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MTB - Madagaskar
Biken wo der Pfeffer wächst

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Moderate Biketour auf Nebenstraßen und Lehmpisten, Technik 2, Kondition 3

Durch fruchtbares Hochland mit Reisterassen, Baobabs und Granitfelsen radeln

Lemuren im Regenwald des Ranomafana Natinalparks (UNESCO) beobachten

Die einzigartige nur hier beheimatete Tier- und Pflanzenwelt bestaunen

Mit der herzlichen gastfreundlichen Bevölkerung in den Dörfern plaudern

An weißen Sandstränden am Indischen Ozean relaxen, schwimmen und schnorcheln

Internationale Reisegruppe

Tauchen Sie auf dieser Bike-Tour durch den Inselkontinent Madagaskar ein in eine exotische Bilderbuchlandschaft: Majestätische Babobas thronen in der Savanne, Zebu-Rinder grasen vor bizarren Felsformationen im Hochland, aus den Wäldern weht der Duft von Eukalyptus und in den Nationalparks huschen possierliche Lemuren mit ihren Kulleraugen durch den Regenwald. Allen voran die Kattas mit ihren langen, schwarz-weiß geringelten Schwänzen. Zu den Schätzen Madagaskars gehört die ungeheure Vielfalt der Fauna und Flora, die nur hier beheimatet ist: Orchideen, Farne, Lianen und Vanille, dazwischen farbenfrohe Chamäleons und eine einzigartige seltene Vogelwelt - die Natur läuft hier zu ihrer Höchstform auf. Wir radeln auf technisch leichten Asphaltstraßen und Sandpisten durch rote Savanne, vorbei an Wasserfällen, Schluchten und Baobabwäldern. Unterwegs in den kleinen traditionellen Dörfern, in denen die Zeit stehengeblieben scheint, plaudern wir mit den gastfreundlichen Madegassen. Als krönender Abschluss locken die Palmenstrände am Indischen Ozean und das Korallenriff zu einer Unterwasser-Pirsch. Biken im Paradies!

Geplanter Programmablauf

(Verpflegung: F=Frühstück M=Mittagessen A=Abendessen)

Tag 1: Ankunft Antananarivo
Sie treffen Ihren Reiseleiter im Laufe des Tages entsprechend Ihrer Ankunftszeit am Flughafen Antananarivo. Die Hauptstadt Tana bezaubert durch seine vielen farbenprächtiger Häuser, die oft atemberaubend schief an den Hängen kleben. Windschiefe Dächer, verwitterte Backsteinmauern und baufällige Holzbuden schieben sich waghalsig in- und übereinander.
Transfer zum Hotel. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Falls Zeit bleibt, können Sie am Nachmittag durch die Hauptstadt bummeln.
Orchid Hotel in Antananarivo

Tag 2: Antananarivo - Antsirabe
Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Fahrzeug rund 170 km (ca. 3,5 Std.) Richtung Süden nach Antsirabe. Unterwegs kommen wir durch fruchtbares Hochland, in dem es neben den für die Gegend typischen Reisterrassen auch viele Obst- und Gemüseplantagen gibt. In der Umgebung von Antsirabe werden die landwirtschaftlichen Produkte der Umgebung angebaut und von hier aus nach Tana transportiert und im ganzen Land verkauft.
Wir halten hier und dort, um mit den Leuten zu reden oder das ländliche Leben zu beobachten.
Am Nachmittag kümmern wir uns um unsere Räder und unternehmen eine erste kleine Einfahrtour.
Bike - Etappe: 16 km
Hotel Des Thermes in Antsirabe (F, M, A)

Tag 3: Antsirabe - Lac Andraikiba - Lac Tritriva - Betafo
Zunächst fahren wir zum Andraikiba See. Er dient heute als Wasserreservoir für Antsirabe. Weiter geht es auf guter Piste durch mehrere kleine Dörfer zum Kratersee Lac Tritriva in vulkanischer Umgebung. Hier bietet sich eine schöne Aussicht auf die Dörfer und Felder der für die Brauerei in Antsirabe arbeitenden Getreidebauern. Natürlich ranken sich einige Geschichten um den See. Nach dem Picknick-Lunch radeln wir weiter nach Betafo. Der Name bedeutet: "Wo es viele Dächer gibt". Dort sehen wir uns kurz um und besuchen den Markt. Falls wir gut in der Zeit sind, können wir noch rund vier Kilometer biken, um ein Bad in einer heißen Quelle zu nehmen. Die letzten 22 km biken wir auf Asphalt und kommen am Spätnachmittag zurück nach Antsirabe.
Bike - Etappe: ca. 59 km Asphalt und Piste
Hotel Des Thermes in Antsirabe (F, M, A)

Tag 4: Antsirabe - Ambositra
Nachdem wir uns schon an den madagassischen Verkehr gewöhnt haben, biken wir weiter durch das fruchtbare Hochtal Richtung Ambositra. Auf hügeliger Straße begegnen wir immer wieder freundliche Viehhirten mit ihren Zebu-Rindern. Unterwegs durch üppige und fruchtbare Landschaft beobachten wir das geschäftige Treiben der Bauern auf den Feldern und der Frauen, die ihre Wäsche am Flußufer waschen und trocknen.
Falls die Zeit reicht besuchen wir in Ambositra, der Hauptstadt des Kunsthandwerks, die Holzschnitzer der Zafimaniry, deren traditionelle Holzschnitzkunst von der UNESCO in die Liste der insgesamt 47 Meisterwerke traditioneller Weltkultur aufgenommen wurde.
Bike - Etappe: ca. 95 km
Hotel La Liscine Escapade bei Ambositra (F, M, A)

Tag 5: Ambositra - Ranomafana
Falls gestern die Zeit zu knapp war, besuchen wir heute die Holzschnitzer. Anschließend bringt uns das Fahrzeug auf kurvenreicher Straße zum Camp Robin und weiter nach Ialatsara. Von hier aus biken wir auf landschaftlich traumhafter Strecke unterhalb großer Granitberge nach Ambohimahasoa. Nach zwei intensiven Steigungen auf Asphalt geht es auf Piste weiter durch Dörfer und Eukalyptuswälder, bevor der Urwald des Ranomafana Nationalparks am Horizont auftaucht. Die letzten Kilometer radeln wir auf Asphalt flott bergab.
Nachdem wir den Ort Ranomafana passiert haben, geht es noch einige Kilometer ins Tal, bevor wir unser Quartier erreichen.
Bike - Etappe: 64 km
Fahrzeug: 1 - 2 Stunden Bustransfer (ca. 70 km)
Hotel Cristo im Ranomafana Nationalpark (F, M, A)

Tag 6: Ranomafana Nationalpark
Heute heißt es, früh aufstehen!. Wir wollen zu Fuß Tiere beobachten, die speziell frühmorgens aktiv sind. In Ranomafana gibt es 12 Arten von Lemuren, Geckos, Chamäleons, Frösche und nicht weniger als 96 Vogelarten. Davon sind 68 Arten endemisch. Im Nationalpark wachsen Orchideen, Baumfarne und riesiger Bambus. Mit etwas Glück können wir auch den goldenen Bambuslemur beobachten. Zurück im Ort haben wir die Möglichkeit, im Schwimmbad mit heißen Quellen ein Bad zu nehmen.
Picknick-Mittagessen. Abendessen und Übernachtung im Hotel.
Hotel Cristo im Ranomafana Nationalpark (F, M, A)

Tag 7: Ranomafana - Sahambavy
Auf Asphalt geht es durch den Regenwald wieder bergauf. Zuerst fahren wir die wenigen Kilometer von unserem Quartier durch das Tal zurück, dann folgt ein recht steiler Anstieg, vorbei am Parkeingang, bis Ambanja. Unterwegs begegnen wir Familien, die Flußsand am Wegrand verkaufen, sowie einige Korbflechter.
Weiter geht es auf einem Feld- und Waldweg nach Sahambavy. Ab hier kann das Auto nicht folgen, einige altersschwache Brücken können nur mit dem Rad oder zu Fuß überquert werden. In dieser Umgebung liegt das madagassische Zentrum des Teeanbaus. Wenn wir es zeitlich schaffen, besichtigen wir Sahambavy Tea Estate, die einzige Teeplantage Madagaskars.
Picknick-Mittagessen. Abendessen und Übernachtung im Hotel
Bike - Etappe: ca. 44 km, davon 22 km auf Feld- und Waldwegen
Lac Hotel in Sahambavy (F, M, A)

Tag 8: Sahambavy - Ambalavao
Nach dem Frühstück starten wir mit unseren Bikes und fahren nach Fianarantsoa, dem früheren geistigen Zentrum des Landes. Weiter geht es, meist bergab, nach Ambalavao. Die Fahrt ist landschaftlich sehr schön mit vielen Ausblicken in die Täler. Nur kurz vor der Ankunft fordert uns noch eine Steigung. Je nach Gruppengröße und Fitness können wir vom Hotel in Sahambavy die 54 km bis Ambalavao auch auf unbefestigten Feldwegen fahren. Das Auto kann hier jedoch nicht folgen. Wir durchqueren mehrere kleine Täler mit Reis- und Maniokplantagen sowie einige Eukalyptuswälder. Reisende kommen selten hier her, die Kinder haben selten Touristen gesehen und begegnen uns mit Neugier. Den letzten Teil fahren wir dann im Auto.
In Ambalavao besuchen wir die traditionelle Antaimoro Papierherstellung. Die Herkunft des kupferfarbenen Papiers, das sich wie feine, seidige Raufasertapete anfühlt, ist weit in die Vergangenheit zurückzuführen.
Bike - Etappe: ca. 80 km, davon 15 km einfache Piste
Hotel Aux Bougainvilees in Ambalavao (F, M, A)

Tag 9: Ambalavao - Anja - Tsaranoro
Bizarre Landschaftsformen erwarten uns im Anja Park. Dieser kleine Park ist ein gutes Beispiel für die Selbstverwaltung eines Dorfes und die damit einhergehende Entwicklung des Tourismus. Am Eingang des kleinen Parks wurde eine kleine Informationshütte errichtet, in der wir uns über das Projekt informieren können. Wir sehen hier viele Kattas (Lemur catta). Diese Lemuren lassen sich sehr gern beobachten. Wir machen einen kurzen Rundgang durch das Gelände. Südlich von Ambalavao ändert sich die Landschaft, wir passieren die Grenze vom Hochland zum Süden. Riesige Granitmassive wechseln sich mit einer Grassteppenlandschaft ab. Wir biegen ins Tsaranorotal ab und radeln auf das Andringitra Gebirge, den zweithöchsten Gebirgszug Madagaskars, zu. Sofern wir zeitig ankommen, unternehmen wir noch einen Spaziergang zu einem natürlichen Schwimmbecken. Unser Quartier besteht heute aus voll eingerichteten Safari Style Zelten.
Bike - Etappe: ca. 54 km, davon 20 km Piste
Tsara Camp im Tsaranorotal (F, M, A)

Tag 10: Wanderung im Andringitra Gebirge Gebirge
Heute lassen wir unsere Bikes stehen und machen uns zu Fuß auf den Weg im Andringitra-Gebirge. Wir wandern auf den "Chamäleon"-Berg. Man könnte in diesem Felsen tatsächlich die Form eines Chamäleons erkennen. Vorbei an Dörfern, Reisfeldern und über einige Hügel erreichen wir ein Waldstück mit knorrigen Bäumen und beobachten mit etwas Glück den scheuen Lemuren, die hier beheimatet sind.
Das Andringitra-Gebirge mit seinen steilen Felswänden ist vulkanischen Ursprungs, erstreckt sich auf einer Höhe zwischen 650 und 2600 m über 100 km Länge und besteht hautpsächlich aus stark zerklüftetem Granit.
Auch heute übernachten wir wieder in unseren feststehenden Zelten.
Tsara Camp im Tsaranorotal (F, M, A)

Tag 11: Tsaranoro - Ranohira
Wir biken zurück zur Asphaltstraße. Von hier geht es im Fahrzeug weiter nach Ankaramena, einer Ortschaft die für ihre vielen Mangos und Papayas bekannt ist. Im Begleitbus geht es am Berg Bischofsmütze vorbei durch die verschlafene Stadt Ihosy und weiter es auf das Horombe Plateau Richtung Ranohira. Hier ist das Zentrum der ethnischen Gruppe der Bara. Die Gegend ändert sich und wechselt vom typisch grünen Hochland zum trockenen, steppenhaften Süden. Um einen intensiveren Eindruck dieser Weite zu bekommen, radeln wir die letzten 60 km zu unserem Hotel.
Bike - Etappe: ca. 80 km
Hotel Orchidee de L Ísola in Ranohira (F, M, A)

