

Diese Reise dauert 16 Tage, davon fahren Sie an acht Tagen auf dem Fahrrad. Von der Hauptstadt Antananarivo 580 km bis zur Sudwestküste Madagaskars und schließlich bis zur Ifaty Strand. Die Route führt durch die Dörfer der madagassischen Hochebene und durch die Steppe bis an die Küste am Kanal von Mozambik. Sie erleben die Bevölkerung bei der Arbeit auf den Reisfeldern und sehen Plantagen mit tropischen Früchten. Dazu die magische Tier- und Pflanzenwelt Madagaskars. Sie fahren meist auf geteerter Straße aber auch auf nicht geteerten Nebenstraßen und unbefestigten Feld- und Waldwegen. Es ist ein wirklich ein unvergessliches Erlebnis.

Reiseverlauf

1. Tag: Ankunft in Antananarivo
Sie treffen Ihren Reiseleiter im Laufe des Tages entsprechend Ihrer Ankunftszeit. Tana ist eine bezaubernde Ansammlung farbenprächtiger Häuser, die oft atemberaubend schief an den Hängen kleben. Windschiefe Dächer, verwitterte Backsteinmauern und baufällige Holzbuden schieben sich waghalsig in- und übereinander, wie um sich gegenseitig am Abrutschen zu hindern. Sie werden am Flughafen abgeholt. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. (-)

2. Tag: Antananarivo - Antsirabe
Auf der Fahrt nach Antsirabe kommen durch das fruchtbare Hochland. Neben den für die Gegend typischen Reisterrassen sehen wir auch viele Obst- und Gemüseplantagen. Wir halten hier und da um mit Leuten zu reden oder das ländliche Leben zu beobachten. Die Umgebung von Antsirabe ist es wert entdeckt zu werden. Hier und in Betafo werden die landwirtschaftlichen Produkte der Umgebung angebaut. Von hier werden der größte Teil des Obstes und Gemüse nach Tana transportiert und von dort im ganzen Land verkauft. Am Nachmittag kümmern wir uns um unsere Räder. Eine erste kleine Fahrt steht auf dem Programm. In erster Linie geht es darum mit den Rädern und dem Verkehr vertraut zu werden.
(F/M/A)
(16km)

3. Tag: Antsirabe - Lac Andraikiba - Lac Tritriva - Betafo
Zunächst fahren wir zum Andraikiba See. Er dient heute als Wasserreservoir für Antsirabe. Weiter geht es auf guter Piste. Wir kommen durch mehrere Dörfer bis wir den Lac Tritriva erreichen. Das ist ein Kratersee um den sich einige Geschichten ranken. Die ganze Gegend ist vulkanischen Ursprungs. Man hat eine schöne Aussicht auf die Dörfer und Felder der für die Brauerei in Antsirabe arbeitenden Getreidebauern. Natürlich ranken sich einige Geschichten um den See. Nach dem Lunch fahren wir weiter nach Betafo. Der Name bedeutet ‚Wo es viele Dächer gibt’. Dort sehen wir uns kurz um, besuchen den Markt. Falls wir gut in der Zeit sind können wir noch vier km anhängen und ein Bad in einer heißen Quelle nehmen. Wir halten hier und da um mit den Leuten zu sprechen. Die letzten 22 km fahren wir auf Teer. Am Nachmittag sind wir wieder zurück in Antsirabe.
(F/M/A)
(etwa 59 km, davon 32 Piste)

4. Tag: Antsirabe - Ambositra
Nachdem wir uns nun schon an den madagassischen Verkehr gewöhnt haben geht es weiter durch das fruchtbare Hochtal Richtung Ambositra. Auf hügeliger Straße begegnen wir immer wieder Zebu Rindern und freundlichen Viehhirten. Wir fahren durch eine fruchtbare üppige Landschaft, wir sehen das geschäftige Treiben auf den Feldern, Frauen waschen ihre Wäsche an den Flussufern und trocken sie auf den Felsen. Falls die Zeit reicht besuchen wir in Ambositra, der Hauptstadt des Kunsthandwerks, die Holzschnitzer der Zafimaniry, deren traditionelle Holzschnitzkunst von der UNESCO in die Liste der insgesamt 47 Meisterwerke traditioneller Weltkultur aufgenommen wurde.
(F/M/A)
(ca. 95 km)

