Slowenien ist ein kleines Land, das abwechslungsreiche Impressionen bietet. Unter Anderem erleben wir das slowenische Drautal und ruhige Naturparks. Alte Burgen und Ruinen bekunden eine lange, bewegte Geschichte. Trotz moderner Einflüsse sind die Slowenen mit alten Traditionen verbunden. Abseits des bunten Treibens in den größeren Städten erwarten uns Regionen die kaum touristisch erschlossen sind, das sichert uns einen Radurlaub im Einklang mit der Natur zu. Mit etwas Glück erspähen wir Meister Adebar, der sich gerne über den Dächern der entlegenen Bauernhöfe sein Nest baut. Die zahlreichen Weinstraßen, und von Wäldern gesäumten Radwege geleiten uns über die sanften Anhöhen dieses reizvollen Landes.
1. Tag: Anreise / Maribor - Ptuj
(ca. 30 km)
Wir starten unsere Radreise in Maribor, der Kulturhauptstadt Europas 2012. Der Drau entlang geht es durch Gebiete, die weitgehend unter Naturschutz stehen. Die Weinreben an den steilen Hängen versprühen ihr südliches Flair. Von einer Anhöhe grüßt uns die Ruine Vurberk aus dem 13. Jahrhundert. Abgelegene Höfe und verschwiegene Dörfchen zieren unseren Weg nach Ptuj – ein sehenswertes Städtchen mit einer trutzigen Burganlange und reich an Kulturschätzen. In den Fassaden der Altstadt spiegelt sich Nostalgie und Altertum.
2. Tag: Ptuj – Jeruzalem
(ca. 55 km)
Des Öfteren begegnen wir dem Draukanal, der uns bis zum Ptujer Stausee leitet. Er ist der größte, künstlich angelegte Stausee Sloweniens. Wir befinden uns an den Ausläufern der „Windischen Bühel“ und radeln Richtung Osten. Die friedlichen Örtchen, denen wir begegnen, sind malerisch in die Landschaft eingebettet. Immer wieder werden wir beschenkt mit Blicken auf die sonnenverwöhnten Weinberge. Jeruzalem, unser heutiges Etappenziel, liegt inmitten eines Naturparks, der die edelsten „Tropfen“ Sloweniens hervorbringt. Seinen Namen erhielt der verträumte Ort an der slowenischen Weinstraße von deutschen Kreuzrittern, die von seiner Schönheit beeindruckt waren, dass sie ihn nach der biblischen Stadt benannten.
3. Tag: Bad Radkersburg - Trojica See
(ca. 55 km)
Wir radeln heute einige Kilometer durch Kürbis- und Maisfelder auf österreichischem Terrain. Entlang der slowenischen Grenze beradeln wir flaches Gebiet. Doch wenn wir die Murseite gewechselt haben, befinden wir uns in Slowenien und müssen bald einige Anstiege überwinden. Dafür werden wir mit schönen Ausblicken auf ein friedvolles, idyllisches Panorama entschädigt. Wir durchfahren „Slovenske Gorice“ – die „Windischen Bühel“ – ein atemberaubend schöner Landstrich und ein Glanzpunkt des heuten Tages. Unser erstes Etappenziel ist Sveta Trojica. „Die heilige Dreifaltigkeit in den Windischen Büheln“ ist eine dreitürmige, barocke Wallfahrtskirche, der wir einen Besuch abstatten. Der gleichnamige dazugehörige See lockt zu einem Sprung ins kühle Nass.
4. Tag: Sveta Trojica – Ptuj
(ca. 60 km)
Noch mehrere Kilometer durch Weingärten haben wir vor uns, bis wir in die ostslowenische Hauptstadt Maribor an der Drau gelangen. Die hübsche, historische Innenstadt hält seine Besucher gern zu Spaziergängen, oder zu einem Gläschen hiesigen Weines an. Maribor besitzt einen über 400 Jahre alten Rebstock – den Ältesten Europas, das Jahr für Jahr Früchte trägt. Zusammen mit dem bewaldeten Naherholungsgebiet Pohorje – bildet die Stadt ein beliebtes Ausflugsziel der Österreicher. Wir fahren auf kleinen Straßen durch Wiesen und Felder – das mächtige Pohorja Gerbirge, das für den Wintertourismus eine große Rolle spielt, lassen wir hinter uns. Nun beginnt die fruchtbare Drau-Ebene, die wegen ihres großen Obst- und Gemüseanbaues die „Kornkammer Sloweniens“ genannt wird.
5. Tag: Raum Putj – Bad Radkersburg
(ca. 45 km) / Heimreise
Der letzte Radtag führt uns durch eine Hügellandschaft, deren Schönheit kaum zu überbieten ist. Auf unserem Weg begegnen uns großflächig angelegte Bauernhöfe mit weiten Weideflächen für Rinder und Schafe, die das Landschaftsbild mit Idylle anreichern. Von einem Hochplateau erleben wir einen prächtigen Ausblick, der die Weiten des Landes offenbart. Die verschiedenen Landschaftsformen bergen auch einen Reichtum an Pflanzen. Bis wir wieder ins österreichische Bad Radkersburg gelangen, haben noch einige Anstiege zu überwinden die uns immer wieder fantastische Panoramablicke gewähren. Anschließend Weiterfahrt zur Zwischenübernachtung.
Reiseleiter & Veranstalter:
Alexander Maringgele
Oberlechen 1
A-6421 Rietz / Tirol
korrekter Preis € 979,- pro Person im DZ, EZ-Zuschlag € 185,-
Zustiege
Kempten Eisstadion (Memminger Straße)
Termin: Preis pro Person
So. 20.09. bis Do. 24.09.2026: ab 979,- €
Anreise 2026
- Sonntag: 20.09.2026
Leistungen
- Fahrt im Fernreisebus
- 4 x HP in guten Mittelklasse-Hotels
- Stadtführung in Maribor
- Reiseleitung & Veranstalter Alex
Länder, Regionen und Radwege
Anreise und Basis-Preise 2026
| ab 979,- € (EZ ab 1.164,- €) |
Sonntag:
20.09.2026
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