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Radreise durch Tamil Nadu, den äußersten Südosten Indiens
Trubel, Tempel, Tee und mehr

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Tamil Nadu - der südöstliche indische Unionsstaat beeindruckt mit einer Jahrtausende alten drawidischen Zivilisation und intensiv gelebtem hinduistischen Glauben in mehr als 5.000 Tempeln und als Kontrast dazu dem dynamischen Aufbruch in die neuen technologischen Welten des 21.Jahrhunderts.

Stolze, dabei überaus freundliche Menschen in grandiosen Landschaften, tätig in uns oft archaisch anmutenden Gewerken; wohlschmeckende, meist vegetarische Speisen - erleben Sie all dies auf unserer 3-wöchigen Radtour.

Nach einer kurzen Begegnung mit der Metropole Chennai/ Madras begeben wir uns auf eine ländliche Tour hin zu den beeindruckenden hinduistischen Tempeln, die wir in pulsierenden regionalen Zentren auf unserem Weg nach Süden aufsuchen, allen voran der Sri Meenakshi Tempel in Madurai. Zudem unternehmen wir, die Stätten des Weltkulturerbes von Mahaballipuram noch vor dem geistigen Auge, in Pondicherry einen Abstecher in das hier französisch geprägte koloniale Erbe.

In der dritten Woche begeben wir uns in die Berge der Western Ghats, geprägt von Tee- und Gewürzplantagen und weiter nach Kerala in die Kanal- und Lagunenlandschaft der einzigartigen Backwaters mit den alles dominierenden Kokospalmenhainen und den unter dem Meeresspiegel gelegenen ausgedehnten Reisfeldern.

Entspannen Sie abschließend an den palmengesäumten Stränden ganz tief im Süden des Subkontinents. Vielleicht verlängern auch Sie, wie viele vor Ihnen, für entspannte Tage bei Yoga, einer ayurvedischen Behandlung oder einfach nur am Strand?


Reiseverlauf

Anreisetag aus Deutschland
Abflug von Deutschland nach Chennai (Madras)

1. Tag Chennai
Nach der Ankunft in Chennai am Morgen Transfer ins Hotel. Später gemeinsamer Spaziergang o. Radeln am Strand der Hauptstadt Tamil Nadus.
1 Nacht im Stadthotel

2. Tag Chennai - Mamallapuram
Morgens erneut kurzer Spaziergang o. kleines Sightseeing durch die erwachende Metropole und Transfer ins ca. 50km südlich gelegene Mahaballipuram. Übernahme der Fahrräder und Start zu einer entspannten Anpassungstour an Klima und Räder entlang der Küste gen Norden.
Wir treffen auf Kunsthandwerker, wie Töpfer, Seidenweber, Korbflechter, Puppenmacher etc.
Evtl. Besuch einer Krokodilfarm. 2 Nächte im Mamalla Heritage Hotel o.ä.
Streckenlänge: max. 30 km, Gesamtanstiege: < 100m, leicht

3. Tag Mamallapuram
Wir besuchen per Fahrrad die historischen Tempel, Mandapas und Felsenreliefs rund um den Ort und entspannen später am Strand.
Streckenlänge: max. 30 km, Gesamtanstiege: < 20m, leicht

4. Tag Mamallapuram - Pondicherry
Früh morgens starten wir meist am Meer entlang gen Süden, stoppen an einer Lagune zur Salzgewinnung und erreichen nach kurzem Transfer oder radelnd am Nachmittag die ehemalige französische Enklave Pondicherry.
Übernachtung im klassischen Boutique-Hotel Ajanta Sea View o.ä. (2 Nächte).
Streckenlänge: 65 (oder max. 97) km, Gesamtanstiege: < 100m, mittel

5. Tag Pondicherry
Im quirligen, lauten Tamil Nadu suchen und finden wir Spuren des Vieux Asie, des alten kolonialen Frankreich, fahren dazu (fakultativ) mit den Rädern nach Auroville.
Streckenlänge: 35 km, Gesamtanstiege: < 100m, leicht

6. Tag Pondicherry - Chidambaram
Auf zum großartigen Nataraja-Tempel, einem Highlight drawidischer Architektur und eine der heiligsten shivaitischen Stätten Südindiens. Auf dem Wege stoppen wir zum Frühstück in Cuddalore, je nach Saison an Melonen- oder anderen Feldern und kurz vor dem Tagesziel durchfahren wir das hiesige Mangrovengebiet. Spätnachmittags/abends Besuch des Tempels. Hotel Akshaya o. ä.
Streckenlänge: 81 km, Gesamtanstiege: 200m, mittel

7. Tag Chidambaram - Kumbakonam
18 Tempel mit unzähligen kunterbunten Gopurams (Eingangstoren) bezeugen die einstige Macht der Stadt am Eingang zum Chauveri-Delta (Chola Nadu), der Hauptader der südindischen Landwirtschaft. Einzigartig der derzeit 37 Kühe und deren Kälber beherbergende Sarangappani Tempel
Hotel: Sitthi Residency
Streckenlänge: 75 km, Gesamtanstiege: 200m, mittel

8. Tag Kumbakonam - Thanjavore
Den kurzen Radfahrtag beginnen wir am Rande der Stadt mit einem weiteren Tempelbesuch. Am Wege stoppen wir in einem Dorf und beobachten die geruhsamen Abläufe am Samstagmorgen. In Thanjavore, der ehemaligen Hauptstadt des Chola-Reiches besuchen wir am späten Nachmittag historische Stätten wie den Brihadishwara-Tempel samt Festung und erholen uns im zentral gelegenen Hotel Gnanam.( 2 Nächte)
Streckenlänge: max. 50 km, Gesamtanstiege: <100m, leicht

9. Tag Thanjavore
Tempel und Festung im Morgenlicht, Königsplast, das Museum der Stadt, Einkaufen oder einfach das pralle Leben im Hotel und drum herum genießen? Entscheiden Sie selbst. Heute fahren wir kein Rad.

10. Tag Thanjavore - Chettinad
Durchs ländliche Tamil Nadu. Ochsengespanne, Handwerker und Frauen in den Feldern bei der Erdnuss- oder Cashew-Ernte geben viele typische Motive zum Festhalten ab. Wenn’s klappt, kann jeder mal probieren, ein Ochsengespann zu führen. Ein schöner Spaß, der schon manchen ins Schwitzen gebracht hat...Entweder auf dem Rad oder per Transfer erreichen wir am Nachmittag eher versteckt die Chettinad-Region und steigen für die kommenden 2 Nächte in unmittelbarer Nähe eines der ehemaligen Kaufmannspaläste im ruhigen Chettinad Court Village Resort ab. Hier probieren wir auch die berühmte Küche der Region.
Streckenlänge: max.102 km, Gesamtanstiege: 150m, leicht - mittel

11. Tag Chettinad
Am Morgen radeln wir zum Thirumayam-Fort, besteigen es und genießen den weiten Blick in die Umgebung. Nachmittags ist ein weiterer Radausflug möglich, um eine Fliesenmanufaktur zu besuchen. Jede einzelne Fliese wird in Handarbeit hergestellt und nicht gebrannt. Sie sind in ganz Südindien begehrt und zieren besonders Hotels und die Häuser der Reichen.
Streckenlänge: ca. 50 km, Gesamtanstiege: <100m, leicht

12. Tag Chettinad - Madurai
Wir radeln bis Mellur durchs ländliche Tamil Nadu. Danach nutzen wir einen kurzen Transfer, um dem inzwischen 4-spurig ausgebauten Highway auszulassen. Es erwartet uns der Sri Meenakshi-Tempel, der Höhepunkt südindischer Tempelarchitektur inmitten der brodelnden Altstadt von Madurai. Wir residieren in unmittelbarer Nähe des Tempels im Royal Court Hotel für die kommenden 2 Nächte.
Streckenlänge: 68 - 99 km, Gesamtanstiege: 150m, leicht

13. Tag Madurai
Wir nehmen uns alle Zeit, Altstadt, Tempel, Pilgerer etc. auf uns wirken zu lassen und alle geplanten und nicht geplanten Einkäufe zu erledigen. Das Rad bleibt heute in der Garage.

