Die Organisation der geführten Reise bietet Ihnen ein hohes Maß an individueller Betreuung auf der Reise. Oft werden geführte Reisen durch Fahrzeuge begleitet, die nicht nur das Gepäck transportieren, sondern auch bei schwierigen Etappen die Fahrräder samt Fahrer/-in zum Ziel bringen. Meist bieten geführte Reisen neben einem soliden Programmangebot neben den Radtouren genügend Raum für eigene Unternehmungen.

Der Reiseveranstalter kümmert sich um die Unterkunft und die Routenplanung. Sie erhalten vor Ort oder vor der Reise alle wichtigen Reiseunterlagen. Oft ist auch der Gepäcktransport und die An- und Abreise inbegriffen. So ausgestattet gestalten Sie Ihre Fahrradreise selbständig. Sie entscheiden ob sie alleine oder mit ihren Freunden radeln möchten ohne sich einer Reisegruppe anzuschließen.

Schwarzwald: Kirschtorte, Bollenhut und Nationalpark

8-tägige individuelle Radreise

Übersicht Leistungen Zusatzkosten Anreise und Preise Buchen

Auf dieser tollen Radreise lernen Sie neben den vielen berühmten Sehenswürdigkeiten auch den unbekannten, „echten“ Schwarzwald kennen! Probieren Sie in Freudenstadt ein Stück Schwarzwälder Kirschtorte auf Deutschlands größtem Marktplatz und entdecken Sie auf der „Tour de Murg“ das längste Tal des Nordschwarzwaldes. Bei einem Besuch im noch jungen Nationalpark Schwarzwald kann man jetzt schon sehen, wie sich der Wald in Zukunft zu einem Urwald entwickeln wird. Radeln Sie im Kinzigtal durch die Heimat des Bollenhutes und bestaunen Sie die urigen Höfe im Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof, bevor in Triberg mit den berühmten Wasserfällen schon der nächste Höhepunkt auf Sie wartet! Dazwischen fahren Sie fernab der bekannten Sehenswürdigkeiten und Touristenströme auf kleinen Wegen durch einen Schwarzwald, der sich seine Ursprünglichkeit noch bewahrt hat. Mit Hilfe der Bahn werden mehrmals die größten Steigungen überbrückt. Durch eine geschickte Streckenwahl radeln Sie oft leicht hügelig über ausgedehnte Höhenzüge. Wenn in den großen Schwarzwaldtälern geradelt wird, dann geht es weitgehend bergab. Sie werden erstaunt sein, welch schöne Radtouren der herrliche Schwarzwald für den Freizeit- und Genußradler bereithält!

 

Anforderungen 3

Alle großen Steigungen werden mithilfe der Bahn überbrückt, die Fahrrad und Radler bergauf transportiert. Kürzere Steigungen kommen immer wieder vor, vor allem am 2. und 4. Tag. Die Radstrecken verlaufen leicht hügelig auf Höhenzügen. In den großen Tälern radelt man größtenteils bergab. Mit etwas Kondition sind die Etappen auch mit einem normalen Fahrrad gut zu bewältigen. Ansonsten tut man sich mit einem e-bike deutlich leichter. Die Strecken verlaufen auf asphaltierten Radwegen, kleinen Landstraßen und auf Waldwegen.

1. Tag: Anreise nach Rottweil

Spannende Gegensätze erwarten Sie in der ältesten Stadt Baden-Württembergs! Den stattlichen Bürgerhäusern in der historischen Altstadt stehen ein paar Schritte weiter moderne Kunstwerke gegenüber. In der ehemaligen Reichsstadt ist die traditionelle Fasnet genauso zuhause wie das Jazzfest. In Sichtweite des Hochturms aus der Stauferzeit steht jetzt der moderne 246 Meter hohe thyssenkrupp Testturm. Hier können Sie von Deutschlands höchster Besucherplattform die tolle Aussicht auf die Stadt und den Schwarzwald genießen!

2. Tag: Rottweil – Schiltach – Freudenstadt, ca. 46/59 km

Im heilklimatischen Kurort Königsfeld hatte die Familie des berühmten Arztes Albert Schweitzer nach dem ersten Weltkrieg eine neue Heimat gefunden. Eine besondere Attraktion ist auch der Eichhörnchenwald, wo sich die zutraulichen Tiere gerne von den Besuchern mit Nüssen füttern lassen. Zwei unterschiedlich lange Strecken führen hinunter nach Schramberg. Die Stadt war einst das Zentrum der Schwarzwälder Uhrenindustrie und Junghans die größte Uhrenfabrik der Welt. Die letzten Kilometer radeln Sie entspannt durch das Tal des Flüsschens Schiltach. Leicht bergab verläuft der Radweg auf einer ehemaligen Bahntrasse. Ab Schiltach Bahnfahrt nach Freudenstadt.

3. Tag: Murgtal-Radweg, ca. 33-67 km

Freudenstadt ist das Zentrum des Nordschwarzwaldes. Hier finden Sie Deutschlands größten Marktplatz, der von Arkaden umsäumt ist. Die Stadt liegt auf einem Hochplateau und ist von großen Waldgebieten umgeben. Heute steht eine abwechslungsreiche Radtour auf dem Murgtal-Radweg auf dem Programm. Das Murgtal ist eines der schönsten Täler im Nordschwarzwald und zum Radfahren ideal erschlossen. Die „Tour de Murg“ verläuft talabwärts und hat nur wenige Steigungen. Durch das „Tal der Hämmer“ radeln Sie in die bekannte Schwarzwaldgemeinde Baiersbronn. Zur Rast in der Natur bietet sich das Flussbett der Murg bei Raumünzach an, wo Sie sich auf großen Steinen niederlassen können. Ab Forbach geniessen Sie immer wieder wunderbare Panorama-Ausblicke. Im malerische Städtchen Gernsbach können Sie die schöne Tour auf dem Marktplatz ausklingen lassen, oder Sie radeln noch weiter bis nach Rastatt. Die Rückfahrt erfolgt mit der Stadtbahn nach Freudenstadt. Sie können die Radtour beliebig verkürzen und von jedem Bahnhof im Murgtal mit der Stadtbahn zurück fahren. Übernachtung im gleichen Hotel wie am Vortag.

4. Tag: Nationalpark Schwarzwald, ca. 51/57 km

Heute haben Sie die Möglichkeit, den noch jungen Nationalpark zu besuchen. Vor seiner Gründung im Jahr 2014 war die Idee eines Nationalparks in der Bevölkerung und Landespolitik sehr umstritten, aber in der Zwischenzeit haben sich die Wogen geglättet. Von Freudenstadt geht es durch den Wald zuerst nach Kniebis. Dieses Dorf ist auch für seine Wintersportmöglichkeiten bekannt. Danach folgt die Radstrecke auf autofreien Wegen dem Verlauf der Schwarzwaldhochstraße. Immer wieder haben Sie einen fantastischen Ausblick auf die typischen Hügelketten des Schwarzwaldes, das Rheintal und die Vogesen! Im Frühsommer blühen hier farbenprächtig die wild wachsenden Fingerhüte.

Einen Eindruck vom künftigen Urwald bekommen Sie auf dem Lothar-Pfad. Nachdem der gleichnamige Sturm im Dezember 1999 über den Schwarzwald hinweg fegte und auf riesigen Flächen die Bäume entwurzelt hatte, ließ man hier auf einem kleinen Areal die toten Stämme liegen. Im Laufe der Jahre hat sich das Gebiet zu einem „Urwald“ entwickelt. Im Nationalparkzentrum am Ruhestein können Sie sich ausführlich informieren, bevor Sie nach Baiersbronn hinunterradeln. Wer den einsameren Teil des Nationalparks kennen lernen möchte, kann auch die längere Variante über den Huzenbacher See wählen. Die Rückfahrt nach Freudenstadt erfolgt wieder mit der Bahn. Übernachtung wie am Vortag.

5. Tag: Freudenstadt – Kinzigtal – Hausach/Haslach, ca. 44/54 km

Nach wenigen Radkilometern können Sie die nachweislich größte Tanne des Schwarzwaldes bestaunen, bevor Sie in Loßburg auf die junge Kinzig treffen. Durch das schöne Schwarzwaldtal geht es gemütlich bergab an Mühlen, Bauernhöfen und Gasthäusern vorbei nach Alpirsbach. Genießen Sie einen Bummel durch das kleine Städtchen im oberen Kinzigtal. Besonders sehenswert ist die über 900 Jahre alte Klosteranlage, die bereits im Jahre 1095 durch den Benediktiner-Orden gegründet wurde. Genauso bekannt ist auch das Alpirsbacher Klosterbräu. Ein Besuch der Brauerei ist ein Muss für jeden Freund des Gerstensaftes. Wieder auf dem Radweg rollen Sie weiter talabwärts und treffen in Schiltach auf das nächste interessante Städtchen. Zahlreiche Fachwerkbauten umsäumen hier den Marktplatz - eine Kulisse fast wie im Bilderbuch. Das Gerberviertel ist der älteste Teil der Stadt und hier steht auch die letzte Gerberei im Schwarzwald. Sie folgen weiter dem Kinzigtal-Radweg und kommen nach Wolfach mit seinen stattlichen Bürgerhäusern und der noch aktiven Glasbläserei Dorotheenhütte. Anschließend radeln Sie weiter bis nach Hausach oder Haslach.