5. Tag: Ambositra - Ranomafana
Falls gestern die Zeit zu knapp war besuchen wir heute kurz die Holzschnitzer. Auf einer kurvenreichen Straße fahren wir zunächst im Bus Richtung Camp Robin und weiter nach Ialatsara. Eine landschaftlich traumhafte Strecke unterhalb großer Granitberge führt nach Ambohimahasoa. Nach zwei intensiven Steigungen auf Asphalt geht es wieder auf eine Piste durch einige Dörfer und Eukalyptuswälder, bevor die Primärwälder des Ranomafana Nationalparks sichtbar werden. Die letzten Kilometer geht es auf Asphalt flott bergab. Nachdem wir den Ort Ranomafana passiert haben geht es noch einige Kilometer ins Tal bevor wir unser Hotel erreichen.
(F/M/A)
(etwa 64 km, davon 20 Piste, 1 - 2 Stunden Bustransfer, ungefähr 70 km)

6. Tag: Ranomafana Nationalpark
Heute werden wir sehr früh die Federn verlassen, um uns das allmorgendliche Schauspiel der Tiere, die nur zu dieser Tageszeit zu beobachten sind, nicht entgehen zu lassen. In Ranomafana gibt es 12 Lemuren Arten, Geckos, Chamäleons, und Frösche und nicht weniger als 96 Vogelarten, davon 68 endemisch. Wir finden Orchideen, Baumfarne und riesige Bambus. Wir hoffen verschiedene Lemuren zum Beispiel den Diadema Sifaka zu sehen. Mit etwas Glück können wir auch den goldenen Bambuslemur beobachten. Zurück im Ort haben wir die Möglichkeit im Schwimmbad der heißen Quellen ein Bad zu nehmen.
(F/M/A)

7. Tag: Ranomafana - Sahambavy
Auf Asphalt geht es durch den Regenwald bergauf. Zuerst fahren wir die wenigen Kilometer von unserem Hotel durch das Tal zurück, dann folgt ein recht steiler Anstieg, vorbei am Parkeingang bis Ambanja. Unterwegs sehen wir Familien, die Flusssand am Wegesrand verkaufen, sowie einige Korbflechter. Weiter geht es auf einem Feld- und Waldweg nach Sahambavy. Ab hier kann das Auto nicht folgen, einige altersschwache Brücken können nur mit dem Rad oder zu Fuß überquert werden. Sahambavy ist das madagassische Zentrum des Teeanbaus. Wenn wir es zeitlich schaffen besichtigen wir den Sahambavy Tea Estate, die einzige Teeplantage Madagaskars.
(F/M/A)
(etwa 44 km, davon 22 km auf Feld- und Waldwegen)

8. Tag: Sahambavy - Ambalavao
Wir radeln nach Fianarantsoa, dem früheren geistigen Zentrum des Landes. Die Stadt ist sehr geschäftig. Danach geht weiter, meist bergab, nach Ambalavao. Die Fahrt ist landschaftlich sehr schön mit vielen Ausblicken in die Täler. Nur kurz vor der Ankunft fordert uns noch eine Steigung. Alternativ können wir vom Hotel in Sahambavy 54 km bis Ambalavao auch auf unbefestigten Feld- und Waldwegen fahren. Das Auto kann hier nicht folgen. Wir durchqueren mehrere kleine Täler mit Reis- und Maniokplantagen sowie einige Eukalyptuswälder. Reisende kommen selten hierher, die Kinder haben selten weiße Menschen gesehen und stehen neugierig um uns herum. Den letzten Teil fahren wir dann im Auto. In Ambalavao besuchen wir die traditionelle Antaimoro Papierherstellung. Die Herkunft des kupferfarbenen Papiers, das sich wie feine, seidige Raufasertapete anfühlt, ist weit in die Vergangenheit zurückzuführen.
(F/M/A)
(etwa 80 km, davon 15 km einfache Piste)

9. Tag: Ambalavao - Anja, dorfgemeinschaftlicher Park - Tsaranoro
Bizarre Landschaftsformen erwarten uns im Anja Park. Dieser kleine Park ist ein gutes Beispiel für die Selbstverwaltung eines Dorfes und der Entwicklung des Tourismus. Am Eingang des kleinen Parks wurde eine kleine Informationshütte errichtet in der wir uns über das Projekt informieren können. Wir sehen hier viele Katta (Lemur Catta). Diese Lemuren lassen sich sehr gern beobachten. Wir machen einen kurzen Rundgang durch das Gelände. Südlich von Ambalavao ändert sich die Gegend. Wir passieren die Grenze vom Hochland zum Süden. Riesige Granitmassive wechseln sich mit einer Grassteppenlandschaft ab. Wir biegen ins Tsaranoro Tal ab und radeln auf das Andringitra Gebirge, dem zweithöchsten Gebirgszug Madagaskars zu. Sofern wir zeitig ankommen machen wir einen Spaziergang zu einem natürlichen Schwimmbecken.
(F/M/A)
(etwa 54 km, davon 20 km Piste)

10. Tag: Andringitra Massiv und Gebirge
Heute unternehmen wir eine Wanderung mit Besteigung des ‚Chamäleon’ Berges. Man könnten in dem Fels tatsächlich die Form eines Chamäleon erkenne. Nach Dörfern, Reisfeldern und Hügeln erreichen wir einige Waldstücke mit knorrigen Bäumen. Vielleicht sehen wir Lemuren. Das Gebirge mit seinen steilen Felswänden ist vulkanischen Ursprungs und wahrscheinlich sehr plötzlich entstanden. Es besteht aus stark zerklüftetem Granit. Die Höhe ist zwischen 650 und 2600 Meter. Andringitra erstreckt sich in einer Länge von 100 km.
(F/M/A)

11. Tag: Tsaranoro - Ranohira
Wir radeln zurück zur Asphaltstraße. Von hier geht es per Auto weiter nach Ankaramena, einer Ortschaft die für ihre vielen Mangos und Papaya bekannt ist. Dann kommen wir Berg Bischofsmütze vorbei durch die verschlafene Stadt Ihosy und weiter es auf das Horombe Plateau Richtung Ranohira. Hier ist das Zentrum der ethnischen Gruppe der Bara. Die Gegend ändert sich und wechselt vom typisch grünen Hochland zu dem trockenen, steppenhaften Süden. Um einen intensiveren Eindruck dieser Weite zu bekommen, radeln wir die letzten 60 Km zu unserem Hotel auf einer guten Teerstraße.
(F/M/A)
(ca. 80 km, davon 20 km Piste)

12. Tag: Rad fahren und wandern im Isalo Massiv und Region
Zuerst fahren wir auf einer Piste auf das Isalo Massiv zu. Nach einigen Kilometern kommen wir in den Ort Alt-Ranohira. Hier machen wir eine Pause um uns zugleich den Ort anzusehen. Die Bewohner sind meist Angehörige der ethnischen Gruppe der Bara. Für diese Gruppe ist der Besitz von Zebu Rindern das Wichtigste. Danach geht es auf einem Rundkurs weiter bis wir wieder in Ranohira sind. Von dort fahren wir weiter auf Teer bis zum Informationszentrum. Dort verschaffen wir uns einen Überblick über die Entstehung und Geschichte der Region. Anschließend unternehmen wir eine Wanderung. Das Isalo Massiv ist eine von Erosionen zu fantastischen und bizarren Felsformationen gestaltete Gebirgslandschaft mit Höhlen, tiefen Schluchten, Bächen und schönen Oasen. Ein spektakuläres erodiertes Sandsteingebirge und der Wasserspeicher der Gegend. Wir genießen die spektakulären Ausblicke auf die Region. Später haben wir in einem natürlichen Pool Gelegenheit zum Baden. Nach unserer Wanderung radeln wir zum Hotel zurück.
(F/M/A)
(etwa 40 km, davon 25 km Piste)

13. Tag: Ranohira - Toliara - Ifaty - Madiorano - Ambohimailaka
Wir fahren im Bus Richtung Toliara (Tuléar) auf, dem Ende der Nationalstraße 7. Unterwegs sehen wir eindrucksvolle Baobab, die wie wild verstreut in dieser Umgebung wirken. Wir halten auch an den Gräbern der Mahafaly und Antandroy. Die Gegend um Toliara ist das Heimatgebiet der ethnischen Gruppe der Vezo. Sie verdienen ihren Lebensunterhalt durch die Fischerei. Nach dem Mittagessen geht es zur letzten Etappe wieder auf die Räder. Wir radeln nach Ifaty, Madiorano und Ambohimailaka, kleine Fischerdörfer. Hier lädt der warme indische Ozean zum Baden ein. Am Abend vergessen wir alle Strapazen und feiern den Abschluss unserer Radtour. Bei dieser Gelegenheit verabschiedet sich auch ihr Reiseleiter.
(F/M/A)
(etwa 38 km Piste)

