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Mongolei - Im Sattel auf den Spuren der Nomaden
Radreise bzw. Reiterreise im Orchon-Tal

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- UNESCO-Weltkulturerbe Orchontal
- Karakorum und Kloster Erdeni Zuu
- Przewalski-Wildpferde im Hustai Nationalpark
- tägliches Reiten / Radeln
- Besuche bei Nomaden


Beschreibung

Das Orchon-Tal ist seit Jahrtausenden von Nomaden und ihren umherziehenden Tierherden besiedelt. Immer wieder trifft man auf ihre weißen Jurten und davor angebundene Pferde. Bei dieser gemischten Tour werden wir dieses schöne Tal durchqueren und lernen die Region und ihre Nomaden besonders gut kennen und lieben. Die Radfahrer radeln und die Reiter sind zu Pferd unterwegs. Abends und mittags treffen sich die Gruppen und das Begleitfahrzeug. Wir zelten am selben Platz und können unsere Erlebnisse austauschen. Wir besichtigen Ulaanbaatar, Charchorin (Karakorum) mit dem Erdeni Zuu-Kloster, den Orchon-Wasserfall und erholen uns in warmen Thermalquellen.


Detaillierter Reiseverlauf

1.-3. Tag:
Flug Frankfurt-Ulaanbaatar. Nach der Ankunft im Hotel unternehmen wir einen Bummel durch die Stadt und testen unsere neuen Fahrräder. Abends nehmen wir an einem Folkloreabend teil. Am nächsten Tag haben wir Gelegenheit das Gandan-Kloster zu besichtigen und einer buddhistischen Andacht beizuwohnen.

4. Tag:
Mit dem Bus fahren wir zum Ausgangspunkt der Tour nach Chudshirt im Orchon-Tal. Unterwegs streifen wir die Ausläufer der Wüste Gobi und pausieren an einer besonders schönen Felsformation. (Fahrzeit 7 Std.)

5. Tag:
Heute lernen wir die mongolischen Helfer und unsere Pferde kennen. Wir haben Gelegenheit für einen Eingewöhnungsritt bzw. eine Probefahrt mit den Fahrrädern durch die Steppe.

6.-9. Tag:
Unsere Tour im Reich der Nomaden und Tiere beginnt. Es geht durch das saftig grüne Grasland. Unser geländegängiges Begleitfahrzeug übernimmt das Gepäck, die Feldküche und auch jene mit, die mal "nicht mehr weiterkönnen". So lassen sich auch kleinere Flüsse überqueren, wenn die Brücke weggespült worden ist. Wir erreichen den Orchon-Wasserfall und übernachten dort in von Nomaden vermieteten Jurten. Die Gegend und der Wasserfall sind landschaftlich wunderschön und sehr interessant. Der Wasserfall ist durch eine Kombination von Vulkanausbrüchen und Erdbeben vor etwa 20.000 Jahren entstanden.

10.-14. Tag:
Die Route verläuft überwiegend in flachem und teilweise etwas hügeligem Land. Sanfte Hügel, bewaldete Seitentäler, dichte Lärchen- und Mischwälder prägen das Bild der Landschaft. Wir überqueren zahlreiche kristallklare Bergflüsse, treffen mehrere Yak-, Ziegen- und Pferdeherden. An einem Tag erholen sich unsere Pferde, und wir haben Gelegenheit zu einer Tageswanderung bergauf durch ein Nebental zur einer Thermalquelle (Gehzeit ca. 5 Std.). Die Thermalquelle Hyatruun besteht aus in den Boden eingelassenen und überdachten Becken mit unterschiedlichen Wassertemperaturen. Das Wasser der Quelle soll gegen verschiedene Beschwerden wirken, z.B. Muskel- und Gelenkschmerzen. Die Quelle wird überwiegend von Mongolen besucht. Hier können wir uns im heißen Wasser ein bisschen "garen" lassen und den Staub des Weges abwaschen. Einmal werden wir in einem Jurtencamp übernachten. So besteht Möglichkeit, die Nomaden mit ihren Familien und Tieren zu erleben, deren natürliche Gastfreundschaft uns noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Dabei lernen wir auch vieles über die Herstellung des berühmten Kumis (naturgegorene Stuten-, Kamel- und Ziegenmilch mit 3% Alkoholgehalt). Die "Feinschmecker" unter uns werden davon eine Schale trinken.

15.-17. Tag:
Wir passieren die Schlucht Uurtiin Tohoi und erreichen später die kleine Siedlung Batölzii. Am Ende kommen wir nach Charchorin (Karakorum) wo vor fast 800 Jahren die Hauptstadt des bis Europa ausgedehnten Weltreiches von Dshingis Khan lag. Diese Gegend war auch die Urheimat der Hunnen. Bei Charchorin besichtigen wir das größte Lamakloster des Landes "Erdeni Zuu", welches später an der Stelle des zerstörten Hauptlagers des Reichsgründers errichtet wurde. Wir übernachten in einem Jurtencamp. Bevor wir Ulaanbaatar erreichen erkunden wir den Hustai Nuruu-Nationalpark, (auch: Khustain-Nuruu-Nationalpark, auf deutsch: Birken-Gebirge-Nationalpark) in dem die berühmten Przewalski-Pferde leben. Am Abend werden wir die Wildpferde an einer Wasserstelle beobachten. Übernachtung in einem Jurtencamp mit Dusche/ WC.

18. Tag:
Wir fahren zurück nach Ulaanbaatar, wo wir das Museum des letzten Khans Bogd Khan, den Palast des letzten theokratischen Herrschers des Landes, besichtigen und den Zaisan-Hügel besteigen, der uns einen Panoramablick über die gesamte Stadt bietet. Vor unserem Abschiedsabend haben wir noch Gelegenheit zum Kauf von Mitbringseln.

19. Tag:
Rückflug nach Deutschland.

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Veranstalter: biss-Aktivreisen

Die Donau auf neuen Wegen entdecken - 1
Radreise durch Serbien

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- Der spektakuläre Donaudurchbruch "Eisernes Tor"
- verträumte Weindörfer; das quirlige Belgrad; das moderne Novi Sad
- Ausgrabungen römischer Städte und mesolithischer Siedlungen
- die Gastfreundschaft des Balkans erleben


Beschreibung
Die Donau ist bei Europas RadlerInnen der wohl bekannteste Fluss. Doch kaum jemand kennt den wilden serbischen Teil, obwohl hier einer der spektakulärsten Flussabschnitte liegt. Am Eisernen Tor durchschneidet der vorher kilometerbreite Strom das Gebirge und wird dabei auf nur noch 200 Meter zusammengedrückt. Dieser Durchbruch bildet seit Tausenden von Jahren eine natürliche Grenze. Neben imposanter Natur beeindrucken uns auf dieser Tour auch die vielen Zeugnisse der Geschichte, die Vielschichtigkeit des so wenig bekannten Serbiens und die Herzlichkeit seiner Bewohner.



Detaillierter Reiseverlauf

1. Tag:
Flug nach Belgrad und Transfer nach Batschka Palanka. Das ehemalige Nematschka Palanka gehörte bis 1918 zum Habsburger Reich und wurde von Donauschwaben gegründet.

2. Tag:
Auf dem Weg nach Novi Sad fahren wir unsere Räder entlang der Donau ein. Die zweitgrößte Stadt Serbiens ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der autonomen Provinz Voijvodina. Am Nachmittag haben wir noch Zeit, die schöne Altstadt und das über der Donau gelegene Fort zu erkunden.
Radstrecke: ca. 35 km

3. Tag:
Wir überqueren die Donau und besuchen die barocke Altstadt von Sremski Karlovci mit dem Sitz des serbisch-orthodoxen Erzbischofs. In einem liebevoll gestalteten Wein- und Bienenmuseum probieren wir die edlen Erzeugnisse des Hauses. Anschließend fahren wir in den Nationalpark Fruschka Gora. Für die christlich-orthodoxe Welt ist der Fruschka Gora einer der drei heiligen Berge (neben den Bergen Sinai und Athos). Hier gibt es ein Dutzend bedeutender, mittelalterlicher Klöster, von denen wir zwei besuchen. Nach dem wir uns bei einer Bauernfamilie mit serbischer Hausmannskost gestärkt haben, setzen wir am späteren Nachmittag unsere Tour fort und erreichen am Abend die serbische Hauptstadt Belgrad. Um dem hektischen Berufsverkehr zu entgehen, nutzen wir unser Begleitfahrzeug, um zu unserem Hotel im Zentrum zu gelangen.
Radstrecke: ca. 60 km

4. Tag:
Heute haben wir ausgiebig Zeit, die quirlige Balkanmetropole zu erleben. Von unserem Hotel aus starten wir einen gemeinsamen Stadtrundgang und besuchen das Fort oberhalb des Zusammenflusses von Save und Donau. Wer möchte kann sich ins Belgrader Nachtleben stürzen, das auf dem gesamten Balkan seines gleichen sucht.

5. Tag:
Weiter geht unsere Tour jenseits der Donaubrücke entlang des Nordufers ins knapp 50 km entfernte Skorenovaz. In diesem von der ungarischen Minderheit geprägten Dorf übernachten wir zwei Nächte bei Familien und lernen so das Leben der einfachen Serben etwas näher kennen.
Radstrecke: ca. 47 km

6. Tag:
Heute erkunden wir mit dem Rad die gut erhaltene, mittelalterliche Donaufestung von Smederevo, die in ihrer langen Geschichte auch kurze Zeit Hauptstadt des freien Serbiens vor der Eroberung durch die Osmanen war.
Radstrecke: ca. 50 km

7. Tag:
Auf der Nordseite der Donau fahren wir fast bis an die rumänische Grenze. Hier schiffen wir uns ein und überqueren den Strom an einer mehrere Kilometer breiten Stelle. Gegen Abend erreichen wir den abgetrennten Donauseitenarm "Silbersee". Hier entstand ein kleines serbisches Ferienparadies.
Radstrecke: ca. 60 km

8. Tag:
Bei einem Tagesausflug fahren wir zu den Ausgrabungen der ehemaligen römischen Garnisonsstadt Viminacium. Im 3. Jahrhundert hatte die strategisch bedeutende Stadt 40.000 Einwohner, was heute einer Zwei-Millionen-Metropole entsprechen würde.
Radstrecke: ca. 80 km

9. Tag:
Auf unserer Fahrt entlang der Donau nach Donji Milanovka bestaunen wir die Ausgrabungen der 8.000 Jahre alten Siedlung Lepenski Vir. Diese Siedlung hat einer ganzen mesolithischen Kultur ihren Namen verliehen.
Radstrecke: ca. 80 km

10. Tag:
Heute passieren wir das Eiserne Tor, einen der imposantesten Taldurchbrüche Europas. Hier ist die Donau nur noch 200 Meter breit und wird auf beiden Seiten von steil abfallenden Felsen eingerahmt. Vorbei am gleichnamigen mächtigen Donaustaudamm und der römischen Siedlung Diana erreichen wir Kladovo.
Radstrecke: ca. 64 km

11. Tag:
Auf seinem Weg nach Süden folgen wir dem Strom und erreichen die Weinprovinz Negotin unweit der bulgarischen Grenze.
Radstrecke: ca. 54 km

12. Tag:
Am Vormittag radeln wir in die Dörfer Roglevo und Rajac, um in Weinkellern, die schon vor Jahrhunderten erbaut wurden, die edlen Tropfen der Region zu probieren. Die Bauern dieser Gegend sind besonders Stolz auf ihre lange Weintradition. Am späteren Nachmittag treten diejenigen, die zurück nach Deutschland fliegen, die Fahrt nach Belgrad an. Wer weiter entlang der Donau fährt, übernachtet nochmals in Negotin.
Radstrecke: ca. 50 km

13. Tag:
Rückflug ab Belgrad oder Transfer nach Vidin (Bulgarien)

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Veranstalter: biss-Aktivreisen

Bulgarien - Durch Balkandörfer zum Schwarzen Meer
Radreise durch Bulgarien

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- Radtour durch das Rosental und entlang des Balkangebirges
- kleine Dörfer mit schmucken Holzhäusern aus der Wiedergeburtszeit
- Plowdiw - das Trimontium der Römer
- Nessebar, die alte Handelsstadt am Schwarzen Meer mit vielen Kirchen


Beschreibung

Bulgarien hat eine lange, wechselvolle Geschichte. Thraker, Griechen und Römer haben es ebenso geprägt wie die osmanischen Türken.

