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Madagaskar - Vom Hochland an die Küste per Rad
Radtour vom Hochland über Ranomafana an die Küste

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Madagaskar ist ein geheimnisvolles Land. Von den großen Touristenströmen ignoriert, bietet es dem Besucher eine enorme Vielfalt an Landschaften und eine ganz eigene Fauna und Flora. Wer Madagaskar auf ruhige und intensive Art erleben will, für den ist diese Radreise vom Hochland an die Küste genau das Richtige. Durch die langsame Fortbewegung und das offene Verkehrsmittel ist man der Bevölkerung wesentlich näher und kann so das Land noch intensiver erleben. Wem die Etappen zu lang sind, kann unterwegs in das Begleitfahrzeug umsteigen, oder auch gerne längere Distanzen radeln.
Diese Reise dauert 16 Tage, davon fahren Sie an acht Tagen auf dem Fahrrad. Von der Hauptstadt Antananarivo 580 km bis zur Sudwestküste Madagaskars und schließlich bis zur Ifaty Strand. Die Route führt durch die Dörfer der madagassischen Hochebene und durch die Steppe bis an die Küste am Kanal von Mozambik. Sie erleben die Bevölkerung bei der Arbeit auf den Reisfeldern und sehen Plantagen mit tropischen Früchten. Dazu die magische Tier- und Pflanzenwelt Madagaskars. Sie fahren meist auf geteerter Straße aber auch auf nicht geteerten Nebenstraßen und unbefestigten Feld- und Waldwegen. Es ist ein wirklich unvergessliches Erlebnis.

- Zum Einradeln Ausflug in die Umgebung von Antsirabe
- Die Seen Tritriva und Andraikiba und der Ranomafana Nationalpark
- Anja dorfgemeinschaftlicher Park und Ifaty Wälder und Strand
- Andringitra und Isalo Massive + Regionen

1. Tag: Ankunft in Antananarivo
Sie treffen Ihren Reiseleiter im Laufe des Tages entsprechend Ihrer Ankunftszeit. Tana ist eine bezaubernde Ansammlung farbenprächtiger Häuser, die oft atemberaubend schief an den Hängen kleben. Windschiefe Dächer, verwitterte Backsteinmauern und baufällige Holzbuden schieben sich waghalsig in- und übereinander, wie um sich gegenseitig am Abrutschen zu hindern. Dieser Tages steht zur freien Verfügung, bevor am nächsten Tag Ihre Radreise beginnt. (-) Orchid Hotel 3

2. Tag: Antananarivo - Antsirabe
Auf der Tour reisen Sie durch das fruchtbare Hochland der Insel. Neben den für die Gegend und Landschaft typischen Reisterrassen entdecken wir auch viele Obst- und Gemüseplantagen. Wir halten hier und da, um mit Einheimischen zu reden oder das ländliche Leben zu beobachten. Die Umgebung von Antsirabe ist es wert entdeckt zu werden. Hier und in Betafo werden die landwirtschaftlichen Produkte der Umgebung angebaut. Von hier werden der größte Teil des Obstes und Gemüse nach Tana transportiert und von dort im ganzen Land verkauft. Am Nachmittag kümmern wir uns um unsere Räder. Eine erste kleine Fahrt steht auf dem Programm. In erster Linie geht es darum mit den Rädern und dem Verkehr vertraut zu werden. (F,M,A) (16km, 100 Hm) Flower Palace Hotel 3*

3. Tag: Antsirabe - Betafo - Lac Tritriva - Mangarano - Tsinjorano
Die ersten 22 km fahren wir auf Teer. In Betafo sehen wir uns kurz um, besuchen den Markt und das Grab eines lokalen Königs. Falls wir gut in der Zeit sind, können wir noch 4 km anhängen und ein Bad in einer heißen Quelle nehmen. Auf einer guten Piste geht es weiter zum Lac Tritriva, dem Kratersee eines einstigen Vulkans. Man hat eine schöne Aussicht auf die Dörfer und Felder der für die Brauerei in Antsirabe arbeitenden Getreidebauern. Auf unserer Weiterfahrt, meistens auf guter Piste, kommen wir noch durch mehrere Dörfer. Wir halten hier und da, um mit den Einheimischen zu sprechen, vielleicht haben wir auch die Gelegenheit einen Wochenmarkt zu besuchen. Am Nachmittag kommen wir an unserem Tagesziel an. Wir besichtigen eine Baumschule und eine Töpferei bevor wir in unser Hotel einchecken. (F,M,A) (59 km, davon 37 km Piste, 300 Hm)

4. Tag: Tsinjorano - Ambositra
Wir verlassen unser Hotel und radeln zunächst zurück zur Nationalstraße 7. Weiter geht es auf dem Bike im fruchtbaren Hochtal Richtung Ambositra. Auf hügeliger Straße begegnen wir immer wieder Zebu Rindern und freundlichen Viehhirten. In der Hauptstadt des Kunsthandwerks besuchen wir die Holzschnitzer der Zafimaniry, deren traditionelle Holzschnitzkunst von der UNESCO in die Liste der insgesamt 47 Meisterwerke traditioneller Weltkultur aufgenommen wurde. (F,M,A) (95 km, 550 Hm) Hotel Artisan 3*

5. Tag: Ambositra - Ranomafana
Auf einer kurvenreichen Straße reisen wir nach Vohiposa. Weiter geht es wieder mit dem Bike auf einsamer Piste nach Sahave. Eine landschaftlich traumhafte Strecke unterhalb großer Granitberge führt nach Ambohimahasoa. Nach zwei Steigungen auf Asphalt geht es wieder auf Piste durch einige Dörfer und Eukalyptuswald, bevor die Urwälder des Ranomafana Nationalparks sichtbar werden. Die letzten Kilometer geht es auf Asphalt flott bergab. (F,M,A) (70 km, 1000 Hm, Teer/Piste) Hotel Cristo 3*

6. Tag: Ranomafana Nationalpark
Heute werden wir sehr früh die Federn verlassen, um uns das allmorgendliche Schauspiel der Tiere, die nur zu dieser Tageszeit zu beobachten sind, nicht entgehen zu lassen. In Ranomafana gibt es 12 Primatenarten, Geckos, Chamäleons und Frösche und nicht weniger als 96 Vogelarten, davon 68 endemisch. Wir finden die schönsten Orchideen, Baumfarne und riesige Bambus. Wir hoffen, eine oder mehrere der zahlreichen, verschiedene Primaten, zum Beispiel den Diadema Sifaka, zu entdecken. Mit etwas Glück können wir auch den goldenen Bambuslemur in der Natur beobachten. Zurück im Ort haben wir die Möglichkeit im Schwimmbad der heißen Quellen ein Bad zu nehmen. (F,M,A) (Wanderzeit 4-6 Std.)

7. Tag: Ranomafana - Sahambavy
Auf Asphalt geht unsere Tour Richtung Fianarantsoa durch die unbekannte Welt des Regenwaldes wieder bergauf bis Anjamba. Unterwegs sehen wir Familien, die Flusssand am Wegesrand verkaufen, sowie einige Korbflechter. Weiter geht es auf guter Piste zum Lac Hotel. Dies ist das madagassische Zentrum des Teeanbaus. Wenn wir es zeitlich schaffen, besichtigen wir den Sahambavy Tea Estate, die einzige Teeplantage der Republik. (F,M,A) (64 km, davon 44 km Piste, 800 Hm) Lac Hotel 3*

8. Tag: Sahambavy - Ambalavao
Einstündiger Transfer nach Talata Ampano. Wieder auf dem Bike durchqueren wir mehrere kleine Täler mit Reis- und Maniokplantagen sowie einige Eukalyptuswälder bis Mahaditra. Dabei halten wir an einer Turmalin Mine, in welcher die Menschen in müheseliger Schaufelarbeit die Erde umgraben, in der Hoffnung die begehrten Edelsteine zu finden. In Ambalavao besuchen wir die traditionelle Antaimoro Papierherstellung. Die Herkunft des kupferfarbenen Papiers, das sich wie feine, seidige Raufasertapete anfühlt, ist weit in die Vergangenheit zurückzuführen. Wem die Radstrecke zu beschwerlich ist, kann auch im Hochtal weiter auf Asphalt nach Ambalavao radeln. (F,M,A) (75 km, davon 15 km Piste, 500 Hm) Hotel Aux Bourgainvilliers 3*

9. Tag: Ambalavao - Anja, dorfgemeinschaftlicher Park - Tsaranoro
Bizarre Landschaftsformen erwarten uns im Anja Park. Dieser kleine Park ist ein gutes Beispiel für die Selbstverwaltung eines Dorfes und die Entwicklung des Tourismus. Am Eingang des kleinen Parks wurde eine kleine Informationshütte errichtet, in der wir uns über das Projekt informieren können. Wir sehen hier viele Kattas (Lemur catta). Diese Lemuren lassen sich sehr gern beobachten. Wir machen einen kurzen Rundgang durch das Gelände. Südlich von Ambalavao ändert sich die Gegend. Wir passieren die Grenze vom Hochland zum Süden. Riesige Granitmassive wechseln sich mit einer Grassteppenlandschaft ab. Wir biegen ins Tsaranorotal ab und radeln auf das Andringitra Gebirge, dem zweithöchsten und schönsten Gebirgszug Madagaskars zu. Sofern wir zeitig ankommen, machen wir einen Spaziergang zu einem natürlichen Schwimmbecken. (F,M,A) (56 km, davon 20 km Piste, 600 Hm) Tsara Camp 2*

10. Tag: Andringitra Massiv und Gebirge
Mehrere Touren stehen zur Auswahl. Zum Beispiel die Besteigung des Mount Tsaranoro. Nach Dörfern, Reisfeldern und Hügeln erreichen wir einen heiligen Wald, um den sich eine Geschichte rankt. Vielleicht sehen wir Lemuren. Heute wandern wir durch die Wälder zu traditionellen Dörfern in einsamen Tälern. Das Gebirge ist vulkanischen Ursprungs und wahrscheinlich sehr plötzlich entstanden. Es besteht aus stark zerklüftetem Granit. Die Höhe liegt zwischen 650 und 2600 Meter, Andringitra erstreckt sich in einer Länge von 100 km. (F,M,A)

11. Tag: Tsaranoro - Ranohira
Wir fahren zurück zur Asphaltstraße und weiter nach Anamarena, einer Ortschaft, die für ihre zahlreichen Mangos und Papaya auf der ganzen Welt bekannt ist. Im Begleitbus geht es am Berg Bischofsmütze vorbei nach Ihosy und weiter auf das Horombe Plateau Richtung Ranohira. Um einen intensiveren Eindruck dieser Landschaft zu bekommen, radeln wir die letzten 15 Km zu unserer Lodge am Rande des Isalo Nationalparks. Der Swimmingpool lädt zum Baden ein. (F,M,A) (60 km, davon 20 km Piste, 140 Hm) Hotel Orchidee de L’isalo 3*

12. Tag: Rad fahren und wandern im Isalo Massiv und Region
Mit dem Fahrrad geht es erst auf Asphalt, später auf schönem leicht sandigem Weg zum Nationalpark. Der Nationalpark ist eine von Erosionen zu fantastischen und bizarren Felsformationen gestaltete Gebirgslandschaft mit Höhlen, tiefen Schluchten, Bächen und schönen Oasen. Der Park umfasst die gesamte Fläche des Isalo Massivs, ein spektakuläres erodiertes Sandsteingebirge und ist der Wasserspeicher der Gegend. Wir hoffen darauf Lemuren zu sehen und genießen die spektakulären Ausblicke auf die Region. Später haben wir Gelegenheit im ‚Piscine Naturelle’ zu Baden. Nach unserer Wanderung radeln wir zurück zu unserem Hotel. (F,M,A) (32 km, davon 20 km Piste, 350 Hm)

13. Tag: Ranohira - Toliara - Ifaty - Madiorano - Ambohimailaka
Wir fahren Richtung Toliara (Tuléar) auf dem Ende der Nationalstraße 7. Unterwegs sehen wir eindrucksvolle Baobabs, die wie wild verstreut in dieser Umgebung wirken. Wir halten auch an den Gräbern der Mahafaly und Antandroy. Die Gegend um Toliara ist das Heimatgebiet der ethnischen Gruppe der Vezo. Sie verdienen ihren Lebensunterhalt mit der Fischerei. Nach dem Mittagessen geht es zur letzten Etappe wieder auf die Räder. Wir radeln nach Ifaty, Madiorano und Ambohimailaka. Hier lädt der warme indische Ozean zum Baden ein. Am Abend vergessen wir alle Anstrengungen und feiern den Abschluss unserer Radtour. Bei dieser Gelegenheit verabschiedet sich auch ihr Reiseleiter. (F,M,A) (38 km, alles Piste, 50 Hm) Hotel Belle Vue 3*

14. - 15. Tag: Ifaty-Madiorano-Ambohimailaka
Heute beginnt der Badeurlaub der Reise. Ifaty ist in der größten Lagune des Landes gelegen und von einem Korallenriff geschützt. Bei Wassertemperaturen um die 25° Celsius kann man prima schwimmen. Das vorgelagerte Korallenriff ist zum Schnorcheln oder Tauchen bestens geeignet. (F)

16. Tag: Ifaty - Toliara - Antananarivo
Morgens Transfer zum Flugplatz von Toliara (auch Tulear genannt). Nach einem Zwischenstopp in Antananarivo geht es weiter nach Deutschland. (F)

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Veranstalter: Urlaub & Natur

Radtour entlang des Sankt Lorenz Stroms - individuell
Erleben Sie den Osten Kanadas

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Erleben Sie den Osten Kanadas auf dieser Tour entlang des Ontario-Sees und des Sankt Lorenz Stroms. Erleben Sie die Metropolen Toronto und Montreal und radeln Sie auf kleinen Nebenstraßen und interessanten Radwegen.

Sie erleben kleine historische Städtchen, ursprüngliche Moorgebiete, Klippen und die Inselwelt der Thousand Islands.


1. Tag: Ankunft in Toronto
Individuelle Anreise nach Toronto, der größten Stadt Kanadas. Sie übernachten in einem kleinen Bed & Breakfast. Je nach Ankunftszeit können Sie eine kleine Tour machen und die ersten Eindrücke auf sich wirken lassen.

2. Tag: Toronto nach Ajax - 49 km, 146 hm
Die erste Radtour steht bevor. Sie durchqueren die Stadt auf einem Radweg und können schöne Eindrücke von der Waterfront sammeln. Über kleine Vororte geht es dann zu den Scarborough Cliffs, wo sich ein schöner Blick auf die Klippen ergibt. Von dort geht es auf Radwegen, durch Parks nach Ajax, wo Sie übernachten.

3. Tag: Ajax nach Port Darlington - 40 km, 53 hm
Auch der zweite Tag bietet viel Abwechslung und wenig Verkehr. Schöne Sumpfgebiete durchqueren Sie im Lynde Shores Conservation Park und den Bowman Westside Marshes, dazwischen radeln Sie durch Parks und kleine Vororte, zumeist auf schönen Radwegen.

4. Tag: Bowmanville nach Cobourg - 49 km, 210 hm
Heute radeln Sie zunächst nach Port Hope, an der Mündung des Ganaraska-Flusse gelegen. Große Teile der Architektur sind nicht zerstört orden, so dass der Ort noch sehr den Flair des 19. Jahrhunderts ausstrahlt. Anschließend geht es zum Übernachtungsort Cobourg, mit seinen schönen kleinen Parks.

5. Tag: Coburg nach Brighton - 51 km 131 hm
Weiter geht es nach Osten. Auf dem Weg nach Brighton kommen Sie am Presqu’ile Provincial Park vorbei. Sie können hier das Infozentrum besichtigen oder eine kleine Wanderung durch das größte geschützte Moorgebiet am nördlichen Ufer des Ontario-Sees besichtigen. Die Übernachtung erfolgt für 2 Nächte in der Nähe von Brighton.

6. Tag: Tag zur freien Verfügung
Lassen Sie an Ihrem freien Tag einfach die Seele baumeln! Nutzen Sie heute einen freien Tag um die Umgebung der Unterkunft zu erkunden. Oder Sie gehen am Barcovan Beach eine Runde schwimmen. Eine andere Alternmative ist die Wellers Bay, eine Bucht die zur National Wildlife Area deklariert wurde.

7. Tag: Brighton nach Picton - 60 km 100 hm
Heute geht es durch das Prince Edward Land. Wir verlassen heute den Waterfront Trail und fahren Stattdesse auf kleinen Straßen nach Picton. Sie kommen am einsamen Consecon Lake vorbei. Sie kommen auch nahe der Muscote Bay vorbei, bevor Sie nach Picton kommen.

8. Tag: Picton nach Kingston - 66 km, 106 hm
Die heutige Fahrt erinnert etwas an die finnischen Schären. Sie nehmen zunächst eine Fähre von Glenora nach Adolphustown. Sie fahren dann entlang eine Bucht bis nach Kingston. Sie verlassen damit den Ontoriosee und treffen auf den Sankt-Lorenz-Strom.
In Kingston treffen Sie auf zahlreiche historische Gebäude aus Kalkstein. Zahlreiche Gebäude in Kingston sind denkmalgeschützt.

9. Tag: Kingston bis Rockport - 50 km, 70 hm
Sie radeln heute zu den Thousand Islands, die in Gananoque ihren Höhepunkt haben. Wir empfehlen eine kleine Bootstour zu zahlreichen Inseln zu unternehmen. Die Landschaft hier ist ein Traum. Die Übernachtung erfolgt in Rockport.

10. Tag: Rockport bis Johnstown - 61 km 45 hm
Es geht nun entlang des St. Lorenzstroms weiter in Richtung Osten. Immer wieder gibt es schöne Blicke auf den Strom mit seinen kleinen Inselchen. Das gegenüberliegende Ufer ist schon die USA.

11. Tag: Johnstown bis Cornwall - 76 km 40 hm
Heute steht eine längere Etappe bevor, allerdings wieder ohne merkbare Steigung.
Besuchen Sie heute das Upper Canada Village, eine nachgebaute Stadt aus dem Jahre 1860. Anschließend geht es zum Inselhopping zu den Lost Villages. Eine wirklich traumhafte Strecke.
Sie übernachten heute in Cornwall.

12. Tag: Cornwall bis Salaberry - 76 km 40 hm
Am St. Lorenz-Strom geht es weiter in Richtung Montreal. Die Grenze zu den USA entfernt sich wieder. Auch die englische Sprache verabschiedet sich offiziell. Sie überqueren die Grenze zu Quebec. Auf einer Insel im St. Lorenz Strom, der Grande Ile übernachten Sie.

13. Tag: Salaberry - Montreal - 65 km 100 hm
Ihre letzte Etappe birgt noch einige Höhepunkte. Sie haben die Möglichkeit, dem "Refuge faunique Marguerite-D’Youville" einen Besuch abzustatten. Dann fahren Sie auf einem schönen Dammweg nach Monreal, dessen Skyline langsam ins Blickfeld gerät. Am Ende des Dammweges erreichen Sie die Ile de Notre Dame. Hier finden die Formel-1-Rennen in Kanada statt. Fahren Sie mit dem Rad auf diesem Parcours. Die Insel beherbergt auch das ehemalige Expogelände.

14. Tag: Freier Tag in Montreal
Erkunden Sie heute Montreal, die zweitgrößte Stadt Kanadas. Interessant ist der Canal de Lachine aus den 20er-Jahren des 19. Jahrhunderts. Sehenswert ist auch das Hafengelände, mit den alten Häusern, die an die Bretagne erinnern.

15. Tag: Abreise
Es erfolgt ein Transfer zum Flughafen. Goodbye Canada!

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Veranstalter: Urlaub & Natur

Lofoten mit dem Rad individuell
Radreise in Norwegen - nördlich des Polarkreises

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Eine zu Norwegen gehörende Inselgruppe nördlich des Polarkreises sind die Lofoten. Die Lofoten - das sind Berge und schroffe Gipfel, offenes Meer und geschützte Buchten, weiße Strände und unberührte Landschaften: schroff, gegensätzlich, absolut faszinierend. Sandstrände, Sümpfe, Wiesen und Felsen gehen fließend ineinander über, wenn der Weg von West nach Ost führt.

Zum Gesamteindruck tragen auch die roten Fischerhütten (Rorbuer), die häufig bunt gestrichenen Holzhäuser sowie die vielen Holzgestelle zum Trocknen des Stockfisches bei. Die Straßen führen meist direkt an der Küste vorbei, so dass wenig größere Steigungen zu bewältigen sind.
Übernachtet wird in Hotels in Doppelzimmern oder in Rorbuer.

1. Tag: Individuelle Anreise nach Bodo und Weiterfahrt nach Svolvær
Willkommen in Bodø!
Hier bekommen Sie bereits Ihre Leihräder und fahren dann mit dem Schnellboot nach Svolvær, die größte Stadt der Lofoten. Ihr Gepäck wird von der Fähre abgeholt.

2. Tag: Svolvær - Melbu (ca. 65 km)
Heute beginnt die Radtour und Sie fahren an der Westküste von Austvågøya nach Fiskebøl. Sie werden aus dem Staunen ob der traumhaften Landschaft nicht mehr herauskommen. In Fiskebøl erfolgt die Fährüberfahrt nach Melbu.

3. Tag: Melbu - Stokmarknes - Svolvær (20 km)
Von Melbu geht es an der schönen Westküste weiter nach Stokmarknes. Unterwegs können Sie die Schlechtwetterhöhle "Uværshula" besichtigen. In Stokkmarknes haben Sie die Möglichkeit, das Hurtigrutenmuseum zu besichtigen. Am Nachmittag fahren Sie dann mit der Hurtigrute zurück nach Svolvær.

4. Tag: Svolvær - Henningsvær (24 km)
Kurze Etappe von Svolvær über Kabelvåg nach Henningsvær, so dass man entweder den Vormittag in Svolvær oder den Nachmittag in Henningsvær verbringen kann. Möglich ist auch eine Wanderung auf einen Gipfel nahe Svolvær, von dem man eine einmalige Aussicht hat.

5. Tag: Henningsvær - Stamsund (51-80 km)
Über Brücken verlassen Sie zunächst Henningsvær, welches auf zwei Inseln verteilt dem Festland vorgelagert ist. Die Etappe führt dann an einer traumhaften, fast verkehrsfreien Küstenstraße entlang nach Stamsund.

6. Tag: Stamsund - Ramberg (55-70 km)
Zunächst geht es auf einer Nebenstraße an der Küste entlang nach Leknes und die traumhaften Ausblicke wollen einfach nicht aufhören. Schließlich geht es auf einer größeren, aber nicht minder spektakulären Straße nach Ramberg. Unterwegs haben Sie zwei mögliche Abstecher, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten, die Drachenkirche bei Gravdal und das UNESCO-Welterbe-Dorf Nusfjord.

7. Tag: Ramberg - Reine (ca. 25-42 km)
Eine kürzere Etappe bringt Sie nach Reine und wenn Sie dachten die Landschaft kann nicht spektakulärer werden, dann sehen Sie sich in Reine eines Besseren belehrt. Nutzen Sie den Nachmittag um den Fischerort Reine näher zu erkunden, oder Sie radeln zur Südspitze nach Å i Lofoten. Dort gibt es das schöne Fischereimuseum zu besuchen.

8. Tag: Reine - Moskenes (Fährhafen) - Bodø (6 km + Fähre)
Genießen Sie noch einen weiteren Vormittag in dieser Traumlandschaft der Lofoten.
Sie haben die Möglichkeit, eine kombinierte Rad- und Wandertour zu den Vogelfelsen im Westen zu machen oder wandern Sie in der Umgebung von Å i Lofoten (exkl.).
Nachmittags fahren Sie mit der Fähre inkl. Leihräder und Gepäck zurück nach Bodø.

9. Tag: Bodø
Nun heißt es Abschied nehmen... es erfolgt die individuelle Abreise oder Sie verlängern Ihren Urlaub hier noch.

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Veranstalter: Urlaub & Natur

Großbritannien: Schottland - Highlands und Äußere Hebriden
Herrliche Moor- und Küstenlandschaften

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Schottland ist ein Land für Naturfreunde. Eine faszinierende Natur und äußerst nette Menschen machen den Reiz dieses Landes aus.
Bei Radfreunden ist das Land aber noch wenig bekannt. Das vermeintlich schlechte Wetter und die Topographie schrecken viele ab. Zu unrecht, denn in Schottland regnet es auch nicht mehr als in München oder Hamburg und gerade das Hochland in Schottland ist erstaunlicherweise recht flach. Die größten Steigungen finden sich an der Küste.

Die Äußeren Hebriden bieten bieten für’s Radfahren herrliche Moor- und Küstenlandschaften, dafür aber überschaubare Steigungen, ein Paradies für Radfahrer. Die Routenlegung wurde so geplant, dass Sie den vorrangig aus dem Südwesten kommenden Wind meistens im Rücken haben.

Wir übernachten in kleinen B&B-Häusern. Die Kapazitäten sind beschränkt, wir empfehlen daher eine frühe Buchung.

- Wunderschöne Fahrradtouren entlang abgeschiedener Küstenstreifen
- Steinkreis von Callanish
- Inverpolly Natur Reservat
- Schottische Highlands


1. Tag: Anreise
Individuelle Anreise nach Oban. Von dort geht es mit der Fähre nach Barra.
Nach Ankunft Transfer zur Unterkunft. Barra ist die kleinste und, mit ihrer Lage ganz im Süden der Inselkette, abgelegenste Insel der Hebriden. Sie gilt als die Schönste der Hebriden.

2. Tag: Erste Etappe Barra - Lochboisdale
Heute umrunden wir zum Teil die Insel Barra. Eine kleine Piste führt uns zur Fähranlegestelle, wo wir dann per Fähre nach South Uist übersetzen. Wir radeln dann weiter nach Lochboisdale.