14.-15. Tag: Ifaty-Madiorano-Ambohimailaka
Heute beginnt die Erholung. Die Küstenorte nördlich von Toliara sind ein Synonym für Entspannung und schöne Strände. Die Orte sind an der größten Lagune des Landes gelegen und von einem Korallenriff geschützt. Bei Wassertemperaturen um die 25° Celsius kann man prima schwimmen. Das vorgelagerte Korallenriff ist zum schnorcheln oder tauchen bestens geeignet. Der Süden Madagaskars mit seinen kargen Dornenwäldern und typischen Sukkulenten (Didieraceen und Pachypodien) ist trotz seiner Trockenheit eine der landschaftlich reizvollsten Gegenden des Landes.
(F)

16. Tag: Ifaty - Toliara - Antananarivo
Flug mit Air Madagascar MD von Toliara nach Antananarivo und weiter nach Europa.
Morgens Transfer zum Flugplatz von Toliara und nach einem Zwischenstopp in Antananarivo geht es weiter nach Europa. Hier endet unsre Tour am Flughafen.
(F)

Generelle Hinweise

Charakteristik
Eine mittlere Kondition ist für diese Reise erforderlich. Die Strecken bestehen zum wenigsten Teil aus asphaltierten Straßen und meistens aus befestigten Pisten. Je nachdem wie stark die Niederschläge waren variiert der Pistenzustand. Das Begleitfahrzeug ist immer in der Nähe.

Zur Reisezeit April/Mai herrscht meist trockenes Wetter mit angenehmen Temperaturen im Hochland zwischen ca. 18-25 °C und an der Küste zwischen 25-28 °C. Nachts kann es im Hochland kühl werden. Ein Pullover und Windjacke gehören auf alle Fälle ins Gepäck.

Radreise Madagaskar Individuell
Diese Reise kann auch als Individualtour ab 2 Personen zu ihrem Wunschtermin gebucht werden.

Allgemein

Vergessen Sie nicht: Sie sind im Urlaub. Wir sind flexibel in den Entfernungen und im Timing. Wenn Sie einige zusätzliche Kilometer fahren wollen haben Sie dazu natürlich die Möglichkeit. Wenn Sie denken dass, ein bisschen weniger in Ordnung ist steigen Sie ins Auto. Es ist meist in Ihrer Nähe.

Madagaskar ist ein Land der so genannten Dritten Welt und der Tourismus ist noch nicht voll entwickelt. Sie sollten auf Änderungen des Reiseverlaufs oder der Hotels bis zur letzten Minute vorbereitet sein. Durch Witterungseinflüsse (Regen oder Zyklone) können ganze Landstriche unter Wasser gesetzt oder Brücken zerstört werden. Flugzeuge fliegen, Züge fahren nicht immer pünktlich - manchmal überhaupt nicht. Der Standard von Straßen und Unterkünften ist nicht der gleiche wie in Europa.

Bitte bringen Sie einen Sinn für Abenteuer mit. Madagaskar ist ein Entwicklungsland und wir kommen in entlegene Gebiete, wo Hotels, Infrastruktur und Reisedienstleistungen oft noch einen Entwicklungsprozess durchmanchen. Bitte seien Sie bereit sich Ihre gewohnte Komfortzone zu verlassen. Entdecken Sie das echte Madagaskar aus der Nähe - das ist eine Herausforderung.

Die vorgesehenen Hotels und Lodges
Die Hotels sind je nach Ort und Begebenheit gehobene Mittelklassehotels, Boutique Hotels, gute 3-Sterne-Hotels oder komfortable Lodges mit besonderem Flair. Oder wir verzichten auf die Annehmlichkeiten der großen und edlen Hotels und wohnen in kleineren, einfacheren Hotels und Lodges, je nach Angebot und Verfügbarkeit. In abgelegenen Regionen steht Strom oft nur stundenweise zur Verfügung. Der Standard von Unterkünften ist nicht der gleiche wie in Europa.
Beispielhotels sind das Orchid Hotel (Antananarivo), Flower Palace (Antsirabe), Artisan (Ambositra), Lac Hotel (Sahambavy) oder das Tsara Camp (Tsaranoro).

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Veranstalter: Cycling unlimited