Tag 12: Wandern und Radfahren im Isalo Nationalpark
Wir starten unsere heutige Bike-Etappe zunächst auf Asphalt, aber schon bald auf schönem leicht sandigem Weg zum Isalo-Nationalpark. Nach einigen Kilomtern erreichen wir den Ort Alt-Ranohira, wo wir eine kleine Pause einlegen. Die meisten der Bewohner sind Angehörige der ethnischen Gruppe der Bara, die sehr viel Wert auf den Besitz von Zebu-Rindern legen.
Auf einem Rundkurs geht es nochmals zurück nach Ranohira und weiter auf Asphalt bis zum Informationszentrum des Isalo-Massivs. Dort verschaffen wir uns einen Überblick über Entstehung und Geschichte der Region. Anschließend unternehmen wir eine Wanderung.
Der Park ist eine von Erosionen zu fantastischen und bizarren Felsformationen gestaltete Gebirgslandschaft mit Höhlen, tiefen Schluchten, Bächen und schönen Oasen. Das Isalo Massivs ist ein spektakuläres erodiertes Sandsteingebirge und der Wasserspeicher dieser Gegend. Wir hoffen darauf Lemuren zu sehen und genießen die spektakulären Ausblicke auf die Region. Später haben wir Gelegenheit im Piscine Naturelle’ zu Baden. Nach unserer Wanderung radeln wir zum Hotel zurück.
Bike - Etappe: ca. 40 km, davon 25 km Piste
Hotel Orchidee de L’Isola in Ranohira (F, M, A)

Tag 13: Ranohira - Toliara - Ifaty - Madiorano - Ambohimailaka
Wir fahren im Bus Richtung Toliara (Tuléar) Unterwegs sehen wir eindrucksvolle Baobabs,
die wie wild verstreut in dieser Umgebung wirken. Wir halten auch an den Gräbern der Mahafaly und Antandroy. Die Gegend um Toliara ist das Heimatgebiet der ethnischen Gruppe der Vezo. Sie verdienen ihren Lebensunterhalt durch die Fischerei.
Nach dem Mittagessen geht es zur letzten Etappe wieder auf die Räder.
Wir radeln nach Ifaty, Madiorano und Ambohimailaka, kleine Fischerdörfer.Hier lädt der warme indische Ozean zum Baden ein.
Am Abend lassen wir die vergangenen Tage nochmals Revue passieren und feiern den Abschluss unserer Radtour. Bei dieser Gelegenheit verabschiedet sich auch unser Reiseleiter.
Hotel Belle Vue in Ifaty (F)

Tag 14: Ifaty
Die nächsten beiden Tage widmen wir uns dem "Laissez faire" und geniessen Sonne, Strand und Meer! Die Küstenorte nördlich von Toliara sind ein Synonym für Entspannung und schöne Strände. Sie liegen an der größten Lagune des Landes und werden von einem Korallenriff geschützt. Bei Wassertemperaturen um die 25 Celsius kann man prima Schwimmen. Das vorgelagerte Korallenriff ist zum Schnorcheln oder Tauchen bestens geeignet (Tauch- und Schnorchelausflüge fakultativ).
Hotel Belle Vue in Ifaty (F)

Tag 15: Baden am Indischen Ozean
Ein weiterer Tag am Meer: "Pieds dans l’eau" zum Geniessen und die Seele baumeln lassen.
Hotel Belle Vue in Iftay (F)

Tag 16: Rückreise
Veloma! Adieu Madagaskar...
Transfer zum Flughafen am Nachmittag und Rückflug nach Antananarivo. Hier endet unsere Tour.
Weitere Heimreise in Eigenregie.

Charakter der Tour und Anforderungen

Profil:
Diese Reise dauert 16 Tage, davon fahren Sie an acht Tagen auf dem Fahrrad. Von der Hauptstadt Antananarivo 580 km bis zur Südwestküste Madagaskars und schließlich bis nach Ifaty am Strand. Die Route führt durch die Dörfer der madagassischen Hochebene und durch die Steppe bis an die Küste am Kanal von Mozambik. Sie erleben die Bevölkerung bei der Arbeit auf den Reisfeldern und sehen Plantagen mit tropischen Früchten. Dazu die magische Tier- und Pflanzenwelt Madagaskars. Sie fahren meist auf geteerter Straße aber auch auf nicht geteerten Nebenstraßen und unbefestigten Feld- und Waldwegen. Es ist ein wirklich ein unvergessliches Erlebnis.

Anforderung:
In 9 Rad Tagen werden insgesamt 550 km zurückgelegt (25% Piste). Zu 90% der Strecke steht ein Begleitfahrzeug zur Verfügung.

Die Reise beinhaltet keine Internationalen Flüge. Gerne beraten wir Sie bei der Wahl des für Sie passenden Fluges.
Diese Tour führt von der Hauptstadt Antananarivo 500 km bis zur Sudwestküste Madagaskars und zum Strand von Ifaty am Indischen Ozean. Die technisch unschwere Route führt zu zwei Drittel auf Asphalt, die restlichen Etappen erfolgen auf auf Sandpisten sowie kleinen Feld- und Waldwegen.
Die Radtour eignet sich für Biker mit guter Kondition für die teils langen Strecken, jedoch werden keine fahrtechnischen Kenntnisse vorausgesetzt. Dabei gibt es einige Steigungen zu überwinden. Je nach Niederschlägen variiert der Zustand der Pisten.

Unsere Etappen:
Um Antsirabe, etwa 59 km
Radtour von Antsirabe nach Ambositra, etwa 95 km
Radtour von Ambositra nach Ranomafana, etwa 64 km
Radtour von Ranomafana nach Sahambavy, etwa 44 km
Radtour von Sahambavy nach Ambalavao, etwa 80 km
Radtour von Ambalavao nach Tsaranoro, etwa 54 km
Radtour von Tsaranoro Richtung Ranohira, etwa 95 km
Um Ranohira, etwa 40 km
Radtour von Toliara nach Ifaty etwa 38 km

Vergessen Sie nicht, Sie sind im Urlaub. Wir sind flexibel in den Entfernungen und im Timing. Wenn Sie einige zusätzliche Kilometer fahren möchten, haben Sie natürlich dazu die Möglichkeit. Wenn Sie denken, dass ein bisschen weniger in Ordnung wäre, steigen Sie ins Auto um. Es ist meist in Ihrer Nähe.
Den Gepäcktransport übernimmt das Begleitfahrzeug. Sie werden werden der Bike-Tage von einem deutsch- und englischsprechenden lokalen Bike-Guide begleitet (internationale Reisegruppe). Die Unterkunft erfolgt zumeist in Mittelklassehotels, Boutique Hotels oder gemütlichen Lodges, dazwischen auch in kleineren, landestypischen Gästehäusern bzw. in einem feststehenden Zeltcamp. In abgelegenen Regionen steht Strom oft nur stundenweise zur Verfügung. Der Standard von Unterkünften auf Madagaskar lässt sich mit dem europäischen Standard nicht vergleichen.

Leihbikes
Falls Sie nicht mit eigenem Bike anreisen möchten, bieten wir Ihnen Leihräder zum Mietpreis von ca EUR 200,- für die gesamte Tour an.
Für Ihren eigenen Komfort empfiehlt es sich, einen eigenen Sattel sowie evtl. eigene Pedale mitzubringen.

Die Infrastruktur in Madagaskar lässt sich mit europäischen Maßstäben vergleichen. Sie sollten auf Änderungen des Reiseverlaufs oder der Hotels bis zur letzten Minute vorbereitet sein. Durch Witterungseinflüsse (Regen oder Zyklone) können ganze Landstriche unter Wasser gesetzt oder Brücken zerstört werden. Flugzeuge fliegen, Züge fahren nicht immer pünktlich, der Standard von Straßen und Unterkünften ist nicht vergleichbar mit Europa - wir bitten für evtl. daraus entstehende Änderungen um Verständnis.

Sicherheitshinweis: Bei Drucklegung existiert ein Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes. Wir bitten um Beachtung.

Reiseablauf
Bitte denken Sie daran: Wir sind im Urlaub und flexibel in den Entfernungen und im Timing. Wenn Sie einige zusätzliche Kilometer fahren wollen haben Sie dazu natürlich die Möglichkeit. Wenn Sie denken dass, ein bisschen weniger in Ordnung ist steigen Sie ins Auto. Es ist meist in Ihrer Nähe.

Madagaskar ist ein Land der so genannten Dritten Welt und der Tourismus ist noch nicht voll entwickelt. Sie sollten auf Änderungen des Reiseverlaufs oder der Hotels bis zur letzten Minute vorbereitet sein. Durch Witterungseinflüsse (Regen oder Zyklone) können ganze Landstriche unter Wasser gesetzt oder Brücken zerstört werden. Flugzeuge fliegen, Züge fahren nicht immer pünktlich - manchmal überhaupt nicht. Der Standard von Straßen und Unterkünften ist nicht der gleiche wie in Europa.

Bitte bringen Sie einen Sinn für Abenteuer mit. Madagaskar ist ein Entwicklungsland und wir kommen in entlegene Gebiete, wo Hotels, Infrastruktur und Reisedienstleistungen oft noch einen Entwicklungsprozess durchmanchen. Bitte seien Sie bereit sich Ihre gewohnte Komfortzone zu verlassen. Entdecken Sie das echte Madagaskar aus der Nähe - das ist eine Herausforderung.

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Veranstalter: Hauser Exkursionen GmbH

MTB Marokko
Wüste, Canyons und Oasen

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Moderate Mountainbiketour für Wüstenfans, 60% Offroad
Durch das Tal des Dadès und Tal der tausend Kasbahs biken
Oasen und üppige Palmenhaine erleben
Die Wüstenlandschaft Djebel Saghro erkunden
Auf der spektakulären Piste über den Tazazart-Pass biken
1001-Nacht in Marrakech - Orient pur!

Vom Hohen Atlas im Norden bis zum Djebel Saghro-Massiv im Süden durchqueren Sie auf dem Bikesattel faszinierende Wüstenlandschaften. Das Tal des Dadès ist Teil der Straße der tausend Kasbahs und ihr reizvollster Abschnitt. Mit geometrischen Mustern verzierte Wehr- und Wohnburgen aus Lehm reihen sich hier aneinander wie Perlen auf einer Schnur. Das Saghro-Massiv, zwischen den Flusstälern des Draa und des Dadès, beeindruckt durch seine von tiefen Schluchten durchzogene zerklüftete Vulkanlandschaft. Mit dem Mountainbike erfahren Sie das Wüstengebirge gemeinsam mit Ihren Begleitern, den im Atlas-Gebirge beheimateten Berbern.
Verwitterte, bizarre Felstürme und monumentale Tafelberge schillern im wechselnden Licht. Weit schweift der Blick zu ockerfarbenen Gebirgszügen, metallisch schimmernden Felswänden und in der Abendsonne leuchtenden Bergen! Abends duftet würziges Couscous aus der Trekkingküche, dazu frischer Pfefferminztee.
Zum Abschluss erleben Sie die Altstadt von Marrakech, das bunte orientalische Treiben in den Souks und auf den Plätzen mit ihren verlockenden Garküchen und Cafés - eine Welt wie aus 1001-Nacht.

Geplanter Programmablauf

(Verpflegung: F=Frühstück M=Mittagessen A=Abendessen)

Tag 1: Anreise nach Marrakech
Individuelle Anreise nach Marrakesch. Gerne machen wir Ihnen ein passendes Flugangebot zu Ihrer Reise. Der Transfer vom Flughafen zum Gruppenhotel ist nur am Anreisetag inkludiert. Bei anderer Anreise organisieren wir Ihnen auf Anfrage gerne einen individuellen Transfer gegen Gebühr.
Ein Repräsentant unserer Agentur erwartet Sie am Flughafen und bringt Sie ins Gruppenhotel. Für den morgigen zeitigen Start kontrollieren wir unsere Bikes bzw. bauen diese zusammen. Wer mag, bummelt noch auf eigene Faust durch die Stadt und taucht ein in diese Welt aus Tausendundeiner Nacht.
Mogador Gueliz in Marrakesch (A)

Tag 2: Marrakesch - Tinerhir - Todra
.Diejenigen, die Fahrräder gemietet haben, holen sie heute morgen ab. Nachdem wir das Begleitfahrzeug beladen haben, geht es mit dem Fahrzeug in den Hohen Atlas. Der höchste Punkt unserer Fahrt liegt am Tizi n’Tichka Pass (2.260m) dahinter folgt ein langer Abstieg in den Regenschatten der Bergkette. Nach 4 bis 5 Stunden erreichen wir Ouarzazate, wo wir eine Mittagspause machen. Anschließend fahren wir in die Oasenstadt Tinerhir, die zwischen dem Atlas im Norden und dem Jebel Sahro Gebiet liegt. Tinehir ist das Tor zur spektakulären Todra Schlucht, die auch als Mekka für Kletterer bekannt ist.
Dar Ayour Guest House in Quarzazate (F, M, A)

Tag 3: Tamatattouchte - Dades Schlucht
Unser Ausgangspunkt ist heute die prächtige Todra Schlucht, die den Hohen Atlas vom Jebel Sahro trennt. Die Sonne am frühen Morgen lässt die Felswände der Schlucht in prachtvollen Farben leuchten, das Spektrum reicht von rosa bis zu tiefem Ocker. Später genießen wir eine beeindruckende Sicht auf die in der Ferne liegenden schneebedeckten Berge und deren sanfte Ausläufer.
Die ersten 20 km fahren wir auf Asphalt, es geht relativ einfach durch die Schlucht in Richtung Hohen Atlas bergan. Nach dem Dorf Tamatattouchte verlassen wir den Asphalt und eine Naturpichmoechtearbeiten iste führt steil bergan durch eine Felslandschaft bis auf das einsamen Hochland. Dort lassen nomadische Berberhirten ihre großen Ziegenherden weiden.
Der letzte Anstieg auf den Pass (2.650 m) geht über enge Haarnadelkurven, bei mäßiger Steigung und auf gutem Untergrund. Vom Pass führt eine lange Abfahrt in das Dorf Msemrir. Von dort gibt es einen kurzen Transfer zu unserem Hotel in der spektakulären Dades Schlucht.
Bike - Etappe: 65 km / ca. 6-7 Stunden
GPS Daten: https://connect.garmin.com/modern/activity/395219103
La Gazelle du Dades in Gorges Du Dades (F, M, A)

Tag 4: In Richtung Boulmane Dades
Heute erwarten uns viele Fotostopps auf unserer rund 20 km langen Etappe durch die wilde und wunderschöne Dades Schlucht. Faszinierende Felsformationen und beeindruckende mächtige Kasbahs, umrahmt von Mandel- und Feigenbäumen, bilden die Szenerie. Bevor wir die Straße verlassen, stärken wir uns noch in einem schön gelegenen Cafe mit herrlicher Aussicht. Ab hier windet sich eine wellige Piste durch eine herrliche Wildnis mit roten Bergen und wüstenhaften Ebenen. Nach rund weiteren 16 km erreichen wir das malerische Dorf Bou Thrar. Hier tauchen wir in vergangene Zeiten ein und genießen unser Mittagessen auf einer schönen Dachterrasse eines alten Riads. Wir bestaunen die nahegelegenen Kasbahs und die umliegende Bergszenerie. Es fällt schwer, sich loszureißen von diesem liebenswerten Dorf, aber vor uns liegt noch der Anstieg auf einen Pass am Ende des Tales. Im Zick-Zack-Kurs geht es aus dem Tal heraus, hinter uns sehen wir den mächtigen und schneebedeckten Gipfel des Mgoun, dem dritthöchsten Berg Marokkos. Auf der Passhöhe werden wir mit einer herrlichen Aussicht in alle Richtungen belohnt. Die letzte Etappe führt über eine weite Ebenen nach El Kelaa M’Gouna. Hier treffen wir unser Begleitfahrzeug, das uns in rund 30 Minuten Fahrt nach Boulmane Dades zu unserem Quartier bringt.
Bike - Etappe 60 km / ca. 5-6 Stunden
GPS Daten: https://connect.garmin.com/modern/activity/395223097
Kasbah Tizarouine in Boumaine Dades (F, M, A)

Tag 5: Tizi Tazazart - N’kob
Nach dem Frühstück führt ein kurzer Transfer zum Dorf Tagdilt. Von hier aus biken wir auf einer Piste etwa 20 km durch eine schöne Landschaft, passieren kleine Dörfer und Oasen, und nähern uns dem wunderschönen Jebel Sahro Massiv. Vom Dorf Izemgane aus beginnen wir unsere Überquerung des Jebel Sahro mit einem Anstieg, der wohl zu den schönsten der Welt zählt. Eine Serie von Serpentinen bringt uns auf eine einsame und ruhige Hochebene, von der aus wir einen schönen Blick auf den Berg Amalou n’Mansour genießen können, der mit 2.712 Metern die höchste Erhebung des Jebel Sahro Massivs bildet.
Von hier aus setzen wir unseren Aufstieg in ein wüstenhaftes und unberührtes Nomadenland fort und erreichen so den Kamm Tizzi n’Tazazart (2.270m). Durch eine Landschaft mit flachen Tafelbergen und tiefen Schluchten windet sich der Weg 16 km hinab durch eine felsige Landschaft, gekrönt von den fantastischen Felsformationen von Bab n’Ali. Diese berühmten Zwillingsfelsentürme sind das Wahrzeichen des Jebel Sahro Massivs. In der Nähe befindet sich eine gemütliche Herberge, wo es erfrischende, eiskalte Getränke zu kaufen gibt. Die Straße durch das Jebel Sahro Gebiet wird derzeit verbessert. Die Fahrt wird ab hier nun sanfter und führt durch einen Talgrund mit Mandelbäumen und Oasen. Ein letzter kurzer Anstieg bringt uns ins Draa Tal zu unserem heutigen Tagesziel, nach N’kob. Von der Hotelterrasse genießen wir eine wunderschöne Aussicht auf den Palmenhain einer Oase.
Bike - Etappe: 65 km / 5-6 Stunden
Kasbah Imdoukal in Nkob (F, M, A)

Tag 6: Draa Tal - Zagora
Das Fahrzeug bringt uns heute ca. 40 km bis zum Beginn unserer Bikeetappe. Auf einer ruhigen Piste folgen wir dem Ostufer des Flusses ca. 50 km mit nur einer kurzen etwas anspruchsvolleren Passage. Wir sind nun wahrlich im Land der zahlreichen Kasbahs. Unsere Route punktet mit prachtvollen Palmenhainen, in denen Dattelpalmen, Oliven-, Mandel- und Zitrusbäume gedeihen. Im Gegensatz zu den vorigen Tagen ist die Route heute relativ flach und die weite der Landschaft, in der wir uns südwärts in Richtung der Sahara-Dünen bewegen, ist nahezu episch. Unser heutiges Tagesziel am Eingang der Sahara ist die Stadt Zagora . Ein "Muß" ist der Fotostopp am berühmten Zeichen ’Tombouctou 52 jours’. Die letzten 20 km legen wir auf Asphalt zurück. Unser Hotel liegt ruhig am Stadtrand.
Bike - Etappe: 75 km / 6-7 Stunden
Kasbah Sirocco in Zagora (F, M, A)

Tag 7: Tanskht - Draa Tal - Agdz - Marakesch
Ein früher Start und ein kurzer Transfer (ca. 1 Stunde) bringt uns heute zu unserer letzten Bikeetappe ins Dorf Tansikht. Wir folgen dem schönsten und üppigsten Abschnitt des Draa Tales in Richtung Westen. Die Route führt uns entlang einer Vielzahl von Palmenoasen. Es geht entlang eines üppig grünen Streifens von Palmenhainen unterhalb des unverwechselbaren Bergmassivs des Jebel Kissane. Wir passieren viele freundliche Berberdörfer, wahrscheinlich werden Kinder versuchen uns unterwegs Datteln zu verkaufen. Wenn Zeit bleibt, erkunden wir die alten Wachtürme, die für diese Region Marokkos besonders typisch sind. Nach ungefähr 17 km auf befestigten Trails erreichen wir die großartige Kasbah von Tamnougalt. Hier nehmen wir uns Zeit für eine Besichtigung, bevor wir nach Agdz zu unserem Mittagsstopp weiterfahren. Unsere Biketour endet hier und wir beladen unser Begleitfahrzeug für die Rückfahrt nach Marrakesch.
Die Strasse überquert den Tizi n’Tinifitt Pass und führt hinab nach Ouarzazate, wo sie dann wieder ansteigt nach Tizi n’Tichka. Unterwegs halten wir an für ein gemeinsames Abschiedsessen, bevor wir dann gegen Abend Marrakech erreichen und unser Hotel beziehen. Lassen wir uns noch verzaubern vom bunten orientalischen Treiben in den weitläufigen überdachten Souks und auf dem großen Platz Djemaa el Fna mit seinen Gauklern, Schlangenbeschwörern, Märchenerzählern und Betreibern von Garküchen, Obst - und Nuss-Ständen. Wer genug vom Trubel hat, ist bestens und vor allem zum Sonnenuntergang in einem der Dachterrassen-Cafes aufgehoben, um das pulsierende Leben aus ruhiger Distanz zu verfolgen.
Bike - Etappe: 30 km / 2-3 Stunden
Mogador Gueliz in Marrakesch (F, M, A)

Tag 8: Individuelle Heimreise
Nach dem Frühstück haben Sie je nach gebuchten Flug nochmals Gelegenheit zu einem letzten Stadt- und Einkaufsbummel. Mit einem Transer zum Flughafen enden die Leistungen unseres Partners.

Charakter der Tour und Anforderungen

Profil:
Der Jebel Sahro ist ein großartiger Ort für einen abenteuerlichen Radurlaub. Mountainbikes mit Vorderradaufhängung funktionieren am besten auf einer Mischung aus Asphalt- und Schotterpisten. Reifen, die für trockene Bedingungen geeignet sind und einen relativ geringen Rollwiderstand bieten, werden empfohlen. Die Route ist technisch nicht sehr anspruchsvoll, aber es gibt genug Anstiege, die eine konditionelle Herausforderung bieten, sowie einige tolle, schnelle Abfahrten. Wir wohnen jede Nacht in komfortablen Hotels. Dieser Urlaub ist geeignet für Wochenend-Mountainbiker mit einer angemessenen Fitness, die sich auf Waldwegen und Doppelspur wohl fühlen. Die Fahrstrecke an jedem der 5 Haupttage des Radfahrens beträgt durchschnittlich 60 Kilometer und nach dem ersten Tag (mit rund 1550 Höhenmetern) werden die Tage zunehmend leichter. Ein Allrad-Fahrzeug unterstützt die Gruppe durchgehend.

Anforderung:
In Tagen werden insgesamt 300 km mit dem Rad zurückgelegt (60% Piste). Die maximal erreichte Höhe beträgt 2.615 Meter. Ein Begleitfahrzeug ist immer zur Seite.
Bei diesem Urlaub geht es in die Höhe. Im Laufe Ihrer Reise erreichen Sie Höhen über 2500 Meter. Die meisten Menschen werden mit dieser Höhenlage keine Schwierigkeiten haben, aber bevor Sie in den Urlaub fahren, empfehlen wir Ihnen, den Hinweis auf Trekking in großer Höhe zu lesen. Sie können auch mit einem unserer Trekking-Experten sprechen, wenn Sie Bedenken bezüglich der Höhe haben.

Unterbringung:
Während dieser Reise wird die Gruppe 2 Nächte in einem Hotel im Stadtzentrum von Marrakesch verbringen. Die Unterkunft für den Rest der Reise findet in komfortablen Hotels im marokkanischen Stil statt, die auf einer Doppelbelegung basieren. Alle Räume haben normalerweise private Einrichtungen außer in Zagora. Alle Hotels sind sauber und sehr freundlich, sie reichen von guten Standard-Kasbahs bis zu einfacheren Quartieren, obwohl sie normalerweise nicht beheizt sind. Viele haben Außenpools, die Sie benutzen können (wetterabhängig). Wenn Sie allein reisen, werden Sie mit einem anderen Kunden des gleichen Geschlechts zusammengebracht, so Sie kein Einzelzimmer buchen. Zusätzliche Nächtigungen in Marrakesch können ebenfalls arrangiert werden.