14. Tag Madurai - Kumily
Nach dem Frühstück verlassen wir Madurai mit einem Transfer nach Theni. Von hier fahren wir nach den langen flachen Strecken zunächst ins sich verengende Cumbum-Tal und dann zu einer kurzen Klettertour hoch nach Kumily. Wir übernachten im Green View Homestay, fast schon im Dschungel. Am Abend können wir einer Darbietung im klassischen keralischen Tanz Kathakali beiwohnen.
Gesamtlänge: max. 60 km, Gesamtanstiege: 450m, mittel

15. Tag Kumily - Kainakary Backwaters
Morgens begeben wir uns zunächst auf einer Führung in die Welt der Gewürze. Ab Vandiperiyar geht es dann durch den Tee, mit Stopp in einer Fabrik. Später folgt eine spektakuläre 20-km-Abfahrt hinunter in die Welt der Kautschuk-Plantagen. Per Transfer oder Rad geht es dann den berühmten Backwaters entgegen.
2 Nächte im Kadavil Lakeshore Resort Kainakary
Gesamtlänge: mind. 50 - 136 km, Gesamtanstiege: ca. 650 -1.600m, mittel/schwer

16. Tag Kainakary Backwaters
Auf die Anstrengungen folgen nun einmalige Momente der Ruhe und der Entspannung im dörflichen Umfeld in der Heimat unseres Partners Josey. Von hier aus werden wir per Rad und Kanu das Leben im Kuttanad, der Reiskammer Keralas erkunden. Lassen Sie sich überraschen!
Gesamtlänge: max. 55 km, Gesamtanstiege: <20 m, leicht

17. Tag Alleppey - Kollam
Wir besteigen am Morgen in Alleppey das tägliche Boot, welches Touristen aus aller Welt und zunehmend einheimische Urlauber in einer 8-stündigen Fahrt in die 84 km entfernte südliche Metropole der Backwaters nach Kollam bringt. Dabei erleben wir die ganze Vielfalt des Lebens entlang der Kanäle und knapp hinter den Dünen zum Indischen Ozean. Übernachtung im Nani-Hotel

18. Tag Kollam - Varkala Beach
Ein kurzes Stück durch Kollam und 25 km am Meer entlang - schon haben wir einen der spektakulärsten Strände Indiens erreicht. Bitte beim Baden hier unbedingt Respekt vor den Wellen und der Strömung mitbringen. Wir übernachten oberhalb des Strandes in einen gepflegten Beach Resort.
Gesamtlänge. 28 km, Gesamtanstiege: <20m, leicht

19. Tag Varkala Beach - Kovalam Beach
Die letzte reguläre Radetappe führt uns heute meist direkt am Meer entlang durch Fischerdörfer weiter nach Süden in den pulsierenden Badeort Kovalam Beach.
Gesamtlänge: 63 km, Gesamtanstiege: 120m, leicht

20. Tag Kovalam Beach - Kanya Kumari
Genießen Sie das Strandleben oder unternehmen Sie mit uns einen Tagesausflug (im PKW) an die absolute Südspitze des Subkontinentes nach Kanya Kumari. Dort können Sie u.a. den Vivekananda-Felsen, verschiedene Tempel und den Palast der ehemaligen Herrscher von Travancore in Padmanabhapuram besuchen.

21. Tag Kovalam Beach
Ein letzter Tag am Strand zu Ihrer freien Verfügung.

22. Tag Trivandrum - Deutschland
Am frühen Morgen Transfer zum Internationalen Flughafen von Trivandrum zum Rückflug nach Deutschland. Ankunft am Abend (Ortszeit).
Oder individuelle Verlängerung.

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Veranstalter: Indien Erfahren

Mumbai und Radtour von Goa nach Kerala
Zauberhafter Süden

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In nur drei Wochen fast alle Höhepunkte Südindiens mit dem Fahrrad zu erkunden, tiefe Einblicke in eine exotische Welt zu nehmen, mit reichem kulturellen Erbe, einer atemberaubenden Natur und ganz selbstverständlich (gast)freundlichen Menschen - das geht!

Begleiten Sie uns auf unserem Weg über die Mega-City Mumbai mit der indischen Eisenbahn nach Goa und von dort aus gut 900 km mit dem Rad nach Süden über Mysore, der prächtigen Stadt der Maharajas und deren Jagdgründen in den heutigen Nationalparks von Bandipur und Mudumalai in "Gottes eigenes Land" nach Kerala.

Sie werden neben einer Vielzahl von einmaligen Eindrücken vor allem an sich selbst neue Seiten feststellen. Sie werden bereichert, vielleicht irritiert, aber im Ergebnis positiv verändert in Ihren Alltag zurückkehren.

Reiseverlauf
Anreise aus Deutschland
Flug Deutschland - Mumbai (meist mit Stopp in der Golfregion)

1. Tag Mumbai
Ankunft in Mumbai am Morgen. Anschließend Transfer ins Garden Hotel im Zentrum.
Nach kurzer Erfrischung und erstem Kennenlernen starten wir zu einem Erkundungsspaziergang in die zentralen, stark britisch geprägten Viertel direkt am Gateway of India und Taj Palace Hotel. Neben architektonischen Perlen, wie den zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden größten Bahnhof Asiens Chhatrapati Shivaji Terminus (CST) erkunden wir das am frühen Abend erdrückend geschäftige Börsen- und weitere Marktviertel. Hier genießen wir erstmals die berühmte indische Küche.

2. Tag Mumbai
Am Morgen nehmen wir bei den Fischern von Colaba und den dazu gehörenden Vierteln einen intensiven Blick in das Leben der einfachen Leute und lernen bei der Stadtrundfahrt weitere Sehenswürdigkeiten der indischen Businessmetropole kennen. Später besteigen wir das Boot zu den Weltkulturerbe-Felsentempeln in den Höhlen auf der Elephanta-Insel. Nach der Rückkehr erwartet uns am Abend der spektakuläre Blick aus der "Cloud No. 9" auf Colaba, auf die Bucht und Bombays koloniales Herz, mitten im Aufbruch ins 21. Jahrhundert.

3. Tag Mumbai - Goa (Margao)
Mit dem Frühzug verlassen wir Mumbai vom Chhatrapati Shivaji Terminus (CST) in Richtung Goa und erreichen nach einer ca. 9 Stunden dauernden Fahrt mit einem neuen Zug der indischen Eisenbahn Goa und haben am Nachmittag Zeit für einen Spaziergang durch die zum Unesco-Weltkulturerbe gehörenden Kirchen von Old Goa. Nach kurzem Transfer beziehen wir für 2 Nächte unser erstes Strandhotel am Colva Beach in Goas Süden. Seafood-Liebhaber werden in den nächsten Tagen voll auf ihre Kosten kommen.

4. Tag Goa (Colva Beach)
Nach dem individuellen Anpassen der Leihräder ist das Meer der Meister auch unserer heutigen Planungen. Bei Ebbe radeln wir morgens oder/und nachmittags entlang am kilometerlangen Strand und zurück auf schattigen Straßen durch die Dörfer hinter den Dünen (oder umgekehrt).
Streckenlänge: 36 - 60 km, Gesamtanstiege < 10 m, einfach

5. Tag Goa (Colva -Palolem)
Auf den Rädern starten wir hin zum Sal-Fluss und dem idyllischen Fischerdorf Cavelossim, von dem nicht wenige sagen, dass es das Schönste in Goa sei. Von dort windet sich die kleine Straße durch sanfte und später auch fordernde Hügel mit dichten Palmenhainen in südlicher Richtung vorbei am alten Portugiesen-Fort Cabo de Rama nach Agonda und letztlich Palolem Beach.
Am halbmondförmigen Strand werden wir in einfachen Strandhütten übernachten.
Streckenlänge: 58 km, Gesamtanstiege: 550 m, mittel

6. Tag Palolem Beach - Karwar - Murudeshwar
Auf weiterhin malerischen Straßen teilweise direkt am Meer verlassen wir Goa und machen uns auf in das Cortigao-Wildreservat. Dort gelangen wir durch einen Bach in den Unionsstaat Karnataka.
Es wechselt die Sprache und auch die europäischen Einflüsse aus Goa liegen nun hinter uns. Anschließend führt uns ein zweiteiliger Transfer in den Pilgerort Murudeshwar zu der direkt am Meer gelegenen Tempelanlage. Dazwischen machen wir Station an einer Salzlagune und lernen vieles über die Lebensumstände der hier mehrheitlich beschäftigten Frauen kennen.
Ein mögliches Bad und ein Dinner am ersten nicht-touristischen, dafür bei indischen Pilgern beliebten Strand runden dann den Tag ab.
Streckenlänge: 51 km, Gesamtanstiege: 330 m, einfach

7. Tag Murudeshwar - Sringeri
Nach einem morgendlichen Transfer verlassen wir in Kundapura den Highway und das Begleitfahrzeug zu einem typischen lokalen Frühstück. Von hier radeln wir ostwärts je nach Wunsch an oder auf den Berg nach Agumbe. Dort werden uns in einem über 120 Jahre alten Herrenhaus authentische Einblicke in das hiesige Leben gewährt und ein traditionelles Essen zubereitet. Nach einer kurzen Pause können die, die es wollen, durch die Reisfelder und Plantagen in den Western Ghats radeln. Wir stoppen am Ufer eines Flusses am Rand der Kleinstadt Sringeri mit Ausblick auf den nahen Regenwald. Abends oder am nächsten Morgen verpassen wir natürlich nicht den Besuch des Tempels mit seinen von den Gläubigen verehrten kapitalen Karpfen.
Streckenlänge: 48 (+ 12 km Berg) + 27 km, Gesamtanstiege: 420 - 1.580 m, mittel-schwer

8. Tag Sringeri -Hassan
Heute geht es weiter durch die Berglandschaft der Western Ghats. Wir durchfahren Tee-, Kaffee- und verschiedene Gewürzplantagen. Wir verkosten frischen Plantagen-Kaffee und kaufen vielleicht auch welchen. Gegen Mittag besteigen wir unser Begleitfahrzeug und erreichen nach ca. 2 h Transfer unser Domizil für die kommenden 2 Nächte im Hoysala Village Resort.
Streckenlänge: ca. 45 km, Gesamtanstiege: 550 m, mittel

9. Tag Hassan - Halebid - Hassan
Heutiges Tagesziel sind die Tempel der Hoysala-Könige in Halebid aus dem 12./13. Jahrhundert, die einen Höhepunkt einer der künstlerisch überschwänglichsten Perioden der antiken indischen Kultur verkörpern. Gleichzeitig erhalten wir ungefilterte Einblicke ins Leben im ländlichen Indien.
Auf dem Rückweg passieren wir das muslimisch geprägte, immer laute und dabei entspannte Hassan.
Streckenlänge: 65 km, Gesamtanstiege: 320 m, einfach

10. Tag Hassan - Mysore
Auf geht es in die vielleicht atemberaubendste Stadt Südindiens - nach Mysore. Wir fahren bis max. 40 km vor die Tore der Stadt und besichtigen nahe Krishnarajanagar unmittelbar hinter der Brücke über einen der wichtigsten Ströme Südindiens, den Cauvery, den Tempel und die dortigen Ghats, auf denen nach traditioneller hinduistischer Sitte die Toten verbrannt werden. Erleichterung versprechen das im Vergleich zur Küste wesentlich angenehmere Klima und der Fakt, dass wir meist leicht abschüssig unterwegs sein und insgesamt ca. 300 Höhenmeter verlieren werden.
In unmittelbarer Nähe des Palastes des letzten Maharajas von Mysore werden wir die kommenden zwei Nächte ein komfortables Mittelklasse-Hotel bewohnen.
Streckenlänge: 80 - 98 km, Gesamtanstiege: 340 - 420 m, mittel

11. Tag Mysore
Morgens unternehmen wir zu Fuß und per TukTuk einen Ausflug auf den die Stadt überragenden Chamundi-Berg. In Mysore zurück besichtigen wir den prachtvollen Maharaja-Palast und haben am Nachmittag und Abend alle Zeit für die opulenten Märkte der Stadt, allen voran für den Devaraja-Markt. Etwaige Einkäufe von Seide oder Sandelholz sollten hier erledigt werden.
Vor dem Dinner wohnen wir mit Tausenden anderen Gästen der spektakulären allsonntäglichen Illumination des Palastes bei.

12. Tag Mysore - Masinagudi
Es geht zunächst per Transfer ca. 1 h und danach auf den Rädern durch das ländliche Karnataka. Da die Behörden es fordern sitzen wir später im Wald wieder im Begleitfahrzeug und fahren durch die ehemaligen Jagdgründe des Maharajas, die heute im Projekt Tiger vereinigten Nationalparks von Bandipur und Mudumalai unserer Lodge entgegen. Am späten Nachmittag können wir auf Wildbeobachtung gehen und freuen uns auf die Geräusche der Nacht inmitten der Wildnis.
Streckenlänge: max. 55 km, Gesamtanstiege: max. 250 m, einfach

13. Tag Masinagudi
Heute stehen verschiedene Optionen zur Wahl. Die ganz Harten können mit dem Rad den ersten Teil des Aufstieges in Richtung Ooty und zurück wagen (ca.30 km, +/-1.200 HM).
Es können verschiedene Jeep-Safaris in den Nationalpark unternommen werden oder Sie genießen einfach nur die fantastische Aussicht von unserer Terrasse. Sie entscheiden es selbst!
Streckenlänge: 0 - 30 km, Gesamtanstiege: 0 - 1.200 m, entspannt bis extrem

14. Tag Masisnagudi - Nilambur
Kurz nach Sonnenaufgang haben wir während des Transfers auf den ersten 18 km im Park die gute Chance auf Wildsichtungen. Nach dem Frühstück steigen wir aufs Rad und durchfahren vom Menschen geschaffene Kulturlandschaften wie Tee-, Kaffee- und verschiedene Gewürzplantagen und besuchen eine Teemanufaktur.
Auf einer atemberaubend schönen knapp 20 km langen Abfahrt durch den immergrünen Regenwald passieren wir das Einzugsgebiet wilder Elefanten. In der Ebene erwarten uns die wertvollsten Teakholzplantagen Indiens und eine typische südindische Kleinstadt.
Streckenlänge: 61 km, Gesamtanstiege: 580 m, mittel

15. Tag Nilambur - Kottakkal
Am Morgen machen wir einen Abstecher in einen Kautschuk verarbeitenden Betrieb und werden u.a. mit sozialen Aspekten der Frauenarbeit in Indien konfrontiert.
Unser heutiges Tagesziel ist eines der alten Zentren der ayurvedischen Heilkunst. Wir besuchen einen Kräutergarten und erhalten Einblicke in die Herstellung ayurvedischer Medizin. Jedem Teilnehmer steht das Angebot einer ayurvedischen Massage offen.
Streckenlänge: 51 km, Gesamtanstiege: 610 m, mittel

16. Tag Kottakkal - Guruvayur
Es geht wieder dem Meer entgegen, bleibt zunächst wellig und im Ergebnis schweißtreibend. Am Wegesrand können wir u.a. Steinmetzen bei ihrem alten Handwerk zuschauen. Später passieren wir ein Trainingscamp für Tempelelefanten. Wer möchte, kann sich mit deren tristem Alltag vertraut machen. Einige von ihnen werden wir sicher am Abend wieder vor dem berühmtesten aller Hindu-Tempel in Kerala, dem Shri-Krishna-Tempel treffen.
Obwohl Nicht-Hindus der Zutritt zum zentralen Tempelbereich nicht gestattet wird, ist ein Besuch dennoch sehr eindrucksvoll, da man die tiefe Religiosität der oft in Massen anwesenden Pilger erlebt und im äußeren Bereich sehr authentischen Darbietungen in klassischer indischer Musik und indischem Tanz verfolgen kann.
Streckenlänge: 60 km, Gesamtanstiege: 170 m, einfach

17. Tag Guruvayur - Cochin
In Küstennähe geht es weiter nach Süden. Bei Azhikode verweilen wir kurz an der dem Apostel Thomas gewidmeten Kirche. Er soll im Jahre 52 n.Ch. Indien erreicht und das Christentum nach Indien gebracht haben. Auch ein Meeresbad am Cherai Beach ist möglich. Hier begegnen uns erstmals die Chinesischen Fischernetze und die Lagunenlandschaft der Backwaters. Während der Mittagspause nutzen wir bereits die Annehmlichkeiten unseres Strandhotels, in dem wir auch die letzten Stunden vor dem Rückflug sein werden. Mit der Fähre setzen wir nach Fort Cochin über.
Am Abend genießen wir den Sonnenuntergang vor dem Panorama der Fischernetze und beenden den Tag mit frischem Seafood.
Streckenlänge: 86 km, Gesamtanstiege: 120 m, einfach

18. Tag Fort Cochin
Sie können den Tag zum Shopping nutzen, durch die historischen Viertel schlendern oder auch am Meer baden. Nirgendwo sonst in Indien finden Sie diese Mischung aus Kolonialzeit und Moderne. Chinesische Fischernetze an der Hafeneinfahrt, eine 400 Jahre alten Synagoge, neuen Moscheen, zwei berühmte alte und viele neu erbaute Kirchen sowie koloniale Handels- und Herrenhäuser prägen das Bild.
Am Abend wohnen wir einer Darbietung in klassischem Kathakkali-Tanz bei.

19. Tag Fort Cochin - Alleppey
Durch die malerischen Backwaters radeln wir auf einer ruhigen Straße meist in unmittelbarer Meeresnähe, halten in Fischerdörfern und erleben die Fertigung von Kanus und kleinen Booten sowie verschiedener Produkte, die aus der Kokosnuss hergestellt werden.
Wir durchfahren das lebhafte Alleppey und checken ein in unser Hotel in den Backwaters.
Streckenlänge: 70 km, Gesamtanstiege: 60m, einfach

20. Tag Alleppey Backwaters
Morgens durchradeln wir Teile des Kuttanad, der unter dem Meeresspiegel gelegenen Reiskammer Keralas und kommen nach einem Marktbesuch endlich bei unserem Gastgeber Josey an. Unter der fachkundigen Anleitung seiner Frau Lisa erhalten wir einen Einblick in die Geheimnisse der leckeren keralischen Küche. Nach Lunch und Mittagspause starten wir zur weiteren Erkundung der Backwaters in einem kleinen Boot.
Streckenlänge: max. 20 km, Gesamtanstiege: < 50 m, einfach

21. Tag Alleppey Backwaters - Vypin Island
Heute nutzen wir unsere Räder zu einer abschließenden entspannten Tour zunächst über die Deiche, oft direkt durch die privaten Bereiche der Einheimischen. Später geht es am Meer entlang durch Fischerdörfer hin zu dem von Ihnen gewählten Badeort. Zwischendurch nehmen wir noch einen Klassiker der Region, den Toddy genannten jungen Palmwein zu uns.
Streckenlänge: ca. 40 km, Gesamtanstiege: <100m, einfach

22. Tag Vypin Island
Ausklingen am nördlich von Fort Cochin gelegenen Cherai Beach von Vypin Island. Von hier ist es nur ein kurzer Weg (ca. 25 km) zum Internationalen Flughafen von Cochin.

23. Tag Airport Cochin - Deutschland
Transfer zum Flughafen nach Cochin und Rückflug nach Deutschland.
Ankunft am gleichen Tage nachmittags oder am frühen Abend (Ortszeit).
Optional individuelle Verlängerung mit möglicher Radnutzung nach Absprache.

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Veranstalter: Indien Erfahren

Mit dem Mountainbike über die höchste befahrbare Pass-Straße der Welt
Auf nach Ladakh!

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Diese Tour auf dem Mountain-Bike bietet für alle passionierten und sehr gut vorbereiteten Radfahrer die wohl ultimative Herausforderung auf dem Dach der Welt im nordindischen Himalaya, erfahren aus dem Radsattel, unterstützt vom einem kompetenten Team und dem immer präsenten Begleitfahrzeug.

Nach der notwendigen mindestens 3-tägigen Höhenanpassung führt uns unser Weg aus dem malerischen Manali, dem auf ca. 2.000 m Höhe gelegenen Hauptort des Kullu-Tales hinauf in eine oft atem(be)raubende Hochgebirgslandschaft, u. a. über 6 Pässe, davon über die beiden höchsten derzeit mit Rädern passierbaren auf unserem Planeten. Wir werden für die Mühen der Aufstiege entschädigt mit spektakulären Aussichten auf schneebedeckte Gipfel, tiefe Schluchten und eine karge hochalpin anmutende Natur. Wir durchfahren eine weitgehend unberührte, oft abweisend wirkende Umgebung und treffen dabei auf die letzten Plätze, wo die buddhistische Kultur Tibets noch in ihrer facetten- und farbenreichen Ursprünglichkeit unverfälscht erlebbar ist.

Zu Beginn und optional auch nach Abschluss der Tour besuchen wir die indische Hauptstadt Neu-Delhi. Hier empfehlen wir unbedingt die Teilnahme an einer morgendlichen geführten Radeltour durch die Labyrinthe der Altstadt - Kulturschock garantiert! So Sie es wünschen, sind Abstecher nach Rajasthan in dessen Metropole Jaipur oder zum weltberühmten Taj Mahal in Agra machbare Ergänzungen.


Reiseverlauf
Anflug aus Deutschland

1. Tag Dehli
Nach der Ankunft Transfer ins Hotel. Später gemeinsamer Erkundungsspaziergang durch die zentralen Bereiche der indischen Hauptstadt.
1 Übernachtung im Hotel in der der City

2. Tag Dehli - Manali
Vormittags weiteres Kennenlernen der Altstadt. Am späten Nachmittag besteigen wir einen klimatisierten Volvo-Reisebus zur ca. 14-stündigen Fahrt hinauf ins Kullu-Tal nach Manali.

3. Tag Manali (2.050 m ü. M.)
Morgens Ankunft und check in ins Hotel/Guest House (3 Nächte). Später begeben wir uns vom Ortskern in Old-Manali auf einen ausgedehnten Erkundungs-Spaziergang durch den touristisch geprägten Ort.

4. Tag Manali
Nach dem Frühstück übernehmen wir die Mountainbikes und stellen sie auf unsere individuellen Anforderungen ein. Anschließend brechen wir zu einer ersten Erkundungstour in Richtung Solang-Tal zur Baustelle des Rotang-Tunnels und dem Ort der Sommer-Belustigung reicher Inder auf.
Streckenlänge: ca. 30 km, Gesamtanstiege: ca. 250 m

5. Tag Manali
Wir nehmen uns heute die nötige Zeit, um uns auf dem Rad oder zu Fuß weiter zu akklimatisieren. Wer möchte begleitet uns bei einer weiteren Tour durchs Kullu-Tal in verschiedene Dörfer entlang des rauschenden Beas oder/und zu den heißen Quellen von Vaishist. Oder, oder, oder...
Streckenlänge: individuell, Gesamtanstiege: individuell

6. Tag Manali - Marhi (3.320 m ü. M.)
Obwohl von unseren Gastgebern nur "Warm up" genannt geht es vor den Anstiegen der kommenden Tage schon einmal ordentlich zur Sache in Richtung des Rotang-Passes nach Marhi, wo wir erstmals unser Camp aufschlagen.
Die Steigung ist mit 5 % moderat, unsere eigentlichen Gegner heißen Sonne und die stets möglichen heftigen Monsun-Regenschauer.
Übernachtung im Zelt-Camp
Streckenlänge: 36 km, Gesamtanstiege: 1.490 m, schwer

7. Tag Marhi - Tandi (3.150 m ü. M.)
Das gute Frühstück noch im Magen beginnen wir den 17 km langen weiteren Anstieg hinauf auf den Rotang-Pass auf 3.980 m ü. M. Wenn das Wetter es zulässt genießen wir von hier eine phantastische Rundum-Sicht auf die umgebenden schneebedeckten Gipfel und Gletscher und in die Täler. Nach kurzer Erfrischung verlassen wir das bisherige Grün auf der anspruchsvollen off-road- Abfahrt nach Gramphu. Nun folgen wir einer relativ flachen unbefestigten Piste entlang eines Flusses, den wir bei Khoksar überqueren. Von hier führt unser weiterer Weg über Sissu am Fuß der Pir Panjal-Kette weiter auf je nach Wetter staubiger oder schlammiger Strecke hinunter nach Tandi.
Übernachtung im Zelt-Camp
Streckenlänge: 72 km, Gesamtanstiege: 1.240 m, schwer

8. Tag Tandi - Patseo (3.820 m ü. M.)
Der Tag hinauf nach Patseo gestaltet sich zunächst vergleichsweise entspannt. Das Klima ist deutlich trockener und die stets ansteigende Straße über Keylong erfreulich gut in Schuss. Zum Weiler Jispa fahren wir endlich hinunter in eine Schlucht und von dort in ein breites Tal nach Darcha zur verdienten Mittagspause. Hier starten wir unseren finalen Anstieg nach Patseo. Der hat es ordentlich in sich, was man ihm nicht wirklich ansieht. Achtung also! Wir erfahren hier erstmals das Gefühl der Abgeschiedenheit der Region mit einigen versprengten Schafen an den Hängen und erreichen in einer faszinierenden Flusslandschaft das Land der Lamas. Am fernen Horizont erblicken wir die Silhouette des Oberen Himalayas.
Übernachtung im Zelt-Camp
Streckenlänge: 56 km, Gesamtanstiege: 1.550 m, schwer

9. Tag Patseo - Sarchu (4.250 m ü. M.)
Vor uns liegt der Aufstieg zum Baralacha La-Pass. Es geht bis auf 4.890 m hinauf. Wir werden belohnt mit einer kargen, ja schroffen und wilden Felslandschaft ohne sichtbare Vegetation, da wir uns an der Wetterscheide des Himalayas befinden. Es folgt eine dramatische Abfahrt entlang von Gebirgsflüssen hinunter nach Sarchu an der Grenze zu Ladakh, das auch die Grenze zwischen den indischen Unionsstaaten Himachal Pradesh und Jammu und Kashmir darstellt. Kurz hinter dem Ort schlagen wir unser Camp für die kommenden zwei Nächte auf.
Streckenlänge: 59 km, Gesamtanstiege: 1.480 m, schwer

10. Tag Sarchu
Heute legen wir einen ganz wichtigen "Ruhetag" ein, um uns weiter an die Höhe und das Klima zu gewöhnen und erkunden die Umgebung ein jeder nach seinem Geschmack.

11. Tag Sarchu - Whiskey Nullah (4.750 m ü. M.)
Obwohl es auf den ersten 25 km scheinbar entspannt los geht befinden wir uns dann schnell in der ersten der "21 Spitzkehren von Gata" inmitten einer 11 km langen, aber nicht zu steilen Wand oberhalb eines Canyons auf dem Weg zum Nakee La-Pass auf 4.910 m. Von dort geht es in einer kurzen spannenden Abfahrt hinunter in unser Camp am Whiskey Nullah (Whiskey-Strom).
Streckenlänge: 48 km, Gesamtanstiege: 970 m, schwer

12. Tag Whiskey Nullah - Tsoksar Lake (4.830 m ü. M.)
Los geht es nach dem Frühstück mit dem Anstieg (oder Anschub?) hinauf zum zweithöchsten Pass des Manali - Leh Highway, dem Lachalung La Pass auf 5.065m. Der Untergrund hier war bisher der schwierigste der gesamten Strecke, fast ohne Teer mit vielen Schlaglöchern und losen Steinen. Vom Pass geht es teilweise dramatisch hinunter in ein Seitental nach Pang, gefolgt von einer erneuten 8 km langen Steigung hinauf auf die flache Hochebene von Moray. Diese ist bekannt für ihre extremen Morgen- und Abend-Temperaturen sowie die häufigen (Sand-)stürme. Einzige Lebenszeichen setzen einige verstreute Changpa-Nomaden, die es hier oben mit ihren Yaks aushalten. Wir übernachten im Camp 35 km weiter am Tsokar Salzsee am Fuße des Tanglang La Passes.
Streckenlänge: 77 km, Gesamtanstiege: 1.100 m, schwer

13. Tag Tsoksar Lake - Rumptse ( 4.260 m ü. M.)
Die 3 - 4 Stunden auf dem Rad hinauf zum Tanglang La Pass auf 5.360 m sind das, was man eine Herausforderung nennt. Wir haben sie gesucht und finden sie hier. Wir schaffen das und werden belohnt mit einer atemberaubenden Aussicht auf die Karakorum Range und mit der folgenden schwer zu beschreibenden Abfahrt hinunter in belebtere Gegenden. Sie ist schlichtweg einmalig! Im Dorf Rumptse schlagen wir erneut unser Camp auf und sind ein Stück weit zurück in der Zivilisation.
Streckenlänge: 65 km, Gesamtanstiege: 1.050 m, schwer

14. Tag Rumptse - Leh (3.500 m ü. M.)
Mit der Fortsetzung der spektakulären Abfahrt hinunter nach Upshi über weitere 30 km verändert sich die Szenerie dramatisch, erreichen wir doch nun das fruchtbare Indus-Tal mit bewässerten Feldern, freundlichen Dörfern und eindrucksvollen Stupas. Das Rot der uns umgebenden Berge unterstreicht noch die Schönheit und den Reichtum dieser Gegend. Nach der Überquerung des Indus folgen wir der besser werdenden Straße nach Leh. Bis zur Army Base in Karu bleibt es wegen des Windes und des Profils sehr anstrengend. Später stoppen wir zu einer Visite mit anschließendem Lunch am Kloster Thikse und seinen Gärten. Unseren Zielort Leh erreichen wir am Nachmittag über einen finalen giftigen Anstieg. Das Jigmet Hotel mit seiner Garten-Oase entschädigt dann aber für alle Anstrengungen.
3 Übernachtungen im Hotel
Streckenlänge: 84 km, Gesamtanstiege: 950 m, mittel

15. Tag Leh
Nach den Strapazen der Berge genießen wir heute den verdienten Ruhetag und erkunden zu Fuß einige der lokalen Highlights wie die Festung, einige Klöster, die Märkte oder, oder, oder...und merken, dass auch dies in der Höhe anstrengend ist
Abends übernehmen die, die es wollen, bei einem lokalen Veranstalter neue Räder für den finalen Aufstieg zum Kardung La.

16. Tag Leh - Kardung La Pass (5.602 m)
Mit dem Sonnenaufgang besteigen wir die Räder in Richtung Kardung La Pass. Es ist die letzte und ultimative Herausforderung der Tour zum höchsten derzeit weltweit auf Rädern passierbaren Gebirgspass. Der Blick von dort oben ist spektakulär. Er reicht vom Indus-Tal im Süden über die endlosen Spitzen der Höhenzüge des Zanskar-Massivs bis hin zum Sasher-Massiv im Norden. Weniger Ambitionierte, aber immer noch "Gladiatoren", drehen nach 24 km und über 1.300 m Aufstieg beim South Pulluh Teashop bei. Alle genießen wir das Wohlgefühl über die erbrachte Leistung bei der Abfahrt zurück nach Leh, für die dem Autor, der glaubte schon alles erlebt zu haben, noch immer die Worte fehlen...(oder war es nur der Sauerstoff?)
Streckenlänge: 48 - 76 km, Gesamtanstiege: 1.300 - 2.100 m, super schwer

17. Tag Leh
Optional Ausflug rund um Leh in verschiedene Dörfer/Klöster oder Biken hinauf zum Basecamp des Stok Kangri (6.140 m).

18. Tag Leh - Delhi - (Frankfurt)
Rückflug in die indische Hauptstadt und sofortiger Weiterflug nach Deutschland (Ankunft am Abend Ortszeit),
oder
Tag zur freien Verfügung in Delhi mit touristischem Anschluss-Programm (nicht im Preis enthalten)
oder
Fortsetzung der Reise nach individueller Planung (z.B. Besteigung Stok Kangri oder Motor-Bike-Tour; jeweils nicht im Preis enthalten).





Die wichtigsten Daten
Gesamttage: 19
Radfahrtage: 10
Gesamtdistanz: ca. 550 km (optional weniger)
Gesamtanstiege: ca. 12.000 m (optional weniger)
Schwierigkeitsgrad: schwer

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Veranstalter: Indien Erfahren

Odisha - unbekanntes Juwel Indiens
Weihnachts-Sondertour 2020/21

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Nach einer kurzen intensiven Begegnung mit der unvergleichlichen west-bengalischen Metropole Kolkatta machen wir uns auf nach Odisha. Selbst Inder außerhalb dieses östlichen Unionsstaates, der vieles Typische sowohl von Nord-, als auch von Südindien in sich vereint, kennen oft nicht mehr als diesen Namen und vielleicht noch die der Städte Bhubaneswar, Puri und Konark, die das kulturhistorische Dreieck bilden mit beeindruckenden Tempelanlagen und heute noch praktizierten Jahrtausende alten Kunst- und Handwerkstraditionen. Hier werden wir unsere Tour beenden.

Eingebettet darin liegt eine spannende und teilweise fordernde Radtour durch die grünen Mittelgebirge der östlichen Ghats hinunter an den größten Brackwassersee Asiens, den Chilika-See mit seinem Fischreichtum und seinen ausgedehnten Vogelschutzgebieten, die gerade im Winter vielen Zugvögeln aus Gebieten nördlich des Himalaya eine zeitweilige Heimat bieten.

Wir treffen zudem auf Angehörige von Stämmen, die scheinbar aus einer anderen Zeit stammen, erleben deren unaufgeregten Alltag und probieren ihre Speisen, was bisher nur wenigen Europäern vergönnt ist.


Reiseverlauf
18.12.2020 - Flug von Deutschland nach Kolkatta

1. Tag 19.12.2020 - Kolkatta
Nach der Abholung vom Flughafen und kurzem Frischmachen laden wir Sie zu einem ersten kurzen Erkundungsspaziergang rund um den New Market ein. Am Nachmittag planen wir einen Besuch bei dem von Mutter Theresa gegründeten Orden der "Sisters of mercy".
2 Nächte im Elgin Fairlawn Hotel

2. Tag 20.12.2020 - Calcuttas
Vormittags unternehmen wir einen ca. 4-stündigen Spaziergang durch das koloniale Zentrum Calcuttas hinunter zur Howrah-Brücke, überqueren diese, bestaunen das Treiben an der Howrah Station und kehren mit einem Linienboot über den Hoogly-Fluss, einen Gangesarm, zurück auf "unsere" Seite. Am Nachmittag besuchen wir zu Fuß das nahe Victoria Memorial.

3. Tag 21.12.2020 - Vizagkhapatnam
Morgens Transfer zum Flughafen und Inlandsflug nach Vizagkhapatnam. Von hier führt uns ein ca. 4-stündiger Transfer hinauf in die Berge der Eastern Ghats, genauer ins Desia Eco Camp, unserem Domizil für die kommenden zwei Nächte. Übernahme der Leih-Fahrräder und deren individuelle Anpassung.

4. Tag 22.12.2020 - Desia Camp
Nach dem Frühstück beginnen wir ein erstes lockeres Einrollen in der Nähe des Camps in teilweise spektakulärer Landschaft. Wir stoppen in Dörfern, an einem Damm, sicher an einem Wasserfall und nehmen den Rhythmus für die kommenden Tage auf.
Gesamtstrecke: max. 50km, max. 250 HM, einfach

5.Tag23.12.2020 - Desia - Koraput
Vom Camp geht es heute durch eine mehrheitlich landwirtschaftlich geprägte Kulturlanschaft ins Städtchen Koraput. Das Tagesziel erreichen wir nach einem finalen schweißtreibenden Aufstieg.
1 Nacht im Raj Residency Hotel
Gesamtstrecke: ca. 60km, ca. 700 HM, mittel

6. Tag 24.12.2020 - Heiligabend Koraput - Rayagada
Von Koraput führt uns der heutige Weg über 110km per Rad und Transfer nach Rayagada. Zunächst radeln wir etwa 40 km durch eine wellige ländliche Gegend. Dann werden wir die rötlich gefärbte und von Hunderten Trucks genutzte Straße im Bauxitabbaugebiet der Nalco Mining Corp. mit einem ca. 20km langen Transfer bis Laxmipur überwinden. Von hier sind es nach einem kurzen Anstieg 54 landschaftlich sehr reizvolle, meist bergab führende km zum Tagesziel.
1 Nacht im Sai International Hotel
Gesamtstrecke: ca. 90km, ca. 800 HM, mittel

7. Tag 25.12.2020 - Rayagada - Balikuda (150km)
Zunächst passieren wir auf den ersten ca. 50-70 km ein erneut industriell, spöter landwirtschaftlich genutztes Gebiet per Transfer. Anschließend steigen wir für 80-90 km auf die Räder, passieren auf welligem Terrain die Dörfer verschiedener Stämme und kommen dabei immer tiefer in dichten grünen Wald. Im Zielort ergibt sich evtl. die Möglichkeit, mit dem Bus am späten Nachmittag ein weiteres Stammesdorf zu besuchen.
1 Nacht im Hotel Bivab
Gesamtstrecke: 80-90 km, ca. 800 HM, mittel

8. Tag 26.12.2020 - Balikuda - Phulbani
Fast ganztägig rollen wir auf guten, welligen Straßen durch dichten grünen Wald durch nur wenige Dörfer und ganz wenig Verkehr.
1 Nacht im Hotel KP`Sulanki
Gesamtstrecke: 75 km, ca. 600 HM, mittel

9. Tag 27.12.2020 - Phulbani - Satkoshia Willife Reserve
Mit ca. 120km Strecke wird dies der längste Radfahrtag der Tour, mit Sicherheit aber ein schöner und nicht zu schwieriger. Wir fahren auf verkehrsarmen gut ausgebauten Straßen meistens durch schattige grüne Waldlandschaften, verlieren netto an Höhe und dort, wo wir den Wind spüren, sollte er unser Freund sein. Unser Tagesziel ist das Satkosia Sands Resort, am Eingang zum gleichnamigen Tigerreservat an einer Sandbank des größten Flusses von Odisha, dem Mahanadi gelegen. Ein wunderbarer Platz zum Durchschnaufen.
1 Nacht im Satkosia Sands Resort
Gesamtstrecke: 120 km, ca. 700 HM, mittel - schwer

10. Tag 28.12.2020 - Satkosia - Mangalajodi Vogelreservat
Weiter geht es einem neuen Höhepunkt entgegen, dem Chilika-See, dem größten Brackwasser-See Asiens. Wir verlassen die Berge, passieren dabei einige Dörfer mit ausgeprägten Handwerkstraditionen, wo wir sicher interessante Stops einlegen, und machen am Ziel auf Meeresniveau Station.
1 Nacht in der Forest Lodge des Mangalajodi Vogelreservates o.ä.
Gesamtstrecke: 108 km, ca. 400 HM, mittel - schwer

11. Tag 29.12.2020 - Radfahr-Ruhetag, Transfer nach Rambha
Am Vormittag begeben wir uns in Booten auf Vogelbeobachtung in die Kanäle und Freiwässer des Vogelschutzgebietes. Später bringt uns wegen fehlender Straßen unser Begleitfahrzeug über den Highway nach Rambha, ebenfalls am Chilika See gelegen.
1 Nacht im Pantha Nivas Hotel Rambha

12. Tag 30.12.2020 - Rambha - Puri
Heute ist der Chilika See stets zu unserer Linken unserer Begleiter, den wir in zwei Teilen halbwegs umrunden. Zunächst begeben wir uns auf ein ca. 67km langes Flachstück durch die von Garnelenzucht, Fischerei und Landwirtschaft geprägte Gegend. Dann wartet die Fähre auf uns, oder wir auf sie. Nach einer 30-minütigen Überfahrt folgt der 48 km lange zweite Teil der heutigen Etappe hinein in das hinduistische Pilgerzentrum, den (auch) Meeresbadeort Puri.
1 Nacht in einem Strandhotel
Gesamtstrecke: 115 km, flach, mittel

13. Tag 31.12.2020 - (Silvester) Puri - Konark
Morgens Baden am Meer möglich. Anschließend fahren wir durch die Stadt, stoppen an den wichtigen Hindu-Tempeln und besuchen auf dem weiteren Wege 2 Dörfer, die durch ihre Handwerkstraditionen in traditioneller Malerei und der Gravur von Palmblättern berühmt sind. Wem dies gefällt, sollte diese Unikate hier günstig erwerben. Weiter geht es am Meer entlang bis kurz vor Konark in ein weiteres Strandhotel, wo wir am Abend das alte Jahr verabschieden.
1 Nacht im Lotus Beach Resort Konark
Gesamtstrecke: ca. 50km, flach, einfach

14. Tag 01.01.2021 (Neujahr) - Konark - Bhubaneswar
Nach dem Frühstück besuchen wir bei (hoffentlich) bestem Fotolicht den zum Unesco-Weltkulturerbe gehörenden Sonnentempel. Anschließend machen wir uns auf den Weg in unseren Zielort Bhubaneswar. Kurz vorher stoppen wir jedoch in der Ortschaft Pipili, um den Frauen zuzuschauen, wie sie die berühmten Textilapplikationen anfertigen.
2 Nächte im Empires Hotel Bhubaneswar
Gesamtstrecke: ca. 65km, flach, einfach

15. Tag 02.01.2021
Großes Finale. Gemeinsam mit Freunden des hiesigen Cycle Clubs begeben wir und auf Tour zu einigen "Must haves", wenn man schon mal hier war. Los geht es, eskortiert über den Highway, hinaus nach Khandagiri und Udayagiri zu den Höhlen und dem Jain-Tempel, von wo man eine tolle Aussicht auf die Stadt hat. Von hier fahren wir zurück in die Altstadt und nehmen uns Zeit für die wichtigsten Tempel und den Tempelsee. Anschließend fahren wir hinaus nach Dhauli und hinauf zum buddhistischen Shanti-Friedens-Schrein. Dies ist auch unser Lunchpunkt. Auf dem Rückweg besuchen wir 2 weitere Dörfer, eines berühmt für seine Messingschmiede und das zweite für den einzigartigen nicht überdachten Tempel der 64 Yoginis. Am Abend treffen wir uns bei unserem Partner 22Bikes zum farewell dinner mit traditionellen Oriya-Gerichten.
Gesamtstrecke: ca. 60 km, ca.150 HM, einfach

16. Tag 03.01.2021
Transfer zum Flughafen Bhubaneswar und Rückflug nach Deutschland oder individuelle Verlängerung
Eine individuelle Verlängerung des Aufenthaltes ist jederzeit möglich. Gern sind wir bei der Organisation behilflich.

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Veranstalter: Indien Erfahren

Jenseits von Bhutan
Radtour ins Dreiländer-Eck Nordost-Indien, Bhutan, China (Tibet)

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Lassen Sie sich mitnehmen in den äußersten Nordosten des Subkontinents ins Dreiländer-Eck Indien, Bhutan und China (Tibet) hin zum beeindruckenden lamaistischen Kloster Tawang. Umrahmt wird diese anspruchsvolle Radtour in die Ausläufer des östlichen Himalaya zu Beginn von der Extremerfahrung Kolkatta, früher Calcutta. Dies ist der wohl hoffnungsloseste und gleichzeitig hoffnungsvollste, schillerndste, stinkendste, lauteste Ort Indiens, sicher aber einer seiner am meisten authentischen Plätze in jeder nur denkbaren Beziehung. Am Ende ist es dann die Ruhe im Kaziranga Nationalpark, der Heimat der letzten Breitmaul-Nashörner auf dem asiatischen Kontinent, wo wir uns von den Strapazen des Radfahrens erholen werden.

Beginnend an den Ufern des Brahmaputra in Assam führt unsere weitere Route durch den buddhistisch geprägten westlichen Teil des Unionsstaates Arunachal Pradesh. Zunächst lassen wir es ruhig angehen und genießen die weiten Teegärten und die noch weitgehend intakte Natur auf und an diesem gewaltigen Fluss. Hinauf zum Kloster Tawang erklimmen wir dann eine der höchsten befahrbaren Straßen des östlichen Himalaya mit dem Sela-Pass auf knapp 4.200 m als Höhepunkt.

Die Straßen sind weit entfernt von den zu Hause gewohnten Standards. Sie sind schmaler, nicht immer vollständig geteert, aber verkehrsarm und führen durch spektakuläre Hochgebirgslandschaften zu freundlichen Menschen mit einem ganz anderen Lebensrhythmus. Nach dem notwendigen Transfer zurück in die Ebene haben wir zum Abschluss im Kaziranga Nationalpark die Möglichkeit, vom Elefantenrücken aus den Bewohnern in der Savanne und am Wasser sehr nahe zu kommen.

Reiseverlauf
Anreise aus Deutschland
Flug Deutschland - Kolkatta

1. Tag Kolkatta (Calcutta)
Nach der Ankunft in der Metropole Westbengalens Transfer ins Stadthotel im zentralen Viertel in der Park Lane nahe des Maidan. Später erster Erkundungsspaziergang. Gemeinsames Abendessen.
2 Übernachtungen im Park Hotel (o.ä.)

2. Tag Kolkatta
Morgens ca. 4-stündiges gemeinsames Sightseeing. Rest des Tages zur individuellen Verfügung.

3. Tag Kolkatta - Gauhati - Tezpur
Nach einem kurzen Flug landen wir am späten Vormittag in Gauhati, Assams Hauptstadt und gelangen nach weiteren ca. 4-5 h Transfer in unseren Startort Tezpur. Am späten Nachmittag begeben wir uns per Boot auf den Brahmaputra zur Beobachtung von Vögeln und evtl. Flussdelfinen.
Übernachtung: Hotel in Tezpur

4. Tag Tezpur - Nameri Nationalpark
Wir übernehmen die Leihräder, passen sie individuell an und verlassen Tezpur in Richtung Nameri Nationalpark am Fuß des Himalaya, welchen wir nach 3-4 Stunden durch das ländliche Assam mit seinen Tee- und Gemüsegärten erreichen.
Am Nachmittag können wir entspannt zum Rafting aufbrechen und die hiesige Pflanzen- und Tierwelt genießen.
Übernachtung: Eco Lodge in Zelten o. Bambushütten
Streckenlänge: ca. 50 km
Gesamtanstiege: ca. 170 m
leicht

5. Tag Nameri Nationalpark - Sapoi Tea Estate
Entspanntes Radeln durch die Dörfer entlang der wohl ergiebigsten Teeplantagen des Planeten.
Übernachtung: Plantagen - Bungalow
Streckenlänge: 75 km
Gesamtanstiege 220 m
leicht

6. Tag Sapoi Tea Estate - Amatulla
Nach weiteren Passagen durch das ländliche Assam erreichen wir heute Arunachal Pradesh und radeln weiter nach Norden entlang der Grenze zu Bhutan.
Übernachtung im Camp, Warmwasser-Dusche aus Eimern möglich
Streckenlänge: 65 km
Gesamtanstiege: 250 m
leicht

7. Tag Amatulla - Kalaktang
Es erwartet uns ein erster anspruchsvoller, aber wunderschöner Radfahrtag. Zunächst geht es auf guten und ruhigen Straßen 30 km stetig bergauf. Weiter radeln wir auf welligem Terrain entlang der Grenze zu Bhutan dem Weiler Kalaktang entgegen, in dessen Nähe wir unser Camp erreichen.
Übernachtung im Zelt-Camp, Warmwasser-Dusche aus Eimern möglich
Streckenlänge: 50 km
Gesamtanstiege: ca.1.500 m
mittel - schwer

8. Tag Kalaktang - Mandala
Da es weiter in die Berge des südlichen Himalaya hinein geht steht uns erneut ein toller Radfahrtag auf guten Straßen bevor. Stetig, aber nicht zu steil, klettern wir unserem Camp entgegen. Mandala ist berühmt für seine nur hier vorkommenden (endemischen) Vögel im uns umgebenden üppigen Grün.
Übernachtung im Camp, Warmwasser-Dusche aus Eimern möglich
Streckenlänge: max. 70 km
Gesamtanstiege: ca. 1.300m
mittel - schwer

9. Tag Mandala - Sangti Valley
Da niemand außer den Einheimischen, uns und einigen Birdwatchern den Weg nach Mandala findet ist die Straße eine eher wenig befahrene. Allerdings ist ihr Zustand auch nicht der beste, weshalb wir sicher einige Baustellen passieren werden. Diese Mühen werden aber mehr als kompensiert durch die wunderbare Natur am Rande des Weges. Nach zunächst anstrengenden 25 km bergauf gestaltet sich der weitere Ablauf entspannt. Im versteckten Tal von Sangti erleben wir die Minorität der Monpa und deren Kultur unverfälscht.
Übernachtung in einer einfachen Lodge mit Duschen und Toiletten
Streckenlänge: 67 km
Gesamtanstiege: ca. 1.300 m
mittel

10. Tag Sangti Valley - Senge
Die vergleichsweise kurze Tagesdistanz werden wir uns mit einem gleichmäßigen Aufstieg auf meist sehr guten Straßen über 1.400 Höhenmeter hinauf zu unserem Camp verdienen. Entschädigt werden wir mit stetig wechselnden wunderbaren Ausblicken in die Berglandschaft des Himalaya. Senge selbst ist ein heute vom Militär dominierter alter Weiler.
Übernachtung im Inspektions-Bungalow
Streckenlänge: 52 km
Gesamtanstiege: 1.400 m
mittel - schwer

11. Tag Senge - Jang
Heute passieren wir den Sela-Pass, den mit knapp 4.200m höchsten Punkt der Tour. Gleich zu Beginn geht es in der Höhenlage für die nächsten 25 km dort sicher sehr langsam hinauf. Die sich anschließende 40 km langen Abfahrt in den Zielort sollten wir in aller Ruhe genießen. Allerdings heißt es aufmerksam zu bleiben, sind doch die Straßen nicht annähernd in dem guten Zustand der Vortage.
Übernachtung im Zelt-Camp; heiße Dusche aus Eimern möglich
Streckenlänge: 69 km
Gesamtanstiege: 1.200 m
schwer

12. Tag Jang - Tawang Kloster
Kurz und knackig geht es heute hinauf zum Kloster Tawang. Nach der Ankunft machen wir uns in unserem einfachen Hotel frisch und erleben dann eines der ältesten und größten tibetischen Klöster mit seinem hier noch authentisch gelebten lamaistischen Buddhismus.
Übernachtung im einfachen Hotel; DU/WC
Streckenlänge: 32 km
Gesamtanstiege: ca. 1.000 m
mittel

13. Tag Tawang - Thembang (Transfer)
Zunächst packen wir die Räder ein und begeben uns per Transfer zurück Richtung Brahmaputra-Ebene. Wir übernachten im pittoresken Dörfchen Thembang, gelegen an den Hängen des südlichen Himalaya. Dieses ist eines der wenigen verbliebenen "Festungs-Dörfer", bemüht den Status des Unesco-Weltkulturerbes zu erhalten, da es noch eine typische Monpa-Gemeinde beherbergt.
Übernachtung im Homestay, DU/WC

14. Tag Thembang - Tezpur (Transfer)
Im Begleitfahrzeug kehren wir zurück an den Ausgangspunkt unserer Radtour. Wir können in dieser lebendigen assamesischen Stadt alle Annehmlichkeiten der Zivilisation wieder in Anspruch nehmen. Wer mag, kann sich massieren lassen. Auch Shopping macht Sinn, besonders wenn man es auf die überragenden Qualitäten der Assam-Tees abgesehen hat.
Übernachtung im Hotel; DU/WC

15. Tag Tezpur - Kaziranga Nationalpark
Ein letzter, verglichen mit den vorherigen Radfahrtagen einfacher Tag auf den Rädern steht an. Wir überqueren zunächst den Brahmaputra gen Süden auf der 3,3 km langen "Kolia Bhuruma" Brücke. Auf den breiten Seitenstreifen der relativ wenig befahrenen Staatsstraße nach Kaziranga rollen wir vor dem Hintergrund der Berge durchs flache Land und erspähen mit Sicherheit schon einige der im Nationalpark beheimateten Spezies.
Übernachtung in der Safari-Lodge; DU/WC
Streckenlänge: ca. 80 km
Gesamtanstiege: ca. 200 m
einfach

16. Tag Kaziranga Nationalpark
Auf dem Rücken von Elefanten begeben wir uns im surreal wirkenden nebligen Morgen auf Safari, um einigen der im Park lebenden Arten aus nächster Nähe zu begegnen, wenn möglich auch den hier lebenden Nashörnern. Später steigen wir um in Jeeps, um weiter auf Pirsch zu gehen. Eine letzte Möglichkeit dazu bietet sich bei einer Tour in den Sonnenuntergang hinein.
Übernachtung in der Safari Lodge; DU/WC

17. Tag Kaziranga Nationalpark - Gauhati Airport (Transfer)
Wir haben ca. 5-6 Stunden dauernden Transfer (270 km )zum Flughafen der assamesischen Hauptstadt Gauhati vor uns. Daher sollten wir nicht zu spät starten, um den Flug nach Kolkatta oder Delhi zu erreichen. Weiterflug nach Deutschland in der Nacht oder am kommenden Tag oder individuelle Verlängerung der Reise.

18. Tag Delhi o. Kolkatta - Rückflug nach Deutschland
Rückflug und Ankunft in Deutschland oder individuelle Fortsetzung der Reise.

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Veranstalter: Indien Erfahren