Die Organisation der geführten Reise bietet Ihnen ein hohes Maß an individueller Betreuung auf der Reise. Oft werden geführte Reisen durch Fahrzeuge begleitet, die nicht nur das Gepäck transportieren, sondern auch bei schwierigen Etappen die Fahrräder samt Fahrer/-in zum Ziel bringen. Meist bieten geführte Reisen neben einem soliden Programmangebot neben den Radtouren genügend Raum für eigene Unternehmungen.

Der Reiseveranstalter kümmert sich um die Unterkunft und die Routenplanung. Sie erhalten vor Ort oder vor der Reise alle wichtigen Reiseunterlagen. Oft ist auch der Gepäcktransport und die An- und Abreise inbegriffen. So ausgestattet gestalten Sie Ihre Fahrradreise selbständig. Sie entscheiden ob sie alleine oder mit ihren Freunden radeln möchten ohne sich einer Reisegruppe anzuschließen.

Fahrradreise durch die Mongolei

Auf den Spuren von Dschingis Khan

Übersicht Leistungen Zusatzkosten Anreise und Preise Buchen

Die Mongolei, endloses Grasland und weitläufige Steppen, durchzogen von sanften Hügelketten und schroffen Gebirgszügen, ein offener Horizont und eine nicht enden wollende Weite. Dieses Land berührt die Seele und verwöhnt die Augen mit ungewohnter Stille und unverbauter Natur. Eines der am dünnsten besiedelten Länder dieser Erde bietet unbegrenzte Weiden und unberührte Wildnis für ruhesuchende und zivilisationsmüde Gäste. Unterwegs begegnet man immer wieder halbwilden, umherziehenden Pferde-, Rinder- und Yak Herden, einfachen Nomadensiedlungen mit ihren weiß leuchtenden Jurten sowie mächtigen Raubvögeln am Boden und in der Luft.

Eingezwängt zwischen den beiden Machtblöcken China und Russland geht die junge Demokratie einen selbstbewussten Weg in Richtung modernen, demokratischen Staat, getragen von einem funktionierenden Schulsystem und finanziert durch reiche Bodenschätze.

Um einen kleinen Einblick in die Vielfalt der Naturschätze und landschaftlichen Höhepunkte zu bekommen, und um geeignete Unterkünfte in dem Riesenland erreichen zu können, werden tageweise immer wieder Teilstrecken in den Begleitfahrzeugen überbrückt, und die regional schönsten Strecken auf dem Fahrrad erlebt. So schlagen wir einen großen Bogen um die geschäftige Hauptstadt Ulaanbaatar, fahren zuerst westwärts zum Oginoor See, durch einen Ausläufer des Khangai Gebirges zu den heißen Quellen von Tsenkher, entlang des Orkhon Flusses nach Karakorum und zuletzt über die Els Dünen der kleinen Gobi und dem Khustai Nationalpark zurück zum Ausgangspunkt.

Diese außergewöhnliche Radreise richtet sich an naturverbundene, aufgeschlossene und erlebnissuchende RadlerInnen mit etwas Erfahrung im Biken im offenen Gelände. Unsere Radwege sind meist einfache Pisten, manchmal sogar offenes Weideland, und nur ganz selten surrt glatter Asphalt unter den Stollenreifen. Und die Mongolei ist nicht flach. Wir haben uns bemüht die Touren einfach zu halten, aber es gibt immer mal wieder kurze, steile Anstiege über Bergrücken und holprige Abfahrten in das nächste Tal. Wie gewohnt sind auch auf dieser Tour unsere Begleitfahrzeuge immer in der Nähe, und ein Umsteigen jederzeit möglich. Klimatisch erwartet uns immer ein frischer Wind, leider nicht immer von hinten, und das Wetter kann schnell umschlagen. So ist von trockener Hitze bis zu heftigen Regen- und Hagelschauern alles möglich, Kontinentalklima, und man sollte für alles mit entsprechender Kleidung gewappnet sein. Natürlich unterstützt uns unser Begleitteam bei eventuell auftretenden Unwettern und zur Not sind unsere Fahrzeuge immer erreichbar.

Unsere gemeinsamen Mahlzeiten nehmen wir entweder in unseren Unterkünften zu uns, oder sie werden von unserer Begleitcrew, mitten in der Natur, für uns zubereitet. Es ist faszinierend, wie unser Koch mit einfachsten Mitteln, irgendwo im Nirgendwo, immer wieder schmackhafte und sättigende Mahlzeiten zubereitet, mit dieser zurückhaltenden, offenen Fröhlichkeit, die den Mongolen so eigen ist. Die mongolische Küche ist rustikal und relativ fleischlastig, muss doch fast alles Gemüse oder Obst importiert werden, allerdings bekommen wir wohl das gesündeste Fleisch, das wir uns vorstellen können, streifen doch fast alle Tiere vor ihrem Verzehr durch die offene Weite und ernähren sich von dem Reichtum des Graslandes.

So wohnen wir

In Ulaanbaatar übernachten wir nach der Ankunft, und vor der Abreise, in einem guten, zentral gelegenen, Mittelklassehotel, alle anderen Nächte verbringen wir in sogenannten Ger Camps in der offenen Natur. Ger Camps sind den Unterkünften der Nomaden nachempfunden und bestehen aus geräumigen und vollständig eingerichteten Jurten, großen Nomadenzelten, meist mit einem zentral gelegenen Gemeinschaftsbad, nur selten sind private Badezimmer verfügbar. Diese Unterkünfte geben uns einen Einblick in den Alltag der einheimischen Bevölkerung und Ihrem Leben im Einklang mit der umgebenden Natur. Und es sind abseits der Hauptstadt keine anderen Unterkünfte verfügbar.

 

Reiseverlauf der Fahrradreise in der Mongolei

F = Frühstück           M = Mittagessen    A = Abendessen

 

1. Tag Flug nach Ulaanbaatar (Ulanbator)

 Linienflug von Frankfurt/Main (Flugdauer ca. 10 H, Zeitunterschied + 6 H).

 

2. Tag Ankunft in Ulaanbaatar (Ulanbator)

Nach der Ankunft in Ulanbator Transfer in unser zentral gelegenes Hotel. Am Nachmittag treffen wir unseren einheimischen Guide zu einer kurzen Tour durch die Hauptstadt der Mongolei. Wir besuchen den großen Dshingis Khan Platz, das Nationalmuseum mit seinen sehenswerten Exponaten der wechselvollen mongolischen Geschichte, und den kulturellen Höhepunkt Ulanbators, das Gandan Kloster mit seiner lebendigen Klosterschule für Lamaismus. Am Abend gemeinsame Tourbesprechung und Begrüßungsessen in einem mongolischen Restaurant.

A

 

3. Tag Transfer zum Ugii Nuur See

 Wir verlassen die quirlige Hauptstadt in unseren Begleitfahrzeugen, russischen Geländewagen, die Platz für sieben Gäste und deren Gepäck bieten. Transfer Richtung Westen, ins geografische Zentrum der Mongolei, zum Ugii Nuur See (ca. 8 – 9H). Unterwegs zieht das mongolische Grasland, begrenzt durch schroffe Berge und sanfte Hügel, an unseren Autofenstern vorbei. Wir beobachten große Pferde-, Schaf- und Ziegenherden der mongolischen Nomaden, und immer wieder leuchtet ein weißer Fleck in der grünen Weite, die Behausung der Nomadenfamilien, ein großes Zelt, Ger oder Jurte genannt. Unterwegs Mittagessen an einem idyllischen Platz. Am See angekommen bleibt noch etwas Zeit sich die Beine zu vertreten oder für ein kurzes Bad in dem erfrischenden, sauberen Wasser. Wir übernachten in unserem ersten Ger Camp, untergebracht in großen, voll eingerichteten, Zelten mit zentral gelegenen Waschräumen. Abendessen in der malerischen Umgebung.

F | M | A

 

4. Einradeltag

 Nach dem Frühstück besteigen wir zum ersten Mal unsere Räder zu einer gemütlichen Einradeltour. Nachdem alles angepasst und eingestellt ist rollen wir durch die offene Landschaft und die sanften Hügel, die den See umgeben. Die weiten, unbesiedelten Flächen sind atemberaubend. Nur freilaufende Tiere und gelegentlich Nomadenzelte sind zu sehen, während wir auf einfachen Schotterpisten und unbefestigten Graswegen in die Pedale treten. Es ist ein leichter Tag mit vielen Pausen und Fotostopps. Ein leckeres Mittagessen wird von unserer Feldküche auf einer Anhöhe serviert, die einen Panoramablick über die unendliche Steppe bietet. Unterwegs begegnen wir ab und zu Nomaden und werden in deren Behausungen eingeladen, ein einzigartiger und unverfälschter Einblick in die naturverbundene Lebensart der einheimischen Bevölkerung. Am späten Nachmittag kehren wir in unser Camp am See zurück.

(ca. 30 km, leicht – mittel) F | M | A

 

5. Tag Ugii Nuur See – Heiße Quelle von Tsenkher

Frühmorgens starten wir auf unseren Rädern. Wir pedalen durch die frische Morgenluft, erst am Nordufer des Sees und dann Richtung Westen, Richtung Khangai Gebirge, einer Region mit dichten Wäldern, klaren Flüssen und saftigen Weiden, die ein Zehntel des mongolischen Territoriums bedeckt. Später radeln wir auf Schotterpisten durch das offene Tal des Flusses Orkhon, der aus dem Gebirge fließt. Das Orkhon Tal, das von der UNESCO zum Welkulturerbe erklärt wurde, birgt reiche historische und archäologische Zeugnisse vieler Nomadenstämme, die seit Urzeiten in Nordostasien leben. Am östlichen Ausläufer des Khangai Gebirges angekommen verladen wir unsere Fahrräder und fahren in unseren Begleitfahrzeugen ca. 1 – 2H zu unserem Ger Camp für zwei Nächte, in der Nähe der heißen Quellen von Tsenkher. Vor dem Abendessen besteht noch die Möglichkeit zu einem heißen Bad in der wildromantischen Bergwelt.

(ca. 70 km, leicht- mittel) F | M | A

 

6. Tag Heiße Quelle von Tsenkher

Tag zur freien Verfügung, um die Annehmlichkeiten unseres Camps und die heiße Quelle genießen zu können. Außerdem besteht die Möglichkeit zu einer Wanderung, mit unserem Guide, durch die geothermisch aktivste Gegend der Mongolei. Hier sprudeln mehr als ein Dutzend heiße und kalte Mineralquellen aus der Tiefe der Erde. Optional kann das Tal auf dem Rücken eines Pferdes erkundet werden. Die mongolischen Reitpferde sind zwar nicht sehr groß, aber bekannt für ihre Robustheit und Trittsicherheit. Ausgestattet mit Sattel und Helm, und unter fürsorglicher Betreuung einheimischer Reitführer, die gerne ein paar Kunststücke auf ihren Tieren vorführen, ist dies ein unvergessliches Erlebnis inmitten der ursprünglichen Natur. Auf Wunsch kann auch (evtl. nach dem Ritt) eine entspannende Massage gebucht werden.

F | M | A

 

7. Tag Heiße Quelle von Tsenkher – Tal des Weißen Tempels

 Die Radtour heute führt uns weiter durch das wilde Kernland der Mongolei. Wir erleben eine Gegend, die bekannt ist für die Herstellung von fermentierter Stutenmilch, dem Airag. Daher begegnen uns oft viele Stuten mit ihren Fohlen, die außerhalb der Nomadensiedlungen angebunden sind und gemolken werden. Es ergibt sich sicherlich die Möglichkeit, das leicht vergorene Getränk bei einer gastfreundlichen Nomadenfamilie zu probieren. Wir radeln heute auf relativ glattem Untergrund und erreichen nach ein paar kurzen, aber steilen, Anstiegen, mit überwältigenden Ausblicken, unser einfaches Ger Camp. Nach dem schmackhaften Abendessen bewundern wir den klaren Sternenhimmel mit seinen unzähligen Lichtpunkten ohne störende Lichtquellen.

(ca. 55 km, mittel – schwer) F | M | A

 

8. Tag Tal des weißen Tempels – Orkhon Fluss

Unser heutiges Ziel, der Orkhon Fluss, entspringt in den Tiefen des Khangai Gebirges und fließt durch ein breites Tal, gesäumt von erloschenen Vulkanen, grünen Weiden und ausgedehnten Basaltfeldern. Zuerst erwarten uns zwei längere Anstiege, denen eine ca. 20 km lange Abfahrt zum Flussufer folgt. Weiter pedalen wir auf guten Wegen flussaufwärts, auf und ab. Unterwegs begegnen uns immer wieder große Pferdeherden, die uns im wilden Galopp, aufgeregt wiehernd, begleiten. Unser Guide tauscht unterwegs, in den Ansiedlungen der Nomadenstämme, mit den Bewohnern der Steppe neueste Nachrichten aus. Dort werden uns immer wieder Milchtee und andere Molkereiprodukte angeboten. Am Nachmittag überqueren wir den Orkhon Fluss, radeln durch malerische Basaltfelder, und erreichen unser komfortables Camp auf einer Anhöhe. Abendessen in unserem Lager nach einem ereignisreichen Radtag.

(ca. 40 km, mittel – schwer) F | M | A

 

9. Tag Orkhon Fluss und Wasserfall

 Die sagenumwobene letzte Königsstadt Burmas, Mandalay, lädt zu mannigfaltigen Aktivitäten ein. Am morgen fahren wir in unseren Begleitfahrzeugen, zusammen mit unserem Guide, bis zur U Bein Bridge, der längsten Teak Holz Brücke der Welt. Wir überqueren die Brücke zu Fuß und nehmen uns genügend Zeit für das bunte Treiben rund um das Bauwerk. Danach besuchen wir den zweitwichtigsten Tempel des Landes, die Mahamuni Pagode mit seiner bis zur Unkenntlichkeit vergoldeten Buddhastatue, und die Straße der Goldschläger. Zum Abschluss besichtigen wir noch das”größte Buch der Welt” und das Schwenandaw Kyaung Kloster, das einzige Teakholzgebäude, das der Zerstörung des Königspalastes im 2. Weltkrieg entgangen und mit zahlreichen, wunderschönen Schnitzereien verziert ist . Nachmittag und Abend in Mandalay stehen zur freien Verfügung, um bspw. den Nachbau des Königspalastes zu besuchen, den Sonnenuntergang auf dem Mandalay Hill auf sich wirken zu lassen oder sich in einem “Biergarten” unter die einheimische Bevölkerung zu mischen.

(ca. 25 – 30 km, leicht) F | M | A

 

10. Tag Orkhon Fluss – Batulzii – Orkhon Fluss

Wir radeln weiter flussabwärts durch bizarre Basaltfelder. Unterwegs begegnen wir immer wieder historischen Stätten wie Grabhügeln, heiligen Steinen und prähistorischen Siedlungen. Wir halten in dem kleinen Weiler Batulzii an, berühmt für seine traditionelle Herstellung der mongolischen Jurten oder Gers. Wir beobachten die geschickten Handwerker bei der Herstellung des leichten Holzrahmens, über den dann die Außenhaut der großen Zelte, bestehend aus Filz und Leinwand, gezogen wird. Danach Weiterfahrt in unser luxuriöses Eco Ger Camp, das nur mit Solarenergie und ökologischer Wasserversorgung betrieben wird und uns mit angenehmen Accessoires verwöhnt. Uns erwartet eine weitere Nacht unter einem gigantischem Himmelszelt.

(ca. 55 km leicht – mittel) F | M | A

 

11. Tag Orkhon Fluss – Karakorum

 Heute führt uns unser Weg in die ehemalige Hauptstadt Karakorum. Auf unseren Rädern verlassen wir das fruchtbare Tal des Orkhon und die Khangai Berge und rollen durch offenes Grasland. Die große Ebene führt über hunderte von Kilometern bis zur Wüste Gobi. Später verladen wir unsere Räder und fahren mit unseren Begleitfahrzeugen in die geschichtlich bedeutende ehemalige Hauptstadt der Mongolei, nach Karakorum (ca. 1 – 2H). Allerdings lässt sich die Pracht und Ausdehnung der Stadt aus dem 13. Jahrhundert, erbaut vom zweiten Sohn Dschingis Khans, nur noch erahnen. Zerstört von chinesischen Truppen der Min Dynastie im späten 14. Jahrhundert zeugen heute nur noch einige Artefakte von dem, was hier einst gewesen ist. Wir besuchen einige der steinernen Zeitzeugen sowie die verbliebenden Stupas des buddhistischen Klosters Erdenezuu, in dem zur Blütezeit der Region über 10.000 Mönche gelebt und gearbeitet haben sollen. Abschließend besichtigen wir das neue und sehr informative Karakorum Museum mit seinen Fundstücken und Darstellungen aus der vergangenen Geschichte. Später gemeinsames Abendessen in unserem großzügigen Camp, in der Nähe der historischen Ausgrabungsstellen.

(ca. 70 km, leicht- mittel) F | M | A

 

12. Tag Karakorum – Naturschutzgebiet Khogno Khan

 Nach dem Frühstück verlassen wir am Bord unserer Begleitfahrzeuge diesen geschichtsträchtigen Ort in Richtung Osten. Die Wanderdünen der kleinen Gobi sind unser Tagesziel, (Transferdauer ca. 2 – 3H). Wieder fahren wir durch endlos scheinendes, trockenes Grasland, das Landschaftsbild, dass die meisten Menschen mit der Mongolei verbinden. Im Angesicht der großen Sandhügel besteigen wir unsere Räder und radeln, über einfache Graspisten, vorbei an den mehre 100 Meter hohen Wanderdünen der kleinen Gobi. Bei den Einheimischen haben die leuchtenden Berge den klangvollen Namen „Duut Mankhan, singende Dünen“, geht doch ständig ein singender Ton, verursacht durch die Bewegung der Sandkörner, von den großen Hügeln aus. Unser Weg führt uns in das Naturschutzgebiet Khogno Khan mit seinen Felsburgen und zu einer Klosterruine der Gelbmützen. Unser Guide weiß sicherlich einige Sagen und Mythen zu dem bizarren Landschaftsbild zu berichten. Auf dem weiteren Weg zu unserem Lager gibt es noch die fakultative Möglichkeit, unter fachkundiger, einheimischer Betreuung, einen Ritt auf einem mongolischen Kamel zu unternehmen.

(ca. 30 – 35 km, leicht) F | M | A

 

13. Tag Wanderdünen Khongoriin Els – Naturschutzgebiet Hustain Nuruu

Unsere letzte Radtour in diesem beeindruckenden Land führt uns entlang der Dünen und einiger felsiger Berghänge wieder hinaus ins offene Land. Heute werden wir von einem ungewohnt harten Untergrund überrascht, der eine flotte Fahrt ermöglicht. Nach unserem abschließenden Mittagessen in der wilden Natur Transferfahrt (ca. 3 – 4H) in das Naturschutzgebiet Hustain Nuruu, einem streng kontrollierten Lebensraum der letzten mongolischen Wildpferde, der Przewalski Pferde. Mitte das 20. Jahrhunderts beinahe ausgestorben, gelang es durch Rückkreuzungen in einigen europäischen Zoos und einer vorsichtigen Auswilderung des Urahns aller heutigen Pferderassen, wieder mehrere 100 der kleinen Tiere in freier Wildbahn zu etablieren. Auf einer Wanderung durch üppige Grastäler und über birkenbewachsene Bergrücken versuchen wir die flinken Urpferde zu Gesicht zu bekommen. Ebenso wie Rotwild, Murmeltier, Steinadler, Mönchsgeier sowie weitere Wildtiere des großzügigen Areals. Unsere letzte Nacht in der Wildnis verbringen wir in einem Besuchercamp der Parkverwaltung.

(ca. 60 km, leicht – mittel) F | M | A

 

14. Tag Naturschutzgebiet Hustain Nuruu – Ulaanbaatar (Ulanbator)

 Nach dem Frühstück Rücktransfer nach Ulanbator (ca. 3H) in unser bekanntes Stadthotel. Nachmittag zur freien Verfügung, um die lebendige Hauptstadt auf eigene Faust zu erkunden oder einige Souvenirs und Geschenke einzukaufen. Abends gemeinsames Abschlussessen in einem ausgesuchten Restaurant.

F | A

 

15. Tag Ulaanbaatar (Ulanbator) – Rückflug nach Deutschland

 Heute heißt es Abschied nehmen von diesem wunderschönen Land. Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland oder individuelle Verlängerung.

F

 

(Änderungen vorbehalten)

asia by bike
Geführte Gruppentour von asia by bike
500038
Tourenrad-Tour
15 Tage / 14 Nächte
Unterkunft: Hotel, Pension oder Haus
Etappenlänge: 30 bis 70 km
Kindertauglich: nein
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Anreise 2023

  • Freitag: 14.07.2023 und 28.07.2023

Leistungen

  • Linienflug ab Frankfurt / Main
  • 13 Übernachtungen mit Frühstück im Doppelzimmer/Gercamp z.T mit Gemeinschaftsbad
  • 11 Mittag- und 13 Abendessen, Wasser und Snacks auf den Touren
  • 9/10 geführte Radtouren zwischen 30 und 80 km
  • Sehr gute Räder (Mountainbikes in verschiedenen Rahmengrößen) mit Federgabel und Shimano Ausstattung
  • Ständige Begleitfahrzeuge, Fahrrad- und Gepäcktransport
  • Sämtliche Transfers in einfachen Geländewagen, Eintrittsgelder laut Reiseprogramm
  • Deutsche Reiseleitung und einheimische Guides und Fahrer

Zusatzkosten

  • Getränke und nicht aufgeführte Mahlzeiten
  • Trinkgelder für Guides, Fahrer
  • Massagen, fakultative Ausflüge
  • EZZ 390,00 EUR

Anreise und Basis-Preise 2023

ab 3.890,- €
Freitag: 14.07.2023
ab 3.990,- €
Freitag: 28.07.2023

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