Verpflegung:
Die für uns fremdartige Küche sowie die einfachen Verhältnisse in den besuchten Regionen verlangen von allen Reiseteilnehmern/-teilnehmerinnen Verständnis, Toleranz und die Bereitschaft, sich anzupassen und weitgehend auf Komfort zu verzichten. An den MTB-Tagen bereitet der Koch unter Mithilfe des örtlichen Führers und Fahrers die Mahlzeiten vor: Während der Mittagsrast picknicken Sie in der Natur, auf Decken oder Matten am Boden sitzend.
Das Frühstück ist im kontinentalen Stil, mit Tee und Kaffee, Orangensaft, Müsli, Brot, Marmelade, Honig und Käse. Ein morgendlicher Snack wird ebenfalls angeboten und besteht in der Regel aus marokkanischem "Trail-Mix" aus getrockneten Feigen und Datteln, Erdnüssen, mit Zucker überzogenen Erdnüssen und anderen Nüssen. Das Mittagessen beginnt normalerweise mit der Berberspezialität Minztee, gefolgt von einem Buffet mit Reis, Nudeln oder Cous Cous, mit einem frisch zubereiteten Salat - Zwiebeln, Tomaten, grüne Paprika, geriebene Karotten, grüne Bohnen, mit Mais oder Erbsen in Dosen. Hart- und Weichkäse, Fischkonserven, Oliven, Kekse und Brot stehen ebenfalls auf der Mittagskarte. Das Abendessen beginnt mit Suppe und Brot. Der Hauptgang besteht in der Regel aus Reis, Nudeln, Couscous, Spaghetti oder Pommes Frites mit einem Gemüseeintopf (oder Tajine), der aus folgenden Zutaten besteht: Zwiebel, Kartoffel, Karotten, grüner Pfeffer, Zucchini, Rübe und Pastinake. grüne Bohnen, Erbsen. Es wird etwas Fleisch (normalerweise Huhn, Lamm oder Rind) dazu gegeben. Fleisch steht nicht im Vordergrund. Alle Gerichte sind mit traditionellen Saucen, die würzig und selten scharf sind. Desserts bestehen normalerweise aus Früchten, einige frisch, aber eher in Dosen, einschließlich Ananas, Aprikosen, Birnen, Pfirsichen oder gemischt. Marokkanische Dosenfrüchte sind von ausgezeichneter Qualität. Zum Abendessen gibt es die übliche Auswahl an heißen Getränken. Während des Tages wird die Gruppe mit Wasser und mit Snacks in Form von getrockneten Datteln und gemischten Nüssen und möglicherweise auch Bananen versorgt, aber es ist eine gute Idee, ein paar Ihrer Lieblings-Energieriegel von zu Hause mitzubringen.
Die für uns fremdartige Küche sowie die einfachen Verhältnisse in den besuchten Regionen verlangen von allen Reiseteilnehmern/-teilnehmerinnen Verständnis, Toleranz und die Bereitschaft, sich anzupassen und weitgehend auf Komfort zu verzichten. An den MTB-Tagen bereitet der Koch unter Mithilfe des örtlichen Führers und Fahrers die Mahlzeiten vor: Während der Mittagsrast picknicken Sie in der Natur, auf Decken oder Matten am Boden sitzend. Meist wird eine bunte Salatplatte mit Brot sowie Käse oder Fisch aus der Dose gereicht. Morgens gibt es Brot, Käse, Marmelade und Margarine sowie Tee und Kaffee. Abends bereitet der Koch im Küchenzelt eine warme Mahlzeit mit ausreichend Suppe und einem Hauptgericht zu. Dieses besteht abwechselnd aus den Nationalgerichten Tagine und Couscous oder aus Nudeln mit Beilagen. Zum Abschluss gibt es meist einen Nachtisch und Pfefferminztee.
Während der Tour gibt es volle Verpflegung (Frühstück, Mittagsimbiss, Abendessen) eingeschlossen, beginnend mit Abendessen in Tag 1 und enden mit Frühstück in Tag 8.

Was ist EXPLORE INTERNATIONAL?
Unter dem Label EXPLORE INTERNATIONAL stellen wir Ihnen ein einzigartiges Reisekonzept vor. Gemeinsam mit gleich gesinnten Trekkingspezialisten in England haben wir für Sie außergewöhnliche Touren auf kaum bekannten Routen entwickelt.
Was ist der Vorteil von EXPLORE INTERNATIONAL?
Vielleicht kennen Sie das: Sie freuen sich auf eine ganz besondere Reise und dann kommt sie mangels Teilnehmer nicht zustande. EXPLORE INTERNATIONAL kann deutsch-, englisch- und französischsprachigen Raum gebucht werden, so ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass die Mindestteilnehmerzahl auch bei ungewöhnlichen Touren erreicht wird.
Für wen eignet sich EXPLORE INTERNATIONAL?
Gedacht ist diese neue Sparte für Reisende mit Pioniergeist und Abenteuerlust. Sie sind weltoffen, gerne in einer internationalen Gruppe unterwegs und die Toursprache Englisch ist für Sie nicht Hindernis, sondern Bereicherung.
Gerne beraten wir Sie auch zu passenden Flügen
MTB-Touren bieten die Möglichkeit, Naturlandschaften und Klimazonen weltweit aktiv zu bereisen. Oft lassen sich die Anforderungen aber nicht direkt mit jenen der Touren von zu Hause vergleichen. Beachten Sie bitte neben Entfernungsangaben und Höhendifferenzwerten vor allem die absolute Seehöhe und das dort herrschende Klima. Bei den meisten MTB-Touren steigern Begleitfahrzeuge den Komfort.
Unsere Routen verlaufen teils über asphaltierte Straßenabschnitte und teils über befestigte, grob- bis feinkörnige Pisten. Unser Begleitfahrzeug mit Fahrer und Koch folgt uns auf den Tagesetappen. Es transportiert das gesamte Gepäck kann im Notfall zur Gruppe beordert werden. Das Fahrzeug begleitet die Gruppe jedoch nicht durchgehend, da es oft Umwege in Kauf nehmen muss und deshalb auf anderer Route zum Übernachtungsort gelangt.

An oder nahe den Lagerplätzen besteht meist die Möglichkeit, sich an einem Bach oder Fluss zu waschen.Die An- und Abreise zur/von der Biketour erfolgt in einem Kleinbus - je nach Gruppengröße evtl. mit einem 2. Fahrzeug für den Transport von Gepäck und Rädern. In Marrakech übernachten Sie in einem Mittelklassehotel, während der Tour in in Berberhäusern (Schlaflager) bzw. einfachen Gästehäusern.

Fahrradverleih ist vor Ort für diese Reise verfügbar. Es gibt einen Fahrradvermieter in Marrakesch, der eine Auswahl von 2 verschiedenen Fahrrädern zur Verfügung stellen kann, die für diese Reiseroute geeignet sind. Die erste davon ist die Cannondale Rush 2. Dies sind von exzellenter Qualität, Alurahmenräder mit 29 Zoll Rädern und 100 mm Vollfederung, RockShox Gabeln und Shock, Shimano Deore Komponenten, ein Dreifach-Kettensatz und Shimano hydraulische Scheibenbremsen. Diese Fahrräder sind in der Regel in den Größen S, M, L und XL erhältlich und kosten für die Dauer der Reise EUR 170 (Euro). Das zweite Modell, das wir anbieten können, ist entweder der Cannondale Trail 3 (Größen XS und S) oder der Cannodale Trail 4 (Größen M, L und XL). Dies sind Aluminiumrahmen Hardtail-Bikes mit RockShox 100 mm Vorderradaufhängung, Shimano-Komponenten, Shimano hydraulischen Scheibenbremsen und einem dreifachen Kettensatz. Die kleinen Größen - XS und S haben 27.5 Zoll Räder, während die größeren Modelle 29 Zoll Räder haben. Diese Fahrräder kosten für die Dauer der Reise 120 Euro (Januar 2018 - Änderungen vorbehalten). Die Zahlung erfolgt vor Ort und deckt Sie nicht, wenn Sie das Fahrrad verlieren oder es über "normale Abnutzung" hinaus beschädigen. Sie können in Euro, GBP oder US $ oder mit einer Kreditkarte bezahlen (3% Gebühr). Wenn Sie Ihr Fahrrad abholen, müssen Sie eine erhebliche Kaution hinterlegen, die gegen Ihre Kreditkartendaten aufbewahrt wird. Wenn Sie ein Fahrrad mieten möchten, wenden Sie sich bitte an uns und wir können eines für Sie reservieren. Wir müssen betonen, dass Ihr Mietvertrag mit der lokalen Verleihfirma geschlossen wird und Hauser Exkursionen KEINE Verantwortung für irgendwelche Probleme übernehmen kann, die sich aus dem Fahrradverleih ergeben. Wenn Sie ein Fahrrad mieten, empfehlen wir Ihnen, Ihre eigenen Schuhe, Pedale und möglicherweise sogar Ihren Sattel zu verwenden. Sie müssen auch Ihren eigenen Helm mitnehmen, der beim Fahren immer getragen werden muss.

Klima

Marokko kann in verschiedene Klimazonen eingeteilt werden: die klimatisch ausgeglichene Zone der Küstengebiete, die Zone mit kontinentalen Einflüssen im Landesinneren und die Wüstenzone mit hohen Tagestemperaturen und den manchmal unter den Gefrierpunkt sinkenden Nachtwerten. In Ouarzazate herrschen im Monatsmittel Tiefstwerte nachts um 0C und Höchstwerte mittags um 25C. In diesem Wüstenbereich fallen jährlich, über alle Monate im Jahr verteilt, gut 200 mm Regen (während im Atlas-Gebirge bis zu 1.000 mm Niederschlag im Jahr möglich sind). Südlicher im Bereich um Erfoud liegen die Temperaturwerte etwas höher und Niederschläge sind noch geringer. Es ist zu beachten, dass das Temperaturgefälle zwischen Tag und Nacht recht groß ist und es nachts durchaus leichten Frost geben kann. Die Mittelwerte bei Ouarzazate liegen bei 17-27C tagsüber bzw. bei 2-10C nachts. Um Erfoud ist mit 21-30C am Tag bzw. mit 4-13C in der Nacht zu rechnen. Im gesamten Süden müssen Sie sich auf heißes und trockenes Wüstenklima, vereinzelt auch auf starken Wind und Regenschauer einstellen. Im Winter kann es auch im Wüstenbereich tagsüber kühl sein, mal regnen, neblig oder dunstig sein oder ein Sandsturm kann aufkommen.

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Veranstalter: Hauser Exkursionen GmbH

MTB Jordanien
Vom Toten zum Roten Meer

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Mittelschwere Biketour, 30% Offroad, 70% meist auf asphaltierten Nebenstraßen
Mit dem Mountainbike zum tiefsten Punkt der Erde am Toten Meer biken
Felsentempel von Petra - Monumentales Juwel aus Stein
Eine Nacht mit Beduinen in der Wüste des Wadi Rum erleben
Kulinarische arabische Köstlichkeiten und herzliche Gastfreundschaft geniessen
Internationale Teilnehmer

Wüstenlandschaften und kulturelle Glanzlichter Jordaniens per Bike: Vom heiligen Berg Nebo aus geht es zum Toten Meer, 400 m unter dem Meeresspiegel und gleichzeitig tiefster Punkt der Erde. Auf Pisten biken Sie durch den längsten Canyon des Landes zum Dana-Plateau. Den nächsten Höhepunkt bildet die 2000 Jahre alte Felsenstadt Petra mit ihren gewaltigen rotleuchtenden Tempelanlagen, eines der größten von Mensch und Natur gleichermaßen geschaffenen Wunder. Durch großartige Wüstenlandschaften biken Sie zum Wadi Rum, einem zeitlosen Ort, von dem schon Lawrence von Arabien sagte: "Das Abendrot hüllt die gewaltigen Felsen und Schluchten in ein purpurnes Feuer". Eine Nacht im Beduinen-Camp unter dem endlosen Sternenhimmel bleibt unvergessen. Zum Abschluss der Tour lockt ein Bad im Roten Meer bei Aqaba und ein kühler Drink am Strand bevor es zurück in die Zivilisation geht. Eine Biketour, die alle Höhepunkte der jahrtausendealten Kultur und überwältigenden Naturlandschaften Jordaniens vereint.

Geplanter Programmablauf

(Verpflegung: F=Frühstück M=Mittagessen A=Abendessen)

Tag 1: Anreise nach Madaba
Treffpunkt im Gruppenhotel in Madaba. Es wird ein Gruppentransfer vom Flughafen in Amman zum Gruppenhotel in Madaba bereitgestellt. Dieser Transfer findet normalerweise am späten Abend statt. Ein Vertreter unserer örtlichen Agentur wird die Gruppe auf der 30 minütigen Fahrt zum Hotel begleiten. Sollte Ihre Ankunft nicht mit dem Gruppentransfer übereinstimmen, gibt es die Möglichkeit, gegen Aufpreis einen individuellen Transfer zu buchen.
Keine Mahlzeiten an diesem Tag inbegriffen.
Mariam Hotel in Madaba

Tag 2: Über Mount Nebo nach Mukawir
Nach dem Frühstück haben wir Zeit unsere Bikes zusammenzubauen, bevor wir zur ersten Etappe unserer einzigartigen Bikereise aufbrechen. Für diejenigen, die mit Ihren eigenen Bikes anreisen, wird es die Möglichkeit geben, die Transporttaschen und -boxen in einem hoteleigenen Lagerraum zu verstauen. Von unserem Hotel aus folgen wir ruhigen Seitenstraßen Richtung Westen, welche uns zum heiligen Berg Nebo führen. Angeblich jener Ort an dem Moses das "gelobte Land" sah. Dort bietet sich ein fantastischer Blick über das Tote Meer und den Jordan bis hin zum Westufer. An einem klaren Tag ist es sogar möglich, die gut 45 km entfernt gelegene heilige Stadt Jerusalem zu sehen. Vom Berg Nebo folgen wir südwärts einer kleinen Straße bis wir das Dorf Main erreichen. Von dort fahren wir auf der Königsstraße (eine alte Route die Madaba mit Petra verbindet) weiter. Nach nur wenigen Kilometern wechseln wir auf einen Karrenweg, dem wir bis nach Libb folgen. Die Fahrt dieses Tages endet im nahe gelegenen Dorf Mukawir. Dort übernachten wir in einer einfachen Unterkunft mit landestypischem Essen. Die Ausstattung der Unterkunft besteht aus einer Warmwasserdusche und vier Schlafräumen, welche von der Gruppe geteilt werden. Mit unserem Begleitfahrzeug besuchen wir die Ruinen des Schlosses von König Herodes, welcher Johannes den Täufer sehr lange gefangen hielt und schließlich enthaupten ließ. Anschließend fahren wir zu einem Aussichtspunkt für den Sonnenuntergang und genießen den eindrucksvollen Rundblick über das Tote Meer.
68 km, 1090 Hm bergauf / 1070 Hm bergab, Fahrzeit: 6 bis 7 h
Private Unterkunft in einem Gästehaus in Mukawir (F, M, A)

Tag 3: Mukawir - Karak
Mukawir befindet sich rund 800 Meter über dem Meeresspiegel, doch der Beginn unserer heutigen Tour wird uns rasch zum tiefsten Punkt der Erde führen, zum Ufer des Toten Meeres, welches 400 Meter unter dem Meeresspiegel liegt. Wir brechen früh auf, um auf ruhigen Nebenstraßen zu den Küsten des Toten Meeres zu gelangen. Wir baden im Naturreservat Mujib und testen die erstaunliche Oberflächenspannung des Salzwassers (rund 10-mal salziger als herkömmliches Meereswasser). Wir verlassen die Ufer des Toten Meeres und treten den herausfordernden Rückweg über eine 25 Kilometer lange Steigung zum Gipfel des Ostplateaus an ( 900 m Seehöhe). Falls Sie diese anstrengenden 1300 Höhenmeter nicht mit dem Bike bewältigen möchten, steht Ihnen das Begleitfahrzeug zur Verfügung. Nach unserer Ankunft in Karak besichtigen wir die Kreuzritterfestung. In einer prachtvollen Lage auf dem King’s Highway situiert, ist diese Festung ein exzellentes Beispiel der Kreuzritterarchitektur des 12. Jahrhundert. Danach erfolgt das Einchecken im Hotel.
89 km, 1890 Hm bergauf / 1620 Hm bergab, Fahrzeit: ca. 9 h
Falcon Rock Hotel in Karak (F, M, A)

Tag 4: Von Wadi Hasa zum Naturschutzgebiet Dana
Die heutige Tour führt südwärts entlang des östlichen Plateaus. Nach dem wir den Verkehr von Karaks Zentrum hinter uns gelassen haben, folgen wir der stillen Königsstraße, vorbei an Feldern, Ruinen und kleinen Dörfern, bis zum Rand des Al Hassa Canyon. Wir bewältigen den 22km und 800 Höhenmeter langen Anstieg hinauf zum Picknick-Platz. Wir umfahren die Stadt Tafila auf einem Feldweg an ihrer Südseite und gewinnen stetig an Höhe bis etwa 1600 Meter, nahe des steinigen Gipfels von Jabal Ata’ta. Eine letzte Abfahrt von 400 Metern bringt uns zum Dorf Dana (1250m) und unserem einfachen und freundlichen Hotel. Wir befinden uns am Rande des Biosphärenreservats Dana, Jordaniens größtem Naturschutzgebiet, welches sich über hunderte Quadratkilometer mit Bergen und Trockentälern entlang des Great Rift Valleys erstreckt.
87 km, 1830 Hm bergauf / 1750 Hm bergab, Fahrzeit: ca. 9 h
Dana Hotel in Tafilah Governorate (F, M, A)

Tag 5: Off-Road über das östlichen Plateau, dann hinunter nach Wadi Musa
Das Dorf Dana war 400 Jahre lang die Heimat des Al Ata’ata Stammes. Am Morgen besichtigen wir diese ruhige Siedlung. Mit den Bikes fahren wir zur Shobak Burg. Dies ist eine Festung des großen Festungsgürtels der Kreuzritter, welcher sich über Jordanien erstreckt und im Jahr 1115 erbaut wurde. Hinter der Festung führt uns eine steile Straße durch kleine Dörfer bis zu einer Off-Road Piste, die entlang des östlichen Plateaus verläuft. Sie bietet uns Einblicke in die Wüste von Wadi Araba. Wieder zurück auf der King’s Road biken wir hinunter nach Wadi Musa (das "Tal Moses"), einer kleinen Stadt, die als Zugang zur Felsenstadt Petra dient. Hier übernachten wir zweimal in einem gemütlichen Hotel.
69 km, 1435 Hm bergauf / 1670 Hm bergab, Fahrzeit: ca. 8 h
Amra Palace Hotel in Petra (F, M, A)

Tag 6: Ruhetag/Besichtigung von Petra
Heute besichtigen wir mit einem sachkundigen englischsprachigen Reiseführer die grandiose Felsenstadt Petra. Durch die berühmte Felsschlucht wandern wir zum Herzen der antiken Metropole. Petra wurde von den Nabatäern erbaut, einem arbeitsamen arabischen Volk, welches vor etwa 2000 Jahren in diesen Teil Jordaniens kam. Danach wurde die Stadt etwa 400 Jahre lang bewohnt und erst 1812 wiederentdeckt. Nach dem Weg durch die kilometerlange düstere Schlucht "Siq", bietet sich uns der berühmte Blick auf die Schatzkammer. Es gibt über 800 einzigartige Monumente in Petra, einschließlich Tempel, Gräber und Torbögen, welche in den farbenprächtigen Sandstein gehauen wurden. Weitere Highlights sind unter anderem der "High Place of Sacrifice", von dem man das gesamte Areal überblicken kann. Wer möchte kann über weitere 800 Stufen das Kloster besuchen. Unser Guide wird uns ca. 3 Stunden lang begleiten, danach haben Sie noch etwas Zeit die Stadt alleine zu erkunden. Für diesen Tag ist ein Lunchpaket vorbereitet.
Übernachtung im Hotel in Petra.
Amra Palace Hotel in Petra (F, M, A)

Tag 7: Petra nach Wadi Rum - quer durch die Wüste
Nach unserem Frühstück im Hotel werden wir auf der Königstraße Richtung Süden nach Rajif (1565m) gebracht, von wo aus wir die Tagestour mit einer zügigen Abfahrt zum Dorf Delagha beginnen. Dort biken wir nach Südosten durch eine atemberaubende Wüstenlandschaft mit Beduinen-Camps nach Al Humaimah. Nach dem Mittagessen überqueren wir den "Desert Highway" (Jordaniens Hauptverbindung zwischen Norden und Süden) und brechen Richtung Wadi Rum in die Wüste auf. Die Landschaft verändert sich, die Sandsteinformationen wachsen und werden immer farbenprächtiger. Wir werden das Wattenmeer von Disieh mit unseren Bikes bis zum Dorf Rum (950m) überqueren. Das Wadi Rum besteht aus einer einzigartige Wüstenlandschaft mit herrlichen Sandsteinformationen. "Riesengroß, hallend und göttlich", beschreibt es T.E. Lawrence. Viele Szenen von David Leans Film "Lawrence of Arabia" wurden hier gefilmt. Das Dorf Rum liegt zwischen den Gipfeln von Jebel Rum und Jebel Um Ishrin. Hier werden wir unseren Beduinen-Führer kennenlernen und mit einem Jeep in das Herz des geschützten Gebietes von Wadi Rum fahren. Unsere Unterkunft für diese Nacht ist ein traditionelles Beduinen-Camp, wo wir den spektakulären Sonnenuntergang in der Wüsten erleben können. "Zarb", ein traditionelles Beduinengericht aus Fleisch und Gemüse, gekocht unter der glühenden Asche des Lagerfeuers, rundet das Beduinen-Erlebnis ab. Wer möchte, kann diese Nacht auch auf einer Matte unter dem Sternenhimmel verbringen.
91 km, 600 Hm bergauf / 1160 Hm bergab, Fahrzeit: ca. 9 h
Salem Camp in Wadi Rum (F, M, A)

Tag 8: Wadi Rum - Aqaba und Rückfahrt nach Madaba
Nach dem Frühstück haben wir noch etwas Zeit um den Morgen in der Wüste zu genießen, bevor die letzte Etappe am Fuße des Gipfels von Al Qatter beginnt. Im westlichen Teil des Wadi Rum Reservats biken wir auf harten Wüstentrails mit vereinzelten Stellen aus weichem Sand. Ein riesen Fahrspaß mit fahrtechnischen Herausforderungen. Ab und zu werden wir unser Bike auch schieben müssen. Nach ein paar Stunden erreichen wir eine asphaltierte Nebenstraße, die uns bald zur Hauptstraße führt, der wir nach Aqaba folgen. Wir biken direkt bis in die Stadt, an den Rand des Roten Meeres. Nach dem Mittagessen verbringen wir ein paar Stunden in einem erholsamen Strandressort am Roten Meer. Ob Sie schwimmen, schnorcheln oder einfach nur mit einem kalten Getränk in der Hand am Strand relaxen wollen, liegt ganz bei Ihnen. Am späten Nachmittag fahren wir, nach Dusche und Kleiderwechsel, zurück zu unserem Gruppenhotel in Madaba, wo wir unsere Mountainbikes für die Heimreise verpacken.
52 km, 95 Hm bergauf / 1020 Hm bergab, Fahrzeit: ca. 4 h
Mairam Hotel in Madaba (F, M, A)

Tag 9: Heimreise
Gruppentransfer zum Flughafen und Heimflug.
Sollte Ihr Rückflugzeit nicht mit dem Gruppentransfer korrespondieren, können wir Ihnen auf Wunsch gegen Aufpreis gerne einen individuellen Transfer buchen.
Individueller Rückflug.

Verlängerungsmöglichkeiten:
Tagesausflug nach Jerash ab/bis Madaba (1 Zusatznacht)
oder
3 oder 4-tägige Verlängerung in Aqaba
Wir unterbreiten Ihnen gerne ein Angebot!

Charakter der Tour und Anforderungen

Profil:
Dies ist eine Reise für regelmäßige Radfahrer mit einer guten Ausdauer. Die meisten Etappen auf dieser Reise sind auf ruhigen Asphaltstraßen oder unbefestigten Straßen, die von Allradfahrzeugen benutzt werden. Etwas weniger als ein Drittel der Strecke verläuft auf unbefestigten Straßen oder auf einfachen Off-Road-Strecken. Es gibt kurze Abschnitte von Dorfwanderwegen und stellenweise weichem Sand, wenn man an den Tagen 7 und 8 die Wüste durchquert. Technisch sind diese Passagen nicht sehr anspruchsvoll. Es gibt jedoch einige längere Tage, die einen beträchtlichen Anstieg mit sich bringen, vor allem an den Tagen 3, 4 und 5. Bedenken Sie die heißen und trockenen Bedingungen. Wir haben mit dieser einwöchigen Reise eine ziemlich herausfordernde Route geschaffen, die ein perfektes Winter- und Vorsaison-Training bietet. Allerdings ist das Begleitfahrzeug praktisch überall verfügbar. Dies ermöglicht Gruppen mit Teilnehmern verschiedener Kondition und bietet auch die Möglichkeit schwierige Schlüsselstellen zu umfahren.

Anforderung:
Insgesamt werden in 6 Rad Tagen 450 km zurückgelegt. (30 % Piste).Die maximal erreichte Höhe ist 1.700 Meter. Ein Begleitfahrzeug ist immer zur Seite.

Unterbringung:
Während dieser Reise wird die Gruppe 6 Nächte in Hotels, 1 Nacht in einer einfachen Gastfamilie und 1 Nacht in einem Beduinenlager verbringen. Die meisten Unterkünfte sind für zwei Personen vorgesehen, und wenn Sie alleine reisen, werden Sie mit einem anderen Kunden des gleichen Geschlechts zusammengelegt (falls sie keine Einzelunterkunft buchen). Bei der Gastfamilie werden die 4 verfügbaren Zimmer von der Gruppe geteilt und die Badezimmer werden geteilt. Das Beduinenlager ist auch notwendigerweise ziemlich einfach, aber es gibt Duschen.

