Radfahren auf verkehrsarmen Straßen, in einer sanft geschwungenen Hügellandschaft. Pinienhaine, Zypressenalleen, lokaltypische Speisen - die Toskana ist ein Reiseziel für Radfahrer, Kunstliebhaber und Genießer gleichermaßen. Mit seinen geschichtsträchtigen Städten und Ortschaften und der unverwechselbaren Landschaft mit schönen Stränden präsentiert sich die Toskana als Gesamtkunstwerk. Da unser Hotel nur durch einen Pinienwald vom Strand getrennt ist, bietet es sich an, nach der Radtour am Strand zu relaxen oder eine Runde im Meer zu schwimmen. Lassen sie sich von unseren Guides mitnehmen und von der Schönheit von San Gimigniano, Volterra, Bolgheri usw., den toskanischen Hügeln im Hinterland und der etruskischen Küste verzaubern. Sollte es mal an einem Tag kein Wetter zum Radfahren sein, dann besuchen wir mit dem Bus die wunderschöne Stadt Lucca, Pisa mit seinem schiefen Turm oder weitere Highlights der Toskana.
1. Tag: Anreise – Montescudaia – Casale Marittima – Hotel (ca. 25 km, leicht, 250 hm bergan)
Anreise über die Schweiz an die ligurische Küste in das Val Cecina. Hier starten wir unsere erste Radtour und bekommen auf der Höhenstraße gleich mal einen ersten Eindruck über die beeindruckende Landschaft im Hinterland der etruskischen Küste. Eine schöne Nebenstraße mit schöner Aussicht bringt uns zum beschaulichen Dorf Montescudaio, das zur Vereinigung der „Borghi più belli d’Italia“ (schönste Dörfer Italiens) gehört. Von hier hat man einen unvergleichlichen Blick auf die etruskische Küste und auf die Insel Elba. Weiter radeln wir über Guardistallo nach Casale Marittimo, wo wir uns einen ersten Cappucino oder ein Glas Wein in diesem wunderschönen Ort gönnen, bevor es über Bibbona weiter bis zum Hotel geht.
2. Tag: Pomerance – Gebiet der Geothermie – Canneto – Casale Marittimo – Bolgheri (ca. 65 km, leicht, 600 hm bergan)
Tour oberhalb des Valle del Diavolo (Tal des Teufels), ein großes, geothermisch aktives und mythenreiches Gebiet in der Toskana, das zur Gemeinde Pomarance gehört. Über die Mythen weiß Gudrun was zu erzählen. Es ist seit der Antike bekannt und beherbergt seit 1905 eines der weltweit größten Erdwärme-Kraftwerke. Wir radeln über Serrazano zum idyllischen Canneto, einem aus einer Burg entstandenem Ort, den wir besichtigen werden. Über Monteverdi Marittimo und Castagneto Carducci kommen wir nach Bolgheri, einem der bekanntesten und schönsten Weinorte der Toskana. Dort stellen wir die Räder, unter Aufsicht ab und erkunden zu Fuß den Ort und genießen z.B. ein Glas Wein und das Ambiente im Ort. Auf der berühmtesten Zypressenallee Italiens geht es in Richtung Küste. Mehr als 2500 Zypressen stehen auf knapp 5 km Spalier und machen die Strecke zum Wahrzeichen der Region. Schließlich erreichen wir in Marina di Bibbona unser Hotel.
3. Tag: Saline di Volterra – San Gimigniano – Volterra (ca. 52 km, schwer, 1050 hm bergan)
Wir fahren mit dem Bus nach Ponteginori. Von dort radeln wir auf einer sehr schönen, verkehrsarmen Strecke mit grandiosem Ausblick auf Volterra und Montecatini durch ein zu dieser Jahreszeit, grün leuchtendes Tal hinauf auf einen Bergrücken. Weiter geht es über kleine Nebenstraßen im Hinterland von Volterra. Unser heutiges Ziel ist San Gimigniano, das liebevoll als das „mittelalterliche Manhattan“ bezeichnet wird. Bei einem Stadtrundgang (während Walter bei den Rädern bleibt) wird euch Gudrun über den Mythos „Manhattan“ aufklären. Danach radeln wir zum Busparklatz und verladen die Räder. Da die wunderschöne Stadt Volterra auf unserem Rückweg zum Hotel liegt, legen wir dort noch einen Zwischenstopp ein und drehen eine kurze Runde durch diese sehr sehenswerte Stadt mit ihrem grandiosen Panorama auf die karge zerklüftete Landschaft unterhalb der Stadt.
4. Tag: Golf von Baratti –Suveretto –Sassetta – Castagnetto Carducci
(ca. 80 km, mittel, 850 hm bergan)
Heute starten wir die Tour in San Vincenzo und radeln an der etruskischen Küste entlang. Wir erreichen den Golf von Baratti und lassen uns von einem der schönsten Strände der Toskana verzaubern. Ein Abstecher bringt uns zur alten etruskischen Stadt Populonia, die früher von großer Bedeutung war. Hoch über dem Meer liegt die mittelalterliche Burg Populonia Alta und bietet dank ihrer Lage, einen tollen Blick auf die Inseln Korsika und Capraia. Über Venturina Terme erreichen wir Suvereto, eine der schönsten toskanischen Kleinstädte. Dort werden wir in einer Taverne typische italienische Hausmannskost genießen. Die weitere Strecke verläuft durch Olivenhaine und einen Korkeichenwald. Mit Ausblicken auf Elba fahren wir auf einer sehr schönen und ruhigen Straße bergauf nach Sassetta. Weiter geht es über Castagneto Carducci zurück zu unserem Hotel.
5. Tag: Marina di Cecina – Vada – Spiagge Bianche – Rosignano Marittimo
(ca. 35 km, leicht, 200 hm bergan)
Nach dem Verladen unseres Gepäcks, radeln wir im Naturschutzgebiet Tomboli durch einen herrlichen Pinienwald bis Marina di Cecina. Über Vada geht es immer wieder am Meer entlang, bis zu den Spiagge Bianche von Rossignano Solvay. Der feine, weiße Sand und das türkisfarbene Wasser erinnern an die Karibik, die Bar dort bietet sich geradezu an, um einen letzten Cappucino direkt am Meer zu trinken. Nach einem kurzen Anstieg hinauf nach Rosignano Marittimo, verabschieden wir uns vom „Dolce Vita Italiens“ mit einem Mittagessen in einer typisch italienischen Bar. Hier holt uns der Bus zur Heimreise ab.
Zustiege
Kempten Eisstadion (Memminger Straße)
Termin: Preis pro Person
So. 03.05. bis Do. 07.05.2026: ab 788,- €
Anreise 2026
- Sonntag: 03.05.2026
Leistungen
- Fahrt im Fernreisebus
- 4 x HP im Parkhotel Marinetta in Marina di Bibbona, 100m zum Meer
- Radreiseleitung: Gudrun (mit E-Bike) + Walter Ferstl (ohne E-Bike)
Anreise und Basis-Preise 2026
| ab 788,- € (EZ ab 908,- €) |
Sonntag:
03.05.2026
|
Bitte wählen Sie Ihr gewünschtes Anreisedatum: