Die Organisation der geführten Reise bietet Ihnen ein hohes Maß an individueller Betreuung auf der Reise. Oft werden geführte Reisen durch Fahrzeuge begleitet, die nicht nur das Gepäck transportieren, sondern auch bei schwierigen Etappen die Fahrräder samt Fahrer/-in zum Ziel bringen. Meist bieten geführte Reisen neben einem soliden Programmangebot neben den Radtouren genügend Raum für eigene Unternehmungen.

Der Reiseveranstalter kümmert sich um die Unterkunft und die Routenplanung. Sie erhalten vor Ort oder vor der Reise alle wichtigen Reiseunterlagen. Oft ist auch der Gepäcktransport und die An- und Abreise inbegriffen. So ausgestattet gestalten Sie Ihre Fahrradreise selbständig. Sie entscheiden ob sie alleine oder mit ihren Freunden radeln möchten ohne sich einer Reisegruppe anzuschließen.

Weitere Informationen

Verbandsgemeindeverwaltung

Glan-Münchweiler
Homburger Straße 3
66907 Glan-Münchweiler
Tel.: 06383 / 9217-0

Verbandsgemeinde Schönenberg - Kübelberg

Rathausstr. 8
66901 Schönenberg - Kübelberg
Tel.: 06373 / 504 - 117

Glan-Blies-Weg

Trassengeschichte
1994 wurde der Kreistagsbeschluss getroffen, die stillgelegte Bahntrasse der ehemaligen Glantalbahn zwischen Waldmohr und Glan-Münchweiler für einen grenzüberschreitenden Rad- und Wanderweg zu nutzen und somit als durchgängigen Verkehrsweg für die Zukunft zu sichern. 1996 wurde die Trasse in den Besitz des Landkreises Kusel übernommen.
In den folgenden Jahren wurde in Abstimmung mit den anliegenden Ortsgemeinden die Planung für den Rad- und Wanderweg vorgenommen, der am 18. Mai 2002 eingeweiht wurde.
Trassenverlauf
Der Rad- und Wanderweg wird als Fernradweg - "Glan-Blies-Weg" - eine Verbindung vom Rhein aus über Glan und Blies bis nach Sarreguemines darstellen. Mit dem 15 km langen Teilstück Fehler! Textmarke nicht definiert.
zwischen Waldmohr und Glan-Münchweiler wird der Anschluss an den Bliesgauradweg geschaffen, der die Verbindung bis nach Sarreguemines sicherstellt. Neben den Orten direkt an der Strecke werden mit dem Radweg weitere Wege und Ziele erschlossen. Die Anbindung an den Ohmbachsee z.B. verbessert sich durch ein zusätzlich ausgebautes Wegestück deutlich. Auch Nachbarorte im Landkreis Kaiserslautern sind über Anschlusspunkte auf dem "Glan-Blies-Weg" angeschlossen und als Ziele ausgeschildert (Elschbach, Bruchmühlbach-Miesau, Niedermohr, Ramstein-Miesenbach). Bei Niedermohr wurde im Frühjahr 2002 ein Feldweg ausgebaut, so dass eine attraktive Verbindung zwischen Ramstein-Miesenbach und dem Glan-Blies-Weg hergestellt ist. Der momentane Endpunkt am Bahnhof Glan-Münchweiler bietet einen wichtigen SPNV-Anschluss (kostenlose Fahrradmitnahme im Nahverkehr). Die Planung für den nächsten Streckenabschnitt in Richtung Altenglan wird bereits erarbeitet.
Der neu eröffnete Abschnitt wurde im Bereich der Bahntrasse im wassergebundenen Ausbau mit einer Steinsanddecke ausgestattet. Die Feldwirtschaftswege wurden überwiegend asphaltiert. Für Radfahrer und Wanderer ist dieser Belag sehr gut zu befahren; den ersten "Härtetest" hat er im sehr kalten und nassen Winter 2001/02 bereits bravourös überstanden. Das wichtigste Argument gegen einen kompletten dauerhaften Ausbau mit Asphaltierung ist der Natur- und Landschaftsschutz. Die Bahntrasse führt über weite Strecken durch Bereiche, die seit Stillegung des Eisenbahbetriebes ungestört waren und in denen sich hochwertige Biotope angesiedelt haben. Teilweise grenzen Natur- und Landschaftsschutzgebiete direkt an die Bahntrasse an. Die im Naturschutzgesetz geforderte Minimierung des durchgeführten Eingriffes, die auch Teil der landespflegerischen Genehmigung darstellt, ließ als Ausbauart beim Bau des Radweges die Asphaltierung nicht zu.
Kosten / Finanzierung
Das Projekt umfasst ein Finanzvolumen von rund 3 Millionen DM. Nach dem Wegebau nimmt die verkehrssichere Herrichtung der 22 Bauwerke an der Strecke den größten Posten ein. Das Projekt wurde über die Gemeinschaftsinitiative LEADER II und durch das Land Rheinland-Pfalz hoch gefördert. Der erste Zuwendungsbescheid wurde im Dezember 1999 erteilt.
Die drei Verbandsgemeinden Waldmohr, Schönenberg-Kübelberg und Glan-Münchweiler sind jeweils mit 100.000 DM beteiligt. 340.000 DM hat der Landkreis Kusel an Eigenmitteln für den Rad- und Wanderweg in den Haushalt eingestellt.
Marketing / Beschilderung
Der Glan-Blies-Weg ist durchgehend einheitlich beschildert. Die Wegweiser, deren Standorte mit den Orts- und Verbandsgemeinden abgesprochen wurden, sind entsprechend der Richtlinie des Fehler! Textmarke nicht definiert.
Landes Rheinland-Pfalz für die wegweisende Beschilderung an Radwegen gestaltet und bieten dem Radfahrer übersichtlich die wichtigsten Informationen. An allen Kreuzungen, an denen sich Radwege treffen, werden Fernziele und Nahziele mit Kilometerangaben aufgeführt, der Verlauf des Glan-Blies-Weges wird durch ein Routenlogo, das unterhalb des Wegweisers angebracht ist, gekennzeichnet. Das Logo zeigt den "Kuseler Radfahrer", der zur besseren Wiedererkennbarkeit (Corporate Identity des Landkreises) zur gleichen "Familie" wie der "Kuseler Draisinefahrer" gehört, als fröhlich winkenden Radler, der mühelos den steigungsarmen Radweg an den Flüssen Glan und Blies befährt. Die europäische Dimension des grenzüberschreitenden Radweg wird durch die Europasterne im Flusslauf des Logos zum Ausdruck gebracht. Diese Beschilderungssystematik mit Wegweisern und Routenlogos wird zukünftig bei allen Radwegen im Landkreis angewendet und ermöglicht auch Ortsunkundigen eine einfache und mühelose Orientierung.
Ergänzt werden die Hauptwegweiser durch Zwischenwegweiser, die an kleineren Kreuzungen die Richtung des Glan-Blies-Weges anzeigen.
In den Ortsgemeinden würden zusätzlich Informationstafeln aufgestellt, die anhand eines Ortsplanes und Kurztexten die Fahrradfahrer und Wanderer auf die Sehenswürdigkeiten sowie gastronomischen Einrichtungen des jeweiligen Ortes und der näheren Umgebung hinweisen. Die Anbindung dieser Einrichtungen ist ein wichtiges Ziel beim Radwegebau des Landkreises, da vor allem für die touristische Bedeutung des Radwegenetzes eine gute Infrastrukturausstattung wichtig ist und selbstverständlich die bestehenden Betriebe vom neuen Kundenpotenzial profitieren sollen. Gewünschte Effekte werden zum Beispiel darin gesehen, dass sich neue Betriebe in der Nähe des Radweges ansiedeln - wie zum Beispiel ein geplanter Biergarten am Bahnhof Elschbach, die auch die Nahversorgung der Bevölkerung verbessern.

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