Verpflegung:
Das Frühstück kann etwas variieren mit der Unterkunft, besteht aber in der Regel aus Labaneh (dick saurer cremiger Joghurt), Hummus, Käse, Bohnen, Eier, Oliven, Za’atar (eine Mischung aus Thymian, Sesam, Sumach und Salz), Tee und Kaffee. Mittagessen an den Tagen 2, 3, 5 und 6 ist ein Lunchpaket (Sandwiches, frisches Gemüse, Obst und Saft und Tee). Mittagessen an den Tagen 4 und 7 ist ein Picknick-Mittagessen, mit einer einfachen warmen Mahlzeit wie jordanische frische Tomaten mit Knoblauch, Zwiebeln und Olivenöl gekocht. Mittagessen am Tag 8 wird in unserer Lieblings-Hummus-Falafel Cafeteria in Aqaba Stadt sein. Das Abendessen variiert wieder mit der Lage, aber wir werden versuchen, eine Vielzahl traditioneller jordanischer Gerichte zu probieren. Salat, Reis, Hühnchen, Gemüse und Joghurt sind übliche Zutaten für das Abendessen. Im Wadi Rum werden wir den Bedouin ’Zarb’ probieren, eine Mahlzeit aus Fleisch und Gemüse, die unter heißem Sand gekocht wird. Kostenloses Wasser, Kekse, Kuchen und Obst werden während der Fahrten angeboten.

Eine Reise für sportliche Biker, die über gute Kondition verfügen. Der Großteil der Strecke führt über ruhige asphaltierte Straßen oder Schotterstraßen. Ein kleiner Teil der Route verläuft über unbefestigte Wege oder einfachere Karrenwege. An den Tagen 7 und 8 werden wir bei der Durchquerung der Wüste auch Abschnitte im weichem Sand befahren, wofür fahrtechnische Vorkenntnisse von Vorteil sind. Es gibt einige längere Tage, an denen wir lange Steigungen zu bewältigen haben, insbesondere die Tage 3, 4 und 5. Dabei sollten die herrschenden heißen und trockenen Bedingungen während der Tour nicht unterschätzt werden. Mittelschwere Touren, ca. 450 km, 30 Prozent auf Schotterpisten & Off-Road-Wegen durch die Wüste, 70 Prozent auf asphaltierten Nebenstraßen, gesamt ca. 5.000 m im Aufstieg, 7.000 m im Abstieg. Ein Begleitfahrzeug steht fast immer zur Verfügung. Dies erlaubt es, Gruppen zu bilden die auf unterschiedlichem Niveaus biken und bietet die Möglichkeit die schwersten Passagen zu überspringen. Bei dieser Reise sind auch Leihbikes möglich.
Leihbikes auf Anfrage. Erfahrungsgemäß empfehlen wir jedoch aufgrund der Qualität die Mitnahme des eigenen Bikes.

Es gibt einen Fahrradverleih vor Ort. Unser lokaler Agent hat 2017 Scott Aspect 740 Hardtail Mountainbikes. Es gibt 2 kleine, 4 mittlere, 4 große und 2 extra große Fahrräder, die je nach Verfügbarkeit vergeben werden. Diese Fahrräder haben Shimano-Komponenten und Scheibenbremsen. Sobald die Anzahl der Fahrräder erschöpft ist, kann unser lokaler Vertreter auch Trek 4400, 4300 und 3700 Hardtail-Bikes in den meisten Größen anbieten. Diese Fahrräder haben Shimano-Komponenten und V-Bremsen. Alle Fahrräder sind mit einem Flaschenhalter ausgestattet und einige der größeren Größen mit zwei Flaschenhaltern. Die Kosten für die Anmietung eines Fahrrades für die Dauer der Reise, einschließlich einer Unfallversicherung, betragen 120 US $ (Januar 2018 - Änderungen vorbehalten) . Dies muss bei Ankunft in Madaba direkt in bar bezahlt werden. Wir müssen betonen, dass Ihr Mietvertrag mit unserem lokalen Vertreter abgeschlossen wird und Hauser Exkursionen kann nicht für irgendwelche Probleme verantwortlich gemacht werden, die sich aus Ihrer Fahrradmiete ergeben. Bitte beachten Sie, dass die Leihfahrräder flache Pedale haben. Wenn Sie normalerweise eingeclipst sind, müssen Sie Ihre eigenen SPD (oder ähnliche) Schuhe und Pedale nehmen. Vielleicht möchten Sie auch Ihren eigenen Sattel mitnehmen, was dazu beiträgt, dass sich das Leihfahrrad wie ein eigenes Fahrrad anfühlt. Sie müssen auch Ihren eigenen Helm mitnehmen, der beim Fahren immer getragen werden muss.

Klima

Jordanien liegt in der Übergangszone vom Mittelmeerklima (das hauptsächlich das westliche Bergland klimatisch bestimmt) zum kontinentalen Wüstenklima. Dadurch ist es beinahe das ganze Jahr ein ideales Reiseziel.
Im Frühjahr und Herbst herrschen angenehme Temperaturen um durchschnittlich 25- 30 C. Nachts liegen die Temperaturen zwischen 7 bis 12 C, im Oktober z.B. kann es jedoch im Wadi Rum nachts immer noch um ca 15 C haben. Dezember bis Anfang Februar ist die ’kühlere’ Jahreszeit, was für uns Europäer eher frühlingshafte Tagestemperaturen zwischen 15 - 20 C bedeutet. Nachts jedoch können die Temperaturen dann bis zum Gefrierpunkt sinken. Im Wadi Rum ist es generell immer etwas wärmer als im Bergland oder in Petra.Jordanien liegt in der Übergangszone vom Mittelmeerklima (das hauptsächlich das westliche Bergland klimatisch bestimmt) zum kontinentalen Wüstenklima. Dadurch ist es beinahe das ganze Jahr ein ideales Reiseziel.

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Veranstalter: Hauser Exkursionen GmbH

MTB Kolumbien
Andenpisten und Karibik-Feeling

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Mittelschwere Biketour auf Pisten und Asphalt, Technik 2, Kondition 3
Das kolumbianische Kaleidoskop aus kolonialem Charme und Lebenslust geniessen
Malerische weiße Andendörfer: Villa de Leyva, Guadalupe und Barichara besuchen
San Gil und Chicamocha Canyon - die Hotspots für Mountainbiker erfahren
Tropischer Regenwald, Kaffe-Fincas und rhytmische Musik - mit allen Sinnen erleben
An traumhaften Karibik-Buchten am Tayrona-Nationalpark entspannen
Cartagena (UNESCO), eine der schönsten Kolonialstädte Südamerikas, erkunden

Weit schweift der Blick über grüne Andenlandschaften mit dichter Vegetation und tiefen Schluchten. Wüstenartige Hochtäler wechseln mit üppigem Urwald ab und inmitten von Kaffeeplantagen spüren Sie in den Dörfern die unglaubliche Lebensfreude der Kolumbianer. In den weißgetünchten kolonialen Dörfern und Städten mit ihrem charmanten Flair scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Bike-Erlebnis pur gibt es Im Chicamocha Canyon auf herrlichen Mountainbike-Trails und tollen Abfahrten. Sie relaxen an feinsandigen Karibik-Buchten am Tayrona-Nationalpark, umrahmt vom tropischen Regenwald und besuchen zum Abschluss die zauberhafte, farbenfrohe Kolonialstadt Cartagena, eine der schönsten Städte Südamerikas.
Lassen Sie sich auf dieser einzigartigen Biketour von der Liebenswürdigkeit der Menschen, der Musik und der landschaftlichen Vielfalt Kolumbiens anstecken!

Geplanter Programmablauf

(Verpflegung: F=Frühstück M=Mittagessen A=Abendessen)

Tag 1: Anreise nach Bogotá - Willkommen in Kolumbien!
Bienvenidos a Colombia - Willkommen in Kolumbien! Am Flughafen der 8-Millionen-Metropole Bogotá werden wir von unserer Reiseleitung empfangen und zu unserem Hotel in die Altstadt gebracht. Kolumbiens Hauptstadt liegt auf 2.600 m Höhe und erstreckt sich von Nord nach Süd entlang der Andenkette. Viel Verkehr zu fast jeder Uhrzeit ist typisch für das Stadtbild: mehrspurige Avenidas, farbenfrohe, röhrende Busse, eilige Fußgänger und Hupkonzerte empfangen uns. Das studentisch geprägte Altstadtviertel mit seinen steilen Gassen und vielen kleinen Lokalen lädt abends noch zu einem kleinen Bummel ein.
Bei einem gemeinsamen Abendessen gehen wir das Programm unserer Tour Tag für Tag nochmals durch.
Hotel Casa Platypus in Bogota (A)

Tag 2: Bogota, Citytour und Fahrt nach Suesca
Nach einem ausgiebigen Frühstück beginnen wir den Tag langsam und ohne Stress, um uns problemlos an die dünne Luft auf dieser Höhe zu gewöhnen. Bogota mit vielen öffentlichen Plätzen, Parkanlagen und modernen Alleen hat sich zu einer der bedeutendsten Städte des Kontinents entwickelt. Wir erkunden die Altstadt per Mountainbike und lernen unterwegs mit Bike und Fahrzeug die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt kennen: Die koliniale Altstadt, den riesigen Hauptplatz Plaza Bolivar mit den umliegenden Regierungsgebäuden, einige schöne Kirchen und das berühmte Goldmuseum. Schon beim Betreten des Museum spürt man den Zauber des Ortes. Hier sind ungefähr 34.000 Exponate aus Gold zu bestaunen, die aus verschiedenen Kulturen stammen. Mit viel Liebe und Kreativität wurde dieses Museum gestaltet und schon nach kurzer Zeit fühlt man sich in die präkolumbianische Zeit versetzt. Danach geht es zur Talstation des Monserrate Berges und mit der Seilbahn auf 3.200 m. Hier haben wir einen tollen Rundblick über die ganze Stadt.
Am Nachmittag verlassen wir das quirlige Bogota und fahren im Fahrzeug Richtung Berge. Kaum liegt die Stadt hinter uns, prägen Hügel, Felder, Kühe und Schafe das Bild. Am frühen Abend erreichen wir unser Tagesziel Suesca, ein kleines Städtchen inmitten der Andenlandschaft, welches viele Wanderer, Kletterer und Liebhaber des Abenteuertourismus aus der Hauptstadt als beliebtes Ausflugsziel nutzen.
Abends schlendern wir gemeinsam durch das nette Dorf.
Bikeetappe: ca. 4 Std., ca. 25 km, Aufstieg 100 HM, Abstieg 100 HM
Fahrzeug: ca. 2 Std.
Hotel Casona Quesada in Suesca (F, M, A)

Tag 3: Suesca - Lenguazaque - Guacheta
Die Räder stehen bereit. Nach dem Frühstück biken wir auf Naturstrasse von unserer Seehöhe auf rund 2.600 m über Lenguazaque durch ländliches, hügeliges Gebiet in stetigen Auf- und Abfahrten bis zum höchsten Punkt unserer Biketour auf 3.040 m Höhe in Guacheta.
Übernachtung in einem Dorfhotel.
Bikeetappe ca. 7 Std., 50 km; Aufstieg 750 HM, Abstieg 450 HM
Hotel Familiar El Viaiero in Guacheta (F, M, A)

Tag 4: Guacheta - Raquira - Villa de Leyva
Unsere heutige Bikeetappe führt über Schotterpiste, zunächst auf kleinerem Anstieg, dann in einer gemütlichen längeren Abfahrt bis ins Dorf Raquira. Der Ort ist bekannt für seine Handwerker, die Töpferwaren und Körbe herstellen. Im Fahrzeug geht es anschließend weiter in das bezaubernde 6000 Einwohner-Städtchen Villa de Leyva (2.140 m) mit seinem kolonialen Flair. Ein Ort, den man sich nicht entgehen lassen darf. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein, verträumte Innenhöfe der weiß gekalkten Häuser, der riesige Hauptplatz Plaza Mayor, der noch das ursprüngliche Pflaster besitzt, versetzen uns zurück in das 16.Jahrhundert. Unseren Abend genießen wir in Freizeit, lassen uns von der vorherrschenden friedlichen und entspannten Atmosphäre anstecken.
Bikeetappe: ca.7 Std., 60 km; Aufstieg 300 HM, Abstieg 730 HM
Hospederia La Roca in Villa de Leyva (F, M, A)

Tag 5: Villa de Leyva
Während einer ganztägigen Biketour (ca. 30 km) durch die landschaftlich reizvolle Umgebung von Villa de Leyva entdecken Sie die archäologische Ausgrabungsstädte "Infiernito", das ehemalige Kloster Ecce Homo und das kleine Städtchen Sutamarchan, wo wir zu Mittag essen. Anschliessend geht es weiter zu einem Weingut mit Weinprobe und abschliessend Besichtigung eines üer 150 Mio. Jahre alten Dinosaurierskeletts, elches in der nahen Umgebung Villa de Leyvas gefunden wurde.
Bikeetappe ca. 8 Std, 45 km; Aufstieg 450 HM, Abstieg 450 HM
Hospederia La Roca in Villa de Leyva (F, M, A)

Tag 6: Villa de Leyva - Guadalupe
Unsere heutige Tagesetappe führt uns zunächst nach Arcabuco (27 KM), hierbei überwinden wir einige Steigungen. Von hier aus sind es nur ca. 1,5 Stunden mit dem Fahrzeug nach Oiba in Santander. Beim zweiten Teil der Tagesettape geht es von Oiba bis nach Guadalupe (25 KM), welches in wärmerem Klima auf ca. 1.400 m Höhe wunderschön inmitten der Andenlanschaft in der Nähe des Rio Suarez liegt. Wir übernachten im Dorfhotel
Bikeetappe: ca. 8 Std., 52 km; Aufstieg 750 HM, Abstieg 300 HM
Fahrzeug: 100 km, ca. 1,5 Std.
Dorfhotel in Guadalupe (F, M, A)

Tag 7: Guadalupe - Las Gachas
Auf dem Fahrrad erkunden wir die tolle Umgebung auf einem Rundweg. Besonders schön ist hier "Las Gachas", bei einem Seitenarm des Rio Suarez gelegen: Das Wasser glitzert in roten Farben und hat kreisrunde Krater in den Fels geschnitten, die als natürliche Jacuzzis genutzt werden können. Wir übernachten nochmals in unserem Dorfhotel in Guadalupe.
Bikeetappe: ca. 7 Std., 40 km; Aufstieg 500 HM, Abstieg 500 HM
Dorfhotel in Las Gachas (F, M, A)

Tag 8: Guadalupe - San Gil
Weiter geht es Richtung Westen auf Andenpisten über den Ort Contratación über einen weiteren Bergpass zunächst nach Socorro nach anschliessend nach San Gil. Teile der Strecke werden mit dem Begleitfahrzeug zurückgelegt.
Bikeetappe: ca. 6 Std., 40 km; Aufstieg 700 HM, Abstieg 750 HM
Fahrzeug: ca. 80 km, 2 Std.
La Manison de Sam in San Gil (F, M, A)

Tag 9: San Gil - Giron
Fahrt in den landschaftlich unglaublich schönen Chicamocha-Canyon. Hier unternehmen wir eine 4-stündige Mountainbike-Tour (ca. 35 km) mit anspruchsvollen Steigungen und atemberaubenden Abfahrten. Die Landschaft ist hier trockener als an den Tagen zuvor und unten im Canyon wird es tropisch warm. Der Chicamocha Cañon ist einer der spektakulärsten Landschaftsformationen Kolumbiens. Auf der Tour bieten sich immer wieder wunderbare weite Ausblicke.
Bikeetappe: ca. 35 km, 4 Std., Aufstieg 650 HM, Abstieg 150 HM
Fahrzeug: ca. 50 km, 2 Std.
Hotel Chill Out in Giron (F, M, A)

Tag 10: Giron - Minca
Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen und Flug nach Santa Marta, direkt an der Karibikküste gelegen. Santa Marta ist die älteste Stadt Kolumbiens. Nach Ankunft Transfer nach Minca (650 m), einem kleinen Dorf am Fusse der Sierra Nevada de Santa Marta. Diese Gebirgskette gehört zum nördlichsten Teil der Zentralkordilleren Südamerikas. Ihre und damit Kolumbiens höchste Gipfel sind mit jeweils 5.775 m der Pico Cristóbal Colón und der Pico Simón Bolívar. Die Gipfel liegen nur 45 km von der Karibikküste entfernt. Die Bergkette gilt damit als höchstes Küstengebirge der Welt.
Fahrzeug: ca. 30 km, 1 Std.
Hotel Ecohabs Minca in Minca (F, M, A)

Tag 11: Tayrona - El Dorado
Morgens ist noch Zeit für eine Strandwanderung, anschliessend geht es zunächst nach Minca, einem kleinen Dorf am Fusse der Sierra Nevada de Santa Marta gelegen. Minca liegt auf 650 m. Höhe, es ist hier ein wenig frischer als direkt an der Küste. Von hier aus steigen wir wieder auf unsere Bikes, und fahren bis zur Kaffeefinca La Victoria, dabei bewältigen wir ca. 300 Höhenmeter. Die Natur ist vom tropischen Regenwald der Region geprägt und beherbergt eine Vielzahl exotischer Vogelarten. Viele davon sind endemisch. Nach der Besichtigung der Kaffeefinca, geht es weiter bis zum Naturreservat El Dorado, das auf 1.900 m. Höhe liegt. Teile der Strecke werden mit dem Begleitfahrzeug zurückgelegt.
Bikeetappe ca. 6 Std., 25 km; Aufstieg 1500 HM
Fahrzeug: ca. 1 Std., 20 km
Finca El Dorado in El Dorado (F, M, A)

Tag 12: El Dorado - Santa Marta
Morgens geniessen wir den tollen Ausblick vom Naturreservat. Auf der einen Seite der tropische Regenwald, der sich über die hügelige Landschaft erstreckt, auf der anderen Seite die Küste Santa Marta’s. Unsere heutige Tagesettappe führt uns zunächst auf einem Aufstieg bis auf 2.950 m, anschliessend verlassen wir das Küstengebirge und fahren zurück bis nach Santa Marta und beziehen unser Quartier am Strand.
Bikeetappe: ca. 6 Std., 60 km; Aufstieg 500 HM, Abstieg 2700 HM
Fahrzeug: ca. 1 Std., 30 km
Hotel Playa La Roca in Santa Marta (F, M, A)

Tag 13: Santa Marta - Cartagena
Den Vormittag genießen wir noch am herrlichen Strand. Gegen Mittag erfolgt dann der Transfer nach Cartagena, wo wir am späten Nachmittag ankommen. Bei einem ersten Rundgang durch die Altstadt erleben wir, warum Cartagena de Indias zu den schönsten Städten Südamerikas zählt. Am Abend können wir uns auf die Stadtmauer setzten und bei einem kühlen Bier die Eindrücke der Tour Revue passieren lassen.
Fahrzeug: ca. 300 km, 5 Std.
Hotel 3 Banderas in Cartagena (F, M, A)

Tag 14: Stadtbesichtigung Cartagena
Nach einem typischen Frühstück an der Karibikküste geht es bei einer Stadtbesichtigung auf Erkundungstour der kolonialen Schätze Cartagena. Zunächst fahren wir zum ehemaligen Kloster La Popa, das auf einer Anhöhe liegt, hier bietet sich uns ein schöner Blick auf die Stadt. Anschliessend besichtigen wir die Festung San Felipe und die von der meterdicken Mauer umrandeten Altstadt.
Am Nachmittag steht uns die Zeit zur freien Verfügung für eigene Entdeckungen.
Fahrzeug: ca. 20 km, 1 Std.
Hotel 3 Banderas Cartagena (F, M, A)

Tag 15: Cartagena - Heimflug
Transfer zum Flughafen Rückflug nach Bogota. Internationaler Heimflug in Eigenregie.

Charakter der Tour und Anforderungen

Kondition & Fahrtechnik
An den elf Fahrradtagen werden insgesamt 540 km zurückgelegt und in etwa 13200 Höhenmeter bewältigt. Das entspricht im täglichen Durchschnitt 50 km und 1200 Hm. Die Temperaturen werden massgeblich von der Höhenlage bestimmt und variieren recht stark. An den ersten Tagen im Departamento von Cundinamarca (Bogotá, Suesca, Guachetá) auf ca. 2600 - 2800 m. über dem Meerespiegel liegt die erwartete Temperatur bei ca. 14-20 Grad, später in Santander (Oiba, Guadalupe, San Gil und Chicamocha Cañon) ist es recht warm bei 22-35 Grad. Im Norden Kolumbiens, an der Karibikküste ist es tropisch warm (27- 35 Grad) und es herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit. Die Biketour führt über fahrtechnisch einfach bis mittelschwer zu bewältigende Feldwege, seltener auch auf asphaltierten Strassen und erfordert eine gute Ausdauer und Kondition.

Tourencharakter & Streckenverlauf
Kondition 3-4, Fahrtechnik 1-2
Die Route führt vor allem durch schöne Feldwege mit Schotterpisten oder einfachen, kleinen Landstrassen, die vereinzelt von einheimischen Bauern auf Pferden und gelegentlich von PKWs genutzt werden. Bei Regen bzw. nassen Böden werden die Fahrverhältnisse auf den Schotterpisten entsprechend anspruchsvoller.
Die gesamt Schwierigkeit liegt weniger im Fahrtechnischen-Anspruch, sondern bei teilweise längeren Ettappen und Anstiegen auf hoher Höhenlage.

Begleitfahrzeug
Ein Begleitfahrzeug ist auf der Tour bis auf ganz wenige Ausnahmen immer dabei

Leihbikes vor Ort:
Leihbike inkl. Helm: USD 290,- (zahlbar vor Ort)
29 Zoll MTB, Marke Orbea, Federgabel Rock Shox, Shimano Gangschaltung (oder ähnlich), Grössen S / M / L / XL
Bei Buchung bitte Körpergröße und gewünschte Bikegröße angeben

Klima

Sie sind in unterschiedlichen Klimazonen unterwegs: im Hochland, im gemäßigten Hochland und der Kaffeezone sowie im Tiefland an der Karibikküste. Die Regenzeit im Osten und Norden des Landes dauert von April bis Anfang November. Im Hochland ist es zwar tagsüber aufgrund der starken Sonneneinstrahlung recht warm (ca. 20 C), nachts kann es jedoch stark abkühlen (bis zu 0C). Im Tiefland dagegen ist es tagsüber um die 30C warm, teils auch tropisch-schwül. Nachts sinken die Temperaturen auf 18C bis 22C. Aufgrund des breiten Spektrums klimatisch unterschiedlicher Zonen gibt es keine Jahreszeiten wie in Europa. In den Monaten November bis März (gilt als die ideale Reisezeit) regnet es generell in vielen Landesteilen wenig. Im Juli und August gibt es eine weitere "kleine Trockenzeit" in und um Bogota. In den anderen Monaten kann es immer mal wieder zu Regenfällen kommen.

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Veranstalter: Hauser Exkursionen GmbH

Individuell biken - Sardinien von Küste zu Küste
Mit detaillierter Routenbeschreibung und GPS auf eigene Faust unterwegs

Reisebild
Reisebild
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Individuelle Mountainbiketour ab 2 Personen, Technik 3, Kondition 3
Termin frei wählbar, tägliche Anreise (keine Termine im Juli/August)
Entlegene Bergdörfer und idyllische Fischerorte durchqueren
Dünenstrände und Traumbuchten am smaragdblauen Meer genießen
Durch Macchia und Eichenwald in mediterraner Berg- und Küstenlandschaft radeln
In gemütlichen Agriturismo-Unterkünften wohnen
Cucina Tipica - sardische Kulinarik kosten

Freiheit auf 2 Rädern: Auf eigene Faust quer durch das Herz Sardiniens von Ost nach West. Kristallklares türkisblaues Meer an einsamen Buchten, uralte Korkeichenwälder und herbe Macchia, das urige Supramonte-Gebirge im Herzen der Insel, entlegene Bergdörfer und idyllische Fischerorte bilden die Kulisse dieser einzigartigen Bikewoche. Per Rad erkunden Sie die überaus vielfältige Landschaft der Insel mit immer neuen Facetten. Weiße Strände, pinkfarbene Bougainvilleen und gelbleuchtender Ginster geben der kargen mediterranen Landschaft ihre Farbtupfer. Einsame Schotterstraßen und verschlungene Maultierpfade führen Sie abseits der klassischen Routen von der Ostküste aus durchs wilde Hinterland der Insel, begleitet von Olivenhainen und Weingärten und Ausblicken auf die herrliche Küste. Nur ab und zu treffen Sie auf sardische Hirten oder Förster, Ziegenherden kreuzen Ihren Weg. Mittags rasten Sie im Schatten der Bäume oder kehren in kleinen Dörfern zum Aperitif ein. Ein Höhepunkt ist die lange herrliche Abfahrt aus den Bergen hinab zum in der Sonne glitzernden samaragdgrünen Golf von Orosei. Weit in der Ferne lockt bereits die feinsandige Bucht zum erfrischenden Sprung ins Wasser. Die Vielfalt Sardiniens bietet alles, was das Bikerherz begehrt. Herrliche Naturschätze, gepaart mit italienischer Lebensart und traditioneller sardische Hausmannskost - frischer Pasta, würzigem Pecorino und natürlich sardischem Rotwein. Bella Vita in Italien!