3. Tag: Lochboisdale - Grimsay
Wir radeln nach Norden durch South Uist und kommen nach Grimsay. Unterwegs machen wir einen Stopp an einem schönen Strand. In der Umgebung befindet sich auch ein herrlicher alter Friedhof. Auf Grimsay übernachten wir in einer netten Unterkunft.

4. Tag: Grimsay - Lochmaddy
Heute geht die Fahrradtour auf herrlicher Straße nach Lochmaddy, einem der schönsten Orte der Hebriden. Die zerklüftete Küste bietet immer wieder neue Ausblicke. Wir sind nie weit vom Wasser entfernt.

5. Tag: Lochmaddy - Leverburgh
Zunächst nehmen wir die Fähre nach Leverburgh. Dann durchqueren wir die traumhafte Insel Harris auf einer sehr einsamen Straße mit herrlichen Blicken auf die Küstenszenerie.

6. Tag: Steinkreis von Callanish
Heute geht es zu einer der interessantesten Sehenswürdigkeiten der Hebriden, dem Steinkreis von Callanish. Dieser Steinkreis ist der zweitgrößte nach Stonehenge.

7. Tag: Carloway Broch - Gearannan Blackhouse Village - Stornoway
Ein kleiner Abstecher führt uns zum Carloway Broch und zum Gearannan Blackhouse Village. Dann geht es über eine sehr einsame Strecke nach Stornoway, der netten Hauptstadt von Lewis.

8. Tag: Stornoway - Ullapool
Der Vormittag steht zur freien Verfügung in Stornoway. Am Nachmittag nehmen wir die Fähre nach Ullapool. Dort angekommen beziehen wir unser Quartier und erkunden die Umgebung dieses netten kleinen Fischerdorfes.

9. Tag: Ullapool - Inverpolly Natur Reservat - Lochinver
Wir verlassen Ullapool und radeln in das Inverpolly Natur Reservat. Anfänglich bestimmen Hochmoorlandschaften das Bild. Die letzte Etappe radeln wir auf enger und traumhafter Küstenstraße nach Lochinver. Hier haben wir immer wieder Blick auf den Suilven, Schottlands Zuckerhut.

10. Tag: Lochinver - Assynt Coastal Route - Inchnadamph
Heute steht uns eine lange und anspruchsvolle Etappe bevor, doch die Mühen werden belohnt. Die Assynt Coastal Route gilt als eine der schönsten der Welt. Es geht ständig auf und ab und Hochmoorlandschaften und Küstenabschnitte wechseln sich ab. Immer wieder haben wir Blick auf die Berge mit den vielen kleinen Seen. Diese Etappe werden Sie nicht vergessen.

11. Tag: Inchnadamph - Highlands
Nach den "Strapazen" des gestrigen Tages haben wir heute eine recht flache, wenn auch lange Etappe vor uns. Durch die einsame Gebirgslandschaft der schottischen Highlands geht es zu unserer Unterkunft in einem schönen B&B mit fantastischer Aussicht.

12. Tag: Highlands - Evanton
Die heutige Etappe führt entlang des Dornoch Forth. Eine lange Steigung ist zu bewältigen, ansonsten ist die Tour recht einfach. Übernachtung in Evanton.

13. Tag: Evanton - Inverness
Unsere letzte Etappe führt uns nach Inverness, der netten Kleinstadt nördlich vom Loch Ness. Hier übernachten wir im ruhigen Viertel in Gehweite des Castles. Je nach Ankunftszeit können wir dem Kilt-Museum noch einen Besuch abstatten.

14. Tag: Abreise
Individuelle Abreise. Good-Bye, Scotland!

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Veranstalter: Urlaub & Natur

Cornwall - Wochentour durch das Land Rosamunde Pilchers
Mit dem Rad nach Land’s End

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Genießen Sie auf dieser unvergesslichen Fahrradtour die Faszination und Schönheit einer Landschaft "wie aus dem Bilderbuch": Cornwall ist geprägt von urwüchsigen Wäldern, sattgrünem Weideland, einsamen Hochmooren, blumenumrankten Cottages, windumtosten Steilküsten, romantischen Herrenhäusern und prunkvollen Landschaftsgärten. Der Südwesten beherbergt die schönsten Gärten Englands! Auf einsamen verwunschenen Wegen führt Sie die Fahrradtour auf den Spuren von Rosamunde Pilcher durch eine Welt voller Zauber und Phantasie. Der Golfstrom sorgt für mildes Wetter, ideal zum Radfahren. Und wenn es mal kurz regnet: Englands prächtigste Kathedralen in Exeter und Truro lassen jeden Schauer vergessen!

- Dartmoor
- Bodmin Moor
- Fahrradtour auf kleinen, ruhigen Straßen
- Mynack Theatre

1. Tag: Anreise nach Exeter
Individuelle Anreise nach Exeter. Von Bristol aus erreichen Sie diesen typisch englischen Ort im Norden Devons sehr gut mit dem Zug (ca. 1h). Welcome in Britain!

2. Tag: Erste Etappe nach Ashburton, 45 km / 410 hm
Abholung der Räder beim Radhändler (falls gebucht, gg. Aufpreis).
Ihre Fahrradtour beginnt voller Elan. Es geht zunächst auf kleiner Straße zur Mündung des Flusses Exe, um dann langsam inland in Richtung Dartmoor zu fahren. Übernachtung in Ashburton, am östlichen Rand des Dartmoor-Nationalparks gelegen.

3. Tag: über das Dartmoor nach Yelverton, 34 km / 610 hm
Heute haben Sie eine kürzere Tour (nach Belieben verlängerbar), die Sie über das Dartmoor bringt. Die traumhafte Landschaft aus Moor, Heide und Granitfelsen wird Sie in den Bann ziehen. Alte Steinbrücken und Menhire bilden schöne Fotomotive. Und wer weiß, vielleicht treffen Sie auch auf den Hund von Baskerville.

4. Tag: Fahrt durch das Tamar Valley nach Bodmin, 63 km, 700 hm
Ihr erstes Ziel ist heute die Zisterzienserabtei Buckland Abbey aus dem 13. Jahrhundert. Anschließend geht es durch das Tamar-Tal, welches als "area of outstanding natural beauty" ausgezeichnet wurde. Wer will, kann noch einen Abstecher zum berühmten Jamaica Inn im Bodmin Moor machen.

5. Tag: Blumen und Gärten, 35 km / 390 hm
Heute führt Sie die Fahrradtour auf verwunschenen Wegen von Bodmin zur sonnigen Südküste von Cornwall, Ihrem heutigen Tagesziel. Auffallend sind die markanten Berge, Abraumhalden des einstmals blühenden Kaolinabbaus. Vorbei am Eden Projekt, einem riesigen botanischen Garten mit 100.000 Pflanzen aus 5000 Arten, erreichen Sie dann leicht bergab das Städtchen St. Austell, mit 25.000 Einwohnern die größte Stadt in Cornwall, bekannt für sein süffiges Bier. Doch Sie radeln weiter ins bezaubernde Hafenstädtchen Mevagissey (sicherlich bekommen Sie hier im Pub auch ein leckeres Bier).

6. Tag: Englische Baukunst, 48 km / 850 hm
Verschlafene Hafenstädtchen wie aus dem Bilderbuch. Die King Harry Fähre bringt Sie urgemütlich über den Truro River. Nach leichtem Auf und Ab stehen Sie staunend vor der gewaltigen Kathedrale in Truro, sichtbarer Beweis für den Reichtum der Stadt. Auf verkehrsfreien Radwegen radeln Sie am Nachmittag weiter nach Redruth, ehemals Zentrum des Kupferbergbaus: zwei Drittel der weltweiten Kupferproduktion stammte 1850 aus den Minen in Redruth.

7. Tag: Inselbesuch, 38 km / 370 hm
Für Interessierte gibt das Geologische Museum Aufschluss über die damaligen Arbeitsbedingungen im Kupferbergbau. Auf dem "Engine House Trail" radeln Sie zum Nachbarort Camborne, von dort weiter zur ehemals wichtigen Hafenstadt Hayle. Dann geht es über einen kleinen Hügel und vor Ihnen liegt das Wahrzeichen Cornwalls, der St. Michael’s Mount. Bei Ebbe kommen Sie trockenen Fußes auf die heilige Insel, ansonsten per Fähre in wenigen Minuten. Die Kapelle auf der kleinen Insel kann man ebenso wie den tropischen Garten besichtigen - es lohnt sich. Die letzten Kilometer radeln Sie am Meer entlang in das lebhafte Küstenstädtchen Penzance.

8. Tag: Das Ende der Welt - Land’s End, 57 km / 610 hm
Das "Ende der Welt" lockt: Land’s End, der westlichste Punkt Englands (Festland). Auf einem wunderschönen verkehrsfreien Radweg radeln Sie um die Bucht nach Mousehole, einem Fischerdorf, das sich noch viel von seinem ursprünglichen Charakter bewahren konnte. Zuerst geht es bergauf mit schönen Ausblicken auf die Bucht, dann weiter auf dem "First and Last Trail" nach Sennen Cove und Land’s End. Sie sind am Ziel Ihrer Reise angekommen! Auf demselben Weg dann wieder zurück nach Penzance.

9. Tag: Rückreise
Morgens Bahnfahrt zurück nach Exeter. Abgabe der Räder und individuelle Abreise. Goodbye, see you again!

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Veranstalter: Urlaub & Natur

Kettle Valley Tour - Durch die Wildnis Westkanadas
Rauschende Wildbäche, dichte Wälder und verschlafene Goldgräber-Städte

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Rails to Trails heißt das Motto dieser geführten Radreise - Schienen werden zu Wegen. Einst wichtigste Versorgungsroute quer durch Kanada, wurden einige Strecken stillgelegt und in Naturwege umgewandelt. Als Teil des nun weltweit längsten Wander- und Radweges Trans Canada Trail erleben wir auf dem Abschnitt der Kettle Valley und der Columbia & Western Trasse die beeindruckende Landschaft Westkanadas und folgen den Spuren der Pioniere.

Per Rad geht es an rauschenden Wildbächen vorbei, durch dichte Wälder, verschlafene Goldgräber-Städte, über hölzerne Brücken durch den Myra Canyon und durch bis zu 912 m Tunnels. Wir übernachten in typischen Unterkünften, vom Zelt über B&Bs bis hin zu Hotels ist alles dabei. Wer nicht im Zelt schlafen will, kann eine feste Unterkunft buchen. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt, wir werden mit einem umfangreichen Frühstück verwöhnt, bevor es mittags einen herzhaften Lunch und abends ein üppiges Abendessen gibt. Für unterwegs können wir uns mit dem bereit gestellten Obst und Powerriegeln versorgen. Wer noch mehr Aktivitäten braucht, kann mit dem Kanu fahren, Reiten oder in den erfrischenden Seen schwimmen.

- Myra Canyon
- Othello Tunnels
- Weingegend um Penticton

1. Tag: Anreise nach Castlegar, British Columbia
Ihre Radreise beginnt heute mit der Abholung am Flughafen in Castlegar (British Columbia) gegen 14 Uhr. Sie werden zu Ihrer ersten Unterkunft in der Nähe von Castlegar gebracht. Herzlich Willkommen in Kanada!

2. Tag: Slocan - Castlegar: 73 km / 250 Hm
Heute geht es direkt auf Tour! Sie werden mit Ihren Rädern zum Slocan Lake gebracht. Dort starten Sie mit der wunderbar malerischen Strecke entlang der Columbia & Kootenay Railway. Der idyllische Slocan River begleitet Sie mit seinem glitzernden Wasser und ruhigem Rauschen. Während der Mittagspause im "Nature Park" in der Nähe von Winlaw können Sie die erste echte kanadische Erfahrung machen: Springen Sie beherzt in das kühle Wasser des Slocan River! Erfrischt und voller Elan geht es weiter entlang des kleinen Flusses Pass Creek bis zu Ihrer Unterkunft in der Nähe von Castlegar. Das Castlegar Museum, das früher als Bahnhofsgebäude diente, ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

3. Tag: Castlegar - Grand Forks: 50 km / 120 Hm
Heute steht wieder ein kurzer Transfer an. Sie werden zur Paulson Detour Road gebracht, wo Sie in den Trans Canada Trail einsteigen. Auf einsamer Straße geht es zunächst leicht bergab nach Christina Lake. Tolle Ausblicke erwarten Sie. Nach einer möglichen Badepause in Christina Lake geht es weiter über tolle Brücken nach Grand Forks. Mit knapp 4.000 Einwohnern können Sie hier auf jeden Fall einen gemütlichen Kaffee trinken. Gehen Sie hierzu doch in das Grand Forks Station Neighbourhood Pub, die ehemalige Bahnstation, die liebevoll restauriert wurde.

4. Tag: Grand Forks - Greenwood: 39 km / 560 Hm
Bis zum ehemaligen Eisenbahnverteilpunkt Eholt geht es stetig leicht bergauf, ab dort jedoch gemütlich abwärts bis zum verschlafenen früheren Bergbaustädtchen Greenwood. Einst blühendes Zentrum während des Goldrausches um 1897, ist es heute mit 700 Einwohnern bekannt als "Canada’s smallest city". Eine historische Runde können Sie z. B. im örtlichen Museum drehen, wo Sie allerlei über den Goldrausch in und um Greenwood erfahren können.

5. Tag: Greenwood - Rock Creek: 35 km / 120 Hm
Vorbei an alten Schmelzöfen, geht es heute eher gemütlich los. Sie passieren zunächst einen Aussichtspunkt, von dem ein alter Holzdamm noch immer gut sichtbar ist. Ganz easy erreichen Sie Midway Station, das die Grenze zwischen dem Columbia & Western und dem Kettle Valley Abschnitt markiert. Für Sie heißt das ab hier: Kettle Valley wir kommen! In Midway lohnt sich auf jeden Fall auch ein Besuch des denkmalgeschützten Eisenbahnmuseums. Schon geht es also weiter in Richtung Okanagan Highlands. Schon nach wenigen Kilometern und minimaler Steigung erreichen Sie die Kettle Valley Station. Der Name "Kettle" stammt von den großen Wasserbecken, die sich entlang des Kettle River bilden. Etwas oberhalb der kleinen Siedlung Rock Creek, wo einst Goldsucher ihr Glück und noch mehr fanden, werden Sie die nächsten beiden Nächte gemütlich in einem idyllisch gelegenen Bed & Breakfast verbringen. Genießen Sie hier die wunderschönen Sonnenaufgänge über den gegenüberliegenden Bergen und mit etwas Glück sehen Sie von der Terrasse aus sogar einige Rehe vorbei huschen. Idylle Pur!

6. Tag: Tag zur freien Verfügung
Lassen Sie an Ihrem freien Tag einfach die Seele baumeln! Genießen Sie ein gutes Buch in der Hängematte, erkunden Sie die bilderbuchähnliche Landschaft oder beobachten Sie die vielen Kolibris, die um das Haus herumschwirren. Wer trotz des freien Tages aktiv sein möchte, kann auch etwa 20 km zum Conkle Lake radeln und dort schwimmen gehen. Denken Sie jedoch auch an die Kilometer aufwärts beim Rückweg.

7. Tag: Rock Creek - Beaverdell: 53 km / 260 Hm
Der Tag beginnt nach einigen kurzen Kilometern schon mit der spektakulären Fahrt über eine eindrucksvolle Fachwerkbrücke aus Stahl, die über den Kettle River führt. Man fühlt sich ein bisschen wie im Wilden Westen. Sie haben es heute nicht eilig, so dass Sie an einer der einladenden sandigen Schwimmstellen schon vormittags eine kleine Pause einlegen können. Es geht weiter über offene Grassteppe und schöne Naturwege, bis Sie am bekannten KVR Cyclist Rest Stop an der Rhone Station ankommen. Hier hat Paul Lautard in vielen Jahren detailverliebter, mühevoller Kleinstarbeit ein wahres Sammelsurium an Fundstücken des Kettle Valley Railway zusammen getragen und lädt mit seiner Gastfreundschaft und lustigen Geschichten über die Radfahrer und die Geschichte des Trails zum Verweilen ein. Machen Sie hier auf jeden Fall Pause, sonst verpassen Sie eines der Highlights dieses Abschnittes! Einige Kilometer weiter hat der West Kettle River eine tiefe Schlucht in den harten Stein des Tales gegraben. Entsprechend überqueren wir den Fluss über zwei Brücken und können an einer spannenden, aber ungefährlichen Stelle noch mal im glasklaren und erfrischenden Wasser des Bull Creek Canyon baden gehen. Nun müssen Sie sich doch etwas ranhalten, der Weg bis Beaverdell geht zwar nur leicht bergauf, jedoch lohnt es sich auch in dem mystisch gelegenen, fast verlassenen Ort das älteste Hotel British Columbias anzuschauen. Vor Penticton ist hier zudem die letzte Möglichkeit, in dem kleinen Laden einkaufen zu gehen.

8. Tag: Beaverdell - Idabel Lake: 61 km / 480 Hm
Von den vielen Badestopps gestern motiviert, starten Sie heute zum Geisterort Carmi, einst florierende Goldsucherstadt, heute sieht man nur noch vereinzelt verlassene Überreste zwischen den vielen Kiefern. Es geht weiter über leichte Naturwege und schönen Aussichten auf das Tal des West Kettle River bis zum pittoresken Arlington Lake, der beste Ort heute für eine gemütliche Mittagspause. Hier können Sie die Füße ins kühle Wasser baumeln lassen oder direkt schwimmen gehen. Doch bis zum heutigen Tagesziel sind noch einige Kilometer per Rad zurückzulegen. Mit leichter Steigung, aber gemütlich, geht es bis zum Idabel Lake,. Besonders am frühen Morgen, wenn der Dunst über dem See aufzieht, ist die Stimmung hier fantastisch! Es lohnt sich, morgen früh aufzustehen.

9. Tag: Idabel Lake - Myra Canyon - Chute Lake: 57 km / 160 hm
Die heutige Tagesetappe dürfte Ihnen als einer der spektakulärsten Abschnitte der Radtour auf dem Trans Canada Trail in Erinnerung bleiben: Sie radeln durch die beeindruckende Schlucht des Myra Canyon über 18 hölzerne Brücken, die wie an die steilen Klippen geklebt erscheinen. In einer riesigen Schleife wand sich damals die Bahn um den Canyon herum. Eine architektonische Meisterleistung, wurden doch alle Holzpfeiler per Hand gefällt und exakt aneinander angepasst. Inzwischen wurden die Brücken restauriert und mit Geländern abgesichert, teilweise gab Stahl einen zusätzlichen Halt. Während dieser Etappe können Sie zudem die fantastische Aussicht auf den unterhalb liegenden Okanagan Lake genießen, nicht zuletzt von der mit 220 m Länge und 55 m Höhe beeindruckendsten Brücke West Fork Canyon Creek Bridge. Zwischen den Bäumen kann man auch Kelowna durchblitzen sehen. Eine wahre Genussetappe!

10. Tag: Chute Lake - Penticton: 45 km / 90 hm
Auch heute radeln Sie mit fabelhafter Aussicht auf den unterhalb liegenden Okanagan Lake, erst noch durch schroffere Felsformationen. Schon nach wenigen Kilometern sehen Sie den ersten von ca. sieben alten Steinöfen, die von den Bauarbeitern während der Errichtung der Kettle Valley Bahnlinie als große Brotbacköfen genutzt wurden. Eine Gruppe Freiwilliger hat sich um den Wiederaufbau der zurück gelassenen Öfen gekümmert, die inzwischen wieder einen lebendigen Eindruck der vergangenen Zeit vermitteln. Je weiter Sie in das Okanagan Valley fahren, umso präsenter sind auch die umliegenden Weinberge und Obstplantagen, die für ein mediterranes Gefühl sorgen. In lang gezogenen Kurven nähern Sie sich dem See, der Ausblick ist einfach fantastisch! Es lohnt sich, hier eine längere Pause einzulegen, da der 135 km lange See der Legende nach das furchtbare Ogopogo Monster beherbergt... Das am Südende des Okanagan Lake gelegene Penticton ist heute Ihr Ziel. Hier können Sie den Abend mit einem kleinen Spaziergang entlang des Seeufers ausklingen lassen.

11. Tag: Penticton - Summerland: 30 km / 290 Hm /
Mit Verlassen der Stadt Penticton schmiegt sich die Bahntrasse an den Hang auf ihrem Weg nach Summerland in Richtung Nordwesten. Für die lang gezogenen Steigungen werden Sie wiederum mit spektakulären Aussichten auf den Oakanagan Lake und Naramata im Norden entschädigt. Die Passage über die mit 73 m höchste Fachwerkbrücke in Nordamerika ist so beeindruckend wie die Konstruktion selbst. Hier überwinden Sie die tiefe Schlucht, die der Trout Creek im Laufe der Jahrhunderte in das Gestein gegraben hat. In Summerland angekommen, können Sie gemütlich einen Kaffee trinken, bevor es die letzten Kilometer zu Ihrer außerhalb von Summerland gelegenen Unterkunft geht. Wenn Sie früh ankommen, können Sie mit den Pferden ausreiten (optional).

12. Tag: Summerland - Princeton: 75 km / 290 Hm
Zunächst erfolgt ein kleiner Transfer zum Trout Creek Crossing. Ab dort begleitet Sie der lebhafte Flussverlauf des Trout Creek entlang des Kettle Valley Trails leicht bergauf und führt durch eher kargere Landschaft, gespickt mit Nadelbäumen. Am Osprey Lake angelangt, verlockt das klare Wasser des Sees nach einem erfrischenden Bad. Das Wasser wurde vor Erfindung der Eismaschinen und Gefrierschränken im Winter in riesigen Eisblöcken aus dem See geschnitten und für Kühltransporte und als Klimaanlage im Zug verwendet. Ab der ehemaligen Bahnstation Jellicoe geht es dann zunächst am alten Wasserturm "Fifty Mile Tank" vorbei. Kurz danach erreichen Sie nach einigen Kilometern den etwas kürzeren Erris Tunnel (91 m), den Sie inzwischen locker durchradeln. Pittoreske Aussichten in das Similkameen Valley und eine Strecke durch offenes Weideland charakterisieren den Nachmittag. Die Strecke windet sich gemütlich abwärts, Wildblumen säumen den Weg. Erneut musste der Konstrukteur McCulloch eine größere Steigung hinunter nach Princeton überwinden, weshalb die Bahnlinie in drei außergewöhnlichen Schleifen mit einem Gefälle von max. 2,2% bis in die Stadt geführt wurde. Sie übernachten in Princeton.

13. Tag: Princeton - Tulameen: 35 km / 120 Hm
Durch das enge Tal des Tulameen River führt diese wunderschöne Etappe durch eine farbenfrohe Landschaft. Die steil aufragenden rostfarbenen Felswände bilden einen starken farblichen Kontrast zu dem Grün der Pinien, dem goldfarbenen Sand der Uferbänke und den blauen Fluten des Flusses. "Tulameen" bedeutet in der Salish-Indianischen Sprache "Rote Erde". Die Pigmente wurden als Gesichtsfarbe genutzt und hatten einen großen Wert bei Tauschgeschäften. Hier fand in 1885 ein Goldrausch statt, und einige Goldsucher jagen heute noch ihrem Glück hinterher. Auch heute verläuft die Strecke wieder durch einige Tunnels, bei denen Sie das Rad schieben müssen, da man das andere Ende nicht sieht. Sie fahren durch Coalmont, wo einst der Goldrausch einen Höhepunkt erlebte, bis man hier ein anderes weißes Metall fand, das ähnlich viel wog wie Gold. Man konnte die beiden Metalle schwer auseinander halten oder trennen, weshalb viele ihre Minen aufgaben. Erst Jahre später stellte sich heraus, dass es sich um Platin handelte, das den Wert von Gold um ein Mehrfaches übersteigt. In Tulameen übernachten Sie heute in der Nähe des Otter Lake.

14. Tag: Tulameen - Coquihalla Lake( Transfer) und Coquilhalla Lakes - Othello Tunnels - Hope (Rad): 60 km / 150 hm
Heute haben Sie zunächst einen Transfer nach Coquilhalla Lakes und umgehen somit eine ausgewaschene und schlecht zu radelnde Etappe.
Ab Coquilhalla geht es nur noch abwärts, entspannen Sie Ihre Beine und saugen Sie die spektakuläre Landschaft auf. Auf Ihrer letzten atemberaubenden Abfahrtsstrecke durch eine faszinierende Berglandschaft kommen Sie aus dem Staunen nicht mehr heraus. In der Nähe von Hope hat der Konstrukteur McCulloch ein weiteres Meisterstück in den Fels gebannt. Der wild schäumende und reißende Coquihalla River hat hier eine 91 m tiefe Schlucht in die Felsen gegraben, die es der Eisenbahn unmöglich machte, die Strecke zu passieren. Mit seinem ingenieurtechnischen Geschickt tüftelte McCulloch die perfekte Linie für die vier Tunnels aus. Auf guten Holzstegen können Sie die Strecke radeln oder schieben und Ihr bestandenes Fahrradabenteuer stolz in Hope abschließen. Hier lassen Sie die Leihräder, falls Sie diese gemietet haben und lehnen sich von nun gemütlich zurück.

15. Tag: Hope - Vancouver: ca. 150 km (Transfer)
Mit dem Zug fahren Sie heute durch das Fraser Valley, dem sog. "Gemüsegarten von British Columbia" bis nach Vancouver. Hier checken Sie in Ihrem in der Nähe des Stanley Parks gelegenen Hotel ein und können den Trubel der Großstadt genießen. Viel Vergnügen in dieser aufregenden kosmopolitischen Stadt an der kanadischen Pazifikküste! Und herzlichen Glückwunsch zu über 700 Rad-Kilometern durch die einmalige wilde Landschaft von British Columbia!

16. Tag: Vancouver - Abreise
Heute erfolgt die individuelle Abreise. Gerne können Sie Ihren Aufenthalt in Vancouver oder Vancouver Island verlängern.

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Veranstalter: Urlaub & Natur