Die äußerst vielfältige Landschaft Bulgariens wird von einem langen Gebirgszug dominiert, der das Land von West nach Ost durchzieht und einer ganzen Region Europas seinen Namen gab - dem Balkan. Entlang dieses Gebirges führt der größte Teil unserer Radtour. Durch viele kleine Dörfer, in die sich kaum je ein Tourist verirrt hat, werden wir bis zur Küste des Schwarzen Meeres fahren. Unterwegs lernen wir die Freundlichkeit und Gastfreundschaft der Menschen Bulgariens kennen und besichtigen historisch interessante Orte. In den Dörfern trifft man häufig Bauern, die mit ihren Maultier- oder Eselsgespannen unterwegs sind. Fragt man sie nach dem Weg, dann ist Vorsicht geboten: denn in Bulgarien bedeutet ein Kopfschütteln "Ja" und ein Nicken "Nein". In den Dorfcafés können wir die Spezialitäten der bulgarischen Küche probieren, z.B. Schopska Salata (Salat mit geriebenem Schafskäse), Gjuwetsch (Fleisch und Gemüse im Tontopf) oder Mussaka (Hackfleisch und Kartoffeln, überbacken mit Milch und Eiern). Vor dem Essen trinkt man in Bulgarien meist ein Gläschen Rakija (eine Art Grappa), zum Essen einen der vielen hervorragenden bulgarischen Weine.


Detaillierter Reiseverlauf

1. Tag:
Flug Deutschland-Sofia. Bustransfer nach Plowdiw (ca. 120 km).

2. Tag:
Plowdiw ist eine der ältesten Städte Bulgariens. Die Römer nannten sie Trimontium, da die Stadt auf drei Hügeln errichtet wurde. Die Altstadt ist ein Kleinod der so genannten Wiedergeburtsarchitektur, eines Baustils, der in der Zeit der nationalen Wiedergeburt im 19. Jh. geprägt wurde. Auf unserem Stadtspaziergang werden wir u. a. das römische Amphitheater und die große Freitagsmoschee aus dem 16. Jh. besichtigen. Hinter der Stadt erheben sich die mächtigen Berge der Rhodopen. Dorthin unternehmen wir am Vormittag einen kurzen Ausflug zum orthodoxen Batschkowo-Kloster. Dieses malerisch gelegene Kloster, welches bereits im 11. Jh. gegründet wurde, ist heute eines der bedeutendsten Klöster Bulgariens.

3. Tag:
Heute startet unsere Radtour. Richtung Norden fahren wir zunächst durch die fruchtbare Oberthrakische Tiefebene, den Obst- und Gemüsegarten des Landes. Unser erstes Ziel ist der kleine Kurort Chissarja. Im dortigen Thermalbad werden wir die Anstrengungen des Tages schnell vergessen.
Radstrecke: ca. 50 km

4.-5. Tag:
Weiter geht es über Kasanlak Richtung Osten. Jetzt sind wir im so genannten Rosental. Dieses Tal zwischen den von über 2.000 m Höhe steil abfallenden Südhängen des Balkangebirges und dem Sredna Gora-Gebirge ist das größte Rosenanbaugebiet der Welt. Ein Großteil der Weltrosenölproduktion kommt von hier.
Radstrecken: ca. 61 km / ca. 60 km

6. Tag:
Auf häufig von Nussbaumalleen gesäumten, gut asphaltierten Nebenstraßen fahren wir heute durch verträumte kleine Dörfer bis nach Sliwen. Nach einiger Zeit werden die Rosenfelder von Weinfeldern, Obstgärten und Lavendelfeldern abgelöst.
Radstrecke: ca. 88 km

7. Tag:
Heute legen wir einen Ruhetag ein. Wer möchte kann mit dem Sessellift in die Blauen Berge fahren und/oder eine kleine Wanderung unternehmen.

8.-11. Tag:
Über das malerisch gelegene Dorf Scherawna mit seinen vielen liebevoll restaurierten Holzhäusern aus der Wiedergeburtszeit fahren wir weiter Richtung Osten durch die letzten Ausläufer des Balkans. In dieser Gegend lebt ein Großteil der türkischen Minderheit Bulgariens. Bei Nessebar erreichen wir schließlich die Küste des Schwarzen Meeres.
Radstrecken: ca. 48 km / ca. 78 km / ca. 77 km / ca. 30 km

12. Tag:
Abseits der großen Touristenstrände legen wir einen Ruhetag am Meer ein und besichtigen Nessebar. Das auf einer Halbinsel im Meer liegende Städtchen, war in vorosmanischer Zeit ein blühender Handelsplatz. Fast ein Dutzend mittelalterliche Kirchen sind heute zumindest teilweise noch erhalten.

13. Tag:
Heute geht es vom Meer mit dem Bus zurück nach Sofia (ca. 450 km).

14. Tag:
Am letzten Tag der Reise besichtigen wir die in einem Tal am Fuße des 2.200 m hohen Witoscha-Gebirges gelegene bulgarische Hauptstadt. Früher oft als "Genf des Ostblocks" (= sauber, ruhig aber langweilig) bezeichnet, hat sich die Stadt nach der "Wende" zu einer lebhaften, aufblühenden Metropole entwickelt.

15. Tag:
Rückflug Sofia-Deutschland.

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Veranstalter: biss-Aktivreisen

Georgien - Von der Kolchis zum Kaukasus Radreise durch Georgien
Radreise durch Georgien

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- Mit dem Fahrrad durch die paradiesischen Landschaften Georgiens
- alte christliche Klöster und Kirchen
- überwältigende Gastfreundschaft an der "georgischen Tafel"

Beschreibung

Als Gott die Erde aufteilte, kamen die Armenier zu spät und erhielten nur noch ein Stück steiniges, unfruchtbares Land. Die Georgier aber kamen noch später und erhielten gar nichts mehr. Daraufhin veranstalteten sie zu Ehren Gottes ein großes Fest mit Tanz, Gesang und unzähligen Trinksprüchen. Gott war davon so angetan, dass er den Georgiern jenes Stück Land zuteilte, welches er für sich selbst reserviert hatte - das Paradies.

Unsere Radtour führt durch die paradiesischen Landschaften Georgiens. Unterwegs bewundern wir die Zeugnisse einer alten, vorwiegend christlichen Kultur wie z. B. das Kloster Gelati, die Kathedrale Alawerdi oder die Höhlenstadt Wardsia. Am meisten beeindrucken wird uns aber die von überwältigender Herzlichkeit geprägte Gastfreundschaft der Menschen Georgiens.


Detaillierter Reiseverlauf

1. Tag:
Flug Deutschland-Tbilisi (Tiflis). Ankunft gegen Mitternacht. Transfer zum Hotel.

2. Tag:
Nach dem Frühstück mehrstündige Fahrt nach Kutaisi. Nachmittags Besichtigung des unter UNESCO-Schutz stehenden Klosters von Gelati. Hotel-Übernachtung in Kutaisi.

3.-5. Tag:
Der erste Teil unserer Radreise führt durch die westgeorgische Tiefebene, jene Gegend, die aus der antiken Legende über die Argonauten und das Goldene Vlies unter dem Namen Kolchis bekannt ist. Wir kommen durch viele kleine Dörfer in denen frei umherlaufende "glückliche" Kühe und Schweine zur Verkehrsberuhigung beitragen. In Vani können wir im örtlichen archäologischen Museum Ausgrabungsfunde aus der Zeit der Kolchis bewundern. Wir übernachten in Privatunterkünften und genießen hier leckere georgische Spezialitäten. Zum Essen werden in Georgien Unmengen von Wein getrunken. Ein Tamada (Tischmeister) "dirigiert" das Trinken indem er Trinksprüche ausbringt: auf die Gäste, auf Georgien, auf den Frieden, auf die Verstorbenen, auf die Völkerfreundschaft, auf eine gute Ernte, auf... auf... auf... Am 5. Tag erreichen wir die Region Adsharien an der Schwarzmeerküste. An den Berghängen gedeihen hier Zitrusfrüchte, Feigen und Tee. 2 Hotel-Übernachtungen in Batumi. Radstrecken: ca. 61 km / ca. 62 km / ca. 43 km

6. Tag:
Am heutigen Ruhetag besichtigen wir das Zentrum der Hafenstadt Batumi mit seinen prachtvollen Bürgerhäusern, der imposanten Freitagsmoschee und einer großen Vielfalt moderner Architektur. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung, z. B. für einen Badeausflug an den Strand von Batumi.

7.-10. Tag:
Von Batumi aus radeln wir im malerischen Tal des Flusses Adshariszkali allmählich in den Kleinen Kaukasus hinein. Am 9. Tag fahren wir mit dem Begleitbus auf den 2.025 m hohen Goderzi-Pass hinauf. Mit dem Rad geht es dann wieder bergab vorbei an der Klosteranlage von Sarsma bis nach Achalziche. Am 10. Tag erreichen wir das Tal des Flusses Mtkwari (Kura), wo wir die imposante alte Höhlenstadt von Wardsia (12. Jh.) besichtigen.
Radstrecken: ca. 59 km / ca. 39 km / ca. 55 km / ca. 63 km

11. Tag:
Heute fahren wir mit dem Bus nach Tbilisi. Unterwegs besuchen wir den für sein Mineralwasser bekannten Kurort Bordshomi, befassen uns mit den dunklen Seiten georgischer Geschichte in Stalins Geburtsort Gori und bewundern die mächtige Sweti-Zchoweli-Kathedrale (11. Jh.) in Georgiens alter Hauptstadt Mzcheta. Eine Hotel-Übernachtung in Tbilisi.

12.-14. Tag:
Die letzten Tage unserer Radtour werden wir durch die Weinprovinz Kacheti im Osten Georgiens radeln. Wir starten in Sighnachi. Von diesem auf einem Berg gelegenen Städtchen aus bietet sich uns ein überwältigender Blick auf die etwa 500 m tiefer liegende Alasani-Ebene, das Kernland des georgischen Weinanbaus. Jenseits der Ebene leuchten die schneebedeckten Gipfel des Großen Kaukasus. Unterwegs besuchen wir die Festung Gremi, die alte Klosterakademie Ikalto und die imposante Kathedrale von Alawerdi. Am Abend des 14. Tages kehren wir nach Tbilisi zurück. 2 Hotel-Übernachtungen in Tbilisi.
Radstrecken: ca. 47 km / ca. 67 km / ca. 53 km

15. Tag:
Geführte Stadtbesichtigung in Tbilisi. Von der Narikala-Festung aus verschaffen wir uns einen Überblick über das Zentrum der georgischen Hauptstadt mit verwinkelten Altstadtgassen, breiten Boulevards und vielen orthodoxen Kirchen. Am Nachmittag ist Zeit für einen Einkaufsbummel, einen Museumsbesuch oder ein entspannendes Bad in den heißen Schwefelquellen. Am Abend genießen wir ein letztes Mal eine "georgische Tafel" und unzählige Trinksprüche.

16. Tag:
Frühmorgens Transfer zum Flughafen. Rückflug.

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Veranstalter: biss-Aktivreisen

Rumänien - Mittelalterliche Kirchenburgen, Karpaten und Pferdefuhrwerke
Radreise vom Banat nach Siebenbürgen

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- Auf den Spuren von Römern, Sachsen und den heutigen Rumänen
- Kirchenburgen mit persönlichen Begegnungen
- Temeschwar - Habsburger Charme und Aufbruch
- Hermannstadt (Sibiu) - europäische Kulturhauptstadt 2007
- Schäßburg - Weltkulturerbe


Von Pferden gezogene Leiterwagen und Bauern, die ihr Heu mit der Sense machen, prägen das Bild im Herzen Rumäniens ebenso, wie gut erhaltene mittelalterliche Burgen und Klöster. In der Region um den südlichen Karpatenbogen spürt man die wechselvolle Geschichte und die vielen kulturellen Einflüsse. Hier haben Banater Schwaben und Siebenbürger Sachsen ihre Spuren hinterlassen. In einigen Kirchen werden die Messen bis heute auf Deutsch gelesen.

Vom einst hoch modernen Temeschwar radeln wir durchs flache Banat, entlang des Flusses Muresch ins leicht hügelige Siebenbürgen. Dabei streifen wir den südlichen Karpatenbogen, Heimat von Europas größter Population an Wölfen und Bären.

Wir besichtigen Hermannstadt (Sibiu), die europäische Kulturhauptstadt von 2007, bestaunen die Festung Alba Iulia (Karlsburg) und die einzigartige Kirchenburg Schäßburg (Sighisoara). Außerdem werden wir genießen, was die gastfreundlichen Rumänen in den verschiedenen Regionen dem Gaumen (rumän. ciel de gura = "Himmel des Mundes") zu bieten haben.


Detaillierter Reiseverlauf

1. Tag:
Ankunft in Temeschwar (Timisoara). Transfer zum Hotel.

2. Tag:
Auf einem ausgedehnten Rundgang erleben wir die Mischung aus morbidem Charme der Habsburger Architektur und einer aufstrebenden Metropole am Rande Europas. Die von vielen Nationalitäten geprägte Hauptstadt des Banats war einst hochmodern. Als eine der ersten Städte Europas führte Temeschwar 1884 die elektrische Straßenbeleuchtung ein.

3. Tag:
Wir starten unsere Radtour im 40 km entfernten Kurort Buzias und haben Gelegenheit unsere Räder auf ruhigen Nebenstraßen im Timis-Tal einzufahren. Unser Ziel ist das beschauliche Lugoj.
Radstrecke: ca. 35 km

4. Tag:
Heute wird es hügeliger, denn wir kreuzen den Kapartenbogen. Vorbei am schönen Surducsee fahren wir bis Zolt, das nicht nur wegen seiner Holzkirche sehenswert ist.
Radstrecke: ca. 60 km

5. Tag:
Wir radeln durch verschlafene Weindörfer über Faget nach Savâr?in. Von hier fahren wir mit dem Zug nach Deva. So überbrücken wir die stark befahrene Straße von Temeschwar nach Sibiu. Der deutsche Name von Deva, "Schlossburg", deutet auf das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt hin: Die auf einem Vulkankegel erbaute Devaer Burg.
Radstrecke: ca. 47 km

6.-7. Tag:
Weiter geht’s durchs breite Mureschtal, wo es für Mutige Gelegenheiten gibt, sich im Fluss abzukühlen. Am Abend erreichen wir den Kurort Gioagiu Bai, wo wir uns in einem Hotel mit Schwimmbad einen Ruhetag gönnen. Wir unternehmen einen Ausflug zum nahe gelegenen alten, römischen Thermalbad und den Wasserfällen.
Radstrecke: ca. 60 km

8. Tag:
Bereits an frühen Nachmittag erreichten wir die Stadt Alba Iulia (Karlsburg), die auf eine 2.000-jährige Geschichte zurückblickt. Wir nehmen uns Zeit, die imposante Festung Alba Carolina zu besichtigen und den Wein der Region zu probieren.
Radstrecke: ca. 40 km

9. Tag:
Heute lassen wir die Muresch hinter uns und fahren durchs verschlafene, etwas hügelige Siebenbürger Hinterland. Gegen Abend erreichen wir Ocno Sibiuliu (Salzburg), das schon im 19. Jh. wegen seiner warmen Salzseen gern zur Erholung aufgesucht wurde.
Radstrecke: ca. 65 km

10.-11. Tag:
Nach einer kurzen Radetappe sind wir in Hermannstadt (Sibiu), der ältesten Siedlung der Siebenbürger Sachsen. Wir haben ausführlich Gelegenheit die schön restaurierte, mittelalterliche Stadt zu entdecken. Am 11. Tag kann entweder Sibiu individuell intensiver erkundet werden, das Freiluftmuseum der traditionellen Volkskultur besucht werden oder wir unternehmen einen Ausflug mit unseren Rädern zur einer der ältesten Kirchenburg in Cisnadiora (Michelsberg) und den traditionellen Dörfern im Vorland des Fagaras-Gebirges.
Radstrecke: ca. 25 km

12.-13. Tag:
Durchs Siebenbürger Kernland fahren wir weiter nach Altina mit seinem weit sichtbaren Kirchturm. Am Folgetag erreichen wir Schäßburg (Sighisoara). Unterwegs gibt es sehr gut erhaltene Wehrdörfer und Kirchenburgen, die wir besichtigen können. Direkt auf unserem Weg liegen die besonders schöne Kirchenburgen von Hosman (Holzmengen), Altina (Alzen), Agnita (Agnetheln) und Apold (Trappold). In manchen Orten wohnen deutschstämmige Ortansässige, die gerne ihre Geschichte und die des Ortes erzählen. Auf der Tour trifft überall auf traditionell arbeitende Bauern oder auch mal auf einen Köhler, der seinen Meiler hütet.
Radstrecke: ca. 40 km / ca. 60 km

14. Tag:
In Schäßburg (Sighisoara) wird uns einer der größten mittelalterlichen Architekturkomplexe Südosteuropas schnell in seinen Bann ziehen. Wir bestaunen die verwinkelten Gassen und die bunten, schiefen Häuser. Ab Nachmittags treten wir die individuelle Rückreise an.

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Veranstalter: biss-Aktivreisen

Die Donau auf neuen Wegen entdecken
Radreise auf dem Donau-Radweg in Bulgarien und Rumänien

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- Radtour auf dem Donau-Radweg durch kleine, urtümliche Dörfer in Bulgarien und Rumänien
- seltene Wasservögel im Biosphärenreservat Srebarna beobachten
- Veliko Tarnovo - die alte Hauptstadt Bulgariens
- Königsgrab der Thraker bei Sveshtari

Beschreibung
Die Donau ist bei Europas RadlerInnen wohl der beliebteste Fluss für Radreisen. Doch kaum jemand kennt ihn an seinem Unterlauf. Unsere Doanu-Radtour führt genau dorthin: in die balkanischen Donauebenen, durch kleine, urtümliche Dörfer im Grenzgebiet von Bulgarien und Rumänien. Wir fahren mit dem Fahrrad von der Festungsstadt Vidin in Nordwest-Bulgarien flussabwärts, wechseln per Fähre auf die rumänische Seite und kommen über die längste Stahlbrücke Europas wieder zurück nach Bulgarien. Unterwegs radeln wir durch Naturschutzgebiete mit seltenen Wasservögeln, entdecken versteckte Kirchen und Klöster und haben immer wieder schöne Ausblicke auf den majestätischen Strom. Am Ende der Radreise besichtigen wir in Sveshtari ein thrakisches Königsgrab und besuchen sowohl die alte bulgarische Hauptstadt Veliko Tarnovo als auch die neue Hauptstadt Sofia.

Detaillierter Reiseverlauf

1. Tag:
Flug Deutschland-Sofia. Transfer zum Hotel.

2. Tag:
Transfer nach Vidin in Nordwest-Bulgarien. Unterwegs können wir die bizarren rötlichen Felsen von Belogradschik bewundern. Am späten Nachmittag Stadtbesichtigung in Vidin. Die Stadt an der Donau besitzt mit der Festung Baba Vida die einzige gut erhaltene mittelalterliche Festungsanlage Bulgariens. Wir besuchen die orthodoxe Kirche des Heiligen Dimiter und die Ruine der Synagoge.

3. Tag:
Radetappe von Vidin flussabwärts nach Lom. Im ersten Teil der Radtour haben wir immer wieder schöne Ausblicke auf die Donau.
Radstrecke: ca. 57 km

4. Tag:
Radetappe von Lom durch leicht hügelige Landschaft bis nach Orjahovo.
Radstrecke: ca. 71 km

5. Tag:
Eine Fähre bringt uns auf die andere Donauseite nach Rumänien (ca. 20 Min. Fahrtzeit). Weiter geht es per Fahrrad durch urtümliche rumänische Dörfer bis nach Corabia. In dieser kleinen Stadt besichtigen wir die Ruinen der römischen Festung Sucidava und die Überreste der Donaubrücke, die einst Kaiser Konstantin bauen ließ.
Radstrecke: ca. 62 km

6. Tag:
Radetappe von Corabia über Turnu Magurele nach Zimnicea, den südlichsten Ort Rumäniens.
Radstrecke: ca. 88 km

7. Tag:
Heute können wir auf dieser Radreise einen Ruhetag einlegen oder mit dem Rad einen Tagesausflug in ein Dorf der bulgarischen Minderheit unternehmen.

8. Tag:
Mit dem Rad fahren wir von Zimnicea nach Giurgiu und von dort über die längste Stahlbrücke Europas wieder nach Bulgarien. Zweimal werden wir in Ruse übernachten. Diese schon von den Römern gegründete Stadt war jahrhundertelang ein wichtiges Handelszentrum an der Donau. Wegen der vielen gut erhaltenen Barock- und Renaissancebauten wird Ruse auch "Klein-Wien" genannt. Im Jahre 1905 wurde hier der Literatur-Nobelpreisträger Elias Canetti geboren.
Radstrecke: ca. 79 km

9. Tag:
Heute unternehmen wir eine Radtour durch den Naturpark "Rusenski Lom". Wir fahren mit dem Fahrrad in einem schönen Flusstal zum Felsenkloster des Heiligen Dimiter Basarbovski und weiter zur Felsenkirche der Heiligen Gottesmutter (UNESCO-Weltkulturerbe).
Radstrecke: ca. 55 km

10. Tag:
Radtour von Ruse entlang der Donau nach Tutrakan. Wir übernachten im so genannten Tutrakaner Fischerstadtviertel, bekannt für seine typischen Fischerhäuser. Wer möchte, kann auf dieser Etappe das Museum für Donaufischerei und Bootsbau besuchen.
Radstrecke: ca. 61 km

11. Tag:
Heute fahren wir auf einem Abschnitt des europäischen Radweges Eurovelo 6. Er verläuft durch kleine Haine und urige Donaudörfer, teilweise auf Feldwegen und einer alten römischen Heerstraße. Übernachtung in der Nähe von Silistra.
Radstrecke: ca. 50 km

12. Tag:
Mit dem Bus fahren wir zum Biosphärenreservat Srebarna. Wegen der Vielfalt der hier lebenden Vogelarten (z.B. Krauskopfpelikane, Löffler, Nachtreiher) zählt das Schutzgebiet zum Weltnaturerbe der UNESCO. Auf der Fahrt nach Veliko Tarnovo besichtigen wir in Sveshtari ein thrakisches Königsgrabmal aus dem 3. Jh. v. Chr. (UNESCO-Weltkulturerbe).

13. Tag:
Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der alten bulgarischen Hauptstadt Veliko Tarnovo. Die Stadt liegt malerisch in einem natürlichen Amphitheater. Unten im Tal mäandert der Fluss Jantra. Wir besuchen den Zarenhügel mit den Residenzen der Zaren und des Adels aus dem 12.-14. Jh. Sehenswert sind auch die Kirche der Hl. Kyrill und Method sowie einige Gebäude aus osmanischer Zeit wie der alte Konak, wo 1879 die erste bulgarische Verfassung verkündet wurde.

14. Tag:
Am Vormittag Fahrt nach Sofia. Am Nachmittag Rundgang durch die moderne bulgarische Hauptstadt. Abschiedsessen.

15. Tag:
Heute ist die Radtour auf dem Donau-Radweg in Bulgarien und Rumänien zu Ende.
Rückflug nach Deutschland.

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Veranstalter: biss-Aktivreisen

Mongolei - Von der Steppe in die Wüste Gobi
Radreise durch die Mongolei

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- Die Vielfalt und Weite der Mongolei hautnah erleben - von der Steppe in die Wüste
- UNESCO-Weltkulturdenkmäler: Orchontal mit Karakorum und Kloster Erdeni Zuu
- Besuch einer Pferde- und Yakzüchterfamilie
- Weiße Stupas, Thermalquellen, Dinosaurierfriedhof
- Reitausflug auf Kamelen
- ca. 450-500 km mit dem Rad durch die Mongolei


Nomaden mit ihren riesigen Tierherden auf endlosen Steppen beherrschen das Bild in der Zentralmongolei. In ihrer Heimat beginnen wir unsere Radtour. Wir fahren durch grünes Grasland begleitet von tief schwebenden Wolkenformationen entlang des Flusses Orchon nach Charchorin (Karakorum), wo vor 800 Jahren die Hauptstadt Dschingis Khans lag.

Auf unserem Weg Richtung Süden in die große Wüste Gobi geht die Steppenlandschaft peu a peu in die karge Stille der Wüste über. Statt Pferden begegnen wir nun Kamelen.

Auf unseren Rädern erleben wir dieses einmalig schöne Land mit seinen Bewohnern hautnah. Dabei treffen wir immer wieder auf gastfreundliche Nomaden, die uns zu einer Schale Stutenmilch oder Tee in ihre Jurte einladen um Neues zu erfahren.



Detaillierter Reiseverlauf

1.-2. Tag: Ankunft in der Mongolischen Hauptstadt
Flug Frankfurt-Ulaanbaatar. Nach der Ankunft im Hotel unternehmen wir einen Bummel durch die Stadt. Wir besichtigen das Stadtzentrum mit Dschingis Khan-Platz (früher: Suhbaatar-Platz). Am Nachmittag werden wir unsere Räder ausleihen und haben noch etwas Zeit den Zaisan-Hügel, mit Panoramablick über die gesamte Stadt oder das Ghandan-Kloster zu besuchen. Das Kloster wurde 1835 im tibetischen Stil erbaut. Oft besteht die Möglichkeit einer buddhistischen Andacht beizuwohnen

3. Tag: Das Nomadengebiet von Gurvanbulag
Heute geht ins in nach Westen ins Steppenreich der Nomaden. Hier schwingen wir uns für eine erste kleine Tour auf unsere Räder und fahren durch die landschaftlich reizvollen Kombinationen von Sand und Granit zur kleinen Nomadengemeinde Gurvanbulag in der Provinz Bulgan. In diesem kleinen Örtchen finden Nomaden alles, was sie für ihr tägliches Leben nicht selber herstellen.
(Transfer 250 km, Rad ca. 25 km)

4.-5. Tag: Der Ugii Nuur See
Unsere Reise führt uns weiter nach Westen zum Ugii Nuur. Der See ist ein wichtiger Rastplatz für Zugvögel, die sich an diesem friedlichen Ort gut beobachten lassen. An besonderen Stellen des Ufers haben Buddhisten und Schamanen Kraftzentren ausgemacht an denen sie ihre spirituellen Rituale abhalten. Wir bleiben zwei Nächte am See und lassen Europa hinter uns.
(Rad ca. 65 km, Rad ca. 30 km)

6.Tag: Karakorum
Wir setzen unsere Reise mit dem Rad Richtung Karakorum fort. Unterwegs besuchen wir das Kushu Tsaidam Museum und erfahren viel über Besiedlung dieser geschichtsträchtigen Gegend, die Ausgangspunkt mehrer Völkerwanderungen war. So sind wir bestens vorbereitet auf Karakorum, denn hier lag auch das Zentrum des mongolischen Reiches im 13.Jahrhundert. Von der ehemaligen Hauptstadt Tschingis Khans ist allerdings wenig geblieben. Im 16. Jahrhundert wurde an der Stelle des zerstörten Hauptlagers des Reichsgründers das größte Lamakloster des Landes, "Erdeni-Zuu", errichtet. Diese buddhistische Tempelanlage werden wir ausführlich besichtigen und finden auch noch etwas Zeit den lokalen Markt zu besuchen.
(Rad ca. 30 km, Transfer 45 km)

7. Tag: Das Orchon Tal
Heute durchqueren wir das Orchontal, die Wiege der mongolischen Nomadenkultur. Das lang gestreckte Tal wurde 2004, auf Grund seiner kulturellen und historischen Bedeutung in die UNESCO-Weltkulturerbeliste aufgenommen. Auf unserem Weg besichtigen wir den beidruckenden Orchon-Wasserfall "Ulaan Tsutgulan". Unser heutiges Ziel ist eine Yakzüchter -Familie, die am Ende des Tals wohnt. Bei dieser Nomadenfamilie bleiben wir zwei Nächste zu Gast und bekommen einen kleinen Eindruck des Alltags der Steppennomaden.
(Rad ca. 50 km, Transfer 50 km)


8. Tag: Wanderung zur Thermalquelle Hyatruun
Von unseren Nomadenjurten machen wir uns heute zu Fuß auf eine etwa siebenstündige Wanderung auf. Unser Weg führt uns durch Bäche und Viehweiden in die schöne Hügellandschaft in der die Hyatruum entspringt. Die Quellen sind in verschiedenen, einfachen Badehäuschen aus Naturstein eingefasst. Beim Bad im warmen Quellwasser werden wir merken, ob die ihr nachgesagten Heilwirkungen wirklich gegen Muskel- und Gelenkbeschwerden helfen.

9. Tag: Die mongolische Steppe
Mit unseren Rädern geht es zurück wieder durch das Orchontal. Dabei radeln wir entlang des Orchon Flusses und genießen die typische mongolische Steppenslandschaft. Sanfte Grashügel gespickt mit weißten Jurten und weidenden Pferden, Schafen und Yaks. Am Nachmittag erreichen wir unser nächtliches Lager, ein Ger Camp in der Steppe.
(Rad ca. 50 km)

10. Tag: Die Kloster Ruine Ongi
Auf unseren Rädern verlassen wir das Orchontal Richtung Mittelgobi. Später steigen wir in unsere Begleitfahrzeuge um Saihaan Ovoo (Tsagaan Ovoo) und die nahe gelegene Klosterruine Ongi zu erreichen. In unmittelbarer Nähe liegt unser Jurtencamp. Das Kloster wurde Ende des 18 Jahrhunderts gebaut und war ein Zentrum der buddhistischen Lehre für Medizin, Philosophie, Astrologie und die tantrische Schule. Eine Besichtigung der schön gelegenen Klosterruine lassen wir uns natürlich nicht entgehen.
(Transfer 220 km)

11.-12. Tag: Die flammenden Klippen
Am nächsten Tag geht es weiter in den Süden Richtung Wüste Gobi. Langsam wandelt sich die Landschaft in die für die Gobi-Wüste typische Steinwüste mit spärlicher Vegetation. Sanddünen werden wir nur an manchen Stellen antreffen. Sonst bietet diese Wüste alles, was Wüsten "leisten" können: Die große ungewöhnliche Stille, den weiten Blick, die Ruhe, die Besinnung. Wir radeln die letzten Kilometer zu unserem Jurtencamp Nahe des "Dinosaurier-Friedhof" (Flammende Klippe). Hier wurden in mehreren Expeditionen ab den 1920er Jahren unzählige Dinosaurierskelette und -eier gefunden, die das Bild über die Spezies nachhaltig beeinflusste. Diese eindrucksvolle Sandsteinformation ist nicht nur für Paläontologen interessant. Hier bleiben wir zwei Nächte und besuchen am folgenden Tag eine Kamelzüchterfamilie. Dort werden einen kleinen Ausritt auf Kamelen wagen. Auf einer kleinen Sanddüne treffen wir auf eine der erstaunlichsten Pflanzen der Gobi, den Saxaulbaum, dessen Holz annähernd den Brennwert von Steinkohle hat. Auf unserer Tour durch die Gobi werden wir verstärkt unsere Begleitfahrzeuge für Transfers nutzen, da die Übernachtungsmöglichkeiten meist weit auseinander liegen.
(Transfer 110 km, Rad ca. 30 km / ca.15 km)

13.-14. Tag: Durch die Wüste Gobi zur Geierschlucht
Das nächste Jurtencamp nahe des Gebirgszugs Gurvansaihan (Drei Schönheiten) erreichen wir mit dem Rad über die Wüstenpiste.
Unsere nächste Radetappe führt uns in die eindrucksvolle Jolyn-Am-Schlucht (Geierschlucht), einen westlichen Ausläufer des Gobi-Altai Gebirges. In der knapp 2000 Meter hoch gelegenen Schlucht kann man oft noch im Frühsommer auf vereiste Schneefelder stoßen. Die grünen Wiesen mit Gebirgsbächen bieten einen schönen Kontrast zur Wüste. Hier ist es angenehm kühl. Wir unternehmen einen Spaziergang durch die Klamm und treffen auf Pfeiffhasen. Mit etwas Glück lassen sich andere Tiere, wie Geier, Wildschafe oder Steinböcke beobachten. Das kleine Gobi-Museum gibt Aufschluss über die Tierwelt, Ausgrabungen und die Pflanzen der Wüste.
(Rad: ca. 45 km / 30 km / Transfer: 180 km)

15. Tag: Weiße Stupas
Unser heutiges Ziel heißt "Zagaan suvaraga" (Weiße Stupas) und ist eine spektakuläre und seltsamen Sandsteinformationen, die wie von Menschenhand gemacht wirkt. Bevor wir nach einem Transfer an diesen schönen Ort radeln, begegnen wir den historischen Felsenmalereien von "Del uul" und dem heiligen Ort "Tsagaan Suvarga". Die Einheimischen ehren und besuchen diese Orte schon seit Urzeiten.
(Transfer 190 km, Rad ca. 45 km)

16. Tag: Der kleine Erdmutterstein
Wir fahren weiter durch Mandalgobi, die Provinzhauptstadt von Mittelgobi, zum Baga Garsin Tschulu (Land der kleinen Steine oder Erdmutterstein). In diesen massiven Granitfelsenformationen trifft man immer wieder auf seltene Tierarten wie Steinböcke, Wildschafe, Murmeltiere und Geier.
(Transfer: 200 km / Rad: ca. 45 km)

17.-19. Tag: Ulaanbaatar und Rückflug
Wir erreichen Ulaanbaatar und haben noch einen vollen Tag, die Stadt zu erkunden. Für Einkäufe gibt es viele kleine Läden, eine Kaschmirfabrik und auch einen großen "Schwarzmarkt". Die Stadt hat zudem einige interessante Sehenswürdigkeiten zu bieten, wie Museen oder den Bogd-Khan-Palast, die Residenz des letzten theokratischen Herrschers des Landes. Zum Abschied gehen wir noch einmal gemeinsam essen und lassen die Reise Revue passieren. Am nächsten Morgen treten wir den Rückflug nach Deutschland an.
(Transfer: 180 km)


Teilnehmer dieser Tour sollten Flexibilität und die Bereitschaft sich auf lokale Gegebenheiten einzulassen mitbringen. Es kann zu kurzfristigen Änderungen des Ablaufs kommen.

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Veranstalter: biss-Aktivreisen

Auf der Seidenstraße nach Samarkand und Buchara
Radreise in Tadschikistan und Usbekistan

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- Mit dem Fahrrad durch weite Ebenen und wilde Gebirgstäler
- Begegnungen in den Dörfern und Kleinstädten unterwegs
- Samarkand und Buchara - zauberhafte Städte an der alten Seidenstraße

Schluchten mit reißenden Flüssen, rötlich-braune Berge mit bis zu 5.000 Meter hohen schneebedeckten Gipfeln, türkisfarbene Bergseen, fruchtbare Flusstäler mit Baumwoll- und Reisfeldern, Walnuss- und Aprikosenhainen - das sind die faszinierenden Landschaften Zentralasiens. Diese Region war mehr als ein Jahrtausend lang durch den Handelsweg der Seidenstraße Drehscheibe des Welthandels und der Kulturen.

Unsere Radtour führt durch die Täler und Berge Tadschikistans entlang einer der Routen der alten Seidenstraße nach Duschanbe. Höhepunkt der Reise sind die alten Oasenstädte Samarkand und Buchara in Usbekistan.

In manchen Orten auf unserer Route haben unsere Reiseleiter und die einheimischen Begleiter alte Freunde und Bekannte, die wir besuchen und somit Einblick in das Leben der Menschen dort gewinnen. In vielen Häusern gibt es ein mit Teppichen und Kissen ausgelegtes Gästezimmer, wo man uns auf dem Boden Tee und etwas zu essen serviert - Fladenbrot, Joghurt, Obst, Nüsse u.ä. Die Menschen sind überaus gastfreundlich und offen.

Die islamischen Völker Zentralasiens haben trotz 70-jähriger Russifizierungsversuche im Vielvölkerstaat Sowjetunion viele ihrer Traditionen bewahrt und in den letzten Jahren auch wieder neu belebt. Dennoch sind die Sitten im Vergleich zu anderen islamischen Ländern relativ frei. Fast alle Frauen z.B. sind unverschleiert, tragen besonders auffällige, farbenprächtige Kleider und sprechen meist auch ganz unbefangen mit fremden Männern.


Detaillierter Reiseverlauf

1. Tag:
Flug Frankfurt-Taschkent, Transfer zum Hotel.

2. Tag:
Vormittags Stadtbesichtigung in Taschkent. Nachmittags Transfer zur tadschikischen Grenze und Weiterfahrt nach Chudshand, die zweitgrößte Stadt Tadschikistans. 2 Hotel-ÜN.

3. Tag:
Chudshand am Syr-Darja, einem der beiden großen Ströme Zentralasiens, wurde einst von Alexander dem Großen als Alexandria Eschate gegründet. Am Vormittag kurze Besichtigung des Stadtzentrums (Basar, Freitagsmoschee). Anschließend Eingewöhnungsradtour zum 25 km entfernten Kajrakkum-Stausee, dem "Tadschikischen Meer".
Radstrecke: ca. 50 km

4.-7. Tag:
Von Chudshand aus fahren wir die ersten beiden Tage zunächst im Flusstal des Syr-Darja vorbei an Baumwollfeldern und Maulbeerhainen bis nach Istarawshan, das für seinen Basar bekannt ist. Hinter Istarawshan kommen wir ins Turkestan-Gebirge. Die Bergstraße windet sich durch mit Wacholderbäumen bewachsene Hänge bis zum auf ca. 2.800 m Höhe gelegenen Schachristan-Tunnel hinauf. Den ca. 5 km langen Tunnel überwinden wir im Begleitfahrzeug. Danach folgt eine spektakuläre Abfahrt mit dem Rad durch eine bizarre Berglandschaft ins 1.400 m tiefer gelegene Serawashan-Tal bis nach Aini.
Radstrecken: ca. 50 km / ca. 48 km / ca. 51 km / ca. 54 km

8.-9. Tag:
Nach einem Tagesausflug mit dem Rad ins fruchtbare Serwaschan-Tal durch kleine Dörfer, vorbei an Aprikosenhainen und Weizenfeldern fahren wir am 9. Tag durch die wilde Fan-Darja-Schlucht bis zum auf 2.200 Meter Höhe gelegenen Iskandarkul-See.
Radstrecken: ca. 42 km / ca. 52 km

10.-11. Tag:
Zwei Tage am Iskandarkul-See. Wir zelten unweit des Sees mit Blick auf ein wunderschönes Bergpanorama, legen einen Ruhetag ein, besichtigen einen Wasserfall und unternehmen am zweiten Tag eine Wanderung in ein kleines Bergdorf.

12.-14. Tag:
Vom Iskandarkul aus geht es zunächst in die Jagnob-Schlucht. Den Hauptkamm des Hissar-Gebirges überwinden wir beim Ansob-Tunnel (Tunnelfahrt im Begleitbus). Unsre letzte Radetappe führt in einer malerischen Schlucht am rauschenden Fluss Warsob entlang bis in die tadschikische Hauptstadt Duschanbe. 2 Hotel-ÜN.
Radstrecken: ca. 40 km / ca. 32 km / ca. 67 km

15. Tag:
Heute besichtigen wir die am Fuße hoher Berge gelegene moderne tadschikische Hauptstadt: den Rudaki-Prospekt, die Somoni-Statue, die Chodsha-Jakub-Moschee, den Basar...

16. Tag:
Bustransfer von Duschanbe über Pandshakent bis nach Samarkand in Usbekistan (ca. 5 - 6 Std. reine Fahrzeit).

17. Tag:
Samarkand ist eine der ältesten Städte der Welt. Mit ihren Meisterwerken islamischer Baukunst wie dem Mausoleum Guri Amir oder der Bibi Chanym Moschee, ihrem lebendigen Basar und den niedrigen Lehmhäusern aber auch durch den Einfluss der von Handel und Wandel geprägten postsozialistischen Moderne ist diese Stadt heute die Metropole des zentralasiatischen Orients schlechthin. Zu Zeiten des turk-mongolischen Herrschers Timur (14./15.Jh.) sollte Samarkand zum "Mittelpunkt des Weltalls" werden. Das Resultat dieses Bestrebens, eine prachtvolle Mischung der verschiedensten architektonischen Strömungen, beeindruckt den Betrachter auch heute noch.

18. Tag:
Heute kann jeder Samarkand noch mal auf eigene Faust erkunden. Optional ist auch der Besuch einer Seidenteppichmanufaktur möglich.

19. Tag:
Am Vormittag Transfer nach Buchara. Hier in der "heilige Stadt" Zentralasiens erwartet uns ein noch fast vollständig erhaltener orientalischer Stadtkern mit vielen historischen Bauten wie der mächtigen Kalon-Moschee oder der Medrese Mir i Arab, der größten Koranschule der Region, deren Kuppeln in leuchtendem Türkis erstrahlen.

20. Tag:
Am Vormittag weitere Besichtigungen in Buchara. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Am Ljabi Chaus, dem von Moscheen und Medresen gesäumten großen Teich im Herzen der Altstadt, kann man im Schatten uralter Maulbeerbäume eine Schale grünen Tees genießen und einfach dem regen Treiben zuschauen.

21. Tag:
Heute ist Zeit für eigene Erkundungen in Buchara oder einen fakultativen Ausflug in die Umgebung, z. B. zum Mausoleum von Bahovuddin Naqshband, dem Begründer des Sufi-Ordens der Naqshbandi. Am Nachmittag Bahnfahrt nach Taschkent. Transfer zum Hotel.

22. Tag:
Frühmorgens Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Frankfurt.

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Veranstalter: biss-Aktivreisen

Ukraine - Von der Bukowina durch die Karpaten nach Galizien
Radreise in der West-Ukraine

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- Czernowitz - vergessene Kulturstadt des Habsburgerreiches
- urige Holzhausdörfer der Huzulen in den Waldkarpaten
- das multikulturelle Transkarpatien
- UNESCO-Weltkulturerbe: die Altstadt von Lemberg

Mächtige Berge mit dichten Fichten- und Buchenwäldern, Täler mit reißenden Flüssen und urigen Holzhausdörfern, bedeutende Städte wie Lemberg oder Czernowitz, denen man ihre k.u.k.-Vergangenheit noch deutlich ansieht - der ukrainische Westen hat viel zu bieten. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte die Region häufig ihre Herren, was noch heute an der ethnischen und religiösen Vielfalt zu erkennen ist: neben Ukrainern leben hier Polen, Ungarn, Russen, Rumänen, Slowaken, Rusinen, Huzulen...

Unsere Radtour startet in der Bukowina, führt durch das Huzulenland, die Waldkarpaten und die Weinbaugebiete Transkarpatiens. Besuche in Czernowitz, der alten Hauptstadt der Bukowina, und Lemberg, der alten Hauptstadt Ost-Galiziens, runden das Programm ab.

1. Tag:
Individuelle Anreise per Bahn oder Flugzeug nach Lemberg. Transfer zum Hotel. Kleiner Stadtrundgang am Abend.

2. Tag:
Bustransfer von Lemberg nach Czernowitz. Unterwegs Besichtigung eines Klosters und des Ostereier-Museums in Kolomija.

3. Tag:
Czernowitz (ukr.: Tscherniwzi) entwickelte sich im 19. Jh. und in der ersten Hälfte des 20. Jh. zu einem bedeutenden multiethnischen kulturellen Zentrum. Besonders stark ausgeprägt war die deutsch-jüdische Kultur. Die LyrikerInnen Rose Ausländer und Paul Celan z. B. stammen aus Czernowitz. Bei unserem Stadtrundgang durch die sanierte Altstadt finden wir überall Spuren dieser Vergangenheit, lernen aber auch das gegenwärtige Leben dieser faszinierenden Stadt kennen.

4.-7. Tag:
Am 4. Tag startet unsere Radtour. Im Tal des Flusses Tscheremosch nähern wir uns langsam den Waldkarpaten. In den Bergdörfern leben hier vorwiegend Huzulen, Angehörige eines einst wilden Bergvolkes von Schafhirten und Holzfällern. Auch wenn die moderne Zeit schon bis hierhin vorgedrungen ist, so haben sich die Huzulen viele ihrer alten Bräuche bewahrt. Vielleicht gelingt es uns ja, den Klang der Trembita zu hören, eines bis zu 3 m langen Alphorns.
Radstrecken: ca. 20 km / ca. 50 km / ca. 48 km / ca. 54 km

8. Tag:
Ein Tag Radpause. Bustransfer vom Bergstädtchen Rachiw in die Transkarpatische Ebene nach Chust. Unterwegs besuchen wir in Dilowe den geographischen Mittelpunkt Europas und im Dorf Isa traditionelle Korbflechter.

9.-12. Tag:
Der zweite Teil unserer Radtour ist eine Rundtour durch Transkarpatien. Hier spürt man die ethnische Vielfalt am stärksten. Ungarn stellen die größte Minderheit. Viele Ortsschilder sind zweisprachig. Wir radeln anfänglich durch Obstgärten und sanfte Hügel, dann geht es wieder hinein in die Täler der Karpaten. Im Bergdorf Huklyvyj besichtigen wir eine pittoreske Holzkirche aus dem 18. Jh. Täglich genießen wir die Karpatenküche, z.B. Rote-Bete-Salat mit Meerrettich, Pilz-Juschka, einen zünftigen Borschtsch oder Schweinefleich mit Kulescha (Maisbrei). Zur Verdauung gibt’s Perzivka (Kartoffelschnaps mit Peperoni).
Radstrecken: ca. 54 km / ca. 52 km / ca. 32 km / ca. 62 km

13. Tag:
Heute fahren wir mit dem Bus wieder über den Kamm der Karpaten nach Lemberg. Unterwegs besuchen wir Drohobytsch, eine alte galizische Handelsstadt mit vielen Kirchen wie der 500 Jahre alten Holzkirche des Hl. Georg. Von der einst größten Synagoge Osteuropas ist seit dem 2. Weltkrieg leider nur noch eine Ruine zu sehen.

14. Tag:
Lemberg (ukr.: Lwiw) gilt als die "ukrainischste" Stadt der Ukraine. Die ukrainische Nationalbewegung hatte hier ihren Anfangspunkt. Jahrhunderte lang gehörte die Stadt zu Polen, über hundert Jahre auch zu Österreich. Die Altstadt ist von Renaissance, Barock, Klassizismus und Jugendstil geprägt und gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO.

15. Tag:
Transfer zum Bahnhof bzw. Flughafen. Individuelle Rückreise.

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Veranstalter: biss-Aktivreisen

Armenien - Im Banne des Ararat
Radreise durch Armenien

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- Radtour durch bewaldete Bergregionen und steppenartige Landschaften, teils auf der Route der alten Seidenstraße
- Zoratz Karer, das armenische "Stonehenge"
- Naturschutzprojekt Caucasus Wildlife Refuge
- UNESCO-Weltkulturdenkmäler Sanahin Hagphat



Der Berg Ararat ist das Wahrzeichen Armeniens. In diesem faszinierenden Land am Fuße des mythischen Berges, wo Noah mit seiner Arche gestrandet sein soll, kreuzten sich die Wege der Kulturen Europas und Asiens.

Urchristliche Kirchen und Klöster sowie die einzigartigen Kreuzsteine prägen das Gesicht des Landes. Mit über 5.000 Kulturdenkmälern unter freiem Himmel ist das kleine Land wohl das größte Freilichtmuseum der Welt. Naturliebhaber können in den Bergregionen des südlichen Kaukasus eine einzigartige Flora und Fauna entdecken. Der Sewansee auf 1.900 m Höhe ist der größte Hochgebirgssee Europas.

Auf unserer Radtour wird uns der schneebedeckte Gipfel des Ararat immer wieder in seinen Bann ziehen. Für die meisten Armenier ist der Ararat ein Symbol unstillbarer Sehnsucht, da er hinter unpassierbarem Stacheldraht jenseits der türkisch-armenischen Grenze liegt.

In Tagesetappen von 35 bis 75 km führt unsere Tour durch üppige Bergregionen, über grüne Hügel, durch karge steppenartige Landschaften, entlang dem Ufer des Sewansees, zu einer mythischen Kultstätte und in traditionelle Dörfer. Es gibt zahlreiche Gelegenheiten, die berühmte lokale Gastfreundschaft und den wunderbaren Sonnengeschmack der armenischen Küche kennen zu lernen.

Diese Reise führen wir in Kooperation mit der armenischen Stiftung FPWC (Foundation for the Preservation of Wildlife and Cultural Assets) durch, deren Gründer uns seine Projekte zur Bewahrung der einzigartigen Natur- und Kulturdenkmäler Armeniens zeigen und erklären wird.



1.-2. Tag: Jerewan - Ushi - Saghmosavank Kloster
Flug nach Jerewan, kurze Fahrt in das idyllisch gelegene Dorf Ushi. Am 2. Tag Eingewöhnungsradtour zum Saghmosavank-Kloster - malerisch in einer Schlucht gelegen. Wir genießen die herrlichen Ausblicke auf den Ararat. Abends wird uns das FPWC-Team einiges zu den Projekten erzählen und einen Film zeigen. Übernachtung im Gästehaus in Ushi.
Radstrecke: ca. 20 km

3. Tag: Ushi - Aparan - Sanahin - Hagphat - Novemberjan
Transfer per Bus nach Novemberjan. Wir besuchen Aparan eine der ältesten Städte Armeniens (2. Jh.) und seine berühmte Basilika (4. Jh.); vielleicht können wir dort auch den Gemeindepriester treffen. Über den Spitak-Pass geht es über eine sanft begraste Hochebene mit jesidischen Dörfern durch die vom Erdbeben 1988 gezeichneten Städte Spitak und Vanadzor bergauf entlang der romantischen Debedschlucht zu den Klöstern Haghpat und Sanahin (UNESCO-Weltkulturerbe), den geistigen Zentren im Mittelalter (10. Jh.). Wie viele Baudenkmäler Armeniens liegen sie eingebettet in eine großartige, einsame Landschaft. Diese oft geheimnisvollen Flecken jenseits touristischer Pfade aufzuspüren, verleiht unserer Tour durch Armenien den ganz besonderen Reiz. Übernachtung im Hotel in Novemberjan. Fahrzeit: ca. 4 Std.

4. Tag: Novermberjan - Ijevan
Unsere erste Radetappe führt durch eine bewaldete Hügellandschaft. Abstecher nach Makaravank, einem mittelalterlichen Klosterkomplex am Hang des Paitatapbergmassivs. Neben einer Quelle befindet sich ein schöner Picknickplatz. Weiter geht es in Richtung Ijevan. Unterwegs optional Wanderung von Enokavan in eine tiefe Schlucht nach Lastiver. Am Ufer des Aghstev-Flusses nahe der Stadt finden sich noch die Ruinen einer mittelalterlichen Karawanserei. Übernachtung in Ijevan, einem wichtigen Ort auf der alten Handelsroute von Ost nach West, im Hotel nahe dem Markt.
Radetappe: ca. 40 km

5. Tag: Ijevan - Goshavank - Dilijan
Früh schlendern wir kurz über den Markt in Ijevan, dann geht es weiter durch eine dicht bewaldete Hügellandschaft zum Klosterkomplex Goshavank (12. Jh.). Die Etappe endet in Dilijan, einem kleinen Kurort inmitten eines dicht bewaldeten Naturschutzgebietes. Hier findet man sehr schöne Beispiele traditioneller armenischer Holzhausarchitektur. Übernachtung im Gästehaus.
Radetappe: ca. 45 km

6. Tag: Ruhetag in Dilijan
Es gibt viele Sehenswürdigkeiten in Dilijan. Diese Region ist für ihre reiche Naturvielfalt sehr beliebt. Wir können eine Wanderung zum Parz-See machen, eine Radtour zum Dorf Gosh und/oder zum Kloster Haghartsin oder einfach nur durch die schöne Altstadt bummeln. Übernachtung im Gästehaus.

7. Tag: Dilijan - Sewansee
Die Radetappe des heutigen Tages führt durch Chambarak zum Sewansee. Im Kontrast zu dem üppigen Grün rund um Dilijan werden die Berge kahler - wir erreichen eine beeindruckende steppenartige Landschaft rund um den 1.900 m hoch gelegenen Sewansee. Sein kühles, türkisblaues Wasser lädt im Sommer zu einem Bad ein. Strand- und Wasserzugvögel legen hier eine Ruhepause auf den langen Frühlings- und Herbstwanderungen ein. Auf der Sewanhalbinsel, die ursprünglich eine Insel war und erst im 20. Jahrhundert durch den sinkenden Wasserspiegel entstand, besichtigen wir das aus dem 9. Jahrhundert stammende Sewan-Kloster. Übernachtung im Hotel direkt am See.
Radetappe: ca. 75 km

8. Tag: Sewansee - Martuni
Weiter umrunden wir den Sewan-See per Rad. Wir fahren durch eine großartige einsame Landschaft, links ein mächtiger Gebirgszug, hinter dem die aserbaidschanische Grenze verläuft, rechts der silber glänzende See. Die Straße wird zeitweise zur Piste. Unterwegs können wir im Sommer baden und picknicken. Unweit des Dorfes Tsovinar erklettern wir die urartäische Festung Teischeba-Ura und genießen den schönen Ausblick auf den See. Übernachtung im Hotel in Martuni.
Radetappe: ca. 68 km

9. Tag: Martuni - Yeghegnadzor
Wir verlassen unseren See, es geht in vielen Serpentinen durch karge steppenartige Landschaft 25 km bergauf, über den Selim-Pass. Oben besichtigen wir eine Karawanserei aus dem 14. Jahrhundert. Auf einer Höhe von 2.410 m genießen wir den meist freien Blick auf den Ararat. Hier verlief auch eine Route der alten Seidenstraße. Spektakuläre Abfahrt bis nach Yeghegnad­zor. Optional: Besichtigung des Noravank-Klosters. Übernachtung im Hotel in Yeghegnadzor.
Radetappe: ca. 59 km

10. Tag: Yeghegnadzor- Sisian
Die Strecke nach Sisian wird teilweise per Rad, teilweise per Bus zurückgelegt. Wir besuchen das aus der Bronzezeit stammende armenische Stonehenge - 200 aufrecht stehende, kreisförmig angeordnete Basaltsteine. In unmittelbarer Nähe befinden sich prähistorische Höhlengräber. Gräber und Steine bilden zusammen eine mythische Kultstätte mit ganz besonderer Ausstrahlung. Von hier aus radeln wir zum Festungskloster Vorotavank aus dem 10. Jahrhundert. Der Gebäudekomplex bietet eine spektakuläre Aussicht über die Schlucht und den Vorotan-Fluss. Sisian ist eine hübsche Kleinstadt, die sich leicht zu Fuß erkunden lässt. Übernachtung im Hotel in Sisian.
Transfer: 30 km, Radetappe: ca. 55 km

11. Tag: Sisian - Tatevkloster - Goris
Durch typische armenische Dörfer geht es hinunter in die mit dichten Wäldern umsäumte Schlucht des rauschenden Vorotan zur Satansbrücke. Wir genießen ein Bad in einer warmen Quelle nahe der Brücke und den Blick auf die Klosterfestung des Tatevklosters, das oben auf dem Felshang thront. Tatev ist eine der bedeutendsten Klosteranlagen Armeniens. Von oben bieten sich spektakuläre Ausblicke. Von Tatev geht es mit der Seilbahn über die spektakuläre Schlucht des Vorotan nach Halidzor. Die Seilbahn ist mit 5.750 Metern die längste, mit einem durchgehenden Tragseil ausgeführte Pendelbahn der Welt (erbaut 2010). Weiter radeln wir in zügiger Fahrt fast nur noch bergab in die kleine Stadt Goris. Übernachtung im Hotel in Goris.
Radetappe: ca. 75 km

12. Tag: Goris - Zangakatun - Urtsadzor
Die Stadt Goris ist idyllisch in einem grünen Tal gelegen. Durch den fruchtbaren Boden gibt es hier viel Obstanbau. Goris ist berühmt für seine guten Obstschnäpse. Vormittags Stadtbummel durch Goris. Danach besichtigen wir Alt-Goris, das überwiegend aus Felsenwohnungen bestand. Nachmittags: Transfer mit dem Bus nach Zangakatun. Die Radetappe des heutigen Tages führt von dort nach Urtsadzor. Übernachtung im Gästehaus in Urtsadzor.
Transfer nach Zangakatun: ca. 147 km.
Radetappe: ca. 30 km

13. Tag: Naturschutzprojekt Caucasus Wildlife Refuge
Wir verbringen einen erlebnisreichen Tag im Caucasus Wildlife Refuge der Naturschutzorganisation FPWC. Wer aktiv sein möchte kann - geführt von den Rangern - wandern oder reiten. Wer sich ausruhen möchte, genießt die fantastische Aussicht direkt an der Ranger-Station und beobachtet mit dem Fernglas, ob sich in den gegenüberliegenden steilen Bergwänden die seltenen Bezoar-Ziegen zeigen. Im Sommer lohnt auch der kurze Abstieg ins Tal, wo man im klaren Bergwasser eines Flusses baden kann. Das Team des FPWC wird hier noch einmal einen Überblick über die Arbeit der Organisation geben, die ganz besonders mit diesem Naturschutzprojekt darauf abzielt, die seltenen Tiere und Pflanzen Armeniens wirksam zu schützen. Übernachtung im Gästehaus in Urtsadzor.

14. Tag: Urtsadzor - Khor Virap - Ushi
Die Radetappe des heutigen Tages führt von Urtsadzor nach Khor Virap. Dieser kleine Klosterkomplex ist nicht nur besonders schön, sondern bietet auch einen spektakulären Blick auf den Ararat. Da das Kloster direkt an der türkischen Grenze liegt, kann man von dort auch die Kontrollpunkte auf beiden Seiten der geschlossenen Grenze beobachten. Fahrt nach Ushi, Ankunft am Abend. Übernachtung wieder im Gästehaus in Ushi.
Radetappe: ca. 30 km, Transfer nach Ushi: ca. 70 km

15. Tag: Jerewan
Zur freien Verfügung in Jerewan. Fakultativ: Besuch des Matenadaran - einer der ältesten und kostbarsten Handschriftensammlungen der Welt - oder einfach durch die "Vernissage", einem Handwerker- und Flohmarkt, bummeln. Alternativ: Besuch der Yerevan Brandy Factory und/oder des Filmregisseur-Sergei-Parajanov-Museums. Wir steigen die "Kaskade" hoch, und nach einem letzten Blick auf "unseren" magischen Berg bereiten wir uns auf die Heimreise vor... Übernachtung wieder im Gästehaus in Ushi.

16. Tag: Rückflug
Frühmorgens Rückflug Jerewan - Deutschland.

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Veranstalter: biss-Aktivreisen

Auf der Seidenstraße durch Usbekistan
Radreise von Buchara nach Samarkand

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- Märchenhafte Moscheen und bunte Basare in Samarkand und Buchara
- Mit dem Fahrrad durch kleine Dörfer, über grüne Hügel und durch die Wüste
- Begegnungen und Gespräche mit den Menschen unterwegs
- Übernachtung in traditionellen Nomadenjurten und bei Familien

Der alte Handelsweg der Seidenstraße machte Zentralasien mehr als ein Jahrtausend lang zur Drehscheibe des Welthandels und der Kulturen. Besondere Bedeutung erlangten die Oasenstädte Samarkand und Buchara durch ihre Lage an den Kreuzungspunkten der Handelsrouten. Wundervolle Moscheen und Koranschulen mit türkisfarbenen Kuppeln machen den besonderen Reiz dieser Städte aus. Neben den Meisterwerken islamischer Baukunst gibt es auch eine Vielzahl von Tschoi-Chonas (Teehäusern), wo man bei einer Schale grünen Tees angenehm sitzen und sich unterhalten kann. Ein Einkaufsbummel durch die farbigen Basare, wo man u.a. auch die berühmte Seide kaufen kann, ist ein besonderes Erlebnis.

Unsere Radtour führt von Buchara durch fruchtbare Oasen, die Wüste Kysyl Kum und über die Hügel des Karatau und Aktau bis nach Samarkand. In den Dörfern übernachten wir bei Familien, lernen die usbekische Gastfreundschaft und auch die typischen Speisen des Landes kennen, wie z.B. Palow, ein Reisgericht mit Lammfleisch, gelben Mohrrüben und Kichererbsen oder Sambusa, Blätterteigtaschen mit Hackfleisch-Zwiebel-Füllung.



1. Tag:
Flug Frankfurt-Taschkent. Ankunft am Abend.

2. Tag:
Geführter Stadtrundgang durch die moderne usbekische Hauptstadt. Wir besichtigen u. a. die Medrese Kukeldash in der kleinen Altstadt, das Denkmal für die Erdbebenopfer von 1966 und einige, besonders schöne Metrostationen. Am Abend besteigen wir den Nachtzug nach Buchara.

3. Tag:
Am Morgen Ankunft in Buchara. Transfer zum Hotel in der Altstadt. Geführter Stadtrundgang. Buchara gilt als die "heilige Stadt" Zentralasiens. Hier erwartet uns ein noch fast vollständig erhaltener orientalischer Stadtkern mit vielen historischen Bauten wie der mächtigen Kalon-Moschee oder der Medrese Mir i Arab, der größten Koranschule der Region, deren Kuppeln in leuchtendem Türkis erstrahlen.

4. Tag:
Heute ist Zeit für eigene Erkundungen in Buchara oder einen Ausflug in die Umgebung, z. B. zum Mausoleum von Bahovuddin Naqshband, dem Begründer des Sufi-Ordens der Naqshbandi. Nachmittags unternehmen wir eine kleine Probefahrt mit den Fahrrädern durch die alten und neuen Stadtviertel. Am Ljabi Chaus, dem von Moscheen und Medresen gesäumten großen Teich im Herzen der Altstadt, kann man im Schatten uralter Maulbeerbäume eine Schale grünen Tees genießen und einfach dem regen Treiben zuschauen.

5.-7. Tag:
In der fruchtbaren Buchara-Oase radeln wir vorbei an Obstpantagen, Baumwollfeldern und Maulbeerhainen auf Nebenstraßen durch viele kleine Dörfer. In der für ihre Keramik bekannten Stadt Gishduwan übernachten wir im Haus des Töpfermeisters Abdullah aka. Hinter Gishduwan erreichen wir Ausläufer der Wüste Kysyl Kum (Wüste des Roten Sandes). Die Hügelkette des Karatau überqueren wir beim kleinen Karaqarga-Pass (800 m). Bei der Abfahrt vom Pass ist Vorsicht geboten, da auf diesem Abschnitt viele Wüstenschildkröten die Straße überqueren. In dieser Region leben neben Usbeken auch persischsprachige Tadschiken. In der Kleinstadt Nurata werden wir bei einer tadschikischen Familie übernachten.
Radstrecken: ca. 78 km / ca. 83 km / ca. 58 km

8.-9. Tag:
In Nurata besuchen wir die Hasrat-Ali-Quelle. Die Quelle gilt als heilig und zieht muslimische Pilger aus ganz Zentralasien an. Danach radeln wir durch die Wüste zum Jurtencamp von Jangikasghan, wo wir zweimal übernachten werden. Am 9. Tag unternehmen wir einen Tagesausflug mit dem Rad zum Aydarkul-See. Wer möchte, kann alternativ auch im Camp bleiben, einen Ruhetag einlegen oder einen Ausritt auf einem Kamel unternehmen (fakultativ).
Radstrecken: ca. 68 km / ca. 52 km

10.-12. Tag:
Am 10. Tag kurzer Bustransfer zurück bis hinter Nurata. Weiter geht es mit dem Rad in einem langen Tal zwischen den Bergketten des Aktau und Nuratau bis nach Qoshrabot. Hinter Qoshrabot überqueren wir am Folgetag den Aktau und kommen in die Samarkand-Oase. Nach einer Übernachtung im Dorf Obolin besichtigen wir am 12. Tag das Mausoleum des Gelehrten al-Buchari und erreichen am Nachmittag Samarkand.
Radstrecken: ca. 60 km / ca. 65 km / ca. 35 km

13. Tag:
Samarkand ist eine der ältesten Städte der Welt. Mit ihren Meisterwerken islamischer Baukunst wie dem Mausoleum Guri Amir oder der Bibi Chanym Moschee, ihrem lebendigen Basar und den niedrigen Lehmhäusern aber auch durch den Einfluss der von Handel und Wandel geprägten postsozialistischen Moderne ist diese Stadt heute die Metropole des zentralasiatischen Orients schlechthin.

14. Tag:
Vormittags ist Zeit für eigene Erkundungen in Samarkand. Optional ist auch der Besuch einer Seidenteppichmanufaktur möglich. Am späten Nachmittag fahren wir mit dem Schnellzug durch die Hungersteppe nach Taschkent.

15. Tag:
Frühmorgens Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Frankfurt.

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Veranstalter: biss-Aktivreisen

Gesichter des Balkans
Radreise durch Serbien, Bosnien-Herzegowina und Montenegro

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- Vielvölkergemisch des Balkans erleben
- Durch wilde, romantische Schluchten
- Das quirlige Belgrad, die vielen Gesichter Sarajevos
- Das Kloster Ostrog
- Der malerische Skadar-See
- Herzlichkeit in einer der ursprünglichsten Regionen Europas

Raue, wilde Natur, tiefe Schluchten, glasklare blaue Flüsse erwarten uns auf dieser Reise ebenso wie viele gastfreundliche Menschen und hervorragendes Essen. Atemberaubend hohe Brücken helfen uns über schmale Schluchten bevor sich die Landschaft wieder öffnet und hohe, teils schneebedeckte Berge ihren Blick freigeben.

Dieser entlegene Teil Europas hat die Geschichte des ganzen Kontinents immer wieder in Atem gehalten. Hier treffen Abendland und Morgenland aufeinander. Wir spüren die kulturelle Vielfalt, welche die Geschichte hinterlassen hat. Diese zeigt sich sowohl in Bauwerken, wunderbarem Essen und in den ganz unterschiedlichen Mentalitäten unserer Gastgeber. Unsere Reise beginnt im quirligen Belgrad, das viele wegen seiner kreativen Kultur- und Subkulturszene mit dem Berlin der 80er Jahre vergleichen. Mit dem Fahrrad starten wir in den grünen Tara-Bergen Westserbiens und radeln weiter nach Sarajevo, der Hauptstadt des Vielvölkerstaats Bosnien-Herzegowina. Auf abgelegenen Straßen geht es weiter nach Montenegro. Je weiter wir Richtung Süden kommen, desto wilder und entlegener wird die Landschaft bis sie sich wieder im grünen Zeta-Tal öffnet. Am Skadarsee, unweit der albanischen Grenze, findet unsere Reise ein schönes Ende.


1. Tag: Flug nach Serbien
Flug nach Belgrad und Transfer ins Hotel im Stadtzentrum. Bei einem ersten kleinen Rundgang durch die Balkanmetropole testen wir die reichhaltige Restaurant- und Kneipenszene.

2. Tag: Von Belgrad nach Westserbien
Am Vormittag haben wir in Belgrad Zeit für eine Stadtführung durch die Innenstadt bis zur Festung Kalemegdan, von wo wir einen herrlichen Ausblick auf Donau, Save und weite Teile der serbischen Hauptstadt haben. Am Nachmittag geht es mit unserem Bus nach Westserbien. Gegen Abend erreichen wir Mecavnik (Küstendorf), unsere Basis für die nächsten beiden Nächte. Dieses Bergdorf wurde vom serbischen Filmemacher Emir Kusturica im traditionellen serbischen Holzbaustil hergerichtet und diente als Filmkulisse. Bis heute ist das Dorf Anziehungspunkt für Touristen und Filminteressierte aus aller Welt. (Fahrzeit ca. 4 Std.)

3. Tag: Das Tara-Gebirge
Heute testen wir unsere Räder und erkunden die uns umgebenden Tara-Berge im Dinarischen Gebirge. Es geht durch grüne Täler, die von einer urigen Berglandschaft umgeben sind. In entlegenen Dörfern entdecken wir interessante orthodoxe Holzkirchen.
Radstrecke: ca. 45 km

4. Tag: Bosnien-Herzegowina
Nach dem Frühstück unternehmen wir eine Fahrt auf dem wieder hergerichteten Abschnitt der alten Schmalspurbahn zwischen Belgrad und Sarajevo. Der Zug fuhr einst sogar weiter bis zur Adriaküste. Die Bergbahn schraubt sich mit vielen Windungen durch das Gebirge und bietet immer wieder herrliche Ausblicke. Am Nachmittag radeln wir los und erreichen bald die Grenze nach Bosnien-Herzegowina. Unser Ziel ist die kleine an der Drina gelegene Stadt Visegrad. In der Altstadt beziehen wir unser Quartier für eine Nacht. Wir gönnen uns noch ein Glas Wein vom lokalen Winzer und flanieren auf der Landzunge am Zusammenfluss von Rzav und Drina.
Radstrecke: ca. 35 km

5. Tag: Tiefe Schluchten und hohe Berge
Am Morgen verlassen wir das beschauliche Visegrad und radeln durch das immer enger werdende Drinatal Richtung Sarajevo. Auf unserem Weg überqueren wir den Fluss auf hohen und schmalen Brücken, die sensationelle Blicke ins Tal und auf die umliegenden Berge erlauben. Auf dem letzten Stück in die belebte bosnische Hauptstadt nehmen wir unseren Begleitbus. In Sarajevo erwartet uns ein ganz anderes Gesicht des Balkans. Wir beziehen unser Hotel für zwei Nächte am Rande des wieder schön hergerichteten Zentrums der multiethnischen Stadt. Fahrzeit im Begleitbus: ca. 45 Min.
Radstrecke: ca. 70 km

6. Tag: Sarajevo
Heute haben wir ausgiebig Zeit, die ganz unterschiedlichen Facetten dieser Stadt kennen zu lernen. Diese kleine Stadt hat in ihrer Geschichte die Welt immer wieder in Atem gehalten. Das Zentrum mit seinen engen, basarähnlichen Gassen ist moslemisch geprägt. Die orientalische Atmosphäre lädt zum Verweilen in einem der vielen Teehäuser und zum Probieren der Leckerein der türkisch-bosnischen Küche ein. Hier trifft man, wie in ganz Bosnien-Herzegowina, auf Moscheen und hört den Muezzin zum Gebet rufen. Die Außenbezirke, die von anderen bosnischen Ethnien bewohnt werden, erkunden wir mit dem Rad.
Radstrecke: ca. 15-20 km

7. Tag: Mit dem Rad auf den Spuren der Schmalspurbahn
Nach den vielen Eindrücken dieser facettenreichen Stadt verlassen wir den Kessel von Sarajevo mit dem Bus und beginnen unsere Weiterfahrt per Rad auf den Höhen hinter der Stadt. Es geht durch verschlafene bosnische Dörfer Richtung Südosten. Dabei sind wir sowohl im muslimisch-bosnisch wie auch im bosnisch-serbischen Landesteil unterwegs. Bald treffen wir auf ein anderes Teilstück der Schmalspurbahnstrecke von Belgrad bis zur Adria. Hier sind die Gleise entfernt worden und wir radeln direkt auf der ehemaligen Bahntrasse. Gegen Abend erreichen wir die Kleinstadt Gorazde. Unser Hotel liegt direkt am Ufer der uns bereits vertrauten Drina.
Radstrecke: ca. 70 km

8. Tag: Im Land der schwarzen Berge
Von Gorazde folgen wir der Drina flussaufwärts durch immer enger werdende Täler und atemberaubende Schluchten. Manche der uns umgebenden Berggipfel liegen fast 2.000 Meter über uns und gehören zu einem der letzten Urwälder Europas. Hinter den Dorf Foca kommen wir schließlich zum kleinen Grenzübergang nach Montenegro. Im Bergland von Montenegro erreichen wir unser malerisch an einer breiten Schlucht gelegenes Quartier in einem liebevoll restaurierten, kleinen Bergbauernhof. Fahrzeit im Begleitbus: ca. 30 Min.
Radstrecke: ca. 60 km

9. Tag: Übernachten beim "Wundertäter"
Auf kleinen, kaum befahrenen Wegen geht es weiter Richtung Süden in die etwas dichter besiedelten Gebiete des Landes. Dabei erblicken wir im Osten immer wieder das gewaltige Durmitorgebirge. Unser heutiges Nachtlager befindet sich in dem direkt in einen steilen Berghang gebauten Kloster Ostrog. Durch ihre einst schwer zugängliche Lage war die Abtei in ihrer Geschichte auch Zufluchtsort von Patriarchen und Königen vor fremden Besatzern. Hier liegen auch die Gebeine des serbisch-orthodoxen Heiligen Vasilije, dem "Wundertäter" aus dem 17. Jahrhundert. Auch der Reliquie selber werden Wundertaten nachgesagt. Daher pilgern zum Gedenktag des Heiligen jedes Jahr tausende Gläubige, die auf ein Wunder hoffen, nach Ostrog.
Radstrecke: ca. 50 km

10. Tag: Durchs grüne Herz des Landes
Wir lassen das Bergkloster hinter uns und radeln auf Nebenstraßen durch das Flusstal des Zeta über Niksic Richtung Süden. Die landwirtschaftliche Bedeutung dieser fruchtbaren Ebene hatten schon die Römer erkannt und Orte und Straßen gebaut. Bis heute ist die Region das grüne Herz dieses bergigen Landes. Wir radeln bis kurz vor Podgorica und statten der Stadt einen kurzen Besuch ab. Die Architektur der montenegrinischen Hauptstadt ist vor allem durch die jugoslawische Epoche und einige moderne Shopping Malls geprägt. Gegen Abend erreichen wir den nur gut 15 km südlich gelegenen Skadarsee. Hier ist ein guter Ort um unsere Reise ausklingen zu lassen, denn der See ist von wunderschöner Berglandschaft eingerahmt. Das Gewässer halten viele beim ersten Anblick für das Meer, denn das andere Ufer ist kaum zu sehen. Es gehört schon zu Albanien. Fahrzeit im Begleitbus: ca. 30 Min.
Radstrecke: ca. 60 km

11. Tag: Am Skadarsee bei Wein und gutem Essen
Wir übernachten im beschaulichen Weindörfchen Virpazar, was direkt am Wasser liegt. Heute gehen wir es etwas ruhiger an und schiffen uns zunächst für eine Bootstour auf dem Skadarsee ein. Später unternehmen wir einen kleinen Ausflug mit dem Rad ins etwas höher gelegene Godinje, von wo wir einen tollen Ausblick auf den See haben. Uns bleibt am späteren Nachmittag noch reichlich Zeit bei Wein und gutem Essen, die Landschaft zu genießen und die Reise ausklingen zu lassen.
Radstrecke: ca. 12 km

12. Tag: Rückflug
Transfer zum nahe gelegenen Flughafen von Podgorica und Rückflug (in der Regel mit Umsteigen in Belgrad).

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Veranstalter: biss-Aktivreisen

Madagaskar - Das Land der Lemuren zwischen Asien und Afrika
Radreise auf einer exotischen Trauminsel

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- Radreise vom Hochland bis zum Indischen Ozean, 540 km
- Lemuren im Ranomafana-Nationalpark und im Park Anja
- Wanderung im Andringitra-Gebirge und im bizarren Isalo-Massiv
- Ifaty - Affenbrotbäume, Dornenwälder und Badetage an Traumstränden
- Begegnungen und Projektbesuche unterwegs

Dorthin reisen wo nicht nur der Pfeffer neben der Vanille wächst: Die Trauminsel Madagaskar im Indischen Ozean hat vieles zu bieten. Nationalparks mit bizarren Felsformationen und grünen Oasen, Regenwälder mit einer einmaligen Tier- und Pflanzenwelt, mächtige Affenbrotbäume, blühende Dornenwälder, Traumstrände.

Nach der madagassischen Mythologie entstammen die Ureinwohner, die "vazimba" ("die, die schon immer da waren") aus Afrika und sollen die ersten Einwanderer gewesen sein. Archäologen gehen davon aus, dass zwischen 200 und 500 nach Christus die ersten Einwohner Madagaskars Seefahrer aus Südostasien waren. Daneben gibt es Menschen mit arabisch-persischen, europäischen, indischen, chinesischen, kreolischen und komorischen Vorfahren, deren Offenheit und Herzlichkeit wir unterwegs erleben. Am bekanntesten ist Madagaskar für seine niedlichen, großäugigen Lemuren, die in ihren natürlichen Lebensräumen überall auf der Insel auf den Bäumen turnen.

Auf unserer Radreise fahren wir von der Hauptstadt Antananarivo über das Hochland bis zu den Traumstränden am Indischen Ozean an der Südwestküste. Die Route führt uns durch die Dörfer der madagassischen Hochebene mit ihren ausgedehnten Reisterrassen, durch Steppe mit roter Erde bis zur Küste an der Straße (Meerenge) von Mosambik. Wir erleben die Bevölkerung bei der Arbeit auf den Reisfeldern und sehen Plantagen mit tropischen Früchten. In den verschiedenen Nationalparks werden wir kleinere Wanderungen unternehmen und die verschiedenen Lemurenarten sowie Mausmakis, Chamäleons und andere Tiere beobachten können. Wir übernachten überwiegend in Hotels und genießen am Abend allerlei Leckereien einer Küche, die von den Einflüssen der vielfältigen Bevölkerung aus aller Welt geprägt ist. Ein wirklich unvergessliches Erlebnis.


Detaillierter Reiseverlauf

1. Tag: Ankunft in Antananarivo
Ankunft in Antananarivo, Transfer zum Hotel. Sie treffen Ihren Reiseleiter im Laufe des Tages entsprechend Ihrer Ankunftszeit. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. "Tana" ist eine bezaubernde Ansammlung farbenprächtiger Häuser, die oft atemberaubend schief an den Hängen kleben. Verwitterte Backsteinmauern und baufällige Holzbuden schieben sich waghalsig in- und übereinander, um sich gegenseitig am Abrutschen zu hindern.

2. Tag: Antananarivo - Antsirabe
Auf der Fahrt in die alte Kolonialstadt Antsirabe geht es durch das fruchtbare Hochland. Neben den für die Gegend typischen Reisterrassen sehen wir auch viele Obst- und Gemüseplantagen. Wir halten hier und da an, um mit Leuten zu reden oder das ländliche Leben zu beobachten. Die Umgebung von Antsirabe ist es wert, entdeckt zu werden. Hier und in Betafo werden die landwirtschaftlichen Produkte der Umgebung angebaut und der größte Teil des Obstes und Gemüses nach Tana transportiert. Am Nachmittag kümmern wir uns um unsere Räder. Eine erste kleine Eingewöhnungsradtour steht auf dem Programm.
Radstrecke: ca. 16 km

3. Tag: Antsirabe - Lac Andraikiba - Lac Tritriva - Betafo
Radtour zum Andraikiba-See, dem Wasserreservoir für Antsirabe. Weiter geht es auf guter Piste. Wir kommen durch mehrere Dörfer bis wir den "Lac Tritriva", einen Kratersee, erreichen. Die ganze Gegend ist vulkanischen Ursprungs. Wir genießen die schöne Aussicht auf Dörfer und Felder, der für die Brauerei in Antsirabe arbeitenden Getreidebauern. Natürlich ranken sich auch einige Geschichten um den See. Nach dem Lunch fahren wir weiter nach Betafo. Der Name bedeutet "wo es viele Dächer gibt". Dort lassen wir uns durch das Marktgeschehen treiben. Die letzten 22 km fahren wir auf Asphalt. Rückkehr am Nachmittag, Übernachtung in Antsirabe.
Radstrecke: ca. 59 km (unbefestigte Straße, 20 km Asphalt)

4. Tag: Antsirabe - Ambositra
Nachdem wir uns nun schon an den madagassischen Verkehr gewöhnt haben, geht es weiter durch das fruchtbare Hochland in Richtung Ambositra. Auf hügeliger Straße begegnen wir immer wieder Zebu-Rindern und freundlichen Viehhirten. Wir fahren durch eine fruchtbare üppige Landschaft und beobachten das geschäftige Treiben auf den Feldern. Frauen waschen ihre Wäsche an den Flussufern und trocken sie auf den Felsen. Wir erreichen das Städtchen Ambositra, bekannt für seine Kunsthandwerkserzeugnisse, am Nachmittag.
Radstrecke: ca. 95 km (Asphalt)

5. Tag: Ambositra - Ranomafana
Am Morgen besuchen wir die Holzschnitzer der Zafimaniry, deren traditionelle Holzschnitzkunst von der UNESCO in die Liste der insgesamt 47 Meisterwerke traditioneller Weltkultur aufgenommen wurde. Auf einer kurvenreichen Straße fahren wir dann nach Ialatsara, Start der heutigen Radetappe. Eine landschaftlich traumhafte Strecke unterhalb großer Granitberge führt uns nach Ambohimahasoa. Nach zwei intensiven Steigungen auf Asphalt geht es wieder auf eine Piste durch einige Dörfer und Eukalyptuswälder, bevor die Primärwälder des Ranomafana-Nationalparks sichtbar werden. Die letzten Kilometer genießen wir auf Asphalt flott bergab. Nach dem Ort Ranomafana erreichen wir nach wenigen Kilometern unser Hotel.
Radstrecke: ca. 64 km (davon 20 km Piste, etwa 2 Stunden Bustransfer)

6. Tag: Tiere und Pflanzen im Ranomafana-Nationalpark
Heute werden wir früh aufstehen, um uns das allmorgendliche Schauspiel der Tiere nicht entgehen zu lassen. In Ranomafana gibt es 12 Lemurenarten, Geckos, Chamäleons, Frösche und nicht weniger als 96 Vogelarten, davon 68 endemisch. Wir finden Orchideen, Baumfarne und riesigen Bambus. Wir hoffen, verschiedene Lemurenarten, zum Beispiel den Diadema Sifaka, zu sehen. Mit etwas Glück können wir auch den goldenen Bambuslemuren beobachten. Zurück im Ort haben wir die Möglichkeit, im Schwimmbad der heißen Quellen ein Bad zu nehmen.
Gehzeit: ca. 3-4 Std.

7. Tag: Ranomafana - Sahambavy
Auf Asphalt geht es durch den Regenwald bergauf. Zunächst fahren wir die wenigen Kilometer von unserem Hotel durch das Tal zurück, dann folgt ein recht steiler Anstieg, vorbei am Parkeingang bis Ambanja. Unterwegs sehen wir Familien, die Flusssand am Wegesrand verkaufen sowie einige Korbflechter. Weiter geht es auf einem Feld- und Waldweg nach Sahambavy. Ab hier kann das Auto nicht folgen. Einige altersschwache Brücken können nur mit dem Rad oder zu Fuß überquert werden. Sahambavy ist das madagassische Zentrum des Teeanbaus. Wenn wir es zeitlich schaffen, besichtigen wir den Sahambavy Tea Estate, die einzige Teeplantage Madagaskars. Im Anschluss fahren wir auf kurzer guter Piste zum Hotel.
Radstrecke: ca. 44 km (davon 22 km auf Feld- und Waldwegen)

8. Tag: Sahambavy - Ambalavao
Wir radeln nach Fianarantsoa, dem früheren geistigen Zentrum des Landes. Die Stadt ist sehr geschäftig. Weiter geht es, meist bergab, nach Ambalavao. Die Fahrt ist landschaftlich reizvoll mit vielen schönen Ausblicken in die angrenzenden Täler. Nur kurz vor der Ankunft fordert uns noch eine Steigung (Alternativ können wir vom Hotel in Sahambavy ca. 51 km bis Ambalavao auch auf unbefestigten Feld- und Waldwegen fahren. Das Auto kann hier nicht folgen). Wir durchqueren mehrere kleine Täler mit Reis- und Maniokplantagen sowie einige Eukalyptuswälder. Reisende kommen selten hierher, die Kinder haben selten weiße Menschen gesehen und stehen neugierig um uns herum. Den letzten Teil fahren wir dann im Auto.
Radstrecke: ca. 80 km (davon 15 km einfache Piste)

9. Tag: Ambalavao - Anja, dorfgemeinschaftlicher Park - Tsaranoro
Am Morgen besuchen wir die traditionelle Antaimoro-Papierherstellung. Die Herkunft des kupferfarbenen Papiers, das sich wie feine, seidige Raufasertapete anfühlt, ist weit in die Vergangenheit zurückzuführen. Bizarre Landschaftsformen erwarten uns dann im Anja-Park. Dieser kleine Park ist ein gutes Beispiel für die Selbstverwaltung eines Dorfes und der Entwicklung des Tourismus. Am Eingang des Parks wurde eine kleine Informationshütte errichtet, in der wir uns über das Projekt informieren können. Wir sehen hier viele Katta (Lemur Catta). Diese Lemuren lassen sich sehr gern beobachten. Wir machen einen kurzen Rundgang durch das Gelände. Südlich von Ambalavao ändert sich die Gegend. Wir passieren die Grenze vom Hochland zum Süden. Riesige Granitmassive wechseln sich mit einer Grassteppenlandschaft ab. Wir biegen ins Tsaranoro-Tal ab und radeln auf das Andringitra-Gebirge, den zweithöchsten Gebirgszug Madagaskars, zu.
Radstrecke: ca. 54 km (davon 20 km Piste)

10. Tag: Andringitra-Gebirge
Heute unternehmen wir eine Wanderung mit Besteigung des "Chamäleon"-Berges. Nach Dörfern, Reisfeldern und Hügeln erreichen wir einige Waldstücke mit knorrigen Bäumen. Vielleicht sehen wir unterwegs Lemuren. Das Gebirge mit seinen steilen Felswänden ist vulkanischen Ursprungs und wahrscheinlich sehr plötzlich entstanden, es besteht aus stark zerklüftetem Granit.
Gehteit: ca. 5-6 Std.

11. Tag: Andringitra - Ranohira
Wir radeln zurück zur Asphaltstraße. Von hier geht es per Auto weiter nach Ankaramena, einer Ortschaft die für ihre vielen Mangos und Papayas bekannt ist. Wir kommen am Berg Bischofsmütze vorbei, fahren durch die verschlafene Stadt Ihosy und weiter auf das Horombe-Plateau Richtung Ranohira. Das Städtchen Ranohira ist das Zentrum der ethnischen Gruppe der Bara. Die Gegend ändert sich und wechselt vom typisch grünen Hochland zum trockenen, steppenhaften Süden. Um einen intensiveren Eindruck dieser Weite zu bekommen, radeln wir die letzten 65 km zu unserem Hotel auf einer guten Asphaltstraße.
Radstrecke: ca. 85 km (davon 20 km Piste)

12. Tag: Wandern im bizarren Isalo-Nationalpark
Der Isalo-Nationalpark ist eine von Erosionen zu fantastischen, bizarren Felsformationen gestaltete Gebirgslandschaft mit Höhlen, tiefen Schluchten, Bächen und schönen Oasen. Der Park umfasst die gesamte Fläche des Isalo-Massivs, eines spektakulären erodierten Sandsteingebirges, und ist der Wasserspeicher der Gegend. Unser Abenteuer beginnt mit einer Wanderung. Wir durchqueren Landschaften, die in Jahrtausenden entstanden sind. Wir hoffen Katta-Lemuren und seltene Vögel zu sehen. Vielleicht begegnen wir den Benson’s Rock Thrush, Vasa-Papageien und dem Madagaskar-Kuckuck. Badegelegenheiten unterwegs sorgen für ausreichend Abkühlung. Unterwegs genießen wir spektakuläre Ausblicke.
Gehzeit: ca. 5 Std.

13. Tag: Ranohira - Toliara - Ifaty - Madiorano - Ambolimalaika
Wir fahren im Bus nach Toliara (Tuléar) bis zum Ende der Nationalstraße 7. Unterwegs sehen wir eindrucksvolle Baobab-Bäume, die wild verstreut in dieser Umgebung stehen. An den Gräbern der Mahafaly und Antandroy legen wir einen Zwischenhalt ein. Die Gegend um Toliara ist das Heimatgebiet der ethnischen Gruppe der Vezo. Sie verdienen ihren Lebensunterhalt durch die Fischerei. Etwa 15 km vor dem Mittagessen geht es zur letzten Etappe wieder auf die Räder. Wir radeln durch die kleinen Fischerdörfer Ifaty, Madiorano und Ambolimalaika. Hier lädt der warme Indische Ozean zum Baden ein. Am Abend vergessen wir alle Strapazen und feiern den Abschluss unserer Radtour. Bei dieser Gelegenheit verabschiedet sich auch unser Reiseleiter.
Radstrecke: ca. 54 km

14.-15. Tag: Ifaty - Madiorano - Ambolimailaka
Badetage am Indischen Ozean. Die Küstenorte nördlich von Toliara sind ein Synonym für Entspannung und schöne Strände. Die Orte liegen an der größten Lagune des Landes und sind von einem Korallenriff geschützt. Bei Wassertemperaturen um die 25° Celsius kann man prima schwimmen. Das vorgelagerte Korallenriff ist zum Schnorcheln oder Tauchen bestens geeignet. Der Süden Madagaskars mit seinen kargen Dornenwäldern und typischen Sukkulenten (Didieraceen und Pachypodien) ist trotz seiner Trockenheit eine der landschaftlich reizvollsten Gegenden des Landes. Optional (nicht im Reisepreis inbegriffen): Besuch des Reniala-Reservats mit seinen Baobabs und Dornenwäldern sowie andere Strandaktivitäten (z. B. Tauchen am Riff).

16.-17. Tag: Ifaty - Toliara - Antananarivo
Entweder Verlängerung Ihrer Badetage oder Transfer zum Flughafen von Toliara. Flug mit Air Madagascar von Toliara nach Antananarivo entsprechend der Abflugszeit. Wir empfehlen eine Zusatzübernachtung in Tana, da der geplante Inlandsflug nicht immer nach Plan stattfindet. An diesem Zusatztag in der Hauptstadt können Sie die Hügel der Stadt erkunden, den Königinnenpalast besichtigen, durch das Stadtzentrum bummeln und einkaufen gehen (ohne Reiseleitung, Stadtführung über uns buchbar). Transfer zum Flughafen, Rückflug, Ankunft am nächsten Morgen.

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