Geplanter Programmablauf

(Verpflegung: F=Frühstück M=Mittagessen A=Abendessen)

Tag 1: Ankunft
Individuelle Anreise nach Cagliari. Nachdem Sie gelandet sind, werden Sie abgeholt und nach Montevecchio gebracht. Es erwartet Sie ein uriges Bergbaustädtchen unterhalb des Arcuentu-Gebirgszuges. Nach Ankunft in Ihrem Quartier werden Sie von einem Vertreter unserer örtlichen Agentur mit den Details Ihrer Radreise für die nächste Woche vertraut gemacht.
Miniera Fiorita oder Sa Tanca Agriturismo in Monteveccio

Tag 2: Kennenlernrunde zur Küste
In der Früh starten wir mit einer kleinen Kennenlern-Runde und beginnen mit einer wunderschönen Abfahrt zur Küste. Am Weg dorthin überqueren wir 21 mal einen Fluss und erreichen dann die Sanddünen von Piscinas. Diese bis zu 100 Meter hohen, beeindruckenden Sandhügel sind vom Mystral geformt und von der UNESCO als ein Naturwelterbe anerkannt. Vom kristallklaren Meer auf der einen und von grüner Macchia Landschaft auf der anderen Seite umgeben sind diese höchsten Dünen Europas ein einzigartiges Naturspektakel. Sie haben ausreichend Zeit für ein Mittagessen am Strand, einen Sprung ins Meer und ein Sonnenbad bevor es wieder zurück hinauf nach Montevecchio geht.
Bike-Etappe: 45 km
Miniera Fiorita oder Sa Tanca Agriturismo in Monteveccio (F)

Tag 3: Campidano Ebene und Nuraghen Kultur
Unsere heutige Radetappe beginnt mit einer sanften Steigung über geteerte Straßen und mündet dann in eine Piste Richtung Campidano Ebene, wo unser Weg vorbei an weitläufigen bewirtschafteten Feldern und kleinen Gehöften verläuft. Wir nehmen eine schmale Landstraße unterhalb der Burg von Monreale und erreichen St. Maria delle Acque. Die antiken römischen Thermalquellen des Ortes waren der Ursprung einer nun beliebten Spa-Region in Sardinien. Nach einer kurzen Weiterfahrt kommen wir nach Sardara. Wir empfehlen einen kurzen Stopp einzulegen, um die vorgeschichtlichen Überreste eines Brunnens ("Well Temple") und ein angrenzendes Museum zu besichtigen. Sie werden gute Einblicke in die Nuraghen Kultur der Bronzezeit gewinnen, einer ehemaligen Bevölkerungsgruppe, die in Sardinien einzigartig war. Unser heutiges Ziel ist ein ruhiges Hotel in der Kleinstadt Villanovaforru.
Bike-Etappe: 45 km
B&B Muredda in Villanovaforu (F)

Tag 4: Die Hügel von Marmilla
Nach einem traditionellen sardischen Frühstück beginnen wir den heutigen Tag mit einer großartigen kurvenreichen Fahrt über die Hügel von Marmilla. Stets wechselnd zwischen schmalen Pfaden und weiten Landstraßen radeln wir an Olivenhainen, Weingärten, kleinen Bauernhöfen und verschlafenen Dörfern vorbei. Kurze Steigungen werden durch schnelle, aufregende Abfahrten belohnt. Auf dieser Etappe besichtigen wir die wohl bedeutendste archäologische Sehenswürdigkeit Sardiniens: Nuraghe di Barumini - die prähistorischen Turmbauten die vor mehr als 3500 Jahren erbaut wurden. Hier bietet sich eine Besichtigung und Mittagspause an. Bei unserer anschließenden Fahrt bergan zum verschlafenen Dörfchen Laconi haben wir reichlich Zeit, die mediterrane Atmosphäre und den Duft der umliegenden Vegetation in uns aufzunehmen. Unser heutiges Etappenziel ist ein kleines Hotel im Zentrum von Laconi.
Bike-Etappe: 50 km
Hotel Sardegna in Laconi (F)

Tag 5: Die Naturschönheiten des Gennargentu Gebirges
Heute geht es über kurvige Wege und durch üppige Eichenwälder Richtung Gennargentu, dem höchsten Gebirge Sardiniens. Die Landschaft wird nun karg und wir genießen einen grandiosen Panoramablick auf die umliegenden Gipfel, allen voran der Punta Lamarmora - der höchste Berg Sardiniens mit 1.868 Metern. Die heutige Etappe ist ziemlich herausfordernd und führt uns zu den Bergwerken von Funaraminosa und durch das Gennargentu Gebirge. Nach der Mittagspause werden wir mit einer herrlichen Abfahrt in das Flumendosa Tal belohnt. Danach geht es über die längste Brücke Sardiniens auf zur letzten Steigung des Tages. Ihr Ziel heute ist einen Agriturismo in der Nahe des Dorfes Seulo.
Bike-Etappe: 37 - 47 km (je nach gebuchtem Quartier in Seulo)
Agroturismo Ticci bei Seulo (F)

Tag 6: Der höchste Gipfel Sardiniens
Heute erwartet uns die Königsetappe dieser Radwoche. Es geht teils auf Naturpisten, teils auf Asphalt ins Herz dieser Insel zum Gennargentu Gebirge - dem höchsten Gebirge Sardiniens. Die uns umgebende Stille wird lediglich durch Schafe, Kühe und Ziegen durchbrochen. Dieses von jahrhundertealten Wäldern bewachsene Bergmassiv, wo wir mit etwas Glück auch Königsadler und wilde Mufflons sehen können, hat einen sehr unberührten, wilden und faszinierenden Charakter. Auf einem schmale Bergpfad nähern wir uns dem grandiosen Gipfel des Perda Liana. Nach der Mittagspause geht es hinab zum Flumendosa See, einem der größten Seen Sardiniens. Von hier ist es dann nicht mehr weit zu unserem Quartier, einem Hotel in Villanova Strisaili.
Bike-Etappe: 1. Option: 36 km
2. Option: 55 km ( 1.015 hm uphill / 1,825 hm downhill)
Hotel La Strega in Villanova Strisaili (F)

Tag 7: Ogliastra - Supramonte de Urzulei
Heute steht das große Radfinale am Programm. Diese großartige Route führt durch die wunderschöne, wildromantische Landschaft des Supramonte di Urzulei Baunei - dem zweithöchsten Gebirge Sardiniens. Der erste Teil der Strecke verläuft auf einer Straße und bringt uns zum Anfang des Urzulei Trails. Dann stehen 800 Meter bergauf radeln zu den Hochebenen Genna Croce und Genna Silana (auf ca. 1.000 Meter Seehöhe) bevor. Hier eröffnet sich eine wunderbare Aussicht auf die umliegende Bergwelt - die wahre Wildnis vom Supramonte: Kalksteinfelsen ragen hoch empor, Wildschweine und Pferde streifen durch die grünen Wiesen. Die Abfahrt auf dem alten Maultierpfad führt uns zu einer der beeindruckendsten Küsten Sardiniens am Golf von Orosei. Ihr Ziel heute ist die kleine Küstenstadt Cala Gonone. Genießen Sie einen wohlverdienten, erfrischenden Sprung ins Meer und lassen Sie die Erlebnisse der letzten Woche Revue passieren. Viele kleine Restaurants und Pizzerien säumen den Strand und laden zu einem letzten sardinischen Abend mit guter italienischer Küche, Wein und Musik ein.
Bike-Etappe: 70 km
Hotel Oasi oder Hotel Bue Marino in Cala Gonone (F)

Tag 8: Abreise
Nach dem Frühstück erfolgt die individuelle Abreise. Je nach Flugzeit werden Sie von einem Vertreter unserer örtlichen Agentur zum Flughafen gebracht.

Charakter der Tour und Anforderungen

Profil:
Das Terrain ist variabel, von breiten Schotterstraßen über Waldwege bis hin zu Singletrails. Abschnitte gehen Straßen entlang. Die Route beginnt in den Sanddünen von Piscinas, durchquert die fruchtbaren Ebenen von Campidano und Marmilla, um dann in die Berge von Gennargentu zu klettern. Der letzte Tag beinhaltet die Durchquerung der Kalksteinberge und eine Abfahrt durch Terrain, das technisch ein wenig anspruchsvoller ist.

Anforderung:
Für geübte und routinierte Radfahrer, die einige Mountainbike Erfahrung haben. Technisch einige mäßig bis anspruchsvolle Passagen. Distanzen von 40-80 km pro Tag bis max. 1.400 hm.

Unterbringung:
Übernachtung in Agriturismen, kleinen Hotels oder Pensionen (Zweibettzimmer).

Verpflegung:
Es gibt die Möglichkeit Halbpension zu buchen. (Antipasti, Pasta oder Reisgerichte, Fleisch oder Fischgerichte). Wir geben auch gerne Lokaltipps und Tipps wo Sie Proviant und Getränke besorgen können.

Die Kunden der individuellen Radreise quer durch Sardinien werden beim ersten Quartier empfangen und bekommen Informationen über die Tour, Leihbikes und ein Roadbook und deren Handhabung. Beschreibungen und Landkarten werden erläutert, sowie praktische Tipps werden gegeben (Empfohlene Stopps, Gepäckstransport, Mahlzeiten). Unser lokaler Agent ist auch jederzeit telefonisch erreichbar.

Bei Buchung von Leihbikes: Hard Tail Grand Canyon AI 6.9 oder Full suspension Neuron AI7 o.ä.

Sollten Sie Ihre eigenes Fahrrad benutzen mochten, so empfehlen wir Ihnen wärmstens ein Fahrrad mit einer großen Auswahl an Gängen und mit zumindest einer Vorderradfederung und Reifen, die ein der Reise angemessenes Profil besitzen, mitzubringen. Es ist
äußerst wichtig, dass Ihr Fahrrad in einem guten Zustand ist. Sollten Sie kein Fahrradmechaniker sein, empfehlen wir Ihnen daher, Ihr Fahrrad zu einem lokalen Fahrradgeschäft zu bringen, um mit ausreichend Zeit vor Reiseantritt, einen kompletten Service durchfuhren zu lassen. Neben einer Not-Werkzeugtasche und zusätzlichen Schlauche stellen Sie bitte sicher, dass Sie eventuell nicht standardisierte Werkzeuge und Ersatzteile (samt 29’ Reifen/Schlauche) mitbringen, falls Sie dies für Ihr Rad benötigen. Sie sollten darüber hinaus Ihren eigenen Trinkrucksack oder Trinkflaschen mitbringen. Es ist auch eine gute Idee, passende Schuhe zum Laufen neben Ihren Fahrradschuhen einzupacken. Außerdem sollten Sie eine leichte, aber wasserdichte Jacke und Fleece-Kleidung für den Kälteschutz mit sich führen.
Wahrend Sie mit Skedaddle Fahrrad fahren, ist es verpflichtend, einen Helm zu tragen. Sollten Sie keinen eigenen Helm besitzen oder es vorziehen, Ihren eigenen nicht mitzubringen, so können wir, je nach Verfügbarkeit, Ihnen wahrscheinlich einen zur Verfugung stellen, wenn
wir es im Vorfeld mitgeteilt bekommen. Es ist Ihnen nicht erlaubt mitzufahren, sollten Sie keinen Helm tragen.

Klima

Mit einem trocken-heißen Sommer, einer regnerischen Übergangszeit und einem kühlen Winter entspricht das Klima Sardiniens den typisch mediterranen Verhältnissen. Im Frühjahr ist das Wetter heiter und mild, kann jedoch, im Unterschied zum Herbst, noch recht frisch sein. Die mittlere Tagestemperatur im Mai liegt im Mai zwischen 22 C und 27 C und im September zwischen 25 C und 28 C. Eine Besonderheit des sardischen Klimas sind die starken, oft recht stürmischen Winde. Bitte beachten Sie, dass die Temperaturen abweichen können. Informieren Sie sich vor Ihrer Abreise über die aktuelle Wettervorhersage.

Auf Sardinien scheint die Sonne sehr oft. Es ist lange warm und häufig ist der Himmel blau. Vor allem in den Sommermonaten steigen die Temperaturen auf bis zu 40C. Im Jahresdurchschnitt fällt sehr wenig Regen und von April bis Oktober ist es fast immer sonnig. Der Frühling und der Herbst sind die perfekten Jahreszeiten, um die Reichhaltigkeit der sardischen Wildnis zu entdecken. Zu dieser Zeit pendeln sich die Temperaturen um 20 bis 25C ein.

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Veranstalter: Hauser Exkursionen GmbH