6. Tag: Hausach/Haslach – Triberg, ca. 35/46 km

Der Wolfacher Ortsteil Kirnbach bildet zusammen mit den Ortschaften Gutach und Reichenbach die Heimat des Bollenhutes, der ein berühmtes Symbol für den Schwarzwald geworden ist. Wegen der interessanten Besichtigungsmöglichkeiten ist die heutige Etappe bewusst etwas kürzer. Mit dem Rad sind es nur ein paar Kilometer bis zum Freilichtmuseum Vogtsbauernhof. Auf dem weitläufigen Gelände können Sie neben Mühlen und Scheunen zahlreiche alte, typischen Scharzwaldhöfe besichtigen. Hier wird gezeigt, wie früher im Schwarzwald gelebt und gearbeitet wurde. Nach dem Besuch des Museums bringt Sie die Schwarzwaldbahn hinauf nach St. Georgen. Sie radeln auf kleinen Straßen und einsamen Waldwegen über einen aussichtsreichen Höhenzug. Der Blick auf die bewaldeten Höhen und die tief eingeschnittenen Täler wird Sie begeistern! Nach einer langen Abfahrt erreichen Sie Triberg, das für seine Wasserfälle, das Schwarzwaldmuseum und natürlich für die Kuckucksuhren berühmt ist. Deutschlands höchstem Wasserfall sollten Sie auf jeden Fall einen Besuch abstatten! Übernachtung inTriberg.

7. Tag: Triberg – Villingen-Schwenningen – Rottweil, ca. 54 km

Am Vormittag bringt Sie die Schwarzwaldbahn hinauf nach St. Georgen. Hier treffen ursprüngliche Natur und Technologie in Form von Uhren- und Feinwerktechnik aufeinander. Im Deutschen Phonomuseum und im Heimatmuseum können Sie Interessantes über die mit dem Ort verbundene Geschichte erfahren. Der heutige Radtag bietet noch ein weiteres Mal Schwarzwald pur: einsame Wege durch tiefgrüne Tannenwälder, aussichtsreiche Höhenzüge und urige Schwarzwaldhöfe. Am Nachmittag erreichen Sie Villingen. Versäumen Sie nicht, sich die schöne Altstadt mit ihren Stadttoren anzuschauen! Anschließend radeln Sie auf dem Neckartal-Radweg zur Neckarquelle im Naturschutzgebiet Schwenninger Moos und weiter nach Rottweil.

8. Tag: Abreise aus Rottweil

 

Anreise:

- mit der Bahn nach Rottweil

- zahlreiche kostenlose Parkplätze auf einem öffentlichen Parkplatz am Stadtrand; keine Reservierung möglich und erforderlich

Sackmann Fahrradreisen
Individuelle Radreise von Sackmann Fahrradreisen
210635
Tourenrad-Tour
8 Tage / 7 Nächte
Unterkunft: Hotel, Pension oder Haus
Etappenlänge: 46 bis 67 km
Kindertauglich: nein
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Anreise 2023

  • jeden Sonntag: 01.05. bis 31.10.2023

Leistungen

  • Leistungen: 8 Tage/7 Übernachtungen mit Frühstück in Zimmern der gebuchten Kategorie
  • Kategorie B: gute Mittelklassehotels
  • Kategorie A: sehr gute Mittelklassehotels, Zimmer mit Bad/Dusche und WC
  • Kurtaxe
  • Gepäcktransport von Hotel zu Hotel
  • je Zimmer ein ausführliches Informationspaket auf Deutsch oder Englisch mit Karten
  • sämtliche Transporte per Bahn inklusive Fahrradmitnahme laut Programm
  • durchgehende, eigene Ausschilderung der Radstrecke
  • Service-Hotline
  • GPS-Daten verfügbar

Zusatzkosten

  • Unterkunft Kat A p.P. im Dz 1015,00 EUR / im EZZ 270,00 EUR
  • Zusatznachte in Rottweil im DZ p.P:66.- € / im EZ 98.- €
  • Leihrad 24-Gang Trekkingfahrrad mit Trapezrahmen und einer Gepäcktasche: 90.- EUR
  • Elektrorad mit tiefem Durchstieg und einer Gepäcktasche: 210.- EUR
  • Hinweis: Eintritte in Museen sind direkt vor Ort zu bezahlen

Anreise und Basis-Preise 2023

ab 795,- € (EZ ab 1.015,- €)
jeden Sonntag: 01.05. bis 31.10.2023

Bitte wählen Sie Ihr gewünschtes Anreisedatum: